Transcript
Speaker: Willkommen hier beim Frittenfunk, oh ja, oh yeah, die Ohren spitzen, es geht gleich los, na klar, ganz ruhig, ganz locker, wir starten geschwind, der Frittenfunk läuft, also sei jetzt gespannt.
Speaker: Hallo und schön, dass du wieder da bist, bei Frittenfunk.
Speaker: unserer zweiten Folge.
Speaker: Ich bin Maren und ich bin Nora und heute reden wir über ein Thema, das uns beide richtig gut beschreibt und gleichzeitig unterscheidet.
Speaker: Introvertiert sein versus ambivertiert sein.
Speaker: Spoiler, wir sind beide ganz verschieden, aber genau das macht unsere Freundschaft so wertvoll.
Speaker: Aber kommen wir zuerst mal zu unserer ersten Rubrik.
Speaker: Möchtest du anfangen mit deinem Mutmoment der Woche?
Speaker: Ja, also wir haben uns überlegt, kurz zur Rubrik, dass wir euch in jeder Folge erzählen, was wir in der vergangenen Woche Mutiges gemacht haben, was uns schwerfällt und worauf wir stolz sind.
Speaker: Als kleinen Anreiz, dass auch du dir überlegen kannst, was du die vergangene Woche gemacht hast, was dein Mutmoment der Woche darstellt.
Speaker: Wir nehmen unsere Podcast-Folgen immer am Sonntag auf und dann kann man immer schön die Woche Revue passieren lassen.
Speaker: Und mein Mutmoment der vergangenen Woche war, dass es mir psychisch gar nicht gut ging und ich mich sehr depressiv gefühlt habe und für mich ist das eigentlich immer ein Zeichen, dass ich mich dann zurückziehe und ich kläre meine Sachen lieber alleine oder mache das mit mir selber aus.
Speaker: Und
Speaker: Bevor ich irgendwie in die Selbstverletzung rutsche, habe ich Maren angeschrieben und habe ihr erzählt, was in meinem Kopf vorgeht und was mich gerade so beschäftigt.
Speaker: Und darauf bin ich richtig stolz, weil selbst nach vier Jahren Freundschaft, Beziehung wollte ich schon ganz sagen, fällt mir das manchmal schwer,
Speaker: Nicht, weil es Maren ist, sondern einfach mich zu öffnen und zuzugeben, dass es mir nicht gut geht.
Speaker: Und darauf bin ich richtig stolz und wir haben es richtig gut zusammen dadurch geschafft.
Speaker: Ja, ich bin auch voll stolz auf dich.
Speaker: Mein Mutmoment der Woche war, dass ich es geschafft habe, über meine Kindheit und Jugend, keine Ahnung, zu reden.
Speaker: Wir waren gestern bei Noras Elternzubesuch und da
Speaker: habe ich einfach ein bisschen Sachen, ein bisschen mehr geteilt von meiner Kindheit und Jugend, wie ich jetzt sonst vielleicht mit jedem teilen würde und da bin ich auch stolz drauf, dass ich da so viel Vertrauen aufbauen konnte und ich den Raum dort habe, dass ich das teilen konnte.
Speaker: Mich freut es auch voll, dass meine Familie für dich ein Safe Space ist, bei dem du dich öffnen kannst.
Speaker: Ich war heute Morgen schon mit Hiro spazieren und habe mit Maren nebenher telefoniert.
Speaker: Da habe ich ihr auch gesagt, dass mich das richtig freut, dass ich auch finde, dass meine Eltern da große Schritte machen, um ihr...
Speaker: ich sag mal, Generationsproblem in Anführungszeichen, anzugehen, dass Freundschaft nicht so wertvoll ist wie eine Beziehung.
Speaker: Aber Maren ist so die erste Freundin, die so richtig auch in die Familie integriert ist.
Speaker: Und es war auch tatsächlich meine Mama, die gefragt hat, ob Maren mitkommen möchte als Besuch und
Speaker: Das ist überhaupt gar kein angespanntes Treffen, sondern ist einfach immer richtig schön, wenn wir dann gemeinsam da hingehen.
Speaker: Einfach eine schöne Zeit.
Speaker: Ja.
Speaker: Wie lief deine Woche so?
Speaker: Die Frage der Fragen.
Speaker: Die Frage der Fragen.
Speaker: Und ich würde am liebsten sagen, gute Frage, nächste Frage.
Speaker: Ja, zwar, es ist im Moment sehr viel los und es geht mir nicht ganz so gut psychisch, aber ich bin zuversichtlich, dass nächste Woche besser wird.
Speaker: Sage ich jetzt einfach mal.
Speaker: Wir starten morgen mit voller Energie in die nächste Woche.
Speaker: Aber...
Speaker: Ich finde, in der vergangenen Woche war richtig schön, dass wir so viel Support von euch bekommen haben, dass wir so viele liebe Worte von euch bekommen haben zu unseren Posts, zu unserer Podcast-Folge, zum Trailer.
Speaker: Das hat uns einfach richtig gefreut und auch wenn bei mir war auch die vergangene Woche irgendwie ein bisschen durcheinander und einfach viel los, aber...
Speaker: Ich finde das voll schön.
Speaker: Das stützt mich dann voll, wenn ich da positives Feedback jetzt zum Podcast oder so bekomme oder einfach mal ein paar liebe Worte, das ist doch voll schön, wenn man dann so Unterstützung kriegt.
Speaker: Ja, ich fand auch, also es hat mir auch richtig gut getan.
Speaker: Natürlich verbringen wir auch so viel Zeit miteinander, aber dass wir jetzt irgendwie ein Projekt haben, an dem wir gemeinsam arbeiten können, tut mir richtig gut und macht mir auch richtig Spaß und
Speaker: Also wie sehr wir uns für den Podcast auch mehr aktiv mit unserer Freundschaft beschäftigen und Situationen Revue passieren lassen und nochmal reflektieren, wie haben wir wo was gelernt, damit wir euch das auch so gut wie möglich erklären können, weil...
Speaker: es ist manchmal schwierig, jetzt läuft vieles wie selbstverständlich oder es ist vieles halt mittlerweile normal, was wir in Zeiten davor halt einfach lernen mussten und wie wir das gelernt haben, haben wir in der letzten Woche auch viel besprochen und das fand ich richtig schön.
Speaker: Ja.
Speaker: Ich finde das auch richtig toll, irgendwie entstehen nochmal ganz andere Gespräche, auch durch das, wie wir uns auf einen Podcast vorbereiten oder gemeinsam an dem Projekt arbeiten.
Speaker: Macht auf jeden Fall richtig Spaß und ich glaube, irgendwie vertieft es gerade auch in unsere Freundschaft nochmal ein bisschen mehr.
Speaker: Aber voll schön.
Speaker: Und bevor wir mit unserem Hauptthema starten, was wir gelernt haben voneinander, vom Persönlichkeitstyp, vom anderen, möchten wir kurz nochmal klären, was wir meinen mit introvertiert bzw.
Speaker: ambivertiert.
Speaker: Also...
Speaker: Ich erzähle mal ein bisschen was zu introvertiert oder wie ich das für mich empfinde, weil ich introvertiert bin.
Speaker: Also für mich bedeutet das einfach, dass ich meine Energie oder meine Ressourcen auflade, indem ich Zeit alleine verbringe.
Speaker: Also ich brauche dann einfach mal irgendwie Zeit zum Runterkommen, zum Reflektieren.
Speaker: einfach Zeit in Stille oder mit mir selber, wo ich dann wieder Energie tanken kann, weil Menschen mengen und mit Mengen meine ich jetzt nicht mal super viele, aber einfach mehrere Menschen, das strengt mich einfach an und dann brauche ich nach einem Tag mit viel Input, brauche ich dann eher mal den Rückzug
Speaker: Und ich bin ambivertiert, das heißt, ich bewege mich so ein bisschen in der Mitte zwischen introvertiert und extrovertiert.
Speaker: Ich kann total aufblühen im Kontakt mit anderen, aber ich kenne auch ganz stark das Bedürfnis nach Ruhe.
Speaker: Bei mir kommt es immer ein bisschen auf die Tagesform an und auch auf die Menschen, mit denen ich mich umgebe, also zum Beispiel Menschen, die ich noch nicht gut kenne oder Fremde, da sind meine Ressourcen sehr schnell aufgebraucht und ich glaube, es ist in dem Zusammenhang auch nochmal ganz gut zu erwähnen, dass
Speaker: Ambivertiert und introvertiert sein beschreibt nur einen winzigen Teil unserer Persönlichkeit.
Speaker: Und ich glaube, dass es gesellschaftlich bzw.
Speaker: alltagspsychologisch einfach mittlerweile anders assoziiert wird.
Speaker: Also introvertiert sein bedeutet nicht automatisch, dass man schüchtern ist.
Speaker: Es ist aber in den meisten Fällen tatsächlich so und was wir in den nächsten Minuten beziehungsweise in der Folge mit euch besprechen wollen, hängt eher auch mit der alltagspsychologischen Definition zusammen, dass einfach mit Persönlichkeitszügen oder Charakterzügen, die oft mit introvertiert oder ambivertiert sein, zusammenhängen oder assoziiert werden.
Speaker: Ja und ich würde auch sagen, dass ganz viel halt auch einfach unsere Erfahrungen oder so wie wir das erleben und empfinden widerspiegeln.
Speaker: Ja, wir können natürlich nicht für alle sprechen oder grundsätzliche Regeln aufstellen, aber wir können euch erzählen, wie das bei uns ablief.
Speaker: Genau.
Speaker: Was mir nochmal super wichtig ist, ich finde, das hat mich die Freundschaft irgendwie gelehrt oder das finde ich so voll wichtig, dass wir es hinbekommen,
Speaker: dass jeder er selbst sein kann und wir es dennoch hinkriegen, Empathie aufzubringen, aber uns auch nicht so fühlen, als müssten wir uns dem anderen anpassen und als würden wir dem anderen nur gerecht werden, wenn wir uns quasi auf das gleiche Level begeben, sondern da findet auch eine gewisse Abgrenzung statt und irgendwie finde ich, dass das so ganz gut passt, weil man
Speaker: Man kann sich in den anderen reindenken oder mitfühlen.
Speaker: Das heißt aber nicht, dass bei einem selber genau gleich ist und man hat trotzdem seine eigenen Charakterzüge, Persönlichkeitsmerkmale.
Speaker: Und ich finde, oft wird auch behauptet oder in den Raum gestellt, dass wenn man lange befreundet ist, dass man dann immer ähnlicher wird oder viele Sachen gleich werden.
Speaker: Und ich habe das Gefühl, als wir uns kennengelernt haben, haben wir beide versucht, was zu sein, was wir nicht sind.
Speaker: Nicht unbedingt jetzt in der Beziehung zueinander, sondern vor allen anderen, weil meiner Meinung nach ist gesellschaftlich am anerkanntesten, dass man extrovertiert ist.
Speaker: Und damit verbunden ist,
Speaker: Nicht, dass man unbedingt seine Energie im Kontakt auflädt, sondern auch einfach, dass man offen ist anderen gegenüber und das ist einem leichtfältig, Fremde anzusprechen.
Speaker: Und ich finde, gesellschaftlich ist das immer irgendwie der richtige Weg oder wird das hingestellt, als wäre das was, was man anzustreben hat.
Speaker: Und ich habe auch das Gefühl gehabt, als ich Maren kennengelernt habe, dass sie versucht,
Speaker: nicht mehr introvertiert zu sein, weil sie denkt, das ist nicht gut.
Speaker: Und ich finde, über die Jahre haben wir viel mehr...
Speaker: gemerkt, dass es in Ordnung ist, dass wir so sind, wie wir sind.
Speaker: Und ich finde, wir sind jetzt oder Maren ist jetzt viel deutlicher introvertiert und ich ambivertiert, wie wir es am Anfang waren, weil wir jetzt einfach akzeptiert haben, dass das einfach ein Teil von uns ist und dass es in Ordnung ist, dass es so ist und wir das nicht verändern müssen.
Speaker: Ja, dass wir das vor allem auch nicht für den anderen verändern müssen.
Speaker: Ich hatte oft das Gefühl irgendwie, ich kann nur eine gute Freundin sein, wenn ich
Speaker: Weiß ich nicht.
Speaker: Wenn ich viele Fragen stelle, wenn ich viele Gespräche einleite, wenn ich viele Sachen unternehmen möchte und das passt halt manchmal nicht so zu meiner Persönlichkeit.
Speaker: Gerade in Gesprächen zum Beispiel ist es oft halt so, dass ich gut in Gesprächen aufblühe, wenn ich sie aber nicht selber starten muss.
Speaker: Und ja, das ist einfach so ein bisschen eine Sache, die wir, glaube ich, jeder für sich einzelne Punkte gelernt hat und die sich jetzt auch mittlerweile im Alltag zeigen.
Speaker: Ich glaube, ein richtig gutes Beispiel ist auch, was wir in der ersten Folge schon erzählt haben, dass wir auf dem ersten Kämpferherzentreffen waren und Nora einfach gesagt hat quasi, sie adoptiert mich oder sie nimmt mich mit.
Speaker: Ich hieb so ein bisschen an ihrem Rockzipfel und Nora hat ganz oft die Gespräche gestartet mit
Speaker: mit Fremden oder was heißt mit Fremden, ja auch nicht unbedingt, aber mit Leuten, die wir jetzt halt noch nie in echt gesprochen hatten.
Speaker: Und dann ist mir auch viel leichter gefallen, in Gesprächen beteiligt zu sein quasi, weil ich den Einstieg nicht machen musste.
Speaker: Ich finde es auch wirklich bezeichnend, wie viele Menschen in der vergangenen Woche Maren geschrieben haben und gesagt haben, ja, sie haben sie noch nie so viel sprechen hören oder sie haben noch nie so viel von ihr erfahren.
Speaker: Ja.
Speaker: Was, finde ich, bei dir da auch einfach extrem dazugehört, ist, dass man Zeit mitbringen muss.
Speaker: Ja, Vertrauen aufbauen muss.
Speaker: Also es dauert lange, bis du dich wirklich öffnest, bis man so ein richtig tiefes Gespräch mit dir führen kann, weil ich glaube, ein ganz großes Problem ist,
Speaker: Wir haben das, glaube ich, beide, nur zeigt sich es bei Maren mehr in der Persönlichkeit, dass sie Angst hat, dass was sie zu sagen hat, niemanden interessiert.
Speaker: Oder dass es nicht wichtig ist, was sie zu sagen hat.
Speaker: Und das stimmt nicht.
Speaker: Also ich interessiere mich immer mega für das, was sie zu sagen hat.
Speaker: Und das hat lange gedauert, bis sie von sich aus einfach auch ihre Standpunkte geteilt hat oder einfach...
Speaker: mal von sich was erzählt hat, was sie vielleicht beschäftigt oder es geht auch um positive Dinge, wenn sie in irgendwas total aufgeht, dass sie darüber spricht, dauert einfach lange und dann muss man, also ich als nicht introvertierte Person muss dann einfach oder nicht schüchternde Person muss dann einfach akzeptieren, dass ich sie zu nichts drängen kann und ich möchte sie auch zu nichts drängen.
Speaker: Wenn sie bereit ist, mir von irgendwas zu erzählen, dann wird sie das tun.
Speaker: Und wenn sie Hilfe braucht, in Gespräche zu kommen mit anderen Menschen, dann mache ich das liebend gern, dass ich sie da einfach unterstütze und dass ich ihr ein sicheres Gefühl gebe, dass sie weiß, es passiert nichts, ich bin da.
Speaker: Es ist schon mal eine Person da, die sich auch dafür interessiert, was ich sage.
Speaker: Und auch, also es ist, finde ich, auch für...
Speaker: Für Maren ist es auch schwer, in einer Gruppe zu sein, in der zum Beispiel mehrere Menschen wahnsinnig extrovertiert sind oder wahnsinnig laut, offen, dass sie dann auch zu Wort kommt.
Speaker: Also ich glaube, sie würde dann eher sagen, ja, nee, okay, dann sage ich halt einfach nichts und
Speaker: dann habe ich mir halt angewöhnt, dass ich dann halt auch immer zu ihr, wenn ich merke, sie möchte was sagen, dass ich sie dann darauf anspreche und es wie dann mit einer Frage formuliere, was wolltest du sagen oder du hast gerade angefangen, was zu erzählen, einfach um ihr den Raum zu geben, den sie auch einfach verdient und das sie vielleicht alleine noch nicht so hinbekommt.
Speaker: Ja, das ist definitiv so.
Speaker: Und das wäre schon mal, also für mich auf jeden Fall ein riesengroßer Gewinn, weil ich, ja, es gibt oft so Momente, wo ich, keine Ahnung, in Gesprächen einfach gern auch was beitragen würde und dann vielleicht schon anfängt zu sprechen, aber gleichzeitig mit mir noch jemand anders spricht und dann
Speaker: geht für mich dann das, was ich sagen will, einfach unter, weil ich das, ich versuche es dann auch nicht nochmal.
Speaker: Ja, das ist mir am Anfang auch schon extrem aufgefallen, weil dann einfach auch diese Stimme im Kopf dann kommt, die dann sagt, ja, was du zu sagen hast, ist sowieso nicht wichtig oder nicht relevant.
Speaker: Dabei stimmt es nicht.
Speaker: Also nur, weil jemand schüchtern ist oder introvertiert, heißt es nicht, dass seine Meinung nicht genauso viel wert ist wie die der anderen.
Speaker: Und ich finde es ganz schlimm, wenn dann Leute sagen, ja, du musst einfach mehr aus dir rauskommen oder du musst einfach lauter sein und du musst für dich einstehen.
Speaker: Ja, das ist so einfach gesagt aus Sicht von jemandem, dem das leicht fällt.
Speaker: Also wenn man für sich selbst einfach einstehen kann oder es einem leicht fällt, wie jetzt mir zum Beispiel, laut zu sein, dann
Speaker: Und für andere, ich glaube, viele denken immer, dass ich ein wahnsinnig extrovertierter, selbstsicherer Mensch bin, einfach weil ich
Speaker: Ich bin immer am Lachen und ich rede sehr laut.
Speaker: Das heißt aber nicht, dass ich den anderen das Gefühl geben möchte, nicht wertvoll zu sein.
Speaker: Also ich denke nicht, das, was ich zu sagen habe, nur weil es ein lauter formuliertes ist, ist wichtiger als das der anderen.
Speaker: Was ich von Maren auch definitiv gelernt habe, ist, dass Stille auch ganz laut sein kann.
Speaker: Dass man sich auch kennenlernen kann, wenn man auch einfach beieinander ist und Zeit miteinander verbringt.
Speaker: Und dass es nicht immer bedeutet, dass man
Speaker: irgendwie miteinander sprechen muss.
Speaker: Und ich glaube, gerade jetzt was Kommunikation angeht, auch mit anderen Leuten, ist bei uns ein ganz großes Problem, dass wir beide Smalltalk ganz furchtbar finden.
Speaker: Also ich glaube, Maren kann es einfach nicht gut und ich finde es einfach furchtbar.
Speaker: Also ich finde Smalltalk sowas Unnötiges, weil selten im Smalltalk irgendwie ehrliche Meinungen geteilt werden miteinander.
Speaker: Ich spreche viel, viel lieber über tiefe Dinge.
Speaker: Es heißt nicht, dass jeder mir seine Lebensgeschichte erzählen muss, aber auch einfach über manchmal vielleicht sinnlose Dinge zu philosophieren.
Speaker: Macht mich so glücklich und es macht mir so viel Spaß.
Speaker: Und ich finde, das hat sich extrem verändert, so rückblickend zum Anfang, über was für Themen wir jetzt sprechen können.
Speaker: weil du dich auch einfach sicherer fühlst als am Anfang.
Speaker: Ja.
Speaker: Und da hat irgendwie auch einfach dazugehört, dass man nicht immer spricht.
Speaker: Wir haben auch letzte Woche schon erzählt, dass wir manchmal einfach so Zeiten haben, wo wir ein bisschen koexistieren.
Speaker: Einfach jeder macht irgendwie sein Ding oder es wird dann auch mal nichts geredet.
Speaker: Es gibt auch Tage, wo wir nicht wirklich was voneinander hören und das ist auch völlig in Ordnung.
Speaker: Aber ich glaube, wir haben da beide gelernt, dass es...
Speaker: Es ist einfach voll wichtig, dass wir uns gegenseitig gut kennen und verstehen.
Speaker: Und jeder kennt so ein bisschen die Ängste vom anderen auch.
Speaker: Und wir sind dann irgendwann zum Beispiel auch einfach dazu übergegangen, auch wenn wir einen Tag uns mal irgendwie nichts zu sagen haben, was schon echt selten vorkommt, aber es passiert manchmal, dass wir aber einfach dem anderen dann auch ein Lebenszeichen geben und zum Beispiel sagen, hey, ich bin heute richtig fertig, ich will den ganzen Tag nur im Bett gammeln, aber es hat nichts mit dir zu tun.
Speaker: Bei uns ist zwischen uns alles fein.
Speaker: Und
Speaker: So finde ich, entstehen auch ganz viele Missverständnisse gar nicht mehr, weil wir, ja, keine Ahnung, wenn wir zum Beispiel den anderen einfach gut kennen und wissen, es könnte vielleicht irgendwie beim anderen durchs Overthinking oder so Gedanken entstehen wie, warum will sie mich heute nicht sehen, habe ich sie genervt, habe ich irgendwas gemacht, ähm,
Speaker: Und da wir darüber halt ganz offen miteinander kommunizieren, wissen wir halt auch so ein bisschen, in welche Richtung die Gedanken vom anderen gehen könnten und da können wir uns dann halt auch richtig gut unterstützen und einfach sagen, hey, es ist alles in Ordnung, mach dir keinen Kopf, es passt alles, ich bin einfach nur mega K.O.
Speaker: heute und...
Speaker: Ich habe keine Kraft, mich zu melden.
Speaker: Sorgen werden einfach irgendwie schon im Keim erstickt.
Speaker: Also wir werden tatsächlich ganz oft gefragt, wie wir mit Konflikt oder Streit umgehen.
Speaker: Und ich glaube, so richtig Streit gab es zwischen uns noch nie.
Speaker: Wenn, dann gab es eher so, dass jeder irgendwie mumpflick ist oder so ein bisschen traurig oder sich verletzt fühlt.
Speaker: Wegen, was das eigentlich nur in seinem Kopf ist.
Speaker: Also das sind meistens irgendwie Missverständnisse oder Unsicherheiten, die wir haben, aus welchen Gründen auch immer.
Speaker: Sei das jetzt Erfahrungen in der Familie oder Erfahrungen in vorherigen Freundschaften oder einfach, weil wir Angst haben, nicht genug zu sein.
Speaker: Ich glaube, Selbstwert ist was, mit dem wir beide strugglen.
Speaker: Und das macht mir auch absolut nichts aus,
Speaker: ihr dann quasi diese Bestätigung zu geben.
Speaker: Also ich finde, es wäre utopisch zu sagen, ja, du musst doch wissen, dass wir gut befreundet sind, ich brauche dir das doch nicht ständig sagen.
Speaker: Ja, aber es gibt einfach Persönlichkeiten, die brauchen das.
Speaker: Also wir haben gelernt, dass uns das beiden einfach gut tut, wenn wir uns immer wieder bestärken oder erinnern vielleicht, ist ein sanfteres Wort, dass alles in Ordnung ist zwischen uns und
Speaker: das hat viel Mut und Vertrauen gekostet, auch einfach
Speaker: darauf zu vertrauen, dass wenn was ist, dass der andere das dann sagt.
Speaker: Also wir fragen nicht ständig, ja, ist alles in Ordnung mit dir und habe ich was falsch gemacht, sondern ich vertraue darauf, wenn ich irgendwas gemacht habe, was Maren irgendwie aufstößt, dann wird sie mir das sagen und dann können wir darüber reden und es ist manchmal schwierig, Menschen über solche Dinge anzusprechen, also einfach zu sagen, was du getan hast, hat mich verletzt und das ist
Speaker: Das ist schwierig und da gehört viel Mut dazu, aber auch einfach das Vertrauen, dass wenn der andere zuhört oder wenn man sich dann unterhält, dass dann keine Vorwürfe kommen oder dass niemand laut wird oder dass es nicht zu einem Streit kommt, sondern dass wir einfach klären können, was passiert ist und
Speaker: Da zeigt sich das, finde ich, enorm, wie unterschiedlich wir sind.
Speaker: Ich brabbel den ganzen Tag.
Speaker: Also ich rede immer über irgendwas.
Speaker: Ganz viele Gedankensprünge zwischendurch.
Speaker: Ganz viele Gedankensprünge.
Speaker: Und ich sage ganz oft Dinge, ohne groß darüber nachzudenken.
Speaker: Und es ist nie meine Intention, irgendjemanden zu verletzen.
Speaker: Glaubt mir, das würdet ihr merken.
Speaker: Ja.
Speaker: Und dann bin ich so dankbar, wenn ich dann darauf angesprochen werde, weil nur dann kann ich meine Ausdrucksweise verändern.
Speaker: Ich kann verbessern, wie ich mich anderen Menschen gegenüber verhalte, wenn ich zum Beispiel weiß, es gibt ein Thema, darüber machen wir keine Witze oder...
Speaker: weil das einfach zu nah geht, ob ich das jetzt verstehe oder nachvollziehen kann, ist komplett egal.
Speaker: Ich muss es einfach akzeptieren, dass es Themen gibt, die sind einfach sensibel und also ja, ich finde, das ist auch voll wichtig und da sind wir auch einfach dran gewachsen.
Speaker: Natürlich ist es voll schwer, wenn man
Speaker: zum einen sich selber eingestehen muss, dass man irgendwelche Schwächen hat oder dass man vielleicht aus vergangenen Erfahrungen irgendwie bei manchen Situationen einfach ein schlechtes Bauchgefühl hat.
Speaker: Und das heißt ja auch gar nicht, dass wir uns gegenseitig nicht vertrauen, wenn wir irgendwelche Sorgen haben.
Speaker: Aber es ist oftmals, und ich glaube, das ist auch voll wichtig, dass wir das gesehen haben, dass ganz oft
Speaker: schlechte Stimmung, naja, ich weiß nicht, ob man das so sagen kann, das klingt auch hart, aber dass das oftmals entsteht, wenn einer oder beide von uns halt seinen eigenen Gedanken und dem Gedankenkarussell nachgeht und aber eben nicht drüber spricht, wie das funktioniert.
Speaker: auf einen selber gewirkt hat, wie Sachen angekommen sind, wie man es auch verstanden hat, weil ich meine, das ist ja immer noch, also wenn man eine Nachricht als Empfänger bekommt, ist das trotzdem nochmal was anderes, was dann bei einem eben ankommt.
Speaker: Und dadurch, dass man selber vielleicht schon Gedanken, Befürchtungen, Ängste, Sorgen oder irgendwas hat und ganz oft bei uns ist es halt so gewesen, dass Missverständnisse einfach entstanden sind, nur weil wir nicht drüber gesprochen haben.
Speaker: in dem Moment und einer von uns beiden sich halt einfach zu viele Gedanken gemacht hat und als wir dann Themen geklärt haben, war es eigentlich immer so, dass wir im Nachhinein gedacht haben, so, was, und deswegen haben wir jetzt irgendwie eine schlechte Stimmung gehabt, weil am Ende war es halt einfach nichts.
Speaker: Aber das kann halt auch nur rauskommen, wenn wir drüber sprechen.
Speaker: Und aber mit jedem Mal, wo wir drüber sprechen, wird es halt auch leichter, weil wir wissen, der andere reagiert gut, wenn wir auch solche Themen ansprechen.
Speaker: wir schaffen es richtig gut, da zusammen drüber zu sprechen und dass man auch weiß, dass eigentlich bei den meisten Fällen das Missverständnis nur war, weil einer irgendwie seinem Gedankenkarussell nachgegangen ist und es am Ende gar nicht schlimm war.
Speaker: Ja, und ich glaube, eines der wichtigsten Learnings dabei war für uns beide, dass je länger man es drinnen hält, desto schlimmer wird es.
Speaker: Also wenn...
Speaker: wenn irgendwas passiert, mit dem ich nicht klarkomme oder was auch immer, muss ich das sofort ansprechen.
Speaker: Das hat mich richtig viel Überwindung gekostet, weil ich bin schon mega harmoniebedürftig und deswegen so Diskussionen, Streitgespräche, wobei wir nie richtig gestritten haben bisher, aber das fällt mir einfach mega schwer und ich war schon in der Vergangenheit auch immer so, dass ich dann solche Sachen auch lieber einfach mit mir selber ausgemacht habe und
Speaker: Mir ist das dann schon schwer gefallen, aber das konnte ich eben auch lernen, dass es quasi gut ausgeht, wenn wir drüber reden und dass dann nicht irgendwie ein fetter Streit entsteht, sondern ganz im Gegenteil, dass wir quasi erstmal ohne Bewertung die Emotionen und Gefühle
Speaker: einfach drüber sprechen und am Ende war es dann nachher auch gar nichts, worüber man sich hätte eigentlich nur Gedanken machen müssen und das gibt einem dann auch ein gutes Gefühl und fürs nächste Mal weiß man dann auch, man kann solche Themen super ansprechen.
Speaker: Ja, ich glaube, dieses ohne Bewertung ist auch ein super wichtiger Punkt, dass ich sehe so viel Reels auf Instagram immer bei so toxischen Beziehungen,
Speaker: wir würden nie sagen, ja, das stimmt nicht oder das macht keinen Sinn, was du fühlst, sondern lassen einfach zu oder lassen stehen, dass sie kann es ja nicht verändern.
Speaker: Wenn sie sich verletzt fühlt, dann ist das so, Punkt.
Speaker: Ob ich das jetzt nachvollziehen kann oder nicht, ist egal.
Speaker: Und es gibt bei uns auch kein, du weißt doch, dass ich das nicht so meine.
Speaker: Nee, dann sag es nicht.
Speaker: Also, wenn du es nicht so meinst, dann sag das nicht.
Speaker: Und ich glaube, da haben wir ganz viel gelernt,
Speaker: wie wir auch Dinge formulieren können miteinander.
Speaker: Und ich finde, das klingt alles gerade viel komplizierter, als es eigentlich war.
Speaker: Also viele dieser Dinge sind unbewusst passiert.
Speaker: Ja, hat einfach viel mit Vertrauen.
Speaker: Und klar, jetzt vielleicht als Introvertierte braucht man da schon ein bisschen Mut, dass man am Anfang dann, keine Ahnung, bis man mal merkt, okay, es passiert nichts Schlimmes, wenn ich auch solche Themen anspreche.
Speaker: Aber
Speaker: Und was ich zu sagen habe, ist auch valide und wertvoll.
Speaker: Also ich habe das Recht, verletzt zu sein.
Speaker: Ich habe das Recht, das anzusprechen.
Speaker: Und dann habe ich auch das Recht auf Klärung, wenn es dem anderen wichtig ist.
Speaker: Ja.
Speaker: Und ich finde, daraus ist auch was richtig Schönes entstanden, weil wir...
Speaker: Dadurch, dass wir auch solche verletzlichen Punkte an uns zeigen und darüber offen reden, haben wir einfach noch viel besser verstanden, wie der jeweils andere tickt, was er braucht.
Speaker: Man weiß auch irgendwann schon, was für Gedanken könnten entstehen.
Speaker: Kann man da irgendwie was Falsches reindeuten oder...
Speaker: ja, worüber könnte sich der Gegenüber gerade Gedanken oder Sorgen machen und man lernt sich da einfach viel besser kennen und es hilft einem immer für zukünftige Situationen, weil man einfach, ja, den anderen besser kennt, weiß, was er braucht, mehr Rücksicht nehmen kann, ohne dabei aber irgendwie nicht man selbst sein zu können.
Speaker: Und eines,
Speaker: Eine Sache, die ich auch extrem gelernt habe und wir haben gestern viel Zeit im Auto verbracht, als wir zu meinen Eltern gefahren sind und hatten über genau diese Themen auch gesprochen.
Speaker: Was mich Maren gelehrt hat, ist, dass dieser Satz, den wir sonst auf Social Media überall so sehen, hören, so if he wanted to, he would, stimmt nicht.
Speaker: Also es gibt Dinge, die können manche Menschen einfach nicht erfüllen.
Speaker: Es geht nicht darum, wenn sie nur genug will, dann macht sie das, dann würde sie das schon machen.
Speaker: Und es geht einfach nur bis zu einem bestimmten Punkt.
Speaker: Wir haben das mit Farben verglichen gestern.
Speaker: Wenn ich Rot mit Gelb mische, dann kommt immer Orange raus.
Speaker: Immer.
Speaker: Und da kann ich noch so unbedingt wollen, dass es grün wird.
Speaker: Es wird nie grün werden.
Speaker: Und was wir gelernt haben, ist mit den Farben, die wir haben, umzugehen und zusammenzuwachsen.
Speaker: Dass einfach orange zu einer Farbe wird, die uns richtig gut gefällt.
Speaker: Und wenn ich merke, was ich brauche, ist grün, dann wäre Maren nicht die richtige Freundin für mich.
Speaker: Wenn was sie hat, einfach rot und gelb ist.
Speaker: Und
Speaker: ich kann von ihr nichts erwarten, was sie einfach nicht bringen kann und es kann sie nicht bringen, weil sie sich nicht genug anstrengt oder weil sie nicht will, sondern weil das einfach, sie wird niemals eine Person sein, die offen und freudig auf andere zugeht und Gespräche beginnt und
Speaker: das wird besser, wenn man sie gut kennt und wenn sie sich wohlfühlt, aber sie wird niemals so sein wie ich und das ist vollkommen in Ordnung so und ich werde niemals so sein wie sie.
Speaker: Ich werde niemals jemand sein, der einfach die Klappe hält die ganze Zeit.
Speaker: Das wäre mir viel, das geht nicht und wir haben nie versucht, uns gegenseitig umzuprogrammieren
Speaker: sondern haben uns eher die Erlaubnis gegeben, einfach so zu sein, wie wir sind und haben gelernt, wie der andere Liebe zeigt, Zuneigung zeigt, Nähe zeigt, ich weiß...
Speaker: was mich am Anfang vielleicht beschäftigt hat oder hätte, dass man nicht die Person ist, die sich ständig bei Menschen meldet und Fragen stellt oder dass sie am Anfang Angst hatte, mich anzurufen, weil sie Angst hatte, sie nervt mich oder ich habe gerade keine Lust auf sie oder sie ist mir eigentlich viel zu anstrengend und ich denke dann wiederum, sie hat kein Interesse an mir, weil sie sich nicht meldet.
Speaker: Und das sind solche Dinge, da wir darüber gesprochen haben,
Speaker: weiß ich, ja, dann bin ich halt die Person, die anruft.
Speaker: Das hat nichts damit zu tun, dass sie mich nicht sprechen will, sie hat einfach Angst.
Speaker: Und das ist schon Ordnung.
Speaker: Und dann, ich will das ja nicht stärken, dass sie noch mehr Angst hat, aber ich will ihr einfach ein sicheres Gefühl geben, dass sie weiß, sie nervt mich nicht.
Speaker: Und ich bin nicht, sie stört mich nicht.
Speaker: Und
Speaker: Es ist in Ordnung, dass sie Angst hat und es ist in Ordnung, dass sie das mit mir kommuniziert und dann kann ich entscheiden, gehe ich da drauf ein, wie können wir da dran arbeiten, wie können wir zusammen damit und daran wachsen.
Speaker: Ja, und gerade bei dem Beispiel mit dem Anrufen, ich weiß mittlerweile auch, keine Ahnung, wenn ich dich gerade bei irgendwas stören würde oder...
Speaker: Was auch immer, du gerade einfach keine Energie hast, ich dich aus dem Mittagsschlaf geweckt habe, dann sagst du halt einfach, hey, ich kann gerade nicht, ich rufe dich später an oder ich melde mich und dann ist alles in Ordnung.
Speaker: Also ich weiß, wenn du gerade...
Speaker: keine Lust, das hört sich immer so blöd an, aber wenn, manchmal hat man auch keine Kapazität oder keine Energie, um irgendwie zu sprechen, dann ist das völlig okay und ich weiß, dann würdest du mir das sagen und dann brauche ich auch nicht gekränkt sein, weil das nichts mit mir zu tun hat, sondern so Tage gibt es halt und so Tage haben wir beide mal und das ist völlig okay so und da kann jeder einfach ehrlich sagen, hey,
Speaker: Heute fühle ich es nicht oder... Ja, heute ist es halt so.
Speaker: Ich bin einfach nicht... Also zum Beispiel war ich letztens spazieren mit Hiro und wir waren mal wieder am Telefon, wie wir fast immer sind, wenn wir spazieren gehen.
Speaker: Und wir haben über nichts Essentielles gesprochen.
Speaker: Aber bei ihr...
Speaker: Also ich habe von ihrer Seite quasi Hundegebell gehört.
Speaker: Bei mir war Hundegebell.
Speaker: Ich hatte eine Hundebegegnung gleichzeitig.
Speaker: Ich war energietechnisch komplett am Ende.
Speaker: Alle meine Löffel waren aufgebraucht.
Speaker: Ich konnte einfach nicht mehr, war total übermüdet und war einfach wahnsinnig reizüberflutet.
Speaker: Und dann musste ich lernen, einfach zu sagen, ich werde richtig ungemütlich und aggressiv.
Speaker: Jetzt nicht irgendwie, dass ich jemanden schlagen würde, aber ich werde pumpig, wenn ich reizüberflutet und so übermüdet bin.
Speaker: Und
Speaker: dann weiterzusprechen hat keinen Sinn.
Speaker: Alles, was dann passieren würde, ist, dass ich es an Maren auslasse und das ist nicht fair ihr gegenüber und was ich brauche in dem Moment ist dann einfach Ruhe und dann kann ich sagen, ich bin absolut reizüberflutet, ich werde massiv aggressiv, ich will es nicht an dir auslassen, tschüss.
Speaker: Wir reden später.
Speaker: Ich melde mich, wenn ich wieder runtergekommen bin.
Speaker: Und ich glaube, das ist so das Krasseste eigentlich, dass egal, was wir gelernt haben, es basiert immer darauf, dass wir gesprochen haben über Dinge, die uns beschäftigen und Unsicherheiten, die wir haben.
Speaker: Und wie ich auch mit dem Farbenvergleich, finde ich, passt das auch total gut.
Speaker: Wenn man Maren gut kennt, dann weiß man auch einfach, wie sie Liebe, Interesse zeigt.
Speaker: Zum Beispiel hat mir Maren schon mehrfach beim Lernen geholfen.
Speaker: Und das ist bestimmt auch bedingt durch die ADHS, aber ich lerne einfach,
Speaker: auf eine spezielle Art und Weise.
Speaker: Man kann nicht mal richtig sagen, das ist was Bestimmtes, sondern ich brauche immer einen ganz anderen Ansatz, um Dinge zu verstehen, mit denen ich mich bisher nicht beschäftigt habe.
Speaker: Also ich lerne anders als eigentlich alle anderen.
Speaker: Und einfach nur durchs Zeit mit mir verbringen, aufmerksam sein, auch wenn es nicht laut ist und sie nicht ständig Fragen stellt,
Speaker: hat Maren gelernt, wie man mir Dinge erklären muss, damit ich sie nachvollziehen kann, damit ich sie verstehen kann und damit ich mit ihnen arbeiten kann.
Speaker: Und das bedeutet mir so unfassbar viel, dass ich jemanden habe, der mich so gut kennt und der dann nicht sagt, du bist nur faul oder du blickst es einfach nicht.
Speaker: Das hat damit nichts zu tun.
Speaker: Die Herangehensweise ist einfach eine andere bei mir.
Speaker: Und mit ihrer ruhigen, sanften Art hat sie das so gut hingekriegt, mir immer das Gefühl zu geben, egal was ich brauche, es ist vollkommen in Ordnung.
Speaker: Es ist genauso richtig, weil das einfach zu mir gehört.
Speaker: Ich werde nie jemand sein, der einfach mal fix irgendwie was erklärt bekommt.
Speaker: Du musst dir echt was Krasses überlegen, damit du es aufregend genug erklärst, damit ich es verstehe.
Speaker: Ja, und dann sind da halt mal so Fragen dabei, wie warum ist mathematisch, warum steht da immer ein N, wenn irgendwie von einer Anzahl gesprochen wird, wenn...
Speaker: Warum steht da nicht A?
Speaker: Wer hat das entschieden?
Speaker: Ja, dann wird halt vielleicht mal 10 Minuten drüber diskutiert, warum sich jetzt irgendjemand überlegt hat, dass es N ist und nicht A. Und wer so viel Macht hatte, das durchzusetzen, dass das quasi überall so ist.
Speaker: Aber ganz ehrlich, dann ist es halt mal 10 Minuten so.
Speaker: Das lockert dann meistens auch die Stimmung voll gut auf und wir lachen dann ein bisschen.
Speaker: Und dann haben wir...
Speaker: Zehn Minuten ist auch völlig übertrieben, so lange reden wir meistens nicht darüber, aber dann haben wir halt kurz drüber gesprochen, warum sich das jetzt jemand ausgedacht hat.
Speaker: Weil Maren auch weiß, man kann nicht einfach zu mir sagen, ja, das ist einfach so.
Speaker: Ich kann nicht akzeptieren, wenn ich irgendwas lerne, dass es einfach so ist.
Speaker: Deswegen ist sie gut in Physik und Mathe und ich bin in den eher Gesellschaftswissenschaften gut,
Speaker: Weil ich kann nicht einfach sagen, ja gut, da hat halt irgendjemand mal gesagt, das N ist richtig dafür.
Speaker: Und deswegen nehmen wir das jetzt alle.
Speaker: Und das akzeptieren wir jetzt einfach.
Speaker: Hä?
Speaker: Nee, nee, nee.
Speaker: Wo kommt es her?
Speaker: Warum heißt der irgendwie Norbert und hat dann gesagt, boah, ja, N ist ein guter Buchstabe dafür.
Speaker: Nee.
Speaker: Nee.
Speaker: Und selbst wenn das so wäre, wenn das irgendwo stehen würde, dann könnte ich sagen, ja okay, Norbert hat halt gesagt, das nennen wir.
Speaker: Das passt.
Speaker: Und bei anderen werde ich dann halt irgendwie eher ausgelacht.
Speaker: Oder halt irgendwie dann, als würden die mich dann einfach aufgeben, so, mein Gott, ja, ich habe keine Ahnung, wie ich es dir jetzt noch erklären soll, du blickst es einfach nicht, du bist vielleicht zu blöd, oder was interessiert dich überhaupt, was das da für eine Zahl steht, das steht doch für nix, quasi.
Speaker: Also es kann dir doch egal sein, ja, aber es ist ihr halt nicht egal.
Speaker: So funktioniert mein Hirn einfach nicht.
Speaker: Kann ich einfach sagen, ja gut, lass mich jetzt einfach so stehen.
Speaker: Auch wenn das null relevant ist für das, was ich im Großen und Ganzen lernen muss.
Speaker: Wenn Fragen aufkommen, die mein Kopf entscheidet, die sind gerade massiv wichtig.
Speaker: Dann müssen wir die kurz besprechen, weil sonst rasch ich aus.
Speaker: Ich kann mich dann nicht weiter konzentrieren.
Speaker: Ja, und es führt auch eigentlich immer dazu, dass wir dann das Thema halt kurz besprechen und danach können wir quasi wieder zur Ursprungsfrage, sag ich jetzt mal, zurückkommen und einfach das Thema besprechen und dann passt auch alles.
Speaker: Aber wenn man das halt einfach wegignoriert, dann bleibt Noahs Kopf halt da stehen und überlegt sich dann stundenlang, warum das jetzt ein Ende ist und kein...
Speaker: Und da sind wir wieder beim Thema, dass wir haben einfach akzeptiert, dass jeder so ist, wie er ist.
Speaker: Und auch unsere Interessen, ich mache mich nicht darüber lustig, dass sie sich für irgendwas interessiert, sondern nehme das einfach hin.
Speaker: Und wenn sie darüber sprechen möchte, dann spreche ich mit ihr darüber.
Speaker: Wenn ich nichts darüber weiß, muss sie mir halt erst ein bisschen Grundinformationen geben.
Speaker: Aber auch, ich finde, auch da gehört Mut dazu, dann zu sagen,
Speaker: Schätze, ich habe absolut keine Ahnung, von was du redest.
Speaker: Es interessiert mich auch nicht.
Speaker: Es ist in Ordnung, wenn du mit mir darüber sprichst und wenn dich das bewegt, dann kannst du das mit mir teilen, aber ich kann halt nichts dazu sagen.
Speaker: Ich weiß halt nichts drüber.
Speaker: Ich habe bei ihr einfach das Gefühl, schonungslos ich selbst sein zu können.
Speaker: Und dass einfach alles hingenommen wird.
Speaker: Also das ist so ein... Ja, so ist sie halt.
Speaker: Weil wir einfach gemacht sind aus tausenden winzigen Dingen, die dann ein großes Wunder ergeben.
Speaker: Ja.
Speaker: Und ich finde, das haben wir in der letzten Woche, wo wir diese Folge vorbereitet haben, haben wir da auch nochmal viel Interessantes über uns gegenseitig erfahren, weil wir auch...
Speaker: Beide nochmal Persönlichkeitstests gemacht haben im Internet und dann uns gemeinsam die Ergebnisse angeschaut haben und das hat uns voll interessiert, ob zum Beispiel auch das Gleiche rauskommt, wenn Nora den Test über mich ausfüllt, wie wenn ich ihn selber über mich ausfülle, weil es halt doch oft so ist, dass man selber Sachen auch irgendwie anders wahrnimmt oder...
Speaker: vielleicht, also zumindest in der Ausprägung nicht so stark oder stärker, wie es halt auf andere wirkt und es war richtig interessant, da die Ergebnisse einfach zu sehen und das zu vergleichen und auch einfach zu sehen, wow, wie krass, wie akkurat die Sachen auf uns passen,
Speaker: Und wir haben dann auch über Themen gesprochen.
Speaker: Es waren einige Fragen dabei, die eigentlich ja in dem Persönlichkeitstest sich auf die Persönlichkeit beziehen, die dann aber zum Beispiel wir nicht wussten, wie wir sie beantworten sollen, weil viele Sachen zum Beispiel auch mit der Krankheit was zu tun haben.
Speaker: Gerade wenn es um Energie geht zum Beispiel.
Speaker: Ja, ob man immer jeden Tag fit und motiviert aus dem Bett springt.
Speaker: oder Lust hat auf Abenteuer.
Speaker: Das kann man halt so nicht sagen, aber das heißt nicht, dass wir da nicht Lust drauf haben oder dass deswegen unsere Persönlichkeit anders ist, aber wir haben halt auch gelernt, mit Einschränkungen, die wir haben, umzugehen und wenn dann halt mal keine Energie da ist, dann gehen halt Sachen nicht und wir wissen das auch schon, weil wir uns einfach selber auch gut kennen.
Speaker: was aber eigentlich unsere Persönlichkeit nicht verändert.
Speaker: Also manche Fragen waren da auch irgendwie, ja, durch die Krankheit einfach ein bisschen, können das Ergebnis beeinflussen und haben wir dann halt auch nochmal gesehen, wie manche Sachen dann vielleicht auch falsch gedeutet wurden von den Fragen, weil halt die Antworten speziell auf unsere Situation nicht so ganz gepasst haben und da andere Schlüsse draus gezogen werden.
Speaker: Ja, ja.
Speaker: Weil ich glaube, dass wir beide bei vielen Dingen, also bei mir wird zum Beispiel bei der Persönlichkeit auf jeden Fall viel von der ADHS beeinflusst, zum Beispiel wie ich Aufgaben angehe.
Speaker: Ich kann mich halt nicht hinsetzen und von vorne bis zum Ende die Aufgabe durchmachen und konzentriert sitzen bleiben und einen Text lesen.
Speaker: Ich stehe halt währenddessen 300 Mal auf, lasse mich vom Lineal, das links neben mir liegt, ablenken oder schlafen.
Speaker: denke, oh mein Gott, cool, das ist ein Fussel.
Speaker: Komm, wir bauen was aus dem Fussel.
Speaker: Ich habe letztens einen Würfel gebaut aus Q-Tips, weil ich habe das auf Instagram gesehen und dann hat mein Körper entschieden, ja, wir müssen das jetzt machen.
Speaker: Und dann sitze ich, daran kann ich stundenlang von vorne bis hinten hocken bleiben und mich dann da reinfuchsen, wie man einen Würfel aus Q-Tips baschelt.
Speaker: Hat mir das irgendwas gebracht für mein Leben?
Speaker: Nein.
Speaker: Musste das sein?
Speaker: Ja.
Speaker: Würde ich es nochmal machen.
Speaker: Definitiv.
Speaker: Ja, und auch das sind so Sachen...
Speaker: die man, weiß ich nicht, die einfach wir gelernt haben, dass das unsere Persönlichkeit ist.
Speaker: Und wir haben auch ganz oft Situationen, wo dann, weiß ich nicht, ich auf dem Sofa sitze und irgendwie Ruhe brauche, einen Nap mache oder weiß ich nicht, einfach nur blöd am Handy rumdaddel und Nora währenddessen die Wohnung aufräumt oder irgendwelche Sachen macht, weil malt, die Hunde trainiere oder was auch immer.
Speaker: Weil ich viel...
Speaker: ich weiß nicht, ob impulsiv da das richtige Wort ist, aber mir kommt dann irgendwas in den Kopf und dann habe ich das Gefühl, ich muss das sofort machen.
Speaker: Und wenn nicht, habe ich das, ich bin so unruhig, zubbel an meinen Händen, mein Nagellack ist innerhalb von ein paar Minuten runtergezubbelt, weil ich mich nicht mehr konzentrieren kann.
Speaker: Und das sind auch einfach so Dinge, die wir
Speaker: Also ich erwarte von Maren nicht, dass sie dann auch aufsteht und mir hilft beim Wohnungenputzen oder dass sie mit mir malt oder dass wir immer irgendwas unternehmen.
Speaker: Es ist vollkommen in Ordnung, wenn ich das alleine mache.
Speaker: Aber es ist auch einfach schön zu wissen, dass sie da ist.
Speaker: Ja, und für mich ist mittlerweile auch kein Problem mehr,
Speaker: Am Anfang habe ich manchmal gedacht, hä, weiß ich nicht, räumt sie jetzt auch so ein bisschen wie wenn man wo eingeladen ist und abends und dann werden quasi die Gläser schon in die Küche getragen, obwohl noch alle am Tisch sitzen.
Speaker: So ein subtiles, bitte geh jetzt nach Hause.
Speaker: Aber da haben wir halt auch einfach ganz offen drüber gesprochen und ich weiß,
Speaker: wenn Nora irgendwann nicht mehr kann, ins Bett gehen will oder weiß ich nicht was und ich aber immer noch darum lümmel, dann sagt sie mir das und dann gehe ich nach Hause und dann ist das auch nichts Böses.
Speaker: Aber genau deswegen weiß ich mittlerweile auch, wenn sie anfängt aufzuräumen und ich auf der Couch sitze, dann hat es mit mir nichts zu tun und es hat nichts damit zu tun,
Speaker: dass sie denkt, dass ich jetzt nach Hause gehen soll oder dass sie mich loswerden will und sich nicht traut, das zu sagen, sondern das hat einfach nur damit was zu tun, dass sie halt in dem Moment gerade nicht still sitzen kann und dann ist es ja völlig in Ordnung.
Speaker: Und das heißt aber auch nicht, dass ich dann aufstehen muss und auch irgendwas machen muss, sondern es ist einfach völlig okay.
Speaker: Jeder kann so sein, wie er ist.
Speaker: Ja, und das ist definitiv auch, was ich euch gerne mitgeben möchte, dass es
Speaker: vollkommen in Ordnung ist.
Speaker: Man muss nicht immer on sein, sage ich jetzt mal, nicht immer auf Achse.
Speaker: Manchmal reicht es einfach, dass man da ist mit allem, was man gerade ist und es reicht vollkommen aus.
Speaker: Und wenn die Person, mit der du befreundet bist oder mit der du zusammen bist oder wie auch immer, das nicht akzeptiert oder versucht, dich zu ändern, dann ist es die falsche Person.
Speaker: Ja, und für uns passt es einfach perfekt, weil wir so eine Balance jetzt gefunden haben, dass jeder einfach er selbst sein kann, der andere das akzeptiert, im besten Fall noch irgendwie schon vorher weiß, wie er den Gegenüber unterstützen kann.
Speaker: weil man sich einfach gut kennt und weiß, was für Gedanken entstehen.
Speaker: Und so ist halt voll die gute Balance entstanden.
Speaker: Wir ergänzen uns da auch einfach.
Speaker: Also es ist bei vielen Dingen, zum Beispiel war letztens ein Telekom-Mann-Vertreter bei uns.
Speaker: Leider war Belli nicht da, um ihn wegzuhalten.
Speaker: Also zwangsweise kam er dann doch zur Wohnung.
Speaker: Und das sind Dinge, die interessieren mich nicht.
Speaker: Damit möchte ich mich nicht beschäftigen.
Speaker: Natürlich geht es um meinen Internetvertrag.
Speaker: und um das, was ich bezahlen muss.
Speaker: Und dann kann ich sagen, Maren, ich habe keine Ahnung, ich will mich damit auch nicht beschäftigen, kannst du das für mich übernehmen?
Speaker: Und dann ist sie quasi mein persönlicher ITler, der dann zu Hause all diese Entscheidungen trifft und mir Dinge abnimmt, die mir erstens schwerfallen oder mit denen ich mich einfach nicht beschäftigen möchte.
Speaker: Und auf der anderen Seite gehe ich dann zum Beispiel mit Maren zu Arztterminen, weil ich weiß,
Speaker: dann hat sie wieder Angst, das zu erklären oder sie vergisst die Hälfte, weil sie es sich nicht aufgeschrieben hat, weil sie mal wieder naiverweise der Meinung war, sie kann sich das bestimmt merken oder sie möchte nicht zu viel Zeit vom Arzt beanspruchen und dann sitze ich daneben und erzähle alles, was sie sich vielleicht nicht traut oder vergessen hat zu erzählen und so ergänzen wir uns einfach und unterstützen uns und
Speaker: können einfach beide was Positives rausziehen.
Speaker: Und wir haben gelernt, wenn jetzt in Zukunft jemand von der Telekom oder von Vodafone oder sowas klingelt, dann machen wir einfach nicht auf.
Speaker: Dann sagen wir Belly Bescheid und dann sage ich, Entschuldigung, ich habe einen bissigen Hund, was ich nicht habe.
Speaker: Also weder Belly noch Hero noch Luna würden irgendjemanden beißen, aber...
Speaker: Manchmal ist es ganz gut, wenn man nicht mit allen Menschen reden muss.
Speaker: Ja.
Speaker: Und das ist auch in Ordnung so.
Speaker: Ja.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Ich glaube, was wir bisher gesagt haben, schließt es auch ganz gut ab.
Speaker: Ich hoffe, wir haben das ganz gut...
Speaker: Bearbeitet hört sich an, als hätten wir eine Gruppenaufgabe gehabt.
Speaker: Ich schreibe, ich präsentiere.
Speaker: Du klopfst!
Speaker: Ich hoffe, dass da was dabei war, das euch helfen kann.
Speaker: Und wenn ihr Geschichten habt oder Erzählungen, Fragen, scheut euch nicht, uns auf Instagram zu schreiben.
Speaker: Wir freuen uns über alle Nachrichten von euch.
Speaker: Und zum Abschluss von unserem Hauptthema möchten wir euch noch eine neue Rubrik vorstellen.
Speaker: Unser Highlight ist Freundschaftsdate.
Speaker: Wir überlegen uns jede Woche eine Sache, die ihr meistens passend zum aktuellen Wetter oder Jahreszeit, das ihr als Inspiration, das ihr mit eurer Freundin oder Freund oder Freundin machen könnt.
Speaker: Und diese Woche hat sich Maren was überlegt.
Speaker: Und zwar fand ich es richtig schön, das haben wir neulich erst gemacht.
Speaker: Wir haben uns einfach ein paar Snacks geschnappt, eine Decke, die Hunde natürlich und sind dann rausgegangen, haben uns auf eine Wiese gesetzt, haben uns ein schönes Plätzchen gesucht und haben da einfach ein kleines Picknick gemacht.
Speaker: Es war richtig schön und auch da haben wir wieder richtig gute Konversationen gehabt.
Speaker: Also
Speaker: Ja, warum nicht?
Speaker: Packt doch mal ein paar Kleinigkeiten zusammen und macht euch einfach einen schönen Tag mit euren Liebsten.
Speaker: Könnt auch auf dem iPad einen Film runterladen und ihn einfach draußen anschauen.
Speaker: Oder wir haben auch schon Bücher mitgenommen, haben beide in Büchern gelesen.
Speaker: Das heißt auch, man kann auch einfach schöne Zeit miteinander verbringen oder schöne Erinnerungen gemeinsam machen, wenn man nicht unbedingt sich direkt miteinander beschäftigt.
Speaker: Und das war so einfach, die Wiese ist direkt vor meinem Haus.
Speaker: Wir mussten quasi nur die Treppe runterlaufen.
Speaker: Und sowas Einfaches kann den Tag schon so viel schöner machen.
Speaker: Und ja, zum Abschluss würde ich jetzt nochmal sagen, ich bin mega happy oder ich glaube, ich kann wir sagen, wir sind mega happy, wenn du heute was mitnehmen konntest, wenn du irgendwas aus dieser Podcast-Folge für dich rausziehen konntest und halte einfach nochmal in Erinnerung, dass es keinen richtigen Weg gibt, sondern ob du laut bist, ob du leise bist, wie du deine Energie tankst, es ist einfach völlig in Ordnung, du bist in Ordnung, genauso wie du bist.
Speaker: Und wir haben dich lieb.
Speaker: Und freuen uns, wenn du nächste Woche wieder einschaltest und Zeit mit uns verbringst.
Speaker: Und nächste Woche haben wir uns überlegt, möchten wir ein bisschen darüber sprechen, wie man Freundschaften vor allem auch in schweren Zeiten pflegt, wenn es einer Person nicht gut geht oder sogar beiden.
Speaker: Und wir freuen uns, wenn du wieder mit dabei bist und reinhörst.
Speaker: Und bis dahin, sei zart zu dir.
Speaker: Liebe Grüße, bis dahin.
Speaker: Gruß und Kuss.
Speaker: Bye.


