Transcript
Speaker: Und ich habe mir vorgenommen, mir das tatsächlich auch irgendwo hin zu tätowieren.
Speaker: Ich finde Zwieber ein gutes Tattoo auch.
Speaker: Der ist perfekt geeignet dafür.
Speaker: Das ist das Werkzeug zum Wischen.
Speaker: Das zweite Wort von mir, Käse.
Speaker: Aber auch so richtig schön, weißt du, wenn du dann so mit so Omis in Kneipen schunkelst.
Speaker: Das war das Dümmste, was McDonalds jemals hätte machen können.
Speaker: So, jetzt.
Speaker: Jelena, wie geht's?
Speaker: Super.
Speaker: So wie es an einem Montag geht.
Speaker: Ganz toll.
Speaker: Love my job.
Speaker: Wenn die Folge rauskommt, ist es Ende Januar, ne?
Speaker: Ja.
Speaker: Dann haben wir es fast geschafft.
Speaker: Für mich ist der erste... Die Ekezeit.
Speaker: Ja, was heißt die Ekezeit?
Speaker: Das ist noch nicht ganz vorbei, aber zumindest der erste Start ins Jahr, was für mich ja immer so ein Hustle ist, muss ich sagen.
Speaker: Ja, mir auch.
Speaker: Also ich glaube, da geht es uns echt ähnlich.
Speaker: Ich hatte richtig Blues, um es mal auf eine herabspielende Art und Weise zu sagen.
Speaker: Hattest du es dieses Jahr schlimmer als die letzten Jahre gefühlt?
Speaker: Ja, irgendwie schon.
Speaker: Aber ich weiß nicht, woran es liegt.
Speaker: Entweder, ich habe generell das Gefühl, dass ich je älter ich werde, den Winter immer weniger ertragen kann.
Speaker: Irgendwie verstehe ich auch jetzt so Rentner, die nach Thailand auswandern oder so, keine Ahnung.
Speaker: Und ich glaube aber auch, das Arbeitsvolumen oder so, diese Verantwortung, die wächst ja, je weiter man sich so in dieses Business so vorarbeitet und irgendwie...
Speaker: Boah, ich weiß nicht, mir fällt das immer schwerer, mich davon so ein bisschen zu lösen.
Speaker: Und dann startet man immer so mit diesen Vorsätzen, das mal irgendwie entspannter angehen zu lassen und so mit so mehr Selbstfürsorge.
Speaker: Und dann nach zwei Wochen denkst du, na, eh schon komplett gescheitert, eigentlich genauso schlimm wie vorher.
Speaker: Da kann man direkt aufgeben, kein Problem.
Speaker: Ja, ich glaube, dass man sich vornimmt, macht es eigentlich schlimmer, ehrlich gesagt.
Speaker: Ja, das glaube ich auch.
Speaker: Das glaube ich auch, weil man sich dadurch noch mehr unter Druck setzt.
Speaker: Ja, das ist dann direkt Scheitern in den ersten zwei Wochen, so ein gefühltes halt, was eigentlich total dumm ist, weil wenn man es sich einfach nicht vornehmen würde, wäre es ja nicht so.
Speaker: Ja, das ist glaube ich wirklich für dich auch noch ein größeres Problem als für mich.
Speaker: Du hast da irgendwie, du hustlst glaube ich noch ein bisschen mehr mit diesem Aufhalsen.
Speaker: Meinst du nicht?
Speaker: Nee, glaub ich nicht.
Speaker: Ich glaub einfach, dass ich ein bisschen schlecht bin in der Selbstorganisation.
Speaker: Da komm ich dann ins Stolpern.
Speaker: Ich glaub nicht, dass ich jetzt mehr hustle als andere Leute.
Speaker: Okay.
Speaker: Außer husteln heißt quälen.
Speaker: Also ich quäle.
Speaker: Nein.
Speaker: Mir wurde es ein bisschen erleichtert dieses Jahr, weil wir uns eben, eigentlich aber auch wie immer, weil wir ja auf die Küchenparty vom Spielweg jedes Jahr fahren, aber die Vorfreude war diesmal noch ein bisschen größer.
Speaker: Ich weiß auch nicht warum.
Speaker: Ja, so doch, ich fühle eigentlich ein bisschen, weil Philipp Zitterbart ja da war.
Speaker: Ich hab's gesehen.
Speaker: Einer der Gastköche war Philipp Zitterbart, das ist ja ein Freund.
Speaker: Und?
Speaker: Du kennst ihn auch, oder?
Speaker: Ja.
Speaker: Nur so über den Weg gelaufen, ehrlich gesagt, so zweimal auf Messen, aber nie in so einem Kontext, dass ich jetzt Zeit gehabt hätte oder man sich so hätte unterhalten können.
Speaker: Kann ich sehr empfehlen, das ist wirklich einfach ein trolliger Zeitgenosse.
Speaker: Ja, was hat er gekocht?
Speaker: Das will ich als erstes wissen.
Speaker: Zusammen mit dem Philipp Seefried, kennst du den?
Speaker: Nee, aber ja.
Speaker: Vielleicht kennt der oder die, der oder der andere, der oder die andere, so, von The Taste von, boah, ich glaube 2020, schon ein paar Jährchen her, da hat er mitgemacht und der ist auch Content Creator.
Speaker: Okay, nee, den kenne ich nicht.
Speaker: kannte den auch nicht persönlich, habe ihn jetzt erst kennengelernt und die sind ein gutes Team zusammen.
Speaker: Ey, ich weiß nicht, gibt es einen schlimmeren Namen als Philipp?
Speaker: Wie viele verschiedene Schreibweisen gibt es?
Speaker: Achso, wenn die auch beide dann so hießen.
Speaker: Ja, nee und ja, aber es hat es einfacher gemacht, weil beide gleich geschrieben werden.
Speaker: Also mit Doppel-L und auch, keine Ahnung, drei P's und P-F-L.
Speaker: Okay, stimmt, darauf habe ich nicht nachgedacht.
Speaker: Aber es gibt ja eine Million Schreibweisen, Philipp zu schreiben.
Speaker: Das ist eine absolute Katastrophe.
Speaker: Ja, das stimmt.
Speaker: Ich musste gerade lachen, weil mein Kollege, den ich gerade hier rausgescheucht habe, ja auch Philipp heißt, damit ich den Raum für mich haben kann.
Speaker: Weißt du, wie er geschrieben wird?
Speaker: Jetzt einfach so, ohne nachzugucken?
Speaker: Mit zwei P's am Ende, oder?
Speaker: Und ein P-H.
Speaker: Und einem L?
Speaker: Bin ich da auf der sicheren Seite?
Speaker: Ich glaube nicht.
Speaker: Das ist aber auch gemein, wenn Eltern dann so Namen raussuchen und dann so extra kreativ sein wollen und dann noch so irgendwelche Stolperfallen einbauen, wo du denkst, fuck off, ey.
Speaker: Mach mir doch nicht so schwer.
Speaker: Wie Katrin mit C oder sowas.
Speaker: Und ohne ein H. Das ist absolut schrecklich.
Speaker: Ja, das stimmt.
Speaker: Nichts gegen Katrins, ne?
Speaker: An der Stelle.
Speaker: Ne, um Gottes Willen, ja.
Speaker: Und auch nicht gegen alle Philips.
Speaker: Die haben eine Entenstulle gemacht.
Speaker: Die hatten das Brot von der Bäckerei Philips.
Speaker: Die passt.
Speaker: Oh, stimmt.
Speaker: Oh, stimmt.
Speaker: Das stimmt.
Speaker: Auf dem Schild von denen stand ja Philipp hoch 2.
Speaker: Hätte eigentlich Philipp hoch 3 stehen müssen.
Speaker: Aber du kennst ja das Brot.
Speaker: Das gibt es ja eigentlich.
Speaker: Das ist ja wirklich gehypt.
Speaker: Und ist ja auch wirklich sehr, sehr gut, muss ich sagen.
Speaker: Sauerteigbrot, diese riesen Flaschen.
Speaker: Und jetzt haben die angebraten.
Speaker: Und dann gab es eine konfierte Ente war drauf.
Speaker: Und eine Apfel-Mayo-Basche.
Speaker: Oh, das klingt aber auch geil.
Speaker: Ja, ich finde, es klingt aber erstmal unspektakulär, besonders wenn man es jetzt so verglichen hat mit den anderen Sachen, die andere da jetzt gemacht haben.
Speaker: Aber es war eins der Highlights, ohne jetzt in den Arsch krischen zu wollen.
Speaker: Wie viele Sachen gab es?
Speaker: Vicky hat auf jeden Fall noch einen gesporten Spitzkohl gemacht.
Speaker: Das fand ich ja richtig süß.
Speaker: Wir sind in den Spielweg reingekommen, die Tür flog auf, Vicky ist raus und hat gesagt, ich backe gerade Spitzkohl, ich mache gerade deinen Spitzkohl.
Speaker: Das war tatsächlich das Einzige, was ich nicht gegessen habe.
Speaker: Das ist mir heute Morgen aufgefallen.
Speaker: Ich schäme mich so.
Speaker: Hast du es dir verraten?
Speaker: Nee, ist es untergegangen.
Speaker: Es gab noch so eine gebackene Garnelenpraline, die war auch lecker.
Speaker: Es gab ein Karnegrudo, das war auch super köstlich.
Speaker: Es gab, oh, ich kriege das alles nicht zusammen.
Speaker: Ich glaube, es waren im Endeffekt dann später so zwölf Sachen.
Speaker: Und dann gab es noch ein Mitternachtsimbiss.
Speaker: Ja, das war richtig gut.
Speaker: Das war wirklich richtig gut.
Speaker: Ein Tiramisu aus so einem Riesengehen.
Speaker: Das hat mich auch angelatet, aber mit dem GN wegrennen können.
Speaker: Es war wirklich eine richtig gute Party.
Speaker: Ich bin ein bisschen am Katern tatsächlich.
Speaker: Voll schön.
Speaker: Ich bin tatsächlich gar nicht am Katern, obwohl ich das Wochenende an der Mosel war in einem Weingut.
Speaker: Ich habe mich echt gut beisammen gehalten und meinen Content-Auftrag ernst genommen und nicht irgendwie mich selbst abutiert, muss ich sagen.
Speaker: Was war denn da der Auftrag?
Speaker: Das ist ein total nettes Weingut, die schon super lange Bio sowieso sind, also seit den 70ern, also echt schon so Urgestein.
Speaker: Und die machen gerade so eine Umstrukturierung in ihrem Weingut, wenn man es jetzt mal so umfassen will, sehr communitybasiert und wollen, somit hatte ich dir, glaube ich, auch ein bisschen so umrissen schon, wollen so Viti-Forst machen.
Speaker: Also wir haben Bäume im Weinberg gepflanzt, das hat ja...
Speaker: ökologisch diverse Vorteile, abgesehen von Biodiversität und so.
Speaker: Und genau, die machen jetzt das als Projekt und werden das vermutlich dann so als so eine Crowdfunding-Kampagne auch begleiten.
Speaker: Und da kommen wir dann ins Spiel.
Speaker: Und genau, da war ich dann mit Daniel und wir sind durch die Weinberge gelaufen und haben ein bisschen mitgepflanzt.
Speaker: Daniel hat gepflanzt, ich habe überall die Kamera drauf gehalten und alle Menschen peinlich berührt gemacht.
Speaker: Ja, aber das war total nett und die sind einfach zuckersüß.
Speaker: Also die ganze Family ist halt mega cute.
Speaker: Ja, das war unser Wochenende.
Speaker: Aber ey, da kommst du auch nach Hause und denkst, jetzt bist du so voll mit Eindrücken und die Speicherkarten sind voll und sowieso so voll beseelt, aber denkst, okay, jetzt einmal schlafen, dann ist Mutter.
Speaker: Ich hab auch Bock.
Speaker: Ey, ich hab so keinen Bock.
Speaker: Oh, hab ich keinen Bock, dass es morgen einfach ganz normal weitergeht.
Speaker: Ey, seh mich da gerade gar nicht.
Speaker: Und ich hab noch einen Zahnarzttermin am Mittwoch.
Speaker: Ey, oh, ich kann kotzen.
Speaker: Naja, vor allem, wenn das Wochenende so schön war.
Speaker: Wir haben ein Upgrade bekommen, weil wir ja Stammgäste sind, glaube ich, haben wir da so ein bisschen gewonnen.
Speaker: Wir waren auf jeden Fall plötzlich in so einer riesigen Suite untergebracht, obwohl ich einfach nur ein ganz normales Doppelzimmer gebucht hatte.
Speaker: mit einem total schönen Ausblick und ich liebe ja auch das Frühstück im Spiel, die machen so viel Käse selbst, ach, das macht mich ja einfach geräusch.
Speaker: Oh, sowas ist ja geil, ja.
Speaker: Die machen die eigene Wurst, machen sie, viel aus Wild, ja, sie sind ja der Vater und der Mann von Vicky Fuchs sind ja Jäger,
Speaker: Und das ist einfach geil, wenn du einfach ohne dir Gedanken zu machen zu müssen, was wohin kommt, dann einfach so schlemmen kannst.
Speaker: Das ist so dolle cool.
Speaker: Voll.
Speaker: Und ich weiß, ich rede ja irgendwie gefühlt in jeder Folge über Käse.
Speaker: Ich habe ja beim Durchhören von der Weihnachtsfolge oder die Silvesterfolge.
Speaker: Ja, da habe ich ja schon was weggekürzt.
Speaker: Das zweite Wort von mir, Käse.
Speaker: Man hätte einfach ein Trinkspiel draus machen können, wie hier oben.
Speaker: Deswegen will ich da jetzt nicht unbedingt direkt mit weitermachen.
Speaker: Aber genau, die machen ihre Käse da eben selbst und da könnte ich ja zum Frühstück dann immer schon ausflippen, weil man sich da dann einfach schon so eine Käseplatte einfach bauen könnte.
Speaker: Ja, das war eben das Wochenende von mir.
Speaker: Wir waren am Samstag nicht abends im Restaurant vom Hotel, sondern sind nach Freiburg gefahren ins Havara.
Speaker: Die haben einen grünen Stern und einen normalen
Speaker: Michelin Stern.
Speaker: Und haben wir im Vorfeld schon wahnsinnig viel von gehört.
Speaker: Also es waren total viele begeistert und haben gesagt, oh toll, dass ihr hingeht und bla.
Speaker: Und es schmeckt total köstlich und die sind so cute.
Speaker: Und das kann ich alles auch total bestätigen.
Speaker: Wir kamen in den Laden, der war total süß, total liebevoll eingerichtet auch.
Speaker: Und der Service so drei...
Speaker: Frauen und ein Mann alle total charmant und total cute.
Speaker: Irgendwie war der Staat ein bisschen so unbeholfen und das hat das Ganze noch ein bisschen niedlicher gemacht.
Speaker: Woran lag das?
Speaker: Und authentischer auch.
Speaker: Gab es einen Grund dafür?
Speaker: Dass sie unbeholfen waren, meinst du?
Speaker: Ja, also weiß ich nicht.
Speaker: Nee, ich weiß nicht, die waren so, er hat sich so verhaspelt irgendwie relativ oft und hat dann nochmal neu gestartet und irgendwie auch so ein bisschen gestolpert, dann hat sich noch was ungestupst irgendwie.
Speaker: War wirklich am Anfang total süß.
Speaker: Der Abend hat sich so dahin gezogen und hat sich auch irgendwie weiter so fortgeführt und irgendwann hat es leider ziemlich genervt.
Speaker: Ich muss sagen, wie es ist.
Speaker: Ich will auch gar nicht Snobby sein, aber der Service hat wirklich gehakt, also die durchgehend und es hat auch sehr lange gedauert alles und für die Portionsgröße und ich meine...
Speaker: Wir gehen ja oft essen und ich weiß, dass die Teller für mich nicht einfach voll beladen sein müssen.
Speaker: Das ist ganz klar.
Speaker: Aber wenn man nach jedem Gang eine Dreiviertelstunde wartet, bis das nächste kommt.
Speaker: Ich bin fein damit, dass es kein Brot mehr unbedingt geben muss zum Snacken, auch wenn wir alle Brot-Fans sind.
Speaker: Aber es haben ja viele das Konzept, dass sie jetzt nicht mehr so Brot und Butter dazustellen.
Speaker: Aber ich war wirklich dolle hungrig.
Speaker: Echt?
Speaker: Also auch wirklich nach dem letzten Gang?
Speaker: Nee, nach dem letzten Gang war ich nicht mehr dolle hungrig, aber ich war auch nicht so super satt.
Speaker: Was machen die für eine Küche?
Speaker: Es ist schwierig, das einzuordnen.
Speaker: Okay, ich dachte, es wäre jetzt vielleicht eine spezielle Richtung oder so.
Speaker: Nee, es ist sehr vegetabil, würde ich sagen, und auch Gemüsefokus.
Speaker: Aber ich hatte auch das vegetarische Menü.
Speaker: Aber es ist ein bisschen schwierig zu sagen.
Speaker: Also Pessgetarisch, Pessgetarisch hatte ich.
Speaker: Ja, das ist gut.
Speaker: Sehr produktfokussiert, viel Einsatz von Kräutern, aber deutsch, modern, französisch interpretiert, das ist schwierig einfach reinzuordnen.
Speaker: Ja, weil der Name so das komplett offen lässt.
Speaker: Aber ich finde tatsächlich, dass, also klar denkt man darüber nach und so, aber wenn man sich mit Leuten über Restaurants unterhält, dann geht es ja sehr selten,
Speaker: um Service, im Idealfall, weil der einfach funktioniert, aber es gibt ja nichts, was einem auch gutes Essen so, was einem so viele Abstriche da so mitgeben kann, wie wenn der Service hakt oder so.
Speaker: Es ist 100% so.
Speaker: Ja, es ist 100% so.
Speaker: Wir sind mit wesentlich schlechterem Essen glücklicher aus dem Abend rausgegangen und das macht es so, so schade, weil die Küche war wirklich toll.
Speaker: Die Gerichte waren total...
Speaker: Super, die waren wirklich richtig lecker.
Speaker: Und dann gehst du da raus und denkst, nee.
Speaker: Das ist dann umso ärgerlicher, ne?
Speaker: Ja, umso ärgerlicher.
Speaker: Aber ich glaube nicht, dass wir nochmal hingehen.
Speaker: Und das ist total schade.
Speaker: Weil so ein junges Team irgendwie.
Speaker: Und ich glaube, dass wir vielleicht auch, also ich denke, wir hatten Pech, weil ich habe das sonst...
Speaker: irgendwie noch nicht gehört von anderen Leuten, mit denen wir dann über Savara gesprochen haben.
Speaker: Und es war einfach so, wir waren um, also hatten Tisch um halb sieben,
Speaker: waren ein bisschen früher da, aber sagen wir zu halb sieben und wir haben uns immer mehr timingmäßig an die Tische angeglichen, die teilweise anderthalb Stunden später kamen.
Speaker: Wir haben dann das Dessert bekommen, tatsächlich gleichzeitig mit denen.
Speaker: Ja, weil das ja dann meistens so ist, wenn dann zusammen geschickt wird, ne?
Speaker: Ja, aber dann muss man, das ist ja das Ding so.
Speaker: Ja, aber dann muss man, dann müssen die hingehen und sagen, sie machen irgendwie zwei Seatings und der eine startet um sechs und das andere um neun, was auch immer.
Speaker: Und dann ist es ja viel einfacher auch für die in der Planbarkeit.
Speaker: Die haben dann ihre 20 Teller, die sie nebeneinander stellen können.
Speaker: Es wird alles gleichzeitig eingerichtet und rausgeschickt.
Speaker: Ich meine, für die Gäste und Gästinnen ist es ja auch kein Thema.
Speaker: Man plant das ja so auch dann ein.
Speaker: Der Abend ist ja geblockt dann für dieses Sternerestaurant.
Speaker: Da schiebt man ja nicht mal so rein wie so ein, wir gehen zum Griechen, heute um, ja, dann halb acht oder so.
Speaker: Ich habe so und so viel Zeit, danach muss bitte raus, ne?
Speaker: Ja, beziehungsweise, da richtest du dich ja dann auch nach und weißt dann, okay, ich bin um sechs Uhr da oder so.
Speaker: Und das ist halt irgendwie, ja, weiß ich nicht so genau.
Speaker: Das fand ich tatsächlich, also vielleicht auch, weil man dann selber aufmerksamer ist.
Speaker: was das angeht, wenn man selber so lange gekellnert hat.
Speaker: Aber das fand ich mit.
Speaker: Am schwierigsten war tatsächlich dieses Zeitmanagement.
Speaker: Also ich war dann in meinem letzten Job, Gastrojob, war ich ja auch in einem französischen Restaurant.
Speaker: Und der Abruf ist eigentlich so die Endgegneraufgabe, dass du dann versuchst, die Tische zu gruppieren oder irgendwie so zusammen zu synchronisieren, dass du die Küche nicht überforderst mit zu vielen auf einmal.
Speaker: aber gleichzeitig auch überall im Blick behältst, welche Tische gleichzeitig laufen könnten und aber auch sensibilisiert bist, wenn ein Tisch dann doch ein bisschen langsamer ist, ein bisschen Pause machen willst, dass man die dann so zusammenfasst.
Speaker: Und das war echt, also bei 40 Sitzplätzen schon hardcore knifflig.
Speaker: Da musst du richtig da sein, so vom Kopf her.
Speaker: Ich fand das echt krass.
Speaker: Das finde ich gut eigentlich, dass wir jetzt mal darüber sprechen, weil du einfach die andere Sicht nochmal hast.
Speaker: Wir hatten da gestern, waren es glaube ich neun Tische, 13.
Speaker: 30 Sitzplätze, glaube ich.
Speaker: Auf keinen Fall mehr.
Speaker: Ich denke, das ist schon gut geschätzt.
Speaker: Ich habe nicht durchgezählt.
Speaker: Wie gesagt, vier Leute im Service.
Speaker: Würdest du sagen, dass es viel ist?
Speaker: Ich würde sagen, dass es ein ganz guter Schnitt ist.
Speaker: Lass uns mal ganz kurz überlegen.
Speaker: Wir waren, also ich kann das natürlich nicht, nee, aber weiß ich nicht, kann ich nicht vergleichen, weil das ja kein Sterne-Lokal war.
Speaker: Oder ich würde es jetzt nicht am Stern ausmachen, es war vermutlich weniger aufwendig.
Speaker: Oder ein bisschen easier, ne?
Speaker: Also kommt drauf an, wie umfangreich so dein Servicepotenzial da ist, ne?
Speaker: Ich glaube nicht, dass das ins Gewicht fällt jetzt, ob das einen Stern hatte oder nicht, weil es geht mir jetzt echt eigentlich nur darum, Jan hat die meiste Zeit vor einem leeren Glas gesessen.
Speaker: Und das ist ja unabhängig jetzt von einem Stern oder einem ganz normalen Restaurant.
Speaker: Du guckst ja einfach, du willst ja auch verkaufen.
Speaker: Ja.
Speaker: Das finde ich das Schlimmste ist, wenn die Gläser leer sind.
Speaker: Da gibt es ein Restaurant in Köln, wo das ganz lange so war.
Speaker: Ich habe jetzt keine Weinbegleitung in letzter Zeit da getrunken.
Speaker: Aber wo das halt immer hing, dann hast du den Teller vor dir stehen, aber der Wein ist noch nicht da.
Speaker: Und dann willst du irgendwie auch noch nicht anfangen zu essen, weil du weißt, wenn der Service kommt, der erzählt dir dann auch noch irgendwas zum Wein.
Speaker: Dann stehst du da vor deinem dampfenden Teller und musst dann erstmal warten, bis dann das... Das finde ich ganz schlimm.
Speaker: Also das sind so Sachen...
Speaker: die ich dann so total unrund finde.
Speaker: Aber ich finde, wenn du jetzt sagst, vier Leute für roundabout 30 Gäste, finde ich eigentlich voll okay.
Speaker: Also man muss sich da ja gut aufteilen.
Speaker: Ja, das ist nämlich auch so ein Thema.
Speaker: Es waren alle für uns zuständig.
Speaker: Es mag ja sein, dass das Konzept von dem Laden ist, aber ich habe das Gefühl, dass das die so ein bisschen rausgebracht hat in allem, weil kein fester Mensch einfach für...
Speaker: oder den und den Tisch einfach abgestellt ist.
Speaker: Und es ist ein offener Raum, wirklich gut zu überblicken, sage ich jetzt mal.
Speaker: Die sind wahnsinnig oft an unserem Tisch vorbei, weil wir so in der Ecke saßen und dann auch speziell an Jans Glas.
Speaker: Und das Rotweinglas haben sie dann irgendwann einfach abgeräumt, das Leere, und auch gar nicht gefragt, ob er noch was trinken möchte.
Speaker: Ja.
Speaker: das ist nicht so schlimm.
Speaker: Man will doch immer, fast immer noch ein bisschen was probieren oder keine Ahnung, irgendwas nicht Alkoholisches.
Speaker: Als sie es abgeräumt hat, ich weiß genau, sie hat kurz gezögert.
Speaker: Ich habe das gemerkt.
Speaker: Sie hat den Stiel in der Hand und hat so kurz gezögert, hat sich aber dann dafür entschieden, nicht zu fragen.
Speaker: Warum?
Speaker: Also das ist ja kein Aufriss irgendwie.
Speaker: Und das ist
Speaker: irgendwie komisch.
Speaker: Ich kann mich halt da jetzt nicht drüber beschweren, weil ich hatte die antialkoholische Begleitung, Jan hat eben glasweise getrunken und mir wurde es halt eingeschenkt und es war auch, ja gut, es war schon oft genug so, ach stimmt, ja, also vor dem Hauptgang habe ich mein Glas, bis der Hauptgang dann endlich bei uns war,
Speaker: zweimal leer getrunken.
Speaker: Ich habe dann aber auch einfach immer wieder, nee, ich habe einmal nachgefragt, ob ich einfach nochmal was haben könnte und dann ein drittes Mal hat sie mich dann gefragt, ob ich vielleicht dann nochmal was möchte.
Speaker: Ja, ist halt so eine Sache.
Speaker: Total schade.
Speaker: Aber wie gesagt, ich denke, wir hätten halt vielleicht später kommen müssen, weil dann ging es irgendwie flüssiger oder so.
Speaker: Also für die anderen war es ja irgendwie flüssiger.
Speaker: Wir haben wahnsinnig lange gewartet.
Speaker: Auch dann später so Sachen auf die Rechnung warten, finde ich ja super nervig.
Speaker: Wenn du beschließt, du gehst, ja?
Speaker: Du beschließt, du gehst und dann wartest du einfach noch auf die Rechnung.
Speaker: Das finde ich ja so... Und bis du schon versucht, nach vorne zu gehen, weißt aber, das ist voll assi und unhöflich.
Speaker: Und das stresst dann alle Beteiligten so, ne?
Speaker: Aber nee, schade, das ist nicht cool.
Speaker: Und gerade, wenn man zu zweit ist, ja?
Speaker: Ich finde, wenn es ein Vierertisch ist oder so, dann hast du ja viel mehr Gesprächsthemen als mit jemandem, mit dem du schon 15 Jahre zusammen bist.
Speaker: Da ist irgendwann auch alles auserzählt.
Speaker: Und wenn du dann da überlegst, noch in den Gesprächspausen, was kannst du noch fragen?
Speaker: Sag mal, Jan, ich sehe was, was du nicht siehst.
Speaker: Was ist deine Lieblingsfarbe?
Speaker: Was auch immer.
Speaker: Das ist echt ein bisschen anstrengend.
Speaker: Aber das Essen war wirklich, wirklich richtig lecker.
Speaker: Und wenn ich jetzt in Freiburg wohnen würde, würde ich dem ganz wahrscheinlich nochmal eine Chance geben.
Speaker: Aber so jetzt nicht mehr.
Speaker: Ja.
Speaker: Und im Gegensatz zum Beispiel zum Café Dance, das kann ich sehr empfehlen in Freiburg.
Speaker: Die haben auch so ein Sharing-Konzept und da war ich beim letzten Mal in Freiburg und da will ich auf jeden Fall wieder gehen und da hatte ich auch jetzt...
Speaker: Eigentlich assi, sollte man ja eigentlich nicht machen.
Speaker: Wir standen halt auf der Warteliste für Savara und ich habe gedacht, naja, wenn wir keinen Tisch bekommen im Avara, dann reserviere ich im Danz.
Speaker: Und da habe ich halt dann storniert den Tisch am Tag vorher, weil Savara, ja trotzdem, gerade weil, finde ich,
Speaker: Ja, aber gerade weil der Barkeeper oder ein Mitinhaber vom Café Dunst, der ist Barkeeper in Freiburg in der One-Trick-Pony-Bar.
Speaker: Hat dann deine Storys gesehen und wusste ganz genau Bescheid.
Speaker: Der Boris Gröner, genau.
Speaker: Und der hat mich nämlich gestern gefragt, ach, du hattest doch reserviert.
Speaker: Und ich so, ja, scheiße.
Speaker: Ihr wart nur meinen Plan B.
Speaker: Ja, aber ich habe dann gesagt, naja, aber so jetzt, wenn ich jetzt das Ganze ändern könnte, die Zeit zurückdrehen, dann wäre ich nicht immer zufrieden.
Speaker: Wie findest du eigentlich so Storno, also No-Show, dass dann Geld einbehalten wird?
Speaker: Das würde mich mal interessieren.
Speaker: Also weißt du, was ich meine, wenn du quasi deine Kreditkarten und Daten hinterlegst und dann folge?
Speaker: Absolut.
Speaker: Ich habe mir gedacht, dass wir da gleich sind.
Speaker: Ich finde das nämlich auch total legitim.
Speaker: D'accord.
Speaker: Nee, ach, und Leute, die sich drüber aufregen, sind wahrscheinlich diejenigen, die so No-Shows einfach machen und dann nicht gehen.
Speaker: Und dann denke ich mir, ja, dann machst du es halt vielleicht weniger.
Speaker: Nee, absolut in Ordnung.
Speaker: Also es geht ja dann aber auch einfach darum, dass man vorher dann auch die Kreditkarte und so angibt.
Speaker: Und es nervt mich grundsätzlich beim Reservieren, weil...
Speaker: Ich weiß nicht, dass ich erstmal auch nicht so schnell mein scheiß Portemonnaie neben mir liegen habe und die scheiß Kreditkarte suchen muss.
Speaker: Beziehungsweise ich tatsächlich ganz lange gar keine Kreditkarte hatte.
Speaker: Ich auch nicht.
Speaker: Außer Selbstschuld.
Speaker: Ich weiß, dass ich schon meine Mutter angerufen habe und gefragt habe, ob ich ihre Kreditkarte nehmen kann.
Speaker: Und dann bist du 35 und rufst deine Mutter an.
Speaker: Naja, ja, das war der Samstag und Freitag hatten wir im Spielweg gegessen.
Speaker: Ich muss kurz überlegen, mein Kater greift gerade meinen Fuß an.
Speaker: Kommst du noch klar?
Speaker: Was ich da hatte, da hatten wir auch schon den Tisch, haben wir uns geteilt oder saßen zusammen mit den beiden Philips eben und hatten da schon einen richtig schönen Abend.
Speaker: Ich habe keinen Alkohol getrunken, ich habe mich aufgespart für die Küchenparty gestern eben.
Speaker: Und Jan hat es sich da aber neben Abend schon gut gehen lassen und ist glaube ich erst um drei oder so ins Bett und hing da weiter noch mit den Philips und die waren wirklich dann auch am Samstag gar nicht fit, ey.
Speaker: Da können wir uns in die Tonne kloppen.
Speaker: Ich weiß gar nicht mehr, was wir sagen.
Speaker: Doch, ich hatte den rosa gebratenen Hirsch mit den Schupfnudeln.
Speaker: Dafür sind die ja auch ziemlich bekannt eigentlich.
Speaker: Die machen ja ganz, ganz köstliche Schupfnudeln.
Speaker: Ich muss da auch mal hin, Mann.
Speaker: Du musst unbedingt.
Speaker: Ich muss ganz dringend, ja, ja.
Speaker: Aber uns auch vorher Bescheid geben, weil ich dann auch wirklich dabei sein will.
Speaker: Die renovieren ja gerade noch ihren Wellnessbereich.
Speaker: Also ich glaube, im April soll der fertig sein.
Speaker: Dann müsst ihr das mal einplanen.
Speaker: Und dann machen die beiden Jan und Daniel Insta-Husband-Podcast-Folge.
Speaker: Das wäre so lustig.
Speaker: Ja, das wäre schon cool, wenn die beiden dabei wären.
Speaker: Achso, ja, dafür bin ich jetzt ausgegangen.
Speaker: Nee, muss aber nicht.
Speaker: Was denn?
Speaker: Dass die mitkommen.
Speaker: Ja, dass die mitkommen.
Speaker: Hä?
Speaker: Reden wir aneinander vorbei gerade?
Speaker: Dass die dabei sind, meintest du gerade?
Speaker: Ja.
Speaker: Unsere Partner.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Aber auch ein Podcast, oder?
Speaker: Ja, ich finde es ja sogar noch am lustigsten, wenn die das alleine machen würden, die Folge.
Speaker: Und wir, die dann schneiden.
Speaker: Ja, stimmt, das wäre auch ein bisschen witzig.
Speaker: Ja, mal gucken.
Speaker: Vielleicht müssen die mal eine Urlaubsvertretung machen, ja.
Speaker: Es ist so, man frühstückt ja schon dolle viel, weil es einfach total lecker ist.
Speaker: Es ist ein ordentlich gebratenes Rührei auch.
Speaker: Ach, das finde ich ja auch immer so wichtig.
Speaker: Und dann, zwei Stunden später oder so, denkst du, naja, kannst aber eigentlich auch noch was zum Mittagessen, gell?
Speaker: Und das für mich, habe ich ja schon gesagt, in einer der letzten Folgen ja immer die Prägele, die Bratkartoffeln mit der Wildblutwurst und dem Spiegelei und den Apfelscheiben.
Speaker: Das habe ich mir natürlich gegönnt.
Speaker: Und gestern eine Entenrahmen.
Speaker: Oh, die war richtig gut.
Speaker: Ich habe so viel Fleisch gegessen.
Speaker: Das ist erstmal wieder gut.
Speaker: Ich wollte gerade sagen, das ist so ganz untypisch für dich eigentlich.
Speaker: Aber wenn man dann mal mit so einem guten Gefühl...
Speaker: das Produkt konsumieren kann, ohne darüber nachzudenken, weil tatsächlich je nachdem, wo man hingeht, man ja auch gerne mal auf Fleisch verzichtet, wenn man es nicht ganz genau weiß und so.
Speaker: Ja, so mag ich es ja mittlerweile, genau.
Speaker: Und da weiß ich einfach, dass sie darauf achten, beziehungsweise das Wild ja auch selber schießen teilweise.
Speaker: Und du weißt einfach dann auch, dass es richtig gut zubereitet wird und nicht einfach unnötig gestorben wird.
Speaker: Ja, aber es ist schon auch einfach Fakt, jetzt ist es erstmal wieder gut.
Speaker: Jetzt muss mal wieder einfach mehr Gemüse gegessen werden, womit ich auch wirklich gar keine Probleme habe.
Speaker: Aber so jetzt rückblickend, oh, es war schon doll viel Fleisch.
Speaker: Ja, und eben dann gestern war dann die Küchenparty.
Speaker: Wir haben gestartet mit einem schönen,
Speaker: Aperitif und dann läuft man da quasi so das ganze Haus und überall sind so Stationen aufgebaut und auch das ganze Team, ey, es ist wirklich einfach nur herzerwärmend.
Speaker: Wenn ich daran denke, wie schön es war, es war wirklich einfach nur richtig toll.
Speaker: Es ist so familiär und du merkst, also ich weiß,
Speaker: Ich meine, ich stecke jetzt an den Azubis nicht drin, aber man hat auf jeden Fall einfach das Gefühl, dass sich jeder da wohlfühlt.
Speaker: Und da strahlen die alle auch so aus und das ist einfach genial.
Speaker: Das ist ja auch so, ich habe mich jetzt am Wochenende auch unterhalten mit einer, die bei diesem Projekt auch irgendwie mit dabei ist.
Speaker: Die binden ja dann jetzt Leute ein, bei diesem Wein-Wald-Projekt, so heißt das, und die auch...
Speaker: teilweise in Gastros gearbeitet, dann habe ich sie gefragt, und wie hast du das empfunden?
Speaker: Weil wir haben über so orthodidaktisches Kochen gesprochen und ob man dann irgendwann mal in Küchen landet und so.
Speaker: Und sie meinte so, nee, also abgesehen von dem Nachhaltigkeitsaspekt, natürlich, was die Lebensmittel angeht, weil die jetzt so einen Hof haben als Paar und da auch so Wiesendinner, so Supperclubs, Pop-Ups gemacht haben, mega schön.
Speaker: Also quasi vom Feld dann direkt dann auf dem Feld gekocht mit dem Gemüse.
Speaker: Hatte natürlich dann einen anderen Anspruch irgendwie oder vielleicht eine andere Idealvorstellung, wenn man dann in so eine Restaurantküche kommt und dann merkt, ja gut, hier wird jetzt nicht so nachhaltig gewirtschaftet und zero waste ganz weit weg von.
Speaker: Dass ich es aber auch so vom Menschlichen nicht so passend fand.
Speaker: Und dann dachte ich im Nachgang oder dann haben wir uns darüber unterhalten, dass es ja meistens auch Hand in Hand geht, diese Wertschöpfung.
Speaker: also Wertschätzung, dieses Motiv, wenn das bei dem einen nicht gegeben ist, ist ja meistens bei dem anderen auch nicht, dann werden auch die Menschen verschlissen oder da ist der Verschleiß an Personal ja auch hoch, weil man ja immer wieder neue ranholen kann und so mit diesen Grundgedanken geht man ja dann vermutlich sein Personal an, aber auch halt Lebensmittel und ja, Ressourcen, ne?
Speaker: Im weitesten Sinne.
Speaker: Ja.
Speaker: Naja.
Speaker: Weinwald.
Speaker: Weinprojekt.
Speaker: Weinwald.
Speaker: Und damit ist halt diese Witty-Fortsache gemeint, oder?
Speaker: Und wir hatten am Anfang, also am Samstag nach dem Frühstück, dann auch so ein Brainstorming-Session, wo es dann um Sachen ging, wie könnte man das, wie Finanzierungsmöglichkeiten, was könnte man überhaupt für Produkte aus diesem Projekt heraus anbieten?
Speaker: Möchten wir irgendwann mal Tiere einbinden, zum Beispiel Schafe im Weinberg oder vielleicht auch im Sinne der Biodiversität irgendwann Bienenvölker da ansiedeln oder...
Speaker: Keine Ahnung, was könnte man mit den Schafen, natürlich Hühner, dann hat man auch noch die Eier und das Fleisch.
Speaker: Das ist natürlich alles mit viel drüber nachdenken und zu Ende denken verbunden, aber es soll jetzt nicht...
Speaker: Genau.
Speaker: Ja, aber wenn es dann mal zu Ende gedacht ist, ist es halt dann aber auch ein Kreislauf und dann funktioniert es auch.
Speaker: Und dann muss man sich ja weniger, also im Idealfall weniger Gedanken machen.
Speaker: Ich weiß nicht, ob man, also du hast es am Anfang kurz gesagt, aber vielleicht nochmal kurz, also Viti Forst ist eben das Pflanzen, also man verzichtet quasi auf einen Teil von Reben, also von Wein.
Speaker: Und setzt stattdessen eben auf diese Fläche Bäume, die eben Schatten spenden, sodass man weniger Wasser, also besser mit der Betroffenheit klarkommt.
Speaker: Und es hat eben die Biodiversität und die, genau...
Speaker: In Steillagen, ja, die Wurzeln, die lockern ja den Boden einfach auch ein bisschen anders, sage ich jetzt mal.
Speaker: Und das ist halt einfach eine sehr nachhaltige Art, das Ganze zu bewirtschaften.
Speaker: Wenn jetzt ja noch Schafe dazukommen, die halten eben das Gras kurz, besser oder leichter einfach in den Hängen auch und sorgen eben auch für Dünger, muss man ja auch sagen.
Speaker: Und dadurch auch wieder für Biodiversität, genau.
Speaker: Ja, ich finde das super schön.
Speaker: Ich hoffe, dass die das machen.
Speaker: Also ich glaube, das ist so tatsächlich der Plan bis Ende des Jahres.
Speaker: Und jetzt muss man mal gucken, wie das Ganze anläuft.
Speaker: Und ich und Daniel freuen uns natürlich voll, dass wir da jetzt so ein bisschen eingespannt waren.
Speaker: Also da denkst du, da verbindest du ja im Grunde das Nützliche mit dem Schönen vom Arbeitstechnischen, aber auch einfach diese Familie, die einfach so toll ist.
Speaker: Auch nicht zu unterschätzen, wie schön so eine Gemeinschaft auch sein kann von Leuten, die aus den unterschiedlichsten Gründen, natürlich sind wir so ein bisschen mehr auf der Marketingseite in Anführungszeichen und denken dann so, okay, was könnten Zielgruppen sein, für die so ein Projekt interessant ist.
Speaker: Das geht ja von RIS, das kann eine Familie sein, die gerne irgendwie Zeiten der Natur verbringen will, ein
Speaker: Vielleicht jetzt ohne den Wein.
Speaker: Aber die klassischen Ökos, sag ich mal, oder Städter, die irgendwie ein bisschen aus dem urbanen Kontext so rausfliehen wollen.
Speaker: Oder weiß ich nicht.
Speaker: Also es sind halt so ganz gemischte Menschen auch jetzt schon da gewesen.
Speaker: Und man lernt halt einfach Leute kennen, die würdest du ja sonst niemals treffen.
Speaker: Also in deinem normalen Umfeld, so im Job vermutlich nicht.
Speaker: Und je nachdem, wie viele Hobbys man sich so zeitlich leisten kann in seinem Alltag, ist es ja schon sehr begrenzt,
Speaker: an wen man so gerät.
Speaker: Ich glaube, wir haben ja noch den Vorteil über Social Media, dass man ja schon über dieses eine Interesse sehr unterschiedliche Leute kennenlernen kann.
Speaker: Aber ich weiß, dass das jetzt in meinem Bekanntenkreis vielen Leuten dann eher fehlt.
Speaker: Da bist du ja eher mit deinen Kollegen plus vielleicht noch die Freunde von früher, zu denen du den Kontakt hältst, falls man noch irgendwie in der Nähe voneinander wohnt.
Speaker: Ja, das ist sehr schön.
Speaker: Also da haben sich auch schon in den letzten Jahren bei anderen Sachen total tolle Freundschaften auch entwickelt oder gebildet.
Speaker: Auch Leute, die gar nicht im eigenen Alter sind, ne?
Speaker: Also so eine verrennt, ja, pensionierte Managerin, die dann irgendwie so Manager, Coach, dann teilst du dich mit der und merkst so, wie krass, die hat in den 70ern sich als Frau halt in so Konzernen durchgeprügelt, so in Anführungszeichen, sich mit der dann über so Beruf zu unterhalten oder irgendwie wie man...
Speaker: sich verkauft in Anführungszeichen oder welchen Wert man seiner eigenen Arbeit oder Leistung beimisst.
Speaker: Das kickt nochmal ganz anders, als wenn du dich mit Leuten in deinem Alter aus deiner Branche unterhältst.
Speaker: Das ist richtig toll.
Speaker: Ja.
Speaker: Ja, voll.
Speaker: Das ist wirklich cool.
Speaker: Das ist nochmal eine ganz andere Perspektive.
Speaker: Oh, raus.
Speaker: Du, ich habe ein paar Notizen.
Speaker: Du ja auch.
Speaker: Soll ich jetzt einfach mal ein bisschen starten?
Speaker: Mich haben nämlich ein paar Sachen beschäftigt.
Speaker: Es ist nämlich vorgekommen, was, wenn jemand in deiner Küche war, also ich gehe jetzt einfach mal davon aus, Daniel ist auch ab und zu und kocht sich vielleicht einen Kaffee oder was auch immer, ja.
Speaker: Gibt es Dinge, die dich dann auf die Palme treiben können?
Speaker: Also was nervt, wenn jemand anderes in deiner Küche war?
Speaker: Schön, dass wir das direkt schon geklärt haben.
Speaker: Oh, nee, also ich glaube so,
Speaker: Ja, keine Ahnung, so Sachen an dem falschen Ort räumen.
Speaker: Ehrlich gesagt ist mir das bei Daniel auch schon egal.
Speaker: Bei jedem anderen verzeihe ich das ja noch eher, weil man weiß ja nicht, wo die Sachen hingehören.
Speaker: Ich gehe jetzt mal auf Daniel eher ein.
Speaker: Was mich richtig fuchsig macht, ist, wenn jemand, jemand vor allem, er...
Speaker: Boah, da will ich mittlerweile, man soll Triggern nicht so leichtfertig sagen, aber direkt Fuchsteufelswild.
Speaker: Frühstücksthema, Dinge aus dem Kühlschrank nehmen, frühstücken und dann nicht wegräumen.
Speaker: Da raste ich aus.
Speaker: Ich habe irgendwann letztens gesagt, ich schmeiße das alles weg.
Speaker: Ich schmeiße es irgendwann einfach alles weg.
Speaker: was ich da noch finde.
Speaker: Wenn da niemand weit und breit ist, weißt du, so, ich bin eh nicht so jemand, der so lange frühstücken muss.
Speaker: Das hasse ich auch, ne?
Speaker: Also, wenn ich frühstücke, dann schnell, so aus einer Notwendigkeit heraus, aber dann in die Länge gezogen und dann es noch da stehen lassen, dass der Käse noch so drei Stunden irgendwie da auf der Kücheninsel steht.
Speaker: Boah, da könnte ich ausflippen.
Speaker: Also geht es dir darum, dass die Sachen eben dann schneller verderben oder einfach nur, weil es unordentlich ist?
Speaker: Also was ist der Grund, was es ist?
Speaker: Unordentlich bin ich selber.
Speaker: Also es ist einfach nur aus Prinzip.
Speaker: Mir das nochmal so als kleines Gadget, also als kleines Bonusding da übrig lassen.
Speaker: So ein Dankeschön.
Speaker: Ich überlege gerade, ob noch irgendwas... Sag du vielleicht zuerst, du hast ja bestimmt schon Gedanken gemacht, ich gehe noch mal kurz in mich, mir fällt bestimmt noch was ein.
Speaker: Das ist mir ja nicht ohne Grund eingefallen oder aufgefallen, diese Frage.
Speaker: Deswegen, ja, es war einfach ein nasser Lappen.
Speaker: Oh ja, oder den falschen... Weißt du, was ich... Ja, nasser Lappen, ja.
Speaker: Also, ich bin ja schon dankbar, wenn jemand... Ja.
Speaker: Also Jan.
Speaker: Oder die Katzen.
Speaker: Ja, oder die Katzen, wenn die ihre Krümel wegwischen und halt eben den Lappen auch nutzen, aber ihn dann nass oder auch einfach nicht sauber gemacht, also dass die Krümel noch da dran kleben.
Speaker: Widerlich aus der Hölle, aber auch wenn der Pitch nass ist, also wenn es dann ausgewaschen wurde, aber dann einfach nur Pitch nass
Speaker: dahin legen oder wir haben da halt so eine Ablage.
Speaker: Oder noch schlimmer, einfach in die Spüle reinwerfen.
Speaker: Alleine Gedanken, das finde ich so widerlich.
Speaker: Was ich aber auch schlimm finde,
Speaker: Das hasse ich.
Speaker: Ich weiß nicht, ob das so OCD-mäßig ist.
Speaker: Keine Ahnung, warum mich das so richtig jeck macht, aber man hat ja normalerweise einen normalen Lappen und man hat einen Spülschwamm.
Speaker: Ja, so diese mit so einer, keine Ahnung.
Speaker: Also bei uns die Lappen, die spülen wir in der Waschmaschine und dann diese mit dieser Oberfläche zum Topf spülen.
Speaker: Wenn Oberflächen abgewischt werden mit diesem Spülschwamm, der ja überhaupt nicht so ausbringbar ist und das dann alles so super nass ist und es macht einfach gar keinen Sinn und das macht mich richtig aggressiv.
Speaker: Weil der Lappen, der normale, der dafür ja konstruiert wurde von irgendeinem Menschen, der ist perfekt geeignet dafür.
Speaker: Das ist das Werkzeug zum Wischen.
Speaker: Und dass man dann den Spülschwamm.
Speaker: Ich glaube, das macht er aber nicht mehr.
Speaker: Ich gucke dann bewusst weg, weil dann werde ich richtig so wüten.
Speaker: Das macht mich richtig aggressiv.
Speaker: Ich weiß nicht warum.
Speaker: Und eine Sache noch.
Speaker: Spülmaschine ist durchgelaufen.
Speaker: Jemand nimmt sich nur eine Sache raus, die er gerade braucht.
Speaker: Also Spülmaschine ist ja eh ein Thema.
Speaker: Das finde ich nicht schlimm, aber dann so partiell einfach nur so drei Items rausnehmen und den Rest einfach stehen lassen.
Speaker: Ja, aber doch, Spülmaschine, wenn zum Beispiel jemand im Haus weiß offensichtlich nicht, wo die Teller hängen gehören oder die Teller kriegt er dann auch hin, aber die Tupperdosen oder irgend sowas, keine Ahnung, dann wird es einfach nur aus der Spülmaschine rausgekommen.
Speaker: Raus, genau, aber auch oben drauf auf die Arbeit.
Speaker: Ja, ja, damit du dann das dahin tun kannst.
Speaker: Und dann am besten ist so, ich weiß ja nicht, wo du das haben willst.
Speaker: Oder so.
Speaker: Als ob dir ein Gefallen getan wird damit, weil eigentlich ist es doch viel besser so.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Sorry, ich darf nicht so... Ach du, das geht schon lang.
Speaker: Ja, nee, das sind so die Dinge.
Speaker: Ansonsten bin ich relativ easy.
Speaker: Ja, ich auch.
Speaker: Ich bin ja selber ein Schlamperich, muss man einfach sagen.
Speaker: Das war einfach dieser Lappen, das finde ich einfach nur eklig, ey.
Speaker: Ich habe auch das Gefühl einfach, dass gerade wenn der dann in der Spüle drin liegt, dass da so richtig ganz viele Dinge drin schmoren und passieren und sich entwickeln.
Speaker: Also das ist mir echt zu viel, ey.
Speaker: Ja, also das war das, was... Das hat dich beschäftigt.
Speaker: Das war eine Sache, wo ich gedacht habe, gibt es, also es hat mich einfach interessiert, was bei dir so abgeht.
Speaker: Und noch eine Sache, so ein bisschen rückblickend noch zum Weihnachts- beziehungsweise Silvester-Thema.
Speaker: Raclette, ich meine, das ist jetzt wirklich durch eigentlich für das Jahr, aber man kann es ja auch adaptieren auf andere Gerichte.
Speaker: Wenn man irgendwo eingeladen ist, jetzt bei Freunden, da kann man ja dann schlecht sagen, ich nehme die vegetarische Variante oder so.
Speaker: Ich hätte gerne das vegetarische Menü.
Speaker: Wie geht man denn da mit um, wenn es Fleisch gibt?
Speaker: Fragt man da nach, wo das her ist?
Speaker: Also, weißt du?
Speaker: Ja, ich glaube, ich würde es in Zweifelsfall dann nicht essen.
Speaker: Ah ja, ist ja dann peinlich, wenn die wissen, dass du eigentlich Fleisch isst.
Speaker: Aber ehrlich gesagt, bei meinen eigenen, also, ich überlege gerade, bei den engeren Freunden weiß man ja hoffentlich, dass die vernünftige Sachen kaufen.
Speaker: Ja, aber hier war es ja zum Beispiel Familie und wir hatten ja schon, glaube ich, darüber gesprochen, dass vielleicht manche Menschen aus der Familie dann doch eher preisbewusst, sage ich jetzt einfach mal, einkaufen wollen und man dann einfach nicht genau weiß, wo das jetzt her ist.
Speaker: Und da war es eben das Thema Raclette.
Speaker: Und da wurden vorher eben Listen aufgeteilt, wer was mitbringt.
Speaker: Und sie hat eben ein Bild geschickt, wo eben schon die Listen so verteilt waren und wo eben drauf stand, der und der bringt eben Bacon, Salami, Schinken,
Speaker: was halt an fleischlichen Erzeugnissen noch im Raclette landen kann.
Speaker: Und ich habe dann da ein bisschen mit gehasselt.
Speaker: Ich habe gedacht, also ich habe verschiedene Optionen durchgespielt, ob ich vielleicht fragen kann oder anbieten soll, dass ich diese ganzen Sachen kaufe.
Speaker: Hast du da Hemmschwelle vor?
Speaker: Das hätte ich, glaube ich, voll gemacht.
Speaker: Das Thema ist, es war nicht nur unsere Familie, sondern eben auch die angeheiratete Familie.
Speaker: Und da kennen wir uns einfach noch nicht so gut.
Speaker: Und ich will da wirklich auch niemandem auf den Schlips treten.
Speaker: Es wurde ja eben die Ankommen schon verteilt.
Speaker: Und ich finde das schon auch ein bisschen...
Speaker: bevormunden, muss ich sagen.
Speaker: Ich finde, da kann man immer so sagen, hey, ich habe eh noch im Tiefkühlfach oder so.
Speaker: Darf ich das nicht beisteuern oder so?
Speaker: Ja, okay.
Speaker: Dann ist es eher so, tut mir doch den Gefallen, dass ich das loswerde.
Speaker: Und dann hat man natürlich den Hustle, dass man draufzahlt.
Speaker: Aber ja, gut.
Speaker: Also das wäre halt auf jeden Fall der Fakt gewesen.
Speaker: Ich hätte halt dann auf jeden Fall mehr beigesteuert finanziell als alle anderen.
Speaker: Aber wenn das jetzt das Ding gewesen wäre, das gelöst wäre, so weit habe ich nicht gedacht.
Speaker: So klug bin ich nicht.
Speaker: Ich kann viel von dir lernen.
Speaker: Vielen Dank dafür.
Speaker: Und ich habe mich dann eben für die Variante entschieden und habe halt, beim Raclette ging es dann eben, einfach nur dann auf die Gemüse- und die Käsesachen zurückgegriffen, die ich dann tatsächlich einfach mitgebracht habe.
Speaker: Okay, das heißt, du hast dann auch wirklich kein Fleisch gegessen, dann nichts Fleischliches?
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Ja, nichts Fleischliches.
Speaker: Aber Käse.
Speaker: Eben.
Speaker: Den ich halt dann auch mitgebracht hatte.
Speaker: Ja, also das war, wo ich dann so gedacht habe, ja, wie geht man damit eigentlich um, wenn es jetzt dann aber vielleicht einfach eine Einladung wäre, wo es dann aber heißt, ja, hey, ich koche ein Gulasch.
Speaker: Ich esse es dann, muss ich sagen.
Speaker: Also wenn ich jetzt so...
Speaker: Ich meine, in der größeren Runde ist ja meistens vegetarisch mitgedacht mittlerweile.
Speaker: Wenn es aber so ist, man wird in einen kleinen Kreis eingeladen und es gibt was mit Fleisch.
Speaker: Und gut, ich gehe jetzt nicht davon aus, dass andere Leute automatisch so Billo Billo kaufen oder so.
Speaker: Aber wo ich es nicht weiß, dann esse ich es oft aus Höflichkeit.
Speaker: Trotzdem, es ist ja dann auch eh schon zubereitet.
Speaker: Das ist ja dann auch nochmal das Ding.
Speaker: Ja.
Speaker: Da bin ich zu konfliktscheu, also merke schon White Lies, um bloß keinen Konflikt aufkommen zu lassen.
Speaker: Und ansonsten mache ich dann einfach mit, muss ich sagen.
Speaker: Da bin ich nicht so straight.
Speaker: Ja, nee, ich verstehe es ja.
Speaker: Ich finde das ein schwieriges Thema, ehrlich gesagt.
Speaker: Keine Ahnung.
Speaker: Wir haben jetzt auch...
Speaker: Wir hatten ja irgendwie nochmal geschrieben, irgendwann mal haben wir noch uns unterhalten oder irgendwie bei WhatsApp getextet und da ging es ja auch um diese Gewissenskonflikte bei der Content Creation.
Speaker: Das geht ja auch in diese Richtung.
Speaker: Genau, da hatten wir ja noch drüber gesprochen, was macht man denn da, wenn das Budget nur so und so ist und wie umschifft man das?
Speaker: Hast du es jetzt eigentlich gelöst, weil das Thema war ja aktuell bei dir.
Speaker: Achso, ne, die haben sich nicht mehr zurückgemacht.
Speaker: Gut, dann hast du es ja erledigt.
Speaker: Ich wollte nochmal nachhaken, aber dann denke ich mir auch so, Gott, vielleicht bin ich auch einfach zu kompliziert, wenn ich dann so viele Fragen stelle.
Speaker: Nein, das ist nicht dein Problem.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Das war so ein bisschen die Dinge, die mich beschäftigt haben.
Speaker: Und noch eine Sache.
Speaker: Wie stehst du eigentlich zum Alleine-Essen-Gehen?
Speaker: ey, das wollte ich dich auch irgendwann mal fragen, da stehe ich gut zu.
Speaker: Also habe ich gar kein Problem mit, finde ich eigentlich total geil, macht man aber eigentlich nie, ne?
Speaker: Ich mache es relativ oft.
Speaker: Ich mache es relativ oft, weil ich ja oft eigentlich alleine in Städten unterwegs bin.
Speaker: Durch das genau Remote-Arbeiten kann ich eben, bin ich viel flexibler einfach und kann dann halt auch mal nach München fahren oder nach Hamburg oder so.
Speaker: Und bin dann eben ohne Jan unterwegs, der halt durch die Druckerei nicht einfach mal
Speaker: wegfahren kann und bin dann wirklich oft eigentlich alleine essen und ich mag es auch, ich mag das gern, ich finde man nimmt Essen ganz anders wahr, man ist natürlich auch viel flexibler, ich kann halt auch viel, also Jan, wenn er die Wahl hat für irgendein Restaurant oder so, dann ist er dann Burger, Pizza, Burger,
Speaker: Und nicht unbedingt jetzt so die gewürzlastige Küche, wo ich ja dann einfach hart drauf stehe, wenn ich dann mal irgendwo bin, wo ich dann auch mehr Restaurantangebote bekomme als jetzt hier auf dem Land, wo es dann Pizza, Burger und deutsche Hausmannskost in einem Restaurant gibt.
Speaker: Und ja, deswegen mag ich das eigentlich gern.
Speaker: Würde ich auch gerne mehr machen, muss ich sagen.
Speaker: Aber ergibt sich einfach nicht so oft im Moment.
Speaker: Ja, weiß ich nicht.
Speaker: Bin selten dann irgendwie alleine irgendwo unterwegs, muss ich tatsächlich sagen.
Speaker: Auch das ist etwas, was ich eigentlich total toll finde, also alleine wegfahren und dann da rumstromern und Sachen machen, aber da war einfach ordentlich viel Zeit für in den letzten zwei Jahren und dieses alleine essen gehen würde ich gerne.
Speaker: Meine Befürchtung wäre allerdings, dass ich dann ganz viel am Handy rumdaddeln würde.
Speaker: Ja, das mache ich auch, aber ist das ein Problem?
Speaker: Weiß ich nicht.
Speaker: Weiß ich nicht.
Speaker: Nee, für mich nicht.
Speaker: Aber ich glaube, andere Leute denken dann so, die Alte, die macht jetzt eh nur hier die ganze Zeit Fotos oder so.
Speaker: Also ich habe mir da auch schon Gedanken drüber gemacht irgendwie.
Speaker: Aber ich denke mir so, wenn es einen selber ja nicht belastet und alle anderen scheiß Dreck an.
Speaker: Was soll das?
Speaker: Also das ist ja irgendwie... Also ich weiß noch ganz genau, ich war irgendwann mal in einem Hotel...
Speaker: Da war ich auch alleine.
Speaker: Ich weiß gar nicht mehr, wo das war, aber da habe ich zum Frühstück einen Streit mit so einem alten weißen Mann angefangen.
Speaker: Der hatte neben sich die Bild-Zeitung liegen und ich hatte eben zum Frühstück einfach mein Handy in der Hand.
Speaker: Und dann sagte er wirklich unnötig laut zu seiner alten weißen Frau, also das kann ja nicht sein, am frühen Morgen einfach schon so am Handy kleben.
Speaker: Und ich habe ihn angeguckt und er guckte mich dann auch an.
Speaker: Und dann habe ich gesagt, entschuldigen Sie, sprechen Sie von mir so?
Speaker: Ja, er findet das einfach absolut unmöglich.
Speaker: Das ist erstmal ein ganz anderer, also ich weiß gar nicht, was es ist, was es an ihrem Tisch und wie hart es sich belastet, dass ich jetzt hier mein Telefon auf dem Tisch liegen habe, während neben ihnen einfach die Bild-Zeitung liegt.
Speaker: Jeder beschafft seine News irgendwie anders.
Speaker: Also das fand ich einfach zu krass, ey.
Speaker: Ja.
Speaker: Hä, was soll das auch?
Speaker: Du machst ja auch keine, das ist ja nicht so, als ob du irgendwelche Videos da mit Ton angehört hast, oder?
Speaker: Gehe ich mal von aus.
Speaker: Das ist natürlich ein eigener Schlag, ey.
Speaker: Kurz FaceTime.
Speaker: Ja, also, das finde ich wirklich einfach absolut, dass sich so viele Leute einfach nicht um sich selbst kümmern, das finde ich auch so.
Speaker: Wie unverschämt.
Speaker: Unverschämt, ja.
Speaker: Erzähl, hast du was mitgebracht?
Speaker: Ich wollte dich fragen, ob du mal jagen würdest oder ob du, also weil wir jetzt schon über das Wild gesprochen haben und tatsächlich, jetzt greife ich vor mit den kulinarischen Highlights aus den letzten zwei Wochen, es bei mir Fasan gab, wo ich mir in die Hose gemacht habe vorher, was offensichtlich aber ganz gut geklappt hat.
Speaker: Und da kam ich irgendwie jetzt auf dieses Jagdthema.
Speaker: Ich finde es so geil, dass du so, du greifst das ja auch richtig an.
Speaker: Also dass du sagst, okay, ich habe das hier noch nie zubereitet und das mache ich jetzt.
Speaker: Und ich bin da, gerade bei tierischen Produkten, habe ich wirklich echt Kante davor.
Speaker: Ja, ich auch, weil ich dann denke, es ist sonst so ein neun gestorben, so einliches Verhunze.
Speaker: Natürlich, das denke ich mir.
Speaker: Du machst es ja trotzdem.
Speaker: Also ich habe im Tiefkühler jetzt noch Entenherzen liegen, die ich noch nicht weiß, was ich damit mache.
Speaker: Aber du kennst dich aus, ne?
Speaker: Ich glaube, du hast schon öfters Hühnerherzen oder irgendwas.
Speaker: Ne, mache ich aber oft für Choco.
Speaker: Also kaufe ich manchmal Hühnerherzen und Mäcken und mache für den was.
Speaker: Aber nicht für mich.
Speaker: Ne.
Speaker: Okay.
Speaker: Wie bereit ist es?
Speaker: Prätestens in das Brot an.
Speaker: Oh, ein bisschen Kräuter tue ich beim auch.
Speaker: Ein bisschen Arrosieren.
Speaker: Okay, Elevent ist viel zu weit.
Speaker: Aber, ähm, nee, dann muss ich doch nochmal eine andere Ressource anfangen.
Speaker: Ich meine, ich hatte jetzt diese beiden Viecher im Tiefkühlfach und irgendwas muss ich ja damit machen.
Speaker: Und ich bin auch echt jetzt mehrere Wochen drum herum geschlichen.
Speaker: Aber so wie du sagst, irgendwie, ähm,
Speaker: hat man dann ja wirklich Angst, also auch sonst.
Speaker: Ich habe vor Fleisch tatsächlich echt viel Respekt.
Speaker: Ich mache das schon.
Speaker: Von der Zubereitung.
Speaker: Ja, weil ich immer Angst habe, dass ich es dann irgendwie verkacke.
Speaker: Und dann man denkt, jetzt ist das arme Tier ja schon, hat ja sein Leben gelassen.
Speaker: Und dann machst du auch noch sowas draus, was nicht gut ist.
Speaker: Das wäre ja eigentlich noch das Schlimmste.
Speaker: Dem Tier ist es ja vermutlich, dem ist es ja egal.
Speaker: Aber so einem selber ist es ja total schade drum.
Speaker: Und deswegen bin ich auch um diesen Fasan so total lange rumgeschlichen, weil ich dachte, scheiße, der ist
Speaker: Ist ja kein Fett dran, was mache ich damit, dass der saftig bleibt?
Speaker: Und war dann auch sehr erleichtert, dass es dann geklappt hat.
Speaker: Tatsächlich bin ich ja auch richtig schön risikofreugig, direkt mal für Gäste gemacht.
Speaker: Das hätte auch richtig pöden werden können.
Speaker: Ja, aber da habe ich dann drüber nachgedacht, so mit diesem Jagdthema, weil ich das gerne dieses Jahr nochmal ein bisschen mit reinnehmen würde in, weiß ich nicht, dass ich das nochmal ein bisschen vertiefe und wollte dich fragen, wie du dazu stehst, weil du ja durchaus bewusst auch Fleisch isst, ob du irgendwann mal drüber nachgedacht hast, dir sowas näher anzugucken, in Anführungszeichen.
Speaker: Ja, ich...
Speaker: Wir haben da schon öfters drüber gesprochen und irgendwie bevor ich beim Metzger gearbeitet habe, habe ich so blauäugig auch einfach gesagt, ja du würdest irgendwie gerne mal einen Jagdschein machen, damit ich einfach auch das Töten einfach mache.
Speaker: Aber es ist schon auch einfach, ich finde, ein eigener Schlagmensch.
Speaker: Jäger, muss ich schon auch sagen.
Speaker: Klar, das hat ja viel mit Nachhaltigkeit zu tun.
Speaker: Trotzdem ist es ja irgendwie ein Hobby zu töten.
Speaker: Und das finde ich schon wild.
Speaker: Ja, stimmt.
Speaker: Und dann auch so diese...
Speaker: Das ist mir auch ein bisschen suspekt mit diesem ganzen, mit den Kräutersträußen, die dann irgendwie noch so draufgelegt werden und das, ich weiß nicht.
Speaker: Und dass man auch sich so und so begrüßt und nicht so und so und keine Ahnung, es hat so ein bisschen was so Karnevalsverein-mäßig, also Bonny, darf ich nicht so sagen, es ist so sehr, das ist sehr gut.
Speaker: Ja, ich weiß auch nicht.
Speaker: Aber ich bin ja dankbar, dass es jemand macht und ich meine, ich müsste das ja auch nicht so, also ich weiß nicht, da schreibt er ja, keine Ahnung, ich kenne mich ja nicht aus und ich will da jetzt auch nichts Falsches sagen, aber ich...
Speaker: weiß, ich kann es nicht so richtig sagen.
Speaker: Und dadurch, dass ich wirklich immer weniger Fleisch esse, weiß ich auch nicht so richtig, ob das noch so ein Thema sein wird, dann irgendwann, wenn ich mich dann wirklich dazu entschließen sollte.
Speaker: Aber vielleicht entwickelt sich das alles ja auch irgendwie wieder anders.
Speaker: Ich weiß es nicht, keine Ahnung.
Speaker: Aber Wildfleisch grundsätzlich esse ich es sehr, sehr gerne, muss ich sagen.
Speaker: Ich finde das wirklich ein sehr gutes Fleisch.
Speaker: Ja, ich mag das auch gerne.
Speaker: Auch alle, also
Speaker: Das heißt alle.
Speaker: Ich habe bisher noch nicht viel, aber Wildschwein, Hirschkalb, das mag ich alles.
Speaker: Fasan habe ich selbst auch noch nicht gegessen, muss ich sagen.
Speaker: Wie würdest du den Geschmack beschreiben?
Speaker: Also vielleicht können wir dann einfach mit dem kulinarischen Highlight weitermachen.
Speaker: Ja, also schon Geflügel, aber halt schon Wildgeflügel, ein bisschen rotfleischiger halt.
Speaker: Also schon dann eher Richtung...
Speaker: Nee, Ente nicht.
Speaker: Ich habe nie bewusst Taube.
Speaker: Ich glaube, ich habe mal Taube gegessen, aber ich erinnere mich nicht.
Speaker: Aber irgendwie in meinem Kopf ist es so vergleichbar in die Richtung.
Speaker: Wie ist das im Biss?
Speaker: Schon fest, muskellig.
Speaker: Es ist halt ein drahtiges Tier.
Speaker: Da war jetzt nicht viel Fett dran.
Speaker: Ich habe den auch in Speck eingewickelt, muss ich sagen, weil ich dachte, das hilft dann bestimmt, um den Juice beisammen zu halten.
Speaker: Aber es war wirklich sehr zart und vom Geschmack her schön aromatisch, aber ohne jetzt zu kräftig zu sein.
Speaker: Weißt du, was ich meine?
Speaker: Also es hat jetzt keinen heftigen Wildgeschmack.
Speaker: Doch, ich fand es sehr, sehr lecker tatsächlich.
Speaker: War aber auch echt der erste Vogel, den ich selber so komplett vom Rupfen bis Ausnehmen und Auseinandernehmen selber gemacht habe.
Speaker: Wow.
Speaker: Krass, Helena.
Speaker: Ja, also da auch dieses Rupfen, gar keinen Bock, ey.
Speaker: Aber jetzt aber nochmal, du hast den in den Speck gewickelt und dann?
Speaker: Ich habe den in den Speck gewickelt, genau.
Speaker: Also ich habe zwei Fasane, also unter Kontext, ich war vor zwei, drei Monaten bei einer Jagd, bin ich mitgelaufen als Treiberin sozusagen.
Speaker: Also es war dann so eine Treibjagd, wo du dann so durch die Felder und so Waldabschnitte gehst.
Speaker: Und dann ist es ja am Ende so, ich weiß nicht, ob das überall so ist, dass du in dieser Jagdgemeinschaft dann abends dich nochmal zusammen findest.
Speaker: Dann lässt man Revue passieren, was da so geschossen wurde und erlegt wurde.
Speaker: Und dann kann man sich diese Tiere dann ersteigern und der Erlös geht sozusagen in die Vereinskasse in Anführungszeichen.
Speaker: Und da habe ich zwei Fasane und einen Hasen sozusagen mitgenommen.
Speaker: Ich habe dann vorher so ein bisschen geguckt, was kann man damit machen?
Speaker: Bin dann irgendwie, ein Nerd, der ich bin, auf irgendwie so ein Rezept aus Rumänien, Transsilvanien gestolpert.
Speaker: Irgendwie so ein historisches Rezept aus dem 16.
Speaker: Jahrhundert oder so, wo das mit so einer Kirschsoße beschrieben wird.
Speaker: Und dachte dann so, ja, also Sauerkirschen.
Speaker: Und dachte so, ja, warum nicht?
Speaker: Ist eigentlich eine ganz coole Idee, kann ich mir auch gut vorstellen.
Speaker: Also so eine Sauerkirschsoße, die mit alten Brot angedickt wird und Weißwein, so einem süßen Weißwein.
Speaker: Das habe ich dann gemacht und habe dann nach dem Anbraten von diesem in Speck eingewickelten Vogel ihn einfach in der Soße und ein bisschen Kräutern im Dutch Oven geschmort für eine gute Stunde, würde ich sagen.
Speaker: Genau, und habe das dann einfach mit Pasta serviert.
Speaker: Aber das hat tatsächlich echt gut funktioniert.
Speaker: Da war ich sehr erleichtert und es war echt lecker.
Speaker: Also ich glaube, das werde ich auch nochmal machen, auch mit diesem Rezept.
Speaker: Was mich mit dem zweiten Vogel machen werde, weiß ich noch nicht.
Speaker: Ah, der Hase ist schon verarbeitet.
Speaker: Der ist schon fort.
Speaker: Der ist unter anderem an Weihnachten in den Tellern gelandet.
Speaker: Stimmt, genau.
Speaker: Als Ravioli, genau.
Speaker: Cool, cool.
Speaker: Und Konsumier, ja.
Speaker: Das war ganz gut.
Speaker: Ja, aber ich würde das nämlich tatsächlich mit dem Jagen gerne nochmal vertiefen, weil ich das natürlich mir auch erstmal anschauen wollte.
Speaker: Wie läuft sowas ab und wie geht es einem damit?
Speaker: auch vielleicht sich so bewusst damit auseinandersetzen, um zu hinterfragen, vielleicht auch festzustellen, dass man danach das Fleisch gar nicht mehr gut essen kann oder nicht essen möchte, was ja auch immer sein kann.
Speaker: Ja, und was ja dann auch in Ordnung ist.
Speaker: Voll, was dann total fein ist.
Speaker: Das wäre ja eigentlich sogar der beste, also in Anführungszeichen der beste Outcome.
Speaker: Aber ich muss sagen, dass ich das ganz okay weggesteckt habe und jetzt irgendwie so denke,
Speaker: Das würde ich gerne nochmal machen.
Speaker: Ich würde mir aber auch gerne andere, also beispielsweise eine Drückjagd mal anschauen oder mal mitlaufen oder zumindest mal gucken, wie geht es mir damit?
Speaker: Kann ich das mit einem guten Gefühl danach konsumieren oder geht es mir dann schlecht?
Speaker: Und das finde ich eigentlich toll, dass ich...
Speaker: da so die Möglichkeit habe, das vielleicht mir auch näher anzuschauen, glaube, ich fände das Ideal ja eigentlich, wenn man komplett auf das Zukaufen von Fleisch verzichten würde und vielleicht selektiv sich die Tiefkultur nur voll macht mit, weiß ich nicht, einem halben Wildschwellen und das reicht ja dann auch für ein halbes Jahr.
Speaker: Ich glaube, wir haben genug über Tiere töten geredet, ehrlich gesagt.
Speaker: Entschuldigung, das kannst du auch mal ordentlich kürzen, das Thema da.
Speaker: Gucken wir mal.
Speaker: Obwohl wir es ja gerade noch davon hatten mit der Winterdepression auch, würde mich mal interessieren, deine besten drei Soulfood oder Seelengerichte.
Speaker: Wollen wir mich kurz nachdenken?
Speaker: Soll ich einfach mal anfangen?
Speaker: Ja, gerne.
Speaker: Wir haben es schon oft davon gehabt, dass Löffel, gerade Esslöffel, unser Lieblingstool sind zum Essen.
Speaker: Und auch das beste Essen eigentlich einfach nur mit einem Löffel gegessen wird und aus einer tiefen Schüssel kommt bei mir im Idealfall.
Speaker: Und das ist dann bei mir auch so das Seelenessen oder was, was mich glücklich macht.
Speaker: Es ist Grießbrei, Zimtanzucker und Butter.
Speaker: Dann das herzhafte Pendant dazu.
Speaker: Polenta, schön cremig mit viel Parmesan und natürlich auch Nussbutter.
Speaker: Und Nudeln, allerdings kurze Nudeln, mit denen man eben auch mit einem Löffel essen kann.
Speaker: Spirellis oder Orechiette oder sowas.
Speaker: Und das ganz gerne mit Käsesoße.
Speaker: Und ich liebe es, wenn viel Soße drauf ist.
Speaker: Ja.
Speaker: Ich bin da keine Italienerin.
Speaker: Also ich mag das gar nicht, wenn man die Soße irgendwie suchen muss bei Pasta-Gerichten.
Speaker: Das wären so meine Sachen.
Speaker: Ich bin immer noch am überlegen, aber ich glaube bei Nudeln gehe ich auf jeden Fall mit und auch mit so einer cremigen Soße demitiv, also nicht irgendwas mit Tomate oder sowas, sondern eher Carbonara oder halt Kerebe Soße.
Speaker: Ja, das muss die Kremi, irgend so was Rameiges muss sein.
Speaker: Ja, total.
Speaker: Dann zwei, muss ich mal kurz überlegen.
Speaker: Ich bin nicht so ein Suppenmensch und Eintöpfe auch nicht, deswegen bin ich da eigentlich raus.
Speaker: Ich mag es gerne, wenn man kauen muss.
Speaker: Ich kau auch Suppen.
Speaker: Ich kau auch alles.
Speaker: Ich kau auch Joghurt.
Speaker: Aber da hatten wir es ja schon von.
Speaker: Es ist ganz komisch, dass wir zusammen essen gehen können eigentlich, weil du hast ja ein Problem mit den Essensgeräuschen und ich kauhe alles.
Speaker: Das höre ich ja nicht bei dir.
Speaker: Weiß ich nicht.
Speaker: Ich sitze einfach da und so ein Buttermilch.
Speaker: Ich kaue einfach Butterwild.
Speaker: Aber ich muss da ganz kurz überlegen, Soulfood, das ist so wirklich etwas, wo du dann darauf zurückgreifst, wenn man so Gemütlichkeit will.
Speaker: Hab ich gar nicht, ich überlege gerade.
Speaker: Hast du nicht?
Speaker: Gibt es nicht.
Speaker: Also natürlich irgendwas mit Carbs, natürlich.
Speaker: Also was so diesen Kohlenhydrat-Yiper stillt.
Speaker: Aber tatsächlich, ich glaube, alles mit Nudeln, was irgendwie eine käsige Soße hat.
Speaker: Weil das nächste, woran ich denke, ist irgendwie Lasagne mit ordentlich viel Bischermüll.
Speaker: Boah, ich hab, ey, Lasagne könntest du mal wieder geben.
Speaker: Ja.
Speaker: Hast recht, ey.
Speaker: Ich finde, lang nicht gegessen.
Speaker: Ja, ich finde, Lasagne muss aus frischen Pasta-Sheets gemacht werden.
Speaker: Ich mag gar nicht mehr diese.
Speaker: Ja, viel besser, oder?
Speaker: Ja, ich kann das nicht mehr essen.
Speaker: Ich finde, die schmeckt wie Pappe.
Speaker: Die Sheets, die du dir dann einfach auch ohne Vorkochen irgendwie... Ja, vor allem an den Rändern schmecken die halt kacke.
Speaker: Wo die nicht so schön so durchge... Also in der Flüssigkeit sind sozusagen.
Speaker: Also ich mag es gar nicht, muss ich sagen.
Speaker: Aber vielleicht gibt es ja auch eine Sorte, die gut geht.
Speaker: Aber ich mag das nicht mehr.
Speaker: Und dann schön viele und schön dünne Schichten.
Speaker: Was ich auch noch super gerne, ich denke jetzt aber eher so etwas, was mache ich mir, wenn ich alleine bin und so mir einen glücklichen Fressi-Abend machen will.
Speaker: Das ist dann meistens natürlich auch etwas, was Daniel jetzt nicht unbedingt mitessen würde.
Speaker: Und das sind dann so...
Speaker: Kennst du diese Doppoki?
Speaker: Diese koreanischen Reiskuchen?
Speaker: Oh mein Gott, I love it.
Speaker: Aber irgendwie auch eine Art Nudel.
Speaker: Konsistenzmäßig halt dieses super chewy und dann mit so viel Schärfe, dass es mir so richtig alles wegbrennt und ich mich so on fire fühle und dann so auf dem Sofa liegen und dem Nachbrennen nachspüren und sich eine Serie reinknallen oder so.
Speaker: Oh, das hätte ich heute Morgen gut gebraucht, ey.
Speaker: Irgend so eine scharfe... Obwohl, das ist ja auch ein Eintopf-Suppen-mäßig, ne?
Speaker: Ja, aber da hast du ordentlich zu kauen, auf jeden Fall.
Speaker: Ja, echt.
Speaker: Das ist ein guter Punkt, ja.
Speaker: Das hände ich heute Morgen echt gut.
Speaker: Mir ging es so elendig.
Speaker: Wir haben aber auch, oh Gott, wir haben wirklich dolle geil gefeiert.
Speaker: Ich habe lange nicht mehr so getanzt, das hat so einen Spaß gemacht.
Speaker: Oh, wie schön.
Speaker: Ich habe bis zu den Tränen und bis zu Bauchschmerzen einfach gelacht, ey.
Speaker: Es sind so skurrile Dinge passiert, ey.
Speaker: Wir hatten so viel Spaß mit den beiden Philips und auch mit anderen Leuten, auch mit anderen Gästen und Gästinnen, die wir da kennengelernt haben.
Speaker: Oh Gott, das hat so einen Spaß gemacht, ey.
Speaker: Das ist so, ich finde das ist so schade, dass das immer seltener so passiert.
Speaker: Zumindest bei mir habe ich das Gefühl, dass es Zeiten gab, wo sowas an der Tagesordnung war und jetzt denkst du dir manchmal, wie besonders das dann ist, wenn mal doch so ein Abend ist, wo es einfach alles passt und stimmig ist und man einfach nur richtig beseelt und glücklich ist.
Speaker: Ja, voll.
Speaker: Es war wirklich einfach ein richtig perfekter Abend.
Speaker: Jan war irgendwann echt turbobesoffen.
Speaker: Zum ersten Mal habe ich ihn ins Bett geschickt.
Speaker: Das ist echt krass.
Speaker: Aber auch nur, weil er auf der Tanzfläche einfach... Eine Gefahr für andere war?
Speaker: Ja, hauptsächlich für sich selbst.
Speaker: Also seine Brille musst du drin glauben.
Speaker: Und dann ist er... Also das Glas ist aus dem eigenen Brillenloch.
Speaker: Aus der Fassung?
Speaker: Aus dem Loch.
Speaker: Was?
Speaker: Sorry, ich habe diverse Gierungen von mir weggesprengt gestern.
Speaker: Irgendwie raus und dann hattest du einfach da rumgelaufen und hattest so anderen Leuten so als Augenklappe so ins Auge.
Speaker: Oh mein Gott, oh Jan ey.
Speaker: Ich habe mir so die Brille weggenommen und gesagt, du geh hoch.
Speaker: Also habe ich dann so in die Richtung geschoben und ich bin dann glaube ich um vier oder so erst hoch und der war ja schon eine Weile weg, ich weiß aber nicht mehr genau wann und ich ließ so die Tür auf vom Hotelzimmer.
Speaker: Und gehe so rum und sehe, so wie er sich offensichtlich einfach mit Klamotten auf die Bettkante gesetzt hat.
Speaker: Also hat sich, mein Oberkörper lag dann auf dem Bett, aber die Beine, Füße noch auf dem Boden und so ist er dann eingeschlafen, vollkommen angezogen und lag da einfach ja schon drei Stunden oder so.
Speaker: Ich bin dann so rüber geschoben.
Speaker: Wie ging es denen dann am nächsten Tag?
Speaker: Ja, scheiße.
Speaker: Aber er hat wenigstens ein paar Stunden mehr geschlafen als ich, muss man ja auch sagen.
Speaker: Ich habe ordentlich Zwiever getrunken, immer in Zwischenwasser und ich habe mir vorgenommen, mir das tatsächlich auch irgendwo hin zu tätowieren.
Speaker: Ich finde Zwiever ein gutes Tattoo auch zum Reminder.
Speaker: Und das hat mir auch...
Speaker: Hat mir, glaube ich, auch wirklich viel gerettet.
Speaker: Der Boris Gröner, der macht halt wirklich auch gute, gute Cocktails, muss man sagen.
Speaker: Und der hatte da ein paar Spirituosen mit, wo ich mir dann einfach auch dann selber Sours noch gemixt habe.
Speaker: Das war wirklich sehr, sehr gut.
Speaker: Ja, so war das.
Speaker: Ich weiß nicht genau, wie ich jetzt wieder darauf kam.
Speaker: Achso, wegen der scharfen Suppe heute Morgen.
Speaker: Ja, ja, ja, dass du die gebraucht hättest.
Speaker: Ich wollte noch mein kulinarisches Highlight.
Speaker: Wir springen hin und her.
Speaker: Das ist auch wieder sehr chaotisch.
Speaker: Mein kulinarisches Highlight war tatsächlich aus dem Havara-Eingang.
Speaker: Es war eine geräucherte, cremige Kartoffelsuppe mit einem temperierten Eigelb und geschmorten Zwiebeln.
Speaker: Also es war unten ein Bett aus geschmorten Zwiebeln, schön karamellisiert.
Speaker: Darauf war das temperierte...
Speaker: Eigelb und dann eben darauf schön angeschäumte, geräucherte Kartoffelsuppe und roh gehobelte Champignons.
Speaker: Das war Turbo.
Speaker: Das klingt sehr geil.
Speaker: Das war wirklich sehr, sehr lecker.
Speaker: Und auch etwas, was man nachmachen könnte, theoretisch, ne?
Speaker: Ja, wird auf jeden Fall gemacht, ja.
Speaker: Apropos nachmachen.
Speaker: Achso, oder wolltest du noch zu kulinarischen Highlights schuldige?
Speaker: Ja, ich habe ein Selbstgemacht, das muss ich noch hinterher schieben.
Speaker: Ich habe Gurkenfocaccia gemacht.
Speaker: Ja, ich habe es gesehen.
Speaker: Richtig, richtig, richtig lecker.
Speaker: Ich habe das ein paar Sachen, wurden mir so in Feed gespielt, immer mit Focaccia, wo jemand so die Schüttflüssigkeit...
Speaker: in der Focaccia durch irgendeine andere Flüssigkeit ersetzt hat.
Speaker: Hier in dem Fall war es eben der Pikachus.
Speaker: Ich habe statt Olivenöl, hatte ich noch ein Dillöl, habe ich dann eben genommen und das schön mit eingefettet quasi und das war voll geil.
Speaker: Das mache ich auf jeden Fall wieder.
Speaker: Und eben...
Speaker: Was ich dann auch testen will, wo Leute so als Schüttflüssigkeit zum Beispiel eine Brühe genommen haben, eine Faux oder Tom Yum habe ich auch gesehen, wo dann als Topping irgendwie Shrimps drin waren.
Speaker: Das finde ich alles voll geil, das muss ich unbedingt essen, finde ich total gut.
Speaker: Hast du eigentlich mal, das habe ich letztens nochmal gedacht, auch weil ich so ein italienisches Resteverwertungsrezept gemacht habe, da wurde bei so Pasta aus altem Brot, also es waren wie so Gnocchi, die wurden
Speaker: Die wurden nicht mit Wasser angerührt, sondern halt mit Brühe, mit Hühnerbrühe.
Speaker: Und da dachte ich nämlich, ich habe irgendwann mal mit einer Freundin, also Svetlana, das ist jetzt auch Kollegin unten, haben wir so ein Gericht gemacht aus Kasachstan, wo halt die Nudeln angerührt wurden, halt auch mit einer Brühe.
Speaker: Und das war total geil.
Speaker: Das ist so smart.
Speaker: So smart eigentlich, ja.
Speaker: Ja.
Speaker: Das will ich nämlich auch nochmal probieren, weil die Idee ist total schlau.
Speaker: So naheliegende Dinge, wo man so gar nicht so drauf kommt einfach.
Speaker: Also es ist ja klar, ey.
Speaker: Ja, nee, das waren so meine Sachen irgendwie.
Speaker: Was ich jetzt vielleicht noch abschließend so ein bisschen, ja, ist ja, der Fasnacht steht ja an, bist du ein Fasnachts-Girl?
Speaker: Sagen wir so, ich bin ja in Köln groß geworden, da kommst du um das Thema ja eh nicht drum rum, muss man ja sagen.
Speaker: Meiste Zeit meiner Jugendzeit null, weil ich es ganz schlimm fand.
Speaker: Ich habe ja auch aber sehr spät angefangen Alkohol zu trinken mit Mitte 20.
Speaker: Das heißt, vorher fand ich es einfach nur furchtbar, weil man dann auch eher so hier die Zypicher Straße und Quartier Latin kennt, wo es halt echt übel ist, also vor allem auch in den letzten 20 Jahren geworden ist.
Speaker: Mhm.
Speaker: Dann gab es so eine Phase von ein paar Jahren, wo ich so in der Südstadt gelebt habe, wo es nochmal traditionell so einen Kneipenkarneval gibt.
Speaker: Da habe ich ein paar Jahre richtig durchgezogen, aber auch so richtig schön, weißt du, wenn du dann so mit so Ommis in Kneipen schunkelst.
Speaker: Und einfach in eine Kneipe reingehst und einfach zehn Stunden später rauskommst und denkst, hä, wie geht das?
Speaker: Und du einfach nicht merkst, wie die Zeit vergeht und du ja auch nicht schlimm besoffen wirst, weil du ja diese kleinen Kölschgläser die ganze Zeit nur hast.
Speaker: Du kannst gar nicht so schnell an ein neues kommen, um dich so komplett zu zerstören.
Speaker: Und dann die letzten Jahre, muss ich sagen, war es mir irgendwie immer too much und ich hatte keinen Bock und, ja, weiß ich nicht, ich glaube, vielleicht kommt noch mal eine Phase, aber ich bin, wenn, dann so ein Kneipen-Karnevals-Mensch.
Speaker: Ja, ach, mh.
Speaker: Für mich ist das alles nicht so.
Speaker: Ich mag ja so besoffene Massen nicht so gerne.
Speaker: Das wird ja viel angefasst einfach und ich habe einfach keinen Bock mehr angefasst zu werden.
Speaker: Und ja, die Musik geht mir doch schwer auf den Senkel.
Speaker: Deswegen mag ich ja eigentlich Händen.
Speaker: Halloween so gerne, weil man sich da auch verkleiden kann, aber es ist irgendwie weniger von diesen Sachen, die ich nicht leiden kann.
Speaker: Ja, aber weswegen ich eigentlich darüber zu sprechen komme, ist so, was hältst du von dieser Leberwurst-Berliner-Geschichte oder ein Berliner aufgeschnitten und Fleischkäs weg draus gemacht oder sowas?
Speaker: Ich glaube, ich ekelhaft.
Speaker: Hast du da Gefühle zu?
Speaker: Ja, so ein bisschen ekel, aber müsste man probieren, um sich ein Urteil zu bilden.
Speaker: Nee, finde ich irgendwie nicht geil.
Speaker: Hast du probiert?
Speaker: Also diese Fleischkäsesache nicht, aber ich habe in meiner Zeit beim Metzger habe ich zur Fastnachtszeit
Speaker: selbst Benina gebacken und habe die gefüllt eben mit so einer Hausmacherleberwurst und so einem Apfelragout und habe das so einen Senf halt noch so und so eine Senfhaube quasi gemacht und das war geil.
Speaker: Aber jetzt muss ich nachfragen, wurden die dann nochmal in Zucker gestippt?
Speaker: Nee, das war es nicht, aber es war ein süßer Teig.
Speaker: Schon ein süßer Teig, ja.
Speaker: Ja, das finde ich nicht so schlimm, weil auch so zum Beispiel in Köln, ich stehe ja total auf Himmel und Ält, also diese Zwiebeln, Apfel, Kartoffel, Blutwurst.
Speaker: Also ich kann es mir eigentlich schon vorstellen.
Speaker: Wir haben nämlich, glaube ich, als wir irgendwann in Amerika waren, was ist Amerika?
Speaker: Ich glaube schon, da haben wir nämlich mal so einen Donut Hamburger gegessen.
Speaker: Das war ein süßer, also es war so ein klassierter Donut und mit einem Rinderpattie und Käse und sowas drin.
Speaker: Das finde ich wirklich krass.
Speaker: Ja, nee, es war geil.
Speaker: Es war tatsächlich wirklich geil.
Speaker: Und deswegen kann ich es mir gut vorstellen, auch mit dieser Fleischkäsesache.
Speaker: Aber es ist vermutlich nicht jeder, jeder Frau's Sache.
Speaker: Ja, aber so wie diese Chicken Waffles, ne?
Speaker: Ja, im Prinzip viele Sachen, die da vergleichbar sind eigentlich.
Speaker: Also ich mag den Mix aus süß und herzhaft.
Speaker: Ich finde das gut und fand es auch da geil.
Speaker: Ich meine, das ist ja immer noch so diese Sache, wo ich so denke, das war das Dümmste, was McDonalds jemals hätte machen können, den Country McRiddles aus dem Dings zu nehmen.
Speaker: Was war das?
Speaker: Ich meine, ich bin absolut kein McDonalds-Mensch.
Speaker: Ich weiß, ich erinnere mich tatsächlich nicht dran, wenn ich das letzte Mal irgendwie McDonalds-Essen hatte.
Speaker: Aber es gab halt einfach mal eine Zeit, in der man nicht drüber nachgedacht hat, was man isst und weniger kulinarisch unterwegs war.
Speaker: Und da war ich großer Fan vom Country McRiddles.
Speaker: Das waren Pfannkuchen, dicke Pfannkuchen.
Speaker: Die gab es auch nur zum Frühstück, also Pancakes, die gefüllt waren mit Ahornsirup.
Speaker: Und es gab ein Sausage-Patty, also so ein Schweinefleisch-Patty,
Speaker: Ich glaube, es war auch Käse drauf.
Speaker: Und das war eben in zwei Pancakes.
Speaker: Und das war total geil.
Speaker: Ah, lustig, dass du gerade diese... Es kam mir gerade so bekannt vor, dann Griddle Cakes.
Speaker: Ich gucke gerade mit Daniel Twin Peaks und da wurden irgendwie so... Da hat dieser Agent Cooper Griddle Cakes geordert.
Speaker: Und ich weiß, was ist das?
Speaker: Und habe das gegoogelt.
Speaker: Das sind so dickere Fangkuchen irgendwie, die so ein bisschen dichter und fetter sind.
Speaker: Ja?
Speaker: Ja.
Speaker: Ah, das ist ja witzig, dieses Wort kommt dann wohl davon.
Speaker: Ja, weil ich habe das nämlich vorgestern oder so gegoogelt, weil ich wusste, was Grinkelcakes sein sollen und ich dachte, das muss ja irgendwas Frankkuriges sein und dann war es echt so rustikale Pancakes im Grunde.
Speaker: Ich habe nie darüber nachgedacht, warum der Country McRiddles hieß, aber dann kommt das ja total von irgendwas.
Speaker: Das klingt lecker, aber das würde ich auch essen, glaube ich.
Speaker: Tatsächlich vor Jahren mal für meinen Blog, der damals noch gepflegt war und ich da die Rezepte veröffentlicht habe, habe ich das mal nachgebaut.
Speaker: Und hatte das viele Aufrufe?
Speaker: War er nicht da Renner?
Speaker: Boah, weiß ich nicht.
Speaker: Ey, du, auch der Foodblog war ja nicht besonders groß.
Speaker: Also es ist nicht so ein Ding.
Speaker: Keine Ahnung, kann ich, im Vergleich müsste ich mal nachgucken.
Speaker: Das könnte mal ein Thema für eine der nächsten Folgen sein, dass man sich darüber noch unterhält.
Speaker: Stimmt, man könnte mal ein bisschen im Foodblog in alten Sachen rumkramen.
Speaker: Das finde ich auch eine gute Sache.
Speaker: Boah, ganz schlimme, ich habe jetzt, jetzt kommt ja dieser Trend mit diesen 2016 und so, ne?
Speaker: Und jetzt habe ich ein paar Mal auch gesehen von Creatoren, die dann ihre Fotos, also ihre Food-Fotos von 2016 zeigen und dachte ich so, stimmt, da habe ich ja eigentlich den Blog erst aufgesetzt.
Speaker: 2016 habe ich den ja live gestellt und die Fotos sind ganz, also ganz schlimm.
Speaker: Aber das ist doch was für unseren Instagram-Kanal.
Speaker: Ja, sollen wir mal die schlimmsten raussuchen?
Speaker: Karussellhosen?
Speaker: Ja, voll.
Speaker: Unbedingt.
Speaker: Oh mein Gott, aber das ist wirklich ganz schlimm.
Speaker: Ist doch schlussigal.
Speaker: Aber es ist eigentlich gut, weil dann sieht man, wie beschissen man, also wie schlimm es vorher war und dann fühlt man sich besser so mit der Jetzt-Zeit.
Speaker: Genau.
Speaker: Ich suche mal die Schlimmsten raus.
Speaker: So, also unsere nächste Aufnahme ist jetzt wirklich finally mit Anna, wenn sie nicht wieder ihre Küche bis dahin auseinanderbaut oder sonst irgendwas drumherum ist passiert.
Speaker: Ich freue mich total drauf und wir gehen abends auch wieder essen und ich muss gleich mal noch in den Chat schreiben.
Speaker: Ich habe nämlich am Insider-
Speaker: nicht Insider News, Insider Sites?
Speaker: Insides?
Speaker: Wow.
Speaker: Alkohol.
Speaker: Von den zu Frage stehenden Restaurants, in die wir gehen wollen in Düsseldorf, bekommen von Leuten, die tatsächlich das 2023 kennen, beziehungsweise den Inhaber, also nicht den Lukas Jakobi, sondern
Speaker: also den Inhaber eben kennen und ich glaube, wir gehen lieber ins J. Ja, cool.
Speaker: Da habe ich tatsächlich auch mehr Bock drauf.
Speaker: Ja, ich auch.
Speaker: Cool, das wird wieder schön und spaßig.
Speaker: Ich freue mich schon voll drauf.
Speaker: Oh, das ist halt wieder gut mit dir zu reden.
Speaker: Jolena.
Speaker: Jolena.
Speaker: Ich kann wirklich nicht mehr.
Speaker: Ich bin aus, ey.
Speaker: Ich bin ausgeredet.
Speaker: Dann machen wir jetzt aus.
Speaker: Reicht.
Speaker: Ciao, Tschüssi.
Speaker: Es reicht.
Speaker: Tschüss.
Speaker: Tschüss.


