Im Moment leben verstehen
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Speaker
Und ein wichtiges Erlebnis, was ich vielleicht im letzten Jahr hatte, war, als ich zum ersten Mal so dieses AHA-Erlebnis hatte, was es bedeutet, im Moment zu sein.
Einführung in den Vegan Athlete Podcast
00:00:23
Speaker
Willkommen zum Wiegen Fitness Athlete Podcast.
00:00:28
Speaker
Hier verraten vegane Lebensathleten ihre besten Erfolgstipps. Und hier ist dein Gastgeber. Er ist Spinat- und Brokkolisüchtig. Christian Wenzel.
00:00:42
Speaker
Herzlich willkommen im Vegan Athlete Podcast, dem Podcast alles rund um vegane Ernährung, Erfolg und Fitness und natürlich auch mit Interviews von berühmten Persönlichkeiten. In diesem Format haben wir nämlich sogenannte vegane Athleten zu Gast, die auf ihre Art und Weise mit oder trotzdem veganen Lebensstil erfolgreich sind und Großes bewirken.
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Speaker
Hier kommen die bekanntesten und einflussreichsten Menschen und Athleten zu Wort und heute hast du eingeschaltet zur Fitness-Session mit deinem Gastgeber, fitness-typisch
Vorstellung von Berit, der veganen Volleyballspielerin
00:01:21
Speaker
Mr. Broccoli, dem Christian Wenzel. Bist du bereit für dein nächstes Level? Dann bleib jetzt dran!
00:01:28
Speaker
Denn heute haben wir Berit zu Gast. Sie ist professionelle Volleyballspielerin, spielt es aktuell in Südfrankreich und sie ist deutsche Nationalspielerin im Volleyball. Vegan ernährt sie sich und sie schaut auch sehr, sehr viel auf diese Themen Yoga und Achtsamkeit, ist also sehr holistisch unterwegs. Liebe Berit, schön, dass du da bist. Hallo, guten Abend.
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Speaker
Ja genau, hier ist nämlich jetzt ungefähr 20 Uhr und du bist ja wieder in Deutschland angekommen. Du hast mir gerade erzählt in der Schweiz und warst wieder ganz gut unterwegs bezüglich Spielen, richtig?
Berits Volleyballreise durch Europa
00:02:05
Speaker
Genau, also ich bin wieder in Südfrankreich angekommen, weil ich ja hier im Moment lebe und unter Vertrag bin, genau. Aber wir kommen aus der Schweiz und hatten da halt ein Spiel Europapokal.
00:02:18
Speaker
Erzähl doch dem Zuhörer ein bisschen was über dich, wo du herkommst, wie du zur professionellen Volleyballspielerin gekommen bist und wie du jetzt auch in Frankreich gelandet bist. Ich komme aus dem Norden von Deutschland.
00:02:32
Speaker
Aus Schwerin, dort habe ich auch mit dem Volleyball angefangen. Hab da fünf Jahre in der ersten Liga, in der Bundesliga gespielt, bis ich mich dann entschieden habe, ins Ausland zu gehen. Dort war meine Station, dann Italien, zwei Jahre lang, Polen, danach Baku und jetzt bin ich hier in Frankreich gelandet. Und wie ist es gekommen, dass du dich überhaupt für das Volleyballspielen interessierst und wann bist du da eingestiegen?
00:03:00
Speaker
Das ist eigentlich eine ganz lustige Geschichte, die ich schon echt oft erzählt habe. Das war nämlich, als ich elf Jahre alt war, meine Freundin hat Volleyball gespielt und war etwas schusselig und hat ihr Getränk über die Volleyballschuhe gekippt. Und dann hat sie sich meine Sportschuhe ausgeliehen. Die waren ihr fünf Nummern zu groß, weil ich damals schon sehr groß war. Und dann hat der Trainer gefragt, wem gönnen diese großen Schuhe?
00:03:28
Speaker
Oder, wieso hast du so eine große Schuhe an? Die sagt, das ist von meiner Freundin. Na, wie alt ist denn deine Freundin? Na, so alt wie ich. Hm. Na, dann bring deine Freundin doch mal mit zum Training. Und dann hat der Trainer wirklich oft nachgefragt, wer denn diese große Freundin ist. Und dann bin ich auch wirklich mitgekommen und auch da geblieben. Und war der Trainer so interessiert daran, weil du so groß warst? Oder warum hat er da so nachgehakt, dass du mal mitkommst?
Übergang zum Profivolleyball
00:03:54
Speaker
Ja, genau, weil große Leute sind im Volleyball gefragt und davon gab es in meinem kleinen Örtchen nicht so viele. Und dann wollte er, dass dieses große Mädchen noch mal mittels im Training kommt. Und wie hast du es dann geschafft, zur aktuellen Nationalspielerin zu reifen und natürlich dann auch erste Liga in Frankreich zu spielen? Wie war so der Verlauf? Also ich muss sagen, ich habe nie direkt die Entscheidung gefällt.
00:04:23
Speaker
Jetzt werde ich Nationalspieler oder jetzt werde ich Bundesligaspieler. Es war mehr so ein fließender Übergang. Ich habe in meinem Heimatort in Peichen angefangen zu spielen und bin dann relativ schnell auf die Sportschule gekommen. Dort habe ich trainiert, bis ich mein Abitur gemacht habe. Jeden Tag zwei Mal, einmal morgens, einmal abends. War dann irgendwann in der zweiten Bundesliga, als ich noch zur Schule gegangen bin. Wurde dann in die erste Liga berufen.
00:04:51
Speaker
auch als ich noch zur Schule gegangen bin. Dann irgendwann war die Schule zu Ende und dann habe ich immer noch Volleyball gespielt. Und gleichzeitig, abdem ich 14 Jahre alt war, wurde ich in die Jugendnationalmannschaft berufen. Das läuft dann eher so im Sommer. Danach in die Frauennationalmannschaft. Und so war das eigentlich so ein Fluss, dass es immer weiter, immer weiter ging. Und ich das aber nie
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Speaker
gesagt habe, okay, jetzt mache ich das oder das, sondern es war halt so. Es hat so gefasst bei mir. Okay, und was mir spontan jetzt für eine Frage gekommen ist, kannst du von dem Volleyballspielen leben? Also kriegt ihr in diesem Sport genug Einnahmen, dass ihr davon leben könnt? Ja, ich lebe davon.
00:05:44
Speaker
Stark, super, das freut mich, dass eben auch diese Sportarten mittlerweile so weit sind, dass nicht nur Fußball mit zig Millionen hier gefördert wird, sondern eben auch, ja, dass so erfolgreiche Sportlerinnen wie du, die ja auch oder die noch viel mehr Höchstleistung vollbringen, eben davon leben können. Das finde ich ganz klasse.
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Speaker
Ist da das Niveau in Frankreich höher als in Deutschland? Also ist da Volleyball noch bekannter wie hier? Also ich würde sagen, es ist vergleichbar mit der deutschen Liga. Vom Niveau her und auch ungefähr von den Zuschauerzahlen und von der Bekanntheit. Ich spiele hier in einem relativ kleinen Ort. Hier sind wir ziemlich bekannt, aber das ist jetzt in Deutschland in einem kleinen Ort auch so.
00:06:30
Speaker
Ich denke mal, die Köpenicker Volleyballmädels, die werden in Berlin nicht erkannt werden, aber vielleicht die in Vilsbiburg schon. Ungefähr so würde ich das ja auch sagen, das ist vergleichbar.
Tipps für aufstrebende Athleten
00:06:40
Speaker
Wenn jetzt jemand oder ein junges Mädchen oder ein Nachwuchsprofi, sag ich jetzt mal, eben auch in die Nationalmannschaft kommen möchte oder Hochklassik spielen möchte, jetzt, sag ich mal, egal welche Sportart, Rückblicken betrachtet, welche drei Top-Tipps würdest du jemandem geben, um dahin zu kommen?
00:06:59
Speaker
Also ich würde sagen, Spaß haben. Um alles in der Welt. Was ich vor allen Dingen jetzt auch merke, umso größer der Druck wird, umso mehr Spaß man hat, umso besser wird es einfach. Die zweite Sache ist Disziplin. Man braucht ein gewisses Maß an Disziplin, wenn es darum geht, wie gesagt, um Ernährung, um
00:07:26
Speaker
Schule darf nicht hängen bleiben, wenn es darum um Training geht, um Trainingsvorbereitung oder Nachbereitung.
00:07:38
Speaker
Und vielleicht als dritte Sache nie aufgeben. Ja, schöne Tipps. Wie geht es zusammen, Disziplin zu haben und Spaß zu haben? Also, klar, du hast Spaß an der großen Sache, aber wenn ich jetzt mal diese beiden Werte gegenüber stelle, dann sind die ja schon, sind die gegensätzlich oder würdest du sagen, die harmonisieren sogar sehr gut? Ich würde sagen, das passt super zusammen, wenn du mich fragst.
00:08:07
Speaker
weil das mit der Disziplin, das kommt fast alleine, wenn man daran Spaß hat. Und wenn man merkt, dass es funktioniert, dann wird es auch einfacher, Disziplin zu haben.
Einfluss von Yoga und Achtsamkeit
00:08:19
Speaker
Disziplin ist so ein böses Wort irgendwie. Ich würde vielleicht eher sagen,
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Speaker
Wie hast du es geschafft, also was sind solche Tipps, wo du sagst, die erleichtern dir da hoch zu kommen, also diese Leiter zu erklimmen? Da wird wahrscheinlich diese Sachen, die wir eingangs schon erwähnt haben, wie Ernährung und sich sehr viel mit sich selbst beschäftigen mit reinspielen. Wenn du jetzt einfach mal rückblickend betrachtest die letzten Jahre, was waren so die wichtigsten Tipps, die du vielleicht auch unterbewusst gemacht hast, die dich da hochgebracht haben?
00:08:54
Speaker
Also ich würde sagen, genau das, was du angesprochen hast, dass Yoga eine wichtige Sache war, mit der ich angefangen habe vor drei Jahren ungefähr. In der Saison, als ich mehr Probleme hatte als sonst, bis dahin lief es eigentlich immer
00:09:16
Speaker
bergauf, mehr oder weniger, aber immer nach oben eigentlich. Und in dieser Saison hatte ich weniger Spielanteile, einen Trainer, der mich jetzt nicht hundertprozentig unterstützt hat. Und da habe ich irgendwie Yoga gefunden oder Yoga hat mich gefunden, wie auch immer. Als ich dann damit angefangen habe, hat es mir doch sehr viel zurückgegeben im Sinne von Fokus auf den Atem und dann auch
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Speaker
Mir ist mehr bewusst geworden, was wirklich die wichtigen Dinge sind und ich habe mich nicht mehr so sehr verzettelt, könnte ich sagen. Und ein wichtiges Erlebnis, was ich vielleicht im letzten Jahr hatte, war, als ich zum ersten Mal so dieses AHA-Erlebnis hatte, was es bedeutet, im Moment zu sein.
00:10:08
Speaker
Bis dahin habe ich das schon tausendmal gehört, auch Trainer haben mir das schon oft gesagt, dass man denkt nicht über deine Fehler nach oder es zählt nicht, was jetzt war, sondern als ich wirklich zum ersten Mal mitgekriegt habe, was es bedeutet, nur an diesen einen einzigen Ball zu denken, der jetzt gerade kommt, der jetzt gerade fliegt, was ich jetzt gerade genau in diesem Moment mache,
00:10:31
Speaker
In einem Training, ich weiß nicht, habe ich das irgendwie gespürt und das war ein ganz besonderer Moment. Und weißt du rückblickend betrachtet, wie du den erreicht hast? Also das kam durch ein Buch, das MBSR Programm meditationsbasierte Stressreduktion. Ich würde das nochmal genau nachgucken.
00:10:57
Speaker
von John Kabat-Zinn ist das Programm und das Buch ist von Maren Schneider. Das ist ein 8-Wochen-Programm und da geht es darum, Stressreduktion durch Meditation zu erlangen und das hat mir sehr geholfen und dadurch kam auch wirklich nochmal viel so in Bewegung in diese Richtung bei mir.
00:11:22
Speaker
aus selbst angestoßen oder sind es eben auch so Trainingsmechanismen? Habt ihr da so Mentaltrainer oder wie ist das? Also es gibt, ich habe relativ wenig in professionellen Mannschaften mit Mentaltraining gearbeitet und das finde ich echt traurig, weil ich weiß, also ich studiere auch Psychologie, gerade jetzt im Master, Sportpsychologie, wie viel man damit bewirken kann und wie viel das auch immer wieder bewirkt.
00:11:50
Speaker
Aber das kam eher von mir selber. Es war so, dass ich halt Yoga gefunden habe. Und dann habe ich dieses Buch, habe ich geschenkt bekommen, weil meine Mutter hat das jemand empfohlen, dann hat sie mir das geschenkt. Dann habe ich wieder was selber gefunden, habe was irgendwie entdeckt, meistens durch irgendwelche Zufälle und dann
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Speaker
hatte das vor dem großen Einfluss auf mein Leben. Und du sagst auch, dass das auf jeden Fall auch eines deiner Erfolgsgeheimnisse ist, dass du jetzt dort bist, wo du jetzt bist. Auf jeden Fall. Nicht nur im Sport, sondern auch im Leben. Ja, der Sport ist ja auch das Leben, würde ich jetzt mal sagen. Oder bei dir macht es wahrscheinlich einen sehr, sehr großen Bestandteil aus. Du meinst aber jetzt wahrscheinlich mit der Aussage quasi außerhalb der Turnhalle oder außerhalb des Fitnessbereichs sozusagen.
00:12:40
Speaker
Ja, genau. Also Sport macht natürlich viel aus. Es ist halt mein Beruf, aber ich habe auch eine Persönlichkeit außerhalb des Sports. Und du hast ja auch darüber einen Blog gegründet. Wie kam es dazu? Ich wollte eigentlich immer so einen Food-Blog haben, weil ich fand, dass es für so leckere Sachen zu wenig Rezepte gibt oder dass es zu viele ungesunde Rezepte gibt und die ich nicht nachkochen will.
00:13:11
Speaker
Und dann habe ich diesen Blog halt gemacht und dann ist mir mehr so die Intuition gekommen, dass ich über mein Leben schreiben will, über das, was mir so in den Sinn kommt und wobei ich nachdenke. Und jetzt schreibe ich halt über Achtsamkeit und über was, was in meinem Leben passiert und was in meinem Kopf vorgeht, was ich
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Speaker
irgendwie los werden will. Und das ist das Beste, was man machen kann. Also für jeden, der, man muss nicht gleich einen Blog haben, aber so seine Gedanken mal aufschreiben zu können.
00:13:42
Speaker
ist für mich echt schön und dass es dann auch noch Leute lesen und denen gefällt und die können da was rausziehen. Es ist echt eine große Sache für mich. Ja, finde ich auch ganz klasse, dass du dir die Zeit nimmst. Ich weiß ja selber, wie es ist, einen Blog zu pflegen. Das ist nicht einfach so nebenbei gemacht. Das ist gut, was du sagst, dass man eben sich da gewisse Sachen von der Seele auch schreiben kann. Und dennoch ist es ja doch auch ein nicht zu unterschätzender Arbeitsaufwand.
00:14:13
Speaker
Finde ich klasse, dass du dich da so engagierst und vielen anderen damit hilfst. Kannst du kurz sagen, wie dein Blog heißt, so dass wir ihn auch in den Beschreibungen verlinken können? Also die Internetseite ist ganz einfach www.beritkauffeld.com, so wie mein Name geschrieben wird, kauffeld.f und dt. Und der Blog heißt Kringeln.
00:14:36
Speaker
Sehr stark. Also liebe Zuhörer, das verlinken wir natürlich direkt in den Show
Übergang zur veganen Ernährung
00:14:40
Speaker
Notes. Du gehst einfach auf christian-wenzel.com-podcast und wählst dort die Episode mit der Berit aus und dort haben wir nochmal alle Links zusammengefasst. Ja, kommen wir doch kurz auch zu dem Thema Ernährung, was ja mit Sicherheit auch für deine Leistung mit verantwortlich ist, für deine großartige Leistung neben den anderen Dingen. Wie bist du denn zu veganen Ernährung gekommen?
00:15:05
Speaker
Also ich kann sagen, dass es angefangen hat, als ich zu meiner Naturheilpraktikerin gegangen bin, weil ich ein bisschen Verdauungsprobleme hatte und die mir geraten hat, eine Weile auf Kuhmilchprodukte zu verzichten. So habe ich dann das auch gemacht. Ich habe komplett auf
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Speaker
von einem Verkauf zum anderen alles weggelassen, also Milch, Joghurt, Milch im Kaffee, Milchschokolade, also Käse auf der Pizza, alles wo Kuhmilch drin war und ich habe gemerkt, dass es mir besser ging. Dann irgendwann habe ich mir Gedanken über meine Ernährung gemacht und bin dazu zu dem Entschluss gekommen, dass ich weniger Fleisch essen will.
00:15:55
Speaker
habe dann auch weniger Fleisch gegessen. Dann irgendwann kam es dazu, dass ich halt angefangen habe, mehr zu meditieren und tiefer in die Dinge reinzublicken, habe ich das Gefühl. Und dann habe ich halt noch weniger Fleisch gegessen. Dann irgendwann war das Gefühl da, ich kann eigentlich kein Fleisch essen, wenn ich so sein will, wie ich bin. Ich habe das dann weggelassen.
00:16:22
Speaker
Und dann hab ich halt auch angefangen, mich mehr mit der Thematik zu beschätzigen, vegan und solchen Sachen. Und bin dann diesen Weg immer schrittweise immer wieder ein bisschen weitergegangen. Also es ist echt so ein Step-by-Step-Prozess gewesen und du bist nach und nach über viele verschiedene Monate und Jahre dann quasi eben da hingekommen, dass du sagst, okay, das ist so für dich die beste Art und Weise. Genau. Ich hab halt
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Speaker
auch andere Sportler angeguckt, was die machen oder wie die fit sind. Aber auf der anderen Seite ist es mir auch wichtig, der Welt zuliebe, der Erde zuliebe, mich so zu ernähren, wie ich mich ernähre. Ja, wow, starke Einstellung. Hast du denn gemerkt, dass sich dann eben auch was verändert hat in deiner Leistung oder ist die relativ konstant geblieben?
00:17:20
Speaker
Was ich schon tausendmal gehört habe, aber was ich auf jeden Fall auch bestätigen kann, pützere Regenerationszeiten und ich brauche weniger Schlaf. Ich war früher auch jemand, der Mittagsschlaf gemacht hat, aber das brauche ich nicht. Ich bin genauso fit, wenn ich keinen Mittagsschlaf mache.
00:17:38
Speaker
Wenn ich das jetzt direkt vergleiche mit meinen Mannschaftskolleginnen, merke ich auch, dass ich länger durchhalte. Nicht unbedingt, dass ich stärker bin, aber dass ich halt viel länger laufen kann, also das Spiel besser wegstecke und nicht ganz schneller regeneriere.
00:17:58
Speaker
Ja, sehr stark. Dann erzähl uns doch mal, wir sind total gespannt, was du den ganzen Tag isst oder wie. Wenn du jetzt einen ganz normalen Trainingstag hast, wie sieht so dein Ernährungsplan aus? Also morgens zum Frühstück esse ich meistens ein Porridge oder ein Smoothies. Es gibt eigentlich meistens eins dieser beiden Möglichkeiten.
00:18:22
Speaker
Porridge mache ich dann aus Quinoa oder aus Riese oder aus Buchweizen. Eigentlich immer aus irgendwas Glutenfein. Da mache ich dann auch oft ein bisschen Proteinpulver rein. Parvojibeeren. Momentan Maca-Pulver, je nachdem was ich gerade so habe.
00:18:47
Speaker
und dann dazu ganz viel Obst und in meinen Smoothie kommt
00:18:52
Speaker
eine Menge Obst und dann halt ein paar Sachen, die ich so da habe, was ich gerade erwähnt habe. Und dann wird es natürlich immer schön diokubiert danach. Dann gehe ich zum Training. Meistens steht morgens Krafttraining an oder auch ein bisschen Balltraining, je nachdem. Und dann komme ich wieder zurück und esse meistens viel Gemüse, was gerade Saison hat.
00:19:20
Speaker
Dann eine Proteinquelle, entweder Linsen oder Bohnen oder Tofu oder Tempeh. Abwechslungsreich, also ich bin da nicht festgelegt. Und dazu irgendein Pseudogetreide, auch was ich eigentlich im Porridge esse. Und abends habe ich meistens
00:19:47
Speaker
Salat. Mit, also einen riesigen Salat. Mit einem, was gerade da ist und nicht zu vergessen mit Sonnenblumenkern oder Kürbiskern oder halt ein paar Nüssen. Genau und ich habe meinen Snack vergessen. Vor meinem zweiten Training am Nachmittag habe ich immer noch einen Snack mit Obst oder Energiebällchen.
00:20:17
Speaker
Oder ein Knäckebrot mit Erdnussbutter und Banane, sowas in die Richtung. Ja, stark. Das klingt sehr abwechslungsreich.
Einfluss auf andere und gesellschaftliche Bedeutung
00:20:23
Speaker
Du hast einige Sachen genannt, auch ein paar Superfoods wie Maca, Gojibeeren und so weiter. Du nimmst auch hin und wieder ein bisschen Proteinpulver. Was hast du da für eine Marke? Hast du da eine spezielle Vorliebe? Also ich finde Sahne und Pure.
00:20:40
Speaker
Ich weiß nicht, ob ich das richtig ausspreche. So schreibt man es auf jeden Fall. Super, das ist ein Reis- und Erbsen-Protein-Gemisch, glaube ich. Die produzieren alles aus Bio-Qualität. Das sind keine Sachen, fermentiert. Also ich glaube, das ist das beste Zeug, das es gibt für mich.
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Speaker
Ja, also ich, Sanian Pure kenne ich sehr gut, wir haben das auch schon getestet, gibt es auch einen super Testbeitrag auf unserem Blog, also wer mal da nachlesen will, einfach in die Show Notes gucken, dort habe ich den Testbeitrag verlinkt von Sanian Pure und da gibt es auch einen schönen Gutschein für diejenigen, die
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Speaker
das protein mal ausprobieren wollen die sind sehr sehr natürlich ist nur das protein drin keine zusatzstoffe wie gesagt gekreimt kann ich auch nur empfehlen eine ganz ganz tolle wahl hast du sonst irgendwelche ernährungstipps wo du sagst hey das würde ich auf jeden fall ausprobieren oder das hat dich ganz ganz viel weiter gebracht
00:21:45
Speaker
Ich glaube, dass es gut ist, die Sachen anzukeimen, sich die Zeit zu nehmen und die Kichererbsen einzulegen, Nüsse einzuweichen, bevor man sie isst. Ich glaube, dass das nochmal was bringen kann.
00:22:05
Speaker
Ja, definitiv. Also da experimentiere ich mich auch immer mehr damit. Buchwalzen kannst du super keimen. Das dauert maximal einen Tag oder zwei Tage. Kichererbsen dauert auch nicht so lange und da vervielfälligen sich einfach die Nährstoffe enorm.
00:22:21
Speaker
Aber finde ich klasse, dass du da auch auf dem Weg bist. Super. Hast du denn auch schon andere Menschen da jetzt irgendwie mitgerissen oder auch zum Beispiel auch Mannschaftskolleginnen, die eben sagen, hey, das hätte ich nicht gedacht, dass du damit so gut zurechtkommst und das will ich jetzt auch ausprobieren? Also ich kann sagen, dass mein Freund vom wirklich Fleischliebhaber, vom
00:22:47
Speaker
Matt-Igel-Liebhaber, der fast veganer geworden ist. Das ist wirklich eine richtig tolle Sache und ich habe nichts, ich habe nicht auf ihn eingeredet oder irgendwas, sondern einfach nur gemacht und er hat zugeguckt sozusagen. Und ansonsten
00:23:06
Speaker
meinen Spielkameraden, die fragen oft nach und ich freue mich, wenn sie dann meine Energiebäche mal probieren wollen oder wenn sie fragen, was hast du denn da? Und ich dann sage, ja, das ist hier so fermentiert und so. Dass jetzt jemand vegan geworden ist wegen mir
00:23:24
Speaker
Aus meiner Mannschaft kann ich, glaube ich, nicht sagen. Aber zumindest ist das Interesse geweckt und das zählt auch schon aus. Ja, finde ich auch. Vielleicht abschließend noch eine Frage, wenn das für dich eben auch zutreffend ist. Warum hältst du es für notwendig, dass wir als Gesellschaft gerade jetzt hier in Europa, sage ich jetzt mal, warum hältst du es für notwendig, dass wir zur pflanzlichen Ernährung übergehen?
00:23:52
Speaker
Also generell halte ich mich zurück, wenn ich irgendwas für die Gesellschaft sage oder für alle Leute. Ich spreche lieber für mich selber. Und. Also jetzt ganz ehrlich, kurz bevor wir eingeschaltet haben, habe ich den Trailer gesehen von Earthlings. Ich hatte das vorher noch nicht gesehen und ich habe hier auf der Couch
00:24:18
Speaker
total angefangen zu heulen. Und ich glaube, das ist irgendwie so ein Ding, wenn alle Leute hingucken würden, was hier passiert auf dieser Welt, dann würden alle sich zumindest vegetarisch ernähren.
00:24:31
Speaker
Ja, da hast du aus meiner Sicht völlig recht, sprichst mir da total aus dem Herzen.
Online-Verbindung und Lieblingszitat
00:24:37
Speaker
Und ja, lass mich dir nochmal sagen, dass ich total klasse finde, wie holistisch und auch langfristig du denkst und das vor allem auch in deinen jungen Jahren. Ich wäre froh gewesen, in deinem Alter schon so weit vom Denken her zu sein und eben auch die Sachen, die du machst mit Yoga und Achtsamkeit etc.
00:24:56
Speaker
Wenn jetzt jemand mehr über dich erfahren will, dich vielleicht auch sponsern will oder sonst irgendwas, wo kann er dich am besten erreichen? Auf deiner Homepage? Ja, auf meiner Homepage ist alles verlinkt. Ansonsten habe ich eine Facebook-Seite, Berit Kauffeld, ganz normal, so wie man mich schreibt. Ach nee, ich habe sie vor kurzem unbenannt, Berit Kauffeld-Kringes.
00:25:23
Speaker
Und ich habe auch ein Instagram-Profil, auch Berit Kauffeld. Ja, vielen Dank, dass du dir heute am späten Abend noch die Zeit genommen hast. Du hast ganz, ganz tolle Tipps rausgehauen und hast mich auch wieder inspiriert.
00:25:38
Speaker
Das finde ich sehr stark. Lieber Zuhörer, wenn es dir gefallen hat, dann hinterlasse doch deine Rezension in iTunes und hilf damit, dass auch viele andere Menschen diesen Podcast hören. Denn es ist wichtig, dass eben auch diese inspirierenden Botschaften, wie Sie Berit jetzt gesagt haben, eben weiter in die Welt rausgetragen werden können.
00:26:01
Speaker
Und mit deiner Rezension hilfst du gerade auch bei iTunes, dass unser Podcast besser gerankt wird und damit eben auch von ganz vielen gefunden wird. Berit, hast du noch einen letzten Satz, den du gerne loswerden möchtest oder ist das für dich so okay? Es ist für mich okay. Also ich kann vielleicht noch mein Lieblingszitat mitgeben. Super, danke. Und zwar ist das
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Speaker
May your choices reflect your hopes, not your fears. Ganz klasse. Das ist was, an was ich oft denke und was ich finde, was ...
00:26:39
Speaker
was die Einstellung im Kopf irgendwie nochmal ändert zum Guten. Ich glaube, da habe ich nichts mehr hinzuzufügen. Das ist ein ganz, ganz tolles Schlusswort und ich werde jetzt da auch nicht mehr viel, ja, ableitende Worte sagen. Jeder sollte sich mit dem Gedanken beschäftigen und ja, heute einen ganz, ganz tollen Tag haben. Den wünsche ich dir, lieber Zuhörer. Berit, dir einen wunderschönen Abend und wir hören uns das nächste Mal, wenn es wieder heißt, The Vegan Athlete mit Christian Wenzel. Vielen Dank, Berit. Tschüss.