Transcript
Speaker: Um noch ein bisschen weiter auszuholen, habe ich eigentlich während meiner Ausbildungszeit schon die Saat gesät für das, was in meinem weiteren Weg dann kommen sollte.
Speaker: Ich war happy mit meinem Paperless-Service.
Speaker: Ich bin immer nur mit dem Tablet rum, quasi alles in einem.
Speaker: Befundaufnahme, Anamnese-Gespräch, Dokumentation.
Speaker: High-Performer sind ehrgeizig und wollen schnell Ergebnisse.
Speaker: Und das ist im Sport mit den Trainern und den Spielern im Endeffekt einster Parallelen.
Speaker: Ich bin da vielleicht auch nicht der Beste drin, in dieser ganzen bürokratischen Sache, aber dank eurer Software ist das einfach großartig.
Speaker: Also ich war jetzt zwölf Jahre da im Basketball, auch wenn es eine super Zeit war, aber ich hätte vielleicht ein, zwei Jahre eher in die Selbstständigkeit gehen können.
Speaker: Dinge zu tun, Dinge zu machen, sich nicht so von den Ängsten leiten lassen.
Speaker: Hallo und willkommen zu Hashtag Praxis, dem Podcast für selbstständige Therapeutinnen mit Tipps und Tricks zur erfolgreichen Praxisführung.
Speaker: Heute begrüße ich Ronny Frank aus Würzburg in Deutschland als Gast.
Speaker: Ronny ist Physiotherapeut, Osteopath und Fitnesstrainer mit über 20 Jahren Berufserfahrung.
Speaker: Seine Patientinnen sind dabei mehrheitlich Profisportlerinnen und Leistungstrainerinnen aus der Wirtschaft.
Speaker: Wir sprechen über Ronnys Werdegang, seine Spezialisierung und seine ganz persönlichen Erfolgstipps.
Speaker: Viel Spaß beim Zuhören.
Speaker: Hallo Ronny, ich begrüße dich.
Speaker: Hi Adela, vielen Dank für die Einladung und die schöne Anmoderation.
Speaker: Ich freue mich wirklich hier zu sein.
Speaker: Wir freuen uns auch sehr, dass du heute bei uns zu Gast bist.
Speaker: Und für unsere Zuhörerinnen würde ich einfach mal dich bitten, dich kurz vorzustellen.
Speaker: Ja, du hast ja schon sehr schön getan.
Speaker: Ich bin Ronny Frank, Sportphysiotherapeut, Osteopath aus Würzburg und arbeite mobil.
Speaker: Das heißt, ich bringe die Therapie direkt dahin, wo meine Patienten, Klienten sind, zu Hause im Büro, in die Sporthalle, auf den Sportplatz.
Speaker: Genau.
Speaker: Sag uns bitte gerne, wie sich dein beruflicher Weg ergeben hat als Therapeut.
Speaker: Also nach meiner Ausbildung habe ich eigentlich wie jeder Physio erstmal in einer ganz normalen Praxis gearbeitet und um noch ein bisschen weiter auszuholen, habe ich eigentlich während meiner Ausbildungszeit schon die Saat gesät für das, was in meinem weiteren Weg dann kommen sollte, unbewusst.
Speaker: Also ich habe während der Ausbildung einen alten Schulfreund gefragt, ob ich in meiner Heimatstadt Jena, ob ich da beim Basketball, die waren damals in der dritten Liga, ob die jemanden hätten zum Massieren, weil ich das im ersten Ausbildungsjahr schon gelernt hatte und konnte.
Speaker: um mir ein bisschen Taschengeld dazu zu verdienen, um nicht irgendwo an der Kasse im Supermarkt irgendwas, so einen sinnlosen Job zu machen.
Speaker: Und habe dann einmal in der Woche die großen Jungs behandelt.
Speaker: Das war dann so nach einer Saison zu Ende.
Speaker: Ich war happy damit.
Speaker: Und ja, dann habe ich in Berlin in einer ganz normalen Praxis angefangen.
Speaker: Habe da Weiterbildungen gemacht, wie man das als Physio so macht.
Speaker: Manuelle Therapie, Lymphdrainage, diverse andere, kleinere und größere Weiterbildungen.
Speaker: Und bekam dann, das war dann so sieben Jahre später, einen Anruf von diesem alten Schulfreund, der mittlerweile Cheftrainer war, von einem Zweitligateam, die den Aufstieg geschafft haben in die erste Liga und er wollte das professionalisieren.
Speaker: Und zur Professionalisierung und Sport gehört ja auch ein Physiotherapeut und der hat dann nicht gedacht.
Speaker: Und wir haben uns getroffen in Berlin auf einem Café und dann hat er mich nach Weißenfels eingeladen zum Mitteldeutschen Basketballclub.
Speaker: Also der Traum von einem jeden Physio mit Sportlern und Sportlern zu arbeiten, ich quasi wie ins Wasser geworfen.
Speaker: von null, von normalen Praxisfysio in den Spitzensport und hatte da die Chance, mir eine Sportphysio-Ausbildung zu machen und ja, meine ersten Erfahrungen zu sammeln.
Speaker: Nach einer Saison habe ich dann aber gedacht, oh, ich gehe wieder nach Berlin zurück, meine alte Wohnung, weil es war doch schon ganz schön viel Druck und also der Spitzensport, das muss man auch wirklich wollen.
Speaker: Mir hat super viel Spaß gemacht und dann kam aber Würzburg, Ende der Saison und da habe ich gefragt, ob ich nicht in Würzburg arbeiten möchte.
Speaker: Der Trainer dort, den kannte ich von Schulzeiten, hat auch die Trainerlaufbahn eingeschlagen.
Speaker: Und dann habe ich nicht abgesagt, aber auch nicht zugesagt, eigentlich wollte ich wieder nach Berlin zurück.
Speaker: Und dann nach einigen Hin und Her bin ich
Speaker: Ich bin dann tatsächlich in Würzburg gelandet und hatte dann auf einmal auch so einen Dreijahresvertrag.
Speaker: Und dann habe ich gesagt, okay, ich mache den Dreijahresvertrag und dann ist es aber gut mit dem verrückten Leben im Profisport.
Speaker: Weil man hat kein Wochenende, man hat keinen Feiertag, man arbeitet quasi von August bis Mai fast durch.
Speaker: Natürlich gibt es auch mal freie Tage, aber dann nicht für den Physio, da müssen die Profis behandelt werden.
Speaker: Und ist permanent abrufbereit, wenn der Trainer sagt, heute ist Training, Vormittag, Mittag.
Speaker: Und so war mein Weg erstmal geebnet für elf, zwölf Jahre im Profisport mit Höhen und Tiefen, Sonnen- und Schattenseiten.
Speaker: Aufstieg, Abstieg, europäische Wettbewerbe gab es.
Speaker: Wir hatten ein Preseason-Turnier in Japan.
Speaker: Also ich bin da gut rumgekommen und hatte eine gute Zeit.
Speaker: Und dann kam halt irgendwann der Punkt Richtung Selbstständigkeit.
Speaker: Genau.
Speaker: Und das war dann, ja, zu Corona-Zeiten hatte ich quasi im Trainingszentrum nicht mehr die Möglichkeit, externe Patienten zu behandeln.
Speaker: Also ich hatte mir so einen kleinen Patientenstamm aufgebaut, fernab der Profis, um den Kontakt zum, sag ich mal, normalen Patienten nicht zu verlieren.
Speaker: Und das ging dann auf einmal nicht mehr.
Speaker: Dass die Profis sich eben nicht anstecken, so war die Idee und dann bin ich zum ersten Mal zu den Leuten nach Hause gefahren und dann kam irgendwann die Idee auf, vielleicht das als Geschäftsidee für die Selbstständigkeit zu übernehmen, quasi mobile Physiotherapie anzubieten, Osteopathie.
Speaker: den Leuten den Mehrwert zu generieren, dass sie eben nicht einen Zeitstress haben, um irgendwo in die Praxis zu kommen mit Parkplatzsuchen und so weiter.
Speaker: Und genau, da bin ich auch motiviert worden von meinen damaligen Patienten, meiner Familie und ich habe mir das erst nicht so zugetraut und dann war es Zeit für was Neues.
Speaker: Ich war auch dann frisch Papa geworden und zwei wundervollen Kindern und
Speaker: dann war dann der Profisport auf einmal nicht mehr so kompatibel mit unserem Familienleben.
Speaker: Und dann war dann die Selbstständigkeit eigentlich so der logische Schritt.
Speaker: Was hat dir denn Mut gegeben oder wodurch hast du selber für dich gewusst, dass das eigentlich der richtige Weg sein dürfte?
Speaker: Das ist eine gute Frage.
Speaker: Ich habe da auch wirklich mit mir sehr hin und her gerungen, weil ich war so lange in der Anstellung und vielleicht auch zu lang nachträglich.
Speaker: Ich wusste natürlich, dass ich was kann, aber das war nicht so ganz 100 Prozent da, so viel Kraft dann zu haben, um in die Selbstständigkeit zu gehen.
Speaker: Aber mit Gesprächen dann mit einem Steuerberater und ich wusste, ich habe mit gewissen Patientenstamm für die erste Starthilfe sozusagen, habe ich es dann einfach mal gewagt, mir das Hintertürchen vielleicht auch offen zu lassen, vielleicht mich anstellen zu lassen, aber der Plan hat sich relativ schnell dann gefüllt.
Speaker: Ja, es kam eins zum anderen, ganz viel über Mundpropaganda.
Speaker: Ich war zugegeben auch gar nicht so gut aufgestellt.
Speaker: Ich hatte am Anfang meiner Selbstständigkeit zwar eine Webseite, aber wurde gar nicht so richtig gefunden.
Speaker: Viele haben mich dann auch als Geheimtipp gesehen.
Speaker: Mensch, die findet man ja gar nicht.
Speaker: Uns ging immer über Mundpropaganda so rum.
Speaker: Die Webseite kam dann erst später, glaube ich, nach einem Jahr der Selbstständigkeit.
Speaker: Also eine schicke Webseite, auch mit eurem tollen Buchungssystem.
Speaker: Ja, als ich dann mehr über Google gefunden wurde, konnten die Leute sich bequem einen Termin buchen und ich war happy mit meinem Paperless-Service.
Speaker: Ich bin immer nur mit dem Tablet rum, konnte quasi alles in einem, Befundaufnahme, Anamnese-Gespräch, Dokumentation und es war dann ein sehr leichtes für mich.
Speaker: Das bedeutet einfach, du hast dir parallel zu deinem Angestelltenverhältnis schon mal einen Patientenstamm erarbeitet, dass man dich schon gekannt hat.
Speaker: Du hast dir aber auch einen Plan B zurechtgestellt, falls es nicht klappen würde, dass du trotzdem noch ein Netzwerk hast, wo es weitergeht an Sicherheit.
Speaker: Ja, also ich habe dann, wie gesagt, so eine kleine Mini-Selbstständigkeit neben der Anstellung gehabt und habe aber gedacht, hey, wenn das jetzt nicht klappt, ich würde auf jeden Fall in Würzburg in einer der vielen Physiotherapie-Praxen irgendwo eine Anstellung bekommen.
Speaker: Also es war immer so, wo ich mich sehr beruhigt habe, wohl wissend, dass ich auch was kann, dass ich die Erfahrung, die ich habe, dass das irgendwie funktionieren wird.
Speaker: Aber sicher ist man nie, wenn der Plan am Anfang leer ist und hast so zwei, drei Behandlungen,
Speaker: Und natürlich dann, das war natürlich ein Megaservice, den Leuten am nächsten, übernächsten Tag einen Termin anbieten.
Speaker: Ja, das hat sich natürlich rumgesprochen, dass ich nach Hause komme, Benefits biete.
Speaker: Klar war natürlich und ist wahrscheinlich auch, dass ich im Profisport gearbeitet habe und in Würzburg sind die Basketballer sehr bekannt.
Speaker: War das vielleicht auch wie so ein kleiner Placebo und war es gut für das Marketing, also wenn jemand im Sport arbeitet und unter Druck das schnell behandeln muss und zum Ziel kommen muss, dass der dann vielleicht auch was kann.
Speaker: Kannst du uns kurz erklären, so ganz simpel gesprochen, was man denn allgemein unter einem High Performer versteht und wie gerade du dich als Therapeut auf diese spezielle Gruppe eingelassen hast und was dich dazu besonders bemächtigt dafür?
Speaker: Genau, also es war der Transfer zwischen Profisportler, die schnell fit werden wollen und Geschäftsleuten, aber auch Angestellte, die wenig Zeit haben, schnell viel leisten müssen, einen vollen Terminplan haben.
Speaker: Und ein damaliger Patient, eben ein Geschäftsführer, der dann diese Idee in den Raum geworfen hatte, das als Zielgruppe so eng wie möglich zu formulieren und dann den Mehrwert im Endeffekt zu bieten.
Speaker: Also die High-Performer sind ehrgeizig und wollen schnell Ergebnisse und das ist im Sport mit den Trainern, den Spielern im Endeffekt zerparallelen.
Speaker: Ja, dann ist halt da auch mal die Herausforderung mal zu bremsen und das kann natürlich diverse, können das diverse Techniken aus der Osteopathie, wo man den Parasympathikus ein bisschen hervorholt, genauso gut wie Methoden aus der Entspannungspädagogik.
Speaker: zur Regeneration, Achtsamkeit, einfach mal diesem Wissen auch zu bremsen und zur Bewegung zu motivieren, wieder einen Balance zu bringen.
Speaker: Was unterscheidet denn jetzt wirklich so einen High-Performer-Patienten, zu dem du fährst, der sowieso engmaschig getaktet ist in seinem Alltag, im Vergleich dazu zu jemandem, der, sage ich jetzt mal, jetzt nicht in dieser Rolle ist, dem jeden Tag Druck ausübt?
Speaker: Im Endeffekt haben die alle, ob das jetzt der normale Patient ist oder der High Performer, die haben ein Problem und das möchte gelöst werden.
Speaker: Entweder das ist Bewegungseinschreibung, Schmerz und damit verbunden können sie nicht die Leistung kriegen.
Speaker: Also eigentlich ist die dann gar nicht so unterschiedlich, aber bei dem High Performer muss man vielleicht doch mal eher ein bisschen flexibler sein, wenn dann doch ein Termin noch reingerutscht ist und dann versuche ich zu schieben.
Speaker: Dann habe ich halt eine Klientel,
Speaker: die im Homeoffice arbeiten oder die dann auch diese Flexibilität zu schätzen wissen, dass ich dann halt mal zu einer anderen Zeit komme, als eigentlich ausgemacht war.
Speaker: Und das würde ja im Praxisalltag an sich so nicht gehen.
Speaker: Ganz kurz Werbung in eigener Sache.
Speaker: Dieser Podcast wird dir präsentiert von AppointMate, der unkomplizierten Praxissoftware für Therapeutinnen.
Speaker: Mit dem Code PODCAST10 erhältst du jetzt minus 10% auf die monatliche Gebühr.
Speaker: Interessiert?
Speaker: Dann erstelle noch heute deinen Testaccount auf appointment.com.
Speaker: Und jetzt zurück zum Interview.
Speaker: Wie viel Prozent deiner Arbeitszeit verbringst du tatsächlich mobil und wie viel davon in einem Behandlungsraum, in einem klassischen Therapieraum?
Speaker: So ganz klassisch sind es ganz, ganz wenig Prozent.
Speaker: Also ich kann mich in der Praxis einmieten von einem befreundeten Kollegen, falls die Leute mal von zu weit herkommen.
Speaker: Also mein Gebiet, was ich so betreue, so Würzburg und Umgebung, aber ich möchte nicht mehr als eine halbe Stunde fahren.
Speaker: Das kann auch zeitlich und wirtschaftlich lohnen.
Speaker: Und wenn es darüber hinausgeht, dann machen wir einen Termin in der Praxis aus.
Speaker: Aber das ist recht wenig zugegeben.
Speaker: Ein, zweimal im Monat.
Speaker: Ansonsten bin ich in Firmen.
Speaker: Da habe ich mittlerweile so eine Art Praxis mit, wo ich dann Rückenschulkurse gebe, Training, Personal Trainer für die Geschäftsführer, aber auch für die Mitarbeiter.
Speaker: Also im Endeffekt ganz unterschiedliches Klientel und ja, ich arbeite ausschließlich im Hausbesuch, In-House-Treatments ohne eigene Praxis.
Speaker: Jetzt hatten wir bei Appointment auch schon mal ein Interview mit einem Kunden, der als Heilmasseur mit seinem Fahrradmobil unterwegs war.
Speaker: Jetzt stelle ich mir das ja bei dir nochmal eine Ecke umfangreicher vor, da du ja sehr, sehr viele unterschiedliche Praktiken auch in deinem Portfolio hast, was du anbietest.
Speaker: Wie kann man sich das dann vorstellen?
Speaker: Womit kommst du dann sozusagen zu den Leuten ins Büro hin?
Speaker: Also ich würde auch sehr gerne mit dem Fahrrad fahren zugegeben.
Speaker: Ich überlege auch, wie ich das irgendwie mit Lastenrad hinkriegen könnte, weil ich auch Bewegung und Sport sehr liebe und die Leute auch dazu motiviere und das auch gerne vorleben möchte.
Speaker: Aber ja, ich war mit dem Auto zum Kunden, habe da mein Equipment dabei, die mobile Behandlungsbank, wie sie jeder Physio, Masseur kennt.
Speaker: Kleingeräte, zum Teil liegen auch Sachen wie Kettlebells, TRX, der Schlingentrainer, sind dann schon in den Firmen vorbereitet da, also in so Kursräumen dann, wo ich dann das Training abhalte oder eben die Osteopathiebehandlung.
Speaker: Was war denn der vielleicht exotischste Behandlungsort, wo du denn einen Klienten von dir besucht hattest?
Speaker: Ach, da gibt es einige.
Speaker: Also das kann die Crossfit-Box gewesen sein oder was habe ich denn noch für exotische?
Speaker: Also es sind wirklich tatsächlich einige.
Speaker: Es sind privat halt bei Leuten zu Hause in Firmen, in den kleinsten Abstellkammern oder in den größten, abgefahrensten Büros mit einem tollen Panoramablick.
Speaker: Ja, am Fußballfeld, draußen, Outdoor.
Speaker: Die Outdoor-Praxis habe ich denn mal eben eröffnet.
Speaker: Genau.
Speaker: Und jetzt aus deiner Berufsgeschichte, was war denn so dein bewegendster Moment, der dir noch in Erinnerung geblieben ist?
Speaker: Im Sport mit den Basketballern der Aufstieg oder die zwei Aufstiege, das war sehr besonders, wenn man eine Saison lang für ein Ziel gemeinsam schwitzt und arbeitet.
Speaker: Auch wenn ich da vielleicht nur ein paar Prozentanteil habe an diesem Aufstieg und an den Siegen, aber das ist schon was ganz Besonderes, weil man wird wie so eine Art Familie,
Speaker: Man reist, man verbringt fast mehr Zeit mit den Jungs, mit den Trainern als mit der Familie.
Speaker: Und dann ist so ein Aufstieg der Preis und das ist schon ein sehr emotionaler, besonderer Moment.
Speaker: Aber genauso gut ist jeder Tag auch ein Erfolg, wo man Leuten hilft.
Speaker: Und das ist halt das Wundervolle in diesem Beruf, diesem Job, die Leute zu motivieren, Hilfe zur Selbsthilfe.
Speaker: Ängste nehmen, Vertrauen schaffen in den eigenen Körper, Motivation ist da so ein Stichwort und das auch vorzuleben.
Speaker: Genau, zuletzt war eine Mama, die stand einen Tag nach der Behandlung mit Tränen in den Augen vor mir.
Speaker: Ich dachte schon, oh Gott, ich habe irgendwas falsch gemacht.
Speaker: Und sie war aber so dankbar vor Freude, mit Tränen in den Augen, dass sie ihrer Tochter helfen konnte, weil sie schon keinen Rat mehr wusste, bei vielen Ärzten war.
Speaker: Und dann war es eine Behandlung.
Speaker: Ich wusste selber gar nicht, wie mir geschieht, weil so eine Erfolge, die sind ja selten, von 0 auf 100.
Speaker: Aber ich komme immer mal wieder vor, hatte auch mal einen Patienten, der unbedingt in ein Surfcamp wollte, einen Tag vor dem Flug nicht laufen konnte und dann so happy war, dass das alles gut geklappt hat und er sogar surfen konnte.
Speaker: So was, genau.
Speaker: Freut einen selber zu hören, dieses direkte Feedback, was man bekommt, kann ich mir gut vorstellen.
Speaker: Ganz genau.
Speaker: Und das ist täglich auch, wo es mir gut geht, wo ich einfach mit einem guten Gefühl abends ins Bett gehe, einfach helfen zu können.
Speaker: Genau.
Speaker: Du meintest ja schon, dass dich sehr, sehr viele auch über die Mundpropaganda gerade am Anfang weiterempfohlen hatten.
Speaker: Jetzt auch sehr viele Patientinnen dich auch über deine Website empfinden und online buchen.
Speaker: Ich möchte ein bisschen mit dir über das Thema Kundenzentrierung sprechen.
Speaker: Denn als Unternehmer, wenn ich das jetzt mal so sagen darf, wirkst du auch als jemand, der sehr stark auf seine Patientenexperience achtet, wenn ich das mal so nennen darf.
Speaker: Vielleicht magst du da so ein bisschen erzählen, was für dich eine positive Patienten-Experience bedeutet, wenn die Leute zu dir in Behandlung kommen.
Speaker: Also schon alleine das Setup, wenn die entspannter sind und ich quasi zu denen komme und da bin und die dann einfach mal den Druck rausnehmen, einfach mal so eine kleine Insel schaffen, der Entspannung, der Erholung, den Akku wieder aufzuladen.
Speaker: Und dann im Endeffekt das Feedback, ob das eine Kugelbewertung ist oder halt im persönlichen Gespräch die Erfahrung von der letzten Behandlung mitteilen, dass die Beschwerden besser waren oder ganz weg waren.
Speaker: Das ist natürlich eine tolle Feedback-Experience von diesen Klienten, Kunden, Patienten.
Speaker: Natürlich muss man als selbstständiger Therapeut sich, gerade auch in deinem Fall, mit der mobilen Physiotherapie und Osteopathie auch sehr gut selbst organisieren.
Speaker: Sprechen wir ein bisschen über deinen Praxisalltag im Sinne der Verwaltung und Organisation.
Speaker: Gibt es da so einen typischen Arbeitsablauf für die Themenverwaltung, die du dir strukturell so aufgebaut hast?
Speaker: Ja, also ich starte morgens, nachdem ich die Kinder weggebracht habe, dann einen kurzen Moment so zum Innehalten, zum Durchatmen, dann geht es an den Terminplan, schaue, was steht heute an, was steht die Woche über an.
Speaker: und organisiere mich da eigentlich komplett paperless.
Speaker: Also habe mein Tablet dabei und in der Praxis Verwaltungssoftware bringt mir das einfach alles enthalten, was ich brauche zum Arbeiten.
Speaker: Also ich habe gar keine Zettelwirtschaft mehr.
Speaker: Das macht mir das Leben so viel einfacher und bin da vielleicht auch nicht der Beste drin, in dieser ganzen bürokratischen Sache.
Speaker: Aber dank eurer Software ist das einfach großartig.
Speaker: Das freut mich, dass wir dich so gut unterstützen können.
Speaker: Ja, das ist auch so eine tolle Unterstützung, weil wenn man eine Frage aufblockt, hat man zwei, drei Minuten, Stunden später eine Antwort vom Service.
Speaker: Also das ist wirklich was Besonderes.
Speaker: Neben deiner Arbeit als Therapeut musst du ja dann auch schauen, dass deine unternehmerischen Tätigkeiten, so wie eben die Website, deine Marketingaktivitäten, die Steuern und so weiter, alles, was dazu gehört, ja auch gemacht werden müssen,
Speaker: Mir ist eben dadurch auch aufgefallen, dass deine Marke als Therapeut sehr, sehr stimmig ist, die Texte auch total auf den Inhalt abgestimmt sind und es einfach ein tolles, ganzheitliches Konzept ist, was man bei dir merkt, wenn man auf die Homepage kommt.
Speaker: Hast du da Hilfe beim Marketing?
Speaker: Wer schreibt denn deine Texte?
Speaker: Macht du das alles selbst?
Speaker: Wie kann man sich das bei dir vorstellen?
Speaker: Ich hatte zu Beginn meiner Selbstständigkeit oder noch vor meiner Selbstständigkeit so ein vorbereitendes Coaching.
Speaker: Also da ging es um den Avatar, was für eine Kundengruppe will ich ansprechen.
Speaker: Und da sind wir durch gewisse Räume gegangen, an Step-for-Step Fragen beantwortet.
Speaker: Und irgendwann war dann so die Idee fertig, ausgereift und damit hatte man auch Futter quasi für die Website, die dann ja mit ein bisschen Verspätung auch dann online gegangen ist.
Speaker: Und da hatte ich wieder einen alten Schulfreund, der mir da so professionell die Arme gegriffen hat und das in ein schönes Licht gerückt hat.
Speaker: Und manche Sachen müssen auch einfach reifen.
Speaker: Und ja, das hatte alles seine Zeit gebraucht und war aber scheinbar richtig.
Speaker: Wenn das gut ankommt, bin ich froh.
Speaker: Beruflich gesehen, gibt es etwas in den letzten Jahren, was du vielleicht hättest anders machen können, wenn du die Möglichkeit hättest?
Speaker: Also ich war jetzt zwölf Jahre da im Basketball und da wären, auch wenn es eine super Zeit war, ich hätte vielleicht ein, zwei Jahre eher in die Selbstständigkeit gehen können.
Speaker: Die letzten Jahre, da waren dann schon die Kinder da und das war schon sehr herausfordernd und ich wollte nicht noch mehr verpassen, weil wie gesagt, am Wochenende weg zu sein und dann Weihnachten und überhaupt, das war...
Speaker: Alles dann auch schon zum Teil schmerzlich, wenn man dann sagt, ich muss wieder los und so weiter.
Speaker: Und ja, da ein, zwei Jahre weniger, früher digitalisieren, vielleicht auch früher noch das Netzwerk mehr nutzen, nicht so viel alleine machen wollen, sich Hilfe suchen, Coaching machen, die richtige Software an der Hand zu haben.
Speaker: Ja, ansonsten ist irgendwie alles so richtig, wie es ist und braucht seine Zeit.
Speaker: So go with the flow.
Speaker: Da knüpfe ich jetzt auch gleich mal an, denn wenn du jetzt so reflektierst, gibt es den einen Erfolgshack, den du jetzt vielleicht mit neun selbstständigen Therapeutinnen, die gerade jetzt diesen Step machen wollen oder sich gerade im Aufbau befinden, teilen möchtest?
Speaker: die Klarheit, was man will, wo man hin will und auch einfach Dinge zu tun, Dinge zu machen, sich nicht so von den Ängsten leiden lassen, die auch bei mir da waren, aber dann trotzdem einfach zu machen, mal ins kalte Wasser zu springen, den Schritt von normalen Praxis in so ein Basketballteam, wo man auf einmal Englisch den ganzen Tag sprechen muss.
Speaker: Das war für mich der Horror und dann war es aber alles gut, weil man sich weiterentwickelt und
Speaker: Persönlich, fachlich, klar, in der Physiotherapie sind Weiterbildungen immer wichtig.
Speaker: Da regelmäßig am Ball zu bleiben, Klarheit zu haben, was will man, wo will man hin, auch mutig sein und eigene Routinen entwickeln, gesunde Routinen, das dann auch entsprechend vorleben zu können, dass es authentisch wirkt.
Speaker: Also vielleicht auch selber Sport treiben, so seine innere Ruhe auch mitbringen.
Speaker: Nicht immer mehr tun, sondern ein paar Sachen wichtig tun.
Speaker: Genau.
Speaker: Um das jetzt ein bisschen persönlicher zu gestalten, was tust du denn für deine eigene Selbstfürsorge?
Speaker: Das ist schon ganz schön viel, glaube ich.
Speaker: Versuche ich immer daran zu denken, dass ich dann Energie habe für meine Patienten und auch für meine Familie.
Speaker: Also ich versuche jeden Tag irgendwie Sport zu machen, ohne dass das ein Stress wird.
Speaker: Also manchmal ist es auch nur ein Spaziergang, wenn der Akku schon leer ist.
Speaker: Dann ist es mal das Eisbad, dann ist es mal Bouldern mit einem Freund, dann spiele ich auch gern Fußball.
Speaker: Also alles mit Sport tut mir gut, Krafttraining ist so wichtig, versuche ich auch einzubauen.
Speaker: Ja, genauso wie meine Meditation, wenn sich immer mal ein Patient ausfällt oder ich mal Luft habe.
Speaker: dann versuche ich wenig Zeit am Handy zu verbringen, auf Social Media irgendwas durchzuscrollen.
Speaker: Natürlich höre ich gerne meinen Podcast, aber mache auch gerne meine Meditation und lege mich einfach mal ab, mache mal die Augen zu.
Speaker: Und wenn es dann 10 Minuten sind, um die Akkus wieder aufzuladen,
Speaker: Mal zu atmen, zu reflektieren.
Speaker: Das sind so meine Hacks.
Speaker: Und natürlich Zeit mit der Familie viel zu verbringen.
Speaker: Und das ist auch das Schöne in Selbstständigkeit, weil da kein Chef einem sagt, wann und wie man zu arbeiten hat, sondern ich sage, hey, heute sind es sechs Stunden und danach habe ich ganz viel Zeit für meine Kinder, für meine Familie.
Speaker: Und das Wochenende gehört der Familie und ich bestimme selber.
Speaker: Sehr, sehr schöne Abschlussworte.
Speaker: Gibt es denn noch etwas, was ich vielleicht nicht gefragt habe, was du an dieser Stelle noch gerne loswerden möchtest?
Speaker: Ja, ich würde einfach den Leuten empfehlen, aktiv zu sein, was zu machen.
Speaker: Was man jetzt aus meinem Weg gesehen hat, dass ich während der Ausbildung nichts ahnend einfach massiert habe nach Schulende und dann sieben Jahre später dann im Basketball arbeiten konnte.
Speaker: Oder, das hatte ich gar nicht erwähnt, ich hatte während der Ferien, während der Ausbildung in dem Rahmen von einer Thailand-Reise die Thai-Massage-Ausbildung gemacht.
Speaker: Das hat mir zum Beispiel meinen
Speaker: den Einstieg in meinen ersten Beruf beschert, weil die Praxis auch so asiatische Heilmethoden ausgerichtet war mit Shiatsu und Qigong und da habe ich gut reingepasst und bin dann auf einmal in Berlin gelandet in meinem ersten Job und also einfach was tun, aktiv sein, sich nicht vergessen dabei und ja, die richtigen Sachen tun.
Speaker: Ein sehr, sehr schöner Tipp.
Speaker: Das wird unsere Hörerinnen auf jeden Fall auch sehr freuen, da so viel aus der Praxis mitzunehmen.
Speaker: Jetzt, wo findet man mehr über dich und deine Arbeit konkret?
Speaker: auf meiner Webseite ronnyfrant.com und bald auch auf Instagram.
Speaker: Da arbeite ich auch dran.
Speaker: Auch ein Riesenprojekt, das ich jetzt mal angehen will, um dann noch ein bisschen transparenter zu werden, dass die Leute mich auch noch ein bisschen mehr in Bild und in Farbe kennenlernen können, dass ich meine Arbeit ein bisschen teilen kann.
Speaker: Genau, das ist jetzt das nächste Projekt, da ein bisschen mehr in die Öffentlichkeit zu gehen.
Speaker: Sehr schön, das werden wir sehr gerne auch natürlich verlinken.
Speaker: Und an dieser Stelle sage ich herzlichen Dank, dass du heute da warst und so viele tolle Einblicke uns beschert hast.
Speaker: Dankeschön.
Speaker: Vielen Dank, dass ich da sein konnte.
Speaker: Dieser Podcast wird präsentiert von Appointment, der unkomplizierten Praxissoftware.
Speaker: Um dich voll auf deine Patientinnen und Patienten konzentrieren zu können, brauchst du einen freien Kopf.
Speaker: Mit Appointment verwaltest du deine Termine, Dokumentationen und Rechnungen im Handumdrehen.
Speaker: Das bedeutet weniger Stress mit Administration und mehr Zeit für deine Patientinnen und Patienten.
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