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#448: Durch vegane Ernährung wieder gesund! - Teil 2

E448 · Higher Health Podcast
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103 Plays7 years ago

In dieser Episode erfährst DU mehr über:

  • Welche Rolle spielt die Ernährung bei einer schwerwiegenden Krankheit
  • Wie konnte Heike ihre Ernährung umstellen
  • Was waren anfänglich ihre Probleme
  • Wie ernährt sich Heike heute

 

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Top Empfehlungen aus dem Podcast:

 

Solltest Du Fragen zu den Themen vegane Ernährung und Gesundheit haben, dann freue ich mich auf deine E-Mail. Schreib mir noch heute! christian@christian-wenzel.com

 

 

 

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*Werbung da Produkt/Markennenung (Es kann sein dass in dieser Episode Produkte oder Markennamen nennen daher muss ich es nach den neusten Richtlinien als Werbung klassifizieren)

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Transcript

Heikes Weg zur veganen Ernährung

00:00:00
Speaker
Willkommen im zweiten Teil mit der Heike Brudersen und zum Thema Ernährung. Welche Rolle spielt die Ernährung bei einer schwerwiegenden Krankheit und bei der Regeneration? Und da haben wir heute eine echte Expertin zu Gast. Vielleicht hast du den ersten Teil noch nicht gehört, dann schau da auf jeden Fall und hör da auf jeden Fall rein.
00:00:20
Speaker
wo Heike über ihre Krebserkrankung erzählt und wie sie nach und nach wieder auf die Beine kam und in diesem zweiten Teil lernen wir jetzt alles darüber, warum sie überhaupt vegan wurde und wie die Ernährung quasi ihr Leben verbessert hat.
00:00:37
Speaker
Willst du jetzt schon wissen, wie wir uns im Jahr 2050 ernähren? Willst du die optimale Ernährung für dich kennenlernen? Gefällt dir deine Figur nicht oder bist du oft müde? Willst du auf das nächste Level aufsteigen? Wenn nein, dann schalte jetzt ab. Wenn aber ja, dann hole dir Mr. Brocolis neustes Werk Vegan Transformation. Bestelle jetzt unter vegannewsathletes.com slash book oder klicke auf den Link in den Showlist. Liebe Heidi, herzlich willkommen. Schön, dass du wieder da bist. Ja, vielen Dank.

Vorteile der Entfernung von verarbeiteten Lebensmitteln

00:01:08
Speaker
Ja, ich hab zu danken. Du hattest ja am Ende der letzten Episode erzählt, dass du immer kleine Baby-Staps gemacht hast, beispielsweise hast du dir einen Home-Trainer gekauft und bist dann jeden Tag immer ein bisschen länger auf diesem Home-Trainer gefahren. Und das war für dich ja schon ein sehr, sehr großer Fortschritt. Wie ging's dann weiter? Und du hattest erzählt von drei Pfeilern, Ernährung, Bewegung und Mindset. Und wie ist die Ernährung dann da ins Spiel gekommen?
00:01:37
Speaker
Also, ich muss dazu sagen, ich bin vor meiner Krebserkrankung ein, ja, wie soll ich das sagen, kein Fastfood-Junkie, aber so ein Fertigmittelnahrungs-Junkie gewesen. Also, ich habe mir nicht, ich habe schon darauf geachtet, ja, gesunde Ernährung, ja, aber letztendlich war es bei mir auch immer so, was ist bequem und Zeitfaktor und ich habe
00:02:02
Speaker
nach meiner Erkrankung, es war eigentlich eher so ein Zufallsprinzip. Also ich habe gemerkt, wenn du das und das isst, irgendwie geht es dir nicht gut damit. Und dann habe ich auch angefangen, Dinge einfach wegzulassen und durch andere Dinge zu ersetzen. Und natürlich habe ich mich belesen, aber da ging es eher darum, welche Nahrungsmittel unterstützen die Krebsentstehung.
00:02:25
Speaker
Das war für mich schon so ein Schlüsselerlebnis, muss ich sagen. Und habe dann danach auch wirklich ziemlich radikal auch Dinge wirklich komplett weggelassen. Kannst du uns kurz erklären oder erzählen, was du gegessen hast, womit es dir nicht so gut ging und woran du das gemerkt hast?
00:02:48
Speaker
Also ich war ein Weißmehl-Junkie. Zucker, Süßigkeiten, ja, Dinge einfach verarbeitet sind, also so ein Fertigsalat zum Beispiel oder, ja, also Nahrungsmittel nicht in ihrer ursprünglichen Form. Und wenn ich mir aber, ja, einfach die Dinge einzeln zugefügt habe, da habe ich gemerkt, okay, das geht dir viel besser damit, Heike, und
00:03:17
Speaker
Dazu muss ich sagen, dass sie auch andere Nebenwirkungen rückgängig

Überwindung ungesunder Essgewohnheiten

00:03:23
Speaker
gemacht haben. Ich hatte zum Beispiel ganz stark mit Missempfindungen zu tun, in den Beinen, in den Händen, in den Füßen und auch da hat die Ernährung einen ganz entscheidenden Einfluss gehabt, dass die weniger geworden sind.
00:03:39
Speaker
Mhm. Und das war dann natürlich Motivation, das auch zu ändern, weil ich kann mir ja vorstellen, dass wenn du Weißmehl, Zucker und Süßigkeiten gerne magst, das sind ja auch Suchtmittel, davon wegzukommen, ist dann manchmal gar nicht einfach. Und dir geht das dann so schon schlecht, und dann sollst du darauf auch noch verzichten. Was war da der Prozess, oder waren die Schmerzen dann einfach so überwiegend, dass du lieber dann auf die einzelnen Sachen zurückgegreifen hast? Oder auf den Apfel jetzt beispielsweise?
00:04:08
Speaker
Nein, es war ein Prozess und ich habe echt einige Rückfälle gehabt. Ich war wirklich ein Junkie. Es hat auch wirklich seine Zeit gedauert, aber immer wieder diese Erkenntnis zu haben, es geht dir nicht gut damit, wenn du es isst, dann lass es einfach.
00:04:25
Speaker
Und dann einfach auch zu merken, irgendwann mochte ich es auch nicht mehr. Also irgendwann, es war zwar innerlich irgendwie noch so ein

Intuitives Essen und Körperwahrnehmung

00:04:36
Speaker
Suchttrieb da, aber zeitgleich war auch da, irgendwie magst du es auch gar nicht mehr. Irgendwie ist das alles zu süß und irgendwie schmeckt das alles zu verarbeitet und zu chemisch. Cool.
00:04:49
Speaker
Da hat der Körper dann quasi automatisch auch reagiert sozusagen und hat, weil das ist ja so mal das wirksamste Argument, wenn es dir nicht mehr schmeckt, kriegst du es dann auch nicht mehr richtig runter. Und das würde ich mir bei mir bei manchen Sachen auch gerne wünschen noch. Aber ja, also ich merke das zum Beispiel sehr, sehr oft.
00:05:11
Speaker
Oder ich habe es früher sehr, sehr oft gemerkt, wenn es mir mal nicht gut ging, dass dann solche Genussmittel wie jetzt irgendwie eine Sojamilch oder irgendwie einen entkonfinierten Kaffee und so weiter, dass die dann in dem Moment nicht mehr gut geschmeckt haben oder auch du sie nicht mehr riechen kannst. Das kennst du ja mit Sicherheit auch. Und ich finde in diesen Momenten merkst du sehr, sehr gut, was eigentlich gut für deinen Körper ist.
00:05:40
Speaker
Und was nicht gut für deinen Körper ist und was aber, sag ich mal, durch die Industrie, durch die hohe Verarbeitung, durch dadurch, dass es ja vermeintlich gut riecht und unseren Daumen umschmeichelt, ja quasi verdeckt wird. Und in diesen Momenten, wo es dir nicht gut geht, merkst du, was eigentlich natürlich ist. Kannst du das so bestätigen für dich auch? Absolut. Absolut.

Freude am Kochen mit frischen Zutaten

00:06:04
Speaker
Ja, also das finde ich eben spannend. Was waren dann so deine Ersatzmittel? Also hast du dann statt Bonbon quasi dann tatsächlich ein Apfel oder eine Banane gegessen oder wie bist du da step by step vorangegangen?
00:06:16
Speaker
Also, ich hab angefangen zu kochen, muss ich auch ehrlich sagen. Also, ansonsten war ja auch einfach Kühlschrank auf oder irgendwo, wo man vorbeigekommen ist und ach, ich hab Hunger, okay, ich kaufe mal eben schnell das. Und es war wirklich das bewusste Einkaufen gehen, mir Nahrungsmittel, mich beschäftigen.
00:06:36
Speaker
mit Nahrungsmitteln? Was kann ich daraus herstellen? Und dann zu erkennen, wow, das ist ja, das ist ja, das ist ja volliges, völliges Geschmackserlebnis hier. Das sowas kennst du ja gar nicht. Und da ist dann wirklich auch so eine Leidenschaft entstanden. Mega geil, mega geil. Was, nehme mal ein Beispiel, wo hast du so ein tolles Geschmackserlebnis gehabt, wo du dann gesagt hast, boah, jetzt werde ich davon süchtig?
00:07:04
Speaker
Gemüse. Da macht es ja meistens so auch die Gewürze oder bei Gemüse oder war das einfach so, dass das Gemüse leicht gedünstet und es hat schon mega geschmeckt. Ja, also ja, genau. Also muss ich schon sagen. Also klar.
00:07:19
Speaker
dann auch mal mit mit entsprechenden Kräutern angerichtet. Aber also letztendlich so wirklich das einzelne Gemüse zu erkunden und das zuzubereiten und dann noch mit einem leckeren Kräuterdip oder Gemüsedip, den ich mir dann noch gemacht habe,
00:07:39
Speaker
Ja, das zu erkennen. Und ich muss auch sagen, also ich liebe rote Früchte, also Heidelbeeren, Himbeeren, Brombeeren, schwarze Johannesbeeren. Ich hab sämtliche Märkte, bin ich abgefahren oder auch auf Feldern und hab mir die, also ich hab mich auch wirklich mit der Ernährung oder mit den Lebensmitteln
00:08:06
Speaker
Ich habe sie dort abgeholt wo sie sozusagen entspringen und das allein fand ich auch so oder das bringt mir auch heute noch total viel freude. Mega also durch die roten früchte hast du wahrscheinlich oder hat dein körper vielleicht auch sehr viel der antioxidantien benötigt.
00:08:22
Speaker
die da drin sind, weil das natürlich gerade, wenn in deinem Körper so Tumulte sind, die Sachen sind, die ihr dann eben auch braucht.

Bedeutung der Körperintuition in der Ernährung

00:08:31
Speaker
Und ich hab das schon häufiger gehört, dass dann eben natürlich dann auch so wirklich so eine Gier oder so ein Geschmack darauf entsteht. Also ich bräuchte jetzt zum Beispiel rote Früchte fast gar nicht. Ich brauch auch keine Banane oder sonst irgendwas, aber worauf ich total stehe, ist alles, was grün ist.
00:08:49
Speaker
Also ich esse teilweise Brennnessel pur oder Brokkoli natürlich, aber ich gehe manchmal in den Garten, hole mir da einen Salat und esse dann einfach so im Garten noch. Und da merke ich eben, okay, ich brauche anscheinend dieses entweder Chlorophyll oder die Mineralstoffe, die dann quasi in dem grünen Gemüse sind.
00:09:11
Speaker
Und ganz, ganz faszinierend war eine Erkenntnis, als ich eine fast eine Leber und Darmreinigung gemacht habe über vier Tage.
00:09:20
Speaker
Und dort haben wir nur Säfte getrunken während dieser vier Tage und hauptsächlich Apfelsäfte. Einfach wegen der Säure, da wird dann gewisse Prozesse in der Lebe aktiviert, dass die Steine da rausgehen und so weiter. Lange Rede, kurzer Sinn, da war fast nichts Grünes mit drin.
00:09:42
Speaker
Okay. Und ich bin dann quasi aus, also die hatten so einen Garten, die haben alles biodynamisch angebaut in diesem Garten. Und nach diesen vier Tagen, als die vorbei waren und ich wieder essen durfte, bin ich in diesem Garten und habe erst mal eine halbe Stunde mich da voll gefressen mit diesen grünen Sachen. Und das sind so eindeutige Momente, wo ich finde, da merkst du, was dein Körper tatsächlich braucht.
00:10:09
Speaker
Ganz genau, das kann ich bestätigen. Ich habe früher auch gar nicht realisiert, was mein Körper eigentlich braucht. Und dadurch, dass man wieder auf den Ursprung der Nahrung zurückgeht, bekommt man, oder kann ich für mich sagen, ist meine Intuition auch wieder viel wachsamer, viel präsenter geworden, in mich hineinzuhorchen.

Personalisierte Ernährung und tägliche Mahlzeiten

00:10:31
Speaker
Und ich finde es so toll, wie oft mein Körper mir sagt, Heike, heute brauchst du das, oder heute brauchst du das.
00:10:36
Speaker
Und dem dann nachzugehen und dann einfach auch zu merken. Und genau das braucht mein Körper und damit geht es mir viel besser. Einfach über den, also du merkst es, dein Körper sagt dir das über den Geschmack, worauf du gerade Lust hast. Und auch irgendwie, bei mir ist zum Beispiel sehr oft so, wenn mir dauerhaft kalt ist.
00:10:56
Speaker
So in der Art, okay, gönn dir doch mal was Warmes. Mach dir was Warmes. Die ayurvedische Lehre hat mir da sehr, sehr viel geholfen. Und leider, gebe ich auch ehrlich zu, Mr. Broccoli ist auch unfehlbar, nicht unfehlbar, leider höre ich immer noch nicht oft darauf. Weil ich eben denke, okay,
00:11:18
Speaker
Wenn ich jetzt mein Fasten durchziehe, hat es noch mehr Effekt auf meine Gesundheit, wie wenn ich jetzt quasi eine heiße Suppe trinke oder so. Da fahre ich immer wieder an die Wand, bis ich es mal irgendwann kapiere, denke ich mal. Wie würdest du das als Haltpraktikerin identifizieren? So ein Verhalten?
00:11:42
Speaker
Hat dich, oder vielleicht noch eine Frage zusätzlich, hat dich diese ganzen Erkenntnisse dann auch dazu gebracht, das zu tun, was du jetzt heute tust?
00:11:52
Speaker
Auf jeden Fall mit. Also ich fand, so Gesundheit beziehungsweise Krankheitsentstehung und das fand ich schon immer spannend. Aber dass letztendlich mein Werdegang so sich entwickelt hat, da ist auf jeden Fall meine Geschichte mitentscheidend. Kann ich nicht anders sagen. Okay.
00:12:17
Speaker
Auf deine Frage, dass man dann doch noch manchmal Dinge tut, obwohl man eigentlich vom Bauchgefühler weiß, das tut einem jetzt gerade nicht gut. Ich glaube, das ist einfach der Verstand, der dann noch zu präsent ist, der dann aber einfach sagt, tu mal dies und der sozusagen über dem Bauchgefühl lastet.
00:12:37
Speaker
Ja, denke ich auch. Und ich denke, du hast auch sehr oft jetzt angesprochen, deine Intuition und dein Körper, was er dir sagt, was er dir unmissverständlich mitteilen möchte, das sollte die höhere Währung sein. Und weniger das, was jetzt quasi irgendwo im Internet steht oder du jetzt vielleicht auch über den Podcast hörst sozusagen. Wenn du jetzt beispielsweise, liebe Zuhörerinnen, liebe Zuhörer, merkst,
00:13:04
Speaker
Die Heike hat zwar viele rote Beeren gegessen und ihr ging es damit besser. Jetzt muss ich das auch machen, aber eigentlich schmecken sie mir gar nicht und eigentlich mag ich sie nicht. Dann heißt das nicht, dass du es auch machen musst. Sondern jeder ist individuell und das möchte ich nochmal betonen. Und es werden leider halt gewisse Säue durchs Dorf getrieben immer wieder.
00:13:25
Speaker
die dann Allgemeingültigkeit irgendwie für sich in Anspruch nehmen. Weil beispielsweise ist mir auch klar, dass ich mit Low Carb, wenn ich das exzessiv durchziehe und über einen gewissen Zeitraum mache, dass ich dann einfach abnehme, einfach physikalisch gesehen. Aber ob es das Richtige für mich ist oder das Richtige für jeden, sei mal dahingestellt, das steht auf einem ganz anderen Blatt.
00:13:47
Speaker
Und ich denke dass zum Beispiel deine story jetzt eine schöne story ist und für jemanden anderen gewisse bereiche daraus sehr sehr nützlich sind und er aber sein individuelles setting sich schaffen muss.
00:14:02
Speaker
Absolut, das gebe ich meinem Patienten auch immer mit. Also natürlich gebe ich Wissen weiter und Informationen und dann ist es aber, man muss immer individuell schauen. Also wie du schon sagst, nur weil das für mich Gültigkeit hatte, heißt es nicht, dass es für den Nächsten auch Gültigkeit hat.
00:14:20
Speaker
Aber trotzdem finde ich es ganz wichtig, Informationen einfach weiterzugeben, was die Basis für einen gesunden, für einen leistungsfähigen Körper ist, gerade nach schweren langen Krankheitsphasen.
00:14:40
Speaker
Ja, vielleicht gibst du uns gegen Ende hin gerade diese Basis nochmal mit, wo du sagst, ok, darauf sollte auf jeden Fall jeder achten, diese Sachen sollte jeder im Ernährungsplan haben oder halt, wir haben es ja gerade angesprochen, es ist nicht alles allgemeingültig, aber was solche Basics sind und wie du dich heute ernährst oder was so ein typischer Tag ist, wo du sagst, ok, das sind Sachen, die schmecken mir, die tun mir gut und damit fühle ich mich absolut wohl.
00:15:08
Speaker
Ja, die Basics sind einfach Gemüse, grünes Gemüse vor allen Dingen in schonend zubereiteter Form. Und davon kann man einfach auch nicht so viel essen, bin ich der Meinung. Dann, wie gesagt, die roten Früchte und gut verwertbare Kohlenhydrate.
00:15:31
Speaker
Also was beim Krebsentstehung geschieht ja auf, dass eine Krebszelle sich hauptsächlich über Kohlenhydrate ernährt und das Fett aus der Nahrung quasi für sich nicht für den Energiestoffwechsel verwerten kann. Deswegen ist es ganz wichtig, auch mit guten Fetten zu arbeiten und das tue ich ausschließlich mit guten Ölen und natürlich Nüsse und solche Nahrungsmittel.
00:16:02
Speaker
Okay, kannst du ein bisschen konkret was machen? Also vielleicht isst du ja dreimal am Tag oder zweimal oder fünfmal. Wie genau würde das konkret bei dir jetzt aussehen?
00:16:12
Speaker
Also, ein typischer Tag ist bei mir, dass ich morgens, ich esse schon meine eingeweichten Haferflocken. Also, die mache ich mir abends fertig und dann mit Mandeln und Kürbiskernen und was ich halt gerade so habe. Es kommt immer frisches Obst mit dazu. Und das sättigt mich dann auch wirklich bis zum Mittag. Mittags gibt es immer, also wir essen immer warm.
00:16:40
Speaker
Und das richtet sich im Moment auch ein bisschen mit nach meiner Tochter. Also die isst halt gerne schon auch Kartoffeln, Pastinaken, Wurzeln und es ist aber auch immer ein grünes Gemüse mit dabei. Beziehungsweise wir machen dann auch sehr häufig, dass wir uns sozusagen ja schon auch mal so Gemüsefrikadellen, ich mach die dann selber mit Buchwalzen und Amarant und Erbsen zum Beispiel rein noch so ein bisschen.
00:17:08
Speaker
klein geschnippelten Feldsalat und die brate ich uns dann und abends gibt es meistens bei uns
00:17:19
Speaker
Ja, also es passt jetzt vielleicht auch zur Jahreszeit, dass wir dann abends gerne auch nochmal so einen deftigen Eintopf, aber halt als veganen Eintopf dann essen. Das mache ich auch mit rote Beete zum Beispiel. Kennst du die ayurvedische Typenlehre so?
00:17:39
Speaker
Wenig. Mit diesen Avita Kappa Vata Typen. Und du siehst mir zumindest aus dem Foto auf deiner Homepage relativ schlank aus. Gilt das für deinen Mann genauso?
00:17:53
Speaker
Also er isst er dann auch drei oder viermal tatsächlich mit, weil du scheinst so diese typische Warteernährung zu haben, sehr, sehr energiereich, meistens auch warm, stärkend sozusagen. Das brauchen dann aber, ich sag mal, besser beleibte Menschen gerade nicht unbedingt so. Wie ist es da bei euch?
00:18:15
Speaker
Na, das Problem ist, dass meine Tochter und ich oder was heißt das Problem? Unsere Lebensunstände sind halt so, dass wir sehr viel alleine sind, weil er halt im Außendienst ist und eigentlich komplett auf Deutschlands Straßen unterwegs ist und dementsprechend leider sagt er selber auch sehr viel Junkfood. Wenn er hier ist, ja, wenn er hier ist, ist er bei uns mit, das auf jeden Fall, aber er kriegt es für sich
00:18:42
Speaker
durch Ausreden oder was auch immer, er kriegt es für sich einfach noch nicht umgesetzt. Merkt es aber, weil er ist hochgradiger Allergiker und auch Neurodermitiker und also man kann dem Leidensweg zusehen. Aber bei ihm ist der Schalter im Kopf einfach noch nicht umgelegt. Ich verstehe. Also das heißt, diese Ernährung, die du gerade genannt hast, ist auf euch beide abgestimmt, vor allem auf dich und deine Tochter wird wahrscheinlich sehr stark auch nach dir kommen.

Lokale und biologische Lebensmittelwahl

00:19:08
Speaker
Die finde ich aber auch sehr sehr klasse was du da machst, solange du auch sehr sehr hochqualitative Haferflocken nimmst und die einweichst, da hast du schon mal auch einiges richtig gemacht. Ich sehe du hast mal einen Haferflockenbeitrag gehört oder gelesen.
00:19:24
Speaker
Absolut, ja. Okay, ja, deftiger Eintopf als vegan. Ich schätze mal, da sind dann sowas auch wieder drin wie Süßkartoffeln, Kartoffeln, Linsen, ein bisschen Brokkoli, vielleicht sogar solche Sachen dann wahrscheinlich.
00:19:39
Speaker
Genau. Oder auch so regionales. Also wir essen zum Beispiel auch gerne mal die Rübe, den Rüben Eintopf, das Rübenmus mit Karotten zusammen. Und also ich bin noch so aufgewachsen, so dieses ganz klassische mit dieser Kochwurst und so. Und es schmeckt einfach so genial, wenn man diese Kochwurst einfach nur weglässt.
00:19:58
Speaker
Also wir essen, wir essen schon sehr, ich sag jetzt mal sehr deutsch, aber einfach vegan deutsch und es schmeckt, also sogar Grünkohl essen wir gerne. Ja, bei euch im Norden ist doch dieses Grünkohl-Gericht so legendär, oder? Genau, auch mit dieser Schweinebacke. Ja, richtig, genau. Wie heißt das nochmal?
00:20:18
Speaker
Wie das Gericht heißt? Das weiß ich gar nicht genau. Also man nennt es einfach nur Grünkohl mit Schweinebacke. Es hatte noch einen anderen Namen. Ich finde es auf jeden Fall toll, weil Grünkohl ist natürlich ein Mega-Gemüse. Also Grünkohl, besser noch wie Spinat.
00:20:36
Speaker
voll mit Mineralstoffen, voll mit Chlorophyll, also alleine schon diese dunkelgrüne Farbe, wie viel Chlorophyll das Zeug hat, ist phänomenal und ja von daher finde ich das klasse und ihr habt ja im hohen Norden da ganz ganz viele Bauern, die ja auch sehr viel Gemüse auch so anpflanzen. Ich habe das selber gesehen, als ich in Binz war,
00:20:59
Speaker
Und da mal so von Rostock da hochgefahren bin, dass da ganz, ganz viel gibt. Also das ist ganz toll. Und da gibt es wahrscheinlich auch ganz viele Hofläden und so weiter.
00:21:10
Speaker
Absolut also man kann sich schon wirklich auch bewusst bio oder demeter auch seine seine produkte regional einkaufen was mir auch sehr sehr wichtig ist dann ich möchte das bewusste natürlich für meine tochter und für mich und für meinen lebenspartner aber natürlich auch für die welt und deswegen suchen wir so möglichst wenig über regional mega

Ist gesunde Ernährung teuer?

00:21:35
Speaker
Ja genau meine worte ich ich mag dich jetzt noch mehr du hast richtig ausgesprochen für mich für meine familie und für die welt denn ja was bringt uns wenn wir jetzt ein zwei jahre da da leben und.
00:21:52
Speaker
uns alles Mögliche reinziehen, ohne bedacht auf die folgenden Generationen und unsere Umwelt. Und wie du sagst, also A, verbraucht es jede Menge Ressourcen, diese ganzen verarbeiteten Lebensmittel, dieses Junkfood, es verbraucht jede Menge Verpackung, alles wird zerkocht, verarbeitet, es ist nichts mehr drin.
00:22:14
Speaker
Und auf der anderen Seite hast du einfach einen Apfel, hast du deinen Grünkohl, hast du deine Basics. Du kannst aus fünf, sechs Zutaten ein so super leckeres Gericht zusammen machen, was dich in der Gesundheit auch noch optimiert. Wo du keine Verpackung hattest, wo du keine Düngemittel hattest. Es tut unsere Umwelt gut und es tut uns gut. Und das hast du heute sehr, sehr schön dargestellt und bewiesen. Noch mal vielen lieben Dank für deine Zeit da.
00:22:41
Speaker
Sehr gerne. Was ich einmal noch abschließend anmerken möchte. Definitiv. Man meint ja immer im ersten Moment, oh, das ist so teuer, Demeter zum Beispiel einzukaufen. Aber wie du gerade eben schon gesagt hast, ich kann aus fünf, sechs Grundnahrungsmitteln, kann ich so wunderbare Gerichte herstellen und im Endergebnis sind wir sogar günstiger.

Unterstützung anderer durch Gesundheitsherausforderungen

00:23:02
Speaker
Also das ist mir ganz, ganz wichtig, dass auch immer
00:23:07
Speaker
Weil diese ganze Verarbeitung, die ganze Verpackung und das sieht im Moment, sieht das künstiger aus, ist es aber nicht. Jaja, richtig. Und das muss ja quasi eben, du bezahlst es ja mit. Also wenn du jetzt eine Plastikverpackung irgendwo kaufst, wo dein Fertigsalat drin ist, dann bezahlst du ja die Plastikverpackung mit. Also kriegst du ja nicht geschenkt, ne? Und von daher, das darf einem halt immer bewusst sein. Von daher super cool.
00:23:31
Speaker
Vielleicht letzte Sache noch, lieber Heike, wo geht dein Weg hin? Also du gibst da sehr, sehr viel jetzt auch mit der Ego, ne, mit genau der Osteopathie und der Heilpraxis, gibst du glaube ich schon sehr, sehr viel weiter. Wie sieht deine Vision aus?
00:23:46
Speaker
Also ich möchte Menschen noch mehr begleiten und unterstützen, die sich in und nach schweren Krankheitsphasen befinden und einfach den Mut geben und die Begleitung geben, immer für sich und für die eigene Gesundheit zu leben und zu kämpfen und niemals gegen eine Krankheit. Eine Krankheit hat immer seinen Sinn. Es ist aber entscheidend, sich für das Leben zu entscheiden. Wer da gerne mit mir in Kontakt treten möchte, darf das natürlich gerne tun.

Zukünftige Gesundheitsakademie

00:24:16
Speaker
Ja, das empfehle ich auf jeden Fall und ermutige euch. Also Heike hat auch eine Homepage, die verlinken wir natürlich in den Show Notes oder in der Beschreibung dieses Podcasts, die ist heike-prodessen.de. Und da kannst du dich gerne umgucken über ihre Therapien, Heilpraktik, Osteopathie. Es hat auch da eine Online-Akademie, wie ich sehe. Vielleicht magst du da noch ein, zwei Sätze dazu sagen, falls sie schon online ist.
00:24:45
Speaker
die geht jetzt im januar geht die online und das ist sozusagen ein online kurs wo es genau um diese themen geht also es geht darum eine vision zu schaffen für sein leben wenn man in einer krankheitsphase ist dann nur wenn ich ein warum hab wenn ich weiß wofür ich lebe dann mache ich mich auch auf dem weg um wirklich nachhaltig gesundheit zu leben dann geht es um glaubenssätze um verarbeitung von von traumata denn eine diagnose oder ein schicksalsschlag ist immer ein trauma
00:25:13
Speaker
Und es geht natürlich ganz viel auch um gesunde Ernährung, um gesunde Lebensweise. Und letztendlich geht es darum, dieses dann auch wirklich in den Alltag zu integrieren. Denn das vermisse ich häufig oder das sehe ich ganz häufig bei den Menschen, dass sie wissen schon ganz viel. Aber das im Alltag dann umzusetzen und vor allen Dingen, was entscheidend ist, mit Freude umzusetzen. Denn nur das, was mir Spaß bringt und das, was mir Freude bereitet, das
00:25:41
Speaker
kann ich auch langfristig in meinen Alltag integrieren und das ist sozusagen das Ziel der Online-Akademie, um dann nachhaltig langfristig mehr Gesundheit leben zu können.
00:25:55
Speaker
Unsere Mission ist es, dass du in Topform bist. Gesundheitlich, körperlich und mental. Dafür haben wir unser Vegan Starter System entwickelt. Damit kannst du abnehmen und noch dazu besser aussehen und musst auf nichts verzichten. Garantiert! Lade dir jetzt dein kostenfreies, achttägiges Vegan Starter System unter www.vegan-aflits.com slash vegan minus start.