Transcript
Speaker: Willkommen hier beim Frittenfunk, oh ja!
Speaker: Die Ohren spitzen, es geht gleich los.
Speaker: Ganz ruhig, ganz locker, wir starten geschwind.
Speaker: Der Frittenfunk läuft, also sei jetzt gespannt.
Speaker: Hallihalliochen und herzlich willkommen zurück beim Frittenfunk.
Speaker: Es gab leider eine lange Pause und wir wollen uns zuallererst mal dafür entschuldigen.
Speaker: Bei uns kam aber Leben und einfach Realität dazwischen.
Speaker: Es war sehr viel los, von dem wir euch auch ein bisschen in der kommenden Stunde oder so erzählen werden.
Speaker: Aber wir mussten einfach unsere Gesundheit und mental vor allem vorne anstellen.
Speaker: Und deswegen kam es zur Pause.
Speaker: Aber wir freuen uns, dass du jetzt wieder dabei bist.
Speaker: Starten wir auch direkt rein mit dem...
Speaker: Was war dein Mutmoment der Woche, Maren?
Speaker: Mein Mutmoment diese Woche war, dass ich einen Termin mit einem neuen Pflegedienst ausgemacht habe, weil ich es mit meinem alten Pflegedienst einfach nicht mehr aushalten kann.
Speaker: Es kostet mich zu viel Nerven und deswegen gab es die Option, es entweder komplett zu lassen, was aber keine gute Option ist, oder mir was anderes anzuschauen und das mache ich jetzt.
Speaker: Das war dein Mutmoment.
Speaker: Darauf bin ich erstens mal richtig arg stolz, dass wir das geschafft haben, uns einzugestehen, dass das nicht funktioniert.
Speaker: bringt.
Speaker: Mein Mutmoment der Woche.
Speaker: Oder eigentlich, also...
Speaker: Man müsste ja eigentlich schon sagen, der vergangenen, was ist auch immer, drei, vier Wochen oder so.
Speaker: Ja, es gab safe noch mehr, aber... Ich habe mir überlegt, ich mache heute mal ein bisschen was anderes, weil mein Mutmoment ist jetzt, in dem ich nicht nur für mich weiß, sondern auch öffentlich sagen kann, dass ich nicht mehr Single bin.
Speaker: Und...
Speaker: Es fühlt sich noch ganz arg komisch an.
Speaker: Und ich bin noch so richtig zurückhaltend eigentlich, wenn es darum geht, es Menschen zu erzählen.
Speaker: Aber... Das ist jetzt vorbei.
Speaker: Das ist jetzt vorbei.
Speaker: Und das ist auch ein richtig guter Übergang zu unserem Hauptthema heute.
Speaker: Das nehme ich jetzt.
Speaker: wie eine wirklich gute Freundschaft unsere Ansprüche an Beziehungen komplett verändern kann.
Speaker: Und wir möchten dazu ein bisschen vergleichen, wie wir früher an Beziehungen rangegangen sind und wie wir heute unsere Standards festlegen, sag ich jetzt mal.
Speaker: Genau.
Speaker: Maren, möchtest du mal anfangen?
Speaker: Ja.
Speaker: Ich habe dann nämlich so eine Erkenntnis gehabt.
Speaker: Ich habe irgendwann gemerkt,
Speaker: das, was wir als Freundschaft haben, das ist eigentlich das, was für mich Liebe bedeutet und dass man sich einfach auf den anderen verlassen kann und ja, da passiert es jetzt schon öfter, seitdem wir uns haben, dass ich da auch so
Speaker: vergangene Beziehungen zurückschaue und mir denke, ja, pff.
Speaker: Damn!
Speaker: Was war das denn?
Speaker: Da gibt es so viele Momente, von denen wir euch auch erzählen werden, wo ich mir so denke, also Maren schreibt mir zurück, sie fragt, wie es mir geht und sie merkt, wenn ich irgendwie komische Nachrichten schreibe, also
Speaker: dass anderen Leuten nicht auffallen würde, wenn ich irgendwie, was weiß ich, die muss mich nur sehen, wenn wir facetimen und weiß sofort, wie es mir geht.
Speaker: Und das nennen wir Freundschaft, aber in Beziehungen ist das schon für viele so, boah krass, er ist so aufmerksam.
Speaker: Nee, Girl, er hat einfach nur geantwortet.
Speaker: Ja, herzlichen Glückwunsch zumindest.
Speaker: Es gibt so viel, das ich früher irgendwie akzeptiert hätte oder akzeptiert habe, nicht hätte, habe, das irgendwie halt nicht dem entspricht, was ich eigentlich mir wünschen würde von einer Beziehung.
Speaker: Also von einer romantischen Beziehung.
Speaker: Weil ich das aber halt auch nicht kannte,
Speaker: dass es mir irgendjemand geben kann.
Speaker: Wenn man halt gar nicht weiß, wie das überhaupt ist, dann ist es natürlich auch schwierig, sich das, egal in Richtung Freundschaft oder Beziehung, sich das überhaupt vorzustellen.
Speaker: Ja, ich dachte damals, und das haben wir in den ersten paar Folgen auch schon thematisiert, ich dachte irgendwie immer, die Freundschaft, die ich sie jetzt mit Maren habe, ist eher eher Fantasie oder so, oh, sowas gibt es nur in Büchern oder sowas gibt es nur in Filmen oder
Speaker: Ich habe auch ganz oft das Gefühl gehabt, dass auch Erwartungen von außen so sind, dass jeder sich so denkt, ja, das ist jetzt der Hype-Moment.
Speaker: Wartet mal, bis das abschlacht und so.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: immer.
Speaker: Und ich kann echt sagen, dass in den letzten vier Jahren hat sich das einfach nur noch
Speaker: Also immer mehr verstärkt, also die Verbindung, die wir zwei haben.
Speaker: Und je länger ich dich habe und je mehr du mir zeigst, was eigentlich alles möglich ist, ohne dass man das Gefühl hat, man ist zu viel,
Speaker: desto höher werden aber auch meine Standards oder Anforderungen an eine Beziehung.
Speaker: Und es ist so heftig.
Speaker: Und dann sieht man sich, was es so auf dem Markt gibt und denkt sich so, nee, tschau.
Speaker: Ich glaube, allein geht es mir auch ganz gut.
Speaker: Ich würde mir das zwar wünschen, aber so nicht, Freunde.
Speaker: Also, nee.
Speaker: Und...
Speaker: So, emotionale Verfügbarkeit.
Speaker: Warum ist es normal, dass FreundInnen wissen, was gerade los ist, aber in einer Beziehung muss man das irgendwie oft mit sich selber ausmachen oder, also zumindest geht es mir so, dass in einer Beziehung ich dann eher sage, ja, der hat gerade selber Stress und geht jetzt gerade nicht, also ich beschäftige ihn da jetzt nicht auch noch damit und
Speaker: Man will keine Belastung sein.
Speaker: geht.
Speaker: Und egal wie scheiße es einem von uns geht, kriegen wir es trotzdem irgendwie hin, die Probleme des anderen auch anzusprechen oder zu...
Speaker: auch wenn es ihr schlecht geht, kann sie mir trotzdem das Gefühl geben, dass ich wichtig bin und dass meine Gefühle es wert sind, gehört zu werden.
Speaker: Irgendwie finde ich auch super interessant, wie man sich selber da so manipulieren kann, dass man eher, also jetzt, ich meine, wir sind da irgendwie reingewachsen mit der Freundschaft, aber wir sind da so, mit der Freundschaft sind wir da irgendwie so reingekommen, aber also
Speaker: Warum sollte es einen Unterschied machen, ob die Person, Person, mit der man in der Situation steckt, mit einem in der Beziehung ist oder in einer Freundschaft?
Speaker: Und vor allem müsste es dann nicht eigentlich eher so sein, dass die Person, mit der man in der Beziehung ist,
Speaker: besser in sowas ist oder dass es da besser funktioniert, weil, also, keine Ahnung, so zumindest wär mein ursprünglicher Gedanke.
Speaker: Ja, dass man da irgendwie eher das Gefühl hat, dass das der Safe Space ist, wenn man nicht mehr kann und dass die Person einen auffängt, wenn alles irgendwie zu, ähm, zu bröseln droht.
Speaker: Aber, also zumindest bei uns war das bisher nicht so, dass es die Beziehungsperson war, die uns aufgefangen hat.
Speaker: Und weil ich weiß, dass jetzt safe schon die ersten gedacht haben, ja, aber es gibt Leute, die sind halt einfach nicht so und die können das vielleicht einfach... Ich bin auch nicht so.
Speaker: Die können das vielleicht einfach nicht so gut...
Speaker: Yo Leute, ich habe in den letzten vier Jahren aber gesehen, dass eine Person, die das auch nicht gut kann und die das nicht kennt, die findet trotzdem Mittel und Wege, euch das trotzdem zu zeigen.
Speaker: Vielleicht auf den ganz eigenen Weg, aber.
Speaker: Und den lernt man auch und den lernt man auch zu schätzen.
Speaker: Und ja, ich bin jemand, da hatten wir heute Morgen erst davon, als wir telefoniert haben, ja, ich bin eine Person, die viel
Speaker: Bestätigung hört sich irgendwie nicht gut an, aber so, weil es für mich kein Stadium gibt, wo ich Dinge weiß.
Speaker: besser erklären kann ich es nicht, aber es gibt nie einen Moment, wo ich sage, ja, ich weiß, Maren mag mich.
Speaker: Ich weiß, die verbringt gern Zeit mit mir.
Speaker: Ich weiß, wir sind beste Freunde.
Speaker: Nora ist so, die wird auch, ich weiß nicht, da gibt es einen Haufen Reels dazu, deswegen fällt mir das gerade ein.
Speaker: Vielleicht habt ihr das ja auch schon mal gesehen.
Speaker: Nora wäre so eine, die ihrem Mann irgendwann, wenn sie geheiratet hat, dann schreiben würde,
Speaker: Liebst du mich eigentlich?
Speaker: Und dann kommt als Antwort, ich habe dich geheiratet.
Speaker: Ja, aber, also, liebst du mich eigentlich?
Speaker: Hast du mich geheiratet, weil du mich liebst?
Speaker: Oder ist das so Freundschaft?
Speaker: Oder wie hast du das gemeint?
Speaker: Bist du dir sicher?
Speaker: Und das ist überhaupt, das hat nichts mit Fishing for Compliments zu tun, sondern einfach irgendwie, weil ich mir einfach...
Speaker: weil ich so schlimme Probleme mit mir selber habe, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass es Menschen gibt, die mich tatsächlich ehrlich mögen, dass ich das immer wieder als Erinnerung brauche.
Speaker: So, ja, ich möchte... Das ist immer noch so.
Speaker: Es hat sich daran nicht geändert.
Speaker: Ich möchte dich... Ich möchte immer noch mit dir befreundet sein und ich... Du bist mein Liebstes und was auch immer.
Speaker: Und es muss auch nicht, und das hat mir Maren gezeigt, es muss nicht immer verbal sein.
Speaker: Ich dachte das immer, also dass ich das quasi brauche, dass man das sagt.
Speaker: Aber ich weiß das, oder ich habe gelernt, dass es für Maren schwierig ist, sowas verbal auszudrücken.
Speaker: Ja, wir haben so...
Speaker: Colloquialisms, so wir sagen zum Beispiel immer, wenn wir telefoniert haben, sagen wir immer I love you zum Schluss vom Gespräch, am Schluss vom Gespräch.
Speaker: Und sowas meine ich nicht, aber Maren schafft es mit Dingen, die sie im Alltag macht, dass ich immer das Gefühl habe, ich werde erinnert.
Speaker: sie mag mich wirklich, sie will wirklich mit mir befreundet sein, sie vertraut mir, ich bin bei ihr sicher, sie will hören, was ich ihr zu sagen habe, ich muss mich nicht irgendwie scheuen und sagen, oh, das interessiert sie bestimmt sowieso gar nicht, mir kackegal, erzähl mir das trotzdem, ob du willst und nicht.
Speaker: Also ich weiß, dass natürlich gibt es bei jedem Menschen
Speaker: inwieweit er sich, sag ich jetzt mal, ich will nicht sagen verändern, aber weiterentwickeln kann.
Speaker: Und natürlich muss man diese Grenzen auch beachten, aber wenn man halt merkt, dass die Grenzen von der anderen Person gekommen sind und man hat trotzdem die eigenen Bedürfnisse werden nicht gedeckt, dann ist das einfach nicht die richtige Person.
Speaker: Das hat richtig, also das zu akzeptieren, war für mich in der Vergangenheit schon richtig krass.
Speaker: Einer meiner Ex-Freunde, würde ich sagen, ist das der Grund, warum wir nicht mehr zusammen sind.
Speaker: Weil das hatte nichts damit zu tun, dass wir uns nicht geliebt haben, sondern wir mussten irgendwann akzeptieren, dass
Speaker: unsere Bedürfnisse zu unterschiedlich sind, als dass wir uns selbst und dem Partner gerecht werden können.
Speaker: Und es gibt absolut nichts Negatives, was ich über diese Person sagen kann, so an sich.
Speaker: Das ist ein super toller Mann, aber nicht für mich.
Speaker: Also nicht für mich als Partner.
Speaker: Und
Speaker: Zu dieser Erkenntnis zu kommen, das ist vollkommen in Ordnung und legitim.
Speaker: Das war super schwer, das dann Leuten zu erklären.
Speaker: So, ja, warum habt ihr euch getrennt?
Speaker: Ja, weil man sagt so lapidar, es hat halt nicht gepasst.
Speaker: Aber zu dieser Erkenntnis zu kommen, dass es nicht passt oder dass wir es, egal wie viel Arbeit wir da reinstecken, es nicht passend machen können,
Speaker: Das war ein krasser Weg, vor allem weil nichts, also irgendwie bei einer Trennung oder so ist ja oft die Erwartung, dass es so einen großen Schlag gab, irgendwie einen riesen Streit oder einer ist fremdgegangen oder was weiß ich.
Speaker: Aber so quasi zu sagen, es ist alles okay zwischen uns, aber trotzdem passt es halt einfach nicht.
Speaker: Ja.
Speaker: schwieriger, wenn jetzt dir jemand fremd geht und dann bist du so, ja, das kann ich dir halt nicht verzeihen.
Speaker: Okay, ciao.
Speaker: Ich bin sauer auf dich, du bist ein Arsch.
Speaker: Ja, geh weg.
Speaker: Und ich kann auf niemanden sauer sein, weil er er selbst ist.
Speaker: Und dann muss ich auf das hören, was ich brauche.
Speaker: Und wenn diese Person nicht in der Lage ist, mir das zu geben, in dem Ausmaß, wie ich es brauche, dann ist das so.
Speaker: Und
Speaker: Versteht mich nicht falsch.
Speaker: Ich habe ganz arg meine Anforderungen runtergeschraubt und habe viel zu lange in dieser Situation verharrt und habe mir gedacht, ja komm, der gibt sein Bestes und hat er bestimmt, weiß ich nicht, hat er vielleicht zu einem Rahmen halt.
Speaker: Aber der passt halt nicht zu deinem Rahmen.
Speaker: Das hat halt nicht, das war halt nicht...
Speaker: Und er hat sich dann schlecht gefühlt, weil er dann das Gefühl hatte, er gibt nicht genug, weiß aber auch nicht so richtig, wie er noch mehr geben soll.
Speaker: Und ich wusste nicht, wie ich meine Anforderungen noch weiter runterschrauben kann.
Speaker: Was ich, Mann ja sowieso, finde ich, also eigentlich eh nicht tun sollte.
Speaker: Und in dieser ganzen Zeit habe ich Maren kennengelernt.
Speaker: Maren hat mir dann gezeigt, die hat eine sehr ähnliche Persönlichkeit, so an sich.
Speaker: Und Maren hat mir gezeigt, wenn ich einer Person wichtig bin, dann verändert sie sich oder passt sich an, um mir gerecht zu werden, weil sie weiß, dass ich genau dasselbe mache.
Speaker: Das ist halt irgendwie auch das Wichtige.
Speaker: Und ich finde da...
Speaker: ist es schon nochmal krass.
Speaker: Also es geht zum einen um die emotionale Verfügbarkeit, aber irgendwie auch so voll... Ich habe das Gefühl, ganz oft bei uns ist nicht so das Gefühl, was ich, keine Ahnung, davor schon aus Beziehungen oder so kennen, ja, ich will dem anderen nicht so lasch fallen und so.
Speaker: wir wollen uns auch gegenseitig nicht zu Last fallen, aber wenn jemand was erzählt, was einem passiert ist und was nicht schön ist oder keine Ahnung, dann heißt es aber nicht, dass man dem anderen zu Last fällt, sondern wir sind halt irgendwie, wir sind manchmal so, weiß ich nicht, in so Momenten, wo ich mir denke, es ist jetzt halt so, jetzt hilft eh nur noch Galgenhumor.
Speaker: Mit was anderem können wir das eh nicht mehr aushalten.
Speaker: Aber genau das ist es dann.
Speaker: Und
Speaker: Wir sind aber auch trotzdem so, dass es... Natürlich ist es Kacke und man ärgert sich und so, aber es ist nicht so, dass wenn man dem anderen was Schlechtes erzählt, was einem passiert ist oder was man fühlt, dann ist es nicht so, boah, du ziehst mich jetzt voll runter.
Speaker: Nee, wir lachen dann einfach drüber.
Speaker: Unser Mittel der Wahl ist da irgendwie halt einfach Humor.
Speaker: Krass, übel, dunkler Humor meistens.
Speaker: Ja, aber trotzdem...
Speaker: fühlt man sich, finde ich, nicht belastet.
Speaker: Also man hockt dann halt zusammen da und denkt sich, ja, was für eine Kacke ist das schon wieder?
Speaker: Wo sind die Kameras?
Speaker: Verstehen sie Spaß?
Speaker: Hä?
Speaker: Wir haben das aber auch zu einem Punkt getrieben, wo ich sagen kann...
Speaker: Und ich glaube, das war für dich definitiv der schwerere Part, zu sagen, hey, eigentlich habe ich keine Kappa.
Speaker: Also ich kann gerade eigentlich nicht mehr.
Speaker: Aber wir kriegen das jetzt halt trotzdem irgendwie zusammen hin.
Speaker: Ja, was bleibt auch anderes für?
Speaker: Es gibt bei uns kein...
Speaker: kannst du dich jetzt mal zusammenreißen oder du hast mir das schon mal erzählt.
Speaker: Wie oft habe ich das in meinen letzten Beziehungen gehört, ja, das hast du mir schon mal erzählt.
Speaker: Ja, vielleicht muss ich das halt noch ein paar Mal erzählen, bis ich es dann letztendlich verarbeitet habe.
Speaker: Ihr könnt euch nicht vorstellen, es gibt Themen in meinem Leben, die habe ich mit Maren schon 70.000 Mal besprochen und jedes Mal hört sie mir zu.
Speaker: Jedes Mal
Speaker: habe ich auch nicht das Gefühl, dass sie irgendwie gleich einschläft oder absolut genervt ist, sondern sie weiß, dass das bei mir so ist, dass ich manchmal Dinge einfach
Speaker: hundertmal erzählen muss, weil das einfach mein Prozess ist, um Dinge zu verarbeiten und für mich hinzunehmen.
Speaker: Weil ich ein Mensch bin und das ist, glaube ich, mit der größte Unterschied zwischen uns.
Speaker: Maren ist ein, ich sag mal, ein wissenschaftlicher Mensch und ich bin ein sozialwissenschaftlicher Mensch.
Speaker: Maren liebt Mathe und Physik und kann akzeptieren... Physik.
Speaker: Ja, okay, also alles, was mit Zahlen halt zu tun hat, sag ich jetzt mal, so wie ITler immer nur alles am Computer machen und alles, was ein Stecker hat, reparieren können und so.
Speaker: Ja, klar.
Speaker: Aber Maren kann Dinge hinnehmen und einfach als das akzeptieren, was sie sind.
Speaker: Ich kann das nicht.
Speaker: Ich brauche für alles immer eine Erklärung.
Speaker: Und das ist vollkommen in Ordnung, wenn die Erklärung absurd ist und nur für mich.
Speaker: Und ich erwarte auch nicht, dass irgendjemand mir zustimmt in meiner Erklärung.
Speaker: Also dass, was weiß ich, Nacktschnecken super traurig sind, dass ihr Haus geklaut wurde und sie deswegen mehr sabbern als normale Schnecken.
Speaker: Und Sonnenbrand haben und deswegen sind sie dunkler als Weinbergschnecken.
Speaker: Ja, ich brauche eine Erklärung dafür und dann überlege ich mir halt eine und dann ist das für mich in Ordnung so.
Speaker: Aber wenn ich Verhalten von anderen Menschen nicht verstehen kann, zum Beispiel, weil ich nicht weiß, was in ihrem Leben passiert ist, was sie überhaupt zu diesem Verhalten geführt hat, oder egal wie, wenn mich jemand schlecht behandelt und ich verstehe nicht, warum...
Speaker: was ich im Krankenhaus schon scheiße behandelt wurde oder irgendwie dumm angemacht von jemandem, der einfach unzufrieden mit sich selber in seinem Leben ist und es halt an mir ausgelassen hat und ich dann das Gefühl hatte, ich bin das Problem und ich muss jetzt irgendwie rausfinden, was ich falsch gemacht habe.
Speaker: Das sind so Situationen, die ich einfach immer und immer wieder durchsprechen muss, weil ich das Gefühl habe, ich brauche eine Sinnhaftigkeit von diesem Verhalten.
Speaker: Und dazu muss ich das halt immer wieder erzählen.
Speaker: Also entweder ich schreibe es halt immer wieder in mein Tagebuch oder ich erzähle halt immer wieder Maren davon.
Speaker: Meistens ist es einfacher, weil wir sowieso immer am Reden sind, dass ich es mit ihr bespreche.
Speaker: Und das ist eine absolute Normalität geworden, dass wir Dinge hundertmal besprechen und uns über Dinge aufregen.
Speaker: Das sind dann halt auch so Sachen, die sind dann einfach irgendwann auch unser Running Gag.
Speaker: Also zwischen uns beiden
Speaker: Ah ja, darum geht's wieder.
Speaker: Ah, da sind wir wieder.
Speaker: Ja.
Speaker: Ist einfach so.
Speaker: Ich muss aber kurz noch was klarstellen.
Speaker: Ich brauche eigentlich auch für alles eine Erklärung, aber ich brauche für alles eine logische, eine rationale Erklärung.
Speaker: Ich sag bloß, meine Schneckentheorie reicht dir nicht.
Speaker: Ich wollte gerade sagen, es ist für mich nicht zufriedenstellen, wenn Nora entscheidet, dass Schnecken traurig sind, weil ihnen die Häuser geklaut wurden.
Speaker: Ja, dann denke ich mir so, ja klar.
Speaker: Ja.
Speaker: Welchen Bären würde ich mir noch aufbinden?
Speaker: Und ich glaube, das, was du aber meinst mit, ich kann Sachen besser akzeptieren, ist Ich glaube, ich weiß nicht, ob man das so sagen kann, vielleicht hört sich das auch viel zu krass an, aber ich bin mir der Grenze meiner Vorstellungskraft irgendwie bewusst,
Speaker: weil ich weiß, man könnte noch zu jedem Thema noch detaillierter und noch klarer irgendwelche Sachen rausfinden, warum, wieso, weshalb und immer zu jedem Grund, den man für irgendwas rausfindet, gibt es dann dafür auch wieder irgendwie 20 Gründe und ich bin dann aber einfach so, dass ich mir auch denke, okay, bis zu dem Level muss ich das wissen, alles weitere, das wird so komplex, ich kann mir das eh nicht marken, bringt auch nichts, wenn ich mir das...
Speaker: durchlese oder so.
Speaker: Ich akzeptiere einfach, es gibt einen Grund dafür.
Speaker: Gerade bei so wissenschaftlichen Sachen gab es schlaue Leute, die haben sich darüber schon sehr viel den Kopf zerbrochen und nur weil es schlaue Leute sind, heißt nicht immer, dass auch schlaue Sachen rauskommen, aber ich bin jetzt nicht die Person, die hinterfragen muss, warum man vor, was weiß ich, wie vielen Jahren die Glühbirne erfunden hat.
Speaker: Muss ich nicht wissen.
Speaker: Doch, und ich würde gerne wissen, warum
Speaker: Der Typ, der das Layout von den Buchstaben auf der Tastatur beschlossen hat.
Speaker: Warum?
Speaker: Wie kam der da drauf?
Speaker: Und warum haben dann alle Menschen gesagt, genau das machen wir?
Speaker: Herbert hat gesagt, das scheint gut, das machen wir so.
Speaker: Hä?
Speaker: Ich verstehe das nicht.
Speaker: Auch wenn irgendwie, ja, natürlich, okay, vielleicht sind es wissenschaftliche Autoritäten oder was auch immer, wie man diese ganz schlauen Leute nennt.
Speaker: Warum haben dann plötzlich alle entschieden, ja, wisst ihr was, das scheint gut, das machen wir so.
Speaker: Nee, das fand ich, nee.
Speaker: Das reicht mir nicht.
Speaker: Das reicht mir nicht.
Speaker: Irgendein Dude hat vor irgendwie, was weiß ich, wie vielen hundert Jahren, irgendeinen Apfel in ein Wasser reingeworfen und dann geguckt, wie viel Wasser da rauskommt und dann gedacht, ja, so machen wir das, so rechnen wir das in Zukunft aus.
Speaker: Entschuldigung.
Speaker: Wer bist du denn, um das zu entscheiden?
Speaker: So sind deine Gedanken.
Speaker: Genau.
Speaker: Who are you?
Speaker: Warum kann ich mir nicht einen Weg ausdenken?
Speaker: Okay, vielleicht könnte ich das schon, wenn ich mehr, wenn ich wissenschaftliche Autorität hätte.
Speaker: Aber halt nicht in, in, äh, vielleicht Naturwissenschaften.
Speaker: Das geht halt.
Speaker: Das hab ich nicht.
Speaker: Wer weiß.
Speaker: Aber ich glaub, die Leute waren oft auch nicht mehr am Leben, als anerkannt wurde, dass das, was sie hervorgebracht haben,
Speaker: macht es ja noch kurioser.
Speaker: So, hä?
Speaker: Warum?
Speaker: Und dann hat jemand dieses Papier von dem gelesen, nachher stand es auf der Rückseite vom Einkaufszettel oder so.
Speaker: Oh, wisst ihr was, der Canggu, die Date ist mir im Lidl eingefallen.
Speaker: Das macht man so.
Speaker: Hä?
Speaker: also um zum eigentlichen Thema zurückzukommen.
Speaker: So ein bisschen abgedriftet, aber nur ein kleines bisschen.
Speaker: Ich möchte das halt alles immer nachvollziehen können und ich kann nicht einfach sagen, ja okay, der war jetzt halt einfach scheiße zu mir, das ist jetzt halt einfach so.
Speaker: nicht.
Speaker: Manchmal fühlt es sich für mich an, als wäre ich in so einer
Speaker: Wissen macht A. Nee, ja, das ist auch manchmal, wenn du... Ich kriege auch so random Nachrichten einfach irgendwann am Tag und dann schreibt Nora mir, was ist eigentlich der Unterschied zwischen Krähen und Raben?
Speaker: Oder am Anfang hat sie mir 100.000 Fragen gestellt und dann fragt sie mich, hättest du lieber keine Augenbrauen oder keine Wimpern?
Speaker: Das ist mir kackegal, am liebsten hätte ich halt beides.
Speaker: Gut, mal davon abgesehen, dass ich keine Augenbrauen habe.
Speaker: Aber...
Speaker: Das kommt immer so völlig aus dem Nichts.
Speaker: Ja, das muss man schon akzeptieren können, wenn man viel Zeit mit mir verbringt.
Speaker: Also ich werde dich Frage-Frage in absolut in den wildesten Kategorien
Speaker: Und ich liebe unnützes Wissen.
Speaker: Und wenn ich das Gefühl habe, ich muss jetzt was rausfinden.
Speaker: Also gestern habe ich mehr Zeit, als ich jetzt gerne zugeben würde.
Speaker: Damit verschwendet war es nicht.
Speaker: Also es war grandios verbrachte Zeit.
Speaker: Aber ich habe mich über Oktopusse informiert.
Speaker: Und dann habe ich herausgefunden, dass sie mir diese Saugnipfe auch schmecken.
Speaker: Finde ich absolut genial.
Speaker: Hast du gesehen, wie die so Schraubgläser aufmachen?
Speaker: Ja.
Speaker: Das ist ein richtig guter Auszug aus einer Konversation zwischen uns zwei.
Speaker: Ich erzähle mal ein absolut wirres Zeug, das ich faszinierend des Todes finde, dass ich rausgefunden habe, dass Oktopus... Oktopoden...
Speaker: mit ihren Saugnäpfen, ich bin schon mal richtig froh, richtig glücklich darüber, dass mir das Wort Saugnapf eingefallen ist, muss ich mal ganz kurz anmerken.
Speaker: Das mich das fasziniert, Maren erzählt mir, in der Politik ist was Neues passiert und ich denke mir so, ah ja, okay.
Speaker: Das sind aber dann so Sachen, die muss ich besprechen, das ist eigentlich auch ein perfektes Beispiel dafür, wie unsere Freundschaft funktioniert, weil
Speaker: ich weiß nicht, wie ich das sagen soll, ich würde jetzt nicht sagen, dass ich übermäßiges Interesse dran habe an Politik, aber aber also ich sehe, wie das mich beeinflusst oder potenziell beeinflussen kann und dann mache ich mir Gedanken darüber und will es gern verstehen.
Speaker: Und frag mich manchmal, wie dumm die Menschen eigentlich sind.
Speaker: Und um damit, äh, darüber mit Nora reden zu können, muss ich ihr alles erzählen, weil sie hat absolut keine Ahnung.
Speaker: Und ich muss... Das ist ganz schlimm, wenn man das im Internet sagt, aber das ist schon, das stimmt trotzdem.
Speaker: Und dann muss ich halt erstmal ausholen und muss sagen, ach, übrigens, also als Vorgeschichte, bla bla bla bla, das ist passiert, das ist davor passiert und so und so sieht's aus.
Speaker: Weil ich weiß, wir sind grundsätzlich
Speaker: sehr ähnlich in der Auffassung, egal ob es Gerechtigkeitssinn, was weiß ich, solche Themen sind wir uns sehr ähnlich.
Speaker: Aber ich kann mich nur mit ihr darüber unterhalten, wenn ich ihr das alles erzähle.
Speaker: Sie würde jetzt nie kommen und sagen, ich habe heute Nachrichten gelesen, ich muss da mit dir drüber reden.
Speaker: Ich glaube, diese Sachen haben sie in meinem Leben noch nie gesagt.
Speaker: Ja, da bin ich mir sicher.
Speaker: Aber ich brauche das und dann erzähle ich dir das halt alles und dann reden wir darüber, wenn ich dir alles erzählt habe.
Speaker: Und ich weiß, du langweilst dich dann vielleicht, aber das ist mir auch egal.
Speaker: Aber du hörst dir trotzdem an und wir reden dann trotzdem.
Speaker: Das ist auch vollkommen in Ordnung für mich.
Speaker: Und warum auch immer, ist das irgendwie eher ein Thema, wo ich dann sagen kann, okay, und wahrscheinlich manche Leute, die mir jetzt zuhören, denken sich, Norad, der hat überhaupt gar keine Ahnung.
Speaker: Ich weiß, die politische Situation ist angespannt und schwer und
Speaker: nicht besonders gut, aber egal was ich tue, ich als Individuum, ich werde das nicht beeinflussen können.
Speaker: Das stimmt nicht, aber ich weiß, dass du das denkst.
Speaker: Also, ich kann nicht, ich kann nicht, ich kann nicht die Hälfte der Bevölkerung davon abhalten, blau zu wählen, wenn sie überzeugt sind, dass das, was blau sagt, gut ist.
Speaker: Dann denke ich mir einfach nur, sag mal, seid ihr eigentlich bescheuert?
Speaker: Was ist das für ein Armutszeugnis an unser Bildungssystem, wenn es Menschen gibt, die denken, das ist eine gute Idee, was die da
Speaker: Und da kann ich irgendwie eher sagen, das tut mir auch besser für meine mentale Gesundheit und das ist auch wichtig, wenn ich mich nicht zu viel mit solchen Themen beschäftige.
Speaker: Und ich weiß, dass es viele Menschen gibt, vor allem in unserer Instagram-Bubble,
Speaker: die der Meinung sind, man kann jetzt, man darf jetzt nicht mehr sagen, du kannst die Augen nicht verschließen, ich verschließe die Augen nicht.
Speaker: Das ist halt deine Grenze, die irgendwo erreicht ist.
Speaker: Ja.
Speaker: Meine Grenze von dem, was ich aushalten kann, ist damit gut.
Speaker: Ich möchte auch nicht, dass wir eine blaue Regierung haben oder dass blau irgendwo in der Nähe von Regierung ist.
Speaker: Mhm.
Speaker: Aber mich jeden Tag damit zu beschäftigen, was gerade Blau wieder treibt, ist keine gute Idee für meine mentale Gesundheit.
Speaker: Und das ist vollkommen in Ordnung für das, was du brauchst, was du mit mir besprechen möchtest.
Speaker: Und wenn du mir erzählst, es gibt juicy News aus der Politik, denke ich mir schon so, weiß ich jetzt nicht, ob das jetzt juicy News sind, aber okay.
Speaker: Weil ihr ist das wichtig und dann nehme ich
Speaker: mir... Zeit habe ich sowieso.
Speaker: Aber dann benutze ich gerne Kapazität dafür, um ihr diesen Raum zu geben, den sie braucht.
Speaker: Und eigentlich sollte das in einer Beziehung auch so sein.
Speaker: Ja.
Speaker: Also ganz ehrlich, wenn meine Freundin das kann, warum sollte ich das dann bei einem Partner erklären müssen?
Speaker: Warum kann ich von ihm keine Empathie erwarten?
Speaker: Das ist einfach Standard.
Speaker: Egal ob in Freundschaft oder Beziehung.
Speaker: Ich denke mir so oft, warum, wenn ich irgendwie Reels sehe oder Posts über irgendwas, was so eine krasse Green Flag ist, was der Typ im Haushalt macht oder so.
Speaker: Denke ich mir so, also in diesem Reel, ihr habt beide einen Vollzeitjob und ihr habt euch zusammen zum Beispiel entschieden, einen Hund zu holen.
Speaker: Warum ist es dann krass, wenn er kocht, wenn er mal einkauft, wenn er von sich aus den Staubsauger holt, wenn er die Spülmaschine ausräumt?
Speaker: Hä?
Speaker: Ihr habt doch zusammen einen Haushalt.
Speaker: Ihr habt euch dazu entschieden, es zusammen zu machen.
Speaker: Warum ist es immer krass dann, was der Typ leistet?
Speaker: Warum ist es immer... Das ist doch keine Green Flag.
Speaker: Eine Green Flag ist absolut, wenn er sich hinsetzt und sich zum 137.
Speaker: Mal anhört, dass Oktopoden mit ihren Saugnäpfen schmecken können und mich das absolut fasziniert.
Speaker: Das ist für mich eine Green Flag.
Speaker: Und wenn der beim 138.
Speaker: Mal dann noch sagt, boah geil, was?
Speaker: Das wusste ich nicht.
Speaker: Dann denke ich mir so, ja, okay, hier ist dein Ring.
Speaker: Maren hat gerade alte Karteikarten von mir entdeckt, die sie geschrieben hat.
Speaker: Ich war gerade höchst irritiert, weil ich dachte, so hätte es sieht aus wie meine Schrift.
Speaker: Ja, das ist eine Steinschrift.
Speaker: Und was für mich auch da mit reinspielt, ist, dass dass ich von...
Speaker: schon schlechte Erfahrungen gemacht habe damit, dass Menschen der Auffassung waren, ich sei zu viel.
Speaker: Zu laut, zu anstrengend, was auch immer.
Speaker: Ich rede zu viel, ich rede zu wirr, ich spring von einem Thema zum nächsten und ja, ich glaube schon, dass es einiges an Gehirnkapazität braucht, sich länger mit mir zu unterhalten.
Speaker: Vor allem, wenn ich die Möglichkeit habe, in der Zeit noch mehrere Sachen zu machen und andere Eindrücke zu sammeln, die mich auf andere Themen bringen.
Speaker: Aber... Und ich weiß, dass Maren ist ein ganz sanfter Mensch.
Speaker: Und ich habe sie schon ganz oft als meine... Sie ist meine Fee, sie ist meine Hummel.
Speaker: Sie ist das sanfteste Wesen, das ich kenne.
Speaker: Also, das haben wir hier auch schon mal besprochen.
Speaker: hängen.
Speaker: Und sie hält das alles aus.
Speaker: aus.
Speaker: Und Und das hat mir irgendwie gezeigt, dass
Speaker: das vollkommen in Ordnung ist, wie ich bin.
Speaker: Und ich muss für niemanden weniger
Speaker: Und wenn jemand es nicht aushält, dann ist es halt vielleicht nicht die richtige Person.
Speaker: Dann solltest du vielleicht dir weniger
Speaker: Konjantin.
Speaker: Das war irgendein ganz wahlloser Name, der mir gerade eingefallen ist.
Speaker: Ja, so ist das nämlich.
Speaker: Meine beste Freundin, die hält fast nichts aus und die hält mich auch aus.
Speaker: Achso.
Speaker: Komm, du mal in die Puschen, stell dich nicht so an.
Speaker: Das ist ja, dann ist das und weil ich auch so viel, weil wir so viel Zeit damit verbracht haben, weil das bei uns ja auch nicht von heute auf morgen kam, so bin ich und du machst es jetzt.
Speaker: Sondern das war ein ganz langsamer Lernprozess,
Speaker: fällt es mir aber jetzt einfacher, das auch irgendwie einzufordern, was ich brauche.
Speaker: Weil durch unsere Gespräche mir auch viel mehr bewusst wurde, was mir eigentlich wichtig ist.
Speaker: Mir auch.
Speaker: Also was möchte ich eigentlich in einem Partner?
Speaker: Und wie viel kann ich auch dulden?
Speaker: Also, dass man nicht immer einer Meinung ist, ist ja völlig klar.
Speaker: Darum geht es auch nicht.
Speaker: Es muss auch nicht immer alles Friede, Freude, Eierkuchen sein.
Speaker: Aber...
Speaker: für alle Sachen gibt es irgendwie halt auch einfach eine Grenze.
Speaker: Und ich bin, ich glaube, vor, ich glaube, ich persönlich war noch nie so jemand, aber einiger meiner Freundinnen sind so, die finden jemanden auf einer Dating-App,
Speaker: der klar kommuniziert eigentlich, hey, ich will eigentlich nur was Lockeres.
Speaker: Kein Bock auf Commitment, was weiß ich, der Standard ist, dass sie aus einer langen Beziehung kommen oder was auch immer und jetzt erst mal irgendwie... Ich muss erst mal mit mir selber klarkommen.
Speaker: Ja, und ich muss erst mal wieder rausfinden, wer ich bin.
Speaker: Alter, Hannes, ich kann dir ganz genau sagen, wer du bist.
Speaker: Auf jeden Fall wären, glaube ich, Menschen, die ich kenne, dann halt, oder waren so...
Speaker: Ah ja, vielleicht, ich finde den toll, vielleicht kann ich den ja verändern.
Speaker: Ne, Mann.
Speaker: Also wenn der von vornherein klar kommuniziert, was er möchte.
Speaker: Du bildest dir ein, dass du das kannst und dass du ihn dann irgendwie verändern kannst und zwei Monate später heulst du mir die Ohren voll, weil er halt... Das Wort, du hast ihn doch nicht verändert.
Speaker: Du hast ihn nicht verändert und du warst halt nicht die eine Person, die ihm dann gezeigt hat, dass... Was war richtig.
Speaker: Oh Gott, was war richtig.
Speaker: Sondern es war halt genau so, wie er es am Anfang kommuniziert hat.
Speaker: Und dann ist er plötzlich doch eher der Böse.
Speaker: Obwohl, wir finden klare Kommunikation gut.
Speaker: Aber wir müssen das halt auch akzeptieren, wenn Leute klar kommunizieren, ich will das nicht, dann ist das nicht der Weg zu sagen, ich ändere deine Meinung.
Speaker: Du wirst sehen, ich bin die Liebe deines Lebens.
Speaker: Ja, vor allem dann ohne das zu kommunizieren.
Speaker: Ohne zu sagen, hey, Hannes, ich stimme dich um.
Speaker: dann hätte Hannes wenigstens dann gleich die Möglichkeit gehabt, zu sagen, ja, nee, vergiss es, das passt nicht, nee, das passiert absolut überhaupt nicht.
Speaker: Weißt du was, dann zwei Monate später wird der nämlich dann die kreativsten Ausreden haben, warum...
Speaker: das jetzt nicht geht, ich bin doch noch nicht über meine Ex hinweg.
Speaker: Oh, ja.
Speaker: Es ist auch gerade so viel los im Leben.
Speaker: Und in der Arbeit.
Speaker: Ich habe gerade gar keine Zeit für eine Beziehung.
Speaker: Und dann bringst du den in eine richtig schwierige Situation und der weiß auch nicht, was er machen soll und plötzlich ist er der Böse.
Speaker: Und mittlerweile sage ich halt auch was so Krankheit und sowas angeht, ich will einfach, dass du weißt, auf was du dich einlöschst, wenn du dich auf mich einlöschst.
Speaker: Ja.
Speaker: dann kriegst du viel.
Speaker: Dann kriegst du jemanden, der... Das kannst du gleich vorher wissen.
Speaker: Wenn du keinen Bock drauf hast, sagst du einfach gleich.
Speaker: Absolut.
Speaker: Dann können wir uns die Zeit sparen.
Speaker: Es ist aber auch so, und da will ich mich auch nicht irgendwie in den Himmel hochloben, das ist bestimmt auch nicht für alle was.
Speaker: Ich spreche alle Love Languages.
Speaker: Du kriegst von mir so viel Liebe, wie du noch nie gekriegt hast, wenn du es schaffst, dass ich dich mag.
Speaker: Also ich bin absolut, wenn ich in bin, dann bin ich all in.
Speaker: Dann kriegst du alles.
Speaker: Aber du musst halt auch aushalten, was du dann kriegst.
Speaker: Also es dauert lang, bis ich mich jemandem richtig, richtig öffnen kann.
Speaker: Also brabbeln kann ich viel von Anfang an.
Speaker: Aber also wirklich Dinge ansprechen, die mich beschäftigen oder die für mich schwer sind, das dauert.
Speaker: Und, Leute, Maren hält es aus.
Speaker: Ja, also dann wird es wohl noch einen Typ geben, der das auch aushält.
Speaker: Freiwillig.
Speaker: Da schnauft Hiro schon richtig krass auf dem Boden.
Speaker: Oh mein Gott, ja.
Speaker: Das Gespräch hat man auch schon mal.
Speaker: Wir haben uns sogar zu diesem Thema Hot Takes überlegt.
Speaker: Also,
Speaker: ich sag mal, provokante Aussagen.
Speaker: Oh!
Speaker: Ich bin so ein Fuchs, nämlich.
Speaker: Hast du die Erbse heute, oder was?
Speaker: Ich hab die Erbse heute.
Speaker: Ähm.
Speaker: Das ist übrigens auch ein Running Gag Insider Joke, den du auf deine Liste aufnehmen könntest.
Speaker: Wir haben in, ich weiß gar nicht vor wie vielen Folgen das war, dass wir darüber gesprochen haben, was für Insider Jokes es bei uns gibt und es gibt viele und wenn wir danach gefragt werden, dann wissen wir keinen davon.
Speaker: Ja.
Speaker: Aber wir haben irgendwann mal entschieden, dass wir uns ganz offensichtlich eine Gehirnzeile teilen.
Speaker: Eine einzige.
Speaker: Ja.
Speaker: Also wir können die halt nicht beide gleichzeitig haben, die hat halt immer nur einer.
Speaker: Und in unserer Vorstellung ist das eine Erbse, die halt in unserem Kopf hin und her rollt und mal hat sie die Erbse und mal ich.
Speaker: Jetzt hat gerade ich die Erbse.
Speaker: Ja, aber sowas von do.
Speaker: Also ich lese die erste These vor und du sagst mir, was du darüber denkst.
Speaker: Ich bin halt schlecht in Kommunikation, heißt eigentlich, ich will nicht üben.
Speaker: Haar auf.
Speaker: Nee.
Speaker: Ich weiß ganz genau, dass man das lernen kann.
Speaker: Ja, und das ist ja auch was, wovon wir es schon hatten.
Speaker: Also zum einen kann man das lernen und das sollte auch jeder lernen, finde ich.
Speaker: Aber also da geht es ja auch nicht immer darum, ich sage jetzt mal, in der Sprache zu kommunizieren, wie der andere das vielleicht erwartet oder nicht.
Speaker: Aber
Speaker: wenn man sich gut kennt und wenn man viele Sachen bespricht, dann findet man die Sprache, die funktioniert und dann kann man den anderen verstehen und kann man die Sachen auch ausdrücken, auch wenn man nicht der große Redner ist.
Speaker: Ja, weil man lernt auch als jemand, der viel kommuniziert, dem Kommunikation sehr wichtig ist,
Speaker: weiß ich auch, dass das nicht bei jedem so ist.
Speaker: Also es fällt nicht jedem leicht, so viel zu labern wie ich.
Speaker: Aber es geht ja auch nicht ums Viellabern, sondern um also dann was zu sagen, wenn es wichtig ist.
Speaker: Und halt auch das ohne Worte, dass man sich dann auch verständigen kann.
Speaker: Das geht ja auch.
Speaker: Ja.
Speaker: Dann bin ich dran.
Speaker: Geht auch.
Speaker: Dann bin ich dran mit dem nächsten Hot Take, oder?
Speaker: Noyalität ist kein Charakterzug.
Speaker: Das ist ein Default.
Speaker: Oh ja.
Speaker: Ich muss sagen, ich bin auch absolut guilty, dass ich, wenn mich jemand fragt, was ich
Speaker: zum Beispiel an Maren schätze, dann, dass eines der ersten Dinge, die mir einfällt, ist ihre Loyalität.
Speaker: Weil Maren ist schon krass loyal.
Speaker: Und wenn ich aber mehr darüber nachdenke, bin ich schon der Meinung, dass das eigentlich in einer Freundschaft, so wie wir sie haben, schon...
Speaker: Standard sein sollte.
Speaker: Also es sollte nichts besonders erwähnenswertes sein, wenn jemand loyal dir gegenüber ist.
Speaker: Also Entschuldigung, wo sind wir denn sonst?
Speaker: Also, oh, das ist ne besonders grünen Flag, du.
Speaker: Der ist super loyal.
Speaker: Sollte er auch eigentlich sein?
Speaker: Also...
Speaker: Natürlich, je nachdem, auch ein bisschen wie, was Loyalität für einen bedeutet, aber eigentlich ist das halt... So eine gewisse Grundloyalität ist halt schon... Wäre schon wünschenswert, würde ich sagen.
Speaker: Würde ich jetzt sagen, gehört schon eher zu den Standardeinstellungen.
Speaker: Ja.
Speaker: Leider nicht bei vielen.
Speaker: Werkseinstellungen.
Speaker: Ja.
Speaker: Aber sollte man so als Werkseinstellung festlegen?
Speaker: Das wäre auch richtig gut.
Speaker: Ich glaube, das ist eine gute Aufgabe für Leute, die ihre Beziehung mal richtig unter die Lupe nehmen möchten, ob das jetzt romantisch ist oder eine freundschaftliche Beziehung, dass ihr euch mal überlegt, was für euch Werkseinstellungen sind und ob die alle aktiv sind.
Speaker: Oder ob es da Bugs gibt, die man vielleicht mal ansprechen sollte.
Speaker: Fixen muss.
Speaker: Schreibe mal ein Ticket.
Speaker: Maren, wenn dein Partner nicht so zuverlässig ist wie deine beste Freundin, ist das keine Romantik, das ist Faulheit.
Speaker: Ja.
Speaker: Eindeutig.
Speaker: Und das ist auch wieder so eine Sache,
Speaker: Nee.
Speaker: Lass die Stimme gar nicht laut werden, die da auf einmal anfängt zu sagen, ja, aber... Nix, ja, aber.
Speaker: Kein, ja, aber.
Speaker: Weil es gibt, es ist auch nicht, das will ich da an der Stelle nochmal dazu sagen, oder extra erwähnen, Zuverlässigkeit sieht bei jeder Person anders aus.
Speaker: Meiner Meinung nach.
Speaker: und Zuverlässigkeit ist, glaube ich, die Numero Uno Sache, die mir wichtig ist, sowohl in einer Freundschaft als auch in einer Beziehung.
Speaker: Und Und wenn... Zuverlässigkeit ist für mich auch sowas wie... wie... Konsequenz.
Speaker: Also so...
Speaker: Wenn ich gewöhnt bin, Marens Zuverlässigkeitslevel ist eine 9 von 10.
Speaker: Also wenn ich was brauche, dann ist sie da innerhalb von 37 Sekunden.
Speaker: Dann ist das was.
Speaker: Dann ist das quasi ihre Standard-Zuverlässigkeitseinstellung.
Speaker: Und dann verlasse ich mich darauf.
Speaker: Wenn ich aber wüsste...
Speaker: was weiß ich, deine Zuverlässigkeit ist halt eher so eine 4, weil du hast vielleicht viele Termine oder du kommst oft selber nicht klar oder was auch immer.
Speaker: Es gibt Gründe, warum das halt oft nicht geht, aber das haben wir kommuniziert und das ist halt eher auf deiner Zuverlässigkeitsskala so eine 4 von 10.
Speaker: Dann ist es trotzdem eine zuverlässige 4 von 10.
Speaker: Weißt du, was ich meine?
Speaker: Ja.
Speaker: Also es gibt so verschiedene Level an Zuverlässigkeit.
Speaker: Und also in meiner Meinung muss da, also ein bestimmtes Level muss man immer in der Lage sein zu bieten oder zu leisten.
Speaker: Und trotzdem kann das von Person zu Person unterschiedlich sein, aber was für mich das Allerschwierigste ist, damit umzugehen, ist, wenn Leute nicht...
Speaker: wenn sie inkonsequent sind in ihrem Sein.
Speaker: Also wenn sie... Nicht forthalten, wenn sie was sagen.
Speaker: Ja, wenn du am einen Tag überschüttest, du mich irgendwie mit Liebe und Komplimenten und ach, ich hab dich so lieb und wir sollen uns so oft besser treffen und mehr treffen, was auch immer.
Speaker: Und dann kommt irgendwie wochenlang Null.
Speaker: Und du hörst gar nichts mehr.
Speaker: Das ist für mich... Damit komm ich irgendwie überhaupt nicht zurecht.
Speaker: Dann sei lieber weniger, aber konsequent weniger.
Speaker: Und nicht mal so, mal so.
Speaker: Ja, das kann ich nicht.
Speaker: ist.
Speaker: Ich kann, wenn ich
Speaker: bereit bin oder das dir geben kann, zuverlässig zu sein, sein, kann ich das aber auch erwarten.
Speaker: Ja.
Speaker: Es ist nicht so, dass Zuverlässigkeit nur in eine Richtung funktioniert.
Speaker: Mhm.
Speaker: Und auch nicht nur in einer Freundschaft.
Speaker: In Freundschaften und Beziehungen.
Speaker: Ja.
Speaker: Dann kommen wir zum nächsten Hot Take.
Speaker: Menschen, die Freundschaft Plus sagen, aber nicht mal freundschaftlich handeln, mutig.
Speaker: Ja, also ganz ehrlich, Freundschaft Plus ist halt eigentlich auch nur ein anderer Weg zu sagen, wir schlafen halt miteinander und mehr nicht.
Speaker: Was für Freundschaft.
Speaker: Das ist halt, also, ich weiß gar nicht, wo dieser Term herkam, aber also, also, nee.
Speaker: Also,
Speaker: Für mich passt der Titel nicht zu dem, was es eigentlich heutzutage meistens ist.
Speaker: Also es ist halt meistens, man schläft halt miteinander irgendwie spontan, mehr oder weniger regelmäßig, keine Ahnung.
Speaker: Aber... Commitment eingehen ist nicht so das Ding.
Speaker: Aber man trifft sich auch sonst nicht.
Speaker: Und es hat mit Freundschaft zu tun.
Speaker: Und man ist auch nicht irgendwie...
Speaker: füreinander da oder so kann auch mal einfach beieinander sitzen und einfach nur reden oder was auch immer.
Speaker: Das ist, also ich finde, wir sollten uns da einen anderen Term überlegen.
Speaker: Vielleicht sind wir dann diese Autorität, wo dann die ganze Entscheide... Die ganze Welt sagt, ja, eigentlich hat sie recht, wisst ihr was, das machen wir jetzt.
Speaker: Das scheint gut, das hat sie im Frettenfunk gesagt.
Speaker: Mhm.
Speaker: Ja, dann überleg dir jetzt mal schnell was.
Speaker: Wie ist der Neustau?
Speaker: Das mache ich.
Speaker: Spannungsfogen.
Speaker: Ja, ich überlege mir das bis zur nächsten Folge.
Speaker: Alles klar.
Speaker: Wir nennen es Love Language, andere nennen es Aufmerksamkeit und viele nennen es schon anstrengend.
Speaker: Aua.
Speaker: Ja, weiß ich auch nicht, was ich da dazu sagen soll.
Speaker: Also wenn das, was in meinem Empfinden eine Love Language ist, für jemand anderes anstrengend ist, ja, nee, sorry.
Speaker: Dann passt auch schon was nicht.
Speaker: Ja.
Speaker: Also, nee.
Speaker: Wenn ich dich zwingen würde, in eine Love Language zu kommunizieren, die du so gar nicht kannst,
Speaker: Ja, das, dann würde ich das akzeptieren.
Speaker: sprechen.
Speaker: Schon.
Speaker: Würde ich jetzt mal behaupten.
Speaker: Und es wird schwierig, wenn du die Love Language von deinem Partner anstrengend empfindest.
Speaker: Ja.
Speaker: Dann wird schwierig.
Speaker: Dann würde ich mir überlegen.
Speaker: Sollte man sich nochmal in der Nacht drüber schlafen.
Speaker: Oder zwei.
Speaker: Nicht miteinander, Leute.
Speaker: Kann man auch, aber das hilft glaub nicht.
Speaker: Ja, und das sind irgendwie wieder so Sachen, die einem auffallen.
Speaker: Früher dachte ich immer, ich verlang zu viel und jetzt denke ich mir halt, wenn Nora spürt, dass was nicht stimmt, obwohl ich nur ein paar Wörter schreib, warum sollte ich mir dann von jemand anderem sagen lassen, ich werde zu sensibel?
Speaker: Vielleicht bist du einfach nicht sensibel genug.
Speaker: Ja.
Speaker: Oder zum Thema Ghosting.
Speaker: In Freundschaften ist es überhaupt keine Option.
Speaker: Wenn du dich zurückziehst, sagst du dann wenigstens, ich bin raus für heute, ich habe keine Energie, ich habe keine Körper mehr.
Speaker: Und in einer Beziehung wurde ich dann oft irgendwie, ich will nicht sagen gestraft, aber schon irgendwie so stille.
Speaker: Obwohl die wussten, dass Silent Treatment für mich das Allerschlimmste überhaupt ist.
Speaker: Und mal ganz ehrlich, für wen das goes?
Speaker: Sieh nicht
Speaker: Wir haben uns auch eine richtig gute...
Speaker: Freundschafts-Date-Idee zu diesem Thema überlegt.
Speaker: Möchtest du dir vorstellen?
Speaker: Ja, unsere Idee ist nämlich, ein Beziehungsstandards-Bingo zu basteln, in dem jeder einfach die Dinge aufschreibt, die er oder sie in Beziehungen erlebt hat und nie wieder duldet.
Speaker: Und dann lacht man einfach drüber, trinkt einen Tee oder auch einen Schnaps, wie auch immer.
Speaker: Also ich hätte mal wieder Bock auf einen Tequila-Neid.
Speaker: Können wir das eigentlich ja mal einbauen.
Speaker: Okay.
Speaker: Und Und vielleicht ist das eigentlich...
Speaker: Vielleicht ist das die eigentliche Revolution hier, dass wir uns nicht mehr klein machen für romantische Beziehungen, sondern dass wir sagen, meine Freundschaft zeigt mir, wie Respekt und Liebe wirklich aussehen kann.
Speaker: Und alles andere ist optional und nicht Standard.
Speaker: Und wenn ihr gerade auch irgendwie durch Dating-Apps durchwischt und euch denkt, Himmel,
Speaker: Oder dann vielleicht auch mal auf einen Stoß, bei dem ihr denkt, naja, nett ist er schon.
Speaker: Hobby.
Speaker: Das war es für uns dann.
Speaker: Ich finde, das war ein richtig guter Abschluss, sonst Schätzchen.
Speaker: Wir hoffen, dass es euch gefallen hat und wir freuen uns nochmal, dass ihr uns treu geblieben seid und dass ihr noch da seid, auch wenn wir jetzt Pause gemacht haben.
Speaker: Und wir werden unser Bestes tun, dass solche langen Pausen zumindest ohne Ankündigung nicht mehr passieren.
Speaker: Und in dem Sinne sage ich einfach mal ganz mutig, bis nächste Woche.


