Transcript
Speaker: Willkommen hier beim Frittenfunk, oh ja!
Speaker: Oh yeah!
Speaker: Die Ohren spitzen, es geht gleich los.
Speaker: Na klar!
Speaker: Ganz ruhig, ganz locker, wir starten geschwind.
Speaker: Der Frittenfunk läuft, also sei jetzt gespannt.
Speaker: Hallihallo, Hallöchen!
Speaker: Hallöchen!
Speaker: Willkommen zu einer neuen Folge vom Frittenfunk.
Speaker: Heute mal mit was ganz Neuem.
Speaker: Wir haben uns nämlich was Neues für euch überlegt.
Speaker: Air.
Speaker: Und wir wissen aber noch nicht, wie die Folge heißen wird.
Speaker: Deswegen gibt es erstmal keinen Titel-Teaser.
Speaker: Den werdet ihr dann sehen, wenn ihr die Folge anklickt.
Speaker: Ja, was war dein Mutmoment diese Woche?
Speaker: Mein Mutmoment diese Woche war, dass ich seit langem mal wieder einen UGC-Auftrag angenommen habe.
Speaker: User Generated Content.
Speaker: Das sind die kleinen Videos, die ihr auf Instagram und Facebook und TikTok überall seht.
Speaker: Und ich werde die nächsten vier Wochen eine Abnehmkur machen.
Speaker: kann man fast sagen, und mich quasi nur von Shakes ernähren, gefühlt zumindest.
Speaker: Und ich bin ein bisschen aufgeregt, fühle mich auch ein bisschen unter Druck gesetzt von mir selbst, aber ich freue mich drauf, weil ich bin sehr unzufrieden mit meinem Aussehen.
Speaker: Und mal schauen, wie sich das so verändern wird in den nächsten vier Wochen.
Speaker: Schauen wir mal was wird.
Speaker: Was war dein Mutmoment?
Speaker: Mein Mutmoment diese Woche war ein richtig krasser Mutmoment, finde ich.
Speaker: Wir hatten nämlich gestern einen Termin zur Pflegeberatung, den wir seit, keine Ahnung wie lang, auf jeden Fall schon länger,
Speaker: immer gemeinsam haben, weil der gleiche Pflegedienst mit uns die Pflegeberatung macht und sich um uns kümmert.
Speaker: Wollte ich gerade sagen, das ist nicht ganz richtig, aber ja, ihr wisst vielleicht, was ich meine.
Speaker: Und na ja, der Termin sollte gestern um 10 Uhr sein und dann sind wir um 20 nach 10 da gehockt und zwar noch niemand da und um
Speaker: halb elf sind wir da gehockt und zwar noch niemand da und um dreiviertel elf sind wir auch noch da gehockt und zwar niemand da und dann habe ich ja tatsächlich noch mal angerufen habe gesagt hey Freunde wir haben eigentlich jetzt einen Termin.
Speaker: Hey Freunde!
Speaker: Genau so rede ich nämlich mit dem Pflegedienst auf jeden Fall immer.
Speaker: Ich habe gesagt wir haben einen Termin es ist noch keiner da wie sieht es aus und ja wir wurden vergessen sind dann aber
Speaker: ganz schnell doch noch besucht worden und haben den Termin wahrnehmen können.
Speaker: Und dann habe ich da auch noch Probleme ansprechen müssen.
Speaker: Also der Tag gestern war quasi ein einziger Mutmoment.
Speaker: Ja, für mich zumindest.
Speaker: Auch nach dem Termin war Maren dann erstmal so, boah, ich bin so fertig, ich kann nicht mehr.
Speaker: Ja, ich konnte auch nicht mehr.
Speaker: Ich habe auch gezittert.
Speaker: Da ist jemand so gefesselt von unseren Podcast-Themen.
Speaker: Das ist der
Speaker: uns.
Speaker: Das ist auf jeden Fall eine gute Zeit.
Speaker: Ja, aber jetzt wollen wir euch gar nicht länger mit unseren Mutmomenten oder sonstigen Themen auf die Folter spannen, um was es heute geht in der Folge.
Speaker: Ich glaube, wir müssen das Freundschaftsdate der Woche dann mehr oder weniger ein bisschen vorziehen, weil das passt halt jetzt am besten.
Speaker: Weil wir genau dieses Freundschaftsdate, was wir uns überlegt haben für diese Woche, nämlich jetzt auch selber machen oder gemacht haben und jetzt jetzt stattfindet.
Speaker: Und zwar finden wir das eine richtig gute Idee, wenn...
Speaker: man seinen Freunden einfach mal sagt, warum sie einem wichtig sind, was sie einem bedeuten und im Alltag geht es irgendwie voll oft unter und deswegen haben wir uns dazu entschieden, uns gegenseitig quasi einen Brief zu schreiben und einfach mal so alle wichtigen Sachen miteinander zu teilen, die sonst halt im Alltag vielleicht untergehen oder irgendwie oft so unausgesprochen existieren, aber halt
Speaker: noch nie jemand so wirklich gesagt hat.
Speaker: Oder man halt einfach viel zu wenig sagt.
Speaker: Und dazu muss man sagen, Maren hat mir vor zwei Wochen, ungefähr anderthalb Wochen, von dieser Idee für diese Folge erzählt.
Speaker: Und wir haben auch da schon gleich darüber gesprochen, wie schwierig das für sie ist, das umzusetzen.
Speaker: Aber da es ihre Idee ist, möchte sie das machen.
Speaker: Und darauf bin ich schon richtig arg stolz, weil Maren das auch einfach nicht so leicht fällt, ihre Gefühle in Worte zu fassen oder das insgesamt, also verbal rüberzubringen, was sie denkt.
Speaker: Sie ist eher ein Mensch, der...
Speaker: das zeigt, also durch Taten quasi Menschen wissen lässt, dass sie ihr viel bedeuten.
Speaker: Und ich wurde schon angehalten, den Brief nicht zu sehr Nora ausfallen zu lassen.
Speaker: Ich wusste schon, obwohl ich die Idee hatte, wusste ich eigentlich schon, wie das ausgeht.
Speaker: Nämlich Nora wird irgendeinen richtig süßen, cuten Brief schreiben und alle werden am Podcast-Player sitzen und sagen, ohhhh.
Speaker: So eine Freundin will ich auch.
Speaker: Und dann wird Maren sagen, was sie aufgeschrieben hat und dann werden sich alle denken, so ja, also Maren ist halt auch eine Freundin.
Speaker: Maren ist halt auch da.
Speaker: Ja.
Speaker: Aber wir machen das jetzt trotzdem.
Speaker: Und dass Marens Idee war und ihr Mutmoment, wird sie anfangen.
Speaker: Hat Nora entschieden.
Speaker: Finde ich nicht fair.
Speaker: Nur mal dazu sagen, aber...
Speaker: Du hältst mich ja klein hier in unserer Freundschaft, deswegen.
Speaker: Du bist auch klein.
Speaker: Dafür muss ich mich gar nicht machen.
Speaker: Vielleicht ist das aber auch eine Möglichkeit, wenn alle immer denken, ich disse dich die ganze Zeit, dass... Keiner weiß, dass du das wirklich immer machst.
Speaker: Ja, okay.
Speaker: Also, ja, okay.
Speaker: Also, wenn man mich ein bisschen kennt, weiß man, dass ich eigentlich nicht so permanent nett bin.
Speaker: Also es gibt eigentlich bei mir nur so zwei Einstellungen.
Speaker: Also entweder bin ich so richtig krass super cute oder ich bin halt eigentlich ein richtiges Arsch.
Speaker: Also sowas zwischendrin ist eigentlich selten.
Speaker: Ja, kann man schon so sagen.
Speaker: Selten.
Speaker: Okay.
Speaker: Ich hoffe, ihr seid ready.
Speaker: Also, ich fühle mich irgendwie nicht ready.
Speaker: Aber... Ist ja auch okay.
Speaker: Let's go.
Speaker: Ich lese trotzdem jetzt vor.
Speaker: Okay.
Speaker: Ich bin bereit.
Speaker: Und ich heule dann nachher, wenn du vorliest, weil dann wird es traurig für mich wahrscheinlich.
Speaker: Aber
Speaker: Starten wir mal mit Marins Freundschaftsbrief.
Speaker: Also die Anrede im Freundschaftsbrief ist übrigens auch richtig wichtig.
Speaker: Ich habe mich für Heelschnitte entschieden.
Speaker: Eventuell ist das ein kleiner... Insider weiß ich jetzt nicht, aber das haben wir mal richtig, richtig oft gesagt.
Speaker: Ja.
Speaker: Ja, okay.
Speaker: Vor allem eigentlich richtig oft, wenn ich zu mir ins Auto gestiegen bin.
Speaker: Ja.
Speaker: Okay.
Speaker: Ähm.
Speaker: Also.
Speaker: Du bist die, nach der ich nie gesucht habe und sie trotzdem gefunden habe und jetzt nie mehr hergebe.
Speaker: Meine Gedanken waren oft, jeder Topf hat seinen Deckel, aber was, wenn ich ein Wok bin?
Speaker: Okay, ich bin ganz ruhig.
Speaker: Ich bin ganz ruhig.
Speaker: Das passt jetzt nicht an mein Konzept heran.
Speaker: Okay, weiter geht's.
Speaker: Bevor wir uns kennengelernt haben, hatte ich die Freundschaften fürs Leben schon aufgegeben.
Speaker: Ich war mir sicher, dass es das nicht gibt und schon gar nicht für mich.
Speaker: Ich war immer die, die nicht der Norm entspricht und deshalb nie reinpasste.
Speaker: Lebensumstände ändern sich oder Ziele und Wünsche entwickeln sich in unterschiedliche Richtungen.
Speaker: Du hast mich in der Reha einfach adoptiert und vollgetextet und mich nicht mehr gehen lassen.
Speaker: Du hast mir gezeigt, dass ich nirgends reinpassen muss, um zu gefallen, dass ich genauso gut bin, wie ich eben bin.
Speaker: Ob ich dachte, dass du verrückt bist, als du mir 300 Fragen gestellt hast?
Speaker: Ja, absolut.
Speaker: dir.
Speaker: Und wenn der alten Frau...
Speaker: vom stundenlangen Sitzen auf den blauen Bänken, fast der Rücken durchgebrochen ist, dann hast du einfach auf FaceTime angerufen.
Speaker: Du bist die, der ich alles erzählen kann und nie Vorurteile hat oder mich verurteilt.
Speaker: Du weißt mehr über mich, als ich über mich selbst weiß.
Speaker: Wie oft hatte ich wegen dir schon Bauchschmerzen vor Lachen oder Nervenzusammenbrüche wegen deiner Lebensentscheidungen?
Speaker: Also bei allem bin ich mir zu 100% sicher.
Speaker: Langweilig wird es mit dir auf jeden Fall nicht.
Speaker: Und ich möchte dich mal zitieren.
Speaker: Ich glaube, an meinem ersten Geburtstag in unserer Freundschaft war das.
Speaker: Hast du mir eine Nachricht geschrieben zum Geburtstag und mir gratuliert mit ganz vielen anderen Sachen noch.
Speaker: Und dann hat sie einfach geschrieben, schnall dich an, it's going to be a wild ride.
Speaker: Ja, und genau so ist es auch.
Speaker: Krass.
Speaker: Echt, war das die erste Geburtstagsnachricht, die ich geschrieben habe?
Speaker: Ja.
Speaker: Weißt du, was du denn noch geschrieben hast?
Speaker: Dass du mich so liebst, weil ich vor allem so loyal, verständnisvoll und lustig
Speaker: Ich wollte das nur noch mal sagen.
Speaker: Du hast gesagt damals, dass ich lustig bin.
Speaker: Ich glaube, da wollte
Speaker: Ähm, die Achterbahnfahrt namens Lebens nie wieder ohne dich.
Speaker: Keine Ahnung, wie ich das je ohne dich geschafft habe.
Speaker: Du bist das krasseste Hypegirl, das ich jemals kennengelernt habe.
Speaker: Ich liebe dich einfach für alles, was du hast und
Speaker: Irgendwie süß, dass wir am Anfang dachten, wir verlieren uns aus den Augen, weil jeder sein eigenes Leben lebt und wir so weit auseinander leben.
Speaker: Turns out.
Speaker: 1339 Tage später und Snapchat-Flammen Snapchat-Flammen sind wir immer noch befreundet und haben uns irgendwie nicht aus den Augen verloren, sondern wohnen jetzt quasi mehr oder weniger fast
Speaker: Und ich finde, auch wenn unsere Snapchat-Flammen zeigen, wie alt wir eigentlich sind, sind, liebe ich einfach alles dran.
Speaker: Ich habe das Gefühl, mit dir kann ich einfach alles überstehen, weil gemeinsam haben wir schon so viele Krisen überstanden.
Speaker: Was soll uns also noch passieren?
Speaker: Mit dir trinke ich sogar Instant Kaffee und bemühe mich, echte Umarmungen zu geben.
Speaker: Und ich bin jederzeit wieder bereit, mein Handy für dich zu grillen.
Speaker: Weil, it's a forever kind of thing.
Speaker: Bedingungslos.
Speaker: Ja, der Po ist mit.
Speaker: Guck mal, ich musste mich anstrengen, dass es nicht krass wird und jetzt legst du hier so vor.
Speaker: Ich habe mir richtig Mühe gegeben, nämlich.
Speaker: Darauf muss ich erstmal meine Nassmaßnahmen in meine Nasspuppe.
Speaker: ist so ein Nora-Fing.
Speaker: für immer ein Schnupfkind und ich glaube, da sieht man auch mal so richtig krass dran, wie gut Maren mich auch kennt und wie viel Zeit wir schon miteinander verbracht haben, weil Maren immer Tempos dabei hat, wegen mir.
Speaker: Ja.
Speaker: So wie das mein Papa früher auch immer gemacht hat und ich glaube, mein Papa hat immer noch Tempos als dabei, wenn er mit mir unterwegs ist.
Speaker: Da frage ich mich jetzt gerade gar nicht warum.
Speaker: ready?
Speaker: Meine Anrede ist eigentlich richtig lame im Gegensatz zu deiner.
Speaker: Ich habe geschrieben, liebe Mar... Wie man so einen richtigen Brief halt mal anfängt.
Speaker: Also meine Briefe fangen bei dir zumindest mit Heeschnitte an.
Speaker: Liebe Maren, deinen Freundschaftsantrag anzunehmen war die einfachste Entscheidung meines ganzen Lebens.
Speaker: Einfacher als die Wahl zwischen Nummer 86 oder Butter Chicken.
Speaker: Einfacher sogar als die Frage, ob ich mir noch einen Kaffee gönnen sollte oder ob wir halt schon zu alt sind, um nach 14 Uhr noch Kaffee zu trinken.
Speaker: Ich bin jeden einzelnen Tag dankbar, dass ich dich meine beste Freundin nennen darf.
Speaker: Dass du meins bist und dass du es auch bleibst, egal wie chaotisch mein Kopf manchmal ist.
Speaker: Weißt du, was mich traurig macht?
Speaker: Dass du so oft an dir zweifelst.
Speaker: An deinem Wert, deinem Aussehen, deinem Leben.
Speaker: Dabei sehe ich dich und denke mir jedes Mal, wie kann sie bitte nicht merken, was für ein unglaublicher Mensch sie ist.
Speaker: Du bist es wert, dass man Umwege fährt, dass man Pläne umwirft, dass man die Welt zu deinen Füßen legt.
Speaker: Wirklich.
Speaker: Und ich wünschte, du könntest dich einmal so sehen, wie ich dich sehe.
Speaker: Ich bin so unfassbar dankbar, dass du mich durch die schwersten Zeiten meines Lebens begleitet hast.
Speaker: Dass du mir nie das Gefühl gegeben hast, ich sei zu viel, obwohl ich manchmal wahrscheinlich genau das war.
Speaker: Ich liebe, dass wir beide ständig an uns arbeiten, dass wir Fehler machen, sie ausdiskutieren, wieder lachen und dadurch noch enger zusammenwachsen.
Speaker: Es ist fast so, als hätten wir unseren eigenen Freundschafts-Update-Server, auf dem wir regelmäßig Bugs fixen und neue Features freischalten.
Speaker: Excuse me, wie gut war bitte diese IT-Reference?
Speaker: Ich bin stolz auf dich.
Speaker: Ich liebe, dass du in mein Auto steigst, ohne Angst, obwohl du genau weißt, dass ich schon mal in die komplett falsche Richtung abgebogen bin.
Speaker: Ich liebe, dass du mir vertraust, mit deinen Gedanken, mit deinem Herzen.
Speaker: Dass du mich mit meinen Delulu-Phasen erträgst, meine 100 Business-Ideen anhörst und mit mir planst, als wäre jede davon das nächste große Ding.
Speaker: Auch wenn du innerlich wahrscheinlich schon Wetten abschließt, wie lang das diesmal hält.
Speaker: Ich liebe, dass du Hiro behandelst, als wäre er dein eigenes Kind.
Speaker: Dass du mir Überraschungsgetränke mitbringst, einfach weil du weißt, was mich happy macht.
Speaker: Ich liebe, dass klar ist, deine Probleme sind meine Probleme.
Speaker: Meine, deine.
Speaker: Weil wir immer nur das Beste füreinander wollen.
Speaker: Auch wenn du das mit dem deine Probleme sind meine noch ein bisschen üben musst.
Speaker: Es zerreißt mir das Herz zu sehen, wie viel Ungerechtigkeit und Schmerz du bisher ertragen musstest.
Speaker: Ich wünschte so sehr, ich hätte dir in deiner schwersten Zeit näher sein können, um dich zu halten, wenn alles zu viel wurde.
Speaker: Es tut mir unendlich leid, dass ich das nicht geschafft habe.
Speaker: Aber eines weiß ich, mit niemandem auf dieser Welt teile ich meinen Papa lieber als mit dir.
Speaker: Du bist für immer meine liebste Hummel, meine kleine Walking-Gewitterwolke, meine Sadness und ich hoffe, dass du dich nie wieder allein durch die Dunkelheit kämpfen musst.
Speaker: Du bist mein Safe Space, meine Löwenmama.
Speaker: Die Person, die ohne Zögern bei der Polizei anrufen würde, wenn ich mal was Illegales mache, weil es niemanden gibt, der Regeln so einhalten muss wie du.
Speaker: Du bist die, die mich beschützt, auch vor mir selbst.
Speaker: Und ich liebe, dass ich bei dir nie überlegen muss, ob ich zu viel bin.
Speaker: Ich darf einfach ich sein, mit all meinem Chaos, meinem ADHS-Hirn, meinen Mood-Swings und meiner großen Klappe.
Speaker: Du lässt mich nie daran zweifeln, dass ich genug bin.
Speaker: Maren, ich bin so unfassbar stolz auf dich.
Speaker: Auf alles, was du erreicht hast.
Speaker: Auf deine Stärke, deine Art, dein Herz.
Speaker: Und ich könnte das jeden Tag hundertmal sagen und es würde immer noch nicht reichen.
Speaker: Du bist meine beste Freundin.
Speaker: Mein Zuhause.
Speaker: Meine Sister from another Mister.
Speaker: Meine bessere Hälfte im Chaos.
Speaker: Und ich liebe dich unendlich.
Speaker: Ich dachte eigentlich, ich schaff das ohne Tränen vorzulesen, aber...
Speaker: Turns out, no.
Speaker: Das hat nicht so gut funktioniert.
Speaker: Ich schicke dir das auch super gerne.
Speaker: Ah, nee, du könntest dir in der Podcast-Folge immer wieder anhören.
Speaker: Ich schicke es dir aber auch gerne als Text, falls du das als Erinnerung mal wieder durchlesen musst.
Speaker: Ich lasse dir deins aufschreiben.
Speaker: Briefpapier.
Speaker: Jetzt habe ich mir sogar schon überlegt, ob wir es nicht einfach auf Briefpapier schreiben und es dann austauschen.
Speaker: Vielleicht können wir das nachträglich noch machen.
Speaker: Also das wollte ich eigentlich machen, aber das habe ich.
Speaker: so.
Speaker: Aber ich würde das auch sehr gern machen.
Speaker: Also, letzte Woche hieß unsere Folge Kross und Knackig.
Speaker: Weiß jetzt nicht, wie viel da dran war.
Speaker: Aber also die Folge heute, die finde ich schon Kross und Knackig.
Speaker: Das ist schon, oder?
Speaker: Ja, ich finde auch.
Speaker: Jetzt müssen wir uns nur einen neuen Namen überlegen, weil den hatten wir jetzt letzte Woche schon.
Speaker: Vielleicht
Speaker: waren da ja ein paar Sachen dabei, die euch inspiriert haben, eurer besten Freundin, eurer Freundin, eurer Mama, eurer Nachbarin, wem auch immer, mal wieder eine Erinnerung zukommen zu lassen, wie wichtig sie für euch sind.
Speaker: Und als kleiner Reminder, dass das für die andere Person unglaublich wertvoll ist.
Speaker: Und gut, wenn ihr so eine Person seid wie Maren, dann dauert das lange, bis ihr sowas, also sowas zu schreiben.
Speaker: Aber das Gefühl, das ihr im anderen auslöst, ist auf jeden Fall wert.
Speaker: Und das finde ich in Freundschaften so wichtig, solche Sachen zu hören.
Speaker: Weil wenn man sich selber versucht, solche Sachen zu sagen, dann kann man sowieso nicht richtig glauben.
Speaker: Zumindest nicht, wenn man so ist wie wir.
Speaker: Und man muss das einfach vom Gegenüber irgendwie hören.
Speaker: Aber ja, hatten wir am Anfang schon gesagt, irgendwie geht es im Alltag halt viel zu oft unter.
Speaker: Deswegen nutzt doch einfach die Gelegenheit und macht es auch mal mit euren Freunden.
Speaker: Ich finde vor allem ist das so ein... In romantischen Beziehungen ist das oft am Anfang so, dass man sich quasi überhäuft so mit, oh, ich bin so froh, dich kennengelernt zu haben und wie auch immer.
Speaker: Und irgendwann...
Speaker: lässt man das einfach.
Speaker: Und das finde ich super schade, weil ich finde, gerade nach einer Zeit ist es doch super wichtig, den anderen mal zu erinnern, dass das, was man hat und das, was man sich aufgebaut hat, nicht nur ist, weil es einfach Alltag geworden ist, weil es halt schon immer so war.
Speaker: Genau, weil es halt schon immer so war.
Speaker: Und ich habe auch Maren in letzter Zeit ganz oft gesagt,
Speaker: Ich wache jeden Morgen auf und ich wähle sie als meine beste Freundin.
Speaker: Es ist für mich jeden Tag eine bewusste Entscheidung für diese Person.
Speaker: Und ich bin nicht mit Maren befreundet, weil sie jetzt halt nah an mir wohnt und weil es halt jetzt convenient ist.
Speaker: das war richtig hart, durch die Zeit zu gehen, bis wir jetzt überhaupt hier sind.
Speaker: Also, so weit voneinander entfernt zu sein dann und irgendwie, wenn es dem anderen schlecht geht, nicht physisch da sein zu können.
Speaker: Und ich schätze das immer noch, jeden Tag, was wir haben.
Speaker: Und dazu fällt mir eine Situation ein am Wochenende,
Speaker: Meine Eltern haben mich besucht und Maren hat sich mit einer anderen Freundin getroffen.
Speaker: Übers Wochenende.
Speaker: How dare she?
Speaker: Und konnte nicht dabei sein, obwohl sie auch eingeladen gewesen wäre.
Speaker: Also eingeladen hört sich so an, weil es werden immer so richtig krasse Treffen.
Speaker: So ist es nicht.
Speaker: Aber meine Mama hat auf jeden Fall gesagt, ja und Maren und Luna können ja auch dazukommen.
Speaker: Und die fragen auch immer, wie es Maren geht.
Speaker: Und meine Mama hat dann auch am Sonntag gesagt, ist ja klar, dass Maren zu uns gehört.
Speaker: Dass sie immer mit dabei sein darf, wenn sie möchte.
Speaker: Und ich habe dann ganz viele Fotos bekommen, weil ich nicht dabei sein konnte.
Speaker: Von meiner Mama, nicht von mir.
Speaker: Und ich schätze das einfach...
Speaker: ungemein, jeden Tag, dass wir uns sowas aufgebaut haben.
Speaker: Und weil ich mir wünsche, dass jeder so eine Verbindung irgendwie hat zu jemandem.
Speaker: Genau das ist somit ein Grund, warum wir den Podcast gestartet haben.
Speaker: Also weil es einfach immer noch so viele Menschen gibt, die halt denken, jo, wir waren halt, wir hatten halt Glück.
Speaker: Jo, ihr hattet halt Glück, dass ihr euch getroffen habt und dass das jetzt halt so ist und dass ihr halt einfach passt wie Arsch auf Eimer.
Speaker: Und ja, wir hatten Glück, dass wir uns an, dass wir zum gleichen Zeitpunkt in der Reha waren.
Speaker: Dass wir uns am 9.12.21 kennengelernt haben.
Speaker: Also in Persona.
Speaker: Und alles, was danach kam, war kein Glück.
Speaker: Von der Nacharbeit.
Speaker: Harte Arbeit.
Speaker: Ups.
Speaker: Hat sie nicht gesagt.
Speaker: Ja, also du, also das, und seither haben wir auch so viel, ach, ich weiß nicht, ob sie mich wirklich mag und und ob das hält und was auch immer, das ist nicht, oh, jetzt habe ich die Freundin fürs Leben getroffen.
Speaker: Und so war das definitiv nicht.
Speaker: Aber ich bin froh um alles, was wir reingesteckt haben und alles, was wir immer noch jeden Tag reinstecken.
Speaker: Und bis jetzt hat es sich zumindest auch jeden Tag ausgezahlt, würde ich mal sagen.
Speaker: Ja.
Speaker: Ruf bei Snapchat-Flammen.
Speaker: 1339 nämlich.
Speaker: Es sind bald vier Jahre.
Speaker: Und...
Speaker: Auf die nächsten Fähr.
Speaker: Und die nächsten Fähr.
Speaker: Und die nächsten Fähr.
Speaker: Weil du wirst mich jetzt auch nicht mehr los.
Speaker: Du hast mir mal geschrieben, bis wir alt und senil in irgendeinem Heim sitzen.
Speaker: Also ich bin schon alt und senil weiß ich auch irgendwie vielleicht.
Speaker: Tagesformabhängig manchmal auf jeden Fall.
Speaker: Aber also ich glaube das wird so sein.
Speaker: Und es hoffentlich lange noch dauert.
Speaker: Du musst vielleicht im Alter deine Anforderungen ein bisschen runterschrauben, dass du in ein Pflegeheim kommst, das ich mir auch leisten kann.
Speaker: Wir können so ein Deal machen.
Speaker: Wir gönnen uns ein luxuriös Pflege...
Speaker: Heim, Zimmer und wir pennen da einfach zusammen miteinander im Pflegebett oder so.
Speaker: Pupsen uns nachts gegenseitig an oder was, weißt du nicht.
Speaker: Das ist eine gute Idee.
Speaker: Ich finde auch.
Speaker: Ja, und dann können wir über andere Leute lachen.
Speaker: Können wir so heimlich ausbüchsen aus dem Altenheim oder so.
Speaker: Ja, irgendwann haben wir so Fuffen.
Speaker: Nee, Snapchat gibt es irgendwann nicht mehr.
Speaker: Diese Flammen müssen aufrecht erhalten werden.
Speaker: Ja, wir müssen Snapchat dann einfach eine Nachricht schreiben.
Speaker: Hallo Leute.
Speaker: Also wir sind jetzt halt immer noch befreundet.
Speaker: Ihr könnt jetzt eure App nicht schließen.
Speaker: So wie Wein früher oder sowas.
Speaker: Das dann einfach so... Nee, geht nicht.
Speaker: Ja, so viel dazu.
Speaker: Wir hoffen, die Folge hat euch Spaß gemacht und interessiert euch und ihr konntet was mitnehmen.
Speaker: Was auch immer.
Speaker: Und wenn es nur war, dass ihr jetzt wisst, dass ich mal in die falsche Straßenseite abgebogen bin.
Speaker: Also, das muss ich jetzt doch noch kurz erzählen.
Speaker: Was heißt denn die falsche Straßenseite?
Speaker: Also, im Gegenverkehr quasi.
Speaker: Ach so, ja.
Speaker: Aha.
Speaker: Und da waren wir auf einem Roadtrip unterwegs und bei der Hochzeit von der lieben Julia.
Speaker: Genau.
Speaker: Und eigentlich haben wir nur versucht, irgendwie an einem Wochenende abends um 19 Uhr oder so, nee.
Speaker: Ja.
Speaker: Oder später.
Speaker: 20 Uhr in Bayern noch ein Eis zu bekommen.
Speaker: Und das war so schwierig.
Speaker: Weil die Läden irgendwie viel früher zumachen.
Speaker: Ich hab mich gefühlt, als wären wir im Ausland irgendwo.
Speaker: Aber normalerweise sind die Deutschen auch die Hinterwäsche, die dann irgendwie sonntags ihre Läden zumachen.
Speaker: Aber das war nicht Sonntag.
Speaker: Es war abends.
Speaker: Abends halt.
Speaker: Nach 20 Uhr.
Speaker: Und wir haben nirgends ein Eis bekommen.
Speaker: Weil alle Läden schon...
Speaker: Ich war einfach deswegen, weil ich so durch den Wind unbedingt ein Eis haben wollte.
Speaker: Ja.
Speaker: Wir haben dann auch ein Eis gekauft an der Tankstelle für 3.000 Euro, das wahrscheinlich schon ein halbes Jahr dort in der Gefriere lag.
Speaker: Aber wir haben ein Eis gekauft.
Speaker: Und zwar eine Erinnerung für immer.
Speaker: Ja.
Speaker: In dem Sinne, eine schöne Woche und bis zum nächsten Mal.
Speaker: Gruß und Kuss!
Speaker: Bye!


