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#10 Was Freundschaften über dich verraten

FrittenFunk
FrittenFunk

72 plays · Aug 7, 2025

Transcript

Speaker: Willkommen hier beim Frittenfunk, oh ja!

Speaker: Die Ohren spitzen, es geht gleich los!

Speaker: Ganz ruhig, ganz locker, wir starten geschwind!

Speaker: Der Frittenfunk läuft, also sei jetzt gespannt!

Speaker: Hallöchen, Hallihallo und willkommen zu einer neuen Folge von Frittenfunk!

Speaker: Ich bin Nora und ich bin Maren und heute

Speaker: Wird es ein bisschen persönlich.

Speaker: Wir haben uns überlegt, wir sprechen heute darüber, was Freundschaften über uns selbst verraten, weil, wenn wir mal ehrlich sind, glaube ich, dass unsere FreundInnen manchmal Seiten an uns kennen, die wir selber erst spät richtig verstehen.

Speaker: Bevor wir aber mit unserem Hauptthema anfangen, kommt wie immer der...

Speaker: Was war dein Mutmoment der Woche in Wawran?

Speaker: Ich bin... Ich weiß nicht, ob ihr es wisst, aber wir beide hassen es zu telefonieren.

Speaker: Und ganz besonders schlimm finden wir es, wenn quasi eine unbekannte Nummer anruft oder halt... Ja, einfach jemand, wo wir nicht wissen, wer das ist.

Speaker: Und ich habe am Montag einen Anruf bekommen.

Speaker: Und ich habe dann zwar die Ortschaft gesehen, woher...

Speaker: angerufen wird.

Speaker: Deswegen konnte ich dann tatsächlich auch darauf schließen, wer das ist.

Speaker: Aber ich bin trotzdem richtig stolz auf mich, weil ich bin einfach direkt hingegangen und und hab telefoniert.

Speaker: Und ehrlich war sie auch noch.

Speaker: Ja.

Speaker: Ich war dabei.

Speaker: Und also das ist schon, also dass sie auch direkt quasi ehrlich war mit allem, was sie geantwortet hat, das ist auch schon mal ein, das ist auch schon mal ein großer Step.

Speaker: Ich glaub, der große Step war, ich konnte ja nicht drüber nachdenken, weil ich ja einfach rangegangen bin.

Speaker: Aber das ist ja trotzdem gut.

Speaker: Ja, das ist trotzdem gut.

Speaker: Und was war dein Mutmoment der Woche?

Speaker: Mein Mutmoment war, ich glaub, das ist auch wieder sehr spezifisch für mich.

Speaker: Ich weiß nicht, ob andere das auch so mutig sehen wie ich.

Speaker: Ich habe zwar schon viele englische Bücher gelesen, aber ich habe ein neues englisches Buch angefangen mit vielen Wörtern, die ich nicht kenne, weil es ist so ein Fantasy-Sci-Fi-Roman.

Speaker: Und ich habe angefangen, jedes Wort, das ich nicht kenne, anzumakern und habe es mir dann erklären lassen.

Speaker: von jemandem, den ich gerade kennenlerne.

Speaker: Und für mich war das ein großer

Speaker: Dann starten wir auch gleich mit unserem Hauptthema.

Speaker: Freundschaft als Spiegel.

Speaker: Und ich finde ja persönlich, Freundschaften sind ganz oft ehrlicher als viele romantische Beziehungen, weil sie...

Speaker: nicht so auf klassischen Rollenbildern beruhen, sondern vielmehr wie wir wirklich miteinander umgehen, ganz ohne Verpflichtung.

Speaker: Und Und ich finde es ein super spannendes Thema mal darüber nachzudenken.

Speaker: Ja, ich finde es auch voll spannend.

Speaker: Und mir ist in Freundschaften schon öfter aufgefallen, dass sich

Speaker: irgendwie versucht habe, halt reinzupassen in die Freundschaften und mich deshalb, weiß ich nicht, kleiner gemacht habe oder... ja, vielleicht auch nicht mal unbedingt kleiner, sondern einfach nur versucht habe, mich anders zu verhalten, wie ich eigentlich bin.

Speaker: Ich finde, das machen wir.

Speaker: Dazu neigen wir vor allem, wenn wir so als Teenager zum Beispiel noch gar nicht so richtig rausgefunden haben, wer wir eigentlich sind oder was wir wollen.

Speaker: Also wer wir sein wollen.

Speaker: Und ich finde, dann gibt es einfach auch so eine extreme Sicherheit, wenn man dann so eine Rolle einnimmt.

Speaker: Und Rollen, die wir in Freundschaften einnehmen, ist auch der erste große Punkt, über den wir sprechen möchten.

Speaker: weil ich glaube, viele von uns nehmen unbewusst Rollen ein.

Speaker: Zum Beispiel die, die sich immer kümmert, der Entertainer, die Vermittlerin, der Rückzieher, die Fürsorgliche.

Speaker: Und manchmal merkt man gar nicht, dass man das gar nicht mehr richtig freiwillig macht, sondern wenn man sich irgendwie denkt, ja, wenn ich das nicht mache, dann passe ich vielleicht nicht mehr dazu oder dann geht die Freundschaft kaputt und

Speaker: Ich glaube, dass die Rollen viel darüber aussagen, was wir glauben, was wir in einer Beziehung leisten müssen, um geliebt oder gebraucht zu werden oder auch akzeptiert, fast so ein bisschen wie in einem Job, dass das, was man macht, noch gebraucht wird.

Speaker: Ich finde vor allem in größeren Freundschaftsgruppen oder Freundesgruppen ist es oft so, dass jeder so ein bisschen seine Rolle hat.

Speaker: Und da fällt es halt auch viel mehr auf, wenn, ja, weiß nicht, jeder hat so quasi seinen zugeteilten Platz.

Speaker: Ja, also die Verantwortlichkeiten irgendwie.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Und irgendwie habe ich das Gefühl, das ist dann auch, also es ist oft dieselbe Person, die auch in unterschiedlichen Freundschaften aber die gleiche Rolle einnimmt.

Speaker: Ich finde, also vor allem rückblickend merke ich das extrem so in der Gruppe, in der Freundschaftsgruppe, in der ich in der Schule war, dass jeder quasi irgendwie so wie so ein bisschen bekannt war für eine Sache.

Speaker: Und keine Ahnung, man hat sich, wenn es ums Lernen ging, immer an den einen gewendet.

Speaker: Oder wenn es um

Speaker: Ratschläge ging, dann hat man sich an den gewendet und und eigentlich irgendwie voll traurig, dass das so krass ist, dass man Freundschaften vor allem auch in, ich sag jetzt mal früheren oder jüngeren Freundschaften, dass man da einfach immer diese Rolle hat und so, ja weiß ich nicht, sich selber

Speaker: glaube ich, auch einfach in die Schublade steckt und alle anderen einen auch und dann ist man halt, was weiß ich, dann ist man halt immer der Entertainer.

Speaker: Ja.

Speaker: Und ich hatte irgendwie auch das Gefühl, so wie ich das halt bin.

Speaker: Ja, mit Sicherheit.

Speaker: Maren ist ganz definitiv unser Entertainer.

Speaker: So sehr sogar, dass ich vorgestern in meinen Kalender schreiben musste, dass Maren mal was Witziges gesagt hat, weil es kommt so wenig vor, dass man eigentlich einen Kreuz im Kalender machen muss.

Speaker: Äh...

Speaker: Ich habe früher irgendwie auch so ein bisschen gedacht, mein Verhalten muss an das angepasst sein, an die Rolle, die ich habe, weil irgendwie hatte ich das Gefühl, es kann nicht zwei geben von einer Sorte.

Speaker: dann muss ich quasi irgendwie... Man hat das Gefühl, man muss die Erwartungen auch von den anderen dann erfüllen.

Speaker: Erfüllen.

Speaker: Ja.

Speaker: Voll.

Speaker: Also wirklich, als wäre das irgendwie ein Job.

Speaker: Hast du... Welche Rolle hast du das Gefühl hast du in unserer Freundschaft?

Speaker: Ja, der Entertainer.

Speaker: Ja.

Speaker: Und hast du... Naja, da wir nur zu zweit sind, musst du ja mehrere Rollen einnehmen.

Speaker: Also ich bin auf jeden Fall auch der Rückzieher.

Speaker: Und der, der den Rückzieher macht auf jeden Fall.

Speaker: Ja, weiß ich nicht.

Speaker: Ich habe aber auch manchmal das Gefühl, unsere Freundschaft hat nicht so klassische Rollen und wir gehen einfach so beide ein bisschen planlos.

Speaker: Durchs Leben.

Speaker: Und dann sind wir halt zusammen planlos.

Speaker: Also du bist auf jeden Fall auch der IT-Spezialist.

Speaker: Ja, 24-7-IT-Support.

Speaker: Das heißt aber auch, dass Maren verantwortlich ist für jegliches Gerät, das einen Stecker hat.

Speaker: Also bei uns ist IT sehr breit gefächert.

Speaker: Bei uns, bei dir.

Speaker: Ich muss halt alles machen.

Speaker: Ja, also wenn es ums Reparieren von irgendwas geht, dann muss Maren das machen.

Speaker: Aber das weiß Maren auch.

Speaker: Waren, mein Drucker geht nicht.

Speaker: Ja, also das habe ich noch nie gesagt, aber es wäre auf jeden Fall so, dass wenn der Drucker kaputt ginge, dass du dann... Und ich finde auch so, gerade in einer größeren Gruppe gibt es dann so einen Kumakasten, sage ich jetzt mal.

Speaker: Aber dadurch, dass wir nur zu zweit sind, sind wir automatisch der Kumakasten der anderen.

Speaker: Mhm.

Speaker: Also bleibt dir gar nichts anderes übrig, als mein Kummerkasten zu sein.

Speaker: Ob dir das jetzt passt oder nicht.

Speaker: Und du hast ziemlich viel Kummer.

Speaker: Oh ja.

Speaker: Ich würde ja sagen, ich bin halt ein großer Kummerkasten, aber als groß würde ich mich jetzt auch nicht unbedingt beschreiben.

Speaker: Nee.

Speaker: Aber ich muss da auch sagen, dass...

Speaker: Ich finde, wir sind ja quasi von Anfang an schon nur zu zweit.

Speaker: Das ist vollkommen ausreichend.

Speaker: Aber wenn ich mir so überlege, wie Maren reagiert hat am Anfang, als ich hier irgendwas erzählt habe, Kummerkastentechnisch, und wie sie jetzt reagiert, ist das enorm anders.

Speaker: Also ich finde... Bin ich dann das Chamäleon in unserer Freundschaft?

Speaker: Nee.

Speaker: Nee.

Speaker: Entschuldigung.

Speaker: Ich meine eher, dass man auch Rollen, also dass man da quasi reinwächst und auch man wächst an seinen Aufgaben.

Speaker: Jeder kriegt nur so viel mehr, der tragen kann.

Speaker: Hals,

Speaker: Wolltest du etwa noch einen Namen hinter dran setzen?

Speaker: Ich finde, wenn man so ein bisschen weiter geht, dann merkt man einfach auch, was für Erfahrungen man halt schon früher in Freundschaften gemacht hat.

Speaker: Es gibt zum Beispiel Dinge, auf die reagiere ich ich empfindlicher, muss ich jetzt mal sagen, wie auf andere, weil

Speaker: andere.

Speaker: habe.

Speaker: Zum Beispiel, mit was ich gar nicht gut umgehen kann, ist, wenn man sich einfach ewig lang nicht meldet, dann denke ich immer, dass irgendwas nicht stimmt.

Speaker: Kann ich bestätigen.

Speaker: Ja, aber ich finde, das zeigt halt auch einfach, ja, irgendwie, wie man da halt, wie man halt Erfahrungen gemacht hat, auch in der Vergangenheit.

Speaker: Wie man früher halt behandelt wurde und was man so gewohnt ist.

Speaker: Und ich glaube, da kommt es dann drauf an, oder da zeigt sich, wie sich die Freundschaft, die du jetzt hast, wie die ist.

Speaker: Dass, wenn ich das zum Beispiel weiß, dass ich dann

Speaker: Also sowas gibt es bei uns eh nicht, dass wir tagelang nicht schreiben würden, aber wenn ich zum Beispiel, wenn sie mir irgendwie einen risky Text schreibt, dass ich dann weiß, ich muss zumindest sagen, okay, habe ich gelesen, kann gerade nicht antworten, ich antworte später, weil ich weiß, du sitzt schon zu Hause, wirfst dein Handy an die Wand und und liest halt die Nachricht, also hast du Angst vor der Antwort oder

Speaker: Hast du Angst, dass man sich nicht mehr meldet oder sendet irgendwas an?

Speaker: Ja.

Speaker: Und wenn das immer dieselben Dinge sind, die einen verletzen oder stressen, wie du schon gesagt hast, ist das, glaube ich, einfach ein Hinweis auf ältere Muster.

Speaker: Ob das jetzt Angst vor Ablehnung ist oder so ein bisschen ein Bedürfnis nach Kontrolle.

Speaker: Selbstreflexion.

Speaker: Weil man einfach irgendwann...

Speaker: auch selber seine Muster, seine Verhaltensweisen, die man halt so sich angeeignet hat, lernt und dann auch einfach mal hinterfragen kann, hey, was hat das überhaupt

Speaker: mit der Situation gerade zu tun oder sind es tatsächlich nur alte Muster?

Speaker: Hat mich wirklich irgendwas verletzt?

Speaker: Müssen wir gerade tatsächlich an irgendwas arbeiten oder ist das was, das man anspricht oder ist das was, das ich für mich verarbeiten muss, sag ich jetzt mal?

Speaker: Und ich habe auch in der Tagesklinik, in der ich vor zwei Jahren war, habe ich auch gemerkt, dass die Strukturen da

Speaker: mich unglaublich an alte Muster erinnert haben.

Speaker: Und das hat mich so unfassbar verletzt und das war so schlimm für mich, irgendwie nochmal wie zurückversetzt werden in die Zeit, obwohl ich irgendwie Jahre damit verbracht habe, das zu verarbeiten oder für mich irgendwie neu zu verarbeiten.

Speaker: ich weiß nicht, aufzubauen, mal zu verknüpfen.

Speaker: Und dann war das irgendwie wieder so wie früher und das war für mich so schlimm.

Speaker: Ja.

Speaker: Das war echt keine schöne Zeit.

Speaker: Und Und da, es sind genau solche Situationen, die mir dann zeigen, dass gute Freundschaften aber auch so richtig den Selbstwert stärken können.

Speaker: Ähm.

Speaker: verbessern.

Speaker: Und manchmal sind es halt auch genau die Freunde oder Freundinnen, die einem zum ersten Mal die Möglichkeit geben, überhaupt man selber sein zu können, ohne Druck und...

Speaker: dann merkt man halt eher wie dann doch irgendwie der eigene Charakter oder die eigene Persönlichkeit mehr rauskommt und welche Eigenschaften oder welche Verhaltensweisen doch eher

Speaker: man selbst ist und vielleicht denkt man sich auch ab und zu mal, ja, so möchte ich mich vielleicht öfter fühlen, das bin doch eher ich und nicht irgendwie die Rolle in einer Freundschaft, die ich jetzt halt schon seit der ersten Klasse in jeglichen Freundschaften gehabt habe, nur weil das halt irgendwie immer so war.

Speaker: Ich glaube, das ist auch eine Sache, die ich an unserer Freundschaft enorm schätze,

Speaker: Ich habe nicht das Gefühl, dass ich was Bestimmtes sein muss oder tun muss, sondern dass ich immer das sein darf, was ich im Moment gerade fühle und dass ich mich auch entwickeln darf.

Speaker: Ich darf Rückschritte machen.

Speaker: Ich darf wie unterschiedliche Personen sein.

Speaker: Ich darf mich trotzdem immer zu Hause fühlen.

Speaker: Und ich weiß, dass du mich unterstützen würdest, in egal welche Richtung ich mich entwickeln würde.

Speaker: Also vorausgesetzt natürlich, ich will jetzt nicht irgendwie werden oder so.

Speaker: Ja, du weißt ja, aus dem Klappstretten kann ich dich halt nicht.

Speaker: Ja, das ist ja...

Speaker: Das hat man ja schon.

Speaker: Da musst du dann doch noch eine andere Freundschaft aufbauen, wenn das dein Ziel ist.

Speaker: Da bin ich hier richtig schlecht dafür.

Speaker: Und ich glaube, wir haben auch gelernt, wie man streitet und trotzdem verbunden bleibt.

Speaker: Also nicht, dass es schon so einen richtig krassen Streit gegeben hätte, aber wie man Diskussionen ausführt, die

Speaker: konstruktiv sind, bei denen auch einfach alle Meinungen gehört haben, richtig sind, wichtig sind, gleichwertig sind,

Speaker: Und wir haben gelernt, wie man

Speaker: ehrlich ist ohne zu verletzen, weil ich glaube ganz oft ist Ehrlichkeit damit verbunden, dass man irgendwie zu direkt ist oder irgendwas verletzendes sein.

Speaker: Aber Ehrlichkeit kann auch sanft sein und wohlwollend.

Speaker: Und die Freundschaft mit Maren hat mir auch irgendwie geholfen, mich selber besser zu verstehen.

Speaker: weil ich oft das Gefühl habe, dass sie Trigger viel mehr wahrnimmt, also meine Trigger viel mehr wahrnimmt, als ich es vielleicht tue, weil ich gar nicht so richtig merke, was passiert.

Speaker: Und das ist einfach so wertvoll, wenn es jemanden gibt, der uns irgendwie anders sieht, wie wir selbst, weil wir ja sowieso uns immer am allerkritischsten sehen von allen.

Speaker: Ja.

Speaker: Ähm.

Speaker: und es ist einfach ein schönes Gefühl, wenn es jemanden gibt, der uns so sieht für das, was wir wirklich... Da haben wir auch ein paar Fragen für euch mitgebracht, die ihr euch vielleicht einfach mal selber stellen könnt, mal ein bisschen drüber nachdenken könnt.

Speaker: Welche Rolle ist denn, die du immer wieder in Freundschaften übernimmst und warum?

Speaker: Möchtest du die Rolle überhaupt so einnehmen, wie du sie hast?

Speaker: Bist es du?

Speaker: Das ist eine gute Frage.

Speaker: Wo fühlst du dich sicher, du selbst zu sein?

Speaker: Und wo nicht?

Speaker: Und hast du die Möglichkeit, dich den Orten zu entziehen, an denen du dich nicht sicher

Speaker: Welche alte Geschichte wiederholt sich vielleicht auch in deinen Freundschaften?

Speaker: Ist es überhaupt gesund?

Speaker: Tut dir das gut?

Speaker: Und dann haben wir noch ein paar Fragen, die wir uns gegenseitig stellen.

Speaker: Wann hast du dich zuletzt in einer Freundschaft selbst überrascht?

Speaker: Also safe nur in unserer.

Speaker: als ich mit der Frau am Telefon bei 116, 117 diskutiert habe, über deinen Gesundheitszustand vor einem Jahr.

Speaker: Oh ja.

Speaker: Da habe ich mich selber überrascht.

Speaker: Mich auch.

Speaker: Wann hast du dich das letzte Mal selber überrascht?

Speaker: Ich glaube, irgendwie immer dann, wenn ich ehrlich von mir aus auf dich zugehe und zugebe, dass...

Speaker: es mir nicht gut geht.

Speaker: Psychisch vor allem.

Speaker: Du kannst halt auch einfach nicht vor mir verstecken.

Speaker: Ja, das stimmt auch.

Speaker: Aber es ist für mich schon mal ein großer Schritt, wenn, bevor Maren es merkt, ich es ihr dann erzähle.

Speaker: Was bewunderst du insgeheim an deinen Freundinnen?

Speaker: meisten......Ehrgeiz.

Speaker: Echt?

Speaker: Da könnt ihr eigentlich auch mal wieder vorbeischauen.

Speaker: Aber irgendwie... Ich weiß nicht.

Speaker: Ich weiß ehrlich gesagt gerade nicht, ob das unbedingt was Positives ist.

Speaker: Also... Du weißt, dass du ehrgeizt hast und dann nicht mehr zu Besuch war.

Speaker: Zu wie viel du fake bist, wenn es um jemanden geht,

Speaker: liebst.

Speaker: Also was du bereit bist zu tun und was du dann auch wirklich alles tust für jemanden, den du gern hast.

Speaker: Also wenn das irgendjemandem von ihren Freunden helfen würde, würde Maren Berge versetzen.

Speaker: funktioniert.

Speaker: Ohne ein bisschen Pfusch am Bau.

Speaker: Aber ich würde alles geben.

Speaker: Ja.

Speaker: Und also das finde ich ich sehr, sehr bewundernswert, weil ich einfach auch weiß, dass sie in der Vergangenheit viele Erfahrungen gemacht hat mit Menschen, die ihr das nicht so entgegengebracht haben.

Speaker: Und dass sie trotzdem gewillt ist, das für jemanden zu tun, finde ich sehr bewundernswert.

Speaker: Danke.

Speaker: Was ist deine größte Baustelle in Freundschaften?

Speaker: Puh, mich selber genauso zu öffnen, wie ich es von anderen erwarte.

Speaker: Und deine?

Speaker: Diese Folge wird gesponsert von Hundegeräuschen.

Speaker: Ich Und das Problem habe ich in sämtlichen Beziehungen Beziehungen zu akzeptieren, dass es jemanden gibt, der mich mag, so wie ich bin.

Speaker: Also du weißt alles über mich, alles, alles und trotzdem magst du mich.

Speaker: Das ist für mich absolut crazy.

Speaker: Und du willst trotzdem nach wie vor Zeit mit mir verbringen, das ist für mich irgendwie nicht greifbar.

Speaker: Ich kann das nicht anders beschreiben, ich weiß es nicht.

Speaker: Ich bin da sehr, sehr, sehr schlecht darin, irgendwie irgendwie Gefühle von anderen für mich anzunehmen.

Speaker: Mhm.

Speaker: Dafür sehe ich einfach zu wenig Gründe, mich zu möge.

Speaker: Ich weiß nicht.

Speaker: Ja, man selbst ist halt sein größter Kritiker.

Speaker: Ich sehe mich immer irgendwie als unfassbar anstrengende Person.

Speaker: Und dann weiß ich vor allem, dass Maren halt super schnell müde ist von anstrengenden Personen.

Speaker: Und dass ihr das selber schnell zu anstrengend wird.

Speaker: Ja.

Speaker: Ja.

Speaker: Und damit will ich nicht sagen, dass es nicht bei uns genauso ist.

Speaker: Also, dass ich ihr eigentlich so anstrengend bin.

Speaker: wieder.

Speaker: Manchmal bin ich halt doch ein bisschen crazy.

Speaker: Ja, richtig crazy.

Speaker: Das war auch eine Überraschung für dich in unserer Freundschaft, dass ich manchmal auch ein bisschen crazy bin.

Speaker: Aha.

Speaker: Ja.

Speaker: Mhm, mhm.

Speaker: Möchtest du unser Freundschaftsdate der Woche vorstellen?

Speaker: Unser Highlight ist Freundschaftsdate.

Speaker: Klar.

Speaker: Wir haben uns überlegt, wie wäre es denn mal mit so einem Persönlichkeitscheckdate.

Speaker: Also, ihr habt das bestimmt bei uns schon gesehen, vielleicht auf Instagram oder ihr habt es in der Folge gehört.

Speaker: Wir haben ja beide mal so ein...

Speaker: 16 Personalities Test gemacht und haben den, also jeder hat ihn für sich selber gemacht, jeder hat ihn auch für den anderen gemacht und es war eigentlich voll spannend das zu sehen und darüber auch einfach mal zu reden, was sind die Sachen, die wir vielleicht anders sehen über die andere Person oder auch was sind die Sachen, die man gleich sieht, warum gibt es überhaupt Unterschiede.

Speaker: Und auf so Persönlichkeitsebene passen wir da gut zusammen.

Speaker: Ich glaube, astrologisch wären wir eigentlich, glaube ich, kein guter Match.

Speaker: Ja.

Speaker: da würde ich auf Gregor Hägele verweisen, die Sterne stehen gut, egal was sie sagen.

Speaker: Ich finde, das passt eigentlich ganz gut.

Speaker: Das ist echt schön.

Speaker: Mhm.

Speaker: Und ich kann euch garantieren, da ist auch mindestens ein Aha-Moment dabei, wenn ihr so ein Personality-Check-Date macht.

Speaker: Auf jeden Fall.

Speaker: Nicht nur einer wahrscheinlich, aber mindestens einer.

Speaker: Das war's auch schon für heute.

Speaker: Meine kurze und knackige Folge für euch.

Speaker: Und wir freuen uns, wenn ihr euch ein bisschen inspiriert fühlt,

Speaker: Vielleicht auch ein Persönlichkeitscheck-Date macht oder auch sonst irgendwas von der Folge mitnehmen könnt.

Speaker: Das dürft ihr uns auch jederzeit gerne auf Instagram schreiben, bei Frittenfunk.

Speaker: Wir freuen uns über alles.

Speaker: Und vergesst nicht, manche Spiegel zeigen nicht nur, wie ihr seid, sondern auch, wie viel ihr gewachsen seid.

Speaker: Und wir freuen uns, wenn ihr nächste Woche wieder dabei seid.

Speaker: Und bis dahin wünschen wir euch eine gute Zeit.

Speaker: Macht's gut.

Speaker: Gruß und Kuss.

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