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Regional, saisonal oder doch Bio?! #991

E991 · Higher Health Podcast
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209 Plays3 years ago

Was wird eigentlich unter regionalen und saisonalen Lebensmitteln verstanden? Kann ich Aufschriften, wie "aus der Region", "heimisch" oder "entstammt regionalem Anbau" Glauben schenken? Muss es denn wirklich immer BIO sein? Sind diese Produkte nicht um ein Vielfaches teuerer? 

Genau diese Fragen beantworten wir in dieser Episode. 

 

Das Rezept für die besten Apfelkuchen Pancakes und noch mehr saisonale Rezeptideen. 

Mit dieser Anleitung wird Fermentieren zum Kinderspiel. 

Saisonkalender für Gemüse

Saisonkalender für Obst

 

Du willst mehr erfahren? Schreibe eine E-Mail an: christian@christian-wenzel.com 

Mehr mr.broccoli:

 

*Affiliate Link

Disclaimer: Ich wurde von keinem der genannten Unternehmen bezahlt. Trotzdem die Markierung als "Werbung", da ich Marken und Produkte genannt habe.  Achtung: Vorliegend habe ich meine eigene Erfahrung und die von Interviewpartnern genannte. Das sind die Effekte, die ich bei mir gespürt habe. Diese können bei jedem unterschiedlich ausfallen. Natürlich kann kein Lebensmittel, keine Nahrungsergänzung oder Superfoods sowie Inspirationen aus diesem Podcast alleine für sich eine Heilwirkung erzielen oder versprechen. Die beschriebenen Erfahrungen sind keine wissenschaftlichen Erkenntnisse und keine Tatsachenbehauptungen. Sämtliche Inhalte dieser Podcast Episoden sind keine Heilaussagen und ausschließlich informativ, sie dienen keinesfalls als Ersatz für eine ärztliche Behandlung.

Recommended
Transcript

Einleitung und Überblick über den veganen Podcast

00:00:06
Speaker
Herzlich willkommen beim VEGAN Podcast, deinem Podcast mit den aktuellen Trends und News zu den Themen Gesundheit, Fitness und vegane Ernährung. Was kann ich im Winter, vor allem im Februar an regionalem Gemüse überhaupt noch essen?
00:00:28
Speaker
Und worauf muss ich achten beim Einkauf?
00:00:32
Speaker
Es gibt so viele Siegel, ich kenne mich echt nicht mehr aus. Ja, das sind Fragen, die sich immer mehr Menschen stellen und mit denen Menschen auch zu mir kommen. Und diesen Fragen, denen gehen wir heute mal nach.

Regionale und saisonale Gemüseoptionen im Februar

00:00:48
Speaker
Wir erklären dir ganz genau, welches regionale und saisonale Gemüse und auch Obst du essen kannst und worauf du beim Einkauf achten kannst. Die liebe Patricia nimmt dich heute mit an die Hand.
00:00:59
Speaker
Ich erzähle dir ganz ganz viel über diese Geschichten und ich wünsche dir ganz ganz viel Spaß dabei. Dein Mr. Broccoli.
00:01:09
Speaker
Regional, saisonal oder doch bio? Betritt man derzeit einen Supermarkt, wird man von dem riesigen Angebot beinahe erschlagen. Sowas wie Jahreszeiten scheinen nicht zu existieren. Im Einkaufswagen landen so gerne mal Produkte aus der ganzen Welt. Diesen Luxus leisten wir uns allerdings auf Kosten der Umwelt.

Herausforderungen beim nachhaltigen Einkaufen

00:01:27
Speaker
Wenn man sich nun also den eigenen Anspruch setzt, nicht nur möglichst gesund, sondern auch nachhaltig einzukaufen, kann der Einkauf zu ziemlichen Herausforderungen werden.
00:01:36
Speaker
Immer mehr Menschen legen Wert auf regionale, saisonale sowie ökologisch erzeugte Lebensmittel. Sie betreten den Laden mit den besten Intentionen und wollen die richtige Entscheidung für ihre Gesundheit und auch der unseres Planeten treffen. Diesen Trend hat jedoch auch die Lebensmittelindustrie erkannt und prompt reagiert.

Verwirrung durch Bio- und Eco-Labels

00:01:53
Speaker
Nun wird sogar auf unverarbeiteten Lebensmitteln wie Obst und Gemüse mit Slogans wie entstand lokalem Anbau, nachhaltige Erzeugung oder direkt aus der Umgebung geworden.
00:02:03
Speaker
Auch die neuen zahlreichen Bio- und Ökosiegel verwirren eher, als dass sie Klarheit über die Herkunft der Lebensmittel verschaffen. Noch unübersichtlicher wird es bei der Kennzeichnung von Produkten mit längeren Zutatenlisten, dem sogenannten Convenience-Food. Aus gesundheitlichen Aspekten solltest du diese zwar eh eher meiden, aber dennoch sollte auch hier klar nachvollziehbar sein, woher die Lebensmittel tatsächlich stammen.
00:02:27
Speaker
Die HändlerInnen versprechen sich durch diese, ja, man kann sagen, neue Marketingmasche, mehr Profit, da wir Kundinnen für Produkte, die entsprechend höheren Standards gerecht zu werden scheinen, auch bereit sein, mehr Geld zu investieren. In dieser Folge erfährst du, warum du regionale, saisonale sowie ökologisch erzeugte Lebensmittel wählen solltest und nicht auf die irreführenden Tricks zahlreicher HändlerInnen reinfällst.
00:02:50
Speaker
Zuerst kläre ich dich darüber auf, was unter den Bezeichnungen eigentlich zu verstehen ist. Beginnen wir mit dem Begriff der Saisonalität. Anders als die frische Abteilung unserer Supermärkte vermuten lässt, ist der Anbau vieler Lebensmittel ja nicht ganzjährig möglich.

Bedeutung von regionalem und saisonalem Einkauf

00:03:04
Speaker
Unter saisonale Produkte fallen also Lebensmittel, die von der Jahreszeit vorgegeben angebaut werden können.
00:03:10
Speaker
So können wir zum Beispiel in den warmen Sommermonaten die süßen Brombeeren von den Sträuchern pflücken und uns im Winter auf einen leckeren, wärmenden Salat mit knackigen Wurzeln und Knollengemüse freuen. Also die Jahreszeiten geben uns quasi vor, was auf unseren Tellern schlussendlich landet. Nun kommen wir zur Regionalität. Wenn du deinen Einkauf auf regionale Produkte beschränkst, kaufst du automatisch auf saisonal ein.
00:03:32
Speaker
Also gemeint sind alle frischen Lebensmittel, welche in deiner naheliegenden Umgebung wachsen, reif geerntet und direkt verkauft werden. Du siehst, eigentlich gar nicht so schwer. Nun kommt allerdings der Knackpunkt, denn der Begriff Region ist gesetzlich gar nicht geschützt.
00:03:48
Speaker
Es gibt den nach keinen festgelegten Umkreis, in dem das Produkt geerntet, gelagert und weiterverarbeitet werden muss. So haben diese verschiedenen Siegel, Label und Marken sehr unterschiedliche Standards. Mit der Einführung des sogenannten Regionalfensters im Jahr 2014 sollte der Verbrauchertäuschung eigentlich ein Ende gesetzt werden.
00:04:06
Speaker
Da dieses Siegel jedoch freiwillig ist, werden wir weiterhin in die Irre geführt. Regional kann er noch gut und gerne mal mehrere Bundesländer

Vorteile der biologischen Landwirtschaft

00:04:14
Speaker
meinen. Der bekannte bayerische Saftersteller Granini vergroß mit dem Schriftzug heimische Früchte. Wobei diese überhaupt nicht aus Bayern, sondern aus ganz Deutschland, Österreich und sogar Mitte Amerika stammen. Typischer Fall von Verbrauchertäuschung.
00:04:27
Speaker
Was bedeutet eigentlich biologisch angebaut? Bio ist absolut kein Trend mehr, sondern mittlerweile fester Bestandteil in Discounterketten wie Netto oder Lidl. Beim Anbau und auch der Herstellung kommen keine künstlichen Zusatzstoffe zum Einsatz. Es dürfen auch weder chemische Pestizide noch Düngemittel verwendet werden. So können nicht nur Böden, das Grundwasser und die Atemvielfalt geschützt werden, sondern der Konsum wirkt sich auch positiv auf deine Gesundheit aus.
00:04:53
Speaker
Warum solltest du überhaupt auf Regionalität, Saisonalität und das Bio-Siegel achten? Naja, was ziemlich auf der Hand liegt, ist, dass Lebensmittel, die in deiner direkten Umgebung angebaut werden, deutlich kürzere Transportwege haben, wodurch das allgemeine Transportaufkommen reduziert und große Mengen an CO2-Emissionen eingespart werden können. Des Weiteren stärkst du die regionale Wirtschaft. Vor allem, wenn du deine Lebensmittel von kleinen, bei dir ansässigen Bauernhöfen beziehst, förderst du regionale Arbeitsplätze.
00:05:20
Speaker
Deutsche Kleinbauern kämpfen nämlich gerade ums Überleben. In Zeiten, in denen bei knapp 40

Warum lokale Produkte wählen?

00:05:26
Speaker
Prozent des EU-Budgets, das sind ca. 55 Milliarden Euro pro Jahr, in die Agrarpolitik fließen, werden damit leider hauptsächlich Großgrundbesitzer und Agrarkonzerne bezuschusst. Für die kleinen Betriebe bleibt da schon mal nichts mehr übrig.
00:05:40
Speaker
Das hat zur Folge, dass 30% aller Betriebe in der EU im Jahr 2019 Aufgaben. Erdbeeren wie auch andere Obst- und Gemüsesorten entfalten ihr volles Aroma jedoch erst, wenn sie komplett ausgereift sind. Nichts geht über die saftigen, knackigen roten Äpfel frisch vom Bau meiner Oma. Da kann der Pink Lady die seine Apfel überhaupt nicht mithalten.
00:06:00
Speaker
Sein scheinbar makelloses Aussehen verdankte nämlich nur dem Einsatz von chemischen Spritzmitteln. Und die langen Transportwege von teilweise Südamerika wirken sich auch nicht gerade positiv auf seine Klimabilanz aus.

Vorteile von saisonalen Lebensmitteln

00:06:14
Speaker
Es gilt nicht nur, je intensiver die Farbe, umso besser der Geschmack, sondern auch umso höher der Nährstoffgehalt. Denn durch das Sonnenlicht und die guten Böden entwickeln die Pflanzen erst ihren Nährstoffgehalt. Umso länger das Sonnenbad also ausfällt, umso höher ist auch ihr Gehalt an Antioxidantien.
00:06:30
Speaker
Und wer behauptet, er könne sich Bioprodukte nicht leisten, liegt damit nicht ganz richtig. Betrachten wir ja mehr die Preisentwicklung von Erdbeeren. Den kann ja nun wirklich niemand widerstehen, abhängig von der Jahreszeit. Mit Beginn des Verkaufs im Mai gibt es noch recht wenig Ware. Jedoch eine große Nachfrage, was den hohen Preis erklärt. Ein Kilogramm kosten dann stolzer 8,10 Euro.
00:06:52
Speaker
Im April sinkt der Preis dann schon auf 7,15 Euro und im Juni, also gegen Ende der Saison, wenn viele die roten Früchte schon wieder satt haben, fällt er weiter auf nur noch 6 Euro pro Kilo. Du siehst, wenn es einen Überhang von Lebensmitteln gibt, kannst du relativ viel Geld sparen. Bei saisonalen und auch regionalen Produkten handelt es sich stets um frische Lebensmittel. Du bist also gezwungen, selber den Kochlöffel zu schwingen. Studien zeigten, dass Menschen, die selber kochen, gesünder leben und weniger Extra-Kilos auf die Waage bringen.
00:07:20
Speaker
So hast du nämlich die Kontrolle darüber, was du isst und auch welche Inhaltsstoffe du zu dir nimmst. Außerdem steigert Kochen das Wohlbefinden und wenn die ganze Familie dabei hilft, nur umso besser. Also, du verzichtest meist nicht nur auf unnötigen Verpackungsmüll, sondern schon so auch noch die Umwelt, da die Lebensmittel ohne den Gebrauch von Pestiziden und gentechnischen Modifikationen wachsen.
00:07:41
Speaker
Importe aus dem Ausland werden teilweise unreif geerntet und während des Transportes in speziellen Schiffscontainern einer Ethylenbegasung ausgesetzt, wodurch sie erst künstlich nachreifen. Natürlich ist da gar nichts. Auch die im Winter in speziell beheizten Gewächshäusern gezüchteten Tomaten oder Erdbeeren sind keine gute Wahl, da ihr CO2-Abdruck das Fünffache des Normalen beträgt.
00:08:03
Speaker
Unser Körper orientiert sich immer an Zyklen, sei es der Tag-Nacht-Rhythmus oder etablierte Gewohnheiten. Auch an die saisonale Abwechslung in der Ernährung ist er angepasst und braucht diese, um langfristig gesund zu bleiben. Im Frühling benötigt er frisches Blattgrün, um die über die Wintermonate angestauten Giftstoffe auszuschwemmen und die Wohlfühlfunde zu verlieren. Im Sommer ist er aufgrund der hohen Temperaturen auf die Zufuhr von extra viel Flüssigkeit angewiesen, weshalb sich Beeren, Gurken oder Wassermelonen sehr gut anbieten.
00:08:33
Speaker
Und im Herbst versorgt dich der Abfüll mit ausreichend Vitaminen für die anstehende, dunkle Jahreszeit. Auf den ersten Blick scheint es, als würdest du dich in deiner Lebensmittelauswahl einschränken. Jedoch kannst du mit saisonalen Produkten für viel mehr Abwechslung sorgen. Du entdeckst neue oder in Vergessenheit geratene Lebensmittel wie die Pastinake oder den Spitzkohl wieder und zauberst neue Gerichte. Je bunter und vielfältiger dein Speiseplan auswählt, desto gesünder lebst du. Was kannst du jetzt also tun?
00:09:01
Speaker
1. Trau nicht blindlings allen Siegeln und Aufschriften. Es gilt, bedenkenlos zugreifen kannst du bei Produkten, die mit dem sechseckigen Bio, Bioland oder dem Demetersiegel

Wie man sich von irreführenden Labels nicht täuschen lässt

00:09:11
Speaker
versehen wurden. 2. Beim Gemüse und auch beim Obst gilt, achte auf den Saisonkalender. Der hilft dir dabei, saisonale und regionale Produkte besser zu erkennen. Das heißt, während der warmen Jahreszeit dürfen es gerne Gurken, Tomaten oder frische Erdbeeren sein. Im Winter dagegen eher Rucola und Grünkohl.
00:09:30
Speaker
Oder gib doch einfach mal Bio-Bauenhof in die Suchmaschine deines Vertrauens und statte einer dieser Adressen einen Besuch ab. So kannst du sicherstellen, dass die Lebensmittel wirklich lokal angebohrt worden sind. Denn die Produkte von Bauern um die Ecke sind oftmals nicht von minderer Qualität, nur weil nicht Bio draufsteht.
00:09:47
Speaker
Sie können sich meist das Siegel einfach aufgrund des hohen Preises nicht leisten. Also frag doch einfach mal nach, wie die Lebensmittel angebaut werden und ob Spritzmittel zum Einsatz kommen. Auch Wochenmärkte sind eine super Option, um qualitativ hochwertige Produkte zu erhalten. Eine weitere Möglichkeit wäre auch ein Abonnement, eine Abokiste.
00:10:05
Speaker
Es heißt nicht umsonst, Sharing is Caring. Es gibt immer mehr Foodsharing-Gruppen, vielleicht auch in deiner Nähe. Lebensmittel, die nicht mehr verkauft werden können, werden dann von sogenannten Foodsharern, von Betrieben oder Privatleuten abgeholt und umsonst oder vergünstigt weitergegeben. Auf foodsharing.de kannst du deine überschüssigen Lebensmittel teilen oder selber von Betrieben retten.
00:10:26
Speaker
Auch bieten zahlreiche Märkte und Bäckereien ihre ausrangierten Lebensmittel, die sonst unnötigerweise im Müll landen würden, zu vergünstigten Preisen an. Apps wie Too Good to Go, Zu Gut für die Tonne oder Crowd Farming sind hierfür sehr gut geeignet. Konsumiere bewusst und genieße. Niemand sagt, du müsstest von nun an komplett auf deine Lieblingsschokolade oder eine leckere Guacamole verzichten.
00:10:48
Speaker
Aber ich sag dir, wenn diese nur noch ab und an auf deinem Speiseplan steht, steigert das deine Vorfreude nur umso mehr. Wenn du da noch langsam und bewusst bist, fördert das nicht nur den Genuss, sondern auch das Sättigungsempfinden. Nun zum radikalsten Weg. Bau ab jetzt ganz einfach selbst dein Obst und Gemüse an.
00:11:06
Speaker
Das ist wie einkaufen, nur ohne bezahlen zu müssen. Kleiner Scherz, das ist wohl nur für die wenigsten von uns umsetzbar. Aber natürlich könnten wir selbst auf einem kleinen Balkon ein paar eigene Erdbeeren oder verschiedene Gemüsesorten anpflanzen. Mittlerweile gibt es ja auch schon für den Innenbereich clevere Pflanzsysteme wie den Greeny Garden, die sogar Menschen ohne Gründarm und wenig Platz ein wahres Nährstoffparadies bieten.
00:11:28
Speaker
So, jetzt noch eine Frage an dich.

Saisonale Lebensmittel im Februar und Rezeptvorschläge

00:11:30
Speaker
Welche Lebensmittel haben denn jetzt im noch recht eisigen und dunklen Februar eigentlich Saison? Kurze Bedenkzeit? Also, an Obst kannst du gerne zu Sorten mit langen Lagerungszeiten wie Quitten, Äpfeln oder Böhnen greifen. In die Show Notes habe ich dir das Rezept zu den leckersten Apfelkuchen Pancakes verlinkt. Musst du unbedingt ausprobieren.
00:11:49
Speaker
Seasonale Gemüsesorten sind unter anderem Chicoré, Chinakohl, Feldsalat, Kursorten wie Grün, Rosen, Spitz, Weiß oder Rotkohl, Karotten, Kartoffeln, Pastinake, Rote Beete, Schwarzwurzel, Würsing, Zwiebeln oder Steckrüben. Du siehst, obwohl der Februar die geringsten Ernten hervorbringt, bietet er dennoch eine große Vielfalt an Obst- und Gemüsesorten.
00:12:12
Speaker
Zusätzlich könntest du deinen Speiseplan durch eingekochtes, eingelegtes, tiefgefrorenes oder fermentiertes bereichern. Warum vor allem fermentierte Lebensmittel so gesund sind und wie du es ganz einfach selbst machen kannst, erfährst du in den Show Notes. Auch Winterpilze wie Austernseitlinge, der Hollunderschwamm oder Sampfußrüblinge oder erste Wildkräuter wie Brennnesseln, Spitzwegerich oder Vogelmiere kannst du schon jetzt sammeln. Challenge dich doch gerne einmal selbst und versuche ausschließlich mit saisonalen Produkten deine Rezepte zuzubereiten.
00:12:42
Speaker
Teile deine Erfahrungen gerne via Insta oder Mail. Schau für noch mehr Rezeptideen auf dem Mr. Broccoli Instagram Profil vorbei oder auf YouTube. Den Link findest du in den Show Notes.

Klarere Kennzeichnung und Verbraucherbewusstsein

00:12:52
Speaker
Als Faustwurmel kannst du dir merken, bei Obst und Gemüse solltest du eher auf Regionalität sowie Saisonalität achten. Natürlich wäre ein biologischer Anbau auch noch wünschenswert. Bei tierischen oder Getreideprodukten solltest du jedoch eher zur Bio-Variante greifen.
00:13:07
Speaker
Die Deklaration der Lebensmittel ist derzeit noch ziemlich undurchsichtig. Die Händlerinnen tricksen ziemlich arg. Ich meine, es kann weder von dir noch von mir erwartet werden, vor allem jeden Kauf zu überprüfen, wo denn das Lebensmittel tatsächlich herkommt und ob es wirklich vergehandelt wurde.
00:13:24
Speaker
Ich sehe es da als Aufgabe der Politik, klare, einheitliche Regelungen bezüglich der Kennzeichnung ökologisch erzeugter Lebensmittel festzulegen und VerbraucherInnen-Täuschungen entsprechend zu ahnden. Solange dies jedoch nicht erfolgt, sind wir gefragt. Mit jedem Produkt, das in unsere Einkaufstasche wandert, treffen wir eine Entscheidung, denn die Nachfrage regelt das Angebot. Und wenn weniger Menschen zum Flugobst greifen, wird es dieses bald seltener geben.
00:13:49
Speaker
Verfalle jedoch nicht in einen Extrem. Gesunde Ernährung sollte auch weiterhin Spaß machen und keinesfalls solltest du dir Lebensmittel, die du gerne magst, dauerhaft verbieten. Restriktionen sind niemals nachhaltig und machen weder dich noch den Planeten gesünder. Es geht hier nicht um Perfektion.

Abschluss und Abonnementsaufruf

00:14:05
Speaker
Ein komplett nachhaltiger Einkauf ist für die wenigsten von uns möglich.
00:14:09
Speaker
und soll auch gar nicht das Ziel sein. Viel entscheidender ist ein Bewusstsein zu schaffen und auch sein Umfeld über die Auswirkungen ihrer Kaufentscheidungen zu informieren. Denn allein dein Verzicht auf Avocados und Flugobst kann die Welt auch nicht retten. Ich hoffe dir hat die heutige Episode gefallen. Um ja nicht die neuesten News und Trends rund um Gesundheit, vegane Ernährung und Fitness zu verpassen, schalte jeden Donnerstag und Sonntag ein. Es warten spannende Solo-Episoden und Interviews auf dich.
00:14:38
Speaker
Abonniere uns auch auf iTunes, Apple Podcasts, Spotify, Google Podcasts oder einem anderen Anbieter deiner Wahl und lass gerne eine Bewertung da. Die zugehörigen Links findest du in den Show notes. Teile den Podcast auch gerne mit deinen Liebsten, damit auch sie zukünftig ihrer Gesundheit wieder mehr Beachtung schenken.
00:14:57
Speaker
Vielen lieben Dank und einen wunderschönen Tag wünscht ihr das ganze VeganAthletes und Mr. Broccoli Team. Aber Achtung als kleiner Reminder, die Inhalte dienen lediglich rein informativen Zwecken und ersetzen keinen Arztbesuch. Solltest du körperliche Leiden haben oder an einer ernsten Krankheit leiden, wende dich bitte immer an einen Arzt.