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Epigenetik Biohacks für lange Jugend & Schönheit (ohne OP) #1091

Higher Health Podcast
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485 Plays2 years ago

Hier geht es zum kostenfreien Kongress: https://www.digistore24.com/content/534887/46527/chrisi20/podcast

Hier geht's zum ganzen Video: https://youtu.be/l59-FlEdy3w

Dein bisheriger Glaube, den Genen machtlos ausgeliefert zu sein, könnte sich bald ändern. Im ersten Teil unseres Interviews mit Manuel Burzler erlebst Du, wie Deine Ernährung den Organismus beeinflusst und formt. Die Epigenetik zeigt auf, dass die Art und Weise, wie Du Dich ernährst, langfristige Auswirkungen auf Deine Genetik und die Deiner zukünftigen Generationen haben kann. Manuel und Christian diskutieren, welche spezifischen Ernährungsweisen präventiv und förderlich für Deine Gesundheit sind und wie Du durch bewusste Ernährung einen positiven Einfluss auf Deine genetische Veranlagung nehmen kannst.

Hier gelangst Du zu den leckersten Longevity Rezepten und erfährst, was das Geheimnis der gesündesten und ältesten Menschen der Welt ist.

Du willst mehr erfahren? Schreibe eine E-Mail an: christian@christian-wenzel.com

Mehr mr.broccoli:

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Achtung betreffend Nahrung, Geräten und Supplements:

Vorliegend habe ich meine eigene Erfahrung und die von Interviewpartnern genannt. Das sind die Effekte, die ich bei mir gespürt habe. Diese können bei jedem unterschiedlich ausfallen.

Natürlich kann kein Lebensmittel, keine Nahrungsergänzung oder Superfoods sowie Inspirationen aus diesem Podcast alleine für sich eine Heilwirkung erzielen oder versprechen.

Die beschriebenen Erfahrungen sind keine wissenschaftlichen Erkenntnisse und keine Tatsachenbehauptungen. Sämtliche Inhalte dieser Podcast Episoden sind keine Heilaussagen und ausschließlich informativ, sie dienen keinesfalls als Ersatz für eine ärztliche Behandlung.

Die Aussagen der Interview Gäst:innen stehen für sich. Diese spiegeln nicht zwingend die Meinung des Herausgebers.

Recommended
Transcript

Einführung und Themen des Podcasts

00:00:00
Speaker
Ich bin Christian Wenzel, dein Mr. Broccoli, und in dieser Weekend Podcast Episode hörst du
00:00:08
Speaker
Was wir sehen, ist, dass heutzutage die meisten Menschen unter einem Methylgruppenmangel leiden. Das bedeutet, sie leben einen Lebensstil, der ihnen Methylgruppen klaut. Wir brauchen Methylgruppen, um zum Beispiel Stress abzubauen. Adrenalin, Noradrenalin. Aber auch Dopaminen, unser Hormon, unser Neurotransmitter, was uns total die Aktivität bringt.
00:00:30
Speaker
Willkommen im Vegan Podcast, präsentiert von Mr. Brocoli. Bei uns tauchst du tief ein in die Welt der pflanzlichen Ernährung, entdeckst die neuesten Fitness Trends, erkundest die Geheimnisse der Langlebigkeit und berührst die Tiefe der Spiritualität. Wir bieten dir eine einzigartige Perspektive auf aktuelle Themen, unvoreingenommen und stets am Puls der Zeit. Und nun, viel Spaß mit der neuesten Episode.

Erfahrungen mit Athletic Greens

00:00:54
Speaker
Jetzt folgt ein Feedback einer Road to 100-Kurs-Teilnehmerin, die ergänzend AG1 Athletic Greens einnahm. Ich habe mich Ende Dezember für Athletic Greens entschieden und ich muss sagen, es hat sich absolut gelohnt und hat definitiv meine Erwartungen übertroffen. Also schon nach wenigen Tagen habe ich mich fitter gefühlt. Bei der Arbeit war ich extrem fokussiert und auch meine Aufnahmefähigkeit war erstaunlich gut.
00:01:21
Speaker
Und ja, auch körperlich habe ich mich fitter gefühlt als je zuvor, weshalb ich mir fest vorgenommen habe, AG1 in meine tägliche Routine zu integrieren. Und jetzt viel Spaß mit der neuen Episode.

Gesundheitsvorteile von grünem Tee

00:01:33
Speaker
Es ist ja schon lange bekannt, dass grüner Tee sehr gesund ist, aber in Japan ist es zum Beispiel eben auch bekannt, dass es zum Beispiel die Krebsstatistik verbessert. Könnte einer der Effekte sein, nimmt man an, der hier auch eine große Rolle gegebenenfalls für Krebsprävention spielen kann. Das ist auch interessant, weil viele Wissenschaftler sich hier auch sehr bedeckt halten, weil sie Angst haben, tatsächlich medial fertig gemacht zu werden. Und häufig fehlt
00:02:00
Speaker
den Körpern das, vor allem durch ihren Lebensstil, unter einem Methylgruppenmangel leiden. Das bedeutet, sie leben einen Lebensstil, der ihnen Methylgruppen klaut. Wir brauchen Methylgruppen, um zum Beispiel Stress abzubauen. Chronischer Stress ist der Number-One-Killer.

Was ist Epigenetik?

00:02:26
Speaker
Hallihallo und herzlich willkommen hier bei Mr. Broccoli oder würde ich lieber sagen, bei Dr. Epigenetik. Und zwar habe ich heute hier den lieben Manuel Burzler aus München. Erst mal liebe Grüße zu dir, mein Lieber. Wie gut geht es dir heute? Mir geht es halt super. Ich freue mich mega hier auf die schöne Folge mit dir und dass wir uns heute mal über dieses Thema Epigenetik unterhalten.
00:02:51
Speaker
Ja, absolut. Und wir beide mögen uns ja, das heißt, wir beide sind in guter Gesellschaft. Also ist das schon mal ein Grund mehr, dass es uns gut geht oder vielleicht aufgrund dessen geht es ja uns auch schon gut, so gut. Und ich denke, das hat ja auch schon sehr viel mit deinem Thema zu tun, Epigenetik. Ich will da nicht sehr viel wegnehmen, da bist du der absolute Experte.
00:03:15
Speaker
Aber soweit ich weiß, besteht es ja sehr aus den Wörtern Genetik und Epigenese.

Entschlüsselung des menschlichen Genoms

00:03:22
Speaker
Und da steckt ja schon sehr viel drin. Also einerseits haben wir die Genetik, die uns vielleicht vorgegeben ist, und zum anderen haben wir aber unser Lebensumfeld sozusagen. Und Epigenetik ist dann quasi die Fusion von diesen beiden. Kann ich mir das so vorstellen?
00:03:39
Speaker
Genau. Wir haben ja lange geglaubt, bis vor 20 Jahren circa, wenn wir mal unser komplettes menschliches Genom entschlüsselt haben. Das war 2002 circa so weit. Dann können wir unsere Emotionen beschreiben, alle Krankheiten ausmerzen, Krebs heilen und alles Mögliche. Und 2002 war es so weit, dass die USA mit anderen Ländern zusammen das komplette menschliche Genom, also unsere kompletten Gene, einmal entschlüsselt haben.
00:04:03
Speaker
Und damals ist dann Bill Clinton auch vor die Pressekonferenz gestiegen oder hat es eine riesengroße Pressekonferenz gesehen gegeben und hat gesagt, das ist die größte Errungenschaft, die wir jeweils gemacht haben. Und an sich ist es natürlich was sehr, sehr Tolles, alle Gene einmal entschlüsselt zu haben. Aber das Interessante war auch, anscheinend waren die Wissenschaftler noch nicht komplett so weit. Also es haben anscheinend noch paar Gene irgendwie gefehlt.
00:04:28
Speaker
Und damals wurde herausgefunden, dass wir ca. 22.500 Gene haben. Ca. Das variiert immer wieder, immer wieder kommt auch neue Daten raus. Und das ist so viel wie ein Fadenwurm. Wir sind, würde ich mal sagen, ein bisschen komplexer wie ein Fadenwurm. Das heißt, ein Fadenwurm hat auch ca. 22.000 Gene. Eine Hund und eine Katze hat 20.000 Gene. Und ein Apfel hat dreimal mehr als wir.
00:04:54
Speaker
Also irgendwie die Gen-Anzahl passt nicht so richtig. Wir haben gewusst zu dem Zeitpunkt, dass wir über 100.000 Proteine haben. Und eigentlich, wenn wir unsere Gene haben, dann wird halt ein Gen abgelesen.
00:05:10
Speaker
Und wenn ein Gen abgelesen wird, entsteht so eine Information draus, so ein kleines DNA-Schnipsel, in der mRNA nennt sich das, und in der Zelle entsteht dann daraus ein Protein. Und also diese Information von dem Gen wird zu einem Protein gebaut im Körper. Und wenn wir 22.500 Gene haben, aber 100.000 Proteine in unserem Körper, dann passt das nicht so richtig.

Einfluss von Methylgruppen auf Genexpression

00:05:34
Speaker
eigentlich hatten wir halt gedacht, wir hatten 100.000 Gene oder weitaus mehr und mittlerweile wissen wir, dass wir 500.000 bis eine Million Proteine in unserem Körper haben. Also unser Körper besteht sozusagen aus Proteinen. Und das Fatale war aber damals, dass man die Proteine
00:05:53
Speaker
wo unsere Gene aufgehangen sind, unsere DNA aufgehangen ist, einfach so weggeschmissen hat. Man hat sich einfach voll auf die Gene fokussiert und nicht auf das Drumherum. Und das Drumherum ist sozusagen die Epigenetik, wo das ein Mechanismus der Gene an- und ausschaltet. Das heißt, es gibt ein Molekül, eine Methylgruppe nennt sich das, die setzt der Körper auf ein Gen drauf und sagt, dieses Gen ist jetzt ausgeschalten.
00:06:18
Speaker
Aber es gibt noch andere Mechanismen auch, die super spannend sind, die hier auch einen Einfluss nehmen können. Und dieser Mechanismus, der ist teilweise fest in unserem Körper verankert, also teilweise fest verankert. Das heißt zum Beispiel eine Hautzelle soll ja nur die Gene ablesen, die sie für eine Hautzelle benötigt oder eine Leberzelle oder eine
00:06:43
Speaker
eine Zelle in unseren Augen. Das heißt, da sind bestimmte Gene auch an- und ausgeschaltet. Das ist schon sehr fest, vorprogrammiert das. Die Epigenetik spielt hier auch eine Rolle.
00:06:53
Speaker
Wir haben tatsächlich ganz viele Einflüsse

Epigenetische Einflüsse der Umwelt

00:06:56
Speaker
auf unsere epigenetischen Prozesse von außen, also von dem Milieu, wie unser Körper, in welchem Milieu er lebt, ob innen im Milieu, also das Innere in unserem Körper oder das äußere Milieu, wo unser ganzer Körper lebt. Und diese Einflüsse, die sind eigentlich das Spannende, mit dem ich mich beschäftige. Das heißt,
00:07:19
Speaker
In welches Milieu darf ich meinen Körper stecken, damit optimal unsere Gene abgelesen werden?
00:07:26
Speaker
Ja, es heißt ja auch so schön, es gibt ja diesen Spruch, die Gene steuern nicht nur, sondern sie werden auch gesteuert. Und ich glaube, das beschreibt sehr, sehr schön das Thema Epigenetik auf einer sehr anschaulichen Art und Weise. Und viele wissen ja, dass ich zum Beispiel ein großer Fan von grünem Tee zum Beispiel sind. Und anhand von grünem Tee kann man sehr gut dieses Thema Epigenetik auch
00:07:57
Speaker
Es ist ja schon lange bekannt, dass grüner Tee sehr gesund ist. Grüner Teeextrakt haben wir in total vielen verschiedenen Lebensmitteln oder Supplements enthalten. Aber in Japan ist es zum Beispiel eben auch bekannt, dass es zum Beispiel die
00:08:15
Speaker
Krebsstatistik verbessert. Warum ist das so? Das lässt sich aus meiner Sicht total cool mit dem Thema der Epigenetik klären, denn beim Aufbrühen dieser unfermentierten Teeblätter löst sich eben ein Stoff und der ist bekannt unter dem Namen EGCG, Epigallocatechin 3 glaube ich heißt es.
00:08:37
Speaker
Dieser Stoff reaktiviert dann wieder ein Gen aus unserer Genetik, das wiederum einen Bauplan für einen krebsbekämpfenden Stoff liefert. Jetzt kommt diese Methylierung ins Spiel, die du genannt hast. Anscheinend ist es mit dem Alter so,
00:09:01
Speaker
Warum auch immer kannst du uns vielleicht erklären, dass genau dieses Gen oft methyliert ist und sozusagen stumm ist. Das heißt, das funktioniert dann nicht mehr und dieser grüne Tee kann es dann wieder reaktivieren.
00:09:17
Speaker
Kann man das so sagen? Also was, glaube ich, was spannend ist, allgemein sekundäre Pflanzenstoffe, die wir auch in heimischen Kräutern haben, die wir aber auch in heimischen oder in heimischen Beeren teilweise haben oder natürlich auch aus Japan und so weiter, in grünem Tee, spielen eine große Rolle oder haben einen Einfluss sozusagen auf bestimmte
00:09:40
Speaker
Gene von uns, das wissen wir mittlerweile. Und jetzt speziell bei EGCG ist es so, dass wenn wir zum Beispiel fasten, über einen längeren Zeitraum werden bestimmte Gene angeschalten, unsere Sirtuin-Gene zum Beispiel. Und EGCG macht das auch. Und das ist halt super spannend. Das heißt, dass sich über einen sekundären Pflanzenstoff, der eigentlich sozusagen in der Pflanze ist, ähnliche Gene anschaltet, wie wenn ich eigentlich über mehrere Tage faste.
00:10:09
Speaker
Und die Natur ist halt einfach ein Wunderwerk. Das bedeutet, in der Natur finden wir eigentlich Stoffe, die so einen großen Einfluss auf uns haben, als ob wir unseren Körper hier eine Kalorienrestriktion oder Essensreduktion verpassen. Und damit zu spielen, dieses Wissen sich anzueignen, hat einfach einen großen Einfluss für uns. Find ich einfach ganz, ganz wichtig. Und du hast gerade Methylgruppen angesprochen, genau im Körper ist es so, dass wir halt durch bestimmte Einflüsse
00:10:38
Speaker
von außen oder durch unseren Lebensstil, so wie unsere Routinen sind, wie unser Lebensstil ist, bestimmt unserem Körper immer wieder Informationen geben, unseren Zähnen Informationen geben und sagen, dieses Protein oder dieses Gen ist ausgeschaltet, weil wir brauchen es gerade nicht oder ich habe keinen Trigger von außen, damit es angeschaltet ist. Und dann kommt halt so eine Methylgruppe oben drauf und dann ist es ausgeschaltet. Aber was wir heutzutage sehen, viel mehr, weil wir haben ja, ich bin ja auch

Folgen von Methylgruppenmangel

00:11:05
Speaker
Wir haben auch ein medizinisches Institut, wo wir viele chronische Erkrankungen behandeln, auch Immunerkrankungen, chronisches Fatigue-Syndrom, chronische Ermüdung und aber auch die Menschen entgiften.
00:11:19
Speaker
Was wir sehen, ist, dass heutzutage die meisten Menschen unter einem Methylgruppenmangel leiden. Das bedeutet, sie leben einen Lebensstil, der ihnen Methylgruppen klaut. Wir brauchen Methylgruppen, um zum Beispiel Stress abzubauen. Adrenalin, Noradrenalin. Aber auch Dopamin, unser Hormon, unser Neurotransmitter, was uns total in die Aktivität bringt. Auch das muss abgebaut werden und das macht einen Enzym namens COMT.
00:11:46
Speaker
kommt, ist eine Methyltransferase, die Methylgruppen verbraucht bzw. transferiert für den Abbau von diesen Neurotransmittern. Und haben wir viel Stress während des Tages, dann brauchen wir viel von diesen Methylgruppen. Und alleine dadurch kommen wir teilweise schon in den Mangel, weil die Leute nicht genug Methylgruppen essen in der Nahrung haben, gegebenenfalls auch nicht genug B-Vitamine haben oder andere Kofaktoren, damit der Körper genug Methylgruppen bilden kann.
00:12:15
Speaker
Wir brauchen, um Methylgruppen zu bilden, zum Beispiel Magnesium als Co-Faktor. Wir brauchen die ganzen B-Vitamine, wir brauchen Beta-Inkolin, wir brauchen B6, wir brauchen Selen. Und häufig fehlt dem Körpern das, vor allem durch ihren Lebensstil. Und der Körper kommt hier so in einen Teufelskreislauf rein. Er hat noch zu viel Stress, verbraucht wieder genug Methylgruppen, hat viele Giftstoffe in seinem Körper. Dafür braucht man auch wieder Methylgruppen, um zu entgiften.
00:12:46
Speaker
Und dann haben wir Methylgruppenmangel und können plötzlich keine Gene mehr richtig an- und ausschalten. Und da gibt es auch wunderbare Tests mittlerweile, wo man auch gucken kann, habe ich genug Methylgruppen oder nicht? Habe ich genug Methylierungen auf der DNA zum Beispiel? Ja oder nein? Also ein sehr, sehr wichtiges spannendes Thema, mit dem man sich beschäftigen darf.
00:13:07
Speaker
Ja, absolut. Und da spielt ja nicht nur die Ernährung rein, wie du es gerade angesprochen hast, dass unsere Gene richtig abgelesen werden sozusagen, sondern auch unser Lebensstil. Du hast ja beispielsweise das Thema Fasten angesprochen, wie unser Körper regeneriert. Wird ja unter anderem, wie du es eben sagst, durch APK oder auch M-Tor.
00:13:28
Speaker
reguliert. Und da können wir natürlich drauf Einfluss nehmen. Wir wissen das heutzutage, finde ich sehr spannend. Da habe ich eben auch andere Videos dazu gemacht. Mich würde mal mehr quasi so dieses außerhalb der Ernährungsbubble interessieren. Da bist du ja unter anderem auch Experte dafür. Du bildest ja auch Epigenetic Coaches aus.
00:13:52
Speaker
Und mich würde das Thema Vererbung zum Beispiel auch interessieren. Also, können epigenetische Markierungen vererbt werden, aus deiner Sicht?

Epigenetische Vererbung: Fakt oder Fiktion?

00:14:02
Speaker
Ja. Das ist ein sehr spannendes Thema und was auch hoch diskutiert wird in der Wissenschaft der Epigenetik.
00:14:10
Speaker
Wofür man auch immer wieder, es ist auch interessant, weil viele Wissenschaftler sich hier auch sehr bedeckt halten, weil sie Angst haben, tatsächlich medial fertig gemacht zu werden. Es ist wirklich, es ist grandios. Und deswegen formuliere ich es auch einfach ganz, ganz bewusst und beziehe mich auf Studien. Also es gibt Studien mit Mäusen, die zeigen, dass wenn ich eine Maus traumatisiere,
00:14:38
Speaker
und sie Kinder bekommt, dass diese Traumatisierung oder die Methylgruppenveränderungen, die durch eine Traumatisierung passiert sind, durch eine psychische Traumatisierung, an die nächsten Mausgenerationen weitergegeben wurde. Tu ich diese Maus aber in Anführungsstrichen therapieren, gebe ich diese Maus, dieses Kind wieder in ein soziales Umfeld, wo es wieder praktisch glücklich ist und sozial sich wieder wohlfühlt, dann werden diese epigenetischen Regulierungen wieder zurückgesetzt. Das heißt,
00:15:08
Speaker
Epigenetisch gesundet diese Maus wieder. Und jetzt muss man sich fragen, ob psychische Traumata weiter vererbt werden. Darf man sich fragen, kann ich diese Dinge, die bei der Maus passieren, auf den Menschen übertragen?
00:15:25
Speaker
Rede ich hier mit Psychotherapeuten, sagen viele Psychotherapeuten ja. Sie haben zum Beispiel viele Erfahrungen damit, zum Beispiel auch mit Kindern, wenn sie sagen, hey, ich habe mit manchen Kindern, die Kinder haben bestimmte Erinnerungen, die haben bestimmte
00:15:43
Speaker
Träume oder auch bestimmte Themen, die sie nie erlebt haben, zum Beispiel aus dem Zweiten Weltkrieg, obwohl das tatsächlich noch Dinge sind, die schon zwei, drei Generationen sozusagen weiter sind. Und dann fragen sich natürlich die Traumatherapeuten auch, wie kann das passieren?
00:16:00
Speaker
wird das übertragen epigenetisch oder wird das übertragen über Verhaltensweisen von den Eltern, über Geschichten von den Eltern, wie auch immer. Das ist natürlich auch eine Möglichkeit. Also es ist dieses Thema psychische Traumata-Vererbung. Aber es gibt hier noch ganz andere Sachen, wo man hier auch sieht, zum Beispiel
00:16:20
Speaker
weiß man, dass bestimmte Ernährungsweisen, wie sich jemand ernährt hat, gegebenenfalls auch weitergegeben werden kann. Also man weiß das aus dem Hungerswinter, dass hier
00:16:35
Speaker
in Holland damals die Menschen, die wenig gegessen haben, aufgrund ihrer Hunger mussten, dass die Folgegenerationen vermehrt nicht so gut mit der vermehrten Nahrung, die sie plötzlich wieder hatten, wieder zurecht kamen und dann hier im Stoffwechsel gezeigt haben,
00:16:56
Speaker
dass sie Kohlenhydrate, nicht so viel Kohlenhydrate verwerten können und so weiter und eher mehr zu Diabetes Typ 2 und Fettglaubigkeit geneigt haben, mit der gleichen Menge an Kohlenhydraten zum Beispiel.
00:17:09
Speaker
Auch hier wird diskutiert, ja, das Für und Wider, ist das epigenetisch, ist das nicht epigenetisch. Es gibt große Hinweise. Und hier gibt es wirklich Wissenschaftler, die sagen, ja, ich bin mir da sicher. Ich möchte, es wird epigenetisch weiter vererbt. Und die anderen sagen so, wir brauchen hier noch mehr Beweise. Aber in Mäusen sehen wir das.

Glyphosat und Gesundheit: Generationenübergreifende Effekte

00:17:30
Speaker
Und ein anderes, ganz, ganz spannendes Thema und was ich immer wieder auch sage, und das ist auch eine Maus-Studie,
00:17:36
Speaker
Glyphosat. Hochspannend, man hat Mäuse mit Glyphosat belastet und hat die sozusagen untersucht und man hat gesehen, okay, die haben jetzt vielleicht im Stoffwechsel ein paar Probleme gezeigt, aber nicht von außen keine Schäden gezeigt, von außen.
00:17:56
Speaker
Dann hat man sich die nächsten Generationen angeschaut. Die nächste Generation hat auch kaum Schäden gezeigt von außen, die man so vom Erscheinungsbild sehen konnte oder organisch an den Organen.
00:18:10
Speaker
Die darauffolgende Generation, die Enkelgeneration und Ur-Enkelgeneration, hat Prostata-Erkrankungen gezeigt, sie hat Geburtsstörungen gezeigt, sie hat Kreislauferkrankungen gezeigt. Und darüber spricht überhaupt gar keiner. Inwieweit denn dieses Thema transgenerationale Vererbung von den Umweltgiften, die wir heutzutage bekommen, eine Rolle spielen könnte für die nächsten Generationen da draußen.
00:18:36
Speaker
Das heißt, wir sprechen immer darum, ja, wir dürfen uns entgiften. Ja, das macht Sinn für uns selbst. Wir müssen schauen, dass unsere Umwelt wieder weniger Pestizide, Insektizide und so weiter trägt, ja. Aber wenige sprechen noch darüber das, was ich sozusagen in meinem Körper trage. Und dadurch auch eventuell Veränderungen in meinem Körper entstehen. Welche werden hier von vielleicht weitergegeben? Wir sehen das nur in Maustudien. Was ist aber heute vielleicht auch möglich? Und ...
00:19:04
Speaker
Das ist, finde ich, einfach eine ganz, ganz schwierige Sache. Und das darf man wirklich differenziert betrachten. Aber nur mal angenommen, es wäre so, dass wir wissen, dass wir mehr weitergeben, als wir denken. Wir geben nicht nur Gene weiter. Wir wissen eigentlich nur den Mechanismus noch nicht. Den wissenschaftlichen Mechanismus noch nicht. Den biochemischen Mechanismus noch nicht. Aber mal angenommen, es ist alles so.
00:19:30
Speaker
dann dürfen wir eigentlich komplett umdenken. Die komplette Evolutionstheorie wäre ja da eben auch in Frage zu stellen unter anderem, um hier einen Riesenfass aufzumachen, was ich ja auch gleich wieder schließe, weil da haben wir ja keine
00:19:45
Speaker
keine umfassende Antwort dafür und das ist ja auch das Schöne, dass es dann immer wieder neue Dinge zu entdecken gibt. Einer unserer beiden Mentoren ist ja auch

Die Macht der Denkweise auf Epigenetik

00:19:56
Speaker
Dr. Joe Dispenza, mit dem du schon gearbeitet hast und ich auf Seminaren schon sein durfte und er hat unter einem seiner Jahre quasi
00:20:08
Speaker
Er hat immer so spezielle Themen und eins hieß Unlimited, das weiß ich noch. Und das finde ich so treffend für das, was wir hier alle erleben. Es ist alles irgendwie Unlimited. Was wir uns vorstellen können, kann in die Realität auch
00:20:27
Speaker
materialistisch kommen und das ist ja auch was, was komplett neu ist und irgendwo ja auch mit der Epigenetik zusammenhängt, dass nicht alles gegeben ist und fest ist, sondern dass wir quasi die Schöpfer unserer eigenen Realität sind und das natürlich dann eben auch
00:20:48
Speaker
Ja, bis zu einem unendlichen, unlimited Ausmaß leben können, aber wir dürfen das erstmal, unser Verstand kann das eigentlich gar nicht richtig greifen. Siehst du das auch als eine Art Epigenetik oder ist das komplett was anderes?
00:21:05
Speaker
Nee, total. Das interessante ist, ich kann mich noch erinnern, wie ich vor einigen Jahren so drauf war. Ich bin ja mit Eltern aufgewachsen, die Heilpraktiker sind. Das heißt, Ernährung, Entgiftung, gesunde Ernährung, Gesundheit hat immer eine Rolle gespielt, immer auch schon am Küchentisch. Und damit bin ich aufgewachsen. Das hat auch das ermöglicht, warum ich in jungen Jahren schon in die Richtung gehen konnte und mich auch dort etablieren wollte.
00:21:34
Speaker
beruflich oder auch in meiner Berufung. Was ich aber sehe in den letzten Jahren ist, wir haben mittlerweile eine große Firma aufgebaut, wir haben über 20 Mitarbeiter, das heißt, ich bin auch in dieses Unternehmertum hineingegangen und was ich sehe ist,
00:21:54
Speaker
dass wenn wir nicht limitiert denken, sondern unlimitiert und viele Dinge zulassen, ohne dass uns die Ängste, unsere eigenen Glaubenssätze, unsere Verhaltensweisen, die wir von unseren Eltern mitbekommen haben, von unseren Großeltern mitbekommen haben oder die uns unsere Gesellschaft aufdrückt.
00:22:11
Speaker
mal immer mehr freien Raum lassen, immer mehr Möglichkeiten lassen zum Denken, dann ist plötzlich viel mehr möglich. Und das sehen, das sehe ich. Ich habe mit 18 zum Beispiel, ich habe damals den Film The Secret gesehen, so ein typisch amerikanischer Film. Wenn du dir was vorstellst, dann tritt das ein. Und ich habe damals so zwei DIN-A4 Seiten runtergeschrieben.
00:22:35
Speaker
und hab die nach paar Jahren mir wieder angeschaut und hab die damals, weiß ich noch, im Studium betrunken, dem Timo gezeigt, meinem jetztigen Geschäftspartner. Und hab gesagt, Timo, in so und so vier Jahren haben wir eine Firma gemeinsam und so weiter. Und er dann so, ja klar. Und dann haben wir das wieder weggeschoben und wir haben das jetzt vor kurzem wieder gesehen und es ist interessant, wie viel auf diesem DIN-A4-Zettel alles eingetreten ist. Und wir haben dazu meditiert, wir haben da immer wieder Visionen dazu gemacht, Visualisierung.
00:23:05
Speaker
Und ich sehe, umso unlimitierter mein Kopf denkt, umso mehr ist möglich. Und umso mehr kommt auch in mein Leben hinein und darf hineinkommen. Und der größte Hebel, den ich persönlich für mich jetzt gesehen habe, ist einerseits sozusagen, meine Ängste loszuwerden, meine Ängste loszuwerden zu scheitern, meine Ängste loszuwerden, meine Verlustängste, ich könnte irgendwas verlieren.
00:23:32
Speaker
Und das hat natürlich große Auswirkungen auch auf meine Gesundheit. Denn wenn ich so denke, dann löst es natürlich in mir auch weniger Stress aus. Und ich glaube, du wirst mir wahrscheinlich recht geben, chronischer Stress ist der Number One Killer hier in unserer Welt, würde ich sagen. Einer der größten, was auch alles Stress auslöst um uns herum. Aber das Mindset, die Emotionen, unsere Gedanken spielen hier eigentlich die größte Rolle.

Abschluss und Empfehlungen

00:24:02
Speaker
Ich hoffe dir hat die heutige Episode gefallen. Um ja nicht die neuesten News und Trends rund um Gesundheit, vegane Ernährung und Fitness zu verpassen, schalte jeden Donnerstag und Sonntag ein. Es warten spannende Solo-Episoden und Interviews auf dich.
00:24:17
Speaker
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00:24:36
Speaker
Vielen lieben Dank und einen wunderschönen Tag wünsche dir das ganze VeganAthletes und Mr. Broccoli Team. Aber Achtung, als kleiner Reminder, die Inhalte dienen lediglich rein informativen Zwecken und ersetzen keinen Arztbesuch. Solltest du körperliche Leiden haben oder an einer ernsten Krankheit leiden, wende dich bitte immer an einen Arzt.