Melanies Jugenderinnerungen: Vom Traum zur Realität
00:00:05
Speaker
Ich habe damals mit 15 mit einer gewissen jugendlichen, kindlichen Naivität mir gedacht, oh cool, wenn ich in meinem Job singen kann, dann werde ich einfach Europäin.
00:00:14
Speaker
Man weiß auch gar nicht, wie viele Stunden man arbeitet, wenn man selbstständig ist, aber man weiß und fühlt man es tut.
Herausforderungen der Selbstständigkeit in der Therapie
00:00:21
Speaker
Therapiezeiten so zur Verfügung zu stellen, dass es für alle Beteiligten passt, das war herausfordernd.
00:00:29
Speaker
Also ich bin alleine selbstständig in der Praxis und habe keine Anstellten mehr.
00:00:34
Speaker
Das war auch ein Weg dorthin, das zu entscheiden, aber eine richtig gute Entscheidung jetzt rückblickend.
00:00:41
Speaker
Erfolg ist nicht immer höher, schneller, weiter, größer, sondern kann genau das Gegenteil davon bedeuten.
Einführung in den Hashtag Praxis Podcast
00:00:50
Speaker
Hallo und willkommen zu Hashtag Praxis, dem Podcast für selbstständige Therapeutinnen mit Tipps und Tricks zur erfolgreichen Praxisführung.
00:00:59
Speaker
Als Gast dieser Folge begrüße ich herzlich Dr. Melanie Ferg-Dornstauder.
Karriereweg: 15 Jahre Logopädie
00:01:04
Speaker
Melanie arbeitet nun seit über 15 Jahren als Logopädin
00:01:08
Speaker
und ist daneben in der Forschung und als Lehrende an unterschiedlichen Hochschulen tätig.
00:01:13
Speaker
Wir sprechen über die Höhen und auch Herausforderungen ihres beruflichen Weges, der sie auch durch unterschiedlichste Praxiskonstellationen geführt hat.
00:01:22
Speaker
Was sie daraus für ihr Business und auch ihre persönliche Weiterentwicklung gelernt hat, erfahrt ihr im nachfolgenden Talk.
00:01:29
Speaker
Viel Spaß beim Zuhören!
00:01:33
Speaker
Hallo Melanie, ich freue mich sehr, dass du heute mit dabei bist.
00:01:38
Speaker
Vielen Dank für die Einladung, ich freue mich auch sehr.
Ausgleich zwischen Forschung und Praxis
00:01:41
Speaker
Bitte stell dich doch kurz vor und erzähl ein bisschen über deinen Werdegang und deine jetzige Rolle in deinem Beruf.
00:01:50
Speaker
Danke für das nette Intro.
00:01:51
Speaker
Du hast da schon sehr viel erzählt.
00:01:53
Speaker
Ich bin, wie gesagt, seit über 15 Jahren Europäerin und derzeit in der Forschung an der FH Kärnten als Key Researcher tätig und praktisch nach wie vor, das ist so die Basis meines Tuns in der Praxis im Therapiezentrum in Wien,
00:02:09
Speaker
Du hast auch schon angesprochen, ich habe viele unterschiedliche Stationen schon hinter mir.
Bildungsweg: Von Master zu PhD
00:02:14
Speaker
Ich teile das immer ganz gerne in drei Bereiche aus.
00:02:17
Speaker
Der eine Bereich ist die Ausbildung, die ich selbst genossen habe und machen konnte und durfte.
00:02:23
Speaker
Da habe ich meinen Master und meinen PhD in England absolviert.
00:02:27
Speaker
Das war großartig und konnte da ganz viel internationale Erfahrungen sammeln und mitbringen.
00:02:33
Speaker
Und ja, ich selbst durfte das natürlich dann auch weitergeben, also im Hochschulschi-Gereich, einerseits an der Hochschule Campus Wien, wo ich damals für den F&E-Gereich zuständig war und einige Jahre unterrichtet habe, als auch, so wie du schon gesagt hast, an weiteren Universitäten der FHs in Österreich, jetzt eben zuletzt an der FH Kärnten und der klinische Bereich, der natürlich wieder die Basis von allem ist, sowohl Mikromoral als auch Extramoral,
00:03:02
Speaker
habe ich da Erfahrungen gesammelt am AKH oder eben in der Praxis, auch in Kindergärten.
00:03:08
Speaker
Also ich war als Lycopädie in Kindergärten mobil tätig.
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Speaker
Genau, und da ist ganz viel zusammengeflossen.
00:03:16
Speaker
Nicht zuletzt jetzt auch aus dem eher
00:03:19
Speaker
nicht direkt logopädisch im Bereich, so eine Postdoc-Stelle an der Netulie war dabei oder auch eine Health-Expert-Stelle an der Gesundheit Österreich, wo ich mich viel im Bereich Primärversorgung beschäftigt habe und das war ganz großartig.
00:03:33
Speaker
Und diese Dinge haben mein Profil wirklich geschärft und es hat sich im Laufe dieser Zeit herausgestellt, dass am Ende des Tages immer das logopädische oder alles, was mit den logopädischen Verbindungen zu tun hat, was ist, wofür
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Speaker
mein Herz schlägt, ja, genau.
00:03:52
Speaker
Erinnerst du dich vielleicht noch an so eine Art Aha-Moment, der dich in die Richtung Logopädie oder gerade diese Fachbereiche hingesteuert hat?
Schlüsselmomente und Berufsentscheidungen
00:04:05
Speaker
Und zwar, ich habe selbst als Jugendliche im Alter von 15 Jahren bei Kindermusicals mitgesungen und habe immer schon Musik gemacht.
00:04:14
Speaker
Also das heißt, ich war im sängerischen Bereich sehr viel tätig.
00:04:19
Speaker
Und hatte dann irgendwann Probleme mit meiner Stimme im Winter.
00:04:24
Speaker
Also es war sängerisch sehr anspruchsvoll in England am High North gewesen und der meinte, es wäre gut, wenn Sie zu einer Logopädin gehen, die sollte Sie da stimmlich unterstützen.
00:04:35
Speaker
Und das heißt, ich habe damals mit 15 und zu einer gewissen jugendlichen, kindlichen Naivität mir gedacht, oh cool, wenn ich in meinem Job singen kann, dann werde ich einfach Logopädin.
00:04:44
Speaker
Also das heißt, ich bin tatsächlich über das Singen zur Logokritik gekommen, über die Stimme.
00:04:51
Speaker
Und Fun Fact, ich habe nie im Stimmbereich gearbeitet.
00:04:53
Speaker
Also am Ende des Tages habe ich alles andere gemacht.
00:04:57
Speaker
Ich war im neurologischen Bereich, im Kindersprachbereich, aber nie direkt im Stimmbereich.
00:05:03
Speaker
Was ich sehr faszinierend an deinem ganzen Werdegang auch finde, gerade zu Beginn, ist, dass du ja neben der Ausbildung und danach auch in unterschiedlichsten Zentren Berufserfahrung gesammelt hast.
00:05:16
Speaker
Und da stelle ich mir dann die Frage, was hat dich dazu bewogen, dass du dann sagst, ich mache mich jetzt selbstständig und baue mir meine eigene Praxis auf?
Übergang zur eigenen Praxis
00:05:26
Speaker
Ja, das ist eine sehr gute Frage.
00:05:28
Speaker
Und das ging alles recht schnell.
00:05:31
Speaker
Also ich habe damals zu der Zeit, als sich diese Situation dann so ergeben hat, gerade im Kindergarten als mobile Logopädin gearbeitet und habe einfach ganz schnell mitbekommen,
00:05:43
Speaker
dass es gewisse Rahmenbedingungen braucht, um gute Therapie durchführen zu können.
00:05:48
Speaker
Und zwar seitens der organisatorischen als auch der beziehungstechnischen Rahmenbedingungen.
00:05:56
Speaker
Und wenn man so im Kindergarten therapiert und Eltern kaum oder gar nicht sieht oder mitbekommt, was so im Therapiegeschehen passiert, dann ist das oft recht schwierig.
00:06:07
Speaker
Und das war eigentlich dann einer der Beweggründe, wo ich mir gedacht habe, ich möchte das bitte so machen, wie ich es als effektiv und effizient und sinnvoll für alle Beteiligten empfiehle.
00:06:17
Speaker
Und habe mich daher dann sehr schnell entschlossen, selbstständig zu sein zu werden.
00:06:23
Speaker
Und es war ein großartiger Weg.
00:06:24
Speaker
Also das war ganz aufregend natürlich.
00:06:30
Speaker
Man weiß auch gar nicht, wie viele Stunden man arbeitet, wenn man selbstständig ist.
00:06:34
Speaker
Also das ist etwas, das hat sich vom ersten Tag bis heute nicht geändert.
00:06:39
Speaker
Aber man weiß und fühlt man es tut und das ist ganz großartig.
00:06:43
Speaker
Also auf jeden Fall ein wichtiges Schlagwort hier, das eigene Warum finden, die eigene Motivation dahinter, die einem da durchträgt, auch wenn es am Anfang vieles unklar ist oder viel zum Aufbau braucht.
00:06:58
Speaker
Und ganz wichtig für mich, ganz essentiell, waren tatsächlich Kolleginnen, die Berufserfahrung in dem Bereich hatten, ja,
00:07:05
Speaker
Ich war auch zu Beginn eingemietet.
00:07:07
Speaker
Also ich habe nicht vom ersten Tag weg meine eigenen Räumlichkeiten gehabt.
00:07:10
Speaker
Ich war wirklich bei zwei erfahrenen Kolleginnen eingemietet, die mich da auch sehr unterstützt haben.
00:07:17
Speaker
Also egal welche Frage, es war immer eine Antwort da oder zumindest ein Ansatzbuch, wo man nachfragen könnte.
00:07:24
Speaker
Und das ist etwas, was sehr wertvoll ist.
00:07:26
Speaker
Und ich auch versuche jetzt in meiner Position weiterzugeben,
00:07:31
Speaker
Weil einfach manche Dinge schriftlich nicht auffielbar sind und dann passiert das im Gespräch und man kommt auf gute Lösungen auch gemeinsam.
Expansion und Vision der Praxis
00:07:39
Speaker
Eine super Gelegenheit für dich gerade zu Beginn, zu Start deiner Selbstständigkeit hier in so ein tolles Netzwerk reinzukommen.
00:07:48
Speaker
Ich habe gesehen, du hast ja dann ein paar Jahre so erst mal eingemietet, wie du es genannt hast, bevor du dann deine eigenen Räumlichkeiten bezogen hast, gearbeitet.
00:07:58
Speaker
Vielleicht erzählst du uns ein bisschen so deine Entwicklung, als du dir das Standbein aufgebaut hast und dann natürlich mit den Forschungstätigkeiten und den eigenen Fort- und Weiterbildungen und Studien hier.
00:08:11
Speaker
auch mitgewachsen bist persönlich, parallel zum Job natürlich, wie sich das Ganze hier auch entwickelt hat, wie so deine Praxis, aber auch so deine Forschungs- und Lehr- und Studientätigkeiten parallel gemeinsam gewachsen sind.
00:08:25
Speaker
Also das war zu Beginn, wie gesagt, eingemietet an zwei Stammkörten bei zwei Kolleginnen.
00:08:31
Speaker
Dann hat sich die Möglichkeit ergeben, dass ich bei einem Fognata in einem medizinischen Zentrum
00:08:37
Speaker
einen Praxishauen in der Ordination bekommen.
00:08:40
Speaker
Das war großartig.
00:08:42
Speaker
Es war eine ganz schöne Zusammenarbeit und ganz viele Symergien, die sich dadurch auch ergeben haben.
00:08:49
Speaker
Und das war auch ein eiliger Jahrbesuch.
00:08:51
Speaker
Also das waren, ich weiß jetzt gar nicht auswendig, aber doch ein paar Jahre in diesem Setting.
00:08:58
Speaker
gearbeitet und habe dann irgendwann bemerkt, egal wie viel ich arbeite, es ist nicht möglich, meine Warteliste gut abzuarbeiten.
00:09:09
Speaker
Also sprich, es sind die Patientenfallen exorbitant explodiert und gestiegen.
00:09:15
Speaker
Und das hat mit mir auch was gemacht.
00:09:17
Speaker
Also ich war dann sehr unzufrieden und habe mir gedacht, kann irgendwie nicht sein, dass so viele Kinder, die Versorgung brauchen im europäischem Bereich, keine Versorgung bekommen, obwohl Eltern schon bei Wahllogopädinnen anrufen.
00:09:32
Speaker
Also das kommt ja auch nochmal dazu, wir sind ja da im Wahlbereich tätig gewesen.
00:09:37
Speaker
Genau, also es war sehr unzufriedenstellend und habe mich dann entschieden, Kolleginnen anzustellen und eine größere Praxis zu gründen.
00:09:46
Speaker
Habe dann auch ganz tolle Räumlichkeiten gefunden.
00:09:50
Speaker
Also ich habe mich dann entschieden, Kolleginnen anzustellen und wollte eine größere Praxis.
00:09:55
Speaker
große logopädische Praxis aufbauen, bei der es möglich war, immer einen Therapieplatz zu bekommen.
00:10:01
Speaker
Das war so meine Vision und bei der natürlich auch qualitativ ganz viele Merkmale vorhanden sind, die sich vielleicht auch
00:10:11
Speaker
von anderen Praxen unterscheiden könnten.
00:10:15
Speaker
Es waren zu Kleinigkeiten, aber die, die mir einfach ganz, ganz wichtig waren, war Flexibilität oder im Therapieprozess Eltern immer mit in Binde zu haben und Therapiemappen zu haben.
00:10:27
Speaker
Also sprich, das Geschehen wirklich nachvollziehbar zu gestalten, transparent zu gestalten.
00:10:33
Speaker
Eltern auch in die Eigenermächtigung zu parieren.
00:10:35
Speaker
Also sprich, dass sie ein bisschen ein Train-the-Trainer-System, dass sie quasi wissen, was sie zu Hause zu tun haben und können, machen können.
00:10:46
Speaker
Und ja, das war 2016, 2017, als dann die Praxis tatsächlich eröffnet wurde.
00:10:54
Speaker
Und im Zuge dessen haben wir auch Forschungsprojekte in der Praxis durchgeführt.
00:10:59
Speaker
Also wir haben das immer versucht zu verbinden,
00:11:02
Speaker
sodass die Tätigkeit, die ich eben damals an der Hochschule hatte, auch mit Praxistätigkeiten verbunden werden konnte.
00:11:11
Speaker
Und das hat eine Zeit lang gut geklappt.
00:11:14
Speaker
Forschungsprojekte in der Praxis durchzuführen ist etwas, das tatsächlich sehr, sehr schwierig ist, weil die Praxistätigkeit selbst schon so viel Raum eingenommen hat, dass das einfach schwer ist, dann auch noch zu implementieren.
00:11:29
Speaker
Und da sind wir in Österreich leider auch mit Forschungsfinanzierung in der Nobopädie noch in den Startlöchern, würde ich meinen.
00:11:36
Speaker
Also da darf sich noch viel tun.
Werbung für Praxismanagement-Software
00:11:42
Speaker
Nur ganz kurz Werbung in eigener Sache.
00:11:45
Speaker
Dieser Podcast wird gepräsentiert von Appointmeat, der unkomplizierten Praxissoftware für Therapeutinnen.
00:11:51
Speaker
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00:11:57
Speaker
Dann erstelle noch heute deinen Testaccount auf appointment.com.
00:12:01
Speaker
Und jetzt zurück zum Interview.
00:12:05
Speaker
Eine sehr spannende Zeit für dich, weil du ja mehrere Hüte dann tragen durftest, sowohl als Logopädin ja selbst mit deinen eigenen Patientinnen in deiner Lehre, Forschung, Studium und dann natürlich auch die Organisation, die Leitung deiner Mitarbeitenden und der gesamten Praxis.
Rollenmanagement: Therapeutin, Forscherin, Managerin
00:12:25
Speaker
Das ist ja nochmal eine andere Verantwortung, als wenn man jetzt alleine tätig ist.
00:12:29
Speaker
Wie hast du da in diesen Rollen reingefunden?
00:12:32
Speaker
Was ist dir sehr, sehr gut gelungen oder was würdest du vielleicht rückblickend anders machen?
00:12:38
Speaker
Also tatsächlich war diese, so wie nannte, ich habe es dann immer Managementfunktion genannt, uns auch ein bisschen abzugrenzen von den therapeutischen, ja.
00:12:49
Speaker
Und das ist schon etwas, das sehr herausfordernd sein kann in dem Rahmen, in dem es da stattgefunden hat, weil eben gewisse Qualitätsansprüche an die Therapie, da spricht jetzt auch die Therapeutin, vorhanden sind.
00:13:06
Speaker
die vielleicht in der Praxis gar nicht so leicht umsetzbar sind.
00:13:09
Speaker
Und das beste Beispiel, das mir dazu einfällt, ist nur das Beispiel der Therapiezeiten und der Arbeitszeiten.
00:13:17
Speaker
Also sprich, so unterschiedliche Bedürfnisse unter einen Hut zu bekommen,
00:13:22
Speaker
Eltern arbeiten oft bis am Nachmittag, verständlicherweise.
00:13:25
Speaker
Kinder sind in der Schule bis am Nachmittag.
00:13:28
Speaker
Therapeutinnen möchten dann auch verständlicherweise am Nachmittag auch irgendwann in den Feierabend gehen, beziehungsweise wenn man selbst Kinder hat, dann ist das natürlich auch mal eine ganz andere Nummer.
00:13:42
Speaker
Therapiezeiten so zur Verfügung zu stellen, dass es für alle Beteiligten passt und einerseits genügend Plätze vorhanden sind und auf eine gewisse Auslastung vorhanden ist, das war herausfordernd.
00:13:57
Speaker
Wir hätten täglich 40, 50 Plätze um 16 Uhr besetzen können, aber haben natürlich nicht 40, 50 Kolleginnen, die eine Stunde am Tag arbeiten, um es überspitzt darzustellen.
00:14:09
Speaker
Und das sind schon auch systemische Faktoren, die einfach in einer Branche, in der man sich sehr schnell selbstständig machen kann, das kommt auch noch dazu.
00:14:19
Speaker
Also theoretisch, wir haben jetzt keine furchtbar teuren Geräte, die wir uns anschaffen müssen.
00:14:25
Speaker
Es gibt es ja in anderen Bereichen, es sind da ganz andere Dimensionen.
00:14:30
Speaker
Genau, dass da dann wirklich Rahmenbedingungen für alle Beteiligten und Pasten, das ist herausfordernd.
00:14:37
Speaker
Und rückblickend, es war genau so richtig, wie es gewesen ist.
00:14:42
Speaker
Also zu allen Zeitpunkten ist immer genau das da gewesen, was für den Moment gerade wirklich gut passend war.
Arbeiten ohne Angestellte: Erfahrungen und Reflektionen
00:14:50
Speaker
Das war ja auch die Zeit, in der ich gerade einen Doktor Watt gemacht habe.
00:14:54
Speaker
Das heißt, ich selbst habe auch therapiert, aber zwei Tage die Woche in etwa therapiert und die restliche Zeit der Woche das Praxismanagement plus mein PhD.
00:15:08
Speaker
Das konnte ich mir also auch gut einteilen.
00:15:10
Speaker
Also diese Freiheit hatte ich in dem Rahmen und herausfordernd war einfach zu schauen, dass man nicht über seine Grenzen hinausgeht.
00:15:20
Speaker
Also das passiert sehr schnell, wenn man in so einer Funktion ist und so viel Hüte hat.
00:15:26
Speaker
Wie hast du denn das bewerkstelligen können, also größten Respekt, so viele unterschiedliche Rollen und Aufgaben zu meistern?
00:15:34
Speaker
Da braucht es ja auch einige Selbstführungsskills, höre ich ja daraus.
00:15:39
Speaker
Ja, ich habe mir das immer wie so ein Puzzle vorgestellt.
00:15:43
Speaker
wo es unterschiedliche Teile gibt, die alle zusammenpassen und am Ende des Tages ein schönes Bild ergeben.
00:15:48
Speaker
Und so war es für mich auch.
00:15:51
Speaker
Es war ja oft die Überlegung, die eine oder andere Tätigkeit aufzulassen.
00:15:58
Speaker
Man muss sagen, fairerweise, die Tätigkeit an der Hochschule, eine Hochschule, die war dann auch verringert.
00:16:07
Speaker
Das war dann einfach keine...
00:16:09
Speaker
wöchentliche Tätigkeit mehr, sondern mehr Veranstaltungen extern, die weitergelaufen sind, weil einfach alles, so wie du sagst, so schon heraus, also schon sehr viel war und dass dann einfach irgendwo Abstriche notwendig waren, war klar, aber dennoch haben diese einzelnen Teile von
00:16:29
Speaker
Praxis, Forschungstätigkeit, Praxismanagement, Organisation und klinische Arbeit eher meine Tätigkeiten gegenseitig positiv unterstützt, als dass da irgendwie was dann nicht gepasst hätte.
00:16:49
Speaker
Ich finde, das ist wirklich immer so ein Puzzle und es ist ja ab jetzt ein bisschen so.
00:16:53
Speaker
Es ist ein bisschen verlagert und anders.
00:16:56
Speaker
Also ich bin alleine selbstständig in der Praxis und habe keine Anstellten mehr.
00:17:02
Speaker
Und das war auch ein Weg dorthin, das zu entscheiden.
00:17:06
Speaker
Aber eine richtig, richtig gute Entscheidung jetzt rückblickend.
00:17:11
Speaker
Und ich könnte es mir nicht mehr vorstellen, Angestellte zu haben in den Rahmen,
00:17:16
Speaker
Und ich bin tatsächlich so nach dem Motto, es hört vom Besserwerden gar nicht mehr auf, sind einfach ganz viele Dinge, die sich entwickelt haben heraus aus den Erfahrungen, wo ich jetzt ganz klar sehe, in welche Richtung geht es, was ist das, was mir wirklich Spaß macht und wo möchte ich meine Energie und Aufmerksamkeit hinlenken.
00:17:38
Speaker
Und das war eben ein Prozess zu erkennen, okay, was ist es denn, das nicht bewegt und was möchte auch ich bewegen können?
00:17:48
Speaker
Wenn ich das jetzt so richtig interpretiere, sagst du, es war
Karriere und Leidenschaft im Einklang
00:17:52
Speaker
eher ein Hinzu, dem Priorisieren deiner eigenen Verwaltung, deiner eigenen Praxis, mehr als jetzt ein Weg von dem Setting einer Gruppenpraxis.
00:18:02
Speaker
Oder wie würdest du das für dich interpretieren?
00:18:05
Speaker
Genau, also es war nach dem, der Abschluss von PhD war so ein Punkt, wo ich einfach dann überlegt habe, wie soll es jetzt weitergehen, wie möchte ich gerne, dass es weitergeht.
00:18:17
Speaker
Und da wäre ja dann auch Forschungstätigkeit, wenn quasi dieser Doktor abgeschlossen ist und man wäre dann in der Praxis zurück, würde die Forschungstätigkeit nicht weitergehen, weil ja dieses Projekt erledigt ist.
00:18:30
Speaker
Und da habe ich sehr schnell und sehr klar und deutlich gemerkt, dass das für mich gar nicht geht.
00:18:35
Speaker
Ja, also jetzt so...
00:18:37
Speaker
In der Praxis und mit der Managementfunktion und keinerlei Forschung, also dafür habe ich ja auch das Doktorat nicht gemacht, das war so ein bisschen die Bottomline und da hat sich dann einfach sehr schnell herauskristallisiert, dass aber auch diese drei Hüfte gar nicht notwendig sind.
00:18:55
Speaker
Also die Managementfunktion hat mich für das, was ich prospektiv in der Lubopädie auch gerne bewegen möchte oder wo ich gerne
00:19:04
Speaker
zuarbeiten möchte, dann einfach nichts mehr wie gehen.
00:19:09
Speaker
Es hat seinen Zweck erfüllt, so höre ich es raus, du hast einfach diese Erfahrung mitgenommen für dein zukünftiges Wirken und kannst aus Erfahrung heraus dann einfach mit anderen Peers dich darüber austauschen und ist ja ein Gewinn eigentlich für deine weitere Entwicklung so gesehen.
00:19:27
Speaker
Absolut, ja, absolut.
00:19:28
Speaker
Und da sind auch ganz viele Perspektiven entstanden daraus.
00:19:32
Speaker
Also ich bin sicher jemand, der sowohl, der in einer Anstellung, also wenn ich die Angestellte bin, dann habe ich sehr viel Sympathie und Verständnis auch für die andere Seite.
00:19:43
Speaker
Also das ist definitiv etwas, was ich da mitnehmen konnte.
00:19:47
Speaker
Und auch so in systematischen Faktoren und Frameworks verstehe ich einfach, wie die Dinge ablaufen aus unterschiedlichen Perspektiven jetzt viel besser.
00:19:57
Speaker
Bevor wir aber in die Gegenwart und zu deinem jetzigen Wirken kommen, vielleicht noch zwei Punkte, einfach dich gerne aus deiner Erfahrung aus noch beleuchten möchte.
Führung und Kommunikation: Schlüssel zum Erfolg
00:20:08
Speaker
Und zwar, wir haben es kurz angerissen zum Thema Führung.
00:20:11
Speaker
Denn man kommt schnell natürlich, wie du sagst, in dieses Thema Gruppenpraxisaufbau.
00:20:18
Speaker
Ich nehme mir entweder Angestellte oder auch Selbstständige ins Team und bringe das Ganze ins Laufen doch kündig.
00:20:25
Speaker
Überall, wo Menschen sind, Menschen miteinander zusammenkommen, da muss es auch eine Struktur geben.
00:20:32
Speaker
Und gerade als Gruppenleiterin gehst du dann ja auch in den Lead.
00:20:36
Speaker
Gibt es Faktoren oder Punkte, die man so schnell vielleicht am Anfang nicht berücksichtigt, die sich aber dann im Zwischenmenschlichen, gerade wenn man Mitarbeitende führt, dann auch noch als sehr wichtige Punkte entpuppen, wo du auch einen Ratschlag geben kannst, wenn jemand so etwas machen möchte, das im Auge zu behalten.
00:20:55
Speaker
Also ganz wichtig finde ich Gespräche.
00:20:59
Speaker
Also das Gespräch suchen, die Dinge partizipativ zu entscheiden bzw.
00:21:05
Speaker
partizipativ zu besprechen.
00:21:07
Speaker
Die Entscheidung liegt dann bei der jeweiligen Person, die die Verantwortung trägt.
00:21:11
Speaker
Das ist schon der Fall.
00:21:13
Speaker
Da gibt es vor allem oftmals im Hintergrund einfach noch Faktoren, die vielleicht nach außen hin auch schwer zu verstehen sind.
00:21:22
Speaker
warum jetzt etwas so oder so entschieden wird.
00:21:24
Speaker
Aber ganz wichtig für mich trotzdem, transparent vorzugehen und die Dinge miteinander zu besprechen und zu klären und auf den Tisch zu legen.
00:21:31
Speaker
Also erfahrungsgemäß, wenn man das macht und auch wenn dann vielleicht am Ende des Tages nicht jeder versteht, warum etwas so oder so entschieden wird, ist zumindest die Möglichkeit da gewesen, es zu verstehen.
00:21:46
Speaker
Also es liegt zumindest da.
00:21:48
Speaker
Das ist etwas, das ich ganz, ganz wichtig fand und finde und so die Lebensrealitäten der beteiligten Personen zu beachten.
00:21:57
Speaker
Also es ist einfach sehr individuell.
00:21:59
Speaker
Es gibt auch Personen, wenn ihr bei diesem Arbeitszeitenthema sind, die freuen sich, wenn sie zu Mittag beginnen können und am Abend aufhören.
00:22:08
Speaker
Also das ist einfach ganz unterschiedlich von Mensch zu Mensch und ich denke, da ist es wichtig, um das in einem guten Arbeitsalltag gut umsetzen zu können, das wirklich zu beachten.
00:22:18
Speaker
Was die Führung von einem selbst angeht, so wie du es auch schon ein bisschen geschrieben hast, das war ja auch ein Prozess, der jetzt nicht über Jahre von, also das war schon von langer Hand geplant, aber jetzt nicht im Rahmen von 15 Jahren,
00:22:33
Speaker
sondern doch relativ stetig, relativ schnell zu relativ viel Expansion oder Entwicklung auch geführt hat, dass man sich selbst dabei nicht vergisst.
00:22:42
Speaker
Ja, also das ist, so wie du sagst, wenn man da den Heat hat, führt man sich ja auch selbst.
00:22:49
Speaker
Und es ist für einen Zeit sehr gut möglich, auch über seine eigenen Grenzen zu steigen und da vielleicht sukzessive dann auch mal mehr zu geben.
00:23:00
Speaker
Aber das geht nur eine begrenzte Zeit lang.
00:23:03
Speaker
Wir sind im therapeutischen Bereich, das heißt Selbstreflexion ist vorhanden.
00:23:07
Speaker
Man erkennt es dann doch auch recht schnell, wenn es zu viel wird.
00:23:10
Speaker
Und dann da einfach wieder einen Schritt zurück zu machen, drauf zu schauen und zu fragen, okay, wie weit kann ich da gerade noch mit, brauche ich vielleicht eine Pause, gibt es auch etwas, wo ich mich rausnehmen kann.
00:23:22
Speaker
Also das ist auch etwas, was ich mit gelernt habe im Prozess, ich muss nicht alles selbst machen, man kann Dinge auch abgeben.
00:23:30
Speaker
Also das sind sicher so Faktoren, die ganz wichtig sind.
00:23:34
Speaker
Und es ist auch immer ein bisschen die Frage, was man unter Wachstum oder Erfolg versteht.
00:23:40
Speaker
Also für mich war es definitiv der größte Erfolg, das so zu entscheiden und da meinen Weg weiterzugehen.
00:23:48
Speaker
auch dem einfach zu vertrauen, dass das jetzt das Richtige ist, wenn man das so spürt und fühlt.
00:23:54
Speaker
Also es ist auch alles wirklich gut vonstatten gegangen.
00:23:59
Speaker
Es waren alle Patientinnen wunderbar weiter betreut.
00:24:03
Speaker
Es ist ganz toll übernommen worden, diese Praxis, und war definitiv für alle, für alle, für die Teilhüter, der richtige Weg.
00:24:10
Speaker
Ja, dann darf man ja dazu auch gratulieren sozusagen.
00:24:16
Speaker
Nein, also das ist ja unser Ziel, dass wir ja auch im Berufsleben sowohl als auch natürlich in der persönlichen Weiterentwicklung die Schritte, die sich ergeben, die man auch aktiv gestaltet, dass man hier im eigenen Sinne natürlich handelt und aus den Erfahrungen natürlich so seinen Weg weiter pflastert einfach, so wie man das gerne möchte.
Technologische Hilfsmittel in der Praxis
00:24:37
Speaker
Um in die Gegenwart zurückzukommen und um das Thema Organisation und Verwaltung der eigenen Arbeitsbereiche und Tätigkeiten hier anzuschneiden, vielleicht reden wir da kurz drüber, ob du uns ein bisschen einen Einblick gewähren kannst, wie denn heute deine eigene Praxisverwaltung läuft, wie du dich organisierst, welche Tools du da nutzt, um eine gute Struktur aufbauen zu können.
00:25:03
Speaker
Also so wie damals auch schon, habe ich Appointment nach wie vor und auch behalten, jetzt hinsichtlich meiner Praxisorganisation, ist das wahrscheinlich die einzige Konstante seit 2000.
00:25:16
Speaker
Ich habe vorhin überlegt, ich glaube 16 oder 16 glaube ich, sind genau zehn Jahre jetzt.
00:25:23
Speaker
Und ich bin irrsinnig dankbar dafür, weil ihr mir einfach ganz viel auch erleichtert.
00:25:30
Speaker
In der Praxisorganisation musste ich mir damals und auch heute keine Sorgen machen, dass irgendetwas nicht funktioniert, sondern das ist immer da, das ist zuverlässig, es funktioniert, ich kann meine Dinge dokumentieren, ich kann meine Termine wunderbar ausmachen.
00:25:46
Speaker
Ich kriege durchgehend Feedback von meinen PatientInnen, dass die Terminerinnerungen so wunderbar sind, dass die Übertragung von Rechnungen, Honoraren und Belegen so einwandfrei, reigungslos funktioniert.
00:26:01
Speaker
Also jetzt möchte ich auf einfach da jetzt zurückgehen.
00:26:04
Speaker
weil das ganz, ganz wertvoll ist und einfach auch was mit der Professionalität macht.
00:26:09
Speaker
Also ganz wichtig.
00:26:11
Speaker
Und auch wenn irgendwie andere Dinge angefallen sind, die jetzt nicht ins Daily Business gehören, also beispielsweise bei der Praxisübergabe hatten wir ja auch recht viel Kontakt.
00:26:23
Speaker
Da habt ihr auch ganz wunderbar unterstützt mit individuellen Gemüseungen,
00:26:28
Speaker
Und geschaut, wie kann das oder das gehen.
00:26:30
Speaker
Und wenn man so einen Patientenstamm von ungefähr 2000 Patientinnen im System hat, dann ist es natürlich ganz wichtig, dass das reigungslos funktioniert.
00:26:39
Speaker
Und das war immer so.
00:26:41
Speaker
Ja, danke für das Lob auf jeden Fall.
00:26:43
Speaker
Da sind wir sehr stolz drauf, dich von der ersten Stunde an sozusagen fast begleiten zu dürfen hier.
00:26:50
Speaker
Ja, und ich bedanke mich wirklich auch nochmal, weil das einfach auch nicht selbstverständlich ist.
00:26:56
Speaker
Also ich kenne auch Praxisorganisationen, wo vier verschiedene Tools zur Anwendung kommen und wo man dann
00:27:04
Speaker
für jede Sache ein anderes Programm hat und oder braucht.
00:27:08
Speaker
Und natürlich ist das eine schnelle, günstige Lösung.
00:27:11
Speaker
Nachhaltig wäre es für mich jetzt nicht.
00:27:14
Speaker
Und es war natürlich die Überlegung da, ich mache gerade sehr reduzierte Praxistätigkeit und es ist einfach, es ist einfach ein finanzieller Punkt, aber der zahlt sich allemal aus.
00:27:26
Speaker
Also das kann ich nicht jeden ans Herz legen.
00:27:28
Speaker
Und das ist so das Kernstück in meiner Organisation, über das ich mir wirklich
00:27:33
Speaker
aber gar keine Sorgen machen muss, sondern das Albumslos funktioniert.
00:27:37
Speaker
Vielleicht ganz allgemein gefragt, was bedeutet für dich Best Practice oder eben eine gute, erfolgreiche und gesunde Praxisführung zu haben?
Erfolgreiches Praxismanagement und Grenzen setzen
00:27:48
Speaker
Das ist eine hervorragende Frage.
00:27:51
Speaker
Und für mich bedeutet das, dass alle Personen, die an einem Therapieprozess oder an einem Praxisprozess beteiligt sind, gehört und gesehen werden und sich einbringen können und dass es zum Wohle aller beteiligten Personen bestmöglich umgesetzt wird.
00:28:08
Speaker
Also das sollten jetzt organisatorisch strukturelle Rahmenbedingungen sein und das können Kleinigkeiten sein.
00:28:16
Speaker
Also Termine hatten wir heute schon, aber das kann auch die Kleinigkeit sein, dass Kinder Hausschuhe bei einem brauchen und Eltern das vielleicht vergessen und man dann Hausschuhe parat hat, die irgendwie hygienisch sind.
00:28:31
Speaker
organisiert sieht.
00:28:34
Speaker
Das kann aber auch etwas ganz Großes sein, wie eigentlich kann die Familie immer nur Mittwochvormittag und ich habe Mittwochvormittag keine Praxis, dann werde ich jetzt nicht deshalb anfangen, am Mittwochvormittag zu therapieren.
00:28:50
Speaker
Aber wenn das ein Riesenthema ist und ganz wichtig ist, weil es für den Abloch sonst immer furchtbar stressig ist, werde ich vielleicht schauen, ob ich eine Kollegin finde, die passt, die nicht auch vormittags therapiert.
00:29:01
Speaker
Also ich finde, es sind ganz viele Rahmenbedingungen, die da rein spielen, die wichtig sind, um einen Therapieprozess gut durchführen zu können und auch dann letztlich Erfolg zu haben in einer Therapie.
00:29:16
Speaker
auf sich selbst zu schauen in dem Kontext als Therapeut, Therapeutin, als auch auf Patient, Patientinnen, als auch auf wissenschaftliche Faktoren, die reinspielen und eben der Kontext.
00:29:28
Speaker
Also wir sprechen bei uns von evidenzbasierter Praxis und das ist für mich auch einfach das Best-Practice-Beispiel, dass man in jedem logopädischen Setting dann quasi so umsetzen kann, ja.
00:29:41
Speaker
vielleicht jetzt unternehmerisch noch gesprochen, dann gehen wir jetzt langsam schon zum Abschluss.
00:29:46
Speaker
Gibt es etwas im Sinne eines unternehmerischen Rates oder Tipps, das du dir gewünscht hättest, das du schon früher gewusst hättest oder bekommen hättest?
00:29:57
Speaker
Ich weiß nicht mehr, von wem der Podcast war, aber es gab tatsächlich einen ganz tollen Rat in einem Podcast, was geheißen hat, man muss auch wissen, wann es genug ist.
00:30:08
Speaker
Und das ist schon so etwas, was sich bei mir eingeprägt hat, dass Erfolg nicht immer mit Wachstum assoziiert ist.
00:30:19
Speaker
Erfolg ist nicht immer höher, schneller, weiter, größer, sondern kann genau das Gegenteil davon bedeuten.
00:30:27
Speaker
Und diese Fähigkeit zu reflektieren und zu entscheiden, wann etwas für einen selbst nicht mehr stimmig ist und das auch zu verändern, in Kontext von, man muss auch wissen als Unternehmer, wann es genug ist in diesem oder jenen Setting.
00:30:45
Speaker
Das ist etwas, was ich ganz, ganz sichtend finde.
00:30:48
Speaker
Auch ein bisschen dazu passend in diesem Kontext, es hört vom Besserwerden gar nicht mehr auf.
00:30:54
Speaker
Also das hat sich ganz einfach festgefahren bei mir.
00:30:57
Speaker
Das hat tatsächlich der Opa meines Mannes aber zu mir gesagt.
00:31:03
Speaker
Und das ist mir geblieben, weil in der Entwicklung hat sich alles immer nur verbessert.
00:31:09
Speaker
Also es kam nie etwas Schlechteres nach.
00:31:12
Speaker
Im Gegenteil, es kam immer nur Besseres nach.
Wo man mehr über Melanie erfahren kann
00:31:16
Speaker
Es waren jetzt sehr, sehr viele tolle Tipps und Reflexionen mit dabei, dass jetzt auch wir und unsere Zuhörerinnen jetzt einfach mal auf uns wirken lassen dürfen, liebe Melanie.
00:31:27
Speaker
Aber wenn jemand dich finden möchte online, Kontakte knüpfen oder mehr über deine Forschung und deine Arbeit, auch als Logopädin, wissen möchte, wo kann man dich denn da am besten kontaktieren oder finden?
00:31:41
Speaker
Also meine Praxis-Website ist sehr aktuell und wird auch regelmäßig gewartet auf das Hemmigwert.
00:31:47
Speaker
Also gerne über die Website, ist eine E-Mail-Adresse auch angegeben.
00:31:52
Speaker
Gerne auf LinkedIn und auch auf Instagram gibt es den Praxis-Account, den Logopädie Dornstatter-Account.
00:31:59
Speaker
Wunderbar, dann werden wir das sehr gerne verlinken in den Shownotes.
00:32:04
Speaker
Melanie, gibt es noch abschließend etwas, was ich vielleicht jetzt nicht gefragt habe oder was du vielleicht gerne noch an der Stelle noch teilen möchtest oder loswerden möchtest?
00:32:14
Speaker
Nein, das war wunderbar.
00:32:16
Speaker
Vielen Dank für das tolle, nette Gespräch und ich freue mich, dass wir das heute machen konnten.
00:32:23
Speaker
Ich sage auch vielen, vielen Dank und dann wünsche ich dir noch einen schönen Tag und bis bald.
00:32:31
Speaker
Dieser Podcast wird präsentiert von Appointment, der unkomplizierten Praxissoftware.
00:32:36
Speaker
Um dich voll auf deine Patientinnen und Patienten konzentrieren zu können, brauchst du einen freien Kopf.
00:32:42
Speaker
Mit Appointment verwaltest du deine Termine, Dokumentationen und Rechnungen im Handumdrehen.
00:32:47
Speaker
Das bedeutet weniger Stress mit Administration und mehr Zeit für deine Patientinnen und Patienten.
00:32:54
Speaker
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