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Moderne Ernährung: Essen wir das Klima auf? #798

Higher Health Podcast
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162 plays · Jun 29, 2021

Inwiefern trägt unsere Art der Ernährung zu den klimatischen Veränderungen und den Veränderungen unserer Gesundheit bei? Beeinflussen wir durch das, was wir auf dem Teller vor uns haben tatsächlich direkt das Klima? Mehr dazu: Moderne Ernährung - Essen wir das Klima auf? [https://www.energie-klimaschutz.de/moderne-ernaehrung-essen-wir-das-klima-auf/]   Mehr mr.broccoli: * Podcast auf Spotify [https://vegan-athletes.com/spotify] * Apple Podcast [https://vegan-athletes.com/itunes] * Mehr Podcast [https://vegan-athletes.com/podcast] * Abonniere meinen YouTube Kanal [https://www.vegan-athletes.com/youtube]   *Disclaimer: Ich wurde von keinem der genannten Unternehmen bezahlt. Trotzdem die Markierung als "Werbung", da ich Marken und Produkte genannt habe. Alle genannten Aussagen dienen lediglich zu Informationszwecken und ersetzen nicht den Besuch eines Arztes. 

Transcript

Speaker: vegane Ernährung und klimafreundlich sein. Ja, das geht hervorragend zusammen, dachte ich. Und dann kam eine Leserin und ein Leser und sagte, ja, hey Christian, ist alles schön und gut, was du erzählst, aber die Ernährung, die machte nur einen ganz kleinen Teil aus.

Speaker: Und warum sollten wir uns da ändern? Dürren, Trockenperioden, extreme Niederschläge, das sind nur eine kleine Anzahl an klimatischen Ereignissen, welche natürlich die landwirtschaftliche Produktivität, die Ernte und somit letztlich unsere Ernährung beeinflussen können. Die Erscheinungen des Klimawandels machen sich vermehrt bemerkbar, besonders eben für die Landwirte. Doch inwiefern möchte ich jetzt diese Frage aufgreifen,

Speaker: trägt unsere Art der Ernährung zu diesen klimatischen Veränderungen bei und beeinflussen wir durch das, was wir auf dem Telefon haben, tatsächlich direkt das Klima. Das gehen wir heute an in dieser Podcast -Episode und damit bilden wir den Abschluss dieser Reihe klima -smarte, klimafreundliche Ernährung. Viel Spaß!

Speaker: Die Frage ist absolut berechtigt und klar gibt es viel größere klimaerzeugende oder klimaschädlich erzeugende sachen wie zum beispiel fliegen wie die ganze industrie die chinesen die ungefähr 30 prozent des co2 ausstoßes weltweit verursachen und so weiter doch du weißt wie es ist

Speaker: Wir dürfen bei uns anfangen und gerade die Dinge, die wir ständig tun und essen, das tun wir meistens mindestens dreimal am Tag, das hat natürlich dann kumuliert schon Einfluss auf das Klima. Inwieweit dann

Speaker: Wir tatsächlich vor einem Klimakollaps stehen. Inwieweit du dich auch selber mit der veganen Ernährung oder einer klimafreundlichen Ernährung auseinandersetzen möchtest, das ist immer natürlich individuell je nach Forscher oder je nach dir und deinen Beliebenheiten anzusetzen.

Speaker: Fakt ist mal, die Böden sind unsere wichtigsten CO2 -Speicher und durch den Umbau von abgestorbenem Pflanzenmaterial zu Humus, welcher zu großen Teilen aus Kohlenstoff besteht, leisten die Böden einen essentiellen Beitrag zum Klimaschutz.

Speaker: Denn genau wie bei der Einbildung von Kohlenstoff in die Vegetation kann dieser so nicht mehr in die Atmosphäre erweichen und also entweichen und so und sich mit Sauerstoff zu dem schädlichen Klimagas CO2 verbinden, welches in hohem Maße zur Erderwärmung beiträgt. Das wissen wir ja. Global ist etwa fünfmal mehr Kohlenstoff im Boden gespeichert als in der Vegetation, doppelt so viel wie in der Atmosphäre. Heißt also, dass ein gesunder fruchtbarer Boden und der Aufbau einer gesunden Humus -Schicht

Speaker: unverzichtbar sind, um die Landwirtschaft klimafreundlich zu gestalten und für dich eben auch hochwertige, klimafreundliche, gesunde Lebensmittel bereitzustellen. Und das ist natürlich ein Problem, denn die industrielle Landwirtschaft, gerade die Landwirtschaft, die sehr viel mit Viehzucht zu tun hat,

Speaker: Das ist natürlich schwierig, denn hier wird sehr viel mit Pestiziden gearbeitet, mit künstlicher Bewässerung bearbeitet und dann wird der Boden natürlich noch sehr, sehr stark belastet durch die Extremente dieser Tiere, die ja im unverhältnismäßig großen Ausmaß dann vorkommen. Zusätzlich werden sie mit Antibiotika und ganz, ganz viel Nitrat

Speaker: belastet und somit können die Böden nicht mehr das leisten, was sie leisten sollen. Es wird weniger Humus aufgebaut, die Böden trocknen aus. Dadurch entweicht wieder Kohlenstoff die Atmosphäre. Stickstoffstünger aus der Fabrik benötigt außerdem sehr große Mengen Energie in der Herstellung und somit sind wir wieder beim Thema. Wir dürfen uns langsam aber sicher in die

Speaker: bio -vegane Ernährung reinfließen lassen, denn natürlich hat auch eine Nicht -Bio -Viehhaltung in einem größeren Ausmaß schädliche Auswirkungen eben auf den Boden.

Speaker: Und dann kommt eben unser verändertes Konsumverhalten noch ins Spiel, der den Anspruch an perfekte, frische Lebensmittel hat und dass die meisten Menschen mehr einkaufen als sie essen. Und das führt natürlich wiederum dazu, dass riesige Mengen an Lebensmitteln im Müll landen.

Speaker: Darunter natürlich leckere Avocados, Bananen oder Ananas. Und das ist das Problem, sobald sie ein bisschen verdorrt aussehen, dann werden sie direkt weggeschmissen oder wir machen uns zu viel und schmeißen dann weg. Noch dazu lange Transportwege und die Lagerung, die natürlich dann auch wieder große Mengen an Treibhausgasen ausstoßen. Daher ist es fast schon

Speaker: fast schon wirklich schlimm, wenn wir gerade aus dem Süden importierte Lebensmittel dann auch noch wegschmeißen, weil wir dann das Klima natürlich doppelt und dreifach verlassen. Ja, wie müsste denn jetzt eine Landwirtschaft aussehen, die weder dem Klima schadet, noch der Biodiversität? Und da sind

Speaker: nicht agro-, sondern agro -ökologische Methoden, vielseitige Fruchtfolgen, Zwischenfrüchte und eine vielflächige Flächensstruktur, da die sind notwendig, die schützen die Böden, die Biodiversität und letztlich natürlich eben auch das Klima und es trägt enorm zur Leistungsfähigkeit landwirtschaftlicher Böden bei und es wird weniger Stickstofftümer benötigt.

Speaker: Eine reduzierte Bodenbearbeitung zum Schutz des Bodenlebens und zum Erhalt der Bohnenstruktur trägt ebenso dazu bei, dass große Mengen Kohlenstoff fest im Boden bleiben. Da kommen wir wieder zum Thema Permakultur, was natürlich eben auch wichtig ist. Ja und dann gibt es eben auch, habe ich jetzt letztes gelesen, in einer Zeitschrift gibt es sogar klimaneutrales Fleisch,

Speaker: was dann eben auch so hergestellt wird, das natürlich höchst bio, ist glaube ich auch von Bioland oder Ökoland hergestellt. Also wenn dann Fleisch, dann eben solches, ich nenne es jetzt mal klimaneutral produziertes Fleisch, das dann überhaupt, dass wir essen sollten. Und vor allem gar kein Massentierhaltungsfleisch. Selbst die Discounter habe ich jetzt gelesen, wollen den Ausstieg aus Billigfleisch.

Speaker: Allerdings wohl erst bis zum Jahr 2030 und das kann es ja wohl nicht sein. Wir reden heute über massive Verschlechterung unseres Gesundheitszustandes, massive Verschlechterung unseres Klimas und letztlich eben auch nicht mehr Weltfrieden, sondern mehr Welthass und extremes Leid gerade unter den Tieren. Da kann es aus meiner Sicht nicht sein,

Speaker: dass Discounter acht Jahre warten, bis sie dann eben auch das letzte Gammelmassenfleisch aus den Regalen weggenommen haben und auch die übelst hochgespritzte Tomate entfernen, sondern da dürfen wir jetzt ran und jeder von uns, jeder, auch du, da dürfen wir wirklich

Speaker: gemeinsam eine Reform der Agrarpolitik hin zu einer ökologisch und sozial gerechten Agrarwirtschaft mit einer starken Förderung von den kleinen, vielfältig strukturierten Betrieben in den Vordergrund stellen. Und ja, da sind eben solche Produktions - und Verkaufsketten wie Solavi zum Beispiel eben auch sehr, sehr wichtig. Erkundige dich gerne mal, ob du eine Solavi in deiner Nähe hast. Ich bin auch gerade dabei, eine selbst aufzubauen. Ist super viel Arbeit und es lohnt sich.

Speaker: Also, Fazit. Von den Ackerflächen dieser Welt könnten alle Menschen problemlos ernährt werden. Es ist genug für alle da. Doch durch die Fleischproduktion schwinden die Flächen, auf denen Lebensmittel zum direkten Verzehr angebaut werden können. Und die hohen Lebensmittelverluste führen dazu, dass auch der Anbau von Gemüse, Obst und Co. deutlich mehr Fläche benötigt wird, als eigentlich notwendig.

Speaker: Durch einen guten, gewissenhaften Umgang mit Lebensmitteln, geringer oder gar keinen Verzehr für tierische Produkte sowie Deinen Blick auf Bio, Regionalität, Saisonalität, einzelne Lebensmittel kannst Du definitiv jeden Tag und das wahrscheinlich dreimal jeden Tag einen Beitrag zum Klimaschutz leisten und übrigens auch zu Deiner Gesundheit.

Speaker: Und genau die, die wünsche ich dir jetzt. Und wenn du Kritiker hast oder sehr, sehr starke Fleischesser oder Menschen, die sich vielleicht für den Klimawandel oder das Klima und viele andere Dinge im Moment interessieren, dann leite ihnen doch diese Episode weiter. Oder und oder lass eine tolle 5 -Sterne -Bewertung mit Text bei Apple, iTunes oder Spotify da. Und darüber freue ich mich. Denn dann, dann können wir noch viel mehr gemeinsam bewegen.

Speaker: Stay healthy, stay vegan, eat your broccoli. Lass es dir gut gehen und vor allem sei der Welt ein Licht, sei der Welt ein Segen. Bis ganz bald, dein Christian.

Speaker: Wusstest du, dass wir drei Episoden in der Woche veröffentlichen im Vegan Podcast? Wenn du keine Episode verpassen möchtest, vor allem die neuesten News rund um die vegane Ernährung, optimale Fitness und deine strahlende Gesundheit sowie dein tolles Aussehen nicht verpassen möchtest, dann abonniere jetzt diesen Podcast.

Speaker: Du kannst das in iTunes mit Apple Podcasts tun, du kannst das natürlich in Google auf deinem Android -Handy tun mit Google Podcasts, du kannst das in Spotify tun und wo auch immer du möchtest. Verlinkungen dazu findest du in den Show Notes und vor allem teile diesen Podcast mit deinen Liebsten, denn ich glaube, es ist für jeden immer mal etwas dabei. Vielen lieben Dank, dein Mr. Broccoli.

Speaker: Ich hoffe, dir hat die heutige Episode gefallen. Hier noch ein kleiner Reminder. Die Informationen in diesem Podcast sind ausschließlich informativ. Sie sollen nicht als Ersatz für eine ärztliche Behandlung genutzt werden. Die Diagnose und Therapie von Erkrankungen und anderen körperlichen Störungen erfordert die Behandlung durch Ärzte oder Heilpraktiker. Deshalb raten wir beim medizinischen Problemen und Fragen immer ärztlichen Rat einzuholen.

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