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005 - Vom Sammeln und Jagen

Mis en Blah
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52 Plays3 months ago

Während die eine den Monatstrend Januar falsch verstanden hat ist die andere nachhaltig in Wald, Wiesen und im Weinberg unterwegs. Es wurde wild im Schwarzwald gefeiert und im Münsterland Wild erlegt.Dazu gibt es einen zwiegespaltenen Restaurantbericht, traumatisierende Lappengeschichten und eine kontroverse Leberkäse-Kreppel-Meinung.

Transcript

Küchenideen und Winterblues

00:00:00
Speaker
Und ich habe mir vorgenommen, mir das tatsächlich auch irgendwo hin zu tätowieren.
00:00:03
Speaker
Ich finde Zwieber ein gutes Tattoo auch.
00:00:05
Speaker
Der ist perfekt geeignet dafür.
00:00:06
Speaker
Das ist das Werkzeug zum Wischen.
00:00:08
Speaker
Das zweite Wort von mir, Käse.
00:00:10
Speaker
Aber auch so richtig schön, weißt du, wenn du dann so mit so Omis in Kneipen schunkelst.
00:00:14
Speaker
Das war das Dümmste, was McDonalds jemals hätte machen können.
00:00:29
Speaker
So, jetzt.
00:00:31
Speaker
Jelena, wie geht's?
00:00:34
Speaker
Super.
00:00:35
Speaker
So wie es an einem Montag geht.
00:00:39
Speaker
Ganz toll.
00:00:40
Speaker
Love my job.
00:00:42
Speaker
Wenn die Folge rauskommt, ist es Ende Januar, ne?
00:00:46
Speaker
Ja.
00:00:48
Speaker
Dann haben wir es fast geschafft.
00:00:49
Speaker
Für

Stress und Enttäuschungen im neuen Jahr

00:00:50
Speaker
mich ist der erste... Die Ekezeit.
00:00:51
Speaker
Ja, was heißt die Ekezeit?
00:00:53
Speaker
Das ist noch nicht ganz vorbei, aber zumindest der erste Start ins Jahr, was für mich ja immer so ein Hustle ist, muss ich sagen.
00:00:59
Speaker
Ja, mir auch.
00:01:01
Speaker
Also ich glaube, da geht es uns echt ähnlich.
00:01:02
Speaker
Ich hatte richtig Blues, um es mal auf eine herabspielende Art und Weise zu sagen.
00:01:09
Speaker
Hattest du es dieses Jahr schlimmer als die letzten Jahre gefühlt?
00:01:13
Speaker
Ja, irgendwie schon.
00:01:15
Speaker
Aber ich weiß nicht, woran es liegt.
00:01:16
Speaker
Entweder, ich habe generell das Gefühl, dass ich je älter ich werde, den Winter immer weniger ertragen kann.
00:01:21
Speaker
Irgendwie verstehe ich auch jetzt so Rentner, die nach Thailand auswandern oder so, keine Ahnung.
00:01:26
Speaker
Und ich glaube aber auch, das Arbeitsvolumen oder so, diese Verantwortung, die wächst ja, je weiter man sich so in dieses Business so vorarbeitet und irgendwie...
00:01:37
Speaker
Boah, ich weiß nicht, mir fällt das immer schwerer, mich davon so ein bisschen zu lösen.
00:01:42
Speaker
Und dann startet man immer so mit diesen Vorsätzen, das mal irgendwie entspannter angehen zu lassen und so mit so mehr Selbstfürsorge.
00:01:48
Speaker
Und dann nach zwei Wochen denkst du, na, eh schon komplett gescheitert, eigentlich genauso schlimm wie vorher.
00:01:53
Speaker
Da kann man direkt aufgeben, kein Problem.
00:01:55
Speaker
Ja, ich glaube, dass man sich vornimmt, macht es eigentlich schlimmer, ehrlich gesagt.
00:02:00
Speaker
Ja, das glaube ich auch.
00:02:01
Speaker
Das glaube ich auch, weil man sich dadurch noch mehr unter Druck setzt.
00:02:05
Speaker
Ja, das ist dann direkt Scheitern in den ersten zwei Wochen, so ein gefühltes halt, was eigentlich total dumm ist, weil wenn man es sich einfach nicht vornehmen würde, wäre es ja nicht so.
00:02:14
Speaker
Ja, das ist glaube ich wirklich für dich auch noch ein größeres Problem als für mich.
00:02:20
Speaker
Du hast da irgendwie, du hustlst glaube ich noch ein bisschen mehr mit diesem Aufhalsen.

Küchenparty und kulinarische Erlebnisse

00:02:24
Speaker
Meinst du nicht?
00:02:26
Speaker
Nee, glaub ich nicht.
00:02:27
Speaker
Ich glaub einfach, dass ich ein bisschen schlecht bin in der Selbstorganisation.
00:02:31
Speaker
Da komm ich dann ins Stolpern.
00:02:32
Speaker
Ich glaub nicht, dass ich jetzt mehr hustle als andere Leute.
00:02:36
Speaker
Okay.
00:02:37
Speaker
Außer husteln heißt quälen.
00:02:38
Speaker
Also ich quäle.
00:02:41
Speaker
Nein.
00:02:43
Speaker
Mir wurde es ein bisschen erleichtert dieses Jahr, weil wir uns eben, eigentlich aber auch wie immer, weil wir ja auf die Küchenparty vom Spielweg jedes Jahr fahren, aber die Vorfreude war diesmal noch ein bisschen größer.
00:02:55
Speaker
Ich weiß auch nicht warum.
00:02:56
Speaker
Ja, so doch, ich fühle eigentlich ein bisschen, weil Philipp Zitterbart ja da war.
00:03:01
Speaker
Ich hab's gesehen.
00:03:02
Speaker
Einer der Gastköche war Philipp Zitterbart, das ist ja ein Freund.
00:03:06
Speaker
Und?
00:03:07
Speaker
Du kennst ihn auch, oder?
00:03:08
Speaker
Ja.
00:03:09
Speaker
Nur so über den Weg gelaufen, ehrlich gesagt, so zweimal auf Messen, aber nie in so einem Kontext, dass ich jetzt Zeit gehabt hätte oder man sich so hätte unterhalten können.
00:03:18
Speaker
Kann ich sehr empfehlen, das ist wirklich einfach ein trolliger Zeitgenosse.
00:03:22
Speaker
Ja, was hat er gekocht?
00:03:23
Speaker
Das will ich als erstes wissen.
00:03:25
Speaker
Zusammen mit dem Philipp Seefried, kennst du den?
00:03:28
Speaker
Nee, aber ja.
00:03:30
Speaker
Vielleicht kennt der oder die, der oder der andere, der oder die andere, so, von The Taste von, boah, ich glaube 2020, schon ein paar Jährchen her, da hat er mitgemacht und der ist auch Content Creator.
00:03:50
Speaker
Okay, nee, den kenne ich nicht.
00:03:52
Speaker
kannte den auch nicht persönlich, habe ihn jetzt erst kennengelernt und die sind ein gutes Team zusammen.
00:03:57
Speaker
Ey, ich weiß nicht, gibt es einen schlimmeren Namen als Philipp?
00:04:00
Speaker
Wie viele verschiedene Schreibweisen gibt es?
00:04:02
Speaker
Achso, wenn die auch beide dann so hießen.
00:04:06
Speaker
Ja, nee und ja, aber es hat es einfacher gemacht, weil beide gleich geschrieben werden.
00:04:10
Speaker
Also mit Doppel-L und auch, keine Ahnung, drei P's und P-F-L.
00:04:16
Speaker
Okay, stimmt, darauf habe ich nicht nachgedacht.
00:04:18
Speaker
Aber es gibt ja eine Million Schreibweisen, Philipp zu schreiben.
00:04:21
Speaker
Das ist eine absolute Katastrophe.
00:04:23
Speaker
Ja, das stimmt.
00:04:25
Speaker
Ich musste gerade lachen, weil mein Kollege, den ich gerade hier rausgescheucht habe, ja auch Philipp heißt, damit ich den Raum für mich haben kann.
00:04:30
Speaker
Weißt du, wie er geschrieben wird?
00:04:32
Speaker
Jetzt einfach so, ohne nachzugucken?
00:04:33
Speaker
Mit zwei P's am Ende, oder?
00:04:34
Speaker
Und ein P-H.
00:04:35
Speaker
Und einem L?
00:04:36
Speaker
Bin ich da auf der sicheren Seite?
00:04:38
Speaker
Ich glaube nicht.
00:04:39
Speaker
Das ist aber auch gemein, wenn Eltern dann so Namen raussuchen und dann so extra kreativ sein wollen und dann noch so irgendwelche Stolperfallen einbauen, wo du denkst, fuck off, ey.
00:04:48
Speaker
Mach mir doch nicht so schwer.
00:04:49
Speaker
Wie Katrin mit C oder sowas.
00:04:52
Speaker
Und ohne ein H. Das ist absolut schrecklich.
00:04:59
Speaker
Ja, das stimmt.
00:05:01
Speaker
Nichts gegen Katrins, ne?
00:05:02
Speaker
An der Stelle.
00:05:02
Speaker
Ne, um Gottes Willen, ja.
00:05:03
Speaker
Und auch nicht gegen alle Philips.
00:05:06
Speaker
Die haben eine Entenstulle gemacht.
00:05:09
Speaker
Die hatten das Brot von der Bäckerei Philips.
00:05:14
Speaker
Die passt.
00:05:15
Speaker
Oh, stimmt.
00:05:15
Speaker
Oh, stimmt.
00:05:19
Speaker
Das stimmt.
00:05:22
Speaker
Auf dem Schild von denen stand ja Philipp hoch 2.
00:05:25
Speaker
Hätte eigentlich Philipp hoch 3 stehen müssen.
00:05:28
Speaker
Aber du kennst ja das Brot.
00:05:30
Speaker
Das gibt es ja eigentlich.
00:05:30
Speaker
Das ist ja wirklich gehypt.
00:05:32
Speaker
Und ist ja auch wirklich sehr, sehr gut, muss ich sagen.
00:05:35
Speaker
Sauerteigbrot, diese riesen Flaschen.
00:05:37
Speaker
Und jetzt haben die angebraten.
00:05:40
Speaker
Und dann gab es eine konfierte Ente war drauf.
00:05:44
Speaker
Und eine Apfel-Mayo-Basche.
00:05:48
Speaker
Oh, das klingt aber auch geil.
00:05:50
Speaker
Ja, ich finde, es klingt aber erstmal unspektakulär, besonders wenn man es jetzt so verglichen hat mit den anderen Sachen, die andere da jetzt gemacht haben.
00:06:00
Speaker
Aber es war eins der Highlights, ohne jetzt in den Arsch krischen zu wollen.
00:06:05
Speaker
Wie viele Sachen gab es?
00:06:11
Speaker
Vicky hat auf jeden Fall noch einen gesporten Spitzkohl gemacht.
00:06:14
Speaker
Das fand ich ja richtig süß.
00:06:15
Speaker
Wir sind in den Spielweg reingekommen, die Tür flog auf, Vicky ist raus und hat gesagt, ich backe gerade Spitzkohl, ich mache gerade deinen Spitzkohl.
00:06:26
Speaker
Das war tatsächlich das Einzige, was ich nicht gegessen habe.
00:06:30
Speaker
Das ist mir heute Morgen aufgefallen.
00:06:32
Speaker
Ich schäme mich so.
00:06:34
Speaker
Hast du es dir verraten?
00:06:37
Speaker
Nee, ist es untergegangen.
00:06:41
Speaker
Es gab noch so eine gebackene Garnelenpraline, die war auch lecker.
00:06:47
Speaker
Es gab ein Karnegrudo, das war auch super köstlich.
00:06:51
Speaker
Es gab, oh, ich kriege das alles nicht zusammen.
00:06:54
Speaker
Ich glaube, es waren im Endeffekt dann später so zwölf Sachen.
00:06:58
Speaker
Und dann gab es noch ein Mitternachtsimbiss.
00:07:00
Speaker
Ja, das war richtig gut.
00:07:03
Speaker
Das war wirklich richtig gut.
00:07:04
Speaker
Ein Tiramisu aus so einem Riesengehen.
00:07:07
Speaker
Das hat mich auch angelatet, aber mit dem GN wegrennen können.
00:07:11
Speaker
Es war wirklich eine richtig gute Party.
00:07:13
Speaker
Ich bin ein bisschen am Katern tatsächlich.
00:07:16
Speaker
Voll schön.
00:07:17
Speaker
Ich bin tatsächlich gar nicht am Katern, obwohl ich das Wochenende an der Mosel war in einem Weingut.
00:07:21
Speaker
Ich habe mich echt gut beisammen gehalten und meinen Content-Auftrag ernst genommen und nicht irgendwie mich selbst abutiert, muss ich sagen.
00:07:30
Speaker
Was war denn da der Auftrag?
00:07:31
Speaker
Das ist ein total nettes Weingut, die schon super lange Bio sowieso sind, also seit den 70ern, also echt schon so Urgestein.
00:07:39
Speaker
Und die machen gerade so eine Umstrukturierung in ihrem Weingut, wenn man es jetzt mal so umfassen will, sehr communitybasiert und wollen, somit hatte ich dir, glaube ich, auch ein bisschen so umrissen schon, wollen so Viti-Forst machen.
00:07:52
Speaker
Also wir haben Bäume im Weinberg gepflanzt, das hat ja...
00:07:55
Speaker
ökologisch diverse Vorteile, abgesehen von Biodiversität und so.
00:07:59
Speaker
Und genau, die machen jetzt das als Projekt und werden das vermutlich dann so als so eine Crowdfunding-Kampagne auch begleiten.
00:08:05
Speaker
Und da kommen wir dann ins Spiel.
00:08:06
Speaker
Und genau, da war ich dann mit Daniel und wir sind durch die Weinberge gelaufen und haben ein bisschen mitgepflanzt.
00:08:12
Speaker
Daniel hat gepflanzt, ich habe überall die Kamera drauf gehalten und alle Menschen peinlich berührt gemacht.
00:08:17
Speaker
Ja, aber das war total nett und die sind einfach zuckersüß.
00:08:19
Speaker
Also die ganze Family ist halt mega cute.
00:08:22
Speaker
Ja, das war unser Wochenende.
00:08:24
Speaker
Aber ey, da kommst du auch nach Hause und denkst, jetzt bist du so voll mit Eindrücken und die Speicherkarten sind voll und sowieso so voll beseelt, aber denkst, okay, jetzt einmal schlafen, dann ist Mutter.
00:08:33
Speaker
Ich hab auch Bock.
00:08:34
Speaker
Ey, ich hab so keinen Bock.
00:08:35
Speaker
Oh, hab ich keinen Bock, dass es morgen einfach ganz normal weitergeht.
00:08:39
Speaker
Ey, seh mich da gerade gar nicht.
00:08:41
Speaker
Und ich hab noch einen Zahnarzttermin am Mittwoch.
00:08:43
Speaker
Ey, oh, ich kann kotzen.
00:08:44
Speaker
Naja, vor allem, wenn das Wochenende so schön war.
00:08:47
Speaker
Wir haben ein Upgrade bekommen, weil wir ja Stammgäste sind, glaube ich, haben wir da so ein bisschen gewonnen.
00:08:53
Speaker
Wir waren auf jeden Fall plötzlich in so einer riesigen Suite untergebracht, obwohl ich einfach nur ein ganz normales Doppelzimmer gebucht hatte.
00:09:01
Speaker
mit einem total schönen Ausblick und ich liebe ja auch das Frühstück im Spiel, die machen so viel Käse selbst, ach, das macht mich ja einfach geräusch.
00:09:12
Speaker
Oh, sowas ist ja geil, ja.
00:09:14
Speaker
Die machen die eigene Wurst, machen sie, viel aus Wild, ja, sie sind ja der Vater und der Mann von Vicky Fuchs sind ja Jäger,
00:09:23
Speaker
Und das ist einfach geil, wenn du einfach ohne dir Gedanken zu machen zu müssen, was wohin kommt, dann einfach so schlemmen kannst.
00:09:33
Speaker
Das ist so dolle cool.
00:09:35
Speaker
Voll.
00:09:38
Speaker
Und ich weiß, ich rede ja irgendwie gefühlt in jeder Folge über Käse.
00:09:42
Speaker
Ich habe ja beim Durchhören von der Weihnachtsfolge oder die Silvesterfolge.
00:09:48
Speaker
Ja, da habe ich ja schon was weggekürzt.
00:09:50
Speaker
Das zweite Wort von mir, Käse.
00:09:53
Speaker
Man hätte einfach ein Trinkspiel draus machen können, wie hier oben.
00:09:59
Speaker
Deswegen will ich da jetzt nicht unbedingt direkt mit weitermachen.
00:10:03
Speaker
Aber genau, die machen ihre Käse da eben selbst und da könnte ich ja zum Frühstück dann immer schon ausflippen, weil man sich da dann einfach schon so eine Käseplatte einfach bauen könnte.
00:10:13
Speaker
Ja, das war eben das Wochenende von mir.
00:10:16
Speaker
Wir waren am Samstag nicht

Restaurantkritiken und Service-Chaos

00:10:19
Speaker
abends im Restaurant vom Hotel, sondern sind nach Freiburg gefahren ins Havara.
00:10:24
Speaker
Die haben einen grünen Stern und einen normalen
00:10:31
Speaker
Michelin Stern.
00:10:32
Speaker
Und haben wir im Vorfeld schon wahnsinnig viel von gehört.
00:10:36
Speaker
Also es waren total viele begeistert und haben gesagt, oh toll, dass ihr hingeht und bla.
00:10:42
Speaker
Und es schmeckt total köstlich und die sind so cute.
00:10:45
Speaker
Und das kann ich alles auch total bestätigen.
00:10:48
Speaker
Wir kamen in den Laden, der war total süß, total liebevoll eingerichtet auch.
00:10:53
Speaker
Und der Service so drei...
00:10:57
Speaker
Frauen und ein Mann alle total charmant und total cute.
00:11:02
Speaker
Irgendwie war der Staat ein bisschen so unbeholfen und das hat das Ganze noch ein bisschen niedlicher gemacht.
00:11:09
Speaker
Woran lag das?
00:11:09
Speaker
Und authentischer auch.
00:11:12
Speaker
Gab es einen Grund dafür?
00:11:14
Speaker
Dass sie unbeholfen waren, meinst du?
00:11:17
Speaker
Ja, also weiß ich nicht.
00:11:19
Speaker
Nee, ich weiß nicht, die waren so, er hat sich so verhaspelt irgendwie relativ oft und hat dann nochmal neu gestartet und irgendwie auch so ein bisschen gestolpert, dann hat sich noch was ungestupst irgendwie.
00:11:32
Speaker
War wirklich am Anfang total süß.
00:11:35
Speaker
Der Abend hat sich so dahin gezogen und hat sich auch irgendwie weiter so fortgeführt und irgendwann hat es leider ziemlich genervt.
00:11:44
Speaker
Ich muss sagen, wie es ist.
00:11:46
Speaker
Ich will auch gar nicht Snobby sein, aber der Service hat wirklich gehakt, also die durchgehend und es hat auch sehr lange gedauert alles und für die Portionsgröße und ich meine...
00:12:00
Speaker
Wir gehen ja oft essen und ich weiß, dass die Teller für mich nicht einfach voll beladen sein müssen.
00:12:06
Speaker
Das ist ganz klar.
00:12:07
Speaker
Aber wenn man nach jedem Gang eine Dreiviertelstunde wartet, bis das nächste kommt.
00:12:15
Speaker
Ich bin fein damit, dass es kein Brot mehr unbedingt geben muss zum Snacken, auch wenn wir alle Brot-Fans sind.
00:12:24
Speaker
Aber es haben ja viele das Konzept, dass sie jetzt nicht mehr so Brot und Butter dazustellen.
00:12:30
Speaker
Aber ich war wirklich dolle hungrig.
00:12:33
Speaker
Echt?
00:12:34
Speaker
Also auch wirklich nach dem letzten Gang?
00:12:37
Speaker
Nee, nach dem letzten Gang war ich nicht mehr dolle hungrig, aber ich war auch nicht so super satt.
00:12:44
Speaker
Was machen die für eine Küche?
00:12:45
Speaker
Es ist schwierig, das einzuordnen.
00:12:47
Speaker
Okay, ich dachte, es wäre jetzt vielleicht eine spezielle Richtung oder so.
00:12:50
Speaker
Nee, es ist sehr vegetabil, würde ich sagen, und auch Gemüsefokus.
00:12:55
Speaker
Aber ich hatte auch das vegetarische Menü.
00:12:59
Speaker
Aber es ist ein bisschen schwierig zu sagen.
00:13:03
Speaker
Also Pessgetarisch, Pessgetarisch hatte ich.
00:13:05
Speaker
Ja, das ist gut.
00:13:07
Speaker
Sehr produktfokussiert, viel Einsatz von Kräutern, aber deutsch, modern, französisch interpretiert, das ist schwierig einfach reinzuordnen.
00:13:20
Speaker
Ja, weil der Name so das komplett offen lässt.
00:13:23
Speaker
Aber ich finde tatsächlich, dass, also klar denkt man darüber nach und so, aber wenn man sich mit Leuten über Restaurants unterhält, dann geht es ja sehr selten,
00:13:32
Speaker
um Service, im Idealfall, weil der einfach funktioniert, aber es gibt ja nichts, was einem auch gutes Essen so, was einem so viele Abstriche da so mitgeben kann, wie wenn der Service hakt oder so.
00:13:43
Speaker
Es ist 100% so.
00:13:46
Speaker
Ja, es ist 100% so.
00:13:47
Speaker
Wir sind mit wesentlich schlechterem Essen glücklicher aus dem Abend rausgegangen und das macht es so, so schade, weil die Küche war wirklich toll.
00:13:57
Speaker
Die Gerichte waren total...
00:14:00
Speaker
Super, die waren wirklich richtig lecker.
00:14:03
Speaker
Und dann gehst du da raus und denkst, nee.
00:14:07
Speaker
Das ist dann umso ärgerlicher, ne?
00:14:09
Speaker
Ja, umso ärgerlicher.
00:14:10
Speaker
Aber ich glaube nicht, dass wir nochmal hingehen.
00:14:13
Speaker
Und das ist total schade.
00:14:15
Speaker
Weil so ein junges Team irgendwie.
00:14:18
Speaker
Und ich glaube, dass wir vielleicht auch, also ich denke, wir hatten Pech, weil ich habe das sonst...
00:14:23
Speaker
irgendwie noch nicht gehört von anderen Leuten, mit denen wir dann über Savara gesprochen haben.
00:14:30
Speaker
Und es war einfach so, wir waren um, also hatten Tisch um halb sieben,
00:14:36
Speaker
waren ein bisschen früher da, aber sagen wir zu halb sieben und wir haben uns immer mehr timingmäßig an die Tische angeglichen, die teilweise anderthalb Stunden später kamen.
00:14:48
Speaker
Wir haben dann das Dessert bekommen, tatsächlich gleichzeitig mit denen.
00:14:53
Speaker
Ja, weil das ja dann meistens so ist, wenn dann zusammen geschickt wird, ne?
00:14:55
Speaker
Ja, aber dann muss man, das ist ja das Ding so.
00:14:58
Speaker
Ja, aber dann muss man, dann müssen die hingehen und sagen, sie machen irgendwie zwei Seatings und der eine startet um sechs und das andere um neun, was auch immer.
00:15:08
Speaker
Und dann ist es ja viel einfacher auch für die in der Planbarkeit.
00:15:11
Speaker
Die haben dann ihre 20 Teller, die sie nebeneinander stellen können.
00:15:13
Speaker
Es wird alles gleichzeitig eingerichtet und rausgeschickt.
00:15:16
Speaker
Ich meine, für die Gäste und Gästinnen ist es ja auch kein Thema.
00:15:20
Speaker
Man plant das ja so auch dann ein.
00:15:22
Speaker
Der Abend ist ja geblockt dann für dieses Sternerestaurant.
00:15:25
Speaker
Da schiebt man ja nicht mal so rein wie so ein, wir gehen zum Griechen, heute um, ja, dann halb acht oder so.
00:15:32
Speaker
Ich habe so und so viel Zeit, danach muss bitte raus, ne?
00:15:36
Speaker
Ja, beziehungsweise, da richtest du dich ja dann auch nach und weißt dann, okay, ich bin um sechs Uhr da oder so.
00:15:43
Speaker
Und das ist halt irgendwie, ja, weiß ich nicht so genau.
00:15:46
Speaker
Das fand ich tatsächlich, also vielleicht auch, weil man dann selber aufmerksamer ist.
00:15:51
Speaker
was das angeht, wenn man selber so lange gekellnert hat.
00:15:53
Speaker
Aber das fand ich mit.
00:15:54
Speaker
Am schwierigsten war tatsächlich dieses Zeitmanagement.
00:15:57
Speaker
Also ich war dann in meinem letzten Job, Gastrojob, war ich ja auch in einem französischen Restaurant.
00:16:02
Speaker
Und der Abruf ist eigentlich so die Endgegneraufgabe, dass du dann versuchst, die Tische zu gruppieren oder irgendwie so zusammen zu synchronisieren, dass du die Küche nicht überforderst mit zu vielen auf einmal.
00:16:17
Speaker
aber gleichzeitig auch überall im Blick behältst, welche Tische gleichzeitig laufen könnten und aber auch sensibilisiert bist, wenn ein Tisch dann doch ein bisschen langsamer ist, ein bisschen Pause machen willst, dass man die dann so zusammenfasst.
00:16:28
Speaker
Und das war echt, also bei 40 Sitzplätzen schon hardcore knifflig.
00:16:33
Speaker
Da musst du richtig da sein, so vom Kopf her.
00:16:36
Speaker
Ich fand das echt krass.
00:16:36
Speaker
Das finde ich gut eigentlich, dass wir jetzt mal darüber sprechen, weil du einfach die andere Sicht nochmal hast.
00:16:42
Speaker
Wir hatten da gestern, waren es glaube ich neun Tische, 13.
00:16:46
Speaker
30 Sitzplätze, glaube ich.
00:16:49
Speaker
Auf keinen Fall mehr.
00:16:49
Speaker
Ich denke, das ist schon gut geschätzt.
00:16:54
Speaker
Ich habe nicht durchgezählt.
00:16:56
Speaker
Wie gesagt, vier Leute im Service.
00:16:59
Speaker
Würdest du sagen, dass es viel ist?
00:17:02
Speaker
Ich würde sagen, dass es ein ganz guter Schnitt ist.
00:17:05
Speaker
Lass uns mal ganz kurz überlegen.
00:17:06
Speaker
Wir waren, also ich kann das natürlich nicht, nee, aber weiß ich nicht, kann ich nicht vergleichen, weil das ja kein Sterne-Lokal war.
00:17:15
Speaker
Oder ich würde es jetzt nicht am Stern ausmachen, es war vermutlich weniger aufwendig.
00:17:23
Speaker
Oder ein bisschen easier, ne?
00:17:25
Speaker
Also kommt drauf an, wie umfangreich so dein Servicepotenzial da ist, ne?
00:17:29
Speaker
Ich glaube nicht, dass das ins Gewicht fällt jetzt, ob das einen Stern hatte oder nicht, weil es geht mir jetzt echt eigentlich nur darum, Jan hat die meiste Zeit vor einem leeren Glas gesessen.
00:17:40
Speaker
Und das ist ja unabhängig jetzt von einem Stern oder einem ganz normalen Restaurant.
00:17:44
Speaker
Du guckst ja einfach, du willst ja auch verkaufen.
00:17:46
Speaker
Ja.
00:17:49
Speaker
Das finde ich das Schlimmste ist, wenn die Gläser leer sind.
00:17:52
Speaker
Da gibt es ein Restaurant in Köln, wo das ganz lange so war.
00:17:55
Speaker
Ich habe jetzt keine Weinbegleitung in letzter Zeit da getrunken.
00:17:58
Speaker
Aber wo das halt immer hing, dann hast du den Teller vor dir stehen, aber der Wein ist noch nicht da.
00:18:04
Speaker
Und dann willst du irgendwie auch noch nicht anfangen zu essen, weil du weißt, wenn der Service kommt, der erzählt dir dann auch noch irgendwas zum Wein.
00:18:09
Speaker
Dann stehst du da vor deinem dampfenden Teller und musst dann erstmal warten, bis dann das... Das finde ich ganz schlimm.
00:18:13
Speaker
Also das sind so Sachen...
00:18:15
Speaker
die ich dann so total unrund finde.
00:18:18
Speaker
Aber ich finde, wenn du jetzt sagst, vier Leute für roundabout 30 Gäste, finde ich eigentlich voll okay.
00:18:25
Speaker
Also man muss sich da ja gut aufteilen.
00:18:27
Speaker
Ja, das ist nämlich auch so ein Thema.
00:18:28
Speaker
Es waren alle für uns zuständig.
00:18:30
Speaker
Es mag ja sein, dass das Konzept von dem Laden ist, aber ich habe das Gefühl, dass das die so ein bisschen rausgebracht hat in allem, weil kein fester Mensch einfach für...
00:18:39
Speaker
oder den und den Tisch einfach abgestellt ist.
00:18:43
Speaker
Und es ist ein offener Raum, wirklich gut zu überblicken, sage ich jetzt mal.
00:18:47
Speaker
Die sind wahnsinnig oft an unserem Tisch vorbei, weil wir so in der Ecke saßen und dann auch speziell an Jans Glas.
00:18:53
Speaker
Und das Rotweinglas haben sie dann irgendwann einfach abgeräumt, das Leere, und auch gar nicht gefragt, ob er noch was trinken möchte.
00:19:02
Speaker
Ja.
00:19:04
Speaker
das ist nicht so schlimm.
00:19:06
Speaker
Man will doch immer, fast immer noch ein bisschen was probieren oder keine Ahnung, irgendwas nicht Alkoholisches.
00:19:10
Speaker
Als sie es abgeräumt hat, ich weiß genau, sie hat kurz gezögert.
00:19:15
Speaker
Ich habe das gemerkt.
00:19:16
Speaker
Sie hat den Stiel in der Hand und hat so kurz gezögert, hat sich aber dann dafür entschieden, nicht zu fragen.
00:19:21
Speaker
Warum?
00:19:22
Speaker
Also das ist ja kein Aufriss irgendwie.
00:19:25
Speaker
Und das ist
00:19:26
Speaker
irgendwie komisch.
00:19:28
Speaker
Ich kann mich halt da jetzt nicht drüber beschweren, weil ich hatte die antialkoholische Begleitung, Jan hat eben glasweise getrunken und mir wurde es halt eingeschenkt und es war auch, ja gut, es war schon oft genug so, ach stimmt, ja, also vor dem Hauptgang habe ich mein Glas, bis der Hauptgang dann endlich bei uns war,
00:19:50
Speaker
zweimal leer getrunken.
00:19:51
Speaker
Ich habe dann aber auch einfach immer wieder, nee, ich habe einmal nachgefragt, ob ich einfach nochmal was haben könnte und dann ein drittes Mal hat sie mich dann gefragt, ob ich vielleicht dann nochmal was möchte.
00:20:02
Speaker
Ja, ist halt so eine Sache.
00:20:05
Speaker
Total schade.
00:20:06
Speaker
Aber wie gesagt, ich denke, wir hätten halt vielleicht später kommen müssen, weil dann ging es irgendwie flüssiger oder so.
00:20:15
Speaker
Also für die anderen war es ja irgendwie flüssiger.
00:20:16
Speaker
Wir haben wahnsinnig lange gewartet.
00:20:18
Speaker
Auch dann später so Sachen auf die Rechnung warten, finde ich ja super nervig.
00:20:23
Speaker
Wenn du beschließt, du gehst, ja?
00:20:25
Speaker
Du beschließt, du gehst und dann wartest du einfach noch auf die Rechnung.
00:20:29
Speaker
Das finde ich ja so... Und bis du schon versucht, nach vorne zu gehen, weißt aber, das ist voll assi und unhöflich.
00:20:35
Speaker
Und das stresst dann alle Beteiligten so, ne?
00:20:37
Speaker
Aber nee, schade, das ist nicht cool.
00:20:40
Speaker
Und gerade, wenn man zu zweit ist, ja?
00:20:43
Speaker
Ich finde, wenn es ein Vierertisch ist oder so, dann hast du ja viel mehr Gesprächsthemen als mit jemandem, mit dem du schon 15 Jahre zusammen bist.
00:20:53
Speaker
Da ist irgendwann auch alles auserzählt.
00:20:55
Speaker
Und wenn du dann da überlegst, noch in den Gesprächspausen, was kannst du noch fragen?
00:20:59
Speaker
Sag mal, Jan, ich sehe was, was du nicht siehst.
00:21:04
Speaker
Was ist deine Lieblingsfarbe?
00:21:05
Speaker
Was auch immer.
00:21:07
Speaker
Das ist echt ein bisschen anstrengend.
00:21:09
Speaker
Aber das Essen war wirklich, wirklich richtig lecker.
00:21:14
Speaker
Und wenn ich jetzt in Freiburg wohnen würde, würde ich dem ganz wahrscheinlich nochmal eine Chance geben.
00:21:18
Speaker
Aber so jetzt nicht mehr.
00:21:20
Speaker
Ja.
00:21:20
Speaker
Und im Gegensatz zum Beispiel zum Café Dance, das kann ich sehr empfehlen in Freiburg.
00:21:26
Speaker
Die haben auch so ein Sharing-Konzept und da war ich beim letzten Mal in Freiburg und da will ich auf jeden Fall wieder gehen und da hatte ich auch jetzt...
00:21:37
Speaker
Eigentlich assi, sollte man ja eigentlich nicht machen.
00:21:39
Speaker
Wir standen halt auf der Warteliste für Savara und ich habe gedacht, naja, wenn wir keinen Tisch bekommen im Avara, dann reserviere ich im Danz.
00:21:48
Speaker
Und da habe ich halt dann storniert den Tisch am Tag vorher, weil Savara, ja trotzdem, gerade weil, finde ich,
00:21:57
Speaker
Ja, aber gerade weil der Barkeeper oder ein Mitinhaber vom Café Dunst, der ist Barkeeper in Freiburg in der One-Trick-Pony-Bar.
00:22:07
Speaker
Hat dann deine Storys gesehen und wusste ganz genau Bescheid.
00:22:11
Speaker
Der Boris Gröner, genau.
00:22:12
Speaker
Und der hat mich nämlich gestern gefragt, ach, du hattest doch reserviert.
00:22:15
Speaker
Und ich so, ja, scheiße.
00:22:18
Speaker
Ihr wart nur meinen Plan B.
00:22:21
Speaker
Ja, aber ich habe dann gesagt, naja, aber so jetzt, wenn ich jetzt das Ganze ändern könnte, die Zeit zurückdrehen, dann wäre ich nicht immer zufrieden.
00:22:29
Speaker
Wie findest du eigentlich so Storno, also No-Show, dass dann Geld einbehalten wird?
00:22:34
Speaker
Das würde mich mal interessieren.
00:22:35
Speaker
Also weißt du, was ich meine, wenn du quasi deine Kreditkarten und Daten hinterlegst und dann folge?
00:22:40
Speaker
Absolut.
00:22:40
Speaker
Ich habe mir gedacht, dass wir da gleich sind.
00:22:42
Speaker
Ich finde das nämlich auch total

Küchenorganisation und Nachhaltigkeit

00:22:44
Speaker
legitim.
00:22:44
Speaker
D'accord.
00:22:46
Speaker
Nee, ach, und Leute, die sich drüber aufregen, sind wahrscheinlich diejenigen, die so No-Shows einfach machen und dann nicht gehen.
00:22:54
Speaker
Und dann denke ich mir, ja, dann machst du es halt vielleicht weniger.
00:22:59
Speaker
Nee, absolut in Ordnung.
00:23:00
Speaker
Also es geht ja dann aber auch einfach darum, dass man vorher dann auch die Kreditkarte und so angibt.
00:23:04
Speaker
Und es nervt mich grundsätzlich beim Reservieren, weil...
00:23:09
Speaker
Ich weiß nicht, dass ich erstmal auch nicht so schnell mein scheiß Portemonnaie neben mir liegen habe und die scheiß Kreditkarte suchen muss.
00:23:17
Speaker
Beziehungsweise ich tatsächlich ganz lange gar keine Kreditkarte hatte.
00:23:22
Speaker
Ich auch nicht.
00:23:23
Speaker
Außer Selbstschuld.
00:23:26
Speaker
Ich weiß, dass ich schon meine Mutter angerufen habe und gefragt habe, ob ich ihre Kreditkarte nehmen kann.
00:23:29
Speaker
Und dann bist du 35 und rufst deine Mutter an.
00:23:34
Speaker
Naja, ja, das war der Samstag und Freitag hatten wir im Spielweg gegessen.
00:23:43
Speaker
Ich muss kurz überlegen, mein Kater greift gerade meinen Fuß an.
00:23:45
Speaker
Kommst du noch klar?
00:23:50
Speaker
Was ich da hatte, da hatten wir auch schon den Tisch, haben wir uns geteilt oder saßen zusammen mit den beiden Philips eben und hatten da schon einen richtig schönen Abend.
00:23:58
Speaker
Ich habe keinen Alkohol getrunken, ich habe mich aufgespart für die Küchenparty gestern eben.
00:24:04
Speaker
Und Jan hat es sich da aber neben Abend schon gut gehen lassen und ist glaube ich erst um drei oder so ins Bett und hing da weiter noch mit den Philips und die waren wirklich dann auch am Samstag gar nicht fit, ey.
00:24:14
Speaker
Da können wir uns in die Tonne kloppen.
00:24:16
Speaker
Ich weiß gar nicht mehr, was wir sagen.
00:24:17
Speaker
Doch, ich hatte den rosa gebratenen Hirsch mit den Schupfnudeln.
00:24:22
Speaker
Dafür sind die ja auch ziemlich bekannt eigentlich.
00:24:24
Speaker
Die machen ja ganz, ganz köstliche Schupfnudeln.
00:24:27
Speaker
Ich muss da auch mal hin, Mann.
00:24:29
Speaker
Du musst unbedingt.
00:24:30
Speaker
Ich muss ganz dringend, ja, ja.
00:24:32
Speaker
Aber uns auch vorher Bescheid geben, weil ich dann auch wirklich dabei sein will.
00:24:35
Speaker
Die renovieren ja gerade noch ihren Wellnessbereich.
00:24:38
Speaker
Also ich glaube, im April soll der fertig sein.
00:24:41
Speaker
Dann müsst ihr das mal einplanen.
00:24:42
Speaker
Und dann machen die beiden Jan und Daniel Insta-Husband-Podcast-Folge.
00:24:47
Speaker
Das wäre so lustig.
00:24:49
Speaker
Ja, das wäre schon cool, wenn die beiden dabei wären.
00:24:52
Speaker
Achso, ja, dafür bin ich jetzt ausgegangen.
00:24:55
Speaker
Nee, muss aber nicht.
00:24:57
Speaker
Was denn?
00:24:57
Speaker
Dass die mitkommen.
00:25:00
Speaker
Ja, dass die mitkommen.
00:25:01
Speaker
Hä?
00:25:02
Speaker
Reden wir aneinander vorbei gerade?
00:25:03
Speaker
Dass die dabei sind, meintest du gerade?
00:25:06
Speaker
Ja.
00:25:06
Speaker
Unsere Partner.
00:25:07
Speaker
Ja, genau.
00:25:09
Speaker
Aber auch ein Podcast, oder?
00:25:10
Speaker
Ja, ich finde es ja sogar noch am lustigsten, wenn die das alleine machen würden, die Folge.
00:25:14
Speaker
Und wir, die dann schneiden.
00:25:15
Speaker
Ja, stimmt, das wäre auch ein bisschen witzig.
00:25:19
Speaker
Ja, mal gucken.
00:25:20
Speaker
Vielleicht müssen die mal eine Urlaubsvertretung machen, ja.
00:25:24
Speaker
Es ist so, man frühstückt ja schon dolle viel, weil es einfach total lecker ist.
00:25:28
Speaker
Es ist ein ordentlich gebratenes Rührei auch.
00:25:30
Speaker
Ach, das finde ich ja auch immer so wichtig.
00:25:32
Speaker
Und dann, zwei Stunden später oder so, denkst du, naja, kannst aber eigentlich auch noch was zum Mittagessen, gell?
00:25:40
Speaker
Und das für mich, habe ich ja schon gesagt, in einer der letzten Folgen ja immer die Prägele, die Bratkartoffeln mit der Wildblutwurst und dem Spiegelei und den Apfelscheiben.
00:25:49
Speaker
Das habe ich mir natürlich gegönnt.
00:25:50
Speaker
Und gestern eine Entenrahmen.
00:25:53
Speaker
Oh, die war richtig gut.
00:25:56
Speaker
Ich habe so viel Fleisch gegessen.
00:25:57
Speaker
Das ist erstmal wieder gut.
00:25:58
Speaker
Ich wollte gerade sagen, das ist so ganz untypisch für dich eigentlich.
00:26:01
Speaker
Aber wenn man dann mal mit so einem guten Gefühl...
00:26:06
Speaker
das Produkt konsumieren kann, ohne darüber nachzudenken, weil tatsächlich je nachdem, wo man hingeht, man ja auch gerne mal auf Fleisch verzichtet, wenn man es nicht ganz genau weiß und so.
00:26:16
Speaker
Ja, so mag ich es ja mittlerweile, genau.
00:26:18
Speaker
Und da weiß ich einfach, dass sie darauf achten, beziehungsweise das Wild ja auch selber schießen teilweise.
00:26:26
Speaker
Und du weißt einfach dann auch, dass es richtig gut zubereitet wird und nicht einfach unnötig gestorben wird.
00:26:33
Speaker
Ja, aber es ist schon auch einfach Fakt, jetzt ist es erstmal wieder gut.
00:26:38
Speaker
Jetzt muss mal wieder einfach mehr Gemüse gegessen werden, womit ich auch wirklich gar keine Probleme habe.
00:26:42
Speaker
Aber so jetzt rückblickend, oh, es war schon doll viel Fleisch.
00:26:46
Speaker
Ja, und eben dann gestern war dann die Küchenparty.
00:26:50
Speaker
Wir haben gestartet mit einem schönen,
00:26:54
Speaker
Aperitif und dann läuft man da quasi so das ganze Haus und überall sind so Stationen aufgebaut und auch das ganze Team, ey, es ist wirklich einfach nur herzerwärmend.
00:27:04
Speaker
Wenn ich daran denke, wie schön es war, es war wirklich einfach nur richtig toll.
00:27:10
Speaker
Es ist so familiär und du merkst, also ich weiß,
00:27:13
Speaker
Ich meine, ich stecke jetzt an den Azubis nicht drin, aber man hat auf jeden Fall einfach das Gefühl, dass sich jeder da wohlfühlt.
00:27:20
Speaker
Und da strahlen die alle auch so aus und das ist einfach genial.
00:27:25
Speaker
Das ist ja auch so, ich habe mich jetzt am Wochenende auch unterhalten mit einer, die bei diesem Projekt auch irgendwie mit dabei ist.
00:27:31
Speaker
Die binden ja dann jetzt Leute ein, bei diesem Wein-Wald-Projekt, so heißt das, und die auch...
00:27:39
Speaker
teilweise in Gastros gearbeitet, dann habe ich sie gefragt, und wie hast du das empfunden?
00:27:43
Speaker
Weil wir haben über so orthodidaktisches Kochen gesprochen und ob man dann irgendwann mal in Küchen landet und so.
00:27:48
Speaker
Und sie meinte so, nee, also abgesehen von dem Nachhaltigkeitsaspekt, natürlich, was die Lebensmittel angeht, weil die jetzt so einen Hof haben als Paar und da auch so Wiesendinner, so Supperclubs, Pop-Ups gemacht haben, mega schön.
00:28:01
Speaker
Also quasi vom Feld dann direkt dann auf dem Feld gekocht mit dem Gemüse.
00:28:05
Speaker
Hatte natürlich dann einen anderen Anspruch irgendwie oder vielleicht eine andere Idealvorstellung, wenn man dann in so eine Restaurantküche kommt und dann merkt, ja gut, hier wird jetzt nicht so nachhaltig gewirtschaftet und zero waste ganz weit weg von.
00:28:19
Speaker
Dass ich es aber auch so vom Menschlichen nicht so passend fand.
00:28:22
Speaker
Und dann dachte ich im Nachgang oder dann haben wir uns darüber unterhalten, dass es ja meistens auch Hand in Hand geht, diese Wertschöpfung.
00:28:27
Speaker
also Wertschätzung, dieses Motiv, wenn das bei dem einen nicht gegeben ist, ist ja meistens bei dem anderen auch nicht, dann werden auch die Menschen verschlissen oder da ist der Verschleiß an Personal ja auch hoch, weil man ja immer wieder neue ranholen kann und so mit diesen Grundgedanken geht man ja dann vermutlich sein Personal an, aber auch halt Lebensmittel und ja, Ressourcen, ne?
00:28:47
Speaker
Im weitesten Sinne.
00:28:52
Speaker
Ja.
00:28:53
Speaker
Naja.
00:28:54
Speaker
Weinwald.
00:28:55
Speaker
Weinprojekt.
00:28:56
Speaker
Weinwald.
00:28:58
Speaker
Und damit ist halt diese Witty-Fortsache gemeint, oder?
00:29:18
Speaker
Und wir hatten am Anfang, also am Samstag nach dem Frühstück, dann auch so ein Brainstorming-Session, wo es dann um Sachen ging, wie könnte man das, wie Finanzierungsmöglichkeiten, was könnte man überhaupt für Produkte aus diesem Projekt heraus anbieten?
00:29:31
Speaker
Möchten wir irgendwann mal Tiere einbinden, zum Beispiel Schafe im Weinberg oder vielleicht auch im Sinne der Biodiversität irgendwann Bienenvölker da ansiedeln oder...
00:29:41
Speaker
Keine Ahnung, was könnte man mit den Schafen, natürlich Hühner, dann hat man auch noch die Eier und das Fleisch.
00:29:46
Speaker
Das ist natürlich alles mit viel drüber nachdenken und zu Ende denken verbunden, aber es soll jetzt nicht...

Gemeinschaftsprojekte und soziale Netzwerke

00:29:53
Speaker
Genau.
00:29:54
Speaker
Ja, aber wenn es dann mal zu Ende gedacht ist, ist es halt dann aber auch ein Kreislauf und dann funktioniert es auch.
00:29:59
Speaker
Und dann muss man sich ja weniger, also im Idealfall weniger Gedanken machen.
00:30:03
Speaker
Ich weiß nicht, ob man, also du hast es am Anfang kurz gesagt, aber vielleicht nochmal kurz, also Viti Forst ist eben das Pflanzen, also man verzichtet quasi auf einen Teil von Reben, also von Wein.
00:30:16
Speaker
Und setzt stattdessen eben auf diese Fläche Bäume, die eben Schatten spenden, sodass man weniger Wasser, also besser mit der Betroffenheit klarkommt.
00:30:26
Speaker
Und es hat eben die Biodiversität und die, genau...
00:30:30
Speaker
In Steillagen, ja, die Wurzeln, die lockern ja den Boden einfach auch ein bisschen anders, sage ich jetzt mal.
00:30:37
Speaker
Und das ist halt einfach eine sehr nachhaltige Art, das Ganze zu bewirtschaften.
00:30:44
Speaker
Wenn jetzt ja noch Schafe dazukommen, die halten eben das Gras kurz, besser oder leichter einfach in den Hängen auch und sorgen eben auch für Dünger, muss man ja auch sagen.
00:30:56
Speaker
Und dadurch auch wieder für Biodiversität, genau.
00:31:00
Speaker
Ja, ich finde das super schön.
00:31:02
Speaker
Ich hoffe, dass die das machen.
00:31:03
Speaker
Also ich glaube, das ist so tatsächlich der Plan bis Ende des Jahres.
00:31:05
Speaker
Und jetzt muss man mal gucken, wie das Ganze anläuft.
00:31:07
Speaker
Und ich und Daniel freuen uns natürlich voll, dass wir da jetzt so ein bisschen eingespannt waren.
00:31:12
Speaker
Also da denkst du, da verbindest du ja im Grunde das Nützliche mit dem Schönen vom Arbeitstechnischen, aber auch einfach diese Familie, die einfach so toll ist.
00:31:22
Speaker
Auch nicht zu unterschätzen, wie schön so eine Gemeinschaft auch sein kann von Leuten, die aus den unterschiedlichsten Gründen, natürlich sind wir so ein bisschen mehr auf der Marketingseite in Anführungszeichen und denken dann so, okay, was könnten Zielgruppen sein, für die so ein Projekt interessant ist.
00:31:36
Speaker
Das geht ja von RIS, das kann eine Familie sein, die gerne irgendwie Zeiten der Natur verbringen will, ein
00:31:41
Speaker
Vielleicht jetzt ohne den Wein.
00:31:43
Speaker
Aber die klassischen Ökos, sag ich mal, oder Städter, die irgendwie ein bisschen aus dem urbanen Kontext so rausfliehen wollen.
00:31:51
Speaker
Oder weiß ich nicht.
00:31:52
Speaker
Also es sind halt so ganz gemischte Menschen auch jetzt schon da gewesen.
00:31:57
Speaker
Und man lernt halt einfach Leute kennen, die würdest du ja sonst niemals treffen.
00:32:00
Speaker
Also in deinem normalen Umfeld, so im Job vermutlich nicht.
00:32:03
Speaker
Und je nachdem, wie viele Hobbys man sich so zeitlich leisten kann in seinem Alltag, ist es ja schon sehr begrenzt,
00:32:09
Speaker
an wen man so gerät.
00:32:11
Speaker
Ich glaube, wir haben ja noch den Vorteil über Social Media, dass man ja schon über dieses eine Interesse sehr unterschiedliche Leute kennenlernen kann.
00:32:18
Speaker
Aber ich weiß, dass das jetzt in meinem Bekanntenkreis vielen Leuten dann eher fehlt.
00:32:21
Speaker
Da bist du ja eher mit deinen Kollegen plus vielleicht noch die Freunde von früher, zu denen du den Kontakt hältst, falls man noch irgendwie in der Nähe voneinander wohnt.
00:32:29
Speaker
Ja, das ist sehr schön.
00:32:31
Speaker
Also da haben sich auch schon in den letzten Jahren bei anderen Sachen total tolle Freundschaften auch entwickelt oder gebildet.
00:32:37
Speaker
Auch Leute, die gar nicht im eigenen Alter sind, ne?
00:32:39
Speaker
Also so eine verrennt, ja, pensionierte Managerin, die dann irgendwie so Manager, Coach, dann teilst du dich mit der und merkst so, wie krass, die hat in den 70ern sich als Frau halt in so Konzernen durchgeprügelt, so in Anführungszeichen, sich mit der dann über so Beruf zu unterhalten oder irgendwie wie man...
00:32:56
Speaker
sich verkauft in Anführungszeichen oder welchen Wert man seiner eigenen Arbeit oder Leistung beimisst.
00:33:02
Speaker
Das kickt nochmal ganz anders, als wenn du dich mit Leuten in deinem Alter aus deiner Branche unterhältst.
00:33:07
Speaker
Das ist richtig toll.
00:33:09
Speaker
Ja.
00:33:11
Speaker
Ja, voll.
00:33:13
Speaker
Das ist wirklich cool.
00:33:14
Speaker
Das ist nochmal eine ganz andere Perspektive.
00:33:16
Speaker
Oh, raus.
00:33:17
Speaker
Du, ich habe ein paar Notizen.
00:33:19
Speaker
Du ja auch.
00:33:20
Speaker
Soll ich jetzt einfach mal ein bisschen starten?
00:33:23
Speaker
Mich haben nämlich ein paar Sachen beschäftigt.
00:33:26
Speaker
Es ist nämlich vorgekommen, was, wenn jemand in deiner Küche war, also ich gehe jetzt einfach mal davon aus, Daniel ist auch ab und zu und kocht sich vielleicht einen Kaffee oder was auch immer, ja.
00:33:37
Speaker
Gibt es Dinge, die dich dann auf die Palme treiben können?
00:33:41
Speaker
Also was nervt, wenn jemand anderes in deiner Küche war?
00:33:44
Speaker
Schön, dass wir das direkt schon geklärt haben.
00:33:46
Speaker
Oh, nee, also ich glaube so,
00:33:50
Speaker
Ja, keine Ahnung, so Sachen an dem falschen Ort räumen.
00:33:52
Speaker
Ehrlich gesagt ist mir das bei Daniel auch schon egal.
00:33:53
Speaker
Bei jedem anderen verzeihe ich das ja noch eher, weil man weiß ja nicht, wo die Sachen hingehören.
00:33:57
Speaker
Ich gehe jetzt mal auf Daniel eher ein.
00:34:00
Speaker
Was mich richtig fuchsig macht, ist, wenn jemand, jemand vor allem, er...
00:34:08
Speaker
Boah, da will ich mittlerweile, man soll Triggern nicht so leichtfertig sagen, aber direkt Fuchsteufelswild.
00:34:16
Speaker
Frühstücksthema, Dinge aus dem Kühlschrank nehmen, frühstücken und dann nicht wegräumen.
00:34:21
Speaker
Da raste ich aus.
00:34:22
Speaker
Ich habe irgendwann letztens gesagt, ich schmeiße das alles weg.
00:34:24
Speaker
Ich schmeiße es irgendwann einfach alles weg.
00:34:27
Speaker
was ich da noch finde.
00:34:28
Speaker
Wenn da niemand weit und breit ist, weißt du, so, ich bin eh nicht so jemand, der so lange frühstücken muss.
00:34:33
Speaker
Das hasse ich auch, ne?
00:34:34
Speaker
Also, wenn ich frühstücke, dann schnell, so aus einer Notwendigkeit heraus, aber dann in die Länge gezogen und dann es noch da stehen lassen, dass der Käse noch so drei Stunden irgendwie da auf der Kücheninsel steht.
00:34:44
Speaker
Boah, da könnte ich ausflippen.
00:34:46
Speaker
Also geht es dir darum, dass die Sachen eben dann schneller verderben oder einfach nur, weil es unordentlich ist?
00:34:51
Speaker
Also was ist der Grund, was es ist?
00:34:52
Speaker
Unordentlich bin ich selber.
00:34:53
Speaker
Also es ist einfach nur aus Prinzip.
00:34:56
Speaker
Mir das nochmal so als kleines Gadget, also als kleines Bonusding da übrig lassen.
00:35:01
Speaker
So ein Dankeschön.
00:35:04
Speaker
Ich überlege gerade, ob noch irgendwas... Sag du vielleicht zuerst, du hast ja bestimmt schon Gedanken gemacht, ich gehe noch mal kurz in mich, mir fällt bestimmt noch was ein.
00:35:11
Speaker
Das ist mir ja nicht ohne Grund eingefallen oder aufgefallen, diese Frage.
00:35:17
Speaker
Deswegen, ja, es war einfach ein nasser Lappen.
00:35:21
Speaker
Oh ja, oder den falschen... Weißt du, was ich... Ja, nasser Lappen, ja.
00:35:27
Speaker
Also, ich bin ja schon dankbar, wenn jemand... Ja.
00:35:35
Speaker
Also Jan.
00:35:36
Speaker
Oder die Katzen.
00:35:38
Speaker
Ja, oder die Katzen, wenn die ihre Krümel wegwischen und halt eben den Lappen auch nutzen, aber ihn dann nass oder auch einfach nicht sauber gemacht, also dass die Krümel noch da dran kleben.
00:35:54
Speaker
Widerlich aus der Hölle, aber auch wenn der Pitch nass ist, also wenn es dann ausgewaschen wurde, aber dann einfach nur Pitch nass
00:36:04
Speaker
dahin legen oder wir haben da halt so eine Ablage.
00:36:08
Speaker
Oder noch schlimmer, einfach in die Spüle reinwerfen.
00:36:14
Speaker
Alleine Gedanken, das finde ich so widerlich.
00:36:16
Speaker
Was ich aber auch schlimm finde,
00:36:19
Speaker
Das hasse ich.
00:36:20
Speaker
Ich weiß nicht, ob das so OCD-mäßig ist.
00:36:23
Speaker
Keine Ahnung, warum mich das so richtig jeck macht, aber man hat ja normalerweise einen normalen Lappen und man hat einen Spülschwamm.
00:36:31
Speaker
Ja, so diese mit so einer, keine Ahnung.
00:36:35
Speaker
Also bei uns die Lappen, die spülen wir in der Waschmaschine und dann diese mit dieser Oberfläche zum Topf spülen.
00:36:43
Speaker
Wenn Oberflächen abgewischt werden mit diesem Spülschwamm, der ja überhaupt nicht so ausbringbar ist und das dann alles so super nass ist und es macht einfach gar keinen Sinn und das macht mich richtig aggressiv.
00:36:55
Speaker
Weil der Lappen, der normale, der dafür ja konstruiert wurde von irgendeinem Menschen, der ist perfekt geeignet dafür.
00:37:01
Speaker
Das ist das Werkzeug zum Wischen.
00:37:03
Speaker
Und dass man dann den Spülschwamm.
00:37:06
Speaker
Ich glaube, das macht er aber nicht mehr.
00:37:08
Speaker
Ich gucke dann bewusst weg, weil dann werde ich richtig so wüten.
00:37:11
Speaker
Das macht mich richtig aggressiv.
00:37:12
Speaker
Ich weiß nicht warum.
00:37:14
Speaker
Und eine Sache noch.
00:37:15
Speaker
Spülmaschine ist durchgelaufen.
00:37:17
Speaker
Jemand nimmt sich nur eine Sache raus, die er gerade braucht.
00:37:21
Speaker
Also Spülmaschine ist ja eh ein Thema.
00:37:23
Speaker
Das finde ich nicht schlimm, aber dann so partiell einfach nur so drei Items rausnehmen und den Rest einfach stehen lassen.
00:37:28
Speaker
Ja, aber doch, Spülmaschine, wenn zum Beispiel jemand im Haus weiß offensichtlich nicht, wo die Teller hängen gehören oder die Teller kriegt er dann auch hin, aber die Tupperdosen oder irgend sowas, keine Ahnung, dann wird es einfach nur aus der Spülmaschine rausgekommen.
00:37:45
Speaker
Raus, genau, aber auch oben drauf auf die Arbeit.
00:37:48
Speaker
Ja, ja, damit du dann das dahin tun kannst.
00:37:50
Speaker
Und dann am besten ist so, ich weiß ja nicht, wo du das haben willst.
00:37:53
Speaker
Oder so.
00:37:55
Speaker
Als ob dir ein Gefallen getan wird damit, weil eigentlich ist es doch viel besser so.
00:38:00
Speaker
Ja, genau.
00:38:01
Speaker
Sorry, ich darf nicht so... Ach du, das geht schon lang.
00:38:07
Speaker
Ja, nee, das sind so die Dinge.
00:38:08
Speaker
Ansonsten bin ich relativ easy.
00:38:10
Speaker
Ja, ich auch.
00:38:11
Speaker
Ich bin ja selber ein Schlamperich, muss man einfach sagen.
00:38:13
Speaker
Das war einfach dieser Lappen, das finde ich einfach nur eklig, ey.
00:38:17
Speaker
Ich habe auch das Gefühl einfach, dass gerade wenn der dann in der Spüle drin liegt, dass da so richtig ganz viele Dinge drin schmoren und passieren und sich entwickeln.
00:38:28
Speaker
Also das ist mir echt zu viel, ey.
00:38:31
Speaker
Ja, also das war das, was... Das hat dich beschäftigt.
00:38:34
Speaker
Das war eine Sache, wo ich gedacht habe, gibt es, also es hat mich einfach interessiert, was bei dir so abgeht.
00:38:40
Speaker
Und noch eine Sache, so ein bisschen rückblickend noch zum Weihnachts- beziehungsweise Silvester-Thema.
00:38:49
Speaker
Raclette, ich meine, das ist jetzt wirklich durch eigentlich für das Jahr, aber man kann es ja auch adaptieren auf andere Gerichte.
00:38:55
Speaker
Wenn man irgendwo eingeladen ist, jetzt bei Freunden, da kann man ja dann schlecht sagen, ich nehme die vegetarische Variante oder so.
00:39:03
Speaker
Ich hätte gerne das vegetarische Menü.
00:39:05
Speaker
Wie geht man denn da mit um, wenn es Fleisch gibt?
00:39:10
Speaker
Fragt man da nach, wo das her ist?
00:39:16
Speaker
Also, weißt du?
00:39:17
Speaker
Ja, ich glaube, ich würde es in Zweifelsfall dann nicht essen.
00:39:19
Speaker
Ah ja, ist ja dann peinlich, wenn die wissen, dass du eigentlich Fleisch isst.
00:39:22
Speaker
Aber ehrlich gesagt, bei meinen eigenen, also, ich überlege gerade, bei den engeren Freunden weiß man ja hoffentlich, dass die vernünftige Sachen kaufen.
00:39:31
Speaker
Ja, aber hier war es ja zum Beispiel Familie und wir hatten ja schon, glaube ich, darüber gesprochen, dass vielleicht manche Menschen aus der Familie dann doch eher preisbewusst, sage ich jetzt einfach mal, einkaufen wollen und man dann einfach nicht genau weiß, wo das jetzt her ist.
00:39:51
Speaker
Und da war es eben das Thema Raclette.
00:39:55
Speaker
Und da wurden vorher eben Listen aufgeteilt, wer was mitbringt.
00:40:00
Speaker
Und sie hat eben ein Bild geschickt, wo eben schon die Listen so verteilt waren und wo eben drauf stand, der und der bringt eben Bacon, Salami, Schinken,
00:40:16
Speaker
was halt an fleischlichen Erzeugnissen noch im Raclette landen kann.
00:40:21
Speaker
Und ich habe dann da ein bisschen mit gehasselt.
00:40:24
Speaker
Ich habe gedacht, also ich habe verschiedene Optionen durchgespielt, ob ich vielleicht fragen kann oder anbieten soll, dass ich diese ganzen Sachen kaufe.
00:40:35
Speaker
Hast du da Hemmschwelle vor?
00:40:37
Speaker
Das hätte ich, glaube ich, voll gemacht.
00:40:40
Speaker
Das Thema ist, es war nicht nur unsere Familie, sondern eben auch die angeheiratete Familie.
00:40:45
Speaker
Und da kennen wir uns einfach noch nicht so gut.
00:40:47
Speaker
Und ich will da wirklich auch niemandem auf den Schlips treten.
00:40:51
Speaker
Es wurde ja eben die Ankommen schon verteilt.
00:40:53
Speaker
Und ich finde das schon auch ein bisschen...
00:40:57
Speaker
bevormunden, muss ich sagen.
00:40:59
Speaker
Ich finde, da kann man immer so sagen, hey, ich habe eh noch im Tiefkühlfach oder so.
00:41:05
Speaker
Darf ich das nicht beisteuern oder so?
00:41:08
Speaker
Ja, okay.
00:41:08
Speaker
Dann ist es eher so, tut mir doch den Gefallen, dass ich das loswerde.
00:41:13
Speaker
Und dann hat man natürlich den Hustle, dass man draufzahlt.
00:41:15
Speaker
Aber ja, gut.
00:41:17
Speaker
Also das wäre halt auf jeden Fall der Fakt gewesen.
00:41:19
Speaker
Ich hätte halt dann auf jeden Fall mehr beigesteuert finanziell als alle anderen.
00:41:24
Speaker
Aber wenn das jetzt das Ding gewesen wäre, das gelöst wäre, so weit habe ich nicht gedacht.
00:41:28
Speaker
So klug bin ich nicht.
00:41:29
Speaker
Ich kann viel von dir lernen.
00:41:32
Speaker
Vielen Dank dafür.
00:41:34
Speaker
Und ich habe mich dann eben für die Variante entschieden und habe halt, beim Raclette ging es dann eben, einfach nur dann auf die Gemüse- und die Käsesachen zurückgegriffen, die ich dann tatsächlich einfach mitgebracht habe.
00:41:48
Speaker
Okay, das heißt, du hast dann auch wirklich kein Fleisch gegessen, dann nichts Fleischliches?
00:41:52
Speaker
Ja, genau.
00:41:52
Speaker
Ja, nichts Fleischliches.
00:41:54
Speaker
Aber Käse.
00:41:55
Speaker
Eben.
00:41:57
Speaker
Den ich halt dann auch mitgebracht hatte.
00:41:59
Speaker
Ja, also das war, wo ich dann so gedacht habe, ja, wie geht man damit eigentlich um, wenn es jetzt dann aber vielleicht einfach eine Einladung wäre, wo es dann aber heißt, ja, hey, ich koche ein Gulasch.
00:42:12
Speaker
Ich esse es dann, muss ich sagen.
00:42:14
Speaker
Also wenn ich jetzt so...
00:42:16
Speaker
Ich meine, in der größeren Runde ist ja meistens vegetarisch mitgedacht mittlerweile.
00:42:20
Speaker
Wenn es aber so ist, man wird in einen kleinen Kreis eingeladen und es gibt was mit Fleisch.
00:42:25
Speaker
Und gut, ich gehe jetzt nicht davon aus, dass andere Leute automatisch so Billo Billo kaufen oder so.
00:42:30
Speaker
Aber wo ich es nicht weiß, dann esse ich es oft aus Höflichkeit.
00:42:33
Speaker
Trotzdem, es ist ja dann auch eh schon zubereitet.
00:42:36
Speaker
Das ist ja dann auch nochmal das Ding.
00:42:38
Speaker
Ja.
00:42:41
Speaker
Da bin ich zu konfliktscheu, also merke schon White Lies, um bloß keinen Konflikt aufkommen zu lassen.
00:42:45
Speaker
Und ansonsten mache ich dann einfach mit, muss ich sagen.
00:42:49
Speaker
Da bin ich nicht so straight.
00:42:51
Speaker
Ja, nee, ich verstehe es ja.
00:42:54
Speaker
Ich finde das ein schwieriges Thema, ehrlich gesagt.
00:42:56
Speaker
Keine Ahnung.
00:42:57
Speaker
Wir haben jetzt auch...
00:42:59
Speaker
Wir hatten ja irgendwie nochmal geschrieben, irgendwann mal haben wir noch uns unterhalten oder irgendwie bei WhatsApp getextet und da ging es ja auch um diese Gewissenskonflikte bei der Content Creation.
00:43:08
Speaker
Das geht ja auch in diese Richtung.
00:43:12
Speaker
Genau, da hatten wir ja noch drüber gesprochen, was macht man denn da, wenn das Budget nur so und so ist und wie umschifft man das?
00:43:18
Speaker
Hast du es jetzt eigentlich gelöst, weil das Thema war ja aktuell bei dir.
00:43:22
Speaker
Achso, ne, die haben sich nicht mehr zurückgemacht.
00:43:24
Speaker
Gut, dann hast du es ja erledigt.
00:43:25
Speaker
Ich wollte nochmal nachhaken, aber dann denke ich mir auch so, Gott, vielleicht bin ich auch einfach zu kompliziert, wenn ich dann so viele Fragen stelle.
00:43:32
Speaker
Nein, das ist nicht dein Problem.
00:43:37
Speaker
Ja, genau.
00:43:38
Speaker
Das war so ein bisschen die Dinge, die mich beschäftigt haben.
00:43:42
Speaker
Und noch eine Sache.
00:43:43
Speaker
Wie stehst du eigentlich zum Alleine-Essen-Gehen?
00:43:47
Speaker
ey, das wollte ich dich auch irgendwann mal fragen, da stehe ich gut zu.

Essgewohnheiten und ethische Überlegungen

00:43:50
Speaker
Also habe ich gar kein Problem mit, finde ich eigentlich total geil, macht man aber eigentlich nie, ne?
00:43:53
Speaker
Ich mache es relativ oft.
00:43:55
Speaker
Ich mache es relativ oft, weil ich ja oft eigentlich alleine in Städten unterwegs bin.
00:44:00
Speaker
Durch das genau Remote-Arbeiten kann ich eben, bin ich viel flexibler einfach und kann dann halt auch mal nach München fahren oder nach Hamburg oder so.
00:44:12
Speaker
Und bin dann eben ohne Jan unterwegs, der halt durch die Druckerei nicht einfach mal
00:44:17
Speaker
wegfahren kann und bin dann wirklich oft eigentlich alleine essen und ich mag es auch, ich mag das gern, ich finde man nimmt Essen ganz anders wahr, man ist natürlich auch viel flexibler, ich kann halt auch viel, also Jan, wenn er die Wahl hat für irgendein Restaurant oder so, dann ist er dann Burger, Pizza, Burger,
00:44:41
Speaker
Und nicht unbedingt jetzt so die gewürzlastige Küche, wo ich ja dann einfach hart drauf stehe, wenn ich dann mal irgendwo bin, wo ich dann auch mehr Restaurantangebote bekomme als jetzt hier auf dem Land, wo es dann Pizza, Burger und deutsche Hausmannskost in einem Restaurant gibt.
00:45:00
Speaker
Und ja, deswegen mag ich das eigentlich gern.
00:45:05
Speaker
Würde ich auch gerne mehr machen, muss ich sagen.
00:45:07
Speaker
Aber ergibt sich einfach nicht so oft im Moment.
00:45:11
Speaker
Ja, weiß ich nicht.
00:45:12
Speaker
Bin selten dann irgendwie alleine irgendwo unterwegs, muss ich tatsächlich sagen.
00:45:15
Speaker
Auch das ist etwas, was ich eigentlich total toll finde, also alleine wegfahren und dann da rumstromern und Sachen machen, aber da war einfach ordentlich viel Zeit für in den letzten zwei Jahren und dieses alleine essen gehen würde ich gerne.
00:45:28
Speaker
Meine Befürchtung wäre allerdings, dass ich dann ganz viel am Handy rumdaddeln würde.
00:45:30
Speaker
Ja, das mache ich auch, aber ist das ein Problem?
00:45:33
Speaker
Weiß ich nicht.
00:45:34
Speaker
Weiß ich nicht.
00:45:34
Speaker
Nee, für mich nicht.
00:45:35
Speaker
Aber ich glaube, andere Leute denken dann so, die Alte, die macht jetzt eh nur hier die ganze Zeit Fotos oder so.
00:45:39
Speaker
Also ich habe mir da auch schon Gedanken drüber gemacht irgendwie.
00:45:42
Speaker
Aber ich denke mir so, wenn es einen selber ja nicht belastet und alle anderen scheiß Dreck an.
00:45:47
Speaker
Was soll das?
00:45:49
Speaker
Also das ist ja irgendwie... Also ich weiß noch ganz genau, ich war irgendwann mal in einem Hotel...
00:45:54
Speaker
Da war ich auch alleine.
00:45:56
Speaker
Ich weiß gar nicht mehr, wo das war, aber da habe ich zum Frühstück einen Streit mit so einem alten weißen Mann angefangen.
00:46:01
Speaker
Der hatte neben sich die Bild-Zeitung liegen und ich hatte eben zum Frühstück einfach mein Handy in der Hand.
00:46:11
Speaker
Und dann sagte er wirklich unnötig laut zu seiner alten weißen Frau, also das kann ja nicht sein, am frühen Morgen einfach schon so am Handy kleben.
00:46:23
Speaker
Und ich habe ihn angeguckt und er guckte mich dann auch an.
00:46:25
Speaker
Und dann habe ich gesagt, entschuldigen Sie, sprechen Sie von mir so?
00:46:29
Speaker
Ja, er findet das einfach absolut unmöglich.
00:46:31
Speaker
Das ist erstmal ein ganz anderer, also ich weiß gar nicht, was es ist, was es an ihrem Tisch und wie hart es sich belastet, dass ich jetzt hier mein Telefon auf dem Tisch liegen habe, während neben ihnen einfach die Bild-Zeitung liegt.
00:46:46
Speaker
Jeder beschafft seine News irgendwie anders.
00:46:49
Speaker
Also das fand ich einfach zu krass, ey.
00:46:51
Speaker
Ja.
00:46:55
Speaker
Hä, was soll das auch?
00:46:56
Speaker
Du machst ja auch keine, das ist ja nicht so, als ob du irgendwelche Videos da mit Ton angehört hast, oder?
00:47:00
Speaker
Gehe ich mal von aus.
00:47:01
Speaker
Das ist natürlich ein eigener Schlag, ey.
00:47:03
Speaker
Kurz FaceTime.
00:47:05
Speaker
Ja, also, das finde ich wirklich einfach absolut, dass sich so viele Leute einfach nicht um sich selbst kümmern, das finde ich auch so.
00:47:12
Speaker
Wie unverschämt.
00:47:12
Speaker
Unverschämt, ja.
00:47:13
Speaker
Erzähl, hast du was mitgebracht?
00:47:15
Speaker
Ich wollte dich fragen, ob du mal jagen würdest oder ob du, also weil wir jetzt schon über das Wild gesprochen haben und tatsächlich, jetzt greife ich vor mit den kulinarischen Highlights aus den letzten zwei Wochen, es bei mir Fasan gab, wo ich mir in die Hose gemacht habe vorher, was offensichtlich aber ganz gut geklappt hat.
00:47:30
Speaker
Und da kam ich irgendwie jetzt auf dieses Jagdthema.
00:47:32
Speaker
Ich finde es so geil, dass du so, du greifst das ja auch richtig an.
00:47:37
Speaker
Also dass du sagst, okay, ich habe das hier noch nie zubereitet und das mache ich jetzt.
00:47:41
Speaker
Und ich bin da, gerade bei tierischen Produkten, habe ich wirklich echt Kante davor.
00:47:45
Speaker
Ja, ich auch, weil ich dann denke, es ist sonst so ein neun gestorben, so einliches Verhunze.
00:47:48
Speaker
Natürlich, das denke ich mir.
00:47:51
Speaker
Du machst es ja trotzdem.
00:47:53
Speaker
Also ich habe im Tiefkühler jetzt noch Entenherzen liegen, die ich noch nicht weiß, was ich damit mache.
00:47:58
Speaker
Aber du kennst dich aus, ne?
00:48:00
Speaker
Ich glaube, du hast schon öfters Hühnerherzen oder irgendwas.
00:48:03
Speaker
Ne, mache ich aber oft für Choco.
00:48:05
Speaker
Also kaufe ich manchmal Hühnerherzen und Mäcken und mache für den was.
00:48:08
Speaker
Aber nicht für mich.
00:48:09
Speaker
Ne.
00:48:12
Speaker
Okay.
00:48:13
Speaker
Wie bereit ist es?
00:48:14
Speaker
Prätestens in das Brot an.
00:48:15
Speaker
Oh, ein bisschen Kräuter tue ich beim auch.
00:48:19
Speaker
Ein bisschen Arrosieren.
00:48:22
Speaker
Okay, Elevent ist viel zu weit.
00:48:23
Speaker
Aber, ähm, nee, dann muss ich doch nochmal eine andere Ressource anfangen.
00:48:28
Speaker
Ich meine, ich hatte jetzt diese beiden Viecher im Tiefkühlfach und irgendwas muss ich ja damit machen.
00:48:32
Speaker
Und ich bin auch echt jetzt mehrere Wochen drum herum geschlichen.
00:48:36
Speaker
Aber so wie du sagst, irgendwie, ähm,
00:48:39
Speaker
hat man dann ja wirklich Angst, also auch sonst.
00:48:41
Speaker
Ich habe vor Fleisch tatsächlich echt viel Respekt.
00:48:44
Speaker
Ich mache das schon.
00:48:46
Speaker
Von der Zubereitung.
00:48:46
Speaker
Ja, weil ich immer Angst habe, dass ich es dann irgendwie verkacke.
00:48:50
Speaker
Und dann man denkt, jetzt ist das arme Tier ja schon, hat ja sein Leben gelassen.
00:48:55
Speaker
Und dann machst du auch noch sowas draus, was nicht gut ist.
00:48:58
Speaker
Das wäre ja eigentlich noch das Schlimmste.
00:49:00
Speaker
Dem Tier ist es ja vermutlich, dem ist es ja egal.
00:49:02
Speaker
Aber so einem selber ist es ja total schade drum.
00:49:04
Speaker
Und deswegen bin ich auch um diesen Fasan so total lange rumgeschlichen, weil ich dachte, scheiße, der ist
00:49:08
Speaker
Ist ja kein Fett dran, was mache ich damit, dass der saftig bleibt?
00:49:11
Speaker
Und war dann auch sehr erleichtert, dass es dann geklappt hat.
00:49:15
Speaker
Tatsächlich bin ich ja auch richtig schön risikofreugig, direkt mal für Gäste gemacht.
00:49:20
Speaker
Das hätte auch richtig pöden werden können.
00:49:22
Speaker
Ja, aber da habe ich dann drüber nachgedacht, so mit diesem Jagdthema, weil ich das gerne dieses Jahr nochmal ein bisschen mit reinnehmen würde in, weiß ich nicht, dass ich das nochmal ein bisschen vertiefe und wollte dich fragen, wie du dazu stehst, weil du ja durchaus bewusst auch Fleisch isst, ob du irgendwann mal drüber nachgedacht hast, dir sowas näher anzugucken, in Anführungszeichen.
00:49:42
Speaker
Ja, ich...
00:49:43
Speaker
Wir haben da schon öfters drüber gesprochen und irgendwie bevor ich beim Metzger gearbeitet habe, habe ich so blauäugig auch einfach gesagt, ja du würdest irgendwie gerne mal einen Jagdschein machen, damit ich einfach auch das Töten einfach mache.
00:50:00
Speaker
Aber es ist schon auch einfach, ich finde, ein eigener Schlagmensch.
00:50:04
Speaker
Jäger, muss ich schon auch sagen.
00:50:06
Speaker
Klar, das hat ja viel mit Nachhaltigkeit zu tun.
00:50:09
Speaker
Trotzdem ist es ja irgendwie ein Hobby zu töten.
00:50:12
Speaker
Und das finde ich schon wild.
00:50:15
Speaker
Ja, stimmt.
00:50:21
Speaker
Und dann auch so diese...
00:50:24
Speaker
Das ist mir auch ein bisschen suspekt mit diesem ganzen, mit den Kräutersträußen, die dann irgendwie noch so draufgelegt werden und das, ich weiß nicht.
00:50:33
Speaker
Und dass man auch sich so und so begrüßt und nicht so und so und keine Ahnung, es hat so ein bisschen was so Karnevalsverein-mäßig, also Bonny, darf ich nicht so sagen, es ist so sehr, das ist sehr gut.
00:50:41
Speaker
Ja, ich weiß auch nicht.
00:50:43
Speaker
Aber ich bin ja dankbar, dass es jemand macht und ich meine, ich müsste das ja auch nicht so, also ich weiß nicht, da schreibt er ja, keine Ahnung, ich kenne mich ja nicht aus und ich will da jetzt auch nichts Falsches sagen, aber ich...
00:50:57
Speaker
weiß, ich kann es nicht so richtig sagen.
00:51:00
Speaker
Und dadurch, dass ich wirklich immer weniger Fleisch esse, weiß ich auch nicht so richtig, ob das noch so ein Thema sein wird, dann irgendwann, wenn ich mich dann wirklich dazu entschließen sollte.
00:51:08
Speaker
Aber vielleicht entwickelt sich das alles ja auch irgendwie wieder anders.
00:51:10
Speaker
Ich weiß es nicht, keine Ahnung.
00:51:12
Speaker
Aber Wildfleisch grundsätzlich esse ich es sehr, sehr gerne, muss ich sagen.
00:51:17
Speaker
Ich finde das wirklich ein sehr gutes Fleisch.
00:51:19
Speaker
Ja, ich mag das auch gerne.
00:51:22
Speaker
Auch alle, also
00:51:24
Speaker
Das heißt alle.
00:51:25
Speaker
Ich habe bisher noch nicht viel, aber Wildschwein, Hirschkalb, das mag ich alles.
00:51:31
Speaker
Fasan habe ich selbst auch noch nicht gegessen, muss ich sagen.
00:51:33
Speaker
Wie würdest du den Geschmack beschreiben?
00:51:35
Speaker
Also vielleicht können wir dann einfach mit dem kulinarischen Highlight weitermachen.
00:51:39
Speaker
Ja, also schon Geflügel, aber halt schon Wildgeflügel, ein bisschen rotfleischiger halt.
00:51:46
Speaker
Also schon dann eher Richtung...
00:51:48
Speaker
Nee, Ente nicht.
00:51:52
Speaker
Ich habe nie bewusst Taube.
00:51:53
Speaker
Ich glaube, ich habe mal Taube gegessen, aber ich erinnere mich nicht.
00:51:55
Speaker
Aber irgendwie in meinem Kopf ist es so vergleichbar in die Richtung.
00:52:00
Speaker
Wie ist das im Biss?
00:52:02
Speaker
Schon fest, muskellig.
00:52:03
Speaker
Es ist halt ein drahtiges Tier.
00:52:06
Speaker
Da war jetzt nicht viel Fett dran.
00:52:08
Speaker
Ich habe den auch in Speck eingewickelt, muss ich sagen, weil ich dachte, das hilft dann bestimmt, um den Juice beisammen zu halten.
00:52:15
Speaker
Aber es war wirklich sehr zart und vom Geschmack her schön aromatisch, aber ohne jetzt zu kräftig zu sein.
00:52:22
Speaker
Weißt du, was ich meine?
00:52:22
Speaker
Also es hat jetzt keinen heftigen Wildgeschmack.
00:52:27
Speaker
Doch, ich fand es sehr, sehr lecker tatsächlich.
00:52:32
Speaker
War aber auch echt der erste Vogel, den ich selber so komplett vom Rupfen bis Ausnehmen und Auseinandernehmen selber gemacht habe.
00:52:40
Speaker
Wow.
00:52:41
Speaker
Krass, Helena.
00:52:42
Speaker
Ja, also da auch dieses Rupfen, gar keinen Bock, ey.
00:52:47
Speaker
Aber jetzt aber nochmal, du hast den in den Speck gewickelt und dann?
00:52:51
Speaker
Ich habe den in den Speck gewickelt, genau.
00:52:53
Speaker
Also ich habe zwei Fasane, also unter Kontext, ich war vor zwei, drei Monaten bei einer Jagd, bin ich mitgelaufen als Treiberin sozusagen.
00:53:02
Speaker
Also es war dann so eine Treibjagd, wo du dann so durch die Felder und so Waldabschnitte gehst.
00:53:07
Speaker
Und dann ist es ja am Ende so, ich weiß nicht, ob das überall so ist, dass du in dieser Jagdgemeinschaft dann abends dich nochmal zusammen findest.
00:53:15
Speaker
Dann lässt man Revue passieren, was da so geschossen wurde und erlegt wurde.
00:53:19
Speaker
Und dann kann man sich diese Tiere dann ersteigern und der Erlös geht sozusagen in die Vereinskasse in Anführungszeichen.
00:53:27
Speaker
Und da habe ich zwei Fasane und einen Hasen sozusagen mitgenommen.
00:53:31
Speaker
Ich habe dann vorher so ein bisschen geguckt, was kann man damit machen?
00:53:35
Speaker
Bin dann irgendwie, ein Nerd, der ich bin, auf irgendwie so ein Rezept aus Rumänien, Transsilvanien gestolpert.
00:53:42
Speaker
Irgendwie so ein historisches Rezept aus dem 16.
00:53:44
Speaker
Jahrhundert oder so, wo das mit so einer Kirschsoße beschrieben wird.
00:53:49
Speaker
Und dachte dann so, ja, also Sauerkirschen.
00:53:51
Speaker
Und dachte so, ja, warum nicht?
00:53:52
Speaker
Ist eigentlich eine ganz coole Idee, kann ich mir auch gut vorstellen.
00:53:54
Speaker
Also so eine Sauerkirschsoße, die mit alten Brot angedickt wird und Weißwein, so einem süßen Weißwein.
00:54:00
Speaker
Das habe ich dann gemacht und habe dann nach dem Anbraten von diesem in Speck eingewickelten Vogel ihn einfach in der Soße und ein bisschen Kräutern im Dutch Oven geschmort für eine gute Stunde, würde ich sagen.
00:54:12
Speaker
Genau, und habe das dann einfach mit Pasta serviert.
00:54:14
Speaker
Aber das hat tatsächlich echt gut funktioniert.
00:54:17
Speaker
Da war ich sehr erleichtert und es war echt lecker.
00:54:19
Speaker
Also ich glaube, das werde ich auch nochmal machen, auch mit diesem Rezept.
00:54:23
Speaker
Was mich mit dem zweiten Vogel machen werde, weiß ich noch nicht.
00:54:25
Speaker
Ah, der Hase ist schon verarbeitet.
00:54:26
Speaker
Der ist schon fort.
00:54:27
Speaker
Der ist unter anderem an Weihnachten in den Tellern gelandet.
00:54:30
Speaker
Stimmt, genau.
00:54:31
Speaker
Als Ravioli, genau.
00:54:32
Speaker
Cool, cool.
00:54:34
Speaker
Und Konsumier, ja.
00:54:35
Speaker
Das war ganz gut.
00:54:36
Speaker
Ja, aber ich würde das nämlich tatsächlich mit dem Jagen gerne nochmal vertiefen, weil ich das natürlich mir auch erstmal anschauen wollte.
00:54:46
Speaker
Wie läuft sowas ab und wie geht es einem damit?
00:54:51
Speaker
auch vielleicht sich so bewusst damit auseinandersetzen, um zu hinterfragen, vielleicht auch festzustellen, dass man danach das Fleisch gar nicht mehr gut essen kann oder nicht essen möchte, was ja auch immer sein kann.
00:55:01
Speaker
Ja, und was ja dann auch in Ordnung ist.
00:55:04
Speaker
Voll, was dann total fein ist.
00:55:05
Speaker
Das wäre ja eigentlich sogar der beste, also in Anführungszeichen der beste Outcome.
00:55:10
Speaker
Aber ich muss sagen, dass ich das ganz okay weggesteckt habe und jetzt irgendwie so denke,
00:55:16
Speaker
Das würde ich gerne nochmal machen.
00:55:18
Speaker
Ich würde mir aber auch gerne andere, also beispielsweise eine Drückjagd mal anschauen oder mal mitlaufen oder zumindest mal gucken, wie geht es mir damit?
00:55:28
Speaker
Kann ich das mit einem guten Gefühl danach konsumieren oder geht es mir dann schlecht?
00:55:32
Speaker
Und das finde ich eigentlich toll, dass ich...
00:55:35
Speaker
da so die Möglichkeit habe, das vielleicht mir auch näher anzuschauen, glaube, ich fände das Ideal ja eigentlich, wenn man komplett auf das Zukaufen von Fleisch verzichten würde und vielleicht selektiv sich die Tiefkultur nur voll macht mit, weiß ich nicht, einem halben Wildschwellen und das reicht ja dann auch für ein halbes Jahr.
00:55:55
Speaker
Ich glaube, wir haben genug über Tiere töten geredet, ehrlich gesagt.
00:55:59
Speaker
Entschuldigung, das kannst du auch mal ordentlich kürzen, das Thema da.
00:56:03
Speaker
Gucken wir mal.
00:56:04
Speaker
Obwohl wir es ja gerade noch davon hatten mit der Winterdepression auch, würde mich mal interessieren, deine besten drei Soulfood oder Seelengerichte.
00:56:18
Speaker
Wollen wir mich kurz nachdenken?
00:56:20
Speaker
Soll ich einfach mal anfangen?
00:56:21
Speaker
Ja, gerne.
00:56:23
Speaker
Wir haben es schon oft davon gehabt, dass Löffel, gerade Esslöffel, unser Lieblingstool sind zum Essen.
00:56:29
Speaker
Und auch das beste Essen eigentlich einfach nur mit einem Löffel gegessen wird und aus einer tiefen Schüssel kommt bei mir im Idealfall.
00:56:38
Speaker
Und das ist dann bei mir auch so das Seelenessen oder was, was mich glücklich macht.
00:56:46
Speaker
Es ist Grießbrei, Zimtanzucker und Butter.
00:56:51
Speaker
Dann das herzhafte Pendant dazu.
00:56:54
Speaker
Polenta, schön cremig mit viel Parmesan und natürlich auch Nussbutter.
00:56:59
Speaker
Und Nudeln, allerdings kurze Nudeln, mit denen man eben auch mit einem Löffel essen kann.
00:57:05
Speaker
Spirellis oder Orechiette oder sowas.
00:57:09
Speaker
Und das ganz gerne mit Käsesoße.
00:57:11
Speaker
Und ich liebe es, wenn viel Soße drauf ist.
00:57:14
Speaker
Ja.
00:57:14
Speaker
Ich bin da keine Italienerin.
00:57:16
Speaker
Also ich mag das gar nicht, wenn man die Soße irgendwie suchen muss bei Pasta-Gerichten.
00:57:21
Speaker
Das wären so meine Sachen.
00:57:25
Speaker
Ich bin immer noch am überlegen, aber ich glaube bei Nudeln gehe ich auf jeden Fall mit und auch mit so einer cremigen Soße demitiv, also nicht irgendwas mit Tomate oder sowas, sondern eher Carbonara oder halt Kerebe Soße.
00:57:36
Speaker
Ja, das muss die Kremi, irgend so was Rameiges muss sein.
00:57:38
Speaker
Ja, total.
00:57:40
Speaker
Dann zwei, muss ich mal kurz überlegen.
00:57:45
Speaker
Ich bin nicht so ein Suppenmensch und Eintöpfe auch nicht, deswegen bin ich da eigentlich raus.
00:57:50
Speaker
Ich mag es gerne, wenn man kauen muss.
00:57:54
Speaker
Ich kau auch Suppen.
00:57:56
Speaker
Ich kau auch alles.
00:57:57
Speaker
Ich kau auch Joghurt.
00:57:58
Speaker
Aber da hatten wir es ja schon von.
00:57:59
Speaker
Es ist ganz komisch, dass wir zusammen essen gehen können eigentlich, weil du hast ja ein Problem mit den Essensgeräuschen und ich kauhe alles.
00:58:06
Speaker
Das höre ich ja nicht bei dir.
00:58:08
Speaker
Weiß ich nicht.
00:58:09
Speaker
Ich sitze einfach da und so ein Buttermilch.
00:58:14
Speaker
Ich kaue einfach Butterwild.
00:58:18
Speaker
Aber ich muss da ganz kurz überlegen, Soulfood, das ist so wirklich etwas, wo du dann darauf zurückgreifst, wenn man so Gemütlichkeit will.
00:58:26
Speaker
Hab ich gar nicht, ich überlege gerade.
00:58:27
Speaker
Hast du nicht?
00:58:28
Speaker
Gibt es nicht.
00:58:28
Speaker
Also natürlich irgendwas mit Carbs, natürlich.
00:58:32
Speaker
Also was so diesen Kohlenhydrat-Yiper stillt.
00:58:36
Speaker
Aber tatsächlich, ich glaube, alles mit Nudeln, was irgendwie eine käsige Soße hat.
00:58:42
Speaker
Weil das nächste, woran ich denke, ist irgendwie Lasagne mit ordentlich viel Bischermüll.
00:58:45
Speaker
Boah, ich hab, ey, Lasagne könntest du mal wieder geben.
00:58:48
Speaker
Ja.
00:58:48
Speaker
Hast recht, ey.
00:58:49
Speaker
Ich finde, lang nicht gegessen.
00:58:51
Speaker
Ja, ich finde, Lasagne muss aus frischen Pasta-Sheets gemacht werden.
00:58:57
Speaker
Ich mag gar nicht mehr diese.
00:58:58
Speaker
Ja, viel besser, oder?
00:59:00
Speaker
Ja, ich kann das nicht mehr essen.
00:59:03
Speaker
Ich finde, die schmeckt wie Pappe.
00:59:05
Speaker
Die Sheets, die du dir dann einfach auch ohne Vorkochen irgendwie... Ja, vor allem an den Rändern schmecken die halt kacke.
00:59:12
Speaker
Wo die nicht so schön so durchge... Also in der Flüssigkeit sind sozusagen.
00:59:17
Speaker
Also ich mag es gar nicht, muss ich sagen.
00:59:20
Speaker
Aber vielleicht gibt es ja auch eine Sorte, die gut geht.
00:59:22
Speaker
Aber ich mag das nicht mehr.
00:59:25
Speaker
Und dann schön viele und schön dünne Schichten.
00:59:27
Speaker
Was ich auch noch super gerne, ich denke jetzt aber eher so etwas, was mache ich mir, wenn ich alleine bin und so mir einen glücklichen Fressi-Abend machen will.
00:59:39
Speaker
Das ist dann meistens natürlich auch etwas, was Daniel jetzt nicht unbedingt mitessen würde.
00:59:43
Speaker
Und das sind dann so...
00:59:45
Speaker
Kennst du diese Doppoki?
00:59:46
Speaker
Diese koreanischen Reiskuchen?
00:59:48
Speaker
Oh mein Gott, I love it.
00:59:50
Speaker
Aber irgendwie auch eine Art Nudel.
00:59:53
Speaker
Konsistenzmäßig halt dieses super chewy und dann mit so viel Schärfe, dass es mir so richtig alles wegbrennt und ich mich so on fire fühle und dann so auf dem Sofa liegen und dem Nachbrennen nachspüren und sich eine Serie reinknallen oder so.
01:00:11
Speaker
Oh, das hätte ich heute Morgen gut gebraucht, ey.
01:00:13
Speaker
Irgend so eine scharfe... Obwohl, das ist ja auch ein Eintopf-Suppen-mäßig, ne?
01:00:19
Speaker
Ja, aber da hast du ordentlich zu kauen, auf jeden Fall.
01:00:21
Speaker
Ja, echt.
01:00:24
Speaker
Das ist ein guter Punkt, ja.
01:00:27
Speaker
Das hände ich heute Morgen echt gut.
01:00:28
Speaker
Mir ging es so elendig.
01:00:30
Speaker
Wir haben aber auch, oh Gott, wir haben wirklich dolle geil gefeiert.
01:00:34
Speaker
Ich habe lange nicht mehr so getanzt, das hat so einen Spaß gemacht.
01:00:36
Speaker
Oh, wie schön.
01:00:37
Speaker
Ich habe bis zu den Tränen und bis zu Bauchschmerzen einfach gelacht, ey.
01:00:42
Speaker
Es sind so skurrile Dinge passiert, ey.
01:00:44
Speaker
Wir hatten so viel Spaß mit den beiden Philips und auch mit anderen Leuten, auch mit anderen Gästen und Gästinnen, die wir da kennengelernt haben.
01:00:51
Speaker
Oh Gott, das hat so einen Spaß gemacht, ey.
01:00:54
Speaker
Das ist so, ich finde das ist so schade, dass das immer seltener so passiert.
01:00:59
Speaker
Zumindest bei mir habe ich das Gefühl, dass es Zeiten gab, wo sowas an der Tagesordnung war und jetzt denkst du dir manchmal, wie besonders das dann ist, wenn mal doch so ein Abend ist, wo es einfach alles passt und stimmig ist und man einfach nur richtig beseelt und glücklich ist.

Partyerlebnisse und nostalgische Erinnerungen

01:01:15
Speaker
Ja, voll.
01:01:17
Speaker
Es war wirklich einfach ein richtig perfekter Abend.
01:01:21
Speaker
Jan war irgendwann echt turbobesoffen.
01:01:25
Speaker
Zum ersten Mal habe ich ihn ins Bett geschickt.
01:01:27
Speaker
Das ist echt krass.
01:01:28
Speaker
Aber auch nur, weil er auf der Tanzfläche einfach... Eine Gefahr für andere war?
01:01:33
Speaker
Ja, hauptsächlich für sich selbst.
01:01:34
Speaker
Also seine Brille musst du drin glauben.
01:01:36
Speaker
Und dann ist er... Also das Glas ist aus dem eigenen Brillenloch.
01:01:42
Speaker
Aus der Fassung?
01:01:43
Speaker
Aus dem Loch.
01:01:44
Speaker
Was?
01:01:48
Speaker
Sorry, ich habe diverse Gierungen von mir weggesprengt gestern.
01:01:52
Speaker
Irgendwie raus und dann hattest du einfach da rumgelaufen und hattest so anderen Leuten so als Augenklappe so ins Auge.
01:02:00
Speaker
Oh mein Gott, oh Jan ey.
01:02:03
Speaker
Ich habe mir so die Brille weggenommen und gesagt, du geh hoch.
01:02:08
Speaker
Also habe ich dann so in die Richtung geschoben und ich bin dann glaube ich um vier oder so erst hoch und der war ja schon eine Weile weg, ich weiß aber nicht mehr genau wann und ich ließ so die Tür auf vom Hotelzimmer.
01:02:24
Speaker
Und gehe so rum und sehe, so wie er sich offensichtlich einfach mit Klamotten auf die Bettkante gesetzt hat.
01:02:32
Speaker
Also hat sich, mein Oberkörper lag dann auf dem Bett, aber die Beine, Füße noch auf dem Boden und so ist er dann eingeschlafen, vollkommen angezogen und lag da einfach ja schon drei Stunden oder so.
01:02:44
Speaker
Ich bin dann so rüber geschoben.
01:02:47
Speaker
Wie ging es denen dann am nächsten Tag?
01:02:48
Speaker
Ja, scheiße.
01:02:50
Speaker
Aber er hat wenigstens ein paar Stunden mehr geschlafen als ich, muss man ja auch sagen.
01:02:54
Speaker
Ich habe ordentlich Zwiever getrunken, immer in Zwischenwasser und ich habe mir vorgenommen, mir das tatsächlich auch irgendwo hin zu tätowieren.
01:03:00
Speaker
Ich finde Zwiever ein gutes Tattoo auch zum Reminder.
01:03:04
Speaker
Und das hat mir auch...
01:03:06
Speaker
Hat mir, glaube ich, auch wirklich viel gerettet.
01:03:09
Speaker
Der Boris Gröner, der macht halt wirklich auch gute, gute Cocktails, muss man sagen.
01:03:12
Speaker
Und der hatte da ein paar Spirituosen mit, wo ich mir dann einfach auch dann selber Sours noch gemixt habe.
01:03:18
Speaker
Das war wirklich sehr, sehr gut.
01:03:22
Speaker
Ja, so war das.
01:03:24
Speaker
Ich weiß nicht genau, wie ich jetzt wieder darauf kam.
01:03:27
Speaker
Achso, wegen der scharfen Suppe heute Morgen.
01:03:31
Speaker
Ja, ja, ja, dass du die gebraucht hättest.
01:03:33
Speaker
Ich wollte noch mein kulinarisches Highlight.
01:03:35
Speaker
Wir springen hin und her.
01:03:36
Speaker
Das ist auch wieder sehr chaotisch.
01:03:38
Speaker
Mein kulinarisches Highlight war tatsächlich aus dem Havara-Eingang.
01:03:44
Speaker
Es war eine geräucherte, cremige Kartoffelsuppe mit einem temperierten Eigelb und geschmorten Zwiebeln.
01:03:53
Speaker
Also es war unten ein Bett aus geschmorten Zwiebeln, schön karamellisiert.
01:03:57
Speaker
Darauf war das temperierte...
01:04:00
Speaker
Eigelb und dann eben darauf schön angeschäumte, geräucherte Kartoffelsuppe und roh gehobelte Champignons.
01:04:09
Speaker
Das war Turbo.
01:04:11
Speaker
Das klingt sehr geil.
01:04:11
Speaker
Das war wirklich sehr, sehr lecker.
01:04:14
Speaker
Und auch etwas, was man nachmachen könnte, theoretisch, ne?
01:04:16
Speaker
Ja, wird auf jeden Fall gemacht, ja.
01:04:20
Speaker
Apropos nachmachen.
01:04:21
Speaker
Achso, oder wolltest du noch zu kulinarischen Highlights schuldige?
01:04:23
Speaker
Ja, ich habe ein Selbstgemacht, das muss ich noch hinterher schieben.
01:04:26
Speaker
Ich habe Gurkenfocaccia gemacht.
01:04:29
Speaker
Ja, ich habe es gesehen.
01:04:31
Speaker
Richtig, richtig, richtig lecker.
01:04:33
Speaker
Ich habe das ein paar Sachen, wurden mir so in Feed gespielt, immer mit Focaccia, wo jemand so die Schüttflüssigkeit...
01:04:41
Speaker
in der Focaccia durch irgendeine andere Flüssigkeit ersetzt hat.
01:04:44
Speaker
Hier in dem Fall war es eben der Pikachus.
01:04:47
Speaker
Ich habe statt Olivenöl, hatte ich noch ein Dillöl, habe ich dann eben genommen und das schön mit eingefettet quasi und das war voll geil.
01:04:56
Speaker
Das mache ich auf jeden Fall wieder.
01:04:58
Speaker
Und eben...
01:04:59
Speaker
Was ich dann auch testen will, wo Leute so als Schüttflüssigkeit zum Beispiel eine Brühe genommen haben, eine Faux oder Tom Yum habe ich auch gesehen, wo dann als Topping irgendwie Shrimps drin waren.
01:05:15
Speaker
Das finde ich alles voll geil, das muss ich unbedingt essen, finde ich total gut.
01:05:19
Speaker
Hast du eigentlich mal, das habe ich letztens nochmal gedacht, auch weil ich so ein italienisches Resteverwertungsrezept gemacht habe, da wurde bei so Pasta aus altem Brot, also es waren wie so Gnocchi, die wurden
01:05:34
Speaker
Die wurden nicht mit Wasser angerührt, sondern halt mit Brühe, mit Hühnerbrühe.
01:05:38
Speaker
Und da dachte ich nämlich, ich habe irgendwann mal mit einer Freundin, also Svetlana, das ist jetzt auch Kollegin unten, haben wir so ein Gericht gemacht aus Kasachstan, wo halt die Nudeln angerührt wurden, halt auch mit einer Brühe.
01:05:50
Speaker
Und das war total geil.
01:05:51
Speaker
Das ist so smart.
01:05:52
Speaker
So smart eigentlich, ja.
01:05:55
Speaker
Ja.
01:05:56
Speaker
Das will ich nämlich auch nochmal probieren, weil die Idee ist total schlau.
01:05:59
Speaker
So naheliegende Dinge, wo man so gar nicht so drauf kommt einfach.
01:06:02
Speaker
Also es ist ja klar, ey.
01:06:05
Speaker
Ja, nee, das waren so meine Sachen irgendwie.
01:06:08
Speaker
Was ich jetzt vielleicht noch abschließend so ein bisschen, ja, ist ja, der Fasnacht steht ja an, bist du ein Fasnachts-Girl?
01:06:17
Speaker
Sagen wir so, ich bin ja in Köln groß geworden, da kommst du um das Thema ja eh nicht drum rum, muss man ja sagen.
01:06:22
Speaker
Meiste Zeit meiner Jugendzeit null, weil ich es ganz schlimm fand.
01:06:25
Speaker
Ich habe ja auch aber sehr spät angefangen Alkohol zu trinken mit Mitte 20.
01:06:29
Speaker
Das heißt, vorher fand ich es einfach nur furchtbar, weil man dann auch eher so hier die Zypicher Straße und Quartier Latin kennt, wo es halt echt übel ist, also vor allem auch in den letzten 20 Jahren geworden ist.
01:06:38
Speaker
Mhm.
01:06:39
Speaker
Dann gab es so eine Phase von ein paar Jahren, wo ich so in der Südstadt gelebt habe, wo es nochmal traditionell so einen Kneipenkarneval gibt.
01:06:48
Speaker
Da habe ich ein paar Jahre richtig durchgezogen, aber auch so richtig schön, weißt du, wenn du dann so mit so Ommis in Kneipen schunkelst.
01:06:56
Speaker
Und einfach in eine Kneipe reingehst und einfach zehn Stunden später rauskommst und denkst, hä, wie geht das?
01:07:02
Speaker
Und du einfach nicht merkst, wie die Zeit vergeht und du ja auch nicht schlimm besoffen wirst, weil du ja diese kleinen Kölschgläser die ganze Zeit nur hast.
01:07:08
Speaker
Du kannst gar nicht so schnell an ein neues kommen, um dich so komplett zu zerstören.
01:07:13
Speaker
Und dann die letzten Jahre, muss ich sagen, war es mir irgendwie immer too much und ich hatte keinen Bock und, ja, weiß ich nicht, ich glaube, vielleicht kommt noch mal eine Phase, aber ich bin, wenn, dann so ein Kneipen-Karnevals-Mensch.
01:07:25
Speaker
Ja, ach, mh.
01:07:28
Speaker
Für mich ist das alles nicht so.
01:07:29
Speaker
Ich mag ja so besoffene Massen nicht so gerne.
01:07:34
Speaker
Das wird ja viel angefasst einfach und ich habe einfach keinen Bock mehr angefasst zu werden.
01:07:39
Speaker
Und ja, die Musik geht mir doch schwer auf den Senkel.
01:07:43
Speaker
Deswegen mag ich ja eigentlich Händen.
01:07:45
Speaker
Halloween so gerne, weil man sich da auch verkleiden kann, aber es ist irgendwie weniger von diesen Sachen, die ich nicht leiden kann.
01:07:52
Speaker
Ja, aber weswegen ich eigentlich darüber zu sprechen komme, ist so, was hältst du von dieser Leberwurst-Berliner-Geschichte oder ein Berliner aufgeschnitten und Fleischkäs weg draus gemacht oder sowas?
01:08:06
Speaker
Ich glaube, ich ekelhaft.
01:08:07
Speaker
Hast du da Gefühle zu?
01:08:09
Speaker
Ja, so ein bisschen ekel, aber müsste man probieren, um sich ein Urteil zu bilden.
01:08:14
Speaker
Nee, finde ich irgendwie nicht geil.
01:08:16
Speaker
Hast du probiert?
01:08:17
Speaker
Also diese Fleischkäsesache nicht, aber ich habe in meiner Zeit beim Metzger habe ich zur Fastnachtszeit
01:08:25
Speaker
selbst Benina gebacken und habe die gefüllt eben mit so einer Hausmacherleberwurst und so einem Apfelragout und habe das so einen Senf halt noch so und so eine Senfhaube quasi gemacht und das war geil.
01:08:42
Speaker
Aber jetzt muss ich nachfragen, wurden die dann nochmal in Zucker gestippt?
01:08:46
Speaker
Nee, das war es nicht, aber es war ein süßer Teig.
01:08:48
Speaker
Schon ein süßer Teig, ja.
01:08:51
Speaker
Ja, das finde ich nicht so schlimm, weil auch so zum Beispiel in Köln, ich stehe ja total auf Himmel und Ält, also diese Zwiebeln, Apfel, Kartoffel, Blutwurst.
01:08:59
Speaker
Also ich kann es mir eigentlich schon vorstellen.
01:09:01
Speaker
Wir haben nämlich, glaube ich, als wir irgendwann in Amerika waren, was ist Amerika?
01:09:06
Speaker
Ich glaube schon, da haben wir nämlich mal so einen Donut Hamburger gegessen.
01:09:11
Speaker
Das war ein süßer, also es war so ein klassierter Donut und mit einem Rinderpattie und Käse und sowas drin.
01:09:19
Speaker
Das finde ich wirklich krass.
01:09:22
Speaker
Ja, nee, es war geil.
01:09:23
Speaker
Es war tatsächlich wirklich geil.
01:09:25
Speaker
Und deswegen kann ich es mir gut vorstellen, auch mit dieser Fleischkäsesache.
01:09:29
Speaker
Aber es ist vermutlich nicht jeder, jeder Frau's Sache.
01:09:32
Speaker
Ja, aber so wie diese Chicken Waffles, ne?
01:09:35
Speaker
Ja, im Prinzip viele Sachen, die da vergleichbar sind eigentlich.
01:09:39
Speaker
Also ich mag den Mix aus süß und herzhaft.
01:09:41
Speaker
Ich finde das gut und fand es auch da geil.
01:09:44
Speaker
Ich meine, das ist ja immer noch so diese Sache, wo ich so denke, das war das Dümmste, was McDonalds jemals hätte machen können, den Country McRiddles aus dem Dings zu nehmen.
01:09:53
Speaker
Was war das?
01:09:54
Speaker
Ich meine, ich bin absolut kein McDonalds-Mensch.
01:09:57
Speaker
Ich weiß, ich erinnere mich tatsächlich nicht dran, wenn ich das letzte Mal irgendwie McDonalds-Essen hatte.
01:10:03
Speaker
Aber es gab halt einfach mal eine Zeit, in der man nicht drüber nachgedacht hat, was man isst und weniger kulinarisch unterwegs war.
01:10:10
Speaker
Und da war ich großer Fan vom Country McRiddles.
01:10:14
Speaker
Das waren Pfannkuchen, dicke Pfannkuchen.
01:10:17
Speaker
Die gab es auch nur zum Frühstück, also Pancakes, die gefüllt waren mit Ahornsirup.
01:10:24
Speaker
Und es gab ein Sausage-Patty, also so ein Schweinefleisch-Patty,
01:10:32
Speaker
Ich glaube, es war auch Käse drauf.
01:10:35
Speaker
Und das war eben in zwei Pancakes.
01:10:39
Speaker
Und das war total geil.
01:10:40
Speaker
Ah, lustig, dass du gerade diese... Es kam mir gerade so bekannt vor, dann Griddle Cakes.
01:10:45
Speaker
Ich gucke gerade mit Daniel Twin Peaks und da wurden irgendwie so... Da hat dieser Agent Cooper Griddle Cakes geordert.
01:10:51
Speaker
Und ich weiß, was ist das?
01:10:52
Speaker
Und habe das gegoogelt.
01:10:53
Speaker
Das sind so dickere Fangkuchen irgendwie, die so ein bisschen dichter und fetter sind.
01:10:57
Speaker
Ja?
01:10:59
Speaker
Ja.
01:10:59
Speaker
Ah, das ist ja witzig, dieses Wort kommt dann wohl davon.
01:11:04
Speaker
Ja, weil ich habe das nämlich vorgestern oder so gegoogelt, weil ich wusste, was Grinkelcakes sein sollen und ich dachte, das muss ja irgendwas Frankkuriges sein und dann war es echt so rustikale Pancakes im Grunde.
01:11:14
Speaker
Ich habe nie darüber nachgedacht, warum der Country McRiddles hieß, aber dann kommt das ja total von irgendwas.
01:11:20
Speaker
Das klingt lecker, aber das würde ich auch essen, glaube ich.
01:11:25
Speaker
Tatsächlich vor Jahren mal für meinen Blog, der damals noch gepflegt war und ich da die Rezepte veröffentlicht habe, habe ich das mal nachgebaut.
01:11:39
Speaker
Und hatte das viele Aufrufe?
01:11:41
Speaker
War er nicht da Renner?
01:11:42
Speaker
Boah, weiß ich nicht.
01:11:43
Speaker
Ey, du, auch der Foodblog war ja nicht besonders groß.
01:11:46
Speaker
Also es ist nicht so ein Ding.
01:11:49
Speaker
Keine Ahnung, kann ich, im Vergleich müsste ich mal nachgucken.
01:11:53
Speaker
Das könnte mal ein Thema für eine der nächsten Folgen sein, dass man sich darüber noch unterhält.
01:11:57
Speaker
Stimmt, man könnte mal ein bisschen im Foodblog in alten Sachen rumkramen.
01:12:01
Speaker
Das finde ich auch eine gute Sache.
01:12:02
Speaker
Boah, ganz schlimme, ich habe jetzt, jetzt kommt ja dieser Trend mit diesen 2016 und so, ne?
01:12:06
Speaker
Und jetzt habe ich ein paar Mal auch gesehen von Creatoren, die dann ihre Fotos, also ihre Food-Fotos von 2016 zeigen und dachte ich so, stimmt, da habe ich ja eigentlich den Blog erst aufgesetzt.
01:12:17
Speaker
2016 habe ich den ja live gestellt und die Fotos sind ganz, also ganz schlimm.
01:12:21
Speaker
Aber das ist doch was für unseren Instagram-Kanal.
01:12:24
Speaker
Ja, sollen wir mal die schlimmsten raussuchen?
01:12:26
Speaker
Karussellhosen?
01:12:27
Speaker
Ja, voll.
01:12:28
Speaker
Unbedingt.
01:12:28
Speaker
Oh mein Gott, aber das ist wirklich ganz schlimm.
01:12:31
Speaker
Ist doch schlussigal.
01:12:34
Speaker
Aber es ist eigentlich gut, weil dann sieht man, wie beschissen man, also wie schlimm es vorher war und dann fühlt man sich besser so mit der Jetzt-Zeit.
01:12:42
Speaker
Genau.
01:12:43
Speaker
Ich suche mal die Schlimmsten

Zukünftige Pläne und Abschied

01:12:44
Speaker
raus.
01:12:44
Speaker
So, also unsere nächste Aufnahme ist jetzt wirklich finally mit Anna, wenn sie nicht wieder ihre Küche bis dahin auseinanderbaut oder sonst irgendwas drumherum ist passiert.
01:12:55
Speaker
Ich freue mich total drauf und wir gehen abends auch wieder essen und ich muss gleich mal noch in den Chat schreiben.
01:13:00
Speaker
Ich habe nämlich am Insider-
01:13:04
Speaker
nicht Insider News, Insider Sites?
01:13:08
Speaker
Insides?
01:13:09
Speaker
Wow.
01:13:11
Speaker
Alkohol.
01:13:15
Speaker
Von den zu Frage stehenden Restaurants, in die wir gehen wollen in Düsseldorf, bekommen von Leuten, die tatsächlich das 2023 kennen, beziehungsweise den Inhaber, also nicht den Lukas Jakobi, sondern
01:13:33
Speaker
also den Inhaber eben kennen und ich glaube, wir gehen lieber ins J. Ja, cool.
01:13:41
Speaker
Da habe ich tatsächlich auch mehr Bock drauf.
01:13:44
Speaker
Ja, ich auch.
01:13:45
Speaker
Cool, das wird wieder schön und spaßig.
01:13:48
Speaker
Ich freue mich schon voll drauf.
01:13:50
Speaker
Oh, das ist halt wieder gut mit dir zu reden.
01:13:52
Speaker
Jolena.
01:13:53
Speaker
Jolena.
01:13:55
Speaker
Ich kann wirklich nicht mehr.
01:13:56
Speaker
Ich bin aus, ey.
01:13:59
Speaker
Ich bin ausgeredet.
01:14:00
Speaker
Dann machen wir jetzt aus.
01:14:01
Speaker
Reicht.
01:14:01
Speaker
Ciao, Tschüssi.
01:14:02
Speaker
Es reicht.
01:14:03
Speaker
Tschüss.
01:14:03
Speaker
Tschüss.