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Die besten Insights des ProVeg International Chefs Sebastian Joy höchstpersönlich (VP067)

E147 · Higher Health Podcast
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99 Plays8 years ago

Zur Shownotes Page

Inhaltsverzeichnis:

Minute 2:00: Einleitung Sebastian Joy

Minute 5:00: Die vegane Ernährung vor 12 Jahren

Minute 7:00: Geschichte des Vegetarierbund 

Minute 9:00: Die Themen von ProVeg International

- die politische NGO

Minute 10:00: Die ProVEG - Mission

Minute 12:40 Warum nicht jeder vegan ist

Minute 14:30 Mechanismus des Karnismus

Minute 17:20 "Die Welt muss so schnell wie möglich so vegan wie möglich werden"

Minute 26:00 Wie finanziert sich ProVeg International

Minute 29:45 Wie unterstütze ich ProVeg International

Minute 32:00 ProVeg International #Startup

Minute 33:20 ProVeg International goes international

Minute 35:40 Umgang mit Kritik  Minute 37:30 ProVeg International Tester Community

Minute 40:00 Sebastian persönlich und seine Ziele

 

In dieser Episode lernst du:

- Einblicke in eine Non-Profit Organization

- Die Geschichte von ProVeg International

- Die Mission von ProVeg International

 

Empfehlungen aus der Episode:

Melanie Joy TED Talk

Die Vegan Athletes Lab

Recommended
Transcript

Einführung in den Vegan-Podcast

00:00:01
Speaker
Herzlich willkommen, liebe Vegan-Zuhörer. Schön, dass du auch heute wieder dabei bist im Vegan-Podcast. Hier im Podcast dreht sich alles um den veganen Lifestyle, Ernährung, Business, Erfolg, Fitness und ganz, ganz vieles mehr. Wir haben Interviews mit berühmten Persönlichkeiten und bringen dich bezüglich des veganen Lifestyles und deiner Gesundheit auf das nächste Level.

Erfolg veganer Athleten

00:00:26
Speaker
Und in diesem Format haben wir berühmte Persönlichkeiten, wir nennen sie vegane Athleten zu Gast, die auf ihre Art und Weise mit oder gerade trotz des veganen Lebensstils erfolgreich sind und Großes bewirken. Du hast heute eingeschaltet zur Education Session mit deinem Gastgeber, dem ist der Broccoli Christian Wenzel von christian-wenzel.com.

Sebastian Choi und vegane Innovationen

00:00:51
Speaker
Und heute bin ich hier in Berlin und wir haben den Sebastian Choi von Webu zu Gast, beziehungsweise ich darf hier im Headquarter von Webu zu Gast sein. Vielen lieben Dank, lieber Sebastian. Danke, Christian. Danke für die Einladung. Sebastian ist Geschäftsführer von Webu, wird jetzt auch einiges dazu sagen und wo der Webu in Zukunft hingeht.
00:01:13
Speaker
Er hat nebenbei eine vegane Zahncreme mit Vitamin B12 erfunden. Also auch das fand ich sehr, sehr spannend, möchte ich auf jeden Fall mehr darüber erfahren. Und er hat die Veggie World Messen ins Leben gerufen. Und wie du weißt, da sind die Veggie World somit die größten veganen Messen und vegetarischen Messen im Moment. Also das heißt, er hat schon einiges erlebt. Ich denke, du kannst die nächsten 30 bis 45 Minuten sehr, sehr viel lernen.
00:01:39
Speaker
Sebastian, willkommen, dass du hier bist. Hallo Christian. Wir sind gespannt auf deine Story. Was führt dich überhaupt zum Vegetarierbund oder WEBU, wie er jetzt auch heute hauptsächlich genannt wird?

Sebastians Weg zum veganen Aktivisten

00:01:50
Speaker
Und was ist mit dir persönlich? Wie kamst du dahin, wo du heute bist?
00:01:54
Speaker
Ja, also bei mir war es so, ich bin erst mal 20 Jahre lang ganz normal mit Fleisch aufgewachsen und habe dann in meinem Bachelorstudium, ich habe Cognitive Science erst studiert, so nach und nach beschlossen, Vegetarier zu werden. Wir hatten mal viel über Philosophie und Neurowissenschaften kennengelernt, also eben auch, dass Tiere eben auch leiden. Da dachte ich mir, nee, als Neujahrsvorsatz bin ich dann vor über 15 Jahren erst mal zum Vegetarier geworden.
00:02:20
Speaker
Hab dann einige Jahre später noch so ein paar Texte von Peter Singer gelesen, hab so ein paar Video über Milchproduktion, Eierproduktion gesehen und hab auch ein paar Veganer kennengelernt. Das ist jetzt über zwölf Jahre her, da gab es wirklich noch wenig Veganer. Aber ein paar gab's schon und hab dann eben beschlossen vegan zu werden.
00:02:40
Speaker
Und dann war es eigentlich auch gleich schon so, dass ich gesagt habe, nee, also das ist jetzt wirklich was, wo man wirklich aktiv werden muss. Hab dann mein Masterstudium relativ spontan aufgegeben oder pausieren lassen. Bin dann ein Jahr zu PETA gegangen. Das war im Grunde die einzige Organisation, die es vor zwölf Jahren in Deutschland schon gab, die sich für Tierrechte eingesetzt hat. Hab dann ein Jahr lang ein Trainee-Programm bei PETA gemacht.
00:03:05
Speaker
Also sowohl in Deutschland als auch in den USA, also mit nackt irgendwo durch die Gegend laufen, in Italien auf dem Laufsteg springen, irgendwie die Nacht in der Gefängniszelle verbringen und lauter solche Geschichten. Also ich sag immer so meine Sturm- und Drangzeit, wenn man halt noch so ein bisschen so, ja.
00:03:23
Speaker
Radikaler vegane, sag ich mal, auch irgendwie kurze, oder egal.

Führungsrolle im Vegetarierbund

00:03:27
Speaker
Also ziemlich wilde Phase. Und hab dann nach dem Jahr beschlossen, okay, ich möchte in dem Bereich schon was machen, in dem veganen Bereich. Und hab dann nochmal ein Master im Non-Profit-Management gemacht.
00:03:39
Speaker
Da dachte ich mir, ich kann nicht so gut singen wie Paul McCartney. Ich sehe nicht so gut aus wie Pamela Anderson. Da dachte ich mir, Non-Profit ist ganz gut, da fehlt auf jeden Fall was. Dann bin ich im Studium immer mehr auf dem Vegetarie-Boot aufmerksam geworden. Das war zu der Zeit ein etwas trägerer Verein, wie man sich das vorstellt, Wanderwochen und so.
00:04:03
Speaker
und bin dann aber eben dazugekommen und erst als ehrenamtlicher Berater, dann als ehrenamtlicher stellvertretender Vorsitzender und nachdem das dann immer mehr Schwung

Herausforderungen der frühen Veganer

00:04:15
Speaker
bekommen hat, bin ich dann als Geschäftsführer hier eingestiegen.
00:04:19
Speaker
Das heißt, du warst echt so ein veganer Rowdy, der wirklich so krasse Aktionen gerissen hat vor zehn, elf, zwölf Jahren. Und du bist schon auch über die Ernährung zum Veganer geworden. Hab ich das so richtig verstanden? Genau. Also, na ja, es waren schon irgendwie so die Tierrechte ursprünglich, die mich erst motiviert hatten, weil das aus meiner Sicht eben die größte Ungerechtigkeit ist, wie man damit mit Tieren umgeht. Aber klar, jetzt dann, wenn man drüber lernt, okay, welche gesundheitlichen ...
00:04:45
Speaker
Vor gesundheitlichen Vorteilen hat man vor zwölf Jahren noch gar nicht groß gesprochen. Da war da eher noch die Frage, fällt man den Tod um nach zwei Wochen oder lebt man überhaupt noch oder so. Das war zu der Zeit noch die Diskussion. Aber klar, Umweltauswirkung, Klimawandel, Welthunger, das...
00:05:03
Speaker
Habt ihr vor 10, 12 Jahren als Veganer gegessen? Ich meine, heute kriegen wir ja immer noch so dieses Vorurteil, was isst du eigentlich oder woher kriegst du deine Proteine her? Und ich kann mir vorstellen, dass vor 10, 12 Jahren nicht beim Aldi Mandelmilch im Sortiment stand und da viele anderen Sojamilch vielleicht eine Sorte gab. Was war da so?
00:05:24
Speaker
Genau, also es gab, als ich nach Berlin gezogen bin, das ist auch schon wieder knapp zehn Jahre her, gab es das Veni Vidi Veggie. Das war so ein ganz kleiner Laden, aber da haben alle voll geschwert. Also unter Veganern war das sozusagen das Mekka. Heutzutage würde in so einen Laden wahrscheinlich keine mehr gehen, weil
00:05:40
Speaker
Es war eine super kleine Art Bioladen, die alles vegan hatten. Aber da gab es eben auch aus England oder sonst was schon irgendwelche Käsesorten. Zumindest Ansätze von irgendwelchen Alternativprodukten. Ja, was gab es? Da ich mal Tofu gab es damals auch schon oder so. Ein paar Versuche oder so. Aber klar, man musste dann wirklich weit reisen, um dann eben Produkte zu haben, die man heutzutage so wahrscheinlich gar nicht mehr essen würde, weil sie einfach nicht qualitativ mehr so gut sind oder so.
00:06:10
Speaker
Das heißt, du hast dich aber schon hauptsächlich clean ernährt, weil da fällt mir

Grundlagen der veganen Ernährung

00:06:14
Speaker
dann spontan die ursprüngliche Nahrung ein. Unverarbeitetes Gemüse, unverarbeitetes Obst, Hülsenfrüchte, au mass vielleicht Reis, Kartoffeln und so weiter. Und das einfach schön gemixt. War das so die Ernährung? Ja, das war schon, also ja. Ich bin hin und wieder schon ein bisschen so ein Junkfood Veganer, muss ich schon mal sagen. Es gab damals auch schon das Yellow Sunshine.
00:06:34
Speaker
Das ist auch der erste Veggie-Burger-Laden in Berlin. Da kriegst du dann noch ganz normale Pommes und einen fettigen Burger, sag ich jetzt mal. Ich mache auch viel Sport, aber so hin und wieder finde ich das Essen auch ganz gut. Aber klar, heutzutage kommt dann eben häufiger mal ein Smoothie als ein Burger.
00:06:56
Speaker
Ja, und dann hast du ja quasi den Vegetarierbund angesprochen, dass das so ein Trägerverein war. Jetzt habe ich hier gerade, ich bin ja hier so ein bisschen rumgelaufen gerade in deinen Büros und habe gesehen, dass der Vegetarier oder der Vegetarierbund schon über 100 Jahre alt ist. Und was war denn der ursprüngliche Grund, den vor über 100 Jahren zu gründen und was ist jetzt daraus

Ursprünge des Vegetarierbunds

00:07:19
Speaker
heute geworden?
00:07:20
Speaker
Also unsere Vorgängerorganisation, es gab einige Umbenennungen. Unsere ursprüngliche Gründung ist jetzt 150 Jahre her, also wirklich 1867. Insofern haben wir dieses Jahr Jubiläum.
00:07:37
Speaker
Das war Teil der Lebensreformbewegung, also auch zur gleichen Zeit, als die Reformhäuser entstanden sind, wo man eben gesagt hat, wo sich eben Leute aufgemacht haben, gesagt haben, okay, das Standardleben gefällt uns nicht, wir irgendwie trinken kein Alkohol, wir trinken, essen kein Fleisch, wir
00:07:55
Speaker
rauchen nicht, also da gab es ein ganzes Paket, heutzutage würde man es vielleicht Clean Living nennen oder Clean Eating, aber damals war das eben ganz besonders hip und da haben sich auch einige zusammengetan und haben dann eben den Vegetarierbund gegründet.
00:08:11
Speaker
Und da ging es hauptsächlich eben auch um Tierrechte und Ernährung? Oder was war die Motivation? Ja, es war, glaube ich, mehr Gesundheit oder allgemein harmonischer Umgang. Also es hieß nochmal Verein für harmonische Lebensführung. Also gab es verschiedenste Namen. Und klar, Klimawandel war 1890 oder so noch kein Thema, aber Tierschutz definitiv und vor allem natürlich Gesundheit.
00:08:37
Speaker
Und wie sieht es heute aus? Du hast im Vorgespräch so ein bisschen gesagt, dass Vegetarierbund
00:08:44
Speaker
Ja, jetzt heute Webo heißt, ich möchte da jetzt nicht so viel verraten, oder wenn da noch irgendwas geheim ist. Und wo sind heute die Hot Topics oder die Themen, mit denen sich der Webo beschäftigt? Also, ich glaube, der generelle Shift kann man sagen, dass wir früher eben relativ stark gezeichnet haben, Interessensvertretung, also oder für oder so ein Sammelbecken, wo sich eben Vegetarier jetzt zusammengetan haben,

Webus Ziel der globalen Fleischreduktion

00:09:07
Speaker
um dann eben gemeinsam wandern zu gehen oder irgendwelche gemeinsamen, was ich
00:09:10
Speaker
sich zu treffen. Und heutzutage verstehen wir uns eben schon als politische NGO, die wirklich die ganze Gesellschaft irgendwie in allen Dimensionen, was eben die vegane Ernährungsweise betrifft, einfach umkämpeln will. Wir sind jetzt auch gerade dabei, uns international aufzustellen. Also wir werden auch bald nicht mehr Webu heißen, sondern dann unter dem Namen Provec.
00:09:34
Speaker
auftreten und egal welches, ob das jetzt irgendwie Politik ist, ob das jetzt die Wirtschaft ist, ob das jetzt die Forschung ist, dass wir eben wirklich die pflanzliche Lebensweise voranbringen wollen. Also wir haben auch jetzt eine ganz klare Mission, dass wir sagen wollen, dass wir als Ziel haben, bis zum Jahr 2040 wollen wir den Tierkonsum weltweit um 50 Prozent reduzieren.
00:09:56
Speaker
Da haben wir jetzt noch 23 Jahre Zeit. Das ist ein strammer Plan, den wir da haben, aber wir sind da sehr optimistisch, dass wir das auch für dich hinbekommen. Okay, stark. Jetzt hast du ja pflanzliche Ernährung gerade als Stichwort genannt. Steht denn WEBU ja ursprünglich für Vegetarierbund und wir sprechen sehr, sehr oft von vegan. Wie geht das zusammen? Habt ihr eigentlich Vegetarier als Zielgruppe und propagiert vegetarisch oder ist es hauptsächlich im Kern vegan?
00:10:26
Speaker
Genau. Also man muss sagen, klar, Vegetarierbund ist jetzt ein sehr historischer Name. Man muss auch dazu sagen, auch viele Vegetarier damals, das hieß dann sozusagen der Hochvegetarismus oder der reine Vegetarismus, war im Grunde auch schon vegan. Also man hatte halt den Begriff nur nicht. Der kam ja dann erst vor gut 70 Jahren von Donald Watson damals aus Großbritannien. Aber das gab es auch schon vor über 100 Jahren, hat man eben sich schon vegan ernährt und nannte das dann eben einfach nur anders.
00:10:56
Speaker
Also wir sehen das eigentlich ursprünglich als Oberbegriff, aber wie gesagt, deswegen nennen wir uns auch im Beispiel schon als Webu, weil dann eben das Vegetarisch und Vegan und sowohl auch männlich als auch weiblich, weil ich meinen Vegetarierwunsch streng genommen, bricht ja die männlichen an. Aber deswegen jetzt eben auch nochmal der Wechsel zu Provetsch.
00:11:14
Speaker
Weil das natürlich jetzt eher die Richtung ausdrückt und das ist das, was uns eigentlich wichtig ist. Also wir sagen nicht, wenn manche Leute, ja, was seid ihr denn jetzt? Seid ihr flexitarisch? Seid ihr vegetarisch? Seid ihr vegan? Sagen wir, naja gut, uns geht's nicht um einen Standpunkt, uns geht's um eine Richtung. Denn wenn ich jetzt hier zum Beispiel als Vegetarier im Prenzlauer Berg nach zehn Jahren immer noch mein Latte Macchiato irgendwie mit Kuhmilch trinke, das ist ja schon richtig reaktionär, sag ich mal,
00:11:45
Speaker
Während wenn ich jetzt auf einem bayerischen Dorf als irgendwie Sohn von Milchbauern jetzt einmal anfange einen vegetarischen Tag einzulegen, dann ist das ja schon revolutionär. Das heißt wir sagen eben egal ob das jetzt einzelne Personen sind oder ob das jetzt irgendwie Institutionen sind, man muss immer gucken wo man gerade steht und wo man hinkommt und dann geht es eben darum sich in die
00:12:09
Speaker
vegane Richtung zu bewegen. Also wir sagen schon ganz klar, die vegane Lebensweise sei es jetzt gesundheitlich, sei es klimatechnisch, sei es für die Tiere eindeutig das Beste, aber wichtig ist eben die Bewegung dahin. Bevor wir zu der Frage kommen, was macht ihr denn jetzt konkret?
00:12:26
Speaker
Ist mir gerade eine Frage gekommen, wenn du gerade sagst, die vegane, vegetarische Lebensweise ist für Tiere, für die Umwelt und für uns Menschen die beste, frage ich mich doch, warum lebt nicht jeder so? Was ist da deine Antwort darauf?
00:12:41
Speaker
Es sind im wahrsten Sinne des Wortes einfach eingefleischte Gewohnheiten. Das heißt, Menschen haben sich das jetzt einfach angewöhnt, Fleisch und andere tierische Produkte zu essen. Und das wird natürlich schon in frühen Jahren wird man entsprechend sozialisiert und denkt auch gar nicht drüber nach.
00:12:57
Speaker
Es gibt ja auch den Begriff des Kanismus, also das unsichtbare Glaubenssystem, das uns eben konditioniert, gewisse Tiere zu essen, während wir andere Tiere nicht essen. Und ja, so ein System hält sich natürlich eben selber mit gewissen Verteidigungsmechanismen aufrecht. Und deswegen dauert es natürlich einige Jahrzehnte, bis man das aufbricht, aber ich glaube, da sind wir euch ganz gut dabei.
00:13:16
Speaker
Da bist du auch in sehr guter Gesellschaft, glaube ich, persönlich. Du bist ja mit der Melanie Joye verheiratet, die ja, soweit ich zumindest weiß, ich hoffe, ich trete in kein Fettnäpfchen, das Thema Kanismus als eines ihrer Hauptthemen hat. Genau, also das hier hat im Grunde den Begriff geprägt und hat die ganze Theorie dahinter in ihrem Buch dargestellt, wo sie eben sagt, dieses ganze sogenannte ideologische System eben dekonstruiert und eben sagt, was da eigentlich mit uns gemacht wird.
00:13:44
Speaker
Ich würde darauf gerne eine kleine Frage verwenden, weil ich das ganze Thema sehr interessant fand. Ich hatte einen Artikel von ihr gelesen in einer Zeitschrift und das natürlich so ein Exerpt aus ihrem Buch war und sie da sehr, sehr glaubwürdig dargelegt hatte, warum wir beispielsweise Schweine essen und unsere Hunde zu Grabe tragen, sag ich jetzt mal so.
00:14:07
Speaker
Kannst du da so zwei, drei dieser wesentlichen Faktoren rausgreifen und mal benennen? Weil ich glaube, das hat einen ganz, ganz schönen Einblick in unsere Psyche, gibt es ja. Ja, also, wäre wahrscheinlich mal ein ganzer Podcast wert, das irgendwie alles mal zu dekonstruieren. Da gibt es ja auch Ted Talks und alles Mögliche zu. Also, da greifen verschiedene Mechanismen. Ich sag mal zum Beispiel, also, ein Kunstgriff, zu dem, sag ich jetzt mal, der Kanismus greift, ist, dass er sich als, ja,
00:14:36
Speaker
dass er sich unter den drei Ends tarnt, dass er notwendig ist, dass er natürlich ist und dass er normal ist. Also etwas zu rechtfertigen, weil es angeblich in der Natur so ist, oder etwas zu rechtfertigen, weil es alle anderen auch machen oder weil es notwendig ist. Das hat man natürlich auch schon bei der Sklaverei gesagt, das hat man bei der Unterdrückung der Frau gesagt. Das stimmt aber, wenn man genauer hinschaut, nicht unbedingt.
00:15:04
Speaker
Oder ein zweiter Aspekt sind die sogenannten sekundäre Verteidigungsmechanismen. Also primäre werden sozusagen, wenn man den Fleischkonsum verteidigt. Und die sekundären ist, wenn man diejenigen angreift, die dagegen sind. Also man kennt ja die klassischen Vorurteile für Veganer. Das wird eben auch durch den Kanismus immer
00:15:27
Speaker
Selbstständig, weil die haben ja ein Eigeninteresse, sozusagen jetzt Veganer. Ja, das sind ja die, die irgendwie hypersensibel sind, die irgendwie öko sind oder die irgendwie ungesund sind oder das irgendwie die Moralapostel sind. Und egal, was man macht. Also, klassisches Beispiel ist ja, die Leute fragen an, dass man dann essen kann.
00:15:47
Speaker
Entweder, also dann fragen sie ganz genau irgendwie, kannst du denn da und da und das noch essen, bis man dann irgendwann so in die Ecke gedrängt wird, wo die dann sagen, na, das ist ja total bescheuert, du kannst ja kaum noch was essen. Oder wenn man aber andererseits sagt, na ja, also irgendwo ziehe ich halt auch die Grenze und ich frage jetzt nicht bei jedem Gläschen Wein nach, ob er irgendwie gefiltert wurde und dann heißt es aber wiederum, na, also hier bist du ja irgendwie, was für ein Heuchler bist du denn? Du bist ja dann im Endeffekt 100 Prozent gar nicht in letzter Instanz auch nur vegan.
00:16:16
Speaker
Also insofern, da ist man dann natürlich als Veganer immer, kann man sich zwischen Pest und Cholera entscheiden. Und das ist halt auch so ein klassisches Beispiel, was eben der Granismus macht. Also finde ich auf jeden Fall sehr interessant, wir verlinken das Buch von der Dr. Melanie Joy hier in den Show Notes, da kannst du jederzeit reingucken. Weißt du, ob es auch als Hörbuch gibt? Es gibt auf jeden Fall, es gibt sowohl einen Ted Talk, der ist mit 18 Minuten, also sehr recht verdaulich, und es gibt so ein animiertes Video, das auch auf jeden Fall, dass es sich um die 15 Minuten oder so dauert.
00:16:46
Speaker
Okay, also auf den TED-Talk verlinken wir, gar keine Frage, christian-wenzel.com slash podcast. Dort wählst du die Episode mit dem Sebastian Choi aus und dort siehst du alle Show-Notes oder eben direkt auf deinem Handy. Ja, jetzt haben wir so einen kleinen Ausflug gemacht. Wir waren stehen geblieben bei der Geschichte, was denn der Vebo jetzt da wirklich auch konkret macht.
00:17:10
Speaker
Die eine oder andere hat mit Sicherheit schon vom Webu gehört und was sind jetzt überhaupt konkrete Aktionen außer, oder ich gehe davon aus ihr macht keine Wanderungen mehr

Initiativen zur Förderung des Veganismus

00:17:20
Speaker
oder? Ne, also unser Ziel ist wirklich ganz, also die Fragestellung, vor der wir stehen ist, wie schaffen wir es,
00:17:26
Speaker
dass die Welt so schnell wie möglich so vegan wie möglich wird. Und wir haben im Grunde ein bisschen Vorteil, weil es gibt mittlerweile ja verschiedenste Akteure, sei es jetzt irgendwie Köche, sei es jetzt irgendwie Unternehmen, die irgendwelche Produkte herstellen, dass wir als NGO jetzt nicht unbedingt darauf angewiesen sind, dass wir jetzt mit den Aktivitäten Gewinn machen.
00:17:46
Speaker
Und gleichzeitig haben wir jetzt aber im Vergleich zu einer Einzelperson natürlich ein viel breiteres Netzwerk, irgendwie eine ganze Community hinter uns, die das Ganze unterstützt, eine gewisse Reputation, also Glaubwürdigkeit, sei es jetzt Medien gegenüber, sodass wir da eigentlich relativ viel machen können.
00:18:02
Speaker
Wir versuchen im Grunde wirklich, also wir haben eine Kernstrategie und die ist, dass wir sagen, wir versuchen, im Englischen sagt man, to influence the influencers. Also dass wir immer sagen, okay, wir wollen an den großen gesellschaftlichen Stellschrauben drehen. Also das heißt nicht, dass wir jetzt sozusagen jetzt bei 80 Millionen Deutschen oder bei 7 Milliarden Erdbewohnern jetzt versuchen jetzt irgendwie,
00:18:24
Speaker
einzeln, sag ich jetzt mal, ein nach dem anderen jetzt zu überzeugen, warum man sich vegan ernähren soll, sondern dass wir eben schauen, okay, wo sind jetzt wirklich die großen Stellschrauben, die wir drehen können. Und da sind wir eigentlich wirklich in jedem Bereich, also sei es jetzt in der Wirtschaft aktiv, sei es in der Wissenschaft aktiv, sei es bei den Medien aktiv, wo wir eben immer versuchen, richtig starke Akzente zu setzen. Also ich bringe mal ein paar Beispiele. Wir haben zum Beispiel die Veggie World ins Leben gerufen. Das ist mittlerweile die größte vegane Messe. Gibt's, glaube ich,
00:18:53
Speaker
Dieses Jahr jetzt an 14 verschiedenen Standorten, mittlerweile in fünf, sechs verschiedenen Ländern. Fast jedes Jahr kommen auch noch irgendwie vier, fünf neue Standorte dazu. Und das hilft natürlich auf enorme Weise. Also wir kriegen da enorme Medienresonanz. Wir haben ja teilweise bis zu 20.000 Besucher auf so einer Messe. Wir haben natürlich Referenten, die dann irgendwie vorgestellt werden, neue Produktneuheiten, die Firmen kommen her.
00:19:18
Speaker
Also wirklich jetzt ein klassisches Beispiel, wo man wirklich einen großen Stub für die vegane Bewegung irgendwie bewegen kann. Ein anderes Beispiel ist die VegMed. Man weiß ja irgendwie, gesundheitliche Bedenken sind natürlich immer noch ein bisschen ein Hemmstuhl oder die Ärzte wissen sich nicht wirklich Bescheid und sagen, oh vegane Ernährung geht denn das oder vegane Kindernährung.
00:19:39
Speaker
Und haben wir eben gesagt, okay, die Medizin als Institution oder die Ärzteschaft, es gibt ja mehrere hunderttausend Ärzte in ganz Deutschland, ist natürlich ein ganz wichtiger Faktor, die können sich natürlich für eine vegane Ernährung aussprechen oder gegen eine vegane Ernährung. Und das sind natürlich enorme Kräfte.
00:19:54
Speaker
Ich meine, wenn man sich überlegt, dass allein im Gesundheitswesen 70 Milliarden Euro für ernährungsbedingte Krankheiten ausgegeben werden. Also allein schon mal die ökonomische Power, die sozusagen im Gesundheitswesen steckt. Und dann haben wir zusammen mit der Charité, also wir suchen uns natürlich immer renommierte Partner, Wedge mit ins Leben gerufen. Es ist ein Ärztekongress, wo wir dann eben, ja, letztes Jahr hatten wir über tausend Besucher einfach ein gewisses Bewusstsein schaffen, um
00:20:23
Speaker
um eben das Vegane auch bei den Medizinern und Ernährungsexperten voranzubringen. Da auch noch ein anderes Beispiel. Du hast es vorhin schon kurz erwähnt. B12 ist ja immer so ein Thema. Jeder Veganer erkennt das Ganze. Und gerade die Deutschen, die wollen ja einerseits keine Tabletten nehmen, weil dann ist es natürlich wieder ein super Gegenargument, dass du die Tabletten nimmst.
00:20:43
Speaker
So gesund kann ja deine Ernährung da nicht sein. Wenn man sich aber beispielsweise bio ernährt, dann dürfen die Produkte auch nicht mit B12 angereichert sein. Also Bio-Sojamilch hat zum Beispiel keinen B12. Das heißt, die Frage ist natürlich, wie kriegt man als Veganer seinen B12? Und dann haben wir gesagt,
00:21:01
Speaker
Ich hatte mal gehört, dass das auch über die Mundschleim heute absorbiert wird. Deswegen soll man ja die Tabletten manchmal nutschen. Ich habe gesagt, ich putze ja eigentlich zweimal am Tag Zähne. Wäre es nicht besser, wenn dargleich B12 drin wäre. Da haben wir halt ein paar Studien ausfindig gemacht. Mittlerweile wurden auch einige Studien durchgeführt, haben einige Hersteller angeschrieben und haben dann wirklich einen super Partner gefunden, der gesagt hat, das ist ja mal eine raffinierte Idee. Dann wurde im Grunde
00:21:28
Speaker
eine vegane B12 Zahncreme erfunden, die jetzt eben von hunderttausenden Veganern jedes Jahr verwendet wird und jetzt eben auch dafür für die bessere Versorgung von Vitamin B12 sorgt. Wir machen aber auch beispielsweise den Verbrauchern einfacher mit dem V-Nabel. Das haben viele ja schon gesehen auf den Produkten, dieses grün-gelbe Zeichen, das zertifizieren wir in Deutschland. Mittlerweile gibt es über 500 bis 600 Firmen,
00:21:54
Speaker
die wir in Deutschland zertifiziert haben, wo wir eben ganz klar sagen, okay, das ist vegetarisch, das ist vegan, bitte prominent vorne aufs Produkt drauf, sodass eben jeder Vegetarier und Veganer gleich erkennen kann, ob denn das Produkt eben für ihn geeignet ist oder nicht. Weitere wichtige Stellschrauben ist natürlich die Politik, denn ob jetzt beispielsweise
00:22:17
Speaker
Ja, also ob jetzt die Begriffe vegetarisch oder vegan definiert sind oder ob jetzt Agrarsubventionen jetzt für Fleischprodukte gelten oder ob sie eher Gemüse unterstützen, wie beispielsweise Produkte besteuert werden. Also nur ein ganz aktuelles Beispiel ist
00:22:36
Speaker
Was viele nicht wissen, es gibt ja zwei Mehrwertsteuersätze. Normale Mehrwertsteuer ist 19% und dann gibt es den reduzierten Mehrwertsteuersatz, der ist 7%. Und im Bereich der Milch beziehungsweise Milchalternativen ist es so, dass QMilch mit 7% besteuert wird.
00:22:53
Speaker
und Sojamilch oder andere pflanzliche Trinks mit 19 Prozent besteuert werden. Das heißt, wenn ich jetzt ein Euro für so eine Packung Sojamilch kaufe, muss ich 12 Prozent nur extra zahlen, nur weil der Gesetzgeber gesagt hat, das wird einfach mehr besteuert. Was ja total besteuert ist, weil allein umweltmäßig und sonst, das ist natürlich die Kuhmilch viel schädlicher oder so. Das sind eben so Themen, wo wir dann eben, sei es in Brüssel oder sei es in
00:23:21
Speaker
In dem Fall jetzt in Berlin natürlich mit Abgeordneten sprechen, Veranstaltungen organisieren, um da eben gewissen Druck auf die Politik aufzubauen. Wichtig ist natürlich auch noch im Umweltschutzbereich. Haben wir auch schon Projekte zum Beispiel mit dem Bundesumweltministerium gemacht, wo wir verschiedenste, also die Catering-Industrie,
00:23:43
Speaker
Schulen, also Caterer ist jetzt eben die Industrie, die eben in Kindergärten, in Schulen, in Universitäten, in öffentlichen Kantinen, in Altenheimen, also in Deutschland täglich 12 Millionen Menschen versorgen, also 15 Prozent der Bevölkerung nimmt irgendwie in einer Art oder der anderen jeden Tag an die
00:24:03
Speaker
Angebot der Gemeinschaftsverpflegung oder der Caterer-Teil. Und da haben wir eben auch gesagt, das ist ja eine riesen Stellschraube, die man da hat. Das heißt, da haben wir ein Projekt ins Leben gerufen, das nannte sich GV Nachhaltig, also GV steht für Gemeinschaftsverpflegung, wo wir dann eben am Anfang primär mit dem Nachhaltigkeitsargument eben ganz viele vegane Schulungen gemacht haben. Also dann eben vermitteln, also ob das Jerome Eckmeyer war oder Björn Muschinski oder Markita Schellenberg, also viele Köche, die dann eben, was heißt jetzt, bei
00:24:31
Speaker
bei Mercedes, sei es jetzt bei Porsche, sei es jetzt irgendwie bei Siemens, die ganzen Gemeinschaftsverpflegung Köche geschult haben. Also das ist natürlich das, was wir machen.

Kampagne 'La Table de Suisse'

00:24:42
Speaker
Dann haben wir natürlich eine Community. Wir haben über 130.000 Leute auf Facebook und machen dann natürlich regelmäßige Umfragen oder irgendwelche Kampagnen.
00:24:51
Speaker
Wir sind jetzt erst ausgezeichnet worden. Wir hatten eine Kampagne zusammen mit Beyond Carnism gemacht, wo es darum ging, La Table de Suisse nannte sich das, wo wir ein Fake-Restaurant gegründet haben, wo angeblich Katzen- und Hundefleisch serviert wurde. Und das hat natürlich dann für einen riesen Aufschrei gesorgt. Ich glaube, insgesamt 25 Länder haben medial darüber berichtet.
00:25:13
Speaker
Und wir haben dann natürlich aufgeklärt, dass es kein Restaurant ist, wo es Katzenfleisch gibt, aber alle, die sich aufregen wegen dem Katzenfleisch, die sollen sich halt mal Gedanken machen, warum sie den Fleisch von anderen Tieren essen und da eben einfach die Leute irgendwie zum Nachdenken anzuregen. Sehr spannend.
00:25:28
Speaker
Da hast du wahrscheinlich trotzdem nur einen Bruchteil von dem genannt, ... ... was ihr tatsächlich macht. Mir fällt dann noch so ein Stichwort Webobusiness ein. Genau. Da können wir gleich noch mal drauf zukommen, ... ... was mir so, während du über die Dinge gesprochen hast, ... ... aufgefallen ist. Ihr seid ja jetzt schon auch eine mächtige Community, ... ... sag ich es jetzt mal. Eine Macht, die eben auch einen gewissen Einfluss hat.
00:25:56
Speaker
Wie finanziert ihr euch denn? Gibt es Mitglieder, die bezahlen oder habt ihr auch Spenden und inwieweit können diese Spender dann auch wieder Einfluss nehmen? Ich denke, das ist für den Zuhörer nochmal da wirklich interessant, wie ihr euch auch neutral und so weiter aufgestellt seid.
00:26:15
Speaker
Also wir finanzieren uns in der Tat prima durch Spenden und Mitgliedsbeiträge. Wir haben jetzt ja zwischen 14.000 und 15.000 Mitglieder, die ihren Beitrag leisten und dadurch natürlich unsere Arbeit ermöglichen und denen es eben auch wichtig ist, dass die vegane Lebensweise eben wirklich vorangebracht wird und dadurch, dass wir eben wirklich sehr hocheffektive Kampagnen machen, also wirklich immer schauen, dass wir mit jedem
00:26:40
Speaker
Euro, der uns eben gespendet zur Verfügung steht, so effektiv wie möglich umgehen, finden das die Leute eben sehr gut und unterstützen uns natürlich. Und deswegen können wir natürlich jetzt auch auf dem Level wirklich das vegane voranbringen.
00:26:54
Speaker
Also es ist aber nicht so, dass du jetzt sagen kannst, okay, du kannst es natürlich jetzt auch schwierig zugeben, wenn es so wäre, dass hier so eine Art Lobesmus auch da ist. Also das heißt, wenn ein Großspender da ist, der jetzt so eine Sojamilch in den Markt bringen will, dass ihr dann für den Werbung macht?
00:27:11
Speaker
Was könnt ihr zu dem Thema sagen? Also wir haben, wir arbeiten mit Firmen zusammen, also da sind wir aber ganz transparent. Also beispielsweise, wie ich vorhin erwähnt habe, das V-Label. Also das heißt, dass insgesamt 500 bis 600 Firmen einfach zertifiziert werden. Und das ist natürlich auch mit dem gewissen Aufwand unsererseits verbunden. Also wir haben mittlerweile ein zehnköpfiges Team, weil da muss natürlich alles überprüft werden, wie wird das Produkt hergestellt, wer sind die Lieferanten, lalalala.
00:27:37
Speaker
Und das ist natürlich schon was, wo wir auch eine gewisse Prüfungs- und Lizenzgebühr von den Unternehmen verlangen. Aber wie gesagt, das sind mehrere hundert Firmen, das ist auch ganz transparent. Es ist auch ganz klar geregelt, dass für Spenden, also für Spenden darf es keine Gegenleistung geben.
00:27:56
Speaker
Sonst würden wir auch vom Finanzamt geprüft oder so was, sonst würden wir unsere Gemeinnützigkeit geben, also da darf es keine Gegenleistung geben. Wenn es das gibt, beispielsweise jetzt wir organisieren auch das Sommerfest zusammen mit anderen Organisationen, also das ist die größte vegane Veranstaltung der Welt, soweit wir wissen, hier in Berlin.
00:28:13
Speaker
Und da gibt es beispielsweise auch Sponsoren, was weiß ich, das Veganz oder Ähnliches. Und dann ist aber ganz klar, okay, die zahlen eben vielleicht so und so viel Euro und dann kriegt es aber, dafür dürfen die dann ihren Banner oder ihr Plakat eben irgendwie auf der Bühne rechts irgendwie hinhalten oder so. Oder es gibt auf der Webseite irgendwie vielleicht einen Hinweis oder so.
00:28:34
Speaker
Ich denke mal, das ist natürlich jetzt auch im Interesse von, also wenn jetzt Leute spenden an uns, man will ja natürlich auch, dass das Geld möglichst effektiv eingesetzt wird. Und wenn man jetzt sagt, also nur um ein Beispiel zu bringen, so ein Sommerfest, das kostet schnell mal irgendwie 60, 70.000 Euro, das ist ja viel effektiver, wenn da jetzt irgendwie keine großen, wenn da nicht jetzt viele Spendengelder reinfließen, sondern wenn man sagt, na gut,
00:28:59
Speaker
Wenn da jetzt irgendwelche veganen Firmen sind, die sagen, okay, hier dafür, dass wir ein Banner aufstellen dürfen oder dafür, dass wir Getränke verkaufen dürfen, zahlen wir auch was, dann ist es natürlich viel besser, weil dann haben wir natürlich auch Geld wieder für andere Aktivitäten frei und können sagen, okay, dann, weiß ich, dann, ja, kommt das nächste Projekt. Verstehe. Jetzt jemand, der hier zuhört, der kann sich sehr gut mit eurer Mission identifizieren, also du hast es ja gesagt, bis 2040 den Tierkonsum halbieren, weltweit, habe ich das richtig verstanden?
00:29:29
Speaker
Wie kann er euch denn jetzt konkret unterstützen? Also es gibt, du hast ja Mitglieder angesprochen, das heißt er kann ein Mitglied werden. Wie würde das konkret aussehen und welche Möglichkeiten gibt es über dies? Also es gibt im Grunde drei Möglichkeiten, wie man sagt, dass man sozusagen uns oder allgemein die Sache unterstützen kann. Einerseits ist natürlich, dass man seine Ernährung umstellt, also sofern man noch nicht vegetarisch oder natürlich noch besser irgendwie vegan lebt. Also solange man nicht da ist, ist das natürlich ein wichtiger Schritt, aber ich gehe mal davon aus, dass die meisten höre des
00:29:58
Speaker
das Podcast hier schon vegan leben, da ist natürlich auch wichtig, dass man aktiv ist. Also sei es jetzt irgendwie auf Facebook oder dass man eben natürlich jetzt nicht nur für sich im stillen Kämmerlein vegan ist, sondern eben, also natürlich jetzt nett, also man muss jetzt nicht irgendwie gleich mit einem Go-Vegan- oder Fuck-Off-T-Shirt irgendwie rumlaufen, aber eben auf nette und höfliche Weise eben auch in seinem Umfeld das Ganze bekannt machen.
00:30:22
Speaker
Und man kann aber natürlich auch bei uns im Sinne von, sei es im Rahmen von Regionalgruppen, aktiv werden. Also wir haben über 200 regionale Gruppen und Kontaktstellen in ganz Deutschland. Die findet man bei uns auf der Webseite, auf webu.de.
00:30:37
Speaker
Man kann auch bei uns Mitglied werden, das ist natürlich auch eine ganz wichtige Signalbotschaft und bekommt auch ein Mitgliedermagazin, also das Webumagazin und die Webukart, das ist so eine Rabattkarte, wo man bei verschiedensten Anbietern eine Vergünstigung als Mitglied bekommt. Also das lohnt sich auch aus der Hinsicht.
00:30:54
Speaker
Klar, das kann man einfach bei uns werden, ist man mit 5 Euro im Monat dabei und tut eben was für die vegane Bewegung. Man kann aber natürlich auch einfach so für Projekte oder einfach so für uns spenden oder so. Also wer jetzt sagt, naja gut jetzt Mitglied werden, also ist mir vielleicht jetzt zu viel oder so, aber man kann natürlich auch regelmäßig sagen, okay ich spende jetzt 20 Euro im Monat oder zu Weihnachten mal irgendwie keine Ahnung, Weihnachtsbonus oder wie auch immer.
00:31:16
Speaker
Und unsere Aufgabe besteht eben darin, jeden Euro, den wir bekommen, so effektiv wie möglich zur Förderung der veganen Idee einzusetzen. Was mir in dem Zuge einfällt, ich finde diese Webu-Regionalgruppen sehr, sehr nice, denn die veranstalten auch einmal im Monat in der Regel in jeder größeren Stadt so ein Frühstück. Also gibt es dann vegane Frühstückstreffen, da war ich jetzt schon des Öfteren in verschiedenen Städten.
00:31:40
Speaker
Da findest du dann direkt Kontakt zu 30, 40, 50 anderen Veganern mit dem gleichen Mindset. Ihr habt eine schöne Zeit. Jeder bringt was selber zum Frühstück mit. Dadurch ist das Ganze auch kostenfrei.
00:31:52
Speaker
Und ja, also so gutes Essen habe ich selten irgendwo gehabt. Also auch das sind so kleine, schöne Ideen. Vielleicht hast du, lieber Sebastian, noch zwei, drei andere schöne Storys von Aktionen, die ihr gemacht habt oder wo ihr sagt, hey, das war was total Schönes und hat auch viel Begeisterung gestoßen.
00:32:11
Speaker
Also was mir sehr am Herzen liegt ist, dass wir natürlich auch wollen, dass die vegane Bewegung wächst und auch gerade natürlich was jetzt Unternehmen betrifft und da haben wir halt festgestellt oder wir haben mal eine Umfrage gemacht, ob Leute in Dresden hätten ihr eigenes veganes Business zu gründen und wir dachten mal gucken, werden vielleicht irgendwie, keine Ahnung, paar Dutzend Leute daran teilen und wir hatten innerhalb von
00:32:33
Speaker
Von wenigen Tagen hatten wir über 700 Leute, die an einer relativ umfangreichen Umfrage teilgenommen haben. Und dann haben wir Webu Startup ins Leben gerufen, wo wir eben wirklich jetzt im Rahmen von Gründerseminaren, Gründerdarlehen, Coachings und ähnliches
00:32:48
Speaker
eben wirklich Leute unterstützen, wenn die ein veganes Business machen wollen. Und das ist eben auch was, wo wir festgestellt haben, das ist jetzt, gerade wenn man noch junger, junger Entrepreneurs oder so, da hat man ja oft kein Geld, keine Erfahrung, kein Netzwerk. Da interessiert sich jetzt auch keine Bank oder irgendwie sonst irgendwelche Leute für ein.

Internationale Expansion von Webu

00:33:06
Speaker
Und da sagen wir, da können wir natürlich einen großen Beitrag für die Bewegung leisten, indem wir gerade diese ja oft jungen Leute oder engagierten Leute in der Anfangsphase ihres Unternehmens eben unterstützen.
00:33:17
Speaker
Schön. Und das persönlich finde ich gut. Und was wir jetzt natürlich, also das größte Projekt, wo ich jetzt gerade dran arbeite, ist, dass wir natürlich jetzt schon sehr viel in Deutschland erreicht haben. Also wir sind jetzt im Grunde weltweit die größte und aus meiner Sicht professionellste Organisation, die eben genau, der diese Ziele verfolgt, also mit dem ganz klaren Fokus eben den Tierkonsum zu reduzieren.
00:33:43
Speaker
Und wir haben jetzt eben fest, oder wir wurden immer öfters angesprochen, sowas wie den Webo, das sollte es auch in anderen Ländern geben. Also es gibt natürlich auch in, also was ich Österreich schiebe, ist die vegane Gesellschaft Österreich, die super Arbeit leistet und in einigen anderen Ländern, aber in vielen Ländern eben noch nicht. Und deswegen sind wir jetzt gerade dabei, aus dem Webo Provec zu machen. Und das dann eben nicht nur in Deutschland, sondern eben auch in Polen, in Spanien, in Großbritannien, in Frankreich.
00:34:08
Speaker
Und bauen eben gerade so ein Modell auf, dass wir dann eben relativ schnell in ziemlich vielen Ländern ähnliche Projekte fahren können, wie wir es hier machen. Und das ist natürlich dann nochmal eine Spureffektive. Denn ich meine, wenn wir jetzt irgendwie, sag ich jetzt mal, wenn wir einmal die Veggie-World konzipieren, dann kann man die ja irgendwie in jedem Land sozusagen einfach copy-paste. Also wir haben jetzt
00:34:29
Speaker
in Barcelona die erste Veggie wird und danach in London und planen jetzt auch gerade noch Wachschau. Und das kann natürlich immer weitergehen. Oder wenn man irgendwelche richtig fundierte Informationen zu B12 und veganen Ernährung... Also es gibt in manchen Sprachen findet man keine fundierten Informationen über vegane Ernährung. Also jetzt irgendwie auf Arabisch oder Mandarin oder...
00:34:50
Speaker
oder türkisch oder so, da ist die Informationslage einfach noch sehr dünn. Und da denken wir eben, dass wir als Organisation, wenn wir jetzt mal so ein bisschen das Greenpeace der veganen Bewegung so sagen, dass man dann natürlich schon enorm viel bewegen kann und auch wirklich weltweit einen enormen Unterschied machen kann.
00:35:09
Speaker
Ja, ich denke, das ist auch notwendig für eure Mission. Ich meine, 50 Prozent Tierkonsum zu reduzieren weltweit. Wie gehst du denn mit Kritikern um? Also die sagen eben jetzt so vom Standardargument, wir benötigen Fleisch, weil sonst wären wir
00:35:26
Speaker
Würde unser Hirn nicht wachsen, sag ich jetzt mal, krass. Oder eben auch in anderen Ländern, wo jetzt zum Beispiel der Zugang zu gutem Obst, Gemüse oder anderen Sachen begrenzt ist und die Fleisch oder Milch als gutes Kundnahrungsmittel haben.
00:35:42
Speaker
Was gibt es da für Gründe oder seid ihr dafür jetzt weniger zuständig? Nee, also wir fühlen uns schon zuständig. Wir haben jetzt gerade jetzt auch bei ProVetsch nochmal ganz klar gesagt, dass wir immer mit fünf Gründen argumentieren. Also wir sehen jetzt nicht, dass wir uns jetzt nur auf Tierschutz spezialisieren oder so, sondern dass wir sagen, okay, es ist besser für die Tiere, es ist besser für die Umwelt, es ist besser für die Menschen, es ist besser für die Umweltgesundheit.
00:36:12
Speaker
Tiere, Gesundheit, Ernährungsgerechtigkeit, Umwelt und es schmeckt ihm auch noch besser. Unsere Vision ist auch eine Welt, in der alle leckeres und gesundes Essen wählen.
00:36:29
Speaker
das für alle Menschen gut ist, für Tiere und auch noch für den ganzen Planeten. Also diese fünf Gründe argumentieren wir immer. Und das kann natürlich je nach Kultur, je nach Land ein bisschen unterschiedlich sein. Also es gibt manche Länder, da sind die Leute eben sehr gesundheitsorientiert. Da ist es natürlich dann besser, eher die gesundheitlichen Argumente in den Vordergrund zu stellen. In anderen Ländern
00:36:50
Speaker
Ist vielleicht der Spiel der Umweltschutz eine stärkere Rolle? Dann betont man eben das. Und natürlich auch mit den jeweiligen Institutionen, mit denen wir zusammenarbeiten. Also wie gesagt, bei dem Ärztekongress geht es natürlich jetzt eher darum, okay, ist es denn gesund? Während wenn wir ein Projekt mit dem Bundesumweltministerium machen, da geht es vielleicht eher um die Klima-Auswirkungen.
00:37:11
Speaker
Vielleicht noch eine Frage, die so ein bisschen offen geblieben ist. Wir hatten Webo Business angesprochen. Du hattest ja jetzt ein konkretes Projekt genannt, Webo Startup. Und dort die Förderung, macht denn Webo Business noch mehr? Ich hatte beispielsweise auf der Bio-Fach gesehen, dass ihr eben auch
00:37:29
Speaker
Produkte testen lässt von einer unabhängigen Community und somit quasi Menschen, die ein neues Produkt auf den Markt bringen, erstmal eine umfangreiche Studie bekommen. Genau, also wir haben halt festgestellt, dass viele vegane Produkte eben, ich sag jetzt mal, suboptimal schmecken und man wundert sich dann, wie sowas überhaupt auf den Markt kommt und haben dann gesagt, hey, wir haben doch die Community, wir hätten euch das ja vorher sagen können, dass es nicht schmeckt.
00:37:53
Speaker
Und das traurigste ist ja, manchmal bleiben ja die Sachen auch noch lange in den Regalen, weil die Supermärkte, die denken halt, das kauft halt keiner, ist halt legal, und dabei ist das Produkt halt einfach irgendwie schlecht. Deswegen haben wir die Webotester-Community ins Leben gerufen, das sind mittlerweile über 10.000 Menschen registriert.
00:38:09
Speaker
wo wir dann eben verschiedenste demografische Daten auch abgefragt haben, sodass wenn jetzt eben ein Hersteller kommt und sagt, ich habe hier eine neue, keine Ahnung, eine neue Mandelmilch und die würde ich jetzt gerne mal irgendwie, wir haben hier als Zielgruppe irgendwie Frauen, keine Ahnung, über 40, das heißt nur als Beispiel oder so, dann können wir gerne mal sozusagen unsere Test-Community befragen, dann kriegen die da alle irgendwie die Sojamilch geschickt,
00:38:44
Speaker
Und dann geht das Feedback eben an den Hersteller zurück, der dann das Produkt eben noch optimieren kann, bevor es auf den Markt kommt. Jetzt mal konkret, mit was für Kosten muss der bei sowas rechnen? Ach, das sind, glaube ich,
00:38:55
Speaker
ein paar tausend Euro oder so, also im Grunde halt den Aufwand, den wir halt haben, da jetzt irgendwie die Leute irgendwie mit denen zu kommunizieren, das abzusprechen, die Sachen zu verschicken. Okay, also das ist auch wieder dann so eine Non-Profit-Geschichte, wo ihr eigentlich nicht jetzt keinen Gewinn mitmacht, sondern eben hier, das ist quasi eine Aufwandsentschädigung, wenn man es so nennen möchte.
00:39:14
Speaker
Also eben auch wieder als Beispiel, wir verlangen eben so viel, dass wir da jetzt sagen, okay, wir müssen da jetzt irgendwie nicht mit Spendengeldern quer schießen, sondern so, dass wir sagen, na gut, die Firma hat ja wirklich was davon. Also ich meine, die freuen sich ja auch, insofern, da müssen jetzt irgendwie, insofern, den Aufwand können die auch zahlen und den Rest machen wir natürlich gerne.
00:39:34
Speaker
Also eine sehr günstige und sehr effektive Marktforschung, die man wahrscheinlich woanders nicht so einfach bekommt. Genau. Und vor allem halt, also weder mit der Community noch natürlich mit dem Herzblut, weil uns ist es natürlich selber auch dran gelegen, dass das Produkt besser wird.

Globale vegane Initiativen und Unterstützung

00:39:48
Speaker
Also nicht, dass wir sagen, ja, ja, das haben die halt gesagt, sondern dass wir eben auch dann von vorn bis hinten mit dabei sind. Schön.
00:39:54
Speaker
Ja, das klingt alles nach einer runden Sache, lieber Sebastian. Vielleicht eine kleine Abschlussfrage zu dir persönlich. Wo geht deine Reise hin? Was sind so deine Visionen, Ziele für die nächsten Jahre und was möchtest du dem Zuhörer gerne noch mit auf den Weg geben?
00:40:10
Speaker
Also meine Ziele sind jetzt relativ klar, dadurch, dass wir uns jetzt eben international aufstellen, habe ich jetzt alle Hände voll zu tun. Das heißt, ich werde jetzt weniger in Deutschland aktiv sein, sondern eben schauen, dass wir jetzt eben, ja, die Erfolge, die wir jetzt eben hier in Deutschland hatten, eben auch in andere Länder
00:40:26
Speaker
tragen. Also wie gesagt, jetzt steht das bei Großbritannien und Spanien und Polen an, aber perspektivisch, ich meine gerade in China oder anderen asiatischen Ländern oder auch in Lateinamerika wird natürlich enorm viel Fleisch und andere tierische Produkte gegessen und da gibt es auch wenig NGOs. Also das ist schon mal ein ganz klares Ziel, dass wir eben wirklich starke
00:40:47
Speaker
starke Organisation in allen diesen Ländern aufbauen, um eben auch das Vegane in diesen Ländern voranzubringen. Denn es hilft ja nichts, wenn wir in Deutschland hier weniger Fleisch und Milch und Eier konsumieren und das ganze Zeug nur exportiert wird, weil in den anderen Ländern der Konsum eben nicht nach unten geht. Insofern müssen wir eben in allen Ländern aktiv sein und das ist ja eine
00:41:08
Speaker
Meine Mission der nächsten Jahre, also da bin ich ja immer die nächsten fünf Jahre dicke mit beschäftigt, wenn nicht noch deutlich länger. Und den Zustauer, also möchte ich eben mitgeben, also ich glaube es ist, also ich glaube wirklich den Mut zu haben, eben wirklich aktiv zu sein in dem veganen Bereich, also nicht jetzt nur sagen, okay, ich lebe jetzt ja selber vegan, ich habe ja mein Soll erfüllt.
00:41:30
Speaker
sondern eben wirklich sich zu überlegen effektiv, wie kann man wirklich das meiste erreichen? Also wie kann man wirklich die vegane Bewegung global betrachtet wirklich so stark wie möglich vorangehen?

Aktive Unterstützung der veganen Bewegung

00:41:43
Speaker
Und ja, wenn wir da helfen können, das heißt also man kann sich natürlich auch bei uns Initiativ bewerben auf einen Job oder sowas, also oft ist es ja viel einfacher mit einem starken Partner irgendwas ins Leben zu rufen als komplett unabhängig irgendwas auszubaldobern.
00:41:56
Speaker
Also wir sind da jederzeit offen oder das heißt, wenn jemand eine Regionalkruppe machen möchte, wenn jemand irgendwie ein Business machen möchte oder irgendwie eine andere kreative Idee hat, wo er sagt, vielleicht kann man damit kein Geld verdienen, aber vielleicht kann man da als NGO irgendwie was Schönes mit aufbauen. Und wenn uns natürlich jemand irgendwie unterstützt als Mitglied oder das heißt als regelmäßiger Spender, freuen wir uns auch, denn wie gesagt, wir können als NGO eben wirklich sehr, sehr viel bewegen und
00:42:21
Speaker
Ja, sehr schön. Ich kann das auf jeden Fall unterstützen, seit ich mich auch viel, viel mehr für den veganen Lebensstil einsetze, auch beruflich, merke ich eine viel größere Erfüllung. Auch zum einen, und ich merke eben auch, dass da ganz viel Potenzial ist, dass da in mir schlummern so viele Ideen eben auch.
00:42:41
Speaker
Mit unserer Online-Marketing-Agentur unterstützen wir natürlich eben auch gerade vegane Start-ups. Und ich denke, zusammen mit dem Webu mit so einem Unternehmen wie unserem lässt sich da als starker Partner richtig viel aufbauen, richtig viel bewegen noch und eine viel, viel größere Delle ins Universum schlagen, als wenn ich jetzt nur einsam und alleine meine Sojamilch konsumiere.
00:43:04
Speaker
Genau, Christian. Sehr gut ausgegründet. Genau. Von daher, ja, das ist ja auch so eines der Gründe, warum wir diesen Podcast machen, einfach um mehr aufzuklären, zu motivieren eben auch, zu inspirieren. Also fühl dich gerne, inspiriert nun und trage deine Gedanken weiter in die Welt und gerne auch deine Ideen an uns, sowohl an den Sebastian,
00:43:24
Speaker
vom Webu als auch gerne an mich. Du erreichst uns unter christian-venzel.com-kontakt. Dort kannst du mit dem Stichwort Webu eine Nachricht hinterlassen. Und den Webu findest du, denke ich, auf webu.de. Genau. Genau. Und dort findest du dann, glaube ich, auch alle nachhaltigen Themen bzw. Themenbereiche und kannst dann dementsprechend mit den jeweiligen Ansprechpartnern direkt Kontakt aufnehmen.
00:43:48
Speaker
Vielen lieben Dank, dass du uns heute wieder die Zeit geschenkt hast. Mensch, wir haben knapp eine Stunde geredet oder 45 Minuten, aber es ist natürlich super interessant. Und du hast ganz, ganz viel mitgeteilt. Vielleicht, wenn es dich interessiert, lieber Zuhörer, werden wir noch eine Episode machen über den Kanismus. Ich glaube, es ist ein sehr, sehr interessantes Thema, darüber mehr zu erfahren. Dort kannst du uns eben auch dein Feedback gerne geben, ob die Episode für dich interessant ist.
00:44:16
Speaker
und hilfst uns natürlich damit auch, den Podcast weiter zu bewerben, weiter zu treiben. Das ist ja alles auch eine Non-Profit-Geschichte, die wir hier machen, denn Podcasts sind kostenfrei. Wenn du also was zurückgeben möchtest, rezensiere am besten den Podcast in iTunes, vergeb deine Sternebewertung, denn das hilft am meisten, um den Podcast weiter zu verbreiten. Ja, Sebastian, vielen Dank für deine Zeit. Ja, danke Christian, für das angenehme Gespräch.
00:44:42
Speaker
Sehr gerne. Ich bin übrigens auf den Sebastian zugekommen. Es ist also nicht so, dass er sich hier aufgedrängt hätte und sagt, mach mal Werbung für den Webu. Um Gottes Willen, ich finde die Organisation total spannend und dich als Person eben auch.
00:44:57
Speaker
war es mir eine Herzensangelegenheit, dich dann eben auch jetzt persönlich mal hier im Podcast haben zu dürfen. Ja. Vielen Dank, Christian. Lieber Zuhörer, alles Liebe für dich, dein Mr. Broccoli und Sebastian sagen Tschüss und Servus, bis zum nächsten Mal. Wie sagt man hier in Berlin? Zum Abschied? Einfach nur Tschüss. Alles klar. Tschüss, bis zum nächsten Mal. Die Show ist vorbei, doch du hast noch nicht genug? Dann verbinde dich mit Tausenden von Gleichgesinnten in der happy vegan Facebook-Community.
00:45:27
Speaker
Bewerbe dich für deinen kostenfreien Platz unter christian-wenzel.com slash Facebook. Oder hole dir mehr Storys von veganen Menschen und Fitness-Tipps unter vegan-freeletics.com.
00:45:41
Speaker
Hol dir das beste Labo von Christian Wenzel mit über 95 Sterne Rezensionen bei Amazon mit 55 der besten Lupinenrezepte. Alle glutenfrei, weizenfrei, laktosefrei, sojafrei, zuckerfrei und garantiert höchst lecker.
00:46:00
Speaker
Dieses findest du unter christian-wenzel.com slash lupine. Oder möchtest du dein vegan Business auf das nächste Level bringen? Dann bewerbe dich für eines der limitierten Coaching-Pakete mit Christian Wenzel unter christian-wenzel.com slash kontakt. Hab den schönsten Tag deines Lebens heute. Wir sehen uns in der Community.