Einführung in vegane Butter Bowls in Deutschland
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Willkommen im zweiten Teil mit Sebastian Kupin hier zum Thema vegane Kochkunst und heute in diesem Teil ganz speziell zum Thema vegane Butter Bowls, der neue Trend, der jetzt je auch in Deutschland ist und wir haben den absoluten Experten dafür da. Sebastian, noch mal herzlich willkommen.
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Schön, dass du da bist. Im ersten Teil haben wir schon viel mit dir darüber gesprochen, wie wichtig grüne Blätter letztlich grüne Nahrung für uns sind. Du hast über Brennnessel Chlorella gesprochen. Du hast über die verschiedenen Geschmacksrichtungen gesprochen, die ein Rezept zum absoluten, bezaubernden, bombastischen Erlebnis machen. Und heute, jetzt geht es sehr, sehr viel um diese
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Bowls, jeder redet davon, die sehen super gut aus. Spitzensportler, die die besten Figuren haben, ernähren sich davon. Kannst du uns ein bisschen was dazu erzählen? Was sind vegane Bowls? Was sind Butterbowls? Gibt es da einen Unterschied?
Was macht Bowls und Butterbowls so besonders?
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Und wie bist du dazu gekommen?
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Ja, sehr gerne. Ich denke, so der Trend von Bowls, den gibt es jetzt schon eine Weile. Letztendlich, ob das nur eine Bowl ist oder Butterbowl, das ist alles das Gleiche. Und ich betrachte das ganze Thema ja schon immer mit einem leichten Schmunzeln, weil es natürlich auch sehr gehypt wird.
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Speaker
Letztendlich ist es nur Essen in einer Schüssel, muss man mal ganz klar sagen. Allerdings, und das ist ja das Wichtige dabei, nach einem klaren Prinzip, was sehr viel Sinn macht für Geschmack als auch Nährstoffzusammensetzung. Und das ist eigentlich das Geniale dabei. Für mich persönlich, ich habe einfach schon immer gerne aus Schüsseln gegessen. Ich finde, das hat was Gemütliches auch. Schüssel in der Hand, einen Löffel einfach raus essen.
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Speaker
ganz entspannt, ohne Etapetete, also das finde ich auch einen netten Nebeneffekt davon, aber ich koche in meinen
Die fünf Schlüsselkomponenten einer ausgewogenen Bowl
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in der Kochschule in München schon viele Jahre immer wieder Bowls, gerade wenn es um Gartenküche auch geht. Ich baue ja selber Gemüse an in meinem Kochschulgarten. Und wenn man halt durch den Garten geht und schaut, was ist gerade reif, ist es halt optimal daraus dann auch eine Bowl zu kreieren. Und das gleiche Prinzip gilt natürlich aber auch für den Kühlschrank. Man kommt nach Hause, macht einen Kühlschrank auf, schaut, was ist da. Und daraus kann man dann halt super eine Bowl zusammenstellen.
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Speaker
Letztendlich, was für mich immer wichtig ist bei Bowls, ist, dass es halt um fünf Komponenten geht, die in jeder Schüssel sein müssen.
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Wenn man sich nach diesem Prinzip richtet und daran hält, kommt halt relativ schnell ein leckeres Essen auch raus. Da haben wir einmal natürlich die Getreidekomponente, ist extrem wichtig, dann die Greens, das Grünzeug, dann zusätzlich noch Gemüse, dann auf jeden Fall Proteine und was bei mir immer, und das habe ich bei mir zum Beispiel auch beim Onlinekurs,
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Baul Masterclass, ganz starken Fokus draufgesetzt, mit über zehn Rezepten, ist das Thema Topping. Also Topping ist immer der Part, wo ich die Schüssel erstens ein bisschen hübscher mache und wo ich noch etwas mit einbringe in die Schüssel, die das ganz auch spannend macht. Sei es jetzt was Knackiges, was Knuspriges oder wie im ersten Teil, wie wir schon darüber gesprochen haben, zum Thema Süße und Säure, dass über das Topping halt Süße und Säure noch ausgeglichen wird.
Vegan Bowl Masterclass und Einführungsangebot
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Speaker
Ah ja, sehr spannend. Also den Kurs, diese Vegan Bowl Masterclass, wie ihr es nennt, du liebe Zuhörerinnen, liebe Zuhörer, kriegst den auf jeden Fall in die Show Notes verlinkt. Also da einfach mal in die Beschreibung reinklicken. Da gibt es nämlich jetzt, sag ich mal, einen sehr, sehr günstigen Eröffnungspreis.
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Speaker
Und da solltest du auf jeden Fall reinschauen. Da gibt es unendlich viele Videos. Ich durfte mal einen Blick reinwerfen. Ganz, ganz viele Handouts, Downloads. Und ihr habt ja quasi über hunderte Rezepte kreiert. Beziehungsweise lässt sich das ja alles miteinander hervorragend kombinieren. Also das ist absolut eine Empfehlung.
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Speaker
da auch schon mal jetzt mich versucht mit den Bowls und so weiter. Und es gibt ja da, glaube ich, auch ganz gute Strategien und Tipps, wie die sehr schnell und effizient zuzubereiten sind. Also die wenigsten stellen sich ja heute außer du jetzt eine Stunde in die Küche oder wollen das zumindest, außer am Wochenende vielleicht
Effiziente Methoden zur Bowl-Zubereitung
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Speaker
mal. Was hast du dafür für super geile Tipps, bevor wir näher in die Bowls reinkommen, um auch schnell und einfach das Ganze zu handhaben?
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Ja, also man kann natürlich auch für eine Schüssel, eine Bowl sehr lange in der Küche stehen. Das hängt natürlich zum einen von den Kochskills ab. Da mal am Rande eingeworfen, lernt wirklich Messertechniken zu schneiden. Da schaut man sich zwei, drei mal ein paar YouTube-Videos an.
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Speaker
und muss es ein, zwei Wochen durchziehen. Und ich verspreche immer jedem, man spart sich auf lange Frist 50 Prozent der Kochzeit, wenn man einmal gelernt hat, schnell zu schneiden. Und das kann wirklich jeder. Gehört überhaupt gar nichts dazu, außer ein bisschen Übung. Und dann ist auch in der Bowl-Masterclass haben wir den Fokus auf so ein 3 plus 2 Prinzip gelegt, wodurch das Ganze ein bisschen alltagstauglicher wird. Weil natürlich könnte man jetzt fünf Einzelrezepte
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aus der Bowl Master Class nachkochen. Also wir haben das im Baukassensystem entwickelt. Aber wenn ich mich jetzt hinstelle und diese fünf Einzelrezepte zubereite und nicht so der geübte Koch bin, dann kann es auch sein, dass ich da eine Stunde in der Küche stehe und das ist natürlich nicht alltagstauglich. Deswegen drei plus zwei heißt wir empfehlen immer
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Speaker
drei kleine Rezepte aus der Masterclass zuzubereiten. Das sind ganz einfache Sachen. Zum Beispiel, um ein paar Beispiele zu nennen, ein Rucola Quinoa im Getreidepaar. Das heißt, ich koche Quinoa und mariniere das mit einer schönen Rucola-Paste, die schnell gemixt ist.
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Speaker
Schaut total sexy auf dem Teller aus, schön grün, ist lecker nussig. Also einfach wirklich mit ein, zwei Handgriffen mehr etwas Besonderes zubereiten. Das ist immer mein Motto. Gar nicht zu viel Arbeit reinstecken, aber einfach ein, zwei kleine Handgriffe mehr, um was Besonderes auf dem Teller zu haben.
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Speaker
Der Gedanke eben, dass man drei Rezepte aus der Masterclass nachkocht und zwei als Komponenten noch als Basizzubereitung mit in den Teller einbringt. Basizzubereitung wäre ganz einfach gekochter Reis, den ich zum Beispiel vom Vortag noch da habe oder eine Handvoll
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Speaker
Gartenkräuter oder Blattsalat, die ich da habe, wo ich einen Spritzer Zitronensaft noch mit drauf mache. Also wirklich ganz simple Zubereitungsschritte, die überhaupt keinen Aufwand bedeuten und trotzdem aber diese Schüssel rund machen und durch die anderen drei Rezepte, die aus dem Rezept Fundus kommen, entsteht oder kommt so viel Geschmack in die Schüssel rein, dass diese einfachen Zubereitungsmitweisen von diesen zwei Komponenten eben
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Speaker
super aufgefangen werden und man dadurch aber auch ein schönes Geschmacksspiel hat. Dann hat man drei Komponenten, die ein bisschen würziger sind und zwei eben, die ein bisschen dezenter und milder sind und da ist dann für jeden was dabei. Und in der Kombination und mit ein bisschen Übung, wenn man das Prinzip verstanden hat, ist aus meiner Sicht ein Essen innerhalb von 20 bis 30 Minuten, das komplett ausgewogen ist, ohne Probleme machbar.
Batch-Cooking für schnelle Mahlzeiten
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Speaker
Super. Du hast auch ein Konzept erwähnt, das heißt Batch Cooking. Kannst du uns dazu was sagen? Also dieses Kochen auf Vorrat, schätze ich mal, ist das? Genau. Da gibt es eigentlich zwei Trends. Es kommt wie vieles in dem Bereich aus Amerika, Batch Cooking. Die eine Richtung geht ein bisschen in die Richtung, dass man sich einen Tag in der Woche hinstellt und wirklich im Sinne von Meal Prep
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Speaker
einfach Essen zubereitet und dieses Essen dann vier, fünf Tage lang halt dann isst. Da bin ich jetzt nicht so der Freund davon. Deswegen finde ich Batch Cooking immer oder das klassische Batch Cooking schöner heißt beim Part Getreide, der ja immer in der Bowl drin sein müsste oder Part Proteine. Die Hülsenfrüchte, die ich da so sehr verehre. Das sind ja zwei Faktoren, wenn ich die in vollwertiger Variante in der Schüssel haben möchte. Jetzt nehmen wir Vollkornreis zum Beispiel.
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Speaker
und Azuki-Bohnen, zwei sehr hochwertige Lebensmittel. Das sind halt nicht zwei Lebensmittel, die ich jetzt, wenn ich sie jetzt haben möchte, sofort zubereiten kann, sondern ich muss die Bohnen halt einweichen über Nacht, das Wasser wegschütten, dann muss ich die kochen, ein bisschen auskühlen lassen, dann kann ich sie weiterverarbeiten, also ein bisschen mehr Aufwand.
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Speaker
im Prinzip eigentlich nur mehr Planung notwendig. Und beim Vollkornreis ist das gleiche Spiel. Ich kann den natürlich sofort kochen, dauert aber auch 40 bis 40 Minuten bis eine Stunde. Wobei ich da auch immer empfehle, den lieber einzuweichen über Nacht und dann zu kochen. Dann sind es nur noch 30 Minuten und der Reis ist doppelt so lecker wie vorher. Und die Empfehlung bei Bad Cooking wäre, sich einfach mal am Sonntag oder Samstag weich ich es ein beides. Sonntag lasse ich es halt mal ein Stündchen kochen.
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Speaker
Und packe es dann in den Kühlschrank und habe sozusagen für die nächsten drei bis vier Tage diese Basiskomponenten vorrätig. Und habe ich diese zwei Basiskomponenten, kann ich mir halt wirklich im Handumdrehen eine super leckere Bolle zubereiten, die jeden Tag ein bisschen anders ist trotzdem, trotz dass ich diese zwei Komponenten mit einbaue. Sehr hochwertige, vollwertige Lebensmittel da drin und kein Aufwand. Und man muss sich wirklich nur ein bisschen dran gewöhnen, das eigentlich, das einfach regelmäßig zu machen. Ja, cool.
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Speaker
Das habe ich jetzt auch gemacht am Sonntag und habe mir direkt dann eben diese Dinge auch vorgekocht und habe mir zum Beispiel eben auch schon Greens, also Gemüse geschnitten und das kann ich jetzt beispielsweise in Tupperdosen ja auch
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im Kühlschrank aufbewahren. Also ich könnte doch dann theoretisch diese Getreidevariante, dann die Hülsenfruchtvariante und zwei, drei Queens schon dann einfach nur noch auf dem Teller verteilen. Und wenn ich dann ein schönes Topping habe, was ich zum Beispiel auch warm mache, könnte ich das drüber verteilen. Ein paar Kerne vielleicht noch drüber, dann hätte ich doch auch schon eine Bowl, oder?
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Speaker
Dann hättest du auch schon eine Bowl, genau. Das Wichtige ist, dass es halt einfach insofern abgestimmt ist, dass man jetzt nicht das Gefühl hat, okay, ich schaufel mir jetzt halt irgendein Essen rein, um satt zu werden, aber lecker ist es jetzt nicht wirklich, sondern es soll halt immer lecker sein. Und da ist das Wichtige aus meiner Sicht, dass ich immer einen Part mit auf dem Teller hab, der ein paar Röstaromen mit reintransportiert. Ich esse einfach super gerne deftig, also richtig schön deftige Sachen.
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Speaker
Deswegen ist bei mir in jeder Bowl mindestens eine richtig schön deftige Komponente. Da habe ich jetzt zum Beispiel, fällt mir gerade ein, in der Masterclass einen Tempeh-Spieß. Tempeh, mega hochwertiges Lebensmittel, eiweißtechnisch auch der absolute Knaller. Es gibt super Firmen mittlerweile, die das produzieren. Den schneide ich kurz in Würfelform runter, spieße den
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Speaker
mit ein paar Kirschtomaten abwechselnd und dann habe ich da eine schöne Marinade, die auch in einer Minute gemacht ist, brate das richtig schön kräftig an, mit der Marinade abgelöscht und so ein Spieß allein in die Schüssel rein. Da kann der Reis sehr mild sein. Ich habe aber trotzdem diesen kräftigen Ausgleich und dann noch ein Löffelchen Yogurt-Topping drauf. Wie du sagst, eine Handvoll Greens, die ja schon fertig sind. Und dann hast du wirklich sehr, sehr schnell eine leckere Schüssel.
Hochprotein-Zutaten für vegane Bowls
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Speaker
Also da aber auch nicht.
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Speaker
Da war immer wichtig für mich, es soll schön ausschauen, aber viel wichtiger ist, es soll lecker sein. Lecker kommt immer vor schön. Das ist wichtig. Ansonsten kommen die Fooddesigner ins Spiel, die das Essen dann so noch mal aufdesignen. Da ist dann die schöne Instagram-Welt dafür zuständig, dass es dann auch noch so überlecker aussieht.
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Speaker
Aber wie du schon richtig sagst, es muss auf jeden Fall schmecken und finde den Hinweis sehr gut mit der deftigen Variante in jede Bowl. Das heißt, da könnte ich ja eben auch, wie du sagst, Tempeh oder Lupinen-Tempeh, geht auch. Also, dass du da einfach auch mit dieser deftigen Variante sehr oft dein Eiweißgehalt deckst. Was sind denn so Protein-Sachen, die du hauptsächlich in die Bowls reinmachst? Ist es dann hauptsächlich Tempeh, Tofu, vielleicht auch Saitan, Lupine oder gibt es da noch andere Varianten?
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Speaker
Also ich empfehle im Sinne von Batchcooking halt die ersten drei bis vier Tage, die Hülsenfrucht aufzubrauchen, die man halt zubereitet hat. Und das ist halt optimalerweise jede Woche eine andere. Ich kann ja jetzt in der einen Woche Weißebohnen nehmen, in der nächsten Woche habe ich Kichererbsen und so weiter. Dann ist da auch Abwechslung drinnen. Die Hülsenfrucht an sich, die gekocht ist aus meiner Sicht mit das Wertigste, was es gibt, neben Tempeh, weil da auch eine Fermentation noch stattgefunden hat.
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Speaker
Aber ich empfehle halt die ersten vier Tage, diese Hülsenfrucht zu verarbeiten und dann die letzten drei bis vier Tage in der Woche, je nachdem, wie viel man halt isst, sich halt im Fertigproduktbereich zu bedienen. Und mit Fertigprodukt meine ich jetzt einen richtig guten Tempeh. Das kann einmal Lupine sein, einmal Sojabohne, je nachdem, was man haben möchte, dann auch mal einen Saitan. Also da gibt es ja viele Möglichkeiten. Ich bin großer Tofu-Fan auch. Ich liebe guten Tofu, wenn er gut zubereitet ist.
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Speaker
Und so kann man sich dann da abwechseln. Und jetzt nochmal als Beispiel auch zu dieser deftigen Komponente. Wenn du jetzt deine gekochten Bohnen im Kühlschrank hast, dann röstest du einfach ein paar Löffelchen Selleriewürfel und Zwiebelwürfel ordentlich in der Pfanne an. Richtig ordentlich, dass du da schöne Röstaromen erzeugst. Die Bohnen, die gekochten mit drauf, mit ein bisschen Brühe ablöschen, fünf Minuten kochen lassen, mit ein bisschen pflanzlicher Sahne abgebunden. Oder ich nehme meistens einen Cashew-Mousse her.
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Speaker
und glatt ist, rühre das ein und ein bisschen Rauchpaprika abgeschmeckt, ein bisschen Salz, ein bisschen Pfeffer, dann ein bisschen Säure, wie wir es vorhin besprochen hatten, dass da alle Geschmäcker drin sind und schon hast du so eine, es ist kein Eintopf, aber es ist
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Speaker
Ja, so ein ganz schnelles Bohnen-in-Soße-Gericht, was du auch in jede Bowl mit einbringen kannst, das zusammen mit Reis und mit Greens immer mega lecker ist. Da habe ich auch einige Rezepte in der Masterclass natürlich drinnen. Und es ist egal, ob das jetzt eingekochte Bohnen sind oder ein Dahl ist oder ein Hummus ist. Da gibt es ja ganz viele Möglichkeiten. Was
Saisonale Zutaten und Abwechslung in Bowls
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Speaker
hast du denn? Was sind denn so deine ein, zwei Lieblings Bowls? Also wenn du so Favoriten hast, was sind deine?
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Speaker
Ich kann dir ein paar Favoriten Komponenten nennen, aber so selten, dass ich die gleiche Bowl esse wieder, weil es halt immer wieder was anderes da ist und eine andere Basis im Kühlschrank und vor allem auch eine andere Saison. Ich bin ganz großer Fan von saisonaler Ernährung. Das heißt, ich verwende halt jetzt das Gemüse, was gerade auf dem Markt ist, regional und saisonal. Und im Winter wirst du bei mir jetzt keine Paprika auf dem Teller finden, zum Beispiel. Deswegen verwandelt sich das auch einfach immer mit.
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Speaker
Wo ich gerade total drauf stehe, ist, ich habe im Garten zum Beispiel gerade frischen Spitzkohl angebaut und den hauchdünn gehobelt mit so Art Coleslaw, mit einer Marinade aus Cashew Mousse bis zum weißen Balsamico Essig, Zisronenschale, schön abgeschmeckt, ein paar frische Kräuter mit rein und das ist eine Komponente, die ich super gerne in
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Speaker
in viele Bowls mit integriere gerade, weil es mega schnell gemacht ist, ist lecker und viele haben ja immer Angst vor Kraut in roher Form, aber das ist nur eine Zubereitungsfrage. Und immer so dünn wie möglich hobeln, das kann ich auch nur als Tipp geben, dann ist es sehr bekömmlich.
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Speaker
Dann, was ich auch super gerne gerade mir zubereite, sind Tempeh-Pflanzerl, so habe ich es bezeichnet, oder Tempeh-Bouletten. Ist auch im Handumdrehen gemacht, Zwiebelchen angeschwitzt in der Pfanne mit Petersilie zusammen, Tempeh zerkrümelt zu Hack, das mit reingeschmissen.
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Speaker
ein paar Semmelbrösel oder Bindemittel mit dazu, kleine Pflanzerl, also Buletten geformt und dann nochmal knusprig rausbraten in der Pfanne. Da mache ich immer gleich eine große Pfanne voll, mache ein paar mit in die Bowl rein, am nächsten Tag kann ich mir eine aufs Sandwich machen.
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Speaker
Auch super, ist auch ein Rezept zum Beispiel aus der Masterclass. Und so muss ich aber sagen, frage mich in zwei Monaten und ich habe wahrscheinlich gleich wieder ein paar andere. Das ist ja auch das Wichtige und Schöne finde ich am Essen, dass sich das immer wieder mit verändert, mit der Saison und nicht immer das Gleiche ist. Weil es geht dir ja wahrscheinlich genauso, wenn du jetzt fünfmal das Gleiche hintereinander isst,
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Speaker
hat man auch keine Lust mehr drauf und so ist dieser Wandel immer ganz gut.
Wie erreicht man das richtige Gleichgewicht in Bowls?
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Speaker
Da kann ich als Tipp geben an alle. Kleines Büchlein zulegen und immer, wenn man wieder ein geniales Rezept entdeckt hat oder vielleicht selber kreiert hat, das kurz reingeschrieben in Stichworten, dass man es nicht vergisst, so als Rezeptbuch, so wie es früher auch gemacht wurde. Und gerade wenn man dann Hunger hat und nach Hause kommt und der Kopf nicht mehr funktioniert, weil man halt schon ein bisschen drüber ist, dann ist es sehr hilfreich, oft einfach dieses schlaue Büchlein zur Hand zu nehmen und ein bisschen
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Speaker
durch zu blättern, weil meistens irgendwas ganz schnelles, einfaches da drin ist, an was man aber sonst nie gedacht hätte. Also das funktioniert für mich immer super.
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Speaker
Ja, cool, der Tipp. Hast du denn noch zum Abschluss einen Tipp, wo du sagst, okay, das sind so Komponenten und in dieser Anzahl müssen die in der Bowl enthalten sein? Also beispielsweise habe ich mal so eine Richtung gelesen, 20 Prozent Kohlenhydrate, 30 Prozent Protein, 40 Prozent Vitamine in der Art. Also gibt es da was?
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Speaker
Ich gehe da wirklich nicht nach Prozentzahlen. Wenn ich jetzt so überlege von den Bolts her, wie ich sie kombiniere, dann sind die zwei Komponenten, die bei mir immer ein bisschen mehr vorhanden sind, auf jeden Fall der Proteinpart. Das ist immer, ich würde sagen, 30 Prozent auf alle Fälle, 30 bis 40 teilweise und Kohlehydrate in Form von Getreide oder wenn ich
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Speaker
auch mal Kohlenhydratreiches Gemüse mit drauf habe. Also die zwei ist eigentlich so der Hauptfokus bei mir. Also Proteine kriegst du ja quasi über die Hülsenfrüchte und über die Fertigprodukte sozusagen. Also du kannst natürlich auch beide kombinieren, schätze ich mal.
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Speaker
Kannst du auch, ja. Mich würde mal noch interessieren, wenn jetzt einer herkommt und sagt, gibt es denn eben auch so Low Carb Bowls, kann ich dann einfach den getreide Part weglassen? Wie stehst du zu sowas? Ja, von Low Carb.
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Speaker
Also ich bin immer für Ausgewogenheit und ich finde, wenn es gutes Vollkorngetreide ist, dann ist es sehr wertvoll, gerade in Kombination mit der Proteinkomponente, weil da sprechen wir meistens von Hülsenfrüchten und wenn es jetzt um die vollwertigen Eiweiße auch geht oder Aminosäuren, dann ist ja die Kombination Getreide und Hülsenfrucht einfach die Perfektion.
Früchte als Toppings in Bowls
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Speaker
Da stehe ich dahinter, hinter dieser Theorie und deswegen versuche ich beide auch immer zu kombinieren. Aber kann ja jeder machen, wie er möchte und wenn ich keine Lust auf das Getreide habe, dann muss ich halt natürlich aber auch, um auf meinen Umsatz da zu kommen, die Veggies, also die Gemüsekomponente erhöhen.
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Speaker
Aus meiner Sicht und oder halt den grünen Part. Also ich muss es ja irgendwie auffangen, das Ganze. Und dann werden die Schüsseln dementsprechend halt auch größer. Also vom Volumen her. Weil wissen wir alle, wenn das weg ist, mit Gemüse das auszugleichen, da muss man schon einiges essen einfach. Aber ist natürlich machbar, ohne Probleme.
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Speaker
Und Obst hast du jetzt gar nicht groß erwähnt. Also ist das auch ein Bestandteil von oder reden wir da hauptsächlich von den Smoothie Bowls dann? Also und würdest du da einen Unterschied machen zwischen normalen veganen Bowls und Smoothie Bowls? Also Smoothie Bowls mache ich auch ab und zu, bin aber tendenziell, also in der Masterclass geht es zum Beispiel nur um deftige Bowls. Also das ist so finde ich der wichtigere Part. Also ich trinke Smoothies lieber und löffel die nicht, das ist aber mein Ding.
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Speaker
Was jetzt Obst anbelangt, das findest du bei mir hauptsächlich in der Kategorie Topping. Das heißt, ich habe eine Apfel-Petersilien-Salsa, die ich oben drauf mache oder eine Spargel-Erdbeersalsa. Also ich arbeite immer, um auch diesen Süßpart, wie schon besprochen, um diesen runden Geschmack zu erzeugen, eigentlich immer mit frischen Obst oder mit Getrockneten. Und das findest du eigentlich immer im Bereich Topping bei mir.
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Speaker
Sei es jetzt eben rote Beete, Apfeljoghurt oder, oder, oder. Da gibt es ganz viele Möglichkeiten. Ich liebe Obst. Ich esse sehr viel Obst. Gerne auch als Nachspeise hinter der Bowl, dann nochmal einen Apfel, wie auch immer. Aber es ist bei mir eigentlich, wenn ich es überlege, in jeder Bowl immer mit integriert.
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Speaker
Da gibt es aber viele Menschen, merke ich in den Kursen auch oft, die keine Lust auf entweder warmes Obst haben im Essen oder insgesamt auf Obst im Essen im Deftigen. Das ist eine nicht unerhebliche Zahl, die das wirklich nicht mögen.
E-Book und Vegan Bowl Masterclass Promo
00:21:46
Speaker
Ganz interessant auch.
00:21:48
Speaker
Ja, vielleicht so kurz zum Abschluss meine Lieblingsbowl im Moment für dich liebe Zuhörerinnen, liebe Zuhörer, kann ich dir empfehlen. Da sind Süßkartoffeln drin, da sind Karotten so leicht gehobelt mit drin, da ist natürlich Brokkoli mit drin.
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Speaker
Und da ist ein Linsendahl mit drin aus gelben Linsen und ein bisschen Paprika und dann dazu noch geil ein bisschen angebraten Lupinentempeh. Und als Topping habe ich ein ganz, ganz einfaches Tahin, also Sesamemousse.
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Speaker
mit da drauf und ein paar gekeimte Mandeln von Keimster beispielsweise. Und das ist mega, mega lecker. Das vielleicht als kleine Inspiration. Wir haben dir aber auch ein riesen E-Book, ich glaube, mit über 15 Bowl-Rezepten hier in die Show Notes mit
Kochspaß und Experimentierfreude fördern
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Speaker
reingelegt. Schau da einfach mal rein und dort findest du dann auch nochmal die Verbindung, die Verlinkung zu der Vegan Bowl Masterclass von Sebastian, die ihr jetzt öfter schon angesprochen habt.
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Speaker
Sebastian, hast du noch irgendwie einen Tipp oder irgend so einen geheimen Hack oder was auch immer du noch mitteilen möchtest für die Episode heute? Konkreter Hack fällt mir nicht ein, außer ich finde es mega wichtig, Freude zu haben beim Kochen. Deswegen, ich stelle euch in die Küche, habt Spaß dabei, habt auch keine Angst davor, dass was nicht funktioniert. Ich sage immer das Motto, um
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Speaker
Leckere neue Dinge zu kreieren ist immer, wenn es nicht klappt, kann man sich immer noch ein Brot schmieren, aber meistens kommen tolle neue Sachen dabei raus. Und ich finde, darum geht es einfach Spaß zu haben, das als wichtigen Teil des Alltags, des Lebens zu sehen, nicht als notwendiges Übel, was man machen muss, sondern ein bisschen versuchen, da
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Speaker
Das einfach in den Alltag zu integrieren mit Freude und dann kommen tolle leckere Essen dabei raus, was nur bereichernd sein kann für die Gesundheit und insgesamt fürs Leben. Dazu möchte ich eigentlich nur aufrufen und motivieren und ganz viel Freude beim Kochen wünsche ich allen Zuhörern.
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Speaker
Vielen lieben Dank. Deine Links zu deiner Homepage und deinen anderen Sachen verlinken wir natürlich auch in die Beschreibung. Freuen wir uns drauf. Ja, ich wünsche dir ganz viel Erfolg mit deiner Online-Kochschule, der Vegan Bowl Masterglas und allen anderen Dingen. In zwei Wochen geht's zum Surfen. Und da eben auch ganz, ganz viel Spaß für dich. Du, liebe Zuhörerinnen, liebe Zuhörer, wenn du Fragen hast, melde dich jederzeit bei uns unter christian-wenzel.com.
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Speaker
Wir sind natürlich für Fragen für dich da und freuen uns, in dem Fall von dir zu hören. Alles, alles Liebe, stay healthy, stay vegan, eat your broccoli und natürlich deine vegan bowl. Dein Sebastian und dein Christian.
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Speaker
Beginne mit deiner veganen Ernährungsumstellung. Wusstest du, dass es eine Wissenschaft für die perfekte vegane Fitnessernährung gibt? Damit kannst du besser aussehen, eine schönere Haut haben, gesünder und stärker sein, Fett abbauen und du musst dazu auf nichts verzichten.
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Speaker
Wir haben über fünf Jahre die wissenschaftlich basierten Schlüsselfaktoren einer nachhaltigen, gesunden und vollwertigen Ernährung analysiert und auf den Fitness-Lifestyle angepasst. Sichere dir jetzt dein gratis System und erspare dir mühsames Ausprobieren. Jetzt unter vegan-athletes.com slash vegan start.