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#460: Essbare Wildpflanzen eine echte Vitalstoffbombe - Teil 1 image

#460: Essbare Wildpflanzen eine echte Vitalstoffbombe - Teil 1

E460 · Higher Health Podcast
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104 Plays7 years ago

In dieser Episode erfährst DU mehr über:

  • Warum du Wildpflanzen essen solltest
  • Was Wildpflanzen sind
  • Welche Wildpflanzen du essen kannst

 

Top Empfehlungen aus der Episode:

 

Bücher von Dr. Markus Strauß: 

 

Solltest Du Fragen zu den Themen vegane Ernährung und Gesundheit haben, dann freue ich mich auf deine E-Mail. Schreib mir noch heute! christian@christian-wenzel.com

 

 

 

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*Werbung da Produkt/Markennenung (Es kann sein dass in dieser Episode Produkte oder Markennamen nennen daher muss ich es nach den neusten Richtlinien als Werbung klassifizieren)

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Transcript

Einführung in das Thema Wildpflanzen und ihre Vorteile

00:00:01
Speaker
Wildpflanzen und warum sie so gut sind und wie vor allem du davon profitierst, das erfährst du heute in dieser Experten-Interview-Episode des Vegan Podcasts.
00:00:21
Speaker
Hallihallo, es ist ja dein Christian, dein Mr. Broccoli. Wie gut geht es dir? Ja, ich hoffe doch hervorragend.

Vorstellung von Dr. Markus Strauß und Fokus auf Wildpflanzen

00:00:28
Speaker
Heute geht es zwar nicht um Broccoli, aber um anderes grünes Zeug, nämlich um richtig, richtig tolle Wildpflanzen. Und dafür haben wir den absoluten Experten, die absolute Nummer eins hier in Deutschland eingeladen, Dr. Markus Strauß. Herzlich willkommen, lieber Markus. Wie gut geht es dir denn? Ja, hallo. Grüße dich. Ja, sehr gut. Danke.
00:00:49
Speaker
Nix anderes habe ich erwartet. Ich denke, dass du auch nach wie vor im Herbst noch Wildpflanzen isst. Erzähl uns doch am Anfang direkt mal, warum Wildpflanzen überhaupt. Ja, aus meiner Sicht sind Wildpflanzen heute die aller ehrlichsten und die allerbesten Lebensmittel, die wir überhaupt bekommen können. Weil das muss uns einfach bewusst sein, dass alles, was wir kaufen können, da steckt überall finanzielles Interesse drin. Also da steckt eine gewisse Züchtung drin, eine gewisse Bearbeitung.
00:01:19
Speaker
industrielle Verarbeitung oft, viele künstliche Sachen oft, das ist klar, aber selbst wenn ich zurückgehe auf die puren Sachen, was man ja generell machen sollte, eher regional einkaufen und saisonal, also selbst wenn ich jetzt zurückgehe auf unverarbeitete Sachen, steckt ja noch die Züchtung drin und es steckt die Bodenqualität dahinter, weil ein Bauer oder ein Gärtner macht ja was mit diesem Boden und zum Teil werden die Böden seit Jahrtausenden bewirtschaftet

Warum sind Wildpflanzen die besten Lebensmittel?

00:01:45
Speaker
Und sind dementsprechend, wenn sie jetzt nicht mit Demeter- oder Biolandmaßnahmen gepflegt werden, auch inzwischen ausgelaugt. Und dadurch bekommen wir gar nicht mehr alles. Und das können wir ausgleichen, indem wir wieder, wie wir das Jahr millionenlang gemacht haben,
00:02:04
Speaker
wieder in die Natur gehen und essbare Wildpflanzen sammeln, weil das ist unsere Urnahrung, das ist ur bio, unverfälscht, pur, kraftvoll. Geil, genau das ist das, was wir haben wollen. Jetzt erzähl uns doch mal, wie kann ich Wildpflanzen erkennen und was würdest du überhaupt als Wildpflanze definieren?
00:02:26
Speaker
Ja, Wildpflanze ist alles, wo der Mensch noch nicht seine Finger im Spiel hatte, also in Sachen Auslese oder moderner Züchtung. Und wild ist eben, da kümmert sich kein Bauer und kein Gärtner drum. Also da wird nicht gegossen, da wird jetzt nicht irgendwie drum um alles weggemacht oder irgendwie so gehätschelt und gepflegt. Das heißt im Umkehrschluss, und daran kann man auch schon die Kraft sehen, die da drin steckt,
00:02:49
Speaker
Wildpflanzen müssen sich selber behaupten. Gegen Sturm, Wind, Kälte, Hitze, Trockenheit, Kargerboden, Fetterboden, Überschwemmung, weiß der Geier, was alles kommt, Schnecken, Läuse, sonst was, die müssen selber da durchkommen. Und das schaffen sie ja offensichtlich. Und daran sieht man ja auch, was für eine Wahnsinnspower da drin steckt. Also wenn ich jetzt einen Kopfsalat irgendwo pflanze, der wird mir im Lu von einer Schnecke angefallen, dann muss ich jeden Tag hingehen und irgendwas machen.
00:03:16
Speaker
Ich muss päppeln. Und da sehe ich ja, was für eine lasche Nummer das eigentlich ist. Und es spricht jetzt nichts. Ich bin jetzt auch kein Dogmatiker und sage nur das.
00:03:30
Speaker
Diese Urkraft, die sollten wir uns wirklich wieder zurückholen. Und wenn ich meine ganze Arbeit mit einem Satz zusammenfassen soll, dann sage ich immer, ich trete ein für die Reintegration der essbaren Wildpflanzen in unsere heutige Alltagskultur.

Wie können Wildpflanzen wieder in die tägliche Kultur integriert werden?

00:03:46
Speaker
Und Reintegration eben deswegen, weil wir uns Menschen gibt seit zweieinhalb Millionen Jahren, aber wir machen erst seit in Mitteleuropa 7.800 Jahren Landwirtschaft.
00:03:57
Speaker
Und wir haben erst seit 100 oder 120 Jahren diese verarbeiteten Sachen, also Auszugsmehl, raffinierte Zucker etc. Und erst seit 20, 30 Jahren dieses ganze To-Go und Convenience-Food und so. Oder auch Fast-Food. Also das ist natürlich überhaupt nichts artgerechtes. Das ist artificial.
00:04:16
Speaker
Hoch zwei. Nimm uns gleich mal mit, geh ich jetzt einfach raus. Mir fallen bei essbaren Wildpflanzen sofort hier so meine Favorites neben Brokkoli. Also Brokkoli ist jetzt keine essbare Wildpflanze, schätze ich mal. Brennnessel beispielsweise einen, Löwenzahn einen, Kirsch einen und so weiter. Nimm uns mal mit, was sind das für Wildpflanzen? Nimm mal so ein paar sehr, sehr bekannte und geh ich jetzt einfach raus, pflück die und steck mir die in den Mund oder was mache ich damit?
00:04:46
Speaker
Ja, es ist eine Variante, kann man machen. Kann ich, mache ich auch öfter. Aber nicht jeder, ne? Ja, das ist absolut gut. Ne, also erst mal muss man vorausschicken, nur das pflücken und den Mund stecken, was man auch sicher erkennen kann. Weil wir haben draußen natürlich die super leckeren und super kräftigen Pflanzen, das ist klar, aber wir haben eben auch ein paar
00:05:06
Speaker
richtig giftige. Und die meisten sind gar nicht giftig, die meisten sind nur so, dass sie halt nicht wirklich schmecken und irgendwie urselig sind. Und das muss das Gefühl haben, meine Güte, was mache ich hier eigentlich? Urselig? Das ist ja ein geiles Wort. Was heißt das? Brauche ich im Alter?
00:05:24
Speaker
Naja, also uselig, weiß gar nicht, ob das aus dem Eil kommt, oder gruselig, genau. Das ist so, es gibt ja Sachen, die steckst in den Mund und du denkst, meine Güte, ist das jetzt bitter oder zu bang und ziel, das ist attrigierend oder sowas. Das heißt noch lange nicht, dass es giftig ist, aber ja, also sowas gibt es natürlich und man muss auch dazu sagen, dass wir natürlich insgesamt ein bisschen
00:05:50
Speaker
verwöhnt und verleitet wurden, weil überall heute Zucker drin ist und weil überall heute Geschmacksverstärker oder künstliche Aromen drin sind und so. Also da muss man zum Teil aber man gewöhnt sich um und der Hammer ist, dass wenn man jetzt Wildpflanzen isst, da kommen nachher noch zu Beispielen, Entschuldigung ich triffe ein bisschen ab, wenn man die aber jetzt regelmäßig

Die Rolle bitterer Wildpflanzen in der Ernährung

00:06:09
Speaker
isst,
00:06:09
Speaker
merkt man, wie sich die Geschmackszellen wieder regenerieren und man auch da wieder auf ein natürliches Empfinden kommt. Und zum Beispiel, wenn man mehr Bitteres isst, lässt auch dieser Hype auf Süß und damit Zucker, was man ja gar nicht so haben will als gesunder Mensch,
00:06:28
Speaker
Das lässt automatisch nach. Und dieses automatisch sich regulieren, das finde ich halt so super toll. Weil dann muss ich nicht ständig diesen inneren Kampf führen. Eigentlich lockt mich die Schokolade, aber ich darf ja nicht. Dieses Zündenmuster kommt dann immer so. Und dieses Spiel, aus dem kann man komplett aussteigen, wenn man das Bittere wieder integriert ins Spiel.
00:06:50
Speaker
Weil dann lässt es automatisch nach und ich esse auch sehr gerne Schokolade. Ich esse jeden Tag ein bisschen Schokolade, aber natürlich Bio, Fairtrade und auch das mit ein paar Beeren drin oder Zunüssen und ab 70 Prozent aufwärts vom Kakaogehalt. Und dann reichen mir auch zwei, drei Äckchen oder so und dann ist dieser Hunger automatisch gestillt. Ich fühle mich total wohl. Das war ein tolles Mundgefühl und ich bin befriedigt.
00:07:17
Speaker
Und das war's. So, aber jetzt, du wolltest ja Pflanzen wissen. Genau, hau mal die Pflanzen raus, weil für mich stellt sich eben auch die Frage, inwieweit ist dieses richtig bittere Herbe tatsächlich eben auch uns angeboren, dass wir das mögen, weil einige Pflanzen schmecken ja wirklich extra so, dass sie ja nicht verzehrt werden.
00:07:40
Speaker
Ja, aber heute brauchen wir die, ganz ehrlich, weil wir sind alle mehr oder weniger vergiftet durch diese ganzen Sachen, also durch unseren Lebenswandel heute. Das ist ja nicht nur das Essen, das ist auch der Stress, den wir ausgesetzt sind.
00:07:56
Speaker
Das produziert automatisch wieder Stresshormone, die müssen auch abgebaut werden. Das produziert dann auch wieder Stoffwechselrückstände. Wir sitzen zu viel, wir bewegen uns im Durchschnitt zu wenig. Wir sind viel hinter dem PC, viel im Auto und so, alles sitzend oder auf der Couch irgendwo. Wir atmen nicht tief genug. In der Regel merkt man das, wenn man mal Yoga macht und bewusst tief atmet.
00:08:20
Speaker
Also da kommt vieles zusammen, die Umweltgifte, die Strahlung, weiß der Kuckuck. Das sind wirklich so viele einzelne Faktoren, das kriegt auch keiner mehr auseinander. Das heißt, ich habe mir ein paar Sachen überlegt, die jetzt für eine gesunde Lebensweise insgesamt wichtig sind.
00:08:35
Speaker
Also ich will sagen, es ist nicht nur die Ernährung. Wir sollten auch, wenn wir dauerhaft gesund sein sollen, den Körper in der Entgiftung unterstützen. Und da kommt eben das Bittere wirklich mit ins Spiel. Da würde ich einfach vorschlagen, um jetzt mal konkret zu werden, dass man zum Beispiel Schafgaben, Blätter und Blüten sammelt oder vom Beifuß die Blätter oder die jungen Triebe. Und jetzt haben wir natürlich Herbst, wahrscheinlich wirst du das jetzt im Herbst-Winter ausstrahlen.
00:09:08
Speaker
Dann kann man empfehlen diese Kräuter, Schafgabe, Beifuß, die gibt es jetzt draußen. Schafgabe gibt es schon noch, die kleinen Blättchen gibt es auch im Winter. Aber man kann diese zwei auch in einem Kräuterhandel oder in der Apotheke kaufen, weil das auch offizielle
00:09:24
Speaker
Zugelassene gibt es auch in Arzneimittelqualität, also die sind mal von so einer Kommission geprüft worden. Und das würde ich tatsächlich empfehlen, dass man mal so eine Bitterstoffchur macht. Das ist auch für die Darmengesundheit sehr gut, weil man dann das Darmmilieu positiv beeinflussen kann mit den Bitterstoffen und weil so Vollnisbaktänen und so weiter, was da drin umgammelt, was eigentlich was nicht gut ist für uns, die mögen Bitter gar nicht. Also die hauen dann eher ab.
00:09:53
Speaker
Und zum anderen sind die Bitterstoffe aus Schafgabe im Beifuß. Das sind jetzt, ich würde es mal bei den zwei, wir wollen das ein bisschen einfacher halten und so, dass es alltagstauglich ist. Schafgabe, Beifuß, die haben viel davon. Man könnte noch Ringeblumenblüten dazu nehmen, dann sieht es auch noch hübsch aus in der Tasse. Und davon mal so ein, zwei Tassen am Tag trinken von so einem Tee.
00:10:12
Speaker
Und das zwei Wochen lang. Also auch nicht ständig, aber als Kur absolut empfehlenswert. Jetzt kommen wir natürlich in diese süße Jahreszeit rein. Süße, die Glöckchen, die klangen so, mit den ganzen Leckereien, die überall stehen. Aber dann spätestens zum 1. Januar kann man doch damit anfangen, wenn die Season dann vorbei ist.
00:10:36
Speaker
und dann mal so ein bisschen Detox machen, weil Bitterstoffe regen die Leber an, die Galle und die Bauchspeicheldrüse und sorgen für eine gute Daumengesundheit. Deswegen würde ich da jetzt echt sagen, bitte machen.
00:10:51
Speaker
Verstehe, super cool. Und würdest du jetzt hergehen und tatsächlich Tees draus machen oder, ich bin ja so ein Fan davon, tatsächlich isst die mal so oder macht die in einen Smoothie rein, dann machst du noch eine Banane und ein bisschen Spinat rein, dann schmeckt das Ganze eben auch ganz gut oder du entsaftest die. Also gibt's da verschiedene Varianten, sind die alle gleich gut oder würdest du was empfehlen?
00:11:17
Speaker
Ja, also bei den Bitterstoffen, wenn man diese Wirkung haben will, da ist es jetzt tatsächlich wichtig, dass es auch bitter schmeckt, weil die Funktion, also im Körper ist es eine Meldung von den Geschmacksgnospen, die wir im Mund haben, direkt runter zu Galle, Bauchspeicheldrüse und Leber. Wenn ich das jetzt
00:11:38
Speaker
sozusagen über Tünche, indem ich jetzt ein Smoothie draus mache und mir so eine Strategie ausdenke, okay, drei Bananen und ein Händchen von Schafgabe kann ich machen. Dann habe ich immer noch die tollen Mineralien und Spurenelemente in der Schafgabe. Das ist auch super. Und ich habe das Chlorophyll, was auch super ist, weil die für die Blutbildung so wichtig. Also die Vorteile habe ich noch. Aber das Smoothie schmeckt ja dann nicht mehr bitter. Das heißt, ich habe diese Aktivierung der Entgiftung, die habe ich nicht mehr.
00:12:06
Speaker
Deswegen ist an der Stelle der Tee, der tatsächlich bitter schmeckt, für diese Entgiftung oder Detox nennt man es ja heute Kur, tatsächlich zu empfehlen. Also das muss bitter schmecken, damit es auch im Körper die Wirkung entfällt. Ja, richtig spannend, oder? Also ich finde es richtig spannend, weil eigentlich hast du ja die Bitterstoffe.
00:12:26
Speaker
Auch im Smoothie drin, die gehen halt einfach unter, aber der Körper scheint das so zu interpretieren, dass er sie gar nicht merkt. Also wie so ein blinder Passagier, der dann mitfährt, aber seine Wirkung gar nicht entfaltet sozusagen.
00:12:46
Speaker
Genau, also diese spezielle Wirkung, die anderen guten Wirkungen von Schafgabe und Beifuß, wie alle essbaren Wildkräuter, die enthalten alle sehr viele Mineralien und Spurenelemente. Das ist auch noch ein ganz, ganz wichtiges Thema.
00:13:03
Speaker
Dieser positive Effekt, der bleibt auch beim Smoothie. Aber wenn ich jetzt bewusst Detox machen will, dann muss man da auch mal bitter

Mineral- und Spurenelementgehalt in Wildpflanzen

00:13:12
Speaker
schmecken. Hat auch gleichzeitig noch diesen Vorteil, was ich vorher meinte, dass es diesen Regulierungseffekt gibt mit dem süßen Hunger, dieses Verlangen, diese Zuckersucht, muss man ja sagen. Das ist ja ein Suchtmittel, weiß ja die Industrie, deswegen macht es ja auch so.
00:13:28
Speaker
Da brauche ich die Bitterstoffe. Aber ein ganz wichtiger Punkt, da sollte man aus meiner Sicht auch unbedingt drüber sprechen, Mineralien und Spurenelemente.
00:13:38
Speaker
Da sind nämlich die essbaren Wildpflanzen unschlagbar. Ich kann jetzt im Winter Schafgrabe, die überwintert mit kleinen grünen Blättchen, man nennt die auch die Augenbrauen der Venus, weil die so ganz fein gefiedert sind. Kann man ja mal googeln, wie so eine Schafgrabe aussieht. Das findet man auch draußen, auch im Winter. Wenn man das jetzt in Smoothie reinmacht,
00:14:04
Speaker
Dann hat man nach wie vor natürlich die Wirkung, man hat was Grünes auch im Winter und man hat diese Mineralien und Spurenelemente. Und warum sind die so wichtig? Weil in unseren Ackerböden, die werden ja intensiv bewirtschaftet heute.
00:14:20
Speaker
Und es wird einfach nur noch über die künstlichen Dünger und über die Gülle und was da alles drauf kommt, geschaut, dass die Pflanze eben mit viel Stickstoff zum Beispiel möglichst viel Masse produziert. Aber sie ist dann eben mit dünnen Zellwänden und also die ist künstlich aufgebläht. Und deswegen ist sie auch so anfällig für Läuse etc. Und deswegen braucht sie die Agrarchemie. Die Agrarchemie macht auch den Boden wieder kaputt, das Bodenleben. Wir haben da kaum noch Humus drin.
00:14:47
Speaker
Wir haben eben wenig inzwischen wirklich. Die Ackerböden, die konventionell bewirtschafteten, sind verarmt an Mineralien und Spurenelementen. Und das ist fatal in der Auswirkung für uns, weil wir brauchen ganz, ganz dringend für alles Mögliche, wir brauchen das Kalzium für die Knochen, für die Zähne, wir brauchen Magnesium. Gerade wer Sport macht, braucht auch viel Magnesium, damit er nicht ständig einen Krampf kriegt zum Beispiel.
00:15:14
Speaker
Die ganzen Selbstheilungskräfte des Körpers sind angewiesen auf eine gute Versorgung mit Mineralien und Spurenelementen.
00:15:25
Speaker
Und der saure Basenhaushalt, der muss ja immer schön ausgeglichen sein. Da sind wir heute gesamtgesellschaftlich gesehen weit im sauberen Bereich, weil wir eben da unterversorgt sind. Plus dieser Stress dazu, plus diese vielen künstlichen Sachen. Also würdest du sagen, Frage eins, dass Bioland, Demeter und so weiter, da musst du ja quasi den Boden erstmal wieder regenerieren lassen, bevor du überhaupt backen

Bio-Anbaumethoden vs. konventionelle Methoden

00:15:47
Speaker
darfst. Würdest du sagen, dass es da besser ist? Ja.
00:15:52
Speaker
Ja, da ist es eindeutig besser. Demeter, vor allem von Rudolf Steiner gegründet, mit der anthroposophischen Philosophie im Hintergrund. Die Achten machen ja eine Kreislaufwirtschaft und auch bei Bioland wird mit Zwischensaaten usw. und Mulchtechniken usw. darauf geachtet, dass der Boden lebendig bleibt und es kommt ja kein Gift drauf.
00:16:12
Speaker
Das Gift tötet dann die ganzen Bodenlebewesen, diese Myriaden von Bakterien und Springschwänzchen und was da alles drin ist, bis hin zum Regenwurm. Jetzt sind die Regenwürmer unten, weil die tief in der Erde überwintern.
00:16:28
Speaker
Einfach mal einen Spaten-Test machen. Der Regenwurm ist so, was der Elefant für die Serengeti ist oder die Geraffe, ist der Regenwurm der Indikator, das Indikatortierchen für einen guten Boden. Und wenn ich bei einem konventionellen Weizen- oder Maisacker mit einem Spaten reinsteche, habe ich null Regenwurm. Und wenn ich im Wald oder auf einem Demeter-Acker reinsteche oder bei euch auf dem Kompost irgendwo, dann wimmelt es da von Regenwürmern. Und dann ist alles gesagt.
00:16:59
Speaker
Ja, super spannender erster Teil hier mit Markus Strauß.

Vorschau auf den nächsten Teil und Diskussion über Markus' Buch

00:17:04
Speaker
Wir gehen gleich in den zweiten Teil rein, wo wir natürlich eben auch die Wildpflanzen mal in Action sehen. Also wie, warum kriege ich überhaupt Wildpflanzen heute gar nicht mehr so im Supermarkt eigentlich zu kaufen und wie kann ich neben dem Tee Wildpflanzen
00:17:20
Speaker
A finden und B natürlich dann eben auch verarbeiten. Es gibt da zum Beispiel tolle Salate und so weiter. Was gibt es da noch? Und ich würde gerne mit Markus im zweiten Teil über sein Buch sprechen. Eines seiner Bücher müssen wir dazu sagen. Artgerecht heißt es. 13 Thesen zur Zukunft des Homo sapiens. Also ich hoffe, da haut ihr dann auch nochmal ganz, ganz viel raus. Freut euch auf diesen zweiten Teil, der jetzt im Anschluss gleich erscheint. Einfach runterladen.
00:17:49
Speaker
und genießen und wir hören uns gleich wieder. Beginne mit deiner veganen Ernährungsumstellung. Wusstest du, dass es eine Wissenschaft für die perfekte vegane Fitnessernährung gibt? Damit kannst du besser aussehen, eine schönere Haut haben, gesünder und stärker sein, Fett abbauen und du musst dazu auf nichts verzichten. Wir haben über fünf Jahre die wissenschaftlich basierten Schlüsselfaktoren einer nachhaltigen, gesunden und vollwertigen Ernährung analysiert und auf den Fitness Lifestyle angepasst.
00:18:18
Speaker
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