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#46 - Wie upmin mit Bubble.io & Make das gesamte Kunden-Onboarding automatisiert - mit Felix Boy & Friedrich Seitz image

#46 - Wie upmin mit Bubble.io & Make das gesamte Kunden-Onboarding automatisiert - mit Felix Boy & Friedrich Seitz

S1 E46 · VisualMakers
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254 Plays4 years ago

Ellenlange Formulare ausfüllen und die Daten anschließend händisch in ein PDF Template übertragen. So sah eine Zeit lang der Alltag von Felix Boy bei upmin aus, wenn es darum ging, Verträge an Neukunden zu senden. Heute ist der gesamte Onboarding-Prozess für Kunden mithilfe einer Bubble Web-App sowie diversen Make Szenarien automatisiert.

Wemakefuture und wir hatten das Vergnügen upmin bei der Umsetzung zu unterstützen und sprechen in dieser Podcast-Episode darüber, was wir genau gemacht haben und wie wir vorgegangen sind.

Diese Episode ist also für alle, die wissen wollen wie No-Code mit Bubble und Make in der Praxis funktioniert.

Viel Spaß!

Mehr zu upmin: https://upmin.de

Make lernen bei VisualMakers: https://visualmakers.de/make

Bubble lernen bei VisualMakers: https://visualmakers.de/bubble

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Transcript

Einführung und Vorstellung der Gäste

00:00:00
Speaker
Hey und herzlich willkommen zu einer neuen Podcast-Folge. Heute sind wir mal zu Fiat, mit dabei Felix Boy und Friedrich Seitz von Abmin, einem Startup für Immobilienverwaltung und einer mittlerweile altbekannten Stimme und zwar die von Sebastian Wertens von Remake Future. Herzlich willkommen ihr drei. Moin. Hallo. Servus.

Digitalisierung im Immobilienmanagement: Abmin's Projekt

00:00:20
Speaker
Sebastian heute auch wieder mit am Start, denn wir hatten die Ehre, gemeinsam an einem Projekt für Abmin zu arbeiten und genau
00:00:27
Speaker
Darauf wollen wir natürlich heute eingehen und so ein bisschen durchleuchten, was wir da eigentlich gemacht haben. Auch, wie wir gleich über Abmenn erst mal ein bisschen selber sprechen wollen. Vorher allerdings, Felix, Friedrich, stellt euch doch gerne mal vor. Ja, klar. Was habt ihr? Genau. Wir sind über eifrig. Genau, ich bin Friedrich. Seit Ende März letzten Jahres dabei. Und bei uns Team Beat Business Development. Was habe ich vorher gemacht? Ich komme aus der Beratung, habe da zwei Jahre gearbeitet.
00:00:55
Speaker
in einer Beratung spezialisiert auf dem Einkauf-Supply-Chain-Bereich, aber dann festgestellt für mich, dass ich mal wirklich anpacken möchte und Start-up rein möchte. Und weil ich damals schon in Berlin gelebt habe, machte es Sinn, in Berlin Start-up zu suchen. Und nachdem ich Investoren, Gründer, erste Mitarbeiter durchleuchtet hatte, bin ich bei Zenhomes gelandet und durch Zenhomes dann bei Ackerman. Ja, okay.

Werdegang der Gründer: Von Beratung zu Abmin

00:01:24
Speaker
Cool. Ich bin Felix. Ich bin zwei Wochen länger als Friedrich bei Abmin oder damals noch Hausio dabei. Mich hat es direkt aus dem Studium hierher verschlagen, nach Berlin. Ich habe davor in Kopenhagen meinen Master gemacht und bin ganz, sagen wir nochmal, unbedarf an die Sache rangegangen. Habe mich dann für ein Praktikum im Sales-Bereich entschieden. Wie sich das weiterentwickelt hat für mich, das werden wir natürlich gleich im zweiten Teil so ein bisschen erwarten.
00:01:55
Speaker
Ja, stark. Okay, also ABMANN ja noch ein recht junges Unternehmen. 2020 gegründet, letztes Jahr dann in einer Seed-Finanzierungsrunde 4 Millionen US-Dollar eingesammelt. Unter anderem von Bitstone Capital, Swiss Life und Scoutfin 24, zu denen ABMANN ja auch gehört. Könnt ihr mal so ein bisschen erläutern, was macht ABMANN eigentlich genau? Genau, ABMANN hat sich auf die Fahne geschrieben, die im Hausverwaltungsmarkt in Deutschland
00:02:20
Speaker
zu revolutionieren. Das heißt, digitaler zu gestalten und transparenter. Das sind vor allem zwei Felder, wo die traditionellen Hausverwaltung sehr schwach abschneiden. Und dementsprechend gehen wir das an. Auf der anderen Seite das Upselling zu optimieren. Das heißt, wirklich zu überlegen, wie können wir noch einen größeren Mehrwert dem Eigentümer geben? Zum Beispiel Neuvermietung zu implementieren, weil eine Neuvermietung nicht zu einem traditionellen Hausverwaltungsjob gehört, aber natürlich der Eigentümer
00:02:47
Speaker
ein großes Interesse hat, sich nicht darum zu kümmern und dementsprechend bieten wir auch solche Sachen an.

Wachstum und Entwicklung von Abmin

00:02:54
Speaker
Wenn du von Revolutionieren sprichst, was macht ihr anders als die traditionellen Verwalter? Wir sind digitaler. Das heißt, wir nutzen ein Tool, vermieter.de. Da hat der Eigentümer per App Zugriff auf
00:03:06
Speaker
Ja, was mit seiner Immobilie passiert. Gleichzeitig sind wir dadurch natürlich auch transparenter. Wir gestalten unsere Prozesse digitaler. Da kommt ihr ins Spiel. Da gehen wir natürlich auch gleich nochmal drauf ein. Genau. Okay. Wie groß ist euer Team aktuell? Ihr wächst wahrscheinlich schon ganz gut, oder? Aktuell ist unser Team. Das Business Development Team besteht aus fünf Personen.
00:03:31
Speaker
Zwei Felixe, ich und einer Werkstudentin und Praktikanten. Und Abman ist mittlerweile bei 45 Personen. Ja, ja, stark. Ja, ist vor allem sehr interessant zu beobachten, wenn man sich das vergleicht, wo wir vom Jahr war noch als kleines Projekt und jetzt mit fast 50 Mitarbeitern ist schon cool. Auf jeden Fall.
00:03:53
Speaker
Habt ihr das Gefühl, dass der Standort Berlin da auch eine spezielle Rolle spielt? Also jetzt gerade, wenn man auch mit, gut, wahrscheinlich, ihr sprecht ja weniger selber mit Investoren, aber so insgesamt, so das ganze, die ganze Startup-Bubble in Berlin? Es hilft bei der Mitarbeitersuche, weil natürlich die Personen, die in ein Startup wollen, schon
00:04:12
Speaker
begeistert sind oder es mitspielt, wenn man dann in Berlin sucht und sie dann auch in Berlin vor Ort sein können. Dementsprechend spielt uns Berlin ein bisschen in die Karten. Ja, ja, total. Okay.

Zielgruppe und Marktstrategie: Kleine private Vermieter

00:04:26
Speaker
Und fokussiert ihr euch mit Aptman auf eine spezielle Kundengruppe, also mehr Privatpersonen oder Unternehmen oder wie sieht das bei euch aus? Na ja, da sind wir eigentlich schon eher fokussiert auf
00:04:38
Speaker
private Vermieter, das ist die größte Vermietergruppe in Deutschland. Kleinere Eigentümer, die ein, zwei, drei, aber manchmal auch bis zu neun Einheiten haben. Und wir haben ja eindeutig den Fokus, die beste Tool-Landschaft, das beste Tool für kleinere Vermieter zu sein. Das ermöglicht uns natürlich viele Einblicke zu sammeln, in verschiedene Fälle und so durch ein System zu schaffen, das optimiert ist dafür,
00:05:08
Speaker
Aber es erlaubt uns eben auch frei von großen Kunden selbstständig zu wählen, ... ... welchen Fokus wir gerade legen wollen. Und es ist natürlich auch ein riesengroßer Markt schlicht und ergreifend, ... ... wenn wir zwischen einer Einheit und perspektivisch 500 Einheiten ... ... für einen Kunden verwalten können. Total. Was ist so die höchste Anzahl an Einheiten, ... ... die ein Kunde mitgebracht hat bei euch? Momentan haben wir einen Kunden, ... ... der 60 Einheiten bei uns in der Verwaltung hat.
00:05:39
Speaker
Und könnt ihr abschätzen, wie viele Kunden ... ... Abminder aktuell hat heute? Knapp über 300. Ja, okay, stark. Das macht in Summe wie viele Einheiten ungefähr? 1100. Also da merkt man auch den Durchschnitt, ... ... also dreieinhalb Einheiten pro Kunde ... ... ist momentan der Durchschnitt. Er steigt auch langsam, was sehr angenehm ist, ... ... weil natürlich der Aufwand pro Kunde ... ... nicht unerheblich ist ... ... und umso mehr Einheiten der Kunde hat, ... ... umso weniger, relativer Aufwand.
00:06:07
Speaker
Da haben wir auch noch einen Punkt, den ich unter Umständen noch nachschieben könnte, nämlich genau diese Kundengruppe, die wir gerade angesprochen haben, die haben am wenigsten Zugriff momentan auf technische oder digitale Lösungen, die sie unterstützen bei der Arbeit oder bei der Arbeit der Rolle als Verwalter.

Kunden-Onboarding: Effizienz durch Automatisierung

00:06:24
Speaker
Vor diesem Hintergrund ist natürlich auch da sozusagen ein Markt gegeben, der eben bereits von vermietet.de, der Mutterfirma, die uns
00:06:33
Speaker
die Ausgründung ermöglicht hat, gestartet wurde. Sie fokussieren sich als Plattform auf die selbstständige Verwaltung durch den Eigentümer. Und in diesem Geiste haben wir auch die Verwaltung dann eben angedacht. Okay, spannend. Jetzt haben wir mit euch ja zusammen an einer Anwendung für Kunden-On-Boardings gearbeitet. Könnt ihr mal darauf eingehen,
00:07:01
Speaker
bei welchen Herausforderungen ihr gegenüber standet? Also woher kam der Bedarf für solche eine Anwendung? Nun ja, es ist ja relativ klar, dass jedes Unternehmen natürlich eine möglichst angenehme Customer Journey ermöglichen möchte. Vom ersten Kontakt, von der Landingpage über den initialen Kontakt mit einem Sales Agent, die erste E-Mail, aber dann natürlich auch
00:07:25
Speaker
einen kontinuierlichen Flow zu schaffen, der intuitiv und ohne Abbruch die Bewegung von ersten Gespräch zu Abstimmung des Vertrages zum Abschluss des Vertrages bis hin zum Verwaltungsbeginn abdeckt. Und dieser Bereich ist natürlich
00:07:41
Speaker
sehr weitreichend und bei uns aufgrund unseres Geschäftsbereichs noch etwas komplizierter, denn wir benötigen sehr sehr viele Daten, Punkte und Informationen von unseren Kunden, damit wir die Verwaltung rechtskonform abdecken können. Das fängt an beim Dienstverträgen, Informationen zu den Immobilien, Versorgerverträge, die Zählernummern. Natürlich haben wir auch
00:08:03
Speaker
Bankdaten oder Vollmachten, die wir benötigen und diese Sachen einzusammeln, ist, wenn man es am Ende des Verkaufsprozesses macht, natürlich ein riesengroßer Block. Das heißt, wenn man kontinuierlich die Dokumentation durch die Customer Journey durchzieht, fällt einem das finale Onboarding signifikant leicht an.
00:08:25
Speaker
Vor allem, wenn man überlegt, wo wir herkommen. Wir kommen ja daher, dass der Kunde eigentlich fast ins Büro kommen musste, um den Vertrag einmal zu unterschreiben. Die Felder mussten händisch ausgefüllt werden oder vorher im Laptop abgebettet werden. Dann sind wir im ersten Schritt dazu übergegangen, ein digitales Unterschriftstool zu benutzen. Und jetzt im nächsten Schritt, im letzten Schritt, das durch eine Web-Anwendung laufen zu lassen.
00:08:52
Speaker
um da halt auch diese digitale Erfahrung von Anfang an für den Eigentümer zu haben. Da möchte ich gerne noch eine kleine Anidote zwischenschieben, denn der Hauptbestandteil meines Praktikums am Anfang des letzten Jahres war die Informationen des Kundens von einer E-Mail via PDF24 in unseren Vertrag-Template einzufügen und diesen Vertrag dann dem Kunden als PDF zuzusenden via E-Mail.
00:09:22
Speaker
Das hat Mark schön automatisiert. Ich finde das ein super gutes Beispiel, was euch ja im Endeffekt erlaubt hat zu skalieren und was ja auch für die Zuhörer super wertvoll ist, dass ihr das alles mit Low-Code und No-Code-Tools gemacht habt, beziehungsweise auch mit marktgängigen Lösungen wie einem Hubspot, wie einem DocuSign und und und und und.
00:09:44
Speaker
und aber auch im Endeffekt mit einer iPlace-Plattform im Hintergrund, mit Make, so automatisiert hab, dass das halt jetzt alles läuft, ohne dass du dich da hinsetzen musst mit BDF24 und das händisch irgendwie reinkopierst. Absolut.

Einsatz von No-Code-Tools für Prozessoptimierung

00:10:01
Speaker
Und einen großen, äh, großen, äh, einen großen Punkt, den ich gerne noch anmerken möchte, der vorher auch möchte, ist eben auch ClassDoc, dass es uns eben auch ermöglicht hat, im gesamten Flow
00:10:12
Speaker
kommt direkt nach dem Vertragsabschluss, nach der Unterschrift automatisiert die Eingabemasken dem Kunden zukommenswerten, welche ihnen ganz klar dadurch leiten, welche Dokumente uns zur Verfügung gestellt werden müssen. Das greift alles wundervoll ineinander und nur durch diese Lösung sind wir in der Lage, dass diese verschiedenen Produkte oder markierenden Lösungen ineinander greifen können.
00:10:37
Speaker
Ja. Und was ich superinteressant bei euch finde, ich persönlich kenn privat zwei Leute, die eine Hausverwaltung haben.
00:10:47
Speaker
Und bei denen ist das alles komplett undigital. Und diese, wie ihr das schon sagt, das ist ein super tradiertes Business und ihr könnt das halt komplett auf den Kopf stellen. Und das macht ihr gerade, weil ihr einfach von quasi Erstkontakt bis hinten zur Unterschrift, sogar das Onboarding und und und und alles komplett automatisiert habt und halt auf APIs gestellt habt, was wirklich unglaublich state of the art ist und super spannend.
00:11:11
Speaker
Ja, vor allem da das Faszinierende finde ich auch, dass die Tools sind ja alle auf dem Markt. Und zum Beispiel dann ein Tool zu haben für das Onboarding, wo der Kunde dann digital seine Dokumente hochladen kann, ist vorhanden. Aber dieses Zusammenspiel der verschiedenen Tools, komplett automatisierbar darzustellen über Make und das auch als nicht-tacky gut nachverfolgen zu können, ist sehr, sehr positiv. Absolut. Ja, total. Okay, da vielleicht mal die Frage, wie
00:11:41
Speaker
Wie seid ihr denn überhaupt auf Make gekommen? Also um erstmal auch das Potenzial zu begreifen, da war ja einiges an Prozessen, was Automatisierungspotenzial gehabt hat. Wie seid ihr initial dazu gekommen, solche Low-Code und No-Code-Tools zu nutzen? Also für uns war es natürlich klar, dass wir die Verbindung zwischen den jeweiligen Tools aufbauen müssen und automatisieren können.
00:12:07
Speaker
Es wäre natürlich eine Möglichkeit gewesen, da Co zu schreiben, aber damals sind wir an Sebastian geraten, der eine sehr viel bessere Idee hatte. Absolut.
00:12:16
Speaker
Also, wir haben tatsächlich, ich glaube, wir haben in dem ersten Web-Interface, was einfach aus der Not geboren war, auf WordPress ein bisschen PHP noch geschrieben. Aber das war dann auch eigentlich so ziemlich alles. Es gibt mal hier und da ein bisschen JavaScript. Aber sonst ist alles, was Alex gebaut hat mit Bubble, das Frontend, es ist Hub Sport, es ist Airtable im Hintergrund, es ist DocuSign.
00:12:38
Speaker
Und wie ihr das schon gesagt habt, im Endeffekt spielen wir Lego. Klar, Lego zu spielen ist jetzt auch nicht einfach, wenn alle Farben rot sein müssen und das Haus nachher gut aussieht und nicht aussehen soll wie ein kunterbunter Blumenstrauß. Aber das ist schon, so wie du es sagtest, Friedrich. Die Tools gibt es alle auf dem Markt und es kommt auf die Kombination drauf an, wie man dann damit seine digitalen Prozesse bauen kann. Und es ist geil, was wir für einen Speed drauf haben. Also das ist unglaublich. Und ich glaube, also die No-Cut-Tools,
00:13:07
Speaker
Mehr und mehr Leute wissen davon auch, aber die so zu integrieren, wie wir das jetzt gemacht haben, ist, wie würde ich sagen, revolutionär. Ja, und es macht auch einfach Spaß, weil es uns eben auch erlaubt, mit bereits etablierten
00:13:21
Speaker
Lösungen zu spielen, denn man kann noch verschiedene Lösungen dazwischenschalten. Es ist möglich, noch ein anderes Signing Tool zum Beispiel einzubauen. Wir können uns überlegen, ob wir gewisse Schritte in irgendeinem Punkt, wenn wir feststellen sollten, dass wir mit marktüblichen Lösungen nicht mehr weiterkommen, das dann selbst für uns in Code packen und als Produkt wieder einbauen, als Baustein dieses Konstrukt. Und vor allem zu Beginn,
00:13:49
Speaker
eines Unternehmensaufbaus, einer Startup-Gründung, würde ich sagen, dass es sehr viel Experimentieren ist und sehr viel Ausprobieren ist. Und da würde ich nochmal gerne zu Bubble zurückkommen, was Visual Makers für uns gebaut hat, die Webflow-Vertrags-App, also am Anfang kommt der Kunde rein, füllt die Information ein, wird durchgeleitet und am Ende steht der Vertrags-, oder der unterschriftsfertige Vertrag, der dem Kunden zugesendet wird.
00:14:13
Speaker
Hier können wir jetzt, nachdem es aufgebaut wurde, selbst mit unserem Marketing-Team kleinere Anpassungen vornehmen. Ohne große Probleme, ohne riesiges Training, das im Voraus notwendig ist und können so AB-Testing fahren, können verschiedene Startpunkte in unserer Landing-Page-Struktur testen und so herausfinden, was am allerbesten für uns funktioniert. Und nicht genau das.
00:14:37
Speaker
ist dafür es uns erlaubt, am Ende nochmal umzudenken und irgendwie Sachen umzuschmeißen, ohne eine Legacy und ohne, dass wir sagen müssen, ja, aber dann müssten wir alles nochmal anfassen. Nein, wir können einen kleinen Baustand austauschen, ummodellieren und damit ein komplett neues Ergebnis erzielen. Und daher ergänzend hinzuzufügen, es erlaubt uns auch als Organisation eine geringere Abhängigkeit zu haben,
00:14:58
Speaker
Sowohl von den jeweiligen Tools, weil sie einfacher auszutauschen sind, ... ... aber auch von den Techies, die es gebaut haben, ... ... weil halt nicht nur die Techies, die es gebaut haben, ... ... sich daran auskennen, ... ... sondern es halt auch relativ einfach zu verstehen ist. Und ich finde das super interessant, ... ... weil wenn man aus einem klassischen Entwicklungsgeschäft kommt, ... ... was ihr definiert hat, selbst wenn ihr es in einen Backlog packt ... ... und selbst wenn ihr es total agil entwickelt, ...
00:15:24
Speaker
Ich kenne euch ja jetzt knapp ein Jahr und wie oft ihr Sachen über den Haufen geworfen habt und den Prozess geändert habt. Man würde euch wahrscheinlich als Softwareentwicklungsagentur hätte man euch schon fünfmal verflucht auf dem Weg. Und so ist es einfach.
00:15:41
Speaker
Auch in der Zusammenarbeit einfach eine Nachricht auf Slack oder per Mail und dann werden die Sachen geändert, wie beispielsweise heute Morgen, als es dann die Änderungen im Support-Formular gab. Und innerhalb von zwei Stunden ist das Live funktioniert, ist angebunden, läuft wieder stabil ins Hubspot rein, ist mit allem verbunden.
00:15:57
Speaker
Und ich finde persönlich, das ist jetzt meine Meinung, wir sind so viele Low-Code und No-Code-Unternehmen, aber ihr seid halt wirklich die, die es gerade schaffen, alles zusammen zu Lego würfeln, wie auch immer man das nennt, und da einfach wirklich super viel Speed draufzukriegen und das durchzuskalieren. Was denkt ihr denn oder was schätzt ihr denn, was ihr an Zeit und an Kosten gespart habt, wenn ihr es jetzt im Vergleich zur Programmierung mal sehen würdet?
00:16:24
Speaker
Das ist eine sehr gute Frage natürlich. Ich vermute, wir haben uns vor allem viel organisationellen Ärger gespart. Vor allem haben wir uns eben gespart, dass wir Coder einstellen mussten, die gewisse spezifische Kenntnisstände haben, die wir gerade benötigt haben. Wir haben
00:16:45
Speaker
Ich kann es nicht in Zahlen bedürfen, weil ich selber, wie gesagt, das ist mein erster Job hier, deswegen sehe ich es auch nicht so kritisch mit der Softwareentwicklung, alles was da kommt. Vielleicht fällt es mir sehr viel leichter, das einfach so leicht zu nehmen, aber ich denke, wir haben
00:16:59
Speaker
eine Unmenge an Geld gespart. Wir haben uns eine Unmenge an Legacy gespart, was wir uns schon angesprochen haben. Und wir haben uns eben auch gespart, abhängig zu sein in irgendeiner Art und Weise. Denn wir sind in der Lage, diese Szenarien selbst zu managen in vielen Bereichen, selbst zu verstehen auch, wenn es Not am Mann gibt. Und wir können
00:17:24
Speaker
Ja, ich kann es gar nicht beziffern. Also wir haben darüber gesprochen, dass wir das Angebot einer indischen Agentur, um eben dasselbe zu bauen, was einem Individual Makers für uns gebaut hat, für dasselbe Geld, aber mit drastisch verschiedenen Unterschieden in der Anpassungsfähigkeit. Das heißt, wir können Sachen anpassen in Bubble, das hätten wir bei der gekodeten Lösung nicht gekonnt.
00:17:52
Speaker
Ja, ich glaube, da spielt Transparenz natürlich dann auch für euch eine bedeutende Rolle einfach. Ich meine, selbst wenn der Code auch vom Entwickler kommentiert wird und dokumentiert wird, ist ja auch jeder unterschiedlich. Und ich habe auch schon Code gesehen, der war gar nicht dokumentiert oder wenig dokumentiert. Und ich glaube, dass man da dann auch durchgestiegen ist.

Automatisierung und Kosteneinsparungen bei Abmin

00:18:12
Speaker
Oder selber, wenn ihr jetzt Internetentwickler habt, der das weiter verwalten soll und weiterentwickeln soll, kann das halt super problematisch werden. Genau.
00:18:21
Speaker
Mir ist gerade tatsächlich nur ein kleiner Vergleich eingefallen, das nur mal beschreiben würde, wie viel Geld wir gespart haben. Es wäre uns wahrscheinlich sehr schwer gefallen, auch nur einen Entwickler Vollzeit anzustellen für die Summe, die wir monatlich an Remake Future überweisen für ihre Dienstleistungen. Und wie gesagt, dort haben wir ein extrem weites Angebot an verschiedenen Skillsets, die wir in einer Art und Weise kombinieren können, auf Stundenbasis, die wir momentan für ein kleines Projekt eben benötigen.
00:18:50
Speaker
Ja, Wahnsinn. Super spannend. Genau, jetzt habt ihr mir schon die Frage ein bisschen vorweg gegriffen, warum ihr euch eigentlich für No-Code oder Low-Code entschieden habt statt das Programm hinzulassen. Aber ja, super klar und verständlich und nachvollziehbar, glaube ich, warum ihr den Weg gewählt habt. Wenn wir nochmal auf den Kunden-Onboarding-Prozess zurückgehen, wofür wir die Web-App bei euch entwickelt haben,
00:19:18
Speaker
Könnt ihr abschätzen, wie lange euch so ein Onboardingprozess vor dieser Web App gekostet hat für einen Kunden?
00:19:26
Speaker
Ich habe ja auch selber die Verträge erst mal erstellt mit PDF 24. Ich habe das mal gemessen. In der Regel habe ich zwischen 15 und 20 Minuten benötigt, um ein Dokument vorzubereiten, ohne die E-Mail dann noch zu schreiben. Das ist allein die Vertragserstellung gewesen. Hinzu kommt, dass eben ohne ein Signing-Tool, das gleich angebunden war, der Kunde das Dokument herunterladen und unterschreiben musste.
00:19:55
Speaker
Im Idealfall hat er das Bild seiner Unterschrift eingefügt und alles zurückgesendet. Und dann musste noch unser Geschäftsführer unterschreiben. Das konnten wir komplett umgehen. Diese Schritte konnten wir alle umgehen. Wir haben eine Unterschrift, das Geschäftsführer bereits vorgefertigt, auf dem Vertrag. Wir senden die Verträge auch nur zur Unterschrift heraus, wenn sie durch das Sales Team geprüft wurden. Das heißt, momentan sind wir in der Lage, die Informationen des Vertrags vom Kunden eintragen zu lassen.
00:20:26
Speaker
und das dann nur noch mit einem vier- bis fünfminütigen Check durch einen Sales-Agent prüfen zu lassen. Und dann ist unsere Arbeit mehr oder weniger fertig. Es erlaubt uns ja auch noch im nächsten Schritt, wenn wir das wollen, zum Beispiel einen Link zu der Web-App auf unserer Website zu platzieren und dadurch den Kunden ohne Sales-Gespräch einen Vertrag unterschreiben zu lassen bzw. einen Vertrag generieren zu lassen.
00:20:55
Speaker
Da kann man auch dann im schlimmsten Fall, weil es auch ein No-Code-Tool ist und relativ einfach zu implementieren, einen Stock einfügen, wo wir noch einmal kurz checken, passt das, wollen wir den Kunden überhaupt, und dann den Vertrag freigeben. Aber in so einem Fall ist bis zur Vertragsunterschrift so ziemlich kaum Mitarbeiter involviert, was natürlich genial ist und auch nur für kleine Kunden funktioniert, aber massiven Upside uns bringt. Und dann müssen wir noch an das Ende denken. Sobald die Unterschrift geleistet wurde,
00:21:24
Speaker
gehen alle weiteren Schritte des Onboarding auch automatisch statt. Das heißt, wir müssen keine Clustop-Vorgänge mehr händisch anlegen, sondern die werden alle automatisiert, angelegt und dem Kunden auf die E-Mail-Adresse, wo auch der Vertrag bereits hingesendet wurde, zugesendet. Er kann sich dann anmelden, kriegt ein kleines Video, wo ihm erklärt wird, wie er hier vorgeht und wie er das Tool nutzt und kann dann komplett ohne weitere Erklärungen mit seinem eigenen Onboarding beginnen.
00:21:53
Speaker
Und wenn ich mir das anschaue im Vergleich zu klassischen Hausverwaltungen, ich versuch mal wirklich online eine Hausverwaltung, eine Mietswohnung, die ich selber habe, dann zu verwalten zu lassen, unmöglich. Wie Friedrich das eben schon gesagt hat, bei den meisten muss man vor Ort vorbeigehen. Das dauert dann zwei Wochen, bis die einen zukommen lassen, was man alles an Unterlagen denen senden muss. Das ist ein großer Unterschied. Es ist super spannend zu sehen, wie ihr den Markt in Deutschland revolutionieren wollt.
00:22:25
Speaker
Absolut. Und das Schöne ist, die Kunden können in ihrer eigenen Geschwindigkeit die Dokumente hochladen. Wir haben zwar ein gewisses Set an Dokumenten, die wir benötigen, um verwalten zu können. Aber wenn wir diese High Priority Dokumente eingesammelt haben, können wir die Verwaltung bereits in die Wege leiten.
00:22:45
Speaker
Und der Prozess in Glastonburg bleibt weiterhin offen. Man kriegt immer noch Reminder zugesendet, automatisiert selbstverständlich. Aber man kann mit der Verwaltung bereits beginnen und kontinuierliche Informationen auch nachliefern, während bereits alles läuft und wir über vermietet.de bereits eine Transparenz zum Kunden bieten. Ja, stark.
00:23:07
Speaker
Ich würde gerne noch mal so ein bisschen auf den Entwicklungsprozess eingehen von dieser Web-App. Ihr habt uns ja zu einem Zeitpunkt dazu geholt, wo ihr den Prozess von dem Onboarding ja schon neu gedacht habt in einer Art. Und ihr hattet zu dem Zeitpunkt ja schon eine überarbeitete Prozessstruktur und Wireframes angefertigt. Könnt ihr mal kurz beschreiben, wie ihr bis zu dem Zeitpunkt vorgegangen seid?
00:23:30
Speaker
Naja, das ist relativ archaisch gewesen. Eine der ersten Verbesserungen, die wir hatten, war, dass wir GlassDoc genutzt haben, um da Verträge schon beanfertigen zu lassen. Da hat man die Möglichkeit, einzelne Felder auszufüllen und die werden dann in Dokumente gezogen. Das heißt, der Schritt, den PDF 24 gemacht hat, haben wir dann erstmal außen vor gelassen.
00:23:50
Speaker
und haben es nur noch in Felder eingetragen und konnten das dann automatisch im Dokument ausfüllen, in Felder und dem Kunden zukommen lassen. Immer noch sehr händisch, aber eine Verbesserung. Der nächste Schritt mit der Unterstützung von Remake Future haben wir es dann geschafft, ein ganz normales Webinterface zu basteln, in dem wir die
00:24:07
Speaker
Felder ausgefüllt haben und dann der Vertrag automatisiert den Kunden via DocuSign zur Verfügung gestellt wurde. Aber hier konnten wir bereits Informationen, die wir bereits in HubSpot hatten, in das Interface ziehen, sodass die Anzahl an Informationen, welche noch eingetragen werden mussten und noch nicht abgefragt wurden im Sales Prozess, wo der Kunde im Telefonkontakt mit unserem Sales Agent stand, nachgetragen werden mussten. Und jetzt, wie gesagt, haben wir
00:24:37
Speaker
diese Web-Interface sozusagen ersetzt. Nämlich durch die Sales Web App, die du uns gebaut hast, Alex. Und hier haben wir eben genau diesen Schritt, dass wir die Informationen für den Kunden eintragen, komplett outgesourced und übergeben es sozusagen dem Kunden. So hat er die gesamte Macht, was drin steht im Vertrag. Es gibt keine Kontaktproblematik, also es gibt keinen Kontakt, der stattfinden muss, sondern es ist ganz klar, du gibst uns Informationen zum Vertrag, wir prüfen diese nur noch und du bekommst den Vertrag zur Unterschriftung.
00:25:11
Speaker
Das coole fand ich auch, wir haben die Wireframes so erstellt, wie im Best Case wir den Prozess handhaben können. Das heißt wirklich ein Prozess, wie man das eigentlich machen sollte. Vollkommen digital, vollkommen skalierbar.
00:25:27
Speaker
Und dann das so in der Umsetzung zu sehen und das umsetzbar zu sehen, ist faszinierend. Und schön ist es ja auch noch geworden. Das muss man auch sagen. Die Anpassungsfähigkeit des... Es sieht einfach gut aus. Die Möglichkeit, auch wenn wir irgendwann komplett in der Identität etwas wechseln würden, könnten wir die Farben sehr einfach anpassen.
00:25:51
Speaker
Das ist super geil, dass man im Gespräch mit Alex einfach sagen kann, diesen Button hätten wir noch gerne in einem etwas satteren Grün, der nicht ganz zu dem, was wir haben wollen, können wir unter Umständen das Bild so platzieren. Also diese extrem schnelle Anpassungsfähigkeit. Ich meine, es hat natürlich eine gewisse Weile gedauert, bis der erste Entwurf stand, selbstverständlich, aber dass man innerhalb von drei Wochen
00:26:15
Speaker
drei bis vier Iterationsrunden durchdrücken kann, mit der gleichzeitig Testung, ob die Funktion funktioniert. Ich glaube nicht, dass das möglich gewesen wäre, einer gecodeten Solution. Aber ich glaube, da müsst ihr eh mich aufklären, denn mir graute schon davor, irgendwann mit Code arbeiten zu müssen. Möglicherweise haben wir letztes Jahr im Sommer einen Rebrand, insofern steht der nächste, steht in den Sternen.
00:26:36
Speaker
Ich finde, das ist ein super schönes Beispiel, wie gerade so diese Kombination aus Low-Code, No-Code, eigenentwickelten Frontend-Tools wie Bubble und Clyde theoretisch und halt aber auch klassische Tools, die ihr einfach so auf den Markt bekommt, quasi out of the box wie ein CRM, wie HubSpot, wie DocuSign und was ja auch teilweise Enterprise-Tools sind.
00:27:00
Speaker
die ihr einfach zusammenwürfelt und damit komplett eure Customer Journey baut. Und wenn ich jetzt auch so ein bisschen in die Zukunft schaue, wo die Reise hingeht, wenn es dann auch um Finanzdaten geht, eine Anbindung mit einer BaFin-zertifizierten Schnittstelle an Bankkonten zum Upmatchen in Richtung Data Warehouse und und und und und. Also selbst die Professionalisierung nachher hin.
00:27:25
Speaker
raus, das Ganze dann auch zu skalieren, dass das halt mit Make und aber auch mit diesem Frontend-System, die ihr da nutzt, wie Bubble in dem Fall möglich ist, das, wenn ich mir das vorstelle, vor fünf Jahren in einer klassischen Softwareentwicklung, keine Chance. Also da hättet ihr aus meiner Sicht hättet ihr zehn Entwickler und zweieinhalb Jahre gebraucht. Und dann rechnen wir mal aktuell, was der Cash Burn ist dafür. Und so seid ihr, denke ich, viel, viel sportlicher unterwegs.
00:27:51
Speaker
Absolut. Nein, das würde ich auch genau so sehen, so habe ich es auch wahrgenommen in meiner Erfahrung oder in meiner Zusammenarbeit mit euch beiden. Es ist einfach...
00:28:01
Speaker
schnell und unkompliziert funktioniert und eben auch jemanden wie mir, der eher mal den Sozialwissenschaften beheimatet ist, Sozialologie und Politikwissenschaften habe ich gemacht, dass ich in der Lage bin, so einen Prozess zu durchblicken und durch das konzeptionelle Denken in der Lage bin, in der Kommunikation mit entweder Sebastian, Marc oder dir, Alex, etwas
00:28:25
Speaker
in einer harten Weise mit dir zu kommunizieren, das super nah an unserem Wunsch ist, aber auch relativ gut verständlich für die Umsetzung ist. Ich glaube, diese Kommunikationshürde zwischen jemand, der eher so Business-Development-mäßig denkt und jemand, der ein Hardcore-Techie ist und extrem technisch denkt, kann mitunter auch schwierig sein. Das sehen wir manchmal in der Kommunikation mit Vermietet.de. Die haben mir ihre Plattform klassisch auf Code aufgebaut.
00:28:54
Speaker
Und da gibt es mitunter eben Limitationen, auch in der Kommunikation, wo nicht immer ganz genau das erreicht wird, was kommuniziert wird, weil beide Seiten unter Umständen etwas leicht anderes verstehen von dem Ziel.
00:29:09
Speaker
Und gerade wenn du es gekodet hast, ist es halt, wenn du es im Live-System hast, wie vermietet, dann halt auch schwieriger einfach anzupassen. Und gerade wenn die halt auch in einer Growth-Phase sind, wo die nicht mehr wirklich ihr Kernsystem anfassen wollen, einfach damit es auch stabil bleibt, ist das natürlich absolut verständlich.
00:29:25
Speaker
Und das finde ich auch, wenn ihr jetzt beispielsweise in eurem Easybuild-Prozess was ändert. Das ist ein super, super wichtiger Prozess, aber trotz alledem, selbst wenn das halt dann scheitert, kann man das recallen. Und es läuft dann halt auch wieder los. Das sind einfach Themen, da performt gerade auch mit Make und den anderen iPaaS-Plattformen das ganz klassische API-Integration bei weitem aus. Ja. Können wir einfach so zustimmen. Sehr gut.
00:29:57
Speaker
Okay, cool.

Integration und Verwaltung von Kundendaten

00:29:58
Speaker
Ich glaube, für diejenigen, die jetzt schon oft den Begriff Sales Web App gehört haben, aber sich vielleicht noch nicht so richtig was darunter vorstellen können, ich würde gerne noch mal ganz kurz auf den Prozess eingehen, der in Bubble stattfindet, wenn quasi der Nutzer die App startet und sich da so durchklickt, was er eigentlich machen kann und so weiter.
00:30:17
Speaker
Also, anfangen tut das Ganze im Prinzip mit einem Link, den wir speziell für den Kunden generieren, mit dem dann verschiedene Daten immer geben werden, so was wie eine Kundennummer, eine Vertragsart, falls der Kunde schon bekannt ist oder eben, ob das ein komplett neues Onboarding ist. Und dann können wir anhand dieser Infos dem Nutzer verschiedene Screens in dieser Bubble Web App anzeigen. Starten tun fast alle, indem sie anfangen, ihre eigenen Immobilien einzuflegen.
00:30:42
Speaker
Und wir haben darauf geachtet, dass das Interface sehr einfach aufgebaut ist und sich mehr an so verschiedenen Funnel-Softwaren optisch orientiert. Also wer zum Beispiel Perspective kennt oder Hayflow, der weiß, dass die auf eine höchstmögliche Conversion getrimmt sind, also wenig Ablenkung, Fokus aufs Wesentliche und nicht zu viel Infos vor allen Dingen auch einmal abfragen.
00:31:02
Speaker
Und genau diese Art des Aufbaus haben wir im Prinzip gewählt. Das heißt, der Nutzer bekommt am Anfang dann eine Auswahl, ob er ein Haus einpflegen möchte, eine Eigentumswohnung und kriegt dann halt Stück für Stück Formulare angezeigt, in denen er dann die Details eintragen können. Und da im Ende entsteht dann eine Übersicht, wo der Nutzer eben all seine Immobilien verwalten kann, wo sie aufgelistet sind und wo er sie zu Not auch löschen kann, wenn er irgendwie nochmal irgendwas bearbeiten möchte, wie auch immer.
00:31:29
Speaker
Und wenn das abgeschlossen ist, wenn also alle Immobilien eingepflegt sind, dann geht es daran, Informationen über das Unternehmen oder die Person selber einzugeben. Unter anderem sowas wie Kontoinformation. Da haben wir noch einen IBAN-Validierungsservice angebunden, dass also auch die IBAN einmal gecheckt wird, ob die valide ist. Und dann geht es darüber oder dahin zu, dass die Vertragspartner angelegt werden für den Verwaltungsvertrag. Ähnlich wie das auch bei den Immobilien der Fall ist. Einfach über verschiedene Formulare können die einzelnen Nutzer dazu gefügt werden.
00:31:59
Speaker
Und dann ist der Flow quasi schon am Ende. Und was wir dann machen, ist, dass wir die Daten, die wir dann gesammelt haben, an den Webhook übergeben in Make oder in Tegromart. Und ich glaube, dann kann Sebastian mal besser erläutern, wie dann im Anschluss die Vertragsgenerierung funktioniert.
00:32:17
Speaker
Genau, im Endeffekt gehen wir hin und holen uns noch weitere Stammdaten aus HubSpot und bauen das alles zusammen und übergeben das Ganze an DocuPilot, weil DocuPilot nämlich im Endeffekt eine ganz coole Zwischenmittelware noch mal gebaut hat zwischen DocuSign.
00:32:40
Speaker
Dort können dann direkt die ganzen Verträge in Templates vorgefüllt werden. Wir können Felder vorbefüllen und, und, und, und, und. Und ja, dann geht das auch eigentlich schon an den Kunden zur Unterschrift und er kann es dann zeichnen und kann dann mit Clustock weitermachen und direkt sein Onboarding auswählen. Ja, stark. Und vielleicht nochmal, warum eigentlich auch Bubble für den Part der Webanwendung und warum nicht Webflow, Soft oder Hayflow oder was es sonst noch für Software in dem Markt gibt.
00:33:09
Speaker
Da haben wir uns im Prinzip aufgrund der Komplexität der Anwendung entschieden, dass das eigentlich so nur mit Bubble abbildbar wäre. Wir arbeiten in Bubble viel mit Page-Variablen, also temporären Zwischenspeichern, wo wir Informationen zwischenspeichern, die dann wiederum Auslöser dafür sind, welche Inhalte angezeigt werden, also andere Seiten oder andere Formularfelder.
00:33:31
Speaker
Mit den Page Variablen führen wir außerdem Berechnungen durch. Also es gibt immer so eine Echtzeitpreisberechnung zu dem jeweiligen Verwaltungsvertrag. Und was wir auch machen, sind zum Beispiel Felder vorausfüllen, wenn bereits Informationen von Nutzer vorhanden sind. Was wir außerdem mit der Bubble-Anwendung machen, ist, dass wir R-Table als Backend eingebunden haben. Das heißt, wir lesen und schreiben direkt in eine R-Table-Datenbank, was über die API funktioniert.
00:33:59
Speaker
Das heißt, wir brauchen also für die Kommunikation zwischen Bubble und Airtable keinen Service wie Make oder Zapier, weil wir das direkt über den Bubble-IPI-Connector und die Airtable-API machen können. Was in dem Punkt natürlich dann auch einen Einfluss auf die Performance hat, einen positiven Einfluss auf die Performance. Genau Felix, was du vorhin schon angesprochen hast, bezüglich Design.
00:34:21
Speaker
Das war natürlich als Designer im Herzen wichtig, dass die UI und die UX komplett individualisierbar ist, also dass wir die 100%ige Kontrolle darüber haben und das System genauso aussehen lassen können, wie wir es uns vorstellen.
00:34:37
Speaker
was für mich noch mal an der Stelle super wichtig ist. Der eine oder andere denkt sich jetzt mal gut, ihr habt jetzt 1100 Einheiten. Und wie sieht denn jetzt euer Wachstumspfad aus? Wann, glaubt ihr, habt ihr so das System aus skaliert? Der Wachstumspfad wird ja zu einem signifikanten Teil durchs M&A-Geschäft kommen. Und da ist vor allem auch interessant, solche Lösungen dann auch bei diesen Verwaltungen zu implementieren,
00:35:06
Speaker
... jeden Zweifel einen eigenen Sales-Prozess haben, ... ... der so ist wie unser vorm Jahr ... ... und da ist natürlich das ein perfektes Beispiel dafür, ... ... wie gut es sein kann. Genau. Okay, das heißt im Endeffekt, ... ... wenn ihr das jetzt euch so überlegt, ... ... würdet ihr dann eher hingehen, ... ... weil ganz konkret, ... ... Airtable, ihr habt im Enterprise-Bereich 100.000 Records ... ... als Datenbank-Limit ... ... und wenn wir halt jetzt hingehen auf der einen Seite, ... ... basiert das Bubble drauf, ... ... es passieren andere Prozesse da drauf, ...
00:35:35
Speaker
Und würdet ihr dann eher hingehen, würdet ihr sagen, okay, ihr tauscht das dann an dem Punkt durch eine Datenbank aus? Oder würdet ihr sagen, ihr dupliziert einfach das R-Table? Wie ist da euer IT-Professionalisierungslevel oder euer Plan? Also da ist definitiv der Plan, eine große Data Warehouse zu bauen. Allein aus dem Grund, weil wir datengetrieben sein wollen und vor allem, wenn wir die Bandbreite an Hausverwaltung gekauft haben und die aller
00:36:02
Speaker
sozusagen integrieren durch ein Data Warehouse, können wir diese Daten auch nutzen und viele Möglichkeiten, zum Beispiel zum Upselling, dort aus auch den Daten dann ziehen. Richtung Alex, ist das für Bubble ein Problem, beispielsweise dann eine Datenbank anzubinden und das auszutauschen durch R-Table?
00:36:22
Speaker
Nö, absolut gar nicht. Also du kannst im Prinzip alles anbinden, was eine API hat. Von daher, genau, gar kein Problem. Ja, also an der Stelle vielleicht für manche Zuhörer, die mich kennen, ich bin eher im Automation- und API-Based-Bereich unterwegs. Deshalb bin ich bei Bubble immer ein bisschen blank auf der Post. Deshalb ist es supergut, meinen Experten dabei zu haben und auch ein bisschen selber ein bisschen Wissen aufzusammeln. Danke dafür.
00:36:43
Speaker
Ja, kein Problem, kein Problem.

Zukunftspläne: Datenmanagement und M&A-Strategien

00:36:47
Speaker
Ich hätte vielleicht noch mal eine Frage zu eurer Insternstruktur. Wie habt ihr oder welche Kapazitäten habt ihr im IT-Bereich? Also jetzt mal im Blick auf, könnt ihr oder plant ihr zukünftig auch No-Code-Resourcen intern aufzubauen oder vielleicht auch Mitarbeiter aus Fachabteilungen auszubilden, um mit No-Code-Anwendungen vielleicht auch intern weiterzuarbeiten?
00:37:11
Speaker
Definitiv für die Pflege von Make, aber fürs Aufbauen werden wir in der nächsten Zeit das auf jeden Fall weiterhin auslassen. Vor allem vor diesem Hintergrund, dass wir eben die Kombination von gewissen
00:37:27
Speaker
Sets benötigen. Also es gibt ja auch Expertisen innerhalb von Make und gewisse Bereiche, die dann eben besser von Individuen abgedeckt werden können. Und alle jene Spezialisierungen bei uns in Haus zu haben, das würde A, vor der Unsicherheit, was wir genau machen wollen, in der Zukunft in einem halben oder dreiviertel Jahr wenig Sinn machen. Und B würde es eben auch, wenn sich die Leute dann neu in ein Thema einarbeiten müssten, die Geschwindigkeit extrem stark verringern. Wenn wir eben nicht darauf zugreifen können, dass
00:37:54
Speaker
wir Experten in der Hinterhand haben, die genau zu diesem Bereich bereits schon vier-, fünf-, sechsmal dieselbe Integration gebastelt haben. Was wir definitiv mittelfristig benötigen, ist aber ein BI-Experten, der sich vor allem diese ganzen Datenmengen annimmt und daraus dann auch Insights entwickelt. Absolut. Ja, spannend.
00:38:13
Speaker
Tatsächlich ein kleiner Punkt, den ich noch anmerken möchte, wie ich eben gesagt habe, wollen wir stark über M&A wachsen. Aber wir wollen auch jenen Hausverwaltungen weiterhin die Möglichkeit lassen, ihr eigenes System am Lauf zu halten. Ich habe verschiedenste Hausverwalter-Softwares.
00:38:28
Speaker
Und dass wir jetzt verschiedenste Anbindungen von verschiedenen Verwalter-Tools in unser Data Warehouse koden, ist komplett unrealistisch. Es ist viel wahrscheinlicher, dass wir nach drei, vier Übernahmen feststellen, dass gewisse Hausverwalter-Tools sich eben über eine API deutlich besser integrieren lassen, unser Data Warehouse.
00:38:51
Speaker
und andere etwas schlechter. Und das würde dann eben unseren weiteren Path in einer Art und Weise lenken, dass wir sagen, okay, wir fokussieren uns momentan auf jene Anbindungen, weil diese leicht machbar sind und können dann aber, je nachdem, wie es gerade notwendig ist, App-Development dorthin setzen, wo wir gerade die Notwendigkeit sehen. Und dann die Konnektoren schaffen, die es uns ermöglichen, im Central Data Warehouse alles zusammenzuführen, sodass wir komplette Kontrolle über unsere Daten haben.
00:39:20
Speaker
Ja, ja, cool gehabt. Bist du super flexibel so, ja, auf jeden Fall. Vielleicht nochmal abschließend so ein bisschen, warum macht es für Unternehmen Sinn, Low- und No-Code-Tools zu nutzen? Welche Potenziale seht ihr da?
00:39:36
Speaker
Ich würde sagen, ich bin zwar ein smarter Typ, aber ich habe keine Ahnung von, ich habe meine Dokumente auf dem Desktop gespeichert bis vor einem Jahr. Ich habe kein Verständnis von Computer gehabt, nichts in keinster Form. Ich kann nicht mal Excel bedienen. Ich bin ein kompletter Analphabet, was das angeht. Und es wäre natürlich schade, wenn ich keinen Mehrwert für die Firma hätte bieten können, weil man sagen müsste, naja,
00:40:02
Speaker
Felix hat zwar gute Ideen, was prozessual und strukturell Sinn macht, aber er kann halt überhaupt nichts Technisches. Und ich glaube, No Code verringert die Hürde extrem, sich in dem Bereich A zu beschäftigen.
00:40:20
Speaker
Partizipieren zu können, also gute Lösungen finden zu können, Ideen vorzubringen und dann eben auch relativ schnell zu verstehen, was möglich ist, was geht, wie die Logik, die dahinter liegt, funktioniert und das ist einfach geil, weil ich habe nie gedacht, dass ich irgendwas in dem Bereich machen werde, aber es macht mir einfach viel Spaß und es
00:40:40
Speaker
Es ist einfach cool, dass man eben so diese Bereiche, Business Development und solche Themen zum Venture Building kombinieren kann oder mehr alignen kann. Ich glaube, es führt einfach zu einer größeren Nähe zwischen Business Development und Product Development. Und abseits davon, dass Felix seine Ideen verwirklichen kann, ist natürlich Flexibilität und Speed auf jeden Fall zwei Hauptargumente dafür, No Code or Low Code Tools zu benutzen.
00:41:13
Speaker
Ich meine damit eher, dass es für viele Menschen nun möglich ist, in Bereiche vorzustoßen, die davor hinter dem großen Vorhang der Zahlenquote und der Vinalität verborgen geblieben ist. Definitiv.
00:41:33
Speaker
Ja, ja, total schön. Vielleicht an dieser Stelle noch mal ein kurzer Disclaimer. Wir haben jetzt auch viel über Make gesprochen. Wir haben letzte Woche die Make-Masterclass gelauncht, die Lille zusammen mit Sebastian gestellt haben. Und wenn ihr also zum Make-Experten euch ausbilden möchtet, dann könnt ihr gerne mal vorbeischauen auf visualmakers.de. Da findet ihr alle Informationen zu der Masterclass.
00:41:58
Speaker
Genau. Ansonsten, was ist für APMIN noch im Laufe des Jahres geplant? M&A-Geschäft und dann sich die neuen Haushaltungen anschauen, wie bei der Integration Sinn macht. Wie bekommen wir es zum Beispiel über Make angebunden? Wie kriegen wir da Prozesse implementiert, die sehr digital sind und transparent? Ja.
00:42:26
Speaker
Genau, und eben auch der große Schritt Richtung Data Warehouse, das ist auch, wenn wir immer mehr Prozesse und Datensätze benötigen, um unsere Prozesse abzubilden, ist der nächste logische Schritt eben eine Database umzuziehen. Und das ist wahrscheinlich auch ein Thema, das dieses Jahr noch ansteht.
00:42:43
Speaker
Das sind also definitiv technisch Themen, die euch in der Professionalisierung deutlich helfen werden. Was ich bei euch so super, super cool finde, ist halt wirklich diese Reise von ganz klein mal gestartet bis wirklich zu full potential upscale und einfach komplette Eskalation, was man alles automatisieren kann.
00:43:04
Speaker
Wenn ich da beispielsweise an das, jetzt auch an diese KI denke, die euch dann ja auch hilft, Dokumente automatisch einzulesen, die dann abgelegt werden, im Google Drive vorklassifiziert werden, im besten Fall die ganzen Daten aus den Verträgen direkt ins Hubspot reinlaufen und und und und. Das ist halt schon, also allein, was ihr an Arbeitszeit spart durch diese ganzen Themen, ist wirklich unglaublich. Absolut.
00:43:30
Speaker
und vor allem auch monotone Arbeit. Das ist jetzt keine Arbeit, die wir Leuten wegnehmen, die Spaß macht oder so, sondern es ist wirklich ein armer Werkstudent, der
00:43:40
Speaker
von einem Ordner ein Dokument in den nächsten Ordner verschiebt und das dann den ganzen Tag macht und diese Ordner die Dokumente davor noch einmal durchlesen muss. Ob das jetzt ein Verwaltervertrag ist, ob es ein Dienstleistervertrag ist oder andere Dokumente. Wenn man sowas natürlich automatisieren kann über eine KI, das ist natürlich grandios und macht auch meiner Meinung nach den Arbeitsalltag für uns Kollegen angenehmer und deutlich spaßiger.
00:44:07
Speaker
Absolut, absolut. Und gibt dem nächsten Praktikanten doch noch mal ... ... wahrscheinlich andere, spannendere Einblicke. Cool. Super. Dann bedanke ich mich für das spannende Gespräch, ... ... für die tollen Insights, euch beiden, Felix, Friedrich ... ... und natürlich auch dir, Sebastian. Sehr gerne. An dieser Stelle danke für die coole Zusammenarbeit. Es hat mir echt Spaß gemacht, mit euch an der Web-App zu bauen. Und es ist ein tolles Ergebnis geworden, ein tolles Beispiel dafür, ... ... was mit No-Code-Tools möglich ist.
00:44:36
Speaker
... natürlich euer gesamtes Geschäftsmodell quasi ... ... mit No-Code abgegradet, ... ... mehr oder weniger super cool zu sehen, ... ... wie man damit Unternehmensprozesse hebeln kann ... ... und ja, unternehmensgalierbarer macht. Absolut. Vielen, vielen Dank noch mal für eure ... ... ganz, für eure beide Zusammenarbeit mit uns. Wir haben echt so viel mit euch erreicht ... ... in einer relativ kurzen Zeit und ... ... hat uns auch sehr, sehr viel Spaß gemacht, ... ... würde ich sagen. Ja, absolut. Vielen Dank für das Gespräch ... ... und ich freue mich auf die kommende Reise.
00:45:05
Speaker
Jedenfalls. Cool. Danke. Danke. Ciao. Ciao.