Wie man mit 60 jung und gesund bleibt
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Speaker
Willkommen im zweiten Teil mit Alphons Burgscher aus Österreich, wo es darum geht, wie du auch mit knapp 60 Jahren, was ja kein Alter ist, aber wie du auch mit knapp 60 Jahren noch jung, fit und gesund aussehen kannst und dich vor allem hervorragend vegan ernähren kannst.
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Speaker
Im ersten Teil, falls du ihn noch nicht gehört hast, haben wir ganz viel darüber gesprochen, wie Alfons sein Umfeld auf ihn reagiert als Veganer, obwohl seine Familie teilweise auch nicht vegan ist, wie er damit umgeht, was ihn dazu beschlossen hat oder bewogen hat, tatsächlich dann vegan zu sein und das schon seit vielen, vielen Jahren und warum er die Fleischmafia nicht unterstützt und du lernst auch noch,
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Speaker
warum ein Hähnchen für 3,50 Euro einfach nicht gut für deine Gesundheit sein kann und vor allem auch nicht gut für die ganze Menschheit und für die Umwelt sein kann. Schau doch auf jeden Fall rein. Jetzt geht es im zweiten Teil darum, wie Alfons sich ernährt und noch vieles, vieles mehr.
Einführung in den VEGAN Podcast mit Christian Wenzel
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Speaker
Willkommen im VEGAN Podcast mit Mr. Brocoli. Du erfährst hier alles über vegane Ernährung in Verbindung mit jungem Aussehen, Fitness und optimale Gesundheit. Und jetzt kommt dein Christian Wenzel.
Entwicklung der veganen Ernährung von Alphons
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Speaker
Alfons, willkommen zurück. Schön, dass du da bist. Danke, Christian. Freue mich. Ja, also auf jeden Fall. Du hast viel schon Erkenntnisse geteilt. Gehen wir doch mal damit rein.
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Speaker
Ist deine Ernährung heute anders wie am Anfang deiner veganen Zeit? Und dann anschließend gerne, wie sieht die Ernährung heute aus? Ja, sie hat sich ein bisschen geändert, das muss ich sagen. 2011 hat es erstens noch kaum Produkte gegeben. Also natürlich Gemüsesalate hat es immer gegeben, aber sonst hat es zum Beispiel Brotaufstriche, musste man alle selber machen.
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Speaker
Heute gibt es ja eine Vielzahl an Brotaufstrichen. Aber man muss ja grundsätzlich unterscheiden, vegane Ernährung kann ja sehr schädlich sein. Wenn du nur von Brot und Whisky lebst, ist ja alles vegan und Zucker, dann ist das einfach nicht gesund, ist aber vegan.
Herausforderungen und Lösungen beim Wechsel zur veganen Ernährung
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Speaker
Wenn man sich wirklich damit befasst, kommt man dann auch als Veganer darauf, dass zum Beispiel diese Glutengeschichten im Brot nicht gut sind, dass zu viel Kohlehydrate, wenn man nur plötzlich Reis und Kartoffeln einen Haufen isst,
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Speaker
auch nicht gut ist und so hat sich das eben in die Richtung entwickelt, dass ich sehr darauf achte, dass wenn möglich glutenfreies Brot oder glutenfreies Brot, nennt man das glaube ich richtig, natürlich viel Gemüse, viel Salat, das ist die Basis und das in allen möglichen Varianten.
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Speaker
Und wie sah die am Anfang aus? Hattest du dann am Anfang tatsächlich mehr Brot, mehr Reis, mehr Kohlenhydrate und auch glutenhaltige Lebensmittel drin und bist dann jetzt mehr umgeschwenkt auf Gemüse, wahrscheinlich auch Obst und mehr unverarbeitete Lebensmittel?
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Speaker
Ja, es war einfach so, es war ein Prozess, weil durch das, dass ich von einer Minute auf die andere gesagt habe, ich bin vegan, ist die ganze Familie, speziell meine Frau, natürlich sehr gefordert gewesen. Und am Anfang habe ich teilweise einfach dasselbe gegessen wie sie, habe einfach das Fleisch oder das Tierische weggelassen oder habe gesagt, du hast da keinen Käse rein, tu da kein Ei rein und das esse ich dann.
Lieblingsgerichte und Gewichtskontrolle
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Speaker
Aber das wollte ja dann auch meine Frau nicht, natürlich.
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Speaker
Und so haben wir dann Kochbücher gekauft, haben uns in die Richtung weiter informiert und heute macht sie oft schmackhaftere Dinge, vegane, wie andere im normalen Sektor.
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Speaker
Ja, geil. Was sind da so eure Lieblingsrezepte zu Hause? Also zum Beispiel hat übrigens auch ein Schwager von mir, der hatte ein Restaurant, mittlerweile ist er in Pension. Der hat dann zum Beispiel Glasnudeln, Glasnudeln mit Curry, Gemüsekurry gemacht. Und das ist anscheinend extrem gut auch gegangen. Und das ist eine Lieblingsspeise von mir. Es gibt Risotto, zum Beispiel Pilzrisottos, Gemüserisotto.
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Speaker
Viel in die Richtung, aber ich versuche auch die ganzen Kohlehydrate natürlich eher zu reduzieren. Auch Brot habe ich sehr reduziert. Woran liegt das? Das liegt eigentlich eben am Thema Gesundheit und am Thema Zunahme. Ich will ja nicht zunehmen. Seit 30 Jahren bin ich immer so geschwankt zwischen, ich glaube, das Niedrigste war 57 Kilo und das Höchste war mal 65 Kilo.
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Speaker
Ehe kurz bevor ich vegan geworden bin, dann habe ich von 65 auf 60 abgenommen als Veganer. Das ist auch ein toller Nebeneffekt, wenn man sich von Normals sozusagen Ernährer zum veganen Ernährungsstil entschließt. Ja, das hat sich einfach dann so entwickelt.
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Speaker
Und du hast abgenommen, obwohl du jetzt nicht besonders irgendwie auf deine Ernährung geachtet hättest, in Form von Kalorien oder wie auch immer. Also einfach nur durch die Umstellung. Vielleicht hast du auch mehr Giftstoffe losgelassen. Und vor allem eben diese Kohlehydrate.
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Speaker
Durch das, dass ich dann immer mehr Kohlenhydrate auch reduziert habe oder geschaut habe, dass eher kleinere Portionen Kartoffeln oder Reis oder Nudeln sind. Oder eben, wenn es pflanzliche Nudeln sind, ist ja nicht so ein Problem. Wenn es so ist, gibt es ja verschiedene Produkte.
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Speaker
Bist du dann trotzdem satt? Also trotz der Umstellung jetzt, weil viele sind ja quasi Kohlenhydrate-based und die brauchen dann eine Anzahl von Kohlenhydrate, um satt zu werden. Hast du dann mehr Protein auf dem Teller oder wie ist deine Strategie? Also ich werde schon satt, aber es hängt natürlich davon ab, wie viel Bewegung du machst. Wenn du auf dem Bau arbeitest, wirst du sicher mehr brauchen wie ich, der so ein Büro-Mensch ist und vielleicht mal spazieren geht oder wandern geht. Ganz klar.
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Speaker
Ich bin weniger ein Kalorienzähler und ich schaue auch nicht unbedingt auf die Eiweiße und so weiter. Wir haben natürlich Linsen bei einer Serie.
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Speaker
Breite Auswahl mittlerweile, meine Frau guckt hervorragend und eben in jegliche Richtung und wir wissen natürlich, dass Linsen, wir haben sehr viel Linsen, das ist natürlich viel Eiweiß, dass das wirklich eine gute, ausgewogene Mischkost ist, die wir so während einer Woche zu uns nehmen. Sie ist ja das auch mit.
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Speaker
Aber sonst bin ich jetzt kein Kalorienzähler und so weiter. Vielleicht ist mir das geblieben, wo ich in den 80er Jahren dieses Buch gelesen habe, Essen Sie wenig, Essen Sie wenig, Essen Sie wenig, dass ich einfach schaue, dass ich nicht immer an die Grenze gehe. Das ist, glaube ich, ein großer Fehler, immer an diese Grenze zu gehen, weil dann bist du meistens eh schon drüber.
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Speaker
Wenn du merkst, während dem Essen, du bist voll, dann bist du in der Regel, ist das zu viel. Du bist drüber. Und es hat einen russischen Wissenschaftler gegeben, der hat ein ganz gutes Buch geschrieben. Wenn ich es finde im Moment, dann kann ich das nennen. Da ist es. Galina Shatalova. Wir fressen uns zu Tode. Kennst du das?
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Speaker
Spitze. Die hat mit kranken Menschen, mit Menschen, die aufgegeben wurden von der Schulmedizin, durch die Wüste gewandert. Ich weiß nicht, 500 Kilometer oder so was. Oder halt viele Kilometer, sagen wir es so. Ich glaube, mit 500 Kalorien am Tag. Und die waren gesünder, wie die Parallelgruppe, die eigentlich gesund gestartet sind, aber normal gegessen haben.
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Speaker
nach dieser Wanderung. Das ist krass, das ist echt krass.
Wichtige Ernährungstipps und Routinen
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Speaker
Das hängt auch an der Menge. Also man muss das Ganze wirklich gesamtheitlich, ganztheitlich betrachten, auch die Menge unbedingt. Vor allem wenn man zum Beispiel abnehmen will oder nicht zunehmen will, ist die Menge auch entschämt. Nicht nur was du isst, sondern auch die Menge. Ja, da bin ich auch ganz sicher und ich glaube, es ist ja auch so ein bisschen
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Speaker
jetzt schlechtes Wort, Propaganda von der Ernährungsindustrie. Es ruhe ich große Portionen. Ich meine, dann wird er dann auch mehr damit verdient und es wurde ja schon sehr, sehr oft auch belegt, dass vor allem kleinere Portionen
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Speaker
wenn du richtig isst und wenn dein Körper sehr, sehr gut Nährstoffe absorbieren kann, dann eben sehr, sehr hilfreich aussehen. Natürlich ist es so, wenn du jetzt ganz schlecht im Nährstoffabsorption bist, dann brauchst du gegebenenfalls auch größere Mengen, weil dein Körper dann eben nicht die benötigten Nährstoffe da rauskriegt. Also das lerne ich auch gerade im Hippocreative Health Institute. Es gibt da diesen schönen Spruch, du bist, was du isst.
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Speaker
Der stimmt schon zum Teil. Ich habe hier aber eine Update erfahren. Und es war nicht, dass alleine du bist, was du isst, sondern du bist, was du absorbierst. Und du kannst ja die besten Lebensmittel in dich reinstopfen. Wenn dein Körper sie nicht assimilieren kann, nicht aufnehmen kann, dann ist es ein großes Problem. Und ich denke, das haben heutzutage sehr, sehr viele Menschen, dass sie einfach, ja, teilweise leaky gut, teilweise verklebte Dämme, teilweise wirklich
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Speaker
noch nie irgendwie eine Darmreinigung gemacht und dann ist dann teilweise, das sind 5, 10, 15 Kilo, das musst du dir vorstellen, an Kot, an Resten, die sich da angesammelt haben im Darm da drin.
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Speaker
Und das behindert natürlich ganz klar die Gesundheit von innen. Und dann musst du gegebenenfalls auch sehr, sehr viel essen, weil einfach die Nährstoffaufnahme sehr gering ist. Also, wer sich da jetzt gerade wiederfindet, kann natürlich dieses Buch lesen.
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Speaker
B, aber auch mal darüber nachdenken, ja, sich von innen zu reinigen. Auch dazu haben wir eine super Episode gemacht. Schau da gerne mal rein, liebe Zuhörerinnen, liebe Zuhörer. Es müsste ein paar Episoden einfach zurück sein. Die heißt Innere Gesundheit oder Internal Awareness. Und das sind ganz, ganz tolle Tipps hier von den Profis im Hippocreatus Health Institute, wie du dich innerlich selber säubern kannst.
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Speaker
Alphons, verrate doch uns heute mal, wie hast du dich gestern ernährt? Was ist so ein typischer Ablauf im Tag? Frühstückstour? Hast du Mittag und Abendessen? Hast du fünf Mahlzeiten? Und wenn ja, was genau isst du? Ich esse zweimal am Tag.
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Speaker
Ich mache zusätzlich, du hast es vorher schon erwähnt, die Absorption. Da werden wir eigentlich beim nächsten Thema das Ganze entgiften. Wenn ich vielleicht vorher noch etwas anderes sagen darf. Wenn jemand wirklich daran denkt, umzusteigen, egal von welcher Ernährungsform auf das Vegane, dann ist es ganz gut, wenn man
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Speaker
eine Fassenwoche zum Beispiel macht, Fassen einlegt, dass der Körper sich reinigt, vielleicht noch Entgiftungsmöglichkeiten in Betracht zieht und dann mit dieser neuen veganen Ernährungsform startet. Da hat er weit mehr Erfolg, jeder mehr Erfolg und das klappt dann auch viel besser. Das zudem vielleicht noch und wie gesagt, ich mache zusätzlich noch
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Speaker
Praktisch Intervallfasten. Also ich schaue, dass ich so spät wie möglich frühstücke. Meistens wird es mindestens 10 oder 11, teilweise am Wochenende 12 Uhr. Wir haben heute um 12 Uhr gefrühstückt. Da gibt es Radieschen, da gibt es
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Speaker
Kohlrabi, da gibt es meistens nämlich Kohlrabi als Plattform statt Brot für Brotaufstriche. Aber ich esse natürlich auch glutenfreies Brot und teilweise auch normales. Ich bin da nicht päpstlicher wie der Papst. Ich will mich da jetzt nicht herstellen wie der Papst der Ernährung. Aber wenn man ein Normalgewicht hat, ist das kein Problem. Der Körper verkraftet das ja. Darauf gehe ich vielleicht später noch ein.
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Speaker
Und zum Mittagessen ist sozusagen das Abendessen. Wenn man 11 Uhr, 12 Uhr frühstückt, dann 17 Uhr, 18 Uhr. Ich schaue einfach, dass wir 14 Uhr Pause haben. Dass der Körper 14 Uhr Pause hat zwischen Abendessen und wieder Frühstück. Was hatten wir gestern? Ich hatte ein schlechtes Gedächtnis. Was habe ich gestern gegessen? Ah ja, wir waren Abendessen.
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Speaker
Ravioli mit Rote-Bete-Füllung, Gemüse, das war hervorragend. Das war ein Hotel, das drei vegane Alternativen angeboten hat, hervorragend gut. Da sind wir vielleicht auch schon bei. Und zu Hause, was ist so ein typisches Abendessen bei dir zu Hause? Es gibt kein typisches Abendessen, weil meine Frau so vielfältig kocht. Also wir haben nicht
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Speaker
Klassnudeln mit Gemüsekarriere. Nein, das hatten wir nicht. Aber ich kann es dir nicht einmal sagen auswendig. Aber es war hervorragend gut, wie alles, was meine Frau kocht.
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Speaker
Ein Hoch auf deine Frau, lieber Alphonse. Sag ihr ganz glänzliche Grüße. Schön, dass es sie gibt und dass sie so hervorragend für dich sorgt und kocht. Das hat ja nicht jeder zu Hause. Du ernährst dich schon sehr, sehr bewusst. Finde ich mega klasse.
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Speaker
Hast du denn irgendwelche Herausforderungen, dass du manchmal Kombinationen machst, wo du dich dann voll fühlst, geblät fühlst oder irgendwas? Weil du scheinst dir schon auch noch einiges an gekochtem zu essen. Hast du dich dann, zweite Frage, hast du dich schon auch schon mal mehr damit befasst, mehr Ruckoss in dein Leben zu integrieren? Also so gekochtes esse ich eigentlich nicht. Es ist gegart.
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Speaker
Meine Frau hat ein Garsystem, wir garen. Das ist doch ein großer Unterschied. Und das haben wir schon seit 20 Jahren, dieses Garsystem. Und das ist schon nicht kochen, also die Nährstoffe sind schon drin. Das ist uns bewusst, dass man mit kochen alles tötet. Was wollte ich jetzt sagen?
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Speaker
Wie war die Frage nochmal? Das wäre die nächste Stufe, das stimmt. Ich greife zwar ab und zu, wenn es etwas gibt, bevor es im Topf wandert, nehme ich eine Karotte weg oder einen Brokkoli und esse einen Roh. Aber so Rohköstler ziehen wir jetzt nicht. Ein Hoch auf dich!
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Speaker
Also wenn du da schon garst oder dämpfst, dann ist das natürlich schon mal mega, mega gut. Also ich finde immer ein guter Indikator ist, wenn ich was zu Tote gekocht habe, sozusagen, dass sich die Farbe auch ändert. Also du merkst es bei Linsen beispielsweise, du merkst es bei vielem Gemüse. Die Farbe ändert sich, wird meistens nicht mehr so brillant.
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Speaker
geht zum Beispiel auch in eine ganz andere Farbe über. Also wenn ich jetzt beispielsweise irgendeinen Curry esse und da sehe ich den Brokkoli, der schwimmt da so dunkelgrün, völlig abgelatscht oder abgehandelt da drin, dann weiß ich, hey, ich esse zwar einen Brokkoli, ich esse zwar Gemüse, doch was ist da tatsächlich noch an Enzymen, an wirklichen Vitaminen enthalten? Wahrscheinlich nichts mehr. Und ich lebe sowieso so knackig. Es muss knackig sein bei mir, noch bissfest, also nicht so nass.
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Speaker
Wir brauchen was zum Kauen, richtig?
Debatte über Fleischkonsum und pflanzliche Zukunft
00:16:13
Speaker
Richtig, richtig gut. Super. Was gibt es abseits der Ernährung noch für tolle Tipps, die du vielleicht teilen möchtest an unsere Zuhörer? Ich habe es vorher kurz erwähnt. Es wird immer wieder das Gebiss des Menschen und der Magen-Darm-Trakt angesprochen und deshalb muss der Mensch Fleisch essen.
00:16:32
Speaker
Und viele Fachleute nehmen diese Tatsache, dass wir eben so ein Allesfressergebiss, wenn ich das so sagen darf, und ein System, ein Magen-Darm-System haben, das eben alles verdauen kann, als Grundlage, so zu sagen, der Mensch muss wie so ein Löwe jeden Tag Fleisch essen.
00:16:49
Speaker
Aber der Mensch ist einfach, wir müssten viel schneller rennen können, um überhaupt die Chance zu haben, ein Tier zu erlegen. Und stell dir mal vor, wenn du vor etlichen tausend Jahren einen Hasen mal fangen hättest können, wahrscheinlich einen Kranken, jetzt isst den mal.
00:17:09
Speaker
Ohne Feuer oder sonst was, ohne Kochen, ohne Zubereitung. Das ist ein Trugschluss. Und sogar die Menschenaffen wie Gorillas, die essen ausschließlich Pflanzen.
00:17:21
Speaker
Auf der anderen Seite muss man sagen, zum Glück ist der Mensch mit so einem Körper ausgestattet und nicht alles fressen. Sonst hätte er die Notzeiten, die es gegeben hat, die letzten Jahrtausende oder zigtausend Jahre, gar nicht überlebt. Und eines glaube ich da ganz ganz fest, dass vor Jahrtausenden, als man wirklich das der Mensch zum ersten Mal Fleisch verzehren musste, um vielleicht zu überleben, weil er ein Notfall war, sich vermutlich fast übergeben hat.
00:17:49
Speaker
Weil zu dieser Zeit hat ja niemand freiwillig wahrscheinlich Fleisch gegessen, wo es noch kein Feuer gab, noch gar nichts. Sobald er nur eine einzige Alternative von Mutter Natur gefunden hat, bin ich hundertprozentig überzeugt. Und jedem Menschen sollte heute klar sein, aus meiner Sicht, dass die Menschheit über Jahrtausende gelernt hat, Fleisch irgendwie essbar und genießbar zu machen.
00:18:13
Speaker
mit Abhängen, dass es noch mehr verfault, Einlegen in alle möglichen Flüssigkeiten zum Beispiel, mit Feuer, also heute Strom, Herd und so weiter, Salz und Gewürzen, geht das heute. Man hat das wirklich jahrtausende lang geübt und alles mögliche erfunden.
00:18:30
Speaker
Jetzt denken wir aber ein paar Jahre in die Zukunft. Was wird jetzt passieren, wenn man sich plötzlich mit Gemüse befasst? Wie kreativ können die Menschen sein? Du siehst ja die letzten acht bis zehn Jahre schon, was sich getan hat. Und wenn man da mal in die Zukunft schaut, zehn, zwanzig Jahre nach vor, da wird sich extrem viel tun mit Pflanzen. Das wird ein Schlaraffenland der Ernährung.
Ganzheitliche Vorteile der veganen Ernährung
00:18:54
Speaker
Und das Ganze ohne irgendein Wesen töten zu müssen.
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Speaker
Mega geht mega gut. Also es gibt ja auch Hinweise auf den Darm. Wie du sagst, der Darm von Fleischfressern und auch das Gebiss ist fundamental anders wie unseres. Und wenn wir halt wissen, dass Fleisch bis zu drei Tage bei uns im Körper verbleibt, dann musst du dir ja vorstellen, wie das dann noch mal zusätzlich verfault und was es da die Entgiftung dann eben auch blockiert. Dann weißt du eben, dass das nicht ja nicht unsere natürliche Ernährung ist.
00:19:30
Speaker
Zumal wir auch aktive Lebenswesen sind, also wenn wir jetzt den Löwen nehmen, der jagt einmal.
00:19:36
Speaker
Und dann liegt er acht, zehn Stunden in der Sonne und macht gar nichts mehr. Der kann nichts mehr. Genau, der kann nichts mehr. Der muss erst mal das durch seinen riesen Magen verdauen und hat dadurch natürlich eben auch ein ganz, ganz anderes System. Du hast das super, super gut zusammengefasst. Mega geile Tipps. Und da gibt's aus meiner Sicht nichts mehr hinzuzufügen. Wenn ...
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Speaker
Du lieber Alfons, eine letzte Sache gerne mitgeben möchtest. Welche ist das denn? Ich denke mal folgendes. Auch Ernährung ist eine Entwicklungssache. Und egal wie sich jetzt jemand ernährt, der will den nächsten Schritt tun. Entwicklung heißt immer den nächsten Schritt tun. Und wenn jemand den nächsten Schritt tun will, egal wie er sich ernährt,
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Speaker
soll er kleine Schritte tun. Einfach vielleicht, wenn er tierisch noch sich ernährt, mal Milch, Milchprodukte weglassen oder Eier weglassen, wie er immer. Man nimmt sich oft viel zu viel vor. Und wenn man dann feststeht, hoppla, ich habe jetzt Eier weggelassen und ich lebe immer noch nach drei Wochen, super, geht es mir gut? Man kann sich ja das fragen. Und es wird so sein. Und dann macht man den nächsten Schritt. Oder man lässt einen Tag mehr Fleisch weg. Wenn man das überlebt, dann vielleicht einen zweiten Tag.
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Speaker
Einfach, dass man selber mit kleinen Schritten feststellt und man muss das eben selber feststellen, dass das gut tut.
00:21:10
Speaker
Wenn ich dran denke, wo ich umgestellt bin, der Stuhl hat sich geändert. Die Energie zum Mittag, das geht von morgen bis zum Abend durch ohne Probleme und wenn ich 12-14 Stunden arbeite, da tut sich was und das wird jeder spüren. Natürlich vielleicht nicht nach einem Tag, aber wenn man es längere Zeit durchhält, vielleicht einen zweiten dranhängt, einen dritten,
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Speaker
Aber in kleinen Schritten. Ich weiß, es ist eben eine Entwicklung und wenn man zu viel auf einmal will, kommt der Rückschritt, dann kommt das Verwerfen des Ganzen und das ist ja nicht das Ziel des
Veganismus und persönliches Wachstum
00:21:46
Speaker
Ganzen. Und dann wird jeder seine Ziele erreichen.
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Speaker
ganz ganz toll über Alphons. Vielen lieben Dank und du liebe Zürcherin, liebe Zuhörer. Ich wünsche dir von Herzen, dass auch du deine Ziele erreichst, dass du der Welt vielleicht noch mehr ein Licht, noch mehr ein Geschenk sein kannst, indem du die ersten Steps auch in Richtung vegane Ernährung machen kannst oder deine vegane Ernährung sogar noch optimieren kannst. Und dadurch wird sich eben auch dein Geist und deine Seele mehr entfalten können. Ich merke es täglich an mir, wie auch ich
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Speaker
einfach emotional dadurch wachsen kann. Und das haben wir auch sehr, sehr schön heute am Alfons erlebt. Alfons, es war mir eine große Ehre, dass du hier dabei bist. Ich denke, du wirst die nächsten 60 Jahre noch unter uns verweilen, wenn du so weitermachst. Ich muss mir ja Sorgen machen hier. Danke, hat mir sehr viel Spaß gemacht. Vielen Dank.
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Speaker
So großartige Menschen, die haben wir natürlich gerne sehr, sehr lange Zeit noch um uns, denn sie sind die Menschen, die der Welt ein Geschenk sind. Ja, wenn du mehr erfahren möchtest, liebe Zürcherin, liebe Zürcherin, schau gerne in die Show Notes, da haben wir wieder eine Seite mit allem zusammengefasst, was es Wichtiges zu dieser Episode gibt.
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Speaker
Wenn du die Bücher dir holen willst, gibt es die sogar teilweise gratis im Audible-Probemonat. Schau da auch gerne rein. Und vieles, vieles mehr erwartet dich auf unserem Blog. In diesem Sinne sage ich auch heute wieder, stay healthy, stay vegan, eat your broccoli.
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Speaker
Das macht der Alphons auch, vor allem im Rohzustand. Und wenn du mir eine Frage stellen willst, dann gibt es jetzt eine Möglichkeit, nämlich UpSpeak. Das ist eine neue Mentoren-App, wo du persönlich mir eine Frage stellen kannst und ich kann sie dir dort beantworten. Schau da also gerne rein. Ich freue mich auf dich. Bis zum nächsten Mal.