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Vom Freizeitpark zum Filmstudio: Wie der Europa-Park seine Markenwelt ausbaut

Diese Woche ist Tobias Mundinger von MACKOne zu Gast. Mit ihm sprechen wir darüber, wie der Europa-Park nicht nur Freizeitpark, Hotelbetreiber und Achterbahnhersteller ist sondern jetzt auch Filmstudio 🎬 In dieser Folge erfährst Du: 🎢 Wie aus einer Achterbahnfamilie plötzlich Filmemacher wurden. 🎥 Wie der Europa-Park mit Ed & Edda [https://www.grand-prix-of-europe.com/de] den Sprung auf die Kinoleinwand geschafft hat – und das weltweit. 💡 Welche Marketing-Strategie hinter dem Film steckt und warum sie genial aufgeht. 💰 Warum der Film nicht nur Unterhaltung ist, sondern auch ein langfristiges Geschäftsmodell. 🌍 Und wie MackOne die Markenwelt des Europa-Parks international ausbaut. 👉🏻 Jetzt reinhören! 🎢 Dein Shortcut zu Erfolg in der Freizeitbranche! Hol dir exklusive Einblicke, praktische Tipps und die neuesten Trends rund um Business, Operations und Wachstum – speziell für Freizeitanbieter. 🚀 Kein Blabla, nur knackige Infos, die dein Erlebnis-Business nach vorne bringen! Jetzt anmelden und keinen Trend verpassen! https://lebegeil-media.com/newsletter

Transcript

Speaker: Hallo liebe Erlebnisfreunde, liebe Freizeitanbieter, herzlich willkommen zu einer neuen Episode des Liebegeile Erlebnis-Podcasts.

Speaker: Heute bei mir zu Gast ist Tobias Mundinger von MAC One.

Speaker: Mit ihm sprechen wir darüber, wie aus dem Parkmaskottchen Ed und Edda ein Kinoabenteuer wurde und warum Grand Prix of Europe perfekt zur DNA des Europaparks passt.

Speaker: Außerdem geht es um die Entstehungsgeschichte des Films hinter den Kulissen, die Verknüpfung mit Attraktionen und was Fans jetzt im Park unbedingt entdecken sollten.

Speaker: Viel Spaß beim Zuhören.

Speaker: Das ist der Lebegeil Erlebnis Podcast mit Jan Stein.

Speaker: Hier hörst du spannende Interviews mit Gästen aus der Freizeit- und Erlebnisbranche.

Speaker: Wir sprechen über neue Attraktionen und Entwicklungen in der Freizeitindustrie und tauchen in die Themen Marketing und Business ein.

Speaker: Der Podcast für alle Freizeitanbieter und Erlebnisfreunde.

Speaker: Hi, hier ist Jan von Lebegal Media.

Speaker: Als Marketingagentur für die Freizeitbranche haben wir schon vielen Unternehmen geholfen, ihre Online-Präsenz zu optimieren und ihre Gäste komplett zu begeistern.

Speaker: Ob du eine neue Website benötigst, deine Google-Platzierung verbessern willst oder über Werbeanzeigen mehr Gäste erreichen möchtest, wir haben die perfekte Marketingstrategie für dich.

Speaker: Klingt interessant?

Speaker: Dann kannst du einfach einen Termin auf unserer Website unter lebegeil-media.com slash Termin vereinbaren und wir sind bereit für deine Fragen.

Speaker: Also lehn dich zurück und lass uns gemeinsam auf eine Reise voller Marketingabenteuer gehen.

Speaker: Hi Tobias, wie geht's dir?

Speaker: Mir geht's sehr gut.

Speaker: Gerade viel los bei uns mitten im Release vom Film.

Speaker: Ja.

Speaker: Erspannende Zeiten.

Speaker: Ja, wie fühlt man sich denn als Producer eines internationalen Kinofilms?

Speaker: Ich kann es ehrlich gesagt noch gar nicht wirklich glauben, dass das jetzt wirklich passiert und wie das alles passiert, weil da gibt es eine ganz lange Hintergrundgeschichte, wie wir überhaupt dazu gekommen sind, als freieses Markt wirklich einen Film zu produzieren.

Speaker: Ja, wir haben ja heute nicht so viel Zeit.

Speaker: Ich hoffe, wir kriegen das irgendwie so ein bisschen gekürzt.

Speaker: Die Hintergrundgeschichte, die interessiert uns natürlich auch.

Speaker: Aber lass uns erst mal loslegen.

Speaker: Du arbeitest ja bei Mach 1.

Speaker: Was ist denn da so deine eigentliche Rolle?

Speaker: Also wenn du jetzt nicht Kinofilme produzierst,

Speaker: Ja, die MagOne, die ist ja eigentlich, da muss man auch ein bisschen ausholen, was die Gruppe verbindet, weil das Unternehmen Mag, das Familienunternehmen Mag, schon 250 Jahre alt, in 8er Generation, die macht ja weit mehr, als einfach nur einen Freizeitpark zu betreiben.

Speaker: Natürlich ist der Ruhrpark unser größtes Geschäftsfeld, aber...

Speaker: Wir kommen eigentlich aus dem Achterbahnbau, Wagenbau für Schausteller.

Speaker: Mark Wright ist heute noch einer der größten Lieferanten für die Branche weltweit.

Speaker: Auf allen Kontinenten steht eine Anlage und der Europa-Park ist eigentlich vor 50 Jahren als Prototypenbau entstanden.

Speaker: Und die Mark-Gruppe hat sich über die Jahre auch mit den Synergien zwischen den Firmen beschäftigt.

Speaker: auch immer ein bisschen weiterentwickelt.

Speaker: Also man wurde vom Achterbahnbauer zum Parkbetreiber, zum Gastronomen, zum Hotelier.

Speaker: Wir haben heute ein Animationsstudio und machen da ganz, ganz, ganz viele Sachen.

Speaker: Und die MAC-One ist eigentlich die zentrale Unit, die übergreifende Projekte koordiniert und vor allem die neuen Innovationen, die neuen Dinge anstoßt, die man so noch nicht gemacht hat.

Speaker: Und so auch unseren Kinofilm, der ja der erste Kinofilm ist in der Geschichte des Familienunternehmens und aber auch hoffentlich nicht der letzte.

Speaker: Ja, ich verfolge ja die Branche sehr, sehr intensiv und ja, das ist echt krass.

Speaker: Man sieht dann immer irgendwelche neuen Unternehmen mit dem Namen MAC und ihr macht ja auch Virtual Reality, bietet das ja auch verschiedene Freizeitparks an und jetzt auch Gastronomie mit dem

Speaker: Ja, mit dem ich brenne, und da geht es auch um Medien-Content.

Speaker: Und ich bei der Mark Wunder bin ich so ein bisschen für die medialen Sachen verantwortlich.

Speaker: Also ich verantworte dann zum Beispiel, wenn wir hier einen neuen Flying Theater Film machen, zusammen mit Kollegen aus Hannover, das Attraction Media, Medien-Content, aber auch für Restaurants, wie das Adrenalin und

Speaker: Durch die Verantwortung für die Medien, für die IP-Entwicklung bin ich dann irgendwann auch dazugekommen, das Projekt operativ leiten zu dürfen für den Kinofilm und alles, was drumherum dazugehört an Medienprodukten.

Speaker: War das so deine erste Station jetzt in der Europa-Park-Mack-Welt oder hast du vorher da auch schon irgendwie, keine Ahnung, im Park ausgeholfen oder irgendwie sowas?

Speaker: Weil so kommen ja viele dann zu einem anderen Plan.

Speaker: Das ist irgendwie eine lange Geschichte, aber vielleicht ganz, ganz kurz erzählt.

Speaker: Ich bin hier aus der Region und ich habe hier schon mit Zechnerin angefangen, an den Atemoden zu jobben und habe da auch verschiedene Stationen durchlaufen.

Speaker: Also ich bin da so ein bisschen mit dem Europa-Park aufgewachsen.

Speaker: Aber dann, wirklich nenne ich es jetzt mal, zu Mark Wonn gekommen durch Michael Mack, der 2014 auch als Geschäftsführer in das Unternehmen eingestiegen ist und sich zum Ziel gesetzt hat, auch den Europapark zu digitalisieren, aber auch durch die Chance der Digitalisierung mit Medien über den Europapark hinaus zu wachsen und ein eigenes Geschäftsfeld aufzubauen.

Speaker: Und da habe ich jetzt schon über zehn Jahre eigentlich daran mitgearbeitet, was jetzt den Höhepunkt so ein bisschen erreicht hat, damit, dass wir eben ein eigenes Animationsstudio haben in Hannover mit der Mac Animation und jetzt wirklich erst einen eigenen Kinofilm mit einer eigenen Marke aus dem Europa-Park raus produzieren können.

Speaker: Wann habt ihr euch denn das erste Mal gedacht oder wann ist diese Idee aufgekommen, der Europapark braucht jetzt einen eigenen Kinofilm?

Speaker: Was der Europapark in erster Linie braucht, sind die Besucher für den Europapark.

Speaker: Das ist immer noch unser Kerngeschäft.

Speaker: Und das wollen wir erreichen.

Speaker: Wir versuchen eigentlich Synergieeffekte zu schaffen und uns Wettbewerbsvorteile zu verschaffen und daraus irgendwie ein Stück weit zu wachsen.

Speaker: Und so sind wir auch in das Business gekommen, Marken-IP-Aufbau zu betreiben und eigenen Content zu generieren.

Speaker: Und zwar seit 2002 gibt es hier ein Magic Cinema, also ein Attraction Theater, wo Kurzfilme laufen mit Wackeln und Sitzen und Effekten.

Speaker: Und das sind von 2002 bis 2011 Fremdfilme gelaufen.

Speaker: Da war dann Panda Vision oder Samys große Abenteuer oder sogar der Polarexpress.

Speaker: Und es waren Filme, die wurden eingekauft, die wurden lizenziert und die hatten auch nichts mit dem Europapark zu tun.

Speaker: Rolf Michael ist da irgendwo auf die Idee gekommen, warum zeigen wir da eigentlich Inhalte von anderen und anderen Marken, die nichts mit uns zu tun haben.

Speaker: Wir haben auch was kotchen.

Speaker: lasst doch die Lizenzgebühren sparen und da einen eigenen Film produzieren mit unseren Maskottchen.

Speaker: Und da sind eben drei Animationsfilme mit Ed und Edda entstanden, bevor wir jetzt heute soweit sind, dass wir uns wirklich getraut haben, einen eigenen Plinofilm zu machen, auch zum 50-Jährigen.

Speaker: des Europa-Parks.

Speaker: Und Michael Mark hat da schon immer davon geträumt, eben die ganzen Geschichten mit unseren Charakteren wirklich zum Leben zu erwecken, zu erzählen, neue Geschichten zu entwickeln und da auch raus in die Welt zu gehen.

Speaker: Aber auch wieder alles als Testcase im Europa-Park angefangen mit der Magic Cinema 4D.

Speaker: Ja, ihr werdet ja dann bestimmt auch häufig mit Disney verglichen, oder?

Speaker: Bei euch ist natürlich die Geschichte umgekehrt.

Speaker: Erst der Park und dann der Film.

Speaker: Bei Disney war es ein bisschen anders, aber das ist bestimmt häufig ein Vergleich, oder?

Speaker: Ja, der Europa-Park wird schon immer mit Disney verglichen und der Europa-Park selbst, den kann man auch mit dem Disneyland vergleichen.

Speaker: Wie gesagt, es gibt hier Disneyland Paris in Europa, aber dann ist auch schon der Europa-Park so ein bisschen...

Speaker: einer der großen Player in Europa.

Speaker: Im Filmgeschäft ist das, glaube ich, noch ein bisschen zu groß gedacht und gesagt, weil die sind ja weltweit unterwegs und unser Kernmarkt ist jetzt erstmal der deutschsprachige Raum und Frankreich und vielleicht noch ein bisschen UK für den Film auch so ein Stück und da müssen wir auch Schritt für Schritt wachsen, bis man...

Speaker: Da wirklich auch sagen kann von der Größe und der Dimension des Films, dass man sich da wirklich vergleichen kann.

Speaker: Also wir haben da ganz, ganz andere Budgets als Independent Film wie eine Disney Filmproduktion.

Speaker: Aber das adelt uns natürlich, wenn wir nicht nur im Themenparkbereich, wenn da schon auch angefangen wird, die Vergleiche zu ziehen.

Speaker: Ich würde immer sagen, wenn man einen Vergleich ranzieht, was eigentlich der Europa-Park oder wir vorhaben, dann ist eher die Blobser-Gruppe und Studio 100 mit Biene Maja und Vicky so eine Größe, in die wir uns auch erst noch hinentwickeln wollen, was auch realistisch zu erreichen ist.

Speaker: In welchen Ländern wird der Film jetzt noch erscheinen?

Speaker: Der Film erscheint weltweit.

Speaker: Das ist natürlich so bei einer digitalen Content-Produktion oder einem Film, da kann man natürlich auch skalieren.

Speaker: Das ist auch so ein bisschen der Europa-Park, da ist ja standortabhängig, da kann man nicht wirklich skalieren.

Speaker: Wir sind ein ortsabhängiges Produkt und die Leute müssen zu uns kommen.

Speaker: Und da gibt es natürlich auch Limitationen durch einfach Reise, Hotelkapazität und andere Dinge.

Speaker: Und das gibt es bei einem Film nicht, selbst wenn er für einen Kernmarkt gemacht wurde wie Europa,

Speaker: Wir fahren durch europäische Länder.

Speaker: Das ist auch ganz klar, dass wir durch Frankreich fahren, durch die Schweiz fahren, durch Deutschland fahren, für welchen Markt auch der Film gemacht wurde, wo wir auch ein bisschen die Marktbekanntheit der Charakterien des Europaparks auch nutzen wollen und die Marketingpower.

Speaker: Aber ein digitales Produkt kann man natürlich skalieren.

Speaker: Also der Film kommt wirklich in 70 Ländern weltweit raus.

Speaker: Der kommt in ganz Südamerika, Mittelamerika,

Speaker: aus Nordamerika raus, vielen Ländern in Afrika, in Asien, in Australien, in Neuseeland, weil das ist einfach ein digitales Produkt.

Speaker: Das ist da und die Übersetzung von dem Produkt ist dann auch nicht so teuer und der erscheint da wirklich weltweit im Kino.

Speaker: Aber der Kernmarkt, wie gesagt, sind die haupteuropäischen Länder wie der deutschsprachige Raum und Frankreich und auch UK-Länder.

Speaker: Weil da haben wir spezielle Deals gemacht, bei denen wir auch wirklich direkt an den Kinotickets dann partizipieren, während die anderen Territorien einfach an den Weltvertrieb gegangen sind.

Speaker: Und der Weltvertrieb hat uns sogenannte Minimum Guarantees vorab garantiert und auch teilweise bezahlt, dass wir den Film auch wirklich finanzieren und machen konnten.

Speaker: Also der wurde vorab verkauft.

Speaker: um das Risiko zu minimieren.

Speaker: Und in unseren Kernmärkten, wo auch der Europapark präsent ist, eine Markenbekanntheit da ist, da sind wir ins Risiko gegangen, haben gesagt, wir wollen keine Verabzahlung.

Speaker: Wir verkaufen dann den Film nicht pauschal, sondern wir gehen dann mit ins Risiko, indem wir einfach sagen, wir glauben an den Erfolg und verdienen an den Kinotickets direkt mit.

Speaker: Wann erscheint der Film in Mexiko?

Speaker: Weil ich lebe ja in Mexiko.

Speaker: Haha.

Speaker: Am 8.

Speaker: November müsste das sein, da muss ich nochmal nachholen, weil der Filmrelease erstreckt sich eigentlich fast auf ein Dreivierteljahr.

Speaker: Das letzte Land, wo er rauskommt, ist dann wirklich im März in Neuseeland nächstes Jahr.

Speaker: Das ist auch so ein bisschen als Independent-Film, sag ich jetzt mal, selbst Disney schafft es heutzutage nicht mehr oder die Universal, dass die weltweit zur gleichen Zeit einen Film rausbringen.

Speaker: Weil man will natürlich den großmöglichen Kinoerfolg, weil das ist heute immer noch so, dass man da das größte Erlöspotenzial hat.

Speaker: Und da schaut man natürlich in den einzelnen Ländern, wo sind gerade Ferien, wie ist das Wetter da, weil es ja auch Südhalbkugel, Nordhalbkugel, das ist Wetter auch unterschiedlich.

Speaker: Wann sind Schulferien und was sind die Wettbewerbsfilme?

Speaker: Und als Independent Film schlängelt man sich da ein bisschen um.

Speaker: Das heißt, im Europapark sind wir schon diesen Sommer am 12.

Speaker: Juli zum Geburtstag erschienen und in Frankreich erscheinen wir jetzt am 8.

Speaker: Oktober.

Speaker: Was auch schon ein Unterschied ist, das hat einfach mit Sommerferien zu tun und anderen Filmen.

Speaker: Und Mexiko müsste am 8.

Speaker: November auch sein.

Speaker: Ja cool, da werde ich auf jeden Fall dann ins Kino gehen.

Speaker: Das darf man auch immer nicht so unterschätzen.

Speaker: Das ist auch, was die Leute nicht so wirklich dann verstehen.

Speaker: Also die Welt ist ja auch groß, um so einen Independent Film rezufinanzieren.

Speaker: Also es gibt ja über 8 Milliarden Menschen.

Speaker: Und selbst wenn du in Mexiko wohnst, wie viele Einwohner habt ihr?

Speaker: 200 Millionen, 300 Millionen?

Speaker: 120.

Speaker: 120, okay, dann habe ich mich ein bisschen verschätzt.

Speaker: Aber nichtsdestotrotz, das ist ein riesiges, riesiges, riesiges Land.

Speaker: Und die Heavenly Family Filme von Mac Animation, wo wir ja Co-Produzenten auch waren,

Speaker: Da war Mexiko nämlich erstaunlicherweise eins von den erfolgreichsten Territorien, wo dann über die Minimum Guarantee, die wir schon gekriegt haben, auch noch viel, viel mehr darüber hinaus zurück zu uns geflossen ist oder damals zu Mark Animation direkt für Albie's Family, weil das kann wirklich sein, dass die Marke in Südamerika, Mittelamerika durch die Decke geht und die haben gar keinen Zug zum Europapark und können das gar nicht finden, aber vielleicht den Film super oder man hat Glück und es kommt so regelt, gerade wenn der Film rauskommt.

Speaker: Ja, dann muss vielleicht doch der Europapark hier mal noch einen weiteren Park aufmachen in Mexiko.

Speaker: Hier fehlen uns doch bis Breiterset-Parks.

Speaker: Das stimmt, aber das ist ja nicht die Strategie von der Familie Mack.

Speaker: Also die Familie Mack ist überzeugt, dass die Qualität auch davon abhängt, wie tief man drin ist und auch dabei ist.

Speaker: Und da keiner nach Mexiko zieht, werden wir die...

Speaker: Eurofahrt wird Marke jetzt nicht lizenzieren, aber wiederum mit einem digitalen Produkt kann man das einfach in Deutschland machen und das halt auch exportieren, so auch wie die Achterbahn.

Speaker: Aber ja, wir hoffen, dass die Marke auch in Mexiko bekannt wird und dann gibt es auch noch Zweitauswertungen wie Fernsehen, vielleicht auch mal Merchandise, wer weiß.

Speaker: Oder man kann eine Marke auch lizenzieren für ein Ride und dann gibt es halt eine Grand Prix Achterbahn auch in Mexiko.

Speaker: Wie ist der Film angelaufen jetzt in den Ländern, wo er schon veröffentlicht wurde?

Speaker: Hat es sich gelohnt?

Speaker: Es hat sich auf jeden Fall gelohnt, weil wir sehen das Projekt jetzt nicht eindimensional und vor allem auch langfristig und nachhaltig.

Speaker: So ein Auswertungszyklus wirklich für einen Animationsfilm, der ist über 20 Jahre.

Speaker: Das heißt, wir werden 20 Jahre allein mit der Filmerstellung, mindestens 20 Jahre allein mit der Filmerstellung,

Speaker: Erlöse generieren.

Speaker: Das heißt, jedes Mal auch, wenn der auf dem Streamer läuft, wenn der im TV läuft, dann kriegt man Geld dafür.

Speaker: Natürlich, je älter er ist, desto weniger wird das, aber das auch weltweit.

Speaker: Und das ist einfach ein Wert, den man sich aufbaut mit dem Content, den man einfach über eine lange Zeit auswertet und

Speaker: Andere, es kommt immer darauf an, wie man halt auch ein Break-Even jetzt rechnet, allein mit der Content-Produktion, wenn man das isoliert betrachtet, kann das natürlich sein, dass große Firmen sagen, ich habe bei einer Bank einen Kredit über sieben Jahre, da muss ich dann das Geld wieder zurückhaben über sieben Jahre.

Speaker: Andere sagen, ich rechne das auf zehn Jahre und das ist einfach ein Wert, den man schafft.

Speaker: Deswegen ist auch die Frage, was definiert man als Erfolg, wie zufrieden ist, man hängt auch ein Stück weit zusammen.

Speaker: Davon ab, was für Ziele man sich setzt.

Speaker: Und da wir ein bisschen das große Glück haben, dass der Europapark hinten dran steht und es eben ganzheitlich sieht, ist es für uns einfach auch ein Safe Bet gewesen.

Speaker: Andere Dinge sind natürlich auch noch, dass der Kinofilm eigentlich die größte Kampagne war, die der Europapark je getan hat.

Speaker: Wir waren deutschlandweit flächendeckend in Kinos, überall waren Poster.

Speaker: Warner Brothers war ja auch Co-Produzent und hat da völlig neue Kanäle für das Marketing erschlossen.

Speaker: Ein anderer großer Aspekt ist, wir wollen ja auch langfristig Edd und Edda bekannt machen ein Stück weit und wir haben da auch in unsere Marken und die Markenbekanntheit und den Aufbau investiert und wenn man das wirklich ganzheitlich betrachtet,

Speaker: dann ist es eigentlich unabhängig, wie schnell man das Geld nur durch den Content allein wieder zurückverdient.

Speaker: Ein großer Erfolg für uns, weil wir wollen in Kinderzimmer rein.

Speaker: Wir haben Partner gefunden mit Tonys, die Figuren gemacht haben.

Speaker: Wir haben Partner gefunden, die ein Computerspiel dazu gemacht haben mit Racing Champions.

Speaker: Und für uns ist es einfach so ein naheliegendes Geschäft mit so vielen Synergieeffekten, dass wir einfach erstmal verstehen und auch begeistert sind, was da alles passiert und daraus geht.

Speaker: entstehen kann, unabhängig jetzt von den Besucherzahlen von einem Land wie Deutschland, wo er derzeit noch in den Kinos läuft, natürlich jetzt in der achten Woche und auch nicht mehr in jedem Kino.

Speaker: Ja, wir müssen einfach sehen, wo landen wir am Ende, aber das kommt dann auch wirklich auf alle Länder weltweit an, damit man bewerten kann, was ist durch die Kinotickets dann zurückgekommen oder eben durch die anderen Kanäle.

Speaker: Ja, kurz für die ZuhörerInnen, heute ist der 8.

Speaker: Oktober, also falls ihr jetzt irgendwie dann ins Kino lauft und der Film ist nicht mehr zu sehen, dann nicht enttäuscht sein.

Speaker: Ja, irgendwann kommt der auch natürlich auf die Pay-TV-Kanäle.

Speaker: Das heißt, man kann den sich bei Amazon oder auf DVD, Blu-Ray, aber wieder nur in Deutschland, am 27.11. kann man sich den auch kaufen.

Speaker: Und dann erst nächstes Jahr ist der dann auch zum Laien verfügbar.

Speaker: oder dann Mitte nächstes Jahres dann auch bei einem Streamer vielleicht mal im Abo drin.

Speaker: Aber das sind die ganz normalen Auswertungszyklen und die sind, wie gesagt, länderabhängig und spezifisch.

Speaker: Wie gesagt, in Frankreich kommt er jetzt erst in die Kinos und das ist nochmal ein genauso wichtiger Markt wie Deutschland.

Speaker: In Frankreich gehen sogar mehr Leute ins Kino, obwohl die ein bisschen weniger sind, durchschnittlich als in Deutschland.

Speaker: Also ist Frankreich sogar der größere Kinomarkt und wir sind jetzt sehr gespannt, wie es in Frankreich läuft.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Ich wollte nochmal zurück zu Mexiko, weil du gesagt hast, das könnte ziemlich erfolgreich werden.

Speaker: Also Mexiko ist wirklich ein krasses Kinoland.

Speaker: Also hier geht jeder regelmäßig ins Kino.

Speaker: Ich gehe, ich glaube so mindestens zwei, dreimal im Monat.

Speaker: Hier gibt es extrem viele Kinos und die Leute gehen halt einfach, ja, meistens am Wochenende gehen sie shoppen und im Shoppingcenter ist dann auch das Kino und dann geht man danach eben noch

Speaker: Ja, in irgendeinem Film.

Speaker: Ja, das ist wirklich was kulturell abhängiges Verhalten von Leuten in anderen Ländern.

Speaker: Das ist wirklich Kino noch viel größer wie in Deutschland.

Speaker: In Deutschland geht es nur ein bisschen zurück, da gehen die Leute eher verstärkt in Blockbuster, aber in anderen Ländern...

Speaker: Es wandelt sich mit den neuen Medien, neue Streaming-Plattformen, AI, ein großes Thema für Content-Produktion.

Speaker: Es verändert sich, wie man Content konsumiert.

Speaker: Also insgesamt sind auch die Kinozahlen zurückgegangen in Deutschland.

Speaker: Den Weg kann man das auch nicht mehr vergleichen mit, wie viele Leute sind vor fünf Jahren ins Kino gegangen.

Speaker: Aber das war uns auch bewusst.

Speaker: Und wie gesagt, Kino ist nicht nur das einzige Medium, wo es ausgewertet wird.

Speaker: Es ist alles einfach nur auch eine Frage der Zeit.

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Speaker: Jetzt unabhängig von der Reichweite, die ihr für den Europapark und die Bekanntheit, die ihr pusht, natürlich ist trotzdem der Film an sich gesehen dann ein erfolgreiches wirtschaftliches Projekt.

Speaker: Wie gesagt, das ist noch ein bisschen zu früh zu sagen.

Speaker: Am jetzigen Zeitpunkt, wir sind mitten im Release, haben eben am 12.07. angefangen und im März kommt er dann in Australien zum letzten Mal ins Kino, bevor er dann zu Pay-Sendern geht und ins TV geht.

Speaker: Also es funktioniert auch so ein bisschen so, dass sich der Wert des Filmes, der Film hat ja einen Wert an sich, das ist ein Asset,

Speaker: Der richtet sich im jeweiligen Land auch danach, wie viele Leute im Kino waren.

Speaker: Das ist immer noch der Messgrad, was den Wert des Filmes definiert.

Speaker: Und dann gibt es natürlich Zweitauswertungen.

Speaker: Und je mehr Leute im Kino waren, desto wertvoller ist der Film dann auch für die TV-Sender.

Speaker: Das heißt, umso mehr Leute im Kino waren, umso teurer müssen die Sender dafür bezahlen, diesen Film zu kriegen auf ihrer Plattform.

Speaker: Und zu größer ist der Share.

Speaker: Das heißt, ist der Film wirtschaftlich erfolgreich, kann man dann wirklich hochrechnen, aber auch noch nicht auf dem Kontostand, wenn er dann überall im Kino war, weil dann weiß man den Wert des Filmes im jeweiligen Land.

Speaker: Und da gibt es auch immer gewisse Schwellen im jeweiligen Land.

Speaker: Das ist dann vorab auch definiert.

Speaker: Und so wissen wir jetzt heute noch gar nicht, wie viel Geld kommt wirklich rein durch die Zweitauswertung, weil es von der Erstabwertung auch ein bisschen abhängt.

Speaker: Ja.

Speaker: Wie geht ihr mit Bewertungen um?

Speaker: Ich habe gerade schon mal so ein paar Bewertungen durchgeschaut.

Speaker: Im Großteil sind die ja positiv, die Leute sind wirklich begeistert.

Speaker: Aber es gab auch so ein paar Leute, die dann das kritisch gesehen haben, die halt mit den ganzen Charakteren im Europapark aufgewachsen sind und die halt dann irgendwie gesagt haben, ja, so habe ich mir die gar nicht vorgestellt oder die haben...

Speaker: ihr habt den Charakter der Euromaus verändert oder so.

Speaker: Nehmt ihr sowas dann auch auf und sagt, hey, im nächsten Film wollen wir das verbessern?

Speaker: Das ist natürlich ganz, ganz auch schwer und eine große Herausforderung, die an uns herangetragen wird, weil wir lernen, wir sind neu in dem Geschäft und wir versuchen da auch wirklich unser Bestes und wir nehmen sehr, sehr ernst, was die Zielgruppe möchte, aber es gibt eben verschiedene Zielgruppen auch ein Stück weit, weil der Film wurde gemacht, dass er als Film funktioniert und auch weltweit, ob man die Charakter kennt oder ob man sie eben nicht kennt.

Speaker: Und das ist immer die Herausforderung, weil die Charakter und die Charaktereigenschaften der Charakter, das war nicht konsequent in unseren 4D-Filmen.

Speaker: Die waren ja auch unterschiedliche Persönlichkeiten und haben sich immer ein bisschen verändert und weiterentwickelt und so auch im Kinofilm.

Speaker: Und das ist natürlich, wenn man was lieb gewonnen hat, wenn man damit aufgewachsen ist, Sympathien dazu hat, dann ist es immer schwer.

Speaker: sich selber auch was vorstellt und sich da reinversetzt, Veränderungen zu akzeptieren.

Speaker: Ein Stück weit sehen wir aber, und das ist ein ähnliches Beispiel wie auch Mickey Mouse, Edd und Edda eher in Rollen, also ein Stück weit aus einer Storytelling-Perspektive.

Speaker: Die haben jetzt die Rollen der Grand Prix-Fahrer eingenommen.

Speaker: Für uns sind Edd und Edda auch ein Stück weit Schauspieler.

Speaker: Das heißt, im Aruba-Park müssen die nicht dieselben Eigenschaften haben wie im Film.

Speaker: Weil im Europa-Park sind die die Maskottchen und ihre Rolle ist es Maskottchen und Gastgeber zu sein im Themenpark.

Speaker: Das heißt aber nicht, dass sie jetzt dieselben Charaktereigenschaften zwingend haben.

Speaker: Natürlich ist nicht hundertprozentig weit weg, aber wie im Film.

Speaker: Damit würde ich eigentlich sagen, dass die Fortsetzung, wenn wir wieder einen Edda Kinofilm machen, nicht unbedingt ein Grand Prix Film sein muss.

Speaker: Das kann auch ein ganz anderes Thema haben.

Speaker: Und die können dann auch wieder ganz, ganz andere Eigenschaften bekommen.

Speaker: Aber wir nehmen natürlich die Kritik auf und nehmen es uns zu Herzen, wenn jemand sagt, eine Figur ist nicht mehr sympathisch.

Speaker: Was ist so die tiefste Verbindung zwischen dem Europa-Park und dem Film?

Speaker: Sind viele Elemente auch, die man im Park findet, irgendwie in den Film mit eingeflossen?

Speaker: Also wenn man im Park schon mal war, erkennt man dann Sachen wieder.

Speaker: Da versuchen wir eigentlich unser Bestes von der Seite des Europaparks.

Speaker: Aber der Film an sich, unabhängig von der Werbekampagne, der Inhalt des Films ist keine Europapark-Werbung, weil das als Film selber funktionieren muss, weil wir da auch Partner haben, die Warner Brothers.

Speaker: Weil da natürlich auch Fördergeld drin ist, ist der Film an sich ein Produkt für sich selbst, der eine Geschichte erzählt ein Stück weit.

Speaker: Wir haben das mit einem historischen Jahrmarkt aufgenommen, wo auch Achterbahnen drin sind.

Speaker: Wir haben das natürlich mit unseren Figuren aufgenommen, den Ländern, durch die man fährt, wo es auch Referenzen zum Europapark gibt.

Speaker: Und im Themenbereich natürlich da gibt, aber es ist kein Werbefilm für den Europa-Park und inhaltlich erstmal, wenn man den Film schaut, ist der Bezug hauptsächlich die Charakter und wer den Europa-Park kennt, aber da muss man ihn schon kennen, dann auch die Inhalte.

Speaker: Aber wie gesagt, es ist kein Europa-Park-Werbefilm.

Speaker: Wie viele Leute waren insgesamt an der Produktion beteiligt?

Speaker: Immer schwer zu sagen, aber wir haben eigentlich, während wir wirklich mit der Produktion begonnen haben, 70 Leute Vollzeit an dem Film gehabt, die daran gearbeitet haben.

Speaker: Wirklich über zwei Jahre hinweg 70 Leute, die daran gearbeitet haben.

Speaker: Aber insgesamt wirklich, die wirklich aktiv am Film mitgearbeitet haben, auch nur temporär, waren es 140 Leute, was schon ein enormes Team ist, was dahinter steht.

Speaker: Habt ihr das auch so ein bisschen getimt, damit das jetzt im Jubiläumsjahr, im 50.

Speaker: Jubiläumsjahr für den Europa-Park dann veröffentlicht wurde oder war das Zufall?

Speaker: Nee, das war natürlich Absicht von uns auch, das 50-Jährige zu feiern, auch unsere Historie zu feiern.

Speaker: Ein Stück weit mit dem Jahrmarkt, der da auch natürlich eine Rolle spielt im Film.

Speaker: Und natürlich die Kampagne des Europaparks, die Medienaufmerksamkeit zum 40. auch wirklich zu nutzen, um zu sagen, zum 40. kommt der Europapark auch zu euch nach Hause.

Speaker: Ihr könnt den Europapark und unsere Charakter...

Speaker: Das Storytelling von uns und das Entertainment-Erlebnis auch zu Hause haben und ins Kino gehen, das war natürlich von uns geplant und gewollt, auch wenn es wirklich ein langer und langer Plan war und zwar auch ein langer Traum, den zum 50. des Europaparks rauszubringen.

Speaker: Ihr habt auch ein Videospiel rausgebracht, parallel zum Film, oder?

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Grand Prix Racing Champions heißt das, wo es jetzt auch eine Erweiterung gibt, wo man durch den Europapark fahren kann, was die Fans natürlich feiern und toll finden.

Speaker: Aber das ist auch so ein Stück weit was Neues, ein Geschäftsfeld, wo wir ins Rhein auch arbeiten.

Speaker: Das ist so, die Familie mag auch der Ansatz im Europapark.

Speaker: Wir machen alles selbst und machen das 100 Prozent selbst.

Speaker: Das verändert sich auch ein Stück weit, wenn man dann so große Sachen macht wie einen Film und Markenwerte hat.

Speaker: Deswegen sind wir sehr dankbar, dass wir mit Jumpgate und Tibola einen Partner gefunden haben, die eben gesagt haben, wir glauben an den Filmerfolg, wir glauben an die Marke, wir glauben an das Thema und wir machen ein Spiel mit euren Charakteren.

Speaker: Also das ist nicht so, dass das eine reine Auftragsproduktion ist, dass wir einfach bezahlt haben, was es dann Computerspiel gibt.

Speaker: sondern Leute kommen auf uns zu und fragen, können wir gemeinsam was machen?

Speaker: Und wir kriegen dann eine Lizenzgebühr dafür und müssen gar nicht ins Risiko gehen.

Speaker: Das dann auch, wenn es so Produkte gibt wie die Tony-Figuren, die dann in den Handel kommen, das ist einfach okay.

Speaker: Wir geben die Soundspur, die wir vom Film haben.

Speaker: Wir geben unsere Markenrechte und sagen dann, hey, ihr könnt einen Tony in den Handel bringen.

Speaker: Und der war nach zweieinhalb Wochen ausverkauft.

Speaker: Ja, und wir haben ganz, ganz viele Anfragen, wann es dann endlich wieder Tony-Figuren gibt.

Speaker: Und einer der bestlaufendsten Tonys in den zwei Wochen, da war der Chart ganz oben, weil er sofort ausverkauft war.

Speaker: Du hast ja auch gesagt, ihr habt ja vorher schon diese 4D-Filme produziert für eure eigenen Kinos und da habt ihr die Charaktere auch so ein bisschen dann übernommen aus den Filmen.

Speaker: Habt ihr noch irgendwelche Learnings dann gezogen aus den Filmen, die ihr vorher schon produziert hattet?

Speaker: Also habt ihr euch so auch schon die Erfahrung aufgebaut, wie man so einen Film, so einen animierten Film produziert?

Speaker: Oder habt ihr das Wissen dann später euch erst noch aufgebaut mit neuen Teammitgliedern?

Speaker: Ja, ein Großteil des Wissens kommt auch von Holger Tappe, der ja schon viele Filme produziert hat mit Muck Animation.

Speaker: Der hatte dann auch Kontakte zum Weltvertrieb.

Speaker: Michael Mack hat gute Kontakte aufgebaut gehabt zu Warner Brothers und wir haben auch viele Kontakte aufgebaut zu internationalen Autoren, die uns dann geholfen haben und auch wirklich im Drehbuch mitgeschrieben.

Speaker: haben ein Stück weit.

Speaker: Aber ja, wir haben einen großen Vorteil gegenüber allen anderen, dass wir hier wirklich den Europapark haben, die Zielgruppe hier haben und wir wirklich auch schauen können, was funktioniert.

Speaker: Und wenn was funktioniert, dann auch wirklich den zweiten Schritt gehen können.

Speaker: Bei den 4D-Filmen war dann auch klar, welcher Charakter kommt am besten an.

Speaker: Das ist so ein bisschen der Böckli auch, der totaler Sympatrieträger ist der Schweizer.

Speaker: Aber auch Michael Mack, der gedrängt hat, dass wir auch regionale Sagen aufnehmen und wir haben hier eine Sagengestalt der Nachtkrab, wo alle dann so ein bisschen denken, er ist der Gegenspieler im Film von Edd und Edda, der wir dann auch hier ausprobiert haben, der auch hier bei Halloween durch den Park läuft und der so ein bisschen der sympathische, angsterregende Gegner ist von der Euromaus hier im Europapark.

Speaker: Im Film gibt es da eine kleine Überraschung, aber hier im Europapark und so probieren wir das schon aus, ob Sachen funktionieren oder nicht und testen hier auch Dinge.

Speaker: Einer unserer größten Erfolge ist Dinosaurier in Omas Garten, also hier unsere Madame Freudenreich Dinofahrt.

Speaker: Wir haben hier eine Dinofahrt gebaut und aus der Not heraus so ein bisschen, oh, wir haben nicht so viel Budget, wir haben nicht so viel Zeit, was machen wir?

Speaker: Da ist eine originalgetreue, drehistorische Dino-Fahrt, die eigentlich Edutainment macht.

Speaker: Wir können die jetzt nicht mehr für dieselbe Zielgruppe upgraden.

Speaker: Lass da da einen Kiddie-Ride draus machen, lass die Dino bunt anmalen, lass die Kuchen essen, lass den Schal umbinden und mach da einen Kiddie-Ride draus.

Speaker: Und kam irgendwie die Story so gut an, dass da ein Kinderbuch draus entstanden ist mit dem Koppenrad Verlag, was jetzt die erfolgreichste Kinderbuch-Serie des Koppenrad Verlags ist, wo dann der Kieker angerufen hat und hat gefragt, wo liegen eigentlich die Markenrechte, wir wollen eine Serie zu der Geschichte machen.

Speaker: Und jetzt produzieren wir unsere erste TV-Serie mit der Madame Freudenreich.

Speaker: Und das ist ein Beispiel, wie das eigentlich entstanden ist, den Park als Testfläche zu nutzen und zu schauen, was kann man da machen.

Speaker: Und wenn es gut ankommt, dann wirklich ganz, ganz groß zu denken.

Speaker: Wird es auch noch weitere Attraktionen geben, die jetzt mit dem Film zu tun haben, also die sozusagen die Geschichte aus dem Film aufgreifen und dann im Park abbilden?

Speaker: Wir haben da ziemlich viel ja schon gemacht.

Speaker: Es gibt ja die Neuheit zum 50.

Speaker: Jubiläum, das Gameplay Theater, die das Freis-Thema aufgreift.

Speaker: Wir hatten eine Eischung gemacht, die auch das Thema aufgreift.

Speaker: In der Parade war das Ganze präsent.

Speaker: Wir haben auch ein bisschen testen können im Film.

Speaker: Voletarium, da haben wir am Ende einen kleinen Trailer, spezifisch im Voletarium, Flugtrailer eingebaut, um den Film zu bewerben.

Speaker: Konnten wir uns auch ein bisschen weiterentwickeln.

Speaker: Was heißt eigentlich, wenn man animierte Flying-Filme macht?

Speaker: Sieht es gut aus?

Speaker: Funktioniert es?

Speaker: Was kann man da machen?

Speaker: Da haben wir schon viel ausprobiert und Edd&Edda mit der Markenwelt Grand Prix auch gut im Europapark integriert, aber

Speaker: Mein persönlicher Wunsch ist natürlich, dass es mehr Attraktionen mit Add und Adder gibt oder mit anderen Charactern, die wir im Europapark haben.

Speaker: Aber da muss man einfach immer schauen, was passt, welches Thema und wo kann man was integrieren.

Speaker: Also wir wollen auf keinen Fall irgendwie die DNA des Europaparks verlieren mit dem europäischen Themenkonzept.

Speaker: Aber wie jetzt eine Dino-Fahrt aus einer Not heraus, wo man dann eine IP kreieren kann,

Speaker: Da gibt es immer schon Chancen und ja, Edda sind die Hauptfiguren des Europaparks und die werden auch langfristig im Europapark stattfinden, so wie es Nori auch in Rolantica als Maskottchen dort stattfindet.

Speaker: Wird es eine Fortsetzung geben?

Speaker: Das kommt jetzt auch noch ein bisschen darauf an, wie eben der weltweite Release des Kinofilms auch läuft.

Speaker: Aber natürlich sind wir auch offen.

Speaker: Wir haben ja verschiedene Themen im Europapark für andere Themen.

Speaker: Es ist nicht allein unsere Entscheidung, sondern es ist auch immer die Entscheidung von Partnern oder Investoren, auf welches Thema wir jetzt setzen.

Speaker: Aber wir wollen schon Fuß fassen im Medienbereich, sei es mit Büchern, sei es mit Computerspielen.

Speaker: Sei das mit Tony-Figuren und Hörspielen, sei das mit TV-Serien, sei das mit Filmen.

Speaker: Da wollen wir schon Fuß fassen und sehr nachhaltig und langfristig, wenn wir die richtigen Partner finden und die richtige Chance und den richtigen Zeitpunkt sehen, um kontinuierlich Medien zu produzieren, um Marktaufbau zu betreiben, um auch wirklich in die

Speaker: in die Kinderzimmer zu geben.

Speaker: Und der Europa-Park wurde 50 Jahre alt und vielleicht haben wir irgendwann mal wieder ein Jubiläum, wo es sich dann anbietet, auch einen großen Kinofilm zu machen mit einem entsprechenden Thema, was passt.

Speaker: Ja, ich wünsche euch dann ganz, ganz viel Erfolg weiterhin, jetzt bei dem Release in Frankreich und in Mexiko natürlich auch.

Speaker: Werde ich auf jeden Fall mir dann anschauen.

Speaker: Gerne, gerne auch rüberschicken.

Speaker: Das ist dann immer auch toll, wenn man das in einer anderen Sprache mal Poster sieht oder wo wir in Mexiko-Stadt oder in Cancun oder wo auch immer.

Speaker: Wenn dann da die Euromars hängt, das macht uns auch stolz.

Speaker: Ja, sobald ich irgendwas sehe, werde ich dir was rüberschicken auf LinkedIn.

Speaker: Mal schauen, ob die Mexikaner dann auch die Collection kriegen, dass es hier in Rus' einen Europapark gibt und die dann sagen, ich habe den Film gesehen, ich will unbedingt Ed und Edda treffen, ich fliege jetzt nicht ins Disneyland nach Valletta, sondern nach Rus' in den Europapark.

Speaker: Ich werde das hier dann mal ein bisschen buschen.

Speaker: Ja.

Speaker: Meine Frau war ja schon mal mit mir im Europapark, also die kennt es schon, aber ja, ich habe natürlich viele Freunde auch hier, die noch nicht dort waren.

Speaker: Gerne, gerne alle bringen.

Speaker: Die Infos zum Film werde ich natürlich auch verlinken in den Shownotes unter lebegeil-media.com slash podcast.

Speaker: Und dann sage ich vielen Dank, Tobias, dass du dir die Zeit genommen hast.

Speaker: Sehr gerne.

Speaker: Ganz viel Erfolg weiterhin.

Speaker: Ja, bleibt spannend.

Speaker: Ciao.

Speaker: Mach's gut.

Speaker: Ciao.

Speaker: Das war der Lebegeil Erlebnis Podcast.

Speaker: Bist du Freizeitanbieter und möchtest mehr Buchungen für deine Freizeitaktivität erzielen, dann suche dir einen Termin für ein kostenloses Kennenlerngespräch auf lebegeil-media.com.

Speaker: Für spannende Freizeittipps und Ausflugsideen besuche meinen Blog lebegeil.de.

Speaker: Vielen Dank.

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