Transcript
Speaker: Kennst du das, wenn du an so einen Moment in der Vergangenheit zurückdenkst, bei denen es so unangenehm sind, dass sich wirklich alles in dir zusammenzieht?
Speaker: Natürlich kenn ich das ganz sofort.
Speaker: Ich habe das eben auch die ganze Zeit und ich habe jetzt eben wieder etwas gemacht, das sich zu den Momenten dazu gesellt.
Speaker: Ich kann sagen, wir beginnen jetzt mal an.
Speaker: Weil da sind wir wieder... After... Wir rechnen jetzt nicht nach.
Speaker: Ich habe nicht mal nachgeschaut, wenn es letztes Jahr passiert ist.
Speaker: Nein, ich habe keine Hirnkapazität in meinem Leben, um das nachzurechnen.
Speaker: Aber es ist lange her.
Speaker: Und ich würde sagen, Staffel 2.
Speaker: Staffel 2?
Speaker: Von Präsentoretherapie.
Speaker: Den öffnen wir jetzt doch.
Speaker: Oder so.
Speaker: Ich meine, es kommt natürlich auch mit einem gewissen Druck, was wir regelmässig Mühe aufnehmen.
Speaker: Das ist ja auch die Intention.
Speaker: Aber ich sage nur...
Speaker: Aber wir schauen jetzt mal, was wir tun.
Speaker: Wir schauen jetzt, wie sich das entwickelt.
Speaker: Ich finde das ja, by the way, übrigens sowieso immer mega lustig.
Speaker: Lass uns da auch so Podcasts, die immer wieder kommunizieren, wenn irgendwie ihre Staffel fertig ist oder so.
Speaker: Nein, das konnte ich bis jetzt zum Glück umgehen.
Speaker: Ich habe das im Falle bei Bahnen, vor allem bei so deutschen Podcasts.
Speaker: Und es hat noch nie etwas so wenig Sinn gemacht.
Speaker: Ja, ich finde das maximal verwirrend.
Speaker: Es ist ja nicht so, also weisst du,
Speaker: Das sind ja nicht so, dass man sagen kann, dass sich 20 Folgen um ein bestimmtes Thema drehen, dann gibt es Staffelfinale und dann eine Pause.
Speaker: Sondern wirklich, mitten im Jahr sagen sie irgendwann, ja, wir sind jetzt schon bald wieder am Ende von Staffel 8.
Speaker: Und ich denke mir als Zuhörer immer, who the fuck cares?
Speaker: Das hat mir keine Relevanz.
Speaker: Das ist wahr, aber für dich ist es eben smart, weil wenn du sagst, wir machen eh nur 8 Folgen,
Speaker: Dann kannst du eine Pause machen.
Speaker: Vielleicht ist das.
Speaker: Vielleicht ist das eben das, was smart ist.
Speaker: Ich habe immer gesagt, dass sie irgendwie Deals mit Spotify haben, dass sie ihre Zusammenarbeit verlängert haben um 40 Folgen.
Speaker: Und dann ist das eine Staffel.
Speaker: Aber das ist eine interne Info, im Sinne von, ihr verlängert noch eine Staffel.
Speaker: Aber für die Zuhörerinnen und Zuhörer ist das Wieso völlig irrelevant.
Speaker: Ja, Disclaimer, wir haben keine Dele mit Spotify.
Speaker: Nein.
Speaker: Ich habe noch keine Dienste.
Speaker: Es wäre so gut, wenn wir unterwegs sind.
Speaker: Ich meine, es kann sich nur um Sekunden handeln.
Speaker: Es kann wirklich nur.
Speaker: Ich meine, ich habe mir jetzt Notizen gemacht.
Speaker: Und wir haben ja heute auch eine Premiere, dass wir im Vergleich zu den letzten Staffeln mal im gleichen Raum den Podcast aufnehmen.
Speaker: Ein Meter voneinander entfernt.
Speaker: Exakt.
Speaker: Was ja vorher noch nie passiert ist.
Speaker: Nein, wirklich.
Speaker: Es war ja auch nie der Plan, aber es ist schön.
Speaker: Es ist schön.
Speaker: Und es ist kühl hier drin.
Speaker: Ich meine, es ist auch... Ja, kühl würde ich das jetzt nicht nennen.
Speaker: Du hast dir das Glück, du sitzt direkt vor meinem riesigen Ventilator.
Speaker: Und du bist heiss.
Speaker: Ich habe durchaus ein bisschen heiss, aber es geht.
Speaker: Wir nehmen die Folge heute ja am... Ist heute Donnerstag?
Speaker: Heute ist Donnerstag.
Speaker: Am 3.
Speaker: September nehmen wir das auf und es ist quasi der erste Tag, wo die Hitzewelle gerade wieder etwas abklingen ist.
Speaker: Das heisst, es geht.
Speaker: I'm surviving.
Speaker: Im Gegensatz zu den letzten Tagen.
Speaker: Ja, aber ich muss ja sagen, ich vergisse dann ja wahnsinnig schnell, wie das gestern war.
Speaker: Ich finde es dann einfach heute wieder wahnsinnig heiss.
Speaker: Ja.
Speaker: Mir geht es ähnlich.
Speaker: Wahnsinnig heiss ist auch, was ich mir überlegt habe.
Speaker: Oh mein Gott, amazing!
Speaker: Ich habe mir gedacht, dass
Speaker: über etwas zu reden, was mir passiert ist und damit zusammenhängt, was auch bei meinem Leben in letzter Zeit so los war.
Speaker: Wahnsinnig viel.
Speaker: Wahnsinnig viel ist losgesehen.
Speaker: Weil ich ja jetzt offiziell mich in einer Phase temporärer Arbeitslosigkeit befinde, muss man sagen.
Speaker: Aber bezahlte, oder?
Speaker: Bezahlte, temporäre Arbeitslosigkeit, wie man schon jetzt definiert hat.
Speaker: Und nicht vom RAF.
Speaker: Und nicht vom RAF genau definiert, sondern meine Redaktion, die ich vom Estrich-Defekt habe, und Sendung, G&G, die sind ja jetzt offiziell Geschichte.
Speaker: Die Gesichter sind Geschichte.
Speaker: Die Gesichter sind Geschichte.
Speaker: Ähm, jetzt hat es Sinn gemacht, ich finde das nicht.
Speaker: Aber alle, die die letzte Sendung nicht geschaut haben, können sie jetzt noch schauen.
Speaker: Die können sie jetzt noch schauen.
Speaker: Der letzte Schrei, oder?
Speaker: Der letzte Schrei, genau.
Speaker: Wer mal wirklich 25 Minuten lang Zeit hat und unter anderem will sehen, wie ich im Hintergrund einen Bürostühl in ein Grab herbeschmeisse.
Speaker: Das ist wahr, ich erinnere mich.
Speaker: Ich kann jetzt auf der SRF-Website die letzte GOG-Sendung schauen.
Speaker: Es ist ein kurzer Film und ich muss wirklich sagen, ganz ehrlich, du hast ihn ja auch gesehen, du kannst dir auch etwas dazu sagen, es ist wirklich sehr sehr gut draus.
Speaker: Ja, es ist wirklich mega professionell gemacht, mega viele Gedanken, die reingegangen sind, also es ist wirklich so.
Speaker: Und auch lustige.
Speaker: Und für das Jahr, abgesehen von den Promis, die wir mitgemacht haben, sind ja vor allem unsere Moderationstusen am Schauspielern.
Speaker: Und ich muss sagen, die haben das sehr gut gemacht.
Speaker: Das ist einfach crazy.
Speaker: Ich bin selber überrascht gewesen.
Speaker: Ja, nein, man kennt das ja von RTL2, Trash-TV, mitten im Leben, wenn man irgendwelche so gefakten, quasi Dokusoaps schaut.
Speaker: Das ist ein deutscher Fernsehen, wo sie irgendwelche Missstände in der Familie zeigen.
Speaker: Die sind ja auch immer von Laien-Schauspielern und da zieht sich ja auch, wie am Anfang schon gesagt hat, da zieht sich ja dann auch einfach alles zusammen, wenn man das schaut.
Speaker: Ja.
Speaker: Weil es so schlecht ist.
Speaker: Ich dachte, weil sie ja eh Moderation und Erfahrung haben, dass sie vielleicht etwas besser wissen, wenn man damit umgeht.
Speaker: Aber das ist natürlich nicht das Gleiche.
Speaker: Das will ich nicht sagen.
Speaker: Aber das stimmt, dass ich vor der Kamera vorführe.
Speaker: Auf jeden Fall, alle, die sich das noch geben können, können sich das noch geben.
Speaker: Gehe ich den Schrei.
Speaker: In diesem Zusammenhang haben sich ja auch die Abschiedsaperos und all das Zeugs komplett gekäuft.
Speaker: Wirklich auch so, dass ich nicht mal an alle gegangen bin in der letzten Woche.
Speaker: Oh wow!
Speaker: Es ist dann einfach jeden Tag irgendwo ein Abschiedsessen, ein Abschiedsapero, ein Abschiedszusammenhütteln, wo ich dann gedacht habe, give me a break, ich übe alle, aber ich muss es auch einmal kurz mich temporär von euch verabschieden und wieder mal heimgehen.
Speaker: Es ist jetzt gar nicht mehr.
Speaker: System overload.
Speaker: Ich meine, es gibt halt auch mehr.
Speaker: Aber was es dann auch gab, am einen, das muss ich jetzt so schnell einschieben, das war am Mittwoch, als wir einen SRF-internen Abschiedsabbrot gemacht haben, wo quasi alle eingeladen waren, die wir ewig lang damit zusammengearbeitet haben.
Speaker: Also so die Videoeditoren, Kameraläute, die Regie und so weiter.
Speaker: Das sind schon viele Leute, die ich kenne, aber das sind, ich sage jetzt mal nicht, alles halb Bekanntschaften.
Speaker: Ich bin jetzt weder mit ihnen befreundet, noch kenne ich sie ewig lang.
Speaker: Gewissen anderen, die auch von meinem Team, die 20 Jahre beim SRF sind, haben dort schon gewisse Freundschaften aufgebaut.
Speaker: Aber für mich sind das alles Leute, die ich schon auch mag, aber die ich jetzt halb kenne.
Speaker: Dann habe ich im Fall nach etwa 1,5 Stunden oder so
Speaker: habe ich schnell einen kurzen französischen Abgang von diesem Apera machen müssen.
Speaker: Weil ich schwöre dir, ich konnte keine Sekunde mehr Smalltalken.
Speaker: Oh Gott, das ist halt dann mega unangenehm.
Speaker: Geil.
Speaker: Oh!
Speaker: Ich habe wirklich gemerkt, dass meine Smalltalk-Batterie wirklich absolut in den Keller runterfällt.
Speaker: Und ich dachte, ich kann mir jetzt nicht mehr irgendwelche Gesprächsthemen aus den Fingern zu holen.
Speaker: Ja, vor allem, ich nehme an, es war ja auch sonst emotional wegen allem anderen mega anstrengend.
Speaker: Man hat ja dann einfach nur so und so viele Kapper, um mit all dem umzugehen.
Speaker: Und dann hat man ja obendrauf auch noch Smalltalken.
Speaker: Ich meine, bye!
Speaker: Absolut.
Speaker: Und vor allem ja auch nicht die ganze Zeit nur über die Absetzung Smalltalken, sondern einfach so ein bisschen erwartet, dass man, wie man es so gut hat miteinander, dass man Sachen redet.
Speaker: Und ich merke, dass das andere Leute, nicht alle natürlich, aber dass es Leute gibt, die das
Speaker: Denen fällt das viel leichter.
Speaker: Ich weiss, ich habe... Pure exhausting.
Speaker: Purely exhausting.
Speaker: Ich bin ganz bei dir.
Speaker: Ich weiss es auch nicht.
Speaker: Also?
Speaker: Ich meine, das ist ja ein Grund, warum ich schon einmal Alkohol trinke.
Speaker: Weil ich einfach finde, es ist the only way to go.
Speaker: Ja, ich verstand das.
Speaker: Oder im Zweifel, dass man dann einfach die Leute zutextet.
Speaker: Oder die Kombi.
Speaker: Ja, was ich gemacht habe, ich bin dann einfach zu einem Ahnen, der gewusst hat, der mich zutextet.
Speaker: Das hat dann auch funktioniert, aber auch das ist dann irgendwann anstrengend.
Speaker: Ja, also Zutexte ist ja per se nicht etwas.
Speaker: Das ist ja auch angenehm.
Speaker: Oder man könnte ja gar nicht mit dieser Person reden.
Speaker: Das wäre auch gut.
Speaker: Das wäre auch okay.
Speaker: Aber es ist die optimale Lösung.
Speaker: Ich habe das so oft, wenn ich irgendwo an einer Geburtstagsparty bin, wo ich nicht so viele Leute kenne.
Speaker: Ich bin ja nicht eine in mich gehörte Person.
Speaker: Ich komme auch gut mit Leuten ins Gespräch.
Speaker: Das ist eigentlich alles nicht das Problem.
Speaker: Ich finde, es erreicht einfach ganz schnell... Jede Konversation mit jemandem, der dir nicht mega close ist, erreicht ganz schnell einen Punkt, der nur noch mühsam ist.
Speaker: Ich hatte bei dir auch eine Erfahrung, als ich eine Tagung hatte.
Speaker: Dann war ich in Zürich.
Speaker: Zürich war es toll, dass ich das war.
Speaker: Aber es waren ganz viele Juristen.
Speaker: Das ist ja per Sinne das Problem.
Speaker: Aber es war eine unglaublich stiefe Veranstaltung.
Speaker: Das war ja auch ein guter Ort, um zu networken oder zu wissen,
Speaker: wie läuft es an einem anderen Ort?
Speaker: Keine Ahnung.
Speaker: Und ich habe mit niemandem geredet.
Speaker: Ich habe nur mit den Leuten von meinem Team geredet.
Speaker: Weil Jo, sie ist dann halt gerade so gelaufen und sie ist halt mehr lustiger gewesen.
Speaker: Und ich habe dann die Vorstellung so, dass ich dann muss, weil wir Juristen ja auch einfach
Speaker: Nicht alle, aber gewiss, die sind auch so steif.
Speaker: Und dann die Überwindung.
Speaker: Ja, ja, voll.
Speaker: Das hat einfach nicht gegeben.
Speaker: Ja, weil man einfach schon ein bisschen ein Risiko, dass es auch eine Unterhaltung sowieso einem nicht viel gibt.
Speaker: Das ist wie am Anfang schon da und dann kann man sich überhaupt umso weniger verwenden.
Speaker: Ich muss das irgendwie so ein bisschen mehr abgewöhnen, weil das ist ja mal okay, aber das kann so, wie wenn es nicht immer sein kann.
Speaker: Dass du quasi nur mit deinen Leuten bist.
Speaker: Ja, das geht irgendwie.
Speaker: Das ist eigentlich nicht okay, aber ich muss sagen, ich fühle dich völlig.
Speaker: Auch im alten Arbeitsort hatten wir ja ständig irgendwelche Aperos, die wir eingeladen wurden.
Speaker: Es war ja ein Gastunternehmen.
Speaker: Das heißt, hier war mal ein Wirtverband Apero, dann hier vor sonstigen Partners.
Speaker: Wirklich andauert.
Speaker: Und ich glaube im Fall, ist das nicht eine Leistung, die ich jetzt irgendwie in mein Lernz aufschreiben würde, aber ich glaube, ich habe es effektiv geschafft und in den 5 Jahren, die ich dann geschafft habe, und in den unzähligen Apparots, mit keiner einzigen Person, die nicht aus meinem Buch ist drin, kann immer irgendjemand von uns mitgenommen und dann sind wir einfach schnurstrax zum Buffet gegangen und haben uns irgendwie wie Habli und wie so vergnügt und ich glaube, ich habe wirklich mit
Speaker: nicht eine einzige andere Person.
Speaker: Aber ich finde das ja auch fair.
Speaker: Ich finde, wenn ich mit Leuten da bin, die ich kenne, oder es kann von mir aus auch ein Kontext sein, in dem man weiss, dass es lustig wird.
Speaker: Dann ist es ja etwas anderes.
Speaker: Aber gerade beim Arbeiten ist das ja oft so steif und so wirklich Witz machen kann man auch nicht.
Speaker: Und dann denke ich so, was soll ich denn mit einer Person reden?
Speaker: Also wenn ich keine Witze machen kann,
Speaker: Wie man ja gar nicht auf dieser Ebene ist.
Speaker: Und was ich dann auch denke, das ist immer an den Events, wo so ein Networking erwartet wird,
Speaker: Wie geht das?
Speaker: Dann stehen ein paar Leute zusammen und dann gibt es die Situation, die ich schon beobachtet habe, dass jemand Fremds zu dieser Gruppe hingeht und sich in die Unterhaltung hineingrätscht oder schnell eine Pause erwartet und sich dort vorstellt und einfach dort mithält.
Speaker: Wo ich denke, mit welchem Mut hast du das Gefühl, dass nicht irgendjemand von denen mit dir reden will?
Speaker: Es ist so unangenehm und ich kann mir halt einfach beim besten Willen nicht vorstellen, dass es irgendjemandem entspricht.
Speaker: Ich habe auch das Gefühl, das sind nach allen Veranstaltungen, die alles lüten.
Speaker: Jetzt sind wir eigentlich gar nicht miteinander reden, ausser sie kennen sich schon.
Speaker: Ich habe das auch das Gefühl.
Speaker: Aber ich kann mir das nicht vorstellen.
Speaker: Nein, es ist auch so gehünstig, so aufgesetzt.
Speaker: Es hat ja nichts damit zu tun, mit jemandem auf einem natürlichen Weg ins Gespräch zu kommen, weil man irgendwie gerade...
Speaker: eine Gemeinsamkeit entdeckt.
Speaker: Eine Gemeinsamkeit kann ja schon sein, dass man am Buffet das gleiche Hüppchen sucht.
Speaker: Wenn du einfach nur in einem Raum, in dem Leute herumstehen, noch einmal dazugehst und dort ein Gespräch anfängst, dann denke ich wirklich, mit welchem Level an Selbstüberzeugung musst du ausgestattet sein, um das Gefühl zu haben, das interessiert jetzt jemanden, was du jetzt sagen willst.
Speaker: Ich weiss ja nicht, aber die Konversationen sind immer gleich.
Speaker: Wenn man sich gar nicht kennt, dann ist die Frage, wo arbeiten sie denn?
Speaker: Was machen sie so?
Speaker: Ich habe das mal gelesen, dass das so etwas
Speaker: Ich weiss nicht, ob es Schweizer oder Europäisch ist, aber dass es in anderen Ländern ist, ist gar nicht oft eine Frage, auch wenn du Leute kennengelernt hast, was du so schaffst.
Speaker: Das ist so ein Schweizer Ding.
Speaker: Ich habe mir das auch ein bisschen abgewöhnt bei Leuten.
Speaker: Es ist wirklich mein last resort, wenn ich gar nicht mehr weiss, was ich sagen soll, dann frage ich dann so, was machst du eigentlich so?
Speaker: Aber das ist ja so blöd, wenn man immer sagt, es ist ja kein Vorstellungsgespräch.
Speaker: Nein, klar.
Speaker: Ich probiere das auch nie zu fragen.
Speaker: Aber ich finde, vielleicht muss ich mir mal eine Auswahl an so guten Smalltalk-Fragen zurechtlegen.
Speaker: Aber ich bin dann recht schnell am Ende meinem Latein, was ich dann irgendjemandem noch sagen könnte oder was ich für eine Frage stellen könnte.
Speaker: Fair.
Speaker: Und dann gibt es ja so die Tipps, wie man eine
Speaker: Gespräche mit Tiefgang erzeugen kann.
Speaker: Wo sie fragen, wann hast du das letzte Mal etwas gemacht, wann hast du zum letzten Mal etwas Neues gelernt?
Speaker: Und dann denke ich immer, das ist ja mega schön, wenn du Amerikaner bist, aber in der Schweiz, wenn du das aber fragst, dann schauen dich alle an und fragen, schläft es dir?
Speaker: Ist alles okay mit dir?
Speaker: Und das finde ich ganz schwierig.
Speaker: Ja, und ich habe
Speaker: Ich versuche dann immer wieder die Situation anzugehen, wie ich beim Arbeiten an einem Interview hinwürde.
Speaker: Weisst du, dass ich ganz bewusst auch offene Fragen stelle, die ich mir die Jodeneichen beantworte.
Speaker: Ich stelle mir dann immer in diesem Moment vor, dass ich jetzt diesen Menschen interviewen.
Speaker: Das funktioniert auch amix, to be fair.
Speaker: Aber was man dort noch bedenken muss, ist, dass wenn ich im Arbeiten ein Interview mache, dann weiss ich in der Regel, wer das ist.
Speaker: Und ich habe irgendwelche Infos aus dem Leben der Person, die ich irgendwie daraus ziehen kann.
Speaker: Die ich ja jetzt nicht habe, wenn ich einfach an einer Geburtstagsparty stand und merke, ich stand gerade alleine und der Nervärmärk steht auch gerade alleine, mir fällt die Konversation an,
Speaker: Ich finde das auch schwierig, weil du weisst ja nicht so genau, was zurückkommt.
Speaker: Du fragst dann vielleicht Sachen und ganz schlimm finde ich, also idealerweise fragst du ja etwas und dann fragt die andere Person etwas zurück und dann entsteht aus wirklich ein lustiges Sprich.
Speaker: Ja, das ist aber wirklich.
Speaker: Das ist ganz selten.
Speaker: Das ist die Idealforstellung, ich würde es als Utopie bezeichnen.
Speaker: Genau.
Speaker: Und ich mache mir das... You dreamer.
Speaker: 3 Millionen.
Speaker: Aber ich versuche es dann so zu approachen, dass ich sage, ich versuche jetzt alles über die Person herauszufinden, die ich kann.
Speaker: Als Challenge.
Speaker: Aber das Problem ist, es gibt ja dann auch so und so viele Leute, die tragen nichts zum Gespräch bei, auch wenn man das macht.
Speaker: Man löchert sie dann einfach mit Fragen und es kommt nichts zurück.
Speaker: Aber die gehen dann auch nicht weg.
Speaker: Das ist ja nicht so, dass sie Gespräche haben.
Speaker: Und dann, das ist normalerweise dann, wenn es bei mir kippt und ich einfach irgendetwas erzähle, nur damit es nicht ruhig ist und ich denke, wenn ich sie zuteile, ist es wichtig, wenn weg.
Speaker: Man merkt immer selber, wenn es kippt.
Speaker: Ich weiss voll, was du meinst.
Speaker: Man merkt selber immer nicht komplett, wenn der Momento ist, wo man anfängt, irgendwelche Geschichte zu erzählen.
Speaker: Ich kenne das so gut.
Speaker: Und dann suche ich, als könnte ich dir erzählen, keine Ahnung.
Speaker: Und dann mache ich immer irgendwie einen komischen Übergang.
Speaker: Oder ich sage dann irgendwie...
Speaker: Hey, das ist nicht mehr ein Thema zu tun, aber ist mir gerade in den Sinn gekommen?
Speaker: Und dann erzähle ich im Fall irgendetwas.
Speaker: Also wirklich, das hat nicht mal anlöchend etwas mit dem zu tun, wo man bisher darüber geredet hat.
Speaker: Sondern dann erzähle ich Ihnen von einem Theaterbesuch oder so.
Speaker: Ja, I feel you.
Speaker: Und was dann aber auch ganz oft passiert ist, dass ich ja dann eigentlich vor der eigenen Unterhaltung, ich sage das, ich mache das nur um quasi Zeit zu füllen, und ich bin ja vor der Unterhaltung ja an sich,
Speaker: Weisst du, langweilig.
Speaker: Und dann passiert es mir einmal, dass ich mir nur halb selber zuhose und dann irgendwann abschweife im Kopf.
Speaker: Und dann, auch wenn die Person sagt, ich bin völlig aus dem Konzept, bin ich irgendwo noch im Kopf gewesen.
Speaker: Ganz unangenehm.
Speaker: Das Ding ist, man kann ja auch davon ausgehen, ich kenne das komplett, was du sagst, aber man kann auch davon ausgehen, dass wenn man sich selber auf der Konversation langweilt, dann langweilt sich das Gegenüber wahrscheinlich auch dran.
Speaker: Aber wieso gehen sie denn mit?
Speaker: Ja, aber das ist ja etwas, das habe ich im Falle meiner Arbeitskolleginnen und Kollegen schon ultra oft besprochen.
Speaker: Die sagen im Falle alle, dass die, wenn die ihre Freunde treffen, nicht einfach Fremde, sondern wirklich Leute, die sie regelmäßig sehen, dass es eigentlich fast immer eine Interviewsituation ist, weil immer nur sie die Fragen stellen und das Gefühl haben, sie werden nichts zurückgefragt.
Speaker: Wirklich?
Speaker: Und ich glaube im Falle, das ist etwas, das einfach...
Speaker: Das ist eine Realität bei vielen Leuten.
Speaker: Und ich glaube, wenn du dich fragst, warum gehen die denn nicht weg?
Speaker: Viele checken gar nicht, dass das eine tote Konversation ist, wenn sie keine Rückfragen stellen, wie sie sich so an das gewöhnt haben.
Speaker: Ja, und wahrscheinlich, weil es auch so ist, dass die Leute einfach gerne über sich selber reden.
Speaker: Aber ich finde das nämlich so lustig, weil ich denke auch immer so, also...
Speaker: Ich habe das Gefühl, dass ich so jemand, das hast du wahrscheinlich auch, dass man immer so denkt, oh mein Gott, jetzt habe ich zu viel geredet, ich muss es jetzt der Rückfolge stellen.
Speaker: Und wenn du das natürlich nicht hast, dann hat es einen Glückwunsch.
Speaker: Ja, wirklich, dann wird alles Gute dir.
Speaker: Nein, das denke ich mir auch immer.
Speaker: Das ist einfach unfreundlich.
Speaker: Es gibt ja Situationen, in der man keine Rückfrage stellt, weil man denkt, dass man die Gesprächssituation auswählen will.
Speaker: Aber das sollte ja mit Freunden im besten Fall nicht der Case sein.
Speaker: Nein.
Speaker: Also mit Jarlich, das ist ja regelmässig.
Speaker: Mit Jarlich denke ich immer so, ich frage jetzt nicht mehr, ich sage jetzt die Leute, was ich irgendwie drauf könnte eingehen.
Speaker: Und erinnern wir trotzdem, jetzt machen wir doch einen Podcast zusammen.
Speaker: Es ist furchtbar, das war es eskaliert.
Speaker: In jedem Fall.
Speaker: Genau.
Speaker: Wie sind wir auf das gekommen?
Speaker: Wegen dem Apéro, das ich am Ende meiner Smalltalk gesehen will.
Speaker: Ja, aber...
Speaker: Aber hier sind wir eigentlich abgeschweift, auf was ich eigentlich aus habe.
Speaker: Ja, ich habe... Das war der letzte Abend, das offizielle und letzte Abschiedsessen des Teams.
Speaker: Das war dann am Freitag.
Speaker: Und das war alles Tiptock.
Speaker: Wir gingen nicht ins Detail, emotional ist das.
Speaker: Wir sind dann am Schluss in einem Restaurant gelandet und der Champagner und der Wein und all das ist auch ordentlich geflossen.
Speaker: Und ich finde es ist ein super oben, ehrlich gesagt.
Speaker: Der hat dann auch irgendwann noch um halb vier Uhr am Morgen im Casino in Zürich geändert, wo wir dann noch gewesen sind, bis nach fünf Uhr.
Speaker: Aber alles tiptop.
Speaker: Hier oben an sich gibt es nichts Spannendes zu erzählen, aber wir sind dann
Speaker: Am nächsten, übernächsten oben.
Speaker: Einfach mit ein bisschen Distanz.
Speaker: Ist mir gesagt worden... Wieso lachst du?
Speaker: Ich sehe ja das nach... Ich habe Angst.
Speaker: Ja.
Speaker: Ist mir gesagt worden, auf eine nette, aber doch eindeutige Art, dass ich der nervigste Betrunkene sei, den ich je gesehen habe.
Speaker: Was?
Speaker: Und das hat mich ein bisschen...
Speaker: Irritiert ist jetzt ein falsches Wort.
Speaker: Selbstvernehmung, Fremdwinnämmung ist ja eine andere.
Speaker: Aber ich sage mal, erstens ist es eine Rückmeidung, die ich noch nie bekommen habe.
Speaker: Es muss ja nicht heissen, dass sie nicht wahr ist.
Speaker: Aber ich habe zu meinem Betrunkenen, in meinem Leben immer noch eine super Rückmeidung bekommen.
Speaker: Ausser natürlich, wenn ich nicht mal völlig abgestürzt bin.
Speaker: Aber in der Regel hat es ja nicht geheißen, dass ich bin...
Speaker: Also ich bin relativ normal und dann irgendwann einfach noch so ein bisschen drüber.
Speaker: Aber ich bin ja nicht aggressiv, ich bin ja nicht emotional.
Speaker: Nein.
Speaker: Eben, I don't know.
Speaker: Aber auf jeden Fall wurde das dann so gesagt.
Speaker: Und jetzt habe ich das natürlich immer, und das ist das, was ich am Anfang gesagt habe mit den Situationen, wo man so zurückdenkt, jetzt denke ich natürlich immer an irgendwelche Situationen an der Oben, die ich noch weiss, das ist natürlich auch ein bisschen Filmriss von ein paar Situationen.
Speaker: und denke mir, vielleicht war es das, was ich mir gemacht habe.
Speaker: Und dann habe ich das alles zusammengezogen und ich muss den Kopf schütteln, dass der Gedanke wieder aus meinem Herz kommt.
Speaker: Wenn du zum Beispiel eine Firma hast und jemand dir Sachen erzählt, die du gemacht hast und du denkst,
Speaker: Oh my god, I did what?
Speaker: Ja.
Speaker: Und ich kann jetzt natürlich auch nicht fragen, warum das genau so ist, sondern ich habe jetzt natürlich einen wahnsinnig erwachsenen Plan, dass ich mich jetzt einfach, und so ist ja gerade die Sommerpause, die wir jetzt haben, wo ich niemand von denen gesehen habe, kommt mir ja gerade recht,
Speaker: dass ich mich jetzt einfach ein bisschen mit Meld aktiv bin, dass die kurz meine Existenz vergessen und ich dann quasi in ein paar Wochen einen Neustart machen kann, wo die nicht mehr das denken.
Speaker: Das ist jetzt natürlich nicht so.
Speaker: Beim neuen Job quasi, weil bis dann haben sie es vergessen.
Speaker: Ja.
Speaker: Wäre das ja.
Speaker: Ja.
Speaker: Aber zum Inhalt des Ganzen.
Speaker: Ich muss sagen, dass ich dich nur erlebt habe, wenn ich auch Sternhagen voll war.
Speaker: Ja, aber... Darum weiss ich nicht, wie objektiv mein Urteil ist, aber ich hatte immer das Gefühl, es war recht lustig.
Speaker: Es war nur in diesen Momenten mühsam, wenn du nicht nach Hause gehen wolltest.
Speaker: Ja, klar.
Speaker: Bei diesen Dingen aber sonst.
Speaker: Ich habe mich jetzt gefragt, weil ich habe ja ein sehr trinkfreudiges Team.
Speaker: Aber ich mache das schon so und auch immer völlig bewusst und geplant, ich trinke ja viel, viel, viel, viel weniger als früher.
Speaker: Es ist einfach viel, viel, viel, viel selten.
Speaker: Aber ich finde, wenn es mal einen Anlass gibt, den man trinkt, dann kann irgendeinen riesen Geburtstag sein, oder eben jetzt der Abschiedsabbau von diesem Team,
Speaker: Dann trinke ich so, dass es in meinen Augen auch Sinn macht.
Speaker: Also im Sinne von, wenn man Alkohol trinkt, dann muss man ja auch so ein bisschen leichter den Rausch haben.
Speaker: Mir geht es ja nicht darum, dass ich mich irgendwie durchlaufe.
Speaker: Das war auch überhaupt nicht der Fall.
Speaker: Und ich habe mich dann gefragt, ist das echt eine Vorstellung, die sich nicht mehr deckt mit anderen Leuten in meinem Alter und darüber?
Speaker: Weisst du, wie ich meine?
Speaker: Also gehe ich zu steil?
Speaker: Entschuldigung.
Speaker: Aber es könnte ja sein.
Speaker: Also wenn wir vor 10 Jahren in Allianien ausgingen, dann war das ja der Konsens, dass man sich, sagen wir mal, auf ein gewisses Level mal bringt.
Speaker: Aber ich habe mich dann gefragt, vielleicht ist das jetzt, wird das eigentlich nicht mehr als okay?
Speaker: Also ich weiss nicht, ob es nicht mehr als okay... Oh mein Gott.
Speaker: Oh mein Gott.
Speaker: Ich glaube, es ist so, was natürlich schon so ist.
Speaker: Die Menge, die alles normal ist, verschiebt sich halt.
Speaker: Früher ist man halt raus und dann haben wir sich wirklich besoffen.
Speaker: Und jetzt ist es so, wir sind zusammen, es ist gemütlich und man trinkt schon mal ein bisschen zu viel.
Speaker: Aber so richtig darüber ist mir ja selten.
Speaker: Ähm...
Speaker: Aber ich frage mich jetzt, ob das dann zum Beispiel an diesem Abschiedsessen nicht der Plan war.
Speaker: Ich bin jetzt automatisch davon ausgegangen, weil wir ja gewusst haben, dass wir das Abschiedsessen haben, dass es eine lange Nacht wird, dass es lange werden soll.
Speaker: Wir haben ja auch unter anderem ich, aber auch andere Hotelzimmer in Zürich genommen, auf was es rausgeht.
Speaker: Das war ja nicht einfach im Sinne von, es würde jetzt ein Aperon liegen und sich in den Händen, sondern wir feiern jetzt nochmal richtig.
Speaker: Ja, nein, aber ich finde das auch nicht, und ich finde das auch nicht...
Speaker: An dem ist nichts falsch.
Speaker: Also hä?
Speaker: Nein, ich komme gar nicht raus.
Speaker: Also weisst du, im Sinne von vor allem, weil ich auch Leute kenne, die wesentlich älter sind wie du und ich, die auch immer wieder mal
Speaker: einen Gang aufschalten.
Speaker: Das Ding ist, ich tue jetzt alles umheirn, weil ich noch nicht genau weiss, was genau so nervig ist.
Speaker: Vielleicht ist es ja gar nicht so, dass ich betrunken war.
Speaker: Aber ich habe noch eine andere Theorie.
Speaker: Ja.
Speaker: Und zwar habe ich etwas gemacht, das so ein bisschen...
Speaker: die jetzt wirklich unruf ist, das weiss ich schon auch.
Speaker: Ich kann es aber erklären.
Speaker: Also, ich sage jetzt erst mal, was es ging.
Speaker: Und zwar, wir haben als Abschiedsgeschenk vom einen Arbeitskollegen so Spielkarten bekommen, also quasi zu jedem einzelnen Mitarbeiter, der Mitarbeiterin Spielkarten gemacht und dort sind so Sachen draufgestanden, also gewisse Angaben, wie halt
Speaker: Eben.
Speaker: Das wäre ein Pokémon mit verschiedenen Stärken.
Speaker: Megaherzig.
Speaker: Megaherzig.
Speaker: Und ich habe natürlich auch eine Spielkarte, wie alle anderen auch.
Speaker: Und eine von den Angaben darauf ist das Fassungsvermögen in Güppli.
Speaker: Wie viel Güppli man verträgt.
Speaker: Und man hat natürlich alle durchgeschaut und so.
Speaker: Und...
Speaker: Dann hat es unter anderem ein Arbeitskollege gegeben, der laut diesen Angaben viel mehr Gubel verdreht als ich.
Speaker: Was ich jetzt einfach mal noch, also es ist auch Wurst, aber was ich jetzt einfach mal realistisch gesehen nicht so eingeschätzt habe.
Speaker: Und ich habe das ja, und jetzt gehen wir schnell deep, jetzt sitzen wir ein bisschen ernst.
Speaker: Und ich glaube, ich habe das schon mal in einer Podcast-Folge erzählt, aber ich befinde mich ja immer noch, aufgrund meiner Homosexualität, in einem permanenten Wettkampf mit der heterosexuellen Machtwelt.
Speaker: Das ist unterbewusst einfach dick.
Speaker: Ich mache das nicht absichtlich, aber das ist einfach so.
Speaker: Und ich weiss, dass ich damals, als wir angefangen haben, in den Ausgang zu gehen, auch dort hatte ich, dass es mir wichtig war, auch im Trinkverhalten mit heterosexuellen Männern mithalten zu können.
Speaker: Und im besten Fall sind sie zu toppen.
Speaker: Und das habe ich ja mit anderen vor, das kann von seitwärts einpackieren sein.
Speaker: Jaja.
Speaker: Und ich bin dann, um den Freitag auf den Abschieds-Hassel zurückzukommen, irgendwann etwas betrunken gewesen und ich weiss, ob ich der einen Arbeitskollegin irgendwie gesagt habe, dass ich jetzt ein bisschen toxischer Ehrgeiz entwickelt habe, seit ich das Spiel gesehen habe und dass ich den Monsieur Sowazoo, der scheinbar verteidigt hat, dass ich ihn vorhin hatte, ihn unter den Tisch zu trinken.
Speaker: Und das ist ehrlich gesagt die einzige Situation, in der ich mich daran erinnern kann, wo ich überhaupt mit jemandem so geredet habe.
Speaker: Aber vielleicht ist wie das...
Speaker: Nervung bekommen, weil ich das auch sehe.
Speaker: Das ist ein unnötiges, unreifes Verhalten, dass man das Gefühl hat, man muss einen anderen unter den Tisch trinken.
Speaker: Weisst du, das ist ein bisschen schwanzvergleichmässig?
Speaker: Weisst du, wie ich meine?
Speaker: Ja, aber ich weiss es auch nicht.
Speaker: Ich finde das irgendwie seltsam.
Speaker: Ja, also ich meine, dass ich das so gesagt habe, ist mir natürlich auch dumm, aber ob das jetzt so nervig ist... Nein, vor allem, du kannst... Also ich meine, selbst wenn man... Ich finde jetzt den Kommentar nicht schlimm.
Speaker: Du weißt, er ist noch ein bisschen unnürftig.
Speaker: Ja, aber ich meine, es ist jetzt nicht... Aber das ist ja nicht... Von dem zu sagen, du bist der nervigste Betrunkener, den wir je kennen.
Speaker: Das hat ja wie nicht so eine Sache.
Speaker: Warte.
Speaker: Ich würde ja gar nicht ein Drama grösser machen als es.
Speaker: Die sind nicht irgendwie wütend auf mich, aber ich f*** mich halt schon.
Speaker: Ja, aber kannst du sie nicht mal fragen?
Speaker: Nein, ich muss es jetzt... Aber dann hättest du ja vielleicht Ruhe.
Speaker: Ja, ich muss es vielleicht... Ich muss zuerst gerade darüber reden.
Speaker: Vielleicht machst du dir jetzt mega viele Gedanken zu etwas,
Speaker: No big deal sind.
Speaker: Also ich glaube, wir kennen die, also alle, die wieder gross geworden sind, oder sagen wir, aufgewachsen, gross ist eine Definition von.
Speaker: Aber die wissen ja, wie du bist.
Speaker: Was könnte es denn sein?
Speaker: Aber du hast eigentlich recht.
Speaker: Was eigentlich jetzt passiert ist, dass man sich einfach irgendwie der worst case im Kopf zusammenräumt, also ich jetzt in dem Fall, und sich einfach einen riesen Stress macht, obwohl man ja gar keine Ahnung hat.
Speaker: Vielleicht ist es überhaupt nicht immer, wo du sagen musst, aha, das mache ich ja immer.
Speaker: Ja, voll.
Speaker: Das benäuft ich, wenn ich, also, weiss nicht.
Speaker: Ja, aber das ist ein guter Input.
Speaker: Ich glaube, das ist das, das hat meine Therapeutin das auch gesagt.
Speaker: Jetzt müssen wir die Gedanken umstrukturieren.
Speaker: Was wissen wir?
Speaker: Was sind nur Annahmen?
Speaker: Wie ist es so und so?
Speaker: Ich bin froh, dass ich mich in meine eigene Negativ-Gedankenspirale hineinstürze.
Speaker: Und wahrscheinlich ist es am Schluss überhaupt gar nicht so schlimm.
Speaker: Ja, du hast recht.
Speaker: Und wahrscheinlich enttäuschtest du auch das, was ich dir gesagt habe, vielleicht interpretierst du es auch falsch.
Speaker: Im Sinne von, du machst es viel grösser, als es eigentlich gemeint war.
Speaker: Ja, das kann gut sein.
Speaker: Ich hoffe es jetzt eben zumindest.
Speaker: Ja, ja, wir gehen jetzt von dem aus.
Speaker: Das ist jetzt natürlich einfach wieder mal wahnsinnig unangenehm.
Speaker: Ja, ihr verstanden es, aber ich glaube, ich glaube, da gibt es gar keinen Grund und das ist wahrscheinlich überhaupt gar nicht so schlimm.
Speaker: Oh, ich hoffe es.
Speaker: I wouldn't know.
Speaker: Auf jeden Fall ist das jetzt eine von diesen Sachen.
Speaker: Und ich finde es übrigens, die mich jetzt in meinen Gedanken verfolgt, und ich finde das lustig, weil ich habe jetzt so irgendwelche Momente, wo mir aus meinem Leben kurz wieder in den Sinn kommen, wo es mir alles zusammenzieht.
Speaker: Das habe ich immer wieder mal.
Speaker: Und dann habe ich mal wieder mit einem Kollegen, also das gegenüber einem Kollegen erwähnt.
Speaker: Ganz normal in einer Unterhaltung, so ein bisschen in der Annahme, dass das ja etwas ist, was alle kennen.
Speaker: Also ich habe nicht irgendwie einen Deep Talk mit dem gehabt, sondern es habe einfach mal erwähnt.
Speaker: Und er hat mir einfach gesagt, du wüsstest nicht, woran ich rede.
Speaker: Alles stoppt jetzt.
Speaker: Und das kann ich mir jetzt beim besten Willen nicht vorstellen.
Speaker: Es haben doch alle schon so viele, also man muss doch schon so viele peinliche Situationen in seinem 30-jährigen Leben irgendwie verursacht haben, die einem dann in den Sinn kommen, dass einem das dann kurz unangenehm ist.
Speaker: Also ich weiss nicht, ich frage mich jetzt einfach, ob das vielleicht auch etwas...
Speaker: Ich sage, das hat vielleicht mehr damit zu tun, dass gewisse Leute ein ganz anderes Selbstbewusstsein haben.
Speaker: Im Sinne von, wenn denen etwas passiert, dann ist es halt so, ja, ups, Scheisse passiert, top of a light, moving on.
Speaker: Und ich glaube, wir zwei sind ja der Tourne einfach so sozialisiert, wahrscheinlich in irgendeiner Form, dass wir ja...
Speaker: Ablehnung.
Speaker: Oder wenn uns jemand zurückweist, uns extrem schlimm empfinden.
Speaker: Wären wir die schlimmste Menschen der ganzen Welt, dass wir das jetzt gemacht haben?
Speaker: Ja.
Speaker: Ich habe das natürlich auch.
Speaker: Bei mir sind das manchmal so Sachen, wenn mich jemand in einem Kommentar auch zurecht weiss.
Speaker: Nicht einmal böswillig, aber wo ich einfach so denke, im Nachgang, oh mein Gott, habe ich das jetzt falsch gesagt?
Speaker: Also habe ich jetzt irgendetwas falsch gemacht?
Speaker: Und wo ich irgendwie das Gefühl habe, das hat vielleicht schon auch mit einer gewissen Sozialisierung zu tun, dass eben gewisse Sachen auch, oder das Negative so, so, so viel länger hängen bleibt, als Positive.
Speaker: Ja, das kann gut sein, ja.
Speaker: Das ist gut möglich.
Speaker: Aber ich kann da irgendwie... Aber dass man das gar nicht hat?
Speaker: Gell?
Speaker: Ich würde mal umfragen, weil ich mir das nicht vorstellen kann.
Speaker: Nein, ich kann mir das wirklich auch nicht vorstellen.
Speaker: Vor allem, weil mir doch einfach schon so Zeug gemacht hat.
Speaker: Ich weiss zum Beispiel einmal, dass ich zwar ein besonders drömmlich gesehen habe, aber es ist irgendwie in der Sekundarschule.
Speaker: Zu meiner Verteidigung, ich war dort bei 12 Uhr und konnte auch schon dort nicht anderen Leute signalisieren, wenn ihr mir auf die Nase gehen wollt.
Speaker: Heute kann ich ja niemandem einen Korb geben oder so, sondern mache es dann einfach leider auf die Ghosting-Nummer.
Speaker: Und ich hatte das schon früher, auch mit so Kolleginnen und Kollegen.
Speaker: Und auf jeden Fall war ich den mal mit einem in der Klasse.
Speaker: Und der hat mich eigentlich mega aufgeregt.
Speaker: Das war nicht bei uns in der Klasse, sondern ein Stück von vorher.
Speaker: Und der hat mich eigentlich mega genervt, aber...
Speaker: Ich war befreundet, weil ich auch ein netter Mensch war und dann natürlich, dass ich nicht so komplett in die Karte schulter gezeigt habe, sondern wenn der zu mir kommt und redet, dann rede ich auch mit ihm.
Speaker: Und dann habe ich etwas gemacht und das ist wirklich...
Speaker: Ich verstehe auch gar nicht, dass sie mir im Kopf abging.
Speaker: Aber einmal, vor irgendwelchen Ferien, vielleicht in den Sommerferien, bin ich auch nach der Schule wie fast jeden Tag noch mit einem am Labern, weil der immer so ein paar Meter mit mir an den Schulweg entlang gelaufen ist.
Speaker: Und dann sind wir so dort gestanden.
Speaker: Und dann hatte ich für mich als zweivjähriger ich eine amazing Idee, wie ich jetzt quasi diesen aus meinem Leben verbande, also wie ich quasi die Freundschaft kenne.
Speaker: Und ich kann nicht fassen, dass ich das gemacht habe.
Speaker: Die einzige Möglichkeit, die es ja gab, ist das Ansprechen oder irgendwie Kontakt zu brechen.
Speaker: Aber ich habe ihm einfach gesagt, als wir da noch gestanden sind, irgendwie auf dem Schulweg, habe ihm gesagt, er sollst du die Augen zumachen?
Speaker: Und dann hat er zuerst die Fähre.
Speaker: Und dann habe ich gesagt, doch, nach der Seite hat er die Augen zumachen.
Speaker: Und dann haben wir einfach ein Klebe gehauen und wieder vorgerannt.
Speaker: Wie und alles in der Welt hat das die Situation lösen?
Speaker: Ich stand mir natürlich noch ein Hilder hinein, er ist schneller sicher, er hat mich eingeholt.
Speaker: Und dann haben wir irgendwie mega awkward mit den Toppen gesprochen.
Speaker: What the fuck?
Speaker: What the fuck?
Speaker: Und das ist eine von den Situationen, aber eigentlich von Unzählungen, wo mir alles so rüberkommt, wo ich wirklich denke, was war das denn?
Speaker: Ich will nicht wissen, was dort in mir gefahren ist.
Speaker: Wie hat das nicht löslich gemacht?
Speaker: Ich finde die Vorstellung so... Tobi!
Speaker: Was war an der Bushaltstelle?
Speaker: Irgendwo auf dem Arm von der Straße.
Speaker: Ich stehe aber nicht.
Speaker: Ich stehe aber nicht.
Speaker: Ich stehe aber nicht.
Speaker: Ich stehe aber nicht.
Speaker: Und dann rennt man davon.
Speaker: Wie hat das bei ihm in dem Moment angefangen?
Speaker: Okay.
Speaker: Offenbar sind wir nicht mehr in den Abendessen.
Speaker: Vor allem, ich bin nach den Ferien wieder mit Damien in die Schule.
Speaker: Ich bin immer noch mit Damien in die Klasse.
Speaker: Das ist so wild.
Speaker: So wild.
Speaker: Aber ich muss sagen, ich werde mich jetzt nicht zu hard on myself.
Speaker: Ich habe auch so viele Sachen gemacht, die ich jetzt nicht so mega stolz drauf bin im Gruppblick.
Speaker: Das ist ja knapp, du war 12, okay?
Speaker: Ja, ja.
Speaker: Dann mit ihm in 13 oder 14 habe ich dann auch einen anderen, ich habe dann ehrlich gesagt, ich habe einfach die Situation, dass ich mit Leuten befreundet war, und ich hätte nicht damit befreundet sein können, einfach weil ich ihnen das nicht aufgrund signalisieren konnte.
Speaker: Das habe ich immer wieder gehabt.
Speaker: Und dann, in zwei Jahren später, habe ich es mit einem anderen gehabt.
Speaker: Und ich glaube, dem habe ich dann, ich hoffe rückblickend, dass ich das
Speaker: irgendwie per MSM-Message oder irgendwie so gemacht haben und nicht in real life obwohl es natürlich fairer wäre aber dann habe ich dann einfach mal wortwörtlich gesagt ich möchte nicht mit dir befreundet sein ja gut aber das ist ja eigentlich aber das kommt ja völlig aus dem Nichthalt im Sinn von ich glaube zwei Tage vorher bin ich glaube noch bei dir nach Hause gegangen und wir haben irgendwie bei dir nach Hause gecheckt und wir haben ihr beste Leben gehabt und dann sagen ich habe ich mag dich nicht ich will nicht mit dir befreundet sein was ist denn das
Speaker: Aber ich meine, ich bin auch immer wieder mal in so eine Situation gekommen.
Speaker: Aber vor allem im Zusammenhang mit Dating.
Speaker: Ich bin immer der Meinung, dass ich relativ deutlich signalisiere.
Speaker: dass ich das jetzt so nicht fühle.
Speaker: Aber offenbar hat es so unterschiedliche Interpretationen von meinen Verhalten gegeben.
Speaker: Was dann dazu geführt hat, dass es halt... dass gewisse Leute aber nicht zur Freude gehabt haben, wenn wir ihnen eröffnen können, dass es jetzt nichts wird.
Speaker: Ja, ich verstehe das.
Speaker: Aber es ist eigentlich besser, wenn man das macht.
Speaker: Anstatt dass man es so macht wie ich, wo man dann einfach so quasi nicht mehr meldet.
Speaker: Denn dann ist mir ja letztes Jahr so etwas Peinliches passiert.
Speaker: Oh nein.
Speaker: Weil ich vor zwei Jahren hatte ich mal ein Date mit einem.
Speaker: Wo ich ihn hier für Tinder oder so kennengelernt habe.
Speaker: Und das war auch ganz nett da oben, aber das war wieder mal so eine, die ich fand, das sieht jetzt ziemlich anders aus als auf einem Trading-Profil.
Speaker: Also nicht irgendwie, nicht jetzt Photoshopped, aber einfach wird.
Speaker: Nein, es hat anders gewirkt.
Speaker: Und mir war dann schon ab der ersten Sekunde vor dem Date klar, hey, wir haben zu tun eine nette Unterhaltung, aber das wird natürlich noch nichts mehr.
Speaker: Was ich natürlich auch nicht so kommuniziert habe.
Speaker: Also ich habe natürlich auch nichts Gegenteiliges gesagt, aber ich habe logischerweise auch mich bemüht, ein wahnsinnig guter Gesprächspartner zu sein.
Speaker: Bis so.
Speaker: Und dann hatte ich im Nachhinein natürlich dann auch das einfach möglichst ausfaden lassen.
Speaker: Und ich finde, ich habe das besser gemacht als Arja.
Speaker: Weil ich habe schon noch zurückgeschrieben, aber dann mal auf irgendeine Nachricht von ihm, wo es nicht unbedingt eine Antwort, die es ganz bräuchte, also so ein bisschen so.
Speaker: Habe ich mich dann einfach nicht mehr gemalt, irgendwie so.
Speaker: Und dann einfach halt insolkieren, halt gehen raus.
Speaker: Auf jeden Fall.
Speaker: Das war vor zwei Jahren.
Speaker: Dann ging ich letztes Jahr.
Speaker: Ich gehe mal in eine Fitness-Kamix-Gang.
Speaker: Und dort muss ich immer am Eingang, bei dem Tresen, einen Badge von der Garde rüber holen.
Speaker: Und dann warte ich so und sehe einen Mitarbeiter, einen Rücken zu mir und denke so, ja, ich habe ja keine Stress, ich mache alles, bis er sich umdreht.
Speaker: Rüht er sich um, dann ist das der.
Speaker: Nein.
Speaker: Und dann sage ich dem natürlich gerade so, ah, hey.
Speaker: Ja.
Speaker: Und er schaute mich noch so an, tut so seine Augen zusammenkneifen und sagt so, äh, kennen wir uns?
Speaker: Und dann sage ich, wir sind ja hier, wir haben schon mal etwas zusammen getrunken.
Speaker: Und dann sage ich, ich versuche es nochmals zu machen.
Speaker: Dass wir uns ja von dort kennen.
Speaker: Und dann kriegt er auch so ein leicht süffisantes Lächeln.
Speaker: Er schaut mich so an und sagt, you never texted back.
Speaker: Sie hat uns nie zurückgeschrieben.
Speaker: Und ich in diesem Moment gerade so...
Speaker: Was?
Speaker: Egal!
Speaker: Wirklich?
Speaker: Was?
Speaker: Oh!
Speaker: Das kann ich mir jetzt gar nicht vorstellen.
Speaker: Aber ich habe mir gesagt, ihr habt abstoßen Sachen gesagt.
Speaker: Aber sorry.
Speaker: Das gehört aber auch ein bisschen zu Datingknügen.
Speaker: Wenn das Gegenüber sich irgendwann nicht mehr meldet, dann...
Speaker: Weiss man doch, wie man das zu verstehen hat.
Speaker: Ja, schau, das ist eigentlich nicht okay.
Speaker: Ja, jein, aber ich finde, es ist wie so ein bisschen... Also erstens finde ich, ist es normal, dass wenn jemand nicht mehr so viel zurück schreibt, also würde ich auch umgekehrt, dass ich dann checken würde, die Person ist dann nicht interessiert.
Speaker: Nein, das ist schon... Das hätte sich so entfiegt, aber eigentlich ist das nicht so heilig.
Speaker: Ja, das...
Speaker: Offen kommunizieren.
Speaker: Aber das ist wie so, wenn es kein Anlass ist.
Speaker: Ich meine, wenn es darum geht, dass man sagt, es geht um eine zweite Treffe, dann kann man das irgendwie.
Speaker: Aber sonst, nur aus dem Schreiben heraus, finde ich, ist das ja dann mit keine Verpflichtung.
Speaker: Also sehe ich ein bisschen anders.
Speaker: Und ich finde vor allem, was ich dann ganz komisch finde, ist, wenn die Person dann eben so sagt, du hast dich nie mehr gemeldet.
Speaker: Also dann lass stecken.
Speaker: Ja, schon, ja.
Speaker: Aber ich bin fast schon jetzt, ich greife da fast schon von einem Partei, weil ich finde schon, dass das eigentlich ein Vielverhalten von mir war und dann eigentlich auch korrekt, dass ich die Konsequenzen davon muss tragen.
Speaker: Eigentlich ist das korrekt.
Speaker: Ja, ich weiss schon was du meinst.
Speaker: Ich sollte das ja auch nicht mehr machen.
Speaker: Ja, aber es ist ja nicht so... Wenn du sagst, du hast es ausgeschlichen.
Speaker: Also ausgeschlichen, nein, es ist schon klar, dass er der Antwort wählen würde.
Speaker: Es war nicht so eine Frage à la, was machst du morgen?
Speaker: Aber es war doch etwas, was ich gefunden habe, dass man mit viel Goodwill, ich könnte das erst so drinnen, als hätte ich das übersehen.
Speaker: Aber trotzdem habe ich mich natürlich nicht mehr.
Speaker: Ich weiss schon, was du meinst.
Speaker: Aber es ist halt dann so, ich finde, es ist immer noch ein bisschen schwierig, weil ich finde, wenn du vorher schon signalisierst oder deinem Schriftverhalten, es ist nicht mehr, es ist eigentlich gar kein Interesse mehr und du bist einfach höflich.
Speaker: Und ich finde, das merkt man als normaler Mensch.
Speaker: Wenn du dann immer noch weiterfährst und dann irgendwann mal nichts zurückkommt, dann finde ich, ist das nicht
Speaker: Ich weiss nicht, da sehe ich einfach nicht so viele Steinfehler in dem.
Speaker: Ich weiss natürlich nicht, was du meinst und wenn man das ganz sauber... Aber, sind wir ehrlich, es läuft halt so.
Speaker: Das ist aber dann auch kein Grund, dass es mega hasseig war.
Speaker: Es ist doch nicht Normalität geworden, dass man Sachen so handhabt.
Speaker: Dass man das über die eigene Schreibfrequenz
Speaker: Aber auf der anderen Seite bist du nicht schuldig.
Speaker: Du bist ja nicht mit dieser Person zusammen.
Speaker: Nein, klar, aber irgendwie... Ich sehe das ein bisschen anders.
Speaker: Ich finde das ja auch mega ansteigend, wenn man das macht, aber ich würde jetzt jemanden, der sich dann nur noch sporadisch meldet und das ausschließt, würde ich jetzt nie wütend sein.
Speaker: Weil ich finde, das ist für mich...
Speaker: Ein krass Zeichen, ich will nicht und wir haben auch niemanden irgendetwas versprochen.
Speaker: Also weisst du was ich meine?
Speaker: Nein, aber wenn jetzt natürlich du... Also ich möchte mich dann in die andere Person hineinversetzen und wenn wir jetzt bei diesem Typ bleiben, der hätte natürlich eine amazing Unterhaltung gehabt mit mir.
Speaker: Ja, aber das ist dein persönliches Problem.
Speaker: Also da habe ich mir natürlich auch alle Mühe gegeben, dass wir da... Also wir haben absolut... Wir haben eine super...
Speaker: Eine super Unterhaltung an.
Speaker: Also, er hat eine super Unterhaltung an.
Speaker: Ja, an dem Abend, wo wir uns quasi getroffen haben.
Speaker: Und von daher sehe ich natürlich auch, dass die Irritation gross ist, wenn ich natürlich an dem Abend selber signalisiere, dass wir basically wirklich
Speaker: ying und yang mässig uns gefunden haben und das ja ein Match hoch tausend ist, aber sobald wir uns dann sogar zu unseren Bergen gebrannt haben, ich würde da 180 Grad machen.
Speaker: Irritierend.
Speaker: Ich weiss, was du meinst.
Speaker: Und ich muss nur dazu sagen... Ich bin einfach weniger nett.
Speaker: Vielleicht hättest du auch weniger nett.
Speaker: Ich hatte auch ein anderes Problem, weil ich ja durch die Tournehmäe sehr dienstleistungsorientiert bin.
Speaker: Das wäre auch immer wieder beim Smalltalk.
Speaker: Was dann eben vielleicht auch auf der Gegenseite in je nach Kontext auch falsch gelesen werden kann.
Speaker: Gerade im Dating-Kontext und dann ist man vielleicht sehr bemüht.
Speaker: Ich bin fällig im Dating-Kontext dann dienstleistungsorientiert.
Speaker: Und so wieder sind wir wieder Prostitution.
Speaker: Nein, und das hat dazu geführt, aber ich habe oft aus der Intention, sondern ich möchte es einfach selber umbringen.
Speaker: Wenn die Person schon nicht lustig ist, weil ich wenigstens gut in Zeit habe mit Vertreiber, dann reise ich ein Gespräch an mich.
Speaker: Wenn du es schon mal bereit bist.
Speaker: Ja, klar.
Speaker: Ich meine, wir können jetzt auch einfach da sitzen und die Zeit ist furchtbar oder ich erzähle Sachen, aber dann ist es wenigstens vorbei.
Speaker: Ja.
Speaker: Das musste ich feststellen, dass die Wahrnehmung von einer solchen Situation ganz unterschiedlich ist.
Speaker: Ich hatte oft das Thema, dass ich dachte, sind wir am richtigen Tag zu sehen?
Speaker: Obviously!
Speaker: Obviamente!
Speaker: Zum Teil nicht so, als ich auch lautgegangen bin, sondern einfach, als ich versucht habe, eine Konversation zu machen.
Speaker: I had not a good time.
Speaker: Das ist für mich einfach ein höflicher Smalltalk-Sin, wenn überhaupt.
Speaker: Und du hast in dem Fall das Gefühl, das Gegenüber hat auch eine gute Zeit.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Und das weiß ich dann auch nicht.
Speaker: Aber das ist auch für mich eine Blackbox.
Speaker: Also nicht nur im Dating, das habe ich auch schon gehört.
Speaker: In meinen Kollegen, die ich jetzt nur sporadisch gesehen haben, haben sie mal getroffen.
Speaker: Und nach dem zweistündigen Kaffeetreffen hatte ich das Gefühl, dass das der absolute Horror war, weil man sich nichts zu sagen hatte und ich dann auch an meine Grenzen kam.
Speaker: Aber dann musste ich im Nachhinein feststellen, dass die andere Person das überhaupt nicht so empfunden hat.
Speaker: Was mir wirklich ein Rätsel ist.
Speaker: Aber ja, es ist ganz faszinierend.
Speaker: Ja, und das ist ganz schwierig, weil man das ja dann irgendwie auf sich nehmen muss.
Speaker: Oder der Wartungshaltung ist so ein bisschen, ja, aber du hast etwas Falsches signalisiert.
Speaker: Aber ich habe einfach immer gedacht, ich sehe das Problem halt nicht bei mir.
Speaker: Ich habe ja auch nicht dafür, wenn die so strotzdumm sind.
Speaker: Die müssen ja auch ein bisschen beitragen, dass man... Ja, also ja.
Speaker: Ja.
Speaker: Das ist ja etwas, völlig random, aber das ist ein Erkenntnis, das mir geholfen hat, über solche Momente der Stille, wie wenn man in einer Gruppe ist und so, das ist still, das besser auszuhalten, weil ich einfach irgendwann realisiert habe,
Speaker: Ja, es ist unangenehm, die Stille.
Speaker: Und ja, ich teute das als so ein bisschen, man hat keinen Spass miteinander.
Speaker: Aber alle anderen an dieser Gruppe könnten jetzt genauso viel dazu beitragen, dass wir Spass haben.
Speaker: Es ist nicht so, dass das auf mich zurückfallt, dass ich von «Hat mir nur Silvan keinen Spass habe», sondern
Speaker: Mit euch offenbar auch nicht.
Speaker: Ja, ja, ja.
Speaker: Mega, mega.
Speaker: Ich glaube, das ist ja generell eine mega wichtige Erkenntnis.
Speaker: Und ich glaube, wenn man älter wird, wird das dann auch ein bisschen besser.
Speaker: Ja, ja.
Speaker: Also ich finde, ich habe dann auch immerhin gedacht, ich habe jetzt alles zu dieser Konversation nicht beitragen, die ich auch konnte.
Speaker: Man hat jetzt halt nichts mehr bekommen.
Speaker: Und ich habe keine Lust.
Speaker: Es ist gerade mehr...
Speaker: Ich glaube, mich stresst es mehr bei Leuten, die ich eigentlich gerne habe und es gar keinen Grund gibt.
Speaker: Es gibt ja dann gewisse Leute, denen es dann auch wieder egal ist, wenn man sich so gut kennt, dann ist es auch scheissegal.
Speaker: Weil dann gibt es eigentlich awkward silence nicht.
Speaker: Es gibt auch silence.
Speaker: Aber... Aber viele Leute, die man eigentlich möchte, ein gutes Verhältnis, sagen wir.
Speaker: Das finde ich auch ganz schlimm.
Speaker: Man hat das ja auch manchmal, ich habe das auch manchmal, du weisst wahrscheinlich auch, dass es Leute gibt, also die mag man mit ihnen, man mag ein gutes Verhältnis, man ist meistens in diesen Fällen nicht eng mit ihnen befreundet, aber man
Speaker: Es wäre einfach wichtig, dass sie einen mögen.
Speaker: Man möchte einfach mit ihnen auf einer Welle sein.
Speaker: Und teilweise ist man es halt nicht.
Speaker: Das ist total, aber teilweise ist halt der Wunsch, der Vater, dieses Gedanken.
Speaker: Weil man ist halt, auch wenn man sich irgendwie mag, man ist nicht so auf einer Wellenlänge und dann
Speaker: sich auch die Konversationen nicht so entwickeln.
Speaker: Und in diesen Situationen merke ich dann, wie ich in solche Momente der Stille immer so eine Strecke kriege.
Speaker: Weil in diesem Moment fühle ich mich quasi im Zugzwang, weil ich möchte alles dafür tun, dass die Unterhaltung gut ist, weil ich möchte, dass wir ein gutes Verhalten haben.
Speaker: Oder wenn eine Person nicht so reagiert, wie ich das erwarten würde.
Speaker: Das ist auch ganz schwierig.
Speaker: Ja, ich glaube, ich musste das jetzt lernen, oder das zum Teil auch, nur weil ich nicht das Gefühl hatte, dass das jetzt
Speaker: Super, wir sind 100% erfällig.
Speaker: Die andere Person hat das gar nicht.
Speaker: Das kommt dazu.
Speaker: Dass wir es nicht sind.
Speaker: Dass wir es nicht sind.
Speaker: Im Sinne von, dass die dann völlig zu viel haben, doch, nein, du bist super.
Speaker: Und ich denke, die Person ist mir ganz schlecht.
Speaker: Man geht immer davon aus, wie reagiert man selber, was für Signale sendet man selber und man erwartet dann die gleichen Signale von der anderen Person.
Speaker: Also man erwartet dann zum Beispiel,
Speaker: dass die andere Person dann überschwänglich lacht, ab Sachen, irgendetwas, vielleicht das, was man selber machen würde, obwohl es ja anderer Mensch ist.
Speaker: Das ist vielleicht das Problem.
Speaker: Ja, das ist mega lustig, weil ich in der Bürokratie eine Situation hatte, wo ich dann so ein Feedback von einer Person bekam.
Speaker: Wenn ich dann halt meine Mails verschreibe, die sind dann so mega lang, man muss runter scrollen, das wäre eigentlich zum Punkt gekommen.
Speaker: Ich würde sagen, es ist einfach ein sehr kommunikativer Mensch.
Speaker: So wie ich übrigens auch.
Speaker: Aber das ist lustig, weil andere Menschen das vielleicht eher als zu viel empfinden.
Speaker: Oder wenn sie kurze Menschen, wenn ich das gar nicht negativ meine, sondern das ist einfach ihre Art.
Speaker: Ja.
Speaker: Und trotzdem wird das plötzlich als wässig aufgefasst oder als zu viel überschränkt.
Speaker: Genau, das ist ja mega spannend.
Speaker: Man geht einfach von sich aus.
Speaker: Ja, aber vor wem denn sonst?
Speaker: Das geht ja nur mit!
Speaker: Also ich glaube, wir machen es ja nicht so schlecht.
Speaker: Das muss man dazu auch sagen.
Speaker: Schon nicht.
Speaker: Aber es ist einfach... Nein, nein, machen wir nicht.
Speaker: Ich könnte schon auf diese Situation verzichten, wo ich dann quasi einfach so akute Selbstschweifel habe, irgendwie einfach daran, wie eine Rückweilung ist, wie irgendetwas man gesagt hat.
Speaker: Weil ich merke einfach, dass ich mir dann immer kurz beruhigen muss.
Speaker: Ich muss mich dann immer kurz beruhigen.
Speaker: Immer so ein bisschen, Sevan, jetzt chillen wir.
Speaker: Das ist wahrscheinlich gar nicht so gemeint, wie ich mir das jetzt wieder vorstelle.
Speaker: Ja, ja, voll.
Speaker: Also ich weiss schon, was du meintest.
Speaker: Aber für mich ist es auch besser geworden.
Speaker: Aber weil ich halt auch so ein bisschen angefangen habe,
Speaker: Leute, die das bei mir auslösen, auch wenn ich sie mega cool finde, aber dass ich es aufhören zu forcieren, weil ich einfach gemerkt habe, ich investiere dann lieber in die Leute, die ich das nicht habe.
Speaker: Und andere ist dann halt so cool, wie ich sie finde, aber dann...
Speaker: Jo, es ist einfach nicht «it's not worth the pain».
Speaker: Und es bringt einem ja auch selber nichts.
Speaker: Nein!
Speaker: Es bringt einem ja nichts, eine Beziehung, also eine zwischenmenschliche Beziehung zu jemandem zu forcieren, die offenbar einem selber ja auch gar nicht so viel gibt.
Speaker: Man hat ja dann wahrscheinlich auch gar nicht so viel Spass mit dieser Person.
Speaker: Genau.
Speaker: Sonst haben wir das Problem gar nicht.
Speaker: Sonst würdest du das seit Anfang an klick machen.
Speaker: Richtig.
Speaker: Aber ich mag einfach so viele Leute und ich war einfach gerne so eng mit denen, wie die so nett sind.
Speaker: Ja, ich weiss.
Speaker: Ich weiss.
Speaker: Ich kenne mir das schon auch.
Speaker: Ich liebe einfach Menschen.
Speaker: Ich auch.
Speaker: Also nicht alle.
Speaker: Manchmal kann ich von manchen sagen, ich liebe Menschen.
Speaker: Und dann spüre ich, das sind alles Idioten.
Speaker: Das sind alles Arschle.
Speaker: Was ich auch oft habe, beziehungsweise in letzter Zeit habe ich das öfters gehabt, dass ich meistens beim Arbeiten sehe, wenn ich mit irgendwelchen Leuten ausserhalb des Teams zusammen gearbeitet habe.
Speaker: Wenn du irgendwo hinschickt wirst, dass du mit irgendjemandem einen Auftrag erfüllen musst.
Speaker: Und da gibt es ja auch solche, die hätte man lieber und andere auch weniger gegeben.
Speaker: Und dann hatte ich das letztes Ziel wirklich ein paar Mal, dass ich dann gesehen habe, mit wem ich da irgendetwas machen muss.
Speaker: Und ich wirklich eine halbe Krise bekam und ich dachte so, nein, muss ich den ganzen Tag mit dem oder der verbringen und ich mag den Irrwein nicht oder ich mag den wegen dem nicht und so, dies, das.
Speaker: Und er hat gesagt, jedes einzelne Mal habe ich eine super Zeit gehabt.
Speaker: Und dann dachte ich, einer ist ganz toll und einer ist ganz nett.
Speaker: Ich weiss gar nicht, was ich gar habe.
Speaker: Ja, ich weiss.
Speaker: Oder auch so Leute, die man vielleicht nur in einem gewissen Kontext kennt.
Speaker: Und dann lernt man sie vielleicht aus anderen, die man besser kennen.
Speaker: Oder man hat sich mal einen schlechten Tag erwischt.
Speaker: Oder man merkt einfach, wir sind jetzt vielleicht nicht auf der gleichen Wellenlänge und wir werden vielleicht auch nie best friends sein.
Speaker: Aber man kann absolut daran klarkommen und man kann ja nochmals ein Gespräch haben und das ist alles völlig in Ordnung.
Speaker: Absolut.
Speaker: Und es frisst einmal niemand sowieso.
Speaker: Und das ist auch eine Erfahrung.
Speaker: Und was ich hier abschließend auch noch sagen muss, was ich faszinierend finde, dass es ja effektiv so ist, dass Leute teilweise schlechte Ideen haben.
Speaker: Ja.
Speaker: Das habe ich schon erlaubt.
Speaker: Und ich finde das darum faszinierend.
Speaker: Wie soll ich mal sagen, das ist jetzt mir ein komplett fremdes Konzept.
Speaker: Nicht, dass ich nicht auch bessere und schlechte Ideen habe, aber...
Speaker: Ich bin mir jetzt eigentlich 100% sicher, dass egal wie mein Tag gerade ist, das kriegt mein Gegenüber, wenn man nicht gerade irgendwie das anspricht, kriegt das sicher nicht mit.
Speaker: Also wenn ich jetzt einfach neben jemandem im Büro sitze, dann kann ich egal was für einen Tag haben, aber
Speaker: Ich weiss, ich weiss, du meinst.
Speaker: Ich weiss, ich weiss, ich weiss.
Speaker: Also warum auch?
Speaker: Ja genau, also ich finde das ja nicht umfällig das Problem.
Speaker: Ich habe meistens mehr, wenn ich zum Beispiel wirklich müde bin oder keine Energie habe, dass ich dann halt einfach merke, dass ich weniger outgoing, weisst du, von den Leuten, dass ich sie weniger abhole und dass du mir dann auch mal alleine leid.
Speaker: Aber ich denke, ich schaffe es gerade nicht.
Speaker: Aber das, was du sagst, also ich meine, es gibt Leute, die sind so...
Speaker: ultimativ loonisch.
Speaker: Mega!
Speaker: Wo ich so denke, mit welchem Mut?
Speaker: Wirklich?
Speaker: Mit welchem Mut?
Speaker: Reiss dich zusammen.
Speaker: Ich kann nichts dafür, wenn du scheisse.
Speaker: Kannst du dich loonisch an den Arschlechern?
Speaker: Ja.
Speaker: Und ich frage, ist es nicht one and the same?
Speaker: Weil ich finde schon auch, es kann ja sein, dass man mal einen schlechten Tag hat oder dass man mal auf etwas empfindlicher reagiert als man sonst würde.
Speaker: Alles fair.
Speaker: Das gäbe, voll.
Speaker: Und vor allem finde ich es auch okay, wenn man sagt, es tut mir so leid, ich habe heute einen mega scheiss Tag.
Speaker: Aber was ich gar nicht okay finde, und es gibt so Leute, die einfach mega launisch sind und das tun ihnen schon einfach, das Umwelt muss dann das tolerieren, dass die jetzt launisch sind.
Speaker: Und mit dem klar kommen, dann ist es so, fuck you.
Speaker: Ich denke, wie du sagst, mit welchem Tag muss.
Speaker: Wieso ist das das Problem von mir oder jemand anderem, wenn du einen scheiss Tag hast?
Speaker: Ja.
Speaker: Und wieso, wenn du einen scheiss Tag hast, kannst du mich jetzt gar nicht trotzdem fragen, wie man morgen so sieht.
Speaker: Weisst du, was ich meine?
Speaker: Man vergisst ja dann auch nicht alle... Manieren.
Speaker: Manieren.
Speaker: Manieren.
Speaker: Ich kann jetzt ehrlich gesagt...
Speaker: Ob jetzt am Morgen mein Geschirrspüler kaputt gegangen ist oder nicht, kann ich ein paar Stunden später trotzdem meine Arbeit genau gleich machen.
Speaker: Es geht ja nicht darum, dass ein enges Familienmitglied in deinem Leben gestorben ist.
Speaker: Nein, das ist auch, obviusly.
Speaker: Sondern von so irgendwie... Nein, nein, man wissen... Wenn es wirklich Alarm ist, ist einfach ein bisschen mit einem falschen Verwiss aufgestanden, wo ich denke, dann rollt es doch jetzt fest an mit einem anderen, auf und reisst dich zusammen.
Speaker: Was ist denn?
Speaker: Ich get it, wirklich.
Speaker: Nein, das verstehe ich gar nicht.
Speaker: Da habe ich gar kein Verständnis dafür.
Speaker: Und so etwas schrumpft meine Toleranz so ein bisschen.
Speaker: Bei zunehmendem Alter.
Speaker: Gibt es ein paar Dinge, wo ich finde... Ja, da vertriele ich dann auch ganz schnell meine Augen.
Speaker: Ja.
Speaker: Das ist wirklich so klein.
Speaker: Ganz ehrlich.
Speaker: Also da habe ich dann auch nichts dagegen, mal eine sehr sichtbare Gesichtsentgleisung zu haben.
Speaker: Weil ich einfach finde, okay.
Speaker: Also weil ich einfach finde, so ja, schläft es.
Speaker: Das liebe ich aber einfach.
Speaker: Ich liebe ja Leute mit lauten Gesichtern.
Speaker: Das gibt mir ja so viel.
Speaker: Wenn man Sitzungen hat und in den Sitzungen sitzen Leute, die dann alles im Gesicht ablesen können, das liebe ich so fest.
Speaker: Das finde ich so lustig.
Speaker: Ich muss jetzt noch ganz schnell sagen, voller gemeinsamer Freundin von uns bin ich letztens gegessen.
Speaker: Sie wurde jetzt dann heiraten.
Speaker: Ja, ja.
Speaker: Und jetzt einmal wieder den Netternamen nennen.
Speaker: Zumal wieder den großen Hausfattern, den Netternamen nennen.
Speaker: Und wir sind zu dritt von außen und dann... Die begrüßt, was ist los?
Speaker: Dann haben wir ein Dessert bestellt und dann ist schon das Vordessert gekommen.
Speaker: Mhm.
Speaker: Sie meinte, das ist diese und es hat 20% gekostet.
Speaker: Und es ist eine winzige Kaffee-Tasse.
Speaker: Und ich habe ihr Gesicht angesehen.
Speaker: Und wegen der Katastrophe.
Speaker: dass sie jetzt meint, dass das das ist.
Speaker: Und so, denk ich, what the fuck.
Speaker: Und das ist das Gesicht, ich einfach, aber ich kenne sie halt schon ewig, aber ich habe... Ich glaube das.
Speaker: Und ich bin einfach gestorben.
Speaker: Ich habe gesagt, Alter, ich habe genau gewusst, was du denkst.
Speaker: Und sie ist einfach so, wir sind am Boden gelaufen.
Speaker: Sie wurde wahrscheinlich ein bisschen serviert, wurde wahrscheinlich schon einfach alles entgeleistert.
Speaker: Es ist ja alles so, es ist so etwas zwischen Schock und Neu.
Speaker: Und sie ist so, ja, aber dann habe ich gesehen, dass sie so, ah, sie ist so, aber also, also,
Speaker: Das ist so geil, ich liebe das so fest.
Speaker: Ich finde das einfach so lustig.
Speaker: Ja, das ist echt lustig.
Speaker: Wenn man das einfach nicht unter Kontrolle kann, das ist einfach so geil.
Speaker: Liebe Grüße an dieser Stelle.
Speaker: Ja, liebe Grüße.
Speaker: So lustig.
Speaker: Das ist ein Phänomen, das ich viele habe und ich liebe euch alle dafür.
Speaker: Ihr seid wirklich, ihr macht mich da auch besser.
Speaker: Wenn es euch kurz einfach jeder Gesichtszug nimmt, wenn ihr quasi als Gesicht bereist, dann bin ich ein bisschen glücklicher.
Speaker: Das sage ich jetzt einfach.
Speaker: Und ich finde aber auf der anderen Seite ist das auch etwas, was man sich einsetzen kann, wenn man es einfach sonst nicht so hat.
Speaker: Und
Speaker: Und es ist wahrscheinlich auch ehrlich gesagt, wenn man das hat und keine Kontrolle über seine Gesichtsmuskulatur hat, ist es vielleicht auch ein Vorteil.
Speaker: Weil wenn es bei mir auch so wäre, müsste ich vielleicht nicht ständig Leute ghosten, weil die vielleicht schon während des Dates merken würden, dass es mir nicht passt.
Speaker: Weisst du, wie ich meine?
Speaker: Wenn du einfach so etwas nonverbal stärker kommunizieren würdest.
Speaker: Aber ich glaube, das kann man auch etwas trainieren, dass man etwas loslässt.
Speaker: Ich kann das auch so anfangen.
Speaker: Es ist mir jetzt einfach etwas anstrengend.
Speaker: Jetzt geht es bei uns.
Speaker: Das ist auch so wie die Gesichtsmuskatur.
Speaker: Entspannt, einfach mal.
Speaker: Let it do its thing.
Speaker: Ja, was ist gegen mich noch falsch?
Speaker: Ja, das wollen wir ja auch ergeben.
Speaker: So lustig.
Speaker: I love it.
Speaker: Hey, eine gute Stunde, würde ich sagen, für den Staffelauftrag von der Staffel 2, oder?
Speaker: Ja.
Speaker: Ist es doch eine respektable.
Speaker: Absolut.
Speaker: Wir wissen auch nicht, wenn es weitergeht oder wie lange die Staffel ist.
Speaker: Nein, wir wissen nicht, wenn und ob, aber wir hoffen, wir hoffen jetzt einfach mal ein bisschen.
Speaker: Der Anfang ist gemacht.
Speaker: Ja, du hast jetzt auch wieder mehr Zeit.
Speaker: Also we're back on track.
Speaker: Kurzzeitig sehr, sehr viel Zeit.
Speaker: Eben.
Speaker: Von daher hoffen wir jetzt noch einmal das Beste.
Speaker: Ob nächstes Mal wieder in person oder nicht, das sehen wir dann noch.
Speaker: Absolut.
Speaker: Das ist auch für uns eine Riesenüberraschung.
Speaker: Wir sind auch genauso überraschend schockiert an alle, die im Podcast sind.
Speaker: Und basic, ihr könnt auch jemand für uns den Podcast aufnehmen, es wird auch dasselbe rauskommen, weil wir genauso viel wissen wie ihr.
Speaker: Richtig.
Speaker: Ja.
Speaker: Weil ich nichts mehr anrolle und da wieder sage, ich muss das auch mal ein Punkt machen.
Speaker: Dann ja, danke Spotify, Apple, all unsere Kooperations- Amazon.
Speaker: Amazon für das grosszügige Sponsoring.
Speaker: Was sponsert noch so?
Speaker: AG1?
Speaker: AG1.
Speaker: Sonst werden wir noch verklagt.
Speaker: Wir wollen noch einfach generell Davida.
Speaker: Davida, das ist ein sehr, sehr grosser Sponsor.
Speaker: Und auch dank unserer mittlerweile.
Speaker: Wir haben jetzt 500 Millionen Zuhörerinnen und Zuhörer.
Speaker: Im Negativ?
Speaker: Mhm.
Speaker: Richtig, ich denke auch an denen, das ist absolut die Wahnsinn.
Speaker: Ja, absolut.
Speaker: Ich mache dazu noch einen LinkedIn-Post, wo ich jedem einseitig danke, auch mit ein paar falschen Wörtern.
Speaker: Ich finde es auch wichtig, dass du in einem LinkedIn-Post auch sagst, wie dieser Podcast dir, it's not only a professional success journey, but has also helped me develop myself.
Speaker: Am I serious?
Speaker: Multiple levels?
Speaker: And I'm so thankful.
Speaker: Und dann musst du ein paar deiner ehemaligen Dozenten oder irgendwelche Leute in dein Umfeld aufzählen, wo du dafür dafür thankful bist.
Speaker: Selbstverständlich.
Speaker: Der Hund von meinen Eltern.
Speaker: Es muss einfach nach viel zu hören.
Speaker: Der hat wirklich sehr vieles Beitrag, dass du heute hier sitzt.
Speaker: In person.
Speaker: Ist gut.
Speaker: Aber jetzt hören wir wieder auf.
Speaker: Tschüss!

