Zencastr
00:00:00
00:00:01
Speed1x
Format
Share
Embed
Report

Der Wechsel mit Anatol Sostmann

Autsaid - Gravel Podcast
Autsaid - Gravel Podcast

8,957 plays · Jan 8, 2025

Transcript

Speaker: Ja, hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge des Outside Podcasts. Ich hoffe, ihr seid gut ins neue Jahr reingekommen und hattet per erholsame Feiertage. So ein neues Jahr bringt ja oftmals Veränderungen mit sich und so ist es auch bei mir der Fall. Vielleicht habt ihr es schon mitbekommen, entweder über Instagram, Social Media, wie auch immer, aber ich habe ja Ende des Jahres angekündigt.

Speaker: dass ich Orbea verlassen werde und mich einer neuen Marke anschließe. Die neue Marke ist Rosebikes, worüber ich mega happy bin. Ich möchte mich aber erstmal bei Orbea bedanken für die letzten drei Jahre, für die sehr, sehr gute Zusammenarbeit. Wir hatten viele Höhen, aber auch einige Tiefen, durch die wir da zusammengegangen sind und ich hatte eine mega gute Zeit. Ich gehe davon aus, dass man sich irgendwo nochmal wieder sieht. Aber erstmal vielen Dank für die letzten Jahre.

Speaker: Warum ich gewechselt bin hat mehrere Gründe, aber der wichtigste Grund ist sicherlich der direkte Support. Nicht, dass ich bei OBEA keine Unterstützung hatte, aber der Kraterunterstützung bei Rose ist dann doch schon nochmal ein anderer. Ich habe einen viel, viel direkteren Draht.

Speaker: zu Rose, sei es in Richtung der Marketingteams, der Ingenieure, Ideen, die ich habe, Veränderungswünsche, die ich habe, werden offen angenommen, diskutiert und man schaut, was man umsetzen kann. Von daher gibt es in diesem Jahr sicherlich auch noch einige Überraschungen, die ich euch präsentieren kann. Dazu hatte ich vom ersten Meeting an und vom ersten Treffen vor allem auch ein bisschen ein Gefühl, wie so ein, ja so ein Nachhause kommen hört sich ein bisschen hoch an, aber

Speaker: Ich bin hingekommen und habe mich von Anfang an aufgenommen gefühlt. Also so, als wenn man schon ewig bei einer Marke ist. Auch bei den ersten Gesprächen mit den Ingenieuren, was übrigens auch ein sehr, sehr junges Team ist. Aber auch genauso im Designbüro Marketing. Die ganze Marke an sich hat einen sehr, sehr jungen Auftritt. Und es ist vor allem auch das Gegenteil von dem, was ich jetzt erwartet habe. Nicht, dass ich dachte, es ist alles Alpbacken und so. Aber ich war auf jeden Fall positiv überrascht und, wie gesagt, seit den ersten Meetings.

Speaker: trägt sie es eigentlich sofort und macht einfach nur Bock mit den Leuten bei Rose in diesen direkten Austausch zu gehen. Ich werde ab jetzt das Backroad FF fahren, was deren Race Gravel Bike ist. Ich fahre das jetzt seit einem Monat und bin ja mega happy.

Speaker: Das Rad ist ziemlich geil, auch mit dem Setup, wie ich es jetzt habe. Und ich freue mich schon, euch in den nächsten Monaten die verschiedenen Setup -Möglichkeiten von diesem Rad zu präsentieren, wie ich es auch schon bei OB immer gemacht habe. Und ich bin davon überzeugt, dass mir das Rad auch helfen wird, um nochmal einen Schritt nach vorne zu machen. Und vielleicht auch, dass die Marke mir helfen wird, in einigen anderen Bereichen auch nochmal einen Schritt nach vorne zu machen. Von daher bin ich mega happy mit dieser Vertragsunterzeichnung und mit dieser Partnerschaft über die nächsten Jahre.

Speaker: Aber nun zur heutigen Folge. Mein Gast ist Anatole Soestmann. Anatole ist 41 Jahre alt und der Director Brand and Product bei Rosebikes. Mit Anatole rede ich kurz über die Geschichte von Rose, wo diese Marke eigentlich hergekommen ist und wie die entstanden ist und dass es dann am Ende doch mehr ist als nur ein Versandhändler. Dann welchen Marktanteil eigentlich Gravel mittlerweile hat im Radsegment und welche anderen Neuverpflichtungen es sonst noch gibt.

Speaker: Bevor wir aber zur Folge kommen, möchte ich euch gerne noch etwas mitgeben oder eine Info mitgeben. Und zwar hat der gute Sepp Breuer ja im letzten Jahr die Radtour gemacht durch ganz Europa, also von oben im Norden bis ganz nach Süden nach Portugal gefahren und wurde dabei von einer Kameracrew begleitet.

Speaker: Diese Doku könnt ihr am 31 .01. sehen, und zwar im Residenzkino in Köln. Da wird es die Premiere geben. Die Tickets dazu werden ab dem 9 .01. verfügbar sein. Das heißt, wenn ihr den Podcast heute schon am 8. hört, wo er rauskommt, können Sie sie leider noch nicht kaufen, aber dann halt ab dem 9. den Link zu den Tickets haue ich dann in die Show Notes am 9.

Speaker: Zusätzlich findet am 1 .2. ein Social Ride statt von Zeb Breuer, bei dem ich aber auch am Start bin. Dieser startet am Rose Store in Köln. Also falls ihr aus Köln seid, aus der Umgebung oder auch noch übernachten wollt, könnte es sich lohnen, weil ihr dann quasi an zwei Aktivitäten teilnehmen könnt. Also falls ihr Bock habt, auch da den Link findet ihr am 9 .1. hier bei mir in den Show Notes. Nun aber zur Folge.

Speaker: Hi Paul. Hi. Ich habe gerade in der Einleitung schon ein bisschen erklärt, wer du bist und versucht zu erklären, wer du bist. Was ist denn gesagt? Ich war nicht dabei. Aber ich werde es dann ja hören. Dein Alter und deine Jobbeschreibung, weil den Rest über noch mehr Informationen kommt bei dir auch nicht so richtig ran, was ich interessant finde.

Speaker: Man ist ja eigentlich gewohnt, dass man einen Namen googelt und dann sehr viel herausfindet. Bei dir ist das schwieriger. Auf LinkedIn sieht man so ein bisschen, was du schon mal gemacht hast, bevor du jetzt bei Rosa gelandet bist. Aber sonst, der Werdegang war dann schon schwerlicher. Du hast mir aber vorhin schon auf dem Weg, als wir zurück waren, vom Mittagessen schon ein bisschen was erzählt. Das kannst du gleich noch mal in der kürzeren Variante wiederholen, wenn du möchtest. Na, ich versuch's, ja. Genau, aber erstmal, wo sitzen wir eigentlich?

Speaker: Ja, wir sitzen bei mir im Büro und das Ganze ist in Bocholt bei uns hier in der Verwaltung. Wir haben hier drei Gebäude, die letztendlich relativ nahe aneinander liegen. Das ist einmal hier dieses Verwaltungsgebäude. Da sitzen tatsächlich auch meine ganzen Teams, also die verschiedenen Experience Teams, die sich um Rays Adventure

Speaker: Adrenalin und Mobility kümmern, mit Brandmanagern, Produktmanagern, da sitzen Ingenieure, also alle, die letztendlich an der Produktentstehung und der Produktvermarktung arbeiten. Und dann sitzen hier zusätzlich natürlich noch Geschäftsführer, Buchhalter, Personaler,

Speaker: Alles, was man braucht, um so einen Laden hier am Laufen zu halten. Und dann waren wir gerade ja drüben im Laden. Da haben wir auch eine Gastro.

Speaker: Und in der Biketown arbeiten aber auch schon 80, 90 Leute. Ja, die ist auch seriös groß. Ja, genau. Da ist auch so ein Klatsche, auf jeden Fall. Genau, und dann haben wir noch das Logistikzentrum, dass das noch nicht wirklich erspäht. Ich bin schon mit Auto dran vorbeigefahren, genau. Genau, hier vorne. Und auch nochmal Heimat von über 200 Leuten eigentlich.

Speaker: Ich hatte es gerade schon angesprochen, wenn man mich von der Rose, wie nennt ihr das genau? Biketown heißt der große Name. Wenn man von der Rose Biketown rüberläuft in das Verwaltungsgebäude hier, läuft man an so Schildern vorbei, wo Rose City drauf steht. Die sehen aber anders aus als eure Rosologos. Magst du mal kurz erklären, was da der Unterschied ist?

Speaker: Ja, das ist echt spannend. Und am Ende auch wirklich der Gründungsgedanke von Rose Bikes oder der Rose Bikes GmbH. Ursprünglich ist Rose eine richtige Brüdergeschichte, so wie Adidas und Puma. Aldi. Aldi. Ja, also es gibt viele prominente Beispiele auf jeden Fall. Und haben wir gerade schon gesagt, vielleicht liegt darin auch ja die Kraft irgendwie.

Speaker: so Unternehmen aufzustellen. Nee, das war tatsächlich ein Fahrradladen. Ein Fahrradladen auch in ja schon vierter Generation oder so. Geht zurück auf eine über 100 -jährige Geschichte mittlerweile.

Speaker: Aber Erwin und sein Bruder Walter hatten damals hier einen ziemlich großen, gut laufenden Fahrradladen, waren sogar zeitweise mal bester Piaggio -Händler Westdeutschlands oder so. Da wurden auch mal Roller verkauft.

Speaker: Die ZDG, die uns ja auch ein Begriff ist, oder vielen Fahrradfahrern auf jeden Fall, die war damals interessiert, die beiden halt mit in so einem Gründungsausschuss zu haben. Und unser Senior, der Erwin Rose, der war damals der größte oder begeistertste Rennradfahrer.

Speaker: Und denen haben die losgeschickt, um so eine Art Produktmanager zu machen und Vorschläge einzureichen, wie denn so Fahrräder unter einer Art Eigenmarke aussehen können. Und dann kam er zurück von seiner Reise zu irgendwelchen italienischen Stahlrahmenherstellern und Komponentenherstellern, die zu großen Teilen noch in Europa saßen.

Speaker: und hat dann Vorschläge vorgestellt, aber die Räder kosteten dann halt 2 .000, 3 .000 DM. Hast du da am eigenen Zeit sehr viel Geld? Ja, es war viel Geld, aber ein Rennfahrer musste halt schon so viel Geld für ein Rennrad ausgeben.

Speaker: Aber sie haben ihn halt sehr stark dafür gescholten und haben gesagt so, nee, das hast du wohl falsch verstanden und damit können wir nichts anfangen. Weil die wollten eigentlich tatsächlich so Replika -Bikes machen. Also damals waren ja noch so im Fahrwasser von Eddy Merckx und so, also war ja auch riesengroße Namen wie Inno und so, die einfach ganz prägende Figuren waren.

Speaker: bei den Radsportfans halt für super viel Begeisterung gesorgt haben. Aber nicht jeder konnte sich so ein Fahrrad leisten. Viele wollten so aussehen. Und sie wollten eigentlich so Fahrräder verkaufen, die so aussahen wie so Rennräder.

Speaker: Ja, da gab es noch ein kleines Missverständnis, aber das hat dazu geführt, dass er, wie gesagt, macht einen Scheiß doch alleine. Ich verkaufe Fahrräder, mit denen man Rennen bestreiten kann. Und diese Bekenntnis zum Rennsport ist eigentlich ganz cool, weil das ja so ein bisschen unser Gründungsgedanke und damit halt auch unsere DNA ist. Also wir machen keinen Bullshit, der irgendwie nur cool aussieht, sondern am Ende ist es seriöses Material, mit dem man wirklich was anfangen kann.

Speaker: Ja, genau, wir kommen nachher da auch noch mal drauf zu sprechen. Aber ich fange normalerweise die Folgen immer an mit einem A - oder B -Fragenspiel. Und wie vorhin schon eingangs erklärt, ist es normalerweise mit Fragen, um so ein bisschen mehr was über jemanden rauszufinden. Wie gesagt, bei dir war es schwer.

Speaker: Dinge aufzuschreiben, weil ich einfach raten musste, ob die passen könnten oder nicht. Aber ich fange einfach mal an. Ich bin gespannt. Sag gerne einfach das Wort, was dir am meisten zu sagt. Einfach oder zweifach? Einfach. Flatbar oder dropper? Boah, das ist schwer.

Speaker: Ich glaube, ich kann da nicht darauf antworten, weil da liegt am Ende, glaube ich, so ein bisschen meine Kernkompetenz, dass ich mich da nicht unterscheiden muss oder nicht entscheiden muss. Aber wir können ja nachher mal kurz drauf zu sprechen, wie du eigentlich zum Ratschpark gekommen bist. Ja, Flatbar. Okay. Wenn du jetzt Choppa gesagt hättest. Filtercafé oder Espresso? Espresso. Wein oder Bier?

Speaker: Auch wieder schwer, die Entscheidung. Beides. Ja, erstmal Bier. Ja, Bier. Bier. Langfristig oder kurzfristig? Langfristig. Schwarz oder weiß? Kann viel Bedeutung haben, ne? Ja, das...

Speaker: eher schwarz. Design. Ich war auch nie nur auf der White Knight oder so war es oder irgendwie. Ich bin jetzt auch nicht so der Jützer -Boy. Also schwarz. Okay. Dann sind wir uns einig. Auf jeden Fall. Ich bin auch eher Team Schwarz. Design oder Funktion? Ist das Gleiche. Rosen oder Tulpen? Ja, Rosen. Dienstlaken oder Bocholt?

Speaker: Es liegt sehr nahe aneinander, ne? Also ich hab das aufgeschrieben, weil ich hab in so einem anderen Podcast gehört, aber bist auch umgefragt, wo du herkommst. Und Dienstag dachte ich, okay, gut, das wird jetzt schon eine Stadt sein, die vielleicht nicht in der Nähe ist, aber das ist ja wirklich auf der Autobahn zu euch, so 10 Minuten von hier, 15 Minuten. Nee, nee, es ist eine halbe Stunde. Oder eine halbe Stunde. Aber schon...

Speaker: Ja, also ich komme ja aus Dienstlagen und ich schätze schon die Nähe zum Ruhrgebiet und nach Düsseldorf und so. Von daher kann ich mich da schwer gegen meine eigene Heimat entscheiden, also Dienstlagen. Und leider jetzt auch schon dann die letzte Frage. Unbound oder UCI Gravel Weltmeisterschaft?

Speaker: Obwohl ihr es schon gewonnen habt als Firma. Zwei Siege sogar in diesem Jahr. Ja, oder gerade deswegen. Wir haben ja auch heute beim Mittagessen kurz darüber gesprochen. Also ich bin schon tatsächlich, vielleicht kommen wir da auch nochmal an den Punkten, aber ich bin tatsächlich schon sehr stark über den

Speaker: Gravel -Sport, wie er auch entstanden ist, geprimed und nicht über die jüngeren Entwicklungen, die sich hier auf unserer Seite des Ozeans ergeben haben, geprägt.

Speaker: Für mich ist es schon noch immer dieses ins Outback reinfahren und der Abenteuergedanke, der wichtiger ist. Und auch dieses nicht ganz klar zugeordnete, nicht ganz durchinstitutionalisierte, das ist für mich ein ganz wichtiges Element im Gravel. Ein bisschen independent zu sein und zu bleiben. Und ehrlich gesagt ist es ...

Speaker: Anbauend aber eigentlich auch nicht mehr. Anbauend hat mir auch sehr viel Schein. Ja. Aber ja, ich verstehe natürlich, wo du herkommst. Ja. Okay, interessant. Aber dann erzähl mal bitte ganz kurz, wie du eigentlich zum Raspberry gekommen bist. Ich weiß es jetzt schon, aber der Bezirrener würde das auch mal interessieren. Das ist eigentlich eine ganz, ja,

Speaker: Eine kurze Geschichte daraus zu machen, ist schwer, aber ich versuch's. Also, ich bin schon seit eigentlich Urzeiten mit meiner Frau zusammen. Und die hat schon zu Schulzeiten in einem Fahrradladen gearbeitet.

Speaker: Damals als Schülerin war die da Aushilfe. Und da ließ ich das halt nicht vermeiden, dass wir da auch mal drüber gesprochen haben. Dann hat sie mir halt erzählt von Leuten, die da verkehrt haben oder von Dingen, die da passiert sind. Und darüber habe ich so eine gewisse Aufmerksamkeit auf das Thema bekommen. Also nicht, dass bei meinem Vater, Großvater und so weiter nicht immer schon irgendwie der Rosekatalog gelegen hätte. Damit bin ich natürlich auch groß geworden, aber bin damals kein Rad gefahren.

Speaker: Nee, aber da war ich halt so 15, 16 oder so.

Speaker: So viel zum Thema Langfrist. Also bin ewig mit meiner Frau zusammen. Und wir ... Ich bin dann ab und zu mal dahin und hab sie abgeholt oder so und kannte auch den Händler. Und dann hab ich schon ein bisschen Bock gehabt auf Radfahren auch. Und hab so immer mal irgendwie recherchiert. Dann gab's so die ersten ... Es gab halt so die ersten Internetseiten auch von Herstellern. Und fand das echt ganz spannend. Hatte aber keine Kohle dafür.

Speaker: Und dann ist meine Uroma verstorben. Und mehr oder weniger zur gleichen Zeit wollte dieser Händler auch ein paar Räder abstoßen, die er nicht verkauft hatte. Und hatte die dann meiner Frau und mir so zum Einkaufspreis angeboten. Und das hab ich dann irgendwie mal irgendwo fallen lassen. Und dann wurde mir dieser Fahrradkauf irgendwie mit 15, 16 oder so vom Erbe meiner Uroma sozusagen gestattet. Okay.

Speaker: Und da habe ich dann angefangen Mountainbiken zu gehen.

Speaker: Und hab das auch eine Zeit lang so alleine gemacht irgendwie. Und bin erst mal irgendwie so durch die Wälder gefetzt und in jeden Weg reingefahren. Also wirklich in jeden. Bis hin zu irgendwelchen Sex -Treffen -Parkplätzen, wo dann noch damals irgendwelche laminierten Zettel hängen von irgendwelchen Leuten. Aber da gibt es hier bei euch hier oben im Flachland auch relativ viele von, ne? Also es ist auch bekannt so. Jaja, also du kommst halt irgendwie auf einmal auf so eine Art Lichtung, da liegen da über so Taschentücher und Kondome und so.

Speaker: Ja, also ich bin einfach überall reingefahren. Von daher war ich auf jeden Fall erst mal so ein Abenteurer am Anfang. Aber das hat sich dann über ja damals noch so Internetbike -Community -Gruppen und so und auch das Fahrrad, das war damals ein Hardtail, so ein Race -Hardtail.

Speaker: auch dahin entwickelt, dass ich dann so einen Marathon Koskantri -Rennen gefahren bin. Und da das irgendwie von der Anlage vielleicht nicht so schlecht war und ich dann irgendwie nicht ganz unerfolgreich war, hat sich das dann so intensiviert und habe ich halt mehrere Jahre halt wirklich so

Speaker: Ja, muss man schon sagen, schon so eine Art Askeze und voll into it. So ein Radsport -Ding mit, ja, du kennst das alles mehr als ich, Leistungsdiagnostiken und Bike -Fittings und ich esse hier keinen Zucker. Also ich war dann irgendwann auch relativ flott unterwegs. Aber habe auch gemerkt, boah, nach, weiß nicht, sieben, acht, neun Jahren oder so, jetzt fehlt mir irgendwie noch ein anderer Teil meines Lebens. Ja, okay.

Speaker: Gut, du bist dann zur Schule gegangen und hast dann irgendwann studiert. Was hast du eigentlich studiert? Ganz öde Betriebswirtschaft.

Speaker: Okay. Ja, also es ist aber eigentlich gar nicht so öde, wenn man ehrlich ist. Also es gibt ja auch ganz viele verschiedene, ganz viele verschiedene Themen. Und vieles ist halt auch eigentlich ganz spannend, so. Also viele auch psychologische Geschichten. Und der eigentliche Sinn und Zweck irgendwie von Wirtschaft ist halt auch, dass wir alle was zu essen und zum Anziehen haben. Das stimmt wohl, ja. Also es ist jetzt nicht so doof, aber klar, in erster Linie ist es jetzt erst mal recht langweilig.

Speaker: Aber mit welchem Ziel bist du in das Studium reingegangen, um was dann irgendwie am Ende zu sein oder wo zu arbeiten? Hattest du vielleicht ein Ziel da definiert? Ja, nee, tatsächlich nicht. Also ich muss auch echt sagen, ich glaube so mit Anfang oder Ende der Schulzeit oder so. Ich will nicht sagen, dass ich da irgendwie besonders planlos war oder so, aber ich habe das Gefühl, dass heute zum Beispiel die jungen Leute

Speaker: viel mehr im Plan haben und viel zielstrebiger sind. Ich bin echt erst mal so zur Uni gegangen, um zur Uni zu gehen. Mir war schon klar, ich will jetzt nicht irgendeinen Scheiß machen, aber ich hatte jetzt nicht vor Augen, ja, irgendwie so einen Traumjob oder irgendeine Traumbranche oder so. Okay, so war für dich Radindustrie eigentlich nie, also zu den Zeitpunkten zumindest noch kein Thema.

Speaker: habe ich nicht wirklich daran gedacht. Also ich glaube, das, was mit Sicherheit auch so eine der prägendsten Branchen war, war halt wirklich so die ganze ... ja, die ganze ... ja, Internet ... Welt, ne? Und da habe ich auch mal in so einem Start -up -Inkubator in München dann irgendwie über fast, ja, ich bin da ein bisschen hängen geblieben auch. So mitten im Studium habe ich mal anderthalb Jahre in München verbracht und habe da so wirklich, ja, jungen Internetfirmen

Speaker: geholfen, also soweit ich den damals helfen konnte. Oder beim Wachsen zugeschaut auf jeden Fall. Und das hätte auch mit Sicherheit ein Weg sein können. Hätte mir nicht jemand aus der Mountainbike Racing Community irgendwann mal so eine Stellenausschreibung von einem großen amerikanischen Fahrradhersteller geschickt.

Speaker: Ja, okay. Du bist dann irgendwann in die Branche reingerutscht, wie schon gesagt hast, hast für einen amerikanischen Hersteller gearbeitet. Aber wie bist du dann Director, Brand and Product bei ROSO geworden? Und Anschlussfrage, was ist das eigentlich? Was macht ein Director, Brand und Product? Ja.

Speaker: Also was man glaube ich schon sagen kann, ich bin damals zwar mit Mountainbiking angefangen, aber jetzt gerade so die Jahreszeit, ich bin dann jetzt November, wenn du denen zeigst den Podcast oder ausstrahlst, dann ist es ein bisschen später, aber es wird ungefähr genauso matschig und kalt sein wie jetzt.

Speaker: noch kälter. Und das war halt so bei Mountainbiken immer so, wenn du dann irgendwie nach Hause gekommen bist und du weißt, wie viel von oben ist unten voll mit der Suppe, dann hat es manchmal ein bisschen genervt. Dann habe ich gesagt, ich friere lieber, als jedes Mal das Rad zu putzen und habe dann auch mit Rennradfahren natürlich irgendwie aus Trainingszwecken begonnen, hat mir aber auch Spaß gemacht.

Speaker: Das war das eine. Ich hatte aber auch immer schon Bock, weil die Mountainbike -Community, mit der ich dann auch häufig gefahren bin, die war jetzt nicht so racingfest gelegt. Da gab es auch, kennt jeder, also früher gab es auch genügend Leute, die so durchs Flachland mit ihren 150 -Millimeter -Bikes und Rucksäcken gefahren und so. Und dann sind die halt einmal im Jahr irgendwie in die Alpen und haben dann immer total geschwärmt. Das heißt, ich fand das auch super interessant.

Speaker: und bin dann ja letztendlich auch in der Schweiz gelandet zum Arbeiten und konnte dann den Radsport glaube ich in allen Facetten ausleben. Das ist mit Sicherheit ein großes Privileg gewesen, dass ich halt schon sehr

Speaker: viel Erfahrung im Mountainbike Racing oder auf der Straße sammeln konnte, aber dann auf einmal sich halt alles irgendwie möglich machen ließ. Also wirklich von Trail, Enduro, Downhill,

Speaker: Meine Aufgabe damals war, die deutschen Medien stark zu bearbeiten. Mit denen bin ich durch die ganze Welt gejettet und hab irgendwelche Presscamps besucht. Das war eigentlich egal, ich bin jedes Fahrrad gefahren.

Speaker: Ja, ich hatte da halt Bock drauf und ich hab jetzt auch nicht so doof angestellt. Ich bin jetzt heute nicht mehr der Schnellste auf dem Rennrad und ich bin noch nicht mehr der Schnellste auf dem Trail. Aber theoretisch kannst du mich irgendwie überall hinsetzen und ich kann so ein Fahrrad halt einigermaßen...

Speaker: gerecht bedienen. Und das war schon ganz cool, dass ich da zu einem einen Zugang gefunden habe und auch zu ganz, ganz vielen verschiedenen Menschen und Communities und Leidenschaften und ich verstehe die irgendwie alle. Also wirklich vom Asketen bis zum Mastbiker irgendwie habe ich, glaube ich, für jeden einfach ein Herz. Und ich finde einfach, dass jede Form von Fahrradfahren mega, mega viel Spaß macht und Bock macht. Also auch einfach durch die Stadt zu düsen irgendwie finde ich immer wieder

Speaker: Nice. Auf jeden Fall. Von daher, ich glaube, dass der Spaß in jeder Form von Fahrradfahren dazu geführt hat, dass ich einfach eine unglaubliche Motivation hatte.

Speaker: das auch hier einzubringen. Also ich bin dann tatsächlich mit meiner Frau aus der Schweiz zurück, weil wir Nachwuchs erwartet haben und wir gedacht haben, dass es definitiv am meisten Sinn macht, so das Netzwerk aus Freunden und Familie, um uns zu haben.

Speaker: Weil wir uns das eigentlich gar nicht vorstellen konnten. Jetzt so Fulltime für ... Nein, das hört sich bloß an. Aber wir haben das gerne in Kauf genommen, dass man halt auch Hilfe hat bei der Erziehung und bei der Kinderbetreuung. Ich glaub, das können alle Eltern da draußen verstehen. Weil wir sind damals halt auch wirklich viel Fahrrad gefahren. Meine Frau ist dann in dem ersten Jahr nach der Geburt natürlich nicht mehr so viel Fahrrad gefahren. Da muss man schon echt hart sein.

Speaker: Ich bin in der Zeit noch relativ viel gefahren, aber es ist danach auch wirklich weniger geworden. Ich hatte damit am Anfang auch echt große Probleme, auf einmal nicht mehr irgendwie 15 Stunden zu fahren, sondern ich bin nur noch zehn gefahren und irgendwann war es dann noch weniger. Aber über den Schmerz bin ich auch schon lange hinweg. Es ist völlig okay. Ich denk mir immer, ich hab letztens noch gelesen, bis zum zehnten Lebensjahr ...

Speaker: oder ich glaube, mit Abschlusseszenen lebst du ja. Das verbringst du 80 Prozent der Zeit mit deinem Kind. Und unser ist jetzt 8 ,5. Also ich bin seit 8 ,5 Jahren jetzt bei Rose. Und ich glaube halt tatsächlich, dass danach sich wieder so viel Freizeit ergibt. Das heißt vielleicht treffen wir uns ja nochmal, Paul.

Speaker: Bei der Seniorenmeisterschaft oder so. Stimmt, wir sind auf dem Alter gar nicht so weit voneinander entfernt. Wir könnten, glaube ich, sogar noch eine Seniorenklasse zusammen starten. Ich werde nochmal richtig reinhauen. Okay, also Sakska, du bist dann vor acht Jahren hier gelandet. Ja, genau. Also ich bin dann halt wirklich über so einen Kumpel, der damals Redakteur war, hier hin und habe erstmal als Head of Marketing angefangen.

Speaker: Ich bin damals mit so einer steilen These. Aber war damals Head of Mark. Also ich weiß, damals gab es, ich weiß nicht, war das schon nach der Red Bull Zeit? Hieß es da schon Ro? Jaja voll. Das war 2016, ne? Also da hießen die Räder schon

Speaker: schon jahrelang Rose. Genau, ich glaube, man ist ein bisschen zu Hintergrund wie ich. Also die Firma Rose, klar, ich kannte auch den Katalog, der lag auch bei mir zu Hause rum, hab wie alle dafür bestellt, Rose, Prüggelmann und so, die typischen Magazinen oder Kataloge. Und dann gab es Red Bull, die Eigenmarke. Genau. Und dann hat man das Gefühl, es ging erst mal nach Red Bull, war irgendwie wie so ein richtiger Dip, und dann hat irgendwann Rose angefangen. Ich weiß nicht, ob das fließender Übergang war, und der wurde einfach nicht wahrgenommen von mir so.

Speaker: Oder ob es da wirklich einen Dip gab, auch innerhalb von dem Unternehmen, wo man was Neues aufbauen wollte. Ja, wie gesagt, das war halt wirklich so, dass Red Bull im Nachwuchs... Bist du auch Red Bull mal gefahren im Nachwuchssport? Ich bin nie Red Bull gefahren, aber halt... Dann bist du einer der wenigen, die nicht Red Bull gefahren sind. Genau, aber wir hatten halt LKT in Ostdeutschland. Die sind Red Bull gefahren, dann Gerald Schuhleck wird auf dem Red Bull deutscher Profimeister.

Speaker: Ja, es war schon echt auch, würde ich sagen, eins von Erwins, also Erwin Roses, unser Senior, großes Steckenpferd, so die Nachwuchsförderung. Dann hat er immer den Schmerz gehabt, dass die ganzen Jungs, die dann ins Profilager gewechselt sind, nicht mehr irgendwo Red Bull gepriesen haben. Aber es ist halt blöd, wenn du eine Verpflichtung hast zu einer anderen Marke, dann kannst du nicht erzählen, wie toll Red Bull ist.

Speaker: Ja, tatsächlich war die Story ganz gut so und ich glaube auch, dass die Marke, ich weiß nicht, wie sie heute funktionieren würde, aber sie war auf jeden Fall für die Verhältnisse damals, bevor der Energy Drink so in aller Munde war, wortwörtlich attraktiv.

Speaker: War das doch der Grund, weshalb der Name geändert wurde? Wegen der Verbindung? Genau, also wollte ich gerade erzählen. Matteshits, also der Red Bull Erfinder, ne Erfinder sei ich nicht, das ist ja ein Thai Rezept, aber der, der das hier in Europa dann letztendlich oder der es zu der Marke gemacht hat, die es ist.

Speaker: Der ist irgendwann hier angeritten und hat gesagt, hier Erwin Rose, ich finde das super, was Sie machen, aber ich möchte die Marke Red Bull in allen Markenklassen. Marken werden in so Nizza -Klassen geführt. Das heißt, du kannst deine Marke anmelden, zum Beispiel für Bekleidung, für Autoteile und so weiter.

Speaker: Und dann hast du halt in so einem bestimmten Warenbereich die Marke beschützt. Aber der Anspruch von Red Bull, Austria war natürlich, und wenn man sich das heute anguckt, wie breit die tätig sind, dann ist es auch verständlich. Also die wollten jede Markenklasse mit ihrer Marke besetzen. Und da haben sie halt auch für bezahlt.

Speaker: Ja, wie ich gerade schon gesagt habe, wer weiß, zu welchen Verstimmungen es irgendwie noch gekommen wäre, er hätte Erwin damals die Marke nicht abgegeben. Und insgeheim wollte er immer schon mal Rose auf dem Fahrrad drauf schreiben.

Speaker: Ja, das war glaube ich so 2008. Es gab dann auch so eine weiche Übergangsphase. Ich glaube bis 2009 oder 2010 mussten dann alle Räder umgelabelt sein. Ja und dann begann das halt auf Rose.

Speaker: Aber damit hatte ich eigentlich nix zu tun. Ich hab mir das immer dann ab 2010 bei Track irgendwie aus so einer anderen Brille oder mit einer anderen Brille angeguckt und hab halt gesehen, dass halt ja Rose, Canyon,

Speaker: Boah, wer gehört denn noch dazu? Radon, Cube, so die Direktfahrsender und Cube jetzt nicht unbedingt, aber die Distributionsweltmeister, die haben da alle Räder in die Tests geschickt. Damals waren ja wirklich so Magazin -Tests noch irgendwie ein großes Ding.

Speaker: Dann haben die alle da Räder in den Test geschickt. Da habe ich mir gedacht, da kannst du bei uns nicht mal einen Rahmen für kaufen für so ein Rad, was da die Tests gewinnt. Und das hat mich halt schon genervt. Aber auf der anderen Seite habe ich auch immer gedacht, mein Gott, die sehen aber auch echt dementsprechend so aus, damit würde ich mich nicht blicken lassen.

Speaker: Und als ich dann Ende 2015, Anfang 2016 hier angefangen habe, mit Rose zu sprechen, war auch wirklich meine Aussage so, ey, ich glaube daran, dass wir technisch gute Fahrräder haben. War ja auch so. Aber wir müssen die unbedingt anders aussehen lassen und wir müssen die auch anders vermarkten. Das muss irgendwie ins Hier und Jetzt gerückt werden. Und dann können wir auch doppelt so viel verkaufen.

Speaker: letztendlich dafür mehr als nur Lackierung und Fotografie notwendig waren.

Speaker: ... sondern eigentlich ein kompletter ... ... kultureller und organisationaler ... ... Wandel des Unternehmens. Habe ich nicht ganz vermutet. Ist aber ... ... ist aber passiert und ... ... ja das ... ... Rosebikes, in dem wir heute sitzen ... ... ist definitiv nicht mehr das, was es vor ... ... acht Jahren war. Und was ist dann genau deine Aufgabe jetzt ... ... als Director Brand und Product? Ja ...

Speaker: ... die Produktentwicklung zu ... ... zu leiten beziehungsweise zu ... ... leiten zu lassen. Und ... ... der Marke letztendlich ein klares Gesicht, ... ... eine klare Linie zu geben. Also das sind alle ... ... Produktabteilung und ... ... das Brandmarketing ... ... bei mir ansässig.

Speaker: Wir führen die Marke mit einer Designphilosophie, die letztendlich eigentlich auch ein übergeordnetes Ordnungsschema für die gesamte Organisation ist. Das ist Experience -Based Design. Das ist halt so ein Modell, das hast du ja schon bei Movement mal gehört, hast du gesagt, das wir gebaut haben, mit dem wir ja Rider -Centric, Human -Centric,

Speaker: agieren können. Das heißt, wir fangen immer da an zu überlegen, warum setzt sich ein Mensch eigentlich aufs Fahrrad? Und von dieser Fragestellung ausgehen, was motiviert die Leute, was inspiriert die, fangen wir an, Produkte zu entwickeln, Kommunikationen auszurollen.

Speaker: Und so sind wir auch organisiert. Das heißt, ich habe aktuell vier Teams, die die Marke sozusagen in verschiedenen Experiences führen. Also ein Race -Team, da sind alle schnellen Räder drin, mit denen man Wettkampf betreibt.

Speaker: Also Backroad, FF, X -Lite und PDQ. Und dann haben wir ein Adventure -Team. Da sind vor allem natürlich die Gravel Adventure -Plattformen drin, die eigentlich halt unter Backroad laufen.

Speaker: Und dann haben wir ein Adrenalin -Team. Da sind dann halt wirklich die Mountainbike -Disziplinen drin. Und da sehen wir auch echt eine große Chance einfach dem Mountainbiking dadurch, dass es noch mal einfach eine Spur... ... wagemutiger inszeniert wird, auch noch mal ein neues Profil zu geben. Das ist ja auch tatsächlich der Unterschied. Also wenn ich einen Flat -Ball in der Hand habe, kann ich schon noch mal ein bisschen...

Speaker: gröberes Galenten irgendwie unter die Reifen nehmen. Du musst schon nochmal anders unterwegs sein, auf jeden Fall. Ja, und das ist, das wird halt häufig heute gerade so mit der Stärke, die Gravel zeigt, natürlich auch ein bisschen durcheinander gewürfelt. Und dann Urban Mobility. Und die Kategorie liegt mir auch voll am Herzen, weil du, ich und all die Leute, die irgendwie mit dem Radsport verbunden sind, die sind halt alles intrinsisch total motiviert, sich da drauf zu setzen. Und da fällt es uns jetzt

Speaker: Also es ist überhaupt nicht einfach, es ist nicht unbedingt einfach, aber wir können halt ganz gut benennen, warum wir uns da draufsetzen, wo die Faszination darin liegt. Aber Menschen zum Radfahren zu bewegen, die heute noch gar nicht Radfahren, das ist echt eine viel größere Herausforderung.

Speaker: Stimmung wird auch gefühlt immer größer, Leute davon zu überzeugen. Weil es halt viel mehr Möglichkeiten gibt, mobil zu sein als nur das Auto auch zum Beispiel, zum Beispiel. Ja klar. Klar, du kannst ja einfach auch so einen dürsigen E -Roller draufstellen.

Speaker: Ich weiß ja nicht, ob das jetzt über fünf Kilometer so angenehm ist. Wahrscheinlich nicht, aber ich meine, ich wohne ja in Berlin und da merkst du halt schon, dass natürlich diese Nutzung der Roller stark zugenommen hat, aber auch der Radverkehr stark zugenommen hat und Autoverkehr gleich bleibt oder auch gleich stark oder zunehmend und alles in einer Kombination noch nicht so richtig miteinander harmoniert und funktioniert.

Speaker: Und ich glaube, dass das Leute momentan eher noch davon abhält, ... ... wirklich auch bewusst aufs Rad umzusteigen, ... ... weil das Sicherheitsgefühl noch nicht so da ist. Und ich glaube, das heißt ja auch, ... ... die kann man sich echt bei den Movement Podcasts ... ... auch zu anhören, wo du ja auch zu Gast warst, ... ... da habt ihr auch schon viel darüber gesprochen, ... ... so Urban Mobility, ... ... liegt auf jeden Fall noch ein ziemlicher Weg ... ... vor der Politik und vor uns. Ja, Vollinfrastruktur ist da mit Sicherheit ein ganz wichtiger Punkt und ... ... das ...

Speaker: ist ja sowohl infrastrukturell als auch technologisch, liegen da noch ein paar Schritte vor uns. Ja, aber wir beschäftigen uns schon sehr stark auch mit dem Feld. Und wir haben da drei Experiences, die wir versuchen, irgendwo miteinander zu vereinen. Wir nennen die Comfort, Utility und Statement. Also am Ende

Speaker: wirklich Fahrradfahren für Leute, die eben nicht so eine Leidensbereitschaft haben, wie du zum Beispiel. Die brauchen halt eine ganz andere Ergonomie. Kennst du ja, wenn viele Leute zu so einem Fahrrad gehen, dann gucken die erst mal, wie weich ist eigentlich der Sattel.

Speaker: Aber man sieht ja dem Fahrrad auch an, wenn der Lenker so schön überhöht ist, wenn das recht kompakt aussieht, dann sitzt man da gemütlich drauf, dann lastet nicht so viel Gewicht auf den Händen. Aber auch, wie gesagt, etwas vom Fahrverhalten her, breite Reifen, damit man nicht irgendwie in einer Straßenbahn -Schiene kleben bleibt und so.

Speaker: ... einfach Schlösser, ... ... die an den Fahrrädern dran sind. Es gibt so viele Themen, die man ... ... in Sachen Komfort ... ... machen kann ... ... und dann Fahrräder auch nützlicher zu machen, ... ... also unter dem Gesichtspunkt Utility. Da gehört aber auch dazu, ... ... dass so ein Fahrrad einfach funktioniert. Also ... ... ich sag mal so, ... ... ein normaler Alltagsfahrer ... ... hat kein Bock seine Kette zu wachsen. Der ist wahrscheinlich mit dem Riemen ... ... irgendwie besser bedient ... ... und ... ... der braucht auch Schutzbleche ... ... und ein Licht, was immer dran ist ...

Speaker: Es hört sich relativ profan an, aber am Ende muss man eigentlich ganz schön viele Boxen checken, um so ein Fahrrad für jedermann in vielen Situationen des alltäglichen Lebens möglichst angenehm zu machen. Und wenn dann das Fahrrad auch noch

Speaker: dich gut kleidet und du dich wohler darauf fühlst, wie mit einem, weiß nicht, mit einem Lieblingskleidungsstück oder so. Und das Gefühl hast, boah, die Leute gucken und ich fühle mich gut dabei, dann setze ich halt noch lieber aufs Rad. Das stimmt wohl. Ich habe jetzt auch von euch schon das Hobo bekommen, das Stadtrad, was ich auch gerade

Speaker: schon fleißig am Tuning bin, habe auch schon Schutzbleche herangebaut und so, weil ich es halt auch alltagstauglich haben will und nicht als Coffee Racer, sondern als wirklich Nutzobjekt für die Stadt. Ja und habe schon Bock. Ja ich habe das tatsächlich, also ich habe es auch, es ist auch wirklich als meine absolute Lieblingsbike so für die City. Aber ich fahre es auch echt tatsächlich immer nur bei schönem Wetter, weil ich eben keine Schutzbleche dran habe.

Speaker: Ne, doch, ich hab das, ich bin ... ... mittlerweile, ich war früher auch immer ohne, aber mittlerweile ... ... ich, ich, ja, also für mich gehört das zu, ... ... ich finde das passt ans Rad auch gut dran, aber ja, ... ... ist halt, aber ich bin da halt auch so ein Typ, der meint, ... ... die meisten Leute gehen halt in den Laden, ... ... kaufen sich halt einfach ein Rad und lassen das halt so, ... ... aber ich bin da halt auch, ich mag halt dann auch so ... ... Dinge noch zu verändern, ... ... um es halt noch mal persönlicher zu gestalten. Auf jeden Fall. Ich, ... ... aber ich bin ja dann auch, ... ... also jetzt gerade so, die, diese ...

Speaker: Ja, Wege, die ich zurücklege irgendwie in die, ich weiß nicht, so oft fahre ich jetzt auch nicht in die Stadt, aber ich fahre dann irgendwie mal zum Kumpel oder irgendwie, ja, irgendwohin. Also so Wege bis zehn Kilometer oder so. Und ich muss echt zugeben, das ist so ein bisschen der Aufzug oder Fahrtreppen, wie heißen die, die Rolltreppen -Effekt. Also wenn dann da ein E -Bike in der Garage steht, dann

Speaker: ist der Griff zum E -Bike, der ist sehr verloggen, sag ich mal so. Das kann ich aber verstehen. Jetzt kommen wir auch gleich nochmal zum Gravel und Rennsport. Aber auch mal zum E -Bike ist es auch so, dass es wird ja auch so in der, wenn man so komplett davon unterwegs ist, denken die Leute ja, dass man sowas nicht geil findet. Aber ich finde halt auch E -Stadträder mega geil. Und ich kann, also ich sehe,

Speaker: den Nutzen da so groß und auch als einen relevanten Schritt für Leute, um überhaupt aufs Rad zu gehen. Und es ist halt einfach auch so komfortabel und selbst mit dem E -Mountainbike im Gelände. Es macht schon auch richtig Bock. Von daher ist es nicht automatisch nur, wenn man Radrennen fährt, hat man keinen Bock auf dem E -Bike. Also E -Bikes sind schon auch geil.

Speaker: Ja, also der ganze Hate, der teilweise den E -Bikes und natürlich vor allem auch so E -Mountainbikes und so entgegenkommt, das finde ich also völlig lächerlich. Nee, mittlerweile sind alle auch nicht mehr so ganz krass schwer, die Motoren gegen Smooth rein. Das macht schon auch Bock. Also da kann man jetzt nicht mehr so viele Argumenten finden, die da wirklich gegen sprechen. Ja, und wenn nicht nur ich, sondern halt ganz viele andere Leute halt einfach

Speaker: mit einem E -Bike viel mehr Fahrrad fahren und dafür das Auto stehen lassen. Ich glaube, dann haben wir alle daran gewonnen. Auf jeden Fall. Definitiv. Wir haben jetzt ein paar Mal schon den Movement -Podcast erwähnt. Du hast da einen Satz gesagt, den ich eigentlich für diese Folge auch ein bisschen als Überschrift nehmen will. Und zwar hast du gesagt, ihr wollt Gravel dominieren. Oder nicht dominieren, ihr wollt, ja doch, ihr wollt Gravel regieren. Ich glaube, du hast gesagt, ihr wollt Gravel regieren.

Speaker: Also quasi den Ton angeben. So habe ich es verstanden. Da ist noch eine Frage. Du hast diesen Satz in einem Interview gesagt, was dieses Jahr rausgekommen ist. Aber wann hast du diesen Satz so für dich definiert? Oder wann bist du damit zur Hose gegangen und gesagt, ey, das ist unsere Richtung?

Speaker: Vor allem, und dann auch noch, wann ist das erste Gravel da rausgekommen worden? Ihr wart da so mit den ersten, glaube ich, auch noch, die so... Ich weiß nicht, ob es ein rein... ob ihr die ersten wart mit so einem richtig reinrassigen Gravelbike oder einer der ersten?

Speaker: Genau, also darauf ist es auch gut zurückzuführen eigentlich, so die Aussage. Und wir sind 2018 mit einem Fahrrad rausgekommen. Es ist total krass, wenn ich überlege, dass das erst sechs Jahre her ist. Das kommt mir so vor, als wäre es halt länger her. Aber wir sind 2018 mit einem Rad rausgekommen, also mit dem ersten Backroad.

Speaker: und haben da wirklich Gravel Bike draufgeschrieben. Und das war ja zu einer Zeit, als sich viele, auch viele große Hersteller da einfach total schwer mitgetan haben, sich dazu zu entscheiden, ein Fahrrad dann auch wirklich Gravel Bike zu nennen. Und ich kannte das halt auch aus meiner Vergangenheit von dem großen amerikanischen Hersteller, der

Speaker: auch gesagt hat, Travel warum? Wir haben Rennräder, wir haben Mountainbikes. Was wollt ihr denn? Braucht man noch nicht. Aber ich habe das

Speaker: Anders ernst genommen oder ich habe es, glaube ich, ernster genommen. Aber ja, wenn 2008 rausgekommen ist, bis 2016 zur Firma gekommen, wann stand der Plan? Ich wollte das eigentlich schon früher machen. Aber wir haben ja gerade oder haben wir schon drüber gesprochen oder haben wir dann nur untereinander drüber gesprochen.

Speaker: über diese verschiedenen Bilder auch, die Gravel liefert, wenn man an den amerikanischen Gravel -Sport denkt oder an den jetzt auch europäischen. Die haben wir glaube ich nicht im Mikrofon drüber gesprochen. Genau, haben wir nach dem Essen drüber gesprochen.

Speaker: Also warum gibt's überhaupt Gravel? Und was ist so der Entstehungsgedanke? Und so wie ich es halt zu meiner Zeit, in der ich halt auch ab und zu in Amerika war, also beruflich da war, mitbekommen habe, das ist halt einfach, dass Personen, die den komplett durchinstitutionalisierten Radsport im Grunde nicht ausüben konnten, weil die Eintrittsbarrieren so dermaßen hoch sind,

Speaker: Dann hast du da die Rennserien, egal ob jetzt CRIT oder längere Strecken oder Mountainbike, Cross Country und so. Das war alles auf so einem hohen Niveau schon und die Leute waren dann teilweise in der dritten Generation da, haben ja selber ihr Rennen gefahren, dann sind die Kinder noch gestartet. Alles ist komplett

Speaker: ... organisiert und getunt und ... ... ich sag mal so, du kommst jetzt als ... ... Chubby, Altiler da an, ... ... findest das geil, aber wo willst du da anfangen? Und je spezialisierter solche Disziplinen werden, ... ... desto weniger inklusiv sind die häufig. Und Gravel ... ... ist eigentlich genau aus dieser Inklusion entstanden. Das halt all die Leute, für die in den ... ... durchspezialisierten Disziplinen kein Platz mehr war, ...

Speaker: Die haben sich halt letztendlich ihre eigene Welt geschaffen, in der einfach auch eine ganz große Freiheit geherrscht hat. Freiheit in der Klamotte, Freiheit auch in der Wahl des Fahrrads, in der Wahl der Streckenlänge und so weiter. Und das ist tatsächlich für mich auch eigentlich das Herzstück von Gravel. Diese Freiheit und auch die Freiheit im Ausdruck.

Speaker: Und da war halt, wie gesagt, die gesamte Industrie stark überfordert, das irgendwie einzuordnen, weil es eben nicht einzuordnen war. Ich glaube, dass wir mit dieser Idee, okay, Bikepacking, ein Abenteuer erleben und einfach mal raus.

Speaker: eigentlich ganz gut den Nerv getroffen haben damals. Auf jeden Fall war es so, dass ich auch damals in der Rolle, die ich damals hatte, schon in Richtung Produkt versucht habe, einen Einfluss zu üben. Das heißt, ich hatte in meinem Bewerbungsgespräch gesagt, wir müssen Color und Graphics machen. Und wir müssen Fotografie machen. Da schwebt er mir schon ganz gut vor. Ich will die Marke einfach anders ...

Speaker: ja, optisch, ästhetisch anders positionieren. Und das heißt, damals haben wir nicht nur das Logo geändert, sondern halt auch die Art und Weise, wie wir Fahrräder lackiert haben. Und dann hatte ich halt zum Glück auch die Aufgabe, ja, die Art und Weise, wie wir Fahrräder inszenieren, zu übernehmen. Und dann bin ich 2018

Speaker: sind wir dann halt, wie gesagt, mit diesem Ur -Backroad, nachdem ich, glaube ich, 2017 noch den Kampf gegen Erwin verloren hatte. Für Erwin war das eigentlich klar, nee, wir machen nicht Gravel, wir machen Allroad.

Speaker: Das war auch damals so, dass das Tourmagazin zum Beispiel auch so eigentlich glaube ich sogar gesagt hatte, Gravel kann man nur in den USA machen, weil da kann man halt irgendwie so ins Outback fahren, brauchen wir nicht. Wir Europäer so, wir Deutsche, wir machen Allroad.

Speaker: Auf einer schlechten Straße, das sehen wir noch ein, aber so Gravel, da fahrt er auf den Mountainbike. Da war ich ganz witzig. Und da hatte sich Abby noch so ganz gut dran gehalten. Aber die Stimmen wurden schon so lauter.

Speaker: Man konnte das dann schon auch antizipieren, würde ich sagen. Also jetzt so super progressiv war es jetzt auch nicht mehr 2018. Aber du hast recht, wir waren damit trotzdem einer der Ersten. Ich würde sagen, 2018 war schon noch ein Zeitpunkt, wo es ging natürlich ab einem gewissen Zeitpunkt sehr, sehr schnell. Ich würde sagen, so 19, 20 ging es dann schon sehr bezügig.

Speaker: Aber es gibt natürlich auch Hersteller, die sind jetzt auch erst mit den ersten richtigen Gravel -Rädern rausgekommen. Die hatten zurzeit noch einfach Cyclocross -Räder. Also von daher ist es auch nicht so, als wenn das schon seit vier Jahren in der ganzen Industrie vertreten ist. Das haben wir ja damals auch immer alle gesagt. Also wir haben ja das, was heute irgendwie Gravel ist oder halt so eine Trainingseinheit auf einem Gravel -Bike oder so. Das haben wir damals mit den Croissants auch gemacht.

Speaker: Ja, genau, das habe ich auch immer gesagt. Wir sind auch immer so im Winter zwei bis drei Stunden Grundlage gefahren im Wald und das war halt ein Grabber auf anderen Reifen und anderen Rädern. Aber ja, klar, im Prinzip ist es das. Aber es ist auch immer dann wieder die Diskussion.

Speaker: Was ist Gravel? Man will es ja immer kategorisieren, so eine Schublade packen. Ich glaube, es ist einfach menschlich, dass man das will. Ja. Und das fällt jetzt auch mit der zunehmenden Professionalisierung immer schwerer anstatt dass es einfacher wird, das wirklich zu kategorisieren. Wobei auch das alles ... USA -Gravel und Europäische Gravel jetzt auch gerade so krass auseinanderdriftet schon fast. Ja. Also ...

Speaker: Wir machen diese Beobachtung zum Beispiel auch, wenn wir eine Portfolio -Strategie machen.

Speaker: Also für mich ist das so ein bisschen ein, ich nenne das mal Reverse Funnel. Das heißt je spezialisierter ich bin, desto genauer weiß ich halt, was ich auch machen will und desto eingeschränkter ist eigentlich auch der Einsatzbereich von so einem Fahrrad, was ich mir kaufe. Also ich gebe hinter 10 .000 Euro für ein super spezialisiertes Gravel Race Bike aus.

Speaker: Was dann eins kann, nämlich schnell gravel fahren. Aber gerade am Anfang bin ich noch gar nicht so spezifisch in meinen Vorstellungen.

Speaker: da ist es so, dass wir versuchen halt eher so breitbandige Fahrräder zu machen. Und das war auch zu Anfang vom Gravel so, dass wir mit den ersten und auch mit der zweiten Generation Backroad, was ja dann auch eigentlich erst so ein richtiges Gravelbike war, und auch Backroad Alu und so,

Speaker: eher so Allrounder ins Portfolio gebracht haben. Das war ja noch die Zeit, wo es auch gerade in Europa fast keine Rennen gab. Und die Rennen, die wir hatten, das waren eigentlich so Long Distance, was wie Badlands und sowas. Das waren so die ersten Dinge, die so als Competition aufgetaucht sind. Genau.

Speaker: Am Ende klar schon so Long Distance Sachen, die vielleicht auch gar nicht so richtig als Rennen, sondern man finished die halt und es ist ein großes Abenteuer und da trifft sich irgendwie eine gerade aufkeimende Community, die auch noch sehr klein waren und das war halt so, dass

Speaker: dieses, ich sag mal, Micro -Adventure eigentlich so die dominierende Form war, würde ich sagen, die man bedienen konnte. Ja, und ...

Speaker: Dann sind wir jetzt halt an einem Punkt, an dem sich gerade, sag ich mal, im Gravel das halt auch, wie gesagt, stärker auseinanderzieht. Und wir beobachten jetzt natürlich sehr auch rennradlastige Formate, die sich im Grunde zwar auf Offroad, also Offroad bewegen, aber eigentlich werden die gefahren wie wirkliche Straßenrennen. Und ...

Speaker: Und dann haben wir halt auch wirklich noch diese verschiedenen Abenteuerformate, bei denen auch die Streckenlängen häufig ein Stück extensiver sind und andere Typen gefragt sind und so. Das ist auf jeden Fall spannend. Und so entwickelt sich dann letztendlich halt auch unser Produktportfolio, ohne jetzt so viel zu verraten.

Speaker: Ja, ja. Genau, das ist ja jetzt auch, ich meine, wie ich es auch mal anhanden sage, ich fahre jetzt ja auf Rose seit diesem Jahr. Also wir nehmen jetzt November auf und der Podcast kommt irgendwann im Januar. Das heißt, ich habe jetzt auch immer eine fünfte Saison als Gravel -Profi und selbst in der kurzen Zeit hat sich so viel verändert und ich habe manchmal das Gefühl, die Industrie verschlägt sich auch so ein bisschen. Also die Entwicklung ist auf jeden Fall wesentlich

Speaker: Oder der Need der Fahrer entwickelt sich schneller, als die Industrie hier wirklich reagieren kann. Oder hast du so das Gefühl, dass alles so ein bisschen anfängt gerade zu stolpern? Also ich fühle mich gerade wie so eine Erfindungsphase. Wie viel Reifenfreiheit brauchst du? Wie viel Kettenblattfreiheit brauchst du? Muss ein Rad aero sein? Muss es schnell sein? Muss es komfortabel sein? Du wirst am Ende ja nicht das eine perfekte Rad hinbekommen. Ich glaube, das ist momentan noch nicht möglich. Vielleicht wird das sich auch noch mal ändern in zehn Jahren.

Speaker: Und ich finde, das stellt mich als Fahrer nicht vor so vielen Herausforderungen, aber ich kann es mir auch als Hersteller schwierig vorstellen. Ich war bei OB ja ein bisschen involviert in das neue Rad, was irgendwann kommt. Ich bin jetzt ja hier bei euch auch schon im Regenaustausch mit den Ingenieuren und mit dem Produktmanagern. Und ja, es ist halt eben nicht so einfach, nicht, dass es 2018 und 2019 einfach war, ein Rad hinzustellen, aber es ist auf jeden Fall komplexer geworden, die Leute zufrieden zu stellen.

Speaker: Ja, definitiv. Also, du sagst gerade so, 2019, 20 und so, da war halt so, ja ... Also, Gravelbike zu haben, war ... war erst mal gut. So, ne? Und da war auch eigentlich egal, ne? Hauptsache, du hattest eins. Aber noch mal vielleicht zurück zu dieser Frage mit dem Anspruch, letztendlich auch eine führende Rolle einzunehmen. Ähm ...

Speaker: Wir glauben letztendlich wirklich daran, dass wir Gravel sowohl als Rennsport als auch als Abenteuermöglichkeit einfach sehr, sehr gut verstehen und auch sehr gut verstehen, das in entsprechende Produkte zu übersetzen.

Speaker: Und mit diesem Verständnis kommt natürlich auch eigentlich eine recht authentische Vermarktungsganzen zustande. Und wir glauben einfach, dass wir dieses Thema

Speaker: auch definitiv ganz stark in unserer DNA irgendwo verwurzelt haben. Also wir machen eigentlich selten irgendwie so Schnellschüsse oder überschlagen uns oder so, sondern ich glaube, wir sind schon sehr wohl überlegt so in dem, was wir tun und was wir tun möchten.

Speaker: Ja, und jede von den gerade angesprochenen Teams in den verschiedenen Erlebnissen, Experiences, hat halt eine eigene Marktbearbeitungsstrategie. Und du kannst diese Marktbearbeitungsstrategie ja immer nur ... Also, weißt du, wir können einmal gucken, was können wir selbst, ne? Aber du musst natürlich auch immer gucken, wie entwickelt sich der jeweilige Markt, in dem du jetzt agierst.

Speaker: Das, was ich, glaube ich, da bei Movement gesagt habe, bezieht sich vor allem auf natürlich den deutschsprachigen Markt. Und wir beobachten, dass halt Gravel weiterhin wächst. Das heißt, wir bewegen uns in einem wachsenden Marktumfeld. Wir wachsen weiter im Gravel, auch sogar überproportional zum Marktwachstum. Das heißt, wir gewinnen definitiv noch weiter Marktanteile dazu.

Speaker: ... und diese Stärke, ... ... die wir da haben, ... ... die führe ich einfach darauf zurück, ... ... dass wir das schaffen, ... ... ja letztendlich die ... ... Bedürfnisse, die ... ... die Fahrer da draußen haben, ... ... egal ob sie Rennfahrer, ... ... Abenteurer oder ... ... gerade am Anfang ihrer, ... ... also ... ... ja Anfänger sind, ... ... dass wir die halt ... ... besonders gut schaffen ... ... zu übersetzen ... ... in Produkte, in Bilder, ... ... in Serviceangebote. Also letztendlich die ganze Journey ... ... für verschiedene ...

Speaker: Levels und Experiences im Gravel aufzustellen. Ja, und wenn das so bleibt, dann sind wir definitiv, also es ist halt dann der Lauf der Dinge, wenn das so bleibt, dann sind wir irgendwann Marktführer in dem Segment. Und es ist halt witzig, weil du in Deutschland nicht so wirkliche Bezugsquellen hast.

Speaker: Es gibt nicht so gute Marktstatistiken. Zumindest nicht zum Thema Gravel. Stimmt, das wurde auch nicht separat aufgeführt. Genau, wir sind jetzt gerade dran mit dem entsprechenden Verband diese ganze Kategorisierung mal einmal ins Hier und Jetzt zu holen. Das wird auf jeden Fall uns helfen, so ein bisschen besser einzuschätzen, wie Marktanteile bei uns liegen.

Speaker: Aber es gibt andere Quellen. Es gibt natürlich andere Quellen, die man heranziehen kann. Man darf das, glaube ich, nie so richtig offenlegen, weil dann würden sich bestimmte Leute damit, glaube ich, schwer tun. Aber wir wissen, dass wir ganz klar die Nummer zwei schon sind.

Speaker: Ja, also sagen wir so, das Straßenbild in Berlin, sei es Gravel oder Straßenrad, sind eigentlich zwei Marken sehr stark vertreten. Beide aus Deutschland, beide im Direktvertrieb. Und genau, die Tendenz kann man jetzt ohne irgendwie Zahlen zu nehmen, aber zumindest mal in Berlin und höher bestätigen, dass das der Fall ist.

Speaker: Aber wie sieht denn das Marketing Richtung bei euch aus? Ihr habt jetzt einige gute Athleten unter Vertrag genommen, unter anderem mich.

Speaker: Dann habt ihr aber auch das Rosie Racing Circle Team, was ja irgendwie von drei, vier Athleten gegründet wurde, die dann irgendwann auf Roseredern unterwegs waren. Ihr seid zusammengewachsen und es ist mittlerweile eine relevante Größe. Weiß ich jetzt gar nicht, aber ich würde zumindest sagen, im deutschsprachigen Raum wächst dieser Account immer mehr. Sieht sehr gut nach Ausländ aus, hat einen ganz anderen Auftritt als viele andere und tut, glaube ich, auch einer Marke wie Rose wahrscheinlich sehr gut. Und da machen sie dann auch gute Erfahrer.

Speaker: Da fällt jetzt nächstes Jahr auch neben dem Freddy Rassmann, Luis Neff zum Beispiel, auch ein Lukas Pöstlberger, der aus der World Tour kommt. Dann eine Jule Kral, ehemalige deutsche Cross -Meisterin, die auch rüberwechselt für die Cross -Saison. Dann habt ihr das Classified -Team, was momentan noch, oder was jetzt, in diesem Zeitpunkt im November noch auf Ridley unterwegs ist, wechselt auch auf Rose. Da fährt unter anderem Thomas de Gendt und auch der Vize -Europameister im Gravel. Da habt ihr die Caroline Migand und den Vertrag genommen, die sicherlich im Frauenbereich.

Speaker: Da erinnere ich mich noch, als ich das erste Mal hier war, in einer Vertragsunterzeichnung, wo ich mir die Rede angeschaut habe, wir haben ein bisschen über Projekte geredet, da bin ich mit Basti Marx zurückgekommen vom Essen, und da habe ich gefragt, was im Frauenbereich passiert, und da hat er gesagt, ja, wir reden mit der Caroline, aber ich weiß nicht so richtig. Und an dem Moment dachte ich echt, die müsst ihr unbedingt auf Vertrag nehmen, ich glaube, sie ist eventuell so einer der wenigen Frauen, die auch auf europäischem Boden

Speaker: ... eine Caroline Schiff ... ... Paroli bieten können ... ... und ... ... natürlich dann auch eine Rosa Klöser ... ... und ... ... über die Verpflichtung bin ich auch ... ... jetzt als jemand, der sehr auf Rosen unterwegs ist ... ... auch sehr happy, weil ich glaube ... ... die alle sehr positiv überraschen wird ... ... in den nächsten Jahren ... ... und das jetzt ein ... ... smarter Move gewesen sein kann. Ja. Genau, meine Frage ist ... ... also ihr verhabt euch da jetzt krass verstärkt ... ... in diesem Racing -Bereich ...

Speaker: Genau, also Racing ist bei uns definitiv halt auch schon so beschrieben, dass wir glaube ich ziemlich sicher sagen können, dass Sportmarketing, Sponsoring eine große Rolle spielt. Aber ist auch ein neues größeres Investment von euch?

Speaker: Ja, also dass das Backroad FF zum Beispiel im Gravel Racing halt tatsächlich auch diese spezialisierte Position einnimmt, ist ja auch eine neuere Entwicklung. Und wir ...

Speaker: Wir wissen einfach, dass es reicht am Ende nicht unbedingt aus, nur davon zu sprechen, dass wir das schnellste Rad haben. Also dass wir das schönste Rad haben, sieht man. Aber dass es halt auch wirklich schnell ist, das musst du irgendwie beweisen.

Speaker: Und gerade im Racing ist halt dieser Proof, den Athleten am Ende abliefern, schon enorm wichtig. Und du kannst natürlich auf der einen Seite daraus Platzierungen ziehen, also auch am Ende Erfolge, die dann

Speaker: eine Öffentlichkeit, die sich dafür interessiert, einfach zeigen, okay, das ist ein schnelles Fahrrad. Aber am Ende liefern natürlich die Athleten und du auch laufend Feedback zu den Produkten und ermöglichen es einfach in der nächsten

Speaker: Evolutionsstufe von so einem Produkt einfach noch besser zu werden. Und das ist schon immens wichtig für den Bereich Racing, wo es halt einfach um kompromisslose Performance geht. Unsere Definition von

Speaker: Dieser Experience Racing ist auch ganz klar damit beschrieben, dass wir sagen, wir wollen Wettbewerbsvorteile schaffen bzw. definitiv keinen Wettbewerbsnachteil im Produkt bieten.

Speaker: Ich meine, jeder kennt das, der schon mal in Radrennen gefahren ist. Man sucht nach allen möglichen Gründen, wenn irgendjemand stark ist neben einem Pferd, warum schafft der es jetzt in dem Wind oder auf dem Bodenbelag?

Speaker: schneller zu fahren. Und wenn du da gerade nichts finden kannst, weil das irgendwie alles gleich ist, dann fängst du schon an, irgendwie ein Material rumzusuchen. Boah, der hat einen anderen Reifen. Vielleicht ist der breitere Reifen, schmalere Reifen, die aerodynamischere Felge, was weiß ich nicht was.

Speaker: Und Material ist einfach enorm wichtig. Und das von Frauen und Männern fahren zu lassen, die Männer an der Spitze des Sports stehen, ist auf jeden Fall enorm wichtig, um das überprüft zu wissen.

Speaker: Ja, also wir wollen das halt natürlich wie glaubwürdig betreiben irgendwo, auch jetzt diesen ganzen Gravel -Rennsport. Und dafür brauchen wir, ja dafür brauchen wir Personen, die das gut können. Und wir sind noch nicht in der Ära, in der, also das war eigentlich unsere Idee mit dem Racing Circle. Du hast gerade über den Racing Circle gesprochen.

Speaker: Unsere Idee war tatsächlich, auch den Gravage -Sport viel mehr als Teamsport ausüben zu lassen. Und ich dachte, dass Basti sich mehr als Direktör sportiv einbringt. Das haben wir auch versucht.

Speaker: Aber die Art und Weise, wie die Rennen gefahren worden sind, gefahren werden, hat er gezeigt, es ist nicht so einfach wie auf der Straße, dass ein Team zusammen bleibt. Wir wollten eigentlich dir so richtig in den Arsch treten und dir zeigen, dass so ein Racing Circle, wenn die als Einheit auftreten. Ich weiß, das habe ich gemerkt. Ja, aber es ist schwer auf Gravel. Ja, es ist schwer, genau. Aber was mich da auch noch trotzdem im Symbol ist,

Speaker: Es gibt ja andere Beispiele. Es gibt das Canyon Collective, wo mehrere Fahrräder unter dem Deckmantel fahren, die individuelle Sponsoren haben. Ihr habt jetzt bei euch das Rose Racing Circle als Pendant, was aber noch ein bisschen anders ausgerichtet ist, was ja wirklich ein Team ist, was das andere ja nicht wirklich ist beim Rose Racing Circle, äh, beim Canyon Collective. Aber wie ist für euch der, ähm, wie beschreib ich das?

Speaker: Klassischerweise ist ja Radsport -Sponsoring und Spitzensponsoring in Teams immer. Das heißt, du hast einen Ansprechpartner und der gibt dann das Material an die Team -Athletinnen weiter. Das heißt, ihr habt keinen direkten Bezugpunkt zu den Athletinnen meistens. Ja, also jetzt in größeren Teams. Jetzt in dem Fall seid ihr als Marke habt ihr direkten Zugriff auf die Top -Athletinnen, die jeweils auch große Radränge gewinnen. Das heißt, es ist ja

Speaker: Erhöht das für euch, so die Komplexität mit diesen Leuten auch wirklich richtig arbeiten zu können? Und ist es eine andere Herausforderung, auch weil man viel mehr Input, viel mehr Fragen, viel mehr alles hat, als vielleicht bei einem Teamen Struktur wäre? Also was ich eigentlich sagen will, ist für euch dieses neue, wie Gravel sich entwickelt, macht es das eigentlich schwieriger, als wenn es wieder auf der Straße wäre, mit einer Teamen Struktur?

Speaker: Also wir reden auch, glaube ich, noch über ganz verschiedene Summen erstmal. Ja klar, das wird das auf jeden Fall.

Speaker: Ein Thema hast du gerade, also das gerade Classified Racing Team angesprochen. Das machen wir natürlich auch, weil wir jetzt einfach merken, wir brauchen mehr Zugang zu auch Märkten, die um uns herum sind, also internationalen Märkten. Und das Classified Team ist als belgisches Team letztendlich in der Lage dazu, halt einfach auch diese Radsport

Speaker: Mutterländer, Belgien und Holland, Belgien und die Niederlande, ja, mit letztendlich starken Ergebnissen, Content und so weiter zu bespielen. Und das brauchen wir da auch. Wir sehen einfach eine Chance darin, zum Beispiel jetzt in Benelux viel klarer als Performance -Brand noch mal so einen Neuanfang zu finden.

Speaker: Weil dieser ganze Markenaufbau, den wir hier in Deutschland die letzten Jahre gemacht haben, der ist im Ausland, hoffe ich, noch gar nicht so richtig angekommen. Das ist der Hauptgrund für Classified. Das, was du gerade ansprichst, ist definitiv so. Wir haben, indem wir viele Einzelathleten haben, natürlich eine Situation, in der wir ja sehr viele

Speaker: sehr viel Kommunikation letztendlich in unserer Sportmarketing -Abteilung anliegen haben. Eine Teamstruktur, so wie ich dich auch damals zum Beispiel bei den Amerikanern kennengelernt habe, wo du häufig ganz anders im Umgang miteinander

Speaker: bis weil das Team am Ende eine eigene Organisation ist. Ist wie eine eigene Firma. Überweist natürlich einen sehr großen Betrag, aber dafür hast du Marketing, PR, Service, alles letztendlich im Team schon zentral drin. Das ist bei uns ein bisschen anders, aber dafür

Speaker: glaube ich tatsächlich, dass die Art und Weise, wie wir mit den Athleten kommunizieren und das auch, was die Athleten von uns dann an Inputs bekommen und wir von den Athleten viel vielschichtiger passiert und funktioniert. Und es halt eben nicht nur auf einem, ja, Geld - und Materialstrom funktioniert und man sich dann darüber unterhält, wie man möglichst groß

Speaker: den Markennamen irgendwo hinschreiben kann. Ich weiß, jeder, der irgendwie aus der Branche kommt, muss ja nicht zwingend Radsport sein, sondern einfach Branding. Klar, Branding ist wichtig und das soll auch passieren im Sponsoring, aber uns geht es schon in erster Linie auch darum,

Speaker: ein bisschen mehr als das zu machen. Ein bisschen mehr als Sichtbarkeit. Sondern am Ende geht es halt darum, dass diese Personen, mit denen wir da in Verbindung stehen, auch irgendwo unsere Werte teilen.

Speaker: Und tatsächlich gut zu uns passen. Ich weiß nicht, du hast es gerade schon positiv besprochen. Ich weiß gar nicht, ob dir da noch negativ Beispiele auffallen. Weißt du, aber... Du meinst jetzt in Verbindung mit Rose, oder? Ja, es gibt mit Sicherheit auch die Situation... Also das Image hat sich auf jeden Fall in den letzten Jahren krass gewandelt.

Speaker: Ja, genau so kann man das, glaube ich, einfach sagen. Also es ist jetzt so, wenn mich jetzt jemand fragt, ein Rad gut und zu einem fairen Preispunkt gibt es halt auch genau da, klar. Ich kann euch drei Marken empfehlen. Das, was ich jetzt November gerade noch fahre, aber dann auch genauso jetzt euch und dann halt den anderen deutschen Herstellern, weil das halt so alles in einem Spektrum ist, wo du immer gute Räder bekommst zu einem fairen Preis. Und dann ist, glaube ich, dahinter,

Speaker: ist glaube ich viel Identität, was du gerade auch schon meintest, so ein Image. Womit welcher Marke verbindet, also vielen ist es vielleicht auch einfach egal, die kaufen dann das, was sie eh auch am meisten sehen, aber ich finde dann ist auch schon viel Identität, also was verbindet man mit einer gewissen Marke und ich glaube, da haben einige Marken vielleicht einen anderen Standpunkt als die andere. So und das ist für jeden dann halt positiv oder negativ, ja.

Speaker: Also das ist zumindest mein Empfinden, wenn ich mir Marken angucke. Ja voll. Nee, das ist doch völlig richtig.

Speaker: Es ist definitiv so, dass wir halt versuchen ... ... ja ... ... einfach keinen ... ... also wir haben definitiv so eine No -Asshole -Policy. Also ... ... nur weil jemand Schnellfahrrad fährt, aber ... ... sich ab und zu mal irgendwo ... ... fragwürdig äußert oder so. Das ist für uns ein definitives, also ein Ausschlusskriterium.

Speaker: Also uns geht es nicht nur darum, dass irgendjemand möglichst gute Werte am Ende tritt oder dass ein Team möglichst viele Follower hat oder einen besonders guten Scout oder irgendeinen Star, sondern es geht uns vor allem darum, dass wir uns halt tatsächlich mit den Personen irgendwie identifizieren können und hoffen, dass es halt auch andersherum natürlich so funktioniert.

Speaker: Häufig führt das dazu, dass die Beziehungen, das hast du gerade auch schon gefragt, lange oder kurzfristig, eher langfristig angelegt sind. Und das ist halt häufig so am Anfang, wenn Beziehungen entstehen, gibt es schon deutlich Abstimmungsbedarf. Es gibt Transaktionskosten, so könnte man das in der Betriebswirtschaft dann nennen. Und Transaktionskosten sind

Speaker: schon immer gefährlich, weil wenn es dann nur zu so einem kurzfristigen Auftritt kommt, dann hat man ziemlich viel investiert und vielleicht wenig rausgekriegt. Oder wenn ein Deal gar nicht zustande kommt, was auch passieren kann natürlich.

Speaker: Aber optimal ist einfach, wenn man letztendlich das Investment, was man auch in die Abstimmung gesteckt hat und ins Kennenlernen und in die Definition von gemeinsamen Zielen und so, wenn dann daraus wirklich langfristige Partnerschaften entstehen und die beiden Parteien, die da zusammengekommen sind, davon profitieren.

Speaker: ... das ist halt so ... ... ja ... ... unser Ziel, unsere Philosophie ... ... und das gilt natürlich in ... ... in der Beziehung jetzt ... ... zu Sportlern wie dir ... ... aber auch genauso zu ... ... Markenbotschaftern ... ... aber genauso auch zu Kunden. Also ... ... wir wollen wirklich ein guter Partner sein ... ... und ... ... das ist unser Anspruch. Ja. Das ist auch eigentlich auch ein ... ... schönes Schlusswort.

Speaker: Ja, wir haben jetzt schon lange gesprochen, auf jeden Fall. Ja, vielen Dank für deine Zeit. Ich bin auf jeden Fall mehr als gespannt und freue mich auch, ich nehme heute die ersten Räder mit nach Hause im Auto und bin auch das einfach noch kurz...

Speaker: Als ich erstmal hier war, war ich dann überrascht, wie ist es nicht klein hier alles, aber wie viel noch manuell passiert. Hier wird ja auch wirklich vor Ort einfach dann alles zusammengebaut und so. Und vor allem auch, wie klein die Teams halt auch noch sind und mit welcher Frauen - und Männerpower hier Dinge dann auf die Beine gestellt werden. Und jetzt gerade haben wir ja auch noch Gespräche mit den Ingenieuren.

Speaker: PM ist über meine Räder, was man da machen kann. Und das macht halt für mich als Athlete, muss ich sagen, schon Bock, dass man dann so einen direkten Zugang auch zu hat und nicht über mehrere E -Mail -Verteiler erstmal gehen muss, bevor man dann bei der Person landet, der mir gerne Feedback geben möchte. Von daher, ja, ich freue mich auf jeden Fall immer auf die nächsten Jahre, die da anstehen.

Speaker: Ja, wir uns auch. Oder ich mich auch. Ja, sehr schön. Alles weiter dann ohne Mikro. Genau. Also. Ja, danke. Danke dir. Ciao. Ciao. Ich hoffe, die Folge hat euch gefallen und ihr könnt ein bisschen mehr verstehen, warum ich den Wechsel vorzogen habe. Noch eine Sache zum Ende. Outside gibt es jetzt auch bei Patreon. Das heißt, wenn ihr diesen Podcast, Gracing oder auch meine YouTube -Projekte finanziell unterstützen wollt, habt ihr jetzt die Möglichkeit, das bei Patreon zu tun. Das wär's. Also bis zum nächsten Mal. Ciao.

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Recommended