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Evidenzbasiert: Vegan stoppt stille Entzündungen und fordert Gesundheit (in der Regel) mit Dr. Paul Hammer - Teil 3 #945

E945 · Higher Health Podcast
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186 Plays3 years ago

Lt. Dr. Paul Hammer gibt e klare evidenzbasierte Zusammenhänge zwischen gesunder Ernährung (weniger Fleisch und Zucker etc...) und klassischer flexitarischer Ernährung!

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In dieser Episode erfährst du Folgendes:

  • Tendenzen zur Gesundheit und gesunder Ernährung
  • Verschiedene Gemüsearten & Obstarten
  • Verzicht auf Fertigprodukte
  • Fermentierte Lebensmittel 
  • Übergewicht und Untergewicht
  • Positiver Effekt von Intervallfasten auf das Mikrobiom

 

Mehr mr.broccoli:

 

*Disclaimer: Ich wurde von keinem der genannten Unternehmen bezahlt. Trotzdem die Markierung als „Werbung“, da ich Marken und Produkte genannt habe.

Alle genannten Aussagen dienen lediglich zu Informationszwecken und ersetzen nicht den Besuch eines Arztes.

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Transcript

Gesunde Ernährung und flexitarische Diäten: Evidenzbasierte Verbindungen

00:00:00
Speaker
Willkommen im Vegan Podcast und zum dritten Teil unseres Interviews mit Dr. Paul Hemmer von Biomiss. Er gibt dir in dieser Episode evidenzbasierte Zusammenhänge zwischen gesunder Ernährung und klassischer plexitarischer Ernährung. Viel Spaß beim Zuhören!
00:00:17
Speaker
Was würdest du jetzt ohne wirklich da... Klar, wir können da eine philosophische Diskussion führen und vieles mehr, aber wir wollen uns ja quasi jetzt hier auf die Ernährung konzentrieren, weil wir natürlich auch die Zeit der Zuhörerinnen und Zuhörer oder auch deine Zeit schätzen. Was seht ihr denn in den Auswirkungen, wenn man das mal so ein bisschen global oder holistisch betrachtet, bei Menschen? Ihr fragt ja alles Mögliche ab in euren Fragebogen, wenn jemand einen Mikrobiom-Test macht.
00:00:44
Speaker
Was seht ihr denn in den Auswertungen, wenn Menschen, sagen wir mal, sich flexitarisch ernähren und täglich Fleisch, Milchprodukte oder eben auch Fisch essen, im Gegensatz zu Menschen, die das weniger tun oder sich sogar, also vegetarisch oder sich sogar vegan ernähren? Gibt es da Tendenzen, sage ich jetzt mal,
00:01:08
Speaker
Oder sagst du, nee, das hat natürlich viele Implikatoren und das können wir so isoliert nicht betrachten?

Globale Auswirkungen der Ernährung auf die Gesundheit

00:01:16
Speaker
Nee, also da sehen wir auf jeden Fall Tendenzen. Also nicht nur wir, sondern auch die Wissenschafts-Community. Bestimmte Studien zeigen das auf. Wir sehen das in unseren eigenen Datensätzen auch. Also Menschen, die sich gesund annähern, ausgewogen annähern und auch nicht übertrieben jetzt Western-Style haben.
00:01:37
Speaker
Die haben viel mehr Vielfalt an Darmbakterien, an nötigen Darmbakterien. Die haben geringere Entzündungsindikatoren. Also das sehen wir schon. Die sind selten erkrankt. Das fragen wir auch ab. Wie oft erkältest du dich zum Beispiel im Jahr? Also das sehen wir. Und da sieht man klare Zusammenhänge. Und das ist auch schon evidenzbasiert. Also das steht außer Frage. Und deswegen sind ja unsere Empfehlungen, wenn wir dann auf Ernährungstipps gehen, ja doch
00:02:05
Speaker
eher zu einer ausgewogenen, mediterranen teilweise weniger Fleisch, weniger Zucker, weniger industrieverarbeiteter Lebensmittel. Komplette Abzinenz empfehlen wir jetzt nicht. Wie gesagt, es ist auch okay mal ein Fisch zu essen oder ein Fleischstück, da geht es ja dann auch eher darum,
00:02:26
Speaker
dass es hochwertig ist und dass es nicht übertrieben viel ist. Da sind ja auch, wie gesagt, evolutionär geschehen, sind wir ja Säugetiere, die das ja auch gemacht haben. Aber ich selber habe ja auch mal eine veganen Kuh gemacht, mehrere Wochen und auch mein Index... Kuh ist witzig. Wir haben einen Ballangscore-Index, der ist wirklich in kurzer Zeit, in wenigen Tagen, ist sehr angestiegen.
00:02:51
Speaker
Es hat einen super positiven Effekt gehabt. Das sieht man schon, vegan, vegetarisch. Aber man muss aufpassen. Manche Dinge muss man sich über andere Lebensmittel zuholen.
00:03:06
Speaker
Aber du, das geht, wenn man sich damit beschäftigt und sich darauf einstellt, du weißt es ja besser als alle anderen, dann kriegt man es hin. Und ja, sehen wir uns selbst, bei mir selber, ich war mal wirklich drei Wochen vegan, komplett vegan, sehr viel Kichererbsen gemacht und so eine Sachen. Und das war super. Also das merkst du auch in deinem Körper.

Empfehlungen für die mediterrane Ernährung

00:03:26
Speaker
Also ich esse ja sehr selten Fleisch, aber wenn ich Fleisch esse, dann merke ich das sofort auch in meiner Verdauung. Das ist ja viel
00:03:33
Speaker
Anstrengend für mein Verdauungssystem, wenn ich mich pflanzlich ernähre, habe ich einen viel besseren Stuhlgang, viel angenehmer, es riecht auch anders schon, es fühlt sich anders an. Das sind ja auch positive Effekte, gerade bei Menschen, die häufig Verdauungsprobleme haben.
00:03:50
Speaker
Was würdest du denn jetzt raten, oder ist es quasi die automatische Folgerung von dem, was wir jetzt schon gesagt haben, wenn jetzt jemand, du hast ja angesprochen, dass die Artenvielfalt der Mikrobiomen auch weniger wird, dramatisch weniger wird und das natürlich auch Einfluss hat auf unser Immunsystem.
00:04:09
Speaker
Und es sich ja eben wahrscheinlich auch tendenziell die Bakterien eher vermehren durch unseren Lebensstil und durch unsere Ernährung, die wir nicht haben wollen oder die Entzündungen dann quasi eben auch fördern sozusagen.
00:04:24
Speaker
Also was sind solche, ich nenne jetzt mal schnelle Pick the cherry fast Tipps. Also solche, wie sagt man, low hanging fruit. Also was kann ich schnell tun, wenn ich sagen will, okay, ich will mein Index jetzt mal vielleicht um 5, 10, 15 Punkte verbessern. Was kann ich da in meinem Leben ändern? Jetzt speziell natürlich auch auf die Ernährung bezogen. Ja, genau. Also allgemein, das ist ja auch kein Geheimnis.
00:04:54
Speaker
Ausgewogenheit. Das heißt, versuche verschiedene Lebensmittel zu essen, zu konsumieren. Also verschiedene Gemüsearten, verschiedene Obstarten. Wir sagen so, richtig gut wäre, wenn du fünf verschiedene Obstarten am Tag versuchst zu essen und nicht immer die gleichen fünf. Pick dir einmal pro Woche, wenn du einkaufen gehst, mal einen Obst oder eine Frucht oder was auch immer mal
00:05:19
Speaker
Pack dir mal was ein, auch ballaststoffreiche Sachen, also irgendwelche Hülsenfrüchte und Nüsse, die du sonst nicht kaufst. Also nicht immer routinemäßig immer das Gleiche, sondern nimm auch mal was Exotisches, nimm mal was anderes, weil das erhöht dann wiederum natürlich auch die Vielfalt in deiner Ernährung und die Vielfalt dann auch in deinem Darm. Das ist eigentlich so eine ganz einfache Sache. Das andere ist, klar, verzichte auf Fertigprodukte, auf industriell verarbeitete Produkte, versuch,
00:05:46
Speaker
frische Produkte selber zuzubereiten. Nehm fermentierte Lebensmittel, also fermentierte Lebensmittel, die verarbeitet wurden durch Mikroorganismen, Bakterien, Milchsäurebakterien, vor allem sind es ja in Joghurt, in Sauerkraut, oder Hefekulturen, Käfir, Kombucha. Da sind ja schon lebende Organismen drin, die nimmst du, die trinkst du, die siedeln sich in deinem Darm an. Sei pflanzenbasierter.

Einfluss von verarbeitetem Essen und mediterraner Diät auf die Darmgesundheit

00:06:16
Speaker
Da ist alles drin, nimm das und ja, das allgemein sind praktisch das Fazit, was auch in den meisten Studien rauskommt. Also wenn du, es gibt hier, ich habe hier eine Studie gelesen erst vor kurzem, zwei, sogar aus 20, 21, da haben die mal untersucht, wie ist der Effekt auf paniertem Fleisch, also paniertes Fleisch, Stichwort Chicken Nuggets.
00:06:39
Speaker
McDonalds Chicken Nuggets paniert und welche Chickens, weißt du nicht, wo die herkommen. Wahrscheinlich Massentierhaltung, wahrscheinlich auch mit Wachstumshormonen, Antibiotika und weiß ich was alles. Und dann haben sie auch noch verglichen Immugatoren, also Stoffe wie Carboxyl Methylzylulose, die häufig zugegeben sind, um ein Produkt auch besser verarbeiten zu können, länger konservieren, dass sie länger haltbar sind.
00:07:05
Speaker
dass sie besser transportieren kannst. Und was hat man da rausbekommen in diesen beiden Studien? Natürlich einen negativen Effekt. Man hat auf einmal erhöhte Entzündungswerte, man hat auf einmal erhöhte Bakteriengruppen, die man nicht haben möchte, wie diese Proteobakterien, die das ganz klar zeigen. Und wenn du dann wieder andere Studien nimmst, wo eine medikarane Diät untersucht wird,
00:07:28
Speaker
Da wird sich so auf einmal das Kurzgeld-Gefettsäuren produziert werden, dass die Entzündungsparameter runtergehen, dass du einen positiven Einfluss auf den Zuckerspiegel nach dem Essen hast, was natürlich gerade für Diabetiker oder Adipositas-Patienten extrem wichtig ist. Oder auch eine Studie aus 2021, da wurden mal Ballaststoffe und fermentierte Lebensmittel untersucht. Ja, da wurde dann gezeigt,
00:07:55
Speaker
dass fermentierte Lebensmittel auch einen positiven Effekt haben. Und zwar schon unmittelbar nach wenigen Wochen, nach sechs Wochen hat man klare Senkungen von Entzündungsmarkern im Blut nachweisen können. Also die ganze Zytopine, die Entzündungsförderzins sind runtergegangen. Und man hat durch die überlaststoffreiche Ernährung zeigen können, dass diese Diversität an nützlichen Bakterien wieder stark gestiegen ist. Und in Hygienevölker essen halt sehr viele Hülsenfrüchte.
00:08:24
Speaker
Und die schießen auch ein Tier oder trinken sogar das Blut von Tieren.
00:08:32
Speaker
Die sind aber unverarbeitet, die wachsen da mit denen zusammen auf. Und die leben auch in der Natur, also die gehen jetzt nicht jeden Tag mit Duschmittel und cremen sich mit Kosmetika ein und haben Desinfektionsmittel, sondern die sind ja eins mit der Natur. Ich meine, so krass muss man es jetzt nicht machen in der westlichen Welt, aber deswegen sehen wir, dass die viel resistenter sind. Die haben weniger, also die Zivilisationskrankheiten, die westlich haben sie sowieso nicht, aber hier sind auch weniger
00:09:00
Speaker
krank in Form von Erkältungen oder so eine Sachen, weil die einfach Resilienter sind durch ihre Lebensweise. Also da siehst du, wir sehen es in unseren Daten, die Wissenschafts-Community, die sich mit Ernährungswissenschaften auseinandersetzt, sieht es klar in ihren Studien. Also pflanzenbasiert, divers essen, industriell nicht verarbeitet, weniger Zucker, weniger Fleisch, keine Fertigprodukte, selber zubereiten und wirklich mal
00:09:30
Speaker
unterschiedliche Lebensmittel aussuchen beim Einkaufen. Das sind so die Tipps, die ich

Balance von Firmicutes und Bacteroidetes: Auswirkungen auf das Gewicht

00:09:34
Speaker
mitgeben kann.
00:09:34
Speaker
Okay, da können wir natürlich in jedes Thema noch mal tiefer reingehen. Ich habe jetzt eigentlich nur noch zwei, drei Fragen, die vielleicht so ein bisschen konkreter Natur sind. Bei mir hat es sich einiges verbessert in dem letzten Test von euch gegenüber den Vortests. Man kann ja in eurem Dashboard, also in den Auswertungen, dann auch immer vorher-nachher-Vergleiche machen. Und was sich aber verschlechtert hat, war zum Beispiel die
00:10:04
Speaker
Der Punkt Kalorienaufnahme. Also das heißt, diese Firmicutes und Bakteriodetes Bakteriengruppen in der Darmflora, das sind ja die häufigsten, die vorkommen. Und laut euren Auswertungen hat das ja auch einen Einfluss auf die Kalorienverwertung.
00:10:23
Speaker
Und heute haben ja viele Menschen auch ein Problem mit Übergewicht, dass sie das Gefühl haben, egal was sie essen, sie nehmen zu oder dass sich da auch schon einiges angesammelt hat.
00:10:37
Speaker
Was wäre so ein konkreter Tipp für dich oder von dir für uns? Wie können wir solche Themen wie Übergewicht oder bessere Verstoffwechslung, bessere Kalorienverwertung usw. Was können wir da tun und welche Bakterien stecken dahinter? Also welche muss ich fördern? Genau, also das ist ja ein Riesenthema. Das ist ja nicht nur Übergewicht, sondern ist ja auch Untergewicht. Und du hast es gesagt, da spielen zwei Bakterien Klassen eine Rolle. Das eine sind die Firmacutis.
00:11:06
Speaker
Es ist eine Bakterienklasse, wo Bakterienarten drunter sind, die extrem gut sind, komplexe Kohlenhydrate aufzuspalten und dem Körper sehr viel Energie zur Verfügung zu stellen. Evolutionär gesehen, in einer Zeit, wo wir noch nicht in Überfluss gelebt haben, wo Allverfügbarkeit war, war das ein sehr, sehr wichtiger Vorteil. Es war ein Vorteil für die Menschen, die aus der Nau mehr Energien ziehen konnten.
00:11:32
Speaker
als andere Menschen. Heutzutage blöd. Wir haben überall Essen und wir essen sehr gerne. Also man sollte, ist ja auch Genuss. Heutzutage will man eigentlich weniger Energie aus Nahrung ziehen. Und da wäre, da ist das Verhältnis zu der anderen großen Gruppe, dem Bakteriorethes, spielt eine Rolle. Genau. Und dieses Verhältnis, wenn man weniger Pirmatutes hat, kann man praktisch genauso viel essen.
00:11:59
Speaker
Jemand, der viel hat, nimmt aber weniger Energie auf und hat dann natürlich eine schlechtere Kalorienverwertung, was natürlich aber wiederum besser ist, wenn man abnehmen möchte oder sein Gewicht halten möchte. Es geht eher um Gewichtsregulation.
00:12:14
Speaker
Gerade für übergewichtige Menschen. Für untergewichtige Menschen ist es sehr andersrum. Die sollten eher Firmacutus haben, weil die wollen ja eigentlich zulegen. Die wollen ein bisschen Fettreserven. Der Körper braucht auch Fettreserven. Also ohne Fett geht es gar nicht. Es ist auch ungesund, gar kein Fett zu haben. Geht auch gar nicht, wäre ja nicht überlebensfähig, weil Fettreserven sind Langzeitenergiespeicher. Also wenn ich zum Beispiel mal eine Krankheit habe oder keine Ahnung, eine Hungerstöre war früher da, also weniger Essen zur Verfügung stehen habe,
00:12:42
Speaker
Dann nimmt der Körper, greift der Körper auf diese nachhaltigen, langfristigen Energiespeicher in Form unserer Fettpolster zurück und nutzt die dann, um Energie zu erzeugen. Und die sind sehr extrem wichtig. Es muss halt gesundes Fett sein und natürlich nicht zu viel Fett, das ist auch richtig. Aber deswegen kann man gar nicht sagen, also für Gewichtsregulation ist das Verhältnis zwischen Firmicutes und Bakteritis sollte 3 zu 1 sein.
00:13:12
Speaker
Wenn man aber untergewichtig ist, ist es gar nicht so schlecht, wenn man noch mehr Firmicutis hat. Wenn man übergewichtig ist, ist es sogar besser, wenn man weniger Firmicutis hat. Also es hängt wirklich ein bisschen von der aktuellen Lage ab, der Gewichtszulage und der Fettzustand. Das heißt, wie kann ich jetzt... Tatsächlich sind wahrscheinlich die meisten eher mit dem Thema Übergewicht gesegnet. Wie kann ich Firmicutis in dem Fall in den Griff bekommen? Oder wie kann ich Bakterieditis erhöhen?
00:13:41
Speaker
Ja, genau. Also auch dort spezielle Lebensmittel, die entweder Firmicutis fördern oder Bacteritis fördern. Und wenn man die isst, da müsst ihr jetzt nachgucken. Ich kann die Idee aus dem Kopf jetzt auch nicht sagen, aber es sind vor allem natürlich bei Firmicutis eher kohlenhydratlastige Lebensmittel, komplexe Kohlenhydrate, die du halt auch in Hülsenfrischen findest,
00:14:09
Speaker
in Gemüsearten findest. Und der andere Mechanismus ist Verdrängungsmechanismus. Also du nimmst Bakterien zu dir, die kannst du entweder durch Nahrungsergänzungsmittel, Probiotika sogenannte, nehmen, die dann diese Firmikute verdrängen. Das gibt es auch, beide Mechanismen. Wenn man in unsere Analyse reingeht,
00:14:32
Speaker
Da sieht man dann auch Empfehlungen in dem Bereich und dann wird dir auch erklärt, welche Lebensmittel gut sind, um entweder Firmitudes oder Bakterides anzureichern oder halt welche probiotischen Nahrungsergänzungsmittel du nehmen könntest, um die eine oder andere Gruppe zu verdrängen.
00:14:48
Speaker
Ja genau, also ich kann ja da mal ein paar auflisten. Also gerade was Gewichtsregulation angeht, haben wir auch die Lebensmittelklasse mit den vielen Bitterstoffen, die da helfen, weil sie natürlich eben auch Appetit zügeln. Also Rucola, Artichoke, Sellerie, Radieschen, solche. Oder auch Blattsalate, Wildkräuter natürlich ganz klar.
00:15:10
Speaker
die die förderlich sind dann haben wir die polyphenol reichen lebensmittel also die sehr sehr viele sekundäre pflanzenstoffe beinhalten da gehört auch kakao dazu sowas leckeres oder weintrauben sind ja ganz bekannt oder eben sehr viele ich denke jetzt mal auch bären die starke farben haben die die wild heidelbeere ist ja sehr bekannt geworden.
00:15:30
Speaker
Und auch wie du es angesprochen hast, Hülsenfrüchte, also Sachen mit sehr komplexen Kohlenhydraten, Nüsse, Körner, Linsen, schwarze Bohnen und solche Sachen.
00:15:42
Speaker
Und das hat dann auch wieder, also gerade die bitteren Lebensmittel, die kurbeln natürlich eben auch die Gallensäureproduktion an. Das hat dann wiederum mit der verbesserten Verstoffwechslung von Fett zu tun. Und die ballaststoffreichen Lebensmittel, da haben natürlich dann auch wieder die Darmikrobiomen zu tun und scheiden dann, wie du es vielleicht gesagt hast, gute Fettsäuren hinten raus und so weiter. Genau, genau. Das sind also die Sachen.
00:16:10
Speaker
Da hast du ja super zusammengefasst. Du weißt sogar so besser als ich die Empfehlungen. Muss man auch ehrlich sagen, ist so eine Hülle an Füllen. Und kein Mensch kann auch jede Mikrobe kennen, auch kein Arzt oder auch Ernährungsexperten. Natürlich die, die sich tagtäglich damit beschäftigen, die sind da gut eingelesen. Aber deswegen ist unsere Plattform auch eine Art Enzyklopädie, wo du reingehen kannst, wo du kopen kannst.

Wissenschaftliche Studien und diätetische Empfehlungen

00:16:35
Speaker
Was du wie machen kannst, wo du auch transparent Verlinkungen auch zur Primärliteratur, zu den wissenschaftlichen Studien kriegen kannst, wo wir das her haben. Das ist ja nicht von uns irgendwie erfunden, sondern das ist ja eine Sammlung einerseits aus bekannten Wissen, aus der Wissenschafts-Community, aus Publikationen und klinischen Studien und andererseits natürlich aber auch aus unseren eigenen Daten, die uns unsere Kunden zur Verfügung stellen.
00:17:00
Speaker
mit Einbildungserklärung datenschutzkonform anonymisiert, wo wir auch Erkenntnisse rausziehen, wie wir dann auch hier reinarbeiten. Also was ihr natürlich eben dann auch machen könnt, auch das gibt es noch nicht so lange, ist natürlich eben auch, wer jetzt mal diese ganzen Ernährungsempfehlungen sowieso schon einhält und sagt, ich will aber noch ein bisschen schneller und besser noch ans Ziel kommen oder ich will das auch ergänzen, ich will das optimieren,
00:17:26
Speaker
Dann kann man eben auch die Nahrungsergänzung einnehmen. Ihr habt da verschiedene auf den jeweiligen Körpertyp passende Darmmikrobiomen in Kapselnform, die wohl auch überleben. Also die kommen da lebend an, wo sie ankommen sollen und können sich da eben auch ansiedeln. Ganz ganz wissenschaftlich oder ganz ganz wesentlich.
00:17:47
Speaker
Und da sind dann eben auch, je nachdem, welche Menge ich habe oder wo ich vielleicht zu viel habe, dann kriege ich da das Richtige. Zum Beispiel sind auch solche Mikrobiomen wichtig wie Ackermansia, die ja auch gegen Entzündungen und Übergewicht helfen oder auch Lactobacillus.
00:18:07
Speaker
gegen Entzündungen oder auch den Cholesterinspiegel senken und vieles mehr. Auch da, ich habe in meiner Auswertung dann eben auch festgestellt, solche Sachen wie Lactopacillus, Ackermansia und so weiter, habe ich viel zu wenig.
00:18:23
Speaker
oder auch Bakteroides und 3 Grenzwert 5, ich bin bei 1. Und das ist dann super spannend und da eben diese Erkenntnisse, die dann gegenzuwinken, weil dann wird einem auch klarer, okay, ich kann vielleicht noch so viel antientzündliche Sachen machen,
00:18:42
Speaker
Aber das, was diese Darmmikroben oder die Mikroben allgemein leisten und das 24-7, das kannst du ja quasi mit keiner bewussten Aktion der Welt irgendwie ausgleichen. Das wäre ja so, wie wenn du jeden Tag irgendwie arbeiten müsstest, um deinen Herzschlag selber zu produzieren.

Bedeutung von Bakterien für die Gesundheit

00:19:01
Speaker
Das würde gar nicht gehen. Genau. Und das ist ja auch über Millionen von Jahren der Evolution entstanden. Ich meine, die Bakterien sind ja schon viel, viel länger auf der Welt und die haben sich dann halt in unserem Körper angenistet und ist eine Symbiose. Ja, und die helfen uns, gesund zu sein, resilienter zu sein, bei unserem Immunsystem zu stärken. Also die guten, die guten Mitbewohner. Natürlich gibt es auch böse, die versuchen, unseren Körper auszunutzen. Also Stichwort Corona, ja zum Beispiel, oder Viren allgemein, Influenza.
00:19:31
Speaker
die uns nutzen, um sich zu vermehren und zu verbreiten. Aber ja, du hast es super auf den Punkt gebracht. Absolut richtig. Und natürlich ist es nachhaltiger.
00:19:42
Speaker
diese Mitbewohner, die guten Mitbewohner zu pflegen und zu hegen und richtig zu füttern mit den richtigen Lebensmitteln und dann fühlen die sich wohl, dann bleiben die bei uns im Körper oder am Körper und werden uns auch vor bösartigen Erregern schützen und werden uns wichtige Moleküle, kurz gätig Fettsäumen wiederum, produzieren zum Beispiel und unser Gleichgewicht aufrechterhalten.
00:20:04
Speaker
Letzte Frage, lieber Paul. Mir ist das Kinderfasten noch in den Sinn gekommen. Also macht das auch Sinn? Das gehört ja auch irgendwo zum Ernährungsthema dazu, regelmäßig mal zu fasten oder schade ich dann meinem Mikrobiom, weil es nichts mehr zu fressen gibt und wie auch immer.

Intervallfasten und seine Vorteile für die Darmgesundheit

00:20:20
Speaker
Da hast du ja bestimmt eben auch eine Vielzahl an Studien. Ja, da haben wir eine Vielzahl an Studien und haben wir sogar selber eine publiziert mit Professor Haldenberger von der Uni Wien vor zwei Jahren, anderthalb Jahren.
00:20:32
Speaker
Und da haben wir ganz klar den positiven Effekt von Intervallfasten auf das Darmdekuperium zeigen können. Denn auch hier evolutionär gesehen war es ja untypisch, dass wir vor tausenden Jahren Frühstück, Mittag, Kaffeekuchen und Abendbrot gegessen haben. So in Hülle und Fülle haben die wenigsten Menschen gelebt.
00:20:54
Speaker
Heute durch unsere Alphafügbarkeit essen wir halt ständig und greifen immer zu. Und unser Körper ist ständig mit der Verdauung beschäftigt. Und es ist einfach sehr, sehr gut, wenn wir mal eine bestimmte Anzahl, da gibt es diese 16-8-Intervall-Fassen, also 16 Stunden nichts essen oder 8 Stunden essen oder halt auch die 5.
00:21:14
Speaker
zwei Tage, also fünf Tage nicht essen, zwei Tage essen mit sehr verschiedenen Formen. Die haben positiven Einfluss, weil erstens der Körper nicht mit der Verdauung in der Zeit beschäftigt ist und man sieht so nach 12, 13, 14 Stunden, dass der Körper dann den kompletten
00:21:31
Speaker
Zucker auch aufgebraucht hat, dort dann auch an die Fettreserven rangeht, das ist das eine, das ist auch gut für die Reservitregulation und auch mal einen anderen Stoffwechselmodus reinzukommen. Der Körper hat mehr Energie und Zeit dann auch, sich um die Körperreinigung zu kümmern, die sogenannte Autophagie, also wirklich auch die Zellmüll abzutransportieren, aufzuräumen des Zimmer, weil er nicht ständig, oder die Zellen aufzuräumen, weil er nicht ständig damit beschäftigt ist, zu verdauen.
00:21:59
Speaker
Und deswegen ist Intervallfasten sehr gesund und wir sehen es auch, dass die Mikrom natürlich auch weniger zu tun haben und sich um andere Themen dann wie Vermehrung auch kümmern können oder halt Stabilisierung oder auch Produktion anderer Themen, weil natürlich jedes Nahrungsmittel, was im Diktator ankommt, auch von den Bakterien verwendet wird. Was natürlich wichtig ist, dass sie was kriegen. Aber wenn du ständig unter Ladung bist, genauso wie unsere Verdauung, ist es natürlich auch bei den Bakterien.
00:22:22
Speaker
können Sie sich nicht um andere Themen kümmern. Also Intervallfassen hat auf jeden Fall positive Einfluss, können wir nur empfehlen. Muss man aber auch zu sagen, jemand der gerade Dauerstress hat, der eine Prüfung hat, der vielleicht keine Ahnung in der Schwangerschaft ist, der viel Energie braucht,
00:22:41
Speaker
Da sollte man weniger Intervallfasten machen. Da sollte man doch die Energie zufügen, die der Körper gerade braucht.

Abschluss und Danksagung

00:22:47
Speaker
Wenn man aber im normalen Lebensrhythmus ist, ist Intervallfasten oder mehr Tagesfasten immer ein guter Ausgleich zu empfehlen.
00:22:57
Speaker
Super, vielen Dank, mein Lieber, für deine Zeit. Du hast ja sogar im Urlaub oder fast im Arbeitsurlaub dir Zeit genommen. Liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, ich bin von Herzen begeistert von Paul, von seiner Frau oder Freundin, Verlobte, von dem ganzen Team, sind alle so herzlich und ihr seht, dass
00:23:18
Speaker
hier ganz, ganz Großes geleistet wird, einer der, finde ich, Unternehmen, Marktführer in dem Bereich, was Darmuntersuchungen angeht und das Ganze eben auch an ganz klaren wissenschaftlichen basierten Grundlagen.
00:23:36
Speaker
Und wir sehen, was du für ein breites Wissensspektrum hast, lieber Paul. Also, Dankeschön, Dankeschön, Dankeschön. Ich wünsche dir eine ganz, ganz tolle Woche, nächste Woche. Da nimmst du dir auch eine kleine Auszeit. Genau. Weißt also selber für dich, was gut ist. Und ja, in diesem Sinne schicke ich dir liebe Grüße in dein Urlaubsort. Ja, vielen, vielen Dank. Vielen Dank, Mr. Brokoli. Hat wieder richtig Spaß gemacht. Ich freue mich auf die nächste Session. Und Grüße an alle raus. Bleibt gesund.
00:24:05
Speaker
und lebt gesund. Genau, so machen wir es. Day Halsey ist der Vegan Eat Your Broccoli, der hilft auch bei den Darm-Biopen oder Darm-Mikrobiomen ganz gut dazu. Und in diesem Sinne, wenn es dir gefallen hat, leite die Episode gerne weiter. Bis bald, Day Halsey und dein Armbau.
00:24:27
Speaker
Wusstest du, dass wir drei Episoden in der Woche veröffentlichen im VEGAN Podcast? Wenn du keine Episode verpassen möchtest, vor allem die neuesten News rund um die vegane Ernährung, optimale Fitness und deine strahlende Gesundheit sowie dein tolles Aussehen nicht verpassen möchtest, dann abonniere jetzt diesen Podcast.
00:24:51
Speaker
Du kannst das in iTunes mit Apple Podcasts tun, du kannst das natürlich in Google auf deinem Android-Handy tun mit Google Podcasts, du kannst das in Spotify tun und wo auch immer du möchtest. Verlinkungen dazu findest du in den Show Notes und vor allem teile diesen Podcast mit deinen Liebsten, denn ich glaube, es ist für jeden immer mal etwas dabei. Vielen lieben Dank, dein Mister Broccoli.
00:25:21
Speaker
Ich hoffe dir hat die heutige Episode gefallen. Hier noch ein kleiner Reminder. Die Informationen in diesem Podcast sind ausschließlich informativ. Sie sollen nicht als Ersatz für eine ärztliche Behandlung genutzt werden. Die Diagnose und Therapie von Erkrankungen und anderen körperlichen Störungen erfordert die Behandlung durch Ärzte oder Heilpraktiker. Deshalb raten wir beim medizinischen Problemen und Fragen immer ärztlichen Rat einzuholen.