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#386: Ultrafood! Löst es Superfoods ab?

E386 · Higher Health Podcast
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100 Plays7 years ago

Entdecke mehr über Ultrafoods auf unserem Blog!

 

Die Top Empfehlungen aus dem Podcast: 

 

In dieser Episode lernst Du:

  • Was ist überhaupt ein Ultrafood
  • Wo wird Ultrafood hergestellt
  • Woher kommen die Aminosäuren im Ultrafood

 

Höre auch: Den zweiten Teil des Interviews!

 

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Transcript

Einführung in den Vegan-Podcast und Ultrafood

00:00:01
Speaker
Ein Ring, der sie alle knächtet. Nein! Ein Pulver für den kompletten Tagesbedarf an Vitaminen, Mineralstoffen und Proteinen. Wie soll das gehen? Das erfährst du heute in dieser Interview-Episode des Vegan Podcasts.
00:00:26
Speaker
Ja, ich hoffe doch hervorragend.

Besuch bei Biofabrik: Nachhaltige Ernährungslösungen

00:00:29
Speaker
Mir geht es hervorragend, denn heute bin ich mal wieder unterwegs und diese Woche geht es ja um das Thema Ultrafood und wie kann ich vegan unterwegs komplett meinen Tagesbedarf an Vitaminen, Spurenelementen, Mineralstoffen, Vitaminen
00:00:46
Speaker
vitaminen vitaminen vitaminen proteinen und so weiter decken und da bin ich heute bei der bio fabrik unterwegs und die bio fabrik da erzählt er alle uns gleich noch ein bisschen was davon entwickelt revolutionäre technologien um gesellschaftliche herausforderungen und kritische umweltprobleme nachhaltig zu lösen und das war für mich
00:01:07
Speaker
mega mega mega interessant oder ist mega interessant, weil das ein Unternehmen ist, was genau mir in den Kram passt, sagen wir es mal so. Komplett nachhaltig. Mal ein Beispiel. Die entwickeln quasi aus Altöl neue Geschichten, also oder produziert Kraftstoff aus Strom. Kraftstoff und Strom aus Problemstoffen, die bisher gar nicht oder nicht wirtschaftlich aufbereitet werden konnten.
00:01:36
Speaker
Ja und heute beschäftigen wir uns mit dem Olli natürlich eben auch um das Ultrafood und das Ultrafood, dass wir uns gleich erklären was das überhaupt ist.

Olli stellt sich vor: Ein Lebensmittelchemiker mit Leidenschaft

00:01:49
Speaker
Fakt ist, es kann 100% von allem decken und dementsprechend sind wir heute hier und dementsprechend Olli, stell dich und das Unternehmen Biofabrik doch mal ausführlich vor.
00:02:03
Speaker
Ja, hallo Christian. Sei gegrüßt. Ich freue mich sehr, dass ich heute hier bei dir sein darf und jetzt auch mal Teil dieses Podcasts sein kann, der mir immer meine Autofahrten sehr informativ gestaltet. Danke schon mal dafür. Ich fange ganz kurz mit meiner Person an. Ich bin Lebensmittelchemiker, Kraftmagar Instructor, Surfer, Ernährungsenthusiast, Nachhaltigdenker.
00:02:29
Speaker
Und mir ist einfach dieses Thema Nachhaltigkeit, Umweltbewusstsein, vollwertige Gesundheit, das sind sehr wichtige Themen für mich persönlich. Und dementsprechend begeistert bin ich natürlich Teil der Biofabrik zu sein, wo ich jetzt seit ungefähr drei Jahren arbeite.
00:02:47
Speaker
Die Biofabrik ist ein Startup aus Dresden, das sich vorgenommen hat, durch komplexe Technologien die Welt nachhaltig zu verbessern und das nicht nur durch diese Ideen, die man da so hat, sondern das auch zu verknüpfen mit einem
00:03:03
Speaker
funktionierenden profitablen Geschäftsmodelle, sodass es auch nachhaltig wachsen und erfolgreich sein kann. Da haben wir mehrere Bereiche. Den ersten hast du jetzt schon angesprochen. Das ist die sogenannte Whitehoof Finery.

Biofabrik: Technologie zur Lösung von Umweltproblemen

00:03:18
Speaker
Dort arbeiten wir mit zwei Themen. Zum einen machen wir dieses Plastik zu Dieselkraftstoff. Das ist ein ganz spannender Prozess.
00:03:26
Speaker
Da arbeiten wir mit Pyrolyse, also wer sich in dem Thema auskennt, der weiß ja, dass Plastik auch meistens nur aus Erdölbestandteilen hergestellt wird und diesen Prozess kann man umdrehen, indem man dann diese Substanzen wieder
00:03:42
Speaker
verwertet und das Plastik, was ja immer mehr zum Problem wird in der Welt wieder zu Kraftstoff macht und sozusagen CO2-neutral da dann wieder verwertbar in den Kreislauf zurückführt. Das Plastikriesenthema wird jetzt auch immer mehr in der Gesellschaft publik durch die Nachrichtenlage in letzter Zeit, ist allerdings schon seit vielen vielen Jahren ein großes Thema
00:04:09
Speaker
unserem Chef, der die Biofabrik gegründet hat, dem ist das schon vor über zehn Jahren im Urlaub aufgefallen, dass sich da an den Stränden die Plastik Müll halten, häufen.
00:04:20
Speaker
Und der hat dann einfach gesagt, da müssen wir was dagegen tun und hat die Biofabrik geschaffen. Das ist das eine Thema mit dem Plastik. Das zweite ist, was heute viel noch nicht so bewusst ist. Ähnlich schlimm wie beim Plastik ist es mit dem Altöl. Also Heizöl, weiß nicht, Öl vom Wechsel von Autos etc.
00:04:40
Speaker
Das wird nicht irgendwie verwertet oder recycelt, wie man vielleicht denken mag. Gerade in anderen Ländern ist es auch so, dass es einfach ins Meer gekippt wird oder in Seen oder einfach in riesigen Tankslaggern und keiner weiß wohin damit. Auch ein Riesenthema, das wird wahrscheinlich noch ein paar Jahre brauchen, bis das eine ähnliche mediale Präsenz hat, wie jetzt bei der Plastik sich das durchgesetzt hat.
00:05:03
Speaker
ist aber genauso schlimm. Ich habe da schon Berichte gehört, auch von Freunden, die da irgendwo in Kuba zum Beispiel in den Hafen einfahren und einfach sehen, hier ist alles voller Öl. Also da müssen die Schiffe schon drum herum steuern bewusst, weil da einfach diese Ölverschmutzung sehr groß ist. Das Thema wird immer schlimmer. Und auch da haben wir jetzt eine Lösung gefunden, dass wir über einen Raffinationsprozess das Öl aufreinigen und wieder so weit eine Qualität bringen, dass man es weiter verwerten kann. Also
00:05:33
Speaker
Einfach über eine nachhaltige Prozessur, um es wieder in den Kreislauf zu bringen, verwerten. Das ist das erste große Thema von der Biofabrik. Da gehen wir jetzt auch schon bald in die Serienproduktion. Das läuft schon sehr erfolgreich.
00:05:51
Speaker
Das Schöne dabei ist auch, wir denken da sehr praktisch, also diese Anlagen dafür, die sind in einem Format gebaut, die wie Ships Container auch transportierbar sind, sodass wir mit diesen Anlagen direkt dahin gehen können, wo das Problem anfällt und jetzt nicht den Müll über die ganze Welt karren müssen, um zu unseren Zentralanlagen zu fahren, sondern wir können die Anlagen überall dezentral in der Welt aufstellen, was auf jeden Fall dort einiges ändern wird an der Stelle.
00:06:21
Speaker
Das zweite größte Projekt, das auch schon seit Anfang an dabei ist seit 2011, ist die Grüne Raffinerie.

Gras als nachhaltige Produktquelle

00:06:29
Speaker
Hier nutzen wir den Rohstoff Weidegras.
00:06:33
Speaker
bekommen da zum Beispiel einen vollständig organischen Dünger. Also wir haben dann 100 Prozent Biodünger daraus herausbekommen. Dann können wir gewisse Grundschämigkeiten daraus extrahieren, wie zum Beispiel die Milchsäure, verschiedene Zucker oder auch Aminosäuren. Das ist auch nochmal ein großes Feld, wo man einfach sagt, wir nutzen einen sehr gut verfügbaren, sehr anspruchslosen, sehr gut wachsenden Rohstoff wie das Weidegras.
00:07:02
Speaker
um auch andere Sachen wie irgendwelche synthetischen Sachen oder auch, gerade Aminosäuren ist es ja manchmal so, dass die aus Quellen wie Entenfedern oder Mais etc. gewonnen werden, die ja dann entsprechende Nachteile auch was die Ressourcen angeht mit sich bringen. Dort werden wir dann auch nochmal einiges dazu beitragen, dass man effektivere Wege geht, um da zu seinen Rohstoffen zu kommen.
00:07:31
Speaker
Das dritte Feld, das ist das jüngste, das hat sich eigentlich aus der Firma heraus dann ergeben, das ist dieses Adventure-Projekt mit dem Ultrafood. Das Ultrafood ist eigentlich das Lebensmittel, was alles hat, was man braucht. Kann man schon so sagen, denke ich, übertreibe ich nicht damit.
00:07:50
Speaker
Gehen wir gleich nochmal genau drauf ein. Ja super spannend was ihr da alles macht in der Biofabrik finde ich mega mega klasse und mit Ultrafood habt ihr ja die Vision die Welt und das Leben der Menschen durch eine völlig neue gesunde und vor allem auch ressourcenschonende Art der Ernährung zum besseren zu verändern.
00:08:11
Speaker
Und mich würde interessieren, ich hatte da mal irgendwo was gehört, hattet ihr mir das erzählt, dass ihr Ultrafood ursprünglich für euch im Team entwickelt hattet, um euch besser und leistungsfähiger zu machen und dass ihr eben unterwegs vegan, naturbelassen immer eure ganzen Nährstoffe mit euch habt. Stimmt das?

Ultrafood: Entwicklung und Herausforderungen

00:08:34
Speaker
Genau so ist es passiert. Du kannst es wirklich so vorstellen, unser Team hatte an den großen Problemen dieser Welt gearbeitet und wollte wirklich diesen Umweltaspekt und das Thema Nachhaltigkeit sehr, sehr, sehr nachhaltig abarbeiten. Wir haben dann aber auch festgestellt im Alltag, dass wir bei dem eigentlich auch sehr wichtigen Thema,
00:08:56
Speaker
auch einen großen Impact auf die Umwelt hat, das Thema Ernährung, da doch sehr starke Defizite haben. Also weder waren wir vollwertig selbst ernährt, weil wir einfach uns zum Arbeitspensum auferlegt hatten, dass man jetzt unmöglich dazu gekommen ist, jeden Tag gesund zu kochen und auf all seine Nährstoffe zu achten, noch hat man so gut und so gesund gegessen, wie man das gern hätte.
00:09:20
Speaker
Da musste dann schon einfach mittags mal irgendein Füllstoff rein, damit man einfach satt ist, wo der Nährwert absolut im Hintergrund stand. Das mindert ja so gesehen auch die Arbeitsleistung und dann ärgert man sich auch selbst. Ich denke, jeder wird das kennen, wenn man mal nicht dazu kommt, sich gesund zu ernähren.
00:09:36
Speaker
Ja gut, was macht man? Man fängt dann an, das haben fast alle bei uns getan, dann mit Superfood Pulvern oder anderen Sachen oder Mahlzeitasatzprodukten sich da so zu informieren, ein paar Sachen zu nehmen. In unserer Betriebsküche sah es ganz wild aus, wir hatten da alle möglichen Produkte rumstehen.
00:09:52
Speaker
war aber auch eher unbefriedigend, weil es halt nicht vollwertig war. Selbst wenn man dann Superfood-Pulver hat, was an sich eine gute Wirkung hat, wie zum Beispiel das Maca-Pulver, was immer als Basis dabei war, hat man ja trotzdem nicht alles und wir kamen dann halt auch dahinter.
00:10:08
Speaker
Was auch für mich persönlich heute so ein Thema ist, was ich für wichtig finde, manche laufen Gefahr, wenn sie so ein Superfood zu sich nehmen und diesen Werbeversprechen da glauben, das ist das Superfood, du bist jetzt gesund, da ist alles drin, was du brauchst, dann ist das einfach falsch. Also es gibt kein Lebensmittel, das alles enthält, was wir brauchen, also alle Mikronherstoffe, alle Makronherstoffe.
00:10:32
Speaker
und auch Stoffe, über deren genauen Wirkung wir jetzt noch gar nicht so im Klaren sind, wie die sekundären Pflanzenstoffe zum Beispiel. Und diesen Trugschluss wollten wir einfach auflösen und dann kamen wir im Team einfach auf die Idee, also dann kam auch mein Chef und meine Kollegen auf mich zu, Oli, du bist doch Lebensmittelchemiker, du kannst uns doch bestimmt mal was bauen, wo einfach alles drin ist, was wir brauchen, dass wir einfach wissen, wir haben jetzt wirklich mal alles. Ich bin da naturgemäß sehr analytisch rangegangen,
00:11:00
Speaker
Hab mir dann einfach verschiedene Superfoods herangezogen, hab mir die Nährwertspektren angeschaut und hab die dann entsprechend kombiniert. Das ist ja letztendlich nichts anderes, was man in der normalen Ernährung macht. Jeder kennt dieses Mantra dieser gesunden, ausgewogenen Ernährung. Also man muss verschiedene Lebensmittel auf dem Teller haben, damit man alles bekommt, was man braucht. Ist auch der normale Weg, das über die Ernährung zu machen. Aber wir wissen, dass gerade dieses Ausgewogene heutzutage zu kurz kommt. Die meisten essen sehr einseitig.
00:11:32
Speaker
Und wir haben diesen Schritt des Kombinierens sozusagen haben wir optimiert und unseren Kunden und uns selbst auch abgenommen. Und ist wirklich gestartet, wie du sagst, als Projekt fürs Team, weil ich einfach gesagt habe, war eigentlich eine fixe Idee. Wir haben so einen ganzen Superfood-Pulver da hier in der Küche stehen. Ich gucke mal, wie ich die jetzt zusammen mische, damit da irgendwie
00:11:52
Speaker
eine Vollwertigkeit herrscht, dass wir wirklich alles drin haben. Und das war dann leicht gedacht, am Ende doch nicht ganz so einfach. Und nach langen Hin und Her, vielen Proben und sehr vielen Prototypen, die geschmacklich sehr herausfordernd waren, da musste man dann auch noch ein bisschen optimieren. Wir hatten dann das perfekte Produkt, was tatsächlich alles hatte aus natürlichen Rohstoffen.
00:12:16
Speaker
Und haben das einfach mal stur nach Mathematik sozusagen zusammengemischt und hatten dann eine ziemlich paradoxe Phase in

Geschmack und Inhaltsstoffe von Ultrafood

00:12:25
Speaker
unserer Firma. Das war Anfang 2017. Da gab es diesen Prototypen, der wirklich grausam geschmeckt hat. Also wie ich immer sage, diese 2% Verdauungstrakt der Mund haben uns da diese gesunde Ernährung sehr schwer gemacht.
00:12:41
Speaker
Aber wir haben es trotzdem genommen. Wir haben alle gemerkt, dass wir uns besser fühlten. Wir waren fitter, wacher, konzentrierter. Also man hat tatsächlich gemerkt, gerade bei denen, die sich vorher nicht gut ernährt hatten, dass da schon ein Sprung da ist. Das ist natürlich kein Wundermittel. Das ist eigentlich nur eine Art der gesunden Ernährung. Also die, die vorher schon das geschafft haben, sich sehr gut zu ernähren, die haben sich einfach weiterhin gut gefühlt.
00:13:04
Speaker
Aber gerade bei den anderen war da schon was zu merken. Und für die war das natürlich ein paradoxisches Erlebnis, weil du einerseits hast du dich wirklich besser gefühlt und warst glücklich, dass es das gab, diesen Prototypen. Andererseits hatte man wirklich die pure Angst vor diesem einen Moment am Tag, wo man dann diesen Drink zu sich nehmen muss. Und da fing das auch an, dass Freunde und Bekannte mehr gefragt haben, ja, wir haben jetzt davon gehört und wir wollen das mal probieren. Und da haben wir schon gemerkt, gut, das Interesse ist tatsächlich da.
00:13:33
Speaker
Nur der Geschmack muss natürlich verbessert werden und wir waren da aber trotzdem sehr kompromisslos. Also wir waren jetzt nicht bereit, das einfach schnell zu überdecken, wie es andere machen mit irgendwelchen Geschmacksverstärkern, irgendwelchen geschmacksverstärkenden Zutaten und haben es eigentlich so natürlich wie möglich gelassen, haben jetzt nur an den Zutaten gefeilt. Also ich habe mir dann nochmal verschiedene Lieferanten eingeschaut, verschiedene Anbaugebiete.
00:14:01
Speaker
Und da auch gemerkt, das ist wie bei jedem natürlich wachsenden Rohstoff. Beim Wein ist es am bekanntesten. Je nach Anbaugebiet wechselt natürlich auch der Geschmack. Das hat alles Einflüsse auf Geschmack- und auch Nährstoffgehalte. Und da haben wir einfach noch mal sehr viel Aufwand betrieben, um da wirklich gute Rohstoffe zu finden. Natürlich in Bio-Qualität, das war für uns von Anfang an die voraussetzung.
00:14:25
Speaker
und haben dann eigentlich Rohstoffe gefunden, die Rezeptur so weit optimiert, dass der Nährstoffgehalt blieb, aber der Geschmack einfach milder wurde, sodass man das Pulver einfach als gesunde Basis einsetzen kann. Deswegen sagen wir zu dem Ultrafood auch auf Basispulver, weil das wirklich diese Basis ist, da sind alle Nährstoffe drin.
00:14:42
Speaker
Das ist wirklich so mit einem Tagesbedarf, was 150 Gramm Pulver wären, das sind ungefähr drei Dwings zu jeweils einem halben Liter, da hat man wirklich mit dieser Tagesration 100 Prozent Vitamine, 100 Prozent Mineralstoffe, Proteine abgedeckt.
00:15:00
Speaker
Auch ballaststoffreich ist es. Das einzige, wo es weniger drin hat, was wir jetzt bewusst so gemacht hatten, sind Fette, Kohlenhydrate, Salz, Zucker. Es ist trotzdem ein vollwertiges Lebensmittel. Also das ist mir auch immer wichtig. Es ist keine Nahrungsergänzung. Es ist ein Lebensmittel, weil es eben alles ist, was wir brauchen. Es ist halt eine optimale Kombination der besten Superfoods. So war es von Anfang an gedacht. So haben wir es umsetzen können.

Herausforderungen bei der Vermarktung von Biofabrik-Methoden

00:15:26
Speaker
Lass uns da mal bleiben bei der Biofabrik. Ich habe auch gesehen, dass ihr Aminosäuren aus Weidegras und Wiesengras erstellt. Also ihr gewinnt tatsächlich pflanzliche Aminosäuren aus diesen nachwachsenden Rohstoffen. Und ihr wollt damit den großen Teil der Ernährungsprobleme der Welt lösen. Wie genau wollt ihr das denn schaffen? Also für was soll dann quasi diese Aminosäure oder diese Aminosäuren dann eingesetzt werden?
00:15:54
Speaker
Die Aminosäuren aus Weidegras, das ist ein Projekt der GrünRaffinerie. Die GrünRaffinerie macht, wie gesagt, eine allumfassende Nutzung dieses Rohstoffes Weidegras. Gerade dieser Grassaft, der ist ja sehr, sehr nährstoffreich und bis jetzt als Rohstoffquelle sehr unterschätzt. Da haben wir auch schon unser erstes Produkt auf dem Markt, das ist das Blattwerk, dieser 100% organische Biodünger.
00:16:20
Speaker
Des Weiteren haben wir dann noch die Raffinerie, die jetzt das auch schafft, aus diesem Grassaft die einzelnen wertgebenden Komponenten zu isolieren und zu raffinieren. Da haben wir wie gesagt die Milchsäuren, die Zucker und halt die Aminosäuren für die Aminosäuren.
00:16:39
Speaker
streben wir an, da im Lebensmittelbereich auch aktiv zu werden, dass wir die anbieten können. Da haben wir jetzt verschiedene Sektionen daraus bekommen. Also wenn man dieses Aminosäurespektrum da aufgreift im Gras, und das ist ja relativ reich an Protein erstmal, durch einen Silageprozess werden diese Proteine dann auch auf natürliche Weise fermentiert, ist abgebaut zu den Aminosäuren und die Aminosäuren trennen wir dann auf.
00:17:05
Speaker
Da haben wir dann im Wesentlichen zwei Produkte, die wir daraus bekommen. Zum einen BCAA-Mix, der also sehr reich an diesen kurzkettigen, verzweigtkettigen Aminosäuren ist. Diese BCAAs, der eben sehr reich an diesen verzweigtkettigen Aminosäuren, Valin, Isolozin und Leuzin ist, welche besonders von Sprottlern sehr geschätzt werden und aktuell entweder aus nicht angegebenen zweifelhaften Quellen stammen.
00:17:35
Speaker
oder dann in der Regel aus Mais. Und selbst Mais ist als Quelle ja schon an sich in Ordnung, aber Gras ist halt noch besser, weil es halt eben weniger Wasser, weniger Ackernutzfläche etc. in Anspruch nimmt. Also haben wir dann noch eine effizientere Rohstoffquelle dafür durch die Verwertung von Gras. Und diese zweite Aminosäurefraktion, die wir daraus bekommen, ist sehr reich an dem GAWA, also diese Gammaaminobutosäure.
00:18:01
Speaker
welche ja auch durch diese neurologischen Prozesse als Neurotransmitter da Bekanntheit erlangt hat und auch dann endlich aus rein veganen, aus pflanzlicher Quelle Weidegras dann zu haben sein wird. Gibt es schon alles, die Anlage steht, wir können produzieren, wir produzieren auch teilweise schon, hängt allerdings gerade an der Zulassung, da das einfach
00:18:27
Speaker
Wie du eben vorhin sagtest, wir machen revolutionäre Techniken und gerade im Lebensmittelbereich ist ja die Gesetzgebung sehr strikt, was aus Verbraucherseite definitiv fast gut zu bewerten ist. Für uns natürlich in dem Sinne dann schwierig, weil wir jetzt ein völlig neues Verfahren entwickelt haben, um diese Aminosäuren halt zu extrahieren. Und wie wir die jetzt auf den Lebensmittelmarkt bringen dürfen, müssen wir da halt noch einige Zulassungsverfahren absolvieren, die sich noch etwas in die Länge ziehen, aber
00:18:57
Speaker
Wenn es dann so weit ist, bist du einer der ersten, der davon erfährt. Du möchtest wissen, wie es weitergeht? Hör jetzt gleich im Anschluss dir den zweiten Teil des Interviews an.
00:19:13
Speaker
Beginne mit deiner veganen Ernährungsumstellung. Wusstest du, dass es eine Wissenschaft für die perfekte vegane Fitnessernährung gibt? Damit kannst du besser aussehen, eine schönere Haut haben, gesünder und stärker sein, Fett abbauen und du musst dazu auf nichts verzichten. Wir haben über fünf Jahre die wissenschaftlich basierten Schlüsselfaktoren einer nachhaltigen, gesunden und vollwertigen Ernährung analysiert und auf den Fitness-Lifestyle angepasst.
00:19:40
Speaker
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