Einführung eines besonderen Gastes
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Speaker
Heute haben wir einen ganz speziellen Gast. Es geht darum, wie du mit Mental-Training, Hypnose und Mentoring größere Leistungen vollbringen kannst. Mein Gast heute trainiert nicht nur Spitzensportler, sondern auch Entsande von großen Unternehmen.
Methoden zur Leistungssteigerung
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Speaker
Er kombiniert Methoden wie Wingwave, NLP, Hypnose und vieles, vieles mehr zu einem individuellen und einzigartigen Mix, wie du leistungsfähiger, gesünder, resilienter und vieles mehr wirst.
00:00:38
Speaker
Freue dich auf diese Mega-Episode mit einem, ja, wirklich großen, großen Mentor, der viele, viele Leistungssportler im oberen Drittel trainiert. Freue dich auf Sharon Paszke heute im VEGAN Podcast.
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Speaker
Sharon, wie gut geht es dir? Mir geht es sehr gut. Also nach der Ankündigung kann es mir nur sehr gut gehen. Danke, danke. Vielen Dank, vielen Dank. Schön,
Sharons persönliche Reise
00:01:11
Speaker
dass du uns beherrst. Schön, dass du dabei bist und für die Athletinnen und Athleten hier dein Wissen bereitstellst, was normalerweise nur wirklich sehr, sehr erfolgreichen Athleten und Spitzensportlern teilweise in der Bundesliga, teilweise Weltmeisterin, Europameisterin vorbehalten ist.
00:01:27
Speaker
Erzähl doch vielleicht noch zwei, drei Sätze auch. Du hast mir im Vorgespräch von einer schweren Krankheit auch erzählt, die du selber mal hattest und was du heute schon machst. Ja, steigen wir ja direkt ganz tief ein. Ja, ich war ja selber kein Profisportler. Ich bin eher nicht mit zu viel Talent gesegnet im Sportlichen, sehe trotzdem recht sportlich aus. Allerdings hat es im Fußballerischen jetzt nicht für mehr gereicht außer Kreisklasse oder so.
00:01:56
Speaker
Aber letzten Endes, was befähigt mich dazu, Menschen zu begleiten, das ist dann tatsächlich die Lebensgeschichte, die ich hatte. Und du hast ja gerade gesagt, in Bezug auf eine Krankheit, also mit elf habe ich halt eine Diagnose bekommen, die halt schon relativ umwerfend war im negativen Sinne damals. Im heutigen Rückblick super positiv.
00:02:17
Speaker
Und bei mir war es einfach so, ich hatte eine recht kleine Lunge und hatte eine schwere Asthmaerkrankung, chronisches sowie allergisches Asthma, also beides zugleich. Kannst du dir vorstellen, im Kielkopfbereich und gleichzeitig in der Bronchialschleimhaut. Und das hat manchmal dazu geführt, dass ich dann halt sehr intensive Schockerlebnisse hatte.
00:02:34
Speaker
Ja und irgendwann hat man halt diverse Diagnosen gehabt und hat tausend Besuche gehabt und hat irgendwann überlegt, boah, wer kann einem dabei helfen und irgendwie muss das doch in den Griff zu bekommen sein und warum ich und ich habe mir relativ viele vernichtende Fragen gestellt. Und ja und irgendwann habe ich gesagt, so pass auf, jetzt höre ich mal auf mich selbst und alle Lungen funktionieren ja grundsätzlich gleich von der Biochemie her, also O2 rein und CO2 raus. Also muss ich irgendetwas machen, was meine Lunge fördert.
00:03:01
Speaker
Und da fing ich halt an, einfach Sport zu machen. Das war damals in den 80er Jahren nicht so die Empfehlung für Asthmatiker, sondern meine Empfehlung war eher, legen Sie sich ins Bett. Und damals, als ich so 11 war und gehört habe, meine Lebenserwartung bis 15 ist, war ich relativ schockiert und habe gedacht, naja, gut, dann gebe ich jetzt mein Bestes und hole mein Bestes raus und schauen wir mal, was passiert.
00:03:20
Speaker
Ja, und dann war es so, dass ich älter als 15 wurde. Heute bin ich 36. Von daher sehr glücklich und über jeden Tag, den ich geschenkt bekommen habe. Du bist ja auch Papa und hast mittlerweile eine tolle Familie. Genau. Also das war eigentlich alles so damals wahrscheinlich recht unvorstellbar für mich. Was ich damals gemacht habe
Unbewusste mentale Praxis
00:03:39
Speaker
war folgendes. Ich habe mir sehr viel mental vorgestellt.
00:03:42
Speaker
Und mir blieb halt nicht viel anderes übrig, weil so die Bewegungsfähigkeit war einfach sehr eingeschränkt, innerlich. Aber das war eine innerliche Behinderung, sozusagen. Äußerlich sah eigentlich alles ganz normal aus. Und ich fing an, mich viel im Kopf zu bewegen. Hab mir viel mental vorgestellt. Diverse Dinge, die ich im Fußball gerne mache, hab ich mir sehr intensiv mental vorgestellt. Und ich hatte einen Rückzugsort, und das war so etwas Tänzerisches.
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Speaker
Michael Jackson. Ich hab mir immer im Kopf vorgestellt, wie Michael Jackson zu tanzen. Und als ich die 15 überwunden hab und älter wurde als 15 und gemerkt hab, hey, ist ganz cool, wurde meine Lunge auch komischerweise, in Anführungsstrichen, sehr viel stärker. Und ich hatte hinterher ein Lungenvolumen mit 17 von 98 Prozent statt 25 Prozent. Das ist recht interessant, so diese Entwicklung. Und was ich noch mitgenommen hab, war, ich konnte seitdem mein Taschengeld aufbessern und bin als Michael-Jackson-Double bei Firmenfeiern aufgetreten.
00:04:34
Speaker
Und damit habe ich ein bisschen mein ... ... ja, mein Taschengeld verbessert, sagen wir es mal so. Ja, geil. Und ja, das war so ... ... die Geschichte dessen von Mental-Training. Aber ich wusste es zu der Zeit nicht, dass ich Mental-Training durchgeführt habe. Hab das dann erst mit 25, 26 kapiert, dass ich das getan habe. Und hab das dann im Endeffekt hinterher alles fachlich gelernt. Also die Hypnose, das Mental-Training. Damit ich auch ihr fundiertes Wissen dazu hatte, ... ... was habe ich denn da eigentlich getan?
00:05:03
Speaker
Also erst die Überzeugung und dann letztendlich das Wissen angeeignet.
Persönliche Entwicklung vs. Fähigkeiten
00:05:07
Speaker
Ich glaube nicht an Mental Training, ich glaube nicht an Hypnose, sondern ich bin überzeugt davon. Das ist ein für mich sehr wesentlicher Unterschied. Ja, geil. Da gehen wir auf jeden Fall mal darauf ein, wie kann denn ein Spitzensportler oder wie
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Speaker
Du trainierst ja wirklich top Athleten weltweit, wie profitieren die denn von dieser Leistung? Also dadurch, dass die Mentaltraining dann machen und Hypnose, sind sie mental stärker, wissen wo sie hin wollen und erreichen das dann auch besser oder wie genau sieht das aus?
00:05:39
Speaker
Also, gehen wir mal von den Methoden einfach weg. Die Methoden sind eigentlich relativ egal. Also, es muss halt das Passende gefunden werden für die Person, die da gerade irgendwie um Unterstützung bittet. Und ganz wichtig ist im Vorhinein eine Sache zu erklären. Die Menschen sind vor allem eins nicht schwach. Die sind stark. Die so etwas wählen. Die sagen, ich möchte Mentaltraining machen. Ich möchte Sportmentoring machen. Ich möchte irgendwie leistungsfähiger werden.
00:06:05
Speaker
Unser Ansatz ist nicht so sehr die Leistungsfähigkeit zu erhöhen, sondern erst zu schauen, wie will sich denn diese Persönlichkeit eigentlich entwickeln? Was möchte die Person wirklich? Was ist ihr Herzenswunsch? Wo möchte sie hin? Ist es wirklich dann auch der Sport? Weil das ist eine Grundvoraussetzung, weil wenn ich das tue, was ich liebe, dann arbeite ich auch nicht mehr.
00:06:26
Speaker
dann brauche ich mir auch keine Motivationsfrage stellen, weil die ist dann da.
Mentales Training für Technikverbesserung
00:06:30
Speaker
Fernab davon, dass wir auch sicherlich mal Rückschläge im Leben haben oder irgendwelche Niederlagen erleben müssen, in denen meistens unsere größten Kraftquellen ja auch liegen. Aber das müssen wir jetzt erst mal erkennen. Dazu brauchen wir auch einen Begleiter. Also wir gehen über die Persönlichkeitsentwicklung und sind davon überzeugt, dass durch die Persönlichkeitsentwicklung auch eine andere Leistung möglich ist. Das ist so unser Ansatz. Also im Vordergrund steht ganz klar die Persönlichkeitsentwicklung und mit welchen Methoden wir diesen begegnen.
00:06:55
Speaker
Das entscheidet letztendlich die Person selbst, mit der wir arbeiten, weil das muss ihr passen und nicht uns.
00:07:03
Speaker
Okay, gut, also die Methoden sind, wie du es auch sagst, immer austauschbar und individuell nutzbar sozusagen. Jetzt nochmal zurück zur Frage, was genau kannst du ein, zwei Leistungssportler nennen, die dann tatsächlich das und das erreicht haben? Also was genau erwartet jemand? Also dann können wir ja noch ein bisschen in die Methoden reingehen, welche Methoden die genutzt haben.
00:07:26
Speaker
Genau, also folgendes, wir begleiten einen Klienten, der einfach auch Freistoß schießen lernen wollte oder es verbessern wollte, sagen wir mal besser so, und wir haben ihm die Qualität eines Drehbuches halt dargestellt. Das heißt, ganz klar zu wissen, wann schieße ich eigentlich den perfekten Freistoß oder den optimalen
00:07:47
Speaker
Freistoß für mich. Wir müssen uns erst mal darüber klar werden, wie unser Gehirn funktioniert, weil unser Gehirn letztendlich immer nur dann wirklich aufmerksam wird, wenn Gefahr ist oder wenn irgendwas nicht gut läuft. Wir wissen dann immer ganz gut, was wir gerade nicht haben wollen, aber merken uns nicht, was gerade gut läuft und wie es gut läuft. Das heißt, wie stelle ich mich eigentlich bei dem guten Freistoß hin? Wie atme ich? Worauf gucke ich?
00:08:10
Speaker
achte ich auf diverse Dinge und wie bringe ich meine Gedanken in Struktur? Das machen sich viele gar nicht so sehr bewusst. Und dann haben wir erst mal ein mentales Drehbuch zum Freistoß geschrieben und immer wieder mit der Technik auch abgeglichen. Also das heißt mit dem Lernen auf dem Platz, mit der Technik im selbstgeschriebenen Drehbuch sozusagen und den komplett optimierten Ablauf entdeckt. Und das kann manchmal auch eine längere Zeit dauern. Wenn man davon ausgehen, dass bei dem Beispiel, dass ich gerade erkläre, locker drei bis vier Jahre
00:08:41
Speaker
stecken, sieht man dann aber hinterher den Erfolg und dieser Klient, den wir begleiten, der hat zum Beispiel damit auch öfter Tor des Monats geschossen oder Tor des Jahres und das liegt nicht allzu sehr zurück, deswegen können die Zuhörerinnen und Zuhörer sicherlich erraten, mit wem es zu tun hat.
00:08:56
Speaker
Grundsätzlich reden wir auch nicht so gerne ... ... über die Namen dann, aber das ist offiziell, ... ... wenn die Leute auf unsere Internetseite gucken, ... ... können sie eins und eins zusammenzählen. Wobei wir sicherlich nicht alle Klientinnen ... ... und Klientinnen abgebildet haben, ... ... da einige sagen, wir möchten gerne nicht erwähnt sein ... ... und ja, wir das jetzt aktuell auch ... ... nicht so aktuell gehalten haben ... ... aufgrund der Vielfalt, die wir gerade bedienen.
Sharons Online-Ressourcen
00:09:21
Speaker
Ja, klar. Da kommt aber sicherlich noch mal ... ... eine Aktualisierung in den nächsten Wochen.
00:09:26
Speaker
Also für all diejenigen, die die Webseite mal besuchen wollen, die ist natürlich in den Show Notes in der Podcast Beschreibung verlinkt. Compass-mentoring.de ist die Homepage von Sharon Paschke und seinem Partner sozusagen und da kann ich auch auf jeden Fall empfehlen dort mal
Routinen und mentale Skripte
00:09:44
Speaker
drauf zu schauen, auch die ganzen verschiedenen Methoden, Auszeichnungen und so weiter, was halt alles auch dazugehören muss, ist dort. Und das finde ich ja schon spannend, dass wir dann quasi mit deiner Arbeit jemanden haben, der dann quasi das Tod des Jahres schießt. Unglaublich, unglaubliches, unglaubliche Arbeit. Und wie du es schön gesagt hast, das optimale Drehbuch, das hast du schön gesagt. Also wenn ich weiß, was für mich gut funktioniert,
00:10:12
Speaker
Welche Dinge ich machen muss, ist dann quasi wie eine Routine, die dann auch unbewusst abläuft. Also das Ziel ist immer, die Abläufe ins Unterbewusstsein zu transportieren, sodass ich es dann eben auch in Stresssituationen jederzeit abrufen kann.
00:10:27
Speaker
Genau, Vergleiche ist mit dem Autofahren. Wenn du am Anfang im Auto sitzt, dann bist du erst mal überfordert und sagst dir, oh warte, ich muss jetzt das hier, Schulterblick, ich muss kuppeln, wenn man jetzt kein Automatikauto hat oder weiß der Himmel, tausend Sachen beachten, die Schilder, die Fußgänger, alles was passieren kann, vorweg schauen auch noch und das ist halt oder vorausschauend fahren und das ist halt dann auch eine riesen Herausforderung und auf einmal fährt man ein Jahr Auto, zwei Jahre, drei Jahre, vier Jahre und auf einmal macht man das alles unbewusst im Autopilot und es funktioniert super.
00:10:54
Speaker
Und wenn du einen Schokokuchen backst, brauchst du auch ein Rezept. Und irgendwann merkst du, boah, das ist der beste Schokokuchen, den ich backen kann. Und letzten Endes wirst du dann auch dazu ein Rezept benötigen. Und vor allem, wenn du es dann irgendwann weitergeben möchtest, das Erfolgsrezept sozusagen. Und genauso ist es mit den Abläufen, die wir im Sportlichen haben. Wir brauchen dafür Rezepte und Abläufe. Und häufig sehe ich das halt, wenn Menschen halt diese Drehbücher nicht haben. Das erkennt man ganz gut, sobald sie antreten zum Elfmeter oder zum Freistoß.
00:11:24
Speaker
Erkennt man das? Oder erkenne ich das? Mann ist so ein Feigling-Wort.
00:11:30
Speaker
Super Tipp, also hier Schlüsselsatz ganz klar. Ein Rezept, ein Drehbuch, wie es optimal läuft, ist notwendig, sodass du erfolgreich sein kannst und derjenige werden kannst, der du bist. Denn nur dann kann es auch in jeder, auch stressigen Situation umgesetzt werden und dein Unterbewusstsein transportiert dich dorthin, wo du hin möchtest.
00:11:56
Speaker
Sehr, sehr starker Tipp, lieber Sharon. Hast du noch ein zweites Beispiel oder, sage ich mal, wo eine andere Methode, außer jetzt, sage ich mal, die Drehbuchmethode, nenne ich sie jetzt mal, zum Ausdruck gekommen ist? Genau. Die Drehbuchmethode ist natürlich eine, die wir uns sehr, sehr gut vorstellen können, weil, wie du es auch gerade nochmal schön hervorgehoben hast, es geht auch um ein Rezept, um eine Strategie, Erfolgsstrategien, die wir nun mal auch
Was ist die Wingwave-Methode?
00:12:19
Speaker
kopieren können. Und das ist ja das Schöne dabei. Das ist auch eine sehr anerkannte und angesehene Mentalmethode.
00:12:25
Speaker
Eine andere, vielleicht wähle ich jetzt einfach mal dazu eine etwas abgefahrenere Methode. Da würde ich einfach die WingWave Methode gerne mal vorstellen im sportlichen Kontext. Da wurden wir im letzten Jahr darin zertifiziert in der WingWave Methode und wir haben
00:12:42
Speaker
folgende Beispiele dafür. Also grundsätzlich haben wir Menschen ja Referenzerlebnisse, also positive wie negative. Und jetzt kann es zum Beispiel sein, dass wir Menschen, wenn wir irgendwo, nehmen wir mal an, du hältst irgendwo einen Vortrag und du stehst auf der Bühne und du wirst auf einmal augenblicklich nervös und
00:12:59
Speaker
Du weißt gar nicht, woher diese Nervosität kommt. Und auf einmal merkst du, deine Stimme ist irgendwie anders. Dein Herzschlag geht hoch. Du fängst an zu schwitzen. Dein Kopf wird rot. Du kriegst hektische Flecken. Du wunderst dich, wieso verändert sich jetzt alles? Weil in meinem Wohnzimmer zu Hause war das ja gar nicht so. Und das wird interessant. Also wieso? Die Situation ist ja eigentlich gar nicht so viel anders, außer dass da jetzt vielleicht 500 Leute vor dir sind.
00:13:21
Speaker
Und da kann es sein, dass du unbewusste Referenzen hast, eine unbewusste Strategie, die dir eigentlich behilflich sein darf. Allerdings nicht mehr im Hier und Jetzt, sondern in der Vergangenheit mal wahr. Und dein Unbewusstes will dich eigentlich schützen vor der Situation, dass du das Vergangene noch mal erlebst.
00:13:37
Speaker
Und diese unbewussten Blockaden, die entdecken wir ganz gerne zusammen mit WingWave, bearbeiten diese auch und bringen dich dann damit ins Gleichgewicht, sodass du auch sofort merken kannst, wie dein Nervensystem auf einmal stabil reagiert auf eine Vortragssituation.
00:13:55
Speaker
Wie genau sieht das aus? Wie genau das aussieht, erst mal suchen wir den Stressohr. Das heißt, worin liegt der eigentlich? Was macht dir denn da in der Situation so Stress? Und da schauen wir dann mit der ... Ein Teil der Windwave-Methode ist der Myostatic-Test. Der kommt so aus der Kinesologie. Wir schauen mit einem Ring-Test mit Daumen und Zeigefinger, was macht dir denn eigentlich Stress? Das heißt, du machst eine gewisse Muskelkraft rein, hältst diesen Ring stabil.
00:14:23
Speaker
Und ich ziehe an diesem Daumen- und Zeigefinger und schaue, wie stabil der ist. Mach erst mal eine Kalibrierung. Du sagst deinen Namen. Du sagst deinen Namen Christian. Und das wird normalerweise stabil sein bei deinem Vornamen. Und dann sagst du etwas, was dir normalerweise ein bisschen Stress macht. Es kann sein, etwas, was du gar nicht essen magst oder so. Und du triffst eine Aussage, wie zum Beispiel, ich liebe... Was isst du nicht so gerne? Was ich nicht gerne esse, da gibt's eigentlich wenig Kuchen.
00:14:51
Speaker
Kuchen. Nehmen wir mal einen speziellen Kuchen, den du auf jeden Fall so gar nicht magst. Also der allerschlimmste Kuchen. Schwarzwälder Kirschtorte. So, Schwarzwälder Kirschtorte. Und jetzt würdest du eine Aussage treffen. Ich liebe Schwarzwälder Kirschtorte. Und dann müsste, wenn es dir tatsächlich Stress macht, unbewusst dein Muskelsystem nicht mehr so stabil sein dürfen. Und das ziehe ich dann. Und jetzt könntest du ja sagen... Das kennen wir auch ganz kurz.
00:15:16
Speaker
aus solchen Allergie-Tests, wo du dann quasi das Lebensmittel hochhältst, wo du gegen reagierst, und dann kannst du den Arm nicht obenhalten. Ist das so ein ähnliches? Ähnlich, genau. Das ist ja auch ein kinesologischer Test, also ein myostatischer Test. Man schaut, wie stark ist der Muskel in dem Moment. Beim Daumen- und Zeigefinger ist diese Verbindung sehr intensiv zum Gehirn. Aus dem Grund reagiert es auch so schnell.
00:15:42
Speaker
Und dann schauen wir einfach, hast du Stress mit dieser Aussage? Und wenn ja, ist deine Muskelkraft halt nicht so intensiv wie vorher bei deinem Namen Christian. Und die Sportgeschule Köln hat das mehrfach nachgewiesen in verschiedensten Facharbeiten. Ich glaube, es war, wenn ich den Namen noch richtig in Erinnerung habe, zum Beispiel auch Marco Ratschlag, der das geprüft hat. Denn wir wollten, die wollten halt testen, ob dieser
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Speaker
Druck, der da erzeugt wird oder das Ziehen halt letztendlich ja vielleicht doch von dem Tester beeinflusst wird, also von den Menschen und so hat man dann eine Maschine genommen und an der dann halt letztendlich Daumen und Zeigefinger angeschlossen und dann wurde immer mit dem gleichen Baddruck gezogen und letzten Endes bei Stresssituation ging dann dieser Ring auf.
00:16:28
Speaker
Und bei den Sachen, die einen nicht gestresst haben, blieb der geschlossen. Und damit ist das dann auch bewiesen worden. Und es würde ja auch nix bringen. Also wenn du jetzt bei mir wärst und ich würde das testen und das wär jetzt dein Thema, dann würde es ja nix bringen, wenn ich da einfach fest erziehe, weil du ja letztendlich dann hinterher merken würdest, du stehst dann vor den Leuten. Und das hat dir nicht geholfen. Und jetzt haben wir die Kalibrierung abgeschlossen. Wir wissen, was dir Stress macht und was dir keinen Stress macht.
00:16:57
Speaker
Und jetzt schauen wir, was für ein Gefühl hast du in dem Moment, in dem du da vorne stehst und irgendwie deine Worte nicht so rauskommen wollen, wie sie sollen. Du anfängst zu schwitzen, du einen roten Kopf bekommst und dann schauen wir, welches Gefühl das ist. Und dann kann es vielleicht das Gefühl sein, der Ohn macht. Und dann schauen wir, woher kommt dieses Gefühl, der Ohn macht.
00:17:14
Speaker
Ist es eher ein Glaubenssatz, den du dir da sagst, also ich bin nicht gut genug, ich habe eigentlich nichts zu erzählen, warum stehe ich hier eigentlich und so weiter und so fort? Oder ist es ein Referenzerlebnis, das du hattest, weil du mal im Kirchenchor standest und alle Kinder haben gelacht, weil du auf einmal eine lustige Stimme hattest, oder weißt du was, oder gerade im Stimmbruch warst? Und dann schauen wir, welche Situation ist es? Was ist es überhaupt?
00:17:39
Speaker
Und dann gehen wir kurz in diese Situation zurück und gleichen diese aus und bringen sie ins Gleichgewicht. Und das machen wir, indem wir die WingWave Methode dann tatsächlich nutzen und zwar das Winken. Das ist eine Handbewegung, die man vor den Augen des Teilnehmers dann halt macht, von links nach rechts in verschiedenen Ebenen, oben, mittig, unten.
00:18:05
Speaker
Und da kann ich einfach nur auch empfehlen, sich darüber zu informieren, weil das eine sehr, sehr interessante Methode ist. Und da arbeitet man letztendlich mit den Augenmustern und einer sehr schnellen Augenbewegung.
Ausführung der Wingwave-Methode
00:18:16
Speaker
Und während du diesen Fingerbewegungen folgst, denkst du an diese Situation, fühlst die Situation von damals, wenn man eine Referenzsituation aufgerufen hat und du merkst, dass sich diese ja verändert.
00:18:29
Speaker
Und das nimmt man an sich, das ganze WingWave. Und das ist sehr, sehr angenehm, das auch so zu erleben. Ja, das habe ich jetzt relativ kurz erklärt, weil es natürlich gehört noch einiges mit dazu. Aber nur, damit man so eine gewisse Vorstellung dazu hat. Was passiert da eigentlich? Ganz einfache Erklärung dazu. Nehmen wir mal an, du gehst einkaufen. Und du kommst nach Hause und hast zig Einkaufstüten.
00:18:52
Speaker
Und du kaufst eigentlich alles gleich ein, was du so am Tag eingekauft hast und weißt genau, was du zu tun hast. Du räumst das alles weg. Das ist alles kein Problem. Das macht unser Gehirn auch. Also nachts fängt das an, alles wegzuräumen, was du so am Tag erlebt hast. Jetzt gibt es auch manchmal Einkäufe. Da kaufst du auch mal was Neues ein und weißt noch gar nicht, wo du das einräumen sollst.
00:19:11
Speaker
Und letzten Endes gibt es natürlich auch Erlebnisse, die du hast, wo du nicht weißt, wie kann ich die denn jetzt am besten einordnen in meinem Leben. Ja, und das sind solche Erlebnisse, die man vielleicht traumatische Erlebnisse nennt oder Referenzerlebnisse, wo man einfach keine Ahnung hat, so, ich hab sowas noch nie zuvor erlebt, ich weiß nicht genau, was ich da machen soll. Und dann kannst du diese Tüte auch stehen lassen im Flur. Du kannst immer an ihr drumherum gehen, das ist auch kein Problem. Aber wenn du immer wieder von deinem Leben aufgefordert wirst, vor Leuten zu stehen und zu reden,
00:19:38
Speaker
Ja, dann wird diese Tüte irgendwie auch immer gefühlt größer und größer und irgendwann kannst du dich dieser Tatsache halt stellen. Und WingWave und im Endeffekt diese Bewegung, die ich gerade beschrieben habe, die sortiert das dann. Warum? Weil du rechte und linke Hirnhemisphäre zusammen verbindest. Weil wenn wir Ängste haben oder Sorgen haben oder Stressoren haben im Leben, dann bilden wir die sehr stark in der rechten Hirnhemisphäre aus. Und die linke ist fast gar nicht da und die linke sorgt ja für den Logos, für die Logik.
00:20:06
Speaker
Und normalerweise würde die Logiker sagen, hey, hör mal zu, das war in der Vergangenheit. In der Vergangenheit standest du da im Kirchenchor und wurdest ausgelacht. Das hat nichts mit heute oder mit morgen zu tun. Das ist nicht mehr. Aber das tut das Hirn nicht in dem Moment, in dem das noch dein aktives Referenzerlebnis ist, weil es sagt dir die ganze Zeit, hey, hör auf, geh nicht da vorne hin und rede nicht, lass das, sonst wirst du wieder ausgelacht. Das ist doch eigentlich gut. Vom System her ist das super.
00:20:31
Speaker
Aber jetzt kommt der Zeitpunkt, an dem ich mich gerne befreien möchte und nicht mehr diese Blockade mitschleppen möchte. Und dann erinnerst du dich an die Situation. Du gehst intensiv da rein. Du verbindest es mit diesem Gefühl, der jetzt beispielhaft der Un macht. Und dann wird gewunken und dann wird relativ schnell gewunken.
00:20:47
Speaker
Und du merkst auf einmal, dass es irgendwie ins Gleichgewicht kommt. Du kannst es währenddessen merken, danach merken, wie auch immer.
Überwindung mentaler Blockaden im Sport
00:20:54
Speaker
Und das Schöne ist, man zwingt halt quasi, im positiven Sinne zwingen, die linke und rechte Hirnhimmisphäre sich zu verbinden. Also, was passiert? Du hast dieses Gefühl der Ohnmacht und die rechte Hirnhimmisphäre wird da richtig wach. Die linke Hirnhimmisphäre, dadurch dass es ja nach links, nach rechts gewunken wird, wird auch wach und sagt, hey, pass auf, das war eine Vergangenheit. Das ist ja Vergangenheit. Das ist nicht mehr.
00:21:17
Speaker
Also einfach nur beispielhaft, dass du dir vorstellen kannst, was läuft da eigentlich. Und dann kommt es zu einem Gleichgewicht, weil wir beide Hirnemisphären zusammen verbinden. Und danach, wenn man fertig ist, schaut man erstmal, wie fühlt sich die Person. Das ist immer ganz wichtig. Wie fühlt sich die Person, wie hat sie das erlebt? Und dann kann man wieder diesen Myostatic-Test machen. Und da, wo sie vorher gestresst darauf reagiert hat,
00:21:40
Speaker
Müsste sie ja jetzt stabil reagieren und das macht ja auch definitiv Sinn was du erzählst und ich geh mal davon aus dass es auch funktioniert wenn die Person tatsächlich nicht richtig dran glaubt weil es ja ein neurobiologisches Muster ist oder.
00:21:57
Speaker
Ist das so oder gehört da tatsächlich dann eben auch so ein gewisser Glaube dran, mal davon abgesehen, dass natürlich jeder Patient oder ich sag mal jeder Mensch, der das machen möchte, sowieso mal die Vorannahme hat, okay, ich möchte das und ich gehe davon aus, dass es funktioniert.
00:22:15
Speaker
Also mir sind sogar kritische Menschen oder, wie soll man besser sagen, Menschen, die sehr skeptisch sind, sogar sehr viel lieber, weil die sind sogar viel beeindruckter davon. Es geht da gar nicht darum, das zu glauben, denn ich arbeite gerne dann in dem Fall mit ihrem Daumen und Zeigefinger, weil sie es sofort an ihrem Körper erleben. Das ist sehr interessant.
00:22:37
Speaker
vergleichbar mit hypnotischen Phänomenen, wo die Leute auch total begeistert sind, wenn sie die erleben oder sehen an sich selbst. Und so ist es auch mit diesem Myostatiktest. Besser als der Glaube an die Sache ist eigentlich das Vertrauen zu mir als Mentor oder Mentaltrainer in diesem Bereich. Das ist ausschlaggebend, weil wenn die Person grundsätzlich mit mir Stress hat, das teste ich natürlich auch, ob die Person überhaupt mit mir arbeiten will.
00:23:02
Speaker
Wie gesagt, da gehört einiges mehr dazu. Das ist jetzt nicht abschließend die gelungene oder beste Wing-Wave-Erklärung. Ich versuche es so kurz wie möglich und natürlich auch trotz allem so getreu wie möglich darzustellen, damit es jetzt nicht irgendwie völlig abstrus klingt oder so. Du kannst es übertragen.
00:23:23
Speaker
Also du kannst es übertragen auf den Sport dann auch. So kann es sein, dass du in eine Situation gekommen bist im Sport, hast dich verletzt, bist in eine bestimmte Zweikampfsituation gekommen und vielleicht bei einem Kopfballspiel, wenn wir einen Fußballvergleich nehmen, weil da sind wir sehr viel unterwegs und hast dir dann ein Jochbeinbruch zugezogen, weil derjenige mit dem Ellbogen quasi ausgeholt hat und komischerweise danach gewinnst du gar keine Kopfballduelle mehr und hast
00:23:46
Speaker
Du hast sie aber davor immer gewonnen, ja, weil dein Unbewusstes dich eventuell blockiert, eben halt rechtzeitig überhaupt in diese Situation zu kommen, damit du dich nie wieder verletzt. Und wenn du wieder reinmöchtest in diese Kopfball-Situation und sie wieder, ja, auch gewinnen möchtest und erleben möchtest, dann ist es halt unbedingt notwendig, tatsächlich das Vergangenen ins Gleichgewicht zu bringen. Ja, ein bisschen Walesoos gehören machen.
00:24:10
Speaker
Jetzt haben wir unser Gehirn getunt und wissen, wie wir erfolgreicher werden in dem, was wir wollen und das lässt sich natürlich eben auch auf alles mögliche anwenden. Das muss jetzt nicht unbedingt sein, dass du bessere Freistöße machen möchtest oder in Zukunft auf Schwarzwälder Kirschtorte verzichten möchtest, sondern das geht natürlich mit allem.
00:24:31
Speaker
Du willst einen Marathon laufen und hast vielleicht da und da irgendwelche Begrenzungen und vieles, vieles
Veganismus und Leistungssteigerung
00:24:37
Speaker
mehr. Also zwei ganz, ganz tolle Methoden, lieber Sharon. Ich weiß davon dir auch, dass du dich zumindest 99 Prozent vegan ernährst. Dementsprechend gehe ich davon aus, dass die Ernährung auch eine große Rolle spielt bei euch.
00:24:51
Speaker
Und darüber möchte ich gerne im zweiten Teil des Vegan Podcasts mit dir unterhalten, wie und was kann die vegane Ernährung oder die pflanzenbasierte Ernährung, nennen wir es besser so, bewirken, sodass du noch leistungsfähiger und besser wirst. Das alles erleben wir hier gleich jetzt im zweiten Teil mit Sharon.