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"Hüt wird gslisplet!"

Professionell duretherapiert
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49 Plays1 year ago

Hoooi duuu,

wege unüberbrückbare Differenze zwüsche em Silvan und sim PC, het er die Podcast-Folg vom Handy us ufgnoh. Das wiederum het entschiede, sis (suscht wahnsinnig präzis usgsprochene) "S" e chli z'verzerre. Naja, jetzt wird halt e Stund lang glisplet - sorry für das! Wenn du dich jetzt frogsch: "Warum los ich das überhaupt?" --> die Frog hän mir uns au gstellt und verschiedeni Theorie ufgstellt. Irgendwenn gohts no drum, dass me au eifach mol drzue cha stoh, wennme öppis eifach geil gmacht het! So wie ich, indem ich de Podcast rechtzitig ufeglade han - GEIL!

Vil Spass bim lose.

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Transcript
00:00:05
Speaker
Hello! Ich bin froh, dass wir sie jetzt im zweiten Anlauf geschafft haben. Diesen Podcast werden wir im richtigen Intro machen. Das hat jetzt natürlich niemand mitbekommen, aber ich habe vorhin einen Versuch gegeben, der ausserseits dann plötzlich
00:00:27
Speaker
Und das hat überhaupt nichts mit mir zu tun, der heute den Podcast aufnimmt. Gar nicht. Nein, nein, nein, nein, du bist unmöglich. Nein, nein, nein. Und ich bin wirklich ununschuldig. Ja, und überhaupt ohne dein Anwaltsteam sagst du ja mal gar nichts mehr, nicht mehr, oder? Ja, das ist richtig. Das ist richtig. Wir haben heute vielleicht ein bisschen technische Probleme, also falls man irgendwelche Verbindungsschwierigkeiten hat, dann vorab Entschuldigung.
00:00:48
Speaker
Wobei eigentlich hätten wir die jetzt ausgehebelt, weil es liegt ja irgendwie an mir. Wir haben nämlich gerade vorher schon über 10 Minuten lang versucht durch den Podcast zu starten, aber irgendwie ist etwas mit der Verbindung schwierig. Und ich werde das Gefühl nicht los, dass das an meinem neuen WLAN Repeater liegt. Hier haben wir es nämlich.
00:01:07
Speaker
die ich letzte Woche advertised habe. Aber ich weiss nicht warum. Eigentlich funktionieren ja alle meine Geräte seither amazingly und sind die ganze Zeit connected. Aber vielleicht liegt es auch an dem. Vielleicht sind mir zu viele Geräte an meinem Internet. Das kann sehr gut sein, aber ich muss schnell etwas zwischenschieben. Ja. Und zwar verziehts dein S jetzt irgendwie so ein bisschen lustig. Also es klingt, als würdest du lispeln. Oh mein Gott, nein! Doch, bitte. Und es klingt jetzt nämlich, du hast die Schoko leider nicht gesehen, aber wie ein Smetterling.
00:01:37
Speaker
Das ist lustigerweise ein Effekt, das es bei Moderatorinnen und Moderatoren ganz oft gibt. Wenn sie das Mikrofon haben, das so an der Backe ist. Wie heisst das? Das Ding mit dem Mikrofon. Und dann tun sie ganz viel nehmen, als würden sie Lisztbläden. Das ist noch lustig. Wahrscheinlich ist das bei mir jetzt irgendwie der gleiche Effekt. Mit dem eigenen Moderator jetzt. Das kann natürlich alles. Aber das ist natürlich ein Traum.
00:02:04
Speaker
Nimm. Es ist übrigens schon seit 20 Jahren bewaltigt mit Lesbian.
00:02:14
Speaker
Aber ich möchte einfach auch nicht, dass es zurückkommt. Nein, aber wir sind ja hier professionell dobertherapiert. Das heisst, wir bewältigen das jetzt auch gleich. Und dann ist das halt einfach die Schmetterling-Edition, nicht? Ja, Schmetterling. Schmetterling-Edition. Ich könnte ja jetzt einfach absichtlich etwas lesen, damit es weiss. Ja, eben, siehst du, also es ist... Damit es gar nicht auffällt, dass das so irgendwie an diesem Mikrofon liegen könnte.
00:02:40
Speaker
Ich habe mich gerade während du über die WLAN Repeater heisst, die ich erst erfahren habe, als ich den Motto gelesen habe, was hier eigentlich gegangen ist, weil ich es mir ja da draussen getoucht habe, da mache ich jetzt einfach ein Problem.
00:02:56
Speaker
Eigentlich löst er alle Probleme, aber ich glaube, es ist wirklich wahrscheinlich, weil jetzt alle meine Geräte, und ich habe wirklich, für das jetzt meine Wohnung jetzt nicht irgendwie 380 Zimmer hat auf 10'000 m2, habe ich doch sehr, sehr, sehr
00:03:16
Speaker
Die letzten, seit ich das Teil habe, welches meinen WLAN-Empfang quasi erweitert, oder was mehr zugänglich macht. Die sind jetzt nicht alle problemlos, immer mit dem Internet verbunden, funktionieren wieder. Aber ich glaube doch, dass jetzt eben wie gesagt alle die, gefühlt 100 Grad, am Internet sind und auch, dass es stabil ist, ist wie meine Internetbandbreite reduziert.
00:03:44
Speaker
dass mein WLAN-Router spinnt. Vielleicht sollte ich dich das mal austauschen. Vielleicht ist das das Problem. Ich muss sagen, dass ich das letzte Mal das Problem hatte, jetzt bist du dran. Vielleicht liegt es einfach am Anbieten oder vielleicht will uns eine höhere Macht zeigen, dass wir jetzt einfach aufhören sollten mit dem Podcast. Wir werden es wirklich nie herausfinden. Aber wir werden auch die nächsten Probleme bewältigen, I'm sure. Und es kriegt man so schnell nicht los, ausser wir vergessen es. Oder können wir nicht dazu, den Podcast aufzunehmen?
00:04:12
Speaker
Es kann sicher sein, dass keiner rauskommt. Nicht in einer Regelmässigkeit. Aber die Einzigen, die uns im Werk stehen, sind wir selber. Ich habe übrigens eine Beobachtung gemacht. Mit der wollte ich besprechen. Und zwar eine ganz faszinierende Beobachtung.
00:04:38
Speaker
Letztendlich war ich in einem Gespräch, in dem eine Kollegin von uns gesagt hat, sie weiss, dass wir alle gewisse anonymisieren und andere nicht. Das war mein Feedback. Ich liebe, dass wir die Kollegin, die wir gerade anonymisieren, etwa zwölfmal namentlich in einem Podcast erwähnt haben. Das ist auch noch witzig, ehrlich gesagt, aber egal.
00:05:00
Speaker
Sie war dabei und dann hat sie von unserem Podcast erzählt. Dann war ein Arbeitskollege von mir dabei und er wusste das nicht. Oh mein Gott. Also er wusste nichts von diesem Podcast? Nein, genau. Also das existiert quasi. Ja, richtig. Und dann habe ich ihm angegeben und ich habe ihm vorgerannt und gesagt, ich weiss nicht, ob du es lustig findest. I'm not offended if you don't. Aber ja. Und dann hat er mir zurückgemeldet,
00:05:27
Speaker
Das musste er auch nach ein paar Minuten abstellen. Rude. Ja, rudest. Aber dass seine Frau das echt ganz lustig fand. Und dann habe ich mir, und das habe ich mir noch nie überlegt, weil für mich war immer klar, Zielgruppe ist einfach so, ob in unserem Alter, vielleicht, möglicherweise mit ADHS, aber nicht unbedingt.
00:05:47
Speaker
Aber dann habe ich mir plötzlich überlegt, was ihr sein könntet, denn ich habe das schon ein paar Mal beobachtet, dass wenn, ich sage jetzt mal, männlich assoziiert, äh, also doch, sozialisiert, Entschuldigung, Männer, also sehr, ich sage jetzt mal, sehr typisch maskuline Männer unserer Podcastlosen, und das soll jetzt keine Offensie an die anderen, don't get me wrong, da muss ich aufpassen, dass die das irgendwie nicht lustig finden. Und Männer, die vielleicht so ein bisschen
00:06:13
Speaker
sensibler sind oder so ein bisschen femininer sozialisiert, das aus irgendeinem Grund lustiger finden. Und Frauen sowieso. Wir haben jetzt mal von unseren Freunden, die uns sowieso kennen und die das Gefühl haben, sie sind bei einem Gespräch von uns dabei. Aber ich finde das ja absolut faszinierend. Vor allem frage ich mich, was los in den Männern?
00:06:34
Speaker
Ich glaube viel NCZ-Briefing, Sternstunde, Philosophie und True Crime. Und Gemischtes Hack und Fussball-Podcasts. Aber Gemischtes Hack finde ich so ein dummer Podcast. I'm sorry, ich kann es nicht nachvollziehen. Ich finde es so langweilig. Da ist das Problem, weil ich lustigerweise, weil du mir diese Frage schon angekündigt hast,
00:06:58
Speaker
habe ich automatisch darüber nachdenken müssen. Und ich glaube, das ist genau das gleiche Phänomen. Du kannst mich nicht gemischt, ich sage nichts davon, weil sich dort zwei Typen unterhalten. Und du hast natürlich null Identifikationspunkte mit ihnen. Das ist eben so lustig. Wir können lange darüber reden, dass es zwischen Männern und Frauen keine Unterschiede gibt. Aber egal ob die durch Sozialisierung sind,
00:07:24
Speaker
oder genetisch oder so, aber die gibt es halt, weil wir vom Aufwachsen sind. Und du bist logisch als Frau so aufgewachsen und die beiden gemischt als H-Geheimnisse oder Lobrecht unterscheidet als Männer. Und ich glaube darum hast du dort keine Identifikation. Weil ich zum Beispiel, ich finde das ist auch nicht der Podcast vom Jahrhundert und ich habe auch erst die letzte angefangen zu hören, aber ich finde das schon noch witzig und ich kann eben vieles irgendwie
00:07:48
Speaker
Sie sind zu übertrieben zu sagen, sie sehen mich dort wieder, aber irgendwie habe ich eine Identifikation davon, über was sie reden. Und ich glaube, bei uns haben das eher Frauen aufgrund davon, dass du eine Frau bist und ich homosexuell. Das kann natürlich sein. Aber das finde ich jedenfalls ganz spannend, weil...
00:08:09
Speaker
Ich habe mir das noch nie überlegt. Und dass das ja offenbar auch vom Humor oder von der Art, wie man sich ausdrückt, irgendwie einen Unterschied gibt. Ja, was ich eben glaube, ich glaube unser Podcast ist ein bisschen wie Sat1 Frühstücks-Fernsehen. Oh mein Gott, das ist so was. Und ich finde das so ein grosses Kompliment. Das haben wir ja jetzt gesagt, aber ja. Ich finde das auch eine amazing Sendung, aber ich will jetzt mal behaupten, und ich habe keine Ahnung, ob das stimmt, aber ich glaube, die haben wahrscheinlich 92% weibliche
00:08:40
Speaker
Weil es eine Art von seichte Unterhaltung ist. Das meine ich gar nicht so weit.
00:08:51
Speaker
Inhaltslehre oder oft Inhaltslehreunterhaltung, die sich Frauen mehr gönnen. Nicht aus dem Grund, dass sie irgendwie wie das Mitelekt entspricht, aber wie sie sich auch das erlauben und es dort lustig finden. Wo Männer dann schon eher, auch wenn sie ein bisschen anders sind, oder sich eben, ich sage es mal, sich gar nicht erlauben, auch dann sich auf so einer Unterhaltungsebene abzulehnen. In ihrem Denkweis, weisst du, was ich meine?
00:09:21
Speaker
Ja, aber ich frage mich das. Ich habe jetzt eigentlich viele Männer um mich herum. Und ich merke einfach, es gibt Männer, von denen ich sagen würde, vom Humor sind wir uns ähnlich. Es gibt sowieso sehr viele lustige, aber es gibt auch logisch immer Leute, von denen du das Gefühl hast, der Humor ist fast deckungsgleich. Oder es gibt solche, die ähnlich sind, aber nicht gleich.
00:09:44
Speaker
Ist bei Frauen auch genau so? Ja, genau. Ich bin ja gar nicht der Gleichmacher, aber das ist schon etwas, das ist ein bisschen... Ich kann es jetzt auf Männer bezogen, weil... Ich meine, die sind nur untereinander und machen auch Witze, die ich sehr lustig finde. Es ist vielleicht ein bisschen derbe oder so, aber es ist ja jetzt nicht... Wie soll ich sagen?
00:10:06
Speaker
Ich würde jetzt nicht sagen, dass es mehr Niveau hat. Also weisst du, ich verstehe mich nicht voll. Aber wie soll ich sagen, es ist ja auch im Anführungszeichen seicht oder inhaltslos, aber es ist einfach anders. Und das, wenn die Witzunternehmen machen, finde ich sehr lustig, hingegen, wenn ich zum Beispiel gemischtes Hack los, finde ich halt überhaupt nicht lustig. Aber das ist vielleicht auch ein anderer Sinn von Humor.
00:10:27
Speaker
Vielleicht sind es gar nicht mal nur die Witze, vielleicht ist es auch die Nervosität der Gespräche. Wenn ich mir jetzt einfach klischeemässig, das ist jetzt wirklich völlig in Klischees gedacht und gesagt, aber Frauengruppen, Männergruppen vorstellen, wie sie untereinander reden, dann stelle ich mir das Gespräch unter Frauen viel schneller, hektischer und jetzt
00:10:51
Speaker
einfach in einer Mangelung von besseren Worten nervöser vor. Das trifft auch nicht alle zu, aber ist sicher so, als bei Männern, wo es eher langsam ist, es ist ruhiger, es gibt auch mal Pausen und so. Da muss man jetzt wirklich sagen...
00:11:06
Speaker
Wir beide, und das zeigt sich natürlich in diesem Podcast, reden schnell, nervös, von Thema zu Thema, und es ist alles ein bisschen hektisch. Und ich glaube, dass das vielen Leuten, und vielleicht sogar am Schluss noch mehr Männer als Frauen, dann können das nicht zugeben. Also ich glaube, das Problem ist, wahrscheinlich ist es wirklich so, dass wir einerseits beide ADHS, ich glaube, wir sind ja im Podcast die Personifikation von ADHS.
00:11:33
Speaker
Das ist mal das erste. Und das zweite ist, man weiss ja auch, das kann man nicht generalisieren, dass Frauen ja viel mehr Wörter brauchen pro Minute als Männer. Also ich glaube, Frauen reden effektiv ja mehr. Und wahrscheinlich ist das für viele Männer auch einfach überfordernd, weil sie gar nicht nachkommen. Das wäre jetzt... Also ich meine, das ist nicht intellektuell, sondern emotional.
00:11:57
Speaker
Weisst du, was ich meine? Ich weiss, was du meinst. Wie sie einfach sehr anders ticken. Genau, genau. Und ich glaube aber, was ich einmal sagen will, weil das hat jetzt vorhin fast von mir
00:12:09
Speaker
hektisch und chaotisch und so und so. Und dass viele da irgendwie einen halben Nerv zusammen bekommen, wenn sie es hören müssen. Da muss ich jetzt einfach kurz sagen, das ist ja nicht irgendwie in diesem Sinne negativ, sondern so geht es mir zum Beispiel ja, wenn ich entweder podcastlos an Videos schaue, die ein zu langsames Tempo haben.
00:12:29
Speaker
Das ist eine sehr typische Frage. Aber ich habe ja auch einen Nervenzusammenbruch, wenn ich Content konsumiere, das zu langsam ist. Nein, ich schwör, das ist so wahr. Das bringt mich gerade auf einen Gedanken.
00:12:44
Speaker
Ich glaube, wir haben das Problem auch im Alltag, wenn Leute zu langsam reden. Ich halte es fast nicht aus. Das macht mich wahnsinnig. Und wenn sie noch Wörter suchen, geht es sowieso gar nicht. Ich glaube, umgekehrt gibt es viele Leute, die finden, alte Reden sind zu schnell.
00:13:02
Speaker
Absolut. Und was das richtig nervös macht, wenn Sie mit jemandem so reden, der eben sehr schnell redet. Nein, ich habe das genauso. Ich mache das auch absolut wahnsinnig. Wenn Leute eben so langsam reden, langotmisch sind und dann irgendwie auch wieder Pause machen. Und den Satz nicht fertig machen. Oh Gott. Ja. Und wenn ich vor allem das Gefühl habe, dass das, was sie sagen, dass sie das in der Hälfte der Zeit problemlos hätten sagen können.
00:13:32
Speaker
Ja, darum vielen Dank an WhatsApp, wo man die Spruchnachrichten in doppelter Geschwindigkeit hören kann. Ich habe gerade exakt das gleiche gedacht. Ausser bei der einzigen Person, die ich das nicht hatte, ist... Guess who? Bei mir. Exakt. Wir haben dann nichts, wer versteht. Ja. Aber auf eine Halbfache geht es schon, oder? Ja, das ist normal. Ich höre auch niemand auf eine Halbfache. Das geht. Und wenn man jetzt eigentlich...
00:13:57
Speaker
Wenn ich dich auf doppelter Geschwindigkeit höre, geht nichts mehr. Aber wie du normal redest, ist es wie, wenn eine andere Person auf 1.5 ist. Ja, voll. Und weisst du, was ich so krass finde bei WhatsApp-Sportnachrichten? Es gibt ja viele, die kann man auf eine halbfache Geschwindigkeit ablassen und dann ist es ein normales Tempo, aber am heftigsten.
00:14:26
Speaker
Aber es gibt einige, die lasse ich auf doppelter Geschwindigkeit ab. Und du würdest nicht merken, dass ich das verschnellerte. Das ist so lustig. Das ist so heftig. Und ich bin ihnen manchmal dankbar. Denn wenn ich die Spur nachher sehe, habe ich sie in 45 Sekunden perfekt durchgehört. Wobei ich mir denke, ich würde es dann gerne auf dreifache Geschwindigkeit hören. Ja, ich verstehe.
00:14:49
Speaker
Aber ja, das ist wirklich faszinierend. Aber das äussert sich ja in so vielen Sachen auch zwischen beim Laufen. Es gibt Leute, die... Also ich laufe einfach halt auch wirklich schnell. Abgesehen davon, dass ich auch lange Beine habe. Das ist nochmal ein Faktor, warum ich sicher noch mal schneller laufe. Aber ich laufe einfach auch sehr schnell. Und ich habe es gerade letztes Mal, habe ich meine Mama erzählt.
00:15:08
Speaker
warum auch immer wir auf dieses Thema gekommen sind, dass ich beim alten Geschäft jemanden hatte, der nicht mit mir zu externen Terminen, die in der Innenstadt waren, gehen wollte. Wie sie gesagt hat, ich laufe so schnell. Das macht sie völlig wahnsinnig. Sie will nicht mit mir da ranlaufen. Ich soll alleine laufen. Aber für mich war das auch gut, ehrlich gesagt. Mich macht es wahnsinnig, wenn ich langsam laufen muss.
00:15:34
Speaker
Ich kann schon schlendern, das habe ich nicht als Problem. Aber ich muss schnell laufen und dann läuft jemand langsam. Das geht gar nicht. Ich kann nur schlendern, wenn ich keine Ziele habe. Ich kann super planlos mit Leuten herumspazieren und völlig langsam laufen. Das ist kein Problem. Aber wenn man von einem gezielten A nach B läuft, dann macht mich das wirklich...
00:16:02
Speaker
Ich habe mich auch schon gefragt, wenn ich ein bisschen ...
00:16:06
Speaker
Ich bin leicht in die Hockey gegangen. Dann habe ich die Beine etwas tiefer gelegt und dann die Beine... Aber ich bin dann schneller. Ich kann die Zeit nicht wahrmachen, aber ich sehe nichts. Du gehst bei der Hockey-Laufe ein bisschen tiefer. Du bist ja nicht die Junta. Du bist ja nicht die Junta, Ferrari. Du musst dir das vorstellen.
00:16:32
Speaker
Ganz ein bisschen. Nicht komplett in die Hacke, sondern nur ein bisschen. Ganz leicht. Und ich habe das Gefühl, wenn ich damit laufe, bin ich schneller. Aber du weisst, wie ich das tue? Ich kann mir das null vorstellen. Ich schicke dir mal ein Video. Du weisst ja, was ich meine. Oh mein Gott, weil... Was? Du bist... What?
00:16:53
Speaker
Ja. Haben wir nicht schon mal so etwas gehabt, dass du irgendwie ganz lustig läufst? Wo du das Gefühl hattest, dass du nie, wenn du joggst, nie, also immer ein Fuss auf dem Boden ist. Also dass zu keinem Zeitpunkt quasi beide Füsse noch auf sind. Ich habe mich natürlich nicht geachtet, aber es macht völlig Sinn, was du gesagt hast. So lustig. Und jetzt legst du dich einfach noch tief, oder? Das kann ich ja nicht mehr. Aber nur weil ich das Gefühl habe, ich muss wirklich noch schnell in meinen Ahnen.
00:17:27
Speaker
Ich seh mir das so komisch vor. Ich seh mir das so lustig vor. Wenn du plötzlich merkst, dass du pressieren willst, dann gehst du auf Ritsch in die Hockey und krass.
00:17:40
Speaker
Du musst dir das folgende Mal überlegen. Wenn ich merke, ich muss stressen, habe ich ja die Option, dass ich einfach anfange zu rennen. Oder dass ich mir diese verlege und ohne die Absprungkraft aufwende, trotzdem schneller vorwärts komme. Aber vielleicht will ich mir das ein.
00:17:57
Speaker
Nein, nein, ich stelle das völlig. Ich habe wirklich noch nie eine Person gesehen, mit der ich dich verlegen kann, aber ich finde das völlig... Nein, es ist ja auch nicht... ...vielst du Wahnsinn, ehrlich gesagt. Kannst du auch den Hackspoiler ausfahren? Ich muss aufpassen, dass ich nicht am Boden einhänge. Ja, genau. Ach, so geil. Ja. Oh, ja. Nein, aber eben... Darum glaube ich,
00:18:26
Speaker
Ich verstehe total, dass gewisse Leute diesen Podcast nicht gehen können. Da habe ich no bad Feelings, was das angeht. Das stimmt. Ich finde es lustig, wir haben das beide auch. Wir reden ja beide schnell. Ich finde es wahnsinnig anstrengend, mich aufs Wesentliche beschränken zu gehen. Ich finde es anstrengend. Ich weiss gar nicht, dass ich das anstrengend finde. Ich kann das einfach nicht wahnsinnig gut. Ich weiss vor allem nicht. Was heisst das? Ich finde, es gibt so viele Dinge, die ...
00:18:56
Speaker
Vielleicht muss man sich aufs Wesentliche beschränken, würde man nicht sagen. Aber ich finde, dann versteht man den Kontext des Ganzen nicht. Absolut. Und dann haben wir gar nicht die ganze Information. Ich finde also auch immer, dass es bei jeder Geschichte wahnsinnig viel Wesentliches gibt. Das muss ich auch schon sagen. Aber wenn es mich selber aufregt, wenn die Leute nicht zum Punkt kommen, rede ich einfach schneller. Weil ich finde, ich muss die ganzen Informationen dazwischen schieben, aber ich muss trotzdem schnell zum Punkt kommen, weil ich selber Geduld gar nicht habe.
00:19:20
Speaker
Ja, ich weiss, was du meinst, aber es kann natürlich unterbewusst sein. Ich würde sagen, ich habe schon immer schnell geredet. Auch? Schon in einem Alter, in dem ich mir solche Gedanken noch überhaupt nicht gemacht habe. Das passiert unterbewusst, weil man denkt, ich muss jetzt abarbeiten. Ich habe ja etwas zu erzählen und ich muss jetzt erzählen. Ja, ja, ja.
00:19:40
Speaker
Das finde ich lustig, weil ich das nicht einmal merke, wenn ich zu einem Thema bin. Ich erzähle, erzähle, erzähle und dann denke ich mir so, Alti, was lachst du hier? Aber ich, auf der anderen Seite, wenn ich mit jemandem rede, was ähnlich tickt, finde ich, das ist völlig logisch. Es sind zwar fünf verschiedene Erzählungsstänge, aber es macht völlig Sinn.
00:20:00
Speaker
Ja und ehrlich gesagt, das wäre mir nie aufgefallen. Dass jemand in einer Erzählung abgeschweift, dass er zur Story gehört. Ich finde lustigerweise, das klingt jetzt komisch, aber ich finde diese Erzählung angenehmer. Wahrscheinlich weil man mit dem Hirn besser kompatibel ist, aber weil ich das logisch finde, kann ich mir plastisch vorstellen, um was es geht.
00:20:23
Speaker
Ja, voll. Ich würde noch gerne zustimmen, denn in der Theorie sehe ich das genauso. Aber ich habe kein Beispiel oder Erinnerung aus der Praxis, wo ich das Gefühl hatte, dass jemand Informationen ausgelesen hat. Ich kann das an nichts festmachen.
00:20:44
Speaker
Wie ich das finde. Aber ich kenne das einfach vom erzählen von mir. Dass ich das Gefühl habe, ich packe immer noch wahnsinnig viele Seiteninformationen rein, weil ich das Gefühl habe, sie braucht es. Obwohl sie sie nicht braucht. Aber es hat mir bei jemand anderem noch nie aufgefallen, dass der das macht oder nicht macht. Ja, aber schon. Aber ich zähle mich auch acht. Maybe, ja. Habe ich natürlich noch nie geachtet. Ja, wild. Jo.
00:21:10
Speaker
Aber ja, das kenne ich. Was ich bei mir ein wenig nervig finde, während dem ich erzähle, ist, dass ich in irgendwelche Seitenstränge der Story ausflüchte. Und dann, nachdem ich den Seitenstrang angefangen habe, merke ich, dass er irrelevant ist. Und dann erzähle ich trotzdem. Oder im Nachhinein sage ich, das hat nichts mit der Story zu tun.
00:21:36
Speaker
Das sind Dinge, bei denen ich mir im Nachhinein denke, das hätte einfach auch weglassen können. Das hätte es nur verwirrend gemacht. Ich höre das Name ab. Ich sage dann so, ja und so, aber ja ist ja egal. Das Problem, aber das Schlimmste ist ja bei dem, wenn man anfängt und irgendeine Seitenstory hat und dann springt das Hirn, weil es ja eine Side-Story ist, und dann biegt man auch immer ganz anders ab und am Schluss weiss man gar nicht, was man ihm erzählen wollte. Ja, das kenne ich.
00:22:10
Speaker
Und zwar muss ich schnell sagen, dass in meinem älteren Haus, wo ich aufgewachsen bin, das ist am Hang.
00:22:25
Speaker
Und mir hat mal meine ehemalige Arbeitskollegin darauf aufmerksam gemacht, dass ich enorm oft, wenn ich von einer Erinnerung von früheren Jugendalter erzählte, dass ich irgendwann gesagt habe, wir haben am Hang gewohnt und dann sah die Strasse aus.
00:22:45
Speaker
und so blablabla. Obwohl wirklich die Information, wo das Haus steht, aber wirklich 0.0 Relevanz für die Geschichte gab. Aber ich schwör, dass ich das nie, wirklich nicht ein einziges Mal gesagt habe, um irgendwie zu sagen, wir haben auf einem Hügel gewohnt. Ich bin in diesem Moment immer überzeugt gewesen, dass zum den Leuten jetzt
00:23:07
Speaker
Ein Bild von dem, wie das aussieht, muss ich den Hang darin bringen. Aber der hat in keinem einzigen Story, den ich erzählt habe, eine Rolle gespielt. Ich fühle mich im Falle, und ich bin da durchgegangen, dass ich ein bisschen gemerkt habe, man lernt mit der Zeit auch ein bisschen besser zu coachen.
00:23:27
Speaker
Aber ich hatte das schon oft, wenn ich auch aus meiner Kindheit Sachen erzählt habe. Und ich einfach erzählt habe, weil ich eben zum Oversharing neige, Sachen drobte und im Nachhinein merkte ich, die Leute könnten das jetzt komplett falsch auffassen. Dass ich das drobte, weil ich irgendetwas auslösen will bei ihnen. Ja, ich weiss was du meinst. Oder ein Bild vom Mitteln quasi. Genau. Und das war aber bei mir gar nicht so. Für mich war es einfach logisch, dass sie sich irgendetwas vorstellen können.
00:23:54
Speaker
Und weisst du, was das bei mir ist? Ich bin fast sicher, dass das der Auslöser ist. Wenn ich von einer Erinnerung erzähle, sehe ich,
00:24:08
Speaker
Und es ist immer im Zusammenhang davon, dass ich schnell erklären will, wie das alles aussieht. Ich fühle mich so fest. Obwohl ja auch das völlig irrelevant ist, dass ich nicht vorstellen kann, wie es aussieht, wenn die nicht die genaue Strasse oder den Baum kennen. Aber es ist ein bisschen ein Beschreib von der Lage. Aber ich frage mich jetzt, wie ist das, wenn du jetzt jemandem eine Geschichte erzählst und dir Informationen gibt, dann stellst du dir das ja wahrscheinlich vor.
00:24:38
Speaker
Wahrscheinlich, ja. Ich gehe jetzt einfach mal von mir aus. Ich habe das oft, wenn mir jemand eine Story erzählt, habe ich automatisch Bilder dazu. Und im Hinterkopf läuft immer ein Film ab, wie das Plastik aussieht. Ich bin sowieso jemand, der extrem visuell ist. Auch wenn ich arbeite, muss ich mir oft Sachen aufzeichnen. Weil ich sie sonst nicht auseinandernehmen kann.
00:24:58
Speaker
Das habe ich gemerkt. Das habe ich immer schon immer gewusst, aber das habe ich jetzt beim Arbeiten auch gemerkt. Darum ist es für mich logisch, dass ich das Visuelle auch reingepackt habe, denn das ist ja in meinem Gehirn relevant.
00:25:09
Speaker
Ja, ja, voll. Ich glaube auch, dass ich das mache. Ich wäre mir noch nie in diesem Moment aufgefallen, aber ich bin ja sowieso die ganze Zeit permanent tagträumig. Und damit meine ich nicht, dass ich einfach so ein bisschen rumsetze und nicht weit rausstehe, aber ich habe permanent irgendwie, also ein Film, kann man zu sagen.
00:25:31
Speaker
Und ich habe gerade lustigerweise eine Unterhaltung mit einem Arbeitskollegen im Kopf, wo es darum ging, dass er seine Drohnenfluglizenz gemacht hat. Und ich weiss jetzt gerade noch, dass ich mir die ganze Zeit vorgestellt habe, wie der die Drohnen jetzt gerade da drüber... Also quasi, wenn wir sie davon hatten,
00:25:54
Speaker
wo man in einer Stadt nicht fliegen darf, dann habe ich mir Basel oder Zürich vorgestellt und dann diese Drohne, wie die fliegt. Ich glaube, ich mache das schon auch. Ich glaube, es ist normal, wenn ein Hirn in Assoziationen macht. Aber ich mache, was ich merke, ich passe mit meinem Hirn ein Story drum. Ich stelle mir dann noch Varianten vor, wie es dann sein könnte, links, rechts, oben, unten.
00:26:23
Speaker
Wenn ich es mir nicht vorstellen kann, beschäftigt mich das auch. Ich muss dann schnell googeln. Ich brauche ein Bild dazu, sonst kann ich es mir nicht merken.
00:26:38
Speaker
Ja, das kenne ich schon auch. Ich frage mich gerade, ob das etwas ist, wo man einfach das Gefühl hat, man muss etwas googeln, weil man sonst den Kontext der Story nicht versteht. Oder ob das wirklich etwas damit zu tun hat, damit man sich ein Bild im Kopf machen kann.
00:27:00
Speaker
Ich habe das Gefühl, andere Leute können das besser loslassen, wenn das nicht so ist. Ich habe das Gefühl, ich hänge an dem Fest, dass ich den Rest der Story nicht richtig zuhören kann, wenn ich etwas beschäftige. Ich weiss, was du meinst, ja. Aber ich kann es auch hier ... Weiss ich nicht.
00:27:23
Speaker
Ich habe diese Zeit, aber das vergesse ich einfach. Es kann ja sein, dass man sich total daran gewöhnt hat, dass das so ist. Oder dass ich mich so gewöhnt habe und mir gar nicht mehr auffällt. Ich habe das auch oft, dass ich schnell Sachen googlen muss, während mir etwas erzählt wird. Aber ich kann dir jetzt überhaupt nicht sagen, warum ich das mache.
00:27:50
Speaker
Ich weiss nicht. Ich weiss nicht. Ich weiss nicht. Ich weiss nicht. Ich weiss nicht. Ich weiss nicht. Ich weiss nicht. Ich weiss nicht. Ich weiss nicht. Ich weiss nicht. Ich weiss nicht. Ich weiss nicht. Ich weiss nicht. Ich weiss nicht. Ich weiss nicht.
00:28:21
Speaker
Ich lese irgendetwas. Zum Beispiel einmal sah Silvia Berlusconi AC Mailand gehört, der Fussballverein. Das habe ich dann wieder gelesen und dann wollte ich googeln, warum er das gekauft hat.
00:29:01
Speaker
Ich lese dann immer enorm viele Wikipedia-Artikel, die irgendwie mit diesem ganzen Thema zusammenhängen. Das habe ich in allen verschiedenen Richtungen, Berlusconi und Fussball, das war ein Thema, aber ich habe das ja am Laufmeter. Das ist ja das gleiche Phänomen, sich einfach das ganze Bild oder den Überblick über das Ganze verschaffen.
00:29:22
Speaker
Das stimmt, aber ich habe das Problem, das wird mir zum Verhängnis, weil ich einen Job habe, in dem ich oft Sachen nachschauen muss. Das heisst, wenn ich eine Recherche machen muss, suche ich eine Antwort auf eine bestimmte Frage. Ich merke dann oft, dass ich Mühe habe, wie es relevant ist, herauszufiltern, weil ich oft denke,
00:29:46
Speaker
Das ist jetzt der Kontext. Aber in welchem Kontext ist denn das? Wie muss ich das jetzt verstehen? Und dann bin ich schon immer anders. Und am Schluss habe ich ganz viele Sachen gelesen, sehr viel Zeit verschwendet für etwas, was eigentlich gar nicht relevant ist für die Sache.
00:29:57
Speaker
Ja, ich weiss was du meinst. Ich habe das auch, lustigerweise. Weil ich ja im Journalismus arbeite und dort Sachen recherchiere und ich mega mega mega die Tendenz habe, viel zu viele Informationen am Schluss reinzupacken, weil ich der vollen Überzeugung bin, dass das doch noch rein muss. Und das sind auch schon immer Sachen,
00:30:18
Speaker
die schon spannend wären, aber nicht in dem Sinne Kernrelevant sind für die Geschichte oder für die Story, die es darum geht. Und ich werde das auch immer völlig ausufern.
00:30:35
Speaker
Es gibt ja auch einen Vorgehbe, den Fernsehbeitrag darf ich dann nicht über so und so viele Minuten sein. Das ist dann einfach bei mir streichen, streichen, streichen, streichen. Aber ich kann dann so viel Infos und denke, das muss da drin und das muss da drin und das muss da drin und so. Und das finde ich auch schwierig. Aber das geht dann auch wieder in den Perfektionismus rein. Weil, ich weiss nicht ob das bei dir auch so ist, aber in meinem Fall
00:31:02
Speaker
Je mehr Informationen ich geben und vermitteln, desto besser. Und je mehr ich wegstreiche, desto mehr habe ich das Gefühl, dass ich jetzt absichtlich aussen vorlasse. Weisst du, wie ich meine?
00:31:17
Speaker
Ich hatte das Beispiel vor dem Eurovision Song Contest, wo es um die Siegenschancen von Nemo ging, weil der Schweizer Beitrag in der Wettquote vor dem Eurovision Song Contest schon als Sieger gehandelt wurde.
00:31:35
Speaker
Die ersten drei Viertel des Beitrags fanden alle gut, sie waren super. Am Schluss wollte ich einen Exkurs machen, weil ich das letzte Mal für die Schweiz Céline Dion 1988 gewonnen hat. Und dass der erste Eurovision-Songcontest auch in der Schweiz war. Und dass ein Schweizer das erfunden hat und basierend auf was. Das ist doch mega spannend, mega wichtige Info. Dann kommt er doch zurück in die Schweiz.
00:32:04
Speaker
effektiv durchboxen, dass das alles verdient bleiben sollte. Aber jetzt haben es mir alle Produzenten, weil Tagesschau wollte, sowohl «G» und «G», wie auch Tagesschau «Mittag» und «Tagesschau zuhause», alle hatten einen Beitrag drin. Und deshalb, jeder Produzent von jeder dieser Sendungen hat über den Beitrag durchgeschaut, hat über den darüber geschaut und alle wollten den Teil streichen. Und ich verstehe es im Nachhinein auch, weil es ist nicht relevant,
00:32:33
Speaker
Ich verstehe das auch. Ich bin ja fast täglich mit dieser Problematik in meinem Job konfrontiert. Aber ich kann halt genau bei so etwas, wo du mir das jetzt gesagt hast, ist ja völlig logisch. Oder? Ich finde, es ist auch völlig logisch. Aber es ist wahrscheinlich eben genau, weil die und je mein Hirn so ähnlich funktionieren und mir gewisse Sachen verknüpfen, die andere Leute vielleicht nicht verknüpfen würden oder einfach nicht so wichtig sind.
00:32:59
Speaker
Ich finde es doch sehr lustig. Und es gibt ein grösseres Bild und es ist noch mal besser. Aber ich finde das ja auch maximal schwierig, weil ich das auch finde. Und ich habe mega... Mir war es so schwierig, die Juristen zu schreiben.
00:33:19
Speaker
Krass, was soll ich sagen? Du musst halt genau sagen, okay, hier mache ich den Cut, weil das ist wie nicht wichtig für das. Du musst wirklich auf das Wesentliche konzentrieren und fragen, ist das jetzt relevant und wer ist der Leser, kannst du das voraussetzen? Und ich finde, das ist auch nur so schwer. Aber auf der anderen Seite würde ich halt jedes Mal eine halbe Dez schreiben, wenn... Also, eine Doktorarbeit, wenn ich das nicht selber hinterfragen würde, weil ich einfach mit das so alterniert habe. Ja, ich weiss, was du meinst. Ich würde ja ganze Bücher abschreiben.
00:33:48
Speaker
Ich weiss, was du meinst. Was dort noch hilft, ist ein Ausnahmefall. Es gibt z.B. eine Browser-Erwitterung. «Language-Tool» heisst die. Das nicht nur, wenn man im Chrome-Browser oder im Edge etwas schreibt. Wir schreiben unsere Artikel gerade online.
00:34:13
Speaker
Das Language Tool markiert immer so Füllwörter. Sie sind nicht immer so orange unter Strichen. Wenn man darauf klickt, kann man das löschen, um den ganzen Satz prägnanter zu formulieren. Solche Sachen helfen dann auch, um alles etwas kompakt zu machen.
00:34:34
Speaker
Man kann einfach mal ein paar Wörter streichen. Das stimmt. Und dass solche Sachen helfen. Aber ich finde das auch noch tricky. Aber ich muss auch sagen, das hat immer alles ganz viele Ebenen. Beim Juristisch schreiben mag es nicht aus, dass es enger ist. Aber ich finde ja...
00:34:52
Speaker
Zum Beispiel jetzt im Journalismus. Natürlich soll das auf den Punkten informativ geschrieben sein, aber irgendwo ist ja auch Sprache... Ich sage jetzt mal, die kunstvolle Verwendung von Sprache und allem, was sie zur Verfügung steht, finde ich auch etwas Geiles. Und ich meine, wenn man jetzt irgendwie etwas aufwendiger formuliert, ist es vielleicht ein bisschen weniger verständlich.
00:35:17
Speaker
die viel schöneren Formulierungen. Hast du irgendeinen Metapher, der dann hübsch ist, auch wenn es vielleicht dann nicht im Inhalt hilft? Ich finde das auch. Es hat natürlich das eine nicht unbedingt mit dem anderen zu tun, weil du zum Teil auch, wenn du eine Worte hast, die das Treffen formuliert, sehr kurz machen kannst. Und eine Balance ist wahrscheinlich am Schluss auch wichtig, oder? Aber ich bin schon auch bei dir, weil ich einfach finde, bei vielen Sachen liegt ja
00:35:46
Speaker
In der Schönheit der Sprüche, dass du diese Form hast.
00:35:49
Speaker
Ja, voll. Und v.a. kriege ich immer die Feedbacks von den Beiträgen, die man macht. Wenn sie auf die Sendung sind, einen Tag später, kriegt man von jemandem aus dem Team ein schriftliches Feedback dazu. Und ich kriege oft das Feedback gut getextet. Ich besinne mich immer auf das, weil immerhin, auch wenn es vielleicht
00:36:21
Speaker
Ich habe auch schon mal von jemandem gehört, der oft etwas zwerberisch formuliert ist. Aber da ich das regelmässig höre, gut getextet, weil ich eine schöne Formulierung hatte, denke ich, es gibt Leute, denen es gefällt, und ich finde es auch schön. Aber ich glaube, das muss ich auch lernen. Ich meine, selbst beim Juristischen,
00:36:41
Speaker
Wo es am Schluss darum geht, dass es möglichst exakt ist. Man muss sagen, dass es insofern schon fast eine Wissenschaft ist. Aber auch dort gibt es so grosse Stilunterschiede. Bis ich mal gecheckt habe, dass es gewisse Dinge darum geht, ist es richtig oder falsch, ist es prägnant genug. Aber es gibt auch Dinge, die einfach in Stil sind. Absolut. Wo ich so nie schreiben würde, weil es einfach nicht in Stil ist. Ja, voll, voll.
00:37:07
Speaker
Dann haben alle ihren verschiedenen Stilen. Da kommt es an einen Punkt, wo es schwierig ist, andere zu korrigieren, egal welche Art von Text man schreibt. Am Schluss haben alle einen eigenen Schreibstil. Ich merke das ja auch. Ich kann Supertexte von anderen korrigieren, aber wenn ich das korrigiere,
00:37:30
Speaker
Das ist schwierig zu abstrahieren. Natürlich kann man nur Rechtschreiben korrigieren. Man hat immer eine eigene Vorstellung davon, wie man etwas formuliert. Wahrscheinlich sind beide Vorstellungen richtig.
00:37:50
Speaker
Ich finde, das stimmt, aber manchmal ist es auch hilfreich. Weil hast du das nie, dass du etwas schreibst und einfach denkst, eine Formulierung irgendwie könnte man das ertreffender formulieren und dann gibt es jemanden zum Gegenlesen und der stellt dir irgendetwas um und du denkst, oh mein Gott, genau.
00:38:12
Speaker
Unsere Zelte. Ich habe öfters, dass mir Leute Sachen umstellen. Und ich denke, nein, genau gut. Dann machen wir es mal so.
00:38:24
Speaker
Ich glaube, es ist bei mir auch mehr so stilistisch genau so. Voll. Und darauf kommt es im juristischen Schreiben an. Genau. Und dann kann ich sagen, ja, das hat eigentlich das ausgedruckt, was ich sagen wollte. Voll. Das verstehe ich. Absolut. Aber ja. In meinem Job, nein, das darf es nicht.
00:38:49
Speaker
Vielleicht sollte ich das mal in der Therapie ansprechen. Selbstüberschätzung der eigenen Fähigkeiten. Aber ich finde das nicht schlecht. Gerade wenn es eine rein stilistische Frage ist.
00:39:04
Speaker
Das hat nichts damit zu gut oder schlecht zu tun, sondern ich kann einfach sagen, es gibt keine richtigen und keine falschen. Und dann gibt es eigentlich keinen Grund, das anzupassen. Absolut. Absolut. Ja und auch irgendwie... Ich will es auch gar nicht so sagen, dass ich so die ultimative Textkönig bin. Aber ich meine, alle Menschen in ihrer Stärke... Aber ich würde schon sagen... Nein, ich bin... Ja, es ist nicht so. Nein, es ist... Es tut mir leid, es ist nicht so.
00:39:26
Speaker
Du kannst das ja wirklich gut. Ich erinnere mich an unsere Schulzeit, in der du irgendwann das Gedicht geschrieben hast. Und ich glaube, es ging um Coiffeur. Ja, Poetry Slam. Das war so toll. Das war wirklich cool. Ich bereue es bis heute ein bisschen, dass ich nicht an die Meisterschaft bin. Es ist wie eine externe Poetry Slamerin, die dann ein paar Stunden zu uns in die Schule kommt, um uns da so einen Workshop mit
00:39:50
Speaker
beizubringen und jeder mir dann spezifisch gesagt hat, dass das mega gut sei und ich den Text noch fertig machen und dann irgendwie an die regionale Meisterschaft in Basel gehen soll. Und das habe ich mich nicht getraut, da waren wir ja vielleicht 15, 16 und ich bereue es bis heute, dass ich das nicht gemacht habe. Aber können wir das nicht immer noch machen, theoretisch? Doch, das ist ja immer so ein bisschen ein Ziel, das ich immer wieder aufgeploppt habe in meinem Kopf, dass ich einen Poetry Slam
00:40:20
Speaker
Das ist toll, denn du bist enttropaminisiert. Das wäre ein super Projekt. Willst du das nicht mal vorlesen? Das habe ich doch nicht mehr.
00:40:40
Speaker
Ja, aber das war schon gut. Ja, aber das war wahrscheinlich auf irgendeiner kaputten Festplatte. Nein, das habe ich leider nicht mehr. Ich habe etwas anderes nicht mehr, das auch super war. Und zwar habe ich mal von unserer Kollegin A, weisst du wer? Ja. Die mit M zusammen arbeitet.
00:41:02
Speaker
Ich hatte mal im Gym das Thema Redeschreiben. In was ich übrigens auch einfach sehr sehr sehr gut war. Da habe ich eine Hochzeitsrede über A, ihre zukünftige Hochzeit mit S geschrieben. Und sie war damals noch nicht mit S zusammen. Es war aber allen völlig klar, dass die es völlig aufeinander haben.
00:41:31
Speaker
Und die sind auch heute, das ist 15 Jahre her, oder 10 Jahre. Und A und S für alle, die keine Namen im Kopf zu ihnen haben. Die sind immer noch zusammen. Bevor die zusammen waren, habe ich eine Rede geschrieben. Und die war eben auch mega lustig. Und die habe ich auch nicht mehr. Und ich schwörte, einmal im Jahr durchsuche ich mit Gmail, Postingang, Hotmail, alle meine Dateien und so, ob ich diese scheisse Rede
00:41:58
Speaker
Irgendwo noch finde ich, weil ich unbedingt, falls an- und erstmals heirate, die Rede vorlesen möchte. Aber die ist nie mehr. Ich weiss wirklich nicht, wo ich hinsolle. Aber hast du ihr ihr nie geschickt? Ich glaube eben nicht. Aber ich glaube, dass ich sie... Ich hatte das Gefühl, dass ich sie in meiner ehemaligen Klassenlehrung schaue.
00:42:18
Speaker
Ich habe noch nie ein E-Mail gelöscht. Aber löscht es das nicht nach einer gewissen Zeit? Ich glaube nicht. Erst wenn der Speicher voll ist. Vielleicht habe ich auch mal ein Speicher optimiert. Ich weiss es nicht mehr. Leider habe ich die Sachen nicht mehr. Aber ich halte mich für den Text König.
00:42:40
Speaker
Und es ist noch besser, new and improved. Was ich noch kurz sagen wollte, dass ich mich für den Textkönig hatte, ist natürlich etwas übertrieben. Aber ich finde es ist auch okay, wenn man auf sich und sein Leben schaut und bei irgendwelchen Sachen akzeptiert,
00:43:03
Speaker
meiner Meinung nach schlechter als die anderen. Aber beim Text formulieren bin ich halt schon ganz vorne dabei. Irgendwann kannst du es nicht mehr leugnen. Das ist, als würde ich leugnen, dass ich gross bin, dass ich grosse Körpergrösse habe. Ich finde, das ist ja, weil man gewisse Sachen auch einfach irgendwann aktivieren muss, dass man sie nicht kann. Voll! Man muss auch umgekehrt aktivieren können, dass man gewisse Sachen einfach kann. Voll! Also es wird irgendwann auch lächerlich.
00:43:34
Speaker
Das Abenspiel finde ich auch schwierig. In unserer Kultur hat man keinen normalen Umgang mit Komplimenten. Weil es immer etwas schambehaftet ist. Und wenn man es zu wenig ablehnt, ist es schon fast so, ja, meint man sich jetzt.
00:43:51
Speaker
Ja, voll. Das ist problematisch. Aber ich finde grundsätzlich sollte man das auch. Ich habe nur diese Woche mit einer Kollegin darüber geredet, dass es schön wäre, wenn wir einen Job hätten, wo wir auch draus kämen.
00:44:06
Speaker
Aber ich weiss nicht, ob das der Juristenphänomen ist. Unser Job besteht aus, dass man immer neue Probleme löst, die man so noch nie hatte. Das stimmt. Aber doch, wir haben beidig, weil ihre Kollegin das geschrieben hat. Sie hat einfach gerne einen Job, wo sie rauskommt. Und ich kann dem einmal zustimmen.
00:44:24
Speaker
Aber vielleicht glaubst du nicht, dass wäre dann eher das Langweilige. Stell dir das mal vor. Ich hatte das bei meinem alten Job schon ein wenig. Ich habe das 5 Jahre gemacht und nach 3 Jahren hatte ich wirklich das Gefühl, und das habe ich irgendwann angefangen zu sagen,
00:44:39
Speaker
Egal welche Frage das kommt, egal welches Problem das kommt, aber ich habe schon die Antwort, weil ich einfach daraus komme. Alle von diesen Saudern, 95% von allen Problemen und Fragen, die kommen, waren in irgendeiner Art schon mal da. Ich kann nicht, ohne eine Hirnzelle zu benutzen, beantworten. Das stimmt, aber ich glaube, das geht in unserem Job gar nicht.
00:45:02
Speaker
Nein, voll. Aber darum meine ich jetzt, wenn du einen anderen Job hättest, wo man rauskommt, dass das schlimm wäre. Nein, nein, nein. Ich glaube, wir hätten einfach gerne in dem, was wir machen, eine Position, wo wir eigentlich rauskommen, was wir eigentlich machen. Ach so, ja. Weisst du, dass man quasi alleine arbeiten kann, wo man nicht immer das Gefühl hat, oh mein Gott, ich habe keine Ahnung, was ich eigentlich mache.
00:45:19
Speaker
Okay, gut, ich weiss, was du meinst. Ich kann nicht ausschliessen, dass ich nicht schneller unterfordert werde. Aber grundsätzlich wäre es schon mal nett, wenn man das Gefühl hat, ich kann von A bis Z durchspielen, ohne dass ich ständig fragen muss, ob das richtig ist. Wobei man auch sagen muss, wie lange bist du jetzt denn? Zehn Monate? Ja.
00:45:40
Speaker
Aber ich bin halt auch einfach schon 31. Verstehst du, was ich meine? Du kannst auch, wenn du jetzt irgendwie 53 wärst und erst seit kurzem in einem Job willst du auch nicht rauskommen, wo du 53 bist. Nein, stimmt, aber dann hättest du ja keinen anderen Job, der nicht so könnte. Verstehst du, was ich meine? Nein, nicht unbedingt. Vielleicht machst du ja mit 51 eine Umschulung. Ja, aber dann könntest du ja einen anderen Job schon. Du kannst ja auch so andere Jobs.
00:46:05
Speaker
Kann ich trotzdem, das weiss ich nicht. Aber ich war ja nie am Punkt, wenn ich das Glück hatte, ich habe jetzt einen Job. Noch gar nie? Nein. Oder noch gar nie bei einem... Also weisst du, du wirst jetzt ein bisschen schrullisieren. Du hast ja zum Beispiel... Ich kann mir schon vorstellen, welche Reaktion jetzt gleich kommt, aber du hast ja einen Nebenjob bei Gastro gemacht. Wie? Also keiner, der Fliesband ist, sagen wir so. Ist Gastro Fliesband? Nein, ja doch.
00:46:34
Speaker
Ja, doch. Doch, in der Tendenz schon, ja. Ich meine, Zwischenmenschen können vielleicht nicht unbedingt, aber abläuft. Aber okay, ja, I see what you mean. Das ist wahrscheinlich das Nächste, wo ich dran komme. Und du kommst ja dann auch da, du kommst ja noch an den Punkt, also du wirst ja noch an den Punkt kommen. Ja, logisch. Nein, es ist gar nicht, es ist gar nicht, sondern wir haben es gefunden, dass du ein Stück mit 31 bist, wenn du halt auch gerne musst, aber wenn es rauskommt, was du machst. Voll. Aber ich finde eigentlich, es ist ja eigentlich gut, dass man ...
00:47:03
Speaker
Dass das auch wieder nicht der Fall ist, oder? Nein, sonst wäre es auch langweilig. Voll, voll. Das ist ein gutes Schlusswort. Ich finde auch. Das können den Leuten so mitgeben. Ja, und jetzt sind sie wahrscheinlich alle wieder komplett auf Vorsicht, weil wir so viel geredet haben, aber es macht mir nichts. Wir wollen uns nicht ändern. Nein, es ist uns wirklich völlig, wenn ich das gesagt habe, es ist uns völlig scheissegal. Und in diesem Sinne wünsche ich allen eine wunderschöne Woche.
00:47:28
Speaker
Da kann ich mich noch anschliessen. Geniessen und wir hören uns hoffentlich in einer Woche wieder. Ja, ganz genau. Ich sage dir Tschüss, Smetalin. Tschüss. Und dir sage ich vor allem bis gleich. Bis gleich, genau. Tschüss.