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125 Plays2 years ago

Rush ist ein mitreißendes biografisches Drama aus dem Jahr 2013, das die Rivalität zwischen den Formel-1-Fahrern James Hunt und Niki Lauda während der Saison 1976 fokussiert. Der Film, inszeniert von Ron Howard, taucht tief in das Leben und die Rivalität dieser beiden ungleichen Rennfahrer ein. James Hunt, ein draufgängerischer Brite, und Niki Lauda, ein disziplinierter Österreicher, führen einen intensiven Wettstreit, der in einem tragischen Unfall auf dem Nürburgring gipfelt, welcher Lauda schwer verletzt. Der Film erzählt eindringlich von ihren unterschiedlichen Persönlichkeiten, den Opfern, die sie brachten, und dem fesselnden Wettkampf um den Weltmeistertitel.

Aber muss man ihn gesehen haben? Hört rein und findet es heraus.

Hinterlasst uns eine Sprachnachricht und werdet Teil der nächsten Episode:

www.mussmangesehenhaben.de
___

REGIE
Ron Howard

DREHBUCH
Peter Morgan

DARSTELLER*INNEN
Daniel Brühl - Niki Lauda
Chris Hemsworth - James Hunt
Alexandra Maria Lara - Marlene Knaus
Olivia Wilde - Suzy Miller
Natalie Dormer - Gemma
Pierfrancesco Favino - Clay Regazzoni

KAMERA
Anthony Dod Mantle

MUSIK
Hans Zimmer
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LINKS ZUR FOLGE
Alastair Caldwell - Manager von James Hunt
Die Simpsons - Das Seifenkistenrennen (S03F09)
Masterclass

Sportschau - Nachhaltigkeit in der Formel 1
F1 Insider - Greenpeace kritisiert Formel 1 wegen Greenwashing
___

SUPPORT THE SHOW https://www.buymeacoffee.com/mussmangesehenhaben

oder

hinterlasst uns eine positive Bewertung auf der Podcast-Plattform Eurer Wahl. Danke Euch!


Transcript

Einleitung der Gastgeber

00:00:04
Speaker
Willkommen zu einer neuen Ausgabe muss man gesehen haben. Hier sind eure Gastgeber Emilia und Bastian. Liebe Emilia, hallo. Lieber Bastian, hallo hallo. Da sind wir wieder. Es ist wunderschön dich zu sehen und dich zu hören. Ich habe mich schon die ganze Woche über gefreut, dass wir uns heute treffen und wieder über einen neuen Film reden miteinander.
00:00:28
Speaker
Ich freue mich auch riesig und ich freue mich vor allem über die Filmauswahl, die wir getroffen haben. Du fällst gleich wieder mit der Tür ins Haus, finde ich super, finde ich ganz großartig. Möchtest du denn dann gleich sagen, um welches Film, um welches Film es sich denn heute handelt?

Vorstellung des Films 'Rush'

00:00:45
Speaker
Ich würde sagen, du fängst einfach mit der Einleitung an und ich weiß nicht, ob du den Film-Titel dabei erwähnst. Ich bin ja diese Woche dran. Du bist die Woche dran und falls du ihn nicht erwähnst, können wir danach beide nochmal sagen, wo es geht.
00:00:58
Speaker
Aber nur zur Erinnerung, der Buchstabe war… Das ist eine sehr gute Idee. Der Buchstabe R. Und dann würde ich sagen, Bühne frei, fang noch mit der Einladung an. Wir haben uns den Film Rush ausgesucht, weil er mit R anfängt. Das war schon mal ein durchaus wichtiges Kriterium. Und zweitens, weil wir Bock hatten ihn anzuschauen, oder? Richtig. Richtig. Und worum geht's? Richtig.
00:01:24
Speaker
Also, ich habe eine ganz kurze Zusammenfassung geschrieben, weil ich finde, der Film ist ein wirklich visuelles Feuerwerk tatsächlich. Und das zu behandeln, braucht ein bisschen Zeit. Deswegen eine kurze Zusammenfassung hier von meiner Seite. Und dann kannst du ja sagen, ob du dem so zustimmen würdest auch. Also, Rush ist ein biografisches Drama aus dem Jahr 2013, das die Rivalität zwischen den Formel-1-Fahrern James Hunt und Niki Lauda während der Saison 1976 in den Fokus nimmt.
00:01:53
Speaker
Der Film, inszeniert von Ron Howard, taucht tief in das Leben und die Rivalität dieser beiden ungleichen Rennverein. James Hunt, ein draufgängerischer Brite und Niki Lauda, ein disziplinierter Österreicher, führen einen intensiven Wettstreit, der in einem tragischen Unfall auf dem Nürburgring gipfelt, welcher Lauda schwer verletzt. Der Film erzählt eindringlich von ihren unterschiedlichen Persönlichkeiten, den Opfern, die sie brachten und dem fessenden Wettkampf um den Meistertitel. Weltmeistertitel. So viel Zeit muss sein, tatsächlich.
00:02:24
Speaker
Regie hat geführt Ron Howard, habe ich ja schon erwähnt, der unter anderem auch A Beautiful Mind gedreht hat und Apollo 13. Drehbuch ist von Peter Morgan. Die Kamera ist von Anthony Dodd-Mantle. Ich finde, das muss man auch erwähnen. Und unbedingt dieses Mal auch den Schnitt. Ich finde, der Film lebt extrem vom Schnitt. Großartig geschnitten, hat auch zwei Academy Awards dafür bekommen.
00:02:47
Speaker
für Schnitt und für Ton, da würde ich auch noch ein bisschen drauf eingehen, weil der ist auch ganz großartig. Und die Filmmusik ist von Hans Zimmer.

Besetzung und persönliche Erlebnisse

00:02:54
Speaker
Ja, ich hatte auch gesagt, also den darf man jetzt auch nochmal mit erwähnen. Ja, er hat einen kompletten Soundtrack gemacht. Den darf man auch nochmal erwähnen. Der hat den kompletten Soundtrack gemacht. Und ich würde jetzt dir tatsächlich sagen, du könntest ja mal die Schauspieler aufzählen, die da drin vorkommen, weil das sind ja quasi KollegInnen von dir.
00:03:11
Speaker
Ja, und natürlich alles ganz nahe Freunde. Natürlich, klar, selbstverständlich. Man kennt sich, sehr klar. Daniel Brühl übernimmt die Rolle des Nicky Lauda. Chris Hemsworth in dem Fall spielt den James Hunt.
00:03:34
Speaker
Alexander Maria Lara spielt die Marlene Knaus, die Ehefrau von Niki Lauda.
00:03:44
Speaker
Wilde spielt die Susi Miller, die das Model auch aus England. Das sind die Hauptcharaktere. Dabei belassen. Das sind die wichtigsten Charaktere in diesem Film. Ja, finde ich auch. Damit ist schon mal ein guter Überblick verschafft worden. Liebe Emilia, wie war denn das Filmerlebnis für dich? Ich frage ja immer, was war so dein erstes Gefühl, als du aus dem Kino gegangen bist? Oder dieses Mal hast du ihn wahrscheinlich nicht im Kino gesehen, da läuft er nämlich eher nicht so im Moment. Wahrscheinlich hast du ihn zu Hause geschaut, aber was war denn so dein
00:04:13
Speaker
Der hat ein Gefühl, als dann die Endcredits über dem Bildschirm flimmerten. Also das Ding ist, ich habe ihn im Kino gesehen. 2013 kam mein Vater zu mir ins Zimmer und hat gesagt, es kommt ein Film raus. Das interessiert ihn total, weil er die Zeit nicht miterlebt hat, aber definitiv viel davon auch hängen geblieben ist und Formel 1 da ja ganz groß war und Niki Lauda ja auch ein ganz großer, großer
00:04:42
Speaker
bekannter Mensch wurde aus der Zeit. Und wann ist der gestorben? Der ist auch erst vor zwei, drei Jahren gestorben. Und dann hat er gesagt, wir gucken uns den an. Und ich erinnere mich auch noch, das war irgendwie auch kalt draußen, dunkel draußen. Ich habe schon immer geliebt ins Kino zu gehen, aber Formel 1 hat mich noch nie interessiert.
00:05:00
Speaker
Und dann habe ich gesagt, naja gut, entweder bleibst du zu Hause oder du kommst halt mit deinem Dad mit. Und dann haben wir diesen Film gesehen und danach wurde ich ein großer Formula-1-Fanboy und habe gesagt, auf jeden Fall werde ich jetzt Rennfahrerin und möchte das auch. Also ich erinnere mich noch an das After-Kino-Erlebnis. Für mich war es jetzt, glaube ich, auch mindestens das zehnte Mal Film gucken.
00:05:24
Speaker
Wie war es denn für dich?

Visuelle und akustische Meisterleistung

00:05:26
Speaker
Du bist ja ein sehr jungfräulicher Mensch davor gewesen und hast ihn ja jetzt zum ersten Mal gesehen.
00:05:33
Speaker
Ich bin ein sehr jungfräulicher Mensch gewesen, bin ich auch nach wie vor. Aber was Rush betrifft, habe ich diese Jungfräulichkeit jetzt abgeworfen. Ich fand den Film tatsächlich ein visuelles Meisterwerk. Also der wirklich sehr, sehr stark durch den Schnitt lebt.
00:05:55
Speaker
Der hat nicht umsonst dafür auch den British Academy Film Award gewonnen, weil der Schnitt in dem Film, der ist wirklich großartig, sehr schnell, sehr dynamisch. Aber ist es nicht irre, dass dieser Film nicht für die Oscars nominiert wurde? In keiner Kategorie. Aber größtenteils ist er da relativ unberücksichtigt geblieben, das stimmt schon. Also bei den British Academy Film Awards hat er eben diese zwei Preise gewonnen, einmal für den Schnitt und einmal auch für den Ton.
00:06:23
Speaker
Denn ich finde, der Film ist ein wahnsinnig gutes Beispiel dafür, wie gut und wie wichtig ein guter Ton, eine gute Tonmischung im Film tatsächlich sind. Das ist ja oft so ein bisschen das Stiefkind des Films. Die sind nur noch besser gestellt als die Set-Fotografen, das weiß ich auch aus eigener Erfahrung. Die sind ganz unten auf der Leiter.
00:06:43
Speaker
Aber Ton ist so unglaublich wichtig. Und ich glaube, wenn du den Film ohne Ton sehen würdest, würde er so wahnsinnig viel von seiner Dynamik einbüßen. Weil diese ganzen Motorengeräusche, dieses Geschäpper, wenn die über diesen Asphalt brettern, das ist wirklich wahnsinnig gut gemacht. Also das reißt dich wirklich mit, das nimmt dich mit. Also der Schnitt und der Sound, die Tonmischung am Ende, auch das Sounddesign ist so wichtig in dem Film. Und ich glaube, der macht wirklich...
00:07:10
Speaker
30, 40 Prozent des gesamten Films auf. Und gerade die dynamischen Szenen, wie jetzt eben die ganzen Rennen, die natürlich dich als Zuschauer mitreißen und mitnehmen. Das fand ich wahnsinnig, wahnsinnig gut. Auf meine Notiz habe ich erst mal noch mal drauf geschrieben, epic, epic.
00:07:27
Speaker
Es fängt einfach an mit dieser Szene, dieser Nürnbergring. Das war sehr, glaube ich, alle, die schon mal den Namen Licky Lauda gehört haben. Ja, er hatte diesen krassen Unfall auf den Nürnbergring in Deutschland.
00:07:43
Speaker
Und hatte ja dann diese, ich glaube fast zwei Wochen war er im Krankenhaus, um dann, obwohl alle Ärzte gesagt haben, tu es nicht, dann doch wieder zurück ins Rennen einzusteigen, was ja schon auch sehr verrückt ist und wo man dann ja auch merkt, okay, well, da hat sich jemand dem Formel-1-Sport sehr hingegeben.
00:08:08
Speaker
Und genau, es fängt eben damit an und wie du sagst, Ton, aber eben auch diese

Technische Korrekturen und Dramatik

00:08:13
Speaker
ganze Kamera. Es ist einfach so irre, wie das aufgefangen wird und wie man sofort diese Spannung, die der ganze Film, der ganze Film bleibt da. Ich meine, diese Geschichte wird erzählt von diesen beiden Rennfahrern, die
00:08:28
Speaker
zwei verschiedene Wege gefunden haben, in die Formel 1 zu kommen und zwei sehr unterschiedliche Menschentypen sind. Und in dem Film, dazu eine kleine Anekdote, ist es so, dass der Peter Morgan
00:08:43
Speaker
hat ja diesen Film geschrieben, dieses Drehbuch, weil das ihn so wahnsinnig immer noch fasziniert hat, was damals passiert ist und ist damit zu Niki Lauda höchstpersönlich gekommen und hat gesagt, hey, ich habe ein Drehbuch geschrieben über dich und über diese Zeit mit James Hunt, weil ich da persönlich irgendwie
00:09:05
Speaker
Genau, Peter Morgens Frau ist mit Niki Lauda befreundet und dann dadurch kam irgendwie der Kontakt zustande und dann hat Peter gesagt… Das ist schon fast ein Fun-Fact. Give it!
00:09:17
Speaker
Danke Günther, danke. Und bitte weiter im Text, ich wollte es gar nicht unterbrechen. Und hat sich dann dahingesetzt und halt gesagt, hey, ich habe etwas über dich geschrieben, aber ich weiß, dass du es nicht mögen wirst. Und dann hat das Niki Lauda durchgelesen und hat sich erstmal so in seiner Niki Lauda Art, die ja glaube ich auch, die so unfassbar gut von Daniel Brühl übernommen wurde und gespielt wurde, hat dann eben sich erstmal darüber amüsiert und hat gesagt, weil es die erste Szene meinte,
00:09:48
Speaker
stand dann irgendwie, okay, Niki Lauda schneit sich an und dreht den Zündschlüssel um. Und dann ist er zu Peter Morgen gegangen und hat gesagt, man schneit sich nicht selber an und es gibt keine Schlüssel in einem Formel-1-Auto. Es gibt einfach einen, man wird angeschneit.
00:10:03
Speaker
Und dann hat er eben gesagt, okay, ich muss mit dir nochmal dieses Drehbuch überarbeiten, weil schon technisch stimmt es nicht. Und dann haben die eben zusammen dieses Drehbuch geschrieben. Und Peter hat aber viel gesagt, okay, er möchte das aber trotzdem so haben, dass man das Gefühl hat, die konnten sich nicht leiden. Aber das Lustige ist ja, die waren Freunde. Im Real Life. Also James Bond. Hab ich auch gelesen dann, ja.
00:10:30
Speaker
Also die Rivalität wurde für den Film ein klein wenig überdramatisiert, glaube ich. Das kann man wahrscheinlich schon sagen. Wobei die natürlich rivalen waren. Ich glaube, Niki Lauda hat ja auch gemeint, sie haben aber dennoch immer viel Wert darauf gelegt, zu unterscheiden zwischen ihrer persönlichen Freundschaft und ihrer sportlichen Rivalität.
00:10:49
Speaker
James Hunt ist ja dann auch tatsächlich nicht allzu alt geworden und das hat ja auch große, große Trauer gesorgt bei Niki Lauda. Das ist jetzt aber auch nicht Teil des Films, deswegen kann ich das natürlich auch sagen. Aber er hat ihn wohl schon sehr, sehr geschätzt. Ich finde, eine wahnsinnig gute Szene, wo wir darüber reden, über dieses Schätzen, gegenseitiges Schätzen, ist tatsächlich eine Szene, nachdem Niki Lauda eben auf dem Nürburgring
00:11:12
Speaker
diesen schweren Unfall hat.

Laudas Unfall und Genesung

00:11:15
Speaker
Und was der Szene vorausgeht, ist tatsächlich, dass er als führender in der Weltmeisterwertung eine Fahrerversammlung einberuft, um darüber abzustimmen, ob das Rennen im Regen stattfinden soll oder nicht. Und der Nürburgring damals auch sehr bekannt war für diese, ich glaube die Nordschleife, die sehr, sehr problematisch, sehr gefährlich ist und im Regen eigentlich noch viel, viel problematisch. Genau, und bekannt bei allen Rennfahrern als The Graveyard.
00:11:41
Speaker
Tatsächlich. Ja, genau. Vielen Dank. Also berühmt berüchtigt. Berühmt berüchtigt. Und deswegen möchte er dann darüber abstimmen, ob gefahren wird oder nicht. Und James Hunt entspricht der Fraktion, die sagt, nein, wir möchten auf jeden Fall fahren. Denn wenn dieses Rennen ausfällt, gibt es uns weniger Möglichkeit, die Punktelücke zwischen dir und uns zu schließen. Also es ist ein ganz klarer Vorteil für dich. Und deswegen ist es auch nachvollziehbar, dass du dich dafür einsetzt. Ist aber nicht in unserem Interesse.
00:12:10
Speaker
Und nachdem er eben dann die Fahrer auf seine Seite bringt und ihm dann auch noch mal kurz im Vorbeigehen sagt, siehst du, manchmal ist es auch gar nicht schlecht von anderen Fahrern und anderen Menschen gemocht zu werden, so ein kleiner Seitenhieb, findet dieses Rennen dann doch statt. Und in diesem Rennen vor Unglück nicki laudert eben sehr sehr schwer.
00:12:27
Speaker
Im Prinzip wird er dann durch diesen Unfall auch weltberühmt. Also vorher, er hatte ja das Jahr davor, hatte er ja gewonnen, die Weltmeisterschaft. Und dann gab es ja dieses, im Prinzip diese Rivalität, die ja dieses ganze Jahr von der Formel 1 so spannend gemacht hat. Jeder wollte wissen, ob es jetzt Hand wird oder Niki Lauda. Und dann plötzlich hat er diesen Unfall.
00:12:56
Speaker
Ja, ich glaube, das hat ja zu seinem Ruhm natürlich auch noch beigetragen und auch, dass er dann sich wieder ins Auto gesetzt hat. Und ich glaube, dann zwei Wochen, drei Wochen später, also zwei Rennen hat er ausfallen lassen. Aber die sind auch nicht wöchentlich, die Rennen. Entschuldige, die sind eigentlich zweiwöchentlich. Deswegen, glaube ich, war es schon etwas länger, wie dem auch sei. Auf jeden Fall hat er zwei Rennen verpasst und ist dann beim dritten Rennen schon wieder hinter dem Steuer gesessen und hat, glaube ich, einen dritten Platz gemacht. Und das ist natürlich beeindruckend. Der vierte. Bei seinem ersten Rennen hat er den vierten gemacht.
00:13:26
Speaker
Oder vierter, danach weiter. Vielen Dank. Danke fürs Fact-Checking. Danke, liebe Emilia. Großartig. Du bist unglaublich gut vorbereut heute. Wow. Ich hab gesagt, fang mal. Du kannst es nicht verleugnen. Auf gar keinen Fall.
00:13:48
Speaker
Tja, dreiviertel Stunde auf jeden Fall. Und dann schauen wir mal weiter. Wir können gerne noch hier ein bisschen verlängern heute, wenn das so weitergeht. Wir machen eine ganze Bonus-Episode noch. Also auf jeden Fall fand ich es dann großartig. Du siehst dann danach, wie er eben behandelt wird, Niki Lauda, wie viel er auf sich nimmt, um auch so schnell wieder fit zu werden. Ich finde, die Szenen im Krankenhaus, die gehen einem wirklich unter die Haut. Was er da alles durchleiden musste, will ich jetzt gar nicht so viel näher drauf eingehen.
00:14:16
Speaker
Wir können einmal sagen, was ist ...
00:14:18
Speaker
Was passiert, er ist eingeschlossen im Feuer, also sie versuchen ihn rauszuziehen, dann explodiert der Tank und er verbrennt sozusagen. Er ist über eine Minute in diesem Feuerinferno eingeschlossen. Genau. Also er kommt nicht raus, irgendwo klemmt der Gurt und dann holen sie ihn endlich raus. Genau. Und dann wird er nach Nürnberg in… Nürnberg? Ja, oder?
00:14:46
Speaker
Mannheim. Mannheim, genau. Ins Krankenhaus. Nürburgring und Mannheim, das ist ja, genau. Fact-checking, danke. Wir sind ein sehr gutes Team. Wir sind einfach ein gutes Team, was soll ich sagen? Wir sind ein sehr gutes Team. Und es ist ja ganz verrückt, weil er heiratet ja davor eben Marlene, die wahnsinnig toll gespielt wird von
00:15:12
Speaker
Alexandra Maria Lara. Genau. Sehr tolle Performance, ja. Ganz tolle Performance, wo man aber eben sagt, so, Hand heiratet dieses Model, um eben für die Presse, um zu sagen, okay, sie sind zwei sehr attraktive Menschen, aber man hat eben nicht dieses Gefühl, dass da zwei Menschen aus Liebe heiraten, sondern eben mehr oder minder aus Prestigegründen und wie auch immer. Und dann lernt man aber auf der anderen Seite. Und weil sein Team ihn weghaben wollte,
00:15:41
Speaker
von diesem Playboy-Lebensstil,

Beziehungen und Persönlichkeiten

00:15:43
Speaker
glaube ich. Ja, das meine ich auch. Für die Presse, für dieses Bild von okay, er ist gesettelt, er hat jetzt einen neuen Vertrag und er ist total fokussiert aufs Rennen und kriegt jetzt Haus, Hund und Familie. Auf der anderen Seite ist dieses so
00:16:03
Speaker
Dieses leise Ding von Niki Lauda, der das ja überhaupt nicht an die große Glocke hängt und die heiraten standesamtlich, indem sie sich im Prinzip kurz mal die Hand geben und sagen, wir machen das jetzt, wo ja dann auch noch dieses Zitat kommt, wo er sagt, okay, das finde ich leider Gottes eine wahnsinnig kitschige Szene, die ich
00:16:22
Speaker
die so aus diesem Film so ein bisschen rausfällt, wenn sie dann in diesen Flitterwochen sind und da im Meer schwimmen und dann steht der da und kann nicht schlafen und sie sagt was ist denn los und dann sagt er ja Glück ist irgendwie dein Feind, weil plötzlich kann man irgendwie was verlieren und dann kommt sie und sagt ja aber dann hast du ja schon verloren.
00:16:41
Speaker
Und man denkt so, ne, warum? Was ist das für eine Interruption in diesem Film? Weil, hä? Und dann geht es wieder irgendwie los. Also das tatsächlich stört mich. Ich meine, ich habe diesen Film wirklich schon sehr oft gesehen und immer wieder denke ich so, why?
00:16:59
Speaker
Und dann glaube ich aber, um da wieder zurückzukommen, brauchte das vielleicht das, um zu sagen, sie ist die ganze Zeit da, sie bleibt da bei ihm und weiß nicht, ob er überlebt oder nicht überlebt und er lässt sich die Lunge absaugen von diesem ganzen, was Lungen so aufnehmen. Bei vollem Bewusstsein.
00:17:19
Speaker
bei vollem Bewusstsein und das hat Daniel Brühl ja auch mit sich wachen lassen und es ist einfach sowas so, ah, oh Gott, oh Gott, diese Szene ist schon, das ist so nah, also es geht einem sehr nah, wenn man kämpft mit Nicky um Nickys Leben, wären wir weiterhin trotzdem mit Hand auf dem
00:17:41
Speaker
in der Formel 1 sind und im Rennwagen sitzen. Und das ist schon echt irre und das ist ja auch im echten Leben so passiert, dass er gesagt hat, okay, ich gucke meinem Rivalen dabei zu, wer gewinnt, damit ich so schnell wie möglich wieder regeneriere.
00:17:59
Speaker
Das Durchzieher und dann auch dieses, wenn er das erste Mal versucht, seinen Helm wieder aufzusetzen und der hat ja keine Haut mehr, das ist ja alles am Kopf weggebrannt und dann implizieren sie ja eben neue Haut wieder auf die Stirn. Vom Oberschenkel wird die dann transplantiert auf seinen Kopf. Genau. Und da kommt eben Marlene und sagt, hör auf und hofft halt so ein bisschen, weil sie leidet ja auch, das finde ich, das spielt sie auch so irre, dass sie sagt, ich kann nicht mehr.
00:18:28
Speaker
bin bei dir, ich liebe dich, aber hör bitte auf und er dann einfach sagt, so geht es nicht, ich verstehe dich, aber so geht es nicht, ich muss. Und dann haut er sich diesen Helm nochmal auf den Kopf und dann kommt er wieder zurück. Und das ist auch so ein Gänsehautmoment, oder?
00:18:45
Speaker
Er kommt wieder und alle sagen, Niki Lauda ist wieder da, Niki Lauda ist wieder da und er setzt sich wieder in sein Auto. Den Ferrari. Das haben wir jetzt erzählerisch sehr gut alles gemacht, finde ich, weil das kommt jetzt wieder genau an den Punkt. Jetzt hast du da sehr schön übergeleitet zu dem, was ich jetzt eben an den großen Momenten in diesem Film finde. Ich will noch kurz auf die Szene zu sprechen kommen mit diesen Flitterwochen und so.
00:19:08
Speaker
Ich gebe dir da vollkommen recht, ich finde auch, die fällt ein bisschen raus. Didaktisch gesehen macht die Szene durchaus Sinn, weil was danach natürlich kommt, dieses Leid von Niki Lauda ist. Und um da diese Empathie auch für Marlene aufzubauen, ist es wichtig, die beiden auch in so einer Art von Verbindung in dem Film zu sehen. Also ich glaube, deswegen wurde die Szene natürlich auch eingebaut. Aber sie ist ein bisschen too much einfach. Sie ist ein bisschen...
00:19:34
Speaker
Sie ist einfach ein bisschen drüber, aber deswegen didaktisch verstehe ich, warum die Szene drin ist, aber ich finde sie auch ein bisschen übertrieben. Aber jetzt kommen wir bei dem Punkt, wo er dann wieder diesen Helm sich aufzieht, wie du gerade gesagt hast, und dann auch wieder ins Auto steigt und beim dritten Rennen schon wieder hinter dem Steuer sitzt, um weiter den Weltmeistertitel in Angriff zu nehmen. Und dann steht er...
00:19:56
Speaker
Vor dem Rennen spricht sich irgendwie im Fahrerlager rum. Nicky Lauda ist da, Nicky Lauda ist da, wieder am Rennenteil. Das ist ja Wahnsinn, das geht ja gar nicht. Und James Hunter hat das eben auch und geht dann rüber zu seiner Box. Und stellt sich dann auch zu ihm hin und sagt, nachdem sie diese ganze Rivalität ständig hatten und sich eigentlich auch nicht wirklich mochten, wie gesagt, ja auch ein bisschen überzeichnet dramaturgisch für den Film. Aber dann auch sagt, hör zu, ich fühl mich wirklich verantwortlich und auch schuldig. Er fängt an und sagt, Nicky, ich wollte dir einen Brief schreiben.
00:20:24
Speaker
Um sich dank zu halten. Genau. Er wollte ihm einen Brief schreiben, das hat er dann aber wieder verworfen und er wusste nicht, wie er anfangen soll usw. Und dann steht er eben da und möchte sich entschuldigen und seine Verantwortung eben auch eingestehen. Und dann sagt Niki Lauda in seiner ganz eigenen Art und Weise, eben Daniel Brühl in dem Moment, aber ich kann mir vorstellen, dass es in echt nicht so wirklich viel anders war, sagt, ja, du hast Recht. Also er gibt ihm nicht erst mal so, nein, nein, alles gut, lass gut sein, sondern er gibt ihm Recht. Er sagt, ja,
00:20:53
Speaker
Du hast auch eine Verantwortung dafür, aber ich muss dir noch was anderes sagen. Genauso wie du verantwortlich dafür bist, dass ich von der Strecke abgekommen bin, genauso bist du dafür verantwortlich, dass ich jetzt wieder ins Auto gestiegen bin. Und ich finde, das ist ein so großer Moment, weil du siehst, inwiefern Verantwortung so auf vielen Verebenen stattfindet und es ist auch der Moment,
00:21:11
Speaker
in dem die beiden sich tatsächlich auch menschlich näher kommen und den Respekt füreinander entwickeln, der sich dann im Rest des Filmes auch immer weiter verfestigt und zeigt. Aufgrund der Revalität, die natürlich bestehen bleibt, trotz alledem menschlichen Respekt voreinander zu haben. Und das sagt ja auch Niki Lauda in dem Film. James Hunt ist einer der wenigen Menschen, die ich mag, mit denen ich Empathie empfinde. Und er ist einer der noch weniger Menschen, die ich wirklich respektiere.
00:21:38
Speaker
Und ich glaube, das ist dieser Schlüsselmoment in dem Film. Ja, dieser Charakter Nikita oder den ja Daniel Brühl, wirklich.

Darsteller-Vorbereitung und Rennstile

00:21:48
Speaker
Also ein Fun Fact dazu auch nochmal oder zwei in dem Fall. Daniel Brühl hatte tatsächlich
00:21:55
Speaker
ein Lehrer für den österreichischen Akzent, weil die alle meinten, selbst wenn man es irgendwie versucht, und Daniel Brühl kann ja wahrscheinlich schon einfach aus der Schauspielschule und sehr viel zum Akzent spielen, aber er hatte tatsächlich einen Lehrer dafür, weil das nochmal was ganz anderes ist als das Deutsche.
00:22:17
Speaker
Dann hat er ja gesagt, okay, ich muss unbedingt viel Zeit vorher mit Niki Lauda verbringen. Und das ist natürlich schwierig, weil Niki Lauda war ja jetzt auch nicht so dafür bekannt, der empathischste und freundlichste Mensch auf der Welt zu sein. Und da hatte ich ganz doll Angst, dass die sich nicht leiden können. Und dann hat Niki ihn eingeladen und hat aber eben auch gesagt, bring mal bitte nur Handgepäck mit, weil das ist dann einfacher, damit du vielleicht, wenn wir uns nicht leiden können, schnell wieder zurück nach Berlin kannst.
00:22:45
Speaker
Und dann haben die sich zusammengesetzt und haben sich dann Gott sei Dank irgendwie verstanden, was dann Dahlbrühl aber auch meinte, hm, doch auch ein bisschen schwierig. Und das erste, was dann Niki Lauda gemacht hat, ist zu sagen, okay, wir setzen uns in meinen Privatschatz und fliegen zusammen nach Brasilien, um ein echtes Formel-1-Renn zu sehen. Also ein modernes, was eben ganz anders, also natürlich die Entwicklung ist anders, die Autos sind anders, die Sicherheit ist anders.
00:23:10
Speaker
Und all das und dann saßen sie zusammen und dann hat Nicky Daniel gefragt und meinte, was glaubst du ist denn das Schwierigste zu spielen in dem Film? Und dann hat er gesagt, naja das Schwierigste ist definitiv dich zu spielen. Da meinte Nicky, wie meinst du denn das? Du bist halt noch am Leben. Das ist ja was ganz anderes eine Person zu spielen, die gestorben ist, aber jeder kennt dich und kann eben noch mal gucken oder wie
00:23:36
Speaker
noch mal die bette gelüpfen und schauen ob es stimmt und das und dann finde ich aber dass deine brühe und das hat nicky auch gesagt und hatte nick genau noch einmal hat er den den rohschnitt gesehen und hatte total angst hat er gesagt und meinte ich war ich war ein arschloch also dieses
00:23:58
Speaker
War ich wirklich so ein Arschloch? Anscheinend war ich so ein Arschloch. Und hatte dann eben Angst, nur der böse oder das böse Arschloch dann am Ende zu sein. Was ja nach dem Film, hast du das Gefühl, dass deine Brille, Niki Lauda, nur ein Arschloch war?
00:24:15
Speaker
Nein, aber ich glaube, er war sehr fokussiert auf den Sport. Das glaube ich auf jeden Fall. Und ich glaube, da gibt es ja auch eine Szene, gerade zum Anfang auch. Niki Lauda kommt ja aus einer sehr wohlhabenden Familie, sehr wohlhabenden österreichischen, auch ambitionierten Familie, sag ich mal, für die jetzt der Motorsport nicht gerade standesgemäß war für jemanden aus ihrer Familie. Das ist was für Deletanten.
00:24:44
Speaker
Du fängst auch schon an, würde ich sagen. Es ist etwas für Dilettanten. Ich möchte bitte gar keinen Rehensport bei mir in der Familie haben. Und von daher weiß er auch, wenn er sich jetzt dem widersetzt, muss er auch wirklich was leisten und sagt auch über sich selber, das ist das Einzige, was ich gut kann. Ob das stimmt oder nicht, weiß ich natürlich nicht, kann niemand beurteilen, aber das ist seine eigene Selbsteinschätzung.
00:25:11
Speaker
hat er, glaube ich, aus diesem Gefühl von, den will ich es allen zeigen, wo man ja oft hört, das ist ein sehr guter Motor für Ambition und für Selbstverwirklichung. Aus diesem Grund heraus, glaube ich, entwickelt er dann diese riesengroße Ambition und diesen riesengroßen Ehrgeiz. Und ich glaube, diesen Ehrgeiz
00:25:33
Speaker
braucht man dann auch, um da ganz oben mitzuspielen. Das glaube ich schon. Obwohl, und da wird es ja dann interessant, jetzt, was ich gerade gesagt habe, dann siehst du James Hunt, der eigentlich ein Gegenwurf dazu ist und es dann trotzdem zum Weltmeistertitel bringt. Und das ist eigentlich das Schöne an dem Film, dass es zeigt, es muss nicht das eine oder das andere sein. Es kommt darauf an, ich glaube, am Ende ist es eine Frage des Willens.
00:25:54
Speaker
Am Ende des Tages, glaube ich, ist es eine Frage des Willens. Wie sehr möchtest du das und was bist du bereit dafür zu geben? Findest du? Das glaube ich schon. Das ist doch das Interessante daran, dass der eine ist, der kalkuliert. Niki Lauda kalkuliert. Er sagt, es entsteht eine 20% Chance zu sterben. Bei jedem Rennen. Und das ist er willig einzugehen. Aber keinen Prozent mehr. Das sagt er ja dann eben auch nochmal, wenn er diese... Genau.
00:26:23
Speaker
Fahrerversammlung einberuft, um zu sagen, hey, das ist das Risiko, das geht jeder von uns ein. Und das verschafft der Hand dann eben auch nach der ersten Weltmeisterschaft, wo sich ja beide dann einkaufen, auf der einen Seite der Hand, der sagt, okay, wir sind werbefrei und wir haben einfach ein weißes, schönes Auto und
00:26:47
Speaker
Er schon gut fährt, aber er findet keinen Sponsor. Und dann beginnt ja eben die Weltmeisterschaft 67 und wo er den 76 sucht.
00:27:01
Speaker
Und er braucht einen Sponsor. Und das ist ja eben auch diese Phase, wo er dann seine Ehe geht in die Brüche und so. Und er sitzt da und geht dann hin und sagt, okay, ich fahre, wenn kein anderer fahren würde. Ich nehme die Kurven, wo sich kein anderer traut. Ich mache das. Es ist mir egal. Ich kann bei jedem Rennen sterben, aber ich gebe 100 Prozent. Und das ist eben Hand. Und auf der anderen Seite ist halt Nicky. Der sagt so, okay, ich fahre gut und ich bin der Beste. Das sagt er ja auch die ganze Zeit.
00:27:30
Speaker
Der Erfolg bestätigt das ja dann auch, aber er kalkuliert das eben und ist halt nicht blind vor Passion, sondern ist professionell, oder?
00:27:42
Speaker
Ja, das ist auf jeden Fall. Ich glaube, ohne das gingen sie auch nicht. Und ich glaube, da kommen wir wieder zurück zu, warum er dann heiratet. Ich glaube, es war für die Presse, aber auch weil sein Team möchte, dass er ein bisschen dieses Playboy-Dasein aufhört und wirklich eine Routine eingeht, etwas sich so ein bisschen niederlässt. Genau aus diesem Grund, um eben auch so diesen Fokus ein bisschen verlagern zu können. So wie das Niki Lauda durchaus im gesamten Film ja auch macht.
00:28:08
Speaker
Aber trotzdem sind sie nach wie vor sehr unterschiedliche Typen, auch gerade am Ende des Films. Das ist ja auch sehr spannend. Ich glaube, das kann ich auch sagen, ohne jetzt zu viel zu verraten, sehen sie sich in einem Hangar. James Hunt kommt gerade von einer Party. Er hat so eine Entourage dabei mit vielen jungen Damen und ist so wieder dieses Playboy-Image, das nämlich die ganze Zeit schon angehaftet ist. Und sieht dann zufällig Niki Lauda im Hangar,
00:28:32
Speaker
Bei einem Flugzeug. Bei seinem Flugzeug. Bei seinem Flugzeug, genau. Er hat ja eine große Passion fürs Fliegen gehabt und so weiter und so fort und da fängt es eben auch an. Und dann haben sie da einen Austausch und Nicky Lauda sagt zu James Hunt, Fliegen ist gut für dich.
00:28:48
Speaker
Weil du musst dich an Regularien halten, es ist gut für die Selbstdisziplin, es ist etwas größer als du, deswegen es würde dich im Rennsport auch weiterbringen. Und dann sagt aber James Hunt eben zu ihm, ja aber wenn ich im Leben keinen Spaß habe, wozu soll ich denn dann
00:29:04
Speaker
überhaupt Weltmeister werden. Was ist denn dann Gewinnen überhaupt? Und da siehst du wieder diese Unterschiedlichkeit der Charaktere, die da aufeinanderprallen und die trotzdem ihren Weg irgendwie gehen. Und das finde ich das Spannende an den Filmen, weil ich bin wirklich kein Verfechter von unserer Leistungsgesellschaft, so wie sie sie bis jetzt machen. Ich glaube durchaus aber, dass in einem Setting, in einer Umgebung wie der Formel 1
00:29:28
Speaker
dass du da schon wirklich Disziplin auch brauchst und irgendwie einen Willen. Und ich glaube, den haben aber beide. Ich glaube, das ist das, was in dem Film beide irgendwie vereint, zwar auf ganz unterschiedliche Arten und Weisen, aber der Wille ist da, ich möchte der Beste sein. Und das ist dann auch wieder das Brennmaterial und der Sprit für diese ganze Rivalität, die in diesem Film natürlich auch maßgeblich die Geschichte trägt. Findest du, man könnte... Und das finde ich eben auch spannend.
00:29:58
Speaker
Man könnte Niki Lauda als österreichischen Tom Cruise bezeichnen.

Authentizität und Humor im Film

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Speaker
Niki Lauda? Moment, da muss ich jetzt ganz kurz mal drüber nachdenken, ja bitte. Niki Lauda als österreichischen Tom Cruise. Für mich ist ja Österreich und Tom Cruise schon ein ziemlich großer Widerspruch, muss ich sagen. Und nichts gegen österreichische Freunde, Freundinnen und ZuhörerInnen. Ich liebe Österreich sehr, wirklich liebe Österreich sehr. Ich bin da immer sehr, sehr gerne.
00:30:26
Speaker
Ich war erst vor kurzem in Wien, super Zeit, sehr schöne Stadt. Aber Österreich und Tom Cruise passen jetzt irgendwie nicht so ganz zusammen für mich. Warum fragst du? Lass mich mal so fragen. Warum stellst du mir die Frage? Für dich schon? Du hast mir einfach in den Kopf gekommen und dann war ich so, naja, wieso Tom Cruise? Fährt auch schneller Autos und fliegt irgendwelche Flugzeuge und das hat ja Niki Lauda auch gemacht.
00:30:53
Speaker
Du hast recht, du hast recht. Von daher glaube ich, bin ich gerade ein Opfer meiner eigenen Vorurteile geworden. Vielen Dank, dass du mich da wieder auf den Pfad der Tugend zurückgebracht hast. Also hier im Sinne aller auch Österreicherinnen, die zuhören, ich finde absolut kein Widerspruch in dem Sinne, wie du gerade beschrieben hast, dass Niki Lauda der österreichischen Tom Cruise oder Ethan Hunt könnte man natürlich dann auch sagen, vielleicht, oder? Im übertragenen Sinne. Ja, oder so. Sagt es uns, was haltet ihr davon?
00:31:18
Speaker
Ja, genau, schreibt uns. Alle, die dazu Bezug haben zu Österreich und so weiter, bitte schreibt uns, was ihr von Ivan Hunt oder Niki Lauda als Österreichischem Ivan Hunt haltet. Ich finde, wir sind eigentlich schon auf einem sehr guten Weg zu unseren Fun-Facts, wobei du schon vorhin einige davon genannt hast. Und Günther hat wieder mal vergessen, den Knopf zu drücken.
00:31:40
Speaker
Günther, wirklich. So, dann möchtest du loslegen oder? Ich glaube, ich habe schon ein bisschen was vorgelegt. Ich finde, du darfst... Ich bin jetzt in der Bringschuld. Ich sollte auch ein bisschen das zugute tun hier. Also was interessant ist, ist zum Beispiel, dass in dem ganzen Film auch tatsächlich authentische... Moment, ich habe auch den Einspieler wieder vergessen. Immer das Gleiche. Fun Facts. Da sind sie, die Fun Facts.
00:32:10
Speaker
Was man auch vergisst oder was noch nicht zur Sprache gekommen ist, dass der Schnitt, haben wir schon gesagt, ist wirklich ausgezeichnet, großartig, nicht umsonst ausgezeichnet, sehr dynamisch, sehr schnell. Und es gibt tatsächlich auch authentische Rennszenen, die in den Film reingeschnitten wurden von den 76 Grand Prix. Und gerade auch als Niki Lauda im Krankenhaus liegt und sich die Lunge absaugen lässt. Das ist die einzige echte Szene. Alles andere haben sie
00:32:38
Speaker
gestellt und gedreht. Genau. Das ist absolut richtig. Und damit verdienst du jetzt unsere Zuschauer. Aber das finde ich auch irre. Ich finde, wenn man diesen Film guckt, denkt man die ganze Zeit, ist das nicht irre? Man hat das Gefühl, das sind wirklich diese echten Einspieler von früher die ganze Zeit. Und es gibt ja irgendwie auch so ein Dokumentarfilm,
00:33:02
Speaker
Film-Vibe so ein bisschen, also dieses Real-Life-meets-Documentary-Stil und dann ist es aber eigentlich nur dieses eine von und alles andere haben sie einfach nachgestellt und es werden beide hatten eben
00:33:21
Speaker
Die hatten Formel 1 Wagenrennunterricht für diesen Film. Wie cool ist das denn? Ich möchte das auch. Darf ich ganz kurz sagen, ich habe gehört, dass Daniel Brühl Formel 1 Rennunterricht hat. Ich habe aber auch gelesen, dass die Formel 1 nicht fahren durften. Deswegen haben die Formel 3 Rennwagen mit Formel 1 Aufbauten gefahren.
00:33:41
Speaker
Das war jetzt noch ein Fun Fact, dass ich hier stehen hatte. Dass die dann größer gemacht haben. Aber ganz ehrlich, Formel 3 Renntraining ist sicherlich auch wahnsinnig spannend. Vor allem, wenn man noch nie Formel 1 gewartet ist. Damit würde ich auch anfangen. Ist da schon ordentlich Power unter der Haube. Der Film fängt jetzt sozusagen damit an, oder? Die treffen sich ja auf der Formel 3 das erste Mal.
00:34:08
Speaker
hoffen eben auf Formel 2 und Formel 1 Sponsoring dadurch, dass sie da irgendwie ihre, wie heißen die Seifenkisten, oder? Also es wirkt so ein bisschen wie so eine selbstgebaute Seifenkiste, um dann irgendwann in diesen großen Ferrari einzusteigen.
00:34:29
Speaker
Apropos Seifenkiste, ich habe noch eine Folge Simpsons gesehen. Jetzt gleich danach fährt Bart Seifenkiste. War total lustig, diesen Kontrast zwischen Rush und dann der Simpsons Folge, wo Bart Seifenkistenrennen fährt. War total großartig. Fand ich richtig cool. Kann ich nur empfehlen. Sollte man auch mal nach dem Film die Folge, ich glaube dritte Staffel irgendwo,
00:34:50
Speaker
Bart baut eine Seifenkiste. Ja, aber das solltest du dann nochmal nachreichen, um zu sagen, wie die Folge heißt. Marike, die Show-Notes rein natürlich wie immer, lieber Lilia, ist doch klar. Aber es wirkt so wie dieser Kinderspielplatz für Männer mit Ambition, aber irgendwie auch nicht so richtig ein Plan, oder? Irgendwelche Wohnwagen stehen da und dann...
00:35:16
Speaker
Das ist wie ein Spielplatz für Männer mit irgendwelchen nicht näher definierten Ambitionen. Das finde ich großartig. Ich glaube, das ist die beste Zusammenfassung, die es für die V-Reins jemals gab. Ja, ich glaube, da ist es dann, vielleicht sparen wir es heute auch, aber es ist natürlich in den heutigen Zeiten, wenn du das jetzt so sagst, muss ich nur kurz sagen.
00:35:36
Speaker
Ist es eigentlich schon mal auch interessant, den Aspekt der Formel 1 und Nachhaltigkeit zu betrachten? Ist ein spannendes Thema. Ich glaube, das sprengt jetzt den Rahmen ein wenig. Und deswegen würde ich einfach da in die Show Notes auch noch ein paar Links reinstellen. Ich glaube, das gebietet sich so ein bisschen.
00:35:51
Speaker
In der Zeit, in der wir leben, was da auch für Anstrengungen gemacht werden, weil das natürlich sehr häufig so viele Männer, die mit viel Sprit in meinem Kreis fahren, kann man natürlich auch kritisch sehen. Und die Leute, die das kritisch sehen, auch zu Recht meiner Meinung nach, für die werde ich auch in den Shownotes noch was bereitstellen. Oder wir. Genau. Aber ich fand diese Definition von dir gerade, die fand ich ganz toll. Ich fand die großartig. Die werde ich mir jetzt übers Bett hängen oder so. Oder ins Arbeitszimmer oder keine Ahnung. Sticker drücken lassen. Irgendwo dahin.
00:36:19
Speaker
Oh, Sticker drucken. Ja, auch nicht schlecht. Sehr gute Idee. Ich glaube, du hast schon so viele Fun-Facts benannt vorher. Ich glaube, so viel mehr habe ich jetzt tatsächlich auch gar nicht mehr. Ich würde gerne noch vielleicht auf die Zitate zu sprechen kommen. Hast du da was? Eventuell? Ja, klar. Ich glaube, mein absolutes Lieblingszitat ist... Okay, Moment. Das Filmzitat. Liebe Emilia, was hast du denn vorbereitet?
00:36:47
Speaker
Niki Lauda kauft sich für zwei Millionen österreichische Chilling in die Formel 1 und das schockiert das ganze Team von von James Hunt und trotzdem inspiriert das dann eben auch Hans
00:37:02
Speaker
Manager, der das dann eben genauso macht und er kauft einen, ist das schon der Haskett, ja oder? Der weiße Haskett ohne irgendwelche Sponsoring, ohne Werbung, ohne alles und hat dann auch diese Overalls und sagt,
00:37:17
Speaker
Und da steht Sex, Breakfast for Champions.

Filmtechniken und persönliche Einblicke

00:37:22
Speaker
Das wollte ich auch noch sagen, ja. So ein Sticker, genau, auf der Brust. Ich möchte unbedingt diesen Overall haben, einfach weil ich das, es ist so cool, ich finde es so cool und vor allem ihr, dieses Ganze, wie sie das ja dann auch
00:37:39
Speaker
ausleben und sind dann das einzige Team mit Kaviar und Austern in den Pils und trinken schon Champagner vor den Rennen. Das ist dann eben dieses, oh, that's James Hardt, he's a rockstar.
00:37:55
Speaker
Das ist einer meiner Lieblingszitate aus dem Film. Ein Spielplatz für Männer mit nicht näher definierten Ambitionen, finde ich großartig. Was gibt es da anderes als Kaviar und Oma und Sekt? Oder Champagner, genau. Was ich noch gerne sagen würde, weil ich finde es auch ganz spannend, nochmal auch stilistisch ein bisschen auf die Filme einzugehen, was den Film auch auszeichnet. Wir hatten ja letzte Woche Past Lives, wo wir darüber geredet haben, dass da sehr viele Weitwinkelaufnahmen auch sind.
00:38:20
Speaker
und die Stadt dadurch tatsächlich oder die Städte einen wirklich großen Raum einnehmen, fast schon zu Protagonisten des Films werden. In Russia ist es ganz anders. Da ist sehr viel telek gefilmt, also langbrennweitig. Das heißt, es ist alles sehr dicht zusammen. Das ist ja das, was Teleobjektive machen. Es bringt verschiedene visuelle Ebenen noch näher zusammen. Verdichtet das Ganze. Und außerdem hast du sehr viel Bewegung dadurch. Weil umso langbrennweitiger du bist, jede kleine Bewegung wird als Bewegung aufgezeichnet.
00:38:48
Speaker
Und das verleiht dem Film natürlich auch eine sehr große Dynamik. Du hast selten eine Kamera, die still steht, die mal irgendwie so locked off ein Bild einfängt, sondern eigentlich sind die Bilder immer in Bewegung. Und es gibt auch sehr, sehr viele Close-ups von den Gesichtern der Schauspieler, um so Entschlossenheit und diesen Mut und all das tatsächlich auch richtig in Szene zu bringen.
00:39:12
Speaker
Das fand ich auch sehr interessant. Das ist eigentlich ein Gegenentwurf zu den Filmen, die wir letzte Woche hatten. Da siehst du auch, wie viel Kameraarbeit extrem wichtig ist, um eine Vision einfach rüberzubringen und dem Publikum zu verkaufen. Das passt bei dem Film sehr gut, finde ich.
00:39:28
Speaker
Ja. Und eins hatte ich dann auch noch und das ist eben genau right before, wenn James Hunt hat einen Unfall oder er benutzt auch dieses tolle Wort, kind of an Argument, wie sagt man das? Er hatte einen
00:39:50
Speaker
Ein Streit, ein Argument, eine Auseinandersetzung. Auseinandersetzung vorher mit einem anderen Fahrer bezüglich des Fahrers Frau und muss dann ins Krankenhaus und hat dann eben Gemma als Freundin und bringt sie mit zum Formel 3 Spielplatz, Kinderspielplatz für Männer mit irgendwelchen Ambitionen.
00:40:17
Speaker
Und übergibt sich dann und sie macht sich total die Sorgen und dann sagt eben dieser Manager, es wäre so gut diesen Namen zu nennen, wie heißt er denn nochmal? Und der sagt dann, nein, nein, das ist alles gut. Und dann setzt sich James rein und alle fahren los und dann sagt er, Honey, man love women, but even more than this, man love cars.
00:40:46
Speaker
Würdest du das so unterschreiben? Nein. Die Zeiten sind vorbei. Das waren die 70er. Heutzutage ist dem nicht mehr so.
00:41:00
Speaker
Ich glaube, es gibt durchaus auch noch Männer, die das nach wie vor so sehen. Ich nicht, nein. Ich habe ein Auto, aber das ist ein ganz spezielles, ganz besonderes Auto und es ist vor allem bestichtes durch seine Praktikabilität mehr als alles andere. Also von daher, nein. Dem kann ich nicht beipflichten. Ich bin aber auch kein Rennfahrer. Ich glaube, dass Rennfahrer natürlich auch noch mal ein anderes Verhältnis zu ihren Autos haben als ich, der das auch eher pragmatisch sieht, natürlich.
00:41:29
Speaker
Ich hab noch, ich hab auch noch, das ist ein sehr schönes Zitat allerdings. Ich glaube, ich würde gerne ein Zitat nehmen, das gar nicht aus dem Film ist. Okay. Sondern weil, weil vielleicht ein bisschen eine neue Richtung einschlagen, wobei das ist eigentlich nur heute so. Der Film ist von Ron Howard produziert und auch gedreht, also er hat Regie geführt und ich hatte
00:41:53
Speaker
Ich habe Ron Howard mal einen Filmkurs von ihm auf Masterclass verfolgt. Also es ist diese Plattform, da gibt es ja einige Koryphäen auf ihrem Gebiet, die dort so ihr Wissen preisgeben. Und Ron Howard ist einer von denen. Und den habe ich mir angeschaut, das ist ein sehr guter Kurs. Und ein Satz ist mir in Erinnerung geblieben, den er in dem Kurs sagt. Und der finde ich, ist so wahnsinnig wichtig für jeden, der Filme macht und auch machen möchte. Und zwar sagt Ron Howard, when making a film,
00:42:21
Speaker
Prepare to be heartbroken. Und was er damit meint ist, zumindest laut meiner Interpretation ist, dass Film ein so hochkomplexes Unterfangen ist, bei dem so viele Hürden überkommen werden muss und eine Co-Produktion ist mit so vielen verschiedenen Menschen, dass das, was du als Vision hast, nie zu 100 Prozent umsetzbar ist.
00:42:45
Speaker
Und du dich immer von irgendetwas verabschieden musst. Und das natürlich sehr, sehr häufig dann bricht das dein Herz. Und so ist es bei mir auch, wenn ich Filme mache, tatsächlich, ich sehe sehr, sehr häufig die Dinge, die dann vielleicht nicht funktioniert haben, die nicht stattgefunden haben. Ich messe es dann oft an Dingen, die eben vielleicht nicht so liefen, wie ich das wollte. Und so dieses Heartbroken ist tatsächlich etwas, was im Film, finde ich,
00:43:14
Speaker
Platz haben muss und auch dir dann wieder neue Energie liefert, auch wieder neue Projekte anzugehen. Und dieser Kreislauf ist das, was er sagt. Deswegen, when making a film, prepare to be heartbroken, finde ich, ist eine wahnsinnig feinfühlige Zusammenfassung, wie Film gemacht und produziert wird. Und diesen Satz folgt mir bis heute und der ist einer der wichtigsten für mich, wenn es ums Filme machen geht. Das ist mein Zitat für heute.
00:43:42
Speaker
Also das ist ja auch, vor allem auf der anderen Seite hat man ja die Schauspieler, die so, wir erinnern uns ja, was wir für Szenen gedreht haben und was wir in die Szenen reingepackt haben und wir wissen das Drehbuch und manchmal erfindet man ja Szenen noch mit dazu oder macht irgendwelche Impos, aber man hat ja das Drehbuch und dann sitzt man im Film und manchmal hatte ich das glaube ich auch schon mal, dass man dann gedacht hat so, oh, aber, aber, aber,
00:44:07
Speaker
Das stand anders im Drehbuch und das haben wir doch ganz anders gedreht. Wenn dann irgendwas wegfällt und man ist dann irgendwie so, oh nein. Es ist ja nicht nur für den Regisseur so, sondern das kommt dann tatsächlich auch auf die Schauspieler zurück. Für alle Filmschaffenden.
00:44:28
Speaker
Absolut, für alle Filmschaften. Und es geht dann auch, und da gibt es noch einen Satz, der ist generell einfach ein Bourbon oder, ich weiß nicht von wem der ist, aber es ist ja Kill Your Darlings. Das ist wirklich eine Prämisse fürs Filme machen auch. Wie viele Szenen ich in meinem Leben schon gedreht habe, wo ich dachte, wow, die Szene ist so geil. Die ist so geil. Die muss unbedingt in den Film. Und dann sitzt du im Schnitt und dann merkst du, die Szene muss leider raus. Die ist so geil.
00:44:55
Speaker
Aber die muss irgendwo anders. Die muss leider raus. Aber die passt nicht mehr ins Narrativ des Films. Und das ist die große Kunst, dann eben auch zu sagen, hier muss geschnitten werden. Ja, da muss man konsequent sein. Aus die Maus. Tschüss. War schön. Und da muss man konsequent sein. Und das muss man wissen. Genau. Kill Your Darlings ist auch so eine sehr gute Prämisse. Und die geht eigentlich Hand in Hand mit dem Prepare to be Heartbroken, finde ich. Okay. Das war die Film-School für heute. Die emotionale Seite des Ganzen.
00:45:24
Speaker
Was haben wir denn jetzt auch übrig, liebe Emilia? Ich hab noch zwei. Ja, aber hau raus hier! Bring it

Lauda, Marlene und die Beziehung zum Auto

00:45:32
Speaker
on! Also im Film, ich weiß nicht, ob das echt ist, da hab ich mich leider nicht maubuffmäßig nochmal so rein...
00:45:42
Speaker
Aber auf jeden Fall im Film lernen sich Nicky und Marlene kennen, weil Marlene mit ihrem Freund Schluss macht. Ein berühmter Schauspieler war das auch, aber der Altersunterschied war sehr groß und auf jeden Fall trennen die sich. Und dann fahren die zusammen Auto, weil Nicky braucht
00:46:04
Speaker
Jemanden, der ihn mitnimmt und dann sitzt Nicky im Auto und mit Nickys relativ arroganter Art, die ja, man gewöhnt sich dran und am Ende hat man ihn dann so, aber am Anfang denkt man auch so, hier Clay fragt ihn ja eben auch, bist du irgendwann mal kein Arschloch?
00:46:25
Speaker
Und dann meint er, wieso bin ich ein Arschloch? Ich fahre einfach besser als du und ich bin der Schnellere und er haut halt die Fakten raus, aber zu seiner Art ist jetzt nicht besonders einfühlsam. Und auf jeden Fall sitzt er in diesem Auto und sagt, er kann gut Auto fahren.
00:46:42
Speaker
Und sitzt dann neben Marlene im Auto und sagt, irgendwie, dein Keilriemen nutzt dich ab. Und dann sagt sie, nein, geht gar nicht, das war jetzt in der Werkstatt, ich möchte davon nichts hören. Und dann meint sie, ja, aber noch irgendwas. Und dann sagt sie noch drei andere Sachen, was weiß ich, dein Blinker.
00:47:03
Speaker
Vorderreifen müsste aufgepumpt werden, dann auspufft, ich weiß es nicht mehr genau, hat aber jedenfalls noch und auf jeden Fall haben sie dann einen, und dann meinte sie, woher möchten sie denn das wissen? Und dann sagt er,
00:47:17
Speaker
Gott hat mir einen okayen Geist gegeben, aber einen wirklich guten Ass, der alles im Auto fühlen kann. Okay. Ich kenne den Film jetzt seit 2013, aber manchmal saß ich auch in meinem Auto und habe auch immer gedacht, ich bin Niki Lauda.
00:47:37
Speaker
Ich bin eins mit dem Auto, ich weiß das, I feel it. Hattest du das auch schon mal? Wobei du den Film gerade erst gesehen hast. Das kommt noch, ich sag's dir. Das kommt noch, meinst du? Also an meinem Auto wurde gerade einiges gemacht. Ich warte noch, dass es repariert an mich zurückgegeben wird. Und dann werde ich mich sicherlich mal ins Auto begeben und mal schauen, wie sensibel mein Arsch tatsächlich ist.
00:48:05
Speaker
Ich werde dann einen Bericht erstatten. Spätestens in der nächsten Folge, vielleicht, wenn er dann schon zurück ist und werde dann Aufschluss geben darüber, wie sensibel er denn tatsächlich ist. So hat jeder seine ganz besonderen Talente. Das ist eins, das man dann auch wirklich gewinnbringend einsetzen kann im Fall von Niki Lauda.
00:48:27
Speaker
Ein letztes hätt ich noch. Du hast noch? Ja bitte! Moment, noch ein Zitat? Noch ein Zitat? Ja, dann spiel ich... Ich mach jetzt noch mal den... Das Filmzitat. Obwohl ich's bei den anderen jetzt allen vergessen hab, aber egal. Mein letztes für diesen Film. Und es geht um die... Wenn die Fahrer vor den ganzen Journalisten sitzen, ist es eine... Pressekonferenz? Pressekonferenz. Vor dem aller aller allerletzten Rennen. In der Saison. Und...
00:48:57
Speaker
Nikki in Nickis Art lässt schon wieder sehr so, ja natürlich werde ich Weltmeister und warum sollte ich nicht Weltmeister werden und Hand ist zwar super und hat das alles genutzt, die Zeit in der ich nicht da war um Punkte zu sammeln, aber jetzt bin ich halt zurück und jetzt werde ich Weltmeister und man hat dann wieder dieses, was ja im Film sehr extrem ist, was ja beide aber auch gesagt haben, dass das im Real Life eben nicht war, weil sie eben dann doch
00:49:26
Speaker
Sie waren befreundet und dann ist ja eben Hans der toll und cool und immer souverän auf alles reagiert, weil er ist ja der Rockstar und soll dann auf das antworten und das Einzige, was er dann eben sagt, bevor die dann sagen, okay, Pressekonferenz ist beendet und beide steigen eben nochmal in den Wagen, wo ich kurz nochmal, darf ich?
00:49:50
Speaker
Diese Szene, es gibt sehr viele Gänsehautszenen in diesem Film, aber das nochmal, wenn auch dieses Lost But One, dieser Song von Hans Zimmer

Klimax des Rennens und kulturelle Auswirkungen

00:50:00
Speaker
kommt und beide sitzen und James Hunt in der Post, also auf dem ersten Platz, also ganz vorne und Nicky eben auf dem vierten und das ist schräg.
00:50:12
Speaker
Und beide drehen sich nochmal um und bevor sie ihren Helm, also dieser Helm wird überhaupt, da werden Löcher reingeschraubt, weil es regnet, damit da nichts beschlagen wird und so. Und dann drehen sie sich beide nochmal um und dann dieser Blick und dieses wirklich nochmal dieses Zunecken. Hey, wir sind das. Das ist uns und das ist jetzt. Ah, liebe ich. Aber zurück zum Zitronen.
00:50:42
Speaker
Du hast das so schön und eindrücklich beschrieben. Ich hab mich nochmal zurückgefühlt in den Film. Ich war nochmal wirklich da. Ich hab den Regen gespürt. Er lief mir am Gesicht herunter. Ja, total. War das schon ein Zizat? Nein, nein, das Zizat ist... Also James Hunt antwortet. If Nicky is being tricky and getting a kinky out of playing mind games, then fine. I'm flattered.
00:51:09
Speaker
Und das beschreibt glaube ich diese, das ist eben auch das im Film, diese entstehende Beziehung zwischen den beiden. James ist immer der Coole und sagt die ganze Zeit, ja die Ratte spricht und die Ratte und hier und da und versucht die ganze Zeit eben Nicky so ein bisschen zu provozieren. Aber Nicky lässt sich eben nicht provozieren, weil Nicky sagt halt, ja ich bin das und ich komme hier an, um zu arbeiten und gehe wieder und alles andere interessiert mich nicht.
00:51:39
Speaker
Das stimmt, dass wieder die Unterschiedlichkeit der Charaktere eben auch so ein bisschen nachdrücklich zeigt. Ja, also es gab auch sehr, sehr viele gute Zitate, finde ich auch. Sehr viele interessante Szenen. Sollen wir langsam zum Abschluss kommen? Was meinst du?
00:51:57
Speaker
Wir sollten, sollten wir. Dann starte ich doch mal unseren Countdown ein, Emilia. Okay, let's do it. Ja, ich glaube, für große Überraschung jetzt sorgen, starte ihn trotzdem mal ein.
00:52:14
Speaker
Ja, definitiv. Auf jeden Fall. Muss man gesehen. Muss man aus verschiedenen Gründen. Es ist ein Feuerwerk. Genau. Es macht so unfassbar viel Spaß, das zu sehen. Und ich komme aus einer Familie, die nie Formel 1 geguckt hat. Ich war nie Fan. Ich finde Autos cool, aber eben auch nicht zu cool. Danach war ich Formel 1 Fan. Auch nicht lange.
00:52:39
Speaker
Und auch nur für die Zeit von früher, weil ich dann Plantechange gesagt habe, mich eben dann vier Jahre mit den, vor allem ein 70er-Jahren, bis 80er-Jahren beschäftigt habe und gesagt habe, voll cool und lauter Autos, aber Niki Lauda hier und Niki Lauda da. Irre! Daniel Brühl spielt ihn so unfassbar fantastisch, mega gut, krass, toll, weil ich glaube, das ist eben auch dieses
00:53:05
Speaker
Was er ja auch sagt, ich finde, diese ganzen wahren Begebenheitgeschichten, wenn man jemanden verkörpert, den man kennt, das ist schwierig. Auch mit Sicherheit. Ja, und das machen die beiden. Muss ich noch nie, Gott sei Dank, weil ich fände das eine sehr große Herausforderung.
00:53:29
Speaker
Ja, interessante Aufgabe. Und es gibt es ja häufig tatsächlich. Und tatsächlich ist es ja auch so, wenn ich das richtig verstehe, aber du weißt es ja besser als Schauspielerin als ich, vielleicht kannst du da noch ein bisschen Aufschluss geben auch, dass tatsächlich so eine Beziehung zu dem lebenden Vorbild dann auch oft gewollt ist. Also ich denke gerade an Elton John, die Biografie Rocketman und, wie heißt der Schauspieler, jetzt habe ich den Namen gerade nicht parat. Taron Egerton, glaube ich, ist sein Name. Oder? Taron Egerton, glaube ich.
00:53:58
Speaker
Ja, Taran Agaton spielt Elton John und die haben ja auch dadurch tatsächlich eine sehr gute Beziehung zueinander tatsächlich entwickelt. Taran Agaton, genau, habe ich es doch richtig gewusst, Joel. Gute, dass es das Internet gibt. Setzt sich niemals durch, glaube ich, aber trotzdem gut. Du hast es gewusst. Du hast es gewusst. Hast auch nicht gegoogelt. Nein. Das ist einfach wieder aufgetaucht in deinem Kopf, ja.
00:54:22
Speaker
Genau, in diesem großen Echo-Raum ist es auf einmal wieder dann zu mir herdurchgeschwabert. Auf jeden Fall hat der ja auch so eine Beziehung zur Elton John aufgenommen. Da gibt es ja andere Beispiele auch. Also mein Punkt ist, wäre das für dich als Schauspielerin eher wünschenswert oder eher nicht? Ich hätte so Lust. Dass du dann tatsächlich auf Tuchfühlung gehst. Doch, und ich bin ja auch der festen Überzeugung, ich wäre eine fantastische Besetzung für eine sehr junge Avril Lavigne. Oh ja.
00:54:51
Speaker
Kann ich nur bestätigen. Absolut, finde ich auch. Und so die Möglichkeit zu haben… Meine Unterschrift hast du. Danke. Und jetzt alle anderen bitte auch. Und dann müssen wir sie nur überreden, dass sie das auch verfilmen lassen möchte. Aber es kann eben auch viel da schiefgehen, finde ich. Ich habe Filme im Kopf, die ich jetzt nicht benennen möchte, weil vielleicht besprechen wir die dann auch nochmal. Aber es gibt auch Sachen, wo man sagt, das war eine ganz katastrophale
00:55:22
Speaker
Und das kann man bei Daniel Brühl nicht sagen. Ich finde schon, dass der auf jeden Fall für jemanden wie Niki Lauda, selbst wenn man keine Ahnung von Formel 1 hat oder sonst was, man hat den Namen schon mal gehört und weiß so ungefähr ihn einzuordnen und dann eben so eine Größe zu spielen und das so zu spielen, ist irre und sehr beeindruckend.
00:55:50
Speaker
Ich fand ihn wirklich richtig gut. Ich fand auch seinen österreichischen Akzent tatsächlich sehr überzeugend. Das Sprachcoaching hat sich voll ausgezahlt. Von daher ist nichts hinzuzufügen. Von meiner Seite aus ist der Film absolut sehenswert.
00:56:12
Speaker
Ich finde die Geschichte ist gut und spannend erzählt auch, aber ich finde auch tatsächlich der Film ist vor allem deshalb sehenswert, weil er wirklich im Schnitt wahnsinnig viel leistet und ich auch das Sounddesign wahnsinnig gut finde und das so wichtig ist. Aber er ist an Point. Und ich finde solche Filme das auch mal wirklich so zeigen.
00:56:31
Speaker
Ja, und er hat die ganze Zeit eine Spannung da und man fiebert mit und ich meine, ich habe ihn glaube ich wirklich jetzt das 10. Mal gesehen und danach wieder gedacht so, oh mein Gott. Weil es bleibt die ganze Zeit auf einem so großen, auf einem sehr guten hohen Niveau von, es ist on point. Also es ist von nichts ist zu viel. Es ist nicht zu viel Liebesgeschichte. Bis auf die Flitterwochenszene.
00:56:58
Speaker
Ja, ich finde dazu auch noch eine Szene, wenn man das erwähnen möchte. Es gibt diese eine Sex-Szene im Flugzeug, wo ich auch sage so, why? Also das ist wirklich eine wahnsinnig unnötige Szene, um zu sagen, das verstehe ich null. Und die kann definitiv raus. Du meinst, bis dann haben wir schon verstanden, dass er ein Playboy ist. Ja, aber es ist auch dieses Rache-Ding, oder was, weil er guckt sich dann irgendwie böse noch mal in den Spiegel an und man denkt so ...
00:57:25
Speaker
Okay, well, ich spiele mit deinem Feuerzeug, weißt du, auch dieses, ich spiele mit deinem Feuerzeug, weil dann kriege ich irgendwelche, also komplett raus, total unnötig, ne, braucht kein Mensch, erzählt überhaupt nichts. Aber alles andere ist, es ist so gut und es hat wirklich dieses... Aber sonst, genau. Aber sonst und dieses, es ist nicht so viel Formel 1, aber es ist genau so viel Formel 1, dass man sich da interessiert. Es hat irgendwie dieses Gefühl von diesen Einspielern von,
00:57:54
Speaker
von der Zeit früher. Es macht so Spaß, die Musik, es ist eben alles on point. Ich finde es wirklich alles on point.
00:58:03
Speaker
Absolut. Die Frage habe ich mir einmal gestellt, wenn ich den Film auch gesehen habe, ist, inwiefern unsere Begeisterung für, was heißt unsere Begeisterung? Also ich bin jetzt nicht so Motorsport begeistert, habe das auch noch nie wirklich verfolgt. Auf der anderen Seite, was du eben gerade sagst, dieser Film hat dich dazu gebracht, die Formel 1 wirklich zu
00:58:26
Speaker
erforschen und auch dafür eine Leidenschaft zu entwickeln, auch wenn es nur für eine begrenzte Zeit war. Oder zumindest, dass das Top-Niveau dieser Begeisterung jetzt schon wieder ein wenig hinter dir liegt vielleicht. Aber den Zusammenhang zwischen finde ich das jetzt gut an sich oder ist auch der Film das, was es für mich so wahnsinnig interessant wird? Ist es nicht die Inszenierung, die dahinter steckt?
00:58:49
Speaker
die uns die Dinge so spannend und interessant erscheinen lässt. Und dann ist es natürlich wieder so eine Frage, genau, was gab es zuerst? Die Henne oder das Ei? Also sehr viel Inszenierung. Ja, aber das ist doch so irre, dass das Film machen kann. Dass Film ein Thema nimmt, das sich jetzt nicht unbedingt interessiert, um dann sowas da rauszumachen und zu produzieren. Und man denkt so,
00:59:12
Speaker
Wow, oh mein Gott, ich will unbedingt Rennfahrerin werden. Und das macht Film. Und das ist so irre, weil man denkt so, hey, ich will jetzt Nicky Lauda werden. Oder selbst wenn ich nicht Nicky Lauda werden kann, aber vielleicht will ich irgendwie einmal in meinem Leben Formel 1 Rennen gesehen haben. Und das kommt aus einem Film und das kommt, weil dieses alles so on point ist. Und das ist schon...
00:59:34
Speaker
Das macht eben so Bock, dann wieder Filme zu gucken und zu sagen, das macht was mit mir. Da habe ich Emotionen dazu und mein Kopf explodiert, weil ich denke so, okay, egal was ich jetzt mache, ich will auch, ich will das auch mal machen. Und diese Kraft hat Film und deswegen, und das ist eigentlich, danke, dass du da nochmal ein bisschen das ergänzt hast, weil das ist genau das, was ich in dem Film eben empfunden habe, ist, Film hat eine unglaubliche kulturelle und gesellschaftliche Kraft.
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Speaker
Und das spielt sich tatsächlich viel davon auch sehr im Unterbewussten ab, weil wir Filme konsumieren, wir sind dabei sehr passiv, aber viele Konventionen, erzählerische Konventionen und so weiter und so fort beeinflussen uns maßgeblich und das weltweit. Ich glaube, Film ist tatsächlich eines der einflussreichsten Medien, die wir haben. Es ist auch nicht umsonst das Video,
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Speaker
gerade jetzt in unserem modernen Kommunikationszeitalter eine der wichtigsten Kommunikationsformen überhaupt ist. Und Film geht dann noch mal ein Stück weiter, weil es wirklich noch mal tiefer kulturell vergraben ist und auch noch mal durch die Länge und die gesamte Bandbreite an Thematiken so viel leisten kann.
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Speaker
Aber das auch nicht immer tut. Und da sind wir dann wieder bei anderen Filmen, wie wir noch reden, wenn es zum Beispiel um Frauenbilder und so weiter und so fortgeht, wo man auch sehr kritisch damit umgehen muss, tatsächlich, weil Film so viel Einfluss auf uns nimmt. Und das ist mir dadurch nur bewusst geworden. Als ich den Film jetzt gesehen habe, dass ich so viel Interesse und Leidenschaft empfinden kann für etwas, das mich eigentlich sonst eher wenig interessiert. Ja, irre. Ich lieb's. Ich fand es, ja, hast du sehr traur ausgedrückt.
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Speaker
Ach, vielen herzlichen Dank. Was willst du trinken? Ich gebe einen aus. Komm, hier. Ich gebe einen aus. Also, ich meine, damit sind wir eigentlich schon fast am Ende angekommen. Wir hätten auch die Szene der Woche. Ich habe jetzt Szene der Woche daraus gemacht. Was hältst du davon? Du hast bestimmt wieder jede Menge vorbereitet, nehme ich an, oder? Auf jeden Fall. Günther?
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Speaker
Günther, Spiel mal hier die Szene der Woche. Die Szene der Woche. Aber du darfst natürlich anfangen. Ich hab gar keine so große Szene tatsächlich. Entschuldigung. Verzeihung. Ich presche hier voraus. Ich fang jetzt einfach mal an. Es hat ja schon Tradition so ein bisschen. Ich hab nicht so wirklich die Szene des Monats. Das ist diese Woche ein bisschen anders. Ich hab nur etwas, was mich maßgeblich beeindruckt hat.
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Speaker
Es ist jetzt Our Planet 2, ist auf Netflix raus, ist ja diese Natur-Dokus-Film-Reihe. Macht da nicht Hans Zimmer auf, den Musik? Von David Attenborough erzählt.
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Speaker
Oh, das weiß ich gar nicht. So gut habe ich es nicht recherchiert. Ist ja nur ein Seitensegment, ist ja nur eine Seitenrubrik. Auf jeden Fall, die Musik ist auch gut, aber es wird von David Attenborough eingesprochen mit atemberaubenden Bildern. Und es ist so schön und es gab ja schon Our Planet, die erste Reihe, die erste Staffel, jetzt ist die zweite raus und ich habe tatsächlich nur die Trailer gesehen und die Szenen darin. Und die gehen mir so nah, die sind so schön, so wunderschön und ich
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Speaker
merke aber auch, wie sehr es mich tatsächlich so traurig stimmt, weil wir auf der anderen Seite so massive Probleme haben, diese schöne Welt zu bewahren, wie sie bewahrt werden sollte. Dass wir sehr, sehr schlechte Bewahrer unseres Planeten sind. Und dieser Trailer hat mich daher einfach wirklich
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Speaker
Ja, sehr nachdenklich gestimmt, so schön er auch ist, aber auch viele Fragen mir ausgelöst. Und ich werde ihn mir auf jeden Fall anschauen. Ich werde mir die ganze Reihe anschauen, mit viel, viel Freude auch, weil es ist einfach eine wahnsinnig schöne Reihe. Und David Attenborough ist für mich einer der großen Helden. Jemand, der mit 90 Jahren noch immer so ein Sendebewusstsein hat, weil du merkst, dass er einfach erkämpft für diesen Planeten, für die Bewahrung der Lebensgrundlagen aller Spezies hier. Und dafür ist er einer der größten
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Speaker
Und dafür schätze ich ihn wahnsinnig sehr. Ich werde es mir anschauen. Ist ab jetzt verfügbar. Jeder, der es noch nicht weiß. Aber Planet 2 ist raus. Auf Netflix läuft das, glaube ich. Und ich wünsche euch viel Spaß dabei. Liebe Emilia, was ist denn, nachdem was ja deine Lieblingsrubrik ist, wie wir alle schon festgestellt haben, was ist denn deine Szene der Woche?
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Speaker
Ich glaube aufgrund dessen, dass es meine absolute Lieblingspublik ist und ich mich natürlich einfach, ich brauche die Zeit und den Raum, mich darauf vorzubereiten und du kennst es, die Arbeit, der Stress. Würde ich das für diese Woche tatsächlich einfach nochmal auslassen, mich dann aber für das nächste Mal ganz doll vorbereiten.
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Speaker
Wow, das ist natürlich jetzt ein sehr steiles Versprechen. Arbeitsstress übrigens kenne ich nicht, habe ich noch nie erlebt. Ich habe keine Ahnung, wie sich das anfühlt. Das ist in meinem Leben komplett abwesend. Das ist etwas sehr, sehr Deutsches, nachdem man über das Wetter und die Lande redet, die Arbeit und den Stress, den man so hat. Vielleicht liegt es daran, vielleicht. Ich habe in meinem Leben zu einem großen Teil im Ausland und in Berlin gelebt. Das ist ja fast das Gleiche, oder?
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Speaker
Ja, aber das ist er auch irgendwie. Ja, genau. Ja, okay, wunderbar. Na dann, da bleibt uns ja eigentlich nur noch eins übrig, oder, um diese wunderschöne Folge mit dir heute abzuschließen. Auf jeden Fall. Wäre jetzt an der Zeit, an dem Glücksrad zu drehen. Okay, hit it. Okay, du zählst durch, ja, du zählst ab. Okay, also und
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Speaker
M. M wie Emma.
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Speaker
Oder? Ich weiß nicht genau. My FVB ist auch nicht so gut. Naja, das üben wir nochmal auf jeden Fall. Okay, auf jeden Fall. Wir gehen das noch mal im Kopf durch und schauen dann, welcher Film es wird. Ich habe fantastische Ideen, ja. Du hast immer fantastische Ideen. Das ist jetzt nichts wirklich Neues. M. Gut, da freue ich mich drauf, mit dir dann einen Film mit dem Buchstaben M zu besprechen. Liebe Emilia, es war wieder mal ein großes Fest mit dir, wie immer. Kann ich nur zurückgeben?
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Speaker
Ich meine, musstest du jetzt noch irgendwie sagen, nach dieser langen Pause, was sollst du da auch Großartiges darauf erwidern? Das war so ein bisschen Fishing for Compliments. Aber wie die Maus sei, es war wunderschön mit dir. Ich freue mich auf die nächste Folge, dann ein Film mit M und an alle, die zugehört haben. Vielen Dank, dass ihr dabei wart. Wir freuen uns jedes Mal, wenn ihr einschaltet und wir sehen und hören euch wieder in zwei Wochen. Bis dahin, macht es gut. Bis dahin, genau. Tschüss.
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Speaker
Tschüss! Das war, muss man gesehen haben. Mit Emilia Bernsdorf und Bastian Fischer. Hey, Basti. Was denn, liebe Emilia? Ratte mal, von wem dieses Zitat kommt. Es kommt im Leben nicht darauf an, wie viel du austeilst, sondern darauf, wie viel du einstecken kannst. Das kommt natürlich vom einzig wahren Rocky Balboa. Ja, es kommt vom einzig wahren Rocky. Und das ... Ariel!
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Speaker
Wenn du gut in etwas bist, mach es nie umsonst. Das war Heath Ledger in The Batman. Boom! Als The Joker. Nein, Heath Ledger in Batman als The Joker. Ich glaube, jetzt müsste es stimmen, oder? Ja, total korrekt. Du bist richtig gut heute. Vielen Dank. Danke fürs Kompliment. Meinst du, wir sollten ... Ja, vielleicht, also gleich. Aber ich hab noch eins. Eins hab ich noch. Dann hau mal raus. Okay. Also, ready? Ready.
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Speaker
Von dem Geld, das wir nicht haben, kaufen wir Dinge, die wir nicht brauchen, um Leuten zu imponieren, die wir nicht mögen. Das ist natürlich aus Fight Club. Natürlich ist es aus Fight Club. Ja, very good. Und deswegen, liebe Leute, wollen wir von dem Geld, das wir noch nicht haben, Dinge kaufen, die wir für diesen Podcast brauchen, um Leuten zu imponieren, die wir definitiv mögen. Nämlich euch Filmbegeisterte.
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Speaker
Also, wenn euch dieser Podcast gefällt, supportet, liked und donatet, was das Zeug hält. Die Links dazu findet ihr wo, liebe Emilia? Unten in den Show Notes. Und damit verabschieden wir uns. Bis zum nächsten Mal. Tschüss. Ciao.