Transcript
Speaker: Outside. Der Gravel Podcast mit Paul Voss und Caroline Schiff.
Speaker: Ja, willkommen zu einer neuen Folge von Outside. Diesmal sind Paul und ich, glaube ich, beide mal wieder zu Hause und nehmen von zu Hause aus auf. Paul hatte einen kleinen Deutschland -Trip hinter sich. Ich war auch ein bisschen unterwegs, aber jetzt sind wir echt mal wieder zu Hause angekommen und
Speaker: wollten einfach mal zurückblicken auf unseren gemeinsamen gravel DM -Streckencheck und euch ein bisschen darüber aufklären, was da so abgeht.
Speaker: Werbung. Die heutige Folge wird euch präsentiert von Komod. Damit eure Gravelbreak Touren noch kräfliger werden, hat Komod die Routenführung verbessert. Du möchtest deine Zeit lieber auf dem Rad verbringen als mit kleinteiliger Planung von Routen, die auf alle Gravelfahrenheiten abgestimmt sind? Absolut verständlich.
Speaker: Da gerade Gravelwege je nach Region extrem unterschiedlich sind, hat Komoot ganz speziell für diese Streckenart umfassende Verbesserungen an der Wegfindung vorgenommen. Jetzt kannst du noch besser Touren noch einfacher planen. Der direkteste Weg führt nämlich selten mitten ins Abenteuer. Aus diesem Grund bevorzugt die neue Wegführung Offroadwege oder Nebenstraßen.
Speaker: Die Routenberechnung stellt dabei sicher, dass alle Wege gravelbike geeignet sind. Sie bevorzugt solide Oberflächen, damit du in Fahrt bleibst, berücksichtigt die landestypischen Eigenheiten der Straßen und priorisiert unbefestigte Wege. Probier's gleich aus, geht zum Routenplan, um deine nächste Fahrt zu planen. Wichtig, bereits geplant und im Profil gespeicherte Routen sind davon nicht betroffen. Sie verändern sich nicht. Werbung Ende. Hallo Paul, wie geht's dir?
Speaker: Moin, Caro. Ja, alles gut so weit. Die Hand verheilt langsam wieder. Ja, ich habe immer noch ein schlechtes Gewissen. Ja, zur Aufklärung. Also ich habe mir letzte Woche beim Streckenstreck der Deutschen die Hand, sagt man da auch noch, verbrannt, wenn es ... eigentlich schon, oder?
Speaker: Ja, keine Ahnung. Du hast dir irgendwie die Haut abgerissen. Ja, genau. Keine Ahnung, wie man es nennt. Aber Paul wollte mir bei meinem Defekt helfen und hat sich leider an meiner CO2 -Kartusche, die dann extrem kalt geworden ist, die Haut, seine Handinnenfläche an meiner CO2 -Kartusche,
Speaker: kleben gelassen. Ja, das war... Frank, ich weiß ja das, ne? Also ich weiß ja, dass das passiert. Also zur Erklärung, CO2 -Kartusche, Karottenplatten, Schlauch reingezogen. Schlauch hat sie selber reingemacht. Also ich habe jetzt nicht mehr ins Planning daneben gestanden und gesagt, was sie machen zu machen, als man das selber gemacht hat.
Speaker: Ich hab da einfach nur, damit wir schneller fertig wären, andere Sachen gemacht. Ich hab dann quasi die CO2 -Kartusche wollte ich ranmachen und hab das auch gemacht und hab dann meiner Haut ...
Speaker: Klebend, oder wie rum auch immer, auf jeden Fall wurde die CO2 -Kartusche ganz kalt, was sie immer wird, sobald sie aufgemacht wird. Und auf einmal klebte meine Hand an der CO2 -Kartusche und ich hab nur gemerkt, wie meine ganze Hand weiß wird. Und ich das einfach nur anschaue und denke, fuck, und zieh dann so die CO2 -Kartusche weg.
Speaker: Und reiß mir dabei drei Hautschichten ab. Also, du hast die richtig gesehen, die Layers. So, meine Hand war ja noch gefroren. Und die Haut auf der Zollkartusche auch. Ja, und zieh mir dann so drei Hautschichten ab. Ja, ich wusste auch erst gar nicht, was los ist. Du hast ja geschrien oder gejammert. Und ich dachte erst, du hast dir irgendwie die Hand zwischen Reifen und Felge eingeklemmt. Weil, ehrlich gesagt, das Problem, dass die so kalt wird, war mir neu.
Speaker: Also wäre mir wahrscheinlich als nächstes passiert. Deswegen war es jetzt ganz nett, dass du einmal den Vorführer gemacht hast. Auf schmerzame Art und Weise habe ich es jetzt auch noch mal mir wieder ins Bewusstsein gerufen. Ich habe eigentlich auch nie ... Normalerweise kriegt man die Kartuschnur mit so Schonern, die man so rummachen kann. Habe ich aber auch nie drum. Also im Rennen fahre ich auch mal ohne. Ich habe es auch schon oft im Rennen genutzt, aber da habe ich halt immer Handschuhe an. Deswegen merke ich ...
Speaker: Ja, stimmt, das ist wahrscheinlich der Grund gewesen, warum man da jetzt nie ein Problem mit hatte. Genau, aber das ist echt Schmerz, also es geht jetzt, aber es ist immer noch schmerzempfindlich. Das ist krass, es sieht gar nicht mehr so schlimm aus. Also du siehst es wahrscheinlich auch kaum, aber... Ein bisschen sieht man es schon.
Speaker: Aber ich hätte gedacht, dass es noch krasser aussieht, weil gerade an der Hand verheilt ja eigentlich alles gar nicht, weil du die Hand ja immer wieder befeuchtest, Hände wäscht. Aber es ist halt mega empfindlich, es ist richtig, es geht schon, es wird alles in Ordnung, ich muss kein schlechtes Gewissen haben, aber es ist einfach nur, es ist eine dobe Stelle.
Speaker: Aber gut. Aber hast du es noch irgendwie behandelt oder hast du einfach so gelassen? Ich habe einfach so Wund - und Heilseibe aufgemacht. Brandwund -Heilseibe. Es wird schon.
Speaker: Ja, war auf jeden Fall unnötig. Na gut, dir wäre es nicht passiert worden, wenn du das Handschuh an. Also von daher wollte ich normal machen. Aber dass die Kartusche so frostig war, habe ich auch noch nie gesehen vorher.
Speaker: Ja, also dass es so krass war, kann mich jetzt auch nicht erinnern, aber das war jetzt schon heftig. Also meine ganze Hand war einfach weiß auf einmal. Und die Luft ging ja auch nicht daneben, sie ging ja wirklich auch in den Reifen, aber wahrscheinlich auch wegen der Kälte, wo meine Hand ja auch feucht war. Ich denke mir, weil es hat ja geregnet. Genau, mit der Feuchtigkeit.
Speaker: Aber wollen wir ja, dann können wir ja mal zu den wichtigen Dingen dieses Tages kommen. Ja, genau. Wie du schon gesagt hast, wir haben uns die Strecke angeschaut. Wir wollten uns eigentlich die ganzen 130 und ein paar zerquetschte anschauen. Aber aufgrund des doch sehr stark anhaltenden Regens sind wir nur die große Runde gefahren, also 100 Kilometer, was nicht, dass es trotz auch schon über fünf Stunden gedauert hat.
Speaker: Ich glaube, das beschreibt auch schon so ein bisschen, dass es nicht einfach war. Nein. Also ja, eine sehr anspruchsvolle Strecke. Natürlich noch mit dem Wetter. Wir sind im Regen losgefahren, dann ist es natürlich schon mal hart.
Speaker: war dann vom Untergrund aufgeweicht, rutschig. Insofern hatten wir halt auch dann echt nur einen 19er -Schnitt oder so. Und ich war auch froh, dass wir dann nicht mehr die letzte Runde rangehängt haben. Und man kommt eben nach 100 Kilometern einmal über Stazil wieder drüber. Insofern konnten wir es halt auch einfach weglassen. Und im Rennen hängt man dann eben noch mal diese 35 Kilometer hinten dran.
Speaker: Ja, genau, also wenn wir jetzt so ein bisschen ... ... in der Ordnung vorgehen, dann ... ... wenn man sagt, man redet über die Strecke, ist halt ... ... weil jetzt auch Fragen kamen, ob das irgendwie jetzt ... ... ist das noch Gravel oder eine Mountainbike -Strecke ... ... oder warum eine Gravel DM auf einer Mountainbike -Strecke. Ich persönlich, also jetzt meine Empfindung, aber ... ... ich glaube, der Unterschied liegt auch daran, ... ... dass wir unterschiedliche Reifen drauf hatten. Ich glaube, das ist dann auch dadurch noch mal eine andere Wahrnehmung.
Speaker: fand ich es auf jeden Fall auch bei dem schlechten Wetter fahrbar und auch okay für eine Gravel DM. Anspruchsvoll, aber okay. Du bist mit dem Schwalbe RS gefahren, ich bin mit dem R gefahren. Kann man aber vorstellen, dass selbst an dem Tag du mit dem RS auch nicht ganz so viel Spaß hattest wie ich vielleicht mit dem R.
Speaker: Ja, also ich fand, es ging. Es war jetzt nie so, dass ich dachte, das geht gar nicht. Aber ich hab schon immer in den Kurven geguckt und bin die jetzt nicht irgendwie so ambitioniert gefahren.
Speaker: Und in diesen Matschstücken berghoch war es auch so, dass ich teilweise auf einer Stelle getreten habe, hinten durchgerutscht bin mit dem Semi -Slick -Reifen. Bei den Bedingungen ist ohne Frage auf jeden Fall der Reifen, den man da braucht.
Speaker: Ja, also quasi ein reifem Profil. Aber wenn man jetzt noch zur Strecke geht, muss man sagen, es ist so wie der Mountainbike -Marathon, der da stattfindet. Es wird sicherlich noch ein, zwei Änderungen geben, die uns jetzt auch aufgefallen sind. Und wir hatten den Peter Schermann mit, den Veranstalter kennen. Ich gehe davon aus, dass die sich nochmal bratschlagen und auch sagen werden, okay, da und da. Vielleicht nur einen kleinen Änderungen. Aber ja, es ist ein mega anspruchsvolles Rennen. Höhenmeter, finde ich, kann man gerade schwer sagen, weil
Speaker: Ich weiß nicht, wie viel der Wahoo angezeigt hat. Mein Hammerhead hat immer so ein bisschen Probleme bei so schlechtem Wetter, weil dann so der Luftdruck anders ist und dann misst er die Höhe nicht mehr genau. Von daher ist es eigentlich nie flach. Es geht immer hoch oder runter. Es geht auch immer leicht berghoch und leicht runter. Also es ist nicht so, dass man nur Start und Stop hat. Es ist schon ein
Speaker: Kurs, der wahrscheinlich eher eine hohe Normalize -Power hat und eine nicht so hohe mit Null -Stellen. Also, dass der eine hohe, dass es selber auseinandergeht. Normalerweise sind Gravel -Rennen ja tendenziell immer nah beieinander. Du hast schon eine Abweichung, aber die ist nicht so krass. Und der Kurs ist jetzt schon ein bisschen wie so Amstel Gold Race im Gelände, kann man sagen, oder? Ja, das stimmt, ja.
Speaker: Also man kann sich irgendwie nie ausruhen. Ja, immer hoch und runter. Nie irgendwo einen längeren Anstieg, wo man irgendwie einen Rhythmus fahren kann. Ja. Genau, es sind ein paar Punchy -Anstiege dabei. Ich glaube, wo die Jungs sitzen, mit denen wir unterwegs waren, geschoben haben, ich bin hochgekommen mit 50, mono und hinten bis 44, aber
Speaker: Ich weiß auch, dass das nicht bei jedem unbedingt zutrifft mit so einem Gang. Aber ja, es ist eigentlich alles fahrbar, auch bei dem Matsch. Ist aber auf jeden Fall für nicht so...
Speaker: Also, ich würde auch sagen, es sind zwei unterschiedliche Radrennen. Im Trocknen und im Regen. Also, im Regen würde ich jetzt fürs Männerrennen sprechen. Wir hatten 19er Schnitt beim Training. Ich würde sagen, wir fahren höchstens 24, 25er Schnitt. Höchstens. Also, schneller glaube ich nicht. Ähm ... Äquivalent bei den Frauen, dann wahrscheinlich 22er, 23er, denke ich mal, so in dem Dreh.
Speaker: Ja, ja. Schneller, würde ich auch nicht sagen. Ja, und das ist ja nicht schnell. Und dann, wenn es trocken ist wiederum, würde ich sogar sagen, dass man bei den Männern auch so Richtung 28, 29, eventuell sogar 30, ja, und bei den Frauen auch dementsprechend auch so 27, 28, denke ich, oder? Also, was willst du jetzt sagen? Ja, kann ich mir auch vorstellen. Ich weiß, es kommt auch ein bisschen drauf an, wie die Staats sind,
Speaker: gemeinsame Starts haben oder eben alleine. Das zieht ja auch immer noch ein bisschen oder verändert das Tempo am Ende ja auch immer noch. Aber man muss schon sagen, wenn es nass ist, ist es ein extrem schweres Kräfteraum des Rennens und ich denke, dass wir im Regen dreiviertel Stunden länger unterwegs sind, also vorne in der Spitze.
Speaker: Ja. Ungefähr. Ja, und dementsprechend bei Trockenheit man auch mehr die Chance hat, noch am Hinterrad mitzufahren. Aber sobald es halt so nass ist, sind auch die Abfahrten, sind machbar für alle, aber sind auf jeden Fall fordernd, wenn man all -in fahren will. Also du kannst ja nicht einfach nur so rollen lassen, musst du mal gucken, ob da irgendwie ein Stein ist oder ob du den Anlieger richtig bekommst, die Kurve, gibt's Grasen haben. Also ich persönlich fand ein
Speaker: Schön. Also er ist extrem schwer für eine erste deutsche Meisterschaft. Was Einfaches wäre vielleicht eventuell sogar schöner gewesen. Aber ich glaube uns beiden kommt es jetzt entgegen. Ja, ich denke auch. Sowohl nass als auch trocken.
Speaker: Ich denke auch, da würde auf jeden Fall niemand durch Zufall gewinnen. Das ist auf jeden Fall eine Strecke, die irgendwie über eine körperliche Leistung geht. Ja, auf jeden Fall. Die eine Flussdurchfahrt, wo du wieder fast abgesoffen bist, das ist halt so krass. Das sieht bei dir immer alles noch mal viel extremer aus, als es ohnehin schon ist.
Speaker: Das war aber auch mega rutschig mit den Steinen da drin und ich wollte mein Rad auch nicht schon wieder da durchschieben, damit nicht noch mehr Wasser drin ist. Aber da wird eine Brücke rübergebaut. Genau, zum Glück. Also wurde uns gesagt, vielleicht ja jetzt doch nicht, nachdem das so ein bisschen im Trend ist mit dem durch die Flüsse fahren. Ja, aber da kann man ja nicht durchfahren und auch durchgehen ist so, das ist ja viel zu gefährlich. Ja, ist doof. Ja, das gibt auf jeden Fall Unfälle.
Speaker: Aber es gibt ja auch noch ein paar andere Brücken, die auch richtig glatt waren. Also diese Holzbrücken. Also da schon mal an alle, die da fahren wollen, wenn eine Holzbrücke kommt und es sollte nass sein. Auch zu Fuß, es ist wie Glatteis.
Speaker: Also man kann schon sagen, es gibt ein paar Stellen, wenn die so drinbleiben und es regnet, wo man schieben muss. Also Holzbrücke oder auch steile Anstiege. Also wenn man da nicht am vordersten Position reinfährt und jemand vor einem hat irgendwie Probleme, dann kann sein, dass man dann auch schieben muss. Und dann ist da auch mal relativ schnell der Zug sogar abgefahren. Weil die zwei Steilstücke da, wo ich noch mal umgedreht bin und noch mal hoch, er würde da absteigen muss.
Speaker: Ja, dann ist doof. Dann hast du erst mal richtig Rückstand. Ja, auf jeden Fall. Kommt man erst mal nicht wieder rauf aufs Rad. Ja, genau. Und demzufolge auch die Frage Mountainbike oder Straßenschuhe. Mountainbike. Ich würde bei dem Wetter auf Straße gehen, weil ich ... Also, ja. Ich will nicht absteigen. Und ich glaub auch, also ich glaub auch, wir fahren ja, hoffe ich, vorne rum.
Speaker: Dass man dann so ein bisschen auch gucken kann. Und ich schätze die Fahrer zumindest um mich herum auch alle so ein, dass die in der Lage sein sollten, da auch technisch überall hoch zu kommen. Von daher, du Mountainbike, ich Straße. Ja, weil ich habe jetzt gemerkt, bei mir macht es eigentlich überhaupt keinen Unterschied von der Performance, glaube ich, ob ich jetzt Straßenpedal oder Mountainbikepedal dran habe.
Speaker: Und ich finde es dann doch angenehmer, wenn ich mal zum Beispiel in der Kurve auch mal ausklicken kann oder so und auch schnell wieder auf dem Rad bin, schnell im Pedal bin. Deswegen glaube ich, fahre ich einfach Mountainbike.
Speaker: Ja, bei mir ist es immer noch, ich fühle mich einfach nicht gut in Mountainbike -Strecke. Auch wenn die Position, das alles passt. Ich bin damit aus der Rift gefahren und da hat es ja auch funktioniert offensichtlich. Ach, da hattest du Mountainbike -Pedale? Ja, also es funktioniert schon, aber ich fühle mich halt auf Straßenpedalen einfach wohler, deswegen werde ich das weiterhin machen. Genau, Frage, gravel Mountainbike -Strecke, es ist sowohl als auch, wie gerade schon erwähnt, man kann es. Ja, es überschneidet sich in dem Fall einfach.
Speaker: Genau. Also es ist ja auch die Strecke vom Mountainbike Marathon, die 100 Kilometer Strecke und dann eben noch die Kurzstrecke hinten dran. Und ganz ehrlich, wenn es trocken ist, ist das schon ein schneller Kurs. Also es sind Punchy Climbs, aber das ist dann schon nochmal anders. Und damit würde ich sogar fast sagen, dass es für Mountainbike langweilig ist, obwohl es ja auch nicht so technisch ist. Also wenn es trocken wäre jetzt überall, so, dann finde ich... Da braucht man keinen Mountainbike.
Speaker: Ne. Genau, Frage zur Übersetzung. Verambitionierte Amateure, also minimale Übersetzung. Also du fährst ja zweifach, ne? Was fährst du? 50, 34 und 11, 34 hinten. Das reicht. Das reicht, ja. Auf jeden Fall. Genau, ich hatte jetzt vorne 50er drauf und hinten 10 bis 44. Gehe aber sehr wahrscheinlich auch von 48er. Verambitionierte Leute, würde ich sagen.
Speaker: Also 50er würde ich nicht empfehlen. Ich würde euch auch keinen 48er, wenn ihr Monofahrt empfehlen. Ich würde eher auf 44, höchsten 46 gehen, weil ihr sonst sehr wahrscheinlich hinten raus über die Länge des Rennens Probleme bei den Steineanstiegen bekommen werdet. Also deswegen ja. Das ist einfach zu hart hinten raus. Genau. Und zweifach eigentlich so wie Caro fährt, müsste dann passen. Ja, da hat man eigentlich alle Gänge.
Speaker: Ja, genau. Reifenprofil ist, wenn es trocken ist, schneller Kurs. Dann kann man sowas wie einen Schwalbe, G1RS fahren. Ich weiß nicht, ob... Würdest du im trockenen auch fliegen? Würdest du da 40 oder 45 fahren im trockenen? Ja, ich würde 40 fahren. Klar, da sind jetzt die Steine, wo ich ja jetzt auch einen Defekt hatte, aber trotzdem glaube ich ja 40.
Speaker: Genau und ich, genau du bist halt den RS gefahren im 40 im Training. Ich bin den R, ich bin den R gefahren im 40 und ich würde im trockenen, so wie du, RS 40 im nassen, würde ich jetzt einen R fahren.
Speaker: Ich habe mich wohlgefühlt mit dem 40er. Sebastian Breuer war ja da von Schwalbe. Er würde auf den 45er empfehlen. Das ist halt immer Thema Gewicht. Und ich glaube, da muss man wahrscheinlich auch noch mal zwischen dir und mir unterscheiden. Das wird in dem Thema schon so, wie sehr muss man ans Limit gehen in jederlei Sicht? Eventuell musst du nicht ganz so sehr ans Limit gehen wie ich. Ich hoffe es für dich.
Speaker: werden wir sehen. Aber wenn man die letzten Rennen sich so anguckt und dann kann sein, dass es bei mir halt schon auch auf Gewicht und solche Sachen alles ankommt, dass ich dann wahrscheinlich selbst auch im Regen auf den 40er gehen werde, weil ich mich mit dem auch wohl gefühlt habe und der hat da eigentlich auch gut gehalten. Ja, also ich denke auch, ich meine ich bin jetzt anbauend ja auch mit 40 gefahren und wenn ich anbauend mit 40 gefahren bin, sehe ich jetzt eigentlich auch
Speaker: ... keinen Grund, warum ich da jetzt plötzlich ... ... mit breiteren Reifen auflaufen sollte. Aber auch dann wieder für ambitionierte Leute ... ... oder für die irgendwie gerade eine Lizenz gelöst haben ... ... und jetzt irgendwie Bock haben da mitzufahren, ... ... Nummer sicher 45, ... ... macht ihr nichts mit falsch ... ... und tendenziell, ... ... auch wenn es trocken ist, haut euch eher Profil rauf, ... ... weil ... ... ihr habt auf jeden Fall immer diese kurzen steilen Anstiege, ... ... wo ihr ... ... auf jeden Fall Grip benötigt. Genau.
Speaker: Wie schnell der Kurs ist, haben wir schon beantwortet. Es kommt echt unterschiedliche Geschwindigkeiten, je nach Wetter. Favoritinnen, wer sind deine Favoritinnen bei dir? Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht, wer am Start sein wird.
Speaker: Es ist gerade schwierig für mich zu sagen, wer Favoritin ist. Wenn starke Mountainbikerinnen kommen, sind die immer für ein gutes Ergebnis zu haben, denke ich. Ist natürlich dann immer die Frage, weil es ein langes Rennen werden wird, ob die nach hinten raus auch die Substanz noch haben. Deswegen kann ich wenig dazu sagen.
Speaker: Ich hoffe, ich war ein gutes Rennen. Und bei Männern, ich glaube, da sind ja schon mehr Kandidaten am Start.
Speaker: Ja, ja, also irgendwie ich versuche, ich habe gerade nicht alle, alle Namen im Kopf. Deswegen versuche ich es mir gerade noch mal aufzurufen damit. Genau. Also ja, bei den Männern ist schon, wir haben Lukas Baum, der wird gerade Dritter bei der Marathon Mountainbike Marathon WM. Der ist für mich eigentlich der große Favorit, den würde ich auch sogar noch von mir favorisieren. Also nicht, weil er der bessere Rennfahrer ist, aber einfach
Speaker: Ich glaube, dass dem dieser Kurs, wie das einfach gestaltet ist, eventuell mehr entgegenkommt und auch das Ding, das glaube ich viele einfach auf mich schauen werden. Es gibt ja immer so ein paar Leute, die in Teams fahren, in KT -Teams. Ich kann mir gut vorstellen, dass sie sich zu sehr vielleicht auf mich konzentrieren und Lukas so ein bisschen aus dem Vorlassen. Aber hiermit möchte ich euch gerne sagen, konzentriert euch auf Lukas Baum.
Speaker: Genau, da gibt es einen Lukas Baulner, da gibt es einen Christian Kreuchler. Das ist ungefähr jemand, der allein vom Druck her auf jeden Fall in der Lage ist, da vorne mitzufahren. Und dann Emmanuel Stark, der Erzweiter geworden ist in Polen, auch schon mal deutscher Bergmeister auf der Straße gewesen, früher bei P &S gefahren, also ein Konzidentalfahrer. Ich weiß nicht, wie gut der technisch ist. Der kann auf jeden Fall treten. Und ich glaube, das Rennen ...
Speaker: über einen Mix entschieden wird. Also wenn du nur treten kannst, wirst du im Regen auf jeden Fall Riesenprobleme bekommen. Also weil das ist so technisch das Rennen. Wenn du aber nur Technik drauf hast, dann kommst du auch nicht weiter, weil dazu ist es dann... Da brauchst du ein bisschen Druck. Ja genau, das ist zu schwer, aber ja. Genau, von daher. Ja, das sind jetzt so die Namen, die ich so im Rennen hab. Dann auch, wenn man die DM als erstes Gravelrennen fahren kann. Klar kann man...
Speaker: Für Spaß. Als erstes überhaupt, also als Einstieg sozusagen. Ja, ich weiß nicht, ob das kam von jemandem die Frage, der auch schon mal Straßenrennen fährt, von daher. Dann die Frage, wer darf überhaupt starten? Die kam vermehrt und auch die Beschwerde.
Speaker: dass der BDR hier wieder einen Sonderweg macht und keine Altersklassen zulassen. Also, staatberechtigt sind alle mit einer Elite -Lizenz. Sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern. Fladi hat dazu auch eine Elite -Lizenz, ne? Fladi, du hast eine Elite -Lizenz, ne? Hä? Wieso? Für die Gravel -DM.
Speaker: Ja, hat er. Ja, hat er. So, und das ist halt, ich glaube, auch die Jorn -Fahrer müssen, wenn die Elite -Lizenz haben, dann dürfen die da fahren. Aber das ist im Prinzip wie eine Straßenmeisterschaft, nur Lizenzfahrer in den Dörfen starten. Es gibt keine Altersklassen -Meistertrikots, sondern nur ein Elite -Meister und eine Elite -Meisterin.
Speaker: Übrigens ist das in Belgien auch so, in Holland so, also eigentlich in allen Ländern, die ich kenne, ist es über dieses eine nationale Trikot für die Elite geregelt. Und von daher geht der BDR jetzt ja keinen Sonderweg. Ich kritisiere ja auch immer gerne den BDR, aber hier, würde ich mal sagen, ist einfach momentan der Standard.
Speaker: Ja, finde ich auch jetzt erstmal in Ordnung. Also das passt erstmal. Wir sind ja froh, dass wir überhaupt jetzt erstmal eine DM haben. Genau. Genau von daher, ihr braucht eine Elite -Lizenz, um starten zu dürfen. Ich hoffe, das beantwortet dann diese Frage auch. Ich weiß nicht, sonst habe ich erstmal keiner weiter rumfliegen.
Speaker: Ich habe auch nur die Frage noch, ob es die Marathon -Strecke ist beim Vulkan -Bike und das ist sie eben. Will vielleicht noch abgeändert ein bisschen, wir wissen es nicht. Wir sind auch nur auf gut Glück hin und haben GPX bekommen. Ja, der manchmal bei mir nicht funktioniert hat. Das hoffe ich, wird sich beim Rennen
Speaker: irgendwie noch ändern, weil dadurch, dass es oft links, rechts und noch mal vor und zurück geht, war mein GPS -Gerät ein bisschen verwirrt, glaube ich. Ja, aber der Peter meint ja auch, dass es halt eigentlich bei dem Mountainbike -Marathon immer richtig gut ausgeschötert war und auch viel freiwillige Helfer in der Strecke waren. Von daher gehe ich mir davon aus, dass das auch der Fall ist und wir nicht viel geleitet werden, hoffe ich zumindest.
Speaker: Das hoffe ich auch. Ja, sonst ist es eine schöne Gegend da. Lohnt sich auf jeden Fall, da hinzufahren und sich das mal anzugucken. Habt ihr gesehen, dass am Sonntag eine Oldtimer Rallye ist auf dem Nürburgring? Ja, das ist dieser Oldtimer Grand Prix. Die haben ein 80 -jähriges Jubiläum. Oder meinst du jetzt den Sonntag nach der DM?
Speaker: Echt? Ja, oder Samstag oder Sonntag, irgendwas ist da. Ach, ja gut, dann weiß ich ja schon, wo Vladi am Start ist. Ja, genau, weil ich wollte mich noch, ich hab noch was zu erledigen am nächsten Tag im Nürburgring und ich wollte noch Hotel buchen, ging nicht, es gibt einfach kein Hotel. Es ist alles dicht bei sowas, ne? Alles dicht, ja. Ah, okay, gut zu wissen. Muss ich im Auto schlafen. Ja, genau, war ich auch verwundet, hab erst mal geguckt, aber dann könnt ihr ja direkt darüber fahren.
Speaker: Ja, genau. Sehr gut. Ich hatte wirklich schon überlegt, wenn das jetzt nicht gewesen wäre, ob man nochmal zum Nürburgring fährt. Ein paar Runden dreht. Lohnt sich immer. Mit dem Skoda Octavia von 2002 oder mit dem anderen? Nee, der ist jetzt im Skoda -Himmel. Der ist im Skoda -Himmel. Ich bin noch nie in den Nürburgring mit dem Auto gefahren. Mit dem Rad schon sehr oft, aber im Auto noch nie. Macht auf jeden Fall Bock. Bist du selber schon gefahren?
Speaker: Wir waren schon ein paar Runden da drin. Okay, ich verstehe. Sonst das Hotel, wo wir waren, war auf jeden Fall auch an Skurrilität nicht zu überbieten. Ja, war interessant. Wenn ihr mal down seid, geht ins Schlosshotel. Allein nur wegen dem Personal.
Speaker: Ja, es lohnt sich. Wenn ihr da seid, wisst ihr, was wir meinen. Ja, genau. Aber Frühstück war sehr gut, muss man sagen. Das war sehr, sehr gut. Genau. Ja, wir haben heute noch einen Gast. Ich weiß nicht, ob wir gleich weiter ins Englische gehen, ins Denglische oder sogar auf Deutsch machen. Das werden wir gleich rausfinden.
Speaker: Ja, genau. Er kann ja ganz gut Deutsch, haben wir irgendwann mal zufällig festgestellt. Genau, wir holen jetzt den Brandon Wirts dazu. Genau, aber wir können euch ja gleich mal näher vorstellen.
Speaker: So jetzt haben wir den Brennan Wirtz bei uns. Brennan ist ein US -amerikanischer Gravel -Fahrer, 26 Jahre alt, kommt aus Kalifornien. Witzigerweise ist er auf der europäischen Quirt -Tastatur.
Speaker: Ist seine Nachname direkt nach dem Coup einfach mal durch. Ist mir einfach nur aufgefallen bei dem Schreiben des Namens. Fand ich einen sehr interessanten Effekt. Er fährt über 20 Minuten 500 Watt, mehr dazu später. Ist 2018 U23 -Weltmeister im 8er.
Speaker: ... im Rudern geworden ... ... mit Weltbestzeit, die ... ... heute immer noch steht, meint er vorne. Und genau ... ... wir wollen mit ihm heute mal ein bisschen über ... ... über US Gravel, Europa Gravel sprechen. Er hat beide schon gemacht ... ... und vor allen Dingen, wie er überhaupt zum Radsport gekommen ist ... ... und warum überhaupt Radsport. Hi Bren. Ja, sehr schön hier zu sein ... ... und auch einen Podcast auf Deutsch aufzunehmen. Also das freut mich sehr. Ja.
Speaker: Hallo. Ja, mega Kompliment, dass du das auf Deutsch machst. Richtig gut. Erklär mal ganz kurz, warum du Deutsch sprichst. Also ganz, ganz kurz habe ich Germanistik studiert an der Uni.
Speaker: Ja, erstmal als Nebenfach und dann, ja, das hat einfach Spaß gemacht, diese Sprache zu lernen und in Deutschland zu reisen und auch da zu wohnen und zu arbeiten und dann habe ich mich entschieden, das als Hauptfach zu nehmen. Also ich habe zwei Hauptfächer studiert, Soziologie und Germanistik und ja, dadurch die Sprache ein bisschen gelernt.
Speaker: Und das Witzige ist, du bist ja ... in Dalarmen warst du, ne? Ja, genau. Genau. Das ist ja ... Also, ich wohne ja fast ... Ich wohne nicht in Dalarmen, aber das ist der nächste Stadtteil von mir. Also, irgendwie einen Kilometer weg. Genau, da warst du eine Zeit lang und ... Hättet ihr euch schon treffen können? Ja, wahrscheinlich. Wo habt ihr euch denn eigentlich kennengelernt? Ja, das wollte ich auch grad fragen. Ich weiß es gar nicht mehr so richtig, wie ...
Speaker: Ja, also ich habe immer diese deutsche Radsportzene ein bisschen gefolgt und ich war auch in Kontakt mit den Jungs von Standard. Ich war in Europa, um Rad zu fahren, 2019 direkt, also als ich begonnen habe Rad zu fahren und bin von einem Auto angefahren in der Schweiz und habe meinen Rennrad.
Speaker: Du warst quasi bis Ende 2018 Ruderer, hast dann den WM -Titel geholt im 8er, hast aufgehört und bist dann zum Radsport gewechselt. Ja, also ich hatte ein paar Verletzungen in den Rippen und auch in meinem Rücken und es tat alles sehr viel weh und musste dann
Speaker: eine Pause nehmen und dann habe ich dann direkt danach diese Boch auf Rennradfahren entdeckt.
Speaker: diese ganze Szene und den Rennen und Group Rides und alles und das hat einfach so viel Spaß gemacht. Ich war sehr fit nach dem Weltmeisterschaft, aber dann Rudern ging nicht mehr wegen den Verletzungen. Aber alles anderes ging perfekt. Also Radfahren hat keinen weh getan, also das war sehr sehr bequem. Und ja, ich war
Speaker: voll überzeugt davon in den Rennen zu fahren und wollte mich so viele Rennmöglichkeiten wie möglich haben. Dann habe ich mich nach Belgien gezogen und ich wollte in Belgien in diese KMES Rennen fahren.
Speaker: Ich war in der Schweiz eine Woche trainieren, bevor ich in den Chemessen gefahren bin. Ich bin von einem Auto angefahren, Rennrad kaputt, alles kaputt, Gehirnerschütterung usw.
Speaker: Ja, diesen Sommer bin ich in keinem Rennen gefahren, aber durch diese ganze Rennrad -Kaputt -Dings bin ich dann irgendwie in Kontakt mit den Jungs von Standard gekommen, habe ein neues Rennrad aufgebaut, also natürlich ein Standard und dann dadurch auch ein bisschen mit der Julien in Kontakt gekommen und dann
Speaker: Ja, immer ein Auge auf diese deutsche Szene. Und ich glaube, wir sind zuerst zusammen in den belgischen Waffle Ride gefahren. San Diego. 2021 war das? Ja, genau. 2021, genau.
Speaker: Ja, und dann einfach ein bisschen im Peloton auf Deutsch gequatscht und ein bisschen Taktik gesprochen. Genau, da kam so ein amerikanischer Riese an, wo du schon groß bist, muss man sagen. Wie groß bist du? 96 und ungefähr 90 Kilo.
Speaker: Ja, genau. Also dementsprechend etwas größer als ich. Und genau, du hast mich dann auf Deutsch angesprochen, haben wir so ein bisschen geredet. Und ich glaube, dann sind wir über Instagram immer wieder so in Kontakt gekommen.
Speaker: Ich glaube, dann bin ich irgendwann Ende des Jahres noch mal... Genau, Ende des Jahres bin ich noch mal für einen Rennen rübergekommen für den Belgian Waffel Riding in Utah. Genau. Und da war ich vorher in San Francisco. Und du lebst in der Nähe von San Francisco. Und genau, wir haben zusammen Rad gefahren. Und ja. Und seitdem eigentlich immer... Seitdem immer im Austausch. Und dann gibt es dann noch die berühmte Geschichte, wo ich meinen Vorbau kaputt mache vor dem Radrennen.
Speaker: Genau, wo du mir dann geholfen hast, auch einen neuen Vorbauer zu besorgen. Es ist jetzt auch gar nicht so lange her. Zwei Jahre kennen wir uns quasi. Ja, genau. Und dann auch immer ab und zu über verschiedene Logistik -Sachen und ein Programm und alles. Wir helfen einander damit, die Planung zu machen und so weiter.
Speaker: Genau, genau. Ja. So gut es halt irgendwie ... ... so gut es halt irgendwie geht. Aber ich fand es halt interessant, dass du da irgendwie ... ... ich weiß noch, als wir uns damals unterhalten haben ... ... 2021 hast du mich ja viel gefragt so über ... ... wie macht man das so als ... ... als Privatier oder ... ... wie auch immer man das nennt, ne? Und ... ... wie schnell du das dann auch alles selber umgesetzt hast. Bei 22 hattest du ja dann dein eigenes Setup, ne? Also mit Sponsoren. Und ... ... ich weiß nicht, ob du dann auch schon davon leben konntest, aber ...
Speaker: Zumindest hat das der Umfeld geschaffen relativ schnell. Das fand ich krass. In 2021 war ich immer noch arbeiten, aber das war auch im Marketingbereich, auch im Fahrradindustrie.
Speaker: Dadurch habe ich sehr viele Leute kennengelernt, viele Brands und ich war auch bei dieser Above Category in Sausalito, Kalifornien. Da habe ich gearbeitet und ja, dadurch sehr viele Leute kennengelernt und viele Möglichkeiten gefunden. Auch mit Pinarello, also letztes Jahr war ich mit Pinarello und dann mit dieser Möglichkeit ein neues Programm aufgebaut und dann
Speaker: Erkennt ich mir davon leben und so als Profi Gravel erfahren.
Speaker: Wer sind deine größten Sponsoren? Also Rad und... Also jetzt fahre ich Mosaic. Also für Fahrräder, das ist Mosaic. Das ist eine kleine Marke, die kommt aus Boulder, Colorado. Und das ist alles aus Titan handgebaut. Also alles handgemacht in Boulder. Und auch sehr, sehr custom. Also für mich ist das...
Speaker: Perfekt, weil, wie gesagt, ich bin sehr groß und diese Custom -Rahmen zu haben ist dann perfekt. Und auch Titan ist sehr leicht und auch sehr bequem zum Fahren und sieht sehr schön aus. Also die machen das auch sehr schön mit Lackierung und alles. Also alles custom und ja, es macht Spaß, diese Custom -Bikes zu fahren.
Speaker: Und dann Above Category, die sind auch noch ein großer Sponsor von mir. Orange Seal und Q36 .5 Kleidung. Also die sind Kleidungmarker aus Italien. Die vier sind meine Hauptsponsoren und dann gibt es noch mehr kleinere Sponsoren.
Speaker: Ja. Wie bist du eigentlich zum Radfahren gekommen oder zum Radsport? Also, ich weiß, habe ich von dir gelernt, dass der Berg in Stasolitos, ist das direkt der Berg da? Doch, ist schon, ne? Der, wo das Mountainbike tiefen wurde? Ja, also ungefähr. Ja, ja, ja. Genau. Ja, also Mount Tamo Pies oder kurz gesagt Mount Tam, das ist so in meinem
Speaker: Mein Backyard da in den Ehe, also meine Heimat da auf diesen Bergen. Ich bin da in Marin County, Kalifornien groß geworden. Mein Vater ist auch da groß geworden. Als Kinder, also mein Bruder und ich, wir waren immer unterwegs auf der Mountainbike zusammen mit meinen Eltern.
Speaker: Ja, es hat uns immer Spaß gemacht. Wir waren auch ab und zu in Tahoe auf den Trails, also Downyville, Kalifornien. Das ist auch ein berühmter Ort, um Malombay zu fahren. Also wir waren da ab und zu.
Speaker: Aber immer nur zum Spaß, als ich jung war. Und dann Anfang High School habe ich dann diesen Rudersport entdeckt. Meine Eltern, die waren beide Ruderer in High School und auch in College. Und meine Mutter auch.
Speaker: Ein Jahr nach dem Uni hat sie auch ein bisschen mehr gerudert, also mit Nationalmannschaft, aber das hat nicht geklappt und dann hat sie entschieden mehr Arbeit zu fokussieren. Aber ja, da bin ich zum Rudern gekommen und dann mit dem Rudern war das, das war alles. Also mit Rudern und Studieren gab es nicht so viel Zeit und
Speaker: Dann war mein Rennrad und meine Mountainbikes ins Garage gelassen und da gesessen vor ein paar Jahren und mich nur auf Rudern und Uni fokussiert.
Speaker: Okay, nice. Aber du bist ja dann quasi nach Ende 2018, dann hast du ja gesagt, okay, ich will Rad fahren, ich will Straße. Du bist ja auch zuerst so Richtung Zeit fahren, ne? Ja, genau, also eher mehr... Ich war auf so einem Straßen -Team und das heißt Mike's Bikes, so Amateur -Mannschaft da in der Nähe, also in Nordkalifornien.
Speaker: Und wir waren sehr viel unterwegs. Die meisten Straßen, auf den Straßen ein bisschen Zeit fahren. Und mit meiner Große und auch mit meiner Wartzahl war Titi einfach perfekt. Ich kann auch 20 Minuten richtig gut kämpfen und leiden. Für mich war diese Disziplin perfekt.
Speaker: Und da bin ich ungefähr zwei Jahre. Es war auch schwierig mit der Pandemie. Dann gab es natürlich keine Rennen. Aber in dieser Zeit, so 2019 bis 2021, war ich eher mehr auf den Straßen unterwegs. Und dann 2021 ... hab ich dann mit Grabbo angefangen.
Speaker: Okay, das war dann wirklich dein erstes Jahr auch gravel? Ja, genau. Bist du jetzt auch noch gar nicht so lange dabei? Ja, als ich da mit Paul war, BWR San Diego, das war, ich glaube, mein zweiter großer gravel. Also ich war beim Unbound, das war meine erste und ich habe das aus
Speaker: ein kleines Marketingprojekt mit Above Category und Mosaic gemacht. Wir haben einen schönen Fahrrad dafür gemacht und da bin ich hingeflogen und mein erstes Anbauen war ich glaube Center, ich bin Center geworden und
Speaker: Dann ging es weiter damit. Ich habe diese Szene gefunden und entdeckt und es hat einfach Spaß gemacht. Ich war zuerst in Juni 2021 angebaut, dann Pro Nationals, also Straßen Nationallmeisterschaft, und danach Elite Nationallmeisterschaft auf der Straße.
Speaker: und dann Belgian Warfareide, Kalifornien. Also alles in Juni oder Anfang Juli. Und ich habe, ja, ich habe einfach bemerkt, beim Nationalmannschaft, es hat nicht so viel Spaß gemacht. Also es war, es war cool da, also am Spitze, also bei dieser Spitze zu sein, mit so vielen Profiatleten, auch aus dem World Tour und alles.
Speaker: Aber es war anders. Jeder fährt für sich selbst oder für seine eigene Mannschaft und man redet mit den anderen Fahrern nicht und es gibt kein Expo, kein Party, man trinkt kein Bier danach zusammen und man kotzt zusammen nicht. Also es war wirklich jeder für sich selbst und das war so
Speaker: Alles seriöser. Ja, genau. Und dann war ich bei der Belgian Warfare at California und das war auch richtig professionell vorne im Rennen. Aber trotzdem die Lockerheit drum herum. Genau, ja, es war sehr, sehr locker. Das war eher ein bisschen mehr mein Ding. Bei mir war das ein bisschen besser für mich, diese Gravel -Szene. Und existierte diese Szene denn auch schon in der Größe zu der Zeit?
Speaker: Weil in Deutschland entwickelt sich das ja eigentlich erst so in den letzten, ja, zwei, maximal drei Jahren. Aber in den USA, denke ich, war da auf jeden Fall schon mehr vorhanden, oder? Ja, also zu dieser Zeit, in 21, gab es schon Profi-, also Profi -Grabofahrer, aber nicht so viel wie heute, vielleicht fünf bis zehn. Und jetzt gibt es vielleicht, keine Ahnung, in den Staaten
Speaker: 30 oder 40, die wirklich davon leben und das professionell machen. Also es war schon da, es gab schon eine Szene, aber es war nicht wie heute, also viel, viel kleiner.
Speaker: und es war auch mit media und alles anders also es war nicht so nicht so groß wie heute mit dieser lifetime grand prix und und alles also ich habe heute also ich habe vor ein paar tagen ein email von lifetime bekommen dass die bringen ein
Speaker: Hubschrauber, Helikopter, zum Leadville, zum Filmen. Diese Szene entwickelt sich dadurch auch mit diesen Medien. Ja, ich finde es krass, weil es ist ja wirklich, also 2021, es ist zwei Jahre her, und es ging ja erst im Juni, Juli los, weil dann durfte man wieder ein bisschen reisen und so.
Speaker: Und was innerhalb dieser zwei Jahre passiert ist, auch nicht nur, wie viele mehr Rennen es gibt, wie viele mehr Profis, aber auch, wie viel besser alle geworden sind. Das ist ja brutal. Selbst letztes Jahr zu diesem Jahr kannst du ja nicht mehr vergleichen. Auf jeden Fall.
Speaker: Und ich sehe das auch mit meinen Trainer und ich. Wir reden viel darüber. Meine Wattzahlen gehen immer höher. Es geht immer besser und es wird immer besser. Ich werde immer stärker werden. Aber immer noch ...
Speaker: Es ist immer noch schneller. Man muss so viel trainieren. Es ist krass, wie viel sich diese Zähne in den letzten Jahren entwickelt. Ich glaube, in den USA nimmt man den Sport auch ernster. Wenn man sagt, man ist Profi, dann können Leute was mit anfangen und die nehmen das ab. Hier in Deutschland hat man immer das Gefühl, man wird immer noch belächelt. Definitiv.
Speaker: Aber letztendlich ist es halt, wir sind halt Profisportlerinnen und das ist, wenn Caro Anbaunt gewinnt gegen die Sofia, dann kannst du davon ausgehen, dass die Sofia nach Anbaunt anfängt noch mehr härter zu trainieren, um nächstes Jahr nicht von Caro geschlagen zu werden. Und das ist halt, das heißt, das ist halt ein unglaublich hohes Niveau schon. Das ist bei den Männern ja genauso, wo du keine Fehl erlauben kannst, keinen Schaden wirklich und so.
Speaker: dass es halt nichts mehr mit Freizeitsport zu tun hat, sondern einfach ein hochprofessioneller Sport geworden ist in einer sehr kurzen Zeit vor allen Dingen. Ja, und wir sehen auch viel, also jedes Jahr viel mehr Athleten aus dem World Tour zu uns gekommen sind und auch, also wie du, aber du war auch schon
Speaker: So, retired. Da war eine gewisse Zeit dazwischen. Ja, genau. Aber letztes Jahr habe ich schon bemerkt, okay, jetzt gibt es Leute, die gerade in World Tour fahren und die fliegen in den Staaten, um anbauen zu fahren. Und dann fliegen die zurück. Das geht nicht. Ja, also das...
Speaker: Es geht nicht, ja, aber ich finde es auch cool, dass die das machen. Ja, ja, aber du kannst, es ist cool, aber du fährst da nicht hin, um zu gewinnen. Also die denken, also ich bin mir ziemlich sicher, dass auch dieses Jahr, wie hieß er von Ajou Dessert,
Speaker: Larry Warbath. Ich bin mir ziemlich sicher, dass er mit viel Selbstbewusstsein angereist ist. Aber relativ schnell gemerkt hat, dass erst mal Matsch da war. Aber auch, das ist halt kein straight on Road Race. Nein, das ist halt so viele Obstacles. Das ist komplett anders. Ja, das habe ich auch gemerkt mit Cam Wurf letztes Jahr beim Unbound. Also wir waren zusammen in Pinarello Zeit.
Speaker: Er war da, um das Rennen zu gewinnen. Er war wirklich ernst. Aber er hatte keine Ahnung von Tubeless und Plugs und Pipapo, das ganze Gravel Equipment und alles. Das ist total anders. Man kann die beiden Zähne nicht so vergleichen.
Speaker: Du bist dieses Jahr das Octopus Gravel gefahren, was du auch gewonnen hast. Du bist Finnland Gravel gefahren. Du warst jetzt schon oft in Europa. In den letzten zwei Jahren bist du mit dem Rad durch die Dolomiten gefahren. Du hast in Berlin schon Auslandsjahre gehabt und sowas. Aber wie nimmst du die Unterschiede zwischen Gravel -Szene in Europa und den USA?
Speaker: Ja, also die beiden Events, die ich dieses Jahr gefunden habe, das war, also ich hatte das Gefühl, das war ähnlich zu das, was wir in Amerika haben. Also weil es war auch veranstaltet von SBT Gravel, also diese Veranstalter.
Speaker: von Amerika und es hatte auch ein ähnliches Gefühl im Vergleich zum Steamboat. Octopus war richtig geil, also total anders, sehr sehr entspannt und ich fand diese Format mit
Speaker: Segmente, also die Segmente war sehr interessant und es war diese so Enduro, ja also ein bisschen Enduromäßig mit Aufstiege, drei Aufstiege und dann
Speaker: Aber es gab insgesamt sieben Berge, also wir mussten an sieben Aufstiege fahren, aber nur drei von den sieben waren, ja, also gemessen, gewertet.
Speaker: Für mich war das ein Traum, weil man kann diese Segmente ballen und danach einfach entspannen und die Kuh anschauen und die anderen Leute quatschen und es gab keinen Start.
Speaker: Man könnte anfangen, wenn man will. Es war einfach ganz, ganz entspannt. Wir haben geballert und dann haben wir auch gechillt. Das war für mich perfekt. Tolle Atmosphäre. Interessantes Format. Es waren sehr viele Leute unterwegs, sehr viele freundliche Leute. Es war einfach traumhaft. Und auch da in die Berge in der Schweiz ist es auch perfekt zum Kabelfahren.
Speaker: Also hast du jetzt für dich keine größeren Unterschiede feststellen können? Ja, was ich bemerkt habe beim Octopus war, es war nicht so commercial. Also commercialized Expo mit so vielen Sachen zu kaufen.
Speaker: So viele Brands und Zelte und alles. Also es gab schon ein Expo, aber es war eher nur so ein Picknickplatz, wo man Bier trinken könnte und sowas. Also es war sehr, sehr chill.
Speaker: Ja. Ja, das stimmt. In den USA ist schon ... Also, ich glaube, das kann man generell sagen, ist halt sehr Cash -Cow -mäßig, ne? Also, erst mal zahlt es halt sehr viel Startgeld. Ja. Prinzipiell. Und dann, was ich auch krass finde, ist oft, dass viele Rennen von einem großen Namen leben. Aber auch so eine Zürcher BWR -Serie. Also, San Diego ist groß. Aber manche Veranstaltungen von denen, die sind auch sehr, sehr klein. Also, die sind sehr ... nicht gut organisiert, muss man schon fast sagen.
Speaker: Aber natürlich trotzdem hohes, hohes Startgeld. Und das finde ich dann manchmal sehr, sehr krass. Da ist es in Europa, da ist dann schon schwierig, wenn es über 100 Euro kostet. Dann tun sich Leute schon schwer.
Speaker: Was mir aufgefallen ist jetzt irgendwie, gerade dieses Jahr ist, dass die Radrennen in Europa komplett anders sind als in den USA. Dadurch, dass die ganzen KT -Fahrer, also Straßenfahrer oder Cyclocross -Fahrer, die bringen so eine Geschwindigkeit und Renndynamik rein, was man in den USA immer noch nicht so richtig hat, weil sowohl Gravel Locos als auch Unbound, mehr habe ich dies jetzt nicht gefahren.
Speaker: Ja, also das habe ich bemerkt beim Finnland. Also Finnland war so voll Road Race -mäßig. Ja, das war super schnell am Anfang. Und da bin ich auch gespannt, wie das ist, wenn die Amerikaner, also du willst ja auch die WM fahren. Ja, also will ich. Ich weiß nicht, ob ich das scharf wäre, aber ja. Wie musst du dich qualifizieren? Eigentlich keine Ahnung, also nicht keine Ahnung.
Speaker: für mich, wenn ich auf dem Podium bei unserer Nationalmeisterschaft bin, dann läuft das also automatisch. Also wenn man Top 3 beim Nationalmeisterschaft ist, dann
Speaker: Ja, qualifiziert. Dann hat man diese Qualifikation automatisch. Ansonsten bin ich mir nicht so sicher. Ich glaube, das ist so dieser Wildcard -Programm und man muss dann USA Cycling schreiben und sagen, ja, okay, ich will das machen und keine Ahnung, wie wir das machen werden.
Speaker: Mal sehen. Wobei ich glaube, dass viele geschockt sein werden, wie die Rennen hier ablaufen. Das hat halt nichts mit dem zu tun, was in den USA passiert. Wobei es sich glaube ich ja schon rumgesprochen hat inzwischen, oder?
Speaker: Auch bei den Frauen ist ja eine andere Dynamik. Man guckt ja Gravel 150 an, hieß es glaube ich in der KU, in Holland. Oder auch letztes Jahr die Weltmeisterschaften und sowas. Das ist ja nicht so straight forward. Das ist ja schon viel mehr Taktik, viel mehr Race Draft, all diese ganzen Sachen. Das ist halt, wie du in Finnland gemerkt hast, Finnland war echt hart. Also der Start war ja wirklich am Limit. Das war brutal.
Speaker: Gerade eine Woche nach Unbound wäre sehr schön. Genau, gerade nach Unbound. Und ich glaube, da werden sich auch diese beiden Gravel so ein bisschen voneinander entfernen. American Gravel wird so dieses oldschoolmäßige wahrscheinlich auch bleiben. Aber halt European Gravel einfach so viel explosiver, viel intensiver.
Speaker: Ja, ich glaube Big Sugar war eher mehr in die Richtung, also mit dieser Explosivität. Also da bin ich meine 90 Minuten Bestzahl gefahren und es war einfach Vollgas direkt vom Anfang, also dieser neutral Start war
Speaker: Auf jeden Fall. Also auf keinen Fall neutral. Das war einfach Vollgas direkt vom Anfang an. Und das war ähnlich. Also das hat auch dieses Gefühl. Ich glaube, es kommt langsam. Also da war auch Jordi Meyos war da vom Team Bora. Der hat auch diese Champs -Élysées -Etape gewonnen beim Tor. Also es war auch Kasper Asgreen und ein paar andere von Quickstep.
Speaker: Und da hat man bemerkt, okay, ja, jetzt geht's los. Das ist Vollgas, auch im Windkante und alles. Mit Rückenwind war ja 45 km für die ersten zwei Stunden, also richtig schnell. Aber ja, die andere, so unbound und alles, das ist ein bisschen mehr survival, random. Also man versucht einfach da ins Ziel zu kommen.
Speaker: Ja, es wird immer schneller, aber man muss auch survive. Das ist auch was. Es ist anders, wenn man 200 Meilen hat. Ja, auf jeden Fall. Aber ja, diese UCR World Series, ich hoffe nächstes Jahr kann ich in mehrere Rennen fahren, weil das interessiert mich sehr. Aber ja, diese Renndynamik ist auf jeden Fall anders.
Speaker: Du bist auch noch nicht so lange dabei im Gravel, genauso wie wir beide. Aber wie denkst du, dass sich der Gravel -Sport entwickeln wird? Also in welche Richtung wird das in Vigenen auch so kommerziell gesehen? Also siehst du Teams im Gravel?
Speaker: Ja, auf jeden Fall. Also in den nächsten Jahren schon. Ich meine auch erfolgreich. Also jetzt nicht nur Teams gibt es jetzt ja schon, es gibt es Mazda -Lauf. Aber ich meine jetzt, sagen wir mal, Brandon Wirth mit Piz de Atena zusammen in einem Team. Denkst du, dass das möglich ist in ein paar Jahren?
Speaker: Ja, in den nächsten Jahren, keine Ahnung, zwei, drei Jahren auf jeden Fall. Also auch mit den Brands. Wenn ein Brand sagt, okay, wir wollen ein Factory -Team machen und nicht nur so einzeln fahren haben, dann, ja, das wird auf jeden Fall interessant.
Speaker: Ja, also ich mach mir keinen Stress darüber. Ich bin einfach so along for the ride, sag ich. Und das macht mir Spaß. Ich bin küros, wie diese Szene sich entwickelt. Aber ja, für mich ist das... Es macht Spaß, das anzuschauen und das auch zu erleben von hinten. Hast du für dich irgendwelche Ziele?
Speaker: sportlich gesehen? Ja, also am Anfang war es nur so viel Rad zu fahren wie möglich. Profi Radler, da kann man gut fahren. Aber ja, am Anfang habe ich in verschiedenen Fahrradläden gearbeitet, zur Teilzeit, einfach um Rad zu fahren, weil ich habe diese
Speaker: diese Passion gefunden und ich wollte einfach so viel Radfahren wie möglich und dann hatte ich die Möglichkeit mit Pinarello so Vollzeit zu fahren und das ist auch ein guter Weg mehr Rad zu fahren.
Speaker: Keine Ahnung, ich würde sehr gerne Steamboat gewinnen irgendwann, also das ist ein großes Ziel für mich. Diese Rennen finde ich sehr, sehr schön und auch da in der Nähe die Parcours mäßig ist das sehr, sehr schön in den Bergen, also Rocky Mountains ist ja top. Ich würde gerne bei dieser Weltmeisterschaft fahren, das wäre
Speaker: Auf jeden Fall interessant. Und ich will auch jedes Jahr neue Rennen fahren. Für mich ist das wichtig.
Speaker: Es ist cool, wenn man jedes Jahr Steamboat fährt und dann weiß, es gibt dann dieses Berg und da wird man attackieren und da wird es Vollgas werden und so was. Dann weiß man taktikmäßig, wie das ganze Ablauf abläuft.
Speaker: Ansonsten, diese Abenteuer ist für mich auch sehr wichtig. Solche Rennen wie Octopus zu finden und diese neuen Erfahrungen zu haben, bei mir ist das das große Privileg, so diesen Beruf zu haben oder das beruflich zu machen.
Speaker: diese Abenteuer zu leben und neue Leute kennenzulernen und die Welt zu sehen, auch vom Fahrrad. Das ist für mich so ein bisschen mein Ziel. Ein bisschen Klischee vielleicht, aber nicht nur das und das gewinnen. Bei mir ist es mehr, das ganze Erfahrungen zu genießen und keine Ahnung, was danach kommt, wie lange das
Speaker: Diese Gravel -Profi -Ding werde ich machen, keine Ahnung. Aber ich genieße die Zeit jetzt und werde das machen, solange es möglich ist. Einfach die Zähne genießen. Auf jeden Fall sehr nachvollziehbar für mich.
Speaker: Ja. Unbound war, also das wäre auch was für mich. Also ich hatte immer so Bad Luck da, also verschiedene Materialpech und solche Sachen. Dieses Jahr Covid, ne? Ja, dieses Jahr Covid, das war auch sehr schlimm. Könnte auch nicht da am Start stehen. Dass wir, also irgendwann, ich hab Bock, irgendwann so einen Clean Race da zu haben, also da
Speaker: so gut wie möglich da zu kommen. Ich weiß, es gibt immer irgendwas, das passieren kann. Aber irgendwann ein gutes Anbau zu haben, wäre auch cool. Das ist auch ein Ziel.
Speaker: Ja. Es ist einfach legendär. Ja. Also, Unbound. Also, wenn ich Caro wäre und sie hat sie gewonnen, ich würde, glaube ich, nicht noch mal hinfliegen. Allein, weil ich finde das Rennen nicht schön. Also, das heißt nicht, dass Caro es nicht noch fahren soll. Aber es ist einfach kein schönes Rennen in meinen Augen. Aber ja. Also, das, was du sagst, ich bin da komplett bei dir. Aber was ich merke, ist, dass die... Also, bei mir läuft ja die Zeit davon.
Speaker: ... sind halt nur noch so und so viele Jahre, ... ... du bist halt 26 ... ... und ich bin halt 37, ... ... da hat man dann noch so und so viele Jahre, ... ... wo man irgendwie ... ... noch schnell Rad fahren kann, deswegen ... ... ich finde auch dieses ... ... eigentlich dieses geile Anker, weil das du ... ... immer neue Sachen entdecken kannst, ... ... aber irgendwie gibt es auch so paar Rennen, ... ... wie es auch schon genannt hast, ... ... so Bucketlist, ne, ... ... die jemand irgendwie ... ... gewinnen will oder vorne sein will ... ... und ... ... aber wir können uns ja schon verabreden, ... ... vielleicht auch alle drei ... ... 2025 fahren wir alle Badlands ...
Speaker: Badlands. Also nächstes Jahr noch nicht, aber 2025. Ja, ich wollte das sowieso mal fahren. Das ist im September. Da können wir uns ja dann quasi zum nächsten Podcastaufnahme verabreden, zu dritt. Und dann fahren wir zu dritt Badlands. Ich glaube, wenn das in 25 wäre, dann habe ich genug Zeit, um ein Heat Acclimation zu machen, weil ansonsten werde ich dann sterben.
Speaker: Ich finde es auch geil an Gravel. Wir sind Profis, verdienen Geld damit, aber dass wir auch so Fun -Events machen können, ist schon ein Privileg auf jeden Fall. Privileg finde ich auch im Vergleich zum Straßensport.
Speaker: Also noch was, das für mich wichtig ist, ist, dass vielleicht andere Leute inspirieren zu können. Also für mich, ich bin ja relativ groß. Ich bin nicht der so normale Radfahrer -Typ. Also ich sehe aus nicht wie ein normaler, so normaler...
Speaker: Radfahrer wie man in Tour de France sieht oder sowas. Also ich bin kein Jonas Winkiger. Aber ich finde es auch cool, dass ich das immer noch machen kann und hoffentlich dadurch auch andere Leute inspirieren zu können.
Speaker: Das Geile, was wir machen, ist, die Natur zu erleben und einfach auch in die Natur auf zwei, drei Räder zu sein. Das ist ein Traum. Und wenn man auch schnell fahren kann, dann ist es auch noch besser. Aber es ist einfach wichtig, das zu genießen und hoffentlich andere Leute inspirieren zu können.
Speaker: Noch eine Sache. Du bist ja im Winter 20 Minuten 500 Watt gefahren. Würdest du jetzt mehr fahren?
Speaker: Also hier auf keinen Fall. Okay, du bist jetzt gerade in Park City, muss man sagen. Von da in der Höhe ein bisschen schwierig. Genau, ja. Also bei dieser Höhe wahrscheinlich nicht. Aber ja, wenn ich heute zu Hause in meiner Heimat, also in Kalifornien, dann schon, glaube ich, ja.
Speaker: 500, 520 vielleicht. Ein bisschen mehr, keine Ahnung. Das ist schon krass. Das sind meine maximalen Werte. Das ist bei Caro und mir auch schon mal lustig, wenn ich ihre Werte sehe und dann meine. Aber dann zwischen euch beiden ist ja wirklich... Also wenn Caro sprintet, fährst du deinen 20 -Minuten -Test.
Speaker: Das ist schon krass. Und dafür auch so zweimal so groß. Aber das ist halt so krass. Alle fahren dann irgendwie Rad und alle fahren auch schnell Fahrrad. Aber ja, das stimmt schon, wie du halt sagst. Das ist halt auch gut dann zu sehen, dass man mit einer größeren Statue auf jeden Fall vorne mitfahren kann.
Speaker: Und das geile ist, du warst letztes Jahr auch bei jedem Radrennen einfach The Dark Horse. Das war irgendwann so ein Running -Gag auch, dass einfach in jeder Pressemitteilung von irgendeinem Radrennen wurden die Fabriken genannt und immer Brandon Woods als Dark Horse. Heute hat er im Frühjahr ein paar Rennen gewonnen, ein paar Grasshopper -Events, ich glaube auch andere Rennen. Und es war einfach dann so, einfach witzig, nicht bei jedem Rennen.
Speaker: Aber gut, Brandon ist auch jemand, ne? Wenn du den mal fahren lässt, ist halt auch scheiße, weil Watt sind halt erstmal Watt in der Fläche. Für mich sind 500 Watt auch viel. Ja, und ich freue mich jetzt, weil also Steamboat, unsere Nationallmeisterschaft, Big Sugar, The Rad, Dirt Fest, also es gibt noch mehrere Events, die ein bisschen besser für mich sind, also in den nächsten Monate, weil
Speaker: für mich dieses Jahr war schon schwierig, weil es gab mit dieser Lifetime Grand Prix viele Rennen, die ein bisschen schwieriger für mich sind. So Crusher & Atasher, Leadville.
Speaker: mit so vielen Höhenmeter, dann ist das Jahr ein bisschen schwieriger. Und ich muss dann, wie gesagt, Unbound vermissen, also da war ich nicht wegen Covid und auch Mid -South, das war auch ein
Speaker: Gutes Rennen für mich, da war ich auch krank und könnte nicht starten. Ich freue mich schon auf den Rest der Saison, weil es gibt bessere Rennen für mich und das wäre hoffentlich was.
Speaker: Dann hoffe ich mal, dass du dich qualifizierst und wir dich in Italien sehen. Aber dann hoffe ich allerdings auch für dich, dass wir den Kurs vom letzten Jahr fahren und nicht einen neuen Kurs in den Bergen. Weil sonst hast du das Ticket für Europa.
Speaker: Du fährst auf einem bergigen Kurs, aber wenn es so wie letztes Jahr ist... Aber wo es hoch geht, geht es auch wieder runter. Da rollst du dann an allen vorbei. Das stimmt. Ich weiß nicht, ich habe soweit keine weiteren Fragen mehr. Ich auch nicht. Also ich habe eine Frage für euch. Also Lifetime Grand Prix, andere Events in den Staaten, was habt ihr vor in den nächsten Jahren?
Speaker: Werdet euch nochmal rüberkommen, mehrmals im Jahr oder nur einmal oder diese ganze Lifetime -Serie fahren? Was wollt ihr in den nächsten Jahren machen? Also für mich jetzt die gesamte Lifetime -Serie glaube ich eher erstmal nicht, weil es schon extrem viel Aufwand ist und man dann ja auch eigentlich
Speaker: fast drüben bleiben müsste. Was ich super interessant finde sind Belgien Waffel Rides, zum Beispiel Kalifornien wollte ich schon immer. Das war eigentlich so das erste Rennen, was ich schon immer fahren wollte, seit ich Gravel wahrgenommen habe. Und das ist eigentlich was, was ich machen will. Und ich denke mal so zwei Mal rüber, zwei, drei Mal wird realistisch sein.
Speaker: Ja, bei mir ist Lifetime, ich finde es interessant. Aber dann wiederum ist es halt, also erst einmal, dass du ewig rüberfliegen musst. So, das ist halt, so als Europäer ist es halt, ja. Ich meine, wir haben es letztendlich gesehen, mit Law and Zendam ist es einfach schwierig. Und sicherlich kann man vielleicht sogar Sponsoren finden, die sagen, ja, bleib da drüben, aber möchte ich drei Monate am Stück in den USA bleiben?
Speaker: Und dann ist ja auch für Höhen -Trainingslager, also du musst dich ja immer vorbereiten und ich finde auch diesen Aspekt wirklich dann so lange in den USA zu bleiben, wenn es nicht gerade die Ost - oder Westküste ist oder sowas wie Colorado, fühle ich mich auch nicht mehr so wohl in den USA, muss ich sagen, um ehrlich zu sein. Habe ich bemerkt bei den anderen Podcasts.
Speaker: Ja. In der Kalifornien bin ich zum Beispiel mega gerne. Deswegen, ich glaube, im nächsten Jahr werde ich dann auch BWR San Diego wieder fahren und den Caro, vielleicht auch Reisegruppen, Schiff fordern. Machen wir zusammen. Genau. Genau, darauf habe ich Bock. Und anbauend, ich will anbauend unbedingt gewinnen. Weißt du, also so lange muss ich leider rüberkommen. Ich hoffe, dass ich ...
Speaker: Ich hoffe, dass sich das bald erledigt hat. Ja, also auch so wie Caro, so zwei Trips, denke ich. Und ich finde auch so was wie, vielleicht als Steamboat will ich nächstes Jahr fahren. Ja, das hatte ich auch schon. Sven ist da groß Partner und die fragen auch immer, ob ich rüber kommen will. Das ist auch gut für euch beide, diese Rennen, glaube ich.
Speaker: Aber sonst, ich meine klar so Big Sugar ist nice, aber das ist so spät im Jahr, das ist nach der WM. Und es ist wirklich schon viel Stress und ich glaube die Amerikaner unterschätzen das auch immer. Also für uns Europäer ist es schon...
Speaker: ist einfach auch sehr teuer. Ich glaube, für euch, wenn ihr rüberkommt, ist das okay vom Preis, weil der Wechselkurs ist gut und so und tendenziell verdient ihr auch im Verhältnis das gleiche, aber halt das Geld ist mehr wert. Aber für uns ist halt immer eine riesen Investition in die USA zu fliegen und das muss man ja aufwiegen irgendwie und dann interessiert es halt hier drüben auch kaum jemanden, bis auf Anbau und so BWA vielleicht noch, aber ja. Ja, es ist auch cool, dass es gibt
Speaker: jedes Jahr mehrere Rennen auch in Europa. Das finde ich auch ein gutes Rennprogramm. Diese UCI -Series und auch andere. Ich plane jetzt vielleicht zwei, drei Mal nächstes Jahr nach Europa zu kommen, um Eurorennen zu fahren, weil das finde ich auch interessant. Ich glaube, das ist auch cool, wenn wir von den Starken kommen und
Speaker: auch ein bisschen von dieser amerikanischen Gravokultur mitbringen können und dann das irgendwie zusammenmischen. Ja, das ist auch cool. Ich arbeite ja an einem Projekt auch für ein neues Rennen im nächsten Jahr und dem wird dann noch ein zweites und so. Und man merkt schon, diese Einflüsse, die ich irgendwie, der Input aus den USA, den ich letztes Jahr mitgenommen habe, der ist enorm wichtig, auch für die europäischen Gravelrennen.
Speaker: Gleichzeitig ist natürlich auch dieses Europa der Radsport -Kontinent mit ganz viel Historie im Radsport. Wenn man so diese Sachen halt so mixt, können dann glaube ich sehr gute Produkte oder Radtrennen am Ende entstehen. Ich glaube auch, dass die Amis was von uns lernen können, aber genauso andersherum können wir auch sehr viel lernen von dem, wie der Sport in den USA funktioniert. Und wenn jetzt noch die Amerikaner
Speaker: ihre Scheu ablegen vor den UCI -Rennen oder vor den europäischen Gürfelrennen, weil ist ja immer so, nee, nee, machen wir nicht oder wollen wir nicht. Ich glaube, dann tut das dem Sport allgemein einfach nur gut, weil alle ein bisschen offener da rangehen. Ja, genau.
Speaker: Gut, dann Brennan, danke dir. Dann das nächste Mal sprechen wir dann September, Anfang September 2025. Für Badlands. In Granada. Nein, das nächste Mal bei der WM. Ja, hoffentlich. Da persönlich und dann im Podcast spätestens in zwei Jahren nochmal. Genau.
Speaker: Ja, vielen Dank, also danke euch, es hat Spaß gemacht, mein erster Podcast in einer anderen Sprache, also kein Muttersprache. Es hat ja auf jeden Fall Spaß gemacht und ich freue mich, euch wieder bald zu sehen, wenn nicht in Italien.
Speaker: Und das witzige ist ja wirklich, wir haben uns seit zwei Jahren einfach immer auf Englisch unterhalten. Wie wir festgestellt haben, dass du Deutsch sprichst. Ich wusste ja, dass er Deutsch spricht, aber ich hab's ja nie so probiert. Ja und du bist, also ich hab gemerkt, du bist immer im Englisch -Modus, wenn du in den Staaten bist. Also da merkt man, es ist anders.
Speaker: Aber es ist trotzdem witzig. Es ist sehr leid, dass wir in Finnland sitzen und du auf einmal dann so perfektes Deutsch auspackst. Voller Deutscher. Und dann einfach so Karo direkt mit dir einfach nur auf Deutsch. Und Julien sowieso. Also 8000 war ja eh nur Deutsch. Und das war so geil. Aber schön. So konnten wir dich auch in den Podcasts holen. Genau. Perfekt. Danke dir. Viel Glück in Letwheel und Steamboat vor allen Dingen. Und dann sehen wir uns hoffentlich in Italien.
Speaker: Danke. Ja, auf jeden Fall. Ich freu mich. Bis dann. Danke dir. Ciao.






