Transcript
Speaker: Wenn mich jemand fragt, Daniela, was ist eine Sache, die du jemandem empfehlen würdest, der Familie und Unternehmertum oder grundsätzlich Arbeit unter einen Hut bringt, dann ist mein erster Satz, hol dir Hilfe.
Speaker: Ich habe damals einfach Dinge erlebt, die meine komplette Welt zerrüttelt haben, weil ich immer dachte, mit High Performance und einem wirklich einwandfreien Lebenslauf bekommt man eine Arbeit.
Speaker: Aber irgendwie habe ich...
Speaker: Ich bin da völlig verschätzt.
Speaker: Nichtsdestotrotz haben mich auch E-Mails erreicht, in denen ich gefragt wurde, warum ich so viele Kinder habe, wenn ich so viel arbeite.
Speaker: Oder was sagt denn mein Mann dazu, dass ich so viel unterwegs bin?
Speaker: Ich habe zu Beginn, die ersten Jahre, ja wie gesagt, kleine Kinder, sehr wenig Zeit, habe ich 12.000 Euro im Jahr verdient.
Speaker: Und irgendwann habe ich gesagt, dafür bin ich nicht angetreten, ich bin hochqualifiziert.
Speaker: Ja, ich liebe das Feng Shui, aber...
Speaker: Irgendwie, irgendwie, darf da ein bisschen näher.
Speaker: Hallo und herzlich willkommen bei Unfolding Space Unboxing Lives, dem Podcast, der Unternehmertum, Lifestyle und Feng Shui verbindet.
Speaker: Mein Name ist Daniela Schaponic, ich bin Unternehmerin und Feng Shui-Meisterin und liebe es, über die Grenzen des Normalen hinaus zu denken.
Speaker: Feng Shui ist hierfür die perfekte Unterstützung, obwohl es in der Gesellschaft weit unterschätzt wird.
Speaker: Und ich finde, es ist an der Zeit, das zu ändern.
Speaker: Bei Unfolding Space entdecken wir gemeinsam, wie du die Power von Feng Shui nutzt, um dein Leben, deinen Lifestyle und dein Unternehmen zu transformieren.
Speaker: Freue dich auf inspirierende Gespräche und Interviews, die dir helfen, dein volles Potenzial zu entfalten.
Speaker: Bereit?
Speaker: Dann lass uns beginnen.
Speaker: Hallo und herzlich willkommen zu einer weiteren Ausgabe vom Unfolding Space Unboxing Lives Podcast.
Speaker: Ich freue mich heute sehr, dich zu einer sehr, sehr besonderen und persönlichen Podcast-Folge zu begrüßen.
Speaker: Einer Folge, die ich jetzt seit...
Speaker: einem Jahr vor mich herschiebe.
Speaker: Warum?
Speaker: Weil es kann sein, dass sie die ein oder andere, den ein oder anderen triggert, was ich natürlich nicht möchte.
Speaker: Ich möchte hier einfach vorausschicken, ich erzähle meine Geschichte,
Speaker: Ich erzähle meine Eindrücke, die mir als Unternehmerin und Mutter in den letzten 20 Jahren entgegengebracht wurden.
Speaker: Das ist kein Podcast, in dem ich mich über irgendetwas beschwere, in dem ich auf irgendetwas mit dem Finger zeige.
Speaker: Es ist ein Podcast,
Speaker: Einfach um zu teilen, was ich erlebt habe, weil ich glaube, ich bin nicht die Einzige, die solche Situationen erlebt hat.
Speaker: Und ich glaube, dass es eine wahnsinnige Entspannung ist.
Speaker: Man weiß, ich bin nicht die Einzige, also kann ich entspannen.
Speaker: Also es gibt nichts zu tun.
Speaker: Es gibt keine, wie soll ich sagen, man braucht keine Hilfestellung oder wie gesagt, es ist
Speaker: auf niemanden mit dem Finger zu zeigen.
Speaker: Es sind einfach nur Beschreibungen von dem, was ich erlebt habe, vor allem als Unternehmerin, Mutter von vier Kindern, Ehefrau und vor allem als eine Person, die Freiheit als einen der obersten Werte hat, weil mir das in die Wiege gelegt wurde.
Speaker: Das war ich immer schon.
Speaker: Ich war immer schon ein Mensch, der die Freiheit geliebt hat und ich muss sagen, als ich
Speaker: als ich in der Schule war und dann war ich eigentlich in den Staaten, als ich 1920 war genau und ich dachte, ich komme aus Amerika zurück und mache schnell mein Abitur und beginne mein Studium und schnalle mir dann meinen Rucksack auf den Rücken und weg bin ich, ja, Hauptsache unterwegs.
Speaker: Habe ich aber meinen Mann kennengelernt, sehr jung,
Speaker: habe mich an meinem 21.
Speaker: Geburtstag verlobt und dann hat das Leben einen anderen Lauf genommen, was auch völlig in Ordnung ist.
Speaker: Ich habe BWL studiert, wie die meisten wissen und habe dann im Studium mein erstes Kind bekommen und da ging es schon los mit dieser ersten Geschichte und die kennt auch jemand, jeder, wahrscheinlich jeder, aber wenn du mir länger zuhörst, dann kennst du die Geschichte.
Speaker: Und zwar, ich habe damals ganz genau geplant, wann wir das erste Kind quasi, also wir haben geplant, also wir wollten das erste Kind und ich habe dann geplant, wann es passieren sollte, damit ich noch im Studium den Alexander natürlich auf die Welt bringe jetzt, um dann nach dem Studium frei für die Arbeit zu sein, weil ich wollte unbedingt in einem Unternehmen arbeiten.
Speaker: Und was mir dann entgegengebracht wurde, ich habe dann das, ich habe
Speaker: es waren noch drei Semester nach der Geburt von Alex und die Diplomarbeit und ich habe dann den Alex gehabt, der war ein Jahr, also ich war neun Monate, ein Jahr mit ihm zu Hause, neun Monate ungefähr so und bis die Eingewöhnung war, war er quasi mit seinem ersten Lebensjahr in der Kindergrippe und
Speaker: Dann habe ich das Kind gehabt, mein Mann hat gearbeitet, ich habe als Werkstudentin gearbeitet und habe studiert.
Speaker: Und dann kam der erste Schock für mich, als ich mich beworben habe und das war jetzt, wie gesagt, meine persönliche Erfahrung.
Speaker: als in meinem Lebenslaufstand verheiratet.
Speaker: Ich glaube, ich habe da schon ein Kind mit reingeschrieben.
Speaker: Dann habe ich teilweise von meinen Bewerbungen nicht mal eine Antwort bekommen und ansonsten nur Absagen.
Speaker: Und irgendwann dachte ich mir, jetzt probierst du es mal und habe den Familienstand rausgenommen und habe dann ein Vorstellungsgespräch nach dem anderen bekommen und dann im Vorstellungsgespräch
Speaker: habe ich immer sehr gut abgeschnitten und teilweise ging es dann, okay, man können sie anfangen.
Speaker: Und dann habe ich natürlich ein Vorstellungsgespräch gesagt, dass ich Familie habe und dann hat man richtig gesehen, wie die Augen groß wurden und eine Enttäuschung sich breit machte im Sinne von, oh nein, das kriegen wir nicht hin.
Speaker: Und ich wurde auch mal gefragt, auch von einer Mutter, was ich denn
Speaker: quasi machen würde, mein Kind krank wird.
Speaker: Ja, was soll ich darauf antworten?
Speaker: Ja, was für eine Frage.
Speaker: Und ich meine, ich habe ja auch mein Studium beendet und gearbeitet und ein kleines Kind mit, ich habe ein soziales Netzwerk gehabt, das habe ich immer noch.
Speaker: Klar sind meine Eltern älter geworden, aber
Speaker: wir haben immer ein starkes Netzwerk gehabt und alleine auch dieses, ich habe es alleine geschafft, absolut gar nicht.
Speaker: Nein, ohne meine Eltern, meinen Mann, das ganze Netzwerk, was wir da hatten an Familie, würde ich heute nicht an dem Punkt stehen, wo ich stehe.
Speaker: Also das möchte ich auch einfach nur vor Herzen teilen.
Speaker: Es geht nicht darum, mich hier hinzustellen und zu sagen, nein, ich habe es selber gemacht, weil das stimmt nicht.
Speaker: Ich
Speaker: bringe, also ich habe es selber gemacht, was habe ich selber gemacht?
Speaker: Ich habe ein internationales Unternehmen aufgebaut, ich habe eine Pfingstschulschule, ich habe ein
Speaker: also ein großes Unternehmen aufgebaut, obwohl wir klein sind im Sinne von kleines Team, keine großen Bürogebäude und so weiter und so weiter, haben wir ein sehr erfolgreiches und großes Unternehmen aufgebaut und mein Tag hat auch nur 24 Stunden, mich hier hinzustellen und zu sagen, ich habe es alleine gemacht, ohne Hilfe.
Speaker: Das wäre absolut respektlos gegenüber uns,
Speaker: meiner ganzen Familie gegenüber all den Menschen, die mich über die letzten Jahrzehnte begeleitet haben und unterstützt haben.
Speaker: Und wenn mich jemand fragt, Daniela, was ist eine Sache, die du jemandem empfehlen würdest, der Familie und Unternehmertum oder grundsätzlich Arbeit unter einen Hut bringt, dann ist mein erster Satz, hol dir Hilfe.
Speaker: Hol dir Hilfe.
Speaker: Bitte mach es nicht alleine, weil dein Tag hat auch nur 24 Stunden.
Speaker: Ja.
Speaker: Und Hilfe holen kann ganz simpel sein.
Speaker: Also wirklich Kleinigkeiten.
Speaker: Allein, wenn ich eine Zeit lang eine Studentin gehabt habe,
Speaker: die ist dann mit den Kindern immer wieder mal zwei Stunden einfach vor unserer Wohnung auf den Spielplatz gegangen.
Speaker: Oh mein Gott, zwei Stunden für mich, ja, das war schon eine Riesenhilfe, wenn man halt damals sehr, sehr viel gearbeitet hat, sechs Tage in der Woche gearbeitet, also ich war sehr auf mich quasi gestellt, aber ich habe mir Unterstützung geholt und das ist tatsächlich so ein richtig, richtig großer Game Changer.
Speaker: Aber jetzt nochmal zurück zu den Vorstellungsgesprächen, ja, also
Speaker: Jedenfalls war mein Kind nie alleine zu Hause oder im Kindergarten, wenn es krank war.
Speaker: Aber gut, ich habe die Arbeit dann nicht bekommen und letztendlich habe ich erfahren,
Speaker: Das hat mir die Dame dann auch später gesagt, dass sie sich für einen anderen Kandidaten entschieden hat.
Speaker: Und mir wurde auch teilweise wirklich ganz klar gesagt, entschuldigen Sie, ich meine, ja, ich bin aus der Werbung, ich habe Marketing-Schwerpunkt, ich habe mich bei Agenturen beworben, logischerweise.
Speaker: Ich habe gesagt, das ist einfach ein zu großes Risiko.
Speaker: Wir hatten die Situation, es gab viele Ausfälle, wir können uns das nicht mehr leisten, wir brauchen jemanden, der zuverlässig ist.
Speaker: Und ich meine,
Speaker: Da muss man nicht dagegen argumentieren.
Speaker: Die Erfahrungen sprechen für sich und die Entscheidungen sind klar.
Speaker: Das ist ja auch in Ordnung.
Speaker: Nur ich habe damals einfach Dinge erlebt, die meine komplette Welt zerrüttelt haben, weil ich immer dachte, mit High Performance und einem wirklich einwandfreien Lebenslauf bekommt man eine Arbeit.
Speaker: Aber irgendwie habe ich...
Speaker: Ich bin da völlig verschätzt.
Speaker: Ja, heute kann ich schon sagen, ja, die Meister des Lebens haben mich davor bewahrt, in die Unternehmenswelt zu gehen, mich anstellen zu lassen, weil das sowieso nicht mein Weg gewesen ist.
Speaker: Aber
Speaker: Ich habe mein Leben daraufhin gearbeitet, in einer Marketingposition zu arbeiten.
Speaker: Ich habe alle Schulabschlüsse, die es im deutschen Schulsystem gibt.
Speaker: Also ich habe den Quali, ich habe die mittlere Reife, ich habe eine Berufsausbildung als selber Kauffrau, ich habe das Abitur und ich habe ein Diplom der Fachhochschule München.
Speaker: und ein Auslandsaufenthalt dazwischen und so ungefähr war mein Lebenslauf.
Speaker: Also das einfach nochmal so im Detail über mich, wer ich bin und was mir da in der Zeit entgegengestoßen ist.
Speaker: Und dann habe ich mein Unternehmen aufgebaut, wie gesagt, mit viel Unterstützung.
Speaker: Dennoch war es teilweise echt, in Bayern sagen wir happig, weil meine Familie ist gewachsen,
Speaker: Als Alexander 6 war, fast 7, ist Milos auf die Welt gekommen, 2006.
Speaker: Also ich habe meine Ausbildung 2006.
Speaker: zwischen 2003 und 2006 war ich in der Ausbildung, meine Fingerschuhausbildung 2006, da war ich noch schwanger mit Milos, habe ich meine Ausbildung abgeschlossen und dann war Milos schon neun Monate alt und dann habe ich festgestellt, dass ich Mathe auf den Weg gemacht hatte zu uns und dann war ich 2008, im Sommer 2008 hatten wir, also natürlich wir, mein Mann und ich,
Speaker: drei Kinder, zwei Babys
Speaker: 18 Monate alt, Neugeborenes und den Alex, der in die erste Klasse ging und es war wirklich eine sehr, sehr volle Zeit und ich habe natürlich nicht viel gearbeitet, aber ich habe nie meinen Traum aufgegeben.
Speaker: Ich habe trotzdem weitergemacht und wenn es eine Beratung pro Monat war, dann war es eine Beratung pro Monat und dann war meine Website von einer, also ich habe auch da in der Zeit immer wieder mal in einer Agentur gearbeitet, also
Speaker: freiberuflich und da war eine Werkstudentin und hat sich mit Webseiten ausgekannt und hat gesagt, Mensch, Daniela, ich baue dir eine Website, die ist irgendwo in den Archiven, man kann die auch sehen, das war so eine grüne Website mit dem Yin und Yang-Zeichen, aber egal, ich habe 2006 hatte ich eine Website und ich kann mich erinnern, die erste fing Schulberatung für, also ich hatte erst eine Beratung für ein Haus und dann war Milos geboren und er war ein Baby,
Speaker: Also kleines Baby, der ist im Dezember geboren.
Speaker: Also das war vielleicht so kurz vor Weihnachten war die Beratung für eine Steuerberaterin in der Münchner Innenstadt.
Speaker: Ich war so aufgeregt.
Speaker: Meine erste große Beratung.
Speaker: Ich habe einen Termin mit so einem, ich habe gestillt, so ein kleines Baby.
Speaker: Ich weiß nie, wann jetzt was zu essen will.
Speaker: Also ich habe mich Tage darauf vorbereitet und dann
Speaker: haben wir alle Kinder ins Auto gepackt, weil ich nicht wusste, wie lange der Termin geht und ob das mit den Stillen auskommt.
Speaker: Das wird sehr persönlich heute.
Speaker: Also jedenfalls saß mein Mann mit den drei Kindern im Auto, während ich oben bei der Kundin gewesen bin.
Speaker: Und habe so meine erste große Unternehmensfängstschulberatung gemacht.
Speaker: War das aufregend und dann durften die Beratungen natürlich gemacht werden.
Speaker: Und ich habe dann und da eben diese wahnsinnige Unterstützung von meinem Mann, der ist nie nach Hause gekommen und hat gesagt, oh mein Gott, wie schaut es denn hier aus?
Speaker: Sondern wenn die Kinder geschlafen haben, habe ich mich hingesetzt und habe meine Beratungen gemacht.
Speaker: Und wenn sie wach waren, war ich natürlich mit den Kindern und so.
Speaker: Wir haben das gemeinsam gewuppt und gemeinsam gemacht.
Speaker: Und das ganze Unternehmen oder Leben beruht auf dieser Gemeinsamkeit, weil mein zweiter Wert, Lebenfreiheit ist Familie.
Speaker: Definitiv.
Speaker: Und ja, diese gegenseitige Unterstützung war tatsächlich, also ohne sie wäre...
Speaker: wäre das Unternehmen gar nicht auf die Beine gekommen.
Speaker: Also ich hätte irgendwann wahrscheinlich aufgegeben, hätte mir dann doch eine Arbeit gesucht oder einen Lebensjob oder was auch immer.
Speaker: Aber für mich persönlich, und es ist heute noch, ist meine Work-Life-Balance eine Waage zwischen
Speaker: Unternehmen und Familie.
Speaker: Ich bin weder nur Unternehmerin und ich sage es auch so frei, ich bin auch nicht nur Mutter.
Speaker: Ich bin beides und ich vertrete für mich persönlich einfach die Aussage, den Gedanken, dass
Speaker: ich eine exzellente Mutter bin, bin ich auch meinem unternehmerischen Sein, meiner Leidenschaft, meinem Ruf, den ich ja spüre.
Speaker: Es ist ja kein Konzept gewesen, eine Feng Shui-Ausbildung zu machen und sich dieses Unternehmen aufzubauen.
Speaker: Ich bin einer Führung gefolgt und
Speaker: Und wenn ich das mit ausleben darf, dann bin ich ganz.
Speaker: Und das ist für mich die Ganzheit.
Speaker: Und so kennen mich meine Kinder, so haben mich meine Kinder kennengelernt, wenn ich das so sagen darf.
Speaker: Und so leben wir heute.
Speaker: Und meine Kinder kennen meinen Beruf.
Speaker: Einer arbeitet mit im Unternehmen, der kümmert sich um, jetzt nicht um Fing-Chuja, aber um Logistik.
Speaker: Wer weiß, vielleicht macht er irgendwann mal auch die Ausbildung mit.
Speaker: Aber sie sind damit aufgewachsen und sie sind stolz darauf.
Speaker: Die haben, wenn ich in Zeitungen erschienen bin, dann haben sie die Zeitungen mit in die Schule genommen.
Speaker: Ich habe gesagt, Gott, mach das nicht.
Speaker: Doch, doch, meine Mutter ist in der Zeitung.
Speaker: Oder ich war auch mal im Fernsehen, im Bayerischen Rundfunk.
Speaker: Ja, ich muss das teilen.
Speaker: Wann ist die Sendezeit?
Speaker: Ich muss es meiner Lehrerin erzählen.
Speaker: Also die sind damit aufgewachsen.
Speaker: Und das ist so der Blick hinter die Kulissen.
Speaker: Das ist, wie wir so in einem kleinen Abschnitt dieses Unternehmertum gemeinsam zu Hause gelebt haben, wenn man uns ja auch Unternehmer ist.
Speaker: Nichtsdestotrotz haben mich auch E-Mails erreicht, in denen ich gefragt wurde, warum ich so viele Kinder habe, wenn ich so viel arbeite.
Speaker: Oder was sagt denn mein Mann dazu, dass ich so viel unterwegs bin?
Speaker: Und ich muss sagen, ich habe nie um die Meinung gebeten, aber sie wurde mir mitgeteilt quasi.
Speaker: Und das Interessante ist, ich habe diese E-Mails immer nur von Frauen bekommen.
Speaker: Und das ist etwas, was mich immer sehr, sehr erstaunt hat und was mich traurig gestimmt hat.
Speaker: weil ich nehme heute diese Episode auf, weil ich Frauen sagen möchte, ihr seid nicht alleine.
Speaker: Es ist völlig in Ordnung, sich für beides zu entscheiden, wenn überhaupt.
Speaker: Es ist auch völlig in Ordnung, sich nur für Familien zu entscheiden.
Speaker: Es ist völlig in Ordnung, sich nur für Karriere zu entscheiden.
Speaker: Es ist alles völlig in Ordnung, solange es für einen selber
Speaker: persönlich in Ordnung ist.
Speaker: Es gibt nichts, was gesellschaftliche Normen, die sagen, das ist gut und das ist schlecht und mein, wie gesagt, mein höchster Wert ist Freiheit und nicht nur Freiheit im Sinne von, wann besteige ich das nächste Flugzeug und fliege irgendwo hin oder fahre mit dem Auto hin.
Speaker: Freiheit
Speaker: Und das ist etwas, was ich in der Zeit der Pandemie gelernt habe, weil ich hatte Freiheit auch anders definiert.
Speaker: Und spätestens in der Zeit der Pandemie wurde mir klar, Freiheit beginnt im Herzen und in der Person und nicht mit dem Gang zum Zug, Flughafen oder Auto oder Schiff oder was auch immer.
Speaker: Und das ist tatsächlich...
Speaker: diese Freiheit der Entscheidung, der eigenen Intuition, der eigenen Führung, sich dafür zu entscheiden und diesen Weg zu gehen.
Speaker: Und egal, was die Gesellschaft dazu sagt, für mich persönlich war die Abstimmung mit meiner Familie immer an erster Stelle.
Speaker: Und wir haben immer eine Lösung gefunden und ich habe verrückte Sachen gemacht.
Speaker: Also was das Reisen betrifft, was das Thema Investieren in mich und mein Unternehmen geht.
Speaker: Ich wollte nichts hinter dem Rücken meines Mannes machen.
Speaker: Ich wollte nichts in dem Sinne machen, ich mache das jetzt nach mir die Sinnflut, mach doch, was du willst.
Speaker: Für mich war es immer wichtig, die Kommunikation zu haben.
Speaker: Und da wieder bitte diese Unterscheidung zwischen, ich habe nicht nach der Erlaubnis gefragt, sondern ich wollte, dass das, was ich mache, erinnere.
Speaker: dass mein Mann nicht nur darüber informiert wird, sondern dass es auch von Herzen eine Unterstützung für meinen Weg ist.
Speaker: Und es hat nichts mit Erlaubnis zu tun, sondern mit gemeinsamen Entscheidungen treffen und gemeinsam an einen Strang ziehen und an die Vision des Anderen zu glauben, ohne Ergebnisse zu sehen.
Speaker: Und das ist ja das, was wir selber im Unternehmertum oder egal, natürlich spreche ich viel über das Unternehmertum.
Speaker: Ich bin Unternehmerin und
Speaker: Und habe da entsprechend die Erfahrungen auch mit anderen Unternehmen durch die Feng Shui-Ausbildung, eben mit Neuunternehmern, Menschen, die sich in die Selbstständigkeit wagen, die sagen, Mensch, wo kriege ich denn den Beweis hin, dass es funktionieren wird?
Speaker: Ja, von gar nichts.
Speaker: Es gibt keinen Beweis.
Speaker: Als ich mit 26 mich entschieden habe, die Feng Shui-Ausbildung zu machen, habe ich gar keinen Beweis gehabt.
Speaker: Ich wusste ja gar nichts.
Speaker: Ich wusste nur, das ist etwas, was ich machen möchte.
Speaker: Aber dass ich heute an dem Punkt bin,
Speaker: hätte ich mir damals nicht einmal im Traum erträumen lassen.
Speaker: Also das war ja, ich dachte mir, ich mache einfach mal Feng Shui-Beratungen.
Speaker: Das war mein
Speaker: Das war mein erster Schritt.
Speaker: Ich mache mal viel Schulberatungen.
Speaker: Und dann bin ich einfach immer mehr gefolgt.
Speaker: Und zwischen dem einfach, ich bin einfach gefolgt, war so einige Herausforderungen, Schiffsbrüche, Verzweiflungsmomente, Unsicherheiten.
Speaker: Ich weiß, ich war auch mal an dem Punkt, wo ich gesagt habe, so, wenn sich jetzt in meinem Unternehmen irgendetwas nicht grundlegend verändert, im Sinne von Umsatz, ich kann, nein, ich habe zu Beginn
Speaker: Die ersten Jahre, ja, wie gesagt, kleine Kinder, sehr wenig Zeit, habe ich, ich weiß nicht, 12.000 Euro im Jahr verdient.
Speaker: Und irgendwann habe ich gesagt, also dafür bin ich nicht angetreten, ich bin hochqualifiziert.
Speaker: Ja, ich liebe das Feng Shui.
Speaker: Irgendwie, irgendwie darf da ein bisschen mehr rauskommen.
Speaker: Und genau zu diesem Zeitpunkt kam eine Person auf mich zu, da ging es um ein Unternehmenscoaching,
Speaker: so ein Bootcamp, wie auch immer.
Speaker: Und ja, dann habe ich zum ersten Mal in meinem Leben, gut, die Auffingstion-Ausbildung war das eine, aber da wirklich eine Riesensumme investiert in das Wachstum meines Unternehmens.
Speaker: Und die Geschichte habe ich auch immer wieder erzählt, das Wachstum meines Unternehmens.
Speaker: Es waren damals 10.000 Euro,
Speaker: für einen Monat, also für 30 Tage, so ein ganz enges Monatstraining.
Speaker: Das war eine riesige Herausforderung für nicht nur unternehmerisch, persönlich, auch für, also Herausforderung für die Beziehung im Sinne von
Speaker: Ich habe gesehen, was dadurch möglich ist.
Speaker: Mein Mann hat es nicht gesehen, nicht in dem Moment.
Speaker: Aber mir war es wichtig, dass er mir vertraut, weil mein Wertesystem steht Freiheit, Familie und ich würde nie etwas machen für mein Unternehmen oder investieren in etwas, was meine Familie in irgendeiner Form benachteiligt.
Speaker: Und als ich ihm das darlegen konnte, dass er das gesehen hat, konnte er entspannen.
Speaker: Er hat sich immer noch ein bisschen unwohl gefühlt, weil 10.000 Euro eine riesige Summe an Geld sind und damals noch größer waren.
Speaker: Und ich habe das investiert.
Speaker: Und in diesem Monat ist tatsächlich die Feng Shui-Ausbildung entstanden.
Speaker: Und ich bin aus diesem Dreh, ich habe 10.000 Euro investiert.
Speaker: Und ich bin mit drei fixen Anmeldungen für die Feng Shui-Ausbildung aus dem Training gegangen und habe letztendlich dann, wenn man es in Zahlen ausdrücken möchte, einen Umsatz von 18.000 Euro gemacht.
Speaker: Das heißt, ich war 8.000 Euro im Plus.
Speaker: Aber das ist, wie gesagt, wenn dann, also dieses, wenn dann, die Verkoppelung, die hat, also irgendwie ist die bei mir nicht so gut angelegt, weil ich sehr oft Ja sage und mich begeistern lasse und wirklich dieser Führung folge und an der Stelle auch bin ich auf die Nase gefallen, oh mein Gott, na ja.
Speaker: Natürlich gab es Fehlinvestitionen, selbstverständlich gab es die.
Speaker: Aber auch wenn es eine Fehlinvestition an Geld war, kam da immer eine sehr, sehr gute Lektion für das Thema, also für mich persönlich, ob privat, also ich persönlich als Person oder Unternehmerin, war immer eine sehr, sehr wertvolle Lektion dahinter.
Speaker: Da habe ich zumindest gelernt, was ich nicht will oder was ich nicht machen möchte, welchen Menschen ich nicht vertrauen darf und so weiter und so weiter.
Speaker: Also das sind wirklich so einige Aspekte, die ich an der Stelle einfach teilen wollte, um Mut zu machen.
Speaker: Unternehmerinnen, Frauen, die in die Selbstständigkeit gehen, zeigt euch, die Menschen werden immer was denken.
Speaker: Habt den Mut, für eure Leidenschaft einzustehen.
Speaker: Ja, dann kullern ein paar Leute mit den Augen.
Speaker: So what?
Speaker: Ja, wenn heute, das kommt heute, also bei mir persönlich nicht mehr vor, aber wenn jemand so den Kopf schüttelt und sagt, fängt Schuhe, dann kann ich sagen, ja, das tut mir echt leid für dich, aber du verpasst da ganz schön viel, aber ist in Ordnung, muss ja nicht.
Speaker: Und dann rede ich über das Wetter.
Speaker: Niemand muss, jeder kann und ich bin niemand, der irgendjemanden überzeugt oder bekehren möchte, für das Feng Shui, Spiritualität oder das Thema Unternehmertum sich zu begeistern.
Speaker: Aber wenn jemand eine Begeisterung dafür hat, aber eben diese Gedanken hat, was sagen die anderen oder was ich auch sehr oft höre, Daniela, du hast leicht reden, schau mal, wo du heute bist.
Speaker: Ja, ja, nur habe ich jetzt gerade eben meine Anfänge geteilt und ich war auch an dem Punkt, wo die Leute mit den Augen gekullert haben, wo ich Angst hatte zu sagen, ich bin Feng Shui-Beraterin, weil ich schon bereit dafür war, dass jemand sagt, ach, sowas.
Speaker: Aber ehrlich gesagt ist es gar nicht so oft passiert, wie ich mir das eigentlich eingebildet habe, dass jemand sagt, ach, Feng Shui.
Speaker: Wir sind die Leute, also immer
Speaker: mehr mit Neugierde darauf begegnet und zu sagen, boah, ist das ein cooler Beruf, ja, das macht man jetzt aber auch nicht einfach so.
Speaker: Wie bist du denn darauf gekommen?
Speaker: Und also es begegnet mir sehr, sehr, sehr viel mehr Neugierde für das Feng Shui-Thema und zwar nicht seit gestern, sondern seit vielen, vielen Jahren.
Speaker: als das Ablehnung ist.
Speaker: Und ich meine, das ist auch nicht für jedermann.
Speaker: Nicht jeder geht auch zum Heilpraktiker oder nimmt Homöopathie oder keine Ahnung, ist an Alternativmedizin interessiert.
Speaker: Das ist ja auch in Ordnung.
Speaker: Dafür gibt es ja viele Wege.
Speaker: Und es gibt nicht einen richtigen Weg, sondern es gibt eben diese vielen verschiedenen Wege.
Speaker: Und einfach nochmal darauf zurückzukommen, zu dieser Aussage, ja Daniela, du hast ja leicht reden, schau mal, was du alles aufgebaut hast.
Speaker: Wie gesagt, ich war in meinen Anfängen.
Speaker: Ich war auch
Speaker: Da habe ich mein Telefon in der Hand gehabt, da habe ich mir gedacht, wann klingelt es denn jetzt endlich?
Speaker: Die Website ist draußen, wieso kommen denn keine Kontaktanfragen?
Speaker: Wieso fegt mir niemand eine Fingstuhlberatung an?
Speaker: Als ich meinen ersten Vortrag halten musste, ich stand buchstäblich neben mir.
Speaker: Ich habe so viel Schiss gehabt, diesen 40-Minuten-Vortrag zu halten, dass meine Knie gezittert haben.
Speaker: Und was ich aber immer gemacht habe, ich bin immer raus und ich habe es immer gemacht.
Speaker: Und also das ist auch wirklich so eine Sache, wo ich gesagt habe, Gott.
Speaker: Und ich habe diese Geschichte, glaube ich, erzählt, auch als ich, auch ein Teil meiner Coaching-Ausbildung, da war ich in New York einen Monat lang, auch wieder im Rahmen von so einem Bootcamp,
Speaker: Und da ging es um verschiedene Themen, unter anderem eben auch eine Quise.
Speaker: Und wir sind einfach abends immer zu einem Zwecktreffen gegangen.
Speaker: Und das war wirklich lustig.
Speaker: Wir haben da, also ich habe da so viel Spaß gehabt.
Speaker: Und weil ich dachte mir, irgendwann dachte ich mir, hier kennt dich kein Mensch.
Speaker: Du kannst einfach sein, hab Spaß.
Speaker: So habe ich auch gemacht.
Speaker: Und da war ich Mitte 30, das war 2014.
Speaker: Das war 2014, genau.
Speaker: Und
Speaker: Da war ich auf verschiedenen Netzwerktreffen und an einem Abend, ich erzähle die Geschichte noch mal ganz kurz, habe ich mich unter anderem mit einem Notar unterhalten und mit seiner Frau, die war Maklerin.
Speaker: Und wir haben wirklich ein super Gespräch gehabt.
Speaker: Wir haben so viel Spaß gehabt, aber es gab keine Möglichkeit oder keine Gelegenheit, ihm eine Visitenkarte zu geben.
Speaker: Und apropos Visitenkarte, ich habe, was den englischen Markt betrifft, damals bin ich in so einem Copyshop gegangen und
Speaker: habe meinen Namen, ich habe eine englische Telefonnummer gehabt, habe das auf eine Visitenkarte gedruckt.
Speaker: Oder auch auf meine E-Mail-Adresse.
Speaker: Keine Website, gar nichts.
Speaker: Es war nur eine Visitenkarte, Name, Telefonnummer, E-Mail-Adresse.
Speaker: Das war alles.
Speaker: Und das habe ich dann weitergegeben.
Speaker: Und es gab die Gelegenheit dafür nicht.
Speaker: Nächsten Morgen war ein Netzwerkfrühstück quasi.
Speaker: Ich war eine Stunde zu spät, weil ich mich verfahren habe mit meiner Freundin damals.
Speaker: Und es ging von sieben bis acht.
Speaker: Fünf Minuten vor acht kommen wir rein.
Speaker: Ich mache die Tür auf.
Speaker: Wer ist der Vorsitzender von diesem Netzwerktreffen, der Notar vom Abend zuvor?
Speaker: Welch ein Wunder, was für eine Synchronicität.
Speaker: Auf jeden Fall kam er direkt auf mich zu und hat gesagt, das ist kein Zufall.
Speaker: Ich weiß nicht, sieben Millionen oder fünf, ich weiß nicht, wie viele in New York leben, ist auch egal.
Speaker: Ich habe gesagt, so viele Menschen, wir treffen uns zweimal innerhalb von 24 Stunden.
Speaker: Das ist ein Zeichen.
Speaker: Ich möchte eine Fingeschüberatung von dir haben.
Speaker: Das Himmelsglück, ja.
Speaker: Also faszinierende Sachen.
Speaker: Also ich habe solche Sachen gemacht.
Speaker: Ich habe mich nicht hinter dem Instagram versteckt, nicht hinter dem Internet versteckt, weil wir damals gar nicht so viele Möglichkeiten hatten.
Speaker: Ja, es gab halt Webseiten und dann gab es...
Speaker: Hier und da mal Webminare und Newsletter und das war es und E-Mail logischerweise.
Speaker: Also war sehr viel Beziehungen aufbauen, Vorträge halten, jede Gelegenheit nutzen zu wachsen und ja, ich habe Angst vor Vorträgen gehabt.
Speaker: Ich habe in meiner Ausbildung als selber Kaufmann eine Projektarbeit gemacht und
Speaker: durften diese Projektarbeit damals vor Kunden präsentieren, glaubt mir, ich war so aufgeregt, dass ich einen kompletten Filmriss hatte.
Speaker: Also ich weiß nur, dass ich auf die Bühne gegangen bin, dass ich angefangen habe zu sprechen und das nächste, woran ich mich erinnere, ist, dass ich weinend in meinem Bett zu Hause lag.
Speaker: Ich bin irgendwie nach Hause gekommen, aber ich war so aufgeregt.
Speaker: Wenn jetzt ein Arzt oder eine Ärztin zuhört, können wir vielleicht sagen, also ich war nicht ohnmächtig, aber ich habe ein Film, so viel Aufregung.
Speaker: Aber ich wusste, hey, du musst lernen zu reden.
Speaker: Und heute habe ich meinen eigenen Podcast und ich habe vor ein paar Wochen Fing-Tree-to-go unterrichtet, vier Stunden unterrichtet.
Speaker: ohne Skript, ohne Notizen, ohne irgendwelche Präsentationen, sondern mein Whiteboard und ich und die Teilnehmer.
Speaker: Und ich habe sie durch dieses Seminar geführt.
Speaker: Und das kam aber auch nicht am Anfang.
Speaker: Am Anfang, wie gesagt, haben meine Knie gezittert, weil meine Beine, mein Körper woanders sein wollte, als da, wo er gewesen ist.
Speaker: Und da durchzugehen, dieser Ausdruck, feel the fear and do it anyways, ist, glaube ich, einer meiner wichtigsten Leitsprüche.
Speaker: Und die Frage, die mich da rausbringt, ist,
Speaker: was ist das Schlimmste, was passieren kann?
Speaker: Ja, ich kann mich verplappern, die Leute können den Raum verlassen, sie können sagen, Daniela, das war jetzt aber ein dofer Vortrag, dann kann ich sagen, okay, gut, was hast du doof gefunden, was kann ich morgen besser machen?
Speaker: Aber es nicht zu tun, hätte mich eigentlich nur in eine Situation gebracht, in der ich im Stillstand war.
Speaker: Und das war für mich das Horrorszenario, das wollte ich niemals und ich will es auch heute nicht.
Speaker: Und
Speaker: Und ich weiß, dass ich durch diese Arbeit auch eine Projektionsfläche bin, im Sinne von, ja, wie vorhin gesagt, ja, du hast leicht reden oder die E-Mails, die ich bekommen habe, was sagt dein Mann dazu, warum hast du so viele Kinder, wenn du dein Unternehmen erfolgreich machen willst.
Speaker: Und das ist einfach ein Satz, den ich jetzt gerne abschließend auch sagen möchte, ist, es ist leicht, und das sage ich heute noch in meinen Mentorings und auch all meinen Schülern in der Ausbildung, die eben den Weg gehen, die vorangehen
Speaker: die sich dann auch mal einen blöden Kommentar irgendwo abholen oder dann sage ich immer, wisst ihr, es ist immer leicht, aus den Zuschauerrängen aufs Spiefeld zu schreien und zu sagen, das machst du nicht gut, machst das besser, wieso traust du dich das nicht, wieso traust du dich das, was erlaubst du dir da und so weiter und so weiter.
Speaker: aber die wenigsten trauen sich aufs Spielfeld, die wenigsten trauen sich auf die Bühne zu gehen und den Vortrag zu halten, obwohl die Knie zittern.
Speaker: Die wenigsten trauen sich, dieser Entscheidung zu treffen, der Leidenschaft zu folgen und für die Konsequenzen darzustellen und zu wissen, ja, es ist kein Worst-Case-Szenario, das Geld ist verloren, die Zeit ist verloren, aber
Speaker: ich glaube mehr daran, dass das mich weiterbringen wird, dass das mein Weg ist und ich treffe diese Entscheidung und ich gehe in Anführungszeichen das Risiko ein.
Speaker: Das ist aber gar kein Risiko.
Speaker: Es ist nur, wenn ich es nicht mache, den Preis, den ich zahle, bedeutet, also für mich wäre es Stillstand gewesen oder dass ich einen Chef habe, der mir sagt, wann und wie viel Uhr ich wo sein muss und was zu tun habe.
Speaker: Also
Speaker: Ich weiß, das ist auch in meinen Sternen nicht veranlagt.
Speaker: Also dieser Persönlichkeitsanteil ist auch in meinen Sternen nicht veranlagt.
Speaker: Das weiß ich jetzt.
Speaker: Deswegen hätte ein Angestelltenverhältnis für mich nie funktioniert.
Speaker: Also wie gesagt, aufs Spielfeld zu gehen, ist nicht jedermanns Sache.
Speaker: Nur irgendwie hat sich das so eingebürgert, dass es jedermanns Sache ist,
Speaker: Kommentare abzugeben, die gar nicht gefragt wurden.
Speaker: Und deshalb lasst euch nicht entmutigen.
Speaker: Diejenigen, die sagen, nein, Daniela, das ist super, was du machst.
Speaker: Ich bleibe in meinem Angestelltenverhältnis.
Speaker: Ich mache mich nicht selbstständig.
Speaker: Ich mache mein Ding.
Speaker: Es ist perfekt.
Speaker: Es ist genau so, wie es sein soll.
Speaker: Und genau diejenigen, die sagen, nein,
Speaker: Ich will raus, ich will in die Selbstständigkeit, ich will aufs Spielfeld, geh aufs Spielfeld und mach dich bereit auf ein Spiel und nicht auf einen Kampf, weil wiederum die Frage, die dich aus jedem Dramaszenario rausbringt, ist, was ist das Schlimmste, was passieren kann?
Speaker: Das Schlimmste, was passieren kann, ist, ich bin auf dem Spielfeld, ich spiele und verliere und gehe zurück.
Speaker: Du hast eine Riesenerfahrung gemacht, die dir niemand nehmen kann.
Speaker: Mich haben auch Menschen gefragt, Daniela, wenn du nach Belgrad ziehst und es nicht klappt, ziehst du dann wieder zurück oder was sagen denn dann die Leute?
Speaker: ja, ich habe es gemacht, ich habe es probiert, wir sind umgezogen, wir sind noch in Belgrad, ob wir zurückziehen oder nicht, wie sich das entwickelt, die Kinder machen ihr Abitur gerade, sie werden studieren, ich habe keine Ahnung, aber wir haben es gemacht, wir sind aufs Spielfeld, wir sind ausgezogen, wir haben diese Welt kennengelernt, wir probieren immer noch aus, wir leben uns ein und wenn ich zurückgehe, dann gehe ich mit vollem Herzen um
Speaker: und voller Stolz erfüllt mit neuen Eindrücken, neuen Erfahrungen, neuen Freundschaften zurück in meine Heimat.
Speaker: Deutschland ist genauso meine Heimat wie Belgrad.
Speaker: Also ich gehe wieder nach Hause, egal wie rum, ich gehe immer nach Hause.
Speaker: Und was ich, wie gesagt, zum Schluss sagen möchte, geh aufs Spielfeld, mach dein Spiel, hör nicht aufs Publikum, lass dich inspirieren und folge deiner Intuition.
Speaker: Und an der Stelle, wie gesagt, ist es eine Podcast-Folge von ganzem Herzen.
Speaker: Einmal richtig die Gedanken geteilt, die mich abends wachhalten.
Speaker: Ich habe diese Podcast-Folge so oft, bin ich sie in meinen Gedanken durchgegangen und bin jetzt unglaublich froh, dass ich sie für dich aufgenommen habe und dass ich sie an der Stelle auch mit dir teilen darf.
Speaker: Ich danke dir von ganzem Herzen fürs Zuhören.
Speaker: Ich hoffe, ich konnte dich inspirieren, dir Mut machen, deinen Weg zu gehen und
Speaker: Ich wünsche Ihnen im Sinne eine wunderschöne Zeit und bis bald.





