Transcript
Silvan Meyer: Bonjour, bonjour!
Mikrobiom-Kollegin: Gruzie, da sind wir wieder!
Silvan Meyer: Hier sind wir, herzlich willkommen zu professionell Durtherapie.
Silvan Meyer: Mein Name ist Sylvana und mir gegenüber sitzt wie immer meine Patientin, die aus Datenschutzgründen nicht genannt werden darf.
Mikrobiom-Kollegin: Das ist richtig.
Silvan Meyer: Aber da frage ich doch gerade, Sie sind ja wahrscheinlich aus einem Grund hier wieder zu mir gekommen, was geplagt Sie?
Mikrobiom-Kollegin: Grüezi wohl.
Silvan Meyer: Wie jedes Mal.
Mikrobiom-Kollegin: Sehr widerwillig.
Mikrobiom-Kollegin: Mir ist schwere Gewalt angetraut worden, wenn ich nicht komme.
Mikrobiom-Kollegin: Darum bin ich jetzt hier.
Silvan Meyer: Das ist doch schon mal ein guter Motivator, oder?
Mikrobiom-Kollegin: Das ist das einzig Richtige.
Silvan Meyer: Absolut.
Silvan Meyer: Weil ich muss nämlich unbedingt heute die Podcast-Folge aufnehmen, weil I have things to tell.
Mikrobiom-Kollegin: Ja.
Mikrobiom-Kollegin: Oh mein Gott, ich muss ja dazu sagen, ich habe jetzt gerade gedacht, als wir das gestartet haben, dass es ja eigentlich amazing ist, weil letzte Woche war es ja fast nach, darum war es wie excusable, dass wir keinen Podcast aufgenommen haben.
Silvan Meyer: Oder...
Mikrobiom-Kollegin: Völlig.
Mikrobiom-Kollegin: Aber wir sind jetzt wieder zurück.
Mikrobiom-Kollegin: Also eigentlich würde ich sagen, wir sind ja jetzt fast schon wieder im Rhythmus drin.
Silvan Meyer: Fast schon wieder.
Silvan Meyer: Also ich meine, ein 2-Wochen-Rhythmus ist schon mal besser als 4 Wochen.
Silvan Meyer: Von daher haben wir eigentlich unseren Abstand zwischen Podcast-Folgen halbiert.
Mikrobiom-Kollegin: Das ist, ja, seit Anfangsjahr.
Silvan Meyer: Ja, und das innerhalb von kürzester Zeit.
Silvan Meyer: Das soll uns mal nachmachen, oder?
Mikrobiom-Kollegin: Und bis jetzt haben wir eben, also gut, wir hatten jetzt auch immer Gründe gehabt, wieso es nicht gegangen ist, aber jetzt ist es, meine ich, wirklich halt, oder?
Mikrobiom-Kollegin: Terminlich schwierig gesehen.
Silvan Meyer: Ja, und das ist überhaupt nicht in unserer Macht gelegen, oder?
Mikrobiom-Kollegin: Nein, eben.
Silvan Meyer: Und ich finde, das ist auch gut, wenn man sich einfach so ein Erfolgserlebnis schafft, indem man zuerst mal so richtig verkackt und dann es nachher ein bisschen besser macht und findet, hey, look how much I improved.
Silvan Meyer: Mhm.
Mikrobiom-Kollegin: Ja und vor allem, wenn man sich selber überrascht dabei.
Mikrobiom-Kollegin: Ich finde das ist auch immer ganz, ganz wichtig.
Silvan Meyer: Ja, dass man permanent eigentlich selber überrascht ist, was man macht.
Silvan Meyer: So geht es mir eigentlich sowieso in meinem ganzen Leben.
Mikrobiom-Kollegin: Aha, ich miau!
Silvan Meyer: Ich bin konstant überrascht ab mir.
Mikrobiom-Kollegin: Ja, ja, ich finde es immer wieder lustig.
Silvan Meyer: Unter anderem, genau, ich bin nämlich unter anderem auch überrascht daran, dass du einfach nicht auf dem Boden schläfst.
Mikrobiom-Kollegin: Aber du hast jetzt Things to Tell.
Silvan Meyer: Weil, also, ist dir eigentlich die Rücke und deine Gesundheit und deine Haltung scheisse egal, frage ich mich da.
Mikrobiom-Kollegin: Nein, das ist aber im Fall eine Fun Story.
Mikrobiom-Kollegin: Ich habe seit etwa eineinhalb Monaten meine Schulter ein Problem.
Mikrobiom-Kollegin: Ich bin ja absoluter Bauchschläfer und kann nicht anders schlafen.
Silvan Meyer: Mhm, gerne.
Mikrobiom-Kollegin: Vor allem einschlafen.
Silvan Meyer: Geht mir genauso.
Mikrobiom-Kollegin: Das ist halt ein Leiden, weil es aus verschiedenen Gründen wäre, wenn man nicht auf dem Gesicht schlafen würde.
Silvan Meyer: Also auf dem Gesicht.
Silvan Meyer: Wie... Ich muss schon fragen, wie hast du... Nein, aber das nimmt mir schon ein Wunder.
Mikrobiom-Kollegin: Nein.
Silvan Meyer: Wie... Wie ist dein Kopf... Also ich schlafe auch auf dem Bauch.
Silvan Meyer: Aber wie ist deine Kopfposition?
Mikrobiom-Kollegin: Es ändert natürlich, aber ich schlafe also nicht auf der Stirn.
Mikrobiom-Kollegin: Ich schlafe immer auf einer oder anderen Seite.
Silvan Meyer: Also eben, ich auch.
Mikrobiom-Kollegin: Vom Gesicht.
Silvan Meyer: I swear to God.
Silvan Meyer: Ein Kollege von mir schläft auf der Stirn.
Mikrobiom-Kollegin: Sorry, aber das ist schon mal das.
Silvan Meyer: I swear...
Mikrobiom-Kollegin: Wow.
Silvan Meyer: Und ich habe das im Fall nicht geglaubt, bis ich mal nebenan war, quasi so mal in einem Hotel, wo ich das gesehen habe.
Mikrobiom-Kollegin: Ich bin ja nicht insane.
Mikrobiom-Kollegin: Oh mein Gott, das ist so wild.
Silvan Meyer: Ja.
Mikrobiom-Kollegin: Okay, also ich bin ja nicht insane.
Silvan Meyer: Aber ja.
Mikrobiom-Kollegin: Aber jedenfalls habe ich mir dann... Genau, und dann habe ich mir das an der Halbkern gehabt.
Silvan Meyer: Nein, aber ja, zurück zu dir.
Silvan Meyer: Oh.
Mikrobiom-Kollegin: Dann habe ich gerade beim Gym irgendeine dumme Bewegung gehabt.
Mikrobiom-Kollegin: Seitdem habe ich im Fall in der Schulter irgendetwas eingeklemmt.
Mikrobiom-Kollegin: Und es geht einfach nicht weg.
Mikrobiom-Kollegin: Und seitdem bin ich aber am Dehnen und am Stretchen und Posture trainieren as fuck wie noch nie davon.
Silvan Meyer: Weisst du, dass mir das sehr geholfen hat, als ich das mal hatte, einfach so eine Zählung oder etwas hinten, also Schultern oder wie heisst das, so oberen Rücken, so diese Wärme-Therma-Pflaster, diese riesen Dinges hier.
Mikrobiom-Kollegin: Mhm.
Mikrobiom-Kollegin: Das hatte ich eben schon und es hat nicht so viel genützt.
Mikrobiom-Kollegin: Weil das Problem ist, es könnte eben wirklich sein, dass es eingeklemmt ist.
Silvan Meyer: Nicht so.
Mikrobiom-Kollegin: Und dann... Ja.
Silvan Meyer: Ja.
Mikrobiom-Kollegin: Also darum, aber ich werde jetzt noch zur Osteo... Jaja, es ist ja besser, aber es geht nicht weg und ich gehe dann mal zur Osteo-Party und mal schauen, ob die etwas fixen kann.
Silvan Meyer: Aber ich glaube, durch die Wärme-Dinges löst es sich dann eher.
Silvan Meyer: Also ja, I'm just saying.
Silvan Meyer: Aber ja.
Silvan Meyer: voll.
Silvan Meyer: Oder du fährst einfach auf dem Rücken schlafen, weil ich zwar keine Rückenschmerzen habe und ich frage mich jetzt auch ehrlich gesagt gerade, wie ich in dieses Rabbit Hole wieder abgetaucht bin.
Mikrobiom-Kollegin: Das wäre noch... Ja.
Silvan Meyer: Irgendeinen Auslöser wird es gehabt haben.
Mikrobiom-Kollegin: Auf dem Rücken oder auf dem Boden?
Mikrobiom-Kollegin: Fouton.
Silvan Meyer: Sowohl als auch.
Mikrobiom-Kollegin: Ich kenne Fouton.
Silvan Meyer: Auf dem Boden, auf dem Rücken, genau.
Silvan Meyer: Und vielleicht kommt mir im Verlauf dieser Podcast-Folge wieder in den Sinn, wie ich auf das gekommen bin, aber jedenfalls ist meine neueste Obsession auf einem japanischen Futon.
Silvan Meyer: Ich weiss n icht, ich habe nur englische...
Silvan Meyer: ist es Futon.
Silvan Meyer: Ich habe noch englische Videos und ich sage immer Futon.
Mikrobiom-Kollegin: Futon.
Silvan Meyer: Auf einem Futon.
Mikrobiom-Kollegin: Ja.
Mikrobiom-Kollegin: Ja.
Silvan Meyer: Futon würde es Sinn machen.
Silvan Meyer: Auf einem japanischen Futon, der auf dem Boden auf einer japanischen Tatami-Matte liegt, so zu schlafen.
Silvan Meyer: Und das ist, ähm...
Silvan Meyer: Aus mehreren Gründen natürlich super, super, super gesund.
Silvan Meyer: Weil erstens mal, durch das man auf dem Boden schläft, bewahrt man sich ja dann so ein bisschen aus einer Mobilität.
Silvan Meyer: Das ist ja ein bisschen, dass man das ja auch kennt, das hast du gerade auch mal erzählt aus dem asiatischen Raum.
Silvan Meyer: Die sitzen ja auch oft am Boden beim Essen.
Silvan Meyer: Und durch das verlierst du nie die Fähigkeit, quasi vom Boden aufzustehen.
Silvan Meyer: Weisst du, die Mobilität, die können auch im Schneidersitz sitzen, die rosten so nicht ein.
Mikrobiom-Kollegin: Ja.
Silvan Meyer: Im Gegensatz zu uns, da in der westlichen Welt mit den Stühlen.
Silvan Meyer: Durch das, dass man auf dem Boden schläft, hat man das.
Silvan Meyer: Und dann ist so ein Futon auch relativ hart und dünn.
Silvan Meyer: Was jetzt eigentlich
Silvan Meyer: Nicht cool klingt, ehrlich gesagt, zum Schlafen, aber es gewöhnt man sich sehr schnell daran.
Silvan Meyer: Das sei besser, weil man dann nicht einsinkt.
Silvan Meyer: In unseren Matratzen sind sie oft zu weich.
Silvan Meyer: Ich habe jetzt eher eine harte Matratze, aber wenn ich jetzt draufliege, sinkt sie dann trotzdem ein.
Silvan Meyer: Das ist irgendwie nicht gut für die Wirbelsäule.
Mikrobiom-Kollegin: Ja, das sehe ich.
Silvan Meyer: Jetzt müsste ich das natürlich im Detail erklären, aber trust me, I watch the YouTube-Videos.
Mikrobiom-Kollegin: Ja, aber schau, wenn ich an einer Obsession habe und wieder Podcast los habe, dann hätte ich es theoretisch haben, dass ich es dann erklären konnte und kann es trotzdem nicht machen.
Silvan Meyer: Egal.
Silvan Meyer: Aber ich habe auch Videos von Sciro-Praktikern und so geschaut, weil es geht ja eigentlich darum, wenn ich jetzt zum Beispiel noch den Link zur Körperhaltung mache, dass wir ja eigentlich fast alle da so ein bisschen, ich sage es mal, die Anzeichen von einem Buckel haben.
Silvan Meyer: Also weisst du, ein bisschen...
Mikrobiom-Kollegin: Ausser du, du bist ja der Mensch, den ich kenne, mit der besten Haltung überhaupt.
Silvan Meyer: Ist das wirklich so?
Mikrobiom-Kollegin: Ja, ich kenne niemanden, der so aufrecht steht wie du.
Silvan Meyer: Das freut mich mega und das ist lustig, weil das ist mir schon oft von verschiedenen Leuten gesagt worden.
Silvan Meyer: Ich finde jetzt eine schlechte Haltung, aber ich weiss nicht.
Mikrobiom-Kollegin: Doch, du hast wahnsinnig, wahnsinnig aufrechte Haltung.
Silvan Meyer: Lustig.
Silvan Meyer: Das zerstört jetzt gerade meine Motivation, weil ich auf dem Boden auf einem Foto schlafen wollte.
Silvan Meyer: Weil ich natürlich, vielleicht sollte ich das einfach mal glauben, wenn wir das so viel nicht sagen, aber ich habe natürlich selber das Gefühl, ich sollte meine Schultern viel mehr zurückgehen und so.
Mikrobiom-Kollegin: Ja.
Mikrobiom-Kollegin: Mhm.
Silvan Meyer: Und
Silvan Meyer: Wenn man auf einer weichen Matratze und auf dem Bauch liegt, dann sinkt man automatisch einen Buckel.
Silvan Meyer: Das geht ja gar nicht anders.
Silvan Meyer: Wenn du auf dem Rücken schläfst, dann
Silvan Meyer: Ist deine Wirbelsäule irgendwie halt gerade und dein Kopf ist so ein bisschen in einer Linie?
Silvan Meyer: Frag mich nicht.
Silvan Meyer: Also das ist einfach besser.
Silvan Meyer: Und dann tust du während der Nacht nicht fördern, dass deine Wirbelsäule in so eine gebückte, in so eine gebeugte Position kommt.
Mikrobiom-Kollegin: Das hat natürlich einiges gelernt, weil ich finde schon, dass ich nicht die beste Haltung habe.
Mikrobiom-Kollegin: Und jetzt bin ich natürlich, aber ich bin seit dieser Schultergeschichte, gibt es halt einfach auch Haltungen, wo ich merke, mh,
Mikrobiom-Kollegin: die unangenehmer sind.
Mikrobiom-Kollegin: Ich habe auch gemerkt, dass mein Rücken seit 2-3 Jahren etwas schwächer wurde.
Mikrobiom-Kollegin: Ich war nur mit so einem Rücken wie einem unteren Rücken.
Silvan Meyer: Mhm.
Silvan Meyer: Mhm.
Silvan Meyer: Mhm.
Mikrobiom-Kollegin: Aber jetzt bin ich gerade sehr obsessed mit der Haltung, mich anzutrainieren und zu stretchen.
Mikrobiom-Kollegin: Ich achte mich viel mehr, dass ich meine Haltung korrigiere.
Mikrobiom-Kollegin: Es ist krass, wie fest man, wenn man das nicht macht, immer vorne absinkt.
Silvan Meyer: Ja.
Silvan Meyer: Das ist jetzt wirklich mal so ein richtig brauchbarer Tipp mal wieder von mir.
Mikrobiom-Kollegin: Ja.
Silvan Meyer: Willst du the one Rückenübung im Gym wissen, wo deine Haltung verbessert?
Mikrobiom-Kollegin: Unbedingt.
Silvan Meyer: Es gibt nämlich, also ich sage nicht, vielleicht gibt es mehrere, aber es gibt die eine Muskel, die man trainieren muss mit der einen Übung.
Silvan Meyer: Und das sind, jetzt muss ich mal überlegen, wie die Übung, also ich weiss, wie sie geht, aber wie sie heisst, es sind Around to Neck, also zum Nackenrudern.
Silvan Meyer: Das ist, wenn du im Kabelzug bist.
Silvan Meyer: und dann tust du das Ding am Kabelzug, die höher verstellbare Halterung, runter, also relativ weit runter,
Silvan Meyer: am besten sitzt auf einem Bänk vor dem Kabelzug und hast hier als Aufsatz diese Kordel dran.
Mikrobiom-Kollegin: Ja, ja.
Mikrobiom-Kollegin: Ja, ja.
Silvan Meyer: Und dann ziehst du sie, bis du mit diesen Kordeln oberhalb von deinen Schultern links und rechts von deinem Ding bist.
Silvan Meyer: Und das trainiert hier hinten den Muskel und das ist der, der am Schluss deine Schulter in eine kleine Position hält.
Silvan Meyer: Also, Row-to-neck, zum Nackenrudern oder so, falls alle das googlen wollen.
Mikrobiom-Kollegin: Okay, sehr gut.
Mikrobiom-Kollegin: Ich werde das sofort machen und vor allem muss ich aber auch auf der anderen Seite auch stretchen.
Mikrobiom-Kollegin: Ich habe das Gefühl, es hängt ja zusammen, dass ich einerseits hinten zu schwache Muskeln und andererseits zu vorne zu kurz bin.
Mikrobiom-Kollegin: Darum kippe ich an vorne.
Mikrobiom-Kollegin: Also ich hätte gesagt, das ist wahrscheinlich eine Kombi von beiden.
Silvan Meyer: Das mag gut sein, ja.
Silvan Meyer: Voll, voll.
Silvan Meyer: Aber ich denke, wenn man diese zwei Sachen macht, dann ist man auf der sicheren Seite.
Silvan Meyer: Ja.
Mikrobiom-Kollegin: Ja, würde ich auch sagen.
Mikrobiom-Kollegin: Aber generell ist es Ruckentrainieren etwas, was wir nicht unterschätzen.
Mikrobiom-Kollegin: Das ist das erste Mal, dass ich etwas trainiere.
Mikrobiom-Kollegin: Nicht, weil ich denke, vielleicht so stabil ist, sondern weil ich einfach weiss, dass es präventiv gegen Schmerzen ist.
Silvan Meyer: Ja, ich weiss, was meinst du.
Mikrobiom-Kollegin: Es ist sad.
Silvan Meyer: Wobei, nein, ich weiss nicht, was meinst du, weil ich selber habe das nicht, aber ich kann das nachvollziehen.
Mikrobiom-Kollegin: Weil du hast ja eine amazing posture.
Mikrobiom-Kollegin: Okay, okay, sehr gut.
Silvan Meyer: Genau, aber das wirklich mit dem Routon Egg, also das ist auch mein Personal Trainer, der hat das auch gesagt, das ist wirklich die eine Übung, das heisst, das ist nicht einfach nur Sylvanscience.
Silvan Meyer: Voll, auf jeden Fall möchte ich aber jetzt eigentlich trotzdem mal das ausprobieren mit auf dem, ähm,
Silvan Meyer: auf dem Boden schaue.
Silvan Meyer: Und ich bin ja auch kurz davor, mein Sofa, das ich wunderschön finde und mich nicht davon trennen kann, aber mein Sofa aus meiner Wohnung zu verpannen, weil ich auf gar keinen Fall mehr chillig auf irgendwelchen polsternden Sachen sitzen möchte.
Mikrobiom-Kollegin: Ja.
Mikrobiom-Kollegin: Ja.
Silvan Meyer: Ich möchte eigentlich nur noch im Schneidersitz auf dem Boden sitzen und supermobil sein.
Silvan Meyer: Das ist mein Traum.
Mikrobiom-Kollegin: Das finde ich auch sehr gut, aber ich finde es auch schön, weil das Sofa ist halt auch mega hübsch.
Mikrobiom-Kollegin: Aber du würdest dann gleichzeitig auch den Futon kaufen, oder?
Silvan Meyer: Ja, aber der Futter war ja für mich.
Silvan Meyer: Also es war ja statt meinem Bett.
Mikrobiom-Kollegin: Ja, ich weiss schon, aber damit du es nicht verlagern würdest.
Silvan Meyer: Aber ich möchte ja... Nein, was?
Silvan Meyer: Ja, sorry.
Mikrobiom-Kollegin: Weil... Ja.
Silvan Meyer: Ach, damit ich dann nicht quasi aufs Sofa gegangen... Ja, genau.
Mikrobiom-Kollegin: Aufs Bett.
Silvan Meyer: Also damit ich nicht, wenn das Bett weg ist, einfach aufs Sofa gegangen oder umgekehrt umgelegen.
Mikrobiom-Kollegin: Mhm.
Mikrobiom-Kollegin: Mhm.
Silvan Meyer: Ja, das ist das eine.
Silvan Meyer: Aber auch, weil ich möchte ja unbedingt und ganz, ganz dringend und zwingend nur noch auf dem Boden sitzend essen.
Mikrobiom-Kollegin: Egal wo, selbstverständlich.
Silvan Meyer: Egal wo.
Silvan Meyer: Ja.
Mikrobiom-Kollegin: Oh mein Gott, ich fände das so toll.
Silvan Meyer: Weil Stühle, normale Stühle, sind ja was absolut Böses.
Silvan Meyer: Das muss ich dir jetzt einfach mal sagen.
Mikrobiom-Kollegin: Ja, ich weiss, ich weiss.
Silvan Meyer: Aha.
Mikrobiom-Kollegin: Ich finde das gut.
Mikrobiom-Kollegin: Ich überlege mir auch beim Arbeiten, auch einmal auf einem Stuhl zu squatten.
Mikrobiom-Kollegin: Dadurch, dass ich die Füsse nicht mehr auf dem Boden habe, sondern dass ich auf einem Stuhl stand und dann runter squatte und dann so arbeite.
Mikrobiom-Kollegin: Ich meine, das wäre ja...
Silvan Meyer: Das wäre, das stelle ich mir sehr weird vor, aber das wäre durchaus.
Mikrobiom-Kollegin: Ja, in Modern Day and in Age, weishe, das vielleicht ein Obtun.
Silvan Meyer: Ja.
Silvan Meyer: Ich möchte auch wieder mehr mein Stehpult brauchen, wie gesagt beim Arbeiten.
Mikrobiom-Kollegin: Ich... Ich... Ja.
Silvan Meyer: Ich habe vor einem Jahr, als ich hier bei mir zu Hause ein Stehpult angeschafft habe, bin ich mega in diesem Stehpult-Game drin, weil ich finde die Kombination aus Stehpult und so einem Sitzball...
Mikrobiom-Kollegin: Ja.
Silvan Meyer: finde ich amazing, weil beides machst du nicht stundenlang und das Beste, was wir machen sollten, ist ja nicht den ganzen Tag stehen oder sitzen, sondern wechseln.
Mikrobiom-Kollegin: Ja.
Mikrobiom-Kollegin: Ja.
Mikrobiom-Kollegin: Mhm.
Mikrobiom-Kollegin: Du, wenn ich...
Silvan Meyer: Und durch das, auf dem Sitzball, ich sage jetzt mal nach einer Stunde oder so, ist es sicher dann mal unbequem, also unchillig und stehe irgendwann auch und durch das wechselst du immer und es ist dann immer, wenn du nachdem gewechselt hast, ist es wieder mega angenehm, bis du dann wieder quasi halt wieder wechselst, also das ist voll geil.
Silvan Meyer: Und durch das ich dann so in dem Game drin war,
Silvan Meyer: Als ich im Februar vor einem Jahr beim SCF angefangen habe, war ich dann am Anfang mega in diesem Steingame und stand die ganze Zeit.
Mikrobiom-Kollegin: Ja.
Silvan Meyer: Das war voll geil.
Silvan Meyer: Irgendwann habe ich aufgehört.
Mikrobiom-Kollegin: Ich habe im Büro auch so einen Stehpult oder Verstellbars und ich habe mir jetzt eben auch schon überlegt, in letzter Zeit, ob ich mir so einen Ball kaufen sollte.
Silvan Meyer: Mhm.
Mikrobiom-Kollegin: Weil das mich zwingt und dass ich dann auf den Stuhl gar nicht brauche.
Silvan Meyer: Ja, ich habe meinen Bürostuhl auch wirklich zu Hause entsorgt.
Mikrobiom-Kollegin: Ja, das ist aber schon smart.
Mikrobiom-Kollegin: Wir haben ja jetzt hier noch gar kein Büro und darum wäre das vielleicht so etwas, falls wir das dann mal noch eingerichtet irgendwann, dass man das mit so einer Ball macht.
Mikrobiom-Kollegin: Und was ich auch mir überlegt habe, ist so ein Walking Pad für ein Büro zu kaufen, wo du
Silvan Meyer: Ja, so eine Laufband für... Ja.
Mikrobiom-Kollegin: Und zwar, weil ich eigentlich finde, dass ein Fudi in dem Sinn von, das ist für mich so etwas für die Überambitionierten, wo weisst du so, aber dann habe ich irgendwo gesehen, dass das scheinbar ist, wenn du zum Beispiel alle HS hast.
Silvan Meyer: Mhm.
Mikrobiom-Kollegin: Mit und wegen der Bewegung eigentlich sollte man besser konzentrieren.
Silvan Meyer: Ah.
Mikrobiom-Kollegin: Also wahrscheinlich darfst du nicht 10 km pro Stunde laufen, sonst wird es schwierig, sondern ganz langsam.
Silvan Meyer: Ja, ja.
Mikrobiom-Kollegin: Aber ich habe mir das eben überlegt, ob ich das vielleicht mal so testen muss.
Silvan Meyer: Ich würde das auch so gerne testen.
Mikrobiom-Kollegin: Weil, aber habt ihr
Silvan Meyer: Oh mein Gott, bitte, bitte, bestelle eins und ich komme es auch testen.
Silvan Meyer: Es nimmt mich so Wunder.
Mikrobiom-Kollegin: Aber habt ihr dann keinen fixen Büroplatz im Büro?
Silvan Meyer: Im Büro... äh leider nicht.
Mikrobiom-Kollegin: Okay.
Silvan Meyer: Bei mir im Büro ist sowieso... Also auch die Sitzballdiskussion im Büro eher schwierig.
Mikrobiom-Kollegin: Okay.
Silvan Meyer: Darum muss ich mich im Moment einfach noch bei dir selber zwingen.
Mikrobiom-Kollegin: Ja, ich sehe.
Silvan Meyer: Aber bitte, vielleicht kann man das auch irgendwo in einer Showroom testen, was mich so wundernimmt bei den Walking-Pads.
Silvan Meyer: Ich stelle mir das geil vor, aber du bist ja die ganze Zeit, ist dein Körper halt so ein bisschen unruhig.
Mikrobiom-Kollegin: Das habe ich eben auch... Same.
Silvan Meyer: Ich habe das Gefühl, wenn ich quasi laufe und mein Körper die Laufwege macht und dann eine Sache schreibe oder meine Maus bewege, dass das irgendwie mega mühsam ist.
Mikrobiom-Kollegin: Ich habe eben genau das gleiche Gefühl auch und darum habe ich immer gedacht, das ist doch so dämlich, weil ich kann ja nicht... Also ich muss ja mehr auf den Bildschirm, das geht ja nicht.
Silvan Meyer: Oder?
Mikrobiom-Kollegin: Aber dann habe ich gedacht, es würde ja schon Sinn machen.
Mikrobiom-Kollegin: Ich meine, du musst ja nicht mega schnell laufen, aber vielleicht wenn du ganz langsam einfach rein, dass du Bewegung machst, kann ja sein, dass es hilft.
Silvan Meyer: Vielleicht, ja.
Silvan Meyer: Also ich würde das mega gerne mal ausprobieren.
Silvan Meyer: Es wird doch sicher irgendwo so eine Showroom geben, wo sie so Bürostuff verkaufen.
Mikrobiom-Kollegin: Das kann schon sein.
Silvan Meyer: So Office-World-mäßig, aber in Fancier.
Mikrobiom-Kollegin: Ja, ich habe mir das eben schon überlegt, einfach so bestellen, weil auf Amazon gibt es sie für 180€ und ja.
Mikrobiom-Kollegin: Aber jetzt mal schauen.
Silvan Meyer: Ja, voll.
Mikrobiom-Kollegin: Aber das wird mich... Auf jeden Fall.
Silvan Meyer: Also ich wäre... Tell me, wenn du das machst.
Silvan Meyer: Also ich würde sowieso mitkriegen.
Silvan Meyer: Weil ich... I need to try this.
Silvan Meyer: Ähm... Mhm.
Silvan Meyer: Mhm.
Mikrobiom-Kollegin: Ich finde auch, im Büro sitzen ist schon etwas Schlimmes für mich.
Mikrobiom-Kollegin: Wenn ich die ganze Zeit sitze, und ich meine jetzt nicht wegen der Haltung, aber generell am Bürotisch sein, finde ich schon sehr was Wandelung und Langmehens.
Mikrobiom-Kollegin: Wenn man etwas laufen könnte, wäre es vielleicht nicht ganz so übel.
Silvan Meyer: Ja, das ist übrigens bei so einem Sitzball auch nicht schlecht, weil dann kannst du so ein bisschen umwippen, sag ich jetzt mal.
Mikrobiom-Kollegin: Ich bin etwas gegagelt.
Silvan Meyer: Ja, ohne dass man gar glätzt, das ist einfach noch geil.
Mikrobiom-Kollegin: Aber ohne, dass man gegagelt.
Silvan Meyer: Ich muss wirklich auch wieder mehr stehen.
Silvan Meyer: Es ist so eine gewöhnliche Sache, das Stehen am Pult.
Silvan Meyer: Am Anfang, die ersten paar Tage, ist so mühsam und nach fünf Minuten sitzt man gleich wieder ab.
Silvan Meyer: Aber man gewöhnt sich so ultra schnell daran.
Mikrobiom-Kollegin: Vielleicht muss man auch so eine Pad kaufen, die man ausgleichen muss.
Mikrobiom-Kollegin: Es gibt ja diese Pads, die gewölbt sind, die man draufstehen kann, um Ballons zu trainieren.
Silvan Meyer: Stimmt.
Mikrobiom-Kollegin: Vielleicht wäre das auch etwas Gutes, um sich zu beschäftigen.
Silvan Meyer: Stimmt.
Silvan Meyer: Irgendwann halt alle halt einfach völlig übergeschnappt, wenn man das ins Büro nimmt.
Silvan Meyer: Ich meine, zu Hause kann man das ja machen, aber so im Büro.
Mikrobiom-Kollegin: Ja, aber bei mir sieht das eh fast niemand.
Silvan Meyer: Aber ja.
Mikrobiom-Kollegin: Also das merkt fast niemand.
Silvan Meyer: Stimmt.
Mikrobiom-Kollegin: Vielleicht brauche ich einfach mehr Beschäftigung nebenan beim Arbeiten, damit ich mich besser konzentrieren kann.
Silvan Meyer: Das ist vielleicht wirklich so.
Silvan Meyer: Das ist das Gleiche, dass ich z.B.
Silvan Meyer: wenn ich mit Leuten rede oder auch am Telefon bin, dass ich die ganze Zeit Sachen kritzeln muss oder um den Finger lerne.
Mikrobiom-Kollegin: Oder beim Telefonieren laufen, ist auch etwas ganz Tolles.
Silvan Meyer: Laufen, absolut.
Silvan Meyer: Ich habe das ja auch in der letzten Zeit erzählt.
Silvan Meyer: Bei meinem alten Arbeitgeber hatte ich ja ständig Sitzungen.
Silvan Meyer: Und sie sind ja meistens beim gleichen Sitzungstisch stattgefunden.
Silvan Meyer: Und dort hat irgendwann mal jemand so eine...
Silvan Meyer: so einen Gummitürstopper.
Silvan Meyer: Weißt du, die ganz kleinen vierregigen Dinge, die du an die Wand tust, damit die Türklinke nicht an die Wand tust.
Mikrobiom-Kollegin: Oh mein Gott, ja.
Mikrobiom-Kollegin: Ja.
Mikrobiom-Kollegin: Ja.
Mikrobiom-Kollegin: Ja.
Silvan Meyer: Also, so einen wird mal irgendwo abgekriegt sein und dann hat er jemanden auf den Tisch gelegt.
Silvan Meyer: Und der war immer der, weil er einfach nie jemanden vorgeschmissen hat.
Silvan Meyer: Und was ich einfach ausnahmslos jeder Sitzung gemacht habe, ich bin in das Sitzungszimmer reinkommen, abgesessen, habe das Teil geschnappt und habe die ganze Sitzung an dem rumgespielt.
Silvan Meyer: Aber nicht aus Langweil oder so, sonst ist es wirklich einfach so, zum...
Silvan Meyer: ...zum sich besser konzentrieren können.
Mikrobiom-Kollegin: Aber das ist wirklich so, so lustig.
Mikrobiom-Kollegin: Weil ich bin mal...
Mikrobiom-Kollegin: Noch nicht mehr.
Silvan Meyer: Noch einmal?
Silvan Meyer: Mhm.
Mikrobiom-Kollegin: Aber es war ein Ereignis.
Silvan Meyer: Mhm.
Mikrobiom-Kollegin: Und es war so lustig, weil wir im Team sind alle in einer Reihe gesessen auf dem Stuhl.
Mikrobiom-Kollegin: Und dann hat es diese Leute gegeben, und es war so lustig, die sind einfach ruhig dort gesessen.
Mikrobiom-Kollegin: Und dann gibt es ein paar, die ich einfach weiss, das sind auch auf irgendeinem Spektrum.
Mikrobiom-Kollegin: Und dann solltest du sehen, dann ist es gegangen.
Mikrobiom-Kollegin: Umgesessen, Beine überkreuzt, dann wieder Beiräck, dann mal Handcreme auspackt, Handicreme, dann...
Mikrobiom-Kollegin: Dann wieder sich kratzt, dann wieder an den Haaren etwas herum.
Mikrobiom-Kollegin: Es ist einfach so, du bist einfach ständig in Bewegung.
Mikrobiom-Kollegin: Und ich glaube, das ist einfach... Ich meine, es beruhigt einen halt, wenn man das so... Es ist halt einfach... Es gibt ja auch die Videos, die man Leute filmt beim Arbeiten.
Silvan Meyer: Absolut.
Silvan Meyer: Das ist einfach das ADHS-Ding.
Silvan Meyer: Mhm.
Mikrobiom-Kollegin: Also wenn man abeinander die aber neurotypisch sind und dann jemand mit einer Neurotivaganz oder auf das andere heißt, wow, das ist ja etwa 10 Mal mehr Bewegung in der Person.
Mikrobiom-Kollegin: Ja.
Silvan Meyer: Das glaube ich sofort.
Mikrobiom-Kollegin: Mhm.
Silvan Meyer: Ich wechsle auch die ganze Zeit meine Beiposition.
Silvan Meyer: Das linke Bein hoch, das rechte Bein hoch, das linke Bein hoch, das rechte Bein hoch.
Silvan Meyer: Das mache ich ständig.
Silvan Meyer: Und ich glaube auch sonst so ein bisschen.
Silvan Meyer: Aber was ich nicht mache, und ich muss wirklich sagen, dass mich das nervt, wenn das andere machen, auch wenn das wahrscheinlich der gleiche Ding sieht, ist so mega schnell mit dem Fuss, ich weiss, wie nennt man das?
Mikrobiom-Kollegin: Ah ja, das nervt mich auch.
Silvan Meyer: Aber wenn sie mit dem Fuss wackeln, so wippen genau mit dem Fuss, so die ganze Zeit.
Mikrobiom-Kollegin: Ja, ich weiss, so Wippen, ja, so so.
Mikrobiom-Kollegin: Ja.
Silvan Meyer: Das macht mich wahnsinnig.
Mikrobiom-Kollegin: Ja, das habe ich aber auch.
Mikrobiom-Kollegin: Das ist ja so.
Mikrobiom-Kollegin: Und das Problem ist, man macht es eigentlich schon auch nervös, wenn jemand anders so nervös ist.
Mikrobiom-Kollegin: Aber ich kann halt selber wie nicht anders.
Silvan Meyer: Ja, und ich finde, es gibt Sachen von Nervösen, die für die anderen nicht unangenehm sind.
Silvan Meyer: Ich finde jetzt zum Beispiel regelmässig die Beinposition wechseln nicht unangenehm, aber so etwas wie einfach so permanent wippen, dass das ganze Pult wackelt, das ist einfach, das ist schon anstrengend.
Mikrobiom-Kollegin: Ja, aber es gibt ja schon auch so Sachen.
Mikrobiom-Kollegin: Ich meine, du kennst es sicher auch.
Mikrobiom-Kollegin: Für mich ist es ganz schlimm, wenn ich etwas vor mir habe, das ich schräubeln oder falten oder zum Beispiel einen Salz streuen kann ich ja auch... Ah, Zucker!
Silvan Meyer: Mhm.
Silvan Meyer: Ganz stimmt.
Silvan Meyer: Oder die salzten Päckchen, die länglichen... Ah nein, das sind Zucker... Sorry, stimmt.
Mikrobiom-Kollegin: Nein, Zucker!
Mikrobiom-Kollegin: Aber...
Silvan Meyer: Ich meine ja Zuckersticks.
Silvan Meyer: Sticks.
Mikrobiom-Kollegin: Es endet jedes Mal immer damit, dass ich sie so kaputt mache, dass ich sie aufsinnere und dann leere ich sie in die Tasse.
Silvan Meyer: Sticks.
Silvan Meyer: Ja.
Silvan Meyer: Ja.
Silvan Meyer: Richtig.
Silvan Meyer: Ja.
Mikrobiom-Kollegin: Und dann, vielleicht hat sie noch etwas Flüssigkeit und dann rühre ich es natürlich auch bis flüssig... Ja, you know.
Silvan Meyer: Jedes einzelne Mal.
Silvan Meyer: Ja.
Silvan Meyer: Nein, ich tue es immer ganz beschämt.
Silvan Meyer: Einfach dann irgendwie auf den Teller oder auf die Servietta oder so und weiss auch.
Mikrobiom-Kollegin: Aber das Schlimme ist, ich muss es dann wirklich, auch wenn es fast durch ist, wirklich ausser Reichweite stellen.
Silvan Meyer: Aber...
Mikrobiom-Kollegin: Weil auch wenn ich weiss, es geht jetzt kaputt, ich kann es nicht sein lassen.
Silvan Meyer: Ja, nein.
Mikrobiom-Kollegin: Oder...
Silvan Meyer: Vor allem, ehrlich gesagt, denke ich, irgendwann habe ich es so fest herumgefingert, bevor es kaputt ist, dass ich denke, jetzt kann mir das sowieso keinem Gast mehr geben.
Silvan Meyer: Jetzt kann ich es auch gerade zu Ende führen.
Mikrobiom-Kollegin: Ja.
Mikrobiom-Kollegin: Ja, das ist absolut wahr.
Mikrobiom-Kollegin: Oder auch wenn es Papierserviette sind.
Mikrobiom-Kollegin: Äh, nicht Serviette.
Mikrobiom-Kollegin: Ähm, Tischset.
Mikrobiom-Kollegin: Falten in dieser Ecke, dann etwas einreissen.
Mikrobiom-Kollegin: Es ist einfach so schlimm.
Silvan Meyer: Ja, das kann sein.
Mikrobiom-Kollegin: Mhm.
Silvan Meyer: Das weiss ich gar nicht mehr.
Silvan Meyer: Schon ewig kein Papierdichtset mehr vor mir hatte.
Mikrobiom-Kollegin: Eben, und so, ja.
Silvan Meyer: Aber das mit den Zuckersticks, das weiss ich auch immer, immer, immer.
Silvan Meyer: Oder eben.
Silvan Meyer: Oder ich habe auch die Sachen, Falten, Papierchen, Falten.
Silvan Meyer: Oder auch dann, weisst du, sobald es in den Beizen und so hat es noch, wie heisst es, Bierdeckel.
Mikrobiom-Kollegin: Oh mein Gott!
Silvan Meyer: Also ich meine... Ja.
Mikrobiom-Kollegin: Ich glaube, bei mir überlebt kein Deckeluntersatz.
Mikrobiom-Kollegin: Doch, Bierdeklässe.
Mikrobiom-Kollegin: Weil ich irgendwann anfange, die etwas biegen und knicken sie in der Mitte ab.
Silvan Meyer: Mhm.
Silvan Meyer: Ja, ja.
Mikrobiom-Kollegin: Und dann ist es halt gewesen.
Mikrobiom-Kollegin: Und dann fangen sie einfach zu erissen.
Silvan Meyer: Und ich liebe ja auch, ich liebe ja auch, dass es immer den Moment gibt bei all diesen Sachen.
Mikrobiom-Kollegin: Wenn sie gerade...
Silvan Meyer: Das ist ja auch bei Leuten, die bei der Kuli an diesem Ding, so heißt an diesem Clip rumspielen.
Silvan Meyer: Es kommt bei all diesen Sachen irgendwann in einen Moment, wo man wie weiss, okay, man muss ein bisschen vorsichtig sein, sonst macht man es kaputt und irgendwann macht man es kaputt.
Mikrobiom-Kollegin: Ja.
Silvan Meyer: Und es passiert immer und man weiss es von Anfang an ganz genau.
Silvan Meyer: Man weiss es bei den Zuckersticks, man weiss es bei den Bierdeckeln, man weiss es bei dem Chuli.
Silvan Meyer: Man weiss es gerade irgendwann hin und dann plötzlich hat man es kaputt gemacht und dann ist so der Schock so, oh, oh, oh, oh no.
Mikrobiom-Kollegin: Aber ich glaube, ja.
Mikrobiom-Kollegin: Ich glaube, ja, das ist so.
Mikrobiom-Kollegin: Es gibt ja ungewöhnliche Sachen, aber zum Beispiel mit dem Bierdeckel.
Mikrobiom-Kollegin: Ich weiss, ich frage mich eben einmal, ob ich unterbewusst eigentlich will, dass es kaputt geht, weil es mir eine Befriedigung verschafft.
Mikrobiom-Kollegin: Ich weiss es nicht.
Silvan Meyer: Vielleicht.
Silvan Meyer: Ich finde es ein bisschen Zerstörungswut ja auch geil.
Silvan Meyer: Ich weiss gar nicht, ob ich das letztens im Podcast mit dem Spiel SimCity 4 erzählt habe, oder ob ich das Susschleppern erzählt habe.
Mikrobiom-Kollegin: Mhm.
Silvan Meyer: Einfach eine ganz kurze Anekdote, überhaupt nichts mit ADHS zu tun, nur mit Zerstörungswut.
Silvan Meyer: SimCity war ein Spiel,
Silvan Meyer: Das habe ich an Sims angelernt.
Silvan Meyer: Aber man hat nicht Menschen gesteuert, sondern du hattest ganze Städte.
Silvan Meyer: Du hattest nicht quasi, was die Menschen in diesem Haus machen, sondern du hattest dann gerade ganze Städte gebaut, hier ein Krankenhaus, hier und so und so.
Silvan Meyer: Also Städte baut halt quasi.
Silvan Meyer: Ich hatte SimCity 4 auf dem PC.
Mikrobiom-Kollegin: Oh mein Gott.
Mikrobiom-Kollegin: Und deine Schicht...
Silvan Meyer: Das hatte einen speziellen Modus namens «God-Modus».
Silvan Meyer: Ich weiss nicht, ob das eine Special Edition war.
Silvan Meyer: Das war wie so eine Naturkatastrophe herbeiführen.
Silvan Meyer: Das heisst...
Silvan Meyer: Absolut ausnahmslos, jede Sekunde, als ich das Spiel gespielt habe, habe ich nicht darauf aufgewendet, eine Stadt zu bauen.
Silvan Meyer: Sondern ich habe mir mit irgendwelchen Cheatcodes zuerst mega viel Geld geholt, dann eine bestehende Stadt gekauft, die ich in einem Spiel schon hatte.
Silvan Meyer: Ich konnte Los Angeles kaufen oder so.
Silvan Meyer: Und dann habe ich die wirklich mit blinder Zerstörungswut am Erdboden gleich gemacht.
Silvan Meyer: Hier, Feuer, hier, Blitz, da, Vulkan, buf, buf, buf.
Mikrobiom-Kollegin: Geil!
Mikrobiom-Kollegin: Jetzt muss ich auch etwas laufen.
Silvan Meyer: Alles ist kaputt gegangen, alles hat gebrannt.
Silvan Meyer: Das ist so geil gewesen.
Mikrobiom-Kollegin: Ich sehe das völlig.
Silvan Meyer: Aber...
Mikrobiom-Kollegin: Weisst du das?
Mikrobiom-Kollegin: Ja.
Mikrobiom-Kollegin: Ich finde das muss es aber schon annehmen.
Silvan Meyer: Ja, ich denke... Ich finde auch.
Mikrobiom-Kollegin: Es hat auch etwas befriedigend zu.
Silvan Meyer: Ich denke jetzt noch gerade, die letzten 20 Sekunden von dem Podcast werden irgendwann gegen mich verwendet werden, je nachdem.
Mikrobiom-Kollegin: Jaja.
Silvan Meyer: Aber ja, ich stehe dazu.
Mikrobiom-Kollegin: Ja, es ist... Aber ich finde eben schon auch, das hat schon auch etwas... Aber darum, ich finde, es gibt ja auch so Fidgets, das sind so Jösengeräte, wo genau die nervöse Bewegung genau abfangen sollten, damit man sich besser konzentrieren kann.
Silvan Meyer: So rumfingerlen.
Mikrobiom-Kollegin: Aber dort ist ja immer auch das Problem, gerade ich finde sie sehr geil, wenn sie so weich sind.
Silvan Meyer: Mhm.
Mikrobiom-Kollegin: So wie knette Bits.
Mikrobiom-Kollegin: Aber dort ist halt das Problem, dass ich sie... Ich habe weissbezüglich, ich muss es kaputt machen, weil es ist nur geil, wenn du es auseinanderrissen kannst.
Silvan Meyer: Erinnerst du dich noch an Fidget Spinner?
Mikrobiom-Kollegin: Und du weißt, sie hat Druck.
Mikrobiom-Kollegin: Das ist halt... Ja.
Mikrobiom-Kollegin: So ja.
Mikrobiom-Kollegin: Ja.
Mikrobiom-Kollegin: Das glaube ich dir.
Mikrobiom-Kollegin: Aber das ist so gemeinwesig wie genau wie das.
Silvan Meyer: Das ist ja auch schwierig, so ehrlich gesagt.
Mikrobiom-Kollegin: Ich hätte vielleicht aus dem Flugzeug schon sein.
Silvan Meyer: Ich habe mir einen Geschenk bekommen und das hat die Leute in meinem Umfeld so wahnsinnig gemacht, dass ich dann kurz sofort mit einem Kollegen in die Ferien bin und er hat wirklich gesagt, wenn ich das Teil mitnehme, dann schmeisse ich das aus dem Flugzeug oder wo auch immer.
Mikrobiom-Kollegin: Ja.
Silvan Meyer: Ja, es ist halt... Ich weiss gar nicht, wo ich den habe.
Silvan Meyer: Ich vermisse den, ehrlich gesagt.
Silvan Meyer: Egal.
Silvan Meyer: Vielleicht... Vielleicht, ja.
Silvan Meyer: Maybe it's for the best.
Silvan Meyer: Was ich auch noch für ein Rabbit Hole hatte, praktisch gleichzeitig wie das mit dem Rücken schlafen, ist der Trend vom Luxmaxing.
Mikrobiom-Kollegin: Night.
Mikrobiom-Kollegin: Enlighten me.
Mikrobiom-Kollegin: Mm-hmm.
Silvan Meyer: Sagt dir das etwas?
Silvan Meyer: Also, Luxmaxing ist eine riesige Sache, hauptsächlich bei Männern.
Silvan Meyer: Es ist natürlich ein Social-Media-Phänomen, das eigentlich darum geht, wie man aus seinem Aussehen, hauptsächlich ist es meistens aufs Gesicht bezogen,
Silvan Meyer: mehr herauszuholen kann.
Silvan Meyer: Und zwar klingt das jetzt am Anfang mega, mega oberflächlich und es ist, wenn man ganz, ganz viel... Nein, es ist, wenn man ganz viele Creators hören lässt, ist es auch oberflächlich.
Mikrobiom-Kollegin: Oberflächlich.
Silvan Meyer: Aber es geht eigentlich darum, dass du dein... Also, dass mehr...
Silvan Meyer: in der heutigen Gesellschaft, in der heutigen Welt, ganz viele Muskulaturen vom Gesicht vernachlässigen.
Silvan Meyer: Ich mache jetzt ein ganz einfaches Beispiel, aber wenn man zu wenig käu oder wenn man durchs Mund schnauft oder wenn man solche Dinge macht, die evolutionsbedingt sind, vielleicht will man mittlerweile verarbeitete Lebensmittel haben und so.
Silvan Meyer: Und dadurch, dass man dann zum Beispiel
Silvan Meyer: weniger kaut, wird ja die Muskulatur, die für das Kauen zuständig ist, weniger gebraucht.
Silvan Meyer: Durch das kriegt man so ein bisschen ein receding chin.
Silvan Meyer: Wie heisst das schon wieder?
Mikrobiom-Kollegin: Ja, äh, Druck bildet, also ähm... Ja.
Silvan Meyer: So ein bisschen...
Mikrobiom-Kollegin: Mhm.
Mikrobiom-Kollegin: Mhm.
Silvan Meyer: Das Kini ist dann so ein bisschen wie Zugmettung, einfach das Gegenteil von einem markanten Kini, markanten Kiefer.
Silvan Meyer: Und das sind ja dann alles Sachen, also wenn das z.B.
Silvan Meyer: weniger markant ist oder so, wo eigentlich nicht als attraktiv angelügt werden.
Silvan Meyer: Und das geht eigentlich bei diesem Luxmaxing-Zeugs darum, dass man diese Muskulaturen wieder stärkt
Silvan Meyer: Und dadurch, dass es gesünder ist, wie das z.B.
Silvan Meyer: besser für Verdauung ist.
Silvan Meyer: Ich meine, Kauen ist der erste Prozess der Verdauung.
Silvan Meyer: Und wenn man nicht kauft, können Nährstoffe viel weniger gut aufgenommen werden.
Mikrobiom-Kollegin: Mhm.
Mikrobiom-Kollegin: Mhm.
Mikrobiom-Kollegin: Mhm.
Silvan Meyer: Aber gleichzeitig wird es auch hotter.
Silvan Meyer: Das ist ein Nebeneffekt.
Silvan Meyer: Und ich finde das einfach ein mega faszinierendes Thema.
Silvan Meyer: Nicht wegen dem hotter werden per se, sondern weil das ja wirklich...
Silvan Meyer: Also wie das einfach für nachlässigte Muskulaturen sind, die man einfach trainieren könnte.
Silvan Meyer: Und das hat einfach so gesundheitlich wie optisch nur Vorteile.
Silvan Meyer: Das finde ich eigentlich crazy.
Silvan Meyer: Mhm.
Mikrobiom-Kollegin: Das stimmt.
Mikrobiom-Kollegin: Ich habe das auch schon immer wieder gesehen, dass es so Werbung gibt, logischerweise, für so Face-Yoga.
Mikrobiom-Kollegin: Was ich wahrscheinlich nicht etwas anderes hinein guld.
Silvan Meyer: Wahrscheinlich, ja.
Mikrobiom-Kollegin: dass du eben Sachen trainierst.
Mikrobiom-Kollegin: Und das Gleiche gibt es auch mit den Quascha-Rollern und den Rosenquartz-Panels, um die Lymphen zu entleeren, damit man definiert aussieht.
Silvan Meyer: Ja, den Dermaroller.
Silvan Meyer: Ja, ja.
Mikrobiom-Kollegin: Aber ich finde das auch mega spannend.
Mikrobiom-Kollegin: Ich habe ja mal von dem Buch erzählt,
Silvan Meyer: Ja, ja, stimmt.
Mikrobiom-Kollegin: Darum geht es darum, dass wir alle eine deformierte Käfer haben, weil wir ja gar nicht mehr unsere Käferrichtung brauchen.
Mikrobiom-Kollegin: Die meisten Leute, wenn sie einen voll ausbrichtenden Käfer hätten, hätten sie keine Probleme mit zu viel oder zu wenig Platz im Mauer für sie.
Mikrobiom-Kollegin: Also gar keine Spangen bräuchten, keine Probleme mit Schnarchen.
Mikrobiom-Kollegin: Das geht ja alles in die Richtung.
Mikrobiom-Kollegin: Und das ist ja das Buch, das ich nie fertig lese.
Silvan Meyer: Das geht alles in die Richtige.
Silvan Meyer: Natürlich!
Silvan Meyer: Wie wahrscheinlich fast jedes andere.
Mikrobiom-Kollegin: Aber...
Mikrobiom-Kollegin: Richtig, aber das ist schon mega spannend, finde ich, wenn man sich damit auseinandersetzt.
Mikrobiom-Kollegin: Es ist ja schon so... Jaja, auf jeden Fall.
Silvan Meyer: Also man will es ja auch gesundheitliche... Es ist ja wie so ein Win-Win-Win-Win-Win-Win-Win-Win.
Mikrobiom-Kollegin: Und auch wenn man so zu viele weiche Sachen isst, ist das auch gar nicht gut.
Silvan Meyer: Nein, weil man zu wenig kaut.
Silvan Meyer: Jetzt habe ich eine Frage.
Mikrobiom-Kollegin: Mhm.
Silvan Meyer: Wenn du jetzt einfach mal schnell das Mund zum machst und einfach so normal, entspannt hier schaust, wo ist deine Zunge in deinem Mund?
Mikrobiom-Kollegin: Oben.
Mikrobiom-Kollegin: Ist es so?
Mikrobiom-Kollegin: Hm.
Silvan Meyer: Liegt sie unten, berührt sie oben den Gaumen?
Silvan Meyer: Oben der Gaumen?
Silvan Meyer: Yes.
Silvan Meyer: Bei mir auch.
Silvan Meyer: Bei mega vielen nicht.
Silvan Meyer: Und das ist mega gut, wenn sie oben der Gaumen liegt.
Silvan Meyer: Das ist perfekt.
Silvan Meyer: Und bei ganz, ganz, ganz vielen liegt sie unten.
Silvan Meyer: Und das ist erstens auch ungesund und dann zweitens auch quasi ein Zeichen dafür, dass du eben so irgendwelche, ich kann es nicht genau sagen, welche, aber irgendwelche Muskulatur, so im Kieferbereich und so, dass du die viel, viel, viel zu wenig brauchst.
Mikrobiom-Kollegin: Mmm.
Silvan Meyer: Und das ist dann eben für ganz viele Sachen.
Silvan Meyer: Google jetzt, wenn ihr es genau wisst.
Silvan Meyer: Aber für viele Sachen ist das dann halt nicht gut.
Mikrobiom-Kollegin: Oh, das hätte ich gar nicht gewusst.
Silvan Meyer: Ich bin aber auch etwas beruhigt, weil ich schnaufe leider viel durchs Maul.
Silvan Meyer: Was aber daran liegt, dass meine Nase... Ich muss meine Nase operieren, meine Schleimhütze sind voll am Arsch.
Silvan Meyer: Da schnaufe ich durchs Maul.
Silvan Meyer: Und dann hatte ich Angst, weil in der Luxemaxing-Community so... Being a mouthbreeder ist einfach eine Beleidigung.
Silvan Meyer: Von Leuten quasi im Sinne von, die gar nichts checken.
Mikrobiom-Kollegin: Ja.
Silvan Meyer: Da dachte ich, oh mein Gott, mir ist sicher Hopfen nochmals verloren.
Silvan Meyer: Ich bin jetzt etwas beruhigt, dass meine Zunge, wenn ich normal entspannt hier bin, auch oben am Gelmen ist.
Silvan Meyer: Ja.
Silvan Meyer: Ja, ja, voll.
Mikrobiom-Kollegin: Ja, mega spannend, das habe ich nicht gewusst.
Mikrobiom-Kollegin: Aber das beruhigt mich auch.
Mikrobiom-Kollegin: Aber ich esse halt dann auch... Ich muss mir schon überlegen, wenn ich esse, ich esse natürlich auch nicht irgendwie besonders viel weiche Sachen.
Mikrobiom-Kollegin: Also...
Mikrobiom-Kollegin: Im Sinne von... Es ist nicht so, dass ich ständig McDonalds verarbeitete, sondern ich esse schon sehr viele Sachen, die mehr oder weniger im Naturzustand sind und nicht sehr kocht.
Silvan Meyer: Ich ja auch nicht, aber ich kenne ja trotzdem fast nicht.
Silvan Meyer: Das ist ja mein Ding.
Mikrobiom-Kollegin: Ja, das ist wahr.
Mikrobiom-Kollegin: Vielleicht sind wir einfach sonst... Aber vielleicht ist wegen dem alles gut, weil wir nicht zungen sind.
Silvan Meyer: Ich werde sie ja immer mit der Zunge verdrücken und dann herabschlucken.
Silvan Meyer: Vielleicht, ja.
Silvan Meyer: Und ich weiss einfach, dass wenn man, also jetzt ist mir gerade wieder eingefallen, wenn die Zunge am Gaumen ist, das bedeutet, dass man ein grosses Risiko für ein sogenanntes bloated face eliminiert hat.
Mikrobiom-Kollegin: Und die Muskeln zugleich kommen.
Mikrobiom-Kollegin: Mhm.
Mikrobiom-Kollegin: Mhm.
Mikrobiom-Kollegin: So lustig.
Silvan Meyer: Also es gibt Leute, die sind, also ja, die haben nicht ein aufdruhendes Gesicht, aber die wirken so ein bisschen, einfach weil die Muskulatur oder wie auch immer nicht trainiert ist, die wirken eher so ein bisschen runder.
Silvan Meyer: oder zu rund, sag ich jetzt mal.
Silvan Meyer: Und das sind meistens die gleichen Leute, die die Zunge nicht am Gelmen oben ist.
Silvan Meyer: Das ist eigentlich nicht gut.
Silvan Meyer: Das heisst, wenn du ein schmaleres Gesicht und eine markantere Wangenpartie willst, dann müsstest du schauen, dass deine Zunge, dass dort so Fatings ist.
Silvan Meyer: Es gibt so einen YouTube-Channel, wenn du was willst.
Mikrobiom-Kollegin: Und was mache ich, wenn ich das jetzt will?
Mikrobiom-Kollegin: Er mag halt das Gesicht.
Mikrobiom-Kollegin: Weil ich bin ja schon extrem gut aufgestellt von der Zungenposition.
Silvan Meyer: Du bist ja auch gut aufgestellt vor der Markantizität des Gesicht her.
Mikrobiom-Kollegin: Nein, es ist alles gut.
Silvan Meyer: Irgendwo ist dann auch ein Limit.
Mikrobiom-Kollegin: I was kidding.
Silvan Meyer: I know, I know.
Silvan Meyer: Es gibt aber, by the way, so für dich, was interessiert, der eine YouTube-Channel von dem meinten Typ, der das immer so recht scientifically gut erklärt.
Silvan Meyer: Und der heisst, glaube ich, Oskar Patel.
Mikrobiom-Kollegin: Okay.
Silvan Meyer: Ich tue das jetzt einfach schnell parallel, schnell googeln, weil wenn ich jetzt schon den Namen raushaue, ähm, genau, Oskar Patel.
Mikrobiom-Kollegin: Okay.
Mikrobiom-Kollegin: Okay.
Silvan Meyer: Also, geschrieben, so wie man es sagt.
Silvan Meyer: Genau, und auf jeden Fall finde ich das mega, mega spannend.
Mikrobiom-Kollegin: Ähm.
Silvan Meyer: Ja, so ist es.
Mikrobiom-Kollegin: Ich finde das auch sehr, sehr spannend.
Mikrobiom-Kollegin: Ich finde das auch sehr lustig.
Mikrobiom-Kollegin: Das hat jetzt nicht wirklich etwas mit dem zu.
Mikrobiom-Kollegin: Aber dass es ja Leute gibt, wenn die zu nehmen, sieht man das im Gesicht gar nicht.
Silvan Meyer: Ja, ja, ja, voll.
Mikrobiom-Kollegin: Und dann gibt es ja Leute, bei denen ich es gerade
Mikrobiom-Kollegin: Weisst du, wie sie das Gesicht ansetzen?
Mikrobiom-Kollegin: Das finde ich auch mega faszinierend.
Silvan Meyer: Voll.
Silvan Meyer: Ja, also wie allgemein alle Leute ja irgendwie unterschiedlich ansetzen.
Mikrobiom-Kollegin: Ja, das generell.
Silvan Meyer: Also ich finde ja, ich meine, am besten das Ideal, wenn man schon Gewicht ansetzt, ist, dass man sich überall ansetzt.
Silvan Meyer: Ich, weiss nicht, wie es bei dir ist, ich gehöre ja zu der Ektomorphen Spezies, die ja eigentlich nur am Bauch ansetzt.
Mikrobiom-Kollegin: Wirklich?
Silvan Meyer: Ja.
Silvan Meyer: Also irgendwann dann schon...
Mikrobiom-Kollegin: Aber ist das nicht auch ein bisschen ein Männerding?
Silvan Meyer: Das mag sein, aber ich habe dann wirklich... Also, wenn ich jetzt... Oder ich muss sagen, bevor ich den Sport gemacht habe und mich in der Zeit, während Corona, wirklich total kacke ernährt habe, habe ich wirklich so ein bisschen Ansätze von diesem Körpertyp bekommen, was so mega, mega, mega dünn ist.
Silvan Meyer: Ich meine, ich habe ja immer noch absolute Zahnstocher, Arme, Zahnstocher, Beine, überall mega, mega dünn gesehen, alles, also so gehabt, aber dann einfach so ein bisschen ein Bauchansatz.
Mikrobiom-Kollegin: Ja.
Silvan Meyer: Und das ist jetzt wirklich, das ist jetzt das, was am allerletzten ist.
Mikrobiom-Kollegin: Aber gut, ich glaube, ich weiss nicht.
Mikrobiom-Kollegin: Ich habe das Gefühl, bei Männern ist das generell eher ein Ding.
Silvan Meyer: Es mag sein.
Mikrobiom-Kollegin: Also weil ich mir das einfach so überlege.
Mikrobiom-Kollegin: Weil ich glaube, bei Frauen ist ja das... Ja, also bei Frauen gibt es einfach mehr Unterschiede.
Silvan Meyer: Es stimmt, bei Männern ist ja Bauch bei Frauen in der Hüfte, oder?
Silvan Meyer: Kann auch sein.
Mikrobiom-Kollegin: Es gibt ja Frauen, die am Bauch setzen, eher an der Hüfte an.
Mikrobiom-Kollegin: Dann gibt es die, die generell es besser verteilt.
Mikrobiom-Kollegin: Ich würde auch sagen, ich setze eher an der Hüfte an.
Silvan Meyer: Aber ich meinte jedenfalls, dass ich das jetzt, wie du es sagst, dass ich das mal gelesen habe, dass es in der Tendenz Männer am Bauch, Frauen an der Hüfte sind.
Mikrobiom-Kollegin: Es gibt ja extrem wenige Männer, die bei der Hüfte zunehmen.
Silvan Meyer: Eigentlich gar nicht.
Mikrobiom-Kollegin: Ich habe es auch schon gesehen, aber das ist extrem befremdlich.
Silvan Meyer: Sogar die mega... Also gut, ab irgendeinem Punkt dann.
Mikrobiom-Kollegin: Du denkst, es stimmt etwas nicht.
Silvan Meyer: Es gibt ja vor allem auch Männer, es gibt ja oft ältere Männer, die so eine riesen Rance haben, aber... Ja, aber eine richtige Trommel, aber dann einfach relativ dünne Beine.
Mikrobiom-Kollegin: Also so ein Trommeln.
Mikrobiom-Kollegin: Aber das ist ja so, so gefährlich.
Mikrobiom-Kollegin: Ich weiss gar nicht, ob die Leute das wissen, aber das Problem ist, dass viele Männer, die so dick sind, haben einen gespannten Bauch.
Mikrobiom-Kollegin: Und das ist mega, mega gefährlich, weil das Fett zwischen den Organen ist.
Silvan Meyer: Ist das das Viszeralfett?
Mikrobiom-Kollegin: Ja, ich glaube, das ist das.
Silvan Meyer: Ja.
Mikrobiom-Kollegin: Und das ist eben so gerade etwas, was Männer ein mega Risiko haben, wo, glaube ich, Erkrankungen für kardiovaskuläre Erkrankungen steigen.
Silvan Meyer: Stimmt, Herzinfarkt und so.
Silvan Meyer: Ja.
Silvan Meyer: Mhm.
Mikrobiom-Kollegin: Und Frauen haben das eben eher so, dass es auf den Organen auffliegt.
Mikrobiom-Kollegin: Darum ist Risiko für Herzinfarkt zum Beispiel bei Frauen geringer.
Silvan Meyer: Ah, crazy.
Silvan Meyer: Haben Frauen auch statistisch generell weniger Herzinfarkte?
Mikrobiom-Kollegin: Ich glaube, das ist eben schon so, weil Frauen etwas Fett anders haben, sind dafür, dass Frauen mehr Hirnschläge haben.
Silvan Meyer: Oh, beides nicht schön.
Silvan Meyer: Ich mache beides nicht.
Mikrobiom-Kollegin: Aus irgendwelchen Gründen.
Mikrobiom-Kollegin: Nein, es ist... Also, das ist nicht so ein Funfact.
Mikrobiom-Kollegin: Aber ja, das ist... Es ist verrückt.
Silvan Meyer: Nein, aber ja, ah, crazy.
Silvan Meyer: Ja, das macht total Sinn.
Silvan Meyer: Es ist halt schon verrückt.
Silvan Meyer: Aber was ich zum Beispiel jetzt einfach vor ein paar Tagen wieder, einfach so apropos dem Gesicht, dass man ein Gesicht zunimmt, Foto von mir gesehen, von Mitte 2020.
Silvan Meyer: Das war, also ich habe ja im August 2020 mit Sport angefangen, dann meine Ernährung gestellt.
Silvan Meyer: Und diese Foto sind gerade von leicht vorher oder gerade aus dem Zeitraum, wo ich ja eben eigentlich mega dünn war.
Mikrobiom-Kollegin: Aber ich das...
Silvan Meyer: Aber alte MyFace, das war ja rund.
Silvan Meyer: Und zwar nicht, weil ich das nicht genau analysieren kann, aber meiner Meinung nach nicht, weil ich nicht aufgrund von Fett, sondern wahrscheinlich einfach wegen beschissener Ernährung.
Mikrobiom-Kollegin: Ja, ich meine, es gibt ja so Sachen, so Wassereinlagerungen könnten ja ein Ding sein, weiss ich nicht.
Silvan Meyer: Kann sein.
Mikrobiom-Kollegin: Oder, ich meine, was ja auch, also Ernährung, das macht sicher was vor, wenn dann mega viel Salz essen ist und durch, was ja meistens dann sagt,
Silvan Meyer: Ich glaube, es sind solche Sachen.
Silvan Meyer: Und man ist schon mega viel Convenience-Food und einfach zu wenig anders.
Silvan Meyer: Also wirklich, wenn ich dir so Fettchen zeige, ich traue mich fast nicht, ich muss dir das mal in person zeigen, weil ich kriege es nicht über mich, das via WhatsApp oder so zu verteilen.
Silvan Meyer: Aber you cannot believe this was me.
Silvan Meyer: Das sieht wirklich absurd aus.
Mikrobiom-Kollegin: Oder es kann auch sein, wenn du ins Gym gegangen bist und du auch mehr mit hast, was du ungerückt hast und dein Gesicht wegen dem definiert hast.
Mikrobiom-Kollegin: Ist auch möglich.
Silvan Meyer: Vielleicht auch noch.
Mikrobiom-Kollegin: Ja.
Silvan Meyer: Vielleicht auch noch.
Silvan Meyer: Aber ich würde ja alles darauf hindeuten, dass Sport und Ernährung einen Ultra-Effekt hat darauf, wie das Gesicht aussieht.
Silvan Meyer: Das denkt man ja nicht.
Silvan Meyer: Man denkt es im Sinne von Körperfett, so ein bisschen.
Silvan Meyer: Aber es ist wirklich... Das sind jetzt grössere Effekte, als das Gesicht schlanker geworden ist.
Mikrobiom-Kollegin: Mhm.
Mikrobiom-Kollegin: Also...
Mikrobiom-Kollegin: Ja, ich agree.
Mikrobiom-Kollegin: Aber ich glaube, das ist ja auch so, man sieht ja Leute, die sich richtig scheisse ernähren.
Mikrobiom-Kollegin: Ich finde, denen sieht man das ja auch an der Hautfarbe irgendwie an.
Mikrobiom-Kollegin: Weisst du, dass das so...
Silvan Meyer: Ja, ja, voll.
Mikrobiom-Kollegin: Ich bin einfach schlafen, wenn jemand raucht.
Silvan Meyer: Ja.
Mikrobiom-Kollegin: Ich bin sowieso insofern geprägt, weil ich ja eigentlich eine Milchrotein-Unverträglichkeit habe.
Silvan Meyer: Ja, ja.
Mikrobiom-Kollegin: Für mich ist es so, wenn ich Mozzarella auf der Pizza esse oder Ricotta und so, was ich mega geil finde, kann ich darauf gehen, drei Tage später, my face is covered in pickle.
Mikrobiom-Kollegin: Und darum ist mir seitdem sehr bewusst, wie fest das Essen sich auf die Haut und das Gesicht auswirkt.
Silvan Meyer: Ja, ja, voll.
Silvan Meyer: Scheint es ja vor allem auf die Haut.
Mikrobiom-Kollegin: Ja.
Silvan Meyer: Ich weiss nicht, ob du das mal gesagt hast, aber die Verbindung zwischen Darm und Haut ist quasi eine direkte Verbindung.
Mikrobiom-Kollegin: Ja.
Mikrobiom-Kollegin: Ja.
Mikrobiom-Kollegin: Oui.
Mikrobiom-Kollegin: Oui, oui.
Silvan Meyer: Wie machst du das jetzt eigentlich mit dieser Milchproteinallergie?
Silvan Meyer: Also probierst du es einfach reduziert zu halten oder ist es uns total egal?
Mikrobiom-Kollegin: Ahm.
Mikrobiom-Kollegin: Ja.
Silvan Meyer: Ja.
Mikrobiom-Kollegin: Es schwankt.
Silvan Meyer: Mhm.
Mikrobiom-Kollegin: Es gibt Phasen, was mir total egal ist.
Mikrobiom-Kollegin: Ich liebe mir Produkte, sind wir ehrlich.
Mikrobiom-Kollegin: Aber es ist schon eine Phase, dass es mich wirklich mega nervt, weil mein Haut so unrein ist.
Mikrobiom-Kollegin: Ich denke, die Würstchen sind 32, let's be real.
Silvan Meyer: Ja, ja.
Silvan Meyer: Mhm.
Mikrobiom-Kollegin: Und dann, wenn ich mich wieder zusammenrisse und dann noch wenig Zucker isse, dann ist es natürlich eine ganz andere Geschichte.
Mikrobiom-Kollegin: Jo.
Silvan Meyer: Jaja, voll.
Mikrobiom-Kollegin: Darum...
Silvan Meyer: Aber es ist ein bisschen ein Balance-Ding, oder?
Silvan Meyer: Ich meine... So mehr oder weniger.
Silvan Meyer: Ja, aber das stimmt ja auch.
Mikrobiom-Kollegin: Dann sind wir wieder beim Thema, dass ich dann auch mal denke, so genau schaut mich doch auch bei mir an.
Silvan Meyer: Es sind ja alle sowieso so obsessed mit sich selber, dass man ja den anderen gar nicht so beachtet.
Mikrobiom-Kollegin: Es ist auch mehr, dass ich denke, es ist jetzt vielleicht nicht so ein mega gutes Zeichen, wenn ich immer Pickel habe, weil das zeigt, dass mein Darm einfach so ein bisschen zu entzündet ist.
Mikrobiom-Kollegin: Und ich kann mir jetzt nicht vorstellen, dass das so mega gesund ist.
Silvan Meyer: Das ist es ja eigentlich, oder?
Silvan Meyer: Ja.
Silvan Meyer: Ja, ja, voll, voll, voll.
Silvan Meyer: Eben darum, ich sage jetzt mal, wahrscheinlich ist es eben so ein Balance-Gewürzer, dass man mostly versucht, es einzudämmen, aber halt trotzdem.
Silvan Meyer: Also eben, halt nicht keine Ahnung, sich jeden Tag an zwei Mahlzeiten täglich Milchprodukte reinhauen, sondern vielleicht nur jeden Tag.
Mikrobiom-Kollegin: Obwohl es ja natürlich mega toll ist.
Silvan Meyer: Ja natürlich, aber vielleicht noch jeden zweiten, dritten Tag.
Silvan Meyer: Das wäre ja auch schon mal eine 100%ige Verbesserung.
Silvan Meyer: Ja, also inwiefern anders.
Mikrobiom-Kollegin: Wo habe ich das gesehen?
Mikrobiom-Kollegin: Ich habe eine Doku auf Alte gesehen, wo es darum ging, dass viele Leute eine Unverträglichkeit haben.
Mikrobiom-Kollegin: Einerseits ist das sicher auch, weil Milchproteine inzwischen anders sind als vor 100 Jahren.
Mikrobiom-Kollegin: Ja, das weil die Kühe natürlich anders gezüchtet sind jetzt.
Mikrobiom-Kollegin: Dass viele Leute, so wie mit dem Gluten, wo ja anders ist als noch vor... Ja, weil sie anders gezüchtet werden und das Gluten zum Beispiel, weil sie viel, viel schwieriger ersetzt werden kann.
Silvan Meyer: Okay.
Silvan Meyer: weil sich die Pflanzen verändern, weil sie anders gezüchtet werden.
Silvan Meyer: Okay, ja.
Mikrobiom-Kollegin: Es ist viel elastischer als früher.
Mikrobiom-Kollegin: Und bei Milchprodukten, ich weiss nicht genau was es ist, aber da gibt es auch Kuhsorten, wo die Leute, die das Partei nicht essen, besser vertragen wollen, weil es wie so altzürmliche Kuhsorten sind.
Silvan Meyer: I see.
Mikrobiom-Kollegin: Ja.
Silvan Meyer: Das sehe ich.
Silvan Meyer: Bei Gluten und vielleicht auch bei den Milchsachen ist es wichtig, dass es resistenter ist, aber für den Körper ist das wahrscheinlich weniger gut.
Mikrobiom-Kollegin: Genau, ich nehme an, das geht in die Richtung.
Silvan Meyer: Es gibt Leute, die Milchproteine haben.
Mikrobiom-Kollegin: Und, ähm... Was wollte ich jetzt sagen?
Mikrobiom-Kollegin: Ich wollte es... Irgendetwas wahnsinnig intelligentes sagen.
Mikrobiom-Kollegin: Ah ja genau, dass viele Leute das gar nicht vertragen, weil man sowieso viel zu viel mein Produkt äussert.
Silvan Meyer: Das ist leider so, aber es ist halt so geil.
Mikrobiom-Kollegin: Ja, ich weiss, ich liebe es auch.
Mikrobiom-Kollegin: Ich liebe wirklich eins, ich meine...
Silvan Meyer: Wobei Milchprodukte... Also ich esse ja... Also ich esse ausnahmslos jeden Tag Mozzarella oder etwas Mozzarella-ähnliches.
Silvan Meyer: Aber ich muss gerade überlegen, was gibt es denn sonst für Milchprodukte, die wir konsumieren können?
Silvan Meyer: Also ich muss schon überlegen, wie zum Beispiel Joghurt und Kier.
Silvan Meyer: Das ist jetzt nicht so viel, das Kier wäre aber eigentlich noch gesund.
Mikrobiom-Kollegin: Also du könntest generell ja alle Käse.
Silvan Meyer: Ich esse Mozzarella halt, aber sonst Käse... Ich bin gerade für mich am Überlegen, um mir ein gutes Gewissen zu geben.
Mikrobiom-Kollegin: Ja, also Milch trinkst du ja auch nicht, oder?
Silvan Meyer: Käse esse ich auch selten.
Silvan Meyer: Milch trinke ich selten, aber eigentlich noch gerne.
Mikrobiom-Kollegin: Ja.
Silvan Meyer: Ehrlich gesagt, eine Zeit habe ich ja jeden Tag ein Smoothie getrunken, was ich eigentlich wieder anfange, damit ich auf meine Kalorienprodukte komme.
Silvan Meyer: Der hat auch Milch dann.
Silvan Meyer: Das heisst, eigentlich trinke ich auch jeden Tag Milch, theoretisch.
Silvan Meyer: Für die wäre ich noch geil.
Mikrobiom-Kollegin: Ja.
Silvan Meyer: Yeah, yeah.
Mikrobiom-Kollegin: Ja.
Mikrobiom-Kollegin: Aber ich glaube, dann ist er irgendwann mal fertig.
Mikrobiom-Kollegin: Aber es gibt ja vieles, was... Ja.
Silvan Meyer: Ja, ja, da gibt es Leute, die haben dann noch Kaffee, latte macchiato und so.
Silvan Meyer: Wahrscheinlich ist dann so die Menge, so schlussendlich.
Mikrobiom-Kollegin: Ja.
Mikrobiom-Kollegin: Und wenn ich so ein bisschen Käse esse, ist es auch nicht so schlimm.
Mikrobiom-Kollegin: Vielleicht ist das, weil die Joghurtbakterien noch gut sind für den Darm.
Silvan Meyer: Mhm.
Mikrobiom-Kollegin: Ich habe das Gefühl, das geht.
Mikrobiom-Kollegin: Aber eben pure Milch, Ciao Cacao oder so richtig viele Käse nach einem Fondue Halleluja oder auch nach einer Pizza.
Silvan Meyer: Boah, aber fand ich so geil.
Mikrobiom-Kollegin: Ja, ich weiss, ich weiss.
Silvan Meyer: Es ist natürlich schade, dass wir darüber geredet haben, nachdem ich vorher meine Einkaufsliste gemacht habe, die ich vorher besorgen muss.
Silvan Meyer: Wo es zum Beispiel draufsteht, dass ich 2,8 Kilo Feta kaufe, 1 Kilo Mozzarella und auch Milch.
Mikrobiom-Kollegin: Es ist so, so, so, so durch.
Silvan Meyer: Das steht alles auf meiner Einkaufsliste.
Mikrobiom-Kollegin: Gut, ich muss auch dazu sagen, es ist natürlich schon auch tough, wenn du faggibisch.
Mikrobiom-Kollegin: Es ist ja auch, bis jetzt sollst du überhaupt Protein genug kriegen.
Silvan Meyer: Ja.
Silvan Meyer: Nein, das ist so.
Mikrobiom-Kollegin: Das ist ja wirklich... Also ich habe ja schon Mühe und ich heisse Fleisch.
Silvan Meyer: Das ist so.
Silvan Meyer: Ja, voll.
Silvan Meyer: Also das stimmt total.
Silvan Meyer: Und mir ist auch, ehrlich gesagt, Tofu jetzt wirklich ein bisschen verleidet mittlerweile.
Silvan Meyer: Ich habe wirklich auch lange viel Tofu gegessen, aber es ist wirklich ein bisschen verleidet.
Silvan Meyer: Denn die Tofu-Alternativen, die es noch gibt, die fühle ich nicht so, so Tempeh wäre mega gesund, aber das habe ich nicht so gerne und Zeit.
Silvan Meyer: Und wenn ich egoistischerweise nur an mich denke, habe ich nie etwas wegen Milchprodukten gemerkt, dass sich das äußert.
Silvan Meyer: Das heisst, ich vertrage es wahrscheinlich einfach gut.
Silvan Meyer: Ich merke bei Gluten, ich habe keine Glutenunverträglichkeit, aber ich merke, dass es mir besser geht, wenn ich weniger Gluten konsumiere.
Silvan Meyer: Mein Magen geht es besser, meine Verdeuung geht es besser, wenn ich weniger aufbleibe, ich bin fitter, das merke ich schon.
Silvan Meyer: Das heisst, das reduziere ich, also ich esse ständig Gluten, aber einfach weniger, oder vielleicht halb so viel wie noch vor ein paar Jahren.
Mikrobiom-Kollegin: Aber ich meine, das liegt am Plutena oder liegt an der Karbs?
Silvan Meyer: Wahrscheinlich beides, aber ich hätte jetzt das Gefühl, eher am Gluten.
Mikrobiom-Kollegin: Ja.
Mikrobiom-Kollegin: Ja.
Mikrobiom-Kollegin: Ja, aber das kann ja sehr, sehr gut sein.
Silvan Meyer: Weil Carbs isse ich eigentlich, also so wie ich mich jetzt eigentlich schon lange ernähre, isse ich nicht Low Carb, aber isse fast glutenfrei.
Silvan Meyer: hat Carbs auch von anderen Sachen.
Silvan Meyer: Und dann geht's mir eigentlich blendend.
Mikrobiom-Kollegin: Aber das kann ich ja sehr gut ziehen.
Mikrobiom-Kollegin: Also generell sind ich weniger so stärkehaltige Produkte.
Mikrobiom-Kollegin: Und das ist ja meistens auch noch glutenhaltig, nicht immer.
Mikrobiom-Kollegin: Aber ich merke schon, wenn ich viel so Zeug esse, dann...
Silvan Meyer: Ja, das ist ja wirklich so.
Silvan Meyer: Und darum, was immer ich jetzt gerade für eine Überleitung mache, will mir jetzt auch uns nach einer Stunde, nach dreie vielen Stunden Podcast-Aufnähe so fühlen, machen wir jetzt einen Punkt.
Silvan Meyer: Ich kann keine andere Überleitung machen, ich muss nämlich jetzt einkaufen.
Silvan Meyer: We need to make a point now.
Mikrobiom-Kollegin: Ich weiss, ich weiss, ich weiss, es ist alles gut.
Mikrobiom-Kollegin: Das können wir ja machen, denn wir haben ja jetzt wieder mal über unsere Ernährung und... Ja.
Silvan Meyer: Ja, also eigentlich, genau.
Silvan Meyer: Ich bin hauptsächlich froh, dass ich all meine Themen loswerden konnte und du dich trotz deiner halb guten Verfassung dazu bereit erklärt hast, dass wir den Podcast so schnell aufnehmen.
Silvan Meyer: I'm glad.
Mikrobiom-Kollegin: Immer gern.
Mikrobiom-Kollegin: Schaut, das ist jetzt die Education, das kann es niemand vorwerfen, wir nehmen es in den Ernst.
Silvan Meyer: Wirklich, wirklich.
Mikrobiom-Kollegin: Ja.
Silvan Meyer: Dann würde ich mal sagen, ja, wie immer wünschen wir doch allen eine wunderschöne Woche, wenn ihr das hört.
Mikrobiom-Kollegin: Ja, wir hören auf euch jetzt zu belästigen.
Silvan Meyer: Genau, und ich gehe jetzt 2,8 Kilo Vita kaufen.
Mikrobiom-Kollegin: Oh mein Gott, ich habe nicht.
Silvan Meyer: Amazing!
Mikrobiom-Kollegin: Auch das aber lustig.
Silvan Meyer: Jetzt habe ich fast den Mauszeiger zum Stop Recording Knopf zu machen, aber ein bisschen nicht konzentriert war.
Silvan Meyer: Ich hatte die ganze Zeit auf dem Knopf, der unsere Intro Musik abspielen würde.
Silvan Meyer: Das wäre verwirrend gewesen.
Silvan Meyer: Ja, aber das machen wir jetzt nicht, sondern wir hören auf.
Silvan Meyer: Und dann sage ich ja, schöne Woche.
Silvan Meyer: Und dir sage ich vor allem, bis gerade.
Mikrobiom-Kollegin: Bis gerade.
Mikrobiom-Kollegin: Tschüss.
Silvan Meyer: Tschüss!

