Einführung und Stefan Schlegels Extremsportleistungen
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Speaker
die ersten 37 Stunden nonstop geradelt, ohne Pause, ohne Pinkelpause, nichts, nonstop. Dann habe ich mich 45 Minuten schlafen gelegt und bin wieder 23 Stunden geradelt.
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Speaker
Diese knallharte Aussage stammt von Stefan Schlegel, einem der extremsten Extremsportler dieser Welt, die ich zumindest kenne. Er ist nicht nur das Race Across America gefahren, das härteste Radrennen dieser Welt, das über 10 bis 12 Tage geht und quer durch Amerika geht, in dem du mindestens 30 Stunden am Stück mit dem Rad fährst durch alle möglichen Klimaregionen dieser Welt.
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Speaker
ohne abzusteigen, ohne zu schlafen und das natürlich über viele, viele Tage machst. Also richtig, richtig krass.
Mentale Stärke und Schmerzbewältigung im Sport
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Speaker
Dieser Typ sagt nicht nur, dass Schmerzen ein Gefühl sind und Gefühle er beeinflussen kann, sondern er hat auch gelernt, wie man Geist vom Körper trennen kann. Und in dieser Episode kriegst du den ersten Teil zu hören, seine Erfahrung, warum
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Speaker
er überhaupt extrem Sport macht, warum Marathon und Ironman eigentlich ein Klack sind und wie er mit Schmerzen umgeht, denn er hat tatsächlich von zwölf Tagen, in denen er auf dem Rad gesessen hat, tatsächlich zehn Tage auf dem rohen Sitzfleisch gesessen. Warum das so ist und wie er das ausgehalten hat, das erfährst du jetzt gleich in dieser Episode des Vegan Podcasts.
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Speaker
Ja und natürlich gehen wir auch dann darüber über Heine, hat diesen Race Across America mit veganer Ernährung überlebt oder überstanden mehr oder weniger und wir werden in einer folgenden Episode noch einen extra Podcast aufnehmen, denn Stefan Schlegel lebt im Alltag nicht 100% vegan, möchte aber vegan sein und ich coache ihn dahin.
Veganismus und Ernährung im Sport
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Speaker
um solche Leistungen zu überstehen und natürlich eben auch um sich vegan richtig richtig gut ausgewogen zu ernähren gibt es ja auch Nahrungsergänzungsmittel auf die wir zurückgreifen können und da haben wir einen neuen test gemacht im vegan athletes blog schau da gerne rein wir haben Alltagshelden wie Heldenkraft, Zellkraft und Kraftreserve getestet das sind
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Speaker
Nahrungsergänzungsmittelmischungen, die die Stärken und Studienbasiert zusammengestellt sind. Die sind natürlich durchdacht einfach und sorgfältig natürlich vegan und in Deutschland hergestellt und es handelt sich da um hoch dosierte Vitamine und Mineralstoffen nach den Erkenntnissen der Wissenschaft und da sind solche tollen Sachen drin wie Maca,
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Speaker
die ich ja vor allem liebe, Cordyceps Pils, aber auch solche Sachen wie Ginseng, Safran, Zink, Tribolus, alles so, all diese Dinge, die uns Männer vor allem zu Helden machten und dann gibt es natürlich auch andere tolle Produkte wie zum Beispiel Wechselwunder.
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Speaker
die speziell für Frauen optimiert sind, um natürlich durch deren Hormonhaushalt und durch den Zyklus der Frau optimal zu kommen. Da schau auf, geh nochmal rein. In veganathletes.com slash blogs findest du immer die neuesten Blogartikel und in den Show Notes verlinkt siehst du die direkte Adresse zu diesem Artikel.
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Speaker
Viel Spaß beim Lesen, es dauert nur vier Minuten und nach der Episode mit Stefan Schlegel kommst du direkt zu Alexandra Moser. Und was sie heute zu berichten hat, das erfährst du jetzt. Jetzt aber, ich meine jetzt gleich, jetzt aber erst mal zu Stefan Schlegel. Du hast lange genug gewartet. Dieser Mann ist wirklich eine Naturgewalt. Freut dich auf den ersten Teil mit Stefan Schlegel hier im Wigen Podcast.
Stefans Lebensmotto und sportliche Erfolge
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Speaker
Du kannst alles im Leben erreichen. Du musst es nur wirklich wollen. Das ist einer der Lieblings Phrasen von Stefan Schlegel, den ich heute hier im Podcast begrüßen kann. Stefan ist unter anderem ein Papa von einem dreijährigen Sohn.
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Speaker
ein ganz, ganz lieber Mensch und auch ein krasser Sportler, vielleicht sogar ein Extremsportler, der, ich weiß gar nicht, wie viele Marathons, Ironmans, 24 Stunden Radrennen und Race Across Americas gefahren ist. Also eine wirkliche, coole Persönlichkeit, zu der ich aufschaue und zu der ich stolz bin, dass ich sie heute im Podcast habe. Lieber Stefan, wie gut geht's dir? Schön, dass du da bist.
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Speaker
Ja, hallo. Erstmal danke für die Einladung. Und mir geht es heute, jetzt in dem Moment, fantastisch. Ja, danke. Sehr cool. Schön, dass es dir noch fantastisch geht. Wir haben ein kleines Experiment heute hier im Podcast vor. Und zwar ist Stefan nicht vegan. Also er ernährt sich nicht vegan und hat ja auch mit einer nicht veganen Ernährung die letzten Jahre und Jahrzehnte herausragende Leistungen vollbracht. Du kannst gleich mal ein bisschen was sagen zu deinen ganzen Marathons.
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Speaker
Und das alles, sage ich mal, mit einer Ernährung, die du uns vielleicht jetzt gerade noch mal ganz kurz sagst. Und das
Übergang zwischen verschiedenen Sportarten
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Speaker
Experiment ist, dass man, wenn man sich die Ernährung in der Ernährung aufbaut, dann sieht man, dass die Ernährung in der Ernährung in der Ernährung in der Ernährung
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Speaker
dass wir mal schauen, was würdest du oder welche Fragen hast du, wenn du dich jetzt vegan ernähren wollen würdest? Und am Ende schauen wir mal, ob ich dir alle deine Fragen gut beantworten konnte und du ein gutes Gefühl hättest, mal eine Woche oder wie auch immer vegan auszuwählen. Wollen wir das machen? Klingt sehr spannend, ja.
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Speaker
Geil! Stefan, erzähl doch mal, was hast du jetzt schon alles erlebt? Warum machst du diese ganzen krassen Rennen? Und danach kommen wir dazu, wie du dich ernährst.
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Speaker
Ja, also was habe ich sportlich gesehen? Es ist ganz einfach. Die ganze Jugend habe ich durch Fußball gespielt. Dann habe ich irgendwann mit 18 aufgehört. Also mein Wunsch damals war Profifußballer zu werden. Ich habe auch Auswahl gespielt, aber hat dann nicht ganz so gereicht. Und dann bin ich rüber gegangen ins Fitnessstudio, habe dort sieben Tage, zwei bis drei Stunden trainiert, also nur gepumpt.
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Speaker
fand ich dann irgendwann ziemlich langweilig und habe dann überlegt, was war das Schönste beim Fußball. Das waren für mich damals die Strafrunden, weil ich habe es geliebt zu rennen. Und dann habe ich gesagt, okay, dann läufst du in Marathon. Vierteljahr später bin ich meinen ersten Marathon gelaufen. Und seitdem bin ich, ich weiß nicht, wie viele Marathons in meinem Leben ich da gelaufen bin,
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Speaker
Für mich war das immer wichtig, nie in Deutschland zu laufen, sondern ich wollte damit auch die Welt kennenlernen, ob das jetzt Paris war, ob das Barcelona war, Athen, wo über ich gelaufen bin. Dann habe ich den Wunsch gehabt, unter drei Stunden zu laufen Marathon. Also für alle, die Marathons sich damit ein bisschen beschäftigt haben, da ist man dann schon recht flott unterwegs.
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Speaker
Das habe ich dann auch geschafft und bin dann weitergegangen und habe gesagt, und das ist auch heute noch, der ultimative Ausdauerathlet ist für mich der Triathlet. Das ist auch heute noch so nach all dem, was ich bisher schon so getan habe. Und habe gesagt, ja, wenn, dann will ich meinen Ironman absolvieren. Und da habe ich dann auch paar gemacht. Ich weiß gar nicht, acht, zehn, ich weiß nicht wie viele.
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Speaker
Und da war dann irgendwann für mich das Ziel, das ist ganz klar, wer einmal mit dem Ironman anfängt und Spaß dabei hat, der will irgendwann zur Weltmeisterschaft. Und ich wollte halt eben auch zur Weltmeisterschaft. Habe es dann also die Qualifikation geschafft, war dann auf Hawaii, habe dort auch in persönlicher Bestzeit das ganze Ding gefinished.
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Speaker
war super happy und dann habe ich so in mich hineingehört, was steht denn noch so in meinem Leben auf meiner Löffelliste und da stand halt Race Across America. Das Race Across America gilt als das härteste Ausdauerennen der Welt und ist das längste Non-Stop Radrennen der Welt.
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Speaker
Das heißt, man fährt von der Westküste Amerikas, also Oceanside, Kalifornien, mit dem Fahrrad quer zur Ostküste Annapolis, Maryland. Das sind 5000 Kilometer und das maximale Zeitlimit ist zwölf Tage. Das heißt, du musst mindestens 400 Kilometer pro Tag radeln. Das Ding habe ich dreimal gemacht, war auch gut dabei.
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Speaker
Also immer Top Ten. Und ja, das ist im Prinzip so meine sportliche Vita, sag ich jetzt mal so in Kurzversion.
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Speaker
Klas, wie kommst du vielleicht ganz kurz, wie kommst du zu dieser ganzen Energie?
Trainingsprinzipien und mentale Stärke
00:08:48
Speaker
Also ist es dann tatsächlich alles ein Mindset am Ende? Und wie lange trainierst du dann? Also jetzt nehmen wir einen Ironman Hawaii. Wie viel Stunden am Tag musst du dann dafür quasi trainieren und was musst du dafür alles opfern? Also das ist spannend. Je älter ich wurde, umso weniger habe ich trainiert und umso leistungsfähiger wurde ich.
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Speaker
Die Qualität des Trainings hat sich mit den Jahren immer mehr erhöht und die Quantität reduziert. Ich habe in meinen besten Zeiten im Triathlon zwischen 20 und 30 Stunden in der Woche trainiert. 20 bis 30, das ist wie der Profi.
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Speaker
In meinen besten Zeiten als Ultraradfahrer habe ich ungefähr 12-15 Stunden in der Woche trainiert. Also nochmal zusammengefasst, für ein 8-Stunden- oder 10-Stunden-Rennen habe ich 20 Stunden trainiert. Für ein 10-Tage-Rennen habe ich nur 15 Stunden in der Woche trainiert.
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Speaker
Wobei es ja schon ein Unterschied ist, ob du einen Ironman machst oder ob du jetzt Race Across America machst. Also das eine ist ja sehr, sehr stark. Also beides ist Ausdauerlastig. Nur bei Ironman würdest du ja schon sagen, dass du durch die drei verschiedenen Disziplinen ja schon eben auch gerade im Schwimmen oder auch im Laufen viel mehr Energie brauchst wie beim Radfahren, oder täusche ich mich? Oder auch nicht nur Energie, sondern eben auch natürlich, du musst ja verschiedene Disziplinen trainieren, oder?
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Speaker
Ja, aber das ganze Ding ist nach acht Stunden vorbei oder nach zehn. Also das heißt, ich hab mich mit einer Profi-Triathletin mal unterhalten, die hat mich dann echt mal gefragt, du sag mal, du hast beides absolviert, Race Across America, Ironman, was ist denn anstrengender? Und da hab ich gesagt, du, das tut mir echt leid, aber so ein Ironman, das ist ein voll organisierter Kindergeburtstag im Vergleich zum Ram. Weil das Problem, je länger deine Belastungszeit ist, umso mehr und wichtiger wird immer mehr der Kopf.
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Speaker
Also es ist wie beim Ironman, wenn du los schwimmst, ist ja noch erstmal alles irgendwo in Ordnung. Du fängst irgendwann erst mit dem Kopf richtig an zu arbeiten, quasi wenn du beim Laufen irgendwo bei Kilometer 20 bist und einfach merkst, Hoppla, der Körper ist anscheinend doch etwas müde.
00:11:07
Speaker
Das Race Across America fängt erst mal an interessant zu werden nach fünf Tagen. Also fünf Tage Non-Stop Belastung. Und Non-Stop heißt wirklich in diesem Fall, ich bin die ersten 37 Stunden non-stop geradelt, ohne Pause, ohne Pinkelpause, nichts, non-stop. Dann habe ich mich 45 Minuten schlafen gelegt.
00:11:29
Speaker
und bin wieder 23 Stunden geradelt. Wieder 45 Minuten schlafen, 23 Stunden Rad fahren. Wenn du das mal paar Tage machst, dann fängst du logischerweise an, irgendwann etwas müde zu werden. Und dann fängt die Party erst an, wo der Iron Man schon lange, lange vorbei ist. Da ist der Muskelkater vom Iron Man schon weg. Krass.
00:11:57
Speaker
Also das sind ja unglaubliche Strapazen, nenne ich das jetzt mal. Wobei, merkst du deinen Körper da überhaupt noch oder schaltet er irgendwann ab? Oder sind die Schmerzen gar nicht so krass?
00:12:14
Speaker
Jetzt wird's interessant. Also erstmal, dein Körper schaltet in dem Sinne ja nie ab, sondern es ist immer nur die Verbindung Kopf-Körper. Du kannst dir das wie so eine Leitung vorstellen und die Frage ist, wie gut leitet diese Leitung?
00:12:30
Speaker
Und als Ultrasportler oder Langdistanzsportler, wie auch immer man Extremsportler ist, völlig egal wie man das nennt, als jemand der über Tage eine körperliche Belastung auf höchstem Niveau absolviert, muss irgendwann gelernt haben,
00:12:45
Speaker
mit dem Gefühl Schmerz umzugehen. Denn Schmerzen sind nur ein Gefühl und Gefühle können wir steuern. Schmerz ist nichts anderes wie Liebe, Hass, Leidenschaft, Freude. Es ist einfach nur ein Gefühl. Und Gefühle kann ich steuern, unterdrücken, lenken und beeinflussen. Und als Extremsportler oder als sehr intensiv Sporttreibender oder Leistungssportler lernst du einfach, irgendwann mit diesem Gefühl Schmerz umzugehen.
00:13:13
Speaker
Bei mir war es zum Beispiel so beim ersten Radrennen, also bei diesem 2012 Race Across America, von den zwölf Tagen oder elf und halb, die ich unterwegs war, saß ich zehn Tage auf dem rohen Fleisch.
00:13:26
Speaker
Ich habe mir meinen Hintern direkt am Start relativ zeitnah aufgescheuert und saß dann quasi zehn Tage auf dem rohen Fleisch. Waren da Schmerzen, das waren so unerträgliche Schmerzen, dass ich nachts geschrien und geweint habe. Ich habe meinen Sattel angeschrien. Ich hatte Angst, wirklich Angst wie mein dreijähriger Sohn. Ich hatte Angst, mich auf das Fahrrad zu setzen. Ich habe gezittert, weil ich wusste, wenn ich mich da draufsetze, dann habe ich wieder diese Höllenschmerzen.
00:13:55
Speaker
Und ich habe in diesem Rennen irgendwann gelernt, dieses Gefühl Schmerz zu akzeptieren. Und es klingt jetzt echt blöd zu sagen, aber ich habe jetzt den Schmerz als Freund mit ins Ziel genommen und gesagt, du, wir fahren jetzt bis nach Annapolis und danach kümmere ich mich um dich.
00:14:13
Speaker
Das hat aber von diesen 5000 Kilometern leider dreieinhalbtausend gedauert. Ja gut, als selbst wenn du das dir jetzt dann einfach sagst, dann ist es ja nicht so, dass der Schmack dann aufhört. Nee, überhaupt nicht. Das geht wirklich in die tiefe mentale Ebene rein.
00:14:32
Speaker
Und was würdest du sagen hat das hier? Also das Training habe ich jetzt verstanden. Das heißt, die Qualität des Trainings entscheidet viel mehr als die Quantität. Das ist ja wie bei der Ernährung. Also ganz einfach, wenn du jetzt irgendwelche Kohlenhydrate zu dir nimmst, Hauptsache was Kohlenhydrate, ist halt ein Unterschied, ob der qualitativ hochwertige oder einfach leere
00:14:53
Speaker
Leere sinnlose Kalorien zu geben. Das ist beim Training extrem, natürlich genauso. Vor allem ist es natürlich jeder Körper von unseren Milliarden Menschen, die wir da so sind, ist ja komplett anders und reagiert ja woanders. Der eine braucht halt einen längeren Reiz in der Ebene, der nächste braucht
00:15:14
Speaker
Gewichtsscheiben nur anschauen und wird schon muskulös, der nächste schaut nur in Snickers an und wird schon dick. Also so reagiert ja jeder Mensch anders oder jeder Körper. Was hat es denn jetzt mit dir mental gemacht, also so unendliche Schmerzen auszuhalten und
00:15:35
Speaker
Wie würdest du sagen, hat es dich als Mensch auch verändert oder welche positiven Effekte hat es auf dein Alltag?
Innere Stärke und Resilienz im Extremsport
00:15:44
Speaker
Das ist eine sehr gute Frage. Als Kind habe ich lernen dürfen oder müssen, dass ich aus der aktuellen Situation, in der ich war, um diese Situation zu ertragen, musste ich mich irgendwie mental wegbeamen. Also ich habe als Kind schon schnell lernen müssen, dass ich irgendwie meinen Geist von meinem Körper trennen muss, sonst würde ich diese körperlichen Qualen, die ich dort erlitten habe, einfach nicht ertragen.
00:16:14
Speaker
Und das habe ich mir dann quasi später als Erwachsener in solchen Radrennen natürlich auch zu Nutze machen können. Wenn du es schaffst, in einem Ironman als Beispiel oder Marathon oder Fünf-Kilometer-Lauf, ist ja völlig egal, irgendwie mental deinen Körper in Klammern
00:16:30
Speaker
Deinen Schmerzen, sage ich jetzt mal, zu verlassen, dann ist es schon relativ cool, sage ich jetzt mal. Was hat das aber mit mir verändert? Also sehr viel. Ich habe viele Glaubenssätze, die ich vorher in mir getragen habe. Ich nenne es immer innere Dämonen. Die habe ich befreien können und mich davon lösen können.
00:16:52
Speaker
Und heute kann ich wirklich sagen, ich bin in einer Situation, dass ich das Gefühl habe, keinem Menschen irgendetwas beweisen zu müssen, vor allen Dingen mir selber auch nicht mehr. Und das ist ein extrem befreiendes Gefühl.
00:17:09
Speaker
Das, glaube ich, hat es dann eben aber auch trotzdem mit deiner Motivation und das, was du kannst, dann nicht beeinträchtigt. Also ich würde jetzt mal ein Beispiel von mir nehmen, wenn ich jetzt fasten muss, was mir extrem schwer fällt und ich habe das schon ein paar Mal durchmacht und ich weiß, ich muss es keinem mehr beweisen, dann
00:17:31
Speaker
killt das so ein bisschen so die Motivation bei mir. Ich muss es ja keiner mehr beweisen, also muss ich jetzt auch nicht machen. Ist das bei dir ähnlich oder oder oder kannst du kannst du darüber dann trotzdem hinwegsehen? Nee, das ist bei mir gar nicht so. Denn ich bin so einer ich ich ziehe die Dinge durch und wenn ich dann gefragt werde, warum machst du das denn? Ja, weil ich da irgendwann habe ich ja auch mal angefangen und ich beende die Dinge, die ich anfange. Grundsätzlich.
00:17:57
Speaker
beenden heißt aber auch abbrechen also das heißt jetzt nicht auf ein totes pferd weiter zu reiten sondern beenden bedeutet für mich entweder ich komme ins ziel so wie ich mir das vorgestellt habe oder ich breche das unterwegs ab und fange irgendwie anders wieder neu an und das ist für mich in dieses aufgeben aufgeben heißt für mich
00:18:19
Speaker
Dein Selbstzweifel war zu groß, dein Selbstvertrauen war zu niedrig, dein Mut ist zu gering gewesen und dein Sinn war viel zu niedrig. Also deine Sinnhaftigkeit, warum mache ich diesen, Entschuldigung, diesen Scheiß gerade? Wenn du dir diese Frage stellst, du die ja Millionen Mal in solchen Situationen. Warum? Warum mache ich jetzt Fasten oder warum quäle ich mich hier in der Mitte auf Amerika, in Kansas, wo es nur Korn und stinkende Rinder gibt?
00:18:48
Speaker
Und ein brutaler Gegenwind, wo du einfach denkst, ich komme gar nicht vorwärts und habe aber noch 2000 Kilometer vor mir, da fragst du dich natürlich, warum mache ich den Mist? Und wenn der Sinn, weshalb du am Anfang überhaupt gestartet bist, nicht stark genug ist, dann wirst du aufgeben.
00:19:09
Speaker
Und jetzt, wie versprochen, kriegst du natürlich den zweiten Teil nächsten Donnerstag, wir werden da wieder drauf eingehen, da werden wir auch schon ein bisschen mehr über Ernährung sprechen, bevor wir dann im nächsten Podcast das ganze Thema Ernährung richtig, richtig gut
Ausblick auf den nächsten Podcast
00:19:26
Speaker
Jetzt aber erstmal zu Alexandra Moos live in die Schweiz. Wir machen wieder einen Ferienausflug in die schöne Schweiz und sie erzählt uns, wie eine Frau, die noch dazu eine Familie hat, die optimale Sportart findet, die für sie einen hohen Wohlfühlfaktor generiert und natürlich auch die Figur beibehält. Neben Nahrungsergänzungsmittel wie Wechselwunder ist es natürlich auch absolut erforderlich.
00:19:53
Speaker
dass wir uns bewegen. Das trifft natürlich nicht nur für Frauen zu, sondern vor allem auch für uns Männer. Aber hier berichtet die liebe Alexandra Moser im Gegensatz zu Stefan Schlegel speziell für die Frau, welche Sportart für dich die richtige ist. Freu dich drauf auf diesen kleinen Ausflug.
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Speaker
Also für mich am optimalsten bzw. am einfachsten sind all die Sportarten, die ich zu Hause machen kann. Weil da muss ich nicht extra noch eine Kinderbetreuung organisieren, sondern kann es notfalls auch neben meinen Kindern machen.
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Speaker
und bleibe so trotzdem fit und gesund. Ich liebe da wirklich alle Arten von Sportarten, also ich mache super gerne Yoga zu Hause oder Pilates, gerne auch mal einfach ein Training mit dem eigenen Körpergewicht oder zum Beispiel Freeletics mache ich auch zwischendurch gerne mal, wenn es ein bisschen intensiver sein darf.
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Speaker
Oder die Workouts von Pamela Reif auf YouTube, die sind auch mega cool, kann ich auch sehr sehr empfehlen. Da wird nicht gross rumgelabert, sondern läuft gute Musik dazu, das gefällt mir auch total. Und aber, was halt schon ist, ich bin da nicht ganz so konsequent, wie wenn ich zum Beispiel ins Fitnessstudio gehe. Also vor einem Jahr bin ich super gerne auch ins Fitnessstudio gegangen, konnte da die Kinder auch abgeben und ich glaube von der Effizienz
00:21:25
Speaker
her, war es da besser. Weil da bin ich dann an die Geräte gegangen, hatte einen guten Plan, zwischendurch bin ich in die Gruppenstunden gegangen und das war dann auch sehr, sehr gut. Aber aktuell jetzt so zu Corona-Zeiten mache ich es super gerne zu Hause, weil es einfach sehr einfach ist. Man muss einfach ein bisschen diszipliniert sein.
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Speaker
Ja und jetzt bleibt mir nichts anderes mehr zu wünschen als dir einen wunderbaren Tag mit viel Sonne, vielleicht auch viel Regen, all das was du dir wünschst und dass du der Welt ein Licht bist, der Welt ein Geschenk bist. Wenn dir diese Episode gefallen hat, egal ob Frau oder Mann, egal ob du dich jetzt gewundert hast oder mit dem Kopf geschlüttelt hast über die ganzen Informationen hier, leite sie doch weiter. Es gibt andere Menschen, die speziell für diese Episode bestimmt
00:22:17
Speaker
brennen. In diesem Sinne sei der Welt ein Licht, sei der Welt ein Segen. Stay healthy, stay vegan, eat your broccoli. Ich freue mich, wenn du gerne auch auf dem Blog vorbeischaust und letztlich der Welt nicht nur ein Licht bist, sondern diese Informationen teilst ein.