Transcript
Silvan Meyer: Bonjour!
Silvan Meyer: Grüezi!
Mikrobiom-Kollegin: Grüeziwohl!
Mikrobiom-Kollegin: Ich bin ja so erstaunt, dass wir... Also ich habe jetzt wirklich das, was mir gedacht, jetzt ist es wahrscheinlich vorbei mit unserem Podcast.
Mikrobiom-Kollegin: Upsi!
Mikrobiom-Kollegin: Ja.
Silvan Meyer: Ja, ich habe auch, ehrlich gesagt, zwischendurch immer, als mir dann so unter der Woche wieder in den Sinn kam, so, warte mal, da wäre doch was oder da hätte doch etwas sein sollen, wo mir aufgefallen ist, dass wir den Podcast again vergessen haben, habe ich unterdessen auch schon Angst gehabt, dass irgendwie, ja, wirklich.
Mikrobiom-Kollegin: mehr Kurven zu bekommen.
Mikrobiom-Kollegin: Es ist in der Zwischenzeit extrem viel passiert.
Mikrobiom-Kollegin: Die Ereignisse haben sich eigentlich überschlagen.
Mikrobiom-Kollegin: Und darum... Ich bin nicht schockiert.
Silvan Meyer: Das stimmt aber.
Silvan Meyer: Also das ist ja effektiv auch für sicher, ich würde es mal sagen, mindestens für die zwei Mal, die noch nicht gekommen sind, sind einfach die überschlagenen Ereignisse der Grund, warum wir effektiv nicht auch noch an einen Podcast gedacht haben.
Mikrobiom-Kollegin: Genau, und einmal war ich in der Ferie.
Mikrobiom-Kollegin: Darum ist es eigentlich alles in allem.
Mikrobiom-Kollegin: Es hat einfach gerade kurz keinen Platz gehabt.
Mikrobiom-Kollegin: Aber das wissen ja alle und das ist ja kein Problem.
Silvan Meyer: Absolut.
Silvan Meyer: Und wir sind ja auch professionell durchgetherapiert in dem Sinn, dass wir jetzt ja nicht sagen, dass wir jetzt hier ein Comeback machen.
Silvan Meyer: Weil ein Comeback bedeutet ja immer, dass man quasi aufgehört hat und dann wieder anfängt.
Silvan Meyer: Nein, wir machen ja.
Mikrobiom-Kollegin: Und viel stärker sogar.
Mikrobiom-Kollegin: Und das ist ja auch nicht der Fall.
Silvan Meyer: Nein, das ist auch nicht der Fall.
Silvan Meyer: Wir kommen nicht mehr zurück.
Silvan Meyer: Wir kommen wirklich nicht mehr zurück.
Mikrobiom-Kollegin: Wir sind einfach... Ja.
Silvan Meyer: Wir kommen nicht mehr zurück.
Silvan Meyer: Wir kommen nicht mehr zurück.
Silvan Meyer: Wir haben ja nie aufgehört.
Silvan Meyer: Wir hatten nur eine unerwartete Pause.
Silvan Meyer: Das ist so.
Mikrobiom-Kollegin: Wieder mal.
Mikrobiom-Kollegin: Aber ich finde einfach, was wir... Wir haben ja nie etwas anderes versprochen.
Mikrobiom-Kollegin: Es kann uns niemand etwas anderes vorwerfen, denn wir haben nie behauptet, dass es... Nein.
Silvan Meyer: Niemand kann uns false advertising vorwerfen.
Mikrobiom-Kollegin: Nein.
Mikrobiom-Kollegin: Nein, nein.
Silvan Meyer: Aber was ist denn jetzt alles passiert?
Silvan Meyer: Vielleicht können wir einen Recap machen von den letzten Wochen, was in unserem Leben so stattgefunden hat.
Mikrobiom-Kollegin: Recap.
Mikrobiom-Kollegin: Vielleicht solltest du anfangen, weil du... Ja, oder?
Silvan Meyer: Genau, weil ich habe eigentlich ja...
Mikrobiom-Kollegin: Das war ja der Hauptgrund, warum sich das alles so verschoben hat.
Silvan Meyer: Richtig, auch warum dort plötzlich schnell die Prioritäten nicht mehr anders gesehen sind.
Silvan Meyer: Ich habe quasi meinen Job verloren.
Silvan Meyer: Ich meine, ich habe ihn noch, aber ich arbeite ja beim Schweizer Fernsehen.
Mikrobiom-Kollegin: Quasi.
Silvan Meyer: Und da hat man ja in der letzten Woche mitbekommen, dass es hier wieder mal, again, zu irgendwelchen Kürzungen gekommen ist, weil man zu wenig Geld hat oder wie auch immer.
Silvan Meyer: Und da ist ja die Sendung, die ich dafür arbeite, also G&G eingestellt worden.
Silvan Meyer: Genau, das ist ja passiert.
Mikrobiom-Kollegin: Was ja grossartig ist.
Silvan Meyer: Und das habe ich ja, bzw.
Silvan Meyer: wir alle, also meine Arbeitskolleginnen und Kollegen, ja gleichzeitig erfahren wie der Rest der Schweiz.
Silvan Meyer: Weil währenddessen wir in der Sitzung waren, wo wir das erfahren haben,
Mikrobiom-Kollegin: Man braucht ja auch nicht Vor-Info.
Mikrobiom-Kollegin: Nein.
Silvan Meyer: Zwei Minuten später kamen die Push-Nachrichten von Blick und Watson.
Silvan Meyer: Während wir noch mit der Geschäftsleitung streiten waren.
Silvan Meyer: Das finde ich immer sehr lustig.
Silvan Meyer: Aber ja, das ist bei mir passiert.
Silvan Meyer: Jetzt einfach eine kleine Entwarnung.
Silvan Meyer: Ich habe aktuell meinen Job noch nicht verloren.
Silvan Meyer: Und es gibt auch die Möglichkeit,
Silvan Meyer: dass man beim SRF in einer anderen Redaktion bleibt.
Silvan Meyer: Ich weiss aber noch nicht, ob das klappt.
Silvan Meyer: Da weiss ich dann erst im April wahrscheinlich mehr.
Silvan Meyer: Ende März, Anfang April.
Mikrobiom-Kollegin: Ja.
Mikrobiom-Kollegin: Das ja auch jetzt schon.
Mikrobiom-Kollegin: Wahrscheinlich wird es so weit sein, wenn wir unseren nächsten Podcast aufnehmen.
Silvan Meyer: Genau, in der nächsten Folge kann ich alle sehr gut updaten.
Mikrobiom-Kollegin: Hm.
Silvan Meyer: Aber auf jeden Fall ist alles drunter und drüber gegangen.
Silvan Meyer: Und ohne dass ich zu fest auf das eingehe, weil ich die ganze Story von der Sendungsabsetzung 780'000 Mal erzählte, ich kann es schon selber nicht mehr hören.
Silvan Meyer: Die Leute können sich ja auch vorstellen, dass man hier nicht so happy ist.
Silvan Meyer: Aber ich schlage mir jetzt den Bogen zu etwas anderem, was ich faszinierend finde, also was damit zusammenhängt.
Mikrobiom-Kollegin: Wir haben klä.
Silvan Meyer: Und zwar ist das ja gerade ein Phänomen, also quasi, dass das eigene Team aufgelöst wird oder dass man den eigenen Job bedroht sieht.
Silvan Meyer: Ein Phänomen, das recht viele Leute in meinem nahen Umfeld jetzt gerade haben.
Silvan Meyer: Ja.
Silvan Meyer: Ich habe gerade gestern mit zwei, also unabhängig voneinander, die beide mitbekommen haben oder sehr starke Anzeichen dafür gesehen, dass ihr Team bei ihrem Arbeitgeber aufgelöst wird und sie noch nicht so genau wissen, was passieren wird, auch nicht irgendwie Perspektiven haben.
Mikrobiom-Kollegin: Aber ich muss schnell fragen.
Silvan Meyer: Aber das Spannende an dem finde ich, es ist allen ein bisschen scheissegal.
Silvan Meyer: Das finde ich das Geile.
Mikrobiom-Kollegin: Ich habe hier ein paar Sachen zu sagen.
Silvan Meyer: Aha.
Mikrobiom-Kollegin: Was sind denn das für Jobs in welchem Bereich?
Silvan Meyer: Also das sind jetzt beide bei Versicherungen, aber bei unterschiedlichen.
Silvan Meyer: Also in Adminjobs.
Mikrobiom-Kollegin: Weil ich das Gefühl habe, das ist ein Phänomen, das vielleicht sowieso einige Adminjobs betreffen wird.
Mikrobiom-Kollegin: Ich habe das Gefühl, es gibt wahnsinnig viele Adminjobs.
Silvan Meyer: Absolut.
Mikrobiom-Kollegin: Und mit der Digitalisierung zunehmend wird ja eh viel Mühe wegfallen, weil du so und so viele Teams... Oder weisst du, was ich auch immer wieder beobachtet habe, wo man Leute einstellt, einstellt, einstellt, einstellt...
Silvan Meyer: Es gibt viel zu viele.
Mikrobiom-Kollegin: für etwas, das man eigentlich gar nicht braucht.
Mikrobiom-Kollegin: Das ist no offence to the job, aber das Unternehmen nicht das Bedürfnis und die Menge an den Leuten, was das einstellen, matcht.
Silvan Meyer: Voll.
Mikrobiom-Kollegin: Aber ich denke mir immer so, vielleicht ist es den Leuten auch scheissegal, weil viele von uns irgendwann einmal auf den Job annehmen.
Mikrobiom-Kollegin: und so etwas machen, aber eigentlich ist man nicht so mega zufrieden.
Silvan Meyer: Ja.
Mikrobiom-Kollegin: Und dann ist es eigentlich, statt dass man dann selber den Finger aus dem Arsch nehmen und künden muss, was ja vielleicht auch ein Aufwand ist, nimmt dann das vielleicht die Entscheidung ab.
Silvan Meyer: Mhm.
Mikrobiom-Kollegin: Ich glaube auch, dass man am Ende will sich, das ist schon so, dass man sich in meinem Körper generell nicht mehr...
Silvan Meyer: Ich weiss, was du meinst.
Silvan Meyer: Ich glaube, das ist erstens ein Punkt.
Silvan Meyer: Ja, absolut.
Silvan Meyer: Und ich glaube auch, dass man sich generell weniger Arbeitgeber oder Arbeitgeberin verpflichtet fühlt.
Mikrobiom-Kollegin: Ja, es ist zweit weg.
Silvan Meyer: Und ich glaube, ehrlich gesagt, je grösser ein Unternehmen ist, weil du dafür schaffst.
Silvan Meyer: Ich kann mich als SRF nehmen.
Silvan Meyer: Das ist eine grosse Unternehmung für das Schweizer Verhältnis.
Silvan Meyer: Und...
Silvan Meyer: Ich habe ja gegenüber der Geschäftsleitung keine Loyalität.
Silvan Meyer: Nicht, weil ich ein asoziales Stück bin, sondern weil das ist ja viel zu grosse Distanz dazwischen.
Silvan Meyer: Und ich glaube, so geht das auch anderen, die für ein grosses Unternehmen arbeiten, die darum vielleicht
Silvan Meyer: wo es ihnen fast egal ist, wenn sie ihren Job verlieren.
Silvan Meyer: Vielleicht mögen sie ihren Job, vielleicht mögen sie ihre Mitarbeitenden, aber sie sind auch nur eine kleine Nummer in einem riesigen Gebilde und das macht es vor allem vielleicht einfacher.
Mikrobiom-Kollegin: Ich frage mich, jetzt, wo du das gerade sagst, ob das ein neues Phänomen ist, weil die Unternehmen früher gar nicht so gross waren.
Silvan Meyer: Ist möglich, ja.
Mikrobiom-Kollegin: Ich denke immer, das ist eine etwas neuere Entwicklung, dass man sich nicht mehr mit dem Arbeitgeber identifiziert.
Mikrobiom-Kollegin: Aber es ist natürlich auch so, je weiter weg du von den Entscheidungsträgern bist, desto schwieriger ist es, sich mit dem Unternehmen zu identifizieren.
Silvan Meyer: Ja.
Mikrobiom-Kollegin: Denn die Leute, die für das Unternehmen stehen, hast du gar nichts zu tun.
Silvan Meyer: Voll.
Silvan Meyer: Und die kennen dich ja auch nicht und die wissen ja auch nicht.
Mikrobiom-Kollegin: Genau.
Silvan Meyer: Du nimmst ja eine Kündigung nicht persönlich, weil du weisst, dass die Person, die dich herausstellt, in vielen Fällen ja kaum weiss, in welcher Abteilung du bist.
Mikrobiom-Kollegin: Genau.
Mikrobiom-Kollegin: Es ist nichts Persönliches.
Silvan Meyer: Ja.
Mikrobiom-Kollegin: Es ist meistens nichts Persönliches, wenn Teams zusammengestrichen werden.
Silvan Meyer: Ja, anders als bei einer KMU, wo du jetzt direkt die Geschäftsleitung kennst, weil ihr insgesamt nur 20 Leute sind.
Mikrobiom-Kollegin: Das ist ja... Genau.
Silvan Meyer: Irgendwie so.
Mikrobiom-Kollegin: Genau.
Mikrobiom-Kollegin: Ich merke das insofern,
Mikrobiom-Kollegin: weil es bei uns auch personelle Fragen gibt, ist egal, ich muss nicht direkt auf das eingehen.
Silvan Meyer: Mhm.
Mikrobiom-Kollegin: Aber das ist einfach, also klar, insgesamt arbeite ich schon in einer Institution, wo grösser ist, aber unser Team ist halt schon eng, sage ich jetzt mal.
Mikrobiom-Kollegin: Und dort ist es schon auch so, wenn gewisse Entscheidungen getroffen werden, von meinem direkten Vorgesetzten jetzt, und die Entscheidungen sind nicht in meinem Favor, sage ich jetzt mal, nämlich die logischerweise persönlicher, weil wenn sie von oben kommen, weil ich einfach denke,
Silvan Meyer: Logisch.
Mikrobiom-Kollegin: Ja, du kennst mich ja.
Silvan Meyer: Ja, ja.
Silvan Meyer: Und man dann direkt einen Bezug dazu macht, quasi zu der eigenen Arbeit, zu der eigenen Leistung, zu allem, weil man das Gefühl hat, die Person, die es entschieden hat, die basiert ihre Entscheidungen auf dem und nicht einfach auf dem Budget.
Mikrobiom-Kollegin: Oder?
Mikrobiom-Kollegin: Genau.
Mikrobiom-Kollegin: Oder sie sieht einen nicht oder nimmt einen nicht wahr.
Mikrobiom-Kollegin: Es kann ja verschiedene Gründe haben, aber es ist logisch, dass du das dann wieder persönlicher nimmst.
Silvan Meyer: Ja.
Silvan Meyer: Voll.
Silvan Meyer: Mhm.
Mikrobiom-Kollegin: Und ich glaube, darum ist das schon auch ein Phänomen, das Leute vor allem in großen Unternehmen trifft.
Mikrobiom-Kollegin: Also weisst du, dass du komplett detached bist eigentlich
Silvan Meyer: Ja, ja.
Silvan Meyer: Ja, das glaube ich auch.
Silvan Meyer: Aber ich sage jetzt mal, immerhin, also es ist vielleicht etwas gesuchts Positives, aber eben immerhin bricht jetzt für viele Leute, die jetzt so betroffen sind, nicht eine Welt zusammen.
Mikrobiom-Kollegin: Ja.
Silvan Meyer: Wobei es jetzt, ich sage jetzt mal, ist immer ein bisschen unterschiedlich,
Silvan Meyer: Ich mache jetzt nochmal den Bezug oder den Bogen quasi zu meinem Fall oder zum SRF.
Silvan Meyer: Das Schlimme ist, dass man sich eben irgendwie... Also dass man quasi jetzt dort beim SRF auserkündet wird, sondern es ist schon mehr ein Branchenproblem, dass du wie weißt, ehrlich gesagt, wahrscheinlich, wenn du jetzt dort den Job verlierst, dann kannst du dich umschulen, weil...
Mikrobiom-Kollegin: Ja, ja.
Silvan Meyer: Erstens ist die Medienlandschaft in der Schweiz ja nicht so gross,
Silvan Meyer: es wahnsinnig viele ähnlich attraktive Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber gibt.
Silvan Meyer: Und ich sage jetzt mal logischerweise, wenn du für das nationale Fernsehen, ein nationales Medium gearbeitet hast, dann wirst du nicht unbedingt zu einer regionalen Wochenzeitung gehen, irgendwie Dorfteater porträngen.
Mikrobiom-Kollegin: Ja, ja.
Silvan Meyer: Und du weisst auch, du kriegst wahrscheinlich nie einen sonst Job, weil ja alle, also auch die privaten Medien, die ganze Zeit kürzen Leute herausstellen und so.
Mikrobiom-Kollegin: Ja, aber ich glaube, das ist schon auch so ein bisschen, soll ich sagen, ich glaube, das ist aber so ein bisschen ein Phänomen, das noch einige Branchen in Zukunft treffen wird.
Silvan Meyer: Absolut.
Mikrobiom-Kollegin: Aber mehr auch, wegen dem, was wir gerade vorhin gesagt haben, dass viele Leute halt eigentlich Adminjobs haben.
Mikrobiom-Kollegin: wo du in Zukunft eh wahrscheinlich einen Bruchteil der Leute buchst, die du jetzt buchst.
Silvan Meyer: Ja.
Mikrobiom-Kollegin: Ich kenne ja so viele Leute, die in irgendeiner Form im Marketing arbeiten.
Mikrobiom-Kollegin: Das muss ja nicht direkt Marketing sein.
Silvan Meyer: Absolut.
Mikrobiom-Kollegin: Das kann ja auch viel heissen.
Mikrobiom-Kollegin: In jedem Unternehmen heisst Marketing etwas anderes.
Silvan Meyer: Und vor allem im Marketing ist plötzlich alles so ein bisschen gefühlt.
Mikrobiom-Kollegin: Ja, eben.
Mikrobiom-Kollegin: Und dann gibt es das, was super kreativ ist.
Mikrobiom-Kollegin: Dann gibt es das, was wirklich stuers Excel-basiert, eigentlich ein weiteres Finances ist.
Silvan Meyer: Ja.
Mikrobiom-Kollegin: Es gibt auch viel Kommunikation.
Mikrobiom-Kollegin: Aber es gibt extrem viele Leute, die in irgendeiner Form im Marketing arbeiten.
Mikrobiom-Kollegin: Ich glaube, für diese Leute ist es nicht so einfach,
Mikrobiom-Kollegin: dann einfach sagen, ich könnte jetzt mal ins Blaue raus und finde dann schon etwas Neues.
Mikrobiom-Kollegin: Weil ich glaube, viele Unternehmen schon der Teil vielleicht ein bisschen im Abbau sind.
Mikrobiom-Kollegin: Oder du musst sagen, okay, vielleicht sollte ich schauen, dass ich einen Job finde, der zum Beispiel K.I.-basiert ist, weil das eher die Richtung ist, was es angeht.
Mikrobiom-Kollegin: Aber ich kenne schon einige, wo ich einfach merke, ich bin in einer privilegierten Situation.
Mikrobiom-Kollegin: Ich bin einfach picky, was Jobs angeht.
Silvan Meyer: Ja.
Mikrobiom-Kollegin: Das kann man glaube ich schon so sagen.
Mikrobiom-Kollegin: Aber ich weiss, dass ich...
Mikrobiom-Kollegin: blöd gesagt in unserer Branche in der Juristerei, morgen einen Job hat.
Mikrobiom-Kollegin: Weil einfach uns braucht es einfach wie blöd.
Silvan Meyer: Und weil du vor allem, du bist eine Fachperson in einer gewissen Richtung.
Mikrobiom-Kollegin: Ja, das stimmt.
Silvan Meyer: Und ich glaube, das ist ein grosser Vorteil, weil was ich glaube, was ganz schwierig ist, und das sind eigentlich all die Leute, die in diesen Admin-Büro-Jobs oder Marketing-Jobs sind, das sind so ein bisschen...
Silvan Meyer: ein bisschen Generalisten, Generalistinnen, oder?
Mikrobiom-Kollegin: Hm.
Silvan Meyer: Die sind nicht jetzt in einem bestimmten Gebiet mega, mega ausgebildet und haben ein Know-how, sondern die haben sich vielleicht schon, weisst du, du tust dir so ein bisschen, eben vielleicht in richtig Marketing oder in richtig, weiss ich auch nicht, es kann dann auch in richtig HR gehen oder was auch immer, haben sich ein bisschen festgelegt, aber schlussendlich bist du ein bisschen
Mikrobiom-Kollegin: Ja, voll, ich weiß, dass du meinst.
Mikrobiom-Kollegin: Ja.
Silvan Meyer: Das sind Jobs, die kommen irgendwie.
Silvan Meyer: Ein Wirtschaftsstudium leitet dich halt irgendwie dorthin oder was auch immer.
Silvan Meyer: Das ist ein bisschen sehr allgemein.
Silvan Meyer: Und ich glaube, von denen gibt es enorm viel.
Silvan Meyer: Und ich glaube, dass es die auch wirklich schwer haben, neu irgendetwas zu finden.
Silvan Meyer: Weil die sind auch nicht, die sind eigentlich nirgends perfekt qualifiziert.
Silvan Meyer: Ja.
Mikrobiom-Kollegin: Aber es ist ja lustig, weil eigentlich sagt man ja, das ist ja in vielen Sachen, also das ist ja zum Beispiel auch im Bereich der Medizin, es sind eigentlich alle überspezialisiert.
Mikrobiom-Kollegin: In dem Fall, also, weil du für jeden Furz einen Spezialist hast, statt dass du einen Generalist hast, der
Mikrobiom-Kollegin: Alles würde können und das ist dann auch wieder ein Problem.
Mikrobiom-Kollegin: Aber ich glaube, wir leben in einer Zeit, in der du eigentlich ein spezialisierter Generalist sein musst.
Silvan Meyer: Ja voll.
Mikrobiom-Kollegin: Oder ein Spezialist im Nullbereich.
Mikrobiom-Kollegin: Aber so das «Ich float» etwas vor mir herange, ist, glaube ich, schwieriger geworden.
Mikrobiom-Kollegin: Und darum habe ich das Gefühl, eben zum Beispiel, sagen wir jetzt mal, als Jurist kannst du vielleicht auch sagen, okay, ich mache etwas Generelles, aber ich habe halt ein spezielles Know-how im Bereich X. Und ich glaube, das ist halt das, was auch schwierig ist.
Silvan Meyer: Voll.
Silvan Meyer: Voll.
Silvan Meyer: Ja, das glaube ich auch.
Silvan Meyer: Und ich glaube, das ist auch das, was ein riesen Vorteil ist.
Silvan Meyer: Wenn du dich als Beispiel auf irgendeinen Generalistinnen-Job bewirbst, dann ist wahrscheinlich dein riesen Vorteil gegenüber anderen Bewerbenden, dass du einfach in diesem juristischen Bereich, der wahrscheinlich nur vereinzelt relevant sei, aber du hattest dann ein riesen Know-how, das die Firma dann zu sich holt.
Mikrobiom-Kollegin: Ja, oder wenn ich sage, okay, ich muss halt Projekte, also blöd ist, aber wenn du sagst, du musst irgendwo ein Projekt managet und du brauchst halt auch legal
Mikrobiom-Kollegin: Know-how, weil du eine Schnittstelle bildest, z.B.
Mikrobiom-Kollegin: in verschiedenen Abteilungen.
Mikrobiom-Kollegin: Das sind Dinge, die einen großen Vorteil sind, und das sehe ich schon.
Silvan Meyer: Ja.
Silvan Meyer: Ja, ja.
Silvan Meyer: Mhm.
Silvan Meyer: Mhm.
Mikrobiom-Kollegin: Aber das ist wie bei dir, sagen wir jetzt, du würdest Journalismus-Consulting machen, z.B.
Mikrobiom-Kollegin: Du hättest ja Know-how für einen bestimmten Bereich, weil du ja jetzt in diesem Bereich bist.
Mikrobiom-Kollegin: Und ich glaube, das ist in der heutigen Zeit schon ein Vorteil.
Silvan Meyer: Das ist schon so.
Silvan Meyer: Es gibt wahrscheinlich zu viele Journeys, darum ist das schwierig.
Mikrobiom-Kollegin: Jo.
Silvan Meyer: Aber ich weiss schon, was du meinst.
Silvan Meyer: Ich habe mir jetzt gar nicht so fest Gedanken gemacht.
Mikrobiom-Kollegin: Mhm.
Mikrobiom-Kollegin: Mhm.
Silvan Meyer: Wahrscheinlich ist mein Vorteil, dass der Umgang mit Spruch mir komplett in die Wege gelegt wurde und ich dann einfach
Silvan Meyer: dass bei mir viel stärker ausprägt ist, als bei den meisten Leuten.
Silvan Meyer: Ich weiss nicht unbedingt, ob das jetzt ein riesen Vorteil in der Jobsuche ist, aber das ist sicher eine Art USP, die ich jetzt habe gegenüber anderen, die ein allgemeines Wirtschaftsstudium vorzuweisen haben und irgendwo einen Job haben, wo du zu 100% mit Learning by Doing machst und nicht wie Jurist, Chemiker oder Arzt durch ein Studium vorbereitet wirst.
Mikrobiom-Kollegin: Mhm.
Mikrobiom-Kollegin: Mhm.
Silvan Meyer: Das sind ja wahrscheinlich die Jobs, die so gefährdet sind.
Silvan Meyer: Die, die du eigentlich auch die Ausbildung und das Studium gar nicht so wirklich brauchst.
Mikrobiom-Kollegin: Ich habe das schon ein paar Mal mit uns besprochen.
Mikrobiom-Kollegin: Ich habe gestern über das Thema gehört, dass in der Zwischenzeit 50% der Gesellschaft einen höheren Abschluss haben.
Mikrobiom-Kollegin: Also Matur machen und dann wahrscheinlich studieren, weil sie es halt können.
Silvan Meyer: Mhm.
Mikrobiom-Kollegin: Das führt aber auch zu gewissen Problemen, dass du viele Leute hast, die überqualifiziert sind.
Mikrobiom-Kollegin: Das klingt jetzt so falsch.
Mikrobiom-Kollegin: Für diesen Job könntest du auch eine KV-Person einstellen.
Silvan Meyer: Voll.
Mikrobiom-Kollegin: Ich will hier niemanden auf den Schlips treten, das geht gar nicht.
Mikrobiom-Kollegin: Es geht darum, dass viele Studiengänge so generisch sind und eigentlich für nachher gar nicht viel bringen.
Silvan Meyer: Ja, und dann ist es ja auch noch, dass man, egal ob man das Gym gemacht hat oder das Sekt oder was auch immer, oder dann eine Lehre, dass viele ja eine Weiterbildung machen, quasi weiterführende Schuhe machen, was grundsätzlich auch gut ist.
Mikrobiom-Kollegin: Ja.
Mikrobiom-Kollegin: Ja.
Silvan Meyer: Aber dann hast du am Schluss ja einfach eine riesen Küche an Leuten, die ja einen Bachelor in etwas haben.
Silvan Meyer: Und jetzt erstens mal muss man ja noch durchblicken, welcher Bachelor bedeutet was.
Silvan Meyer: Ich will gar nicht sagen, nur der Unibachelor ist der richtige und alles andere ist schlechter.
Silvan Meyer: Sie sind einfach unterschiedlich.
Silvan Meyer: Sie bereiten unterschiedlich darauf vor.
Silvan Meyer: Das musst du auch als Arbeitgeberin oder Arbeitgeber überhaupt erst mal checken.
Silvan Meyer: Und dann eben, was du sagst, wenn alle irgendeinen Bachelor haben, wirken alle oder sind alle irgendwie schon mal
Silvan Meyer: überqualifiziert auf den ersten Blick oder sehen sich oder haben auch für sich selber ein grösseres Ziel als einen Generalistenjob zu machen.
Mikrobiom-Kollegin: Mega!
Silvan Meyer: Vielleicht liegt das vor allem am Ehrgeiz.
Mikrobiom-Kollegin: Ja, das ist... Ja, das ist schon ein bisschen... Ich glaube, es geht am Schluss alles in den Sinn.
Silvan Meyer: Mhm.
Mikrobiom-Kollegin: Das stimmt lieber.
Mikrobiom-Kollegin: Ich denke immer so, ich habe einen Job, den ich weiss, du kommst nur darum hin, wenn du...
Mikrobiom-Kollegin: den Weg X wählst und es geht nicht viel anderes zum jetzigen Zeitpunkt.
Mikrobiom-Kollegin: Du musst eine Uni-Abschlusshilfe zum Arbeiten sein.
Mikrobiom-Kollegin: Und das, ja, gleich mit Medizin, du kannst auch nicht sagen, ich mache jetzt einen R. Aber so viele Jobs gibt es halt auch gar nicht, die so sind.
Silvan Meyer: Ja, voll.
Silvan Meyer: Das ist schon auch tricky.
Silvan Meyer: Ich bin ehrlich gesagt noch nicht an einem Punkt, wo ich mir ganz langfristige Gedanken mache.
Mikrobiom-Kollegin: Hm.
Silvan Meyer: Wobei ich schon denke, ich habe jetzt mal die Hoffnung, dass ich mal mittelfristig sicher beim SRF so bleiben kann.
Mikrobiom-Kollegin: Ja, ja.
Mikrobiom-Kollegin: Zähneisch.
Mikrobiom-Kollegin: Ja, ja.
Silvan Meyer: Aber ich habe natürlich berechtigten Grund zur Sorge,
Mikrobiom-Kollegin: Ja, ja.
Silvan Meyer: dass ich dort nicht uralt werde.
Silvan Meyer: Einfach weil permanent abgebaut wird, auch SRF intern schon allein, sind die nächsten viel grösseren Sparrunden schon wieder angekündigt.
Silvan Meyer: Und dann ist schon die Frage, ob mir das überhaupt entspricht, quasi diese Arbeit.
Silvan Meyer: Es wird ja logischerweise weggehen vom Fernsehen, weil ja das normale Fernsehausstauben ist.
Silvan Meyer: Ob ich dann eine der beiden, die am Schluss noch für die Website Artikel schreibt, weiss ich nicht.
Mikrobiom-Kollegin: Ja, ja.
Mikrobiom-Kollegin: Ich weiß...
Silvan Meyer: Da habe ich mich jetzt neuer damit auseinandergesetzt.
Silvan Meyer: Aber wahrscheinlich werde ich schon in der zweiten Hälfte dieses Jahr anfangen müssen, mir zu überlegen, in welchem Bereich ich mich selbstständig machen möchte.
Silvan Meyer: Oder natürlich einen spezifischen Job suchen, aber ich glaube jetzt, ich habe bei mir jetzt das Gefühl, es wäre eher... Also es würde einfach eher in Zeitbeständigkeit gehen von den Voraussetzungen, die ich mitbringe.
Silvan Meyer: Mhm.
Mikrobiom-Kollegin: Ich glaube auch, dass es schon etwas ist, was wir als Gesellschaft an der Grenze sind oder am Kippunkt, dass viele Jobs sich eh mega fest werden, wegen der ganzen künstlichen Intelligenz.
Mikrobiom-Kollegin: Dass du viele Adminjobs, weil sie Adminjobs sind, so nicht mehr benutzen wirst du.
Mikrobiom-Kollegin: dass etwas automatisiertes ist oder du musst statt zehn Leute ein.
Mikrobiom-Kollegin: Das ist eben das, was wir vorhin gesagt haben.
Silvan Meyer: voll.
Silvan Meyer: Mhm.
Silvan Meyer: Mhm.
Mikrobiom-Kollegin: Ich glaube, bei vielen Dingen muss man von der Ausbildung anders denken.
Mikrobiom-Kollegin: Jetzt ist man ja sehr, man studiert das und dann macht man das.
Mikrobiom-Kollegin: Es wird sich jetzt so viel ändern und es wird einmal alles überholt werden müssen.
Mikrobiom-Kollegin: Aber jetzt vielleicht Sachen wie News, obwohl auch das von diesem impacten wird.
Mikrobiom-Kollegin: Aber was ich meine ist, dass du vielleicht eh sagst, ich fokussiere mich zum Beispiel auf Computer Science oder ich mache... Was hat mir...
Mikrobiom-Kollegin: Einfach etwas, das spezialisierter ist, aber mehr mit künstlicher Intelligenz, zum Beispiel Digitalisierung.
Silvan Meyer: Ja.
Mikrobiom-Kollegin: Ich glaube, das wird sich noch ganz neu durchmischen, aber das ist jetzt einfach noch schwierig zu abschätzen.
Mikrobiom-Kollegin: Ich meine, auch dein Job oder was du machst, kann es sein, dass es in zehn Jahren einen ganz anderen Job gibt, den es jetzt gar noch nicht gibt.
Silvan Meyer: Absolut.
Silvan Meyer: Und ich meine, mein Job ist ja auch zu einem grossen Teil von künstlicher Intelligenz gefördert.
Silvan Meyer: Nicht unbedingt recherchieren oder quasi das Reporterjob mässig, aber schlussendlich das Verfassen von den Texten, Schreiben, Aufbrennen, all diese Sachen.
Mikrobiom-Kollegin: Ja.
Silvan Meyer: Das muss man auch realistisch sein.
Silvan Meyer: Das kann eine KI einfach amazing.
Silvan Meyer: Und wenn du dann nur noch die Person brauchst, die der KI...
Silvan Meyer: die Informationen füttern, damit es einen Text ausmacht, dann brauchst du dann auch schon mal nur noch die Hälfte der Leute.
Silvan Meyer: Also das ist halt so, oder?
Mikrobiom-Kollegin: Ja, und das ist so.
Mikrobiom-Kollegin: Und ich meine, es wird ja eh, habe ich das Gefühl, bei vielen Sachen auf Hause laufen.
Mikrobiom-Kollegin: Und das ist wahrscheinlich dein Job ähnlich wie mein.
Mikrobiom-Kollegin: Aber ich habe das Gefühl, in Zukunft auch als Jurist, Juristin, wirst du ja nicht mehr... Also erstens, glaube ich, recherchieren, wenn du sagst, ich glaube, in Zukunft werde auch das mir nicht mehr gross machen.
Mikrobiom-Kollegin: Sondern es geht ja nur darum, dass du sagst, ich habe das Problem X.
Mikrobiom-Kollegin: Auf das und das und das müssen wir schauen.
Mikrobiom-Kollegin: Vielleicht sind es auch noch die zwischenmenschlichen Sachen, die du darauf schauen musst.
Mikrobiom-Kollegin: Und dann gibst du das ein und es spuckt dir etwas aus.
Mikrobiom-Kollegin: Und dann entscheidest du am Schluss, wie machen wir das so oder wie tweaken wir es noch, wenn wir es da so.
Silvan Meyer: Ja, ich weiss, was du meinst.
Mikrobiom-Kollegin: Und am Schluss hast du das fertige Produkt.
Mikrobiom-Kollegin: Aber ich glaube, der Job wird sich auch mega verändern.
Mikrobiom-Kollegin: Und das wird ja bei euch nicht anders sein.
Silvan Meyer: Ich weiss, was du meinst.
Silvan Meyer: Ich kenne natürlich viele, die mir Gedanken spinnen, welche Richtung das geht.
Silvan Meyer: Werden wir dann einfach alle weniger arbeiten insgesamt?
Silvan Meyer: Oder werden wir alle mehr in handwerklichen Berufen sein?
Mikrobiom-Kollegin: Das wäre auch toll.
Silvan Meyer: Das wäre auch toll.
Silvan Meyer: Aber was vor allem etwas noch ist, was ich hier denke,
Silvan Meyer: Das geht in das, was du gesagt hast.
Silvan Meyer: Es macht Sinn, wenn man sich in gewisse Bereiche weiterbildet.
Silvan Meyer: Dass man einfach ein Know-how hat.
Silvan Meyer: Und dort merke ich persönlich, dass
Silvan Meyer: Meine Motivation, eine halbjährige oder mehrjährige Weiterbildung in einem Bereich zu machen, in der ich finde, dass ich mich weiterentwickeln möchte, ist sehr klein.
Silvan Meyer: Und zwar gar nicht einmal, weil ich mich nicht weiterentwickeln will, sondern weil ich sehr Mühe habe, mich dafür zu entscheiden, auf was ich mich spezialisieren will.
Mikrobiom-Kollegin: Aber ich glaube, das ist ja generell ein Problem.
Mikrobiom-Kollegin: Das ist ja wie wenn du sagst, du orientierst dich um im Job.
Mikrobiom-Kollegin: Du weisst ja halt vorgängig nicht, ob das Richtige ist.
Silvan Meyer: Voll.
Silvan Meyer: Und du hast dann vielleicht auch, also das ist vielleicht ein blödes Problem, vielleicht eines typisch für unsere Generation, aber wenn es halt drei Bereiche gibt, die dich interessieren, du musst dich für einen entscheiden, das ist halt schwierig.
Mikrobiom-Kollegin: FOMO, mhm.
Mikrobiom-Kollegin: Aber ich glaube, es gibt ja so Sachen... Erstens denke ich, kannst du ja immer die Entscheidungen wieder ändern.
Mikrobiom-Kollegin: Also wenn du etwas machst und merkst, okay, funktioniert nicht.
Mikrobiom-Kollegin: Erstens nimmst du ja immer etwas mit und zweitens kannst du immer noch sagen, ja, vielleicht doch nicht, machen wir doch die Richtung.
Mikrobiom-Kollegin: Also weisst du...
Silvan Meyer: Schon ja.
Silvan Meyer: Aber es ist natürlich schon ein grosses finanzielles Commitment, je nach Ausbildung.
Silvan Meyer: Wenn du sagst, du machst jetzt irgendwie eine Weiterbildung, aber die kostet dich insgesamt 20'000 Franken, dann machst du das vielleicht nicht so leichtfertig.
Mikrobiom-Kollegin: Ja, ich glaube aber, man muss ja nicht alles oder nichts machen, sondern kann man sich ja mal anentasten.
Silvan Meyer: Das stimmt, ja.
Mikrobiom-Kollegin: Also weisst du, ich denke immer so, was wäre denn, also jetzt in deinen Augen, was wäre eine Ausbildung, die so viel finanziell Aufwand bedeuten würde, dass du sagen musst, muss ich mir wirklich gut überlegen.
Silvan Meyer: Ich habe mir das gar nicht so richtig überlegt.
Silvan Meyer: By the way, dein Mikrofon kratzt immer an deinem Kragen.
Mikrobiom-Kollegin: Entschuldigung, ja.
Mikrobiom-Kollegin: Mhm.
Mikrobiom-Kollegin: Mhm.
Silvan Meyer: Ich habe mir das gar nicht so richtig überlegt, weil ich mir immer, zum Beispiel denke ich mir auch, alles mit KI finde ich irgendwie mega spannend.
Silvan Meyer: Oder wie es von Anfang an, als das aufgekommen ist, oder wo das in der breiten Masse aufgekommen ist.
Silvan Meyer: Ich brauche mich mega dafür interessiert, die ganze Zeit.
Silvan Meyer: Aber dann weiss ich jetzt, wie nicht, will ich jetzt irgendwie KI, weiss ich auch nicht, Transformation Consultant, will ich in die Richtung gehen.
Silvan Meyer: Weiss ich nicht, das interessiert mich zwar mega, aber I don't know.
Silvan Meyer: Weil gleichzeitig interessiert mich ja vielleicht auch
Mikrobiom-Kollegin: Ja.
Silvan Meyer: Grundsätzlich auch Online-Marketing.
Silvan Meyer: Das ist das, was ich die letzten fünf Jahre vor dem SRF gemacht habe.
Silvan Meyer: Da gibt es auch Bereiche, die mich im Grundsatz mega interessieren.
Silvan Meyer: Video-Production.
Silvan Meyer: Da gibt es Dinge, die mich mega interessieren.
Silvan Meyer: Oder auch zum Beispiel Deutsch.
Silvan Meyer: Sogar in Richtung Lektorat.
Silvan Meyer: Also das ist so etwas random.
Silvan Meyer: Aber ich denke, es gibt ja auch so ein breites Feld an Sachen.
Silvan Meyer: Und ich hätte jetzt Mühe, das auszupicken, was ich möchte.
Mikrobiom-Kollegin: Ja, aber bei vielen ist es ja auch so, also habe ich so etwas lernen, dass man in der Praxis, man stellt es sich vor und dann macht man es und merkt, okay, wow.
Mikrobiom-Kollegin: In der Praxis ist das gar nicht meins.
Silvan Meyer: Das stimmt, ja.
Mikrobiom-Kollegin: Das ist auch so, aber das ist auch etwas, da kannst du ewig darüber nachdenken und du findest es erst so, wenn es testet.
Mikrobiom-Kollegin: Und dann glaube ich halt gerade bei solchen Sachen wie KI, ich meine, du kannst ja einfach mal, also man muss ja das auch nicht so, sage ich jetzt mal, eidimensional sehen, sondern du kannst ja sagen,
Mikrobiom-Kollegin: ich schaue mal, was es für Weiterbildungen gibt, als zum Anahnen tasten.
Mikrobiom-Kollegin: Und dann merkst du vielleicht erstens schnell, ist es überhaupt etwas für mich?
Mikrobiom-Kollegin: Zweitens ist es, wenn etwas nicht so lange ist, ist es auch nicht so ein grosses Commitment.
Mikrobiom-Kollegin: Und wenn du merkst, es interessiert mich brutal, dann kannst du ja schauen, was ich daraus machen kann.
Silvan Meyer: Mhm.
Mikrobiom-Kollegin: Und das, finde ich, ist eigentlich nur ein guter Approach, um sich ein bisschen anahnen zu tasten.
Mikrobiom-Kollegin: Und vielleicht hat man ja nach einem halben Jahr gedacht, ja, das reicht mir jetzt.
Silvan Meyer: Voll.
Silvan Meyer: Ich weiss, was du meinst.
Silvan Meyer: Aber hast du das Problem nicht?
Silvan Meyer: Bist du so, dass du denkst, du musst, durch das du eine spezialisierte Ausbildung hast, nicht weiterbillig machen?
Silvan Meyer: Oder willst du nicht?
Silvan Meyer: Ich muss es anders fragen.
Mikrobiom-Kollegin: Mhm.
Silvan Meyer: Ist der Grund, dass du nicht gerade eine weiterbillige Ausbildung hast,
Silvan Meyer: dass du einfach keine Lust darauf hast oder dass du das Gefühl hast, deine Ausbildung ist schon vollkommen, sage ich jetzt mal.
Mikrobiom-Kollegin: Wenn jemand eine zweite Einstellung hat, ist es einfach dumm.
Mikrobiom-Kollegin: Dann sollte er aufhören zu arbeiten.
Mikrobiom-Kollegin: Das ist so arrogant.
Silvan Meyer: Voll.
Mikrobiom-Kollegin: Ich kenne solche Leute, die finden, die wollen nicht mehr.
Silvan Meyer: Voll.
Mikrobiom-Kollegin: Bei mir ist es mehr, dass ich versuche herauszufinden, was ich möchte,
Mikrobiom-Kollegin: Da wären wir dann auch beim Thema.
Mikrobiom-Kollegin: Aber wenn ich mich jetzt weiter spezialisiere beim Use, dann wird es halt immer juristischer.
Silvan Meyer: Mhm.
Silvan Meyer: Mhm.
Mikrobiom-Kollegin: Und ich weiss nicht, ob ich das möchte oder ob ich mehr etwas Generalistisches möchte.
Silvan Meyer: Ja, ja.
Mikrobiom-Kollegin: Oder wenn ich sage, es ist vielleicht Use, aber anders denkt oder neu denkt.
Mikrobiom-Kollegin: Das hat auch mit Use zu tun, aber es ist noch etwas anderes.
Silvan Meyer: Mhm.
Mikrobiom-Kollegin: Und ich glaube, das ist so ein bisschen die Schwierigkeit, warum ich momentan so...
Mikrobiom-Kollegin: Aber es ist natürlich etwas, worüber ich permanent nachdenke und ich glaube, es nimmt langsam Form.
Mikrobiom-Kollegin: Und dann sage ich, was mache ich damit?
Mikrobiom-Kollegin: Ist es etwas ganz anderes?
Mikrobiom-Kollegin: Wo ich einfach sage, ich möchte es mir mal anschauen, was mich interessiert.
Mikrobiom-Kollegin: Aber ich bin generell, weisst du, was ich meine?
Silvan Meyer: Aber ja, ja, ich weiss, was du meinst.
Silvan Meyer: Also vor allem...
Mikrobiom-Kollegin: Ich bin generell ein mega grosser Fan von Weiterbildungen.
Mikrobiom-Kollegin: Vor allem, weil ich eine Horrorvorstellung finde, dass du das Leben lang nur schaffst.
Silvan Meyer: Nein, voll, voll, voll.
Silvan Meyer: Ich denke, ich habe natürlich immer so ein bisschen einen blöden Gedanken, der einfach in der Realität nicht funktioniert.
Silvan Meyer: Weil ich bin ja wirklich fest in der Überzeugung, dass man ganz, ganz, ganz viele Sachen, die man eine Weiterbildung machen kann, die kann man sich auch enorm viel schneller, aber in der wahrscheinlich etwa gleichen Qualität selber durchführen.
Mikrobiom-Kollegin: Mhm.
Mikrobiom-Kollegin: Mhm.
Mikrobiom-Kollegin: Mhm.
Silvan Meyer: autodidaktisch irgendwie drauf schaffen.
Silvan Meyer: Und ich meine da gar nicht mal so, dass man dann irgendwie jeder oben für sich eine Stunde bücher will, sondern einfach während dem Arbeiten.
Silvan Meyer: Also ich nehme jetzt ein Beispiel.
Silvan Meyer: Nehmen wir mal Employer Branding.
Silvan Meyer: Ich will jetzt gar nicht so tun, als wäre ich ein Employer Branding, also das ist Arbeitgeber-Marketing, ein Spezialist.
Silvan Meyer: Aber ich habe in meinem alten Job dort mal mit dem Bereich zwangsläufig zu tun gehabt und bin da auch so drin reingerutscht und habe mir meiner Meinung nach ein
Silvan Meyer: Wissen und Know-how dort selber, einfach während des Arbeitsabschaffens parallel recherchieren und darauf geschaffen, was jetzt wahrscheinlich nicht fest hinter Leuten hinterherhinkt, die eine halbjährige Wiederwille gemacht haben.
Silvan Meyer: Ich würde jetzt sagen, es gibt sicher Leute, die daraus 100'000 Mal besser kommen, das würde ich gar nicht sagen.
Silvan Meyer: Ich meine so.
Silvan Meyer: Und dann habe ich immer das Gedanken, warum sollte ich jetzt irgendetwas auswählen und ein halbes Jahr oder ein Jahr wie auch immer in so einen Kurs gehen, wenn ich ja einfach in der Praxis am Beispiel oder an meiner Arbeit selber mich, also am Beispiel meiner Arbeit mich selber weiterbilden und mir das Know-how drauf schaffen.
Mikrobiom-Kollegin: Aber ich glaube, ich finde, es ist ein Unterschied, ob du sagst,
Silvan Meyer: Mhm.
Mikrobiom-Kollegin: ich mache einen Job, wo ich das halt auch drin habe.
Mikrobiom-Kollegin: Und dann kannst du immer sagen, ich habe es schon mal gemacht, ich kann ja das vorweisen.
Silvan Meyer: Mhm.
Mikrobiom-Kollegin: Ich glaube, für mich sind es mehr Sachen, wo, ich kann das jetzt nur aus der juristischen Perspektive betrachten, wenn ich mich im Jus weiterbilden möchte, kann ich Bundesgerichtsentscheid lesen, ich habe
Mikrobiom-Kollegin: Aufsätze lesen.
Mikrobiom-Kollegin: Aber oft besteht auch weiter billig aus, dass du Leute hast, die in diesem Bereich arbeiten.
Mikrobiom-Kollegin: Du hast einen gewissen Austausch, du redest darüber.
Silvan Meyer: Das stimmt.
Mikrobiom-Kollegin: Klar, kannst du dir das alles aneignen.
Mikrobiom-Kollegin: Aber ich glaube, es hilft ja auch, dass du es in einem gesetzten Setting hast.
Mikrobiom-Kollegin: Ich bin vom Typ komplett so, dass wenn ich noch einmal gehen muss, dann mache ich es mir selber, dann mache ich es eh nicht.
Silvan Meyer: Das stimmt, ja.
Mikrobiom-Kollegin: Und das andere ist auch, dass es schon so ist, wenn du noch einmal ein Zertifikat hast, noch aufreisen, ist es oft einfach besser.
Silvan Meyer: Das ist halt so, genau.
Mikrobiom-Kollegin: Noch immer.
Silvan Meyer: Ja, das ist auch ein kleines Problem.
Mikrobiom-Kollegin: Ja.
Silvan Meyer: Oder auch das gute uns Problem gleichzeitig.
Mikrobiom-Kollegin: Ja.
Mikrobiom-Kollegin: Ja.
Mikrobiom-Kollegin: Und ich glaube, Employer Branding, wenn du zum Beispiel einen Job hast, wo sich das dann dort hinwürde, ist das egal.
Mikrobiom-Kollegin: Dann musst du das nicht.
Mikrobiom-Kollegin: Aber wenn du sagst, du möchtest einen neuen Input oder dich umorientieren und du weisst zum Beispiel nicht, wo anfangen.
Silvan Meyer: Das stimmt, du hast recht.
Silvan Meyer: Das sind oft Dinge, die vielleicht ein wenig weiter entfernt sind vom Job, den man selber gerade macht.
Mikrobiom-Kollegin: Genau.
Mikrobiom-Kollegin: Und es ist ja vielleicht auch etwas Psychologisches.
Silvan Meyer: Ja, ja, voll.
Silvan Meyer: Ich glaube, ja, voll.
Silvan Meyer: Und wahrscheinlich muss man einfach mal wirklich anfangen in so einem Prozess, wo man sich wirklich gezielt damit auseinandersetzt, was man will.
Silvan Meyer: Weil ich glaube, das ist auch etwas, wo man einfach mal vor sich her schiebt.
Mikrobiom-Kollegin: Ja.
Mikrobiom-Kollegin: Ja.
Silvan Meyer: Das mache wahrscheinlich auch ich.
Silvan Meyer: Also ich meine, auch ich habe mir ja nicht irgendwie bis jetzt irgendwie mal vorgenommen, hey, am Samstag Nachmittag tue ich einfach mal googeln und überlegen und brainstormen, was ich machen könnte.
Silvan Meyer: Sondern es ist ja immer so ein bisschen
Silvan Meyer: Das sind ja immer so die spontanen Überlegungen, die ich dann wie finde, nein, ich weiss auch nicht.
Silvan Meyer: Aber wahrscheinlich bräuchte es das einfach, dass man sich mal gezielt, dass man gezielt wirklich mal brainstormt und mal das alles aufschreibt.
Silvan Meyer: Das ist zum Beispiel etwas, das habe ich jetzt auch nie gemacht.
Silvan Meyer: Mhm.
Mikrobiom-Kollegin: Aber es ist auch so, dass es mit einem gewissen Aufwand verbunden ist oder auch anstrengend.
Mikrobiom-Kollegin: Ich glaube, vor allem wenn man einige Wechsel hinter sich hat, braucht man ja immer wieder eine Phase, in der man zur Ruhe kommt.
Mikrobiom-Kollegin: Man wird sich vielleicht eher gezwungen, sich mit dem auseinanderzusetzen.
Silvan Meyer: Voll.
Mikrobiom-Kollegin: Man muss auch nachsichtig sein.
Silvan Meyer: Absolut.
Mikrobiom-Kollegin: Es ist nicht gut, wenn du ständig dich weiterbilden bist.
Mikrobiom-Kollegin: Dann ist vielleicht auch etwas nicht gut, weil du vielleicht auch mal ein Set so los solltest.
Mikrobiom-Kollegin: Du hast ja erst in diesem Bereich angefangen und musst dich finden, ob das überhaupt etwas ist für dich, ob du das so weitermachen willst.
Silvan Meyer: Absolut.
Silvan Meyer: Das ist der Grund, warum ich gerne bei MSRF noch bleiben würde.
Silvan Meyer: Ich bin ja noch nicht an diesem Punkt, dass es mir jetzt schon verleitet.
Mikrobiom-Kollegin: Mhm.
Mikrobiom-Kollegin: Mhm.
Mikrobiom-Kollegin: Mhm.
Silvan Meyer: Ich bin jetzt knapp ein Jahr und zwei Wochen wieder in diesem Job.
Silvan Meyer: Früher war ich schon mal im Journalismus, aber dann lange nicht mehr.
Silvan Meyer: Ich bin jetzt schon an dem Punkt, an dem ich mich sehr spass macht, an dem ich mich sehr drinnen sehe und noch nicht nebeneinander sehe.
Silvan Meyer: Das ist schon so.
Silvan Meyer: Aber ich werde mir wahrscheinlich dann schon...
Silvan Meyer: Ich sage jetzt mal, vielleicht in der zweiten Hälfte dieses Jahr einfach anfangen, langsam Gedanken zu machen, wo würde ich langfristig hinwollen.
Mikrobiom-Kollegin: Ja, voll.
Silvan Meyer: Mhm.
Mikrobiom-Kollegin: Ich habe letztens etwas auf der NZZ-Seite gesehen.
Mikrobiom-Kollegin: Eine Künstlerin hat angefangen, mit KI Bilder zu generieren, welche sie für die Brands für die Barbie gemacht hat.
Mikrobiom-Kollegin: Das ist mega geil, aber sie hat das gemacht, weil sie ihr langweilig war.
Mikrobiom-Kollegin: Sie hat mit dem herumgebastelt und dadurch sind Kreationen entstanden.
Silvan Meyer: Mhm.
Silvan Meyer: Mhm.
Mikrobiom-Kollegin: Das ist immer noch ihr Job, aber halt anders.
Mikrobiom-Kollegin: Das kommt erst und ergibt sich dann.
Mikrobiom-Kollegin: Das Schlimmste, was man machen kann, ist einfach gar nichts machen.
Silvan Meyer: Nicht voll.
Mikrobiom-Kollegin: Wenn man vorankommen will.
Mikrobiom-Kollegin: Manchmal muss man ja nicht vorankommen, aber so.
Silvan Meyer: Ja, ja, ich weiss, was meinst du.
Silvan Meyer: Das ist immer so der Zwiespalt, weil irgendwie... Mhm.
Mikrobiom-Kollegin: Also die Frage ist ja, geht etwas kaputt, wenn du einfach mal in etwas reinschauen?
Mikrobiom-Kollegin: Weil das ist ja meistens nicht so.
Silvan Meyer: Nein, nein schon nicht, aber ich sage jetzt mal, dass es ein bisschen blöd, aber es ist einfach...
Silvan Meyer: Es ist schon immer ein ziemlicher Aufwand.
Silvan Meyer: Das klingt ein bisschen faul, wenn ich das jetzt sage, aber ich finde, das ist jetzt schon nicht einfach so einfach.
Silvan Meyer: Was heisst dann, nicht mehr reinschauen?
Silvan Meyer: Das heisst ja zum Beispiel auch, nicht mehr schnuppern oder noch mal einen Kurs belegen für eine Zeit.
Silvan Meyer: Ich finde, das ist jetzt schon ein grösseres Commitment und ein grösseres Aufwand, als das jetzt klingt.
Mikrobiom-Kollegin: Ich meine das auch niederschwelliger.
Mikrobiom-Kollegin: Du kannst ja blöd gesagt, dass ich eine Clubschule sehe.
Mikrobiom-Kollegin: Die Kurs sind meist sehr begrenzt.
Mikrobiom-Kollegin: Vielleicht einmal in der Woche, am Samstag oder so.
Silvan Meyer: Mhm.
Mikrobiom-Kollegin: Ich denke, so etwas könnte ich mir noch gut vorstellen.
Mikrobiom-Kollegin: Es ist sehr nicht verpflichtend.
Silvan Meyer: Mhm, mhm, mhm.
Mikrobiom-Kollegin: Mhm.
Mikrobiom-Kollegin: Mhm.
Silvan Meyer: Ja, ich weiss, was du meinst.
Silvan Meyer: Ja, ich muss es mal anschauen.
Silvan Meyer: Vor allem irgendetwas... Ich weiss gar nicht, ob das nur wäre, wenn ich jetzt das SRF verlor oder nicht.
Silvan Meyer: Aber wir haben ja den Sozialplan, der ja dann zu greifen kommt bis zur Personalkürzung und was auch immer.
Silvan Meyer: Und unter anderem...
Silvan Meyer: ist da drin, dass jede Person ein gewisses Budget für Weiterbildungen bekommt.
Silvan Meyer: Und ich weiss jetzt nicht, ob man das nur bekommt, wenn man wirklich entlohnt wird, aber ich glaube es nicht, ich muss mich noch damit auseinandersetzen.
Mikrobiom-Kollegin: Mhm.
Mikrobiom-Kollegin: Mhm.
Mikrobiom-Kollegin: Mhm.
Mikrobiom-Kollegin: Juhu.
Silvan Meyer: Das ist wirklich ein vierstelliger Betrag, den man einfach für Weiterbildungen verwenden kann.
Silvan Meyer: Jetzt muss ich mal anschauen, aber ich glaube, ich muss wirklich diesen Prozess mal machen, wieder mal einfach vom...
Silvan Meyer: vom Brainstormen, ohne dass ich jetzt hier ein riesen Zeitdruck jetzt gerade bin, hoffentlich, wenn wir jetzt davon ausgehen, dass ich nicht mit Job verliere.
Silvan Meyer: Aber einfach, um das mal anzustossen, weil irgendwann muss man ja mal den Anfang machen, sag ich jetzt mal.
Mikrobiom-Kollegin: Ich habe auch bei mir gemerkt, dass man sehr schnell Sachen ausreden kann.
Silvan Meyer: Mhm.
Mikrobiom-Kollegin: Man hat das Gefühl, das geht eh nicht, weil... Wenn man sich an der Nase an der Nase nimmt und sagt, wenn man alles, was möglich oder nicht möglich ist, ausblendet, sondern einfach mal denkt, was finde ich cool, dann kommt man auf einen guten Weg.
Silvan Meyer: Voll.
Silvan Meyer: Mhm.
Silvan Meyer: Das stimmt.
Silvan Meyer: Das stimmt.
Silvan Meyer: Ich habe das ja immer noch mit ihm ins Ausland gegangen.
Mikrobiom-Kollegin: Aber ich glaube, du solltest das auch mal machen.
Silvan Meyer: Ich sollte das doch nicht wirklich mal machen.
Mikrobiom-Kollegin: Ich glaube, ich war leider nie ein ganzes Jahr.
Mikrobiom-Kollegin: Aber ich finde immer, wenn du rausgehst, bist du erst mal in einem anderen Mindset.
Mikrobiom-Kollegin: Weil du ja weißt, ich bin eh noch temporär da.
Mikrobiom-Kollegin: Ist eh alles egal.
Mikrobiom-Kollegin: Aber ich habe das Gefühl, im Ausland, was schon auch oft ist,
Mikrobiom-Kollegin: Die Schweiz hat sehr viele Vorteile.
Mikrobiom-Kollegin: Aber andere Kulturen, eine andere Mentalität erleben, weil die Leute zum Teil anders drauf sind, dass sie entspannter sind mit Sachen.
Mikrobiom-Kollegin: Ich glaube, es hilft schon mega.
Silvan Meyer: Mhm.
Mikrobiom-Kollegin: Auch, dass man seine Sichtweise auf Sachen ändern kann und dass man sich nicht mehr so verbohrt.
Mikrobiom-Kollegin: Das ist schwierig, dann kann man so, wenn ich zu lange in der Schweiz bin.
Silvan Meyer: Ich weiss, was du meinst.
Silvan Meyer: Dass man dann vielleicht ein bisschen Abstand bekommt von diesem mega starken Antirisiko-Denken und... Ja, ja.
Mikrobiom-Kollegin: Und dem staren Mindset, das wir in der Schweiz schon auch haben.
Silvan Meyer: Ja, ja.
Mikrobiom-Kollegin: Und man denkt oft, was alles nicht gerutscht hat, was geht.
Silvan Meyer: Das ist so.
Silvan Meyer: Ja, das ist etwas.
Silvan Meyer: Ich finde es einfach so spannend.
Silvan Meyer: Mich hat es nicht los, in einem Alltag zu erleben, in einem Land, wo die Kultur sehr anders ist als hier.
Mikrobiom-Kollegin: Hm.
Silvan Meyer: Ich meine nicht Deutschland, Frankreich, ich meine wahrscheinlich nicht mal Zentraleuropa, weil das ist wahrscheinlich alles viel zu ähnlich, sondern eben Südamerika zum Beispiel oder was auch immer.
Mikrobiom-Kollegin: Ja, zum Beispiel.
Mikrobiom-Kollegin: Oder Afrika.
Mikrobiom-Kollegin: Also jetzt einfach als extrem... Also weisst du, was ich meine?.........
Silvan Meyer: Irgendwas.
Silvan Meyer: Ja, voll, voll.
Silvan Meyer: Das war schon spannend.
Silvan Meyer: Aber jetzt mal schauen.
Silvan Meyer: Ich glaube, ich muss jetzt ein bisschen abhängig machen, was jetzt passiert.
Silvan Meyer: Weil was ich schon jetzt, so wie es erst ein bisschen unüberleid hat, habe ich das gesagt, aber ich habe es trotzdem so gesagt, dass ich es jetzt nicht bleiben könnte, dann würde ich wahrscheinlich ein halbes Jahr ins Ausland.
Silvan Meyer: Das würde sich dann sowieso mega anbieten.
Silvan Meyer: Dann wäre ich nicht in einer Situation, in der ich einen Job hätte, in der ich gerade kündigen müsste.
Silvan Meyer: Dann wäre ich ja sowieso gleich mal frei und dann würde sich das anbieten.
Silvan Meyer: Das habe ich mir eigentlich ein bisschen vorgenommen.
Silvan Meyer: Aber jetzt mal schauen.
Mikrobiom-Kollegin: Aber ich glaube das ist schon gut.
Mikrobiom-Kollegin: Und weißt du manchmal gibt es auch Leute, die bleiben im Ausland hängen, weil sie merken, hey, irgendwie viben sie besser.
Mikrobiom-Kollegin: Also es muss ja nicht zu ziel sein, aber who knows.
Silvan Meyer: Voll.
Silvan Meyer: Voll, voll, voll.
Mikrobiom-Kollegin: Ich denke, ich lebe sehr gerne in der Schweiz.
Mikrobiom-Kollegin: Auch jetzt, wo du denkst, politisch passiert, und ich bin sehr froh, dass wir in der Schweiz leben.
Silvan Meyer: Mhm.
Silvan Meyer: Mhm.
Mikrobiom-Kollegin: Aber es ist schon so, dass ich so denke, da fuck.
Mikrobiom-Kollegin: Weil es einfach so stark ist.
Mikrobiom-Kollegin: Und ich finde, wenn du so ein bisschen nicht so bist, ist es schon anstrengend, in der Schweiz zu leben.
Silvan Meyer: Ja, voll.
Silvan Meyer: Ich denke erstens, dass die Gesellschaft mit den starren Strukturen und Regeln funktioniert, ist anstrengend.
Silvan Meyer: Auch Leute, die eine richtig ADHS-Tendenzen haben, ist das sicher, was wir beide gar nicht haben.
Mikrobiom-Kollegin: Was ich überhaupt nicht habe, logischerweise.
Mikrobiom-Kollegin: Gar, wenn ich diese Woche wieder mal festgestellt habe, überhaupt nicht.
Silvan Meyer: Überhaupt nicht.
Mikrobiom-Kollegin: Sowieso.
Silvan Meyer: Nein, dann ist es anstrengend.
Silvan Meyer: Und auf der anderen Seite kann es ja aber auch dazu führen, wenn man eine Zeit lang war, dass man die Sachen, die man in der Schweiz hat, wieder mehr schätzt.
Silvan Meyer: Also ich denke, beides, also wahrscheinlich wäre beides der Fall, ehrlich gesagt.
Mikrobiom-Kollegin: Mega!
Mikrobiom-Kollegin: Mega!
Mikrobiom-Kollegin: Ich glaube, es tut einfach gut.
Mikrobiom-Kollegin: Ich glaube, es tut in jedem Fall gut.
Silvan Meyer: Ja.
Mikrobiom-Kollegin: Ähm, ja.
Silvan Meyer: Ja, voll.
Silvan Meyer: Nein, aber ich glaube du, oder?
Mikrobiom-Kollegin: Hast du noch etwas sagen?
Mikrobiom-Kollegin: Ja, weil ich habe jetzt einen Sprung gemacht wegen Adiheuss.
Silvan Meyer: Mach einen.
Mikrobiom-Kollegin: Und zwar habe ich ein Buch davon lesen.
Mikrobiom-Kollegin: Ähm, von einem, was ich... Also, das geht.
Mikrobiom-Kollegin: Es ist über Adiheuss und der ist so...
Silvan Meyer: Mhm.
Silvan Meyer: Mhm.
Silvan Meyer: Mhm.
Mikrobiom-Kollegin: Er hat dann auch Brain Scans gemacht, also Hirnscans in allen möglichen Bereichen.
Mikrobiom-Kollegin: Ich glaube, es ist eigentlich Kinderpsychiater.
Mikrobiom-Kollegin: Aber er hat auch privat einige Leute in seinem Umfeld, die ADHS haben.
Mikrobiom-Kollegin: Und er hat dann auch Leute mit ADHS scannen, also das Hirn.
Mikrobiom-Kollegin: Und es ist faszinierend und ich wollte es noch sharen, für alle, die es möglicherweise haben oder sich überlegen, vielleicht hat es mir abgelehnt.
Mikrobiom-Kollegin: Man sieht im Hirn, wenn jemand ADHS hat.
Mikrobiom-Kollegin: Also du kannst ein Hirn
Mikrobiom-Kollegin: Wenn man das Hirn scannen und jemanden sieht, dass der ADHS einen anhand des Hirns hat.
Silvan Meyer: Mhm.
Silvan Meyer: Aha.
Mikrobiom-Kollegin: Was ich für mich schon länger gedacht habe, weil wenn man das Medi nimmt, ist einem das irgendwie eklat, dass das Hirn anders funktioniert.
Mikrobiom-Kollegin: Aber dass man es wirklich anhand der Hirnaktivität messen kann, finde ich, ist nochmal beruhigender.
Mikrobiom-Kollegin: Weil es eigentlich wie sagt, unser Hirn ist wirklich anders und es funktioniert anders.
Silvan Meyer: Voll.
Silvan Meyer: Man ist nicht entweder verweichlicht oder so spielen sich das ein.
Mikrobiom-Kollegin: Genau.
Silvan Meyer: Wie der Psychiater, der wir beide gesehen haben, sagte immer, «It's a medical disease»?
Mikrobiom-Kollegin: Oder es ist einfach... Ja.
Silvan Meyer: Das ist medizinisch.
Silvan Meyer: Also einfach, dass es medizinisch ist und nicht einfach, dass man ein bisschen Trauma oder Schaden hat, sondern es ist, man ist der eigene Körper mit dem Vorgang und Hormon funktioniert einfach ein bisschen anders als das andere.
Silvan Meyer: Ja, ja, voll, ich weiss, was meinst du, genau.
Mikrobiom-Kollegin: Zum Beispiel, nicht um das zu vergleichen, aber Schizophrenie.
Mikrobiom-Kollegin: Wenn du Schizophrenie bist, ist im Hirn auch etwas anders.
Mikrobiom-Kollegin: Oder es funktioniert anders.
Mikrobiom-Kollegin: Ich wollte das noch sharen, weil ich es sehr wichtig finde.
Mikrobiom-Kollegin: Generell ist immer noch ein bisschen Stigma vorhanden.
Mikrobiom-Kollegin: Ein Riss-Di-Zäme oder ein Joden.
Silvan Meyer: Mhm.
Mikrobiom-Kollegin: Jeder hat ja ein bisschen ADHS.
Mikrobiom-Kollegin: Das ist schon nicht so.
Silvan Meyer: Ja.
Mikrobiom-Kollegin: Das ist übrigens ein sehr gutes Buch.
Mikrobiom-Kollegin: Es ist recht technisch-medizinisch, aber es heisst «Healing ADD».
Silvan Meyer: Wie heißt denn?
Silvan Meyer: Aha, ja.
Silvan Meyer: Aha.
Mikrobiom-Kollegin: Ich habe zuerst gedacht, was willst du?
Mikrobiom-Kollegin: Aber es geht darum, dass er mit einem Approach, mit Supplements und Lifestyle-Changes so insofern zu heilen, dass sich die Hirnaktivität so weit normalisiert, dass die Leute mehr sich selber sind.
Mikrobiom-Kollegin: Was ja jeder, der das Medische genommen hat, was funktioniert, kennt.
Silvan Meyer: Ja.
Silvan Meyer: Ja.
Mikrobiom-Kollegin: dass man das Gefühl hat, man ist viel mehr in sich selber.
Mikrobiom-Kollegin: Ich finde es toll, vor allem weil es auch die verschiedenen Typen gibt.
Mikrobiom-Kollegin: Ich wusste nicht, es gibt verschiedene ADHS-Typen, die man im Hirn sieht, dass es anders ausprakt ist.
Mikrobiom-Kollegin: Die gehen etwas auf das Eingeht.
Mikrobiom-Kollegin: Ich bin noch nicht fertig, aber ich finde es cool, mit welchen Supplements man nehmen kann, wenn man sich sonst unterstützen kann.
Mikrobiom-Kollegin: Das ist schon toll.
Silvan Meyer: Mega, ja.
Silvan Meyer: Kannst du ein Beispiel sagen, was man sieht?
Silvan Meyer: Ich stelle es mir vor, ich habe es ja nicht gelesen.
Mikrobiom-Kollegin: Ja.
Mikrobiom-Kollegin: Prefrontale Cortex, genau.
Silvan Meyer: Aber zum Beispiel sind die unterschiedlichen Regionen im Hirn für unterschiedliche Sachen zuständig.
Silvan Meyer: Was ich immer wieder gerne benenne, ist der vordere Stirnlappen.
Silvan Meyer: präfrontale Cortex, die ja für alles, was zum Beispiel dafür zuständig ist, dass man sich für Sachen überwinden kann.
Silvan Meyer: Und zum Beispiel dort würde man ja wahrscheinlich in Aktivität sehen.
Silvan Meyer: Hast du da irgendein Beispiel, weisst du gerade,
Mikrobiom-Kollegin: Ja, es ist insofern etwas komplizierter, weil ich die Formen, die ich wahrscheinlich habe, man kann eben mehrere haben, das ist ein bisschen komplizierter.
Mikrobiom-Kollegin: Aber das klassische ADHS, das wir alle kennen, wenn man sich nicht wirklich darauf fokussieren kann, ist, dass eigentlich der präfrontale Cortex, der, wenn du dich fokussierst, die Aktivität im Hirn zunehmen sollte, abnimmt bei Leuten mit ADHS.
Silvan Meyer: Mhm.
Silvan Meyer: Ah, lustig.
Silvan Meyer: Lustig, dann nimmt er quasi die Feige umso mehr ab.
Silvan Meyer: Aha.
Mikrobiom-Kollegin: Das heisst, es ist normal und im Moment, wo du sagst,
Mikrobiom-Kollegin: konzentriere mich jetzt, geht die Aktivität an, aber darum kannst du nicht konzentrieren.
Mikrobiom-Kollegin: Genau, genau.
Mikrobiom-Kollegin: Und das ist etwas, worum du zum Beispiel, worum du sagst, ist es mega wichtig, dass du das Hirn in unterschiedlichen Zuständen missest.
Mikrobiom-Kollegin: Also du kannst nicht einmal einen Scan machen und sagen, das ist es jetzt, sondern es geht ja auch immer im Vergleich zu.
Mikrobiom-Kollegin: Aber er hat einfach schon beobachtet, dass wenn du dann zum Beispiel Italien nimmst, dass es sich normalisiert.
Mikrobiom-Kollegin: Und das zeigt ja eigentlich,
Silvan Meyer: Mhm.
Silvan Meyer: Ja, voll.
Mikrobiom-Kollegin: Genau.
Mikrobiom-Kollegin: Ganz genau.
Mikrobiom-Kollegin: Ganz genau.
Mikrobiom-Kollegin: Ja.
Mikrobiom-Kollegin: Hey, unbedingt.
Mikrobiom-Kollegin: Ja.
Silvan Meyer: Und das zeigt ja dann auch die Wirksamkeit erstens von einem Medikament und beweist eben, dass es eben ein medizinisches Problem ist.
Silvan Meyer: Amazing.
Silvan Meyer: In diesem Fall Healing ADD, ich würde sagen, der Buch-Team der Woche von professionellen Ohrentherapie.
Silvan Meyer: Und das können dir jetzt ja alle bis zur nächsten Folge lesen, würde ich sagen, wo ja entweder in einer Woche oder in vier Jahren kommt.
Silvan Meyer: Who knows?
Mikrobiom-Kollegin: Man weiss es nicht und ich weiss auch gar nicht, ob man das lesen will, wenn es einem nicht betrifft, aber hey!
Silvan Meyer: Aber weisst du, wie wir in dieser Folge auch gelernt haben, Weiterbildung ist immer gut.
Silvan Meyer: Und ihr könnt euch jetzt mal hier weiterbilden, oder?
Mikrobiom-Kollegin: Ist es so?
Mikrobiom-Kollegin: Und ich meine, auch alle, die das Gefühl haben, vielleicht gibt es ja Leute, die sich generell mit ADHS auseinandersetzen und andere Leute therapieren, und ich meine, dann ist es auch gut.
Silvan Meyer: Ja.
Mikrobiom-Kollegin: Also, just to be a good friend.
Silvan Meyer: Absolut, wir finden für alle einen Grund, warum wir das euch empfehlen können.
Silvan Meyer: Ich kann dem sonst nicht schüttern.
Mikrobiom-Kollegin: Und vor allem, also der Hauptgrund sind ja mehr.
Silvan Meyer: Absolut.
Mikrobiom-Kollegin: Das ist auch immer das Wichtigste.
Silvan Meyer: Absolut.
Silvan Meyer: Und das kann man sich einfach mal wirklich tun.
Silvan Meyer: Man kann auch mal uns etwas lieb tun.
Silvan Meyer: Das kann ich einfach nur mal sagen.
Mikrobiom-Kollegin: Man kann selbstlos sein und auch Sachen spenden.
Silvan Meyer: Ja.
Mikrobiom-Kollegin: Wir sind auch sehr empfänglich.
Silvan Meyer: Absolut.
Silvan Meyer: Du redest natürlich auch von Geld natürlich, oder?
Mikrobiom-Kollegin: Ah ja, hauptsächlich.
Silvan Meyer: Twint.
Silvan Meyer: Auch gerne kommentarlos und einfach schickt uns wirklich Geld.
Silvan Meyer: Das ist doch wirklich auch ein Aufwurf, den wir eigentlich gut im gewissen Sinne in die Welt aus der Person nehmen können.
Mikrobiom-Kollegin: Eben, das ist so.
Silvan Meyer: Und dann würde ich sagen, ja, wir wollen euch doch gar nicht vom Twin abhalten, sondern machen wir jetzt einfach möglichst einmal einen Punkt, damit ihr da auch in Aktion treten könnt.
Mikrobiom-Kollegin: Ja, und wir haben es geschafft.
Mikrobiom-Kollegin: Oh mein Gott, wir haben es geschafft.
Silvan Meyer: Wir haben es geschafft.
Silvan Meyer: Hey, dann ist das eine Freude gewesen, wie immer.
Mikrobiom-Kollegin: Mhm.
Silvan Meyer: Und, äh, absolut.
Mikrobiom-Kollegin: Ich bin immer unregelmässig, aber wie immer.
Silvan Meyer: Und ja, da freue ich mich einfach, wenn ich dich das nächste Mal hier so mir gegenüber habe.
Silvan Meyer: Ich will das doch kein Zeithorizont nennen, aber who knows?
Mikrobiom-Kollegin: Lassen wir uns jetzt nicht zu fest verpflichten.
Mikrobiom-Kollegin: Ja, ich mich auch.
Silvan Meyer: Ich freue mich einfach schon jetzt drauf.
Mikrobiom-Kollegin: Und ich wünsche eine gute Woche.
Silvan Meyer: Wünsche ich auch.
Mikrobiom-Kollegin: Und bis gleich.
Silvan Meyer: Und ja, dir wie immer.
Mikrobiom-Kollegin: Tschüss!
Silvan Meyer: Bis gerade.
Silvan Meyer: Tschüssi.

