Transcript
Speaker: Ich meine, wir kennen das doch alle.
Speaker: Wir machen eine Website auf und bevor wir lesen, spricht uns die Schönheit dieser Website oder die Grafik dieser Website an.
Speaker: Und warum brauche ich so ein prägnantes Logo?
Speaker: Weil es einfach die Wiedererkennbarkeit ist.
Speaker: Also das Unternehmen soll im Kopf bleiben und soll mich ansprechen.
Speaker: Und natürlich schafft es auch Vertrauen und eine gewisse Professionalität.
Speaker: Das heißt, wenn man zum Beispiel heutzutage Nivea sieht, einfach nur als Schriftzug, weiß man sofort, was damit gemeint ist.
Speaker: Es ist keine Erklärung notwendig.
Speaker: Man hat sofort eine Gefühlswelt dahinter.
Speaker: Hallo und herzlich willkommen bei Unfolding Space Unboxing Lives, dem Podcast, der Unternehmertum, Lifestyle und Feng Shui verbindet.
Speaker: Mein Name ist Daniela Schaponitsch.
Speaker: Ich bin Unternehmerin und Feng Shui-Meisterin und liebe es, über die Grenzen des Normalen hinauszudenken.
Speaker: Feng Shui ist hierfür die perfekte Unterstützung, obwohl es in der Gesellschaft weit unterschätzt wird.
Speaker: Und ich finde, es ist an der Zeit, das zu ändern.
Speaker: Bei Unfolding Space entdecken wir gemeinsam, wie du die Power von Feng Shui nutzt, um dein Leben, deinen Lifestyle und dein Unternehmen zu transformieren.
Speaker: Freue dich auf inspirierende Gespräche und Interviews, die dir helfen, dein volles Potenzial zu entfalten.
Speaker: Bereit?
Speaker: Dann lass uns beginnen.
Speaker: Hallo und herzlich willkommen zu einer weiteren Ausgabe vom Unfolding Space Unboxing Lives Podcast.
Speaker: Ich freue mich heute riesig, dass du wieder dabei bist und ich freue mich auch sehr auf meinen Gast heute und zwar die wunderbare Tina Hanisch von Designing Flow.
Speaker: Ich habe Tina heute eingeladen, weil ich mit ihr gerne über Schönheit sprechen möchte.
Speaker: Und wenn du dich jetzt fragst, okay, warte mal, der Podcast geht doch zum Thema Feng Shui, Unternehmensstrategie und so weiter und so weiter.
Speaker: Was hat denn jetzt Schönheit damit zu tun?
Speaker: Dann sage ich dir auch, worauf das passiert.
Speaker: Und zwar, wenn du mitbekommen hast aus meinen anderen Podcasts, die neunte Periode hat ja im Februar 24 begonnen und
Speaker: Und die ist ja mit dem Feuerelement verbunden, Feuerelement mit der Leidenschaft, mit dem Thema Schönheit und gerade in den nächsten 20 Jahren, abgesehen von den vielen anderen Dingen, worüber ich auch im Zusammenhang mit der neunten Periode spreche,
Speaker: ist, dass das Thema Schönheit einen besonderen Stellenwert hat, weil es eben mit dem Thema Leidenschaft und Emotionen verbunden ist, weil das Feuer auch mit dem Herzen verbunden ist.
Speaker: Also so jetzt ist der Überblick.
Speaker: Und ich fand es wahnsinnig wichtig, auch mal über das Thema zu sprechen mit einer Fachfrau.
Speaker: Ich will nicht zu viel vorwegnehmen, weil sich Tina gleich selber vorstellen wird.
Speaker: wo wir das Thema Schönheit auf verschiedenen Ebenen einfach mal beleuchten und die Wichtigkeit letztendlich auch im Unternehmertum ansprechen werden.
Speaker: Genau, also soweit meine Einleitung.
Speaker: Ich würde jetzt das Mikro an die liebe Tina übergeben.
Speaker: Tina, magst du dich vorstellen?
Speaker: Hi Dani, ja, sehr gerne.
Speaker: Schön, dass ich dabei sein kann.
Speaker: Also,
Speaker: Das ist wirklich der richtige Punkt.
Speaker: Also Schönheit ist das, was mich schon immer begeistert hat und was auch den Weg in meinem Leben und auch in meinem Business eben geprägt hat.
Speaker: Weil ich habe Grafikdesign studiert, Kommunikationsdesign, weil mich die schönen Dinge schon immer fasziniert haben.
Speaker: Und ich gemerkt habe, dass Schönheit eine Energie ist, die im Außen ist.
Speaker: Also man schaut die schönen Dinge an oder ich kann von mir sprechen.
Speaker: Ich habe die schönen Dinge gesehen, es hat mich fasziniert, hat mir Energie gegeben.
Speaker: Und deshalb wollte ich schöne Dinge kreieren für Menschen, die dann auch ihren Spaß dran haben.
Speaker: Das war das Grafikdesign.
Speaker: Aber ich habe dann während meines Weges gesehen, dass es eben auch die Räume sind, die mich faszinieren, die schönen Dinge in den Räumen, die mir Energie geben.
Speaker: Ich bin dann zu dir gekommen mit Feng Shui und Space Healing, was mich so begeistert hat, dass ich es auch in mein Repertoire aufgenommen habe, weil es mich nicht losgelassen hat.
Speaker: Und genauso auch mit Ayurveda.
Speaker: Ich habe da eine Ausbildung gemacht, weil ich auch gesehen habe, dass man die Räume im Innen wirklich schön machen kann.
Speaker: Also die Energie kann da fließen, wenn man sich gut nähert und Routinen entwickelt, die den Körper stärken und auch den Geist beruhigen.
Speaker: Und genauso auch mit dem Yoga.
Speaker: Also es hört sich jetzt an wie eine Unendlichkeit, aber eigentlich ist die Schönheit der rote Faden, die durch diese Sachen geht.
Speaker: Auch im Yoga.
Speaker: Das ist einfach die Verbindung von Geist und Körper und die Ruhe, die dadurch entsteht.
Speaker: Und das ist die Energie, die Schönheit, die Kraft, die uns umgibt und die einfach Leichtigkeit und Energie schafft.
Speaker: Und das hat mich fasziniert in allen Bereichen.
Speaker: Ja, das kann ich total nachvollziehen, weil Schönheit, wenn wir über Schönheit sprechen, das ist ja auch total individuell.
Speaker: Also was für den einen schön ist, ist für den anderen nicht schön.
Speaker: Also ich glaube, es gibt kein individuelleres Thema als das Thema Schönheit.
Speaker: Und trotzdem, egal,
Speaker: in Anführungszeichen, was man als schön empfindet, löst es eine Energie in uns aus.
Speaker: Weil ich meine, Schönheit, wie nimmt man Schönheit wahr?
Speaker: Über viele verschiedene Sinne, aber haupt, also ich weiß nicht, korrigiere mich, also ich glaube hauptsächlich einmal über die Augen, über das, was man sieht und dann entwickelt es eine Emotion und dann sind wir emotional berührt von etwas, was wir sehen.
Speaker: Und das ändert ja die Energie im Inneren, oder?
Speaker: Also
Speaker: Natürlich, also es ist halt wirklich, es ist eine Ästhetik, es ist eine Kommunikation, die passiert zwischen den schönen Dingen und dem Körper, die erzählt Geschichten und schafft Verbindungen, weil es ruft die Emotionen ab, die man schon mal hatte oder
Speaker: Oder die Begeisterung einfach.
Speaker: Und da geht es auch um die Leichtigkeit, um die Schönheit und um den Flow.
Speaker: Weil es ist auch die Achtsamkeit.
Speaker: Weil wenn man nur durch das Leben fetzt und die schönen Dinge gar nicht sieht, egal was für einen schön ist, dann werden die einen auch nicht berühren.
Speaker: Also man muss sich schon einlassen drauf.
Speaker: Man darf sich von den Räumen energetisieren lassen, wenn man die schönen Dinge sieht, die man da hat.
Speaker: Und auch vom Grafikdesign oder im Ayurveda, man kann die verschiedenen Geschmacksrichtungen, also die Schönheit im Essen, spüren und kauen und verinnerlichen.
Speaker: Oder im Yoga diese Bewegungen fließend und schön machen, dass die Energie einfach flowt im Körper.
Speaker: Und das ist der Punkt, weil
Speaker: Da ist die Aufmerksamkeit wichtig und auch, dass man versteht, dass man hinschauen darf.
Speaker: Nicht nur darüber hinwegfetzt praktisch.
Speaker: Richtig.
Speaker: Ja, so nach diesem Motto, diese schnelllebige Welt.
Speaker: Ach, ne?
Speaker: Ach, schön.
Speaker: Ach, schön.
Speaker: Ach, das ist schön.
Speaker: Aber es ist dann so ein bisschen an der Oberfläche.
Speaker: Schönheit kann man ja auch sehr oberflächlich empfinden.
Speaker: Aber wie du schon sagst, diesen Raum sich zu lassen, um Schönheit zu empfinden, das habe ich noch nie so verbalisiert gehört.
Speaker: Schönheit empfinden, das ist...
Speaker: Ja, also wir waren jetzt, letztes Wochenende waren wir im Nationalmuseum und Museen, ich meine Kunst, ich mag sie, aber irgendwann ist es halt, es ist sehr intensiv, so würde ich sagen.
Speaker: Aber dann habe ich mir wirklich, es war sehr leer, es war fast kein Mensch da und dann haben wir uns so ein bisschen aufgeteilt und dann habe ich mir mal die Zeit genommen, ich glaube zum ersten Mal seit Jahren,
Speaker: um diese verschiedenen Werke mal richtig zu beobachten, die Pinselstriche und wie so eine Schönheit und du stehst davor und du fühlst es im Herzen, also nicht im Kopf, sondern so als ob die Frequenz in der Brust ankommt und nicht im Kopf.
Speaker: Ja, ich meine, da ist es auch, das kennt ja jeder in so einer Ausstellung, man fetzt da wirklich auch durch.
Speaker: Aber wenn man sich vielleicht auch mal die Zeit nimmt für eine Führung oder für diese Kopfhörer, dass man sich mal anhört, was ein Küstler erlebt hat, während er das Bild gemacht hat.
Speaker: Also ich meine, das ist natürlich wirklich viel, wenn man durch so ein Ding geht.
Speaker: Aber wenn man sich zwei, drei rauspickt und sich das anhört,
Speaker: dann fühlt man die Geschichten dahinter und dann kommt die wahre Schönheit raus, weil es ist ja oft so, dass man denkt, hier ist ein Kunstwerk, das kann ich auch.
Speaker: Ja, ich kann es auch abmalen und dann schaut es auch so aus, aber es fehlt natürlich die ganze Geschichte, die ganze Arbeit, die Energie dahinter, die der Mensch mit reinbringt, weil er einfach zehn Jahre nichts anderes gemacht hat, als Kreise zu malen.
Speaker: Also, zum Beispiel, ja.
Speaker: Ja, und das ist das, was, ich meine, wir sind ja auch sehr eng befreundet, wir beide, und als du letztens bei mir in Belgrad warst, da haben wir uns ja auch ganz viel über das Thema Designing Flow unterhalten, was ja auch dein Unternehmensname ist, und
Speaker: Und dann eben das, was du gesagt hast, es hört sich so nach vielen verschiedenen Dingen an, die du machst.
Speaker: Ja, Space Healing, Feng Shui, Grafik Design, Yoga, Ayurveda.
Speaker: Aber letztendlich ist Designing Flow genau das, was du jetzt alles beschrieben hast, wirklich dieser rote Faden.
Speaker: Und wenn man sich das so anhört, völlig logisch.
Speaker: Also überhaupt gar nicht so wie so viele verschiedene Dinge.
Speaker: Ja, es sind verschiedene Ebenen, die aber zusammen eine Einheit ergeben.
Speaker: Das stimmt schon, ja, aber ich war mir natürlich, ich meine, ich komme aus dem Grafikdesign, ich lerne eine Zielgruppe, eine Zielbotschaft, ein prägnantes Logo, Farben und dann wirkt es nach außen und
Speaker: mit diesen vielen Dingen bin ich mir am Anfang vorgekommen, wie ich, also da habe ich dieses, ich wusste schon, dass das alles mit guter Energie zu tun hat, aber irgendwie hat mir das gefehlt, also das richtig so zu sehen.
Speaker: Aber es ist wirklich die Schönheit.
Speaker: Es ist wirklich das Ästhetische auch oder dieses Gefühl von Ruhe oder die Schönheit im Inneren, die mich da wirklich überall angezogen hat.
Speaker: Und eigentlich ist es wirklich ein Rundum-Wohlfühl-
Speaker: Packet?
Speaker: Ja, ich meine, es ist ja auch, man kann sich ja entscheiden, wo man einsteigt letztendlich, weil es eben so verschieden eben ist.
Speaker: Also die einen sagen, ja, ich brauche Grafikdesign und aus diesem Grafikdesign-Raum entwickelt sich ein Bedarf für Feng Shui oder Space Healing, weil man einfach ein Bewusstsein entwickelt oder man kommt über Yoga, Ayurveda rein und merkt, okay, Feng Shui ist ja auch ein Teil davon und keine Ahnung, geht dann in die Grafik.
Speaker: Also
Speaker: Es ist wirklich Typsache.
Speaker: Also man kann jeden Typen abholen, weil die einen sind die Typen, die sich bewegen müssen, die kommen übers Yoga oder die anderen sind die, die einfach schöne Räume wollen.
Speaker: Also man muss ja auch eine Leidenschaft für was haben, um dabei zu bleiben und dann die Energie zu entdecken.
Speaker: Es kommt ja nicht einfach so.
Speaker: Also das ist der Punkt und es sind einfach viele Richtungen, wo man einsteigen kann.
Speaker: Ja, richtig.
Speaker: Und ich meine, wir haben ja gesagt, wir wollen in dieser Podcast-Episode ein bisschen mehr über das Thema Grafikdesign sprechen, also für Unternehmer, für Unternehmerinnen.
Speaker: Und es ist ja total spannend, mit einer Grafikerin zu sprechen, die so ein breites Spektrum hat, weil das hat ja auch was mit Rezeptivität zu tun.
Speaker: Es ist ja nicht so, okay, ich habe hier, also ich erlebe das oft bei mir oder mit denen, denen ich zusammenarbeite, wenn die einfach zu Grafikern gehen oder Designern oder wie auch immer sagen, ich mache Feng Shui, dann kommt immer so etwas Feng Shui-spezifisches raus, irgendwie so ein bisschen, ja manchmal so ein bisschen esoterisch angehaucht und so, dass ich sage, oh Gott, das bin ich ja gar nicht, weil die Menschen haben so ein Bild über Feng Shui, da muss ein Kompass hin, da muss das Yin und Yang-Zeichen hin und so weiter, aber das stimmt ja nicht, weil
Speaker: Der Mensch verkörpert ja sein Unternehmen, sei es Feng Shui oder was auch immer und du kriegst es ja mit, weil du auf so verschiedenen Ebenen bist und hast dann auch einen anderen Zugang zur Grafik, richtig?
Speaker: Also so.
Speaker: Naja, klar.
Speaker: Also ich meine, die Kunst ist ein gutes Design zu entwickeln.
Speaker: Die Kunst des guten Designs ist, dass es die Zielgruppe anspricht.
Speaker: Und ich muss natürlich schon wissen, will ich jetzt solche Leute ansprechen, die jetzt in der esoterischen Richtung sind oder will ich moderne junge Menschen ansprechen oder will ich die Luxusmenschen ansprechen?
Speaker: Also je nachdem werde ich das Logo kreieren.
Speaker: Und man geht natürlich schon auf die Wünsche der Kunden ein.
Speaker: Also da ist es eben gut.
Speaker: Bei mir gibt es immer so ein Workbook vorher, dass man sich überlegt, was will man, wem will man ansprechen.
Speaker: Also natürlich Zielgruppe.
Speaker: Und dann kann man das Logo entwickeln.
Speaker: Lass uns mal ein bisschen, wenn du magst, da eintauchen in das Thema, tatsächlich in das Thema Branding.
Speaker: Also im Unternehmens, also im Mentoring an sich,
Speaker: oder im Coaching, je nachdem strategische Unternehmensberatung, wie man es nennen möchte, arbeitet man ja sehr viel über das Thema Positionierung.
Speaker: Also wen will ich ansprechen, wo will ich mich positionieren und so weiter und so weiter.
Speaker: So, jetzt bist du diejenige, die das ja verbildlicht.
Speaker: Ja, man hat natürlich die Marketingsprache und so weiter, aber ich meine, wir kennen das doch alle.
Speaker: Wir machen eine Website auf und bevor wir lesen, spricht uns das.
Speaker: die Schönheit dieser Website oder die Grafik dieser Website an.
Speaker: Und wie gehst du da ran?
Speaker: Also was siehst du, also die Wichtigkeit, also ich persönlich empfinde es als extrem wichtig, dieses Geld noch in die Hand zu nehmen, wenn man sich hat ausbilden lassen, sich entscheidet, einen neuen Beruf zu machen oder ein Unternehmen zu gründen, dass man dieses Thema Branding auf jeden Fall nochmal mit anschaut.
Speaker: Wie gehst du da vor oder wie siehst du das?
Speaker: Ja, das ist auf jeden Fall wichtig.
Speaker: Ich kann euch mal die Grundbegriffe erklären, um das Verständnis zu schaffen, weil es gibt Corporate Design, also das sind die Sachen, die man eben sieht auf den ersten Blick, auf der Internetseite zum Beispiel, das ist das Logo und die Farbwelt, das ist wie das Herzstück der Marke.
Speaker: Dann gibt es eine Typografie, Schriften,
Speaker: Dann gibt es eine Bildsprache, also habe ich Fotos oder habe ich Illustrationen oder spreche ich über Icons.
Speaker: Und dann hat man so feste Gestaltungsrichtlinien, wie das alles angebracht wird oder wie man das alles gestaltet.
Speaker: Eben, dass es eine Einheitlichkeit ist auf Flyern, auf Internetseiten, in Social Media, dass man erkennt, dass es eben eine Marke ist.
Speaker: Das ist das Corporate Design.
Speaker: Das wird auch festgehalten in so einem Manual, weil dann kann ich mich selber dran halten, da steht alles drin oder ich gebe es an den Programmierer, dann weiß der auch, dass es genauso ausschauen soll oder wenn ich mehrere Mitarbeiter habe, das ist wichtig.
Speaker: Und dann gibt es das Corporate Branding, das ist eine Markenstrategie, also das ist, wofür steht die Marke.
Speaker: Das Design ist, wie sieht die Marke aus und das Branding ist, wofür steht die Marke und das sind Werte, die dahinter stehen oder Visionen des Unternehmens.
Speaker: Und das ist eigentlich schon eher, wenn man ein großes Unternehmen hat, wenn man Mitarbeiter hat, dass man die alle über die Werte informiert, dass die alle nach außen gleich sind.
Speaker: Also das ist jetzt für so ein kleines Unternehmen noch nicht so wichtig.
Speaker: Da sind wir eher beim Design.
Speaker: Und da geht es los mit dem Logo, weil das ist einfach das Symbol und die Marke des Unternehmens und das spricht die Leute an.
Speaker: Und warum brauche ich so ein prägnantes Logo?
Speaker: Weil es einfach die Wiedererkennbarkeit ist.
Speaker: Also das Unternehmen soll im Kopf bleiben und soll mich ansprechen.
Speaker: Und natürlich schafft es auch Vertrauen und eine gewisse Professionalität, weil man nimmt jemanden ernster, wenn er ein gutes, prägnantes Logo hat.
Speaker: Es ist auch eine Abgrenzung zur Konkurrenz und es soll halt passen.
Speaker: Darum soll man sich vorher überlegen, was man damit aussagen will, weil das ist das Erste, was man sieht und das ist das Wichtigste.
Speaker: Ja, also was die meisten von mir nicht wissen, ist, dass ich, gut, dass ich BWL studiert habe, sind die meisten mit Marketing-Schwerpunkt, aber ich bin auch Werbekauffrau.
Speaker: Und da hat man natürlich das Thema Marketing, Branding, Entschuldigung, Branding, Corporate Identity, Corporate Design und so weiter in der Tiefe gelernt und auch die Bedeutung, die langfristige Bedeutung von einer Unternehmensmarke, wenn man sie baut.
Speaker: Das heißt, wenn man zum Beispiel heutzutage Nivea sieht, einfach nur als Schriftzug,
Speaker: weiß man sofort, was damit gemacht ist.
Speaker: Es ist keine Erklärung notwendig.
Speaker: Man hat sofort eine Gefühlswelt dahinter.
Speaker: Deswegen ist das Logo so wichtig, weil es ist die Erkennung und das Vertrauen.
Speaker: Ich weiß, in der Nivea-Tuber ist immer dieselbe Creme drin.
Speaker: Also die wird nicht übermorgen anders sein, sondern es ist das gleiche Problem.
Speaker: Ich weiß, was dahinter steht.
Speaker: Das ist abgegrenzt zur Konkurrenz und es schafft einfach Vertrauen.
Speaker: Und die Motion natürlich auch wieder.
Speaker: Es ist ja auch so, Coca-Cola wissen wir ja auch, die geschwungene Schrift und rot ist Coca-Cola.
Speaker: Oder bei Nike, dieser Swoosh.
Speaker: Das ist am Logo, dass es so easy und simple ist.
Speaker: Und
Speaker: Und man sich es gut merken kann und überall stehen kann, also in den kleinsten Handy-Internetzeiten oder auch groß auf einem Plakat.
Speaker: Ja, ich glaube auch, weißt du, weil manchmal, ich meine, das Ziel ist ja, ich habe ja Unfolding Space vor ein paar Jahren gegründet und dann haben wir direkt, also einmal den Schriftzug, aber einmal das US, haben wir sofort als Marke, also als quasi Design festgehalten, weil das Ziel ist langfristig, nur wenn das US dasteht, zu wissen, dass es Unfolding Space ist und
Speaker: Und das ist so eine langfristige Ausrichtung, also der Marke, die bei mir eben im Kopf war.
Speaker: Das heißt, auf jedem Instagram-Logo oder wie auch immer, ist mindestens das US dabei.
Speaker: Das heißt, es soll für sich sprechen, auch ohne dass ich erkläre, welcher Wert hinter Unfolding Space steht.
Speaker: Also das ist so dieser langfristige Aufbau der Marke an sich.
Speaker: Also von meiner Seite aus.
Speaker: Ja, klar.
Speaker: Da greifst du jetzt schon vor, weil es ist ja bei dir auch die Schrift, die an dem US so besonders ist.
Speaker: Und eine Schrift ist auch wichtig im Corporate Design.
Speaker: Das heißt, man hat meistens ein bis zwei Schriften oder zwei ist gut.
Speaker: die was aussagen.
Speaker: Also zum Beispiel so Serifenschrift wie dein US, die machen Seriosität oder wirken seriös oder haben eine Tradition, weil es sind auch wie so Zeitschriften in der Schriften mit diesen kleinen Füßchen dran.
Speaker: Oder die Sun-Serif-Schriften, also die geraden Schriften, die wirken modern und minimalistisch.
Speaker: Und diese handschriftlichen Schriften, die man jetzt auch oft sieht in Designs, die sind kreativ, verspielt oder zeigen auch eine Persönlichkeit.
Speaker: Also von dem her kann man sich das auch überlegen, wie man wirken will.
Speaker: Und bei dir ist diese Schrift einprägsam und man sieht natürlich die Farbwelt auch.
Speaker: Also das Gold mit diesem Puderrosa, da weiß man auch sofort, wenn man eine Serifenschrift sieht mit deinen Farben, dann ist es der Wiedererkennungswert, den du gut kreiert hast.
Speaker: dass eine Schrift natürlich etwas transportiert, das war mir klar, aber ich wusste nicht, dass man das, gut, geschungene Handschrift, Kreativität, ja, aber das ist total interessant.
Speaker: Das heißt, eine Schrift geht nicht nur auf, okay, welche Schriften passen zusammen, wenn man zwei wählt, dass die auch zusammen harmonieren, dass man es nicht zu kreativ macht, dass man sich nicht zu sehr verliert in der Kreativität, aber dass sie doch so eine tiefere, unbewusste Aussage haben, wie Seriosität, Klarheit und so weiter.
Speaker: Das wusste ich nicht, Tina.
Speaker: Ja, weil wir lernen das natürlich, diese Serienischungsschrift in der Zeitung, das ist auch so unbewusst gebrandet, das ist seriös.
Speaker: Also was in der Zeitung steht, stimmt.
Speaker: Und so wird das natürlich auch übertragen.
Speaker: Aber da gilt auch, also man soll maximal zwei Schriftarten nehmen, weil zu viel ist zu viel.
Speaker: Dann wird es auch, es muss schon lesbar sein und wird es unversichtlich.
Speaker: Also Schriften können als Stimme der Marke schon wirken, wenn sie klar sind.
Speaker: Die Farben haben ja auch eine Wirkung.
Speaker: Blau zum Beispiel, wie bei Nivea, das ist Vertrauen und Seriosität.
Speaker: Viele Banken haben auch Blau.
Speaker: Oder Rot, Energie und Leidenschaft und Aktivität.
Speaker: Wie zum Beispiel YouTube, das kleine Icon da mit dem Pfeil drin, weiß man ja, dass es Energie ist.
Speaker: Aber Grün ist nachhaltig, ist natürlich Gesundheit.
Speaker: Das haben zum Beispiel auch Starbucks, auch das grüne Logo, wo man dann denkt, oder es gibt gesunde Sachen.
Speaker: Oder halt schwarz und weiß, wie jetzt zum Beispiel Chanel, ganz gerade und schwarz.
Speaker: Oder Apple hat ja auch viel diesen weißen Apfel.
Speaker: Einfach nur diese ganz simplen Logos und die Farben, die wirken unbewusst.
Speaker: Weil wir haben das gelernt.
Speaker: Also unbewusst.
Speaker: Ja, noch ein Grund mehr, sich zum Thema Corporate Design jemanden an die Seite zu holen, der das weiß.
Speaker: Weil ich meine, wenn ich Grafik wählen würde, wie würde ich es machen?
Speaker: Also es besteht ja immer die Gefahr, die Marke zu verbessern.
Speaker: Das habe ich auch alles hinter mir, weil dann sieht man irgendwo im Internet, in irgendeinem Grafik, jetzt haben wir ja Canva, es gibt dieses Creative Market, da kann man sich...
Speaker: Logos, man kann sich alles Mögliche runterladen, das schaut alles so super aus, ja, und dann will man das auch haben und dann beginnt man, das eigene Logo zu verwässern mit Herzchen hier und Schriftchen da und wieder was, weil das ja alles so schön ist und dann verliert man sich, also ist mir persönlich passiert, dann kriege ich immer einen Anruf von meiner Grafikerin, also Daniela, das passt ja gar nicht.
Speaker: Jetzt musst du wieder zurück.
Speaker: Aber das ist der Punkt, warum man sich vorher eben Zeit nehmen soll.
Speaker: Also man kann auch gern so eine kleine Meditation machen oder so eine Reise, wo man sich überlegt, man geht mit seinem kleinen neuen Unternehmen Kaffee trinken und dann, wie sieht die Person aus und wie redet sie oder was für Worte benutzt sie oder über was für Themen spreche ich mit meiner Marke.
Speaker: Und da kann man auch so ein Gefühl kriegen für so ein Erscheinungsbild oder wie das aussehen soll.
Speaker: Oder welche Ausstrahlungsenergie hat das Unternehmen oder wie will es wahrgenommen werden?
Speaker: Also da kann man dem ein bisschen näher kommen.
Speaker: Das ist total interessant, weil mein Unternehmen hat die Energie, also ich hatte das nicht im Kopf als Unfolding Space gegründet, also sein Branding bekam, das kam erst später, von so einer englischen Lady.
Speaker: Weil die achtet auf die Sprache, die achtet auf die Haltung, die hat eine Etikette, also so dieses High Society, so aus dem, keine Ahnung, 18., 19.
Speaker: Jahrhundert, 19.
Speaker: Jahrhundert, glaube ich.
Speaker: Und das ist die Haltung, die ich von meinem Unternehmen spüre.
Speaker: Also wenn du sagst, Kaffee trinken gehen, dann sind es diese Kleider, diese Erhabenheit und dieses Ganze.
Speaker: Und trotzdem haben auch diese Werte,
Speaker: diese Lady hat ja auch ihren Spaß, jetzt war eine Etikette, aber sie hat dann auch ihren Spaß, das ist auch menschlich hinter den Kulissen, ja, und das ist das, was ich von Unfolding Space spüre, das ist total spannend, dass du das sagst, weil ich sage ja auch immer, das Unternehmen ist ja nicht ich, sondern das Unternehmen hat eine eigene Persönlichkeit, wie du es gerade angesprochen hast, und wenn wir beginnen, mit dieser Persönlichkeit zu kommunizieren, bekommen wir den Geist und die Energie vom Unternehmen mit.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Also so ist es halt easy, sich irgendwie reinzufühlen, wenn man total lost ist, wie man jetzt anfangen soll mit Logo und Corporate Design.
Speaker: Und ich mache das auch, ich mache Workouts, also dass man an einem Tag, also in acht Stunden, ein Logo gemeinsam entwickelt.
Speaker: Und da ist es aber auch so, da kriegt die Person im Voraus so ein Workbook, wo sie auch schon mal so eine Reise macht oder die Sachen reinschreibt, die wichtig sind in einem Fragebogen.
Speaker: Und dann kann man das auch zusammen entwickeln.
Speaker: Also erst zeichnen, scribbeln, überlegen und am Schluss ist das Logo fertig.
Speaker: Genau, weil das ist das, was ich jetzt nochmal eben fragen wollte, wenn man mit dir zusammenarbeitet, was ist dann so der Weg?
Speaker: Ja, man beginnt mit dem Logo, das hast du jetzt gerade beschrieben, aber erzähl mal so, weil das ist wahrscheinlich auch so ein bisschen, also nicht, ich weiß es nicht, aber wahrscheinlich nicht so, okay, hier hast du deine Sachen und die Website ist fertig und das war's, sondern es ist ja eine Fortwähren der Zusammenarbeit, weil sich das Unternehmen ja auch entwickelt und andere Bedürfnisse bekommt.
Speaker: Ja, ja.
Speaker: Ein ganz normales Corporate Design ist einfach, man setzt sich zusammen, man überlegt, was will man sagen mit der Marke und dann entwickelt man ein Logo, ein Erscheinungsbild, eine Farbwelt.
Speaker: Welche Farben passen zusammen?
Speaker: Welche Farben transportieren das, was ich sagen will?
Speaker: Wie du auch mit deinem Gold und dem Rosa, es ist ja auch edel und wertig und
Speaker: hat so ein leises Laut eigentlich.
Speaker: Aber es ist vornehm.
Speaker: Und genauso überlegt man sich die Dinge und dann gibt es ein Corporate Design Manual, dann schaut man
Speaker: Wo kann das Logo wie auftauchen?
Speaker: Welche Größen gibt es?
Speaker: Weil es wird alles festgelegt.
Speaker: Und wie sollen die Sachen auf der Internetseite stehen?
Speaker: Also das ist dann der Designprozess.
Speaker: Aber wenn man jetzt zum Beispiel, weil ich habe ja wirklich auch viele mit vielen Leuten zu tun gehabt, die so kleine Sachen aufziehen und am Anfang natürlich nur nicht so viel Geld da ist oder die aber trotzdem...
Speaker: mit Wissen, dass das gute Design wichtig ist.
Speaker: Da habe ich eben diese 8-Stunden-Workshops entwickelt, wo man dann einfach zusammen die Sachen anschaut, alles gemeinsam durchgeht und am Ende des Tages ist das Logo da und dann kann man damit losstarten.
Speaker: Weil so ein Designprozess, das ist schon länger der Prozess dann für ein ganzes Corporate Design.
Speaker: Ja, das glaube ich.
Speaker: Und das Logo ist ja doch so das Gesicht des Unternehmens und
Speaker: ist echt langfristig.
Speaker: Also diejenigen, die sich noch an Daniela Schaponich, Lebensträume, Raum geben, erinnern oder ganz am Anfang Haus des Feng Shui, ja, damit habe ich ja gestartet, aber ziemlich am Anfang war schon die Orchidee, die auf diesen Steinen stand und das hat mich 15 Jahre lang begleitet und dann Unfolding Space zu gründen.
Speaker: Das war an sich ein Prozess von zwei Jahren bis
Speaker: Weil es ist, man entscheidet sich und es darf wirklich sitzen, weil es das Gesicht ist für einen längeren Zeitraum letztendlich.
Speaker: Deswegen finde ich das super mit den Workshops und mit der Arbeit drumherum.
Speaker: Ja, ja, das
Speaker: Weil es gibt auch viele, die dann alleine weitermachen wollen, erstmal bis sich das Unternehmen entwickelt.
Speaker: Und wenn du das Logo hast, weil das ist wirklich das Wichtigste, ist der Markenkern.
Speaker: Es muss einfach simpel sein, es muss leicht lernbar sein, es soll nicht zu kompliziert sein.
Speaker: Wenn man das hat und die Farbwelt entwickelt hat, was wir im Workshop machen, dann kann man auch wirklich mit so Website-Baukästen
Speaker: sich die Website basteln oder mit Canva gibt es ja auch so viele Vorlagen und Zeugs, wo man dann einfach die Social Media Kanäle befüllen kann.
Speaker: Und dann ist einfach das Logo da und die Leute können selber fertig weitermachen.
Speaker: Das ist einfach der Punkt.
Speaker: Richtig.
Speaker: Also wenn, das heißt, wenn man jetzt sagt, okay, gut, so ein ganzes Corporate Design ist jetzt gerade nicht drin, finanziell, wie auch immer, dann wäre so, also nicht zumindest, sondern das Logo, dass das Gesicht einmal steht und dann kann man damit arbeiten und wenn der nächste Punkt ist, dass man sagt, so und jetzt geht es mit professionellem Website Design und so weiter und so weiter, dann verändert man das Gesicht des Unternehmens nicht, sondern man gibt einfach ein neues Kleid oder einen neuen Anzug dem Unternehmen, oder?
Speaker: Ja, klar.
Speaker: Ich meine, es gibt auch Seiten, wo man sich Logos kreieren kann, aber dann hat ein zweiter vielleicht das gleiche Logo.
Speaker: Oder es ist halt einfach... Ich wollte gerade sagen.
Speaker: Das Herz und das Gefühl des Unternehmens drin.
Speaker: Das ist halt wirklich wie die Augen.
Speaker: Deswegen ist das so wichtig, das zu kreieren.
Speaker: Und wenn ich dann das Logo und die Farbwelt habe, dieses Außenrum kann man über kann man wirklich auch easy selber machen.
Speaker: Weil das Schlimmste ist,
Speaker: wenn man selber arbeiten will und du hast eine vorgefertigte Webseite oder irgendwas, wo du selber nichts dran ändern kannst, dann bist du immer angewiesen auf irgendwelche Leute, die das für dich ändern, dann ist man eher unflexibel.
Speaker: Deswegen ist es schon nicht schlecht, wenn man sich da ein bisschen selber reinarbeitet.
Speaker: Ja, das stimmt.
Speaker: Das stimmt, auf jeden Fall.
Speaker: Ja, und weil du gesagt hast, man kann sich, wenn man Creative Market eingibt, da kann man sich für wenig Geld... Gegen ein professionelles...
Speaker: Gesamtkonzept, aber das ist halt eher für groß.
Speaker: Ich meine, am Anfang, wie du klein warst, war es ja auch das Daniela Saponitsch und irgendwann wird es größer und dann muss man das schon weggeben.
Speaker: Also da ist es sinnvoller.
Speaker: Aber die meisten Leute, über die wir sprechen, noch nicht.
Speaker: Die sind ja noch nicht so weit.
Speaker: Ja,
Speaker: Ja, bei mir hat es echt, also wie gesagt, und ich glaube, es hätte noch weitergehen können.
Speaker: Das war auch in Ordnung, nur es kam halt so Download.
Speaker: Und es war ein Prozess, also so eine Markenveränderung, wenn ich jetzt zurückdenke, es war wirklich ein Prozess von fast zwei Jahren, bis ich das Gefühl hatte, dass sich die Energie des Unternehmens, also die Marke, dass die gesessen hat.
Speaker: Also das hat wirklich gedauert.
Speaker: Also das hat man einfach im Unternehmen wirklich auch gespürt an der Wiedererkennung.
Speaker: Also manche Kunden sind tatsächlich weggefallen.
Speaker: Google hatte Schwierigkeiten, mich neu zu finden.
Speaker: Also das war, es ist wirklich ein Prozess, der eineinhalb, zwei Jahre wirklich gedauert hat, bis Unfolding Space so quasi
Speaker: gewachsen ist oder an Stabilität gewonnen hat, dass es klar dasteht und sich zeigen kann.
Speaker: Also so eine Marken, also ich finde das schon, also es ist nicht nur so, okay, Haare ab und ich bin immer noch hier, sondern
Speaker: Es ist wirklich ein neues Gesicht tatsächlich, was du vorhin gesagt hast.
Speaker: Man kann sich natürlich ein Logo auf einer Website runterladen.
Speaker: Das ist aber dann wahrscheinlich, wird der ganze Prozess von dem, was du gesprochen hast, was du beschrieben hast mit die Persönlichkeit, die Werte und so weiter, das findet ja in dem Moment nicht statt.
Speaker: Ich scrolle durch die Seiten und schaue, was spricht mich gerade an?
Speaker: Und ich bin ja nicht mein Kunde, sondern was spricht mich an?
Speaker: Und dann entscheide ich mich, das ist mein Logo.
Speaker: Und letztendlich ist es dann falsch rumgedacht.
Speaker: Weil wenn man ein Logo entwickelt, das hast du vorhin so schön beschrieben, ist die Frage erst, wen spreche ich damit an?
Speaker: Wer ist meine Zielgruppe?
Speaker: Mit wem möchte ich zusammenarbeiten?
Speaker: Und daraus, und natürlich, wer bin ich?
Speaker: Ich gehe mit meinem Unternehmen Kaffee trinken.
Speaker: Ja, wer ist mein Unternehmen?
Speaker: Und all das kommt dann quasi der Logoentwicklung zugute.
Speaker: Und wenn man sich einfach ein Logo irgendwo auswählt und sagt, das nehme ich,
Speaker: dann ist eigentlich der Prozess falsch rum.
Speaker: Oder habe ich das gerade falsch interpretiert, Tina?
Speaker: Ja, das, ja.
Speaker: So als Profi.
Speaker: Ich kann mir gar nicht vorstellen, so ein standardisiertes Logo.
Speaker: Also ich meine, du musst erst mal eins finden, das wirklich alles ausdrückt, was du sagen willst.
Speaker: Aber ja, wenn man irgendeins nimmt, das einem einfach nur gefällt, dann ist es einfach ein schönes Logo.
Speaker: Aber es spricht auch nicht diese Facetten an, die der Kunde eigentlich sucht.
Speaker: Und ich meine, er weiß nicht, was er sucht.
Speaker: Das ist alles unbewusst.
Speaker: Aber wie jetzt beim Kunstwerk, wie wir gesagt haben in der Ausstellung, wenn du dazu hörst, was der Künstler sich dabei gedacht hat oder wie lange daran gearbeitet hat, also
Speaker: Die Energie steckt trotzdem drin und irgendwie spürt man sie, wenn man sich damit beschäftigt.
Speaker: Natürlich nicht, wenn man vorbeigeht und es kurz anschaut, aber du spürst es irgendwie und so wirkt das Logo auch.
Speaker: Und wenn man sich überlegt, wer ist die Zielgruppe und wie mache ich ein Logo, das die anspricht, dann spricht es die auch an und dann bleiben die auch bei dem Logo hängen.
Speaker: Ja, ja, ja, weil es ist.
Speaker: Wie ist der Unterschied, wie es einfach in all den Bereichen, mit denen wir uns beschäftigen, so wichtig ist, ist da auch die Energie?
Speaker: Ja, ich meine, wenn wir im Alltag sind, wo bleiben wir stehen?
Speaker: Was ist der Moment, wo du, ich meine, im Feng Shui sagen wir ja auch Qi-Anziehungspunkt.
Speaker: Das ist ja visuell.
Speaker: Wo bleibt mein Auge hängen?
Speaker: Was berührt mich?
Speaker: über das Visuelle, über das Sehen.
Speaker: Wenn ich über den Markt laufe, bleibe ich immer bei den Blumen stehen, weil sie so farbenfroh sind, weil so schön.
Speaker: Also bleibe ich da erst einmal schön, auch wenn ich nichts kaufe, aber ich bin da schon mal stehen geblieben.
Speaker: Das heißt, die Wahrscheinlichkeit, dass ich etwas finde, was mir gefällt, steigt.
Speaker: Als wenn ich einfach nur vorbeilaufe.
Speaker: Und so ist es auch, wenn man sich überlegt, auch das Thema Unternehmertum.
Speaker: Ich kann mir tausend Webseiten anschauen und ich lese doch nicht durch.
Speaker: Ich klicke erst mal durch und schaue, was spricht mich visuell an.
Speaker: Und wenn mich was visuell anspricht, dann bleibe ich erst mal stehen und fange an zu lesen.
Speaker: Ja, und es muss auch gut lesbar sein.
Speaker: Also wenn es so ein Durcheinander ist oder zu viele Farben oder zu viele Formen, zu viele Schriften, also dann spricht es auch nicht an, dann verwirrt es und dann geht man sofort weiter.
Speaker: Also wenn man da auch so sich ein bisschen allein durchhelfen will, dann ist es wirklich auch wichtig, eine Hauptfarbe, eine Hauptschriftart, vielleicht noch eine zweite für Überschriften oder für so, und das ist auch eine zweite Farbe dazu, aber einfach prägnant bleiben.
Speaker: Ein prägnantes Logo, das soll auch nicht zu verspielt sein.
Speaker: Das sind einfach die wichtigen Sachen, dass es alles schön, gerade und gut sichtbar ist.
Speaker: Und man muss auch nicht den Anspruch haben, dass alles anders ausschauen soll, weil der Mensch, der liebt die gewohnten Sachen.
Speaker: Also wenn ich jetzt gelernt habe, wie schaut Unfolding Space aus?
Speaker: dann stört es mich auch nicht, wenn die zehnte Seite genauso ausschaut.
Speaker: Weil dann fühle ich mich wohl, dann ist es eine Umgebung, in der ich mich wohlfühle, weil ich es gelernt habe und dann sind die Inhalte gleich ganz anders präsent bei mir.
Speaker: Danke, dass du das sagst.
Speaker: Das ist einfach der Punkt.
Speaker: Ja, danke, weil man hat ja selber...
Speaker: Entschuldigung, wir fallen uns ins Wort.
Speaker: Aber es ist wirklich so, wenn ich dann am fünften Header das Gleiche habe, dann sage ich, oh mein Gott, da muss ja was anderes hin.
Speaker: Aber dann stimmt es, das, was du sagst, nein, nein, weil die Menschen fühlen sich sicher, weil sie wissen, oh, ich bin immer noch am gleichen Ort.
Speaker: Ja, und ich weiß, was kommt da.
Speaker: Und ich weiß, was kommt da.
Speaker: Und dann sind das nicht diese ganzen unerwarteten Sachen.
Speaker: Und das ist halt wirklich, das zieht Energie, wenn man sich immer neu einstellen muss und sich dann neu zurechtfinden muss.
Speaker: Also da wird es einem leichter gemacht, wenn man den gewohnten Gang hat.
Speaker: Das erscheint eher langweilig für den, der es jeden Tag tausendmal sieht, aber für den Benutzer, der es liest und dem aufmerksam machen will drauf, für den ist es einfach eine Erleichterung, muss man ganz klar sagen.
Speaker: Ich meine, wenn du an eine Zeitung denkst, also ich denke jetzt mal an die Süddeutsche, die Seite 3 ist seit Jahrzehnten die Seite 3.
Speaker: Man weiß ganz genau, was auf der dritten Seite ist.
Speaker: Man weiß ganz genau, was auf der letzten Seite ist.
Speaker: Also es ist immer gleich aufgebaut.
Speaker: Wo ist welcher Artikel?
Speaker: Wo wird was?
Speaker: Es ist immer gleich.
Speaker: Oder beim Einkaufen ist ja das Gleiche.
Speaker: Warum gehe ich so ungern in neue Läden einkaufen, weil ich nicht weiß, wo sich was befindet?
Speaker: Und weil mich der Einkauf dann viel länger Zeit kostet.
Speaker: Aber das ist total logisch.
Speaker: Danke, dass du das angesprochen hast, weil ich ertappe mich da selber auch ganz oft, dass ich sage, es muss aber mal was anderes sein.
Speaker: Ja, weil ich es ständig vor Augen habe und denke mir, nicht, dass es mir langweilig ist, aber da kommt so dieses innere Stimmchen, das sagt, du musst aber was anderes machen, weil die Leute langweilen es.
Speaker: Ich weiß überhaupt gar nicht.
Speaker: Die Leute denken sich, ach gut, hier wieder Erkennungswert.
Speaker: Okay, gut, ich weiß, wovon sie redet.
Speaker: Aber das ist so eine Falle, in die man selber tappt, obwohl es gar nicht notwendig ist.
Speaker: Ja, ja, es ist gar nicht notwendig.
Speaker: Und die Sachen, die passieren unbewusst.
Speaker: Also die Leute denken sich meistens gar nichts dabei.
Speaker: Also weil das alles im Inneren sich abspielt einfach.
Speaker: Aber ja, wie du sagst, im Supermarkt ist es auch gelernt.
Speaker: Jeder DM schaut gleich aus.
Speaker: Immer die gleiche Richtung.
Speaker: Die Produkte, die sind genau abgestimmt.
Speaker: Die Preiswerten sind unten, weil man sie nicht so im Blick hat.
Speaker: Die teuren sind oben.
Speaker: Also es gibt schon da eine Systematik.
Speaker: Und das funktioniert alles unbewusst bei uns Nutzern.
Speaker: Man fühlt sich wohl in diesem Raum.
Speaker: diesen Raum zu schaffen, damit der Nutzer, der zukünftige Kunde, der Besucher, weil wir reden ja hier von einer Ebene, die erst einmal einen sichtbar macht, also es ist ja das Sichtbarwerden gegenüber der Öffentlichkeit, wir reden hier nicht von festen Kunden, die regelmäßig kommen, also diesen Raum erst einmal zu eröffnen, damit sich der neue Besucher wohlfühlt und sich gemütlich fühlt und Lust hat, dich kennenzulernen.
Speaker: Ja.
Speaker: Und es ist ja auch wichtig, also bei mir als Designer ist es jetzt wichtig, dass das matcht.
Speaker: Also jemand, der jetzt was ganz Wildes oder, also ich bin für klar und einfach, also ich mag schon Spielereien, aber jemand, der total wilde und verrückte Sachen mag, der merkt auf meiner Seite schon, das ist vielleicht nicht die beste Zusammenarbeit, weil man sucht sich ja den Designer auch aus,
Speaker: wo man ein bisschen matcht persönlich, weil dann spürt man sich viel leichter rein und kann viel leichter ein schönes Design zusammen machen.
Speaker: Und das ist der Punkt, weil es einfach eine persönliche Sache ist.
Speaker: Und da sollte ich mir auch jemanden suchen, dem ich vertraue, wo ich mir denke, mit dem könnte ich was Schönes kreieren.
Speaker: Weil wenn es dann nicht matcht auf der persönlichen Ebene, dann wird das Logo auch nicht wirklich das ausdrucken, was der Kunde will, weil dann hat der Designer wahrscheinlich auch gar nicht verstanden, was rübergekommen war.
Speaker: Oder hat es ein anderes Gefühl.
Speaker: Ja, wie überall fast im Leben.
Speaker: Deswegen sage ich auch letztendlich, wenn man es genau nimmt, gibt es keine Konkurrenz, weil die Menschen sind so unterschiedlich und diesen Match zu finden, und das ist ja die Einzigartigkeit, diese einzigartige Linie, die uns verbindet und sagt, ja genau, Match, wir arbeiten zusammen.
Speaker: Und wenn es nicht matcht, dann Gott sei Dank gibt es andere, die das Gleiche anbieten, damit jeder sein Match finden kann.
Speaker: Es ist überhaupt keine Wertung.
Speaker: Es gibt einfach nur Sachen, die nicht so gut passen.
Speaker: Und das muss man ausmachen, weil dann entsteht die Energie, die das Großartige vollbringen kann.
Speaker: Das wissen wir.
Speaker: Ja, eben.
Speaker: Das sind schöne Schlussworte, liebe Tina.
Speaker: Sag mal, wir werden auf jeden Fall deine Kontaktdaten und alles verlinken in den Shownotes, dass man dich finden kann.
Speaker: Du gibst noch ein...
Speaker: PDF, ein Geschenkchen für die Kunden.
Speaker: Wo einfach die wichtigsten Sachen des Corporate Designs mit Logo und Farbe drinstehen, das wie so eine kleine Führung ist, wenn man sich selber damit beschäftigen will, genau.
Speaker: Ach, wie cool.
Speaker: Vielen Dank.
Speaker: Das verlinken wir natürlich auch.
Speaker: Und was soll ich sagen?
Speaker: Tina, ich danke dir von ganzem Herzen, dass du dir die Zeit genommen hast.
Speaker: Ich fand es sehr aufschlussreich, auch für mich, aber ich bin mir sicher auch für die Zuhörer und Zuhörerinnen.
Speaker: Ich danke dir von ganzem Herzen und bis bald.
Speaker: Ja, danke dir und einen guten Tag.
Speaker: Ja, meine Lieben, ich danke euch, dass ihr heute wieder dabei wart und freue mich, wenn ihr bei der nächsten Folge wieder dabei seid.
Speaker: In diesem Sinne wünsche ich euch ganz viel Spaß mit eurem Design, Corporate Design, vor allem aber auch mit dem Thema Schönheit.
Speaker: Öffnet die Augen, weil die Schönheit kommt durch die Augen, aber wird im Herzen empfangen.
Speaker: In diesem Sinne, bis bald, eure Daniela.




