Einführung in Rohkost vs. gekochte Nahrung
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Achtung! In dieser Episode hörst du einen exklusiven Ausschnitt aus unserer 28 Tage Beautiful Body Transformation und wir klären endgültig die Frage, was ist denn nun besser? Rohkost mit seiner rohen, lebendigen Nahrung oder Kochkost, wie sie beispielsweise in der ayurvedischen Lehre gerne angewendet wird? Du erfährst alle Vor- und Nachteile beider Varianten
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Und wenn du mal die ganzen Vorteile und Stories von Rohvegane Ernährung wissen möchtest, dann lade dir das Hippocrates Health Institute Testimonials Buch komplett kostenfrei rüber.
Fragen und persönliche Antworten
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Den Link dazu findest du in den Show Notes. Und wenn auch du eine individuelle Frage hast, dann stelle es mir auf upspeak.de. Auch da findest du den Link in den Show Notes und ich antworte dir ganz exklusiv.
Werte von Roh- und gekochten Lebensmitteln
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Jetzt aber erstmal viel Spaß mit der Aufklärung aller Mythen bzw. aller Vor- und Nachteile für Kochkost oder Rohkost.
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Rohkost vs. Kochkost. Anthony William vs. Ayurvedische Lehre. Oder, wie kannst du es ausdrücken, die einen legen Wert auf gekochtes und die Makrobiotik, und die anderen legen Wert auf die Enzyme und Rohes. Und beide haben Erfolge damit. Und bei mir dreht sich jetzt alles im Kopf. Was ist denn das bessere von beiden? Die Lösung findest du heute in diesem Video.
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Ja, schön, dass du wieder dabei bist und ich habe sehr, sehr lange mit mir rumgehadet und überlegt, was ist denn besser. Ayurveda hat ja sehr, sehr viele gesundheitliche Folgen, also richtig gute Erfolge zu erzielen, genauso aber auch die Rohkost. Und für die Rohkost stehen ja einige Pioniere, wie beispielsweise Markus Rothkranz und auch
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Anthony Williams aus den USA, der ja sehr, sehr stark auch in den Celebrity-Kreisen bekannt ist, viel besser Bücher geschrieben hat. Auf der anderen Seite sind die Ayurveden, die ja letztlich auf die warmen Speisen sehr, sehr krass Rücksicht nehmen und die östliche Gesundheitslehre ist hier auch nicht zu verachten.
Heilpotenzial und Langzeitgesundheit
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Also zunächst mal möchte ich gerne ein paar Fakten aufschlüsseln und ein paar Keypoints zusammenführen, sodass am Ende ein Fazit ist, nämlich was für dich das Beste ist und was so ein gemeinsamer Nenner von beiden sein kann, denn, das sei schon mal kurz vorab gesagt, es lässt sich auch beides hervorragend miteinander verbinden.
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Punkt eins ist, dass eines klar ist, die rohköstliche Ernährung, vor allem rund um Anthony Williams oder auch Markus Rothkranz als zwei Leuchtfeuer dieser Bewegung, legen ganz klar Werte darauf auf Heilung. Das heißt, diese Ernährung ist eine stark basierte Ernährung darauf, dass du Krankheiten heilen kannst, und zwar richtig heftige Krankheiten heilen kannst.
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Wir reden da über Krebserkrankungen, die sehr, sehr häufig angeführt werden und auch viele weitere wie Hepatitis und andere Krankheiten. Die ayurvedische Lehre ist dahingehend, meine ich, eher auf die langfristige Gesunderhaltung des Menschen aus und unterscheidet da auch verschiedene Körpertypen, sogenannte Doshas, auf die wir eben auch gleich kommen. Das macht zum Beispiel Rokost nicht. Rokost sieht den Menschen als Ganzes und sagt eben,
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dass Rokos noch ganz ganz viele Enzyme, Mikronährstoffe, die ganzen lebenden Kulturen, Probiotika und so weiter mit enthält, was ja eben auch ganz klar ist, denn diese werden durch die Hitze nicht zerstört und das ist eben ganz ganz wichtig und Rokos sagt, die sind für alle wichtig.
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Und auf der anderen Seite sind die Ayurveden, die dann quasi verschiedene Körperkonstitutionen hernehmen und sagen, es gibt da die unterschiedlichen Doshas, und je nach Ausprägung der Doshas brauchst du auch unterschiedliche Ernährung, beziehungsweise solltest du auf unterschiedliche Dinge Wert legen und andere weglassen. Also das ist schon mal Nummer eins. Nummer zwei ist,
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dass du verstehen darfst, dass jeder, der anfängt, irgendetwas zum Positiven zu verändern, erst mal Erfolge erzielen
Erste Erfolge und strukturierte Diäten
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wird. Das heißt, wenn jetzt jemand, der, ich sag jetzt mal, übertrieben den ganzen Tag Pizza und Pommes und Cola getrunken hat, auf einmal irgendwie
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in die Ayurveda geht und sagt, okay, ich esse jetzt mal Mehlinsen, Kichererbsen, Spinat, auch Sahne und so weiter, dann wird er erst mal extreme Resultate erzielen, weil er selbst dadurch seinen Körper reinigen kann und der Körper endlich weniger Giftstoffe verarbeiten muss.
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Auf der anderen Seite, wenn du schon ganz, ganz tief im Kaninchengraben bist und dich sehr, sehr stark mit Ernährung auskennst, schon 80 Prozent Wildkräuter isst, auch da wird er übertrieben, dann wirst du auch selbst gesunde Kombinationen
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die jetzt für den Pizza-Typ extrem gut wären, würdest du vielleicht schlechter vertragen, weil dein Körper schon ganz anders gereinigt ist und ganz anders konstituiert ist. Ich vergleiche das gerne mit Erfolgen im Training. Jemand, der jetzt zehn Jahre nicht trainiert hat, der braucht nur drei Wochen ins Fitnessstudio gehen, er hat super geile Resultate, wenn ich drei Wochen ins Fitnessstudio gehe nach zehn Jahren Training.
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und ich mache nicht konsequent was krass Hartes oder anderes, werde ich da keine Resultate erzielen oder ganz wenige nur. Also, das ist Nummer 2.
Ayurvedische Doshas und Ernährung
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Das heißt, alle, die neu anfangen oder eben irgendwas grammatisch verändern, werden erstmal Resultate erzielen. Wenn du schon näher drin bist, dann werden sich die Resultate schwieriger einstellen.
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Dann Sache Nummer 3 ist die verschiedenen Doshas. Im Ayurveda gibt es Kapavitavata. Das heißt, wenn, wie ich beispielsweise, ein Vata Typ, der lang, dünn,
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sehr sehr hektisch ist, sehr sehr luftig ist, sagen wir es mal so, sehr sehr unruhig ist und so weiter, wenn er in der Regel sehr dünn ist, wenn der jetzt anfängt, sehr sehr stark auf Rohkost zu gehen, mit seinem schlechten Verdauungsfeuer, wird er das tendenziell schlechter vertragen, wie der gegenteilige Typ, nämlich der Kappa-Typ,
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der eher gut gebaut ist, der eine große Konstitution hat, der eher schon ruhiger ist von seiner Art her, der aber auch eher tendenziell verschleimt ist. Das heißt, dieser Krabba-Typ oder ein überwiegend Vita-Typ, der so in der Mitte ist, die vertragen tatsächlich Rohkost besser wie die Vata-Typen, denn bei denen ist auch das sogenannte Agni, das Verdauungsfeuer, stärker ausgeprägt.
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Das heißt, frage dich mal, hast du bei schwer verdaulichen Lebensmitteln, gerade im Rohkostbereich, Kohlsorten oder auch verschiedene Proteine wie Soja, Lupine und so weiter und Nüsse, kriegst du da leicht Blähungen, kriegst du leicht Verstopfungen?
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fühlst du dich leicht unwohl, dann ist dann Verdauungsfeuer nicht so stark und dann solltest du erstmal versuchen das Verdauungsfeuer zu stärken und das kannst du hervorragend mit gesunder Kochkost um dann quasi nach und nach und nach mehr Rohkostanteil in deine Ernährung zu integrieren, weil während der eine sagt
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Ich kann Äpfel, Kohl, Blumenkohl ohne Ende ruckköstlich essen, sagt der andere, wenn ich nur zwei Sprossen Blumenkohl esse, habe ich so einen Bauch da hängen. Das hängt eben mit den unterschiedlichen Konstitutionen und mit dem unterschiedlichen Verdauungsfeuer dar. Also das heißt, kein Ayurveder-Ärzte würde einem Vata-Typ überwiegend ruckköstliche Ernährung aus dem Stand heraus empfehlen. Da darf er erstmal ein bisschen mehr sein Verdauungsfeuer stärken.
Balance zwischen Roh- und gekochten Lebensmitteln
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Dann dürfen wir mal unterscheiden, bei Ayurveda auch, da wird nicht nur Kochkost gemacht. Also Ayurveda zeichnet sich nicht nur durch Kochkost aus, sondern es wird auch hier sehr sehr viel über Gewürze geregelt. Das heißt, über verschiedene Gewürze und das Zusammenspiel der Gewürze wird zum Beispiel dein Agni, dein Verdauungsfeuer gestärkt. Werden zum Beispiel Gewitzestoffe viel besser aufgenommen.
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Und da dürfen wir eben auch gucken, dass beispielsweise, wenn ich jetzt einen Brokkoli immer nur roh esse, dass mir gewisse Stoffe vom Brokkoli verloren gehen, weil die erst durch eine leichte Erhitzung überhaupt aufgespalten und verwertbar gemacht werden. Das heißt, hier so dieses dogmatische 100% rohköstliche, da gehen mir auch gewisse Dinge verloren. Und das ist eben ganz, ganz wichtig. Und da kommen wir so langsam zu dem Punkt, ich könnte hier noch viele, viele weitere Punkte ausführen,
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Das sind mal aber die wichtigsten. Wir kommen so langsam zum Punkt. Und das hat auch Heike Michaelsen von Germany Goes Raw sehr, sehr schön erklärt, dass auch einige der Rokost-Gurus, beispielsweise der Wolfe, wie heißt der mit Vornamen, ist egal.
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Eine der größten Rohkostgröße sagt, wer 80% rohköstlich ist, ist bereits ein Rohkostler.
80/20-Regel und individuelle Anpassungen
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Das heißt, wenn du auch hier eine 80-20-Regel nimmst, nämlich beispielsweise 80% Rohkost, und zwar aus rohköstlichen Wildpflanzen, aus Sprossen, aus gekeimten Saaten, aus eingeweichten Nüssen, mit einem höheren Fettgehalt beispielsweise auch, vor allem bei Wartatypen,
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Bei Capavita ist das nicht so wichtig. Und 20 Prozent beispielsweise leicht erhitzte Nahrung zu dir nehmen kannst, um auch gewisse Makrobiotika und gewisse Stoffe zu dir zu nehmen, die erst durch die Erhitzung möglich werden, dann bist du da in der Regel im Schnitt am besten aufgehoben, vorausgesetzt, dein Verdauungsfeuer macht das mit. Wichtig ist eben auch gerade für Vata-Typen,
Saftfasten und Ernährungstypen
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so viele Sachen miteinander zu mischen. Das gilt übrigens für alle Typen. Das heißt, je mehr ich miteinander vermische, desto schlimmer werden meine Blähungen, desto schwieriger ist es für unsere Verdauung, auch die Sachen zu verdauen.
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Und noch ein Tipp am Ende. Einen Tag Saftfasten mit grünen Zephten ist für alle Typen optimal. Und selbst wenn du dich jetzt nur komplett ayurvedisch, rohköstlich oder wie auch immer ernährst, dieser eine Tag Saftfasten, der bringt ganz, ganz viele Dinge mit sich.
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Also, und das ist eben ganz, ganz wichtig, dass du auf diese Dinge achtest. Krieg mal raus, was dein Typ ist, sozusagen. Ich verlinke dir da dazu einen Typentest eben auch, und dann kannst du das mal machen und für dich rausfinden, welcher Typ du bist. Wenn du Kappa- und Stark-Peter-Typ-Anteile hast, dann ist die Rohkost für dich super gut geeignet. Wenn du starke Warteanteile hast, dann schau, dass du den Verdauungsfeuer erst nach und nach stärkst und dann eben
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mehr und mehr rohköstlich einsteigen kannst und trotzdem eben die Ayurveda, die ayurvedische Lehre mit den ganzen Gewürzen, mit dem Anteil an der Kochkunst mit in die Ernährung einbeziehst, sei es 20, 30 Prozent, solange es grün, gesund und wirklich voller Enzyme noch nach wie vor ist, dann ist es doch hervorragend.
Abschluss und Kontaktinformationen
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Ja, das so in Kürze sozusagen. Da kann man noch viel, viel mehr darüber reden, aber ich denke, dass wir dir schon mal sehr, sehr viel krasse Einblicke gegeben haben. Und wenn es so ist, dann schreib es mir doch, da freue ich mich drauf. In diesem Sinne, alles, alles Liebe. Dein Mr. Broccoli, dein Christian.