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Bewusstseinsänderung mit veganer Ernährung nach Plan #661

E661 · Higher Health Podcast
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116 Plays5 years ago
Bewusstsein ändert sich mit pflanzenbasierter gesunder Ernährung und der Tipp warum du jetzt endlich mal anfangen musst…   Du erfährst heute von Till Ebener:
  • warum Obst falsch verwendet wird in der Ernährung 
  • Dunkle Beeren sind besser um mehr Polyphenole zu bekommen
  • Früchte sind Hybride zwischen gesunder Ernährung und Süßigkeiten
  • Leere Kalorien und Zunehmen
  • Ernährung muss immer mehrere Funktionen erfüllen

Außerdem bekommst du einen exklusiven Ausschnitt aus dem Reflexion Summit

  Empfehlungen aus der Episode:  

 

*Disclaimer: Ich wurde von keinem der genannten Unternehmen bezahlt. Trotzdem die Markierung als "Werbung", da ich Marken und Produkte genannt habe.

Recommended
Transcript

COVID-19 und Fleischindustrie - Ein Gesundheitsrisiko?

00:00:00
Speaker
Vor der heutigen Ausgabe möchte sich Mr. Brocoli zur aktuellen Lage bezüglich Corona- und Fleischfabriken mit einer wichtigen Botschaft an dich wenden. Nicht nur bei Fleischgegandentönis, in dem pro Tag bis zu 20.000 Schweine in einer Fabrik geschlachtet werden, sondern auch bei Wiesenhof und weiteren Schlacht- und Zerlegebetrieben wurde jetzt Corona-Fälle bekannt.
00:00:22
Speaker
Wenn ein Schwein nur 5 Liter Blut hätte, kannst du dir vorstellen, wie viel Blut dort pro Tag die Straße herunterfließt. Tönis ist für über 20 Prozent der Fleischproduktion in Deutschland verantwortlich. Welch gigantische Mengen.

Warum Veganismus? Gesundheit und Ethik im Fokus

00:00:36
Speaker
Die Natur schlägt zurück. Ist es unser Recht, so viele Tiere nur zu unserem eigenen Vergnügen zu missbrauchen und zu schlachten? Mir ging es in den vergangenen Jahren immer um die Optimierung der eigenen Gesundheit und deshalb bin ich auch zur veganen Ernährung gekommen.
00:00:52
Speaker
zu viel Fleisch tut uns auch definitiv nicht gut. Insgesamt wurden im Jahre 2014 alleine in Deutschland im Jahr rund 750 Millionen Tiere geschlachtet. Fast 630 Millionen Hühner, knapp 60 Millionen Speine, fast 40 Millionen Puten, 25 Millionen Enten und mehr als 3 Millionen Rinder.
00:01:15
Speaker
Wird das System krank, werden wir krank. Daher mein eindeutiger Aufruf. Höre jetzt sofort auf, Fleisch, Fisch und tierische Produkte zu konsumieren oder schränke sie auf einmal in der Woche ein. Tu es jetzt. Du bist die Veränderung in dieser Welt. Dein Christian
00:01:40
Speaker
Willkommen im Vegan Podcast, schön, dass du wieder dabei bist. Heute geht es weiter mit der Themenwoche Ernährung nach Plan und du erfährst heute die Antwort auf eine tolle Zuhörerfrage, nämlich eine Dame, die Muskel aufbauen möchte und Fett verbrennen möchte mit der richtigen Kombi aus Ernährung und
00:02:02
Speaker
Fitness. Auf diese Frage gehe ich auf jeden

Reflektion Gipfel: Experten über Nachhaltigkeit

00:02:05
Speaker
Fall ein. Dann bekommst du einen exklusiven Ausschnitt aus dem exklusiven Reflexion Summit-Kongress von der lieben Beatrice Bürger. Ich erzähle dir darin, wie Bewusstsein sich ändert, wenn du pflanzenbasierte, gesunde Ernährung nach einem Plan zu dir nimmst. Und wir schalten wieder zu Till Ebener von abfit.de. Er sagt dir heute, warum Obst
00:02:30
Speaker
falsch verwendet wird in der Ernährung, was zu Stattessen nehmen solltest und was es mit leeren Kalorien und zunehmend auf sich hat.

Verändert eine pflanzliche Diät das Bewusstsein?

00:02:40
Speaker
Viel, viel Spaß!
00:02:45
Speaker
Ja, ich hoffe doch, hervorragend. Mir geht es hervorragend. Die Vögel zwitschern draußen, meine Kinder spielen im Pool und die Sonne scheint. Und das wünsche ich dir auch ein Leben, ein nachhaltiges Leben.
00:03:04
Speaker
gutes Leben, in dem wir in Einigkeit mit der Natur leben, mit der Umwelt leben und diese nicht zerstören. Und genau da möchte ich dich heute darauf hinweisen, nämlich auf den Reflection Summit, in dem ich exklusiv zu Gast wäre. Hier geht es darum,
00:03:23
Speaker
einen Strategiewechsel einzuleuten und Nachhaltigkeit, Ernährung im ganzheitlichen Sinne zu sehen. Und dort sind neben mir auf jeden Fall hauptsächlich Wissenschaftler, Forscher und hochqualifizierte Persönlichkeiten drin, die die Welt bewegen.
00:03:42
Speaker
und tiefe Einblicke in die Zusammenhänge der Natur, der Nachhaltigkeit und der Wichtigkeit der Wahrnehmung und des Handels nach den Gesetzmäßigkeiten des Lebens geben.

Sprecher des Reflektion Gipfels: Wer sind die Experten?

00:03:58
Speaker
kleineren Speaker wie mich, dort ist auch ein Professor Dr. Gerald Hüther mit dabei, dort ist ein Professor Dr. Christian Baeck dabei, der übrigens Präsident der Deutschen Gesellschaft von Club of Rome ist. Wir haben richtig, richtig krass Dr. Rüdiger Dahlke mit am Start natürlich und ganz, ganz wichtig Kurt Tepperwein, der auch der eine oder andere von euch kennt und
00:04:25
Speaker
unter anderem Dr. Markus Strauß, seines Zeichens Wildpflanzen und Baumexperte. Unglaublich wichtig, dieser Mann. Also, hier ist einiges geboten. Du kannst dich kostenfrei anmelden. Link dazu in den Show notes. Und jetzt hörst du erst mal einen kleinen Ausschnitt daraus, exklusiv zwei Minuten für dich aus diesem Konkret.
00:04:57
Speaker
Ja, das ist aber total wichtig, dass du das gerade so sagst, weil worauf kommst denn da letztendlich an? Das ist ja dann das Bewusstsein. Das Bewusstsein ist elementar richtig, ja. Und ich hab da auch lange gebraucht, um da hinzukommen, sozusagen, weil ich bin mittlerweile davon überzeugt, dass das Bewusstsein sich mit einer pflanzenbasierten, gesunden Ernährung absolut ändert.
00:05:25
Speaker
Das heißt, wenn ich Pflanzen esse, ich rede jetzt auch von Wildpflanzen, ich rede wirklich von natürlicher Ernährung noch, dann habe ich auch ein anderes Bewusstsein und nicht mehr das Bewusstsein von Leid, Angst und Co., wenn ich quasi tierische Produkte esse, weil das esse ich ja letztlich eben mit.
00:05:46
Speaker
Und da reden wir jetzt nicht von Spiritualität oder Esoterik oder wie auch immer. Es ist einfach so, oder das lässt sich eben ganz klar begründen, wenn ich tot esse, was soll denn da in meinem Körper lebendig sein? Oder lebendig werden oder wie auch immer. Wenn ich aber lebendige Nahrung zu mir nehme, die überfließt, die noch bunt ist, die noch reich ist, die eigentlich schon mit mir spricht sogar noch.

Ganzheitliche Vorteile einer pflanzlichen Ernährung

00:06:14
Speaker
dann habe ich doch auch Lebendigkeit immer im Körper. Und damit habe ich natürlich dann auch automatisch mehr Leistung. Und das war ja mein Anspruch zu sagen, hey, ich möchte mehr Leistung, mehr Gesundheit durch die vegane Ernährung. Und das ganze ethische Thema mit, dann geht es der Umwelt besser, dann geht es den Tieren besser, lässt sich eben auch uns Menschen besser, weil alles ist ein Kreislauf. Das kam bei mir auch erst später.
00:06:41
Speaker
Aber egal, wie du anfängst, fang einfach an, weil jetzt ist es so, es muss zu Anfang. Spätestens mit deinem Kongress. So, jetzt weißt du also, wie sich das Bewusstsein ändert, wenn du pflanzliche Ernährung integrierst und warum du jetzt endlich mal anfangen darfst. Das ist ganz wichtig. Fang also bei dir an, investier in dich und nimm dir vielleicht mal 20-30 Minuten für das ein oder andere Interview auf dem Reflexion Summit-Kongress.

Individuelle Ernährungspläne erstellen

00:07:08
Speaker
und wenn du anfangen möchtest mit pflanzenbasierter gesunder ernährung oder da aufs nächste level gehen willst dann hol dir natürlich ein ernährungsplan ganz perfekt machen von abfit.de da ist auch der till ebene angestellt übrigens der uns jetzt gleich verrät warum ob es falsch verwendet wird warum dunkle bären mehr polyphenol enthalten und deshalb du diese essen solltest und vor allem
00:07:34
Speaker
was die zweite Funktion der Ernährung im Körper ist. Auch das war für mich neu, richtig, richtig krasse Informationen, die hörst du jetzt und danach die Zuhörerinnenfrage, wie du mit optimaler veganer Ernährung nachplanen und Bodyweight Training unterstützt mit Gewichten zu deiner Traumfigur kommst.
00:07:59
Speaker
Auf jeden Fall schalte oder bleibe da dran. Jetzt Till Ebeler, warum wird wo falsch verwendet?
00:08:16
Speaker
irgendwelche Dinge, die du nicht tun kannst, auch was die Kochzeit angeht, zum Beispiel, oder sonstige Themen. Und das ist, glaube ich, der entscheidende Punkt, der einen Plan richtig, richtig gut macht, zusammen mit dem Aspekt, dass er eben funktionieren muss. Also das sind die zwei Themen, die einen Plan zu einem Guten machen und die sozusagen Beliebigkeit von Individualität so ein bisschen abgrenzen.
00:08:39
Speaker
Jetzt ist es ja so, das bedeutet ja schon auch immer ein bisschen Aufwand, weil so ein Plan hat ja meistens dann Rezepte drin, die ich nicht unbedingt vorher auch gemacht habe. Sprich, ich musste ja dann eben auch Dinge einkaufen, die ich vielleicht nicht kenne, die mir dann nicht schmecken und so weiter. Wie kann ich denn damit umgehen oder gibt es da Möglichkeiten, dass ich den Plan tatsächlich so anpassen kann, dass es mit den Dingen funktioniert, die ich auch gewohnt bin?
00:09:06
Speaker
Also das ist ja natürlich total wichtig. Also Dinge zu essen, die wir nicht mögen, das liegt nun mal nicht in unserer Natur. Und deshalb haben wir bei uns auch diese Funktion eingebettet, dass man Lebensmittel ausschließen kann. Also es geht ja nicht nur um nicht mögen, sondern vielleicht auch um nicht vertragen. Also wenn ich jetzt irgendwie eine Laktoseintoleranz habe und der Plan sagt, jeden zweiten Tag, ich soll irgendwie Milch trinken, dann ist das eine ziemlich schlechte Idee. Und insofern ist diese Funktion extrem wichtig, dass man Lebensmittel, die man nicht verträgt, ausschließen kann.
00:09:34
Speaker
Aber eben, dass man auch einfach sagen kann, hey, pass auf, das mag ich nicht so gerne, schließe ich aus. Vielleicht habe ich eine bestimmte Ernährungsweise, vielleicht bin ich vegan. Das wäre ja eine ziemlich feine Sache. Und dann, wenn ich vegan bin, dann macht natürlich ein Plan, der nicht-veganen Lebensmitteln hat überhaupt keinen Sinn.
00:09:50
Speaker
So und insofern, das muss eben steuerbar sein und das macht eben da an der Stelle einen guten Plan aus. Und das war auch unsere Intention beim Erstellen von Plänen, dass wir sagen, wir möchten ja möglichst uns in den Alltag von den Menschen integrieren, sodass die gar nicht so richtig merken, dass sie eigentlich was Besonderes machen, außer dass sie vielleicht
00:10:08
Speaker
ab und zu so ein paar Gerichte kochen, die sie noch nie gegessen haben. Und dass sie vielleicht, ja, Dinge auf dem Einkaufszettel haben, der übrigens mitgeliefert wird, die sie vorher noch nicht so eingekauft haben. Und darüber kriegt man dann eben eine relativ einfache Stütze, und von der aus so eine Stütze ist ja immer da, damit man sie irgendwann weglegen kann. Und diese Erfahrung, die man dann macht, wie viel kann ich eigentlich essen, wovon kann ich vielleicht mehr essen, wovon sollte ich vielleicht weniger essen, und was tut das mit meinem Körper, welche Erfahrungen mache ich damit,
00:10:37
Speaker
Das soll dir am Ende dafür sorgen, dass du als Person auch weiter kommst und dass du für dich auch feststellst, hey, pass auf, ich lerne etwas über mich und ich kann vielleicht früher oder später auch den Plan plan sein lassen und selbstständig meine Entscheidungen treffen.
00:10:54
Speaker
Aber gerade für Menschen, die da Probleme haben, Gewichtsmanagement, du hast Abnehmen angesprochen, ist für die meisten total wichtig so. Sehr großes Thema in Deutschland. Da ist es natürlich extrem wichtig, dass ich so ein paar Regeln auch über mich selber lerne. Wie kann ich mich verhalten, damit ich selbst gesund bleibe und mir nicht schade, indem ich möglicherweise noch weiter zunehme oder schlechte Dinge esse, mein Energielevel runterschraube.
00:11:18
Speaker
Was sind denn so grundlegende Dinge zum Abnehmen? Also, du kennst dich ja hervorragend mit Plänen und Planerstellungen aus, sozusagen.

Frisches Gemüse und Obst als Grundlage einer gesunden Ernährung

00:11:25
Speaker
Ich denke, es gibt so ein paar 80-20 Sachen. Also, mit 20 Prozent des Aufwands erreichst du 80 Prozent des Ergebnisses. Was sind denn diese Sachen, die in diesen 20-Prozent-Bucket kommen, die absolut notwendig sind oder wichtig sind, gerade beim Abnehmen, dass ich sie befolge?
00:11:43
Speaker
Und darüber hinaus kann ich ja quasi eine gewisse Variante oder Variable mit zufügen. Ja, also es gibt, die Basis von jeder Ernährung sollte eigentlich eine große Menge Gemüse sein. Also wir haben, jeder hat vielleicht noch in seinem Kopf in der Schule mal gelernt, so eine Ernährungspyramide. Und die muss man natürlich ein Stück weit hinterfragen, weil das Wissen, das hat sich natürlich seitdem wir in der Schule waren, weiterentwickelt.
00:12:08
Speaker
Und ich bin mir nicht mehr sicher, ob damals Getreideprodukte ganz unten in der Pyramide waren, aber de facto ist es so, dass an die Basis jeder Ernährung eben Gemüse gehört und Obst sicherlich auch in gewissen Maßen, also frisches Gemüse, nicht irgendwie verarbeitete Produkte, sondern wir reden wirklich von frischem Gemüse.
00:12:32
Speaker
Und darauf aufbauend kann man eben in verschiedene Richtungen tendieren. Wir haben Nährstoffe, die abgedeckt werden müssen. Wir brauchen viele Ballaststoffe. Wir haben Vitamine, wir haben Mineralien, die in den Körper reinkriegen müssen. Und da muss man sich nicht weit umgucken. Da muss man einfach schauen, wo, aus welchem Bereich bekommen wir das her? Und du bist ja auch ein ganz großer Fan beispielsweise von gekeimten
00:12:56
Speaker
Lebensmittel und es gibt auch noch verschiedene Möglichkeiten, Sprossen mit einzubauen, die auch viele Nährstoffe enthalten. Da kann ich dir nur zustimmen, das sagst du immer wieder und das ist absolut richtig. Und alles, was dann so in diesen kleinen Bereich der Sachen, die so Soulfood sind, reinkommen, das ist 80 Prozent gut.
00:13:15
Speaker
80 prozent safe 80 prozent schöne sachen die wir die wir die wir unser körper braucht und die 20 prozent die sind dann vielleicht für den geist das sind die 20 prozent wo dann alle sachen reinkommen die wohl von denen die meisten leute sowieso schon wissen die schmecken mir gut die mag ich gerne.
00:13:32
Speaker
Aber die bringen mir jetzt nicht so furchtbar viel positive Nährstoffe in den Körper. So Kuchen beispielsweise. Eigentlich kann man schon sagen, alles, was über Gebühr süß ist, können wir damit reinschmeißen. Es gibt ja immer noch Leute, die nicht ganz verstehen, dass auch andere Produkte wie Agave, Dicksaft zum Beispiel, das ist ein Süßungsmittel.
00:13:55
Speaker
Das ist natürlich, das ist okay, ja, aber das heißt noch lange nicht, dass das jetzt ein wahnsinnig gutes Produkt ist, um beispielsweise abzunehmen oder, oder gesund zu leben. Sondern das ist halbjährig Zucker. Bitte? Es ist und bleibt Zucker. Es ist und bleibt Zucker.
00:14:10
Speaker
oder auch Honig oder viele andere Geschichten. Das sind letztlich andere Namen. Und wir dürfen ja da letztlich eben auch das Obst hinzuzählen. Du hast ja auch gesagt, dass Kuchen ja quasi diese Soulfoods sind. Heutzutage ist Obst ja sehr, sehr stark eben auch auf den Geschmack gezüchtet. Es gibt ja sogar sogenannte hybride Sorten, wie beispielsweise die kernlose Traube.
00:14:35
Speaker
die dann quasi so gezüchtet sind. Insofern, inwiefern gestaltet ihr denn oder gestaltest du denn Obst noch in einen natürlichen Ernährungsplan mit rein oder inwiefern ist es tatsächlich schon eine Art Süßigkeit oder gehört zu diesen solchen Sachen?
00:14:53
Speaker
Ja, das ist auf jeden Fall eine sehr gute Frage. Also an sich bin ich kein Obstgegner, aber ich sehe das genauso wie du, dass das Obst falsch verwendet wird in der Ernährung. Es gibt auf jeden Fall Obstsorten, die weniger zuckerhaltig sind und die mehr polyfinole positive Stoffe, sekundäre Pflanzenstoffe, Bitterstoffe enthalten. Dazu gehören vor allem Beeren.
00:15:15
Speaker
Also gerade dunkle Beeren enthalten relativ viele gute Stoffe für den Körper, was aber nicht heißt, dass ich jetzt mir irgendwie jeden Tag drei Handvoll Beeren reinschmeißen sollte. Sondern da kann man, glaube ich, so diese Analogie so ein bisschen mitgeben. Wie ist das wohl, wenn man in der Natur lebt? So wie sieht das aus? Wenn man so einen Beerenstrauch findet, mit dem man irgendwie eine ganze Gruppe irgendwie, das man aufteilen muss, dann wird man sich keine 500 Gramm Packung Beeren selbst reinziehen können.
00:15:45
Speaker
Und insofern, da macht es aus meiner Sicht eben auch die Menge und ich würde die, ich würde Früchte so als so ein, du hast dir selber das Wort Hybrid gerade genannt, ich benutze das mal im anderen Zusammenhang. Ich würde die auch so als Hybrid zwischen dem 80 und dem 20 Prozent sehen. Und zwar in der Hinsicht, dass es kein grundsätzliches Soulfood ist, was man, was man als No-Go ist, wenn man sich nur gesund ernähren will.
00:16:09
Speaker
Aber es ist definitiv etwas, was, sage ich mal, in reduzierter Menge konsumiert werden sollte und eben nicht, wie ich es eben fälschlicherweise kurz mal reingeworfen habe, zur Basis der Ernährung gehört, sondern das ist schon leckerlich.
00:16:25
Speaker
Gut, also, das heißt, da lernen wir eben, dass definitiv das Standardobst, Bananen, Apfel oder Trauben etc. quasi einfach ein Leckerli sind, vor allem weil sie heute extrem süß gezüchtet sind und meistens sehr stark eben auch gespritzt. Und dass quasi Beeren teilweise besser sind oder eben vor allem eben auch hier die Wild
00:16:49
Speaker
die wilden Varianten, Brombeeren, Himbeeren, Heidelbeeren, die wir eben auch so, sagen wir mal, in unseren heimischen Gefilden kennen, die in der Regel weniger Zucker enthalten, mehr Antioxidantien, mehr Polyphenole über die dunkle Farbe. Auch da haben wir ja schon sehr gute Podcasts dazu gemacht. Also gerade beim Abnehmen keine gute Option, aber auch beim Zunehmen würde ich darauf eben achten, weil, wie schon angesprochen, Zucker ist Zucker und auch
00:17:17
Speaker
Aber im Zunehmen wollen wir jetzt nicht unnötig auf die Zuckerpeitscher hauen und einfach nicht unnötig Kalorien zu uns nehmen, sondern ich denke, da kommt es auch drauf an, die Qualität der Kohlenhydrate oder der Kalorien. Oder ist es einfach nur, lieber Till, aus deiner Sicht ein Zahlenspiel aus Kalorien, dass wir jetzt 3000 Kalorien verbrauchen und zum Zunehmen brauche ich dann 3500 Kalorien, wie es ist.
00:17:46
Speaker
Das ist ein witziges Zahlenspielchen und das kann man so

Nährstoffdichte versus Kalorienzählung

00:17:51
Speaker
anwenden. Ob es funktioniert, ist dann eine andere Frage. Es ist grundsätzlich, wie du schon selber auch sagst, es ist wichtig, Nährstoff in den Körper zu kriegen und leere Kalorien sind nun mal leere Kalorien und bringen uns jetzt nicht so furchtbar viel, weil Ernährung muss immer mehrere Funktionen erfüllen. Wenn ich jetzt ein Ziel habe und ich sage, selbst wenn ich sage, mein Ziel ist zunehmen, ich möchte gerne zunehmen,
00:18:12
Speaker
dann hat die Ernährung immer noch eine zweite Funktion. Die zweite Funktion von Ernährung ist immer, das Energielevel hochzuhalten und meinen Körper sozusagen auch von innen heraus so zu gestalten, dass ich das Gefühl habe, hey, ich bin da, ich bin fit, ich habe Fokus. Und das sind alles Aspekte, die auch zusammenhängen, nicht nur mit unserem Schlaf beispielsweise, sondern eben auch mit der Ernährung, mit unserem Mikrobiom, wie das gestaltet ist. Und das wiederum ist sehr stark abhängig davon, was ich eben esse.
00:18:41
Speaker
was ich ihm reinbringe und da sind leere Kalorien, also es gibt eben Nahrungsmittel, viele Nahrungsmittel, ich denke mal das bekannteste ist Weißmehl als Nahrungsmittel, was so ein absoluter, also viel leerer kannst du Kalorien nicht gestalten, das ist ein Pulver, was im Endeffekt direkt im Magen verpufft und direkt als Zucker in die Blutbahn wandert mehr oder weniger.
00:19:04
Speaker
Und insofern, wir brauchen andere Nährstoffe durch unsere Ernährung. Dafür ist die da. Dafür, dass wir unserem Körper diese Nährstoffe liefern können. Und dieser, sag ich mal, dieser hohle Genuss, dass wir irgendwo anfangen und sagen, hey, pass auf, ich esse einfach nur das, was mir schmeckt, oder nur das, was mich jetzt über die Jahre vielleicht des Konsums süchtig gemacht hat. Das sollte man definitiv hinterfragen. Weil sehr viel davon ist Gewöhnung und sehr viel in der Ernährung, die wir zu uns nehmen.
00:19:32
Speaker
hat nicht viel mit der ursprünglichen Funktion von Ernährung zu tun. Und insofern ist es wichtig, sich Nahrungsmittel rauszusuchen und viele Nahrungsmittel in Ernährung zu haben, die eben Vitamine, Mineralien, Ballaststoffe liefern, die Wasser mitbringen und uns damit eben helfen, ein energetischer Mensch zu sein und Power zu haben. Und genau, in der Hinsicht würde ich sagen, dieses Zahlenspiel alleine bringt uns nicht weiter, weil 500 Kalorien aus
00:20:02
Speaker
Beise Eis sind nicht das Gleiche wie 500 Kalorien aus Brokkoli. Also das heißt, ich muss tatsächlich, um zuzunehmen, dann 3500 Kalorien aus Brokkoli, Spinat und Co. zu mir nehmen. Ist dann auch funktioniert. Wahrscheinlich ist die Rechnung nicht so einfach. Wahrscheinlich, wenn ich jetzt 3500 Kalorien hauptsächlich aus leeren Kalorien zu mir nehme. Du hast das Weißmilch angesprochen. Dann wird hauptsächlich Fett zugenommen.
00:20:29
Speaker
Wenn ich jetzt 3.500 Kalorien aus wirklich guten Nahrungsmittelgruppen zu mir nehme, du hast angesprochen Gemüse vor allem, aber auch gekeimte Sachen und so weiter, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr, sehr groß, dass ich dort natürlich mit dem entsprechenden Training, also mit den entsprechenden Impulsen dann eben auch Muskulatur aufbaue und eher in einer Linie, also sehr, sehr schlanke Körpermasse aufbaue. Ist das so richtig?
00:20:55
Speaker
das kann man so stehen lassen also klar die bewegung spielt eine extrem wichtige rolle und auch das training wenn man eben zunehmen möchte ich glaube es ist keiner da draußen der den spiegel guckt und sagt ich würde jetzt gerne fett werden sondern in der regel ist es so wenn man sagt ich will zunehmen dann dann hat man ein bild von von sich selbst in vielleicht ein bisschen massiver muskulöser
00:21:12
Speaker
im Blick, aber nicht in Schwabbelig. Und da muss sich, muss jeder halt eben auch so ehrlich zu sich selbst sein und hinterfragen, was brauche ich denn dafür? Ich habe ein Ziel und was brauche ich denn, um dieses Ziel zu erfüllen? Und das eine ist eine vernünftige Ernährung, die mich eben mit ausreichenden Nährstoffen, aber eben auch ausreichend Kalorien versorgt. Und das andere ist ein Training, was mich dahin führt, dass die Kalorien, die dann reinkommen, die überschüssig sind,
00:21:35
Speaker
hauptsächlich umgesetzt werden, um Muskulatur aufzubauen. Und da ist es dann wieder wichtig, dass die Kalorien, die reinkommen, auch eine bestimmte Relevanz haben. Und gerade dieses Weißmehl, wenn wir uns quasi von Weißmehl ernähren, dann werden wir unser Training verschlechtern, weil wir durch diese verstärkte Insulinausschüttung, die auf Weißmehlprodukte folgt, weil die sofort umgesetzt werden in Blutzucker,
00:22:01
Speaker
Dadurch erzeugen wir eine Schwankung im Blutzucker. Das ist nicht gut für unsere Leistungsfähigkeit. Während wir, wenn wir die gleichen Kalorien, die wir dort bekommen, über Gemüse zu uns nehmen würden, was eben langsamer verdaut wird, was Ballaststoffe bringt, was uns Polyphenol liefert, die vielleicht auch noch unseren Fokus im Hirn verbessern fürs Training, steigern wir unsere Leistungen, haben einfach viel bessere Chancen, auch selbst wenn es um Muskelaufbau geht.
00:22:25
Speaker
Also das ist nicht nur eine Rechnung. Es ist definitiv mehr als eine Rechnung. Es ist ganz viele Faktoren, die da noch mit reingehören, die eben nicht nur in die Zahl der Kalorien reingehören.
00:22:45
Speaker
Ja, krasse Info, oder? Die zweite Funktion von Ernährung ist, das Energielevel hochzuhalten und Maismehl verpufft direkt im Magen. Das ist mal ne Aussage.
00:23:15
Speaker
E-Mail-Adresse dazu findest du natürlich wie immer in der Beschreibung dieses Podcasts oder du gehst einfach auf upspeak.de, auch da der Link in der Beschreibung und stellst mir dort direkt deine Frage.
00:23:35
Speaker
Die Zuhörerin-Frage ist, ich ernähre mich seit Ende Februar nun komplett vegan und komme damit auch sehr gut zurecht. Ich mache im Moment noch zu Hause Bodyweight-Training, unterstützt mit Gewichten, Kettlebell etc. Mein Ziel ist es weiter Muskel aufzubauen und Fett zu verbrennen und die liebe Dame ist 1,69 groß, fast so groß wie ich, Respekt, und hat 57 Kilo, also ich würde mal sagen
00:23:59
Speaker
Optimal, echt schon ein Traum und die optimale Kombination aus Training und Ernährung ist für sie relevant.

Anpassung von Training und Ernährung an individuelle Bedürfnisse

00:24:07
Speaker
Ja du, da kann ich dir auf jeden Fall sagen, Training ist natürlich ganz ganz wichtig. Bodyweight Training vor allem, vielleicht auch eine Klimmzugstange kombiniert mit einem Terraband.
00:24:19
Speaker
dass du da wirklich den Oberkörper, den Rücken, vor allem die Lattmuskulatur und Bizeps gut trainieren kannst. Und keine Angst, Frauen haben nicht so diesen richtig krass dicken Bizeps oder kriegen den auch nicht. Also du baust da trotzdem wichtige Muskeln auf, ohne dass du jetzt aussiehst wie Arnold Schwarzenegger.
00:24:40
Speaker
Also von daher, Bodyweight Training, ich empfehle dir Canvac oder Freeletics. Vergleichsartikel dazu findest du auch in den Links. Und da kannst du dir mal die richtige App für dich raussuchen. Gerade hier ist Canvac wahrscheinlich viel interessanter, denn Canvac integriert Kettlebells, integriert Gewichte, sowohl Dumpbells, also Kurzhandel, als auch
00:25:03
Speaker
Langhandeln oder auch andere Sportarten wie Crossfit, Medizinbälle und so weiter in den Trainingsplan. Also da solltest du auf jeden Fall mal rein reinschauen. Canvaq, da findest du einen 14 Tage gratis Nutzungscode bei uns auf der Webseite.
00:25:21
Speaker
Und dann ist, finde ich, sehr sehr wichtig, dass du rausfindest, welcher Körpertyp bist du, wie bist du also veranlagt, bist du eher ein Ektomorphaetyp, also ein langer, schlanker Typ, der einen relativ schnellen Stoffwechsel hat, oder bist du eher ein Mesomorpha oder Endomorphaetyp, also entweder ein Mischtyp oder ein Typ,
00:25:43
Speaker
der eher leicht zu fett neigt, eher kleiner ist. Das scheint mir aber bei deiner Beschreibung nicht so zu sein. Also da auf jeden Fall mal die unterschiedlichen Körpertypen auschecken, einen Test machen. Auch dazu findest du einen Link in den Show Notes. Und dann lasse dir einen individuellen Ernährungsplan machen, in dem du deine Vorlieben auch mitteilst. Wie isst du gerne vegan?
00:26:06
Speaker
Auf was möchtest du verzichten? Welche Lebensmittel isst du nicht gerne? Oder bist du vielleicht sogar erlägig? Und diese kannst du dann in dem Ernährungsplan ausschließen, sodass du da einen richtig, richtig guten Ernährungsplan hast. Denk dran, dass du circa 1 bis 1,5 Gramm pro Kilo Körpergewicht Eiweiß zu dir nimmst. Das wären dann bei dir, ja, bei knapp 57 Kilogramm, ne?
00:26:30
Speaker
Runden wir das mal auf auf 60 und davon dann ja 80 Gramm 85 Gramm Eiweiß da bist du richtig gut bedient und hol dir das aus richtig hochwertigen Proteinquellen wie einem fermentierten Erbsenprotein oder eben einem Hanfprotein das sind so meine Favoriten
00:26:49
Speaker
die auch gerade in der Kombination sehr, sehr gute Ergebnisse erzielen. Auch da verlinke ich dir gerne zwei, drei Links in den Show Notes. Und ansonsten, wie gesagt, über apfit.de kannst du dir zu einem Dumpingpreis von 150 Euro für viele Wochen deinen Ernährungsplan super gut bereitstellen. Das würde ich dir also empfehlen. Ansonsten machst du ihnen dir einfach selber den Ernährungsplan und schaust, dass du auf dein Eiweiß kommst und ernährst dich analog deinem Körpertyp.
00:27:19
Speaker
Ja, ich hoffe, das konnte dir helfen. Ich genieße jetzt noch den Feierabend. Ich sage zu dir, stay healthy, stay vegan, eat your broccoli. Lass es dir gut gehen und sei vor allem der Welt ein Licht, sei der Welt ein Segen und vor allem ein Vorbild. Und das kannst du mit ganz viel Inspiration über den Reflexion Summit. Schau dir auf jeden Fall rein. Einige von meinem E-Mail-Verteiler haben sich schon angemeldet. Heute geht's los. Verpasst nicht den ersten Tag. Melde dich an. Alles kostet. In diesem Sinne, alles, alles Liebe. Dein Christian.
00:27:49
Speaker
Du möchtest Christian persönlich eine Frage stellen? Schicke ihm eine Nachricht in UpSpeak. Befolge Christian Wenzel in UpSpeak und stell ihm dort ganz einfach deine Frage. Den Link findest du in dem Showdown.