Einführung von Beatrice Bürger
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Willkommen in deinem neuen Lieblingsformat, die vegane Welt neu denken. Und heute habe ich eine ganz besondere Überraschung für dich, nämlich wir haben eine wunderbare Frau zu Gast, die liebe Beatrice Bürger. Sie ist nicht nur Unternehmerin, Mutmacherin und vor allem Coach und letztlich Trainerin von richtig großen Unternehmen, sondern sie ist auch Initiatoren des Reflection Summit und
Reflektion des Reflection Summit
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Sie trägt in diesem Format, also in den nächsten 20 Minuten, die Lösungen von vielen Professoren und Doktoren, aber auch Wissenschaftlern und vor allem aus dem Land Costa Rica zusammen, wie wir diese Welt neu denken können.
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Sie zeigt auf, wie natürliches Leben, wie zum Beispiel durch die Permakultur möglich ist und warum Olaf Steiner gesagt hat, dass der Mensch zwölf Sinne hat. Zwölf Sinne?
Costa Ricas nachhaltiges Energiemodell
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Hast du davon vielleicht einige noch nicht gekannt? Dann solltest du jetzt auf jeden Fall die nächsten 20 Minuten dir zuhören.
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Sie startet mit letztlich beängstigten Statistiken, wie viel Müll wir verbrauchen, wie viel Strom wir verbrauchen jeden Tag und wie viele Gedanken wir denken und diese Zahlen sind einfach astronomisch. Sie zeigt aber auch auf, wie zum Beispiel in einem Land wie Costa Rica, in dem sie seit mehreren Monaten oder sogar Jahren lebt, wie es anders sein kann.
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wie ein Land wie Costa Rica zum Beispiel 95 Prozent seiner Energie selbst aus eigenen Naturmitteln erzeugt, so dass du kein schlechtes Gewissen mehr haben musst, wenn du zu Hause irgendwie dein Licht anmachst. Sie zeigt auf, wie ein Leben mit nachhaltigen Ressourcen umgehen kann und sie liefert direkt ein letztlich Online-Kongress mit dem Reflections Summit, in dem wir wirklich Prof. Dr. Dr. Gerald Hüther
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der Dr. Christian Berg von Club of Rome, also Vorstandsmitglied von Club of Rome mit dabei haben, aber auch wirklich viele andere Vordenker, die letztlich diese Welt neu denken. Wie du mit glitze kleinen Schritten zu Hause, ohne dich groß verändern zu müssen, ein Vorbild sein kannst, das erfährst du jetzt in den kommenden Minuten. Liebe Beatrice Bürger, schön, dass du noch dabei bist. Let's go!
Beatrices Umzug nach Costa Rica
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Muchísimas gracias. Ein ganz, ganz herzliches Dankeschön aus Costa Rica. Ihr hört vielleicht im Hintergrund den ein oder anderen Vogelzwitschern oder vielleicht auch das Meeresrauschen. Ich bin hier ausgewandert nach Costa Rica und ich kann auch gerne gleich erzählen weshalb. Doch erstmal dazu, weshalb wir die Welt neu denken sollten, können, dürfen, wollen.
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Und uns erlaubt es, gerade in diesem Jahr 2020 wachgerüttelt zu werden. Die Auswirkungen, ich sage es jetzt mal ganz frei raus, der Corona-Krise sind enorme und ich hoffe wirklich, dass die Erde hat uns meines Erachtens nach so ein bisschen genommen, gepackt und geschüttelt, dass wir mehr
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hinterfragen, was wir hier gerade überhaupt tun. Meines Erachtens ist es schon fünf nach zwölf wirklich ins Handeln zu kommen. Wir sind momentan rund acht Milliarden Menschen auf der Welt und es gibt Sachen, die wir entweder vergessen haben, verdrängen oder gar nicht wahrnehmen wollen. Pro Jahr produzieren wir Menschen.
Herausforderungen der globalen Nachhaltigkeit
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Ungefähr 2,01 Milliarden Tonnen Müll weltweit. Ist das nicht unglaublich? Ungefähr 21 Billionen Kilowatt pro Stunde an Elektrizität verballern wir jährlich.
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2019 sind etwa 1,92 Billionen US-Dollar für Waffen ausgegeben worden, weltweit. Und dann frage ich in die Runde, ist dir das überhaupt bewusst? Wir atmen als erwachsener Mensch 12 bis 15 Mal pro Minute, bestehen aus 70 Prozent Wasser, 90 Prozent unser Gehirn, ungefähr Pimaldown.
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50 bis 150 Pflanzen und Tierarten sterben pro Tag aus.
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Wir haben ca. 2500 bis 3000 Gedanken pro Stunde als Mensch. Und Kinder, und das ist nachgewiesen, die nicht groß in der Natur aufwachsen, also die wie so heute viele vor dem Computer sitzen, vor dem Fernseher oder vor dem Smartphone, die verlieren früher oder später mehr oder weniger die Verbindung zu einem gesunden Leben.
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Speaker
Sachen, Fakten, die letztendlich für alle zugreifbar sind. Heutzutage mehr denn je dadurch, dass wir ja die Globalisierung so nach vorne getrieben haben und Digitalisierung ein großes, großes Gut ist, was oftmals gar nicht wirklich mehr nur für etwas Gutes genutzt wird, sondern
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Ja, ich sag mal, alle wünschen sich schnelleres Internet. Aber gegen 4G protestiert man. Also da frag ich mich, was wollen die Menschen überhaupt? Was wollen wir? Was möchtest du? Und ich glaube wirklich, dass dieses Jahr einige wach edeln dürfen.
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Ich bin nach Costa Rica ausgewandert, weil ich als Kind schon gespürt habe, dass ich Deutschland früher oder später verlassen werde. Ich möchte gerne in einem spanisch sprechenden Land leben. Ich mag den kalten Winter in Europa, in Deutschland nicht. Ich weiß, es ist ein Klischee und viele denken ja, ja.
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wie so viele, aber es ist noch viel mehr bei mir. Und 2015 war ich das allererste Mal in Costa Rica und hab mich mit der ersten Sekunde lang in das Land verliebt. Und als ich 2017 mitten in der Pampa
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in einem Grundstück besichtigt habe und ich wollte ursprünglich ein Haus kaufen, was schon fertig war. Ich wollte nicht noch mehr produzieren, nicht noch mehr Häuser auf der Welt. Es gibt so viele freistehende Häuser auf der Welt, dass ich nicht bauen wollte. Es hat aber nicht geklappt. Und auf einmal stehe ich da mitten in einer Pampa, in einem Grundstück, in der Natur.
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Und die Bäume haben gesagt, endlich bist du da, willkommen zu Hause. Und mein Bauch, meine Intuition, ja, die wusste es einfach. Und somit bin ich nach und nach habe alles organisiert, ausgewandert und kann nur sagen,
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Für mich, für meinen Lebensweg, für meine Aufgabe hier auf Erden ist das genau der richtige Schritt gewesen, weil ich einfach diese Energie in anderen Städten und insbesondere in Berlin, ich komme ursprünglich aus Berlin, hier nicht habe. Ich bin hier komplett eins mit mir selber, mit der Natur. Man nimmt hier die Flora und Fauna ganz anders wahr. Ich nehme sie ganz anders wahr.
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Insbesondere eine wunderschöne Begebenheit. Ich saß in der Küche und habe rausgeschaut und auf einmal sehe ich da etwas Kleines durch dem Garten laufen und dachte mir, ganz schnell mal rausflitzen. Und das war eine Rotwangen-Schmuckschildkröte.
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Dieser Moment ist so eingeprägt in mir. Zweimal habe ich sie gesehen und bin unglaublich begeistert und zugleich erschrocken, wie wir teilweise in anderen Ländern auf der Welt mit den Tieren und mit uns umgehen.
Costa Ricas Umweltpolitik
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Denn wenn man bedenkt, dass man Fische oder Tiere im Terrarium, im Aquarium in Boxen hält und sie hier in Costa Rica durch meinen Garten laufen, dann frage ich mich, wie lange wollen wir damit noch weitermachen?
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Costa Rica hat kein Zoo. 2013 wurde beschlossen, dass kein Tierpark, kein Zoo mehr existieren darf. Costa Rica hat dieses Jahr oder letztes Jahr den 29. Nationalpark eröffnet, hat weltweit die größte Biodiversität, fünf Prozent meines Erachtens. Überhaupt ist es so unglaublich.
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1949 wurde die Armee abgeschafft und Costa Rica produziert zu 96 Prozent, Pi mal Daum, seinen eigenen Strom, die Elektrizität. Ich habe also kein schlechtes Gewissen, wenn ich ganz normal den Stadtstrom nehme, die Stadtanbindung, weil es wird eh naturbezogen erzeugt.
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Speaker
Und Costa Rica ist meines Erachtens nach eines der Länder, die als Vorreiter gelten und für viele Länder wirklich nachweisbar, das kann man alles im Internet recherchieren, ein Vorbild ist. Das war nicht immer so.
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Auch Costa Rica hat seine Fehler gemacht. Und das Schöne allerdings ist, wieso der eine oder andere Mensch auch, wenn man erkennt, dass man in eine falsche Richtung läuft, dass sie nicht gesund ist, dass sie einen krank macht, dass sie etwas falsch, also nicht falsch im Sinne von Bewertung, sondern dass es gegen unser naturell ist, gegen unsere Erde, die Natur zerstört oder in eine so dekonstruktive Richtung geht, aufzuwachen und zu erkennen,
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dass man besser einen anderen Weg einschlägt. Das hat Costa Rica getan. Denn auch hier im Land wurde viel, viel Regenwald abgeholzt. Seit ein paar Jahrzehnten ist es so, dass es hier Förderprogramme gibt für Wiederaufforstung. Als der Tourismus hier ganz groß wurde, hat Costa Rica früher oder später erkannt auf Vaya, umso mehr Touristen hier reinkommen, umso mehr geht unsere Natur kaputt. Und das ist in anderen Ländern genauso. Ich sage nur Machu Picchu.
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Also hat sich Costa Rica dazu entschieden, etwas anders zu machen. Und das ist mein Zuhause und das lebe ich. Und ich finde es so wunderschön, hier die Natur so wahrzunehmen. Die Kinder wachsen hier ganz anders auf. Und ja, der Tourismus auch jetzt vor allen Dingen im Rahmen der Auswirkungen der Pandemie, der Pandemie, der, Entschuldigung,
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Der Corona-Krise sind weltweit nur noch fünf Prozent der Flugverbindungen aktiv. Auch das wird sich nach und nach wieder neutralisieren, sage ich jetzt mal. Und ich hoffe sehr, dass sich das Bild nach der Corona-Zeit deutlich ändert.
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mit einem anderen Ziel. Ja, auch hier in Costa Rica ist die Auswirkung so enorm, dass es viele Menschen gibt, die ums Überleben kämpfen. Und der Verdienst in diesem Land ist einfach anders, als wir es in Europa gewohnt sind. Das heißt, viele haben nicht mal mehr das Geld, ihre Mitarbeiter zu zahlen, so wie es uns teilweise halt in Europa geht. Nein, sie haben kaum Geld, um ihre Kinder zu ernähren.
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Und das ist etwas, was natürlich auch Auswirkungen des Tourismus hier im Land hat. Aber Leute, lasst uns aufwachen, lasst uns einfach mal etwas umdenken. Eine Strategie muss her, die einen Wechsel mit sich bringt. Denn ich glaube ganz, ganz fest, dass das etwas ist, wo wir angehalten sind, endlich umzusetzen. Es gibt zum Beispiel Professor Christian Berg, der seit über 20 Jahren sich mit Nachhaltigkeit beschäftigt.
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Er ist der Meinung, definitiv wir sind in einem Teufelskreis.
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Wir dürfen wirklich endlich unsere Lebens- und Verhaltensweisen überdenken. Es ist Zeit.
Bildungsreformen in Costa Rica
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Er ist sehr, sehr erfolgreich und er ist unter anderem auch im Präsidium des Deutschen Club of Worms. Ein Mensch, der wirklich sehr, sehr, sehr, sehr viel für Nachhaltigkeit tut. Er hat unter anderem auch ein Buch geschrieben, ob Nachhaltigkeit eine Utopie ist. Natürlich, für viele ist es eine Utopie, kann ich mir sehr gut vorstellen. Aber
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Im Kleinen kann jeder einzelne Mensch für sich in seinem Alltag etwas finden, wo man mit einem klitzekleinen Schritt einfach vorangeht und als Vorbild zum einen für sich selber ist, für sein ethisch und moralisches Verständnis im Leben, für seine Kinder. Und selbst wenn man nur einen Balkon hat und dafür ist Birgit Schattling eine sehr, sehr gute Bekannte und mittlerweile, würde ich mal sagen, auch Freundin von mir, weil sie hat einen Balkon,
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Und der ist einfach nur grün. Sie lebt mitten in der Berliner Großstadt und produziert auf ihrem Balkon. Sie hat zwei davon. Also als Selbstversorgung nutzt sie sogar nicht nur Erdbeeren, sondern auch Tomaten. Physales hat sie angebaut. Sie hat, glaube ich, zwei oder drei Apfelbäume auf ihrem Balkon. Und es ist so unglaublich. Nicht nur Kräuter können dort wachsen. Ich sage nur eins. Wenn
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Neurologen wie zum Beispiel ganz bekannt Professor Doktor Doktor Gerald Hüther. Dinge sagen wie ein guter Schulabschluss ist kein Indikator für Intelligenz, sondern von guter Anpassungsfähigkeit. Dann darf uns so etwas doch wachrütteln, dass wir nicht nur den Erwartungen der anderen entsprechen und
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unser Leben so abzufolgen haben, dass wir in den Kindergarten gehen, in die Schule gehen und das lernen, was uns teilweise gar nicht wirklich im Leben weiterbringt, wie lang der Nil ist beispielsweise. Wen interessiert das, wenn wir irgendwann 40 sind und erfolgreich ein Unternehmen leiten wollen, was nachhaltig auch ist?
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Speaker
Da sollte man doch ganz andere Sachen lernen. Also trau dich, anders zu sein. Und meines Erachtens ist das Schulsystem deutlich veraltet und bedarf einer Änderung. Definitiv.
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Costa Rica, als sie damals 1949 die Armee abgeschafft haben, haben sie das Geld unter anderem in Schulbildung, also in Bildung gesteckt und in die Infrastruktur. Das sieht man auch. Costa Rica ist wirklich weiter als andere Süd- oder Mittelamerikanischen Länder.
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Und es gibt hier auch deutsche Schulen, es gibt hier auch Waldorfschulen. Ich habe noch keine Kinder, allerdings höre ich natürlich viel, weil es einfach auch interessant ist für andere, die mich ständig fragen, wie funktioniert das Leben in Costa Rica? Man geht hier zum Beispiel auch ganz anders um mit den Auswirkungen der Corona-Krise. Die Leute haben nicht enorme Angst.
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und sind unsicher, haben Panik und weiss nicht, drehen durch. Das hat man hier in Costa Rica nicht
Gemeinschaftsgeist während der Pandemie
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Speaker
wirklich. Man hat Respekt davor und man achtet sich, man grüßt sich auch weiter, man lächelt sich an und ich liebe diese Menschlichkeit, die hier im Land verbreitet wird innerhalb des Volkes, also innerhalb der Einwohner, sowohl der Einheimischen als auch so Menschen wie ich, die zum Beispiel hierher ausgewandert sind.
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Speaker
Man hat ein ganz anderes Lebensgefühl und das ist doch so wichtig. Um zurückzukommen zu den fünf Prozent der Flugverbindungen, 95 Prozent der Flüge, die gehen momentan nicht, ist es doch interessant zu sehen, was das auch letztendlich mit unserer Natur macht.
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Speaker
gezeigt gesagt, dass zum Beispiel Delfine wieder in Venedig gesichtet wurden. Der azurblaue Himmel ist wieder zu sehen. Man sieht und hört wieder mehr Tiere, die näher kommen, die Vögel, die man schon lange nicht mehr vielleicht gesehen hat. Ich hoffe sehr, dass Insekten, viel, viel mehr Insekten es gibt und wir wirklich anhand dieser letzten Wochen und Monaten so ein bisschen die Erde haben aufatmen lassen können.
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Ich glaube ganz fest zum Beispiel, ich weiß nicht, der eine oder andere kennt vielleicht Doktor Friedyov Kapra, er ist international bekannt, er ist Physiker.
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Speaker
Er meint definitiv, er hat auch seine Ansichten zur Corona-Krise geteilt. Er ist definitiv der Meinung, der Mann ist über 80, dass wir hier ein systemisches Problem haben auf der Welt. Und das nicht erst seit gestern, nicht erst seit diesem Jahr, sondern seit Jahrzehnten.
Permakultur vs. Monokultur
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Speaker
Und es gibt eine Lösung unter anderem. Denn wenn wir betrachten, dass
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Speaker
Die Landwirtschaft einen ganz großen Faktor in unserem Sein hat. Wenn du das erkennst, dann wird sich einiges ändern. Denn die Landwirtschaft macht etwas aus dem kompletten Puzzle, was von heute auf morgen unter anderem in den Auswirkungen ja auch erkennbar ist.
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Speaker
Weshalb die Landwirtschaft, Landwirtschaft bezieht ja sich darauf, dass das Wälder, Felder, unsere Produkte, die angebaut werden oder das Futter für unsere Tiere
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Das gesamte Klima verändert sich durch den Sojaanbau. Das sind Sachen, da kann keiner mehr ein Blatt vor den Mund nehmen. Also einfach die Augen öffnen und man erkennt. Und die Landwirtschaft, ich sag mal nur Monokultur, ist etwas, wo wir uns selber hineingeritten haben in eine Sackgasse.
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Mono heißt, es ist nur eine Sorte angebaut. Kultur ist letztendlich etwas, was mehrere Arten betrifft. Und die Permakultur, die seit einiger Zeit wirklich immer mehr im Kommen ist, gibt es aber schon seit längerem, ist ein System, was
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die Arten der Pflanzen miteinander kommunizieren lässt. Das heißt, es wird nicht nur Kartoffeln angebaut oder Ananas oder Bananenstauden, sondern andere Pflanzen und Arten, die miteinander kommunizieren, die harmonieren. Das heißt, es kommen auch weniger Insekten, die die Pflanze angreifen können, und sie sind somit stärker.
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Speaker
Die Pflanzen ergänzen sich. Das ist wie, wenn du in deinem Umfeld Menschen hast, die dir guttun. Dann ergänzt sich das einfach enorm. Man ist viel stärker. Man hat ein viel besseres Immunsystem. Und das hat Auswirkungen, also wirklich die Landwirtschaft, auf unsere Wirtschaft, auf den Handel. Das, was momentan ja auch stockt.
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weil so viele Flugzeuge nicht fliegen, weil so viele Länder die anderen Länder nicht beliefern können. Die Ökonomie, die Ökologie, die biologische Vielfalt, der Erhalt der Artenvielfalt, so viele Tiere sterben tagtäglich aus, das kann man damit zum Beispiel auch besser in den Griff bekommen. Unsere Gesundheit, die Ernährung,
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regional und saisonal sich zu ernähren. Das ist ein ganz großer Faktor, der natürlich das Höher schneller weiter ausbremst und erstmal einen Riegel vor die Tür schiebt. Aber ist es nicht besser, wenn wir daran uns erinnern, wie es ursprünglich natürlich zu leben ist?
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Unabhängig davon, dass man das schnellste Auto haben möchte, das größte Haus, die meisten effektivsten Mitarbeiter, den besten Umsatz, dass man immer, immer mehr
Naturnahes Leben und Selbstversorgung
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will. Geld kannst du nicht essen. Geld ist ein Tauschmittel. Ja, wir brauchen Geld zum Leben, um unsere Miete zu bezahlen, um natürlich auch uns zu ernähren, etc.
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Aber ist es nicht viel schöner mal ab und zu in seinen eigenen Garten zu gehen oder auf seinen Balkonen und Dinge zu ernten, die einen ganz anderen Geschmackshaushalt verzeichnen, die dir eine Explosion quasi in deinem
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Speaker
Wir haben zwölf Sinne nach Rudolf Steiner, die dir einfach auch deine Sinne erweitern, die Kinder wieder mehr Bezug zu haben. Ich finde es erschreckend. Vor Jahren habe ich einen Artikel gelesen, wo Kinder nicht mal mehr wissen, was ein Kohlrabi ist.
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Speaker
Ich weiß nicht, wie du deine Kinder erziehst, aber immer nur Tiefkühlpizza oder, weiß nicht, Sachen zum Aufbacken in den Ofen zu schieben, ohne dass man wirklich den wahren Haushalt, den wahren Nährwert einer Gartentomate bekommt.
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Speaker
Auch das finde ich interessant, denn ich kenne jemanden, der mal bei uns zu Besuch war. Da war ich sogar auch noch ganz klein und sie hat unsere Gartentomate gekostet und fand, das hat nicht geschmeckt. Warum ist das so? Weil wir so groß werden. Sachen aus dem Supermarkt, die in Plastik eingepackt sind, als wäre unsere Luft giftig, die da an die Tomate kommt. Nur ein kleines Beispiel.
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Speaker
Bueno, ich glaube, es ist jetzt ganz schön viel an Informationen von meiner Seite aus
Persönliche Lebensstilentscheidungen von Beatrice
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Speaker
geflossen. Ihr habt ein bisschen was über mich erfahren, über das was ich denke, über das wie ich lebe, wo ich lebe und ich glaube, dass es an der Zeit ist, ein bisschen mehr auf Nachhaltigkeit zu achten und ja, dass du mittlerweile einfach erkennst, dass wir in unserem kleinen Rahmen etwas tun können. Jeder für sich.
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Speaker
Und ich danke nochmal ganz, ganz herzlich an dieser Stelle, dass es dich gibt. Du hast das in deiner Hand, den Schlüssel. Das Universum hält es dir hin. Du musst einfach nur zugreifen. Bueno, lieber Christian, ich danke dir ganz doll, dass es dich gibt, auch dich, denn du machst etwas ganz Großartiges. Ich bin übrigens seit, oh, ich müsste jetzt lügen, 18 Jahren ernähre ich mich fleisch- und fischreich. Ich esse kein Fleisch und kein Fisch. Ich habe kein Fernseher.
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Speaker
Und ich muss sagen, so ein Medienfasten tut auch mal gut. Probiert das einfach mal aus. Es ist interessant, wie sich die Welt entwickelt und verändert. Macht da einfach mal ein bisschen mit und versucht wieder selbstständig zu denken. Das ist auch die Meinung von Dr. Gerhard Hüte. Wacht auf und glaubt nicht immer das, was andere euch erzählen. Denkt wieder selbstständig. Mit, denkt mit. Ganz, ganz liebe Grüße aus Costa Rica und Pura Vida.