Einführung in das neue Format: Die vegane Welt neu denken
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Speaker
Willkommen liebe Zuhörerinnen, liebe Zuhörer in deinem neuen Lieblingsformat, die vegane Welt neu denken. Und heute habe ich wirklich ein veganes Schwergewicht. Du hörst heute den Herausgeber des Weltvegan Magazins, Mitbetreiber der Restaurantkette Tar Vegan House mit Hauptsitz in Hamburg und natürlich eben auch
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Speaker
Ja, letztlich Vertreiber pflanzlicher Proteinpulver mit Go Superfood. Also wirklich ein Multitalent. Und das sind nur drei der vielen Dinge, die ich jetzt hier aufgelistet habe. Er ist unter anderem eben auch Coach und
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Speaker
bringt dich mit seinen Thesen manchmal an Rand der Verzweiflung. Zumindest ist er für mich ein großes Vorbild.
Ist alles bereits perfekt? Markus Mecchieres provokative These
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Speaker
Er sagt, es gibt nichts zu finden, alles ist schon da, du bist perfekt und die Welt ist perfekt. Und mit dieser, ich nenne es jetzt mal provokanten These,
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Speaker
Begehrt er uns auch die nächsten 15 Minuten. Du hörst hier den weltbekannten, aus dem Weltvegan-Magazin bekannten Markus Mecchiere. Und ich bin sehr, sehr stolz, dass er dabei ist. Er hat solche Sachen wie zum Beispiel die von seinem Mentor Werner Applas übernommen. Kein Weg, kein Ziel, kein freier Wille, kein Erwachen, keine Erleuchtung. Was ist, ist. Das ist alles.
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Speaker
Und genau das beschreibt Markus in allergünstiger
Ungewissheit als Perspektive: Die Corona-Krise neu betrachtet
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Speaker
Form. Markus, schön, dass du dabei bist. Namaste, dass du dabei bist. Deine Bühne. Betrachtet vom Standpunkt aus des Nichtwissens, ist zum Beispiel die Corona-Krise, wie wir sie gerade erleben,
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Speaker
Für mich überhaupt nicht überraschend. Jawohl war der Virus als solches mit der Bezeichnung, der ist neu für mich. Es gibt wohl Coronaviren oder Virenstamm und Covid-19, die dazugehende Krankheit. Aber als solches bin ich kein Viren-Spezialist. Doch, ob das ein Virus ist,
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Speaker
ob das ein Krieg ist, ob das neue Gesetze sind. Was immer es ist, es lenkt davon ab, was hier wirklich passiert.
Angst und Kontrolle: Die Mechanismen der Schuldzuweisung
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Speaker
Das können wir dann übertragen auf alle Bereiche des Lebens. Ich bleibe jetzt aber bei Covid-19. Mit Angst kann man unfassbar gut führen. Egal in welcher Beziehung. Ob das ein Vater ist,
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Speaker
der mit Stränge seinen Kindern gegenüber und die dadurch entstehende Angst arbeitet. Ob das ein Hundebesitzer ist, der genau die Vorzüge kennt eines ängstlichen Hundes, nämlich dass er immer da bleibt, nicht davon läuft. Mal ganz abgesehen von der anderen Seite, wenn der Hund denn keine Angst hätte, was er dann leben kann. Aber wir bleiben bei der Angst.
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Speaker
die regiert momentan und wird gefeuert, angefeuert von den gleichgestalteten Medien, von unseren Politikern, von Akteuren dieses momentan global umspannenden Themas. So, und dann sind wir auch schon bei der Schuldvergabe. Du findest wirklich immer Leute, sehr viele leider, die dem Ganzen eine Schuld zuweisen müssen und wollen.
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Speaker
Ob die Politik daran schuld ist, dass dieser Virus nun ausgebrochen ist und die Welt erobert? Ob das Wissenschaftler sind, die ihren Namen ganz oben in bekannten Fachzeitschriften sehen wollen? Ob das Bill Gates ist, der eine Impfallianz unterstützt, gegründet hat und die Welt durchimpfen möchte? Ob das vielleicht möglicherweise eine
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Speaker
Kriegslist ist oder eine List um Gesellschaften unterdrücken zu können und wirklich mit übertriebenen Maßnahmen keinerlei oder echte Gegenwehr produziert. Also da gibt es eine ganze Menge, was diese Angst anstellt.
Die Macht der persönlichen Ängste und Ausreden
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Speaker
Wie geht man mit den Herausforderungen um? Denn nochmal, diese Situation ist übertragbar auf alles andere. Ob das im Leben die Arbeit ist, wo ich meinem Chef gerne mal die Meinung sagen möchte, aber ja nie tue, weil ich sofort eine Ausrede habe, warum ich es denn nicht tue. Ob das in der eigenen Beziehung ist, in der ich schon längst unglücklich bin, aber nicht drin sein möchte, schaffe es aber nicht, mich zu lösen. Ob das die Eltern sind, die vorschreiben, wie das Leben zu sein hat.
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Speaker
Und man spürt, nein, so muss es eben nicht sein. Also viele, viele Bereiche. Und da ist weder die Politik dran schuld, noch sind meine Nachbarn dran schuld, noch meine Eltern, meine Freunde, meine Partner, meine Geschäftspartner, wer auch immer. Nein, diese Krisen sind einfach nicht wirklich existent.
Gesellschaftliche Abhängigkeit von Problemen
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Speaker
Aber sie werden existent gedacht. Und davon ist man schon abhängig und süchtig.
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Speaker
So wie das Gros der Menschheit abhängig ist von Gedanken, süchtig nach Gedanken, addicted in sorts, so sind sie auch so hart, das klingt, süchtig nach Problemen. Denn das größte Problem hat immer die größte Aufmerksamkeit. Also die Mechanismen arbeiten im Körpergeist,
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Speaker
Organismus immer gleich. Das ist die Schuldvergabe und das Rechthaben. Und weil die Menschen Rechthaben wollen, entstehen Kriege. Gibt es Opfer? Am Arbeitsplatz, in der Beziehung, im Privatleben. Überall gibt es Opfer. Und wenn ich wirklich die Frage halte, wie geht man denn dann all mit den Problemen um? Wie macht man es denn dann?
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Speaker
Wie kann man sich lösen von den Gedanken, die da oben schweifen?
Präsenz durch Akzeptanz: Die Kunst des Nicht-Überdenkens
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Speaker
Von diesem Gedankenkonstrukt, das praktisch permanent angetrieben wird. Und die Denkfabrik da oben am Laufen hält. Das geht dann, wenn man akzeptiert, dass sie so ist, wie sie ist.
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Speaker
Und dass daran erst mal gar nichts verändert werden muss. Denn erst wenn die völlige Akzeptanz von der Situation, die ich gerade erlebe, wenn die ist, dann kann ich sehen, dass es wirklich nur eine Situation ist und nicht mehr und nicht weniger. Dann komme ich nicht mehr in den Gedankenstrudel, der darüber nachdenken möchte, was denn noch alles Böses passieren kann oder was schon alles Böse passiert ist.
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Speaker
Also Zukunft und Vergangenheit verschwinden dann, wenn innegehalten wird, wenn auf die Dinge aufgeguckt wird, wenn betrachtet wird, wenn man beobachtet, was denn alles so geschieht, ohne dabei involviert zu sein. Und dann sind wir schon bei dem Punkt, ohne involviert zu sein bedeutet ja ja Moment, dann finde ich ja gar nicht statt. Und genau darum geht es. Sich nicht einzumischen,
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Speaker
die Dinge zu beobachten und nicht zu denken, obwohl man das gerne mal darf, wenn man denen nicht nachgeht, dass ich denn alles unter Kontrolle habe.
Die Illusion des Selbst und die Kontrolle des Lebens
00:08:20
Speaker
Denn genau da liegt das Hauptproblem. Der Mensch entdeckt seine Hauptprobleme dabei, weil er denkt, das Leben beherrschen zu können. Und dieser Ursprung, der liegt im Glauben an ein real existierendes Ich,
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Speaker
Was entscheidet, denkt und handelt. Und dann muss es unweigerlich ins Leid kommen. Wir nehmen uns zu wichtig. Wir nehmen Platz ein. Wir möchten uns einmischen. Ich nenne das jetzt mal in das universelle Wirken. Ja, da möchte man rein, weil man ist ja wichtig. Man will ja was erreichen. Man möchte was darstellen. Man lebt in der Gesellschaft. Da kann man nicht einfach so dahindümpeln.
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Speaker
Und einfach mit sich selbst sein, ohne etwas aktiv produzieren zu müssen. Auch kein Yoga aktiv zu praktizieren, auch kein stille Retreat, auch von mir aus kein Persönlichkeitsentwicklungsseminar, ein Geldseminar, ein Seminar, wie ich besser mit Mitarbeitern umgehe, ein Lehrgang,
Sein über Tun: Die Bedeutung der Existenz
00:09:32
Speaker
wie ich denn entspannter sein kann und so weiter und so fort. Nein, auch das sind alles aktive Konzepte und Maßnahmen, die mich davon abhalten zu sein, was ich bin. Denn du kannst nicht werden, was du schon bist. Ja, das ist das Allerschönste in der Geschichte. Ergo, mit solchen Herausforderungen, wie anfänglich schon beschrieben Corona,
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Speaker
Brauche ich nicht lernen, umzugehen, wenn ich denn bei mir bleibe? Wenn ich weiß, wer ich bin? Und das, was ich bin, ist etwas Unbegreifliches. Zwar sichtbar im Spiegel als Körper, aber wir wissen doch alle, ohne spirituell abzuheben, dass wir sehr viel mehr sind als nur dieser Körper. Das kann man ganz leicht merken, wenn man sich einen Menschen auf 30 Zentimeter nährt. Dann ist ja schon die Körperwärme zu spüren, obwohl sie nicht sichtbar ist.
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Speaker
Kann man nicht. Man kann ganz viel nicht sehen. Übrigens das meiste. Und das, was man sieht, an das wird geglaubt. So wie ja auch niemand oder sehr schwer an die Dinge glaubt wie Gott, Quelle, Buddha, Allah.
Akzeptanz und Nicht-Handeln: Der natürliche Fluss des Lebens
00:10:49
Speaker
Nenne es doch, wie man möchte. Denn da muss ja erstmal ein Beweis werden.
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Speaker
Ich schlage gar nichts vor. Ich gebe auch keine Ratschläge, sondern es kann nur ausgesprochen werden, was hier gerade durch diesen Organismus läuft. Und das ist ganz klar. Es gibt nichts zu tun. Und du kannst auch nichts produzieren, um deine Situation zu verbessern oder zu verschlechtern.
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Speaker
Auch wenn das viele, viele, viele Workshops und viele erfolgreiche Prominente oder auch Wissenschaftler promoten. Das sind alles nur Ablehnungsmanöver, um sich vielleicht vorzubereiten auf die große Aufgabe oder eben auf Herausforderungen, wie wir sie gerade haben. Das bedeutet aber nicht, dass ich ja gar nichts machen kann. Denn, und jetzt sind wir schon
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Speaker
Beim Fazit. Du kannst nicht tun, was du nicht tun sollst. Erinnere, man kann nichts produzieren, obwohl das so klingt und obwohl es sich so anfühlt und man doch ganz fest dran glaubt, dass man Entscheidungen trifft, dass man auch natürlich selbst denkt und dass man Handlungen vollzieht. Wenn ich mich davon lösen soll,
00:12:25
Speaker
um das Ganze mal mit Abstand zu betrachten, dann ist es doch so, dass wir alle aus der gleichen Quelle stammen.
Einheit aller Wesen und die Unnötigkeit der Kontrolle
00:12:36
Speaker
Egal ob schwarz, weiß, grün, rot, klein, groß, reich, arm, das ist unumstößlich. Und diese Quelle ist völlig unabhängig von Persönlichkeiten und Personifizierung oder
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Speaker
eines Charakterbildes oder Gewohnheiten, sondern es ist völlig im absoluten Frieden und frei. Und deswegen gibt es keine Vorbereitung auf irgendwelche Situationen, auf schwierige Umstände, wie sie gerne genannt werden, denn sofort geht da die Problemlösung
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Speaker
Die muss man dann ja suchen für ein Problem, das nicht existiert. Geht die los? Was können wir denn machen? Was können wir denn tun? Und dann sind wir wieder da. Niemand kann irgendetwas tun. Es passiert von selbst. Und genau da ist der Knackpunkt. Von selbst bedeutet nicht einzumischen und die Quelle wirken zu lassen.
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Speaker
Aber da ist er halt wieder, der Verstand, der da reinkommt. Aber ich möchte doch irgendwas machen. Ich kann doch nicht einfach nur da sitzen und nichts tun. Nee, das kann man auch nicht. Das kann man aber gerne mal versuchen. Der eine sitzt da, das dauert zehn Minuten und der andere fünf Stunden. Irgendwann geht das Leben schon los. Auch ohne dich. Also, in diesem Sinne
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Speaker
kann ich von mir aus nur sagen, aus meiner Wahrnehmung. Vorbereitung, für was auch immer, wenn sie sein soll, wunderbar, fällt einiges leichter. Aber es ist nicht existenziell und nicht zwingend für das, was sowieso geschieht. So wie diese Vorbereitung auch passieren soll, aber eben nur dann.
00:14:43
Speaker
und nicht aus irgendwelchen aktiven Gedanken heraus, was alles vorbereitet werden muss.