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Reif für eine Plauderstunde mit C.R. Rodenwald

Reif für die Felseninsel
Reif für die Felseninsel

311 plays · Oct 15, 2025

Dieses Mal dürfen wir einen ganz besonderen Gast auf der Felseninsel begrüßen: C.R. Rodenwald, den Autor der Biografie von Heikedine Körting, der Königin der Hörspiele. Wie war die Zusammenarbeit mit dieser beeindruckenden Frau? Wie kam es überhaupt zur Biografie? Das und viel mehr haben wir ihn gefragt. Wusstet ihr, dass es zur Folge 10 „im Nebel“ noch etwas gibt, was vermutlich nicht viele wissen? außerdem erfahrt ihr, warum gerade für Franzi diese Biografie mit einem der wohl schönsten und emotionalsten Lebensereignisse verknüpft ist. Viel Spaß mit unserer neuen Folge! Social Media: Instagram [https://www.instagram.com/reif_fuer_die_felseninsel/] Discord [https://discord.gg/ErC7VFZFmv] YouTube [https://youtube.com/@DirkMansbartDieCouchfesseln?si=ROzjk792BSzdxS59] Speakpipe [https://www.speakpipe.com/Felseninsel] felseninsel-reisen@gmx.de Reif für die Felseninsel ist ein privates Hobbyprojekt und wird von Die Couchfesseln [https://open.spotify.com/show/57o3wqKBNHY9nNx6xhEctG?si=a009947a1b804b8f] produziert. Wir stehen in keinerlei Zusammenhang mit EUROPA, BBC oder anderen Rechteinhabern von die 5 Freunde. Vielen Dank an unsere Station Voice MARIO WOLF [https://www.instagram.com/mario.wolf.sprecher?utm_source=ig_web_button_share_sheet&igsh=MTdqeGx0a2psbGMzcQ==] und an STEFAN LOSKE [http://globetrotter-comic.de/] für das tolle Artwork! Musik von MusicFox, Lizenz liegt vor; Soundeffekte von Pixabay Vielen Dank fürs Hören und bis zum nächsten Mal!

Transcript

Speaker: Reif für die Felseninsel.

Speaker: Moritz, Franzi und Dirk nehmen euch auf der DMF Blyton mit auf eine nostalgische Reise zur Felseninsel.

Speaker: Dort rekapitulieren sie die Abenteuer von Julian, Dick, Anne, George und Timmy, dem Hund, und vergleichen die Hörspiele mit den Serien, Filmen und der Buchvorlage.

Speaker: Nehmt eure Reisetabletten, schnallt die Rettungsweste fest und macht euch bereit für eine neue Episode des ersten deutschsprachigen Fünf-Freunde-Podcasts.

Speaker: Ja, hallo und herzlich willkommen zu einer nicht neuen Folge, sondern einer Zwischenfolge, so einem kleinen Special von Reif für die Felseninsel, denn die Franzi hatte einige Fragen oder Redebedarf, wie sie gesagt hat und von daher dürfen Franzi und ich heute Christian Hodenwald begrüßen, den Autoren vom Buch Franzi sagt, du bist...

Speaker: Heike Dine Körting, die Königin der Hörspiele.

Speaker: Hallo erstmal, bevor wir... Hallo Christian.

Speaker: Hallo ihr zwei.

Speaker: Klappt ja super unkompliziert mit dir.

Speaker: Mit anderen Interviewgästen dauert das deutlich länger, da irgendwas zusammenzukriegen.

Speaker: Was heißt Interview und Gesprächsgäste, wollen wir es einfach mal so sagen.

Speaker: Ja, ich habe mich ja quasi selbst eingeladen.

Speaker: Ich saß da so im Sommerurlaub.

Speaker: an der Ostsee und hörte eure August-Folge und habe dann gemerkt, dass ihr da einfach über das Buch geschnackt habt, das Hygiene-Körting ich geschrieben habe und auch in der Folge davor.

Speaker: Und da dachte ich mir, hey, ich schreibe euch einfach mal an, weil ihr immer gesagt habt, da hat man schon irgendwo Redenbedarf über einige Dinge oder man will vielleicht was vertiefen.

Speaker: Da dachte ich mir, das ist doch eine super Sache, wenn man da einfach mal Kontakt auf den Bekannten, uns ja schon von früher,

Speaker: Ja, wir kennen uns ja schon ein bisschen länger aus der vorletzten Hörspielcon.

Speaker: Leider warst du dieses Jahr nicht dabei.

Speaker: Das wäre toll gewesen.

Speaker: Wäre auch ein perfekter Zeitpunkt gewesen, mit deinem neuen Buch da anzukommen.

Speaker: Tatsächlich, ja.

Speaker: Das hat sich aber überschnitten, ne?

Speaker: Ja, also es war eigentlich geplant, dass Frau Körtin und ich als Überraschungsgäste zur Direct-Release-Party da in Bremen sind.

Speaker: Und es da so eine Art Pre-Sale gibt von dem Buch mit Autogrammstunden und alles Mögliche.

Speaker: Und dann wurde es ja leider kurzfristig abgesagt.

Speaker: War sehr schade, hat natürlich keiner mit Absicht gemacht, sowas abzusagen und wird ja vielleicht auch nachgeholt.

Speaker: Also die Veranstaltung auf jeden Fall nachgeholt, ob quasi die Überraschung und so weiter auch nachgeholt wird, keine Ahnung.

Speaker: Da haben wir nämlich auch so ein bisschen im Insgeheim darauf spekuliert, dass du vielleicht kommst.

Speaker: Da hätte ich noch weniger Zeit gehabt, es waren ja super Gäste da.

Speaker: Ja, also es ist auch toll, dass Thomas Birke also diese Messe macht, auch wenn die so ein bisschen am Arsch der Welt ist.

Speaker: Sagen die anderen, die von da drüben kommen, aber genau umgekehrt.

Speaker: Die freuen sich, dass das alles so in der Nähe ist.

Speaker: Ja, aber trotzdem, Nidderau ist ja schon ein esoterischer Ort.

Speaker: Also es gibt Leute, die sagen, mach doch wenigstens Hanau.

Speaker: Aber dann ist es auch wieder konsequent, wenn man dann sagt, man zieht dann sein Heimspiel durch, wenn man einfach für seinen Ort noch was Gutes tun möchte.

Speaker: Ist schon toll.

Speaker: Ich fand halt eben auch die Hörmisch in Hannover, die fand ich legendär, auch weil die einfach so, da konnte man gut auch, also ich finde, da konnte man von vielen Bereichen hin und generell ist das Thema Hörspiel ja in

Speaker: wärst du in Norddeutschland ja präsenter als... Ja, leider.

Speaker: Das kommt mir zu, es kommt zum Schade.

Speaker: Es ist sehr, sehr schade mir gegenüber.

Speaker: Ich bin ja aus der Gegend von Nürnberg und es war meine allererste Con, wo ich jetzt war.

Speaker: Und das ist immer echt ärgerlich, wenn man da irgendwie eine halbe Weltreise machen muss.

Speaker: Und ich hätte es auch schön gefunden, wenn es in einer größeren Stadt gewesen wäre.

Speaker: Aber ich glaube, da liegt es auch wieder daran, eine Halle zu finden und Kosten und sonst was.

Speaker: Ich glaube, in größeren Hallen ist es ein bisschen...

Speaker: Aber sie versuchen es, soweit ich weiß.

Speaker: Ja, also auf jeden Fall schön.

Speaker: Aber es ist halt eben auch mit Süddeutschland schwierig.

Speaker: Also ich glaube auch mit den Drei-Frage-Zeichen-Events ist es auch immer in Süddeutschland ein bisschen schwieriger.

Speaker: Also ich war jetzt letztens in Leipzig auf der Record-Release-Party zur Folge 234.

Speaker: Und du fährst halt drei Stunden nach Leipzig.

Speaker: Aber war das voll?

Speaker: Ja, es war schon voll.

Speaker: Also es war ja im Felsenkeller war das.

Speaker: Kennst du den Felsenkeller?

Speaker: Ich kenne auch den Buskeller.

Speaker: Ja, nee, also der war relativ voll.

Speaker: Und wir sind auch recht spät gekommen, also gerade pünktlich, weil wir um halb vier nach der Arbeit los mussten.

Speaker: Und dann überlegst du es dir halt, ob du für eine anderthalb Stunden Folge oder zwei Stunden, die machen dann noch Zusatzprogramm, dahin fährst.

Speaker: Aber es ist also überhaupt schön, dass es überhaupt im Osten auch jetzt mittlerweile Veranstaltungen gibt, weil am Anfang...

Speaker: Als die drei Fragezeichen-Sprecher das erste Mal geturzt sind, da gab es so diesen einen Auftritt in Jena, wo fast keiner gekommen ist.

Speaker: Aber das war ja, weil die damit nicht groß geworden sind.

Speaker: Genau.

Speaker: Und ich sage immer, die in Bayern, die sind halt eben ein bisschen Pumuckl verseucht.

Speaker: Die haben halt eben mehr Pumuckl geguckt, gehört und da mussten immer mehr draußen spielen, bayerische Kinder.

Speaker: Die waren dann nicht zu Hause, weil das Wetter dann vielleicht ein bisschen besser war auf dem Feld, helfen.

Speaker: im Bauernhof und dann keine Ahnung was.

Speaker: Ich sehe das ja auch zum Beispiel, wenn ich so in meinem Instagram-Account so in die Daten gucke, dann ist da München schon abgeschlagen auch.

Speaker: Also immer noch in den Top Ten von den Städten, wo meine Follower so sind.

Speaker: Aber hat man dann Berlin, Hamburg und dann hat man schon solche Sachen wie Köln.

Speaker: Natürlich, weil ich Werder-Fan bin, ist Bremen, ein bisschen weiter oben über SSP und so.

Speaker: Aber da wundert mich auch, dass da quasi in Köln doppelt so viele Follower sind als in München.

Speaker: Weiß nicht, München ist ja jetzt auch nicht die kleinste Stadt.

Speaker: München ist ja auch wegen der örtlichen Nähe wahrscheinlich eher TKKG-Bastion.

Speaker: Das glaube ich nicht.

Speaker: Nee, nee.

Speaker: Ich glaube, das hängt einfach damit zusammen, dass diese Hörspielkultur, dass die immer ihr eigenes Ding gedreht haben.

Speaker: Also dass so Europa sehr stark als NDR oder WDR, also gerade NDR-Sache so wahrgenommen worden ist mit den ganzen Hamburger Dialekten.

Speaker: Und die in Bayern immer schon so ein bisschen eigenes Ding drauf waren.

Speaker: Die hatten ja auch diese Abendschau anstatt der Tagesschau.

Speaker: Man hat ja eh das Gefühl, die Hörspielszene will irgendwie klein bleiben oder wollte das lange Zeit.

Speaker: Da kommst du nicht so leicht rein, wenn du nicht irgendwie

Speaker: Connection zu Leuten hast.

Speaker: Glaube ich zumindest.

Speaker: Oder war es zumindest so, jetzt wird es auch ein bisschen besser wahrscheinlich.

Speaker: Da kann ich jetzt wenig zu sagen.

Speaker: Das weiß ich nicht, aber es ist ja mal ein Eindruck dazu, dass es halt so, wir sind das Völkchen und ihr kommt da jetzt nicht so einfach durch.

Speaker: Das Phänomen hast du ja eigentlich immer, dass wenn sowas undergroundmäßig unterwegs ist und wenn das dann mainstreamig wird, dass dann viele dann so abspringen, sagen das nicht mehr so, dass sie früher...

Speaker: So nahbar, ich meine, das kenne ich auch so aus von Bands, die ich so höre.

Speaker: Obwohl ich ja jedem auch den Erfolg gönne, wenn das eine breite Wirkung hat.

Speaker: Aber ich meine, das werden wir nicht mehr beeinflussen können.

Speaker: Das stimmt.

Speaker: Vielleicht auch ein bisschen.

Speaker: Ja, also ich denke mal, beim nächsten Mal bin ich wieder mit dabei.

Speaker: Weil ich es auch die beiden mal toll gefunden habe, hatten wir uns auch kennengelernt, Dirk.

Speaker: Ja, wir auch übrigens.

Speaker: Also da können wir zusammen runterfahren.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Vielleicht sind wir ja schon mal zusammen Bus gefahren, wer weiß.

Speaker: Naja, ich bin ja selten, du bist ja bei Berliner.

Speaker: Genau, eingemeint als Spandauer, Spandanien, da fährst du ja nicht, du fährst ja im Südwesten, Stecklitz und so.

Speaker: Nein, gar nicht mehr.

Speaker: Ich bin seit Februar, habe ich die Segel gestrichen.

Speaker: Ich habe gesagt, angespuckt werden und beschimpft werden und bedroht werden, ist nicht so mein Tagesziel.

Speaker: Auch in Stecklitz?

Speaker: Ja, auch da.

Speaker: Und jetzt fahre ich Nightliner.

Speaker: Das heißt, ich fahre Tourbusse für Bands.

Speaker: Oh, das ist auch gut.

Speaker: Ja, das ist richtig spannend.

Speaker: Ich bin auf Festivals ohne Ende, Konzerte hin und her.

Speaker: Das finde ich spannend.

Speaker: Ich war letztens bei so einer Dachparty von der GEMA.

Speaker: Da waren auch ganz viele wilde Leute.

Speaker: Sehr spannend, obwohl die alle aus den Genres kamen, wo ich überhaupt nicht bewandert war.

Speaker: Ich höre eher Rock-Metal und so Zeugs.

Speaker: Nee, war auch cool, aber lass uns am besten zu einem eigentlichen Thema kommen.

Speaker: Ich würde mal anfangen, wollte ich gerade sagen.

Speaker: Ich bremse euch mal ein bisschen aus.

Speaker: Ich muss ja sagen, ich habe im Urlaub dein Buch gelesen bzw.

Speaker: gehört.

Speaker: Ich habe es mir auch als Print bestellt, weil ich dachte, das musst du im Regal haben, auch wenn ich damit nichts anfangen kann.

Speaker: Ich sehe es ja nicht.

Speaker: Haha.

Speaker: Dann habe ich das im Urlaub gelesen und das war eine tolle Lektüre, muss ich sagen, im Urlaub.

Speaker: Das kann man vorweg mal sagen.

Speaker: Und dann dachte ich, das war längst mal Zeit, dass jemand ein Buch schreibt.

Speaker: Also über diese Frau meine ich jetzt, nicht nur allgemein.

Speaker: Wie kam es dazu?

Speaker: Du hast ja andere Bücher schon geschrieben und die Tanginia, Frau Körting auch.

Speaker: Aber wie kam es dazu, dass du gesagt hast, die Frau braucht eine Bio.

Speaker: Warum?

Speaker: Ja, dieses Gefühl hat sich so langsam einmählich aufgebaut in mir.

Speaker: Das kam bei der Recherche zu Die Welt der Hörspiele, wo es ja um die drei Fragezeichen ging und sie dann auch so ein bisschen am Rand.

Speaker: Da habe ich schon gemerkt, dass sie unfassbarer Mensch ist oder dass man das ja alles nicht in so ein Drei-Frage-Zeichen-Buch aufnehmen könnte.

Speaker: Und sie ist auch so unfassbar engagiert und hatte sie dann während des Schreibens, dann kurz danach, das weiß ich gar nicht mehr,

Speaker: beim Bundespräsidenten eine Ordensanregung gemacht, dass man sie mal das Bundesverdienstkreuz bekommen sollte.

Speaker: Weil ich schon einfach gemerkt habe, da ist so viel, über das sie nicht redet.

Speaker: Und sie hält da immer total den Ball flach und denkt, sie ist überhaupt nichts Besonderes.

Speaker: Also sie denkt immer, sie ist überhaupt nicht besonders.

Speaker: Und andere machen doch viel mehr.

Speaker: Aber ich finde, sie ist schon auch wirklich...

Speaker: toller Mensch.

Speaker: Das Beispiel, dass sie so positiv ist.

Speaker: Also sie ist wirklich jemand, man manchmal wisst ihr auch als Nightliner-Fahrer vom Benz erleben, dass die Leute auch in der Form vielleicht ein bisschen anders sind, aber Frau Körting ist wahrscheinlich noch toller, wie man sich das überhaupt vorstellen kann.

Speaker: Also ich habe so oft jetzt mit ihr zu tun gehabt, aber ich habe da gar keinen Pferdefuß entdecken können irgendwo und sie hat so eine absolut positive Energie und möchte auch von dieser positiven Energie immer an andere das weitergeben.

Speaker: Und irgendwann hatte ich sie angestiegen und habe gemeint, ja, sie braucht doch mal eine Biografie und das wäre doch toll und sie soll daran denken, dass sie doch in zwei, drei Jahren 80 werden würden, dass es doch ein toller Anlass ist.

Speaker: Und da meinte sie, ja, also ich kann sowas auf gar keinen Fall.

Speaker: Wenn, dann müssen sie das schreiben.

Speaker: Wow, cool.

Speaker: Da dachte ich mir, okay, das ist jetzt dieses Angebot, was du gar nicht ablehnen kannst.

Speaker: Ich hatte eigentlich ganz andere Dinge vor.

Speaker: Ich war nämlich gerade dabei, mich vorzubereiten, einzugrooven,

Speaker: Und zu schreiben auch schon an dem Buch, an dem ich jetzt auch arbeite, die letzten Geheimnisse der drei Fragezeichen, also mein Großwerk zu den drei Fragezeichen, wo man sagt, alles andere war nur Vorbereitung, aber jetzt geht es wirklich Rambazamba.

Speaker: Und da eben bei diesen Recherchen zu den letzten Geheimnisse der drei Fragezeichen, hatte ich eben auch Plekmesa gefunden, diese Outline in den Archiven.

Speaker: Und dann kam noch die Körting-Biografie rein.

Speaker: Das heißt, ich hatte dann auf einmal zwei andere Bücher auf dem Schreiblichstück, die ich schreiben musste und dann nicht mein Eigentliches.

Speaker: Ja, so kam es dazu und dann haben wir uns dann auch getroffen und mal beschnuppert.

Speaker: Und da wusste sie aber gar nicht, dass ich sie für das Bundesverdienstkreuz vorgeschlagen habe.

Speaker: Das musste ich mich geheim halten.

Speaker: Ach, sehr schön.

Speaker: Und das war mir eigentlich auch wichtig.

Speaker: dass ich mich nicht so nach dem Motto einschleime und einzecke, sondern dass alles komplett unabhängig voneinander geschieht.

Speaker: Nachher war das natürlich gut für die Vertrauensbasis, weil sie gemerkt hat, dass ich sie auch wirklich gut finde und dass man einfach auch offen sein kann.

Speaker: Und dann hat sich das eben ziemlich lang, was heißt ziemlich lang, war schon lang dran gearbeitet, so drei Jahre.

Speaker: Irgendwann meinte einer von Sony, warum soll das denn erst so spät rauskommen?

Speaker: Da dachte ich mir, wieso wäre es nicht spät?

Speaker: Und das würde geschrieben werden.

Speaker: Und auf einmal fanden dann alle diese Idee so toll, die eigentlich ja naheliegend ist, es einfach mal aufzuschreiben.

Speaker: Ich muss auch sagen, ich habe das erst jetzt bei der Hörspielcon so nach und nach mitgekriegt.

Speaker: Ich bin so ein Mensch, ich kriege das in mir mal erst mit, wenn es schon da ist.

Speaker: Und ich dachte mir, mein Gott, diese Frau, also ich habe die ja in Interviews schon öfter mal gehört und dachte ich, so inspirierend und auch beim Lesen ist das eine Frau, die mich persönlich unfassbar inspiriert.

Speaker: Und ich finde, das hat man hier nochmal ganz deutlich gemerkt.

Speaker: Also jetzt hast du dich aber gerade selber geoutet, Franzi, dass du mir nicht zuhörst, denn ich habe im Vorfeld, habe ich ja die ganze Zeit gesagt, das wäre doch mega, wenn der Rodenwald und die Frau Körting kommen könnten, weil ja dann auch das Buch zu dem Zeitpunkt rauskommt.

Speaker: Ich wusste schon, dass das Buch kommt, aber dass das jetzt, ich hab das halt gedacht, ja, irgendwann lese ich es schon.

Speaker: Also ich hatte es nicht auf dem Schirm, dass ich es jetzt dann, das war kein Ding, wo ich jetzt jahrelang gewartet hätte, aber ich weiß, weil du kriegst es ja immer nicht so mit.

Speaker: Es gibt ja verschiedene Phasen und Stufen der Bewusstseinsmachung.

Speaker: Es gibt die Leute, ich hätte jetzt auch ein Gewinnspiel gemacht, wo man unter allen, die das Buch gekauft haben, einen Besuch im Studio gewinnen konnte.

Speaker: Da hat man das ja auf den Rechnungen dann gesehen.

Speaker: Teilweise haben die Leute das direkt noch im Herbst letzten Jahres vorbestellt.

Speaker: Und dann hat man welche, die das erst nach und nach machen.

Speaker: Dann braucht man teilweise erst mehrere Anstupse, um was zu kaufen.

Speaker: Und dann gibt es auch welche, die sagen, ja, da steht bestimmt nichts Neues drin.

Speaker: Ja.

Speaker: Da hat man immer so die Fraktion, also die Fraktion, da steht nichts Neues drin, da muss ich immer widersprechen.

Speaker: Natürlich Leute, die schon viel kennen, für die wird die Geschichte nicht umgeschrieben werden.

Speaker: Das kann man ja gar nicht, das heißt die großen Leitlinien.

Speaker: Aber ich wundere mich schon, weil ich denke mal, ich schreibe die Bücher immer auch erst, wie ich sie mir selbst haben will.

Speaker: Und deswegen weiß ich ja auch immer schon den Wissensstand von vielen Dingen.

Speaker: Deswegen habe ich an vielen Dingen auch wirklich so Sachen reingeschrieben.

Speaker: Das ist teilweise nur ein Satz für jemanden, der sich mit der Materie auskennt, der wirklich das Ganze nochmal auf ein anderes Niveau hebt.

Speaker: Also zum Beispiel für den Prozess mit Carsten Bohnen stehen eigentlich zwei ganz große, interessante Infos zusätzlich drin, die noch ergänzt zu dem, was bei mir die Welt der Hörspiele gestanden hat.

Speaker: Da ist man schon nochmal einen Schritt weiter damit.

Speaker: Gerade das Thema ist ja auch immer eins, was so ein klein wenig unter dem Radar gehalten wird.

Speaker: Ich war der Meinung, in dem Buch rauszuhören, dass man das im Nachhinein vielleicht schon so ein bisschen bedauert, dass es so eskaliert ist und dass man da nicht einfach einen coolen Weg gefunden hat, den wir uns ja als Fans tatsächlich auch alle irgendwie gewünscht hätten.

Speaker: Ja, also erstmal zu dem Konflikt selbst ist es so, den habe ich wirklich in die Welt der Hörspiele umfassend abgearbeitet.

Speaker: Auch mit, da habe ich ja die Gerichtsakten alle zu Hause.

Speaker: wo sie dann noch mir geschwärzt haben.

Speaker: Teilweise steht dann der Musikproduzent Andreas B. Wo ich mir denken kann, alles klar.

Speaker: Also das hatte ich ja alles schon mal gemacht.

Speaker: Wir hatten dann auch gesagt, das ist ein unangenehmes Thema, was auch einfach belastend war, weil es einfach 25 Jahre sich hingezogen hat und immer wieder zeitquälend war.

Speaker: Aber wir sparen das nicht aus.

Speaker: Ja.

Speaker: Aber eigentlich hat man immer, wenn man sagt, man macht so eine Wohlfühlbiografie, müsste man das eigentlich weglassen.

Speaker: Die Sache ist bei diesem Konflikt, und das ist wirklich meine absolute Überzeugung, auch alles, was ich darüber so gelesen habe, dass es eigentlich kein Konflikt, den Frau Körting eigentlich tangiert.

Speaker: Weil sie war zu der damaligen Zeitpunkt freie Mitarbeiterin.

Speaker: In dem Buch steht ja auch drin, wie viel sie damals verdient hat.

Speaker: Und sie hat noch weniger als Boden bekommen und hatte ja selbst ihren,

Speaker: Finanzkonflikt.

Speaker: Also diese Szene, die ich da schreibe in der Unternehmenszentrale in Amerika, die ist ja komplett neu.

Speaker: Also die wusste noch keiner, diese Reise, wo Frau Körting danach gesagt hat, also wenn wir hier noch so behandelt werden und ich werde hier gesagt, ja, ich rede mit euch sowieso nicht, weil ihr habt wegen Auschwitz und so weiter.

Speaker: Und dass dann da so eskaliert ist, die ganze Sache, schon spannend.

Speaker: Aber wie gesagt, Frau Körting sagt ja selbst, es war im Endeffekt, war es ein Kniff,

Speaker: der GEMA-Seite, weil Bohnen ist ja auch nur Streithelfer gewesen, dass man sie zur Mitangeklagten gemacht hat, weil so hat man ja gar keine Zeugen mehr gehabt.

Speaker: Und das ist auf den Gerichtsakten so, dass da diese Leute stehen als 1., 2., 3., 4., 5., 6. und da gibt es große mehrere Leerzeichen und dann steht dann Frau Körting unten als Mitangeklagter, als freie Mitarbeiterin.

Speaker: Aber sie ist ja mit der Aushandlung der Verträge nicht gewesen.

Speaker: Also eigentlich müsste man sagen, hier Harald Kirsten oder keine Ahnung,

Speaker: wen es dann alles gegeben hat, die müssten das prüfen, aber nicht Frau Körting.

Speaker: Deswegen ist es schon so, dass ihr das angehängt ist.

Speaker: Genauso auch diese Sache mit dem Porno.

Speaker: Ja, das ist eine Sache, da habe ich auch mit ihr darüber gelesen, Frau Körting, darüber lacht man heute, das ist total skurril.

Speaker: Ich wollte gerade sagen, ich bin ja 90er-Kind und ich habe das gelesen und dachte mir, darüber hat man sich in den 80ern... Ja klar.

Speaker: Das war ein Thema.

Speaker: Wenn du das heute... Das interessiert doch kein Mensch.

Speaker: Aber ihr müsst euch mal vorstellen, ich bin ja auch ein Kind der 90er, also 84 geworden.

Speaker: Aber wenn man sich jetzt zum Beispiel mal so ganz alte Sexfilme so anguckt, die sind ja synchronisiert.

Speaker: Was schon mal absolut skurril ist, synchronisierte Sexfilme.

Speaker: Und dann entdeckt man da wirklich auch ganz bekannte Stimmen.

Speaker: Das haben auch ganz viele gemacht und das steht ja auch in der Biografie drin, das habe ich vorher auch noch nie irgendwo gelesen, also die, wenn sie sagen, steht nichts Neues drin, mit denen würde ich gerne so eine Liste durchgehen und dann würde ich sagen, woher die das gewusst haben.

Speaker: Aber es sind natürlich nur punktuelle Sachen.

Speaker: Also dass da eine ganz bekannte, auch Europasprecherin war, die einen Exklusivvertrag hatte für eine, ich glaube, Kaffeemarke.

Speaker: Und dann tut der Typ, der den Kaffee vertickt, auf einmal wahrscheinlich auch mal kurz mal in der Videothek mal vorbeischauen, hat auf einmal gehört, die Stimme kenne ich doch irgendwoher.

Speaker: Die hat den hochdotierten Vertrag verloren, weil sie Exklusivfreude unterschrieben hat.

Speaker: Also das ist so ein Thema, so Pornos 80er Jahre.

Speaker: Man muss sich vorstellen, es gab ja ein

Speaker: Sexfilmverbot.

Speaker: Und dann haben sich ja erst diese ganzen Firmen gegründet.

Speaker: Aber auch da ist es so, dass Wollemann, das total, Frau Körling sagte auch, also sie denkt, wahrscheinlich wusste der das.

Speaker: Das war ja auch dieser Filmemacher, der irgendwo auf dem Nachbarort, der wusste das bestimmt, für was das Schloss da als Filmkulisse genommen wird.

Speaker: Weil das ja auch überall, das war ja in allen möglichen Filmen auch drin.

Speaker: Aber ihr wurde das angeheftet, weil das einfach medial super ist.

Speaker: Die Geschichte, morgens produziert sie Kinderhörspiele und abends gehen die wilden Sexpartys ab.

Speaker: Das kann man so einer jungen, blonden Frau super anhängen.

Speaker: Aber de facto, wenn man sich das durchliest und ehrlich ist, hat sie damit überhaupt nichts zu tun.

Speaker: Und sie wird auch noch damit erpresst.

Speaker: Es ist halt

Speaker: Und dann noch, ich glaube, du hattest es ja gemeint, Franzi, dann steht da drin, sie ging zum Psychologen und dass man auch dann gerne weiterlesen würde.

Speaker: Ich muss sagen, aus meiner Perspektive, ich finde es ganz großartig, dass sie gesagt hat, sie ist so verfolgt worden, sie hat das so belastet, sie hat sich aus der Öffentlichkeit zurückgezogen.

Speaker: dass sie wirklich sich ärztlichen Rat gesucht hat.

Speaker: Vor allem in der damaligen Zeit.

Speaker: Heutzutage ist das ja auch wieder was ganz anderes.

Speaker: Heutzutage ist das ganz normal, wenn du Mental Health Issues hast, dass du dir Hilfe suchst.

Speaker: Das ist keine Schande.

Speaker: Damals in den 80ern, da warst du verschrien, wenn du zum

Speaker: Zum Seelen, der in Klempner gehst.

Speaker: Da warst du psychisch krank dann.

Speaker: Und das ist halt negativ gemeint.

Speaker: Nee, ich muss sagen, ich habe das ja ein zweites Mal jetzt gelesen, in Vorbereitung auf heute.

Speaker: Und da denke ich über viele Dinge, also die habe ich nochmal ganz anders wahrgenommen, jetzt zum zweiten Mal lesen.

Speaker: Und das sollte, glaube ich, auch jeder tun, der beim ersten Mal sagt, ey, da steht nichts Neues drin.

Speaker: Vieles überliest man, weil das einfach nur kurz angerissen ist.

Speaker: Genau.

Speaker: Ich fand auch zum Beispiel ganz interessant, es heißt immer, Beuermann, es stand ja auch in die Welt der Hörspiele, wie sehr Beuermann diese O-Ton-Hörspiele gehasst hat.

Speaker: Und bei meinen Recherchen habe ich geschnallt, warum er diese O-Ton-Hörspiele auch so gehasst hat, wegen diesem Vertriebsvertrag da mit OH, die sie da untergejubelt haben.

Speaker: Und wo dann wirklich auch Drohschreiben waren und wo gesagt haben, wir hören hier komplett auf, es läuft eh nicht mehr.

Speaker: Das war es aus die Maus.

Speaker: Wo dann auch angefangen, Freundschaften zu zerbröckeln.

Speaker: Das ist dann nur, war es dann egal, weil Bertelsmann die ganze Glitsche gekauft hat, so als weißer Ritter, nennt sich das, glaube ich, in der Wirtschaft.

Speaker: Und da war es dann egal.

Speaker: Aber auch da, da habe ich dann mit Frau Köln diskutiert, sie sagte, boah, das ist doch so eine Sache, da erinnere ich mich gar nicht mehr richtig dran, da haben wir Akten zu erwähnen, wen soll das denn interessieren?

Speaker: Da habe ich gesagt, das muss man schon drin sein, weil das einfach auch so eine Wegmarke ist.

Speaker: Wo man sagen kann, da stand es eigentlich auch mal kurz vor dem Ende.

Speaker: Und da ist natürlich auch dann, wenn Beuermann sagt, ja, diese minderwertige Qualität von diesen Hörspielen,

Speaker: Okay, ich habe auch von OHA waren diese Turtles-Hörspiele, ich weiß nicht, ob ihr die noch kennt.

Speaker: Wenn ich die teilweise heute anhöre, ist es wirklich, wirklich, also ich fand die als Kind richtig geil, aber wenn ich mir die heute anhöre, kann ich mir die eigentlich nicht mehr ernsthaft anhören, außer ich schreite die Turtles vernichtet.

Speaker: Ich kenne die Alf-Sachen noch.

Speaker: Ich kenne welche, die hatten keinen Erzähler.

Speaker: Und das war für mich.

Speaker: Ich sehe es ja nicht.

Speaker: Von daher habe ich jetzt davon nicht wirklich viel.

Speaker: Aber als Kind, boah, geil, Alf.

Speaker: Weil du wusstest, Alf läuft.

Speaker: Und Alf guckt man sich an in den 80ern.

Speaker: Genau.

Speaker: Wenn du die Folge gesehen hast, war das ja völlig okay.

Speaker: Es gab ja auch die Simpsons damals.

Speaker: Das war der Knaller.

Speaker: Hört ja auch gar nicht so genau zu.

Speaker: Also ich habe ja auch zum Beispiel die ganzen Winnetou-Filme und so weiter mir quasi selbst als O-Ton-Hörspiele gemacht und einfach dann mir die Spum angehört, weil du es gar nicht wahrnimmst und so.

Speaker: Aber dann auch so in diesen Akten da mal rumzuwühlen, dann so in diesen Privatakten dann vom Frau Körting, was die da so hatte.

Speaker: Das war auch schon ganz spannend.

Speaker: Also auch ihre Terminkalender habe ich dann auch gesehen.

Speaker: Man kann froh sein, dass Frau Körting so viel Buch geführt hat.

Speaker: Ich glaube, dann wäre es ja echt noch schwieriger gewesen, das irgendwie in den sinnvollen Kontext zu bringen.

Speaker: Ja, also das war wirklich schwierig.

Speaker: Es sind ja 80 Jahre und die Frau hat ja wirklich Sachen gemacht.

Speaker: Wir hätten zehn Leute davon leben können, was die Frau irgendwie noch gemacht hat.

Speaker: Also da ein Riesenrespekt auch an dich, dass du dich da durchgekämpft hast.

Speaker: Ich denke schon, das ist ein Kampf auch manchmal.

Speaker: Ja, das war schon teilweise der Verzweiflung nahe.

Speaker: Also ich hatte mal irgendwie so eine Story mitbekommen, wo so ein Historiker, der so ein Stadtjubiläum vorbereiten sollte.

Speaker: Irgendwann hat er Aktenquellenforschung gemerkt, dass die Stadt auf einmal älter ist, wo die Stadt fest abgesagt werden.

Speaker: Oh Gott.

Speaker: Da war es einfach so, dass ich immer frage, wann war das, wann war das?

Speaker: Bei der Frau Körting ist es so, die hat so eine Einheitsvergangenheit, sage ich immer.

Speaker: Die weiß gar nicht so genau, wann, wo, wie, was war.

Speaker: Das ist alles irgendwo vergangen, weil sie auch so Zukunftspläne hat.

Speaker: Sie lebt in der Gegenwart im Hier und Jetzt.

Speaker: Was ja schön ist.

Speaker: Und schaut in die Zukunft.

Speaker: Und wenn ich dann komme als Historiker und frage, wann war das?

Speaker: Und wann war das?

Speaker: Und wann war das?

Speaker: Und diese eine Geburtstagsfeier, die da geschildert worden ist, dann sagt die zu mir, das weiß ich ganz genau.

Speaker: Das war mein 30.

Speaker: Geburtstag.

Speaker: Und dann kann ich da auch sagen, da bin ich dann danach auch mit Boyermann zusammengekommen.

Speaker: Nach meinem 30. habe ich gesagt, super, da habe ich ja schon mal Ordnung.

Speaker: Und dann war irgendwie, dann muss das Jahr 1975 gewesen sein.

Speaker: Da war ich das erste Mal dann mit ihm in Italien am Gardasee.

Speaker: Und auf einmal finde ich dann eine Postkarte, 1975 an ihre Mutter.

Speaker: Liebe Mutti, jetzt bin ich schon das 15.

Speaker: Mal mit Andy am Gardasee.

Speaker: Das ist immer wieder toll.

Speaker: Da dachte ich mir, toll, das kann ja gar nicht sein.

Speaker: Und das hast du dann immer wieder.

Speaker: Und auch diese Galerie.

Speaker: Da denkt man sich, wann haben sie denn noch eine Galerie führen können, dieses Klimbim und alles mögliche, dieses Parallel.

Speaker: Und dann noch eine Filmfirma Parallel.

Speaker: Wobei auch zum Beispiel, ich auch mal von jemandem gehört habe, ja, es sei so wichtig wie diese Filmfirma.

Speaker: Aber ich habe ja

Speaker: detailliert auch Zahlen drin, was man interessant hat, wie die kalkuliert haben, was so eine Folge Hüi Bu kostet und dass sie diese Umweltdetektive machen wollte.

Speaker: Das fand ich spannend, also wie das aufgeschlüsselt ist.

Speaker: Da bin ich so traurig, dass daraus nichts geworden ist.

Speaker: Eine Drei-Frage-Zeichen-Serie von ihr.

Speaker: Die wäre grandios gewesen.

Speaker: Vorausgesetzt, du hättest gute Schauspielerkinder gefunden.

Speaker: Ich habe es ja nicht rausgekriegt, weil sie ja die Fragezeichen machen wollte.

Speaker: Steht ja auch erstmals übrigens in dem Buch drin.

Speaker: Ich habe leider nicht rausgekriegt, wer sich die Rechte an den Folgen gesichert hatte.

Speaker: Also Frau Körning vermute, es war der Atze Brauner.

Speaker: Aber so genau war ich es auch nicht.

Speaker: Es könnte aber hinkommen.

Speaker: Aber zum Beispiel auch, warum jetzt Flitze Feuerzahn eingestellt worden ist.

Speaker: Wegen Tavalluga, ja.

Speaker: Nee, wegen, das wurde abgeschossen dadurch, dass im Endeffekt ein lispelnder Lehrer sich darüber beschwert wird.

Speaker: Und dann war quasi schon so eine Art, wie das heute auch so ist.

Speaker: Ja, dann war dann auf einmal aus Political Communities der Flitze Feuerzahn auf einmal weg.

Speaker: Also auch ein spannendes Thema.

Speaker: Oder diese ganzen Anwaltssachen da mit diesen Horrorserien.

Speaker: Diese Anwaltsschreiben da, wo die Anwälte geschrieben haben in den einzelnen Szenen.

Speaker: Frau Körting, es wirkt so, als ob sie diese Szenen nur reingenommen haben aus der Lust an Gewaltdarstellungen.

Speaker: Ja, also da musste ich auch, ich habe nie was von gehört, also von diesen Grusel-Szenen, das ging wirklich an mir vorbei.

Speaker: Wenn du das heute machst, wird sich wahrscheinlich, ich weiß nicht, ob das heute noch ginge, weiß ich nicht.

Speaker: Das ist ja so eine ganz auch zeitgeschichtlich interessant.

Speaker: Dem Jugendschutz war das ja eine ganze Zeit lang vollkommen egal, was die Kinder hören und tun.

Speaker: Das ist vollkommen unterm Radar.

Speaker: Ob dann irgendwelche Augen ausgestochen werden, hier bei der einen Dings da oder ob dem Wolf der Bauch auf.

Speaker: Und dann aber kamen auf einmal diese Videotheken auf und man hat nicht mehr diese Kontrolle mit den Kinos gehabt.

Speaker: Und dann auf einmal kamen die Jugendämter und haben gesagt, oh scheiße, die können sich ja zu Hause den schlimmsten, heißesten Scheiß angucken.

Speaker: Pornos und Horrorfilme.

Speaker: Und dann haben die gesagt, ja, wenn wir uns jetzt schon die Horrorfilme angucken, dann gucken wir uns mal an, was es eigentlich sonst noch gibt.

Speaker: Und dann kamen erst diese Hörspiele in den Fokus, obwohl das im Endeffekt total harmlos war.

Speaker: Da sagt André Meninger, dass diese eine Folge ja beklagt worden ist mit der Zombie-Insel von der Gruselserie, dass sie nur ins Kreuzfeuer gekommen ist, weil die auch diesen ein Zombie-Hinger im Glockenseil da den Film verboten haben.

Speaker: Und da waren immer einzelne Jugendämter, die dann, keine Ahnung, Jugendamt Bricklingehausen hat es beschwert oder keine Ahnung, ich kann mir das richtig vorstellen.

Speaker: Irgendwann hat es Schluss benommen und hat dann, keine Ahnung, hier eine Gruselserie, in der ich das angehört habe und hat gesagt, oh Gott, oh Gott.

Speaker: Ja, genauso diese Story dann mit TKKG, wo auf einmal die Polizei war vor Kürtingen.

Speaker: Ich weiß nicht, ob ihr diese Story schon mal gehört habt.

Speaker: Nee, die ist völlig absurd.

Speaker: Also die Folge kenne ich, aber dass das so ein Drama dann war, pfft.

Speaker: Wollen wir hier nicht spoilern für die, die noch was Neues drücken wollen?

Speaker: Oder Kalmutschak auf weißem Sofa bei Frau Körting zu Hause lässt sich erklären, warum Tarzan die Tarzan angelegt ist von Frau Körting, weil er sich nicht wieder sieht in der Figurenzeichnung.

Speaker: Also hier wollen wir nicht so auf meine Kritiker so einpräschen.

Speaker: Aber eine Sache muss ich noch anbringen, was ja auch immer gesagt wird und wo es heißt, ach, das ist ja alles so positiv und alles so glatt, da wird ja immer nur Lob gehudelt, das habe ich auch jetzt ganz oft gelesen in den Rezensionen oder öfter, nicht oft, es gab ja wenig, die wirklich jetzt kritisch waren, muss ich auch sagen.

Speaker: Und da denke ich mir, habt ihr das, also ich habe es beim zweiten Mal gelesen, wirklich gemerkt, habt ihr mal wirklich gelesen, was diese Frau eigentlich alles durchgemacht hat?

Speaker: Angefangen von dieser Kindheit, in der sie aufgewachsen ist, diese Kinderlähmung, die sie überwunden hat.

Speaker: Also das sind ja alles Sachen, ich will gar nicht weiter aufzählen, weil ich will die Leute nicht spoilern, aber das war ja alles andere als glatt.

Speaker: Da mal reinzugehen.

Speaker: Also erstmal ist es natürlich eine wohlwollende Biografie.

Speaker: Und ich glaube, du kriegst niemanden auf der Welt dazu, eine Biografie zu schreiben.

Speaker: Er sagt, bitte, zeig mir mal ein ganzes Archiv.

Speaker: Ja, und ich mache hier ein Enttüllungsbuch über dich.

Speaker: Ja, natürlich.

Speaker: Es ist ja auch privat.

Speaker: Aber man muss auch einfach sagen, sie hat sich ganz vielen Sachen einfach gestellt.

Speaker: Also diese Trennungssachen da vom Bäuermann.

Speaker: Dann auch diese Szene, die drinsteht, wo die Familie so auf dem Kipppunkt war, wo die Brüder so Probleme hatten.

Speaker: Und wo sie dann da helfen muss.

Speaker: Wie gesagt, ich muss auch lernen, nachzusehen.

Speaker: Das hat auch so ein bisschen, auch in der Familie wurde das auch diskutiert.

Speaker: Geht das die Leute draußen was an?

Speaker: Natürlich, das ist ja... Es war ganz wichtig für Frau Körting, diese Zeit so Mitte der 90er zu sagen, ich höre auf mit dieser Filmfirma.

Speaker: Ich helfe allen, aber ich muss auch mal lernen, Nein zu sagen.

Speaker: Ich finde, das sind schon auch Sachen, die schon auch kritisch sind, auch in der Auseinandersetzung mit sich selbst.

Speaker: Das ist ja auch das Spannende gewesen.

Speaker: Sie wurde ja auch mit vielen Dingen konfrontiert.

Speaker: Auch mit so Linien.

Speaker: Und wenn man sich mal zum Beispiel anschaut, ich glaube, du hast gesagt, mit Männergeschichten und so weiter.

Speaker: Weil ich betonen muss, das sind keine Sexabenteuer.

Speaker: Nein, nein, nein.

Speaker: Das hatte irgendeiner gesagt, ich glaube, hier vom Broadcast, mit wem sie da im Bett war.

Speaker: Das ist viel, viel harmloser.

Speaker: Die Sachen, die dann in den 60er Jahren so gelaufen sind, dass Frau Kötting natürlich irgendwann auch begehrt war, geschenkt.

Speaker: Aber da fand ich interessant, einmal diese zeitgeschichtliche Einordnung, was passiert eigentlich, wenn man so ein bisschen aus dem Rahmen fällt.

Speaker: Also man ist ein lebensfreudiges Mädchen mit 16 Jahren und hat halt eben viele Freunde und die kennt auch viele Ältere.

Speaker: Und dann wirst du dann auf einmal von der Schule gemobbt.

Speaker: Und dass sie ja gemobbt worden ist, hat die ja ganz entscheidend damit zu tun, dass sie bei den Jungs so beliebt war.

Speaker: Könnt ihr euch das vorstellen, dass Frau Körting gemobbt worden ist und musste von der Schule?

Speaker: Nee.

Speaker: Das kann man sich eigentlich nicht vorstellen, auch dass sie so, sag ich mal, eine eher mäßige Schülerin war.

Speaker: Was die Leistungen angeht, hätte ich nie gedacht.

Speaker: Ich meine, heute wäre das wahrscheinlich ein ganz anderer Hintergrund, aber damals war das ja doch nochmal was ganz anderes.

Speaker: Und auch diese, ich meine, mein Gott, 16, was machst du mit 16?

Speaker: Da machst du genau den gleichen Mist, der heute auch noch läuft.

Speaker: Und das ist ja auch gut so.

Speaker: Oder zum Beispiel die Sache nicht zu verschweigen mit, dass der Vater dann immer gerne mal gut einen über den Durst getrunken hat, wenn ein Richtwerter auf den Betrug gefahren ist und dass immer der Vater die Mutter geschlagen hat und sitzt oben im Zimmer und weint.

Speaker: Also ich finde, wenn man sagt, es ist alles nur friedefeuer Eierkuchen, dann darf man solchen Zähnen nicht reinschreiben.

Speaker: beim zweiten Mal lesen, ist mir das so deutlich aufgefallen und ich dachte mir, ach du Schande, was habe ich eigentlich verpasst beim ersten Mal?

Speaker: Also auch da muss ich... Also am krassesten fand ich es eigentlich, und das war auch so ein Diskussionspunkt am Ende von Frau Körting, weil fällt ja schon ein bisschen auf, sie hat immer auch viel mit Älteren zu tun gehabt, mit den Schauspielern, es sterben viele.

Speaker: Und sie sagte dann so am Ende, nimmt der Tod so eine Überpräsenz ein und man fühlt sich dann so traurig, weil halt eben viele sterben.

Speaker: aber eigentlich bin ich gar kein trauriger Mensch.

Speaker: Und dann ging es auch um die Darstellung mit Beuermann, weil sie hat ihn ja so aufopferungsvoll gepflegt und so.

Speaker: Und das wollte sie am liebsten ganz kurz sagen, Herr Mr. Falkötting.

Speaker: Sie gewinnen, wenn man sich vorstellt, sie waren auf dem roten Sofa, sie haben die Hörspiele weitergemacht, sie haben sich parallel aufopferungsvoll mit ihrem Mann gekümmert, schon morgens um 5. in die Reha ins Krankenhaus gefahren und haben das weitergemacht alles, gewinnen sie so viel an Tiefe vom Charakter, als wenn man einfach darüber hinweg geht.

Speaker: Das habe ich mir auch aufgeschrieben, hier ist das Stichwort.

Speaker: Ich fand gerade diese Stelle, also wo es dann wirklich um das Ende von Andreas Beuermann ging, das hat mich wirklich bewegt.

Speaker: Also da musste ich echt schlucken, weil das auch wirklich so eine richtig menschliche Seite zeigt.

Speaker: Es geht ja jedem so.

Speaker: Also jeder, der Erfolg hat und egal wie toll der ist, der kriegt auch solche Seiten ab und das macht den einfach nur noch viel sympathischer und nahbarer so.

Speaker: Fand ich auch spannend, also mit André Minninger.

Speaker: Letztens im SSP haben die ja Insel des Vergessens besprochen, die Folge mit Ben Peck.

Speaker: Oh Gott, ja, das war ja genau kurz davor.

Speaker: Ja, da musste auch die Folge dann eingetütet werden und der war gerade gestorben und sie mit André Minninger dann Völz aufnehmen im Studio hier in Charlottenburg.

Speaker: Und er ja auch schon ziemlich dement, ne?

Speaker: Der musste den Ben Peck gar nicht mehr richtig spielen, da war noch seine Frau dabei und die Frau versuchte noch die Situation so ein bisschen zu retten, indem sie da Spagat gemacht hat die ganze Zeit mit 90.

Speaker: Und dann hat natürlich Sony dann große Anzeigen für Boyer Mann geschaltet und sie quasi an dem Kiosk hat immer in diesen Tageszeitungen dann diese Anzeigen gesehen.

Speaker: Ja.

Speaker: Ja, zur letzten Saison war es.

Speaker: Genau, und das merkt man gar nicht an.

Speaker: Und das ist auch so eine Sache, das hat sie auch im Vorwort geschrieben, dass man einfach auch, was man mitgeben soll, dass auch Leute, die wirklich positiv sind, das ist nicht gespielt bei Frau Körting, aber dass auch solche Leute traurig sind und man tief haben.

Speaker: Deswegen ist es keine, sag ich mal, keine Schönwetterbiografie in dem Sinne, aber es ist schon noch irgendwo, ich finde, sie ist ein Vorbild, also auch für mich, weil ich bin auch manchmal in grießgrämig unzufrieden und so, aber sie ist so

Speaker: Einfach mal so ein Beispiel, weil sie ja, viele hatten jetzt ja ein Buch bei pop.de bestellt, signiert und da ist noch ein kurzes Autogramm drin gewesen.

Speaker: Die hat nämlich kurz vorher für diese Autogrammstunde den Arm gebrochen.

Speaker: Ja, das habe ich ja mitbekommen, dass irgendwas war.

Speaker: So, und da haben sich auch noch einige beschwert, das Autogramm ist eigentlich schön.

Speaker: Und dann war es so, dass sie, wie kann, erst mal war sie, hat sie mir, Mensch, ich habe mir den Arm gebrochen.

Speaker: Und da habe ich das wirklich richtig aus, wirklich

Speaker: tief unten erlebt, auch so.

Speaker: Und schon abends hat sie dann gesagt, ja, ich habe mal ein bisschen recherchiert, das ist gar nicht so schlecht.

Speaker: wenn man als Rechthändler dann mit dem Lips schreiben muss, weil das trainiert dann die Gehirnhälften anderen, so wird das so aktiviert und da mache ich schon ganz viel.

Speaker: Ich habe schon mit meiner Nichte gesprochen, mein Patenkind, die macht mir so einen Stempel und dann mache ich einfach einen Kürzel daneben, haben die Leute trotzdem was Schönes.

Speaker: Das dachte ich mir, wow.

Speaker: Wow, gleich das Positive aus dem Negativen.

Speaker: Immer, immer.

Speaker: Das habe ich für mich aus dem Buch auch mitgenommen.

Speaker: Das kann ich ja nicht umschreiben.

Speaker: Ich kann ja nicht sagen, in Wirklichkeit ist sie ganz, ganz anders.

Speaker: Und auch mit Carsten Bohne.

Speaker: Sie hat auch nie ein schlechtes Wort über Carsten Bohne gesagt.

Speaker: Ich hatte auch schon mit der anderen Seite Kontakt, da ist das nicht so.

Speaker: Und die sagt ja eben, das ist so schade, weil im Endeffekt war es halt eben die Situation so, dass Beuermann, der hatte am liebsten hier mit so studierten Musikern zu tun, der wollte immer Klassik einbringen in den Hörspielen, das merkt man ja auch, und hat dann auch am liebsten mit Musikern zu tun gehabt, die seine Studenten waren irgendwo.

Speaker: Das schildert ja dann auch, Jan Friedrich Konrad schildert das ja ganz toll, palettenweise Cola und wie der das dann gemacht hat, zertrümmert da was, um nur so ein Instrument zu haben.

Speaker: Und dann sagte sie, sie wollte gerne auch einfach mal so eine richtige Rockband dann da drin haben.

Speaker: Und sie hatten auch total dann noch über ihre Kontakte dann mit Dave Miller und so weiter dann vermittelt, dass er aufnehmen konnte in Amerika.

Speaker: Und sie hatten wirklich ein tolles Verhältnis.

Speaker: Sie sagt, es ist einfach so schade, weil sie ist davon überzeugt, dass er aufgehetzt worden ist und von Karren gespannt worden ist.

Speaker: Und die ist da überhaupt nicht, dass sie jetzt sagt, so hämisch oder sowas...

Speaker: Sondern das ist schon so auch.

Speaker: Auch was diese Sachen mit Beuermann, wo der Beuermann ja ein extrem konfliktscheuer Mensch ist.

Speaker: Und dann sagt, boah, dann gib ihm doch was.

Speaker: Und dann sagen die Juristen dann dabei, um Gottes Willen, wir könnten ja nicht Verträge nachverhandeln.

Speaker: Aber was ich auch noch nie erlebt habe, ehrlich gesagt.

Speaker: Es gibt dann Bestsellerparagrafen, wenn irgendwo was ist.

Speaker: Ja gut, dann lässt man den halt einen neuen Auftrag machen und bezahlt den halt richtig gut.

Speaker: Genau, aber dann ist natürlich dann irgendwann das, was dann quasi nachträglich sich dann offenbaren und sagen, ich war das und dann die ganzen Titel dann anmelden, dann ist dann irgendwann aus die Maus.

Speaker: Dann geht es irgendwann gar nicht mehr, weil dann die eine Seite all in gegangen ist.

Speaker: Das ist ja das Schwierige.

Speaker: Und ich habe auch zum Beispiel, also diese ganzen Verschwörungsmythen immer kursieren, also bei der Welt der Hörspiele geht es ja auch um Carsten Bohen.

Speaker: Und Sony ist auf Carsten Bohlen Zugang gesagt, wir wollen deine Musik im Rodenwald-Shörbuch drin haben.

Speaker: Ja, wir würden auch gerne, dass du die O-Töne machst.

Speaker: Und das ist gar nicht so, dass da Sony jetzt so einen Schaum vom Mund hat.

Speaker: Und warum das so ist, ist, die Erklärung steht ja auch im Buch drin.

Speaker: Da dachte ich mir, okay, das erklärt es natürlich auch, warum Sony eigentlich grundsätzlich gespannt ist.

Speaker: Weil die, ja, das kann man danach lesen.

Speaker: Und die waren dann eigentlich immer so, mir hat auch mal Corinna Wotrich, also die Produktmanagerin, in 19 Jahren erzählt, die war ja auch, die hat mit Fear in the Slaughterhouse und so weiter, hat die auch Bands gemanagt, über Ton irgendwie begleitet.

Speaker: Irgendwann bei einer Probe von der Band hat die festgestellt, da haben die sich schon bekriegt.

Speaker: Die war damals bei Bertelsmann und so.

Speaker: Da sagte sie, boah, bist du Carsten?

Speaker: Und er sagt, boah, bist du Corinna?

Speaker: Und dann haben die gemerkt, scheiße, hier im Proberaum quasi zusammen in der Musikszene.

Speaker: Und eigentlich stehen sie sich irgendwo vor richtig.

Speaker: Wir haben uns einfach darauf geeinigt, dass es uns eigentlich gar nichts angeht.

Speaker: In dem Sinne.

Speaker: Wie geil.

Speaker: Ja, aber natürlich juristisch dann sich verbissen auch.

Speaker: Und sich dann irgendwo auch dann irgendwo verzockt, was natürlich total tragisch ist.

Speaker: Aber aus der Nummer kommt man dann irgendwann dann nicht mehr raus.

Speaker: Ich weiß, ich kann jedem empfehlen, mal Michael Kolas zu lesen.

Speaker: Von Heinrich von Kleist, du kostest glaube ich nur 4 Euro, da gibt es doch gar nicht das Hörbuch.

Speaker: Der ist einem genau bis zur Mitte des Buches sympathisch, weil er irgendwo Recht hat, er hat irgendwo einen Punkt, aber wie er dann versucht zu seinem Recht zu kommen, ist dann schon noch ein bisschen abgefahren.

Speaker: Ich muss noch mal Frau Körtings positive Art aufgreifen.

Speaker: Ich bin ja Physiotherapeutin.

Speaker: Ich weiß ganz genau, wie unzufriedene ältere Leute oft sind.

Speaker: Und das hast du ja hier gar nicht.

Speaker: Also das ist ja hier überhaupt nicht der Fall.

Speaker: Was ich auch noch furchtbar interessant fand und was ich gar nicht gedacht hätte, ist die Beziehung zwischen Andreas Beuermann und Frau Körting, wie die eigentlich war.

Speaker: Das war ja auch nicht...

Speaker: Friede, Freude, Eierkuchen muss man jetzt sagen.

Speaker: Also erstmal, Beuermann ist ja ein totaler... Das ist ein Künstler.

Speaker: Die sagte auch im Endeffekt, der hat sich irgendwelche Termine ausgemacht, hier in Haselburg.

Speaker: Die kamen dann, das war schönes Wetter, hat er sich ein Klavier geschnappt und saß irgendwie den ganzen Tag auf einer Kuh, weil er irgendwo hat gespielt und ich musste dann diesen Termin machen.

Speaker: Was der versprochen hat, musste ich einhalten.

Speaker: Und dann eigentlich schon diese Sache mit der Küche, dass die keine Küche hatten.

Speaker: Wird mir nur dick.

Speaker: Ja.

Speaker: wenn man sich ständig was kochen kann, weil er auch so total dünn war.

Speaker: Aber da fand ich interessant auch generell, wenn man so als Biograf wie so ein Adler über so ein Leben fliegt.

Speaker: Am Anfang haben die Jungs ein bisschen drunter gelitten, dass Frau Körting sich nicht auf einen von ihnen festlegen wollte.

Speaker: Und dann später hat sie darunter gelitten, dass ihr Mann, den sie haben wollte, sich dann auch nicht definitiv festlegen wollte.

Speaker: Das fand ich dann interessant, wie man dann eigentlich...

Speaker: in solchen Linien dann, deswegen hatte ich das auch so ausgearbeitet.

Speaker: Sie vertauscht dann plötzlich diese Perspektiven dann, wie sie dann da... Es ist ja auch, also ich finde diese ertrotzte Ehe, wie sie das dann so... Man kennt das als Frau sowieso, weil du ja irgendwann willst du ja wissen, was jetzt ist und was nicht ist und willst du jetzt deine Zeit verschwenden mit jemandem, der es nicht wert ist, um es jetzt mal ganz böse zu sagen, der halt nur

Speaker: für seine Kunst lebt.

Speaker: Und auch die Schilderung mit dem Kind.

Speaker: Und wenn ich sage, hey, da steht keine Geheimnisse.

Speaker: Allein, ich weiß noch genau, wie sie da gesessen hat, kriegt schon wieder die Gänsehaut und sagt mir, wenn das damals nicht passiert wäre, hätte ich jetzt eine, keine Ahnung, 45 Jahre alte Tochter.

Speaker: Und ich dachte mir, boah, ja, da ist bei einem Unfall das Kind umgekommen.

Speaker: Das war auch schon eigentlich ein sehr emotionaler Moment.

Speaker: Und ich hätte auch verstanden, wenn man gesagt hätte, das geht keinem was an, das lassen wir mal raus.

Speaker: Aber sie hat überhaupt nichts.

Speaker: Sie hat immer gesagt, am Ende entscheiden sie das, was im Buch steht.

Speaker: So, und jetzt habe ich eine Frage.

Speaker: Also wenn man jetzt sowas schreibt über einen Menschen, man weiß sehr viel über diese Person, fast mehr als über einen selber manchmal.

Speaker: Das macht doch was mit einem, oder?

Speaker: Also das verändert einen doch.

Speaker: Ja, es ist erstmal eine große Ehre, um das machen zu können, dass man so in einem Leben so drin ist.

Speaker: Und vor allem das Verrückte ist ja, ich habe mich dann irgendwann auch mit Verwandten von ihr getroffen und so weiter.

Speaker: Ja.

Speaker: Man kennt ja diese ganzen Geschichten, man weiß ja, wer wer ist und so weiter.

Speaker: Und das ist tatsächlich ganz komisch angefühlt.

Speaker: Sonst gewinnt man aber auch wieder so einen Abstand dazu.

Speaker: Es ist dann auch, sage ich mal, ein literarisches Werk irgendwo, eine Biografie.

Speaker: Das heißt, mich catcht das so emotional dann nicht.

Speaker: Ich fand solche Sachen eigentlich schön, als Beispiel der erste Kuss.

Speaker: Das fand ich total, wie sie das aufgeschrieben hat in einem Tagebuch.

Speaker: Sie wusste ja nicht, wie das ausgeht und wie sie das dann so gemacht hat.

Speaker: Das fand ich total lieb und so weiter.

Speaker: Auch der erste Teil hat mich besonders gecatcht, finde ich.

Speaker: Diese Tagebucheinträge haben es besonders gemacht.

Speaker: Ich hätte da echt fast gerne mehr gehabt von.

Speaker: Ja, es gibt halt eben auch, also es gibt, einige sagen, ja, das ist ein bisschen ungewuchtet.

Speaker: Also es gibt, irgendwann reisen diese Tagebücher ab und es gibt so eine Wordlist bis heute und da sind da manchmal so Kommentare drin.

Speaker: Da sind auch teilweise die Kommentare drin, wenn zum Beispiel jemand gestorben ist bei der, ähm...

Speaker: TKG-Sprecher und so weiter und so Emotionen drin, da hat es natürlich nicht mehr so wirklich die Zeit für.

Speaker: Aber sonst wurde viel aufgeschrieben, auch in der Familie, auch aus der Vorgeschichte.

Speaker: Ja, das ist mega.

Speaker: Auch wie das ist, diesen Tod der Eltern auch so zu schildern, als ganz schlimme Sache.

Speaker: Und daher aus diesem Tod von den Eltern...

Speaker: Gerade der Tod des Vaters, der sie sagt, ihr ist wirklich ganz wichtig, dass sie mit niemandem im Streit auseinander geht.

Speaker: Weil sie sagt, man geht im Streit auseinander und dann passiert was wie eben mit dem Umfall mit meinem Papa.

Speaker: Und dann bereut man das die ganze Zeit.

Speaker: Also Tagebücher wirklich sehr spannend, weil man dann auch Sachen anders erinnert.

Speaker: Wie zum Beispiel auch die Mutter, die Rolle ihrer Mutter beim Schreiben von den Skripten, hat man ja auch gemerkt.

Speaker: Das habe ich ja auch reingeschrieben auf so Postkarten, wo man eigentlich schon so merkt, da ist auch schon viel von der Mutter auch geschrieben.

Speaker: Die hat auch viel geskriptet.

Speaker: Die waren auch viel mit der Mutter dabei.

Speaker: Fand ich schon sehr spannend.

Speaker: Auch ihr Verhältnis zu Konrad Halver.

Speaker: Da ist auch so ein Satz drin.

Speaker: Heute erinnert sie das anders oder wurde damals falsch zitiert?

Speaker: Da lasse ich es ja auch offen.

Speaker: Weil sie heute sagt, sie hat den Halver weggebissen.

Speaker: Natürlich wollte der Halver dann auch dahin gehen und konnte seinen Freund mitnehmen.

Speaker: Schon faszinierend.

Speaker: Ihr meint ja auch, wir sind drei Fragezeichen lastig.

Speaker: Das ist halt eben ihre stärkste Serie.

Speaker: Und man kommt an einigen Dingen nicht so drumherum, als zum Beispiel diese Klassiker-Story, Bob und Peter waren früher andere Rollen.

Speaker: Die muss man einfach bringen.

Speaker: Zumal die dann auch einfach von Andreas Fröhlich nochmal so richtig schön geschildert worden ist, so detailliert.

Speaker: Oder hier zum Beispiel Jens Wafolczyk, wie er geschildert hat, wie sehr ihm Frau Körting geholfen hat, als er Vater oder Mutter gestorben ist, was sie ihm bedeutet.

Speaker: Oder die Gefühlswelt von Manu Lubowski, wo er abgeholt worden ist, guckt sie von der Seite an.

Speaker: Boah, so eine Frau will ich auch mal haben.

Speaker: So eine Frau will ich auch mal haben.

Speaker: Ihr hattet angesprochen, warum Milberg als Erzähler.

Speaker: Also da hatte ich mich rausgelassen und

Speaker: Ich fand einen Erzähler, finde ich ganz toll, bin großer Heiko-Grauel-Fan, der ist bei dem Karl-May-Verlag Erzähler von Old Shatterhand, den finde ich super.

Speaker: Den kannte Frau Körting aber gar nicht, ich habe gesagt, die müssen sie grundsätzlich mal einladen, weil ich ihn echt toll finde.

Speaker: Aber es war irgendwie klar, dass es irgendwie einer aus ihrem größeren Code muss werden sollte.

Speaker: Sie hatte die Idee, dass man ja eigentlich jedes Kapitel von irgendeiner ihrer Kinder lesen lassen könnte.

Speaker: Also ein Kapitel, Rohrbeck, dann ein Swafocek, dann mal ein Lubowski mal eins und so weiter und so fort.

Speaker: So viel Aufwand, oder?

Speaker: Ja, aber da meinte Sony, das kannst du nicht bringen, weil die Leute hören das Hörbuch und irgendwann, am Anfang hört sich so ein Sprecher komisch an, aber dann gewöhnt man sich dran, dass so ein Flow ist.

Speaker: Und wenn man ständig einen neuen Sprecher hat, das funktioniert nicht.

Speaker: Die Idee fand ich super, aber ich dachte mir, okay.

Speaker: Dann war es so, dass sie gesagt hat, wieso aus der dritten Person?

Speaker: Also ich soll ihr Leben aufschreiben.

Speaker: Ich hätte es auch spannend gefunden, mich ganz subjektiv in sich reinzudenken, das aus ihrer Sicht zu machen.

Speaker: Aber das wollte sie auch gar nicht.

Speaker: Sie wollte auch nicht, dass eine Frau das spricht.

Speaker: Sie hat gesagt, es soll ein Mann sprechen.

Speaker: Das war auch so ihr Wunsch.

Speaker: Und dann war sie auch sehr schnell bei Milberg, weil sie gesagt hat, erstens, er ist ja auch ein professioneller Hörbuch-Sprecher und dann ist er auch noch Sprecher ihrer bekanntesten Serie.

Speaker: Ich glaube, Dirk, du bist ja großer Fan von... Ja, ich wollte dich, Lü liegt sie die ganze Zeit auf den Lippen.

Speaker: Warum hat man das einfach Lutz gefragt?

Speaker: Also Lutz Mackenzie, der Dienstälteste, das wäre... Ich finde ihn toll, aber ich finde, die Stimme wird schon brüchig.

Speaker: Ich finde auch, es wäre zu... Ich sage ja immer, er hat ja das Abenteuer in der Stimme und das wäre vielleicht für die Art der Geschichte nicht die richtige Stimme.

Speaker: Er ist nicht ein Hörbuchsprecher, sagen wir es einfach so.

Speaker: Ich sehe ihn nicht als Hörbuchsprecher, wo ich dann zehn Stunden von ihm habe.

Speaker: Aber ich bin jetzt sowieso kein großer Fan von Hörbüchern und bin auch gar kein großer Fan davon, wenn die so parallel rauskommen zu Büchern, weil ich erst mal als Buchautor wahrgenommen werden möchte und Hörbuch ist irgendwo ein Lizenzgeschäft.

Speaker: wo man eigentlich dann viele das so, wenn man das auf Spotify dann streamt und so weiter, dann ist dann nachher so, dann hat man das zerfasert dann so.

Speaker: Deswegen bin ich Elsa auch absurderweise eigentlich ganz dankbar dafür, dass es quasi so ein Erzähler-Straight durchgesprochen hat und dass es nicht so gemacht worden ist wie bei den anderen beiden Hörbüchern.

Speaker: Weil dann habe ich nämlich das Problem, die Leute denken, ich kaufe das Buch nicht, weil da kommt ja diese tolle Vertonung.

Speaker: Und dann schaufel ich mir mit den tollen Vertonungen mein eigenes Grab, weil du kriegst ja nur eine tolle Vertonung, wenn du eine tolle Buchverkäufe hast.

Speaker: Aber wenn die Leute dann immer warten, das ist ja immer das Problem von starken Audioprodukten.

Speaker: Die Leute wollen dann nicht mehr... Du stehst das Auto blöd da, ja.

Speaker: Genau, das heißt, dann sagt auch der Verlag, die kaufen dann Lizenz, die haben natürlich auch dann Produktionskosten,

Speaker: Und deswegen kann ich immer noch jeden ermutigen, wer ein Auto unterstützen will, der kauft erstmal das Buch.

Speaker: Ja.

Speaker: Natürlich auch das Hörbuch ist auch schön, aber das ist mit so mit Streamen und so weiter.

Speaker: Ich glaube, bei 3 Fragezeichen ist es noch ein Luxusproblem, weil man da so die Masse hat und so weiter.

Speaker: Aber so generell

Speaker: glaube ich, dass man sich mit so Hörbuchproduktionen, die ganze Branche sich irgendwie ihr eigenes Grab schaufelt.

Speaker: Meine Meinung.

Speaker: Finde auch.

Speaker: Ich sehe ja auch Abrechnungen und so weiter.

Speaker: Ich will auch nichts umsonst machen, will auch, keine Ahnung, ordentlich entlohnt werden, wenn was verkauft wird.

Speaker: Aber ich mache das ja nicht erstmal aus dem finanziellen Aspekt, deswegen ist es für mich erstmal interessant.

Speaker: Aber

Speaker: Ich hatte letztens im Interview gehört mit Andreas Eschbach, hier mit euren Kollegen vom Relativkollegen-Podcast.

Speaker: Und dann sagte er auch, ja, Eschbach sagte so, jetzt kommt das Hörbuch raus, dann brechen die Buchverkäufer ein.

Speaker: Und dann sagte so der Henry, ja, ja, aber davon profitieren sie ja genauso, das ist nicht so der Fall.

Speaker: Ja, das ist ein bisschen anders alles.

Speaker: Ja.

Speaker: Ich möchte immer noch mein Buch veröffentlichen, ob es nicht mehr so zu kommen, weiß ich nicht, aber ich glaube allgemein, der Buchautorenmarkt, Hörbuchmarkt, das ist schon ein stark umkämpftes Feld.

Speaker: Wenn du in den Buchladen gehst, was siehst du?

Speaker: TikTok-Erfolg.

Speaker: Und dann denke ich mir, das ist nach zwei Monaten, interessiert sich kein Mensch mehr, wenn du da nicht genug Werbung für machst.

Speaker: Das ist immer so die Sache, ja.

Speaker: Will ich denn dafür Werbung machen oder welche Zielgruppe will ich denn dafür haben dann?

Speaker: Also ein Buch ist generell nach drei Monaten alt.

Speaker: Ja.

Speaker: Dann schickt der Buchmarkt das zurück, dann ist es alt und deswegen muss eigentlich, man muss immer gucken, dass man am Anfang so in die Puschen kommt.

Speaker: Da gibt es so Longseller, also die Welt der drei Fragezeichen, das verkaufe ich immer noch.

Speaker: Da bin ich immer wieder erstaunt, dass es immer noch wieder gekauft wird.

Speaker: Also die Welt der Hörspiele hat irgendwann aufgehört.

Speaker: Obwohl ich das persönlich schriftstellerisch besser finde.

Speaker: Ich bin da auch gereift.

Speaker: Mir gefällt es auch besser.

Speaker: Man merkt teilweise, die Welt der Fragezeichen sind teilweise unbeholfen.

Speaker: Und da merkt man, ich habe einfach auch das rein, da sind Umwuchten drin, ich habe die Informationen reingepackt, die ich hatte, zu einigen hatte ich nicht so Kontakt und so.

Speaker: Und ich wusste auch vorher nicht so, und ich schreibe jetzt ja die Bücher immer so ein bisschen mit, dass man es auch so vertonen kann.

Speaker: Aber trotzdem, das ist einem Endkunden egal.

Speaker: Der kauft dieses Buch nach wie vor.

Speaker: Wird dieses Buch, ich glaube, in acht oder neun Auflagen oder so.

Speaker: Ich glaube, die Curtin Beer wird sich auch gut verkaufen.

Speaker: Ja, ja, also das kriege ich ja mit, das verkauft sich gut.

Speaker: Aber...

Speaker: Das ist jetzt schon irgendwo ein esoterisches Nischenthema.

Speaker: Und da muss man auch immer gucken, welche Zielgruppe hat man.

Speaker: Das spiegelt sich ja so ein bisschen auch wieder mit den Kommentaren.

Speaker: Also auf der einen Seite muss man ja sagen, man hat eine klassische Nachkriegsgeschichte, also eine Aufstiegssache, wo man auch vieles so sieht, wie haben wir das eigentlich erlebt in unserer Familie.

Speaker: Das fand ich nebenbei den schönsten Teil, weil ich das als Kind geliebt habe.

Speaker: Ich habe immer gesagt, Oma, Opa, erzählt mal von früher.

Speaker: Und dann haben sie mir halt Geschichten von früher erzählt.

Speaker: Ich fand das immer toll und das war einfach super.

Speaker: Und dann hat man auf der einen Seite die Hörspielleute.

Speaker: die was über Hörspiele eigentlich wissen wollen, die muss man irgendwie mit neuen Sachen oder so versorgen oder mit Blick durch Schlüsselloch.

Speaker: Ja, dafür sind sie auch wahrscheinlich enttäuscht, weil im zweiten Teil, da kommt, also für die nicht alles, also schon was Neues, aber nicht viel.

Speaker: Also da wiederholt sich viel, was ja auch im Welt der Hörspiele war.

Speaker: Für die meisten, wenn du jetzt nur den Hörspielteil liest.

Speaker: Also das Korsett, also wie was gekommen ist.

Speaker: Also das kann sich ja nur wiederholen, weil das ist einfach so gewesen.

Speaker: Also wenn du jetzt sagen würdest, du machst jetzt die Geschichte der Weltmeisterschaften und da wundern sich die Leute, dass die WM 1990 aus der WM 1986 kommt und dass wir die 86er dann doch nicht gewonnen haben.

Speaker: Aber das habe ich auch gelesen.

Speaker: Weil sie das neu lieber gelesen haben.

Speaker: Das ist natürlich auch so.

Speaker: Aber wie gesagt, es kommt in dieses Korsett, habe ich immer darauf geachtet, dass ich nicht quasi, ich hätte es ja deutlich einfacher machen können und hätte einfach nur die Sachen ausbauen können oder die reinhängen können, die ich schon gehabt habe.

Speaker: Da habe ich ja wirklich, und irgendwo hatte ich mal gelesen, sind die gleichen Zitate drin, wie schon in die Welt der Hörspiele.

Speaker: Ja, das waren andere Lösungen.

Speaker: Ich bin ja mit Zitaten überhäuft worden.

Speaker: Ich hatte am Ende das Problem, dass ich so viele tolle Sachen bekommen habe und ich hätte ja auch gern was Negatives genommen, nach dem Motto, Frau Körting hat mich mal geärgert oder sowas.

Speaker: Aber die haben ja gesagt, bitte, bitte, bitte, schreibt nicht.

Speaker: Wenn ihr da ankommt, fühlt ihr euch sofort wieder wie zu Hause und keine Bitte.

Speaker: Es ist aus diesen Leuten so rausgekommen, dass die einem das so erzählt haben.

Speaker: Obwohl auch zum Beispiel Reha Harder, wie sie gesagt haben, sie drehen da und auf einmal kommt Frau Körting und sagt, da kommen Sie mal hoch, ich muss hier noch mal eine Rolle.

Speaker: Ach, Sie können das, setzen Sie sich mal hin, zack, rein.

Speaker: Aber so ist das wirklich.

Speaker: Also Frau Körting ist so, wenn man da ist, dann wird man sofort unter Beschlag genommen, wenn man was kann.

Speaker: Und ich habe das erlebt, als ich das erste Mal bei ihr war,

Speaker: Da hatte ich, dass sie für den ersten drei Fragezeichen Kinofilm, also diesen neueren, da war das Erbe des Drachen, sollte man so ein bisschen mehr drei Fragezeichen Gefühl reinbringen und Geräusche, Plecki und keine Ahnung was.

Speaker: Und dann hat sie gesagt, ja, ich habe da einen Brief bekommen und ich soll jetzt hier Plecki rechtslateinischen Sprüche, ja.

Speaker: aber die schreiben mir gar nicht dabei, welche lateinischen Sprüche der krechsten sollen.

Speaker: Dann sagt die so, ja, was sollen wir denn da jetzt für Sprüche nehmen?

Speaker: Aber nicht irgendwie, was jeder schon kennt.

Speaker: Ich will besondere Sprüche haben.

Speaker: So, und dann haben wir dann da gesessen, haben da recherchiert, lateinische Sprichwörter und so weiter.

Speaker: Und gesagt, das ist gut, das ist gut, das ist gut.

Speaker: Und dann hat die dann quasi ad hoc sich neue lateinische Sprüche ausgesagt.

Speaker: So ganz spontan.

Speaker: Und später wurde das dann irgendwo, glaube ich, mal thematisiert, wie es denn zu diesen Sprüchen kam.

Speaker: Da dachte ich mir, das kommt so einfach so aus, ja.

Speaker: Aus der Situationsgeschichte.

Speaker: Genau, und das ist natürlich auch, was viele Leute so erleben.

Speaker: Und ich musste, habe mir natürlich gesagt, okay, ich will jetzt niemanden, der jetzt so Zitate geliefert hat, da musste ich auch mit mir ringen, weil teilweise auch Leute einfach dasselbe erzählen, ja.

Speaker: Ich habe gesagt, ich will das trotzdem nicht rausschmeißen, weil es ja auch schon irgendwo dann so eine Art Poesiealbum-Charakter nochmal hat, wer wo wie was macht und hat dann mal geschaut, wo kann ich denn was

Speaker: sowas reintun.

Speaker: Da habe ich zum Beispiel die Harloff-Brüder hier vorne bei der Funkfüchsen und Pizzerwande und so weiter da eingeordnet, damit man, weiß ich auch spannend, was für dieses scheiß McDonalds für die so eine Bedeutung hatten.

Speaker: Ja, aber das war ja da noch größer in den 80ern, wo das auch kam.

Speaker: Ich komme ja aus Limburg an der Lahn und da weiß ich noch, da hat man Kindergeburtstag, da gab es einen Montabau im Industriegebiet McDonalds, da ist man dann dahin gefahren zum Kindergeburtstag, da war man ja McDonalds, ja.

Speaker: Aber das ist auch so dann quasi nochmal so einen größeren Eindruck hinterlassen.

Speaker: Dass das so ein Highlight war.

Speaker: Also ich weiß, ich war als Kind, war ich dann auch bei den Sommerferien, wenn ich gutes Zeugnis hatte, durfte ich da hin.

Speaker: Sonst nicht.

Speaker: Ich meine, mit meinen Kindern sage ich, wir gingen hier mal zu McDonalds und dann gucken uns immer so ganz unauffällig die Leute an, die hier mit vollem Genuss solche Burger reinbeißen und so weiter.

Speaker: Und das soll man besser mal nicht machen.

Speaker: Ja.

Speaker: Wenn ihr, also keine Ahnung, es wurde auch immer mal gesagt, an manchen Stellen will man mehr in die Tiefe gehen.

Speaker: Vielleicht fällt euch da, es ist immer spannend, wenn sowas dann kommt, so ein Kommentar, das ja nie so konkret gesagt wird meistens, wo man in die Tiefe gehen sollte.

Speaker: Ich kann gerne noch, und ihr könnt so ein Hörerfeedback mal machen, was einen noch interessieren würde.

Speaker: Ich bin ja eh schon mit meinem Buch 50 Seiten drüber gewesen über das, was ich eigentlich schreiben wollte.

Speaker: Also ich muss sagen, ich hätte gerne, also ich hätte... Du kannst ja ein DLC machen.

Speaker: Ja.

Speaker: Am Ende dachte ich, eigentlich hätte es noch länger sein dürfen.

Speaker: Ich wollte gar nicht aufhören zu lesen, muss ich sagen.

Speaker: Aber das habe ich vorhin schon gesagt, beim zweiten Mal lesen, es schließt sich einem noch viel, viel mehr.

Speaker: Und man kriegt viel mehr mit, was man überliest.

Speaker: Weil du bist ja so, wie soll ich sagen, sensationsgeil.

Speaker: Du liest das Buch und denkst dir, was kommt jetzt, was kommt jetzt?

Speaker: Und dann liest du Kleinigkeiten, die dann irgendwann eine größere Bedeutung haben, als du... Ja, man muss auch ein bisschen nachdenken.

Speaker: Es ist ja einer so, dass man sagt, man hat sich von einem Sprecher da getrennt, der da betrunken ins Studio kam.

Speaker: Da kann man ja auch ein bisschen nachdenken, wer das sein könnte.

Speaker: Da hab ich so nachgegrübelt und ich hab gedacht, alter, wer war das?

Speaker: Wer könnte das denn sein?

Speaker: Da grübelst du ewig drüber nach.

Speaker: Aber ihr seid schon für einen Freunde-Podcast, oder?

Speaker: Mhm.

Speaker: Okay, naja.

Speaker: Ja.

Speaker: Lassen wir das.

Speaker: Man muss halt nachdenken.

Speaker: Erstmal tust du es vielleicht dann nicht so wirklich.

Speaker: Ich finde, man kann, es gibt einige Fragen, die sind intellektuell, sag ich mal, auch ganz spannend.

Speaker: Also wer wird das weiterführen?

Speaker: Also es heißt ja ganz oft, dass André Minninger das weiterführt.

Speaker: Es kann ja sein, dass er da Regie führt oder so, aber wo kommt dieses Studio hin?

Speaker: Also dieses Studio ist in diesem Haus drin.

Speaker: Wenn Frau Köting mal irgendwann nicht mehr sein wird, hoffentlich dauert das noch sehr, sehr lange, dann werden einige Sachen in dieses Kunstgewerbemuseum gehen.

Speaker: Aber setzen wir uns noch jemanden, einen Hörspielproduzenten herein, der, keine Ahnung, drei Fragezeichen Kids schon produziert oder Teufelskicker oder was auch immer, wenn der den Auftrag bekommt, jetzt drei Fragezeichen zu produzieren,

Speaker: Dann wird der ja nicht sagen, alles klar, aber ich hole mir dieses ganze alte Equipment, was eigentlich überhaupt gar keiner mehr bedienen kann, außer diese ehemalige Telefunken-Mitarbeiter bei Vorkart im Studio, hole ich mir dann.

Speaker: Das heißt, wer soll dieses Studio übernehmen?

Speaker: Und dann muss man einfach sagen, das ist eigentlich unübernehmbar.

Speaker: Das kann auch niemand führen.

Speaker: Wenn wir mal sehen, wie Frau Körting diese ganzen, es gibt ja diese ganzen, da gibt es auch so viele Bilder und so weiter, wie sie da geschwind und alles diese Maschinen da bedient.

Speaker: Und das war ja auch so wichtig, dass sie nochmal sagt, wie eigentlich die Leute sind im Studio, die ihr helfen da, die das eben alles warten können und so weiter.

Speaker: Aber es macht ja gar keinen Sinn, dass wenn sie das irgendwann nicht mehr macht,

Speaker: dass dann irgendein anderer sich dann da reinsetzt, wie nach dem Motto, ja, die Burgen, da ist ein Thron, da muss jetzt ein neuer König einziehen.

Speaker: Ja, also so wird das ja nicht sein.

Speaker: Und sie sagt dann, grundsätzlich ist es super spannend und super interessant, dass die eigentlich schon überall Kids und Juniorreihen aufbauen, weil da sind die eh schon dran gewöhnt, da kann man dann irgendwann so ein Reset machen.

Speaker: Oder mit ganz Jungen nochmal.

Speaker: Aber das wird mit Sicherheit nicht mit ihr sein und auch mit Sicherheit nicht bei ihrem Studio sein.

Speaker: Weil es kann sich ja, also ich kenne jetzt die Wohnverhältnisse von André Minninger nicht, ich würde es freuen, wenn das weitermachen würde, weil er auch diesen Geist hat.

Speaker: An dem...

Speaker: schalten sich ja auch die Geister.

Speaker: Aber für mich ist auch immer wichtig, ob jemand das mit absoluter Überzeugung wird.

Speaker: Der Typ brennt dafür.

Speaker: Der brennt und das ist ein wandelndes Lexikon.

Speaker: Den kann man gar nicht mehr stoppen, wenn er anfängt zu erzählen.

Speaker: Also ich muss sagen, ich finde André Meninger toll.

Speaker: Ich kann nicht verstehen, warum man sagt, was will denn der hier?

Speaker: Überhaupt nicht.

Speaker: Ich hoffe, wir werden irgendwann dahin kommen oder wir kommen dahin, wenn er dann die Skripte für die fünf Freunde geschrieben hat, ab Folge 30.

Speaker: Da bin ich dann gespannt, wenn wir ihn dann dazu bringen, was zu erzählen.

Speaker: Also ich meine, ich persönlich finde auch, also Frau Köngen sagt ja auch, sie ist das alles zu lang.

Speaker: Und es ist total spannend, warum es so lang ist.

Speaker: Weil auch Sony und so weiter sagen auch immer, wir haben damit nichts zu tun, dass es so lang ist.

Speaker: Ich würde mir ja denken, ja okay, also früher, als es angefangen hat, so lang zu sein mit den 80 Minuten,

Speaker: Da hatten sie ja noch CDs, da kannten ja egal ob die CD 40 oder 80 Minuten dauert.

Speaker: Das ist ja schon ein früherer Trend und das mit Spotify und so weiter.

Speaker: Jetzt natürlich profitiert man von einer gewissen Länge und irgendwie hat Frau Köning aber gesagt, dass sie intern Prämien ausgesetzt hat, wenn es kürzer ist.

Speaker: Sie hat gesagt, du kriegst hier noch mal ein bisschen mehr, wenn du dich kürzer hältst und so weiter, aber es ist irgendwie eskaliert das dann auch immer so.

Speaker: Letztens habe ich glaube ich ein Interview von Kai Schwind gehört, der gesagt hat, ja die wollen bis alles länger und keine Ahnung was.

Speaker: hat er gesagt, das mag sein, dass es irgendwie anders auserzählt werden soll.

Speaker: Ich finde tatsächlich ist es eher hinderlich für mich.

Speaker: Je länger ein Drei-Frage-Zeichen-Fall ist, desto verwirrter bin ich am Ende.

Speaker: Genau, weil ich aussteige irgendwann.

Speaker: Ich fühle mich in den 50 Minuten wirklich wohl.

Speaker: Genau.

Speaker: So innerhalb von 50 Minuten.

Speaker: Ich komme mir nicht den Fall an.

Speaker: Manche Fälle könnten, also die vertragen die Länge schon.

Speaker: Manche hätten ein paar Minuten länger gebraucht.

Speaker: Also da hätte man mir was rausschneiden müssen.

Speaker: An anderer Stelle vielleicht.

Speaker: Die vertragen das, wenn der Fall klar strukturiert ist.

Speaker: Genau.

Speaker: Wenn du da quasi, das erkenne ich immer im Fall, also ich sage mal Volkesauge, das ist mega lang, aber es gibt so gewisse Punkte, wo ich immer mal einsetzen kann.

Speaker: Das sind einfach Fälle, da kannst du nicht einfach irgendwo einsetzen.

Speaker: Und wenn das alles irgendwie verworren ist mit irgendwelchen vertragten Sprachrätseln, wo du sowieso nicht damit kommst, dann muss ich die auch nicht eins zu eins da immer vorgelesen bekommen.

Speaker: Das passt jetzt ganz gut.

Speaker: Frau Körting sagt ja auch, sie hat nicht viel Einfluss auf den Inhalt, bei Minninger schon.

Speaker: Bist du ein Franklin-Fan oder nicht?

Speaker: Finde ich schon gut.

Speaker: Ich mochte die sehr gerne.

Speaker: Und ja, die Fälle sind schon erwachsener.

Speaker: Es ist nicht mehr so kindgerecht.

Speaker: Sie hat keinen Einfluss darauf.

Speaker: Sie hat auch mal gesagt, bei einem Fall, das vertone ich nicht, das ist so schlecht, das möchte ich nicht machen.

Speaker: Also nicht so schlecht, sondern es ist einfach ungeeignet.

Speaker: Es ist ungeeignet, das zu vertonen, weil das alles nur quasi in einem Raum spielt und so weiter.

Speaker: Und da kann man eigentlich wenig draus machen.

Speaker: Und dann hat er aber so gesagt, wir sind dazu verpflichtet, jeden regulären Fall zu vertonen, vertraglich.

Speaker: Und deswegen muss das einfach gemacht werden.

Speaker: War alles dieser komische Fall mit dem Eis, tödliches, hinter der Lawine verschüttet?

Speaker: Ich habe da gar nicht so genau nachgefragt, weil wenn ich dann konkret nachfrage, dann ist es dann auch immer so...

Speaker: Das muss hier dieser Escape-Boom-Fall gewesen sein.

Speaker: Hammer der Rätsel.

Speaker: Ja, und das ist auch wirklich ganz furchtbar.

Speaker: Die Scherzlöfer war ganz schlimm, ja.

Speaker: Ich glaube, das war das, wo sie gesagt hat, dass hier ist langsam mal die Spitze des Eisbergs erreicht, weil die schon eigentlich ganz gerne Kolzchen und keine Ahnung, was sie mal bringen will.

Speaker: Und hier schloofende Schritte im Keller und so und rasselnde Ketten.

Speaker: Das ist eigentlich das, was sie so eigentlich am meisten so mag.

Speaker: Wie gesagt, die ist dazu in dem Sinn verpflichtet, das zu machen, weil sie auch einfach Auftragnehmer ist.

Speaker: Auch kann die da auch gar nicht so viel dran drehen.

Speaker: Beim André Miniger kann sie sagen, pass mal gut auf, André, lass es einfach mal sein mit der Prank.

Speaker: Das ist so schrecklich.

Speaker: Dann hat die Krebs und die Kinder werden dann mit Krebs im Hier und Jetzt und keine Ahnung was sie sagt.

Speaker: Und das ist auch Frau Körting, Frau Körting geht das Herz auf mit Kindern.

Speaker: Ich habe meinen Kindern dann beim Studio...

Speaker: Frau Körting liebt Kinder.

Speaker: Und wenn man der erzählt, ich habe als Kind schon das und das gehört und das hat mir das Bedeutung meiner Kindheit.

Speaker: Und wenn die dann die Vorstellung hat, Kinder gruseln sich so ein bisschen, Kinder haben panische Angst, weil es zu realistisch ist,

Speaker: das mag sie einfach nicht.

Speaker: Das finde ich auch total authentisch.

Speaker: Kannst du dir mal ausrichten, dass ich mich als Kind trotzdem vor Herbie Boot ein bisschen gegruselt habe.

Speaker: Aber nur ein bisschen.

Speaker: Das ist ein abstrakter Grusel.

Speaker: Ich sage auch mal zum Beispiel, das ist ja so ein Jumpscare-Grusel, so ein Scooby-Doo-Grusel eigentlich.

Speaker: Ich habe Angst, aber wenn ich überlege, wo hatte ich am meisten Angst vor als Kind, ich weiß noch einmal, war so eine Folge, da hatte einer Krebs, hat eine Chemotherapie gehabt, das hat mich unglaublich belastet.

Speaker: Und

Speaker: oder wenn ich bei meinen Kindern, wenn ich das sehe, was hat die Conny, wenn da irgendwelche Eltern sich trennen, ja, die Eltern trennen sich, ja, oder man wird, Conny geht nicht mit Fremden mit, das sind so die Sachen, wo man wirklich, da kann man sich so reindenken und das ist dann wirklich so, boah, die Eltern haben sich getrennt, furchtbar, das mag man auch nicht so gerne hören, wobei man sich ja irgendwann in den Tanzenden Teufel, ja, das hat man sich dann irgendwann, aber das andere ist so sehr und dieses mit Krebs, wenn ich werde sterben und dieses Röcheln,

Speaker: Also da habe ich bei mehreren Interview-Sessions, ja, das ist jetzt hier, also da hatte ich schon.

Speaker: Aber mit Tanz der Teufel hast du gerade eine Trauma-Folge von mir angesprochen.

Speaker: Ich war zehn und hatte eine Hirnhautentzündung und war in einem Zwei-Bett-Zimmer und nur mein, also mein Gegenüber-Nachbar, der hatte einen Kassettenrekorder, mit dem man laut hören konnte.

Speaker: Ich hatte nur Kopfhörer und ich durfte ja nicht aufstehen und das heißt, er konnte den nur bedienen und das war seine Lieblingsfolge.

Speaker: Und seitdem kann ich die nicht mehr hören, obwohl die gut ist.

Speaker: Ja, die ist gut, aber die ist auch richtig so, wenn man die versucht, so richtig zu durchdringen, eigentlich ziemlich schwer zu kapieren.

Speaker: Deswegen ist es auch egal, ich mag so Expositionen und mag, wie das so am Anfang so ist, aber ich könnte jetzt auch nicht so genau erzählen, was so genau der Plan war.

Speaker: Ich sehe hier so einen anderen Podcast, die diese zwei Plane zeichnen, so eine Rubrik, was war der Plan?

Speaker: Ja, und das ist immer ganz interessant, dass die den Plan aus Sicht des Zins nochmal darstellen.

Speaker: Und da finde ich halt eben zeitgeschichtlich interessant, dass es da eigentlich so geht um Konflikte, die ja heute noch aktuell ist.

Speaker: Taiwan, Volksrepublik China und so weiter.

Speaker: Das ist ja, was da auch mitschwingt.

Speaker: aber der ist auch unkapierbar.

Speaker: Ich frage mich, ob der auch kapierbar wäre, wenn man den noch doppelt so lang machen würde, aber brauche ich gar nicht.

Speaker: Weil ich finde am Ende, die sollen zum Ende dann kommen und dann ist gut.

Speaker: Ich finde viel schlimmer, wenn die, keine Ahnung, 70 Minuten labern und dann am Ende ist dann ja, war so ein Monolog von Justus.

Speaker: Ja, und am Ende hat man Justus ein Bild gefunden, wo der Stammbaum drauf stammt, von dem man nichts sehen konnte.

Speaker: Genau.

Speaker: Und hat dadurch alles gelöst und du denkst dir, ah, super, da hätte ich jetzt aber auch die letzten 55 Minuten nichts machen müssen.

Speaker: Also meine Horrorfolge ist tatsächlich im Bandes Voodoo mit diesem Kehlkopf-Mikro.

Speaker: Das ist so schlimm.

Speaker: Also das ist, finde ich, ganz furchtbar.

Speaker: Ja, die Red Boys waren mega cool.

Speaker: Ja, aber ich kann das nicht hören.

Speaker: Ich kriege da heute noch einen Albtraum, wenn ich das hören muss.

Speaker: Das ist ja schon, weiß ich nicht, 20 Jahre, ich habe es gehört.

Speaker: Aber das ist ja ein super Beispiel für eine Mendinger-Folge, wo so ein gewisser Trash-Faktor noch drin ist.

Speaker: Also auf einmal voll das geile Thema Voodoo.

Speaker: Hier war mal in Berlin so eine Voodoo-Umstellung und da war da so ein Voodoo-Priester, der getanzt hat, meine Frau.

Speaker: Die hat dann wirklich auf einmal Panik bekommen, muss dann da raus.

Speaker: Die führen da aus E.T.

Speaker: doch nur so eine Show-Tanz auf.

Speaker: Für meine Frau war das auf einmal, oh Gott, was machen die hier?

Speaker: Ich habe noch so eine kleine Voodoo-Puppe.

Speaker: Aber dann wollte die dann auch unbedingt da gehen.

Speaker: Und dann wird das so vermischt mit Hip-Hop, wo ich mir denke, das zieht es eigentlich komplett ins Absurde.

Speaker: Also das ist wirklich eigentlich, wenn man darüber nachdenkt, absurd.

Speaker: Und dann hat man, also auf der einen Seite hat man irgendwie Zombie-Voodoo.

Speaker: Dann hat man was total Bescheuertes wie diese Hip-Hop-Band, so ein Crimebuster-Fall.

Speaker: Und dann kommt noch aus der Wirklichkeit so ein Kehlkopf-Typ, vor dem man als Kind so Angst hat, wo man sich so hinguckt, immer wieder hinschielt und denkt, oh Gott, diese Stimme.

Speaker: Und man hat ja weniger auch erzählt hier in die Welt der Hörspiele, dass es diesen Typen wirklich gab.

Speaker: Ja, der kannte den ja auch irgendwie, hat im Kino irgendwie gesehen oder mitbekommen, dass der da lebt und dass der da halt arbeitet.

Speaker: Aber ich mag die Minninger-Fälle, ich kann mir nicht helfen.

Speaker: Irgendwie haben die was, was mich immer irgendwie abholt.

Speaker: Ich fand es auch gut.

Speaker: Ich habe jetzt hier so gefunden, also in meinem neuen Buch kommt das alles raus, wie Robert Arthur gesagt hat, ein Trafagezeichen-Fall, den musst du nach diesem Muster konzipieren.

Speaker: Das heißt, entweder fängst du an mit einer Exposition, keine Ahnung, Trafagezeichen werden auf die Geisterinsel gerufen.

Speaker: Aber dann im nächsten Schritt musst du irgendeinen Vorfall haben.

Speaker: Du kannst ja nicht mit Expositionen weitermachen, sondern du brauchst dann den Vorfall, dass sie dann ausgesetzt werden.

Speaker: Oder du fängst mit einem Bäm an, du hörst, meine Ahnung, den Freien.

Speaker: Den Schrei oder du hast diese Sache mit dem Super-Papagei und dann kommt die Exposition und dass du dann immer solche Wellen hast, ja.

Speaker: Nachdem ich das so von Robert Arthur so gelesen, hätte ich ja auch Black Mesa vielleicht noch ein bisschen anders kombiniert, weil ich dann da leite ich ja quasi in drei Kapiteln auf den Höhepunkt erstmal hin, ja.

Speaker: Hätte ich vielleicht anders gemacht, man kann dann auch, keine Ahnung, falsche Fährte oder so einbauen, sagt Arthur.

Speaker: Und wenn ich mir das überlege, sind die Fälle auch genau so konzipiert.

Speaker: Dann muss ich sagen, Robert Arthur hat sich wirklich toll was dabei gedacht und es hat den Fällen dann wirklich gut getan, wenn man sich die Fälle nach diesem Muster anschaut.

Speaker: Und meines Erachtens krankt es den neueren Fällen genau an dieser Sache, weil die nämlich ganz lange so die Handlung aufbauen und die so gefühlsmäßig so reinbringen.

Speaker: Also wenn ich jetzt eine Fragezeichen Bücher schreiben würde, dann würde ich mir genau erst mal anschauen, wie sieht denn das eigentlich aus, wie derjenige, der das etabliert hat, was hat er sich denn dabei gedacht.

Speaker: Und es ist total interessant, so die Mathematik hinter so einem Buch so zu lesen, ohne dass Mathematik heißt 0815-Fall.

Speaker: Ich meine, Enel Pleiten hat ja auch gewisse Muster.

Speaker: Sie hat sehr viele Muster.

Speaker: Und ich denke mir, manchmal wäre es schön, wenn man mal ein bisschen was anderes machen würde, was sie auch gemacht hat.

Speaker: Aber die Anfangsfälle sind schon sehr ähnlich.

Speaker: Es gibt ja so ein Fan-Fan-Seite, die ist mega aufwendig gemacht.

Speaker: Und da gibt es oben auch so einen Index, wo angekreuzt wird.

Speaker: Gibt es einen Geheimgang?

Speaker: Wird jemand entführt?

Speaker: Ist ein anderes Kind dabei?

Speaker: Zack, zack, zack.

Speaker: Ja, und es wiederholt sich da halt auch.

Speaker: Wo wir gerade aufs Thema kommen.

Speaker: Wir hatten ja im Hin- und Herschreiben darüber geredet, ob du bei uns bei einer Folge mitmachen willst.

Speaker: Jetzt hast du dir ja die Folge 10.

Speaker: Fünf Freunde im Nebel gewünscht, die haben wir vorher nicht allzu lange, also die hatten wir praktisch in dem Moment, wo wir geschrieben haben, gerade vor zwei Tagen besprochen, aber warum gerade diese Folge?

Speaker: Also ich habe eine relativ besondere Beziehung zu den Fünf Freunde im Nebel.

Speaker: Weil die für die 3-Frage-Zeichen-Serie auch ein bisschen relevant ist.

Speaker: Vielleicht erstmal kurz zu meiner Beziehung zu 5 Freunden.

Speaker: Ich bin eigentlich totaler 3-Frage-Zeichen-Purist.

Speaker: Ich bin von Benjamin Pülsen zu 3-Frage-Zeichen gekommen.

Speaker: Ich hatte eine TKKG-Kassette von meiner Schwester, die hat auch gar keine Hülle gehabt.

Speaker: Ich habe das auch zu mal gehört, ich fand das total banal.

Speaker: 5 Freunden fand ich irgendwie toll, weil das war ja auch so abenteuermäßig und so weiter, aber ich hatte das nicht.

Speaker: Und als ich angefangen habe, so Hörspiele mir zu kaufen, wie gesagt, ich bin im Jahrgang 84, gab es gar nicht so Fünf-Freunde, sodass man sich so die alten hätte kaufen können.

Speaker: Man will ja auch immer an was teilhaben, was so neu ist.

Speaker: Ja, klar.

Speaker: Wir hatten eine Folge, ich glaube, das war die Fünf-Freunde im Zeltlager, die fand ich auch gut.

Speaker: Und dann hatte ich aber ganz lange mit Fünf-Freunden überhaupt nichts zu tun, überhaupt nichts.

Speaker: Und im Rahmen meiner Recherchen für die Welt der drei Fragezeichen hatte ich dann mit Henrik Buchner zu tun und der sagte, der schreiende Nebel, das sei ganz klar von fünf Freunden im Nebel inspiriert.

Speaker: Das sei quasi für ihn der Aufhänger gewesen, weil er diese Folge so toll gefunden hätte.

Speaker: Da hatte ich mir dann

Speaker: die einzige 5 Freunde, die ich immer einzeln auf CD gekauft habe.

Speaker: Fand ich ja wirklich ganz gut.

Speaker: Ich finde es sehr schade, dass die mittlerweile gecancelt worden ist.

Speaker: Ja, das würde ich auch gerne nochmal.

Speaker: Ja.

Speaker: Naja.

Speaker: Wir brauchen jetzt hier keine gesellschaftspolitische Debatte auf.

Speaker: Aber erst ist es von Freunde im Nebel.

Speaker: Erst sind es die einen und dann sind es Magier und dann sind es die Vegetarier.

Speaker: Ich bin Vegetarier zum Beispiel, wenn ich das anfangen würde.

Speaker: die Vegetarier dargestellt werden.

Speaker: Ich finde das herrlich.

Speaker: Im lachenden Schatten.

Speaker: Also ein Vegetarier, der meint das nicht ernst, der tut nur so, gründet extra am Vegetarierbund und isst dann trotzdem Roastbeef.

Speaker: Wobei ich auch Jahrzehnte nicht wusste, was Roastbeef überhaupt ist.

Speaker: Ich wusste es aber auch nicht.

Speaker: Und dann der geile Mr. Smethers, Körnerfresser.

Speaker: Herrlich.

Speaker: Aber es kann natürlich auch sein, dass wir irgendwann in einer Vegetarier-Diktatur leben und deswegen der Zeitgeist dahin weht, dass

Speaker: Vegetarier nicht mehr so dargestellt werden.

Speaker: Da bin ich total dagegen, da irgendwelche Sachen zu sensieren.

Speaker: Das fand ich auch schön, den Kommentar

Speaker: im Buch genau über dieses Thema, dass man das halt einfach auch mal so dastehen lassen muss.

Speaker: Genau.

Speaker: Es gibt ja in der Hörspielwelt, zum Beispiel aus den ganz klassischen Europa-Hörspielen, ist natürlich auch von der Buchvorlage sehr kritisch Onkel Toms Hütte.

Speaker: Wenn man das Buch hört, da kommt ja nun dieses bestimmte Wort sehr, sehr häufig vor.

Speaker: Was aber in der Zeit nun mal so da war, also man muss, wenn man dann sowas hört, natürlich wirklich auch mit seinen Kindern

Speaker: vielleicht da vorher drüber reden und denen das erklären.

Speaker: Also grundsätzlich ist es ja so, dass Kinder ja auch immer in Kontakt mit Schimpfwörtern kommen.

Speaker: Und nur weil sie zum Beispiel irgendeine Folge Arschloch hören oder so, heißt es ja nicht, dass die es aus dem Kassettenrekorder ausmachen und zu mir du Arschloch sagen.

Speaker: Sondern man muss auch eigentlich Kinder irgendwo ernst nehmen, dass man gewisse Sachen macht.

Speaker: Also was mich dabei stört, es gibt immer so ein Ranking von Sachen, die man gesellschaftlich schlimm findet.

Speaker: Also man sollte generell ordentlich miteinander umgehen und dann gibt es immer so ein zeitgeistmäßiges Rating, was ist denn jetzt besonders schlimm?

Speaker: Und wenn man damit einmal angefangen hat, dann kommen ja immer weitere Sachen, wo man sagt, das darfst du nicht.

Speaker: Also was ich zum Beispiel bei drei kleine Kinder, ich viel furchtbarer finde ist,

Speaker: dass die Hörspiele so anzüglich sind in den 70er, 80ern.

Speaker: Die TKKG zum Beispiel, meinst du das anzüglich?

Speaker: Genau, komm ich doch mal besuchen, gib doch Geld.

Speaker: Genau, solche Dinge.

Speaker: Diese Sachen, wo ich sage eigentlich, ich wohne ja in Berlin, heißt immer, ja, für Kinder so gefährlich, ich sage, nee, Leute, die Kinder in meinem Alter, würde ich mal sagen, ist es eigentlich sicherer,

Speaker: Weil nämlich irgendwo 80er Jahre Hessen auf dem Land, da bist du mal weggekrapscht worden von Onkel Hubert.

Speaker: Und da hast du überhaupt nicht so dieses Gefühl dafür gehabt, was eigentlich passieren kann.

Speaker: Und die Spiele transportieren noch dieses, du hast eigentlich überall so ein Kinderschänder nebenbei und wirst dann so eigentlich alleingelassen.

Speaker: damit.

Speaker: Ist ja auch Gabis Rolle schon so angelegt, dass sie ja wirklich nicht als Männer immer anzieht.

Speaker: Als attraktive Frau.

Speaker: Also wo ich dann denke, schon sehr gut entwickelt für ihr Alter.

Speaker: Genau, das ist ein Kind und wenn sie jetzt 16 wäre, keine Ahnung, könnte man sagen, ja egal, aber ich meine, das sind so Sachen, wo ich mir denke, so.

Speaker: Aber das ist wieder so, diese Zeitgeistmenschen, die stürzen sich auf ein Wort, die machen ein Wort, nehmen die raus, Indianer auch.

Speaker: Also Indianer zum Beispiel, also es wäre ja das Nächste gekommen, also überall sind nur die Indigenen, wobei ja Indianer ja einfach eine, also wenn die von Indiens reden in Amerika, ist es ja noch bescheuert mit Inder.

Speaker: Aber mit Indiana ist ja nur eine Fremdbezeichnung und die ganze Welt lebt ja.

Speaker: Also alles lebt von Fremdbezeichnungen.

Speaker: Also wenn ich nicht weiß, dass Dirk Dirk heißt, ist es der Busfahrer.

Speaker: Ganz ehrlich, ich könnte mich jetzt auch aufregen.

Speaker: Ich meine, ich bin die Blinde, ich bin die Behinderte.

Speaker: Das stört mich persönlich jetzt gar nicht.

Speaker: Das ist halt einfach so.

Speaker: Ich könnte mich aber da auch jedes Mal aufregen oder könnte jetzt ein Fass aufmachen, könnte sagen, hey, Insektenstachel, da geht es um eine Blinde.

Speaker: Ich will das nicht.

Speaker: Also komm, das ist das Gleiche.

Speaker: Also ich bin auch in der Randgruppe.

Speaker: Interessant ist ja, weil Onkel Tom Hütte angesprochen hat, da gibt es ja auch diesen einen Juden, Faggene, wie der Typ heißt, und man ist ja schon extrem antisemitisch gezeichnet.

Speaker: Das ist schon damals, als der noch gelebt hat, der Autor, war das schon umstritten und das ist umgeschrieben und rausgeschrieben worden, wo es darum geht, dass man sagt, das ist schon antisemitisch.

Speaker: Und irgendwann hat sich das dann da, das kann man auch googeln, ganz interessant, ich habe das letztens gegoogelt, weil die sich in drei Fragezeichenunterlagen darüber unterhalten haben, weil die dazu eigentlich mal einen Fall machen wollten, so zu Oliver Twist und so.

Speaker: Und das entwickelt sich dann immer weiter, was man sagen darf und was nicht.

Speaker: Man muss aufpassen, dass es dann irgendwo beim gesunden Menschenverstand aufhört.

Speaker: Also zum Beispiel hier in Berlin wurde jetzt die Morgenstraße umbenannt.

Speaker: Ein Wort,

Speaker: was überhaupt gar keiner mehr nennt.

Speaker: Also keiner wird sagen, guck mal, da hinten an der Busfallestelle stehen drei Mooren.

Speaker: Also das sagt ja keiner.

Speaker: Ich habe noch nie einen Moor.

Speaker: Also es sagt sich auch ganz schwer.

Speaker: Und es ist ja wirklich eine Auszeichnung damals gewesen.

Speaker: Guck mal da, wo ihr euch im Mittelalter noch den Finger abgehakt habt, wenn er geeintet hat, da waren die in Mauretanien.

Speaker: Die Mauren hatten so eine Salbe, weil die die ganzen Sachen nicht verbrannt haben als Ketzerei.

Speaker: Und dann wollte man sich zeigen, das ist hier die Moorenapothek, die Moorenstraße, um zu zeigen,

Speaker: was für eine hohe Qualität das ist.

Speaker: Ja, im Nürnberg gibt es die Mohnapothek und die wird auch da diskutieren.

Speaker: Genau, aber es ändert ja überhaupt nichts, wenn ich das jetzt ändere.

Speaker: Also zum Beispiel das mit den Indianern, das ist ja total auch bedrückend und so weiter, aber es ändert ja gar nichts darüber, wenn ich das Wort nicht mehr benutze.

Speaker: Man muss halt aufpassen, dass man den Kern, worum es ja eigentlich geht, also der Weg dahin finde ich immer so ein bisschen kritisch,

Speaker: Aber das ist so eine Sache, da muss man einfach, ich finde einfach auch dieser Disclaimer, ja, also dann heißt ja, das wäre ein guter Kompromiss, das finde ich überhaupt kein guter Kompromiss, weil Disclaimer heißt ja, es kommt irgendwas Wildes.

Speaker: Also ich hätte manchmal auch gerne einen Disclaimer vom Kika, wenn dann da behauptet wird, man könnte sich jetzt in ein Gummiboot verlieben oder so.

Speaker: Ja, dann würde ich mir auch einen Disclaimer wünschen oder Disclaimer, hey, hier geht es um irgendwie sowas.

Speaker: Also man kann einen Disclaimer vor alles machen und das ist natürlich schon ein Signal.

Speaker: Aber will ich mir jetzt auch nicht Unternehmenspolitik einmengen.

Speaker: Ich sage, ich denke mir nur,

Speaker: Da wird es auch bei einem, also es heißt ja, die Fragezeichen sind so die Serie, wo es gar nicht so, also diese sehr tolerante Serie und so weiter.

Speaker: Aber auch da, wenn man sich anschaut, die unterschiedlichen Ausgaben, dann wird dann aus Ruana, ist dann auf einmal eine Wahrsagerin dann geworden und dann so Folgen wie der sprechende Totenkopf.

Speaker: Aber da muss man irgendwann mal sagen, Schluss jetzt, soll ich mich mit was anderem beschäftigen.

Speaker: Aber es war auch total spannend zu sehen, wie der Verlag da in England, dass da jedes Skript übersetzt werden muss auf Englisch, und dann geben die das frei, fünf Freunden.

Speaker: Und dass es so eine ganze Liste gibt, mit der Hund darf nicht mit dem Schwanz wedeln und so Zeugs.

Speaker: Also ich weiß nicht, in welcher Perverse denken daran, ich darf nicht mit dem Schwanz wedeln.

Speaker: Wenn dann da wirklich eine sexuelle... Ja, das ist sehr, sehr merkwürdig.

Speaker: Das ist... Wo die Bücher ja noch in den 50er-Jahren ging es auch darum, ja, da wird zu viel geschlagen, da mussten die auch umgeschrieben werden und sonst was.

Speaker: Das gab es ja da schon.

Speaker: Ja, ja.

Speaker: Aber man hat als Autor aus der Zeit gar keine Chance.

Speaker: Also wenn man jetzt zum Beispiel jemand ist wie Karl May, der sich deutlich gegen Sklaverei ausspricht, der sich deutlich sagt, alle Menschen, alle Ethnien sind gleich und so weiter, ja, und liegt sich noch den Rechten an, der wird ja auch gecancelt.

Speaker: Ich sage immer, Karl May wurde zweimal gecancelt.

Speaker: Einmal im 1900 und dann einmal heute.

Speaker: Ja, und das ist immer...

Speaker: Trotz allem, ZDF zeigt Winnetou-Filme, denke ich mir mal.

Speaker: Trotz allem.

Speaker: Das sind tolle Filme.

Speaker: Deswegen finde ich, entweder muss man sagen, so alte Sachen gucke ich nicht, weil die sind mir einfach zu altbacken.

Speaker: Und dann gucke ich eben die neuen Sachen.

Speaker: Aber da sollte man die alten Sachen dann in Ruhe lassen.

Speaker: Das zieht auf Frau Körting total klar.

Speaker: Aber es ist dann natürlich auch so eine Sache, soll man sich da verkämpfen.

Speaker: Ich fand es aber auch andererseits ganz großartig.

Speaker: dass zum Beispiel keiner von Sony gekommen ist und hat gesagt, ja, aber diese Passage, die wollen wir aus dem Hörbuch draußen haben oder so.

Speaker: Ja, weil die sagen, geben seine Meinung.

Speaker: Das ist ja das Schöne, dass man das drin gelassen hat, weil ich dachte schon, da kommt noch ein Nachspiel, wenn man das drin lässt, weil du darfst dir deine Meinung nicht sagen.

Speaker: Es gibt bis noch heute die Leute hier, wenn die das hören, da denken die, die canceln nicht, die machen das nicht, die hören wir nicht mehr.

Speaker: Das finde ich auch ganz schlimm, dass du ja nicht mehr sagen darfst, was du so denkst.

Speaker: Nee, das kann man ja schon sagen.

Speaker: Also jeder hat so seine Empfindlichkeiten, nicht da.

Speaker: Aber wenn wir uns nur noch auf die Empfindlichkeiten konzentrieren, und wir schreien uns dadurch ja auch.

Speaker: Es ist ja zum Beispiel dieses Spiel aus der Vergangenheit so ganz erhaben zu sagen, wie die Namen immer alle falsch ausgesprochen worden sind und so weiter.

Speaker: Da denke ich mir nur, hey Leute, allein diese ganzen Kinder, alle unter einen wie Flö in einen Sack rein zu bekommen, dass sie das überhaupt machen.

Speaker: Also da steht ja drin, wie sie einmal Schokoladeneier aus vier Takes zusammenschneiden mussten, weil sie sich die ganze Zeit so geömmelt haben.

Speaker: Ja.

Speaker: Und dann kommt mir einer an und soll eine Argel Queen und keine Ahnung was.

Speaker: Vor allem ist es doch wirklich vollkommen Latte.

Speaker: Ich weiß nicht, ob einer mal sich, also ich war zum Beispiel bei der Europameisterschaft 2008 in Russland, habe mir in russischem Fernsehen dann angeschaut, Europameisterschaft Deutschland.

Speaker: Da sollte man sich an, wie die Schweinsteiger aussprechen.

Speaker: Und da haben die keinen dabei, der das sagt.

Speaker: Und dann hat man heute die Probleme,

Speaker: dass man ja gar nicht mehr sagen kann, das ist ein Spanier.

Speaker: Da muss dann irgendein Muttersprachler aus Spanier gefunden werden.

Speaker: Teilweise sind sie dann froh, wenn sie irgendwo ein Spanier geeiratet haben, spanischen Namen haben, haben mit Spanien überhaupt nichts zu tun.

Speaker: Aber Hauptsache, das nervt dann keiner mit Lischees.

Speaker: Und dann fällt mir nur auf, ich will mich jetzt nicht in Rage reden,

Speaker: Dass man Russen, über Russen, Osteuropäer, da darf man immer noch die Klischees raushauen.

Speaker: Das ist so eine Gruppe, da darf man auch wildern.

Speaker: Jetzt hier auch in das Weiße Auge, in dem letzten Buch.

Speaker: Also Gangster, Ganoven aus Russland oder fiktiven Sowjetrepubliken, das geht noch.

Speaker: Aber alles so, und das finde ich eigentlich auch so eine Art von Rassismus, wie man alles so beschützen und bemuttern will.

Speaker: Die armen Diskriminierten, wir müssen jetzt ein bisschen auf die aufpassen, dass die nicht geärgert werden, nicht gemobbt werden von uns sprachlich.

Speaker: Das finde ich ein bisschen lächerlich.

Speaker: Aber man schadet natürlich auch den Schauspielern selbst.

Speaker: Die Schauspieler sagen, hey, ich verliere hier Jobs, weil ich ja keine Akzente mehr sprechen darf.

Speaker: Ich darf keine Eisverkäufer mehr sprechen, der jetzt irgendwie italienisch klingen soll.

Speaker: Und das bin ich aber nicht und das darf ich dann nicht mehr.

Speaker: Und da werde ich ja auch eingeengt.

Speaker: Genau, ich bin auch dafür, dass keiner mehr ein Vegetarier spielen darf, der keiner ist, weil er das nicht fühlt, wie ein Vegetarier ist.

Speaker: Ja, das würde auch Sinn machen, ja.

Speaker: Genau.

Speaker: Meine Kinder hätte die Blinde nicht spielen dürfen, das hat sie nicht gut gemacht, muss ich auch mal sagen.

Speaker: Ich habe sofort gemerkt, dass dieser furchtbare Typ da im lachenden Schatten, habe ich sofort gemerkt, dass das kein richtiger Vegetarier ist.

Speaker: Aber...

Speaker: Das ist schon auch die Brücke zu, ja, fünf Freunde im Nebel.

Speaker: Genau.

Speaker: Und ist gecancelt worden.

Speaker: Schade.

Speaker: Wie gesagt, finde ich trotzdem eine tolle Folge.

Speaker: Auch gerade, weil Nebel ist ein tolles Motiv.

Speaker: Nebel ist spannend.

Speaker: Das hat immer was Gruseliges bei Sinclair, wenn der Nebel des Grauens kommt.

Speaker: Ja, ich mag was.

Speaker: Nebel ist einfach super.

Speaker: Und auch hier das Gedicht von Hermann Hesse, seltsam im Nebel zu wandern.

Speaker: Nebel ist einfach geil.

Speaker: Ich freue mich immer über diese Rende, so eine richtig dicke Suppe.

Speaker: Da sage ich immer zu meinen Kindern, die haben immer die Edgar Wallace geguckt.

Speaker: Nachvollziehbarerweise sage ich immer, das richtig geiles Edgar Wallace Wetter.

Speaker: Die sagen immer, das ist Edgar Wallace Wetter.

Speaker: Da sage ich, da stelle ich vor, jetzt der blinde Jake.

Speaker: Ja, da kommt, ja.

Speaker: Oh, ein furchtbarer Bösewicht, der blinde Jake.

Speaker: Ja, oh.

Speaker: Das ist ein krasser Typ, der blinde Jake.

Speaker: wenn der reinkommt und du das Gefühl hast, der sieht dich nicht, aber er spürt dich und der wird dich umbringen, weil du hast gerade eine Erbschaft gemacht, ohne es zu wissen.

Speaker: Ich finde, die fünf Freunde, die sind bis heute irgendwie, haben die sich nicht großartig verändert, finde ich zumindest, was ich noch kenne von den heutigen, neuren Folgen.

Speaker: Ich kenne ja keine der neuen Folgen, deswegen bin ich noch gespannt.

Speaker: Ich finde, die neuen Folgen sind zu lang, weil ich finde, also bei einem Treff-Wage-Zeichen kann man so einen langen Plot haben, aber bei Fünf-Freunden ist alles so ein bisschen banaler.

Speaker: Und dann ist es sehr schwer, so einen relativ leichten Plot auf so eine Länge zu ziehen.

Speaker: Obwohl es ja auch schon kürzer geworden ist.

Speaker: Okay, ich bin mal gespannt.

Speaker: Freunde finden den Igel im Wald oder sowas, was es da so gibt.

Speaker: Ich komme leider zu wenig dazu, das alles zu hören.

Speaker: Das Problem ist, es kostet mich ja immer, das zu hören.

Speaker: Es kostet mich ja 70, 80 Minuten Zeit.

Speaker: Und ich höre eigentlich sehr lieber gerne mal Podcasts.

Speaker: Dann habe ich auch so eine Bindung an Leute und dann kenne ich auch die Stimmen.

Speaker: Was hörst denn du so?

Speaker: Also, wenn du mal nicht schreibst und wenn du mal nicht arbeitest.

Speaker: Also, wo kann man dich damit begeistern?

Speaker: Musikmäßig?

Speaker: Hörspiel, Podcast, Buch?

Speaker: Buch hörst du ja nicht.

Speaker: Drei Fragezeichen.

Speaker: Ja.

Speaker: Also es war so, ich habe das früher nie zum Einschlafen gehört, weil ich dachte, da kann man nicht so einschlafen.

Speaker: Das ist ja viel zu spannend.

Speaker: Irgendwann habe ich gesagt, alle Schlafen dazu ein, geschniffst du auch dazu ein.

Speaker: Und ich lache immer bei mir selbst, dass ich immer sofort einschlafe.

Speaker: Dann sage ich, guck mal, ich habe jetzt zehn Anläufe für die Folge und irgendwann gebe ich es da nicht.

Speaker: Ich höre eigentlich Podcasts, treffe an solchen Podcasts meistens.

Speaker: Am besten ist es, wenn ich das höre und kenne die Folge.

Speaker: Oder ist es spannend, sich so eine Folge anzuhören und dann mehr darüber zu erfahren.

Speaker: Das finde ich schon toll.

Speaker: Der Vergleich hier mit diesem Kapuzinerwerk und so weiter, was da im Original drin stand, wie er das gemacht hat, das finde ich schon gut.

Speaker: Sowas zu machen und wie die Fernsehserie gelaufen ist.

Speaker: Also Fünf Freunde zum Beispiel gucke ich auch gerne als Film.

Speaker: Weil es auch auf Fischland gedreht worden ist, auf dem Dars, wo ich immer in Urlaub fahre.

Speaker: Du meinst die deutsche Serie?

Speaker: Fünf Teile gibt es ja da.

Speaker: Ja, also Podcast höre ich und sonst ja, also SSP, Plagezeichen, Zentrale, ich will jetzt keinen vergessen, Recherchenarchiv, Hollywoodschaukel auch mal, wobei ich das toll fand, wenn die einen festen Partner hatten.

Speaker: Das gibt es denn sonst noch so.

Speaker: Aber sonst bin ich da wirklich ein bisschen monothematisch gebildet.

Speaker: Ich gucke auch immer nur, also meine Frau hat jetzt zum Beispiel gesagt, sie will mal mit mir Scream gucken.

Speaker: Finde ich auch immer spannend, weil das habe ich vor 20 Jahren mal.

Speaker: Ich gucke auch gar keinen Fernseher.

Speaker: Ich habe auch nur so einen alten Fernseher.

Speaker: Ich ärgere mich, ich habe eigentlich Magenta TV und wenn ich einen neuen Fernseher hätte, könnte ich Magenta Appen, könnte ich dann so gucken.

Speaker: Aber gar keine Zeit.

Speaker: Ich denke mir immer nur, wenn die Leute sagen, sie bingen so eine Serie durch, denke ich, warum machen die das eigentlich?

Speaker: Weil ich dann auch einschlafe.

Speaker: Das ist eigentlich meine optimale Länge.

Speaker: Die halte ich dann noch aus.

Speaker: Nee, also Podcasts, Hörspiele...

Speaker: Ich träume immer davon, also TKKG auch schon mal.

Speaker: Also TKKG höre ich auch, aber nicht so wirklich systematisch.

Speaker: Aber da werde ich auch mal ein Buch zu schreiben.

Speaker: Habe auch schon den Buchtitel im Kopf.

Speaker: Ich habe zu meinen nächsten drei, vier Büchern schon die Titel im Kopf.

Speaker: Ich wollte gerade sagen, TKKG schreit doch nach Buch.

Speaker: Ja, war ich auch.

Speaker: Das werde ich auch tun.

Speaker: 100 Prozent, weil ich es auch wohl, ja, nicht obwohl...

Speaker: Es ist nur gerade zwingend erforderlich, dieses 3-Frage-Zeichen-Buch zu schreiben.

Speaker: Weil ich da schon so viele tolle Sachen habe und es muss einfach geschrieben werden.

Speaker: Und dann würde ich mich garantiert mal den TKG zu wenden.

Speaker: weil ich auch einfach Bock drauf hab, finde ich auch gut.

Speaker: Ich finde auch, TGAG muss auch mal ein bisschen wieder ins, muss auch mal gerade gerückt werden.

Speaker: Ins positive Licht.

Speaker: Weil die stehen so in der Generalverdacht, da werden sich dann immer einzelne Folgen rausgepickt, um Sachen so zu machen.

Speaker: Und ich hab mir dann auch vorgenommen, wenn ich das mal mache, dann guck ich mir mal so Kriminalitätsstatistiken an.

Speaker: So aus dieser Zeit, die gemacht worden sind, um zu gucken, ob das alles so unrealistisch ist.

Speaker: Ich finde es halt eben immer, wenn ich jetzt hier in Berlin bin, ich höre so ein Hörspiel und die Drogendealer heißen Manuel, Dennis und Justus und die terrorisieren so ein ganzes Stadtteil.

Speaker: Da fühle ich mich immer so ein bisschen, da denke ich mich immer, es ist so ein bisschen Comedy-mäßig.

Speaker: Weil, ich meine, Dirk, du wohnst ja auch in Berlin.

Speaker: Das sind jetzt nicht so die Typen.

Speaker: Ich bin jetzt noch nicht so bewusst.

Speaker: Ich kann auch an den Berger Bahnhof gehen und gucken.

Speaker: Und da müssen wir mal schauen, was ist jetzt eigentlich so Klischee und was ist eigentlich eine Darstellung.

Speaker: Und es gibt ja auch, sage ich mal, Gesellschaften, die sind für gewisse Verbrechen besonders begabt.

Speaker: Ja, zum Beispiel habe ich immer schon als Kind gewundert, warum schaffen Deutsche eigentlich nicht wirklich so eine Mafia aufzumachen?

Speaker: Warum gibt es eine Russenmafia und eine italienische Mafia?

Speaker: Warum schaffen wir es nicht, solche Clan-Strukturen aufzusetzen, die, keine Ahnung, alles unterwandert haben?

Speaker: Ja, das schaffen immer nur andere.

Speaker: Und die schaffen das ja nicht nur bei sich zu Hause, sondern auch bei uns zu Hause.

Speaker: Dann zum Beispiel auch so Menschenhandel.

Speaker: Das ist auch eher sowas.

Speaker: Und dann gibt es dann solche Sachen wie Steuerbetrug.

Speaker: so Finanzdelikte und so, da ist dann aber auch schon eher so, sage ich mal, so eine Kernkompetenz dann so bei uns.

Speaker: Das müssen wir schauen, das wäre auch mal interessant, also so polizeipsychologisch zu gucken, wo kommt eigentlich was her, welche Täterprofile man denn da hat.

Speaker: Vielleicht begebe ich mich ja auch auf ganz dünnes Eis.

Speaker: Ja, das ist jetzt kurz vor gecancelt werden, diese Gedanken, das gibt es ja gar nicht.

Speaker: Also du kannst ja jetzt nicht sagen, dass irgendeine Herkunft irgendwas mit, das kann sich ja keiner hier vorstellen.

Speaker: Das ist schon nicht, dass die Herkunft das macht, aber gewisse Bereiche, die, also wenn du zum Beispiel anschaust, hier den Kiez da, den Straßenstricht da im Hülubogen, wenn man guckt, welche Gruppen da miteinander rivalisieren, ist es schon faszinierend.

Speaker: Und wenn ich dann ein TKKG-Hörspiel zu diesem Thema machen würde, würden genau diese Gruppen nicht dazu rivalisieren, weil man ja kein Klischee erfüllen will.

Speaker: Also auch zum Beispiel, wenn du so drei Fragezeichen und die Geisterinsel nimmst, da ist dieser Chris Markos,

Speaker: steht unter Generalverdacht, weil er will arbeiten, Geld verdienen, um nach Griechenland zurückzureisen.

Speaker: Und er wäre sehr einfacher, wenn er es einfach klauen könnte.

Speaker: Und deswegen ist er verdächtig.

Speaker: Also in der heutigen Diskussion würde einfach abgeschoben werden als Illegale.

Speaker: Wenn man sich da genau mit einem gewissen Realismus anschaut, wie sowas so funktioniert, eigentlich hat das schon einen gewissen Reiz.

Speaker: Und dass dann, glaube ich, Kalmutschak auf der einen Seite in so einem generellen versucht hat, das nachzubilden, auf der anderen Seite

Speaker: Aber dann diese ganzen ausgefallenen Namen, die dadurch zustande kamen, dass er mir jetzt hier keinen persönlich irgendwie da...

Speaker: mit reinbringen.

Speaker: Ja, es ist halt kein Peter Müller, der da Bösewicht ist.

Speaker: Mit Läuph Biersack oder sowas.

Speaker: Ja, aber es wird ja im Laufe der Serie dann immer skurriler.

Speaker: Weil irgendwann gehen dir ja auch die Namen aus.

Speaker: Aber es ist kreativ.

Speaker: Die Namen und Straßen wiederholen sich ja selten.

Speaker: Man kann das gar nicht ernst nehmen.

Speaker: Die Funzbröterallee gab es früher.

Speaker: Jetzt wird es wieder ein bisschen alltäglicher, finde ich.

Speaker: Ja, finde ich gut.

Speaker: Also finde ich wirklich toll.

Speaker: Nee, da gibt es auch, wie gesagt, auch viel zu erforschen, auch zu gucken, wo kommt da was her und wo ist er vielleicht falsch abgebogen und so.

Speaker: Was passiert so.

Speaker: Und wann ist dann so ein Fünf-Freunde-Buch mal in Planung?

Speaker: Weil das steht ja auch mal an.

Speaker: Ich finde Fünf-Freunde, ehrlich gesagt, das ist... Sag es ruhig, ich finde...

Speaker: Also fünf Freunde kannst du unter ganzem, also ich würde so ein Buch dann, also so ein TKKG-Buch so generalistisch anfassen, würde ein Buch schreiben, das wäre so eine Mischung aus die Welt der drei Fragezeichen und die Welt der Hörspiele, das würde ich quasi in einem so reinpacken, da würde es quasi ein Buch geben, das würde ich nicht mehr so aufteilen.

Speaker: So unter dem Motto die anderen Hörspiele.

Speaker: Ne, ne, nicht die anderen, sondern die TKKG, also quasi so ein TKKG-Buch, wo es auch um Hörspiele geht und um die Buchvorlagen.

Speaker: Bei Fünf Freunde ist das gar nichts.

Speaker: Also erstmal muss man sagen, die hat ja ein unfassbares Öl für die Frau.

Speaker: Das heißt, man muss erstmal viel mehr sozusagen, um Rolf Kalmutschak zu durchblicken, das dauert auch schon so ein bisschen und drei Fragezeichen so, aber ich glaube bei Erich Leid ist... Erich Leid, tausend Veröffentlichungen.

Speaker: Ja, und dann zu sagen, man ist auf einem Gebiet, wo es eigentlich das alles schon in England so erforscht wird und so weiter.

Speaker: Ich würde auch kein Schalter-Colmes-Buch schreiben.

Speaker: wo sich das so zerfasert.

Speaker: Du hast ein sehr, sehr weites Feld und dann müsstest du eigentlich schauen, aus welcher Perspektive du das eigentlich anschaut.

Speaker: Und da hast du eigentlich bei 5 Freunden, wie ich das so beobachte, eigentlich eine sehr große Zersplitterung, aber nicht so die totale Bindung wie TKG in 3 Fragezeichen.

Speaker: Dafür ist es zu austauschbar, weil ich kann auch 5 Freunde ist für mich so ein Gefühl und ich kann da eigentlich bei TKG ganz genau einzelne Folgen so benennen,

Speaker: Aber ob jetzt hier der Herrmann da im alten Turm ist oder ob das hier so... Auch geil, wie sind Amerikaner da gekennzeichnet?

Speaker: Die Amerikaner kommen und wollen das aufkaufen.

Speaker: Ja, herrlich.

Speaker: Genau.

Speaker: Lieblingsfolge.

Speaker: Meine Hassfolge.

Speaker: Ich hasse sie nicht, aber ich...

Speaker: Das ist auch total unglaubwürdig.

Speaker: Aber das ist auch ein Klischee.

Speaker: Es gibt ja nicht nur das Thema der Russenmafia, sondern es gibt das Klischee, der Amerikaner denkt, der kann sich alles kaufen und die alten Kultusen.

Speaker: Immer.

Speaker: Ist ja auch bei Bad Finkenstein, Ufos und Bad Finkenstein, ist ja auch ein Ami, der da ganz auf dicke Hose macht und einen aufreicht.

Speaker: Aber auf der anderen Seite ist es ja, ich sag mal so, überall wo Rauch ist, irgendwo noch ein Feuer, ist auch schon irgendwo was dran.

Speaker: Also man kriegt solche Figuren, da kriegt man schon hin.

Speaker: Und wenn man jetzt einen Amerikaner als Kapitalisten darstellt, ist es halt eben, sag ich mal, unproblematisch.

Speaker: Und auch so den Respekt so vor unserem Kulturgut in Europa.

Speaker: Ich fände es schon interessant, grundsätzlich mal so ein Buch zu machen über was gibt es denn da so für Serien.

Speaker: Aber ich finde auch, das können dann so Leute schreiben wie ihr.

Speaker: Ich wollte gerade sagen, das ist wahrscheinlich unsere Aufgabe, sich da mal hinzusetzen.

Speaker: Und so zumindest, ob wir es ganz schaffen, das komplett zu durchdringen, das ist schwierig.

Speaker: Es gibt ja schon so eine Art Fünf-Freunde-Wikipedia.

Speaker: Also was sollen wir das jetzt nochmal dann auf Papier drucken?

Speaker: Ich finde, wenn du es auf Papier druckst, ist es was anderes.

Speaker: Also ich kann nur sagen zu solchen Sachen wie, wenn man anfängt, das merke ich jetzt in meinem neuen Buch ganz stark, man entwickelt so einen Forschergeist und Forschertrang.

Speaker: dann wirklich auch nochmal tiefer zu graben.

Speaker: Und so ein Wikipedia-Ding hat ja eher so einen lexikalischen Charakter und zeichnet eigentlich das nach, was sowieso schon so ein bisschen bekannt ist und alles Mögliche.

Speaker: Aber man kann natürlich auf der einen Seite sagen, man bringt eine Chronologie und eine Kohärenz rein.

Speaker: Narrative Kohärenz nennt sich das quasi in der Zählstrang.

Speaker: Und füllt das auf und versucht neue Sachen rauszufinden.

Speaker: Und da gibt es ja dann, keine Ahnung, auch irgendwo Akten und Nachlässe und keine Ahnung was.

Speaker: Und das ist ja so eine Sache, wenn man sowas Lexikalisches macht, kann man immer reinfallen, weil du suchst ja nicht einen Lexikon-Attacken, den es nicht gibt.

Speaker: In dem Sinne.

Speaker: Das heißt, da kann man schon machen.

Speaker: Aber es ist eben ein sehr, sehr kleines Feld.

Speaker: Und da habe ich auch nicht so den Bock drauf.

Speaker: Also noch nicht so.

Speaker: Also ich habe wirklich Bock auf noch hier dieses Drei-Frage-Zeichen-Buch.

Speaker: Da setze ich mich, glaube ich, auch gleich wieder dran.

Speaker: Und habe Bock auf ein TKKG-Buch.

Speaker: Und habe noch Bock auf ganz andere Bücher mit so esoterischen Themen, die keiner kaufen wird.

Speaker: Wie stehst du oder du hast es ja wahrscheinlich schon gelesen, was sagst du zur Auferstehung?

Speaker: Also das ist ja auch jetzt ein Drei-Frage-Zeichen-Buch, was jetzt in die erwachsene Richtung geht.

Speaker: Also ich finde schon, ist einiges möglich auf dem Bereich.

Speaker: Also ich sage mal so, ich lese sowas relativ selten.

Speaker: Solche Art Bücher.

Speaker: Wenn ich Romane lese, dann lese ich eigentlich Klassiker eher.

Speaker: Also ich habe drei Arten von Büchern, die ich lese.

Speaker: Sachbücher oder ich lese solche Nerdbücher.

Speaker: Keine Ahnung, Kein Mai, Edgar Wallace, sowas, was sich kein normaler Mensch mehr reinzieht.

Speaker: Oder ich lese da einen Klassiker.

Speaker: Hermann Hütze oder irgendwie sowas in die Richtung.

Speaker: Und dann ist natürlich so, dass so ein Buch wie die Auferstehung nicht die literarische Qualität hat, dass man sagen kann, das wird mein Klassiker.

Speaker: Nein, das nicht.

Speaker: Man kann sagen, es unterhält eigentlich gut.

Speaker: Natürlich an der einen oder anderen Stelle, also das mit Skinny Nose, das hätte am Ende nicht sein müssen.

Speaker: Ich bin noch mittendrin.

Speaker: Nee, das ist so, da denke ich mir wirklich... Das war Fanservice, meinst du?

Speaker: Das weiß ich nicht.

Speaker: Ob es Fanservice, ich finde einfach, da ist die Figur, also da habe ich das Gefühl, also ich, man muss immer sagen, Herr Eschbach trifft Entscheidungen als Herr Eschbach.

Speaker: Wir haben ja jetzt in diesem Interview auch ganz viele Sachen diskutiert über Entscheidungen, die ich getroffen habe als Rodenwald in meiner Curtin-Biografie.

Speaker: Das heißt, jeder Autor schreibt erstmal so, wie er die Entscheidung für sich trifft.

Speaker: Ich finde einfach, das Grundsätzliche ist, er hat unterhalten und das bis zum Ende auch.

Speaker: Es war auch nicht so gewollt und keine Ahnung was, was mich so ein bisschen, mich persönlich so als C.R.

Speaker: Rodenwald und nicht als Christian, sondern diese Sache mit Hitchfield, Hitchcock.

Speaker: Da ist diese eine Stelle drin, wo er sagt, wie sie Hitchfield kennengelernt haben.

Speaker: Es wird die Szene aus dem Gespensterschloss geschildert.

Speaker: Das hat mich gestört, weil ich finde, was Eschbach in Interviews immer sagt, ja, da ist ja mit Hitchcock gemeint.

Speaker: und deswegen auch die Initialien, dann muss ich sagen, nein.

Speaker: Also der heißt in Amerika einfach Hector Sebastian.

Speaker: Das ist ein eigener Charakter und ich habe auch Unterlagen gefunden, wo die sich unterhalten, wie gehen sie denn jetzt im Tupf von Hitchcock um und die Autoren wurden darum gebeten, Vorschläge zu machen, wer denn welcher Mentor sein könnte und dann wurde dann eben Hector Sebastian entwickelt.

Speaker: Das ist eben ein ganz anderer Charakter.

Speaker: Es ist eben nicht so

Speaker: dass jetzt da quasi Albert Hittfeld steht, aber eigentlich ist Hitchcock gemeint, weil also auch Hitchcock

Speaker: gibt es ja auch ein tolles Buch hier, was da rausgekommen ist, gerade über die Beziehung von Hitchcock zu seiner Frau.

Speaker: Ist ja bekannt mit seiner Frau.

Speaker: Das ist ja nicht, dass er was verheimlicht hat.

Speaker: Und da glaube ich einfach, würde ich mal sagen, ist ein klassischer Lektoratsfehler in dem Sinne.

Speaker: Oder er hat, keine Ahnung, das Gespensterschloss gelesen, in der Neuenfassung.

Speaker: Und da finde ich immer schon Banane, wenn dann der Name ausgetauscht ist.

Speaker: Ich habe letztens hier in Teufelsberg auch mal gelesen, da steht dann drinnen, Sie haben das von Albert Hidfelt im Altenregister.

Speaker: Aber sonst war das gut.

Speaker: Und ich...

Speaker: würde es auch eigentlich ehrlich gesagt, als ich das gelesen habe, ich mir gedacht, im Endeffekt, wenn die Hörspiele nicht mehr sind, drei Fragezeichen ungefähr so weiterführen, ja, als Erwachsenenkrimi.

Speaker: Die anderen verfrachtet man ganz wieder in die 50er, 60er Jahre rein.

Speaker: Es gibt ja, wie eigentlich das Gefühl beim Fünf-Freunden auch, es gibt ja viel mehr Möglichkeiten im Plot.

Speaker: Ja, du musst nicht einen auf Erwachsen tun, auf 140 Seiten bist du es eigentlich nicht.

Speaker: Da würde ich dann quasi die jetzige Art von Folgen eigentlich beerdigen.

Speaker: Ich bin ja noch mittendrin in der Auferstehung.

Speaker: Also ich mag es bisher sehr gut.

Speaker: Du hast, glaube ich, andere Möglichkeiten, also in dem Segment dann die Fälle zu erzählen, wenn du in den Erwachsenenbereich gehst.

Speaker: Und es tut der Serie auch gut.

Speaker: Ich glaube eben auch, weil du ja nun die drei Fragezeichen Kids hast, die ja nun auch, da kannst du ja den Schritt weitergehen und die drei Fragezeichen Kids halt ein bisschen ranrücken lassen wieder.

Speaker: Ich glaube, die 3-Frage-Zeichen-Kids sind ein riesengroßes Problem für die 3-Frage-Zeichen-Nostalgiker wie ich, weil das Lesevermögen immer mehr abnimmt.

Speaker: Und früher hat man so ein 3-Frage-Zeichen-Buch gelesen, keine Ahnung, mit 8, 9.

Speaker: Und in der Zeit, also in dem Alter ist man heute vielleicht erst in der Lage, ein Kids-Buch zu lesen.

Speaker: Das heißt, die eigentliche Zielgruppe für die 3-Frage-Zeichen, so die 9- bis 12-Jährigen lesen eigentlich, würde ich mal sagen, oder gerade die früheren, lesen dann Kids und hören dann auch Kids.

Speaker: Und das drückt eigentlich die erwachsenen, also die normale Drei-Frage-Zeichen-Serie in irgendeine Richtung.

Speaker: Die ist eigentlich nicht, die werden irgendwie ins Erwachsensein gedrückt, aber eigentlich sind dann die Plots dann doch irgendwie obskur oder schwach teilweise.

Speaker: Und ich glaube auch, dass die Drei-Frage-Zeichen-Kids als Buch deutlich besser läuft als die anderen.

Speaker: Einfach weil Eltern mit Kids zu Anfang ganz lange daran gewöhnt sind.

Speaker: Ich sage auch zum Beispiel meinen Kindern immer, wir hören nicht die Kids, sondern wir hören einfach die Klassiker.

Speaker: Ja, weil die Klassiker sind viel kindgerechter, die ersten 40 Folgen.

Speaker: Ja, sind sie auch.

Speaker: Aber ich finde die Kids-Serie in sich ist halt sehr, sehr stimmig.

Speaker: Durch die wiederkehrenden Elemente ist es für Kinder, also ich finde es leichter zu konsumieren als die neuen Fälle.

Speaker: Und ich finde die Fälle gar nicht mal so anspruchslos.

Speaker: Die Frage ist einfach, die ich mir stelle, ist das, was da ist, ist das quasi ein Prequel?

Speaker: Nein, es ist eine Parallelwelt.

Speaker: Also es ist eigentlich, die Figuren heißen gleich, haben eine ähnliche Charakterzeichnung und spielen im gleichen Ort.

Speaker: Aber eigentlich hat das von dem Gefühl, also ich kann immer nur sagen, von dem Gefühl, weil ich so ein 3-Frage-Zeichen habe, fühlt sich das nicht nach 3-Frage-Zeichen.

Speaker: Ja, und das ist für mich eigentlich immer der Gradmesser.

Speaker: Aber ich finde dieses Rocky Beach, was wir uns als Fans immer so wünschen oder bemängeln, ist ja, dass Rocky Beach immer so groß ist, wie es gerade gebraucht wird.

Speaker: Mal ist es halt ganz, ganz klein und mal ist es halt riesengroß und hat auch noch ein Krankenhaus und noch eine Universität und, und, und.

Speaker: Das ist bei den Kids halt nicht so und das finde ich sehr schön, dass du halt diese wiederkehrenden Orte hast.

Speaker: Das macht es leichter, nebenbei zu hören.

Speaker: Das ist natürlich das, was du jetzt schaltest.

Speaker: Das ist natürlich auch, dass man einfach nicht aufgepasst hat.

Speaker: Also wird auch mal ein Buch rauskommen.

Speaker: Also Rocky Beach ist im Endeffekt in Malibu.

Speaker: Ja, das hat auch noch eine A für Ausschübung.

Speaker: Also Rocky Beach ist Malibu, liegt aber zwischen Malibu und Santa Monica.

Speaker: So ein Klon, eine fiktive Kleinstadt.

Speaker: Aber für alle großstädtischen Dinge hast du eigentlich Santa Monica und L.A.

Speaker: Aber dann ist davon irgendwann abgewichen worden.

Speaker: Weil Leute sich da irgendwie ihr eigenes Ding reingedacht haben.

Speaker: Deswegen hat das André Marx mal gesagt, also er erzählt nachbarschaftliche Sachen in Rocky Beach, damit es klein bleibt und alles, was größer ist, muss man außerhalb machen.

Speaker: Und das finde ich eigentlich auch, so müsste man eigentlich auch in so eine Drei-Frage-Zeichen-Folge rangehen und diese ganzen Opernhäuser und so weiter.

Speaker: Also das ist auch so, diese ganzen Opernfälle, die sind für mich vollkommen absurd.

Speaker: Ja, weil einfach da ist keine Oper.

Speaker: Und das kann ich mir auch in Deutschland nicht vorstellen, aus deutscher Perspektive, dass keine Ahnung, so eine Stadt wie Limburg, wo ich herkomme, 30.000 Euro, ist auch kein Opernhaus.

Speaker: Ja, ich hab noch nicht mal in Gießen, wo ich studiert hab, ein Opernhaus.

Speaker: Ich weiß nicht, ob ihr da in Nürnberg ein Opernhaus habt.

Speaker: Ja, wir haben eins, aber das ist, also wir haben ein Opernhaus tatsächlich.

Speaker: Aber keine drei.

Speaker: Ja, aber das, ja.

Speaker: Also da müsstest du, könntest du es in Wien spielen oder in Dresden oder so, aber dann.

Speaker: Oder ausdrücken, diese Fälle.

Speaker: Vielleicht nicht unterbrechen diese Fälle.

Speaker: Alles gut.

Speaker: Man sagt, man will einfach mal so einen Templer-Plot haben, aber ich brauche, ich nehme dieses ganze Setting und baue dann die geheime Treppe dann da rein und ich denke mir nur, boah, ey, das ist überhaupt nicht stimmig.

Speaker: Und da muss man sich immer aufpassen, wenn ich jetzt der Fahrgesein Auto wäre und ich finde zum Beispiel geil irgendwelche Sagen aus dem Westerwald oder keine Ahnung, da muss man gewagt nicht aufpassen, dass ich einfach sage, ja, da brauche ich eine Burg für.

Speaker: Und dann mache ich dann... Noch eine Burg in Rocky Beach?

Speaker: Nee, sind doch schon so viele Burgen und Schlösser.

Speaker: Obwohl, ich war ja da, diese ganzen Absurditäten, die du aus den Klassiker-Folgen kennst, die sind überhaupt nicht so absurd.

Speaker: Also reiche Leute, die sich in den Schloss im Canyon klatschen, check.

Speaker: Ja, ich war in Santa Barbara, nee, da war so eine dänische Stadt.

Speaker: Wirklich dänische Windmühle, alles.

Speaker: Da hast du dir gedacht, du bist ja so, und da wohnen Leute, das haben irgendwelche dänischen Einwanderer gebaut, ja.

Speaker: Das hast du alles.

Speaker: Ich bin auch, weil da ja Waldbrände waren, wir wollten unbedingt nach Malibu und dann auch in so eine bedrohte Ranch Straßensperre reingekommen, wo die mit Maschinengewehren auf dich zeigen und sagen U-Turn.

Speaker: Das halte ich schon alles für plausibel, aber man muss natürlich aufpassen, dass man nicht so komplett

Speaker: Ja, die Dan Brown Plot und keine Ahnung, was irgendwelche Eisenbahnlinien dann dahin macht.

Speaker: Also man merkt zum Beispiel im Tanzenden Teufel, wo ich schweife total ab, es tut mir leid, es ist immer die Gefahr, wenn man sich irgendwo einlegt.

Speaker: Ich bin auch im Fünf-Freunde-Podcast und quatsch nur über drei Fragezeichen.

Speaker: Das müssen die aushalten, die kennen auch die in der Fragezeichen.

Speaker: Zum Beispiel im Tanzenden Teufel kommt ja auch so eine Bahnlinie drin vor.

Speaker: Und dann auch nie wieder.

Speaker: Warum kommt diese Bahnlinie drin vor?

Speaker: Man hat halt eben auch William Arden, der hat in Santa Barbara gelebt und da gibt es ja diese Bahnlinie.

Speaker: Aber in Malibu, da gibt es ja gar keine Eisenbahn, weil die führt ja dann durch dieses L.A.

Speaker: Valley hinten drüber hindurch.

Speaker: Da hat man an der Küstenstraße, wo soll denn da die Bahnlinie sein an der Steilküste?

Speaker: Ja.

Speaker: Aber Gott sei Dank wurde das dann nicht weiterverfolgt.

Speaker: Und dann irgendwann kommt man dann mal in die Dreifolge, Zug um Zug, wo dann, keine Ahnung, riesige Bahnhofshallen und so weiter dann da sind.

Speaker: Aber persönlich, ich höre das trotzdem gern.

Speaker: Also ich bin da ganz chillt.

Speaker: Aber ich finde es halt eben auch lustig, mir darüber, diesen Wissen darüber, Gedanken, zum Beispiel überhaupt gar kein Eifer, mir fällt das einfach nur an.

Speaker: Ich finde das interessant.

Speaker: Und da kann ich über jede Folge mir so meine Gedanken machen.

Speaker: Ich so lese, denke ich mir, hm, ja,

Speaker: dass es auch jenseits vom unheimlichen Drachen auch ganz viele andere Dinge gibt, die einem überhaupt keinen Sinn gibt.

Speaker: Ich habe auch so einen amerikanischen Leser, der war in Deutschland, der war Sohn von einem GI und der sagt, die drei Fragezeichen sind eigentlich das Einzige, was er nach Amerika wieder rübergebracht hat.

Speaker: Und ob mir eigentlich bewusst sei, wie deutsch die drei Fragezeichen sind.

Speaker: Wenn man sagt, amerikaner Amerika, das hat überhaupt keinen Sinn.

Speaker: Das fühlt sich komplett falsch an, als ob man, keine Ahnung, wie in Deutschland in der McDonalds-Filiale wohnt.

Speaker: Deswegen wäre mal interessant, ob es bei den fünf Freunden auch so ist.

Speaker: Ich wollte gerade sagen, das hast du bei den fünf Freunden irgendwann auch später dann.

Speaker: Mit Chris Smith hatten wir ja ein Interview.

Speaker: Das ist der Autor von Die neuen Fünf-Freunde.

Speaker: Also New Famous Five, da geht es dann 55 Jahre später weiter.

Speaker: Ähnliches Phänomen.

Speaker: Also der kennt nur die ersten 22 Bücher.

Speaker: Und dass wir halt irgendwie bei Folge 167 jetzt sind, das haben die da drücken gar nicht.

Speaker: Aber nur als Rückspiel.

Speaker: Also es gibt ja so Bücher, die sind aber nicht vertont worden.

Speaker: Da will ich mich mal darum kümmern, warum das so ist.

Speaker: Warum man das nicht gemacht hat, finde ich auch furchtbar spannend.

Speaker: Die von diesem Fotofo?

Speaker: Nein, nein, nicht von dem Fotofo.

Speaker: Da gab es noch andere Bücher, die erschienen sind von deutschen Autoren und die hat man nicht vertont als Hörspieler.

Speaker: Da wurden dann Leute beauftragt wie André Minninger, der sollte dann Skripte schreiben zu, was er gemacht hat.

Speaker: Aber warum hat man nicht die Bücher genommen?

Speaker: Das will ich auch mal herausfinden.

Speaker: Aber da gab es auch teilweise so, dass die Bücher dann gar nicht von denen waren, sondern teilweise von Agenten und so geschrieben waren.

Speaker: Ja, also die wurden von, die eine hieß Sarah Bosse, hieß diese Frau, die das Bücher geschrieben hat.

Speaker: Ganz viele, die klingen auch alle spannend.

Speaker: Also wo ich dann denke, coole Titel.

Speaker: Also interessant ist auch die Frage, da werde ich auch nachgehen in meinem neuen Buch, mit Pastich.

Speaker: Was ist eigentlich Pastich?

Speaker: Also wo ist eigentlich die Grenze?

Speaker: Auch dann zu Fanfiction auch, wenn man das so weiterführt.

Speaker: Weil auch zum Beispiel ein Teil Fragezeichen ist so, William Arden ist ja angelernt worden als Autor von Robert Ars, ja deswegen verschwimmt das alles so ein bisschen.

Speaker: Aber es ist halt eben die Frage, wie viel davon heutzutage noch übrig ist.

Speaker: Das ist auch bei fünf Freunden ja auch ähnlich.

Speaker: Oder bei Honey und Nanny und so diese ganzen Sehnen.

Speaker: Obwohl das ja schon eine spannende Sache ist, zu schauen, welche Serien da auslaufen mit den rechten 70 Jahre Todes Auto und man mit den Figuren weitermacht.

Speaker: Also da habe ich auch eine ganz, ganz konkrete Serie im Auge, wo ich mir denke, da will ich eigentlich mal ein neues Buch zu schreiben in der Serie.

Speaker: Wird wahrscheinlich dann auch keiner kaufen, aber... Ich kaufe es, keine Ahnung.

Speaker: Ja, immer kaufen blind, das ist gut.

Speaker: Auch wenn ich es nicht lesen kann, ich kaufe die Bücher.

Speaker: Alles gut.

Speaker: Das sind schon alle so spannende Fragen.

Speaker: Da kann man sich wirklich drin ergießen, mit diesen wirklich unwichtigen Dingen.

Speaker: Ich bin letztens ja versackt in dieser ganzen Geschichte, wer was geschrieben hat.

Speaker: Ich glaube auch, es ist gar nicht so leicht, rauszuklamüsern, was jetzt dann noch von Skriptautoren für Spiele ist und was doch irgendwo in einem Buch gesteckt hat.

Speaker: Aber das macht es ja spannend.

Speaker: Das macht es spannend, ja.

Speaker: Ich habe jetzt zum Beispiel eines meiner geilsten Erlebnisse, dass ich so einen Brief von Robert Hauser gefunden habe, dass der ja nicht, der wollte ja eigentlich ein Autorenteam schon damals schaffen, weil er gesagt hat, er schafft das nicht, sein Fragezeichen so viel zu schreiben.

Speaker: Und hatte auch schon mit einem Science-Fiction-Autor da Kontakt.

Speaker: Und dieser Science-Fiction-Autor hatte noch vor William Arden, also noch bevor er da eingestiegen ist, eine Outline geschrieben.

Speaker: Und ich hatte dann den Nachlass von diesem Science-Fiction-Autor dann gefunden...

Speaker: Und habe dann auch da die Briefe von Robert Arsler wieder gefunden, wo die sich darüber austauschen.

Speaker: Und das ist ein extrem tolles Gefühl, wenn man so einen Forschungserfolg hat.

Speaker: Also das ist, solche Sachen dann zu finden.

Speaker: Okay, da kann man dann sagen, ja, wen interessiert das?

Speaker: Ja, mich.

Speaker: Aber das ist schon krass.

Speaker: Also wenn man guckt, welche Ideen, welche Standortoren sollten denn noch schreiben?

Speaker: Und das, denke ich mal, gibt es bei den Freunden ja auch.

Speaker: Wie ist es denn im Nachhinein?

Speaker: Und da muss man sich halt eben Gedanken machen, wie ordnet man das dann?

Speaker: Und wenn man dann anfängt zu graben, ist es schon toll.

Speaker: Also zum Thema Hörspielmusik, der Felix Bartling, der hat ja auch eine CD dann mit Fünf-Freunden-Musik auch gemacht.

Speaker: Und der hat ja auch, wenn man sich denkt, wen soll das interessieren mit Hörspielmusik?

Speaker: Aber heute ist es zum Beispiel alles

Speaker: was der so erfasst hat, Common Sense und der Fragezeichenkanal wird hier keine Ahnung...

Speaker: Detlef Kuhnke, Manuel Backert und Seibertz und so weiter von Gerede, das wusste früher ja kein Schwein, wer das genau ist und was die da gemacht haben.

Speaker: Und das ist dann auch, man muss immer jemanden finden, der das erforscht, also mach das mal.

Speaker: Ich finde es auch schön, also ich muss auch sagen, ich war froh, also wir hatten ja überlegt, was für ein Podcast, also wir hatten nicht überlegt, was wir in einem Podcast machen, sondern wir hatten ja, wir haben ja die Couch-Fest und das ist ja der andere Podcast, wo es ja um Maritimen Hörspiele geht und dann, weiß ich nicht, sind wir da gesessen und gesagt, warum gibt es eigentlich zu den fünf Freunden gar nichts?

Speaker: Warum gibt es dazu nichts?

Speaker: Das ist doch genau so eine Hörspielserie, die finde ich aber immer im Schatten von drei Fragezeichen und TKKG stand, muss aber irgendwie nicht.

Speaker: Sie hat ja auch ihre ganz eigenen Vorzüge.

Speaker: Vor allen Dingen hat sie eine Menge Nostalgie, was da immer alles an Sprechern bei ist.

Speaker: Das ist ja das, was wir an den alten Folgen feiern.

Speaker: Auch die Beine, das ist ja auch so.

Speaker: Ja, auch so, dass das nicht immer dabei war.

Speaker: Fünf Freunde lief auch immer so nebenbei für mich.

Speaker: Mal hier und da eine Folge gehört.

Speaker: Als Kind hatte ich gar keine davon.

Speaker: Das kam auch erst als Erwachsener so dazu.

Speaker: Aber für mich ist es immer mega Nostalgie, all diese Stimmen zu hören.

Speaker: Und es ist ein verunvernehmtes Feld, wo du jetzt gerade bist.

Speaker: Ja, das kommt noch dazu.

Speaker: Das macht es gerade gut.

Speaker: Also ich finde es ja super, weil es auch einfach offensichtlich ist, sowas so zu machen.

Speaker: Aber diese Sache war auch so.

Speaker: Als ich die Welt der Fragezeichen geschrieben habe, habe ich mir gedacht, es gibt, keine Ahnung, Harry Potter Kochbücher.

Speaker: Ja.

Speaker: Aber es gibt auch ein Tante-Mathilda-Back-Buch, oder?

Speaker: Ja, aber das ist dann auch, das fühlt sich aber auch nicht so wirklich nach

Speaker: Tante Mathilde an.

Speaker: Das ist einfach, eigentlich für mich unterscheidet immer, ob das quasi in der Tiefen der Serie oder ob das ein Merchandise-Artikel ist.

Speaker: Das ist für mich eigentlich ein klassischer Merchandise-Artikel und irgendwelche Tiefhandbücher werden dann von irgendwelchen Redakteuren geschrieben.

Speaker: Aber keinem, der so wirklich, will ja auch keinem zu nahe treten.

Speaker: Nee, das muss ja, das hat ja auch alles seine Berechtigung.

Speaker: Wenn es Leute kaufen und es ist auch das drin, was draufsteht, ja.

Speaker: Es gab ja immer eine Zeit, da keine anderen Leute ausgedruckte Wikipedia-Artikel verkauft, in Bookform und so.

Speaker: Und ich habe letztens auch so, ich lese gerne so Musikbiografien auch und ich hatte mir gedacht, komm,

Speaker: Franzi, mal so eine Linken-Park-Biografie mal kaufen, einfach so ein bisschen mal so lesen.

Speaker: Kann ich dir die Bill Cowlitz-Biografie empfehlen?

Speaker: Die habe ich gerne gelesen.

Speaker: Ist nicht deine Musik wahrscheinlich?

Speaker: Ja, wenn du das Gesicht jetzt sehen könntest, Franzi, dann... Kann ich nicht... Ich fand in der Tat hier dieses Durch die Monsunen gar nicht so schlecht.

Speaker: Das ist ein schönes Lied.

Speaker: Also die Biografie mochte ich.

Speaker: Ich lese da meistens gerne Biografie, wenn ich schon so ein bisschen das gehört habe und dann so, also nicht so aus und off.

Speaker: Aber was ich einfach sagen wollte ist, ich werde das Gefühl nicht los, der hat das einfach, das ist mit KI geschrieben.

Speaker: Du merkst es total, ja.

Speaker: Es werden die Seiten gefüllt mit den Füllwörtern, steht überall was, aber eigentlich hast du das Gefühl, du lernst eigentlich nichts dabei und da kann eigentlich kein Mensch dahinter stehen.

Speaker: Schon gar kein Fan.

Speaker: Es wird viel gelobt, aber es wird quasi das, was ein Fan leisten würde, so ein bisschen Nerd-Talk.

Speaker: Passiert gar nicht.

Speaker: Aber es gibt noch viel, was man machen könnte.

Speaker: Man kann ja auch den Leuten nicht verbieten, den 110.

Speaker: Drei-Frage-Zeichen-Podcast aufzumachen.

Speaker: Es kommen immer auch gute dabei rum.

Speaker: Die 2 ist auch ein toller Podcast.

Speaker: Gerade wenn ich dann Leute mal persönlich kennengelernt habe, höre ich die alles ganz gerne auch.

Speaker: Wenn ich dann mal zu Gast war,

Speaker: Wir hatten dann nur den Gedanken, als machst du den 30.

Speaker: Drei-Frage-Zeichen-Podcast und was machst du dann?

Speaker: Erzählst du auch über Fälle?

Speaker: Du kannst es ja vielleicht mal so aufklären.

Speaker: Wir haben nach der Aufnahme noch so da gesessen, Franzi und ich.

Speaker: Ja, wie immer.

Speaker: Ja.

Speaker: Labern dann immer noch so ein bisschen und dann war das auch wieder so von wegen, glaube ich, keine Ahnung, wir kennen uns schon seit anderthalb Jahren, dann irgendwie so war das im Gespräch und da meinte ich, du, als wir uns damals kennengelernt haben, wussten wir ja noch gar nicht, was wir für einen Podcast machen wollen, also was für eine Serie.

Speaker: Uns war nur klar, wir wollen was über Hörspiele machen.

Speaker: Aber ihr habt auch super Stimmen dafür.

Speaker: Also Franz, ihr habt eine total charismatische Stimme, du hast dieses tiefe, die mit Zigaretten und Whisky gegerbte Stimme.

Speaker: Und Moritz ist auch eine ganz charakteristische Stimme.

Speaker: Man denkt, die hat man schon mal irgendwo...

Speaker: Ja, man kennt den.

Speaker: Gehört, das ist auch ganz wichtig.

Speaker: Ja, Moritz hat man ja tatsächlich schon mal gehört, den habe ich ja abgeworben.

Speaker: Oder er hat sich, der hat beim SSP ein paar Folgen mitgemacht.

Speaker: Der ist da der Rollenspielexperte.

Speaker: Der hat die 1W6-Freunde-Hörspiele aus dem Adventskalender geleitet und hat bei Volk der Winde und der Weinende Sarg mitgemacht.

Speaker: In den Besprechungen.

Speaker: Weil das ja Mitmach-Hörspiele waren.

Speaker: Der drückt sich ja heute vor mir, aber ich bin überhaupt nicht böse.

Speaker: Nein, alles gut.

Speaker: Laut seinem Argument hat er einfach, seine Aussage hat er gar keinen Bock auf Biografien.

Speaker: Es ist vollkommen gut und alles.

Speaker: Ich finde das ja schön und ich kann das auch nachvollziehen, sein Argument, diesen ganzen Rummel zu haben.

Speaker: Frau Körting meinte, vielleicht finden wir da einen runden Bogen um dieses Gespräch, weil wir sind schon über zwei Stunden.

Speaker: Die meinte irgendwann, boah, das ist so viel Rummel, ich will das gar nicht mehr.

Speaker: Was interessiert die Leute das denn überhaupt?

Speaker: Und ich sage das jetzt

Speaker: die ganzen, jetzt will das noch das Mittagsmagazin und noch da, ich mach das nicht mehr.

Speaker: Das ist zu viel.

Speaker: Ich nerv damit die Leute.

Speaker: Darf ich sagen, Frau Körting, darf ich Ihnen dazu mal was sagen?

Speaker: Normalerweise kriegt man diese ganze Berichterstattung erst, wenn man tot ist.

Speaker: Dann erinnern sich alle, gucken sie mal, wie toll und keine Ahnung was, erinnern alle und die letzten fünf Jahre hat sich da keiner mehr interessiert, war es im Altersheim bis vor dir hergesiegt.

Speaker: Und sie haben diese ganze Welle der Sympathie und sie leben noch.

Speaker: Genießen sie es einfach.

Speaker: Mitnehmen, einfach.

Speaker: Und die ist jetzt immer noch dabei, ihre hunderten E-Mails zum Geburtstag und Nachrichten dann zu schicken.

Speaker: Teilweise schreiben mich dann Leute an, kannst du mal fragen, ob sie mal eine Nachricht bekommen hat.

Speaker: Ja.

Speaker: Ja, also sie hat es total verdient, auch du hast es verdient, dafür gelobt zu werden.

Speaker: Also ich habe es, also abschließend kann ich sagen, ich habe es gerne gelesen, es hat sich schön gelesen, man konnte flüssig durchkommen und es war nicht so trocken geschäftsberichtmäßig und das hat glaube ich viele abgeholt, mich ja auch.

Speaker: Und ich finde, das ist nochmal ein Punkt zum Abschluss, sie hat, also Frau Körting jetzt, sie lebt eigentlich diesen ganzen Leuten vor, die sagen, ja, Feminismus hier, lebt sie das doch total vor.

Speaker: Wenn man bedenkt, was sie geleistet hat in der Zeit und hat sie aber überhaupt nicht interessiert, was Leute darüber sagen oder wie sie das macht, sie hat es einfach gemacht, weil sie Bock drauf hatte.

Speaker: Ja, die denkt auch gar nicht in diesen Kategorien.

Speaker: Nein, nein, die denkt gar nicht.

Speaker: Also die klassische Frage, wie fühlen Sie sich in Ihrem Alter?

Speaker: Dann sagt jemand, das kann ich gar nicht sagen, weil ich fühle mich so, wie ich mich fühle und wie soll ich mich denn fühlen?

Speaker: Du hast ja keinen Vergleichswert.

Speaker: Das ist für die auch vollkommen egal.

Speaker: Die hält das Jung, dieser Kontakt erstmal mit jungen Leuten, die sie toll finden.

Speaker: Das gibt ihr unfassbare Energie, also auch der Zuspruch.

Speaker: Und dann einfach dieses Inspirieren mit den vielen Schauspielern.

Speaker: Also das ist für sie.

Speaker: Und deswegen glaube ich auch, wenn sie damit aufhören würde, kann das auch relativ schnell dann auch mit ihr Geschlechter gehen.

Speaker: Deswegen sage ich immer, man muss mal langsam aufhören.

Speaker: Das ist immer die Todessehnsucht der drei Fragezeichen-Fans.

Speaker: Wenn wir diskutiert, ist jetzt nach der 250.

Speaker: Das wäre doch ein Punkt zu Ende.

Speaker: Ich frage mich nur, warum man eigentlich ein Ende dabei reden muss.

Speaker: Und vor allem, was das mit Menschen macht, wenn die ganze Zeit das Ende dabei gesehnt wird.

Speaker: Und dann ist es so, sie hat ja nochmal geheiratet.

Speaker: Und dem Mann, der Richard, dem ging es teilweise auch nicht so gut.

Speaker: Er hat ein bisschen abwesend gewirkt und so weiter.

Speaker: Und ich dachte mir, oh Gott, oh Gott.

Speaker: Das heißt ja auch für Frau Köttingen auch eine Belastung, dass man sich um jemanden kümmern muss.

Speaker: Sie ist 80 und muss sich um jemanden kümmern, wenn man 65 Jahre älter ist.

Speaker: Und dann hat die diesen Heiratsantrag nach 45 Jahren angenommen.

Speaker: Und das war ein ganz anderer Mensch.

Speaker: Der war auf einmal so, was Liebe mit einem machen kann.

Speaker: Der war auf einmal viel aufmerksamer und klarer und alles Mögliche.

Speaker: Und ich dachte mir nur, wow.

Speaker: Das passt jetzt hier ganz gut.

Speaker: Ich habe dein Buch ja im Urlaub gelesen und ich habe meinem Freund am Abend dann, kurz bevor wir fahren wollten, erzählt und wie toll das war und was wir da erfahren haben und überhaupt, das musst du auch lesen.

Speaker: Und er so, mhm, mhm, mhm, so total abwesend gewirkt.

Speaker: Und ich dachte, was?

Speaker: was ist denn los?

Speaker: Warum langweile ich dich denn damit?

Speaker: Und wir waren am Strand und er macht mir einen Heiratsantrag.

Speaker: Das Buch werde ich immer damit in Verbindung bringen.

Speaker: Das ist doch toll.

Speaker: Ich kriege gerade Gänsehaut, ja.

Speaker: Von daher wird das auch immer damit, auch nach, weiß ich nicht, 50 Jahren, wenn ich es erlebe, werde ich daran denken.

Speaker: Ja, toll.

Speaker: Und das ist ein tolles Gefühl vor allem.

Speaker: Und das hat mit dir jetzt gar nichts zu tun, aber trotzdem ist es einfach so eine Gefühlsgebung.

Speaker: Aber es ist ja schön, wenn man damit verbunden wird.

Speaker: Ja, wenn das so...

Speaker: so ist, aber es ist natürlich dann auch, also als ich meiner jetzigen Frau meine Liebe gestehen musste, die hat erzählten, gemacht, getan und die hat wahrscheinlich schon geahnt, was ich ihr sagen will und wollte es dann aber wahrscheinlich auch nicht so hören, ja, ist natürlich auch ganz schwer.

Speaker: in der Situation, wenn sie sagen, jetzt halt mal deine Klappe, ich will dich heiraten.

Speaker: Ja, so ungefähr war es auch.

Speaker: Wir saßen dann da und ich erzähle... Jetzt halt doch mal den Zappel.

Speaker: Ich muss dir auch mal was sagen.

Speaker: Er hat einfach nur gefragt und ich habe erst mal gedacht, was?

Speaker: Was willst du?

Speaker: Ich habe damit nicht gerechnet.

Speaker: Also ich wusste es schon irgendwann, aber noch nicht jetzt.

Speaker: Ja, vielleicht...

Speaker: war es einfach die ganze Zeit schon so.

Speaker: Dann dachten wir, oh Gott, letzter Tag.

Speaker: Und ich wollte es eigentlich doch am Meer machen und nicht im Zug.

Speaker: Es war am Meer.

Speaker: Es war am Strand bei Sonnenuntergang.

Speaker: Es war total schön.

Speaker: Und es war am 19.

Speaker: Juni, also am Tag von Minningers Geburtstag.

Speaker: Das will ich auch nie vergessen.

Speaker: Kannst du mal sehen.

Speaker: Absolute drei Fragezeichen Hochzeitsentrag.

Speaker: Ja, im Fünf-Freunde-Podcast.

Speaker: Entschuldigung, alle Fünf-Freunde-Fans.

Speaker: Ja.

Speaker: Aber ohne fünf Freunde, um das nochmal zu sagen, ohne den Erfolg der fünf Freunde mit der Serie 1978 würde es die Trafagezeichen, glaube ich, bestimmt in der Form auch so nicht geben.

Speaker: Auf jeden Fall.

Speaker: Das ist ja auch ein Trainingslager, war.

Speaker: Genau.

Speaker: Wir haben ja, und das merkt man richtig, so irgendwann ist ja der Punkt, wo Julian, also wo Olli Rohrberg beide Rollen kurz spricht.

Speaker: Da gibt es ja eine kurze Überschneidung.

Speaker: Man merkt dann schon, okay, der hat sich dieses Anführer-Sein auch erkämpft.

Speaker: Und wir haben ja auch eine spannende Theorie in der nächsten Folge.

Speaker: Nee, was die...

Speaker: Folge 11, da spricht... Sascha Drega das erste Mal in einem Hörspiel dabei.

Speaker: Und da haben wir auch tolle Theorien.

Speaker: Das war das erste Hörspiel, wo er jeweils dabei war.

Speaker: Aber da steht ja auch was dazu in der Curtin-Biografie.

Speaker: Ja, genau, das steht auch da.

Speaker: der da hingekommen ist und so weiter.

Speaker: Auch ganz spannend.

Speaker: Da warten wir jetzt mal, dass der Herr sich mal endlich bei uns zurückmeldet.

Speaker: Denn der ist ja auch Philias Fock in unserer anderen Serie.

Speaker: Da würden wir gerne auch mal mit ihm uns ein bisschen unterhalten.

Speaker: Aber ich hab da schon Mailkontakt.

Speaker: Und ohne Fock Hörting würde es uns nicht geben als Podcast.

Speaker: Wir hätten niemals über sowas geredet.

Speaker: Also von daher, die Frau ist einfach unfassbar.

Speaker: Also ich finde mein krassestes Beispiel immer, ich bin mal erzählt, in Afghanistan, die deutschen Soldaten im Einsatz da, dass die zum Runterkommt dann drei Fragezeichen hören.

Speaker: Das ist schon einfach wirklich, wo man sagen kann, was das schon mit Leuten auch da prägt.

Speaker: Das ist eine tolle Sache und das ist ihr auch bewusst und ich glaube, das genießt sie auch.

Speaker: Ja, deswegen war es in der Zeit, dass man auch mal ein bisschen mehr über diese Person auch erfährt und ich finde, sie hat nicht enttäuscht in all den Sachen.

Speaker: Definitiv nicht.

Speaker: Und ich glaube, bevor wir jetzt noch eine Schleife machen für die nächste Folge.

Speaker: Ich wollte auch was sagen, nehmen wir das doch als Schlusswort.

Speaker: Nehmen wir das.

Speaker: Vielen, vielen Dank für eure Einladung.

Speaker: Hat mir wahnsinnig viel Spaß gemacht.

Speaker: Ich nehme mir immer vor, nicht länger als eine Dreiviertelstunde, weil wer soll sich das anhören?

Speaker: Ja.

Speaker: Die Leute, die hören sich das an.

Speaker: Ja, definitiv.

Speaker: Die freuen sich.

Speaker: Wir bedanken uns, dass du da warst.

Speaker: Ja.

Speaker: Und dir die Zeit genommen hast.

Speaker: Gerne mal wieder.

Speaker: Wir werden uns ja bestimmt auch mal treffen.

Speaker: Auf jeden Fall.

Speaker: Reif für die Felseninsel ist ein Hobbyprojekt und wird produziert von die Couchfesseln.

Speaker: Wir stehen weder mit Europa, der BBC oder anderen Rechteinhabern in Verbindung.

Speaker: Herzlichst bedanken wir uns bei Stefan Loske, der unsere großartigen Titelbilder gestaltet.

Speaker: In den Shownotes findest du alle Links zu unseren Social Media Accounts.

Speaker: Wenn dir diese Episode gefallen hat, freuen wir uns, wenn du uns folgst, positiv bewertest oder einen netten Kommentar hinterlässt.

Speaker: Redaktion und Recherche Franziska Engesser, Moritz Mehlem.

Speaker: Redaktion und Post-Production Dirk Mansbart.

Speaker: Intro, Trenner und Abspann Mario Wolf.

Speaker: Vielen Dank fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal.

Speaker: Die Abspanne sind deswegen so schrecklich, weil man ja bei Spotify diesen Haken Hände haben will, dass man es zu Ende gehört hat.

Speaker: Und wenn ich dann aufhöre, vorher, dann habe ich das immer so angebrochene Folgen.

Speaker: Ich hole immer vor, im Zweifelsfall.

Speaker: Du kannst ja 15 Sekunden vorskippen.

Speaker: Du bist dann auch so, dass ich das stört.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Oder ich mache dann wirklich auf, als abgespielt.

Speaker: Nicht, dass, wenn ich dann mal nachts höre, er mir dann wieder in die Folgen zurückspringt.

Speaker: Das hatte ich auch schon mal.

Speaker: Da hat er die alten Folgen dann zu Ende.

Speaker: Und das ist ja dann noch nerviger.

Speaker: Podcasts.

Speaker: Hast du jetzt die auch nochmal gestoppt?

Speaker: Ich habe die noch nicht gestoppt.

Speaker: Wir haben auch noch nicht Tschüss gesagt.

Speaker: Deswegen sagen wir nochmal Tschüss.

Speaker: Das ist jetzt alles nicht drin drauf.

Speaker: Das schneide ich alles weg.

Speaker: Jetzt stopp mal das Ding hier.

Speaker: Genau, deswegen stoppe ich einfach mal.

Speaker: Wir sagen Dankeschön fürs Dabeisein.

Speaker: Danke fürs Mitmachen.

Speaker: Danke fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal.

Speaker: Tschüss.

Speaker: Tschüss.

Speaker: Jetzt stopp mal schnell hier.

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