Transcript
Speaker: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge des Outside Podcasts. Wie ihr vielleicht hören könnt, ist meine Stimme etwas angeschlagen. Das müsst ihr aber jetzt eigentlich nur bei dem Intro ertragen und bei dem etwas längeren Outro, über das ich gleich noch was erzählen werde. Und zwar habe ich als heutigen Gast die
Speaker: Carolin Schiff mal wieder mit am Start. Ich habe mit Carolin darüber gesprochen, wie so ihre 2025 Saison aussieht, welche Veränderungen es so für sie gibt, weil es gibt nämlich da eine sehr große. Sie hat einen neuen Coach, was auch dazu führt, dass sie mittlerweile viel mehr Rollentraining macht und darüber wird sie auch ein bisschen was erzählen. Genau, einfach so ein kleines Update -Gespräch, um euch abzuholen, was bei ihr so dieses Jahr geht und auch für mich, um mal ihre Wohnung in Palma mir anzuschauen. Genau.
Speaker: Am Ende des Podcasts rede ich noch kurz mit Björn Müller, dem Geschäftsführer von FreeRides. Ja, reden wir einfach darüber, was sich zu 2024 geändert hat, wie die Strecke aussieht und vor allen Dingen, wann das Event auch stattfindet. Ich wünsche euch viel Spaß bei dieser Folge und ja, liked und subscribt, wie man ja so schön sagt. Es würde helfen, wenn ihr diesem Podcast folgt und es hoffentlich auch positiv bewertet. Also viel Spaß. Hallo Caro.
Speaker: Hallo Paul. Wir sitzen gerade zusammen auf Mallorca oder in Palma in deiner Wohnung, in deiner sehr, sehr schön eingerichteten und sehr modernen, überraschend modernen mallorquinischen Wohnung. Wie geht's?
Speaker: Ja, mir geht es gut. Mir geht es immer sehr gut, wenn ich hier bin. Ich fühle mich hier sehr wohl und ja, freut mich, dass es dir gefällt. Ja, es war überraschend. Ich bin ja jetzt ja auch gerade hier für die Trainingslage und bin in der Altstadt in der Unterkunft und da ist er so, ich gucke aus dem Fenster und gucke auf eine Wand in beide Richtungen. Und du bist ja, ich weiß nicht, würde man das Altstadt nennen hier?
Speaker: Santa Catalina heißt das. Also ein altes Fischerdorf eigentlich. Und genau, gehört zu Palma und ist direkt sozusagen neben dem Stadtgraben. Also die Altstadt ist ja auf der anderen Seite des Stadtgrabs. Aber so das Zipperviertel, ne?
Speaker: Ja, das ist schon eher ein Trend. Und man nennt es auch so das skandinavische Viertel, weil hier sehr viele skandinavische Auswanderer und eben auch viele Deutsche leben. Genau, auf dem Weg gehe her, das sind ungefähr so achthalb Meter von meiner Unterkunft zu deiner, habe ich auf jeden Fall auch in jedem Café zumindest immer ein Pärchen Deutsch sprechen hören.
Speaker: Das kommt auch nicht gerade meinen Bemühungen entgegen, endlich mal Spanisch zu lernen. Wenn ich versuche, hier mit irgendeinem Kellner Spanisch zu reden, dann antworten die direkt auf Deutsch.
Speaker: Bisher kann ich noch nicht viel anderes als La Quinta, por favor. Ja, aber was ich immer wieder interessant finde und eigentlich, das ist eigentlich auch schon sehr unhöflich, ist, wenn du hier ankommst am Flughafen, dass sich viele gar keine Mühe geben, irgendwie auch überhaupt Englisch zu sprechen, sondern die gehen einfach zu spanischen Busfahrern hin und sprechen einfach mit denen auf Deutsch und gehen einfach davon aus, dass sie die schon verstehen werden. Ja. Und ich bin mit dem Bus vom Flughafen hergefahren und dachte halt echt, okay, Respekt an die Geduld,
Speaker: Weil die werden von allen Seiten auf Deutsch aber zugelabert. Und ich sag, okay, also ich würde jetzt nicht zwingendermaßen davon ausgehen, dass sie Deutsch sprechen, Englisch. In so einer touristischen Gegend kann man schon irgendwie offen ausgehen. Aber Deutsch finde ich dann schon sehr... Ja, ich finde das auch nicht in Ordnung. Also normalerweise fragt man ja auch einfach mal, ob die eine andere Sprache sprechen. Genau.
Speaker: Aber nun gut, kommen wir erst mal zum gewohnten A - oder B -Spiel. Du hast das jetzt, glaube ich, schon ein paar Mal, oder einmal hast du es schon mit Yadl gemacht. Genau. Jetzt mal solo. Und ich starte mal. Es sind insgesamt neun Fragen. Und zwar Bremen oder Palma? Palma. Trucker oder Anbound? Trucker. Fiat 500 oder Mini Cooper?
Speaker: Oh, das ist schwer. Ich glaube tatsächlich immer noch den Fiat 500 Abarth. Kann ich auch verstehen. Weiße oder schwarze Socken? Weiß. Weiße oder schwarze Hose? Doch, für normalen Gebrauch die schwarze. Reis oder Pizza? Pizza.
Speaker: Obwohl du eigentlich nur Reis isst. Ich mag lieber Pizza, aber aus Gesundheitsgründen esse ich mehr Reis. Berge oder Meer? Berge. Alleine oder zusammen? Kommt drauf an. Ich kann beide sehr gut. Er oder er ist?
Speaker: R .S. Das waren sie schon. Ich hatte schon noch mehr aufgeschrieben, aber ich festgestellt, die habe ich mit Jahre, also mit Jahre war es schon mal gefragt. Deswegen, wenn du das nächste Mal zu Gas bist, ich muss auf jeden Fall, ja, mir mehr Gedanken machen und einfallsreicher werden dann.
Speaker: Aber genau, wir sitzen heute zusammen, um so ein bisschen mal zu crouchen, so was bei dir dieses Jahr so geht, in 2025. Wir hatten ja das letzte Mal, glaube ich, ja fast genau, der letzte Podcast, der letzte Outside -Podcast in 24 war ja mit dir und Jade. Genau, nach der EM, ja. Was ist so seitdem bei dir passiert? Es gab ja einen, in meinen Augen schon größeren Veränderungen bei dir. Ich weiß nicht, wie du das wahrnimmst.
Speaker: Du meinst sicherlich den Wechsel meines Trainers. Genau. Ja, genau. Das ist so, würde ich sagen, die größte Veränderung bei mir. Dies auch tatsächlich. Also es hat schon sehr viel Einfluss auf mein Leben, weil das Training schon sehr, sehr anders ist.
Speaker: Und ja, war erstmal eine ziemlich krasse Umstellung. Also ich habe mich entschieden, nach fünf Jahren mit meinem alten Coach doch nochmal einen Wechsel zu machen, weil ich denke, ich hatte einfach das Gefühl, ich brauche mal was Neues. Ich glaube, es ist nie falsch, nochmal eine Veränderung zu machen. Und ich denke, nur so kann man sich dann auch nochmal wirklich verbessern.
Speaker: Ja, ich hab jetzt nicht die Garantie, dass ich mich noch mal verbessere, aber ich will nichts unversucht lassen. Und genau, deswegen war das mein Ziel, noch mal einen Trainerwechsel zu machen. Und ja, ich bin jetzt sehr froh da, wo ich gelandet bin. Wo bist du gelandet? Ich trainiere jetzt zusammen mit Philipp Seib. Das ist der Coach von Laura Philipp. Coach und Ehemann oder zumindest Partner. Ich weiß gar nicht, ob die verheiratet sind.
Speaker: Die sind verheiratet und es wäre so witzig, wenn er einfach den Nachnamen von ihr angenommen hätte, also von Laura Philippa, dann würde er einfach Philipp Philipp heißen. Das wäre einfach das Beste. Das wäre echt richtig gut. Das ist aber auch so easy. Das macht so vieles leichter. Ja, aber es ist einfach auch witzig. Also ich würde es feiern. Ich persönlich aus Verstehen wird einfach so Philipp Philipp drin.
Speaker: Ja, ich frag ihn mal nächste Woche, wenn ich bei ihm bin, warum er das eigentlich nicht gemacht hat. Ich hab ja so ein Fetisch, was so eine Namenskombination angeht, und ich hab das, als ich dann erfahren hab, die ist doch verheiratet und ich dachte, wie genial, sofort. Aber gut, vielleicht auch aus dem Grund nicht. Wahrscheinlich, fand er es dann doch nicht so toll.
Speaker: Aber was sind so die größten Veränderungen? Also man weiß ja, dass Philipp Seib, na gut, also mein Trainer ist auch sehr akribisch von daher, ich glaube, das unterscheidet sich nicht. Aber da wird ja auch viel ausprobiert, ne? Also auch versucht, irgendwie noch mal irgendwo so ein halbes Prozent rauszuholen. Genau. Also ich glaube, ehrlich gesagt, dein Trainer und Philipp sind sich, glaube ich, schon so ein bisschen ähnlich. Man sind ja auch beides Triathlon -Trainer. Das ist ein Unterschied, ne?
Speaker: Gut, Kun war auch früher Triathlon, also mein alter Trainer, früher Triathlon -Trainer, aber jetzt ist schon, ich glaube schon, dass Triathlon -Trainer noch mal irgendwie anders ticken. Triathleten sind ja auch an sich andere Menschen als Radsportler. Ja. Und genau, schon lustig, dass wir beide an Triathlon -Trainer geraten sind.
Speaker: Ja, obwohl natürlich der Triathlon an sich im Gravel ... Schon ähnlich ist. Genau. Die langen Gravelern, die man hier anbaut, dem schon näher ist als jetzt einen, ähm ... Keine Ahnung, was für einen Trainer. Das ist gar nicht so artfremd. Nee, und auch die ganzen Strukturen drumherum, ne? Was jetzt Sponsoren angeht und so, sind ja auch schon viele Parallelen zum Triathlon. Würde ich mal sagen.
Speaker: Genau. Und ... Aber merkst du da, dass jetzt in deinem Fall Laura Philipp auch mit Kenyon ist und, ich weiß nicht, auch Philipp Seib da irgendwie auch involviert ist in irgendeiner Art und Weise? Also macht sich das bei dir bemerkbar, dass da eine Connection ist?
Speaker: Ja, definitiv. Also, so kam auch der Kontakt zustande. Ich hab eben bei Canyon erzählt, dass ich halt in Erwägung ziehe, einen neuen Trainer mir zu suchen. Und die haben mir halt den Kontakt hergestellt zu Philipp. Weil die halt meinten, das würde zu mir wohl gut passen. Und eben auch von ihm sehr überzeugt sind von seiner Arbeit. Hat sich ja auch bewährt letztes Jahr. Seine Frau ist Ironman -Weltmeisterin geworden.
Speaker: Genau, und die Nähe von ihm zu Canyon ist schon sehr, sehr hilfreich, weil er eben auch direkt mit Canyon kommuniziert, auch über mich und über mein Material. Und genau, das ist eben auch nochmal ein sehr großer Unterschied zu meinem vorherigen Coach.
Speaker: Bei mir geht es jetzt gerade mit Philipp nicht nur darum, mich als Sportlerin, nicht nur meinen Körper auf ein anderes Niveau zu bringen, sondern eben das Gesamtpaket zu sehen, auch was Material angeht. Die Aerodynamik, eigentlich alles zusammen und da ist Philipp.
Speaker: sehr akribisch, sehr, ja, fortschrittlich, würde ich es auch nennen. Genau, weil, ja, er ist da eben, ja, dreht da eigentlich den kleinsten Stein um, oder wie das Sprichwort heißt. Nervt dich das ab und zu? Bisher noch nicht, nee, weil ich was anderes gewohnt bin und eigentlich es im Moment nur sehr interessant finde und super finde, wenn sich eben mit so kleinen Details beschäftigt wird.
Speaker: Ja, okay. Und was waren so bis jetzt so die größten Veränderungen? Also ich weiß noch, dass du mir, wann war das? Vor einem Monat oder so hast du mich gefragt, wie das eigentlich mit dem Rollentraining so funktioniert. Genau. Wie man so die Rolle richtig einstellt. Erste krasse Veränderung. Also ich bin wirklich nie Rolle gefahren.
Speaker: Für mich war so die Rolle wie so ein, also ich bin es mal gefahren, wenn ich das Schlüsselbein gebrochen hatte. Aber das war eher wirklich so ein Folterinstrument, das Ding. Weil ich habe es aber auch nie so benutzt, wie man es nutzen sollte. Deswegen habe ich halt dich dann auch gefragt, wie das eigentlich genau funktioniert mit diesem Erg -Modus und mit Zwift. Und gut, Zwift machst du auch nicht, aber eben wie man die Rolle sinnvoll nutzt.
Speaker: weil Philipp eben schon im Winter ein Rollen -Fan ist. Man muss sie aber auch nutzen, weil er eben auch auf Doppel -Einheiten am Tag mir in meinen Plan schreibt. Das mögen Trittler und Coaches von meiner
Speaker: Dein Dumas ist auch vier. Seh ich ja auch mal. Ich bin auf jeden Fall an dem Punkt irgendwann angelangt. Mit Sebastian hab ich noch geschrieben. Irgendwann hatte ich keinen Bock mehr. So zweimal die Woche Double -Training, immer auch Heat. Irgendwann war halt einfach ... Ich weiß nicht, wie sich Triathletinnen fühlen wollen. Ich war noch nie einer. Aber wenn ich jetzt überlege, dass ich noch eine Einheit machen müsste, also eine dritte. Ja, unvorstellbar. Ein bisschen nur am Duschen.
Speaker: Ja, das und dann halt auch so andere Dinge mit Drumherum irgendwie auch noch machen muss. Also ich kann mir das gar nicht vorstellen. Also ich sag auch, man schafft nicht mehr wirklich viel anderes an diesen Tagen, weil man irgendwie nur zwischen diesen Einheiten muss man ja auch irgendwie regenerieren.
Speaker: Es ist jetzt auch nicht so, dass man dann viel schaffen könnte, weil die Pause ist ja nicht dafür gedacht, dass man dann irgendwie anfängt, die Wohnung zu putzen, sondern sich eigentlich ... Die Einheiten an sich sind ja gar nicht so lang kombiniert. Genau. Aber wie du schon sagst, diese Pause dazwischen muss man eigentlich mit zum Training dazuzählen. Eben. Und dann ist es schon relativ lang. Ja, dann ist es lang und ...
Speaker: Ja, also genau und eben, um nochmal auf dieses Rollentraining zurückzukommen, was ich halt im Winter jetzt machen musste oder durfte. Man muss es halt machen im Winter in Deutschland, weil wenn man zwei Einheiten am Tag hat, dann haut's mit dem Tageslicht ja auch irgendwann nicht mehr hin. Und er will mich auch so ein bisschen auf Seat -Training damit vorbereiten, weil das muss man ja auch dann auf eine Rolle machen.
Speaker: Hast du bis jetzt noch nicht gemacht? Nee, also ich werde es jetzt demnächst, denke ich, wenn ich wieder in Deutschland bin, dann auch anfangen. Viel Spaß. Ja, genau, aber ich bin gespannt drauf. Aber ja, mit der Rolle, also es war auch für Vladi, mein Partner, eine sehr große Umstellung, weil er ist auch so ein richtiger Rollenhasser. Und als er dann irgendwie gesehen hat, dass ich nur noch auf der Rolle rumturne zu Hause, dachte er auch so,
Speaker: der eigentlich passiert. Aber okay, also ist das erst mal so eine positive Veränderung quasi für dich so gesehen? Genau. Also jetzt auch dieses Rollentraining, so ist jetzt halt cool, was Neues zu machen. Also ich muss echt sagen, am Anfang dachte ich, was mache ich hier eigentlich? Und irgendwann, man gewöhnt sich ja dran, man kriegt ja auch diesen Tritt, dann ist es ja gar nicht mehr so schlimm. Und inzwischen
Speaker: Also anderthalb Stunden auf der Rolle, länger mach ich auch nicht. Aber anderthalb Stunden find ich echt okay. Und ich hab gemerkt, für einen Tritt ist es nicht schlecht. Und ich wollt ja eine Veränderung. Und das ist auch erst mal eine Veränderung, die mir schon was gebracht hat. Noch irgendwas, was so gravierend neu ist für dich?
Speaker: Ja, eben die Double Days an sich hatte ich nie vorher. Das ist auch auf jeden Fall interessant. Und ich glaube, ich hab so mein gesamtes Intervalltraining derzeit mit Kuhn jetzt schon am Anfang dieses Jahres hinter mir. Also ich mach eigentlich nur Programm. Was macht ihr da so? Also jetzt nicht detailliert, aber in welche Richtung geht das so?
Speaker: Ja, also ich mache jetzt halt schon relativ viel V2 Max Training und fahre EBs und das habe ich halt früher nie gemacht im Winter. Also wirklich nie. Und ich bin gespannt, wie es ist. Also mir macht es ehrlich gesagt richtig Spaß.
Speaker: Weil ich bin sowieso jemand, ich habe gern einen Plan, ich arbeite gern was ab und ich werde auch gern gefordert im Training. Ich freue mich dann, wenn nicht jedes Training besser wird. Das ist auch immer mein Anspruch, eigentlich jedes Mal besser zu sein als den Tag davor. Und bisher klappt das eigentlich ganz gut. Insofern macht mir das richtig Spaß gerade. Weißt du ungefähr, wie viele Stunden du in der Woche trainierst momentan?
Speaker: Ja, also jetzt, wo ich jetzt hier auf Mallorca bin, ist schon viel. Wir haben halt gesagt, dass wir hier mal einen richtigen Block jetzt setzen. Und also ich hab jetzt in Deutschland immer so an die 20 Stunden, würde ich sagen, gemacht, so 15 bis 20. Und hier hatte ich jetzt schon 26 Stunden Wochen, also letzte Woche. Und ich glaube, diese Woche wird es auch wieder 26. Und habt ihr eigentlich eine LD gemacht, Leistungsderknostik im Vorfeld? Oder waren das jetzt noch dann die Werte,
Speaker: aus der letzten Saison. Also, ich bin einmal so einen Draußentest gefahren für ihn, bevor wir angefangen haben zu trainieren. Den hab ich hier auch so random auf Mallorca gemacht. Da meinte Philipp nur im Nachgang zu mir, dass ich echt ... Er meinte irgendwie, Oto, du bist echt rock 'n 'roll, weil ich irgendwie so einfach im Training ... Ich war mit einer Gruppe trainieren, und er meinte an dem Morgen,
Speaker: Ob ich denn, ich hatte ja gestern Ruhetag gehabt, ob ich jetzt mal vielleicht noch mal einen Test machen könnte. Ja, mein Ruhetag davor war halt ein Trail -Run hoch zum Castel d 'Alarmo. Das habe ich sogar gesehen auf Instagram. Genau, mit Niklas, Ole und, ja, den Chaoten. Also es war dann nicht wirklich ein Ruhetag. Ja, dann habe ich diesen Test halt eben
Speaker: eine Einheit, die ich mit denen gefahren bin gefahren. Ja. Aber ... ja. Jetzt ... Was musstest du da machen? Äh, drei Minuten. Mhm. Genau, drei Minuten. Dann musste ich 20 Sekunden ... im Sitzen und im Stehen, glaub ich, noch fahren. Mhm, okay. Ja. Und die zwölf hatte er noch von vorher. Mhm.
Speaker: Genau und ich fahre jetzt nächste Woche zu ihm und da werden wir dann noch mal ein bisschen Heidelberg. Genau, also ich flieg direkt von hier nach Karlsruhe Baden -Baden, glaube ich. Ah, geht das? Ja klar, Palma. Palma ist bester.
Speaker: Flughafen. Vor allem nach Deutschland. Du kannst auf jeden Scheiß kleinen Flughafen fliegen wahrscheinlich. Also das geht ganz gut und dann fahre ich eben von da mit dem Zug nach Bremen. Das passt. Ja, aber also ich meine, ich glaube, wenn man dir auf Strava folgt und so sieht man, dass du ja relativ viel Zeit hier verbringst. Ja. Wann ziehst du hier rüber?
Speaker: Ja, das Problem ist, ich habe zwei Katzen. Die würde ich eigentlich gerne mitnehmen. Allerdings ist mein Kater, der war früher ein Straßenkater auf Zypern. Und der ist ein bisschen zerstörerisch veranlagt. Kein Benehmen leider.
Speaker: Und da unsere Wohnung hier einen ziemlich guten Zustand hat ... Allerdings, ja. Hier so eine wilde Katze quasi reinzuschicken, weiß ich nicht. Ja, sträube ich mich auch noch ein bisschen dagegen. Also, meine Katzen sind inzwischen 15 Jahre alt. Ich hoffe nicht, dass sie bald versterben, natürlich nicht. Ich liebe die über alles. Aber ja, die werden ja jetzt nicht 30, insofern ...
Speaker: Es gibt auch harter Gedanke, aber ... Ja, ich will nicht, dass die sterben. Die sind total toll. Ich vermiss die auch immer, wenn ich hier bin. Also, ich hab eine Katze und einen Kater. Und die sind echt super. Aber wie gesagt, also der Kater ... Der hat's halt nie gelernt. Der denkt halt, alles ist eine Palme. Und der könnte überall seine Krallen fetzen. Und zwar, du hast ja jetzt im Januar Geburtstag gehabt.
Speaker: Bist zahle 39 geworden. Du bist zu gehälter als ich. Und es wird auch immer so bleiben. Es wird immer so bleiben, ja. Und jetzt hast du ja einen Trainerwechsel gehabt. Also wie viele Jahre siehst du noch in dir?
Speaker: Also ich habe jetzt auf jeden Fall mit Kenyon nochmal einen Zwei -Jahres -Vertrag. Und dann, ja, also ich habe mir jetzt eigentlich so gesagt, ich gucke jetzt die zwei Jahre, wie es ist, gebe dem mit Philipp auf jeden Fall nochmal eine Chance. Er sieht da auf jeden Fall noch Potenzial, wenn er mein Training von vorher sich anguckt und was wir jetzt machen.
Speaker: Und ja, insofern, wenn ich nach zwei Jahren immer noch Lust hab, mach ich weiter. Und wenn ich nach zwei Jahren keine Lust mehr hab, dann hör ich auf. Ja. Okay. Also, so wie bei mir eigentlich.
Speaker: Ja, genau. Das gleiche Spiel. Ja. Und ich hab jetzt auch keine Angst davor, was anderes zu machen, weil ich hab vorher auch schon was anderes gemacht. Ich hab schon normal gearbeitet. Ja. Insofern ... Ja. Also, ich glaub, das ist auch Dinge, von denen man nicht unbedingt Angst haben muss. Ja. Also, das heißt, Angst ist auch das falsche Wort dafür, aber es ist natürlich ... Wenn man in dem Alter, in dem wir sind, jetzt aufhat und dann noch mal wieder anfangen will, nach einem Jahr,
Speaker: Ja, das nehm ich auch. Also man sollte schon jetzt eigentlich durchziehen. Genau, ja. Und dann vielleicht die vier, die irgendwo steht, am Anfang einfach ignorieren und halt das davon unabhängig machen. Genau, also ich fühl mich jetzt auch ehrlich gesagt nicht alt, also ist ja auch 39 ja nicht alt, aber für eine Athletin ist es schon... Ja, das ist halt im Kontext vom... Genau. Da kommen wir auch gleich, also jetzt die neue Generation an Frauen, die auch hochkommen. Eben, die sind halt deutlich jünger.
Speaker: Aber ich sehe jetzt nicht, dass ich da irgendwie, also ich fühle mich nicht alt und genau, irgendwas wollte ich gerade noch sagen. Weiß ich nicht, habe ich gerade verlassen. Er ist glaube ich auch so dieser Trainerwechsel, vor allem jetzt interessante Autos, die er vorher nie
Speaker: Wenn du sagst, du hast vorher nie so richtig V2 -Max -Intervalle gemacht und deine Stärke war bis jetzt ja immer die extrem langen Rennen, wo V2 -Max ein Rollenspiel aber jetzt nicht das Wichtigste ist, sondern so eine Effizienz, die bei dir eh schon gegeben ist. Ich bin jetzt auch mal gespannt, wie sich das jetzt ändern wird, auch wie dann so
Speaker: Explosivere, UZI -Rennen und so was. Das sind ja so die Rennen, wo das dann relevanter wird. Ja, genau. Und die Rennen verändern sich ja auch. Das war halt auch so ein Punkt, den ich gesehen hab, auch im letzten Jahr. Wo ich jetzt gar nicht wusste, ob mein alter Trainer das so wirklich mitgekriegt hat. Dass die Rennen ... Es ist halt nicht, dass du die ganze Zeit ein gleiches Tempo fährst. Also vielleicht beanbound, aber auch ... Ja, da wahrscheinlich schon. Aber auch selbst da.
Speaker: von dem Jahr, wo du gewonnen hast, zu dem nächsten Jahr. Ein Jahr kommst du solo an, du hast wieviel Vorsprung im nächsten Jahr. Du warst jetzt auch nicht schlecht. Nee, gut, da ist auch viel schiefgelaufen. Ja, natürlich. Vorher und im Rennen. Aber dann noch mal mit zehn Minuten ankommen.
Speaker: Das wird schwer, genau. Dann ist da ein Sprint. Und dann auch vorher ... Ich hab das Rennen nicht genau im Blick, wusste nicht, was passiert, aber mit Attacken und all solchen Dingen viel mehr Bewegung im Rennen. Viel mehr Dynamik, genau. Und das hab ich gesehen und ich dachte, ich hab irgendwie das Gefühl gehabt, dass ich mit dem Training, was ich die letzte Zeit gemacht hatte, auf jeden Fall nicht mehr konkurrenzfähig sein werd.
Speaker: Und da ich halt dieses Vertrauen ... Hast du es so gesehen direkt, so drastisch? Ja, schon. Also, für mich ... Ich hab mir das schon ... Also, ja, für mich war das eigentlich schon klar, dass es schwierig werden würde, so, ja. Und ... ich hab halt das Vertrauen von meinen Sponsoren jetzt von Canyon explizit noch zwei Jahre, definitiv. Und ich will einfach noch mal alles machen, was möglich ist.
Speaker: Und genau, ich hab die Chance. So eine Chance kriegt man nicht so oft im Leben, die kriegen nicht viele. Und dann will ich auch das Beste draus machen. Wo wir jetzt eh grad schon beim Thema sind, wie siehst du dann den weiblichen Levelbereich sich entwickeln?
Speaker: Ja, ich finde, da ist eine krasse Entwicklung. Viele sehr interessante Athleten, die neu reingekommen sind, die sich entwickelt haben im Sport. Und es sind vielleicht nach wie vor noch nicht wirklich viele Athleten, aber ich glaube, es sind einige sehr gute, mit einem sehr guten Niveau dabei.
Speaker: Und wo es auch eine Anschein macht, dass die jetzt alle anfangen, auch Geld zu verdienen. Genau. Es war ja auch immer so, letztes Jahr wahrscheinlich so ein Mittel, aber es ist ja vor zwei Jahren, ich weiß nicht, wie viele die dann wirklich auch Geld verdient haben, also so richtig. Und das macht jetzt zumindest einen Anschein.
Speaker: Also sowohl Rose als auch Canyon sind jetzt ja noch mal reingegangen richtig. Ja. Gerade im weiblichen Bereich mit Verpflichtung und ja, ich finde es auch, also ich finde es bei uns im männlichen Bereich schon interessant. Ich meine, wir haben jetzt Thomas De Genta dazugekommen ist. Ja. Und noch ein paar andere. Thomas Bardet glaube ich ja auch. Hier wieder? Bardet fährt ja nicht auch Gravel.
Speaker: Ja, der wollte auch aus dem Zane kommen, vielleicht auch mal gleich. Heute ist das Gerücht aufgetaucht, dass die Gravel -WM nicht in Nizza stattfinden soll, sondern in Kenia. Und da gibt's, glaub ich, so einen Plan mit Badee für die Gravel -WM in Nizza, dass er da versucht, den WM -Titel zu holen. Ich denk mal, dass er das trotzdem versuchen wird, vielleicht in Kenia. Wir wissen's nicht, das sind gerade Gerüchte. Wir nehmen jetzt hier auf am ... was ist heute? Der 23. Januar, also bis die Folge rauskommt.
Speaker: kann auch viel passieren. Und wir haben gerade zumindest mal von jemanden, der bei dem französischen Rennen, also bei der WM in Nizza mitinvolviert ist oder war, auf jeden Fall mal eine Nachricht bekommen, die sagt, dass es Mehrheitsgerüchte sind und dass sie auf jeden Fall nicht ... Live vor Ort. Genau, dass sie auf jeden Fall nicht in Nizza stattfindet, so wie es scheint.
Speaker: Was ich schade finde, weil ich hatte mich eigentlich auf Nizza gefreut. Ich mich auch. Also ich hatte so ein bisschen nach der letztjährigen WM, für mich ist ja immerhin noch irgendwie eine WM -Medaille so, eigentlich das Thema abgehakt und dachte, okay, dieser WM versucht so gut wie möglich zu sein, aber auf so einem Kurs, der wäre mega bergig gewesen.
Speaker: Sieho Chance für Baldé kommen noch zwei andere Straßenfahrer. Kovacar, glaube ich, hat es auch geplant. Ja, hast du keine Chance. Wenn es jetzt in Kenia ist, je nachdem wo es in Kenia ist, kann man halt auf so einem Hochplateau sein, was zu 1500 bis 3000 Meter ist. Aber Kenia liegt halt auch an der Küste, kann natürlich auch irgendwie küstennah sein und dann ist es auf Null. Also wir wissen nicht, ob das nicht mehr in der Höhe stattfindet, aber wenn es auf der Höhe stattfindet,
Speaker: Kann natürlich auch gut sein, dass wir rein Gravel -Profis einen Vorteil haben, wenn wir uns gezielt darauf vorbereiten können, als vielleicht Straßenfahrer, die noch ein Rennprogramm haben. Und das schließt dann, würde dann schon wieder sehr viele Fahrer auf jeden Fall ausschließen. Ja, dann ist auch wieder bei so was Exotischen die Frage, wie viele da wirklich anreisen und den Aufwand machen.
Speaker: Was ich gehört habe, soll eine Woche nach der Straße in WM in Rwanda sein. Das heißt, die Straßenprofis, die eh schon in Afrika sind, können rüber. Und die werden auch auf jeden Fall vorher Höhen -Training gemacht haben, weil Rwanda auch auf Höhe ist.
Speaker: Ja, wenn das so ist, finde ich, ist aus europäischen Sicht schon krass, dass wir jetzt so zwei WMs haben, die finanziell sehr aufwendig sind. Also einmal Kenia. Und dann nächstes Jahr ist ja Australien. Mhm, genau. Und klar, wenn die Amerikaner rüberkommen oder wenn die aus Australien rüberkommen, ist für die auch finanziell aufwendig, ich weiß das. Aber der Großteil der Teilnehmenden sind wahrscheinlich immer aus Europa. Und auch für Amis wird es teuer, nach Kenia zu kommen.
Speaker: Wenn das wirklich der Fall ist, ist es eine krasse Entwicklung, wie schnell Gravel auf einmal, also Gravel ist eh schon global, aber wie schnell es auf so einer UCE -Ebene auch so global wird, dass jetzt direkt mal die vierte WM dann in Kenia, in Afrika, und dann die fünfte WM findet dann in Australien statt. Das geht dann schon relativ zügig. Aber gut, da wird das Thema Reisegruppe auf jeden Fall
Speaker: Ja, definitiv. Aber es ist doch schön, dann machen wir sogar mal einen Afrika -Ausflug. Ja, also ich wollte eh immer nach Kenia. Ich auch, ja. Also ich glaube eh, ne, bei der Zeit, wo der Podcast hier rauskommt, ist das Thema wahrscheinlich eh schon durch. Wahrscheinlich, ja. Und wir spekulieren gerade und wenn die Leute das hören, denken sie, ey Leute, hört auf, wir wissen es schon.
Speaker: Von daher, genau, noch mal zur Entwicklung im weiblichen Bereich im Gravel. Wen oder was war jetzt so für dich eigentlich von 23 auf 24 so die größte Entwicklung und was siehst du passieren von 24 auf 25?
Speaker: Ja, also von 23 auf 24 hat man schon gesehen, dass es auf jeden Fall alles sehr viel professioneller wird. Also 23 hatte ich noch das Gefühl, zumindest bei uns Frauen, dass es, ja, war natürlich auch, waren schon anspruchsvolle Wettkämpfe, aber da war ja wirklich noch nicht so viel Dichte zumindest hier in Europa vorhanden, muss man ganz ehrlich so sagen.
Speaker: In Amerika war es, würde ich sagen, schon ein bisschen anders, aber auch noch nicht so. Und 2024, also letztes Jahr, war es schon ein komplett anderes Teilnehmerinnenfeld bei den Rennen. Also man hatte immer eine gute Konkurrenz am Start. Es war nie so wie 2023. Also es hört sich jetzt vielleicht blöd an, aber da bin ich eigentlich jedes Rennen mit 15 Minuten Vorsprung angekommen.
Speaker: weil ich einfach vom Start weggefahren bin. Und da war 24, obwohl ich nicht schlechter geworden bin, war es, glaube ich, nie so. Da musste ich eigentlich um jeden Sieg wirklich kämpfen. Und das zeigt ja einfach schon, wie krass sich das entwickelt hat. Und ich nehme an, deswegen habe ich das auch gesagt, dass ich wahrscheinlich mit dem, wie ich trainierte, nicht mehr konkurrenzfähig sein werde, dass es sich zu 25 noch mal entwickelt.
Speaker: Und dann ist ja logisch die Schlussfolgerung, dass es dann schwer wird für mich. Aber denkst du, dass die alle schneller werden, die Fahrerinnen, oder ist es eher, dass viel mehr Fahrerinnen reinkommen und dadurch halt die Rennen eine andere Dynamik bekommen?
Speaker: Ich denke es ist beides, aber ich denke ein sehr wichtiger Punkt ist einfach, dass alles viel professioneller wird und dass viele Frauen inzwischen sehr akribisch und professionell trainieren und eben auch sehr viel Wissen vorhanden ist.
Speaker: über Trainingslehre. Es sind alles keine Geheimnisse mehr. Das ist allen zugänglich. Jeder nimmt sich einen Top -Trainer, trainiert nach Plan, macht das genauso akribisch wie ich. Und wenn man eben dann ansatzweise Talent hat, dann fährt man eben auch schnell.
Speaker: Ja. Wie ... Wie relevant ... Also, das Thema Technik hatten wir letztes Jahr schon. Ihr habt ja so Trainingslage gemacht. Ist das was, wo du jetzt noch weiterhin dran arbeitest? Oder ist das so ein bisschen ... Wie da hinten gerückt ... Ich kann sogar aus meiner Perspektive reden. Mit dem Training, was man so macht, ist halt so sehr ... Numbers driven, ne? Also, so sehr Zahlen und Abarbeiten. Man will's ja auch perfekt machen. Du bist ja auch eigentlich genau so.
Speaker: Und dann ist es sehr aspektquasi spielerisch, an eine Sache ranzugehen und zu sagen, man macht jetzt mal Technik, was du ja eigentlich nicht messen kannst. Also das ist ja, ähm, fällt das da grad so bei dir ein bisschen hinten runter oder ist das immer noch wieder auf dem Schirm?
Speaker: Also wir fahren jetzt oder wir sind auch wieder in Girona im Trainingslager, machen da auch wieder ein Technikcamp. Und ich werde da auf jeden Fall weiterhin so dran arbeiten, wie ich es letztes Jahr gemacht habe. Und ich bin auch weiter im Winter im Gelände gewesen und habe da, also ich bin den ganzen Winter nur mit dem Crosser gefahren, halt auch viel auf der Straße, aber auch immer wieder ins Gelände.
Speaker: Und hab da versucht, mich technisch weiterzuentwickeln. Zumindest das Gefühl zu behalten fürs Gelände. Weil ich finde, das geht schon über den Winter immer verloren, wenn man nicht im Gelände unterwegs ist. Ich hab das auch bei der Crossdeutschen gemerkt. Das eigene Niveau ist schon okay. Hab ich im Kontext gesehen. Das ist ja noch mal viel spezieller. Also da, den Ablauf und alles. Da würde ich jetzt auch nicht vorne mitfahren, glaub ich.
Speaker: Ähm, wen siehst du als die ... Also, man kann ja sagen, dass du so ... zumindest immer die europäische Queen of Gravel bist. In Amerika, die Amerikaner würden wahrscheinlich als jemand anderes nennen. Aber so in Europa bist du ja Kowinschiff halt. Wen siehst du als deine Nachfolgerin?
Speaker: Also gar nicht so zeitlich, man kann es sagen in zwei Jahren, aber so was denkst du, wer, wo du hast ja letztes Jahr auch trotzdem viele Rennen gewonnen, auch wenn das Feldsteil gewonnen ist, wer wird da so in Zukunft kommen?
Speaker: Ich glaube, also ich sehe auf jeden Fall, dass zum Beispiel eine Carolina Mion ist, fand ich letztes Jahr sehr stark und ich glaube ehrlich gesagt auch, dass die noch nicht ihr volles Potenzial ausgeschöpft hatte. Insofern denke ich, dass da noch mehr kommen wird und diese auf jeden Fall finde ich eine sehr interessante Fahrerin, die man auch immer auf dem Schirm haben muss.
Speaker: Ja, Rosa Klöser, ganz klar, hat anbauend gewonnen, ist superstarke Rennen gefahren letztes Jahr. Denke ich, wird sich auch dadurch, dass sie jetzt in einem Worldtour -Straßenteam fährt und nochmal ein anderes Rennprogramm fährt, wenn sie das gut verkraftet und sturzfrei bleibt, sich auch nochmal gut weiterentwickeln und gute Rennen fahren. Das sind so auf jeden Fall zwei
Speaker: Die Fahrerin, die ich auf dem Schirm habe. Dann von SD Works G. Gerike Schreus. Ich spreche den Namen nicht aus, weil ich weiß immer, was der Name angeht. Ich habe immer so ein bisschen gedisst von Leuten, die mir schreiben, also kümmere dich mal drum, um das richtig auszusprechen. Also genau, die, ja, sie heißt einfach G bei uns und wir bei SD Works.
Speaker: Ja, die hat auf jeden Fall auch super Talent und ist auch im Virtual -Team eingegliedert, fährt da, glaube ich, auch sogar eine Straßensaison zum Teil mit. Und ist auch, ja, die ist Holländerin, die hat Druck und kann auch technisch, glaube ich, ein bisschen was. Die wird auf jeden Fall auch gut fahren.
Speaker: Ja. Was hältst du von Clara, Sophia, Sophie? Mhm. Äh ... Score. Sorry. Ja, ja. Ähm ... Ist jetzt eigentlich eine Teamkollegin von dir? Ja, also sie ist jetzt auch Kenyan Collective Team. Aber mit separaten Sponsoren. Genau, wir haben ja alle eigene Sponsoren. Sie hat sogar eigenen Helm, eigene Klamotten. Das ist ja bei dir ... Ja, Helm. Auch Helm? Fährt sie keinen Kenyan Helm. Nee, die fährt Smith.
Speaker: Ah, okay. Ja, genau. Ich fahre Raffa, Klamotten. Genau. Aber wir sind schon, würde ich sagen, Teamkolleginnen. Also wir werden eigentlich wie vier Mädels, also Rosa, Clara, Jade und ich, werden so als ...
Speaker: Canyon Gravel Team gesehen. Ist Druck da? Also ... Du meinst interne Konkurrenz? Interne Konkurrenz plus ... so was, was jetzt ... also anbauend ... also ihr habt ja ein megastarkes Team. Ich mein, letztes Jahr anbauend war ja auch so, die Special -Eyes -Fahrerinnen haben ja auch so ihr Ding da gemacht im Finale. Die haben eigentlich nur den Rahmenhersteller als den gleichen Sponsor und der Rest irgendwie auch separat, aber die haben sich halt dann so ...
Speaker: Die haben sich gefunden und sind dann quasi zusammengefahren. Werdet ihr das dann auch mehr für euch nutzen? Also ist das auch der Plan? Ja, das ist von Kenyon auf jeden Fall auch so kommuniziert worden, dass wir da als Team auftreten wollen.
Speaker: Was finde ich auch interessant ist das, ich meine jetzt bei Rose ist es das gleiche, es gibt den Rose Racing Circle, dann mich als Privatier. Dann hast du die Classified -Jungs, die jetzt mit Thomas De Gendt auch Rose fahren. Da bin ich auch mal gespannt, wie sich das irgendwie auswirkt, also ob man da draus irgendwas macht.
Speaker: Ja, genau, weil wir vorhin über die zukünftigen Stars geredet haben. Carole Mignon bin ich halt auch echt mega gespannt, weil ich die so als, wenn es so richtig zur Sache geht, also so richtig schwer wird, als die Einzige gesehen habe, die bei dir, also die, die dich dann auch mal richtig fordert, selbst so in Europa. Ja. Ja, also dann, und dich auch vielleicht sogar schlagen
Speaker: Ja, auf jeden Fall. Die hat mich auch bei zwei Rennen geschlagen. Ja, genau. Und das ist schon okay gut. Also, das ist jetzt ... Klar, mit dir ankommen, mit dir um Sieg sprinten, aber dich quasi auch abhängen. Das ist halt dann ... Muss man schon gut sein. Ja, ja. Bei der bin ich wirklich gespannt, wo die auch so ruhig ist. Genau, ja. Was sie da dieses Jahr noch irgendwie aufs Parkett legt.
Speaker: Ja, bin ich auch gespannt. Aber auf jeden Fall finde ich auch eine sympathische, angenehme Persönlichkeit insofern. Ja, ich hab mit ihr noch nie gesprochen. Ich hab auf jeden Fall, als ich gehört hab, dass die bei Rose im Gespräch ist, auf jeden Fall auch ... hart. Also ... auf jeden Fall erst mal begreiflich gemacht, wie relevant diese Frau eventuell werden kann. Weil hab ich mir gesagt, wenn's halt dahingehend ist, die Einzige, die Caro richtig abhängen konnte, war es halt Carolin.
Speaker: Ja, Caro gegen Caro. Stimmt, die eine mit C, die andere mit K. Wenn du was an Gravel ändern könntest, was wäre das?
Speaker: Ähm, ja, also ... Ich denk, da wird dran gearbeitet, aber dieses ganze Startprozedere vielleicht noch mal so ein bisschen aufzuräumen. Ähm, ja, da war ... wurde ja schon was verbessert mit eigenen Starts für Frauen, aber am Ende war es doch wieder alles vermischt und ... Also, hättest du gerne ein komplett eigenes Rennen? Oder hättest du gerne, dass ... es so viel Zeitabstand gibt, dass ihr ...
Speaker: in der Spitze der Ereignisrennen habt. Es ist ja noch mal ein Unterschied. Ja, zumindest muss das Ergebnis nicht beeinflussbar sein. Also, weil ...
Speaker: Sonst kommt es immer wieder zu Diskussionen. Und diese Diskussionen sind einfach nur nervig am Ende und bringen gar keinen weiter. Und ja, also es muss dafür gesorgt werden, dass wir Frauen auf jeden Fall von Männern unbeeinflusstes Rennen fahren. Ja, ich bin da echt gespannt. Also ich weiß nicht, wie es bei Trucker, ich weiß nicht, wie die das machen wollen, weil die Programme die Tage eh schon so voll sind. Also wie willst du
Speaker: Ja gut, also wir haben ja schon, bei 200 ist unser Stadion eine Stunde vor den Elite -Männern. Ich würde sagen, das reicht. Also zumindest wir hatten glaube ich immer Spitze keine Stunde am Ende im Ziel. Okay, dann kann das reichen.
Speaker: Ich hoffe, das funktioniert. Sonst muss man mit Trackern arbeiten. Man muss unterscheiden zwischen Profiatletinnen und den Leuten,
Speaker: auch hinfahren, um schnell zu fahren und vielleicht in ihrer Altersplatz eine Platzierung zu holen. Aber das Ding ist halt, dass es ja bei uns auch um Geld geht. Das ist nicht unbedingt Preisgeld, aber halt Sponsorengelder, Prämien und das ist halt schon eine hohe Relevanz. Sollte es einen Fernwärtskampf geben, muss es natürlich auch nicht, wenn alle sich darauf einigen, dass er nicht fair sein muss, aber ich glaube, wir müssen uns einigen. Ja, aber das funktioniert nicht. Das haben wir letztes Jahr schon
Speaker: Genau, aber ich glaube, wir sind uns alle einig, dass das ... Okay, das heißt, der Startprozedere würdest du gerne ändern wollen. Und der hätte es eigentlich gerne auch in Regnermau wahrscheinlich. Genau, da müsste es auf jeden Fall deutliche Regeln geben. Wie sieht denn deine Saison so aus? Was ist so geplant?
Speaker: Also ich hab, würde ich sagen, so drei, vier Highlights mir gelegt. Also einmal Trucker zu Beginn. 200. Genau, Trucker 200. Anbauen, also anbauen 200 Meilen. Dann auf jeden Fall die Gravel DM, weil ich eben das Trikot trage und es auch gerne weiterhin tragen würde. Man gewöhnt sich ja dran.
Speaker: Ich glaube, es wird für uns beide eine schwere Tiefe verteilt. Denke ich auch. Aber also es wird, vor was ich gehört habe, ein relativ flacher Kurs, aber ich finde es nicht schlecht. Genau, es ist im Leipziger Umland müsste das sein, also Heidegravel. Am 31 .8. findet die Stadt und ja.
Speaker: ... ist ja auch mal fair, wenn es nicht immer nur ... ... 3000 Höhenmeter hat. Und du machst jetzt ja V2 Max Training. Ja, genau. Und du hast auch schon mal Sprints gewonnen. Ja, im Sprinten ... ... bin ich vielleicht auch gar nicht mal so schlecht. Wer weiß. Genau, und dann die WM, wo ich ja bisher dachte, ... ... dass sie in Nizza stattfindet. Ja, aber ich denke mal, wenn sie in Afrika stattfindet, ... ... kann sie trotzdem ein Highlight von mir sein.
Speaker: Ja, Nitsa wäre ja tatsächlich so ein Kurs, wo du ... Also, der Kenia kann halt auch flach ... kann halt in der Höhe einfach flach sein. Ja. Und so wie das Migration Gravity Rise, was es da gibt, wo du ja eigentlich Mountainbike schon fast brauchst, weil das so bumpy ist. Ja. Und dann Nitsa, wo es ja anscheinend nicht stattfindet, wäre ja für dich perfekt mit den Bergen und so was. Ich hab mich dazu auch nur jetzt gemacht, aber gut, ist jetzt irrelevant, weil die findet nicht statt.
Speaker: Ja, das ist aber auch schon wieder so, keine Ahnung, irgendwie gravel. Ja, ja, leider, leider. Aber da können wir halt echt einfach nur hoffen, erst mal, dass du zu WM kommst. Genau, das ist das Wichtigste. Das ist das Erste, was ... Nicht in Watte eintüten, sondern ja auch einfach ... In Quarantäne. In Quarantäne. Ja. In Quarantäne vor der eigentlichen Quarantäne bei dir. Nämlich Corona war ja zweimal das Problem und einmal Schlüsselmein. Stimmt.
Speaker: Stimmt, stimmt. Ja, das ist halt echt krass bei dir. Ja, es ist wirklich wie verflucht. Ich weiß auch gar nicht. Also auch letztes Jahr. Ich würde mal sagen, ich hab mich richtig gut gefühlt. Ich war hier noch auf Mallorca, hab trainiert. Dachte so, echt auch so vom Höhentraining hatte ich auch noch so ein bisschen den Effekt gemerkt, den wir, was wir in Steamboat hatten. Ja, und dann zurückgeflogen. Und dann so, ja, drei Tage später Corona.
Speaker: Ja, machst du dies Jahr auch wieder höher? Ja, ich denke schon, weil Philipp auch auf jeden Fall sehr gerne, glaube ich, Höhentraining macht. Und genau, dann denke ich, könnte es auch wieder dabei sein. Ja, ich mache es auch, freue mich auch drauf. So interessant, ich hatte Sebastian Röser, also mein Trainer, wir hatten so ein Meeting im, wann war das, November?
Speaker: Dann hat er über Ziele gesprochen und gesagt, ich würde gerne noch mal anbauen und gewinnen. Ich hätte gerne mal einen Shot. Dann hat er mir gesagt, wie es aussehen würde, also wie das Idealprogramm aussehen würde. Dann habe ich den Plan schon wieder verworfen, dass ich es gewinnen will. Weil halt auch Höhe auf Höhe quasi. Wir versuchen natürlich jetzt trotzdem, das Beste draus zu machen mit der Vorbereitung, weil er hat mich dann halt zweimal in die Höhe geschickt vor anbauend.
Speaker: Ja, dann ist man nicht mehr viel zu Hause, ne? Ja, und... Und vor allem wohin so früh im Jahr, ne? Na gut, im März geh ich nach Andorra. Ja, gehst du auch, ne? Ja, aber das ist... Das geht schon, weil anscheinend haben die da trockene Winter. Mhm. Weil selbst wenn's schneit, die Straßen sind frei. Und selbst wenn's mal länger schneit, also ich bin da auch an Rollofaren gewöhnt.
Speaker: Du kannst ja, ich bin relativ weit oben in Andorra, offensichtlich, weil es in der Höhe und nach Frankreich ist es nicht weit rüber. Und sonst runter ins Tal, ist auch nicht so weit runter. Das geht schon irgendwie, da kann man sich, glaube ich, engagieren. Aber ich hatte keinen Bock. Also erstmal Teneriffa, kriegst du eh kein Hotel, weil alle Profi -Teams da oben das ausbuchen. Sierra Nevada habe ich auf jeden Fall auch gar keinen Bock. Nee, da sind auch nicht so viele Straßen.
Speaker: Ein Höhenhotel. Ja, aber, oh nee. Ich find schon auch dieses Ding, was ich auch, was mit Steamboat ein bisschen gefällt, ist auch bergefahren. Also auch diesen anderen Tritt noch mal haben und so. Und so ein bisschen so eine Abwechslung. Also drei Wochen ist halt auch lang. Und so ein bisschen, ja. Ich würde mir Andorra eh mal, also ich kenn Andorra natürlich, hab da früher schon mal Höhendrinkslader gemacht. Aber immer mal so, es sind auch so viele Profis und so.
Speaker: Ja, da leben wir inzwischen echt schon richtig viele. Genau, so ein bisschen da chillen. Und du gehst dann wahrscheinlich über die Windy oder sowas da oben, ne?
Speaker: Ja, Philipp ist immer in St. Moritz da, die Ecke, insofern. Aber sind wir auf 1 .8? Ja, ich weiß nicht, wie die das da machen, aber ich bin... Du warst noch da sogar, oder? Zum Teil, ja. Genau. Das besprechen wir alles nächste Woche, wie das im Detail aussieht. Ja, ich bin echt gespannt, wie... Also, wird bei dir schon Anschlag ins Training? Also, wenn du vorher nicht viel V2 -Max gemacht hast, dann...
Speaker: Ja, ich bin nicht dran. Ja, und jetzt ... Also, wir sind eigentlich schon durch. War ja so ein bisschen so ein Update. Ja, was ich sonst noch fahre, also neben meinen Highlights sind halt relativ viele Uzi -Rennen. Aber fokussierst du dich auf irgendeine ... Also ... Also ... Gibt's ein Fokus auf die Uzi -Rennen wegen dieser Gesamtwertung, die es nicht gibt? Nee, also die Gesamtwertung jetzt nicht.
Speaker: Klar, für die Startaufstellung bei der WM ist es wichtig, dass man da ein paar Punkte sammelt. Und ansonsten, ich finde, es gibt viele schöne Rennen im UCI -Kalender, die ich interessant finde, auch von der Gegend, wo man die Rennen fährt. Und genau, deswegen habe ich mir die rausgesucht. Okay.
Speaker: Beim Greffe spielt ja die Materialauswahl schon eine große Rolle und es gibt vor allem anscheinend auch relativ viele Möglichkeiten, was Reifen angeht, Übersetzung, vielleicht sogar welches Rad man fährt. Ist es für dich schwierig, sich da zu entscheiden? Hast du da bestimmte Deadlines für dich selber oder bekommst du Hilfe von Leuten? Hast du Leute, auf die du zählen kannst? Und wo hast du schon mal gedacht, hier habe ich mich auf jeden Fall falsch entschieden und das hätte ich im Nachhinein anders gemacht?
Speaker: vorweg. Ich weiß gar nicht, ob ich es gerade in der Einladung gesagt habe, aber das sind naive Fragen von dem guten Philipp Walzleben, der mich immer mal wieder irgendwelche Dinge über Gravel fragt, als wenn er noch nie was mit Radsport zu tun gehabt hätte. Und das ist einer dieser Fragen.
Speaker: Ja, also klar, es gibt viele Möglichkeiten beim Gravelbike, was die Schaltung angeht oder die Reifenwahl. Ja genau, da kann man auf jeden Fall viele verschiedene Dinge auswählen und für mich, was die Schaltung angeht, bin ich da durch meine Shimano Schaltung eigentlich immer relativ gleich. Also ich fahre eigentlich immer das gleiche Setup. Immer zweifach, ne?
Speaker: Genau. Bisher immer zweifach und immer 50, 34 vorne und 11. Ich hoffe, ihr habt das bisher gehört. Genau. Und ja, was natürlich Reifenwahl ist immer ein Punkt, den es immer wieder zu diskutieren gibt. Sowohl von der Breite her als auch vom Profil kann man da sich entscheiden. Und ja, da ist auf jeden Fall die Wahl bei Schwalbe jetzt auch
Speaker: Jetzt nicht riesig, aber man kann halt eigentlich immer zwischen einem Semislick und einem gröberen Profil wählen und bei mir ist es eigentlich immer zwischen 40 und 45 Millimeter. Und ja klar, einen Fehlgriff habe ich auch schon gemacht. Ich würde mal sagen, letztes Jahr Anbau und war ich im Nachhinein nicht ganz zufrieden mit meiner Reifenwahl.
Speaker: Aber gut, ich hatte keinen Defekt, insofern war es jetzt auch nicht komplett falsch. Aber vielleicht hätte man da auch ein bisschen leichter rollenden Reifen wählen können. Wer berät dich dann da? Also generell was Material angeht, ist es dann Sascha.
Speaker: Zum einen auf jeden Fall Vladi, mein Partner, der immer auch viel mir Tipps gibt und auch, würde ich mal sagen, sich damit immer sehr gut beschäftigt und Ahnung hat. Allerdings ist er ja bei den meisten Rennen nicht mit dabei. Insofern, außer Fernes, auch immer schwer zu beurteilen. Und da kriege ich auch immer viele Tipps von Schwalbe direkt, also von Sepp Breuer, der sich auch die Strecken oft anguckt. Oder eben Sascha.
Speaker: Genau, Sascha Schmalenbach, unser Gravel -Manager oder andere Fahrer wie der liebe Paul Voss. Ja, weil ich nicht selber ins Klo greife. Ja, aber ich würde mal sagen, du warst zumindest im ersten Jahr eigentlich immer mein Anker und ich habe mich eigentlich immer nach dir gerichtet.
Speaker: Hat zumindest auch ganz gut funktioniert. Viel von dir gelernt, würde ich mal sagen, ja. Gut, dann danke ich dir für deine Zeit. Ja, gerne.
Speaker: Freue mich, dass du mich mal besucht hast hier. Ja, genau. Ist wie gesagt schön und ja, also ich verstehe schon, warum du gerne hier bist. Ne, genau, wir sehen uns dann nicht bei Santa Valle, bei meinem ersten Rennen, wo du da quasi in, wo bist du da? Castellón, nahe Valencia, das erste UCI Gravier -Rennen. Dafür hast du deinen Rennen, aber dann sehen wir uns glaube ich in Italien bei
Speaker: Genau, der Hiltz, das ist Gravel Earth -Serie von Mathias de Marquis. Ich glaub, da sind einfach auch ... Da sind auch alle, ja. Da muss man sagen, da hat der Mathias de Marquis halt so promo -mäßig ... best, wo einfach alle angeschrieben sind, ey, hier, mach ein bisschen Werbung, du kriegst freien Free -Entry, du kriegst Hotelzimmer. Mach einfach nur ein bisschen Werbung und alle reden darüber. Ja, das hat er gut gemacht. Klar, das kostet auch Geld, Hotel und so was,
Speaker: Aber ich denke, es zahlt sich auch aus. Die Promotion und sowas drumherum ist halt schon krasse, die Reichweite, die dieses Rennen im ersten Jahr hat. Also das ist ein gutes Beispiel, wie man die Athleten einfach auch richtig nutzen kann. Ja, aber ich finde, es klingt auch nach einem attraktiven Rennen, schöne Gegend.
Speaker: Ja, auf jeden Fall. Da war ja die Grab WM vor zwei Jahren in der Region, aber der gleiche Start. Und Cyclecross WM war da auch schon mal. Echt? Ja, auf dem Kurs bin ich auch gefahren. Ach krass. Um den See rum, ja. Genau, das ist nicht keines Hotel. Hast du gute Erinnerungen oder eher nichts? Nee, ich lag auf Platz zwei hinter Nils Albert und hab dann Platten bekommen. Zwei Wochen Verschluss. Scheiße.
Speaker: Ja, von daher nicht so gute Erinnerungen. Was wir gerade in der Folge besprochen hatten, die hier vorausgekommen ist. Ja, stimmt. Die habe ich mir nämlich heute im Training angehört. Ja, mit Philipp Weiß und Thomas Hermeisen, mit den beiden lebenden deutschen Crosslegenden. Genau. Also nochmal vielen Dank und wir hören uns. Genau. Ciao. Ciao. So, ich habe jetzt den Björn Müller, den Geschäftsführer von Free Rides bei mir. Hallo Björn.
Speaker: Hallo Paul, grüß dich. Auch in diesem Jahr findet das Free Rides Festival, vielleicht heißt es auch gar nicht mehr Festival, das kannst du gleich erklären, wieder statt mit neuen Datum und auch etwas anderer Location. Aber darauf gehen wir jetzt quasi auch mal ganz kurz ein und zwar, welche Veränderungen gibt es gegenüber 2024? Ja, du hast das eigentlich schon ganz gut zusammengefasst. Wir haben
Speaker: Das Thema Festival eigentlich ein bisschen eliminiert, will ich sagen. Du erinnerst dich ja an deinem Sieg. 2023 gab es ja dann noch nach dem Rennen ein Konzert von Zoe Wees. Das heißt, dieses ganze Musikthema war ja für uns in der Anfangskonzeption von diesem Event ein wichtiger Baustein.
Speaker: Und wir haben jetzt einfach gemerkt, in den rückblickenden drei Jahren, dass der Sportkontext der Veranstaltung doch überwiegt und dass wir da unsere, wie soll ich sagen, unsere Flöcke stecken wollen, auch für die Zielgruppe. Und man kann sich ja vorstellen, auch so ein Konzert kostet alles ein bisschen Geld. Und man muss einfach schauen, okay, was geht, was geht nicht. Und da haben wir einfach gesagt, okay, das Thema, dieser Grundgedanke, wir sind ein Festival,
Speaker: kann funktionieren, wenn man die richtigen Sponsoren hat, die auch so ein Musikact dann quasi übernehmen. Aber durch die beiden UCI -Rennen jetzt seit letztem Jahr ist es schon so, dass wir den Sport -Fokus gesetzt haben und deswegen halt auch angefangen von der URL, also von der Webseite streetrides .de, also das heißt minusfestival .com ist weggefallen.
Speaker: Da hat es schon angefangen mit den Veränderungen, dass wir uns klar und eindeutiger festgelegt haben, was ist denn Street Rides eigentlich? Und ganz klar, wir sind eine Sportveranstaltung mit Rides und zwei UCI -Rennen und haben eine Expo dazu. Und am Ende des Tages, diejenigen von euch, die letztes Jahr da waren, haben es gemerkt, dass es da
Speaker: sicherlich an einer oder anderen Stelle nicht so gepasst hat angefangen, dass die Start und Ziel gerade, gerade beim Grand Fondo quer durch die Expo ging, Gravelstrecke mit dem Start und Ziel auch zu nah an der Expo dran war. Und wo wir dann auch gesagt haben im Nachgang, eigentlich ist dieses Gio -Gelände zwar für eine Ridesportveranstaltung extrem gut,
Speaker: Da da natürlich auch eine ganze Menge Grünflächen sind und Stadien und auch groß genug aber für eine Radsportveranstaltung schon an seinen Limit kommt, gerade auch wenn du die Startaufstellung dann nimmst, da ist einfach dann zu wenig Platz.
Speaker: Dementsprechend haben wir gesagt, wenn wir mit den Radstrecken weg wollen aus diesem urbanen Bereich, dann gehen wir in die Eifel. Dementsprechend brauchen wir dann auch ein Gelände, was nicht so zentral in der Stadt liegt, so wie das Chio -Gelände nun mal ist. Wir haben jetzt ein Gelände, das ist eine ganz normale Straße, der Neerscheider Weg, im Ortsteil Schleckheim von Aachen.
Speaker: und ein großes Wiesn -Grundstück, wo wir Expo -Nummernausgabe, Siegerehrungsbühne draufsetzen, so wie das auch bei verschiedenen anderen großen Radevents so ist. Und das sind von den optischen Bedingungen die großen, die wir da jetzt vollzogen haben jetzt seit letztem Jahr. Genau, wie vorhin schon angesprochen, ihr habt ja auch ein neues Datum. Wann wird das Event dieses Jahr stattfinden?
Speaker: Genau, das Datum haben wir dann auch verändert, weil wir ja im letzten Jahr und davor die Jahre auch immer über Muttertag waren. Muttertag ist immer, ja gerade hier in der Eifel, so ein festgesetztes Datum, wo man halt sehr, sehr gerne mal mit seiner Mama in die Eifel fährt und da wir ja wie gesagt unsere Strecken in die Eifel legen wollen und die Wege in die Eifel rein,
Speaker: haben wir dann auch das Datum geändert. Ist auch nicht so einfach, weil natürlich bei der UCI gerade gesetzte Termine sind. Im Grand Fondo hast du einen Schleck -Grand Fondo, der immer gleich ist. Grand Fondo wo gehst, in Frankreich ist immer gleich. Uns hat dann so ein bisschen in die Karten gespielt, dass die Kollegen vom Falkenburg Gravel auch von ihrem Ende -April -Wochenende weg wollten.
Speaker: sind dann auf unser Datum gegangen. Wir haben dann so ein bisschen getauscht. Das Wochenende rund um den 1. Juni war dann frei. Dadurch, dass wir beide UCI -Rennen machen, mussten wir schauen, ist Grand Fonde und Gravel frei? Dementsprechend haben wir jetzt das Datum vom 30 .5. bis 1 .6. Leider einen Wehrmutstropfen hat es ja immer. Ich glaube, Paul, du wirst ja nicht da sein. Du wirst auf einem anderen Kontinent in Amerika sein beim Anbau.
Speaker: Eine Kröte musste immer schlucken am Ende des Tages, das geht nicht anders. Dafür haben wir zu wenig Wochenenden im Jahr. Aber Grundgedanke ist schon, dass wir jetzt dann auch dieses Wochenende auch in der Zukunft so lassen.
Speaker: Okay, was sind die Änderungen bei der Strecke? Wie du erzählt hast, habt ihr ein neues Gelände. Das heißt, es ändert sich ja auch sehr wahrscheinlich die Strecke. Wo geht es lang? Genau, die Strecke hat sich komplett geändert. Wir fahren quasi von Schleckheim nochmal zurück in den Aachener Stadtwald.
Speaker: Dort haben wir schon mal so ein paar Höhenmeter drin, sind so kleine knackige Anstiege, gute befestigte Waldwege mit Schotter drauf, also wirklich top Bedingungen. Marcel Meisen sagte schon, das ist genau das, was da auch passt, was zum Level dazugehört. Dann bewegen wir uns raus aus dem Stadtwald, fahren dann wieder, wenn man jetzt die Himmelsrichtung so nimmt, wieder in Richtung Start -Ziel, aber wir fahren dann vorbei.
Speaker: und fahren dann in Richtung Valheim, nenne ich das, Valheim -Hahn. Es geht immer bergauf und bergab, also es ist eine ständige Achterbahn, da sind ganz, ganz wenig Flachstücke drin und es ist immer gepaart, wie es halt auch so ist beim Gravel, mit ruppigen Schotterbereichen, mit Feldwegen.
Speaker: mit wieder mal Teer dazwischen. Aber im Grunde genommen haben wir die Strecke jetzt mittlerweile so konzipiert, dass wir mehr im Offroad unterwegs sind als im urbanen Bereich. Das war ja auch so ein kleiner Knackpunkt in den letzten Jahren. Auch bei deiner Runde 2023, die war ja sehr klein mit 18 Kilometern, wo aber trotzdem immer noch viele Ortsbereiche durchfahren wurden. Da sind wir jetzt komplett, nicht komplett, aber sehr von frei. Wir haben natürlich noch irgendwie die andere Ortschaft, die wir tangieren.
Speaker: Aber im Grunde genommen ist es viel, viel mehr, was wir im Offroad -Bereich und auf Wegen unterwegs sind, wo keiner ist. Wo Waldspaziergänger sind, das natürlich schon, aber wo keine geparkten Autos stehen und irgendwelche Leute auf die Strecke fahren können. Das war uns ganz wichtig, dass wir aus diesen Ereignissen von letztem Jahr gelernt haben und da einfach als eine Strecke konzipieren,
Speaker: für die Zukunft machbar ist und natürlich auch länger ist. Also wir haben eine 60 Kilometer Runde, die für die älteren Altersklassen dann einmal gefahren wird und für die jüngeren Altersklassen zweimal. Und pro Runde sind es ca. 750, 780 Höhenmeter, die zu bewältigen sind. Okay, sehr schön. Bis wann und wo kann man sich dann anmelden?
Speaker: Genau, also auf unserer Webseite steht schon alles drauf. ThreeRides .de. Wir haben dort auch eine nette Streckenbeschreibung drauf, wo man das auch noch mal so ein bisschen nachvollziehen kann, wo wir da langfahren. Und ja, da darauf gibt es natürlich wie immer ein Button, der zur Data Sports Plattform linkt und da könnt ihr euch anmelden.
Speaker: Okay, sehr schön. Und als kleines Geschenk einerseits haust du quasi 15 Prozent auf den Preis, also auf die Starkgebühr raus. Den Code dazu findet ihr hier unten in den Show notes unter dem Podcast. Und genau bis wann kann man sich anmelden? Also bis wie viel vorher?
Speaker: Eine Woche vorher, also wir müssen ja irgendwann die Rückennummer konzipieren und konfektionieren. Also das heißt, bis eine Woche vorher ist es möglich. Natürlich sind noch irgendwo Nachmeldungen vor Ort möglich, weil wir noch ein paar Rückennummern zusätzlich bauen lassen. Aber natürlich macht es irgendwo Sinn, dann auch schon vorher Bescheid zu wissen, wie viel Teilnehmer haben wir denn de facto am Start. Das ist auch fürs Ordnungsamt wichtig, damit wir auch da unsere Limits einhalten.
Speaker: Okay, sehr schön. Dann wünsche ich allen den Teilnehmenden viel Spaß und hoffentlich kann ich in 2026 dann auch wieder mit dabei sein. Das wäre uns, ja, da wären wir sehr, sehr froh, wenn die Elite, und da gehörst du ja de facto dazu, wieder am Start ist, weil das hat uns auch, glaube ich, in den letzten zwei Jahren immer so ein bisschen ausgemacht, dass wir auch ein paar gute Gravel -Profis am Start hatten und die werden
Speaker: Glaube ich, dieses Jahr fehlen. Aber man weiß es noch nicht so genau. Ist ja dann auch immer ein bisschen Krankheit. Ist man fit, um den großen Weg nach Amerika anzutreten? Oder sagt man dann doch, nee, lass mal, lass mal lieber. Und dann, glaube ich, werden wir eine gute Alternative in Aachen. Also vielleicht, Paul, sehen wir uns ja doch. Aber ich hoffe es für dich nicht, weil ich hoffe, dass du dieses Jahr wieder eine richtig gute Saison vor dir hast.
Speaker: Ich hoffe auch, dass ich die Reise zu anbauend hinkriege. Aber es gibt ja zum Glück auch in Europa haufenweise Weltklasse Cyclocross -Fahrer in, die ja dann gerne den kurzen Weg aus Benelux nach Aachen machen, um dann da am Start zu stehen. Von daher glaube ich, dass ihr trotzdem ein sehr hochklassiges Feld haben werdet. Ja, das hoffe ich auch. Also wie gesagt, mit Dan Sorte sind wir schon in Verhandlungen. Mit Lucinda Brand sind wir in Verhandlungen. Auf der Weltmeisterschaft haben wir auch mit der aktuellen Weltmeisterin gesprochen.
Speaker: Wir wollen auf jeden Fall ein gutes Starterfeld vor Ort haben, das definitiv. Okay, sehr schön. Dann hören wir uns und sehen uns wieder. Danke dir. Genau. Danke dir, Paul. Super.






