Einführung und Ziel des Podcasts
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Speaker
Willkommen im vegan Podcast. Der vegane Podcast mit Erfolgspersönlichkeiten aus den Bereichen Sport, Business, Lifestyle, Politik und anderen. Heute hast du eingeschaltet zur Education Session. In diesem Format geht es darum, die Erfolgsgeheimnisse erfolgreicher Menschen aus den Bereichen Business, Politik und Unternehmertum zu entschlüssen und dich auf dein nächstes Erfolgslevel zu bringen.
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Speaker
Bereit für dein nächstes Level?
Vorstellung von Christian Wenzel alias Mr. Broccoli
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Speaker
Willkommen bei dem veganen Business Experten und Mr. Broccoli, Christian Wenzel.
00:00:43
Speaker
Herzlich willkommen im Vegan Podcast, dem Podcast rund um vegane Ernährung, Erfolg und Fitness, Interviews mit berühmten Persönlichkeiten und ganz viel Erfolgswissen. Du möchtest geistig wie körperlich auf das nächste Level kommen und von den Erfahrungen erfolgreicher Menschen lernen?
00:01:03
Speaker
Interessierst dich für das Thema vegan und brennst darüber mehr zu erfahren?
Gastvorstellung: Nikolaus Rittenau
00:01:07
Speaker
Dann mache dich jetzt auf die besten Erfolgsrezepte und Themen rund um vegane Ernährung, Erfolg, veganes Leben, Sport, Politik und vieles mehr gefasst. In diesem Format haben wir berühmte Persönlichkeiten, sogenannte vegane Athleten zu Gast, die auf ihre Art und Weise mit oder trotzdem veganen Lebensstil erfolgreich sind und Großes bewegen.
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Speaker
Und du hast heute eingeschaltet zur Education Session mit deinem Gastgeber, dem ist der Brokkoli Christian Wenzel. Mehr über mich kannst du erfahren auf christian-wenzel.com. Und wenn du jetzt bereit bist für dein nächstes Level, dann hör jetzt genau zu, denn wir haben einen ganz, ganz starken und spannenden Gast, den Nikolaus Rittenau zu Gast. Sag erstmal hallo, Nico, grüß dich.
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Speaker
Hallo, Mr. Broccoli, grüß dich. Schön, dass du da bist. Bevor ich dich gleich vorstelle, noch eine kleine Bewertung, die wir über iTunes bekommen haben. Von dem Mjost420,
Nicos Weg zur veganen Ernährung
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Speaker
der schreibt, so einen Cast habe ich mir immer schon gewünscht. Weiter so und lass dich nicht stoppen. Meist höre ich im Fitnessstudio zu oder beim Joggen. Also bitte Autoqualität hochhalten. Das machen wir, wir haben gute Mikros hier. Mich bringt es weiter und ich freue mich auf mehr.
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Speaker
Ja vielen lieben dank für deine rezension das hilft immer sehr viel den podcast zu rezensieren damit kommen wir in itunes weiter nach vorne und es kommen noch viel mehr menschen in den genuss dem podcast zu hören. Doch jetzt keine weiteren vorwärte auf zu nico rittenau nico ist veganer koch und studierter ernährungsberater mit fokus auf pflanzliche ernährung. Und ganz nebenbei obwohl er es eigentlich gar nicht möchte erfolgreicher unternehmer nico.
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Speaker
Ich denke, der Zuhörer lernt heute von dir, wie es geht, gesunde und schmackhafte Rezepte zu kreieren. Komplett pflanzlich natürlich. Wie es auch geht, ein eigenes Produkt zu kreieren und zu vermarkten. Da bist du gerade mit Keimster am Start. Wollen wir dazu noch mehr erfahren. Und natürlich, was deine Definition von gesunder Ernährung ist. Und bevor wir all diese Dinge und noch viel mehr erfahren, stell dich doch vor, grüß dich, Nico.
00:03:23
Speaker
Lieber Christian, grüß dich. Danke schön, dass du mich eingeladen hast. Ich freue mich sehr, heute mit dir zu sprechen. Und du hast das eigentlich schon perfekt auf den Punkt gebracht, was ich alles mache, an welchen Baustellen ich aktiv bin. Mein größtes Ziel und mein größtes Bestreben ist einfach Gesundheit und die Leute zu bringen und Ernährungskonzepte zu liefern, die unsere wachsende Bevölkerung, die von Jahr zu Jahr größer wird, mit unseren limitierten Ressourcen optimal gesund zu versorgen und zukunftsträchtige, leckere, schmackhafte Gerichte zu kreieren.
00:03:53
Speaker
Sehr starke Vision finde ich ganz ganz toll das größte Ziel Gesundheit unter die Leute zu bringen. Das ist auch meine Mission eine Million Menschen körperlich auf ihr nächstes Level zu bringen. Das finde ich ganz ganz klasse. Erzähl uns doch mal wie bist du überhaupt zu diesem Ziel gekommen und wie bist du vegan geworden. Vielleicht erzählst du ein bisschen so dein Lebenslauf. Ja sehr gerne. Wie man vermutlich noch immer ein bisschen hört. Ich komme ursprünglich aus dem Süden aus Österreich.
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Speaker
Ich bin dort in Kärnten geboren und aufgewachsen, habe dann ab dem 14. Lebensjahr die Laufbahn im Tourismus eingeschlagen, bin auf die Tourismuschule gegangen, habe meine Ausbildung zum Touristikkaufmann gemacht, habe im Rahmen dessen auch meine Ausbildung zum Kochgenossen und habe dort zum ersten Mal auch begreifen dürfen im Rahmen des Ernährungslehreunterrichts und des Kochunterrichts,
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Speaker
was es eigentlich heißt, sich zu ernähren und was es auch für Unterschiede im Wohlbefinden und in der Leistungsfähigkeit macht, wenn man sich so oder so ernährt.
Bildungsreise und Karrierewandel
00:04:52
Speaker
Und habe gleichzeitig aber auch im Zuge dessen natürlich mit viel tierischen Produkten arbeiten müssen. Und da ist mir einfach sehr schnell die Lust darauf vergangen, um, keine Ahnung, acht in der Früh mit irgendwelchen Kadabern zu arbeiten. Fand die einfach nie schön. Musste das dann aber vier Jahre lang machen, um meinen Abschluss da zu bekommen.
00:05:10
Speaker
Und haben mir aber von da an auch wirklich gesagt, dass sobald ich das nicht mehr muss, werde ich das auch nicht mehr machen. Und bin dann nach Wien gezogen, nach dem Zivildienst und habe dort Unternehmensführung studiert, hatte damals schon so die Vision im Bereich eben der fleischlosen Küche was zu machen, wusste aber nicht genau, wie das aussehen sollte und dachte cool, irgendwas in Richtung BWL wird schon passen.
00:05:33
Speaker
Und dann kam doch alles anders als geplant. Ich war dann nach dem ersten Semester in Berlin, einfach nur zwei Monate für Praktikum beim Vegetarierbund und dachte, cool, danach geht's wieder zurück nach Wien. Und nach den ersten Tagen in Berlin war für mich klar, in dieser Stadt und in diesem Unternehmen möchte ich weiterhin aktiv sein und habe die vegane Bewegung da zum ersten Mal auch kennengelernt.
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Speaker
War davor habe einfach kein Fleisch gegessen, aber war jetzt nicht Teil von einer Szene oder sonst etwas, sondern wusste einfach, okay, möchte keine tierischen Produkte konsumieren, war mir aber ganz ehrlich gar nicht wirklich sicher, ob das eine gute Idee ist, jetzt gesundheitlich gesehen, weil in Österreich hat mir jeder auf jeden Fall versichert, dass es wichtig ist, tierische Produkte zu konsumieren, umso mehr, umso besser.
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Speaker
Und von dieser Unsicherheit getrieben, war es dann für mich klar, als ich in Deutschland angekommen war und auch wusste, dass ich hier bleiben möchte, dass ich einfach Ernährung studieren möchte, um selbst zu wissen, wie die Wahrheit aussieht. Denn zu glauben ist ja eine Sache, sich verschiedene Meinungen anzuhören, schöne Sache, aber letztendlich die Biochemie zu verstehen, die Ernährungswissenschaft zu verstehen, war mein Ziel. Und so habe ich dann 2013 angefangen, mein Bachelor in Ernährungsberatung zu machen, habe den jetzt vor einigen Monaten abgeschlossen. Und in den letzten Jahren eigentlich
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Speaker
wollte nur nebenbei so ein bisschen was auch machen im Ernährungsbereich und das wurde dann Schritt für Schritt schneller, größer als ich dachte sozusagen. Ja, positiv gesehen, oder? Auf jeden Fall, auf jeden Fall. Ich bin sehr dankbar, dass ich meinen Lebensunterhalt und meine ganze Zeit damit verbringen darf. Ja, mir mit dem Thema Ernährung und Gesundheit im weitesten Sinne auseinandersetzen zu dürfen und all die
Ernährung vs. Medikamente: Was ist wirkungsvoller?
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Speaker
positive Beispiele auch erleben zu dürfen, Tag für Tag, was Menschen mit ihrer Ernährung vollbringen können und vor allem auch zu sehen, wie viel Macht da wirklich drin steckt. Also wir glauben, ja Ernährung, was soll das schon sein? Das ist kein Medikament und was sind da für Wirkstoffe drin? Es ist das, was wir jeden Tag drei-, viermal über Jahre und Jahrzehnte in uns hineingeben und
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Speaker
Es ist wesentlich wirksamer als Medikamente. Egal, ob wir uns die Studien von Esselstein angucken, der Coronary Heart Disease reversiert hat, oder die Studien von Dr. Nibanar oder Ornish, die Diabetes und Ornish-Herzerkrankungen stoppen und reversieren konnte. Das haben Mediziner noch nie geschafft.
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Speaker
Also das heißt, du hast auch ziemlich viele Studien studiert sozusagen und kannst es dann eben auch auf eine wissenschaftliche Art und Weise belegen, dass die pflanzliche Ernährung gegenüber der tierischen Ernährung gesünder ist? Ja, also ich bin in aller, aller, allererster Linie studierter Ernährungsberater und interessiert an wissenschaftlichen Erkenntnissen und nicht an Glauben oder an Ideologien.
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Speaker
Und es ist ein schöner Zufall, wie Dr. Michael Greger sagt, dass die gesündeste Ernährungsform auch die ethischste und auch die umweltfreundlichste ist. Wenn dem nicht so wäre, dann müssten wir uns überlegen, wo wir Kompromisse machen. Das Schöne ist, dass wir keine Kompromisse machen müssen, weil die Studienlage sehr eindeutig ist.
Wissenschaftliche Beweise für pflanzenbasierte Ernährung
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Speaker
Sie wird von Jahr zu Jahr eindeutiger. Sie war auch aus meiner Sicht, wenn ich mir die Studien aus den frühen 2000er Jahren angucke, auch schon vor 10, 15 Jahren sehr eindeutig.
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Speaker
Und die Beweislastung wird einfach drückend. Und auch egal ob du, also die deutsche Gesellschaft Ernährung ist da noch etwas restriktiver, aber auch die haben in ihren zehn goldenen Regeln. Regel Nummer eins ist überwiegend pflanzlich, weil das ist gesund und nachhaltig, ist täglich fünf Mal, also fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag. Das ist auch schon sehr in Richtung pflanzliche Ernährung, aber noch klarer wird es in Amerika
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Speaker
bei der A&D Academy of Nutrition and Dietetics oder auch bei der Canadian Pediatric Society. All diese anderen großen internationalen Ernährungsgesellschaften empfehlen seit Jahren und Jahrzehnten, die A&D, die früher ADA hieß, seit 2003, also seit 14 Jahren, empfiehlt die eine rein pflanzliche Ernährung. Wir haben nur leider in Deutschland das Problem, dass wir diese Weitsicht über den Tellerrand nicht besitzen und deswegen nicht erkennen, was für ein Potential auch aus wissenschaftlicher Sicht dahinter steckt.
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Speaker
Und du sagst es die a nd dieses amerikanische gesellschaft die amerikaner sind ja jetzt auf der einen seite schon sehr fortschrittlich predigen da so die pflanzliche ernährung und auf der anderen vielleicht sogar noch größeren seite sehr sehr was diesen was diesen bereich betrifft nicht so fortschrittlich da wird ja auch ganz ganz viel fleisch konsumiert und es ja auch mit mit sicherheit ist das land mit den meisten übergewichtigen du bist ja also
Mythen über tierische Produkte und menschliche Evolution
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Speaker
sind die amerikaner da so ein bisschen vorrat der zum anderen aber sind auf der anderen seite eben auch genau das gegenteil wie wie sie es tut es und zweite frage gleich anschließend gibt es ja wohl auch studien die besagen dass wir als menschen.
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Speaker
nicht soweit gekommen wären wie wir sind sagen wir auch von der intellektuellen art, wenn wir nicht vielleicht und gekochte nahrung oder vor allem eben auch vielleicht zu uns genommen hätten da hätten wir eben diesen intellekt nicht wie wie siehst du das und wie stehst du dazu.
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Speaker
Ja, gute und wichtige Fragen, die du da stellst. Zum einen finde ich es einfach wichtig, die Perspektive zu behalten. Amerika ist ein sehr, sehr großes Land und wie jedes große Land sind die Widersprüche und die Gegensätzlichkeiten natürlich vorhanden. Gerade an den Küstenregionen, an denen ich mich hauptsächlich aufhalte, wenn ich in Amerika bin, sieht man genau das Gegenteil vom Landesinnere. Man sieht extrem viel fortschrittliches Denken, sehr viel Gesundheitsbewusstsein und sehr, sehr viel
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Speaker
offene, intelligente Menschen. Und wie du richtig sagst, natürlich auf der anderen Seite hat man auch Menschen, die noch größere Ernährungsprobleme haben, als wir sie in Europa uns überhaupt vorstellen können. Aber nevertheless, wenn ich vergleiche, welche Koryphäen in Amerika in den letzten 10, 15 Jahren Bücher und Studien veröffentlicht haben, dann sehe ich das in Deutschland zum wesentlich kleineren Teil. Auch wir haben großartige Pioniere in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz, aber auch weniger. Wir sind ja auch wesentlich kleiner.
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Speaker
Um auf die zweite Frage einzugehen, zum einen, ich würde die Studien wirklich gerne sehen, die belegen, dass wir aufgrund des Fleischkonsums intelligenter wurden. Denn es werden immer über Studien anekdotisch gesagt, ja es gibt auch Studien, das, aber jedes Mal, wenn ich mit Leuten darüber spreche und sehr offen auch für die Gegenseite bin, denn wie gesagt, am Ende des Tages geht es mir um die Ernährungswissenschaft und wäre auch offen, meine Meinung anzupassen.
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Speaker
Aber mir wurde diesen Studien nie gezeigt und deswegen halte ich die für sehr anekdotisch. Was du gesagt hast, wo glaube ich sehr viel mehr Kern drin steckt, ist der Teil mit dem Kochen, beziehungsweise natürlich auch Fleisch, aber indirekt. Also, was Menschen mystifizieren, tierische Produkte oft sehr, ohne zu verstehen, was es eigentlich ist. Denn am Ende des Tages ist es tierisches Produkt eins, es ist eine große Anhäufung von verschiedenen Aminosäuren, die zu Proteinen gebunden vorliegen. Es ist eine große Menge Fett, in erster Linie gesättigte Fette.
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Speaker
Es ist Wasser und es ist vor allem eins nicht. Das sind keine Ballaststoffe, keine komplexen
Empfehlungen für eine pflanzenbasierte Ernährung
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Speaker
Kohlenhydrate, keine Antioxidantien, keine sekundären Pflanzenstoffe.
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Speaker
Am Ende des Tages einfach energiedichtes Lebensmittel, das auch einige Mineralien, Eisen, Zink in großer Konzentration enthält, manche tierische Produkte zumindest. Und natürlich gibt es vor allem Gebiete auf der Welt, gerade in Europa, wie wir den großen Fehler gemacht haben, aus dem schönen warmen Gebiet uns in der Welt zu verteilen, durchaus Gebiete, wo wir auf Gemüse und Obst nicht überleben konnten, weil es die klimatischen Bedingungen nicht hergaben. Gar keine Frage.
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Speaker
also periodische Episoden, in denen der Fleischkonsum ein Überlebensvorteil war. Und ohne dass ich jetzt dazu sehr auch Ernährungshistoriker bin, um jetzt die genauen Zusammenhänge aufschlüsseln zu können, war es mit Sicherheit auch wichtig, dass wir für die Jagdgruppen gebildet haben und dann kommunizieren mussten. Aber was ich eigentlich am Ende des Tages einfach auf den Punkt bringen möchte, ist, dass es die Nährstoffdichte ist, die entscheidend ist.
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Speaker
Und wir hatten damals nicht die Möglichkeit, Quinoa, Amaranth und Hanfsamen und alle möglichen tollen Produkte, die wir heute haben, einfach zu haben. Und deswegen haben wir das genommen, was wir damals hatten.
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Speaker
Heute haben wir sehr, sehr viele großartige, nährstoffreiche Lebensmittel und selbst unter der Hypothese, die aus meiner Sicht unhaltbar ist, dass wir irgendwann in der Evolution Fleisch gebraucht haben, brauchen wir es heute definitiv nicht mehr. Im Gegenteil, wir sehen, dass vor allem unsere Atherien, unser gesamter Stoffwechsel nicht gut fährt, wenn wir große Mengen Fleisch essen.
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Speaker
einer der Menschen, die sagen, in dem Moment, wo du 1% oder 2% oder 3% an Ernährung über tierische Produkte deckst, dass das jetzt ein Todesurteil ist.
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Speaker
zu wenig belastbare Wissenschaft da, aber die belastbare Wissenschaft beginnt auf jeden Fall bei einer Mischkost, die nachteilig ist. Und die große Frage ist, wie schafft man es als Mensch, wenn man es unbedingt möchte, drei, vier, fünf prozentierische Produkte in die Ernährung zu inkludieren? Daran scheitern die meisten Menschen, weil Moderation, also sprich, da Gleichgewicht zu halten, schwierig ist und deswegen empfehle ich anstatt 95 zu 5 einfach 100 Prozent rein pflanzlich zu ernähren.
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Speaker
Der ethische aspekt unter umwelt aspekt erleichtert die entscheidung auf jeden fall auch noch einmal deutlich ist es dann auch deine definition von gesunder ernährung 100 prozent pflanzlich.
00:14:39
Speaker
Es ist meine Empfehlung, wie gesagt aus mehreren Gründen. Rein wissenschaftlich sehe ich die Literatur nicht so klar, dass man jetzt sagen könnte, ist es jetzt gesünder, wenn man 98% pflanzlich ist und 2% tierisch oder 100% pflanzlich. Ich denke, es macht am Ende des Tages in diesen Größenordnungen keinen großen Unterschied mehr. Ich sehe nur die große Gefahr, dass wenn jemand jetzt 1-2% versucht auszurechnen, erstens ist das nicht sehr praktikabel für den Alltag.
00:15:04
Speaker
Und Menschen neigen dazu, so wie ein Raucher, der sagt, ich habe jetzt aufgehört zu rauchen und dann nach einem Jahr rauche ich nur eine Zigarette einmal in der Woche. Dann kann man, glaube ich, bei vielen, vielen Menschen beobachten, wie dann aus einer plötzlich zwei werden und dann plötzlich jeden zweiten Tag und so weiter. Und das ist wirklich egal, wir sprechen hier mit den Zuhörern, die deinen Podcast hören, die werden sich vermutlich in den meisten Fällen auch für vegane und pflanzliche Ernährung interessieren. Die meiste Zeit spreche ich aber vor dem Publikum, was vegane Ernährung sehr ablehnend gegenübersteht, deswegen habe ich mir auch
00:15:33
Speaker
Wörding angewöhnt und natürlich wäre es mein Wunsch, Traum, dass sich jeder Mensch rein pflanzlich ernährt. Aber wenn wir die Menschen einfach gesund ernähren wollen, ist der erste Schritt, dass sie sich zumindest überwiegend pflanzlich ernähren. Denn egal, ob man Nikuni oder andere Verhaltensforscher fragt,
00:15:47
Speaker
Wenn Menschen von einer wirklich schlechten Mischkost starten und wir von ihnen verlangen, dass sie sich 100 Prozent vegan ernähren, am besten vollwertig, dann wird das wahrscheinlich scheitern und sie werden einfach ganz ablocken. Und deswegen ist es meine Einladung, dass Menschen einfach sich auf den Weg begeben und hoffentlich dann bei einer vollwertigen Ernährung ankommen, vor allem wenn sie auch die positiven
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Speaker
Begleiterscheinungen in ihrer Gesundheit erleben. Genau. Aber summa summarum ist eine hundertprozentige vollwertige vegane Ernährung, pflanzliche Ernährung, wenn sie aus vollwertigen Lebensmitteln besteht, extrem gesunde und auch mit die Gesündeste. Es ist immer schwierig in der Wissenschaft von einem Absolutismus zu sprechen, aber sicherlich ganz, ganz, ganz weit vorne und ist für jeden Menschen bedarfsdeckend.
Kritik an gängigen Diäten und Ernährungsmythen
00:16:30
Speaker
Und das ist auch der große Punkt. Menschen tun immer so, als wenn sie so individuell wären.
00:16:34
Speaker
Wir sind individuell ja aber wir reagieren auf ein und dieselbe intervention halt in unterschiedlichen stärken soll heißen allen menschen tut der pflanzliche ernährung gut die einigen reagieren darauf wirklich ganz ganz ganz ganz stark und die einen halt nur stark. Also bevor wir da zu deiner eigenen ernährung kommen die mich auf jeden fall da interessieren würde ist.
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Speaker
Fällt mir noch eine sache ein du sagst wir menschen sind gar nicht so unterschiedlich wie wir es gerne immer behaupten es gibt ja schon eben auch so unterschiedliche körpertypen. Und da fällt mir eben auch zum beispiel auch die blutgruppen die erd ein. Wo ja dann eben auch sehr sehr viele anhänger davon sind wenn du die und die blutgruppe hast dann bist du entweder ein fleischesser oder du verträgt halt gewisse lebensmittel besser die anderen weniger gut und.
00:17:24
Speaker
ich kenne auch einige leute die damit sehr sehr gut fahren wie siehst du das denn da also das heißt wenn jetzt jemand eben wirklich jetzt sortierische produkte braucht weil er die einfach richtig gut verträgt und sich damit dann wohl fühlt was für das zudem raten ausgezeichnete freier christian wird mir auch sehr oft gestellt und
00:17:47
Speaker
Ich freue mich, jedes Mal darauf antworten zu können. Ganz, ganz viele Punkte und ganz viele Fragen steckten auch in deiner sehr guten Frage drin. Zum einen, was du, glaube ich, meinst, ist unter anderem die Blutgruppendate von Dr. Peter Dadamo.
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Speaker
Aber auch viele andere Ernährungsmediziner wie Dr. Mercola spielen auf dieser Blutgruppendiet an oder auf die Konstitutionstypen-Diet und Ähnliches. Was man wissen muss und da muss man auch gar nicht mir glauben, sondern man kann einfach auf PubMed gehen oder auf ein anderes Portal, was wissenschaftliche Literatur sammelt und kann einfach suchen nach Beweisen, nach wissenschaftlichen Studien, die das beweisen. Und man wird keine finden, man wird im Gegenteil Studien finden, die das widerlegen und zwar sehr sauber. Die Blutgruppendiet scheitert.
00:18:27
Speaker
Es ist ja genauso wie auch eine Paleo-Ernährung und andere. Da stecken viele gute Ansätze drin. Verstehe ich nicht falsch. Es ist eine gute Idee, Paleo zu machen und wenig Verarbeitetes zu essen, Milchprodukte zu exkludieren, Sport zu machen. Das sind alles tolle Ansätze. Aber sie vereinfachen die Sicht auf Ernährungswissenschaft so sehr. Die Blutgruppen-D zeigt, okay, pass auf, wir haben hier die vier Blutgruppen und je nachdem, was du bist, hier ist dein Speiseplan. Und Paleo sagt, wir essen alles, was es in der Steilzeit gab und period.
00:18:53
Speaker
Zum einen, jetzt ganz praktisch gesagt, ich bin Blutgruppe Null, das heißt nach Beta Dadamo müsste ich super tollen Thrive haben auf tierischen Produkten und vegane Ernährung wäre das Gegenteil von dem, was ich machen dürfte. De facto sieht man aber an meinem Gesundheitszustand, dass mir pflanzliche Ernährung sehr gut tut, aber das ist auch nur anekdotisch von mir, aber die große Frage ist, warum fühlen sich manche Menschen auch mit einer Paleo-Nährung zum Beispiel super an?
00:19:19
Speaker
Sie ist die Blutgruppen Diät, auch Paleo Ernährung, auch manche Formen der Low Carb Ernährung sind mit Sicherheit eine Verbesserung im Gegensatz zu einer typisch deutschen Durchschnittsernährung. Das heißt, in jemanden, der mir Gedanken über meine Ernährung macht, natürlich wird es mir besser gehen, wenn ich Paleo mache, um dabei zu bleiben.
00:19:35
Speaker
oder auch bei der Blutgruppe geht, ich wäre einige verarbeitete Produkte rausstreichen, ich wäre Weißmehl rausstreichen, ich wäre wahrscheinlich Zucker in großen Mengen rausstreichen, ich wäre Milchprodukte bei der Paleoanierung rausstreichen. Das sind alles große Faktoren, die mein Wohlbefinden sehr, sehr, sehr stark steigern würden. Fairerweise könnten die Leute aber auch acht Wochen lang nur, keine Ahnung, Kohlsuppe essen oder nur Salzkartoffeln. Sie würden auch einen immensen Zugewinn an Lebensqualität spüren, einfach weil sie schlechte Produkte exkludieren. Die große Frage und das große Problem ist mittel- und langfristig, wenn ihr nämlich nur
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Speaker
und sagen wir mal einige schlechte Produkte exkludiere und aber vergesse auf der anderen Seite große Mengen an gesundheitsförderlichen Produkten zu inkludieren, das heißt sehr, sehr Obst, Gemüse, betonte Ernährung mit Nüsse und Samen, Vollkorngetreide und Hülsenfrüchten, dann werden mir das spätestens meine Gefäße nicht danken. Und das ist das Problem von den meisten Leuten an der Low-Carb-Ernährung, die die kurzfristigen Erfolge sehen, dann plötzlich in der Ideologie umschwenken, weil sie sagen, schau, wie gut mir das kurzfristig tut, ich versperre jetzt
00:20:31
Speaker
Meine Sinne und meine Wahrnehmung für alle Gegenbeweise, das kennt man ja auch aus der Psychologie. Und die sehen nicht, was es mittel- und langfristig mit ihrer Arteriengesundheit auf sich hat. Und die ist am Ende des Tages entscheidend für die größten Risikofaktoren für frühzeitige Mortalität, Schlaganfall, Herzinfarkt. Und da wissen wir, und das ist seit 25 Jahren mindestens, bewiesen, dass gesättigte Fette den Cholesterinspiegel erhöhen, das Risiko für coronare Herzkrankheit erhöhen.
00:21:01
Speaker
dass das wirklich keine schlaue Idee ist und da sind sich auch alle Ernährungsgesellschaften einig. Nur leider, und das hat auch Campbell in einem Interview sehr gut auf den Punkt gebracht, er sagt, die Masse an Leuten, die jetzt keine wissenschaftliche Literatur lesen, die glauben, es gibt da große Kontroverse in der Ernährung und die sagen das, die sagen das, aber eigentlich ist sich die Wissenschaft sehr einig. Es trinkt halt nur nicht an die Bevölkerung so durch, leider.
00:21:24
Speaker
Du hast gesagt pflanzliche beziehungsweise gesättigte fette sorry da viel mir spontan zu kokosfett ein was ja auch ein sehr hohen sehr hohen gesättigten fettanteil hat willst du das jetzt eigentlich mal über den kam scheren und sagen gesättigte fette sind nicht gut oder ist dann auf einmal so ein pflanzliches fett wie kokosfett dann wiederum gut.
00:21:45
Speaker
Wie meistens in der Nährungswissenschaft ist die Antwort nicht ja und nicht nein. Zwei Dinge, Kokosöl und auch Kakaobutter und andere pflanzliche Fette, die gesättigte Fette enthalten, sind aufgrund der anderen nicht vorhandenen Stoffe sicher besser. Du hast halt trotzdem Kalcholesterin, du hast Ballaststoffe in einigen Produkten. Wenn du Kokosmus, Kokosöl jetzt nicht, aber wenn du Kokosmus hast, hast du auch noch Ballaststoffe drin. Du hast also ein ganzes Package
00:22:12
Speaker
Inhaltsstoffen, deswegen empfehle ich auch immer ganze Lebensmittel, eben kein Kokosöl, sondern eher Kokosmus zu nehmen.
00:22:18
Speaker
Zum Braten wird es dann natürlich schwierig, aber wenn du die jetzt im Smoothie oder sowas machen möchtest. Das heißt, es hat gewisse Vorteile gegenüber tierischen Fetten. Aber das Fett am Ende des Tages, die gesättigten Fette, sind die gesättigten Fette. Jetzt kommt bei der Kokosnuss speziell noch dazu, dass ein Teil der gesättigten Fette sogenannte MCT, mittelkettige Fettsoren, sind. Da sind auch die meisten Kokoshersteller so ein bisschen verdeckt, wie viel das jetzt wirklich ist. Prozentual würde jetzt Educated Guess sagen, in etwas zwischen 30 und 60 Prozent. Ich glaube, da ist die Schwankungsbreite auch sehr groß.
00:22:49
Speaker
Aber durchaus relevante Teile sind trotzdem gesättigte Fette und aus meiner Sicht, meine Sicht fußt auf der Literatur, die mir bis dato bekannt ist und die ist sehr umfassend, sind Kokosprodukte auf jeden Fall kein Powerfood, wie wir glauben.
00:23:03
Speaker
möchten oder wie es uns vom guten Marketing verkauft wird. Also es spricht nix dagegen, wenn man das toll und lecker findet, einen Esslöffel Kokosmus zu verzehren oder hin und wieder mit Kokosöl was zu braten. Es hat auch eine höhere Hitzebeständigkeit, weil es gesättigtes Fett ist, aber mir tun die Leute leid, die teure Produkte wie zum Beispiel sowas kaufen, in der Hoffnung, dass das dann ihre Probleme löst. Ihre Probleme löst auf jeden Fall nicht, aber es wird auch keine Katastrophe sein.
Nicos persönliche Ernährungstipps
00:23:26
Speaker
Ja, sehr spannend. Ich glaube, allein an dem Punkt könnten wir sehr lange diskutieren, weil ich kenne zum Beispiel auch sehr gute Gesundheitsfarmen, die alleine mit Kokos sehr, sehr viel Gutes bewegen. Und es ist ja eben auch ein ganz natürliches Produkt aus der Natur, wächst da und ist in der Regel auch unverarbeitet, also gerade wenn du jetzt die ganze Kokosnuss nimmst.
00:23:48
Speaker
Von daher ist es mit Sicherheit ein Streitthema, dennoch sehr interessant deine Meinung dazu hören. Vor allem eben diese MCT-Eule, das nutzen ja die Palaeowane sehr, sehr oft, vor allem auch in diesem Bulletproof-Coffee. Wird da sehr, sehr gesund dargestellt. Und ja, es ist einfach mal interessant, da gegensätzliche oder andere Meinungen zu hören, die du eben auch aus der Literatur ziehst.
00:24:12
Speaker
Liebe zuhörer wenn du mehr über diese literatur erfahren willst der nico schickt mir nachher mit sicherheit alle links zu auch ein paar studien und büchern da kannst du mehr erfahren.
00:24:29
Speaker
Welche episode mit nico aus und dort kriegst du alle verlinkungen oder du schaust direkt auf dein smartphone unter den show notes nach ist meistens nur ein wisch auf der jeweiligen app und dort habe ich dann quasi alles verlinkt kannst du direkt draufklicken.
00:24:44
Speaker
Lieber Christian, eine Sache noch kurz, um das klarzustellen. Ich bin da ganz bei dir, dass Kokosnuss als vollwertiges Lebensmittel eine tolle Sache ist. Aber du hast mir in erster Linie, zumindest habe ich es so aufgefasst, nach Kokosöl gefragt, was sehr weit davon entfernt ist, natürliches Lebensmittel zu sein. Es ist ja Öl, es ist ja Extrakt.
00:25:00
Speaker
Aber bei Kokosnüssen bin ich ganz bei dir. Die Frage ist nur, wenn wir nicht im Süden leben, ob es unbedingt notwendig ist, dass wir die um die halbe Welt transportieren. Aber wenn man in einem Breitengraden lebt, würde ich auf jeden Fall Kokos essen. Keine Frage. Also auch hier spielt deine Regionalität eine große Rolle, wo ich jetzt ein bisschen rausgehört habe, dass du da ein Fan davon bist. Finde ich klasse. Wie sieht... Ja, genau. Ich hab dich nach Kokosfett gefragt, weil ich das vor allem eben auch nutze. Zum Beispiel zum Öl ziehen.
00:25:28
Speaker
Ja zum Ölchen toll, aber du schluckst es ja nicht. Genau, ich schluck's nicht. Aber es ist eine sehr, sehr gute Info hier, dass eben Kokosfett da weit davon entfernt ist, sage ich mal von natürlichen Lebensmitteln. Da sollte sich jeder einfach mal darum Gedanken machen.
00:25:46
Speaker
Und du hast jetzt einen zweiten punkt angesprochen regionalität und hast du auch im vorherigen kapitel sage ich jetzt mal von einer eigenen ernährung gesprochen dass es dir mit pflanzlicher ernährung super geht obwohl du jetzt blutgruppe null bist wie sieht denn dann deine eigene ernährung aus vielleicht kannst du uns da mal einen einblick geben. Sehr gerne also das das.
00:26:09
Speaker
Wie soll ich sagen, das große Mantra meiner Ernährung ist, es soll so gesund wie möglich und gleichzeitig so einfach wie möglich sein. Wenn man die Literatur kennt, und das kann ich mittlerweile nach den fünf Jahren sagen, dass ich das tue, wird man auch auf der anderen Seite sehr entspannt, wenn man sieht, wie viel Scam und wie viel Marketinggedöns da auf einen hineinfließt. Und dass eigentlich gesunde Ernährung zwar sehr komplex ist, wenn man die Biochemie dahinter verstehen möchte, wenn man aber einfach nur die Empfehlungen ableiten möchte, dann ist es eigentlich sehr einfach.
00:26:39
Speaker
Meine Ernährung besteht aus sechs Lebensmittelgruppen, aus Obst, Gemüse, Getreide, Hülsenfrüchte, Samen und Nüssen. Die ersten vier, also alles außer Samen und Nüsse, bildet den Hauptteil meiner Ernährung. In erster Linie vollkommen Getreide und Gemüse, ergänzt durch eine ein bis zwei Portionen Hülsenfrüchte und zwei, drei Portionen Obst. Und das ist eigentlich schon die einzige Vorschrift, mit Anführungszeichen, an die ich mich halte.
00:27:06
Speaker
isolierte Fragmente, Food-Fragmente zu meiden, d. h. Auszugsmehle, Öle und Zucker. Kommt auch vor, dass ich sowas mal esse, gerade wenn ich auf Tour bin, dann ist es immer leichter gesagt, das getan. Aber wenn ich mich selbst verköstige, dann sind die drei Lebensmittelgruppen plus tierische Produkte einfach die, die ich meide. Und wie schaut das aus? Eigentlich sind im Grunde genommen meine Mahlzeiten immer ähnlich. Sie wechseln einfach nur nach Saison, d. h. ich starte
00:27:31
Speaker
In der Früh, also ich frühstücke jetzt nicht so früh, sondern dann etwa noch mal nach einigen Stunden, nachdem ich aufgestanden bin, nachdem ich genug getrunken habe und mich ein bisschen betätigt habe, gibt es mittlerweile, um Werbung zu machen, mein gekeimtes Müsli. Bevor es das gekeimte Müsli gab, gab es einfach ein normales Müsli, was ich mir eingeweicht habe. Entweder als Prei oder im Sommer, wenn es warm ist, einfach als Müsli mit viel frischem Obst, mit ein paar Rosinen drin, mit Walnüssen eingeweichten, mit geschroteten Leinsamen und mit einer Pflanzemilch. Optimal ist es selber gemacht, oft aber auch gekauft aus Zeitgründen.
00:28:02
Speaker
Unterwegs, also ich bin dann meistens sehr unterwegs danach, da nehmen wir meistens eine große Backung von Splatzsalaten mit Rohkost und mit gekochten Hülsenfrüchten mit, mit einem leckeren Dressing auf Nussbasis, auch ölfrei und dazu ein paar Scheiben gekeimtes Brot von Bettinas Keimbackstube, die finde ich großartig. Gibt es aber auch ein paar andere Firmen in Deutschland.
00:28:26
Speaker
Also das ist so die Hauptmahlzeit, die zweite. Davor und danach, am Nachmittag gibt's Snacks, was es halt gerade so gibt. Ihr habt meistens ein bisschen Obst noch mit, ein paar Trockenfrüchte, ein paar Nüsse, um halt noch vielleicht ein, zwei Stunden zu überbrücken. Und wenn ihr dann die Gelegenheit habt, am Abend in Ruhe nochmal zu kochen, am früheren Abend, dann gibt's meistens irgendeine Art von Getreide oder Pseudogetreide, also braunen Reis, Hirse, Quinoa, Amaranth.
00:28:47
Speaker
Aber meistens eher eigentlich braunen Reis, weil der einfach super ist. Manchmal aber auch einfach Dinkelkörner oder anderes Getreide mit einfach viel, viel, viel, viel Gemüse und dann noch ein bisschen Protein dazu in Form von Tofu, Tempeh, Hülsenfrüchten, wie auch immer. Und dazu halt Currysoße, Tomatensoße, irgendwas. Den Reis oder so mache ich auch meistens für ein, zwei Tage vor. Und dann ist es eigentlich Ernährungsform, die aus meiner Sicht einfach ist, extrem künstig auch. Also da kann mir keiner zählen, dass es teuer ist, sich vegan zu ernähren.
00:29:16
Speaker
vollwertig und praktikabel auch so.
Abschluss und Aufruf zur Community-Beteiligung
00:29:20
Speaker
Klickt vor allem auch lecker.
00:29:22
Speaker
Ja, und viele Kräuter natürlich. Kräuter und Gewürze sind das Geheimnis. Okay, also du hast jetzt weniger so Smoothies und so Zeug drin, sondern du breitest dann entweder eine Müsli vor, du hast dann gesagt, du hast Blattsalate, scheibengekeimtes Brot, auch sehr stark. Dann hast du halt Obst und Trockenfrüchte, Nüsse etc. und benutzt dann eben auch abends viel Pseudogetreide und hast natürlich sehr viel Gemüse in deiner Ernährung.
00:29:47
Speaker
Jetzt hast du auch solche Sachen wie Tofu angesprochen, auch ein kritisches Thema.
00:29:54
Speaker
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