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Die Goldene Generation mit Philipp Walsleben & Marcel Meisen

Autsaid - Gravel Podcast
Autsaid - Gravel Podcast

7,858 plays · Jan 22, 2025

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Speaker: Ja, herzlich willkommen zur neuen Folge des Outside Podcasts. Und ich weiß gar nicht, wie ernst ich in diese Folge reinstarten kann, wo wir gerade, ja, also ohne Übertreibung eine halbe Stunde versucht haben, erstmal die Kopfhörer von meinem Gast, der nicht bei mir ist, zu verbinden, dann die Mikrofone hier einzustellen von einem Gast, der neben mir sitzt. Aber ja, ich habe heute zwei deutsche Cross -Legenden.

Speaker: einen neben mir sitzen und einen in Aachen oder bei Aachen sitzen und zwar dem Philipp Walzleben und den jetzt Rekordhalter oder gleichgezogenen Rekordhalter in deutschen Elite Titeln Marcel Meisen. Guten Abend. Guten Abend. Alle hören Postcasts immer abends. Also passt es.

Speaker: Ja, das weiß ich nicht. Aber ja, kann gut sein. Erst mal schön, dass ihr beide hier seid. Das erste, womit wir anfangen, sind die A und B Fragen, die ich immer stelle im Outside Podcast.

Speaker: Ich weiß nicht, ob ihr die kennt. Wahrscheinlich nicht, weil ihr den Podcast nicht hört. Aber wir fangen damit an, bevor wir vielleicht gleich darüber reden, wie es sich anfühlt als neunmaliger deutscher Meister. Die Frage stellt mir Marcel. Und bevor wir so einen kleinen Rückblick haben auf unsere Karrieren im Cross -Bereich. Meine ist schon eine Weile her. Philipp seine auch schon ein bisschen, aber Marcel seine geht jetzt dann irgendwann zu Ende. Aber fangen wir erst mal an mit den A - oder B -Fragen. Ihr wisst, wie es funktioniert? Nein.

Speaker: Nö, okay. Und zwar sehr gut. Ich stelle euch quasi zwei Varianten. Also sagen wir Hund oder Katze. Weißt du? Dann sagt einer Hund oder andere Katze. Nee, wer gefunkt wird und sagen will, ist Hund oder Katze. Ah, okay. Wollen wir Antworten gleichzeitig oder machen wir eine Serie mit einem und dann... Nee, ihr könnt... Also erst mal der eine oder der andere. Mach ich schnell halt. Du kannst ja anfangen. Okay. Nee, ich fange an. Okay. Einfach oder zweifach? Ey, zweifach.

Speaker: Einfach seit dieser Saison. Ja, da würde ich gleich später noch mal drauf zurückkommen. Straße oder Cross? Cross. Cross. Wein oder Bier? Bier. Bier. Kleinmachno oder Bornheimer Hang? Ja, Kleinmachno. Bornheimer Hang. Kopenberg oder Kokseide? Kokseide.

Speaker: Kokseide. Belgien oder Deutschland? Deutschland. Kommt darauf an, worum es geht. Naja, Belgien oder Deutschland? Dann bleib ich in Deutschland. Nach Gefühl oder mit Plan? Mit Plan. Sieht nicht immer so aus bei mir, aber dann doch auch mit Plan.

Speaker: Ich habe jetzt zwei sehr berate Fragen. Die erste ist jetzt für Weiser und die zweite gar nicht. WM -Titel oder Weltcup -Gesamtwertung? WM -Titel. Dann Jupp, alle deutsche Meistertitel im Cyclocross oder DM -Titel -Straße? Doch, die Cross -Titel.

Speaker: Warte mal, haben wir überall Realist? Meintest du mein U23 wäre? Ja, genau. Ah, okay. Den finde ich ja, also wie Nils Eilbart und Shimonek gesagt haben, ist ja Babykategorie. Also ich finde, aber Weltcup Elite? Ja, Weltcup Elite, genau.

Speaker: Das warst du welcher Politiker? Da war ich zweiter und dritter einmal, glaube ich. Aber ja, das Trikot ist schon... Die Fotos vom Trikot zu haben, ist schon irgendwie auch cooler, ja. Okay. Jetzt kommt quasi eine Dreierfrage. Meisen oder Weißleben oder Taler? Na, mit dem Taler kann man noch bezahlen, oder? Dann merkt man, wer der Vater ist hier.

Speaker: Ja, kann ich irgendwie nicht so richtig... Ja, ich nehme Walzer, der ist ein cooler Typ. Ok. Mathieu van der Poel oder Wout von Art? Ja, Mathieu. Wout oder Pitcock? Wout.

Speaker: Ey, lasst mich nicht so viel pausen, ne? Das ist immer her. Ja, aber ich muss doch überlegen. Ach nee, das ist nicht der Sinn der Fragen. Aber ich kann ja nicht ohne überlegen, das weiß der. Pitcock. Okay. Sven Neis oder Mathieu van der Poel? Mathieu van der Poel. Mathieu. Sven Neis oder Richard Groendahl? Richard Groendahl.

Speaker: Das ist auch so eine Frage, wo ich mir gut vorstellen kann, dass es echt drauf ankommt, wann Leute angefangen haben, Cyclocross zu verfolgen, oder ob sie es überhaupt verfolgen, ob sie dann Richard Cronen da kennen, und ob sie zwei Nice nur kennen, weil er der Vater ist von Tibo Nice. Ja, stimmt, das kann es geben, ja. Das ist doch dieser Teamchef von dem Team. Ja, vergessen beide einfach. Okay. Bart Wellens oder Erwin Verfecken? Bart Wellens. Bart Wellens, definitiv.

Speaker: So's Andalus oder Ketchup? Mayonnaise. Nee, So's Andalus oder Ketchup? Ketchup. Ketchup. Ja, echt? Okay. Im Wind oder Lutschen? Im Wind, leider ja. Lutschen. Ich fahre hinten dran beim Walze.

Speaker: Hat immer gut funktioniert. Und jetzt eigentlich die Frage, die ich trotzdem immer stelle, die für euch beide komplett irrelevant sind. Aber ich sag's trotzdem, Unbound oder UCI Gravel Worlds? UCI Gravel Worlds. Ja, ich nehme auch die Gravel Worlds ran.

Speaker: Okay, sehr schön. Dann würde ich ganz kurz gerne die vergangene deutsche Meisterschaft Revue passieren lassen. Zumindest mal das Elite -Rennen, wo wir beide teilgenommen haben. Also der Jupp und ich. Ah ja, Jupp ist der Spitzname für Marcel Meisen. Also wir werden ihn mit Jupp ansprechen. Ja, den haben wir auch nur zwei Leute benutzen. Paul Forster und Patrick Monser. Du auch, oder? Na, weniger, glaube ich. Okay. Ja, aber auf jeden Fall werde ich ihn weiterhin hier in dieser Folge Jupp nennen. Genau.

Speaker: Aber erst mal da kurz ein paar Statistiken zu. Und zwar. Wie viele Meistertitel hat Klaus Pedertaler geholt in der Elite? Na, ich habe eben verstanden, dass es acht waren. Ich habe gelesen, dass neun waren. Ach so stimmt, ich habe kann nur nicht rechnen. Wie viel hast du geholt? Ja, neun. Ja, und er hat noch vier Amateur Titel, Amateur Titel dazu. Und jetzt wie viel hat Mike Kluge?

Speaker: Ja, gar nicht so viele, glaube ich. Aber weiß ich auch nicht genau. Zwei. Stimmt für zwei. Nee, es sind fünf, glaube ich. Nee, er hat sechs Elite und fünfmal Amateur. Wie viele hast du, Beise? Ich habe auch sechs Elite, ja. Du hast auch sechs Elite. Und... Ja, du hast auch sechs Elite und... Ja, ich habe einen Union -Titel.

Speaker: Weiß nicht, ob ich den auch hab. Den hast du bestimmt auch, ja. Den hab ich nicht. Nee, oder vielleicht gar nicht. Nee, bin mir nicht sicher. Wie auch immer, in jedem Fall sieht man hier, dass die Erfolgreicheren wart ihr da auf jeden Fall in dem Metier, was mich auch wieder erinnert hat am Wochenende. Wir sind jetzt ja quasi schon zwei Wochen zurück bei der Deutschen Meisterschaft in Chemnitz, die übrigens

Speaker: Ich weiß jetzt Orga kann ich nicht einschätzen. Ich bin schon seit 15 Jahren keinen richtigen Cross rein mehr gefahren. Da kann Jupp vielleicht was zu sagen, wie es organisiert war. Stimmung muss ich aber sagen war für eine deutsche Meisterschaft mega geil.

Speaker: Und ja, ich fand's cool nach 15 Jahren mal wieder. Nee, stimmt nicht ganz nach 15 Jahren, weil ich bin ja auch in Clermachno gefahren, die deutsche Meisterschaft vor Corona noch. Aber sagen wir 15 Jahre dieses Jahr, da ich meine letzte richtige Cross -Saison gefahren bin. Und irgendwie hat sich auf jeden Fall der Sport, was sich Rennstrecken angeht, verändert. Weil Clermachno ist ja dahingehend immer noch eine Oldschool -Rennstrecke gewesen mit mehr Vollgas -Passagen, als es jetzt in Chemnitz da voll war.

Speaker: Ja, die war auf jeden Fall natürlich, weil es ja auch nicht anders ging. Aber inzwischen ist alles ein bisschen unnatürlicher geworden. Man muss auch mehr auf Infrastruktur und so weiter achten. Und dann ist so ein Sportstadion schon ganz gut, so wie in Chemnitz, infrastrukturmäßig. Das sah so aus wie ein Stadion. Aber dann muss man sich halt richtig Mühe geben mit dem Stecken. Ja. Aber Jupp, wie war für dich der neunte Titel? Ja, hat jetzt mein Leben verändert.

Speaker: Ich glaube, wir hatten vorher geschrieben, als du gesagt hast, als man irgendwo gelesen konnte, du willst deine Karriere binden, habe ich dir auch mal gefraubte deutsche Fersen. Und acht Titel sind ja schon viel, neun noch mal mehr, offensichtlich. Aber es passiert gar nichts bei dir, so emotional gesehen. Doch, gestern war es schon nice, ob die Zier gerade fahren, auch wenn der dann weiß,

Speaker: Ja, vielleicht der Letzte oder das ist der Letzte. Nee, war cool. Und wie gesagt, die Stimmung war auch gut. Also da war auch richtig was los an den Zielgraden und punktuell einige Stellen, wo die Stimmung echt gut war. Ja, und dann dazu die Jungs von RTF waren dabei, Richie und Tobi. Und ja, ich hoffe, das wird dann auch ein ganz cooles Video dazu, was demnächst kommt. Ja.

Speaker: Warum hörst du auf? Ja, irgendwann. Also ich glaube, mir macht es aktuell nicht mehr so Spaß wie dir. Und ich merke auch die letzten Jahre, es wird halt immer schwieriger für mich. Ich fahre nicht mehr da, wo ich vor ein paar Jahren noch gefahren bin. Klar, die Leute sagen, hey, du bist immer noch deutscher Meister.

Speaker: ist leider nicht ganz so viel wert wie zu der Zeit, als wir noch dritter im Länderraking waren. Das ist der deutsche Cross -Sport einfach nicht mehr so stark international.

Speaker: Klar ist es schade, wenn man noch besser, deutscher, großer ist, dann nicht mehr weiterzufahren. Aber für mich lohnt sich da irgendwie der ganze Aufwand, die ganze Vorbereitung nicht, wenn ich international nicht da fahren kann, wo ich möchte, dann nur um national der Beste zu sein vielleicht. Ich glaube, die Einstellung hat uns alle auch immer schon so ein bisschen bei einigen genervt, wenn es irgendwie darum ging, für viele irgendwo besser, deutscher zu sein.

Speaker: war für mich und Philipp zumindest immer völlig irrelevant. Solange wir beide beim Weltcup irgendwo vorne waren, lieber so als irgendwie bester Deutscher zu sein und Dreißigster zu werden.

Speaker: Ja, ich mein, es war für mich auch der Fall und ist immer noch der Fall, weil zumindest zu dem Zeitpunkt, als ich noch gefahren bin, war, auch wenn du besser Deutscher geworden bist, in der Regel bist du auch im Sieg mitgefahren. Zumindest in den U23 -Zeiten und natürlich nachher auch in Elite -Jahren, auch als Weise dann vorne war. Von daher hat das dann schon eine etwas höhere Bedeutung gehabt. Aber ich verstehe schon, was du meinst. Ich...

Speaker: fand es interessant, dass du den Schritt jetzt machst, aber dass du ihn auch begleiten lässt. Ich weiß nicht, welchen Ideen das war, ob das deine war oder ob da Ritchie und Tobi auf dich zugekommen sind. Aber die sponsern dich ja auch, wie man auf deinem Trikot sieht. Ich weiß nicht, in welcher Form, aber auf jeden Fall passiert da ja ein bisschen was. Find ich aber gut, auch so dann die Entscheidung so zu fällen. Also für dich auch so frühzeitig an so einem Punkt, wo man sagt, gut, jetzt nochmal durchziehen. Man hat ja gesehen, du kannst dich noch ein bisschen motivieren.

Speaker: Wenn man mit dir mal so über den Sommer spricht, da gab es immer so Wellen. Ja, ganz große Wellen. Ja, die auf der Altenzelle unten gingen. Das ist gut zu sehen, dass du mal zurückgekommen bist. Was ich auch sagen muss, es ist halt immer trotzdem noch Wahnsinn, auch wenn du jetzt international nicht mehr da bist, wo du irgendwie sein möchtest, also jetzt bei Weltcups und so, aber wie schnell du trotzdem noch rumfährst, auch jetzt im Vergleich zu mir, ne?

Speaker: Also, ich würde sagen, wenn wir bei der Gravel -Renn fahren, kriegst du das glaube ich schon ganz gut hin gegen dich, so, weil das halt auch eine andere Belastung ist. Aber, äh, alter, als ich dann mit dir die halbe Runde rumgefahren bin, vorm Rennen, wir sind halt zwei Kurven gefahren, ich hatte halt einfach direkt eine halbe Minute Rückstand, ne? Das, äh, das war brutal und du bist halt einfach nur rumgerollt. Obwohl, ich bin Slicks gefahren, die eigentlich viel zu wenig Grip hatten. Ähm...

Speaker: Die hatte ich gedacht, die mach ich noch mal rein jetzt für die letzte Runde, probier das mal. Also die hatten wirklich gar kein Profil, auch nicht an der Seite. Ja, aber gut, das ist glücklich, wenn du so lange nicht auf Eis gefahren bist. Das ist natürlich schon...

Speaker: auch eine krasse Umstellung oder nochmal. Du hast ja auch glaube ich vom Rennen schon zu mir gesagt, du wirst am Ende vom Rennen wahrscheinlich besser um die Kurven fahren als am Anfang. Also in der einen Stunde wirst du schon eine krasse Lernkurve gehabt haben.

Speaker: Ja, das war auf jeden Fall, aber war trotzdem interessant zu sehen, weil, muss ich ehrlich sagen, ich dachte jetzt nicht, dass der Unterschied so groß ist, also dass ich technisch so viel schlechter bin. Also ich glaube, muss ich mal einen Kontext setzen. Ich glaube, meine Technik ist okay für Gravel.

Speaker: Aber wenn man damit jemanden mit dir rumfährt, du bist ja auch, ich glaube, kann man schon sagen so, wenn man sich jetzt die Top Leute anguckt, bist du schon auch einer der besten technisch gesehen. Sieht man ja auch immer an irgendwelchen Zeiten, die gemessen werden, sei es in Namur oder so, wo du dann irgendwie die Rekorde holst für die schnellsten Abfahrten oder irgendwas. Also technisch bist du auf jeden Fall gesegnet. Und das war dann mal so eine ganz gute Einordnung, diese halbe Runde. Da wusste ich auf jeden Fall schon, dass heute dann nicht so viel gehen wird.

Speaker: Ja, wenn du beim Weltcup guckst, da können natürlich alle Radfahren und da gibt es dann auch nochmal für jede verschiedenen Sachen auch nochmal Spezialisten, also einer wie ich, der gut Matschabfahrten fahren kann oder schräg hänge und dann gibt es welche, die halt super im Sand sind oder auf Eis oder wie ein Isabit, der einfach unglaublich schnell irgendwie um die Haarnadelkurven fahren kann und da irgendwie noch mit Fuß raus trotzdem mit tritt. Ja, da gibt es natürlich dann nochmal

Speaker: Ja, für jede Sparte nochmal Spezialisten.

Speaker: Weiß, hast du noch was zu Deutschen? Du hast mal was geschickt, was du kurz anmerken wolltest. Ja, ich hab, du meinst meine Trikot -Frage. Genau. Ich hab ja vor zwei oder drei Jahren im Podcast schon mal gesagt, dass ich mich störe an den Siegern mit schwarzen Trikots und Siegerinnen, die gab es damals auch. Dieses Jahr habe ich nur zwei Sieger gesehen. Und bei der U23 hatte Fabi Eder, glaube ich, keine Sponsoren und Marcel auch nicht.

Speaker: Ich weiß nicht genau, woran das liegt. Das hat natürlich Gründe, die aus dem Reglement kommen. Aber irgendwie spricht das immer für eine Organisation, die jedenfalls nicht für die DM gemacht ist. Warum war das bei dir eigentlich, Marcel? Ja, das liegt einfach daran, dass es einfach der BDR keine Möglichkeit bietet, jemanden wie einem Paul Voss oder Mia

Speaker: die Profi sind, definitiv gutes Geld verdienen, aber es gibt keine Möglichkeit, das irgendwie anzumelden, dem BDR zu sagen, hallo, ich bin zwar nicht in einem World -Tour -Team oder einem Pro -Kontinental -Team, aber ich verdiene ja den und den Betrag und bin Vollprofi und das sind meine Sponsoren und das ist mein Trikot und ich fahre alleine Gravel -Rennen oder Cross -Rennen. Ja, und das finde ich eigentlich das

Speaker: Es kann so nicht sein, wer eine Änderung, die ganz einfach zu machen wäre. Und da das nicht geht, müssen wir halt Paul oder Marcel uns irgendwo bei einem Verein anschließen und da irgendwie gucken, dass wir da irgendwie

Speaker: Ja, im Gravel kann man ja, glaub ich, noch freie Trikot mal machen. Ja, aber ja, genau, also, als ich bei der Deutschen Meisterschaft ... geht das dann noch und so. Aber es wird, denk ich mal, auch sich in Zukunft sicherlich auch ändern. Aber ich kann zum Beispiel nicht irgendwie bei Bundesliga -Rennen fahren oder irgendwo. Da muss ich mit einem ... aus wie du jetzt mit einem Plain -Trikot und so was fahren. Ja, oder auch jetzt bei der Straßen -DM.

Speaker: Vor zwei, drei Jahren bin ich noch amtierender deutscher Straßenmeister gewesen und jetzt muss ich quasi beim BDR betteln, um halt starten zu dürfen, weil ich nicht in einem KT -Team bin oder nicht in einem Bundesliga -Team bin, die ja alle automatisch fahren dürfen.

Speaker: Das ist ein bisschen komisch. Das sind zwar nichig, die Leute, bei denen das der Fall ist. Also die quasi auf eigenen Füßen doch Profis sind. Aber es gibt doch immerhin einige davon, finde ich. Wie auch zum Beispiel Speed Company. Die sind zwar zu zweit, aber ... Ja, wir müssen auch irgendwie tricksen, um das mit dem Trikot alles anzumelden. Wie machst du das bei den UCI -Rändern?

Speaker: Ja, offiziell fahre ich für den Zug Vogel Aachen und bei Meistertrikot durfte ich da meine eigenen Sponsoren fahren. Das war unmöglich. Wäre ich jetzt kein deutscher Meister gewesen, dann hätte ich wieder das gleiche Trikotproblem gehabt die ganze Saison wie bei der DM jetzt.

Speaker: Aber warum? Aber warum geht es beim deutschen Meistertrikot? Ein komplett eigenes Diesel, glaube ich. Da musst du fragen, wo bin ich? Ich meine, es ist ja gut, dass es geht. Es ist gut für dich in dem Fall. Für mich war es auch erstaunlich, dass es geht. Alternative wäre halt gewesen, eine Renngemeinschaft anmelden und dann kannst du ein eigenes Trikot fahren.

Speaker: Ja, aber ich also ich will die Folge nicht zum BDR machen von daher. Aber noch eine Frage. Warum gab es ein schwarzes Meistertrikot? In welcher Klasse war das? Und 23 hat Fabian Eder gewonnen und ich konnte zumindest auf Instagram da keine Sponsoren erkennen. Manchmal. Manche Sponsoren finden es ja auch cool, sich in schwarz matt irgendwo rauf zu lackieren. Aber ich nee, der weiß ich auch nicht. Da kenne ich mich in den Nachwuchsklassen nicht aus, aber der hatte auch einfach nur ein schwarzes Trikot.

Speaker: War das bei Siegerungen bekommen, das schwarze Trikot? Nein, ich meine, das ist ein Meister, der im schwarzen Trikot gewonnen hat. Ach so. Ja, okay, gut, da hast du dich aber mir richtig falsch ausgedrückt worden. Das lassen wir natürlich jetzt ja einfach mal drinnen, weil das war wieder... Ich habe heute mit Philipp schon Nachmittag verbracht und die Zeit auf jeden Fall nicht ausgereicht, damit das klarer dargestellt wird. Du hast auch nicht gefragt. Nein, aber mein Punkt ist ja, dass der Cross -Sport gut aussehen soll. Es gibt ja auch Teams,

Speaker: Und mein Punkt gilt dann eigentlich den Quereinsteigern sowie Leute, die in München Deutscher Meister geworden sind, mit dem Trikot ohne Sponsoren, weil es irgendwie auch nicht möglich war und weil sie es eigentlich nicht hauptberuflich oder hauptsportlich machen. Und das ist eben auch eine Sache, wo man sieht, dass die Leute

Speaker: die hauptsächlich Cross fahren, es dann auch nicht schaffen, Deutscher Meister zu werden, was jetzt bei der U23 keine Kritik sein soll. Aber am Ende habe ich heute gehört, Fabian Eder da einfach das sauberste Rennen auch gefahren. Und er ist auf jeden Fall auch die wenigsten Weltcups gefahren. Also da gab es schon einen kleinen Unterschied in den Ambitionen der Starter dort.

Speaker: Genau, ich wollte was von dir sagen. Nicht an dieser Sache finde ich einfach, dass es ganz einfach wäre, es zu ändern. Also beim BDR einfach sagen, okay, wird anerkannt, du kriegst eine Lizenz über den BDR und das ist dein Trikot und fertig.

Speaker: Genau, ich bin da bei dir. Ich glaube, so einfach ist es halt am Ende dann doch nicht, weil du musst, das hängt dann auch mal gleichzeitig mit der UCI zusammen, weil das würde auch heißen, dass ich bei UCI dann auch die Regeln irgendwie implementieren müsste. Aber es müsste halt möglich sein, eine Profi -Lizenz kaufen zu können. Also dass wir einfach hingehen, sagen wir bezahlen. Aber in Belgien geht es zumindest.

Speaker: Ja, aber weiß ich nicht, dass wir einmal sagen, wir bezahlen 500 Euro, wie viel auch immer der Lizenzgebühr dafür ist. Also dass es irgendwie schon eine gewisse Hürde gibt, damit das nicht jeder macht und sich jeder Profi nennen kann. Ich finde das schon auch in Ordnung. Und da ist eine Versicherung mit drin, wie bei Straßenprofis. Damit wäre ich auch komplett fein so. Aber ja, das gibt es gerade nicht. Und das macht halt einige Sachen komplizierter auf jeden Fall.

Speaker: Zum Glück ist es dein Problem nicht mehr. Aber vielleicht, wenn wir am Ende des Podcasts, werde ich dir inwiefern auffragen, was so in Zukunft ansteht und ob du vielleicht auch noch mal Bundestrainer bist. Was sind denn deine zukünftigen Funktionen als Cross -Bundestrainer? Jetzt atmest du schon tief durch, aber ich bin davon überzeugt, dass am Ende des Gesprächs haben wir dich so weit, dass du das machst. Mit Philipp Weizleben zusammen dann irgendwo, steht in der Coke -Seite am Streckenrand und zeigt den Jungsportlern, wie man das richtig macht. Und hauen uns die Taschen voll vor allem.

Speaker: Ja, und es fritten mit vermörzter Mayonnaise. Wenn es Ketchup und Soße und Andalus nicht sein soll. Aber noch kurz, Hintergrund, warum ich überhaupt gefahren bin, weil Philipp das heute, wo die Frage anstatt bei einigen aufkam, weshalb, warum ich heute die Deutsche gefahren bin. Ja, oder es bestand vor allem die Annahme, dass du als Profi auch da absolut alles dransetzt, um in Chemnitz so gut wie möglich zu sein und dich perfekt vorbereitest. Und ich glaube, es war nicht ganz so. Bitte.

Speaker: Ja, danke. Nee, es war nicht so. Also der Plan, die Deutsche zu fahren, der hatte ich eigentlich schon vor relativ langer Zeit irgendwie gefasst. Einfach, wo ich Bock hatte, wo ich wusste, das sind Chemnitz. Und Chemnitz ist eigentlich immer gute Stimmung bei Radrennen. Deutsche Meisterschaften und so. Man weiß eigentlich so Sachsen generell oder Ostdeutschland ist so immer in Radschule -Hopuk -Leute, reisen auch extra ein bisschen weiter weg an, um sich Sachen anzugucken.

Speaker: Und da dachte ich, okay, gut, das ist eines der wenigen Rennen, die innerhalb von so zweieinhalb Stunden von Berlin aus sind. Das sind ja auch immer weniger. Und das war so mit einem Grund. Und weil das halt auch so Cross war das erste, wo ich gut war und wo ich irgendwie so zum Radsport, wo ich erfolgreich auch wurde im Radsport. Und da dachte ich, ich komme hier zurück, es ist natürlich auch 15 Jahre her, die letzte richtige Cross -Saison. Das habe ich dann wiederum auch gemerkt im Rennen. Aber ja, es war einfach so auch Spaß, so ein bisschen

Speaker: Vielleicht ein bisschen Licht auch, die auf die Veranstaltung werfen mit meiner Teilnahme. Jetzt nicht, dass wegen mir haufenweise Leute kamen, aber ich glaube, paar sind schon gekommen. Wir machen auch ein YouTube -Video darüber, was jetzt auch schon raus ist, wenn ihr die Folge hört. Und weil ich glaube, dass der Cross -Sport irgendwie auch schon so ein bisschen mehr Rampenlicht manchmal verdient. Und wir haben jetzt nicht so viele Leute in Deutschland, die ein bisschen in den Medien präsenter sind, im Radsport -Medien.

Speaker: die dann an sowas teilnehmen. Du natürlich Marcel, weil du Profi bist, aber jetzt von der Straße kommen jetzt nicht so viele rüber und stellen sich da an den Start. Das ist eigentlich so der Hauptgrund und da muss ich leider die Leute enttäuschen, die dachten, ich bereite mich dazu 100 % drauf vor. Oder vielleicht ist es auch gut, dass es nicht so ist.

Speaker: Ich finde Spaß immer noch einen guten Grund, weil ich glaube ich habe bei deiner Frage eben Strasse oder Cross ja auch Cross gesagt und auch mir, also ich fahre nicht mehr unbedingt gerne Rad, aber Cross schon. Also das ist die Sache, die mir immer noch am meisten Spaß macht. Ich war nur leider verhindert in Chemnitz und 60 Minuten wären auch zu viel für mich.

Speaker: Aber den Spaß kann ich absolut verstehen und dann ist das Ergebnis eigentlich wirklich nicht so wichtig. Marcel, hast du Crosspläne eigentlich für Hobbyrennen nach der Karriere? Bevor wir da kurz hinkommen, kurz merken. Ich bin mit Philipp eine Crossverarbeitungssession gemacht. Ich habe genau einmal Cross trainiert. Das war mit Philipp und er war heiß wie Frittenfett. Also er hat sich richtige Gedanken gemacht und hat dann bei Intervallen auch versucht mitzufahren, bis er explodiert ist.

Speaker: Ja, zwei Minuten. Ich habe auch gesagt, dass es nicht funktioniert, wenn du deine Hände überkreuzst mit deinem 36er Lenker und Hebel nach innen. Aber du meinst, das lasse ich so? Richtig, weil so ein Rad drin ist. Hat man auch gesehen oder gemerkt anscheinend dann. Ja, ich war motiviert, aber Fossi meinte auch, ich muss jetzt hier aber auch meinen Puls hochkriegen.

Speaker: Und deswegen meine ich auch, an irgendeinem Punkt muss ich euch beide auf jeden Fall noch dazu überreden, irgendwas beim BDR zu machen. Aber jetzt zu deiner Frage... Ich rufe da ab und zu mal an. Der einzige Brief im Jahr, den ich schicke, ist auch zum BDR. Für meinen Lizenzantrag, weil das, glaube ich, noch nicht elektronisch geht. Das geht inzwischen. Nee, aber nicht als sportlicher Leiter. Das kann sein. Oder ein Profi -Team. Das habe ich da auch erkundigt beim Radnet -Portal, nachdem

Speaker: Ja, tut mir leid, die Lizenz kam jetzt im Monat nicht, aber das liegt wohl auch an der Post, wurde mir gesagt. Aber das mache ich beim BDR, also anrufen. Aber natürlich nicht wegen der Sache, die ich meine. Aber ja, habt ihr gemeinsame Pläne? Sehen wir euch beide irgendwie über irgendwelchen Hobbyklasse -Rennen dann nächstes Jahr zusammen? Konkret jetzt nichts, also ich wünsche mir natürlich irgendwie, dass ich so

Speaker: nicht den Wunsch direkt habe, zu sagen, ich will jetzt hier nochmal ein Rennen fahren. Da gibt es ja schon so ein paar, die da irgendwie immer weiter und immer weitermachen. Aber wenn wir irgendwie mal zu dritt irgendwas Kultiges ansteht, dann lasse ich mich nicht lumpen, dann bin ich dabei. Okay. Aber jetzt kommen wir mal zu der eigentlichen, eigentliche Sinn dieser Folge. Der Sinn dieser Folge war so ein bisschen,

Speaker: Also wir hatten von, ich habe das Thema jetzt immer wieder mit Philipp mal gehabt, kann man eigentlich jetzt sagen, dass wenn du aufhörst, dass die die goldenen Zeiten des deutschen Cross Sports dann vorbei sind, also dass du auch der Letzte dieser Generation bist. Also mit der Generation meine ich dich halt, Philipp, ich in der U23 bis erstes Jahr Litereien, Christoph Pfingsten,

Speaker: Boah, helft mir bitte. Sascha Weber fährt ab und zu noch so ein bisschen. Ja, aber auch nicht. Der fährt so wie du jetzt die DM dann. Also der könnte auch deutlich schneller fahren.

Speaker: Aber auf jeden Fall so diese Generation. Wen habe ich vergessen? Ich überlege, aber mir fällt gerade da kein weiterer 1, sorry an diejenigen. Also zumindest, was ich in Erinnerung habe, so Philip und ich, die Jahre, die wir zusammen um 23 gefahren sind, wir sind halt noch einen Ticken älter als du. Ich glaube, Philip ist zwei Jahre älter und ich bin drei Jahre älter als du, glaube ich.

Speaker: Das war ja deswegen vorne auch das Ding mit Ziel Besser Deutscher. Hier ist eigentlich, also wenn du besser Deutscher bist, fährst du im Sieg. Oder zumindest mal im Podium bei Weltcup -Rennen mit und bei Weltmeisterschaften. Und das war halt ganz anstrengend. Und du bist jetzt quasi der Letzte, der so aufhört. Und das ist auch, finde ich, hat man bei der Deutschen gesehen, du warst nicht mega angespannt und wahrscheinlich auch nicht auf dem Peak deiner Leistungsfähigkeit, gehe ich von aus. Du bist gut, aber jetzt

Speaker: Weißt du, was ich meine? Aber trotzdem fährst du das Ding halt nach Hause. Du fährst halt nach Hause. Hättest wahrscheinlich auch schneller fahren können, wenn du gemusst hättest. Und das finde ich halt so interessant, dass es mit dir so da der letzte auch noch aufhört und was eigentlich so danach kommt. Das können wir vielleicht am Ende noch mal besprechen, aber lass uns ein bisschen in der Karriere zurückgehen.

Speaker: Weil ich habe mir so ein paar Fragen gestellt, weil Philipp auch so Sachen aufgeworfen hat. Er hat mir halt erzählt, wo er seinen ersten Vertrag unterschrieben hat und wie das war. Und das würde ich dann auch eigentlich, kann er gleich nochmal erzählen, dann würde ich auch gerne wissen, wie das bei dir war, dein erster Vertrag in Belgien. Aber wo haben wir uns eigentlich kennengelernt? Bei Philipp weiß ich es. So, weil wir halt beide irgendwie... Ich nicht. Ich weiß es nicht. Ich habe überlegt, aber ich weiß nicht, wann unser erstes Date war. Ja, also ich, ich würde sagen,

Speaker: Unser erstes Date, also wir hatten sozusagen kein Date, sondern es war glaube ich so ein langsames Zusammenwachsen, war die deutsche Meisterschaft in, wo war das, wo es diesen Schlammberg runter ging, den ich gewonnen habe, wo du zweiter bist? Das war in Wadern. Das war in Wadern. Da haben wir heute noch Fotos angeguckt, ja.

Speaker: Ja, genau. Und da war ich Deutscher Meister, du bist Zweiter. Es war Junioren, mein einziger Deutscher Meistertier im Cross. Und danach ging das so los, dass wir dann zu verschiedenen Lehrgängen gefahren sind, immer nach Hockenheim. Dann war aber auch die WM in diesem Jahr in Pontchâteau. Ja, das war das Jahr von war dann. Genau, in Pontchâteau sind wir da zusammen immer schon hingereist und haben halt in Hockenheim viel Zeit verbracht mit Peter Weibel. Auch diese Hockenheim -Zeiten, ich weiß nicht, warst du auch mal mit dabei?

Speaker: Ja, wo wir uns das erste Mal, glaube ich, dann kennengelernt haben, das war kein Lehrgang, da war, glaube ich, Cross -Rennen in Markstadt. Auch im BDR -Trikot dann. Und dann sind wir irgendwie noch ein, zwei Tage da geblieben. Außer Philipp, der ist nach Hause gereist und dann mit dem Zug wieder gekommen. So weit ich weiß. Ich war nicht nominiert. Ja, der war nicht eingeplant. Aber du hast dich nominiert. Genau, und dann war ich nominiert.

Speaker: Ja, wir waren in Magstadt dann gut, weil Magstadt war mitten in der Woche, am 1 .11. ist es glaube ich immer, und war dann gut und dann durfte ich doch zur EM am nächsten Wochenende. Das war aber auch Ponschatto, die EM. Genau. Die EM war dann auch in Ponschatto. Weil da weiß ich nämlich noch, wie wir

Speaker: zurückgefahren sind, abgeholt wurden. Ja, genau wie wir. Also man muss sich auch. Also früher sind wir ganz, ganz oft einfach selbstständig. Du wohnst ja einfach dichter in Belgien dran. Aber in dem Fall Berlin oder klein machen oder Potsdam, wo ich damals gewohnt habe, das ist halt nach Belgien waren das immer sechs, sieben Stunden immer.

Speaker: Wir sind immer vor dem Rennen in den Transporter gestiegen, manchmal auch während der Fahrt einen Fahrerwechsel gemacht. Hinten hat einer nur Reifen geklebt, nebenbei alle hatten Kopfhörer auf, weil Radio nicht ging. Und so sind wir halt immer nach Berlin gefahren, haben Recon gemacht, haben unsere Räder selbst ständig fertig gemacht, weil der BDR meistens auch noch einen Mechaniker mit hatte, Fisch, der glaube ich immer noch aktiv ist beim BDR.

Speaker: Ja, und dann sind wir am nächsten Tag Weltcup gefahren, sind um Siege mitgefahren und dann wieder nach Hause nach dem Rennen, sieben Stunden. Aber jetzt die Ponchartour -Sache war halt auch so. Jetzt sind wir runtergefahren und dann glaube ich zurück über so mehrere Wege hat mich oder hat uns meine Mutter und noch wer abgeholt. Ja, Ramsberger, aber ich weiß gar nicht welcher Bruder. Auf jeden Fall Grüße.

Speaker: genauer grüße also da gab es so so wilde aktionen wie wir zu den raten gekommen sind welche wege wie wir auch immer wieder nach hockenheim fahren mussten oder in der von hockenheim wo peder weibel da gewohnt hat da ging es dann in die bdr autos da wurde im corvoi gefahren irgendwie so ich weiß nicht ob die convois kennt ihr bestimmt beide noch so ein meter hinter also diese busse mit meter abstand den dann daher um sprit zu sparen wisst ihr es noch

Speaker: Ja, jetzt bewusst nicht, aber kann ich mir vorstellen. Ja, ich kann mich dran erinnern, aber ich weiß nämlich auch, dass wenn du im zweiten oder dritten Auto saß, die nie angehalten wurde zum Pinkeln, sondern im Flaschen pinkeln musstest. Also ich habe da auf jeden Fall sehr harte Erinnerungen an diese Zeit. Das ging für mich. Also die Erinnerung habe ich nicht. Ihr kennt die Convoys noch, weil es ist ja auch eine Sache, die es heute nicht mehr gibt, dass wir vom letzten Weltcup -Rennen dann zusammen schon zur WM gefahren sind als Nationalmannschaft.

Speaker: Und da kann ich mich erinnern von Hogeheide nach Italien, nach Treviso damals. War auch ein richtiger Weg. Schwer mit Legenden. Da hab ich meine Rippen an der Maustelle gebrochen. Oder angebrochen oder gestaucht. Beim Rauslehnen, wo ich einen von den Transponern gefahren bin, musste ich mich rauslehnen an der Maustelle. Hab die Scheibe nicht ganz runtergemacht, hab mich dann rübergelehnt und die Rippen gestaucht.

Speaker: Ja, ich weiß, auf der Tour musste Philipp übernehmen, weil die BDR -Betreuer nicht ganz so fake waren, den Weg zu finden.

Speaker: Und dann mussten die Fahrer nachher selbst fahren. Aber bei der Konzerturreise, weiß ich, das haben wir dann auch zufällig zusammen im selben Auto gesessen. Und da habe ich euch kennengelernt, glaube ich, mit Walter Königge vorne. Ihr beiden hinten und ich vorne als Union -Fahrer. Und Fossi hatte einen Gülcan -Poster in ein Meter Größe und das mit der Sicherheitsnadel vorne am Sitz festgemacht, damit er einen schönen Blick hatte die ganze Fahrt.

Speaker: Das Bild habe ich wirklich auch noch vor Augen und ich weiß nichts mehr davon. Ich weiß nicht, ob ich da noch ein Foto von finde. Ja, das weiß ich wirklich noch. Hat es dann geholfen, wo sind wir hingefahren? Nach Pontchâteau. Ich glaube, es schwebt mir was vor von 9. und 10. oder so auf der EM.

Speaker: Boah, das weiß ich gerade gar nicht. 8. und 9. Ich glaube, dass ich dann noch Top 10 war. Ich weiß, dass ich bei der EM ohne Helm am Start stand. Ich war einer der Mitfavoriten durch meine Ergebnisse vorher. Und da ist mich Roman Kreutziger auch noch mitgefahren. Und ich weiß, dass ich so nervös war, dass ich zum Start gerollt bin bei den Junioren. Und da in der ersten Reihe am Start stand, so die Minute vorm Start, wo ich einfach keinen Helm aufhatte.

Speaker: Und es war halt auch kalt. Weil die WM war auch so gut. Es war halt auch kalt. Ich habe es einfach nicht gemerkt aus Nervosität. Das haben wir dann zum Glück noch gefixt bekommen. Da bin ich so oft gestürzt bei dem Rennen.

Speaker: Das steht dir öfter. Ja, aber ich hatte wirklich so... So auf jeden Fall Phasen. Also wir müssen uns kurz klären. Pontchâteau EM, in welchem Jahr? Aber ist das... Waren wir 8. und 9. da warst du 8. Paul? Ich rede aber gerade von Junioren. Du redest von der WM im Pontchâteau. Genau. Okay, die war nicht so gut.

Speaker: Genau, bei der Wehr am Start, nämlich am Start. Und da war ich vorher echt gut bei vielen von diesen Juniorenrennen auf dem Podium. Das hatte dir Herr Weibel auch gesagt in der Besprechung abends davor. Und ich glaube, laut meiner Erinnerung war es ab dann vorbei mit den Nerven. Das kann gut sein. Das hatte ich öfters, ja. Und wie gesagt, stand dann ohne Helm am Start. Genau. Aber Pontchartot war dann zwei Jahre später.

Speaker: Die EM noch mal, ja. Genau, die EM. Wo wir Jupp dann kennengelernt haben. Aber selbst dazwischen ist ja ... ist ja eigentlich schon so krass viel passiert. Weil als ich in ein erstes Jahr reingekommen bin, in den U23, ging's bei mir auch ganz gut. Du fährst bei Junioren ganz gut. Das war ja auch so diese Generation mit Pfingsten da noch, der da in Jahrgang war. Der ja dann auch, als du Weltmeister bist, Vize -Weltmeister, ne? Ja. Wird der Vize -Weltmeister. Und wird dann später auch Profi bei unter anderem Bora. Ähm ...

Speaker: Also es waren halt so innerhalb dieses Circles dieser Jungs halt so viel interner Druck auch. Und diese ganze Reise zusammen war es halt auch schon immer einfach von Anfang an immer so eine gewisse Freundschaft halt auch vorhanden. Und gar nicht so dieser Konkurrenzkampf fand ich. Also zumindest war das so mein Empfinden. Ja, so war es für mich eigentlich auch. Aber ich hab generell nicht so viel nach. Ich bin irgendwie da immer hingefahren, bin gefahren und wieder nach Hause.

Speaker: Ja, ich war halt genau das Gegenteil. Ich weiß halt auch noch so ein Meeting, ich glaube, das war in Zedam bei der WM, wo wir auch mit Weibel in dem Zimmer saßen und wo es, glaube ich, darum ging, dass, ich weiß nicht, ob da Thorsten Struch noch oder ob der noch... Boah, es war auf jeden Fall... Da war die Aufstellung noch anders, nicht nach OCI -Punkten. Du warst der Letzte der Deutschen, der aufgestellt wurde.

Speaker: Genau. Irgendwie so. Ich war ja auch nur Straßensong gefahren. Auf jeden Fall. Straßensong ist immer, wer Straßensong fährt. Ja, aber da hat der Peter Weibel eine richtige Ansage gemacht. Das weiß ich heute noch. Und die war, die war, dass wir irgendwie nicht gegeneinander fahren sollen, sondern füreinander. Und ich glaube, ging auch um Geld, um irgendwie dann eine Prämie. Aber ich glaube, ich weiß bei der WMW glaube ich alle nichts. Kann das sein?

Speaker: Du bist nämlich noch vorgefahren, das weiß ich noch. In Zedam bist du 10. geworden, vor Kevin Powells. Und dann muss ich aber scrollen, Weizleben 22, Gniot 25, Heidmann 28. Weizleben hatte aber einen Klappen am Start, da war doch auch irgendwas. Ja, ich hab mir noch einen Rino, einen Leitweid hab ich mir glaub ich noch geborgt oder so, einen Rino auf der gefrorenen Strecke.

Speaker: Da kommen gerade so viele Erschuldigungen an die Zöhren da draußen, dass wir gerade so quer von links nach rechts schießen, aber weil da gerade so viele Erinnerungen hochkommen. Ich bin bei solchen Sachen so zurückblickend, zuerst mit dem Gülcerm -Poster wusste ich zum Beispiel gar nicht mehr. Also es sind so, ich weiß natürlich, dass Walter, der Physio, der Physio darf man ihn nicht nennen, der Masseur. Gute Seele auch. Die Gute Seele. Der war früher bei der Bundeswehr und da hat er halt bei den Massagen

Speaker: so alle zwei Massage immer wieder das Gleiche erzählt. Also das, also da, ja, ich weiß gar nicht, wie man das sagt, er war einfach ein guter Typ so, zu dem kannst du immerhin gehen, dann gab's halt so Leute wie den Öhm, der auch Masseur ist und war, ich weiß nicht, ob der noch beim BDR arbeitet, wo es halt auch so viele Geschichten einfach gibt, die auch auf der Straße können, das auch viele erzählen. Aber es wird eine sehr beratete Folge gemacht.

Speaker: Ja, diese Charaktere, mit denen wir zum Teil unterwegs waren und dann auch Fisch und so. Und halt Peter Weibel an sich, der nicht mehr lebt. Da sind so viele Geschichten passiert so zwischendurch. Und auch mit den älteren Fahrern, als wir noch Junioren waren oder U23, erste Jahrgänge, die älteren U23 -Fahrer, die einen früher auch ein bisschen eingenordet haben oder alle schon irgendwie schnelle Autos hatten und dann immer noch bis rumgebräult haben.

Speaker: Also es war irgendwie auch eine gute Zeit, muss ich sagen. Es war alles noch so krass analog. Man musste noch so viel miteinander machen. Weißt du, was ich meine? Also du saßst halt nach dem Training irgendwie auch zusammen rum. In Hockenheim, wo wir immer am Flugplatz die Trainingslage hatten, wo dann der Inhaber von der Wirtschaft da gekocht hat. Das Essen war da mal von geht so hin zu nicht so gut.

Speaker: Ja, da habe ich irgendwie positive Erinnerungen dran, aber an den Rest des Trainings lag das nicht mehr auf. Und wie wir mit dem Peter Weibel durch den Wald gefahren sind und aufgrund dessen, dass sein Bauch nicht ganz so klein war, er immer eine Oberlenker fahren konnte und die Beine immer so leicht weggemacht hat vom Rad.

Speaker: Und auch das weiß ich noch, ja. Und wir uns halt immer dann so Feldwege gefahren, haben immer gesagt, hier, jetzt fahrt mal hier rechts und links rein. Und dann ist er immer auf dem Hauptfeldweg weitergefahren, bis wir wieder aus dem Wald rausgekommen sind, dann ist er weiter mit uns gerollt. Ja, und das war, das weiß ich noch, das war vor der WM in Pontchâteau und er wusste dann irgendwie, wie die Strecke aussieht, was wir, man hat ja auch keine Bilder gesehen aus Pontchâteau damals, heutzutage kann man sich das ja

Speaker: bei Pogpitas angucken, wo man hinfährt, aber damals nicht. Und Herr Weibel meinte dann, ja, es geht irgendwie immer, man kommt so mit Schwung an, muss dann da hochfahren, ich kann jetzt in Schwäbisch. Er hat auf jeden Fall nicht so Berlinert wie ich. Das war so felsisch, oder? Ja, gut, da bin ich die andere Ecke von Deutschland auf jeden Fall, kann ich nicht so nachmachen. Und dann sind wir im Training auch rumgefahren und er meinte mal, okay, jetzt so wie im Pontchartour, kommt er hier mit Schwung an, fährt dann da schnell hoch.

Speaker: Mit den U23 -Fahrern eben zusammen. Es gab da eben auch noch das Budget beim BDR, um so was zu machen, was uns echt auch weitergeholfen hat.

Speaker: Ja, dieses Ganze muss man echt sagen. Ich glaube, das schaut halt der jetzigen Generation und die Generation davor auf jeden Fall auch. Das, was wir halt hatten, war schon gut. Du hattest halt so die Älteren gehabt, die jetzt gar nicht unbedingt besser waren als wir, aber halt zumindest so Leute, auf die du hochgeschaut hast. Ich meine, da gab es halt so Fahrer, die hast irgendwie, zu denen hast du halt aufgeschaut, ist das falsche Wort, aber die waren halt älter als du, die sind schon gut gefahren. Aber du hast natürlich aber auch, also zumindest gemerkt, dass man schon relativ schnell auf deren Niveau kommt.

Speaker: Und es war halt schon geil, dass du auch mit zusammen ins Rennen gefahren bist, so als Nationallmannschaft. Ja, das war, glaube ich, die Gesamtsituation vom Verband, die da einfach noch echt viel besser war und Material. Ich weiß nicht, ob das größer Wissen, wir haben in Sedam, da kam gerade der Rino neu raus und das hatte nicht zu der Strecke gepasst, aber da hat der BDR

Speaker: Rhinoreifen gekauft für die WM -Teilnehmer. Und wahrscheinlich auch Teilnehmerinnen damals schon. Und das ist natürlich heute unvorstellbar. Die waren auch komplett sinnlos, weil die Strecke gefroren war und hart darunter und war. Es gab trotzdem welche, die damit gefahren sind, weil es halt der neue Dugas -Reifen war. Aber da hat es schon Spaß gemacht, echt ein Teil der Mannschaft zu sein. Wir haben zum Beispiel in Zerdam auch, glaube ich, auch wieder die ganze Woche vor der WM dort geschlafen in

Speaker: Ferienhäusern. Und hatten da eine gute Woche als Team. Das ist heute anscheinend nicht mehr ganz so möglich durch kleine Budget zur Rückschraubung beim BDR. War schon geil. Ich denke, wir werden immer mal wieder abschweifen in die Vergangenheit. Aber wo ich es vorhin schon angesprochen habe, wisst ihr noch, wie ihr eure ersten Verträge unterschrieben habt? Also ich meine jetzt nicht,

Speaker: für notebookspilliger .de oder Heinz von Heiden, sondern halt oder bei dir für Koota, sondern halt so die relevanten belgischen Crossverträge. Du bist als erstes Team zu BKCP gegangen. Nee, Pallmanns. Pallmanns hieß es damals noch. Was war dein erstes Team, Jupp? Im Belgien? BKCP, ja.

Speaker: Okay. Weißt du im Prinzip das gleiche Team ist? Ja. Nur zu anderen Zeiten im Jahr. Oder zu anderen Zeiten in der Timeline. Also wann hast du deinen ersten Vertrag unterschrieben? Wo? Wie? Und weißt du, was drinnen stand? Also ich... Und wie kam es dazu? Wie kam es dazu? Habe ich gerade überlegt. Ich hatte glaube ich zwei Manager. Den wir alle einmal hatten.

Speaker: Ja, also Karsten Niemann hat sich da auch drum gekümmert und aber auch Thorsten Wittig hat dann in der Saison, in der ich dann international relativ gut gefahren bin, das sollte dann 2007 gewesen sein, schon immer versucht, da Kontakt aufzunehmen zu dem, ja, eigentlich Ex -Fahrer vom Piemannskrass, der so ein bisschen den Cross -Team -Chef gemacht hat, ja, das war Christoph Rothoft. Und dann war ich Zweiter auf der EM. Christoph Rothoft ist der jetzige Team -Manager von Alpecin de Koenig.

Speaker: Genau, mit seinem Bruder. Ich war zweite auf der EM in Hittnau hinter Nils Albert und dann haben wir das irgendwie, ja, war ich eben gut genug. Und unterschrieben habe ich den Vertrag dann in Hasselt beim Cross -Renn, dem Camper von Nils, was auch mega war und auch genau vor dem Rennen natürlich. Und ich habe das U23 -Rennen danach gewonnen. Und das war natürlich eine schlechte Verhandlungsaktion meinerseits dann.

Speaker: Ja, man muss aber dazu auch sagen, dass Nils Abel zu dem Zeitpunkt war der Weltmeister gerade? Nee, der war auf jeden Fall einer der aufkommenden U23 -Fahrer. Er war da nach, also U19 -Weltmeister war er bereits. Ist aber auch schon in Literen gefahren, so wie Lars Buben, und sind auch vorne rumgefahren. Ja, vorne mitgefahren. Er war auf jeden Fall jemand, zu dem man hochgeschaut hat und dem man in den Videos sich angeschaut hat. Und auf einmal, ja,

Speaker: war ich da anscheinend auch im Team, weil wie gesagt, ich habe den Vertrag, der war dann auf niederländisch, das konnte ich damals noch nicht und ich habe nicht verstanden, was drin steht und Christoph war auch überrascht, dass ich das wissen wollte. Anscheinend ist bis heute so, dass Fahrer nicht unbedingt ihre Verträge lesen. Haben wir das kurz ungefähr übersetzt, 750 Euro im Monat. Der heißt Profi -Team kann man hinterfragen. Es war halt ein KT -Team damals. Und da muss ich ganz deutlich sagen, dass es übrigens

Speaker: nicht der offizielle Vorgänger war von BKCP, denn BKCP war noch ein anderes Team mit anderen Eigentümern. Und von den 750, von den 12 mal 750 aus dem Vertrag habe ich dann auch nur 11 bekommen, weil so ein Dezember, den bezahlt man nicht mehr. Und da weiß man ja auch, dass sich keiner kümmert. Aber das war, wie gesagt, offiziell oder auch das war eine andere Struktur als die heutige Alpecin -Struktur.

Speaker: Also das heißt, dein damaliges Gehalt waren 750 Euro im Monat. Also waren es nicht, man muss es durch elf rechnen. Genau. Ja, genau. Und das war ja schon ausreichend. Das war genau nach dem Abi. Da war ich im Freundeskreis immer noch vorne mit dem Geld.

Speaker: Und weiter habe ich da auch nicht drüber nachgedacht. Wenn dir einer erstmal Geld gibt zum Radfahren, dann machst du damit. Wie gesagt, genau danach habe ich das U23 -Rennen in Hasselt gewonnen gegen Tormeus. Und Jahre später dachte ich, okay, vielleicht hätte ich danach irgendwie warten sollen. Aber so ist es natürlich beim Verhandeln und Warten. Macht auch nicht immer Spaß. Aber dann war ich auf einmal im Team ab Januar.

Speaker: Ich hab mir das Schlüsselbein gebrochen. Ab Januar 2008. Ab Januar 2008, genau. Mir noch im Dezember das Schlüsselbein gebrochen und hochstarrte. Und ab 2008 dann im Team mit dem gleichen Rat wie Nils Eilbert.

Speaker: einen Berg voll Sachen bekommen und wie gesagt erstmal nicht gefahren und auch die Deutsche nicht gefahren, die damals in Herford war. Ja, das war sehr nett mit dem Schlüsselbein von dir, weil dann konnte ich da Deutscher Meister werden. Genau, und weil ich Elite -Rennen gefahren bin. Genau. Und weil da weiß ich noch wie dein Vater, als ich es bekannt gegeben habe, dass ich Elite -Rennen fahre, weil ich hätte dann auch U23 fahren können und dann kam der Vater vom Rennstuhl und hat sich bedankt.

Speaker: für deinen Meistertitel. Und hat vorher schon 100 Euro bezahlt. Ja, und hat vorher schon 100 Euro bezahlt. Mein erster Vertrag war, ich war jetzt kein Knaller in der U23. Ich glaube, ich bin einmal Zweiter geworden beim Weltcup in Koksheide. Einmal in Lunhardt auf dem Podium gestanden, beim Asencross und sonst eigentlich gar nicht. Also ich war okay, aber nicht, dass man sagt, okay, der wird jetzt hier mal Profi -Crosser.

Speaker: Und hatte mir dann eigentlich gesagt, okay, ich probiere noch mal eine Saison bei der Elite zu fahren. Hatte eigentlich schon wieder hier bei mir im Dorf bei Koota, im Inland unterschrieben. Und mir Räder organisiert, genau. Und hatte aber zeitgleich gedacht, komm, schreib irgendwie mal so ein paar Crossteams, bewirb dich da mal, schreib dann meine E -Mail hin. Und auf einmal schrieb Philipp mir dann, ja, du sollst mal vorbeikommen. Ja, beim Team. Nicht ich.

Speaker: Ja, da hatte auch Philipp Walzleben. Und da bin ich hingefahren, hab auch gedacht, jetzt musst du da irgendwie verhandeln, dich verkaufen. Und bin da rein und dann war eigentlich relativ schnell, ja, ist alles in Ordnung, das und das. Geld kriegste, waren auch 7 ,50 Euro bei mir damals.

Speaker: haben wir noch kurz gequatscht und wie es bei den Rothoff -Brüdern manchmal so ist, da kann es ganz schnell gehen. Und dann hieß es auch gleich, du kannst direkt mit dem Auto nach dem Hof fahren, dann kriegst du direkt Laufräder. Und da bin ich dann innerhalb von einer Stunde von, vielleicht mal gucken, mit dem Kofferraum voller Dura -S -Laufräder nach Hause gefahren. Und ja, so war ich dann bei BKCP im Team.

Speaker: Welches Jahr war das eigentlich? Weil ich kann mich da nicht genau dran erinnern. 2011. Okay, das war, weil ich dann schon zu schlecht war und die einen anderen guten Deutschen brauchten. Nee, nicht wirklich. Wobei in dem Jahr hattest du dann, ja,

Speaker: Wie heißt das? Was hattest du die? Sito Megalivios. Genau. Und dann habe ich auch direkt mal deinen Camper abgestaubt und hatte da zwei, drei Monate, wo du nicht gefahren bist. Ja, auch ganz gutes Setup.

Speaker: Das ist nicht so eine Sache. 2008, Entschuldigung für die Unterbrechung, hatte ich einen Camper, wo mein Foto hinten drauf war. Alleine. Auch komplett krass. Ausgestattet war mir das schon immer gut. Material immer top.

Speaker: Aber du hast gerade schon Anspruchsweise. Willst du mir kurz erzählen, wie das eigentlich war in so einem Team? Also du bist, wann bist du nach Belgien? Also du bist ja, hast in Klermach nur aufgewachsen. Da ist ja auch so eine kleine Crosshochburg in Deutschland. Wann bist du nach Belgien gezogen?

Speaker: Eigentlich habe ich, wir hatten gedacht, dass wir eine Unterkunft haben, auch schon 2008 für, glaube ich, noch ein paar Rennen im Ende der Saison. Und die Unterkunft hatten wir dann aber auf einmal nicht. Und dann habe ich einfach die letzten zwei Wochen der Saison 2007 -2008 bei Christoph Rothoff zu Hause geschlafen. Dann habe ich da noch nicht gewohnt, aber das war

Speaker: Damit hat es angefangen und über den Sommer dann in Belgien bei einer Gastfamilie gewohnt, bei den Mama und Papa Rothoft. Und irgendwann 2009 dachte ich mir, vielleicht sollte ich mir mal eine Wohnung holen. Und dann hat sich das immer mehr nach Belgien orientiert und war ich gegen Ende das ganze Jahr über dort eigentlich.

Speaker: Was natürlich auch irgendwie das interessanteste war logistisch für mich. Marcel wohnt ja viel näher an der belgischen Grenze. Aber wie du eben schon meintest, ist es für uns echt weit und natürlich nicht machbar da ständig hinzufahren. Und für mich war dann die Entscheidung relativ logisch, dass ich da irgendwie einfach auch wohnen möchte, weil ich natürlich den Unterschied zu den belgischen Cross -Fahrern relativ gering halten wollte. Und ich habe schon gesehen, dass die einfach jeden Sonntag wieder nach Hause fahren und um 17 Uhr schon

Speaker: Zu Hause auf der Couch sitzen und das ist ein riesen Unterschied macht zu uns, die wir dann um 23 Uhr nach Hause fahren und an unserem Fest McDonald's anhalten. Da zwischen Fenlo und Grenze, ich meine zwischen Eindhoven und Grenze kurz vor Fenlo.

Speaker: Und dann irgendwie darum kämpfen mussten, wer zuerst die Burger isst, wenn sie noch warm sind und dann erst umsteigen. Aber der Fahrer hat eigentlich meistens auch natürlich gegessen. Aber dann musste man wieder die Mayonnaise und die Zwiebeln vom Boden putzen. Also ja, da war es schon besser, weil man in Belgien gewohnt hat und sich die Reise sparen konnte und deswegen

Speaker: habe ich mich relativ schnell zu einer Wohnung orientiert. Ja, und von kurz mal weg sein ist übrigens auch eine interessante Facette. Ich bin nie so richtig ausgezogen zu Hause, aber ich war immer von jetzt kurz mal beim Rennen waren es immer zwei Wochen, dann vier Wochen und dann irgendwann das ganze Jahr. Aber rein sportlich war das natürlich die viel bessere Entscheidung. Aber bei Marcel ging das dann, glaube ich, ein bisschen einfacher. Der hatte immer noch so ein bisschen den familiären Background.

Speaker: Ich bin auch immer nach Hause gefahren am Rennen. 17 Uhr war es nicht, aber zum Abendessen war ich immer zu Hause.

Speaker: Ja, das ist schon krass, aber ich hab das ja nie gemacht. Ich hab ja aber auch nach der U -20 nicht aufgehört, bin noch eine WM gefahren. Die, wo du Weltmeister wirst, bin ich in der Elite gefahren. Und dadurch so ein traumatisches Erlebnis, dass ich danach auch gesagt hab, fuck it. Kein Bock mehr. Ich weiß nicht, ob ihr euch da... Na gut, weißt du, was bei mir passiert ist? Im Rennen? Naja, gute Beine und Pech, ne? Auf dem Weg Richtung Top 5.

Speaker: Platten auf dem Lightwhite, wie das Jahr zuvor auf Platz zwei liegen bei der WM hinter den Jetser Bear in der U23. Auch Platten. Auf Lightwhite. Nee, da bin ich auf Lightwhite gefahren. Aber ich hatte im Treviso, hatte ich Platten auf Lightwhite.

Speaker: Ich weiß, also an irgendeinem Punkt, ne, Thorsten Wittich, du hörst es hier wahrscheinlich eh nicht, aber trotzdem auch Grüße an dich, weil du, auch wenn es manchmal kompliziert war, auf jeden Fall viele von uns beeinflusst hast. Erst mal positiv und an irgendeinem Punkt sicherlich auch mal gab's mal kleine Komplikationen.

Speaker: Ich hatte irgendwann mal von Thorsten Wille -Wittig einen Laufradsatz bei meiner ersten Europameisterschaft bei den Junioren in Tabor. Und Wille hat ja mal ganz viele Reifen gehabt, ganz viele, ganz viele Laufräder. Du wusstest nie, wo die Laufräder herkommen, wo die Reifen herkommen und wie lange die hier schon drauf sind. Oder ob die überhaupt geklebt sind. Und wenn sie geklebt sind, wann das letzte Mal. Und da weiß ich noch,

Speaker: Als erstes hatte ich ein Fahrrad damals. Wir hatten nicht so viel Kohle. Ich hatte ein Fahrrad mit unterschiedlichen Gruppenhebeln. Das war echt so wild zusammengeschustert. So ein Nox -Rad mit, was weiß ich, so 105er Ultegramm. Ich weiß noch, wie wir das EM -Rennen gefahren haben. Ich weiß gar nicht noch, was ich da werde. Und wie mir dann eigentlich jede dritte Kurve einmal der Reifen runterrutscht.

Speaker: Also quasi, der Reifen ist runtergegangen von der, wie heißt, von dem Band. Also das Band war noch an der Felge, das Felgenband, aber quasi wo die Naht ist, davon ist es runtergegangen. Immer wieder raufgelegen, aber weitergefahren. War halt besser als gar keinen Karbonlaufersatz zu haben, weil das Wichtigste war ja, dass es ein Karbonlaufersatz ist.

Speaker: Und da in solche Richtungen auch so viele Sachen passiert früher, bis wir dann irgendwann angefangen haben, richtiges Material zu bekommen. Ja, als du bei Miram warst, dann ist auf jeden Fall alles übergequält mit Light White. Ja genau, das war dann auch wiederum nicht so gut, weil Plattengefahr. Aber es ist schon so viel Scheiß, und auch Dinge, die einem einfach so, wenn mir das jetzt passieren würde,

Speaker: Das würde mir nicht mehr passieren, aber es war halt einfach so egal. Halt wieder rauf machen, fährst halt weiter. Weißt du, was ich meine? Also diese scheiß Egal -Mentalität dahinter auch so bei so vielen Sachen manchmal. Ja, aber da wart ihr beide schon immer ein bisschen so. Ich hab, glaub ich, in Junior angefangen alles selber zu machen an meinen Rädern und bei mir war es eigentlich immer alles in Ordnung.

Speaker: bis heute und ich habe eigentlich auch nie Probleme gehabt mit Material. Wie normal das war, dass ich so zwei, drei Gänge runterschalten musste und dann wieder hoch, weil der Schaltschug ist nicht gut gerutscht natürlich und nur beim Hochschalten war man ja dann in dem Takt, das war ganz normal im Cross -Rennen, dass ich erst mal suchen musste und dann wieder

Speaker: hochschalten. Und da ist meine Story dazu die eingefrorenen Räder von Overreise. Den Tag, wo wir so gut waren in Overreise, da war davor glaube ich das Rennen in Essen. Das war ja ein Klassikeressen, Overreise. Und da wurden die Räder geputzt, immerhin auch von Wille. Ja, wie gesagt, danke Wille.

Speaker: und abends in den nassen, in den kalten Transporter gehangen und morgens kamen die da raus natürlich und waren irgendwie gefroren und die mussten unser Fahrrad enteisen. Da war ich schon mit LaMonta. Ja, ja. Genau, also da war ich auch nicht mit Wille, da war ich mit, äh, mit, äh, mit den... Ah stimmt, deine Räder nicht, aber meine. Mit Wolfgang Oswald. Mit einem guten Oschi. Äh, da war dann mein Betreuer, das war auch ein geiles Jahr, das war mein erstes Jahr mit LaMonta. Äh, und da hatten wir einen geilen Job gemacht, mit ihm hat es richtig Bock gemacht, mit ihm zu fahren. Der Oschi war mit dir im Cross -Renn.

Speaker: Ja, Oschi war mein Betreuer. Wahnsinn. Ich weiß nicht, vielleicht hört ihr zu, aber der hat richtig Bock gehabt auch drauf. Also es war echt eine richtig gute Zeit. Da hab ich in Bielefeld gewohnt, da hab ich mich dann immer abgeholt. Oder ich hab ihn abgeholt. Dann sind wir zusammen nach Belgien und Holland gefahren. Das war richtig egal. Hat Bock gemacht. Aber ja, das war jetzt so, ich mein, wie gesagt, diese Aktion mit einem Transporter, wo das Radio nicht geht und wo du konntest halt auch kein Speeding -Ticket bekommen, weil das Ding fuhr halt noch 120.

Speaker: Da haben wir einfach noch immer nach Belgien gefahren. Ja. Und dann wirklich, was da in diesem Ding da passiert ist, das ist halt einfach so, kann es halt auch niemand, das würde halt, das würde heute, es geht nicht darum, irgendwie alte Weißmänner erzählen irgendwas von der Vergangenheit, aber das würde ich heute auch nicht mehr machen. Ich würde mich nicht mehr acht Stunden in so einem Bus setzen, während der Fahrt wechseln, dann hinten noch, währenddessen die Räder fertig machen mit so einem Klappstuhl hinten im Kopf. Ja, man würde es vielleicht die Kinder auch gar nicht mehr machen lassen, ne? Ja, genau. Karl Schuck, oder doch Karl war das, ne?

Speaker: Da saß er mit einem Klappstuhl hinten auf der Ladefläche. Und er hat halt Reifen geklebt während der Fahrt. Weiß nicht, wegen der Belgien. Da kannst du halt auch einfach niemandem erzählen. Das ist halt, ist er auch nicht sicher. Oder Max ist auch mal von Frankfurt 5 Stunden auf der Ladefläche nach Hause gefahren, weil kein Platz mehr war.

Speaker: Ja, da war auch, ja. Da haben sie herzlich auch einer erzählt, ja. Oder wie weil sie und ich immer zu den ganzen Weihnachtscrossgränen rübergeeiert sind, so immer im Schneefall, da hat sie immer noch geschneit. Ja, einmal zurück kann ich mich noch erinnern, ja. Ja, und, äh ja, Alter, die genau einmal zurück, ich weiß nicht, hatte ich dann 3er BMW oder 1er BMW? 1er. 1er BMW.

Speaker: Schnee bedeckt, also wirklich, es hat so stark geschneit, das gab es ja hier früher noch, das war bestimmt eine halbe Meter. Also das war so viel Schnee treiben, dass du das Licht ausgemacht hast, wo du mehr gesehen hast.

Speaker: Und da war aber auch niemand auf der Straße. Das heißt, wir sind nachts im Dunkeln ohne Licht gefahren auf der Autobahn. Und auch nicht langsam, weil die Regel kennst du ja, wenn der Schnee frisch ist, hast du Grip. In der Regel. Bis halt eine Eisschorle kommt.

Speaker: Und die kamen halt bei einer bestimmten Geschwindigkeit, kamen die halt und auf einmal war dann das Heck neben, also um gerade auszugucken, musste ich halt durchs Seitenfenster schauen. Ja, die ist interessant, dass du echt das auch noch weißt, weil das weiß ich ja auch noch, wie die Lampe auf jeden Fall auch geblinkt hat und da hat uns auf jeden Fall auch ESP gerettet, sonst wäre das echte, na gut fährst gegen eine Leitbank, aber da hatten wir uns auf jeden Fall auch einig. Das war wirklich, da war auch kein Tag am 23 .12. oder so, da willst du doch nach Hause, ja.

Speaker: Ja, und wir sind halt echt bei schneebedeckter Fahrbahn, also, ja, also auf jeden Fall mehr als richtige Geschwindigkeit gefahren. Komplett geisteskrank. Würde ich heute nicht mehr machen. Nicht mehr. Aber das war halt so normal, diese Strecke hinter sich bringen und das einfach jedes Wochenende immer wieder aufs Neue. Und dann halt so zu versuchen, mit den ganzen Belgern da mitzufahren, die halt wirklich von der Mutti da in den Camper getragen werden. Die kochen dann auf was vor dem Rennen.

Speaker: Weißt du, haben ihre verschiedenen Paar Schuhe, damit sie immer ein neues, frisches, warmes Paar Schuhe reingehen. Das Rad wird sofort sauer gemacht und wir vom Weltcup haben uns abends noch hingesetzt, die Räder fertig gemacht. Ja, oder woran ich jetzt denke, wir sind wirklich um 6 Uhr los oder um 5 ganz, das war ja normal, da musstest du irgendwie da antanzen. Und jetzt denke ich gerade dran, wenn wir dann, wir waren ja mit allen, wir hatten ja alle Altersklassen bei, Junioren, auch mal einen Jugendfahrer, Frauen.

Speaker: Und du bist doch einfach als Männerfahrer auch um sechs oder um sieben los aus Kalmtort. Wir haben dann immer in Kalmtort im Haus geschlafen, weil irgendeiner schon um zehn Start hatte. Und dann ist der ganze Bus auch mit den anderen Leuten dahin geeiert. Da muss man Reiskuchen kaufen, damit wir auch was zu essen haben bis um drei. Und dann muss es wieder deine Zeit vertreiben als Elite -Fahrer, bis es 15 Uhr war. Ja, seinen Charme hat es irgendwie auch.

Speaker: Ich will gar nicht so. Ich meine, wir springen ja eh schon die ganze Zeit. Aber habt ihr eigentlich irgendwelche Momente aus eurer Karriere, die so in Erinnerung geblieben sind? So ein Moment aus eurer Cross -Karriere, jetzt nicht in deutschem Meistertitel, vielleicht auf der Straße, den ich auch besonders fand, übrigens. Ich weiß nicht, ob du das auch so siehst, aber jetzt so aus der Cross -Karriere. Da müsst ihr auf jeden Fall drüber nachdenken. Jupp, fällt dir einer ein? Mir fallen natürlich ganz viele Momente, aber ich vergesse nicht so ganz so schnell Sachen.

Speaker: Ja, gibt natürlich gute Erfolge, gibt gute Momente in Rennen, wo dir irgendwelche Sachen gut gelingen. Oder einfach auch vom Drumherum, wo du irgendwie mal als junger Fahrer, jetzt ich zum Beispiel als erster oder zweitjähriger Elitefahrer, wenn du dann irgendwie einen guten Tag hast und bist dann mal in einer Spitzengruppe mit dabei, mit Sven Neis und Nils Albert und allen anderen, und merkst dann erstmal, wie die Leute angefeuert werden und fährst eigentlich die ganze Runde

Speaker: mit einem ohrenbetäubenden Geschrei. Auch wenn du dann am Ende doch nichts geworden bist, vergisst du dann doch nicht so schnell so einen Moment. Also bei mir würde ich, also so resultatmäßig gab es irgendwie paar andere. Aber so für mich der defining Moment,

Speaker: Auch so in unserer Freundschaft, also zwischen Philipp und mir, finde ich war schon immer für mich dieses oberweiße Ding. Also wo es zumindest für mich so das erste Mal war, wo ich gesehen habe, okay, wir können mit den Großen irgendwie auch mitfahren, wenn es drauf ankommt. Denke noch immer dran, wenn man...

Speaker: Cross sagt und eure beiden Namen, dann ist es immer das Rennen in Overeis für mich. Ey man, ich wurde... 2007, ne? Ich wurde ohne Mist bei Flandern, Rundfahrt, Köln, Busse, Köhne, wenn ich auf dem Podium stehe, hat der Sprecher immer angefangen von Overeis zu reden.

Speaker: R4C, bei dir bin ich auch leider der Meinung, dass du bisschen was verpasst hast, weil du aufgehört hast mit Crossfahren. Weil jetzt da echt weit kommen können. Und ja, das ist ein bisschen schade. Da können wir gleich noch mal hin, aber ich will kurz meinen, weil dieser Moment, als wir da beide starten, ich weiß nicht, von welcher Reihe wir gefahren sind, aber wie wir dann quasi, geht es da so einen Startberg hoch oder ging es, ich weiß nicht, ob es immer noch so ist. Und wir fahren oben als Erster und Zweiter, glaube ich.

Speaker: Auf jeden Fall vorne, ja. Auf jeden Fall vorne ins Gelände rein und etablieren uns halt auf diesem ultraschweren Kurs, halt einfach da vorne. Ich weiß nicht, was führst du? Ich war auf dem Podium, ich war dritter, glaube ich. Und dann war ich fünfter oder sechster? Und Bernd war zweiter. Was war ich? Ich war aber auch fünfter. Fünfter. Und...

Speaker: Das war die Initialzündung für mich. Wir waren vorher U23 in der Weltcup. Immer auf dem Podium, du gewinnst Paar. Ich mit dir immer auf dem Podium. Ich werde gesamt vierter in dem Jahr. Du warst krank, deswegen konntest du nicht. An Nielsen -Berge gewinnt die Gesamtwertung. Ich glaube zumindest, dass das das Jahr war. Ich werde auf jeden Fall vierter in dem Jahr. Was war nämlich auch das Jahr, wo ich auf Platz zwei lag bei der WM und den Platten hatte.

Speaker: Und ja, das fand ich so ein krasser Moment, der auch einen anderen darauf angesprochen hat. Aber okay, aber jetzt wird mich dort zu sehen. Was habe ich verpasst? Ich glaube schon, dass du so wie wir ein guter Krossfahrer jetzt werden können.

Speaker: Ja, ich glaube verdient haben wir ganz okay. Erfolge haben wir beide gefeiert. Wenn du natürlich jetzt sagst, ey, meine Zeit als Straßenfahrer finde ich geiler, finde ich mehr wert.

Speaker: da dann bist vielleicht für dich doch den richtigen Weg gegangen. Aber vielleicht wäre eine Kombi durchaus möglich gewesen. Wie man gesehen hat, wie gut du gefahren bist da bei der WM in Hogeheide, wo du Platten hast. Also wenn man da als quasi nicht mehr Fulltime -Crosser dann Richtung Top 5 fahren kann. Natürlich auf einer Runde, die sich dafür angeboten hat. Aber ja, du hast auf jeden Fall auch in dir. Aber ich muss auch sagen, dass die WM

Speaker: Also das zweite Mal sowas zwar miteinander, so mit Platten halt irgendwie, so beschissen. Das hat mir einfach, also das war für mich dann so, wenn das nicht passiert wäre und ich wäre davon reingefahren, hätte ich glaube ich auch weiter gemacht. Aber das war der Grund, warum ich aufgehört habe.

Speaker: Das hat mich halt echt so komplett gebrochen, die Erfahrung. Und damals einfach das zu kombinieren, war auch noch nicht so gar und gäbe, im Gegenteil. Ich weiß ja immer noch, dass Mathieu der Erste ist, bei dem dann gesagt wurde, oh, das geht ja anscheinend. Und, ähm ... Ja, Steward hat so ein bisschen gemacht, da war ich auch nicht so richtig fix. Ja, immer wieder Leute, die wissen, dass das geht, aber das wurde nicht so akzeptiert, vor allem von den Straßenteams. Ich weiß nicht, wie weit du da verhandeln musstest mit Milram.

Speaker: Gut, Gery van Gerwen war auch ein Niederländer. Vielleicht hatte der ein bisschen eher ein Draht dazu. Ja, der fand's schon nicht schlecht, aber ich hab halt, wie gesagt, die Saison hat mich halt, also das hat mich echt gebrochen. Aber bist du deine Saison gefahren oder nur ein paar Rennen?

Speaker: Ich bin nur... Ich weiß, dass ich... Ich weiß, dass ich das Jahr danach übrigens noch bis zur deutschen Meisterschaft gefahren bin. Wäre, glaube ich, zweiter oder dritter da in Magstadt. Ich glaube, Finksen gewinnt da. Oder, ja, haben wir da gewinnt. Auf jeden Fall, ich gewinne nicht. Aber ich lande auf jeden Fall auf dem Podium. Das ist nämlich die Meisterschaft, wo es so lustige Videos gibt, wie ich auf dem Rücken den Berg runterrutsche die ganze Zeit. Aber wenn ich da... Also, ich glaube, ich wäre an dem Tag Top 5 gefahren, dann hätte ich weitergemacht. Du hast ja auch in Zolder die Schulter gebrochen.

Speaker: Und das ist auch nicht das typische Bild, was man, wenn man Cross -Kritiker ist, vom Cross hat, dass es gefährlich ist. Und dann kriegst du, glaube ich, alle Kontraargumente gleich reingedrückt als Straßenfahrer.

Speaker: Ja, ich muss schon sagen, das Cross, bevor wir gleich zu deinem Moment kommen. Also im Herzen merkt man ja, glaube ich, auch in dem Podcast hier ab und zu mal oder bei Besenwahl engagiert. Öfteren habe ich ja, übe ich ja auch öfters mal Kritik oder sag mal eine Meinung zu Dingen. Das ist nicht unbedingt Kritik, sondern einfach nur eine Meinung.

Speaker: weil ich den Sport schon geil finde und liebe und dass ich hoffe, dass ich da vielleicht was tut und ich hoffe, dass die Leute da engagieren, die vielleicht auch anwesend sind in Zukunft. Aber ja, Philipp.

Speaker: Ja, so richtig viel spontan fällt mir nicht ein. Vielleicht gibt es den Moment, aber ich musste wirklich nachdenken. Ich habe ja auch in meinen Augen nie nie was gewonnen, sage ich immer. Aber ich glaube, das sportlich Größte und wo ich auch bei dem Punkt von Marcel bin, war Gavre in 2013, wo ich gegen Sven Neist sprinte. Und diese Sache wirklich, diese Wall of Sound, in der Sven Neist die ganze Zeit rumgefahren ist, die mal so selber mitzuerleben, war war wirklich schon krass. Und das hatte ich ja in dem Jahr ein paar Mal.

Speaker: Und das war wirklich unglaublich. Bei allen alten Videos, die man heutzutage guckt, stellt man auch den Unterschied fest in den Zuschauern, in der Anzahl der Zuschauer. Und das war, glaube ich, schon echt ein großer Moment für mich. Und klassisch muss ich aber auch sagen, dass die WM, gerade weil ich dort Topfavorit war, die U23 WM 2009,

Speaker: auch echt speziell war, weil es für mich schon cool war. Ich hatte schon mal von Druck gehört. Da war es irgendwie cool, dass trotz der Favoritenrolle so mein eigenes kontrolliertes Rennen zu fahren. Da bin ich eigentlich relativ stolz drauf und das ist, glaube ich, auch einer der besonderen Momente für mich. Und der andere fällt mir dann nach dem Podcast ein. Aber magst du mal kurz erzählen, was du eigentlich so in deiner Karriere auch quasi erreicht hast?

Speaker: Ich, ähm... Also, ich kann dir halt, in der U23 kann ich dir grad sagen, weil das ist relativ einfach rauszufinden. Also, in dem Jahr, wo du Weltmeister wirst, wirst du Europameister und gewinnst auch den U20 -Weltkampf. Aber, weil ich zum Beispiel auch einen krassen Moment fand, war die Cross -WM in Sam Wendel nicht die erste, die wir alle gefahren sind. Weil bei der zweiten war ich nämlich nicht mehr dabei. Also, ich hab das vielleicht nicht gefahren, aber... Ich war ein Herzjung.

Speaker: Ja, bei der zweiten, ich weiß nicht, wann die war, ich glaub 2011. Da war ich nämlich als Zuschauer dabei. Da kann ich mir auch an die Partys noch sehr gut erinnern, die es da gab. Aber da fährst du ja, was wirst du da? Fünfter. Dann wirst du Fünfter, aber fährst lange ums Podium mit vor deutschem Publikum. Und du warst ja, das war auch erst dein zweites Männerjahr. Und das fand ich halt so krass. War das wirklich so, ich weiß nicht, ob das der Eis war oder wie da die Bedingungen waren. Ja, das war nass und ich hab immer kalt und nass.

Speaker: Ja, und ich habe immer an den Hürden Zeit verloren, weil ich mit Stüber und Neistar in der Gruppe war. Und da sind die zweimal rübergesprungen und dann konnte ich zufahren und dann eben nicht mehr. Und Storytime ist auch, dass wir, Fossi und ich, davor noch Motortraining gemacht haben. Da war ich hinter deinem Einser. Das weiß ich auch noch, dass das meine Vorbereitung war.

Speaker: Ja. Und Partyerinnerungen hab ich auch noch, ja. Aber das sind halt so, ich glaub, die bleiben eher bei mir hängen. Weil das ist halt schon so krass, wenn du die Namen so siehst, so Nice und so Stuber, wem auch immer, das sind ja so für unsere gerne, das sind ja Helden, das ist nicht, aber halt so Leute, die ganz oben stehen, ne? Und wenn man da halt mal mitgefahren ist, find ich das halt schon krass. Ja. Ich glaub, da stellst du dich manchmal so ein bisschen unter den Schäfer, aber was wirst du denn im Gesamtweltcup bei den Männern?

Speaker: Ja, da war ich auch in einem Jahr Zweiter und im nächsten Jahr Dritter. Und das finde ich eigentlich noch viel krasser, aber das hatte ich nämlich vergessen. Ah ja. Also das... Ja, ich nicht, weil es sind auch 20 .000 Euro für den Zweiten. Also Minuskosten kommen dann 600 an oder so. Ja, aber ja, also das heißt, man fällt über die ganze Saison konstant, so ein Zweiter und Dritter in Gesamtverlänger zu werden, das ist halt schon ziemlich krass. Also das ist schon sehr, sehr gut so.

Speaker: Ja, das finde ich auch, finde ich auch von mir selber und da bin ich auch stolz drauf. Ich hätte gerne echt einen Sieg gehabt, jetzt frag mich nicht, was ich dagegen tauschen würde, aber ich hatte auch wirklich viele Podiumsplätze und auf jedes Podium da in Belgien bin ich auch stolz, weil das, ja, da bist du einfach mit Nice und Albert irgendwie da dabei und die Leute sehen dich da auf gleicher Höhe. Ich habe bei der U23 übrigens auch noch die GVA -Trophäe gewonnen da und super Prestig.

Speaker: Ja, in dem Jahr hast du alle Rennen gewonnen, außer eins. Ich glaub, den Asencross, wo ich gesagt hab, wo ich dritter war. Und Winz und Basta haben es gewinnt, glaub ich. Ja, da bin ich als Zehnte auf die Zielgerade gefahren und da fuhr noch einer vor mir. Und die ist relativ lang, die Zielgerade. Ich dachte, wenn du jetzt sofort anfängst zu sprinten, dann wirst du Neunter. Und dann bin ich losgefahren und ihr wart eine Gruppe davor, es war sehr schnell und um Platz zwei oder drei.

Speaker: Ich bin gesprintet und gesprintet. Ich dachte, warum fahren die denn da vorne nicht los? Und dann bin ich so schnell gewesen, dass ich an der ganzen Gruppe noch vorbeifahren konnte. Der Sprinter, ja. Ich glaube, das habe ich auch noch vor Augen, Video vorbei. Weil du warst Deutscher Meister auch damals, ne? Ja. Warum eigentlich? Ach so, das war das Herford -Jahr. Ja. Jetzt kurze Storytime zwischendurch. Wir dürfen ja abschweifen.

Speaker: Ja, das machen wir eh schon die ganze Zeit. Ich hoffe, die Leute sind noch nicht verloren gegangen. Wenn nicht, ist auch nicht so schlimm. Es ist auch für uns eine gute Zeit. Sie sind nicht interessiert, die haben ausgeschaltet und die anderen sind heiß drauf. Ich hab grad ans Video gedacht von Lunhaut, hab ich irgendwie auch noch vor Augen. Man kann auch viel aus der Zeit noch sehen. Erst so 2013, 14 oder 16, 17 hört's auf. Aber unser Video von Cookside, 2006, haben wir vorhin noch mal angeschaut, vor Sie und ich.

Speaker: Und da ist die Story, dass wir im Bus wirklich mit vier Fahrern nach Belgien gefahren sind. Auf einmal war da am Samstag Rennen, mussten wir am Freitag nach der Schule um 13 Uhr losfahren. Guckst du halt jetzt auch nochmal richtig viel weiter, 900. Und alle vier Insassen vom Bus sind in der Zusammenfassung.

Speaker: Von dem Rennen, wie sie im Sand, halt wie die Deutschen durch den Sand fahren. Und sich festfahren und vor allem sich überschlagen. Mit viel zu dicken Gängen reinfahren. Ja, wir sind da reingekommen, weil wir, wie wir vorhin schon gesagt haben, wir wussten ja nicht, was Koksheide war. Welches Jahr war das? 2006 sollte es gewesen sein. Und da ist dann auch wieder, warum ist denn hier so viel Sand? Hier ist doch keine Crossstrecke. Schon war das das erste Mal, als wir da waren, ne? Ja. Und mein Kumpel Alex war mit.

Speaker: Und der war halt der einzige Betreuer für uns. Und der hat dann zu dir gesagt nach dem Rennen, ah, du hast einen roten Helm. Ich habe immer auf jemand anderes, weil der war da im Depot, der hat einfach auf die Räder aufgepasst, dass die keiner klaut. Und die hätten wir uns selber nehmen müssen, wenn wir da rein gefahren werden. Dann meinte er, ach, so sieht dein Trikot aus. Ich habe immer auf jemand anderes geachtet, meinte er nach dem Rennen. Und dann sind wir wieder, war am Samstag, sind wir wieder nach Hause geeiert.

Speaker: Cookside war richtig weit, ja. Ach so, abgeschwürfen sind wir von Loonhaut. Genau, also wie gesagt, Cookside 2006, die Zusammenfassung kann ich empfehlen. Ist eigentlich, wie gesagt, auch mein Lieblingsrennen. Wie ist es eigentlich bei dir, Jupp? Ja, es hat sich auch ein bisschen geändert über die Zeit, aber generell kann ich sagen, ich stehe ziemlich auf die Klassiker eher. Also alle neuen Strecken, die die letzten Jahre dazu gekommen sind, die sehen für mich alle gleich aus und haben irgendwie keine Seele.

Speaker: Also die Klassiker. Namur ist jetzt noch nicht so alt, aber irgendwie von der Strecke wie ein Klassiker. Ja, und dann Cockseil, solche Rennen, Gaafere. Das sind für mich so die echten Crossrennen. Aber keine eindeutigen Favoriten bei? Da sind ja ein paar Rennen weggestorben.

Speaker: Ja, aber in Rennen muss ich sagen, ja, es macht mir Spaß. Dann bin ich halt in der Mühle oder Zornhofen. Solche Digger.

Speaker: Ja, ich habe irgendwie Koksheite. Da war ja 2012 auch die WM, glaube ich, wo Nils gewinnt. Irgendwie bin ich ja dann schon besser geworden im Sand. Hat mir jetzt am Ende auch echt Spaß gemacht und hat es auch meinem Fahrertyp irgendwie gepasst. Und dann auch noch diese WM da mit 60 .000 Leuten, wo auch noch Nils gewinnt, wo wir dann eigentlich schon irgendwie, wir waren halt Teamkollegen schon seit einer Weile, eine ganz gute Beziehung hatten. Und ich war glaube ich noch neunter, was auch ganz okay war. Deswegen ist es eigentlich echt meine Lieblingsstrecke.

Speaker: War meine erste in der TWM. Ja. Nee, ich hab gar keine Führung. Also ... Kleine Machung. Alles ohne Noten. Fossi ist eigentlich der andere Fahrertyp. Du brauchst irgendwie so ... Diegem, oder? Ja, schnell. Diegem ist eigentlich auch mit 1 -2 Rennen. Muss ich sagen. Diegem war ich auch immer gut. Diegem, beste Rennen. Hört auf Straßenrennen. Genau. Das ist ...

Speaker: Aber man muss auch sagen, diese Strecken sind dann auch irgendwie immer spannend und alle sind erstaunt. Warum waren das heute so spannend? Aber ja, es ist halt einfach die Strecke, die es hergibt. Ja, in die Kritik können wir wirklich mal kurz reingehen. Ja, wissen wir auch nicht. Aber was du meinst, diese 3D Drucker Strecken oder wie wir sie nennen wollen, mit vielen Kurven Labyrinth ja, begünstigt halt irgendwie, dass die Rennen schneller auseinanderfallen. Aber was ich da halt dran krass finde, jetzt auch nach der Deutschen, dass

Speaker: Also du, man ja kaum noch, also jetzt, da habe ich das falsche Beispiel echt dafür, aber das ist jetzt, wo man es selber wieder erlebt hat, oder ich jetzt in dem Fall. Die Momente, wo die Unterschiede gemacht werden, also die sind ja, in meinen Augen sind ja viel viel kleiner, oder? Also die, also eigentlich ist es viel, die ist es unglaublich krass, was Mathieu macht. Also, dass der auf den kurzen Momenten, wo er wirklich mal seine volle Power ausschöpfen kann,

Speaker: Also der braucht ja auch paar Meter, um halt auf Vollspeed zu kommen und den kann er eine Weile halten. Aber dass das, was er zur Verfügung hat, ausreicht, dass er trotzdem so Lücken reißen kann. Das finde ich gar nicht krass.

Speaker: Da hat sich der Sport auch verändert und das haben wir, glaube ich, Marcel auch schon öfter besprochen. Ich glaube auch, dass ich 2016 schneller gefahren bin als 2013, aber fünf Plätze weiter hinten war. Ich glaube, es geht Marcel auch so.

Speaker: Da haben wir, ja, irgendwie haben die jungen Leute da echt so ein hohes Tempo reingebracht, also Mathieu und Wout, aber auch Laurens Zweg und Michael Fanturn und die da hochkommen, die fahren ja schon ihr ganzes Leben zusammen und waren es einfach gewohnt von Anfang an wirklich Vollgas zu fahren und früher mit mit Nice und Valence ist man losgefahren und hat kurz geschaut und

Speaker: Bei den Leuten war es immer nur Vollgas und das hat mich, glaube ich, noch mal um einiges schneller gemacht. Das hat man nicht mal im Ergebnis gesehen, aber da habe ich so dieses Gefühl für Cross bekommen, was ich heutzutage habe. Und davor war ich auch immer nur so ein halber Cross -Fahrer, der dann mal schnell fährt, wenn es irgendwie gerade sein muss und einigermaßen Technik hat. Und ich finde, ab dieser Zeit ist es irgendwie mehr Formel 1 geworden.

Speaker: Das ist definitiv so und kommt mir auch nicht ganz so entgegen, weil ich einfach physiologisch nicht so gut bin. Also ich glaube, ihr beiden könnt deutlich länger schnell fahren, sagen wir es mal so, oder ein höheres Tempo fahren, die Stunde. Und ich muss es halt mehr über die Peaks machen und deswegen kam es mir früher entgegen, wenn das Rennen eher geschlossen war, die erste Hälfte.

Speaker: und ich dann aber einen extremen Finale fahren konnte, was ich schon immer gut konnte. Und das hat sich dann mit den, ja, ab 2015 Mathieu Wout und alle anderen, die vorne jetzt fahren, sehr geändert, die einfach, ja, vom Start ab Vollgas fahren. Und ja, seitdem ging es eigentlich für mich nur darum, ja, nicht mehr gegen die anderen zu fahren, sondern einfach die Stunde so schnell wie möglich zu fahren.

Speaker: Und da geht natürlich auch ein bisschen der Spaß verloren und ich finde, dass es dann interessant war zu sehen, wie du so quasi deine zweite Karrierehälfte gestaltet hast mit Rennen im Ausland, sagt man ja als Belgier dann, in der Schweiz und in der Slowakei und wo auch immer mit einigen Autokilometern und irgendwie das Rennfahren und das Umsiegfahren beibehalten hast.

Speaker: Was glaube ich einerseits darum geht es ja im Leistungssport, dass man Rennen gewinnt und was glaube ich auch echt dem Spaß zuträglich ist, oder?

Speaker: Ja, da muss man auch sagen, das konnte ich halt immer gut, dieses Rennenfahren. Also im Training hängt mich glaube ich jeder ab. Aber sobald die Rückennummer drauf ist, ist das nochmal was anderes. Und man sagt dann immer so, ja das war ja eine kleine Rennen, die ich gefahren bin im Ausland. Aber oft kamen halt auch wirklich gute Fahrer. Ich erinnere mich an Rennen, wo dann Quinten Hermanns da war oder alle möglichen Leute, die dachten, ich fahre auch mal hin und gewinne dann auch mal.

Speaker: Da Mann gegen Mann im Duell war ich dann immer richtig stark. Und wenn es halt ein großes Rennen war, wo die diese Fahrer auch dann mit den anderen mit einem Thunderpool mitfahren konnten, dann kam es eher darauf an, wer wirklich die Stunde das höchste Tempo fahren kann. Da wir eigentlich direkt über eine Frage zu wollen.

Speaker: Wenn man ja nur hinterher fährt, verliert man ja auch, um Sieg zu fahren. Wie war das für euch beide? Ich bin im Cross rausgegangen, wo ich gemerkt habe,

Speaker: Also diese eine Momente bei der WM, aber auch davor, ich bin halt irgendwie schon mal vorne, konnte ich einigermaßen mitfahren. Also Richtung Top 10 meines Rad rein gefahren und nicht nur Lückenfüller. Nicht, dass du Lückenfüller wart, aber irgendwann war ja so der Punkt, dass man merkt, man fährt das grad nicht mehr ums Sieg mit. Also was man früher vielleicht getan hat. Wie konntet ihr euch damit abfinden oder konntet ihr euch überhaupt damit abfinden? Ja, also wirklich bei den großen Rennen Siegfahrer war ich jetzt nie.

Speaker: Ja, du bist aber zuerst beim Weltcup auch schon mal aufs Podium gefahren. Weiß ich nicht, ich meine, du warst jetzt, auch wenn es sicherlich Umstände für dich gesprungen haben, aber die tun sie für alle irgendwann mal. Man muss aber auch was draus machen. Und du hast in dem Moment was draus gemacht. Bei dem Weltcup, wo war das? In Mailand, ne? Fuji in Rom, ja. Näher von Rom. Genau. Aber nichtsdestotrotz bist du ja auch richtig gut da ran gefahren. Aber ich meine, ich hab das gerade bald selber gesagt, 2016 war so ein bisschen der Switch.

Speaker: Ich konnte mich damit nie abfinden. Also ich hab's probiert und dann gemerkt, dass es so ist und dann eigentlich mit groß aufgehört fast. Ich hatte, wie gesagt, 2013 und 2014 noch ganz gute Jahre und bin seitdem eigentlich diesen Ergebnissen hinterhergefahren.

Speaker: Und hatte ja, wie vorhin schon gesagt, auch dann relativ viel aufgeopfert fürs Krosser sein. Und dadurch, dass es nicht mehr funktioniert hat, eigentlich trotz meiner persönlichen höchsten Leistungsfähigkeit, habe ich es dann auch nicht mehr so genossen und war es mir einfach zu wenig als Lebensinhalt. Also gute Frage eigentlich, aber ich konnte mich damit nie abfinden, glaube ich, wenn du es so fragst. Ist ja auch nicht so schlimm. Und es ist andersrum auch nicht schlimm, wenn man es kann. Es gibt ja auch ausreichend Belgier gute Beispiele, die

Speaker: Oder ein Beispiel fällt mir da ein, zum Beispiel Jens Adams, der immer noch absolut stabile Rennen fährt. Der, glaube ich, nicht unbedingt mehr was gewinnen wird, aber die ihren Rhythmus gefunden haben im Profi sein und in der Rennteilnahme. Aber wenn man da einmal so verwöhnt war vom Podias wie ich, dann fiel es mir auf jeden Fall nicht einfach. Und man sollte natürlich im Leben auch oder ich versuche dann auch immer, dem Sieg nachzustreben. Egal wobei.

Speaker: Ja, bei mir auch. Wie gesagt, um den Sieg bin ich nie so mitgefahren, aber ich habe da, glaube ich, einen ganz guten Weg gefunden mit den Rennen. Auch C1 -Rennen, C2 -Rennen, alles.

Speaker: Aber da halt so nix zu haben, dass ich große Rennen in Belgien fahre, wo ich dann nicht sage, ich will hier heute gewinnen. Auch wenn ich mal zweiter beim Weltcup geworden bin, aber wo mein Ziel dann war, ja, Top 10 zu fahren, womit ich dann auch wirklich happy war. Und auf der anderen Seite halt diese etwas kleineren Rennen, wo nicht die absoluten Topfahrer am Start sind, wo ich dann am Sieg mitfahre. Ich glaube, ich habe jetzt

Speaker: 42 UCI -Cross -Siege. Wobei ich Philipp, den besseren Crossfahrer, fand früher von der Leistungsfähigkeit. Hat er vielleicht, ich weiß gar nicht wie viele, aber ist halt nie so, die ist halt wirklich nur die großen Rennen gefahren. Und ich hab halt so ein bisschen das aufgeteilt und meinen Weg so gemacht und hatte halt von beiden was, vom Gewinnen und ja, auf höchstem, auf allerhöchstem Niveau fahren.

Speaker: Das konnte ich auch mal schon sehr gut unterscheiden, wenn Leute zu mir kamen, hey, geil, du hast hier gewonnen, wo ich mir oft gesagt habe, ja, aber das hat für mich keinen Sportchen wert, weil ich dir kein guter war oder so. Also wenn jemand zu mir sagt, du hast einen Bundesliga -Rennen gewonnen in Deutschland, das ist

Speaker: Das ist für mich eigentlich gar nichts wert und dafür gibt es andere Rennen, wo ich 9. war, wo ich sage, ey, das war mega die Leistung. Ja, weil einfach das Niveau da ein Riesenunterschied ist.

Speaker: Und da müssen wir aber den ganz feinen Unterschied machen, weil die Lanze wollte ich nämlich gerade brechen für die Bundesliga und auch für die Mentalität der jungen Fahrer, dass man dort nämlich Rennen, Gewinnen lernen kann und dass man meiner Meinung nach immer da anfangen sollte. Ich habe dann jetzt nach der Deutschen auch mit ein paar Leuten gesprochen, die auch viel Wert auf den Weltcup legen und da auch viel in Belgien unterwegs waren und dann gemerkt haben auf der Deutschen, dass einfach die Positionen, um einen Sieg zu fahren,

Speaker: ein ganz anderes Gefühl gibt. Und das ist auch eine Sache, die wir vom Wille gelernt haben. Dass wir die Rennen in Belgien und in Deutschland ein bisschen abwechseln. Aber ich finde es auch immer noch logisch, so wie du auch sagst, dass man, dass man einfach um den Sieg fahren muss und Radrennen geht, um Gewinn. Und dann wird manchmal in meinen Augen echt zu schnell die Bundesliga oder früher der Deutschland Cup als unwichtig abgetan. Und du warst vielleicht in einer Situation, wo du dir das erlauben konntest natürlich, weil du dann international

Speaker: schon auch was machen konntest und weil wir hatten auch immer Spaß beim gegeneinander fahren auf der deutschen ist eigentlich ein Kapitel für sich.

Speaker: Aber ich finde, dass echt... Ich bin der Meinung, eine Elite -Weltcup als U23 -Fahrer, bei der man zehnmal im Jahr um Platz 40 fährt und andere Superprestige -Rennen dann um Platz 30, machen einen einfach schlechter als Rennfahrer, weil der Fokus auf bestimmte Platzierungen fehlt. Und an so einem Tag wie an der Deutschen fällt es dann auf einmal schwer, wirklich an den Details zu arbeiten, weil am Ende um Platz 40

Speaker: Zählen die Details nicht, weil zwischen 39 und 41 sind, glaube ich, 150 Euro. Aber so wichtig ist das alles nicht. Und ich finde, man sollte da als Nachwuchsfahrer echt die Bundesliga ernst nehmen. Und wenn ich mir angucke, wer die Bundesliga -Rennen gewonnen hat, da sind, glaube ich, wenig U23 -Fahrer dabei und vor allem der arbeitende Teil der Bevölkerung. Und ich glaube, allen Leuten wäre geholfen, wenn die das ernst nehmen. Ja, ich finde, aber auch da

Speaker: finde ich die Bundesliga eigentlich nicht die ideale Veranstaltung, die sollte anders sein in meinen Augen. Damit man es auch kombinieren kann mit Rennen in Belgien, also jetzt wenn man die ganze Bundesliga fahren will, ist nicht mehr viel Zeit für anderes. Viel Reiserei und da finde ich ideal wäre fünf oder sechs Rennen, die auch alle C2 Rennen sein sollten.

Speaker: Rennen, wie es früher gab, in Frankfurt, in Markstadt. Ja, das finde ich nett. Solche Rennen. Und da dann, ja, ich denke schon, dass das möglich ist. Also es gab jetzt die letzten Jahre immer mal wieder C2 -Rennen in Deutschland. Und wenn man, glaube ich, als Verband auf Rennen wie Markstadt zugeht und sagen würde, ey, macht ihr da mit, macht ihr noch mal ein C2 -Rennen, dass man dann so sechs Rennen hat und wo dann auch wirklich

Speaker: alle Deutschen sagen, ok, da fahre ich hin, also dass man wirklich wie eine DM hat bei diesen 5 -6 Rennen.

Speaker: Eigentlich fährt man auch zur DM jetzt und ist eigentlich nie so gegen alle gefahren. Vor allem nicht ohne die anderen ausländischen Konkurrenten. Aber soll ich denn mal zum Ausdruck sagen, ich bin da bei dir, aber ich glaube wirklich, es braucht halt Leute mit Weitsicht, mit Erfahrung und mit Ideen, die solche Dinge umsetzen. Nicht, dass es die jetzt nicht irgendwie gibt beim BDR oder das Veranstalt, an dem die keinen Bock haben.

Speaker: Oder vielleicht gibt es die auch gar nicht mehr. Ich glaube, die gibt es nicht mehr, bitte. Zumindest nicht im Bereich Cross, wo einfach keine Feuermittel da sind. Das ist das, was ich vorhin schon mal meinte. Ich meine das sogar, ich meine das halt ernst mit denen, dass ich es eigentlich hoffe, dass an irgendeinem Punkt du oder Philipp in den Sport mal reingeht, zumindest auf Bundesebene.

Speaker: Weil ohne so Leute, die jetzt Expertise haben, egal ob die jetzt erfolgreich waren oder nicht, aber die halt ein gewisses vielleicht für sich Konzept sehen, was funktionieren könnte, die braucht es halt. Und ohne die wird halt nichts passieren. Das ist einfach Fakt. Man kann so über die ganzen Dinge reden im Podcast und all sowas. Ich mache das ja auch oft genug, aber ich bin gar kein kommunikativer Typ dafür. Also mich kannst du da irgendwo hinsetzen, aber ich werde bald so vielen Leuten andenken, ich würde nichts bewegen können. Auch wenn ich vielleicht die richtigen Ideen habe, die richtigen Ansätze, es bräuchte halt Leute, die kommunizieren können.

Speaker: Und da wäre jetzt jemand wie Philipp oder du auch mit einem technischen Hintergrund extrem wichtig für so einen Verband. Aber ich glaube auch oder ich finde, dass der Verband auf die SportlerInnen in dem Fall zukommen müsste. Es gibt auch im weiblichen Bereich das gleiche Problem.

Speaker: Und nicht, dass immer der Wunsch oder desintrinsische von jetzt jemandem wie uns dann kommt, für den Verband was machen zu wollen, sondern es könnte vielleicht auch andersrum laufen, dass vielleicht der Verband auf einen zutritt. Dazu müsste was Interesse da sein und vielleicht auch ein gewisses Budget. Aber ich glaube, man könnte da viel bewegen, weil es genug Ideen gibt.

Speaker: Und sicherlich gibt es auch Veranstalter. Zu jedem Rennen, wo ich fahre, sei es auch Gravel, kommt irgend einer auf mich zu oder schreibt mir auf Instagram und sagt, ich würde gerne dies und das machen. Ich habe da richtig gute, ich habe Sponsoren, ich habe Strecke, Ordnungsamt ist dabei, was auch immer.

Speaker: Bloß nicht mit dem BDR. Und ich glaub, das muss sich ändern im Allgemeinen. Ja? Wie sagt ... Ich will ... Das hat nichts ... Ich will nicht negativ gegen den BDR jetzt gerade sprechen, aber ich meine, ich glaub, es braucht da andere Leute, die kommunizieren. Die auf gewissen Ebenen reingehen und mit den Leuten sprechen. Weil es ist was anderes, wenn der Maser Meisen anfängt, mit irgendwelchen Leuten zu reden oder an Philip Weiss leben, als wenn er sich bei BDR macht, der noch zehn andere Sportarten nebenbei irgendwie ... Weißt du, der sich auch noch um Radball kümmern muss. So. Und ist im Gravel das Gleiche?

Speaker: Da müssen Leute sein, die Ahnung haben von dem Bereich, mit den Veranstaltern kommunizieren und quasi Lösungen für Probleme finden. Und ich glaube, das haben wir nicht in vielen Bereichen. Und dann kommt es dazu, dass du der Meinung bist, dass die Radbundesliga vielleicht nicht den Wert dann, den sie haben könnte, weil es nicht C2 ist. Aber du meinst auch gleichzeitig, vielleicht gibt es Veranstalter, die C2 machen würden, oder es gibt die, aber sie sind nicht gut koordiniert.

Speaker: Weißt du, ich meine? Ich meine, wenn du in Chemnitz warst jetzt am Wochenende, ganz ehrlich, die Stimmung war mega geil. Auch wenn die Leute natürlich hin und her gelaufen sind. Das heißt, es war nicht überall so voll, sondern die sind halt dann auch gewandert. Aber trotzdem hat die Leute das begeistert. Und ich krieg jetzt immer noch haufenweise Nachrichten von Leuten, die das geil fanden. Weißt du? Also, die Faszination scheint ja immer noch da zu sein. Und es fahren Leute mit Autos nach Belgien, um sich Krossrahmen anzuschauen. Aber leider nur, nur nicht fahren die mit Autos in Deutschland durch die Gegenden, um sich Krossrahmen anzuschauen.

Speaker: Ja, die Faszination ist noch da, aber du weißt ja, ich bin da so ein vorsichtiger Typ und möchte dann immer alles genau wissen, bevor ich da was sage. Auch der Wunsch mit den C2 -Rinnen, der ist glaube ich auch echt hochgegriffen.

Speaker: Aber das ist für mich auch jetzt ... Da kenn ich viel zu wenig Details. Nee, ich sprech grade als jemand, ne, mit allem, mit viel zu viel Euphorie, mit viel zu viel Emotionen. Das, was ich jetzt grade sage, wird einige Leute wieder aufregen, aber ... Sollts auch, aber ich glaube halt, dass, wenn du Leute hast, die Bock da drauf haben, wie gesagt, nicht, dass man BDR, man part 2 keinen Bock auf Cyclocross hat oder auf Gravel, aber es hat halt nicht die Priorität, wie's Bahn oder Straße hat jetzt zum Beispiel.

Speaker: Und wenn du aber Leute hast, die sich da einbringen und die nötigen Ideen auch mit sich bringen und auch richtig kommunizieren, kannst du halt viel bewegen. Aber diese Leute brauchst du halt. Nicht umsonst können wir schöne Geschichten von Hockenheim erzählen, wie wir im Konvoi zu irgendwelchen Rennen gefahren sind, auch wenn es alles chaotisch war. Aber Peter Weibel, man mag denken, was man möchte über ihn. Der hat in dem Moment halt relativ viel getan. Der hat Gelder für eine Straße abgezwackt, weil das war auch damals nicht olympisch der Sport.

Speaker: Und da hat es halt in Cross reingeschoben. Es war generell mehr Geld da, keine Frage. Aber es wurden halt Wege gefunden, wie man diesen Sport -Cyclocross irgendwie fördern kann. Fördermittel, wie auch immer, vielleicht höher Sponsoren, ich weiß es nicht. Aber es wurden Wege gefunden. Und diese Wege gibt es jetzt gerade vielleicht nicht mehr so. Das liegt natürlich an den Personen, die Dinge entscheiden. Wobei wir halt einfach entschieden, wir machen das jetzt so. Und das darf man halt auch nie vergessen.

Speaker: Ja, an sich gebe ich dir recht. Du sagst ja auch, ich glaube, das war jetzt ein bisschen auf mich angespielt, dass ich in Zukunft vielleicht was machen könnte. Ich bin da auch offen für. Ich würde es mir wünschen. Jetzt bin ich noch Rennfahrer. Deswegen ist es da noch nicht zu gekommen. Aber da muss man halt in Zukunft sehen, welche Möglichkeiten es da gibt. Und vor allem, wenn man das macht und steckt da Energie rein und ist vor allem wie wir dann auch emotional daran,

Speaker: An der Sache hinterher, kommt man da weiter oder stößt man dann wieder irgendwo gegen irgendwelche Wände und hat Ideen, aber die werden nicht gehört oder man kriegt zu hören, das geht nicht. Dann überlegst du dir natürlich schnell, ob es Sinn macht.

Speaker: ob dir das Spaß macht, ob sich die Mühe für dich lohnt und da muss man halt sehen in Zukunft, wie das ist. Das muss man austesten und dann sehen wir mal. Und Philipp meinte eben noch eine andere Sache, dass oder du sagtest, dass Leute nach Belgien fahren und das tut mir manchmal ein bisschen in der Seele weh jetzt. Also Leute schreiben mir auch, hey super, du bist hier 20 geworden beim Weltcup, wo ich mir überhaupt nicht mehr mit zufrieden bin. Oder ja, ich teilweise sogar gar nicht mehr werde die letzten zwei Jahre.

Speaker: Wie viele Leute jetzt nach Belgien fahren, also ich finde es richtig, also Zornhoven war total krass. Da habe ich das Gefühl gehabt, die Hälfte wäre deutsch von den Zuschauern. Und auch ganz viele andere Rennen, super viele Leute haben irgendwie Zugang gefunden zum Cross -Sport. Liegt glaube ich im großen Teilen auch daran, dass zu Zeiten von mir und Philipp zu den Beginnjahren man die Rennen nicht gucken konnte.

Speaker: kam nur auf einen belgischen Blender, der hinter einer Paywall war oder der gar nicht zu empfangen war. Und seit es die Rennen auf GCN gibt oder Discovery und Eurosport halt, gibt es für die Leute viel mehr Möglichkeiten und natürlich auch die Aufmerksamkeit, die Wout und Mathieu zum Sport gebracht haben.

Speaker: dass viele Leute da einen Weg gefunden haben und da sind wir ein bisschen zu früh dran gewesen, Philipp und ich. Vielleicht, wenn wir jetzt dann noch so fahren würden, wie wir damals gefahren sind, dann würde der Sport, glaube ich, noch mal deutlich mehr leben in Deutschland. Da fehlt es leider halt im Moment an ein oder zwei Fahrern, die wirklich auch mal Top 10 fahren oder vorne mitfahren oder in den Übertragungen zu sehen sind.

Speaker: Das ist ein bisschen schade oder finde ich manchmal schade. Aber ja, so ist es manchmal im Leben, dass zeitlich nicht alles immer so zueinander passt.

Speaker: Ja, dafür machen wir jetzt hier gerade so eine nostalgische Rückschau, worauf ich auch nochmal hinwollte. Mir manchmal auch vorgeworfen wird, dass ich Dinge irgendwie immer reinwerfe und kritisiere. Und wie gesagt, heute wollte ich keine Kritik üben, sondern einfach nur irgendwie in Liebe über diesen doch sehr schönen Sport reden. Es gab auch mal eine Zeit, wo Philipp und ich, nachdem er seine Karriere beendet hat, also das erste Mal seine Karriere beendet hat, der ist auch so wie ich, hat ja auch schon mehrere Schritte durchgegangen dann.

Speaker: haben wir dem BDR angeboten, dass wir doch, ja, eine Art Bundestrainer spielen. Wir haben den quasi vorgeschlagen. Wir könnten hier in Potsdam Trainingslager machen. Pia Po haben uns echt schon ein paar Gedanken auch mit Hotel und so was alles gemacht und irgendwie Konzept, wie so Dinge aussehen könnten. War natürlich alles noch sehr grob, aber wir haben auf jeden Fall, sind wir auf dem BDR Zugang, haben auch gesagt, ey,

Speaker: Nicht auf eigene Kosten, aber quasi uneingeltlich fahren wir zu den Weltcups und machen da quasi Bundestrainer. Zu dem Zeitpunkt gab es Bundestrainer, aber wir dachten halt, vielleicht bieten wir uns einfach an. Oder gab es Bundestrainer? Nee, war glaube ich so interimmäßig. Gab keine so richtige. Auf jeden Fall.

Speaker: wurden diese Angebote, ja, nicht angenommen, kann man sagen. Oder zumindest wurde es erst verneint und dann irgendwann noch mal kurzfristig gefragt, weil dann doch kein Bundestrainer zur Verfügung stand von irgendeinem anderen Bereich, sei es Montblanc oder Straße, der zu einer Weltcup hatte fahren können, ob wir dann fahren und damit aber dann nein gesagt, weil das wirklich so drei Tage vorher war, sowas, ich weiß gar nicht, welche Weltcup das war.

Speaker: Aber Janne, es gab halt schon mal den Moment in den letzten Jahren, wo wir uns quasi als Duo angeboten haben, da was zu machen für den BDR, unergeltlich. Aber die Chance wurde dich wahrgenommen. Ich hoffe einfach, dass, wenn sich diese Chance eventuell noch mal ergibt, sei es aus welcher Richtung auch immer, dass du diesmal wahrgenommen wirst. Weil, ey, wir, ich hab's ja schon so oft in dieser halben Runde, die ich mit dir rumgefahren bin,

Speaker: Das war einfach so ein Leerstück. Allein, wenn du nur das machen würdest. Du fährst mit den Kids irgendwo hin zum Weltcup und fährst mit denen einfach die Runde ab. Und zeigst ihnen, wie man eine Kurve fährt. Weißt du, was ich meine? Da geht ja gar nicht darum, denen zu sagen, wie viel sie jetzt morgens essen sollen oder was. Oder denen die Welt zu erklären. Aber einfach nur rumzufahren und zu sagen, ey, so fährt man hier Rad.

Speaker: Natürlich dann, dass die Watten vielleicht auf der Graden immer noch fehlen, aber dass man halt versteht, wie das alles irgendwie funktioniert. Oder wie man da richtig durchfährt und so. Das fand ich halt so faszinierend, weil ich dachte, dieser Moment war für mich so viel wert. Oder wie als ich mit Philipp diese eine Cross -Session gemacht hab. Ich hab in dem Moment für mein Gravelen so viel gelernt.

Speaker: Als ich bin aber vorher auch schon mal Cross gefahren, aber ich hab das verlernt, ist halt irgendwie natürlich. Und wenn jemand, der das mal richtig gut konnte und immer noch gut kann, der halt auch mit weniger Fitness Kurven fahren verlernt, vielleicht ein bisschen, aber es ist halt immer noch an dir drinnen. Und das ist halt geil. Und ich glaube, das würde so vielen gut tun, das vermittelt zu bekommen, immer mal wieder aufs Neue abseits von Heimtrainern, sondern halt dann von Leuten, die wirklich auch mal ganz vorne mitgefahren sind, die auch technisch einfach spitzenmäßig sind.

Speaker: Ja, schwer zu organisieren in dem großen Land. Ich bin auch manchmal hin und her gerissen, weil ich auch nie in so einer Struktur war. Also eure Lehrgänge und sowas habe ich eigentlich alles nicht mitgemacht.

Speaker: Ich bin auch in Nachwuchsklassen, nie in irgendwelchen Teams gewesen. Es gab mal das Fokusteam, wo ich drin war, da hat sich Jörg Ahrens um mich gekümmert. Das war natürlich gut jemand zu haben. Ich hatte natürlich einen Vater, der vom Cross kam.

Speaker: Aber vieles habe ich mir eigentlich irgendwie gefühlt selber beigebracht oder halt als Kind durch den Wald gefahren und so ist die Technik halt irgendwie nämlich übergegangen. Von der Geburt kriegt man die dann irgendwie doch nicht mit, glaube ich. Und ja, manchmal fehlt mir bei einigen Leuten so die Eigeninitiative. Die denken irgendwie, das kommt von alleine.

Speaker: Ja, es ist superschwer zu sagen. Gleichweise wie bei Philipp, der kommt natürlich nicht aus einer Radsportfamilie. Und da ist man natürlich auf Sachen angewiesen, wie in der Arbeit, die Stevens zum Beispiel macht. Du hast da sicherlich recht Eigeninitiative, aber noch also ich hab das.

Speaker: Auch wenn wir nur hören und sagen, Fotos, Videos, Erzählungen. Aber in Belgien und Holland gibt es ja diese Gruppen von vielen Profis, die sich treffen und zusammen crossfahren. Das gibt es ja einfach. Das gibt es natürlich in Deutschland wegen der Größe halt nicht. In Hamburg macht Jens Schwedler echt viel, muss man sagen. Aber natürlich haben wir sowas nicht. Wir haben unglaublich profitiert von dem, was Peter Weibel damals gemacht hat.

Speaker: Ich glaube, dass diese Generation, die da so erfolgreich war, nicht gegeben hätte, hätten wir nicht diese Reisen zusammen gemacht. Also das ist einfach ein interner Konkurrenzkampf, der automatisch entsteht. Wir haben uns da gegenseitig hoch gepusht. Ich glaube nicht, dass wir unbedingt talentierter ...

Speaker: sind als alles, was danach gekommen ist. Danach kamen ja auch paar gute. Du kannst mir nicht sagen, dass wir die goldene Generation war mit Talent gesegnet. Weißt du, was ich meine? Also es gab auch andere, die waren gut in den Junioren und sind dann so ein Tom Lindner.

Speaker: Ja, da gibt es definitiv die Fahrer. Auch jetzt bin ich die Benz, der jetzt zweimal Deutscher Meister bei New New On geworden ist. Der ist halt auch ein guter Straßenfahrer und ich glaube, deswegen wird er auch zweimal Deutscher Meister bei New New On. Der gewinnt letzte Woche noch einen Cross -Rennen in Belgien in Denamonde. Der gewinnt letztes Jahr als Erstjähriger auch schon einen Cross -Rennen in Belgien.

Speaker: Und das ist halt in Deutschland so die Frage, sind die Talente, die es definitiv gibt im Cross, Marco Brenner, Tom Lindner, bleiben die beim Cross? Gehen die auf die Straße? Warum kombinieren die das nicht? Da habe ich manchmal das Gefühl, die, die es könnten, hören auf mit Cross. Wie in Paul Voss zum Beispiel. Nee, aber die und dann bleiben halt die übrig. Dann bleiben aber halt die übrig, die physiologisch

Speaker: weil denen es vielleicht physiologisch nicht reicht. Und die sind dann irgendwie automatisch die besten deutschen Crossfahrer. Und das ist halt leider so.

Speaker: Ja, hat natürlich auch mal was mit Perspektiven zu tun. Ich habe dafür auch keine Antwort. Auf der Straße kann man tendenziell eher mehr Geld verdienen als mittelmäßiger Rennfahrer, als Crossfahrer mittelmäßig. Oder? Global gesehen schon, klar.

Speaker: Also bei Marco Brenner zum Beispiel hat es wahrscheinlich ganz gut geklappt. Ja, ist jetzt auch kein mittelmäßiger Straßenfahrrad. Nee, nee, ja, genau. Der ist schon ganz gut, er ist deutscher Straßenmeister aktueller. Der ist schon ganz gut. Aber natürlich, dass die keine dualen Karrieren machen, weiß ich nicht. Aber man muss an dem Ende trotzdem mit dem auch arbeiten, was da ist. Und wenn das vielleicht, oder am Ende nach, da nicht die Top -Talente sind,

Speaker: Trotzdem, aus allen kann man was machen. Ich würd auch nicht sagen, dass in Belgien einfach 50 Leute besser sind. Nee, jeder von den Jungs, die jetzt aktuell vorne ... Hat sich auch geändert. Früher gab's reine Crosse. Da war ich zum Beispiel ein Exot, der irgendwie noch gute Straßenrennen gefahren ist. Da gab's ganz wenige. Aber jetzt, alle Jungs, die jetzt vorne fahren,

Speaker: Ich finde es bei jedem Ergebnisse im Sommer, bei jedem. Ich gewinne alle irgendwelche Rennen irgendwo. Und jetzt, wenn man denkt, so ein E -Mail für Stringer, warum fährt der so stark, gerade auf so Strecken wie Namur und wo man jetzt noch, also auf so Wattstrecken, wo man richtig Power braucht. Ja, der Junge ist, auf der Straße ist der Bergfahrer, also der hat einfach

Speaker: Die Watt pro Kilogramm kann er einfach abliefern. Es geht halt immer noch ums Treten. Das sieht man an mir. Ich kann gut lenken, aber die Beine sind oft das Problem.

Speaker: Ja, auch das mit dem Lenken kriegt man heutzutage nicht mehr so in jungen Jahren mit. Aber das ist echt ein... Ja, ich glaube Eltern müssen viel mehr Initiative zeigen in allen Disziplinen vom Radsport. Und beim Cross, du kannst das eigentlich nur von deinen... Ich kenne viele, die nur von ihren Eltern lernen können, sagen wir es mal so. Und da ist die...

Speaker: Erfahrung ist uns natürlich nicht so groß im Cross und ... Ja, aber ich weiß ... Also, Frosty, du sagst ja, ich sollte jemandem zeigen, wie man um die Kurve fährt, wie man durch den Sand fährt. Klar kann man irgendwie Tipps geben, aber viele Sachen weiß ich noch gar nicht. Die mach ich einfach, weil ich mir selber irgendwie ... beigebracht habe. Also, durchs Machen einfach. Leute fragen mich oft, ey, wie springe ich denn hier so einen Bordstein hoch oder eine Hürde drüber?

Speaker: Sag ich oft, kann ich dir nicht sagen, du musst einfach anfangen, selber über kleine Sachen drüber zu springen, um dir selber das Gefühl zu ... Ja gut, aber guck mal, ja, Jupp, aber jetzt grade erklärst du mir, wie man's macht. Ja, aber das meine ich mit Eigeninitiative. Du musst halt ... Du kannst nicht Intervalle fahren gehen am Berg und dann erwarten, dass du ein guter Crossfahrer bist. Dann musst du halt, wenn du's nicht kannst, in den Wald fahren und da deinen Tag verbringen und Sachen immer wieder machen.

Speaker: Bis du es besser kannst. Du musst es selber machen. Du kannst nicht erwarten, dass einer kommt und das Talent oder wie man um eine Kurve fährt, in deinen Körper impliziert. Nein, das verstehe ich natürlich. Aber du sagst, du weißt nicht, wie du das erklärst. Du machst es gerade. Und das, was ich meine, ich verstehe, ich weiß genau, was du meinst, aber du kannst halt auch die Generation nicht mehr vergleichen. Wie ich es vorhin schon gesagt habe, wir sind halt auf dem Zimmer liegen, hieß es auf dem Zimmer liegen, hast halt Snake gespielt. Aber das machst du halt auch nur so und so lang.

Speaker: Du kannst dir halt jetzt einfach auch mit irgendwelchem Scheiß deine Zeit verbringen und dich mit gewissen Dingen vielleicht nicht mehr beschäftigen. Oder halt dieses Zusammenkommen ist halt in dem Fall einfach nicht mehr gegeben. Es gibt ja vereinzelte, muss man aber auch sagen, wird da richtig gute Arbeit gemacht. Bzw. im gewissen Alter, 15, 17. In Deutschland passiert ja auch wirklich richtig wieder viel was. Es ist nicht so, dass die Vereine nichts tun, die Eltern keinen Bock haben, was da passiert. Aber danach ist ja das Entscheidende. Danach passiert ja noch mal richtig viel. Und da brauchst du, finde ich, schon Leute, wo die Kids auch

Speaker: die was vermitteln können. Und wenn man sagt, man kann es nicht, aber genau, was du gerade erzählt hast, ist halt dieses Vermitteln. Und so Leuten halt auch mal zu sagen, ja, fünf Minuten lang, der war am Bergfahren, bringt dir halt nichts, wenn du nicht durch den Wald kommst. Das halt einfach auch erklären. Selbst für mich als 38 -Jähriger stelle ich das halt auch immer wieder verwundert fest, dass das was anderes ist.

Speaker: Weißt du, weil, weißt du noch, wie wir Hufer ließe? Wenn ich mit dem Plattenrad, ja, hätte ich an dir vorbeifahren können mit einem Bein, so ungefähr, weißt du? Weil so viel besser war der als du. Das wundert mich immer, wie man das irgendwie, ja, wie nur eine kleine Änderung der Strecke so einen großen Unterschied erzeugen kann, also, ja. Ja. Nee, ich mach's. Ich fahr mit den Kids um die Kurven, wenn Philipp, wenn Philipp den Trainingsplan schreibt.

Speaker: Ja, haben wir doch ein Deal. BDR, ich denke, ihr habt von Philipp auf jeden Fall mal die Postadresse, weil er schickt euch ja regelmäßig Briefe einmal im Jahr. Die kommen ja nicht an, ja. Die kommen ja nicht an, aber der fragt vielleicht noch mal nach auf seine E -Mail. Und ich glaube, die Nummer von Marcel Meisen habt ihr auch. Und dann meldet euch mal bitte bei den beiden. Und wenn ihr noch jemanden braucht, der einfach nur dummes Zeug quatscht und ja, einfach unnötige Anstelle gibt, dann bin ich auch noch dabei. Ich glaube, es wird so einen kleinen Knackpunkt geben jetzt. Ich glaube, in der nächsten, in der ersten Jahreshelfe wird ja

Speaker: darüber entschieden, ob Cross -Olympisch wird. Und das würde, glaube ich, nicht nur in Deutschland, sondern in ganz vielen Ländern einiges ändern, Gelder freisetzen und gucken wir mal. Ja, interessanter Punkt übrigens, das wollte ich auch noch. Du hast mir heute Morgen geschrieben, Jupp, dass Konva jetzt dreizehnmal polnischer Meister ist.

Speaker: Und in Tschechien hat Michael Borosch auch Stüber überholt. Der ist jetzt auch schon achtmal tschechischer Meister. Also in anderen Ländern ist da auch ein kleines Nachwuchsproblem, glaube ich. Ja, genau. Das ist nicht nur in Deutschland so, aber wir müssen uns ja mit uns selber kümmern. Und wenn es Olympisch wird, voll geil.

Speaker: Vielleicht mache ich es dann auch so wie Roger Kluge und versuche dann mit 42, bei dem bin ich sogar noch älter, nochmal Olympische Spiele zu fahren. Roger versucht nicht, der macht. Stimmt, der macht es dann einfach auch. Aber vielleicht versuche ich nochmal Olympische Spiele zu fahren. Dann streiten wir dreimal um den Startplatz.

Speaker: Ja, das wäre auch nicht gut. Das wäre auch nicht gut. Na ja, ich bin raus beim Streiten. Weisefeld, Hobby -Olympiade, Hobby -Olympiade. Aber das Gespräch ist schon sehr lang, aber ich möchte jetzt doch noch mal kurz auf das Karriereende von Philip Weitzleben hinaus. Pause? Ich muss richtig schiffen. Dann machen wir weiter. Aber dann kannst du dir schon Gedanken machen, wie viel du erzählen willst. Welche Karriere bin?

Speaker: Ja, genau. Also, nee, ich meine... Ja. Ach so. Ah ja, okay, ja. Ja, kann man doch mal Quatsch machen. Ach so, jetzt hörst du mich nicht. Wenn ich nicht ins Mikrofon rede, hörst du mich nicht. Ja, doch, das ging grad. Schneidet er jetzt selber, ja. Aber da kann ich den Tontechniker grüßen.

Speaker: Ja, schade. Ach, weiß ich nicht. Ich wollte den Tontechniker grüßen. Ähm... Benidorm oder was? Nee.

Speaker: So was mache ich nicht mehr. Okay. Nee, das ist auch... Aber die Stimmung soll doch gut sein, oder? Also ist irgendwie ein cooles Rennen oder nicht? Ja... Ja, Kurven halten. Und halt so steiniger Boden und trocken und weiss ich nicht. Ja, an sich ist schon gut was los, das stimmt.

Speaker: Okay, Philipp, also du hast wann deine Cross -Karriere beendet? Ich glaube sogar am 19 .11. in Clermachno offiziell, 19 .11. irgendeines Jahres, 17 an meinem Geburtstag, war in Clermachno. Aber gut, ist halt ein Hobby -Cross -Renn. Da habe ich jetzt in meiner Karriere wieder angefangen sogar mit dem Cross -Mania.

Speaker: Aber mein letztes internationales Rennen war in Gavere dann am Wochenende davor wahrscheinlich, auch 2017. Ja, weil ich weiß noch, wie wir beide

Speaker: Also wir kennen uns ja schon sehr, sehr lange und haben schon ein paar Sachen quasi dann erlebt zusammen. Und wir waren nämlich 2017 noch mal zusammen in Tschechien beim Toi Toi Cup in Zlani, wo ich mit dir zusammen hingefahren bin als dein Betreuer mit deinem Super Cupra damals noch, mit den gepimpten. Das Rennen hast du auch gewonnen.

Speaker: Und das war damals so, weil du als Forscher immer gesagt hast, du hast keinen Bock mehr. Das war so das Rennen, wo ich gehofft hatte, dass du quasi noch mal die Kurve bekommst. Die habe ich auch gut bekommen, weil das war dann irgendwie mit FMB -Reifen, die ging auch ganz gut. Aber das ist ein gutes Beispiel für ein Rennen, was man gewinnt. Und dann habe ich es aber irgendwie nicht so ernst genommen, dass ich es gewonnen habe. Aber ja, es ist schade, man hat da gewonnen und dachte, ja, zählt ja nicht.

Speaker: Und ja, dann ist es mir auch so richtig gezählt, hat es auch nicht, weil die Rennen danach waren auch nicht super. Und ich hatte, wie gesagt, für mich den Druck, da wieder vorne hinzufahren. Ich hatte ja bei jedem Rennen drei Leute bei im Wohnmobil, die mir geholfen haben, die ich auch ein bisschen bezahlt habe. Und die haben ja auch alle von mir, das hat dann auch keinen Spaß mehr gemacht, war auch ein Faktor.

Speaker: Die waren ja auch erfolgsverwirrend, so wie ich. Und dann schaukelte sie zum Beispiel mit denen da immer irgendwo hin. Aber wie gesagt, mir hat es auch nicht mehr gereicht und ich war auch nicht unbedingt in der glücklichsten Situation, damit in Belgien zu leben. Und dann hat sich der Gedanke immer weiter reingefressen. Hatte eine ganz schlechte EM auch in Tabor.

Speaker: Ergebnis hast du nicht. Und dann gab es am 11 .11., jetzt wissen wir auch, wann Gabriel war, am 12 .11. war es René Niel, wieder mal eine Nullnummer. Und irgendwie hat es dann wieder danach mit Tränen und so weiter, war auf einmal der Moment,

Speaker: oder war der Gedanke ganz deutlich, dass ich auf einmal aufhören würde und das natürlich dann immer befreiend. Und dann bin ich am Tag danach noch nach Gavere ohne Wohnmobil, weil ich dachte, ich habe keine Lust mehr auf diesen Riesenaufwand, damit ich dann

Speaker: 24er werde und bin dann mit meinem E30 Kombi mit einem Mechaniker in dem ganzen Kofferraum voller Räder nach Gavere geeiert noch, bin dann auch wieder nur dreckig geworden und hab dann angefangen meinen Umzug zu planen von Belgien nach Deutschland, weil ich in der Zeit schon eine Wohnung hatte in Deutschland und eine Wohnung in Belgien und immer hin und her geflogen bin. Also da hat sich, ich wollte am Ende natürlich auch irgendwie aus Belgien weg.

Speaker: Und dann gab es genau eine Woche später, glaube ich, das Cross -Rennen in Kleimachen an meinem Geburtstag. Und da war dann quasi mein Cross -Karriereende, was auch nicht von allen verstanden wurde, erstmal. Aber ich war damit super entspannt und ich hatte nicht unbedingt Zukunftsaussichten. Aber so ist es ja, wenn man sich einer Entscheidung sicher ist, dann ist es erstmal egal, was man dann nachmacht. Und irgendwie war das dann auch auf jeden Fall der richtige Schritt.

Speaker: Er war noch zwei komische Karriere. Also komisch fand ich das Karriere gar nicht. Das Cross, weil deine Emotion oder emotionaler Zustand war auf jeden Fall. Das sollte man schon aufhören, ja. War schon gut, dass du aufgehört hast. Für das Seelenheil. Aber danach haben wir bald noch eine einigermaßen erfolgreiche Karriere zusammen gehabt.

Speaker: Das siehst du auch nicht so, ne? Doch, doch, das hat mir Spaß gemacht. Ich als Trainer, genau, weil dann ab 2018 hab ich dich ja dann quasi gecoacht, bis du am zweiten Karriere endest. Eigentlich war es das erste Karriere, da kann ich kein riesiges Karriere enden, aber du bist ja einfach reingegangen in die Straßen. Ich wollte auch Straßenfahrer werden, genau, und natürlich am liebsten beim großen Team. Aber da war ich spät dran und bin ja dann bei P &S gefahren.

Speaker: Wie hießen wir dann P &S Metalltechnik? Wahrscheinlich offiziell nur bei Lars Wackernagel und eigentlich war das ein super gutes, lustiges Jahr, was ich auch schon mal öfter erzählt habe. Und ab da warst du schon mein Trainer und dann auch so die ersten interessanten Sachen über

Speaker: Ja, mich selber auch gelernt und über Training und hatte, wie gesagt, viel Spaß da. Und dann konnte ich dann nochmal, ja, schon eine halbwegs richtige Straßenkarriere da hinten ranhängen, weil ich dann inzwischen mein Ex -Cross -Team auch entschieden hatte, Straßen -Team zu werden. Ja, trotz deines Karriere -Endes im Cross sind wir dann noch vier Jahre Teamkollegen gewesen.

Speaker: Das weiß ich gar nicht mehr. Also ja, ich weiß noch. Ich bin auf jeden Fall mit deutscher Meister geworden. Oder drei Jahre, glaube ich. Ich weiß auf jeden Fall auch noch, wie ich als Sportchef bei LKT bei Renn war, wo Jupp keinen Bock drauf hatte, als Alperzin -Fahrer zu sein. Irgendwo im Osten, im Polen oder in Schäfing. Ja, das kann ich jetzt nicht unbedingt sagen. Ich wäre eigentlich gerne mehr gefahren.

Speaker: Ja, bei dir waren ja echt noch mal richtig gut bei dir, muss man sagen. Und da war das Karriereende, also das richtige Karriereende, das war für mich eher das Abrobte. Ja, das war das Gleiche, glaube ich. Das war eigentlich auch das Gewinn, woran lag, woran hat gelegen.

Speaker: Ne, für mich hat es auch, ich fahre ja immer noch nicht so gerne lange Rad und dann hat sich das herausgestellt, dass es doch echt nötig ist zum Straßenfahrer sein, dass man mal lange Rad fährt. Das war für mich ja zu groß. Ich hatte immer das Gefühl, ich hatte zu wenig Talent, um es so halb zu machen und da muss ich es richtig machen und hat mich zu viel gekostet. Und ich bin ja heute dann als Trainer da im Team und habe einen Job mit Nachdenken und bis jetzt macht mir das auch

Speaker: Mehr Spaß. Man muss als Profi übrigens auch sehr viel nachdenken. Das wird, glaube ich, auch oft unterschätzt. Man sollte nicht so viel nachdenken, glaube ich. Ja, aber es gehört schon eine gewisse Planung dazu, dachte ich jedenfalls auch damals. Aber heute weiß ich, dass man auch so einen Tag mit anderer Arbeit füllen kann. Jedenfalls liegt es mir eindeutig besser, als sechs Stunden Training zu fahren. Das hat mir echt mental nicht so gelegen.

Speaker: Ja, aber ja, da sind wir auch noch die, finde ich, schon sehr geile Szene. Also, ich wusste schon, dass du aufhörst, und es stand noch im Raum, ob du woelter fährst. Und da hast du dich auch dagegen entschieden, dass es Teamwörter ist, wo du fährst. Und du hast eigentlich vorher schon entschieden, dass du aufhörst. Und wie du dann halt noch bei Arctic Earth of Norway schön die Leute da alle in der Spitzengruppe immer eiskalt abkochst und die Etappe da gewinnst. Terpstra.

Speaker: Das ist auch so ein Memory mit Marcel und mir, weil wir da beim Arctic Race zusammen waren, wirklich als Teamkollegen, hätte ich jetzt fast schon vergessen. Ich kann mich eigentlich als Teamkollege nur an die Deutsche erinnern, aber jetzt auch noch ans Arctic Race. Und dann haben wir, ich habe irgendwie zwei Etappen gewonnen und habe eigentlich Bier getrunken vor zwei Etappen in diesem letzten Karrierejahr. Genau, Bookles de la Mayenne. Richtig.

Speaker: Das waren zwei Abende vor der Rundfahrt, aber dafür ein schweres mit so einem Leffe. Und dann mit Marcel abends auf dem Zimmer vor der letzten Etappe. Ja, auch noch irgendwie war das nötig.

Speaker: Und dann hatte ich auch noch die schwere Entscheidung zufällig, nach meinem Etappensieg, dass ich eventuell doch sowohl älter könnte. Ja, vorhin hattest du ein Vertragsangebot auch. Du hättest auch länger fahren können. Ach so, ja, die Entscheidung fiel mir nicht so schwer. Und dann haben wir noch gebrainstormt, Marcel und ich, ob man das machen sollte oder nicht, sowohl älter fahren. Aber in der Form, in der ich da war, das war auch nicht die perfekte Vorbereitung. Ich hab mich auch dagegen entschieden, es soll ja Spaß machen.

Speaker: Ratschfurt soll ja Spaß machen, wie ich immer sage. Ja, da muss man oft dran denken, gerade dann ist der Flow manchmal wichtiger als die Vorbereitung, finde ich. Also wenn man mental in guter Form ist, dann kann man das manchmal besser mitnehmen und läuft besser als wenn man sich jetzt Packpack vorbereitet hat und ist aber gar nicht heiß drauf. Definitiv.

Speaker: Ja, war auf jeden Fall auch ein interessantes Kapitel meiner Trainerkarriere. Ja genau, also wir haben angefangen 2018 und dann heutzutage hat ja bei einem größeren Team jeder einen Trainer vom Team, aber das war bei mir damals nicht so. Ich hatte dann mit Fossi das gemacht, 2018 bei Wackernagel und dann

Speaker: Einfach auch die drei letzten Jahre im Pro -Conti -Team damals. Und das lief auch ganz gut. Da haben wir uns auch noch mal kennengelernt. Und da musst du mir auch zustimmen, dass weiterfahren keine gute Idee war für unsere beide mentale Gesundheit. Ja, auch für die zwischenmenschliche Beziehung auf jeden Fall war es aber noch besser.

Speaker: Ja, die war drauf eingebogen. Ein paar witzige Sachen dabei. Aber es war auf jeden Fall so, dass das 21er schon in Erinnerung geblieben ist für mich als Trainer, weil ich viele Rennen, von denen du gefahren bist, guck mal in den Fernseher gucken. Man wusste, du warst alles so einen Jahr gehabt und man wusste, wenn du in einer gewissen Situation bist, dann kannst du einen Sieg mitfahren. Das war halt so geil auch als Coach zu sehen.

Speaker: So wie er halt, ne, buckele und dann Artik, wenn du halt, wenn du da, du siehst wie hinten, wie groß das Feld ist, wie schnell die fahren und das Loch wird nicht kleiner und du weißt vorne die Gruppe, irgendwie auch schon alle am Limit, er ist okay, heute ist gute Chance. So Ekelrennen. Weißt du was? Ja, das konnte ich, ja. Das konntest du halt echt richtig gut. Ja. Von daher, das war, das war schon eine gute Zeit. Prister Mann. Ja. Ja, Philipp ist mir immer eine Erinnerung geblieben als,

Speaker: Man hat immer gedacht, er ist irgendwie kein Killer, also kein Echter, so ein Sprint aus einer kleinen Gruppe oder so. Obwohl er nicht langsam war, aber wenn er in der Spitzengruppe war, hat er immer den Moment gefunden, noch alleine wegzufahren.

Speaker: Ja. So viele Etappen aus einer kleinen Gruppe, aber nicht im Sprint gewonnen, sondern alleine weggefahren. Das ist halt Instinkt, ne? Ja. Das ist einfach Instinkt. Ja. Das ist auch Nachdenken. Ich weiß, bei jedem Mal, weiß ich immer, ich hatte schon einen Plan. Okay, da war ein bisschen ... Aber das ist Instinkt. Also das, was du mit Herbstreiter gemacht hast, ich glaub, das ist dem auch nicht allzu oft passiert. Der hat natürlich auch nicht mal seine Sahnejahre gehabt, aber das war schon ...

Speaker: Also da sind auch paar andere abgefallen vorher und hinten haben die auch schon versucht euch einzuholen. Also war schon... Haben wir uns nicht beide die Etappe angeguckt in Finnland da, Marcel? Die Zielankunft? Ja, da hast du es auch gemacht. Da hast du ja schon gesagt, ja ich wusste genau wo ich wegfahren, dann bist du genau da weggefahren. Und jetzt nicht auf Power, sondern auf so, dass die anderen irgendwie... Ja, auf Kurve und Überraschungen, ja.

Speaker: Ja, muss man machen, muss man sich mit beschäftigen, wird auch oft unterschätzt, ja. Da hatten wir ein ganz gutes, ich glaube, Philipp erste Etappe gewonnen, Marcel zweite Etappe gewonnen. Und GC, Alter. Genau, GC gewonnen, beide hatten wir das gelbe Trick holen während derselben Rundfahrt. Es ist bald die Chain Tour oder was? Ja.

Speaker: Ja, nice. Habt ihr noch irgendwas, worüber ihr reden wollt, was ihr hinzufügen möchtet? Ich hab euch ja schon davon überzeugt, Bundestrainer zu werden. Eigentlich echt nicht. Eigentlich echt nicht. Also, mit jungen Cross -Fahrern zusammenarbeiten übrigens gerne. Ich versuche auch da grad, oder nicht grad, schon immer, links und rechts zu helfen, wo es geht und wo es die Zeit erlaubt. Mir geht's nur um Junge. Ja, aber ... Ich hab keine Hilfe bekommen.

Speaker: Du bist auch nicht mehr jung. Ja, ich wäre auch echt gern bei der deutschen Meisterschaft gewesen, aber ich hatte leider andere Einsätze. Aber ich hoffe, dass wir das demnächst nochmal hinbekommen.

Speaker: Ich hab vor der Sendung eine alte Fotogalerie gemacht, mit Highlights, die ich auf der Festplatte hatte, und guck die grad durch, ob man da noch erwähnenswerte Sachen findet. Ja, da werden wir auch die besten Videos, wenn das möglich ist, und Fotos auch, wenn das möglich ist, hier unter dem Post bei Instagram. Show Notes oder so. Nein, nicht Show Notes. Okay, schade. Ich wollte das Wort mal sagen. Wir machen bei Show Notes einen Dropbox -Ordner rein, wo Leute einfach drauf zugreifen können.

Speaker: Er könnte man natürlich auch machen. Nee, ich haue das in die Instagram Instagram Post zu der Folge. Da machen wir die besten. Die machen wir die Auswahl rein. Die Highlights. Sonst fällt mir nicht mehr ein. Wie gesagt, ich habe festgestellt, dass es meine Lieblings Radsport Disziplin ist. Und es gibt ein Glück hier in der Nähe genug Rennen, wo man dann teilnehmen kann als Hobbyfahrer.

Speaker: Und ich freue mich, dass es das gibt. Ich gucke es auch gerne im Fernsehen. Aber es ist echt unglaublich schwierig zu coachen. Sowohl Erwachsene als auch, wie wir eben schon besprochen haben, den Nachwuchs. Aber zum selber fahren ist es das Beste und bringt ja nicht weiter auch. Jupp. Das war nämlich ein Schweigen. Letztes Rennen WM? Letztes Rennen WM. Drei Rennen noch. Zwei Weltcups, eine WM.

Speaker: Eine WM, wo ich mein, oder wo ich Fünfter war bei der EM, wo Philipp Europameister geworden ist, glaube ich, in Lille war. Aber ich denke mal, die Strecke wird schon anders sein. Location glaube ich dieselbe, aber ja, gucken wir mal. Und dann? Nach Hause fahren. Und dann? Dann nach Hause fahren.

Speaker: Und dann froh sein, dass man nicht mehr muss. Da hatten wir den Tag auch schon mal gesprochen. Du sagst mir, es wäre ziemlich cool, nicht mehr diese ganzen Gedanken zu haben. Was muss ich, was passiert, wenn ich das mache? Und was muss ich alles achten? Es fällt natürlich erstmal alles weg. Genau. Und ja, mal sehen, was danach kommt. Also keine Angebote und keine Orientierung.

Speaker: Ne, Angebote keine, Orientierung, also wie gesagt, irgendwas, also ich glaube, Frosier ist ja der einzige, der jetzt schon mal sportlicher Leiter war. Ich glaube, sowas wird mir liegen und Spaß machen. Aber ja, da muss man noch die Möglichkeit für kriegen. Deswegen, ich lasse es da ruhig angehen. Hab da auch die Möglichkeiten zu, mir keinen Stress zu machen, irgendwas arbeiten zu müssen. Deswegen schauen wir mal.

Speaker: aber da lassen wir uns einfach alle gemeinsam hoffen, da kann man sich drauf einigen, dass im Sommer entschieden wird, dass Cross -Olympisch wird und dann mit dem Grab wieder aufhört, endlich. Dann fahre ich höchstpersönlich nach Frankfurt und helfe dir dabei, die Stellenausschreibung auf dich anzupassen.

Speaker: Wie gesagt, die alten Zeiten waren gut. Manchmal vermisse ich sie, um ehrlich zu sein. Die Trips nach Belgien. Das war schon eine gute, unbeschwerte Zeit, muss man mal sagen. Hat schon noch Bock gemacht. Ja, zumindest so. Mir auch, glaube ich. Glaub ich.

Speaker: Ich hab dann null nachgedacht in dem Alter irgendwie. In dem Alter nicht mal nachgedacht. Aber dann lag's vielleicht. Also im Nachhinein waren das schon ziemlich gute Zeiten. Okay, dann falls ihr es bis hierhin geschafft habt, dann gratuliere ich euch, dass ihr diese wahrscheinlich gekürzten dann doch nur zwei Stunden geschafft habt. Vielen Dank an euch beide. War meine Ehre. Marcel, dir noch viel Glück bei den letzten Rennen.

Speaker: Und sehe ich dich also nicht mehr. Nur Glück, nur Glück wird mir da nicht helfen. Gute Beine, was auch immer, was immer du brauchst, Marcel. Aber treffe ich dich bei irgendeinem Gravel -Rennen an? Willst du teilnehmen? In Aachen bin ich ein bisschen eingebunden. Also jetzt werde ich auf jeden Fall anwesend sein, sagen wir mal so. Gravel -Rennen, ja, wenn du meinen Support brauchst hier in der Nähe in Hoferlise, dann kannst du mich gerne anrufen. Okay.

Speaker: Dann hören wir uns. Tschau. Tschüss.

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