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Hochsaison: zwischen Eventkocherei und Badespaß

Mis en Blah
Mis en Blah

61 plays · Jul 1, 2026

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Speaker: Mein Gott, schneid das raus.

Speaker: Echt damit gerechnet, dass das scheiße wird.

Speaker: Hat den Spritzbeutel hingelegt.

Speaker: Ich kann das nicht und ging weg.

Speaker: Man sagt ja so ein bisschen, loan me your heroes.

Speaker: Alter, das war mein Highlight.

Speaker: Wieder so was Gerolltes in Teig.

Speaker: Du hängst gerade bei mir.

Speaker: Klinge ich für dich urlaubsmäßig.

Speaker: Du siehst mega urlaubsmäßig aus.

Speaker: Voll.

Speaker: Obwohl der Hintergrund ja ein bisschen komisch ist.

Speaker: Könnte auch so eine Gamerhöhle sein.

Speaker: Du brauchst doch so einen Spacey-Stuhl.

Speaker: Das stimmt, das ist jetzt hier nur so ein Campingstuhl.

Speaker: Aber ja, genau, dass ich sitze im Vorzelt.

Speaker: Ich bin mal gespannt, wie sich das jetzt auf den Ton auswirkt, weil auf jeden Fall auch ziemlich viele Vögel hier am krass rumzwittern sind.

Speaker: Ich bin in der idyllischsten Location aller Zeiten eigentlich.

Speaker: Also man mag es nicht...

Speaker: denken, weil der Hintergrund es wirklich nicht vermuten lässt.

Speaker: Aber der Campingplatz ist es direkt am Weißensee in Kärnten.

Speaker: Hinter mir sind die Berge, vor mir, naja, Gestrüpp.

Speaker: Aber dahinter ist der Türkis-Plaus-de-See, den ich jemals gesehen habe.

Speaker: Man guckt auch direkt auf den Boden von dem See.

Speaker: Also es ist total klar.

Speaker: Es ist wunderschön.

Speaker: Ich bin da heute Morgen schon reingesprungen.

Speaker: Es ist echt einfach.

Speaker: Wie warm ist es?

Speaker: Also das Wasser?

Speaker: 18 Grad.

Speaker: Das ist gut.

Speaker: Also es ist kalt.

Speaker: Für mich sollte es nicht wärmer sein, sage ich tatsächlich.

Speaker: Also ich finde das schön geil.

Speaker: Also wenn so ein See zu warm ist oder allgemein warm, ich mag das nicht.

Speaker: War ich denn so ekelhaft?

Speaker: Ja, ich auch nicht.

Speaker: Deswegen bin ich am liebsten auch am Meer früh im Jahr, bevor sich das, also weil die Adria sich so krass aufwärmt in Kroatien.

Speaker: Ich habe da, ich finde das voll ekelhaft.

Speaker: Das ist dann überhaupt nicht mehr erfrischend.

Speaker: Es ist überhaupt nicht mehr erfrischend.

Speaker: Und wenn dann auch noch viele Menschen im Wasser sind, dann gibt mir das echt kein gutes Gefühl.

Speaker: Wenn nämlich zu viele Menschen dann im Wasser noch rumdümpeln, dann gibt mir das immer das Gefühl, dass das Wasser so warm ist, weil die da einfach alle gerade reingepinkelt haben.

Speaker: Ich muss dann auch immer daran denken, wir hatten einmal so ein Schwimmbadbesuch in so einer Therme, wo halt wahnsinnig viele ältere Herrschaften und Frau-Frauschaften

Speaker: Ja, und Frau schaften.

Speaker: Um uns so rum waren und ich habe das Gefühl, dass die sich so alle so auflösen, auch so langsam.

Speaker: Und es gibt eine Blute drin, wenn ich es um mich gekocht habe.

Speaker: Super hektisch wieder rausgesprungen.

Speaker: Wie so eine Hühnerbrühe, so langsam vor sich hin.

Speaker: Ja, da.

Speaker: Träut sich bei dir jetzt gerade viele rein oder bist du die Einzige, die hart im Nehmen ist mit der Temperatur?

Speaker: Nee, das ist super, also super viele Frauen, kaum Männer.

Speaker: Jan steht ja auch draußen und guckt mir zu, dass es ihm zu kalt ist.

Speaker: Sie sind wohl nicht Alpha genug alle.

Speaker: Ja, ich so.

Speaker: Da müssen wir so ein bisschen Weibeltraining machen im Wald.

Speaker: Ich habe neulich auf Insta in einem Reel von einem Koch einen Crop Top gesehen.

Speaker: Das fand ich so geil.

Speaker: Das war so ein Crop Top, wo drauf stand Alpha Male und so ganz viele kleine tollende Katzen so da drum.

Speaker: Das würde ich eigentlich ganz gerne auch haben.

Speaker: Wie geht es dir?

Speaker: Du hast auch ein aufregendes Wochenende hinter dir, ne?

Speaker: Ich bin gerade gut am rotieren.

Speaker: Also so irgendwie, ja, der Wochenende war gut.

Speaker: Das war anstrengend.

Speaker: Aber es ist jetzt auch anstrengend, weil ich jetzt irgendwie die ganze Zeit mit allem hinterher... Das ist ja immer so.

Speaker: Ich habe das Gefühl, das sage ich jedes Mal.

Speaker: Ich bin immer hinterher.

Speaker: Aber tatsächlich hat mich das ja so ein bisschen rausgekegelt aus der Routine und jetzt denke ich so, scheiße, ganz schön viele Deadlines, ganz schön viel, was noch so abzugeben ist und jetzt bin ich ein bisschen am Strumpeln hier, aber ist okay.

Speaker: Das Wetter wird jetzt hier ganz geil, deswegen ist mir eigentlich eh alles egal.

Speaker: Cool.

Speaker: Aber lass mal reden hier am Samstag.

Speaker: Du hattest den Supra-Club quasi.

Speaker: Ja, Freitag.

Speaker: Am Samstag war die Supra-Aufräum-Aktion.

Speaker: Oh mein Gott, das war Putzen from Hell, sage ich dir.

Speaker: Ja, der Supper-Club.

Speaker: Genau, ich habe ja einen Supper-Club gemacht am Freitag.

Speaker: Da hatten wir das letzte Mal über das Menü unterhalten, was ich ungefähr auch so umgesetzt habe.

Speaker: Boah, ach ja, es ist bei mir immer dasselbe.

Speaker: Es ist alles, alle waren super happy.

Speaker: Auch Kunde, Kundin war auch happy.

Speaker: Also die war ja da, eine Abgeordnete von der Agentur.

Speaker: Und hatten alle einen megaschönen Abend.

Speaker: Die Einzige, die dann immer so ein bisschen unzufrieden ist, bin ich.

Speaker: Und dann muss ich mich richtig zusammenreifen, weil ich immer denke, das hätte ich gerne so und so gemacht.

Speaker: Und dann am Ende fehlt mir aber immer die Zeit, weil ich immer kurz vor knapp bin mit allem.

Speaker: Und es ist immer am Ende nochmal so chaotisch und wild.

Speaker: Was irgendwie normal ist, einerseits gewöhnt man sich dran, aber auf der anderen Seite ärgere ich mich jedes Mal wieder.

Speaker: Ich denke, ich hätte das besser planen müssen.

Speaker: Was aber utopisch ist, weil letzten Endes mache ich das als One-Woman-Show und das war diesmal, ich hatte sogar einen Walk-In, spontan einen Bekannten, der der Gästin über den Weg gelaufen ist und sie hat ihn einfach mitgebracht.

Speaker: Was?

Speaker: Ja, nein, der hat doch Hallo gesagt.

Speaker: Dann hab ich gesagt, willst du auch hier, wir haben ja noch einen Stuhl frei und so.

Speaker: Und dann hab ich den einfach dazugesetzt.

Speaker: Also weil der auch in Sachen Wein halt unterwegs ist.

Speaker: Ja, ich war doch nicht so fancy wie du, Janina.

Speaker: Das ist bei mir ein bisschen rustikaler.

Speaker: Das hat ja damit überhaupt nichts zu tun und wahrscheinlich hätte ich mich auch gefreut.

Speaker: Aber jetzt so als Außenstehende und Nicht-Dabei-Gewesene finde ich das so dermaßen übergriffig.

Speaker: Ey, sorry.

Speaker: Dass der da vorbeigekommen ist.

Speaker: Ja, einmal von der, vielleicht hört sie zu, keine Ahnung, aber einmal von der Gästin, die ihn dann mitgebracht hat und auch von ihm, der dann gesagt hat, ja klar, ich gucke einfach mal.

Speaker: Der hat sich ein bisschen selber eingeladen.

Speaker: Ich glaube, sie hatte eher Vorbehalte und ich gehe jetzt mal davon aus, dass er das hier nicht hört.

Speaker: Der macht mit Wein was, aber so handelt er und sie ist eine Weinbarbetreiberin in Köln.

Speaker: Und er ist aber auch Kroate und kommt tatsächlich aus dem Nachbardorf von meinem Vater.

Speaker: Also von meiner väterlicherseits Familie.

Speaker: Und dann hat er auch ihr gesagt, ach komm, wir sind doch Nachbarn, die kann mich nicht auslassen.

Speaker: So ein bisschen frech.

Speaker: Aber dann wiederum auch, ich habe es ja genauso auch aufgefasst.

Speaker: Da haben wir uns ja auch Mentalitätsebene gut verstanden.

Speaker: War ja voll okay.

Speaker: Also für mich war es selbstverständlich, dass ich ihn dann frage, bleibe.

Speaker: Es war total klar, dass ich das dann anbiete.

Speaker: Ja, wahrscheinlich auch hilfreich oder super für die ganze Geschichte.

Speaker: Klingt ja auch Storytelling-mäßig passend.

Speaker: Irgendwie, wenn er was mit Wein zu tun hat.

Speaker: Und dann für die Agentur, die dich da beauftragt hat, wahrscheinlich auch echt cool.

Speaker: Aber weiß ich nicht.

Speaker: Für mich, die jetzt nicht dabei war, ich finde es übergriffig.

Speaker: Keine Ahnung.

Speaker: Naja.

Speaker: Ja, ich glaube, ich würde es auch nicht machen, aber es war mir in dem, also, ah, selbst wenn ich, glaube ich, nicht so gestresst gewesen, oder was heißt gestresst, nicht so in meinem Wusel gewesen wäre, hätte ich es, glaube ich, auch nicht schlimm gefunden, aber vor allem, weil ich so eh am Machen und Tun war und überall war ein haufenweise Essen und so und ich dachte so, komm, jetzt setze ich auch rein, ey, das ist ja noch ein Platz, finden wir auch für dich noch, komm.

Speaker: Es geht mir eigentlich auch gar nicht unbedingt um die Menge des Essens.

Speaker: Man kriegt das ja immer dann irgendwie nochmal hin, wenn es um eine Person geht.

Speaker: Dann muss vielleicht einfach mal auch der Fototeller dann einfach dran glauben.

Speaker: Und das ist mir dann auch lieber, dann eine gute Gastgeberin zu sein, auf jeden Fall.

Speaker: Aber trotzdem, ich weiß nicht, ich denke dann immer, was würde ich machen?

Speaker: Niemals würde ich das machen.

Speaker: Ja, Gottes Willen, ey.

Speaker: Aber cool, also die Storys sahen ja auf jeden Fall alle großartig aus und was man gelesen hat, war ja auch echt einfach absolut begeistert und ja, man hatte das Gefühl, dass sich alle wirklich wahnsinnig willkommen gefühlt haben und einen guten, warmen, herzigen Abend hatten, das ist ja echt richtig gut.

Speaker: Ja, voll.

Speaker: Ich glaube, da habe ich auch noch mal irgendwie mehr gemerkt, weil manchmal bin ich so unzufrieden, weißt du, weil man hat so perfektionistische Ansprüche, weil man dann manchmal, also ich denke dann manchmal, oh man, wenn ich so denke an die letzten Supperclubs oder so, da war auch schon mal was Raffinierteres in Anführungszeichen dabei.

Speaker: Also ich will jetzt nicht den Freitag schlecht reden, aber ich rede mir dann schnell ein, dass ich stagniere.

Speaker: Auf der anderen Seite muss ich mir das, glaube ich, nochmal vor Augen führen, dass ich kein Pop-Up-Restaurant habe und dass ich auch keine Gastronomin bin, sondern dass ich vor allem Gastgeberin bin und es bei mir immer diesen familiären Charakter hat.

Speaker: Und es ist so, als hätte ich halt Freunde zu Hause und so fühlen sie sich auch und das ist das, was es da ausmacht.

Speaker: Ja, das 100 Prozent.

Speaker: Und außerdem ist es ja auch so, du warst ja alleine, oder nicht?

Speaker: Also Daniel war da, aber so nur zum Nachrichten und so.

Speaker: Nachschenken.

Speaker: Und wir hatten die Werkstudentin gefragt, ob sie ein bisschen Wasser abräumen kann und hinten kurz ein bisschen Brot aufschneiden, Wasser auffüllen.

Speaker: Ja, aber du warst alleine zum Anrichten von 14, 15 Tellern, oder nicht?

Speaker: Ja, aber die sahen ja auch nicht so ganz komplex aus, ne?

Speaker: Ja, das kann ja sein, aber es geht ja dann auch nicht anders.

Speaker: Also das muss man ja alles immer mal noch im Hinterkopf behalten.

Speaker: Ja, ich denke manchmal so, ey, vielleicht wäre es ganz geil, das irgendwann mal so vorzubereiten, dass man mehr Sachen delegieren kann, aber ich bin in der Regel so im Brass, dass ich das gar nicht hinkriege.

Speaker: Ich arbeite ja so durcheinander selber in meinem Chaos, dass ich gar nicht es schaffe, das abzugeben.

Speaker: Ja, man muss dann theoretisch vorher ein Briefing dann mit jemandem, also ich mache das dann mit Kathi dann meistens, die mich ja dann begleitet, so, dass ich so einen Teller halt vorbereite und dann sage ich so, ich mache die drei Dinge an dem Teller und du machst die drei Dinge an dem Teller, ja.

Speaker: Wie sich das dann später dann so ausgeht, ich rede schon so wie so eine Österreicherin, weißt du, weil ich, es geht sich aus.

Speaker: Kren, Kaffiol, Melanzane, Schlagobers und Tropfen.

Speaker: Das sieht man dann immer im Workflow und meistens ändert sich dann auch nochmal was.

Speaker: Aber gut, ich bin mit ihr auch schon mittlerweile ein ganz gut eingespieltes Team.

Speaker: Das ist schon ganz cool, dass sie dann auch einfach so flexibel ist und da auch sieht, wo sie dann auch anfassen kann oder angreifen kann.

Speaker: Das ist schon echt cool, obwohl sie ja gar nichts mit Gastro zu tun hat.

Speaker: Ja gut, aber die macht das ja regelmäßig mit dir.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Ja, und wir kennen uns ja auch schon unser Leben lang.

Speaker: Das spielt dann vielleicht auch nochmal mit ein.

Speaker: Sodass ich auch nicht das Gefühl habe, dass ich, wenn es dann mal stressig ist, dann denke, oh scheiße, jetzt muss ich aber noch super oft bitte Danke sagen oder so.

Speaker: Dann geht das auch einfach mal ein bisschen zügiger, ohne dass ich irgendwas sagen muss.

Speaker: Keine Ahnung.

Speaker: Irgendjemand beleidigt das dann in dieser stressigen Situation.

Speaker: Also ich hatte das auf jeden Fall ja schon mit meinem... Besten Stück, wollte ich gerade sagen.

Speaker: Besserer Helpt.

Speaker: Mit meiner mich liebenden Hälfte.

Speaker: Mich liebenden Bun.

Speaker: Mich liebenden Hälfte ist geil.

Speaker: Der dann mitten im Service von, es waren irgendwie 40 Gäste und Gästinnen, die da gesessen haben und es waren fünf Gänge und wir hatten einen guten Workflow mitten im heiß zu servierenden Hauptgang, der draußen in einer improvisierten Küche halt angerichtet wurde für 40 Teller, ja.

Speaker: Wir hatten Workflow, wir sind so um die Tische gelaufen einfach und er hatte einen Spritzbeutel.

Speaker: Ich habe gesagt, Jan, bitte, und er wusste auch vorher, was er zu tun hatte, der Spritzbeutel mit irgendeinem Püree, ich weiß es nicht mehr, halt relativ zentral aufspritzen.

Speaker: Er hat den ersten Teller gemacht, der war fein und ich sehe aber schon, wie so in der zweiten Runde, dass der immer weiter nach außen wandert und aussieht wie ein Kackhaufen.

Speaker: Ich so, Jan, bitte nicht so.

Speaker: Oder Jan, nicht so, weil für das Bitte schon keine Zeit war.

Speaker: Und dann hat er einfach mittendrin gesagt, mitten in dem Workflow, hat den Spritzbeutel

Speaker: Ich kann das nicht und ging weg.

Speaker: Und das funktioniert aber nicht.

Speaker: Und das würde mit Kathi halt nicht funktionieren.

Speaker: Nicht so laufen.

Speaker: Ja, aber geil, oder?

Speaker: Nachher dann auch das geschafft zu haben, schon wieder auch cool.

Speaker: Und dann die Storys auch von den Leuten zu sehen, ist doch mega, oder?

Speaker: Ja, voll.

Speaker: Ich denke dann immer so, oh Gott, jetzt muss ich das alles reposten, dann sind meine Eckenfolger vielleicht irgendwann übersättigt davon, von der Lobhudelung auf sich selbst.

Speaker: Aber ja, hat mich total gefreut, dass die alle eine gute Zeit hatten.

Speaker: Das ist ja dann immer so das Wichtigste.

Speaker: Und das finde ich auch, da vergisst du ja eh alles, wenn du dann in dem Modus bist und du bist dem ausgeliefert.

Speaker: Das liebe ich ja dann, weil es gibt ja keinen Weg zurück, es geht ja nur noch nach vorne durch.

Speaker: Du kannst ja nicht mehr abweichen, du hast auch keine Zeit da für Nebenschauplätze und denkst einfach, okay, jetzt einfach hier Gas geben und durchziehen.

Speaker: obwohl die Spülmaschine irgendwann aufgegeben hat ein bisschen.

Speaker: Boah, ich hab am Freitagnacht noch, ich glaube bis 3 Uhr, hab ich noch mit Hand gespült, alles mit Hand gespült, weil die am Ende gar nichts mehr sauber gemacht hat.

Speaker: Dann hab ich mich echt noch da im Büro auf das Sofa oben gelegt, ein paar Stunden geschlafen, am nächsten Tag kam der eine und die haben noch den Rest gemacht.

Speaker: Das ist ein Geschäftsführer-Lifestyle.

Speaker: Klo putzen.

Speaker: Ja, war cool, aber anstrengend.

Speaker: Also am Samstag war mit mir nichts anzufangen.

Speaker: Und jetzt holt mich aber da natürlich jetzt ein, was ich vorher nicht geschafft habe.

Speaker: Und bin ich jetzt gut am strampeln.

Speaker: Ich hatte vorher ja auch so ein paar Sachen ausstehen, so Reels und Videos, die aber gutes sommerliches Wetter erfordert haben.

Speaker: Und das war ja einfach die letzten Wochen so semi gegeben.

Speaker: Und deswegen hat sich das so ein bisschen aufgestaut und kommt jetzt wie so ein Schwall an Arbeit, bricht so über mich herein.

Speaker: Aber egal.

Speaker: Was hast du so zu erledigen?

Speaker: Ich muss die Rezepte vom Supper Club, die drei Major Rezepte, also quasi die drei Gänge, ich habe ja noch ein bisschen was nebenher gemacht, da soll es noch Reels zu geben und, boah, übrigens, sorry, ich lasse mich jetzt gerade ablenken, aber hier diese Seidentofu-Sauce Bernays, wie geil ist das?

Speaker: Also ich weiß nicht, wie du deine gemacht hast, ich habe ja die Idee bei dir geklaut, ich habe dann mir sowas zusammengesucht.

Speaker: Das war so lecker.

Speaker: Ich habe ja auch nur improvisiert.

Speaker: Alter, das war mein Highlight.

Speaker: Ja, voll cool.

Speaker: Also ich finde, ich hatte geplant mit Hefeflocken zu arbeiten, um da so ein bisschen die Tiefe reinzubekommen.

Speaker: Habe dann aber keine Hefeflocken bekommen im Stani-Supermarkt, aber dafür veganen Parmesan.

Speaker: Und habe das dann einfach ausprobiert und hatte...

Speaker: glaube ich nur Seidentofu, einen Teelöffel helle Miso-Paste, ein paar von den Parmesan-Flocken und schwarzen Pfeffer und ein bisschen Sesamöl, glaube ich.

Speaker: Ich weiß es aber, also irgendein Öl hatte ich noch drin, um da so ein bisschen Geschmeidigkeit noch reinzukriegen.

Speaker: Ja, okay, du hast es ganz vegan gemacht.

Speaker: Ich habe es halt mit Butter gemacht, weil bei mir war jetzt nicht die Vorgabe, dass es vegan ist, sondern vegetarisch und ich habe so gedacht, so muss ich herkommen.

Speaker: Butter backst du schon rein.

Speaker: Hätte ich auch lieber genommen.

Speaker: Und ich habe Carla Namak reingemacht, damit du so diese Eye-Flavor hast.

Speaker: Das war geil.

Speaker: Irgendwann habe ich gesehen, so Prise Kurkuma nur für die Farbe.

Speaker: Macht ja nichts am Geschmack.

Speaker: Und dann sonst halt so eine Reduktion am Anfang, wie bei einer Hollandaise oder sonst so.

Speaker: Also weißt du, weil...

Speaker: Also Palam Namak macht natürlich irgendwie Sinn für auch nochmal ein anderes Geschmackserlebnis, aber im Prinzip ist es in der Bernays ja kein Ei.

Speaker: Aber ich habe so ein bisschen mich an Hollandaise orientiert.

Speaker: Im Grunde habe ich so eine Fake-Hollandaise gemacht.

Speaker: Ich habe dann jede Menge Kreuz, also Estragon und Kerbel noch reingeknallt.

Speaker: Ja, geil.

Speaker: Und das war ultra lecker.

Speaker: Boah, das war richtig geil.

Speaker: Aber deswegen will ich das Rezept ganz schnell filmen, weil das ist ja voll geil zum Spargel jetzt auch.

Speaker: Also so als Hollandaise oder dann halt mit Kräutern.

Speaker: Ist ja kackegal, wie man das dann haben will.

Speaker: Aber deswegen bin ich da auch jetzt gerade hinterher.

Speaker: Genau, die Rezepte stehen an und dann so Videos, die so eher Stimmung vermitteln sollen.

Speaker: Da geht es auch um Wein.

Speaker: Und das sollen so Pairings sein von Wein und Liefergerichten sozusagen.

Speaker: Also es soll so ein bisschen so diese Alltagstauglichkeit von südfranzösischem Wein, die ja super easy drinking sind, das ist ja sehr niedrigschwellig,

Speaker: Der ist nicht so der Ultra-Fan, aber okay.

Speaker: Und ich habe dann halt vorgeschlagen, welche Länderküchen-Liefer-Sachen man nehmen könnte.

Speaker: Ich habe jetzt gestern das erste mit Sushi und Bionier mit Daniel gedreht.

Speaker: Da brauche ich halt leider immer einen Knecht, der die Flaschen aufmacht, weil sonst kann ich das nicht filmen.

Speaker: Vor allem, weil ich das mit der Kamera mache und nicht mit dem Handy.

Speaker: Und genau, da muss ich jetzt irgendwie Gas geben, weil das sind insgesamt sechs Stück.

Speaker: Ich glaube, heute Abend schiebe ich Pizza ein.

Speaker: Mit Zatlana habe ich verpflichtet.

Speaker: Und dann so schön am Rhein, weil jetzt wird das Wetter ja voll schön.

Speaker: Und vielleicht schaffe ich heute Nachmittag noch Levante Küche mit, ich weiß nicht, welcher Wein es ist.

Speaker: Muss ich mal gucken.

Speaker: Ich habe die alle schon kalt gestellt.

Speaker: Soll das alles draußen sein?

Speaker: Weil eigentlich hätte ich gedacht, jetzt haben wir ja auch geil, einfach vor dem Fernseher abhängen.

Speaker: Dafür ist der Burger.

Speaker: Das ist das Setting für den Burger.

Speaker: Genau, ich habe dann auch so verschiedene Settings vorgeschlagen.

Speaker: Einmal so im Garten, einmal Picknick, einmal auf einer Parkbank.

Speaker: Dann dachte ich so am Rhein, so mit der Pizza ist halt auch ganz geil.

Speaker: Und dann halt zu einer kleinen Decke und ich glaube, eins war am Esstisch, das war dann indisch und Burger ist auf dem Sofa vor der Glutze.

Speaker: Sehr gut, sehr gut.

Speaker: Habe ich nämlich auch gedacht, das ist eigentlich auch ganz cool.

Speaker: Ja, so comfort food halt.

Speaker: Ja, aber das ist, mich verunsichert das total, so etwas filmen zu müssen, was halt nicht so einen klaren Ablauf hat.

Speaker: Weißt du, beim Rezept, weißt du, ich zeige jetzt die Steps und pipapo.

Speaker: Und bei sowas machst du ja nur so Schwenks über die Szenerie und denkst so, ja, ist das jetzt schön, ist das nicht schön?

Speaker: Keine Ahnung.

Speaker: Aber sah ganz gut aus.

Speaker: Ey, Sushi, super dankbares Motiv.

Speaker: Alter, sieht voll schön aus mit den ganzen Farben.

Speaker: Der Lachs hat so einen Knallorange.

Speaker: Also sieht schon geil aus.

Speaker: Ja, also gestern in der Story sah es auf jeden Fall schon richtig gut aus.

Speaker: Also allgemein hat man auch schon wieder das Gefühl gehabt, jo, würde ich gerade abhängen und Wein trinken.

Speaker: War super schön.

Speaker: Ich war nie, also das ist so ein Park am Rhein in Köln.

Speaker: Ich wusste nicht, dass da so viele Leute dann abhängen abends und so Buhl spielen.

Speaker: Das war richtig schön.

Speaker: So voll das Ferienfeeling.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Da bin ich jetzt gerade dran und irgendwas anderes habe ich auch noch.

Speaker: Ja, Prosecco auch noch.

Speaker: Es ist sehr viel Wein.

Speaker: Ich bin gesättigt.

Speaker: Ich will gar nicht mehr.

Speaker: Ich habe zum Wochenende auch wieder gemerkt, ich bin auf einmal eine Biertrinkerin geworden.

Speaker: Ja, erzähl mal, wie es bei dir war.

Speaker: Bei dir sah es ultra gut aus.

Speaker: Du hast dann die ganzen Sachen rausgehauen, die es auf dem Räuberball gab.

Speaker: Ich habe mir nur diese Tellergerichte angeschaut, oder Snack-Tellergerichte.

Speaker: Und dachte, geil, alles will ich gerade essen.

Speaker: Das war am Samstag.

Speaker: Da war ich nicht verkatert, weil ich am Freitag ganz brav war.

Speaker: Aber ich war einfach so hungrig und hatte so Bock auf Fresserei.

Speaker: Das war wirklich herrlich.

Speaker: Also ich sage es jedes Mal eigentlich, wenn der Räuberball war, dass es der beste Räuberball war.

Speaker: Und das ist natürlich dann immer schwierig, weil man denkt ja, wie kann es denn noch besser werden?

Speaker: Aber es waren die letzten Male, glaube ich, nur der Samstag immer ausverkauft.

Speaker: Die verkaufen maximal irgendwie so 400...

Speaker: Und dann, ja, vielleicht mal noch, wenn irgendjemand, der befreundet ist mit der Family oder so, fragt, kann man nicht vielleicht doch noch und so, dann gehen vielleicht mal nur so 20 oder so raus.

Speaker: Ja.

Speaker: Ja, und die Freitage waren bei den letzten Malen immer nicht ausverkauft, aber diesmal annähernd.

Speaker: Also, dass ich am Freitag 350 Portionen hatte und am Freitag,

Speaker: Samstag 450.

Speaker: Warte mal, bei dir ist eine Fliege oder irgendwas ist an deinem Mikro.

Speaker: Es war gerade so mega laut.

Speaker: Echt?

Speaker: Ja.

Speaker: Ja, es ist wieder weg.

Speaker: Aber es hat sich fast übertönt.

Speaker: Also ich hatte am Freitag waren es dann so 350 Portionen und am Samstag 450.

Speaker: Und es war am Samstag strahlendes Sommerwetter auch, das war mega cool.

Speaker: Am Freitag hat es so zwischendrin ein bisschen...

Speaker: Aber irgendwie war es so ein Sommerregen, was ich dann auch so gar nicht scheiße fand.

Speaker: Also auch die Bessinnen fanden das irgendwie echt entspannt.

Speaker: Also es war wirklich einfach richtig cool.

Speaker: Es ist da eben auf so einer großen Wiese.

Speaker: Die machen das auch richtig schön so aus Holz, so die verschiedenen Stände so gezimmert.

Speaker: Oben hängt dann so der Schild mit dem Schild.

Speaker: Das sah so cute aus.

Speaker: Es ist traumhaft.

Speaker: Es gibt Live-Musik, so die Bar mit Wein und die haben ja auch eine eigene Destille, wo die so ihre Schnäpse brennen.

Speaker: Die haben hervorragenden Gin auch.

Speaker: Das war ein gut Schott.

Speaker: Und der Kombucha, den habe ich am Samstag nur getrunken.

Speaker: Da bin ich antialkoholisch geblieben.

Speaker: Ich liebe den wirklich.

Speaker: Sehr.

Speaker: Der ist grandios.

Speaker: Und Freitag ist eine kleine Brauerei aus Mainz.

Speaker: Schwarze Rose heißen die.

Speaker: Und die hat einen Stand und so leckeres Bier.

Speaker: Habe ich eigentlich den gesamten Abend irgendwie so ein IPA in mich reingehauen, was aber auch total gut zu dem Gericht gepasst hat, dass wir rausgehauen haben, Kathi und ich.

Speaker: Freitag hatte ich den verbrannten Kohl, den ich auch bei unserem Biohof-Dinner auf dem Merten-Swiesbrock gemacht hatte mit der Sauerkraut-Böblon.

Speaker: Ja, oh.

Speaker: Und Kartoffelcreme unten drunter.

Speaker: Und hatte Majoranbrösel.

Speaker: Also in viel Butter gerüstete Brotbrösel mit Majoran.

Speaker: Und das kam total gut.

Speaker: Das war wirklich richtig cool mit den Bröseln oben drauf und dem Majoran.

Speaker: Und das ließ sich auch richtig gut raushauen.

Speaker: Und wir haben auch am laufenden Band irgendwie so die Gerichte geschickt.

Speaker: Und das lief, keiner hat lange gewartet und so.

Speaker: Das hat richtig gebockt.

Speaker: Das hat richtig gebockt einfach.

Speaker: Das war mega geil.

Speaker: Aber jetzt...

Speaker: Erinnerst du dich noch, dass diese Sauerkraut-Belblanc beim Dinner auf dem Bierhof Mertens, dass ich abends dann noch die restliche Soße in so eine Sahneflasche abgefüllt habe, um die einfach nur im Kühlschrank zu storen und am nächsten Tag mitzunehmen und ich bin morgens aufgestanden.

Speaker: und kam zum Frühstückstisch und dann kam mir der Senior von dem Hof entgegen und kippt so seinen Kaffee weg und hat gesagt, die ist um, die ist irgendwie schlecht geworden, gekippt und ich gucke so eine Tropel und ich so, das ist keine Sahne, das ist die Sauerkraut.

Speaker: Nee, hab ich nicht mitgekriegt.

Speaker: Ach geil, Gott.

Speaker: Und dann guckt er mich so an und sagt so, ach du, ich dachte noch, es schmeckt eigentlich nicht wie gekippte Sahne.

Speaker: Irgendwie war es gar nicht verkehrt.

Speaker: Aber es war kein normaler Kaffee.

Speaker: Wie süß.

Speaker: Ja, mega cute.

Speaker: Das heißt, das hast du nochmal gemacht.

Speaker: Da denke ich auch nochmal dran.

Speaker: Ich würde dich darum, dass du demnächst da wieder bist.

Speaker: Ja, ich bin, also da müssen wir gleich nochmal drüber sprechen.

Speaker: Ich würde gerade einfach nur das Wochenende noch abhaken.

Speaker: Und am Samstag habe ich gebratene Salatgurke gemacht mit Holunderblüten, auch wieder Beblon.

Speaker: Und Kartoffelcreme, ich habe so ein bisschen so ein Baukastensystem quasi machen wollen, sodass wir einfach den gleichen Aufbau vom Gericht haben, da nicht nochmal zu groß nachdenken müssen.

Speaker: Ich konnte die Kartoffelcreme einfach für beide Tage vorbereiten, aber trotzdem haben Leute, die eben dann und nochmal ein anderes Erlebnis hatten.

Speaker: Ja, das kam richtig gut an.

Speaker: Ich hatte ein bisschen Bedenken, weil ja, es ist ja schon ein bisschen auf dem Dorf, ob die Leute das so akzeptieren, dass da so die Holunderblüte da so mit drin hat, ist irgendwie und gepaert mit der Gurke.

Speaker: Aber das war toll.

Speaker: Aber ist das nicht eh sowas hier ländlich?

Speaker: Wo ist das nochmal?

Speaker: Ah, Quatsch, nee, das ist ja bei euch da.

Speaker: Hier so Holunderblüten, diese Küchlein und sowas.

Speaker: Ist das nicht sowas Landrezeptiges?

Speaker: Dass man das auch essen kann und so.

Speaker: Weißt du, nicht?

Speaker: Ja, doch klar.

Speaker: Mit der Hugo-Komponente doch das Dorf abgeholt.

Speaker: Ja, aber in salzig verarbeitet ist es, glaube ich, für viele Leute noch nicht so da.

Speaker: Und auch das, meine Gurke in lauwarm.

Speaker: Okay, ja, hast recht.

Speaker: Übrigens, mein Essig, der macht sich gut.

Speaker: Das glaube ich.

Speaker: Der Essig.

Speaker: Bin gespannt.

Speaker: Ja, okay, das klingt aber super geil.

Speaker: Also okay, kam ja auch offensichtlich gut an.

Speaker: Hast du Alkonzoljevic probieren lassen?

Speaker: Der war nur Freitag leider, aber der hat gegessen und der fand das auch mega.

Speaker: Ich hätte gerne ihm die Gurke mit Holunderblüte gegeben, weil er ja so der Aromenpapst ist.

Speaker: Aber er hatte leider am Samstag eine andere Veranstaltung.

Speaker: Aber ich muss wirklich sagen, ich bin ja immer ein bisschen skeptisch bei so Fame-Personen.

Speaker: Gerade wenn es Männer sind, habe ich da so immer meine Bedenken.

Speaker: Er kommt ja über den Fernseher oder über den Bildschirm mega cool rüber.

Speaker: Einfach so ein entspannter Dude einfach.

Speaker: Der war ja auch bei Kitchen Impossible als Originalkoch mal dabei.

Speaker: Und da hat er irgendwas mit einer Zentrifuge und so gemacht.

Speaker: Keine Ahnung.

Speaker: Er ist halt einfach so ein bisschen abgefahrene Sachen am Machen immer.

Speaker: Deswegen hatte ich ein bisschen Angst.

Speaker: Aber ich bin schon Fangirl, kann ich immer so sagen.

Speaker: Aber trotzdem weiß man das ja nicht.

Speaker: Man sagt ja so ein bisschen, don't meet your heroes.

Speaker: Aber wir hatten dolle viel Spaß zusammen.

Speaker: Also ich habe den jetzt manchmal so auf Podium gesehen, also so bei Messen und sowas.

Speaker: Man kriegt ja dann so mit, wie der auch interagiert mit anderen Leuten.

Speaker: Ich finde den so sympathisch.

Speaker: Ja, ist mega sympathisch.

Speaker: Und auch dieses Gefrickel, was ja irgendwie bei ihm so einen großen Teil ausmacht, ey, das entspricht ja vorher meinem Naturell, weil ich das ja auch so liebe und ich finde das total geil, was der dann macht.

Speaker: Ja, der ist...

Speaker: War mega cool.

Speaker: Und er liebte auch die ganze Veranstaltung.

Speaker: Also ich habe Hoffnung, dass er beim nächsten Mal einfach wieder dabei ist.

Speaker: Wenn es terminlich passt.

Speaker: Dann bin ich auch dabei, Mann.

Speaker: Dann bist du auch dabei.

Speaker: Und das hat wirklich richtig, richtig gebockt.

Speaker: Also er ist nicht nur sympathisch, sondern wir haben auch richtig viel zusammen gelacht.

Speaker: Das war wirklich cool.

Speaker: Ja, also und alles, was ich probiert habe, da war nichts dabei, wo ich sage, oh, es hat mich nicht abgeholt.

Speaker: Es waren so ein paar Sachen, wo ich gedacht habe, das ist jetzt nicht so zu Ende gedacht.

Speaker: Wir haben schon über das eine Gericht gesprochen.

Speaker: Es war so ein Spare-Rip quasi auch am Knochen, wo so eine Scheibe Thunfisch drauf lag, als wie Telotonato, noch so ein

Speaker: Creme eben, so eine Mayo-Creme.

Speaker: Also, weiß schon Bescheid.

Speaker: Also, Idee war wie Teletonato, nur eben mit einem Spare-Rip.

Speaker: Aber da waren verschiedene Sachen, die ich jetzt nicht so klug fand.

Speaker: Der Thunfisch ging total unter, auch bei den Röstaromen, also unter den Röstaromen von dem Spare-Rip eben.

Speaker: Und der Gedanke ist ja eigentlich, dass man alles zusammen isst, war aber nicht möglich, weil einfach der Knochen im Weg war.

Speaker: Man konnte das nicht richtig abnagen.

Speaker: Nee.

Speaker: War das so ganz, okay, weil wenn das jetzt so super zart wäre, dass du es einfach so runterslurpen kannst, das wäre natürlich, aber dann ist er ja trotzdem so lange, stößt dir das Ding ja hinten in den Rachen rein.

Speaker: Ja, wären die Bilder gewesen vielleicht auch.

Speaker: Nee, also der war schon zart, aber es ist ja dann auch schwierig, wenn du es so weich machst, dann kannst du es nicht mehr richtig portionieren und ich glaube, dann ist es auch schwierig in der Handhabung zum Rausgeben, weißt du?

Speaker: Wenn es so zart ist, dann hast du ja auch das Gehirn.

Speaker: der Zange angreifst und dann einfach schon sich verflüchtigt quasi.

Speaker: Also da den Sweet Spot zu treffen, ist glaube ich too hard.

Speaker: Vielleicht hat es ja auch bei manchen Portionen funktioniert, nur bei meiner eben nicht.

Speaker: Meine Lieblingsgerichte waren eigentlich, abgesehen von meinen,

Speaker: Nee, also ich finde das aber auch schwer immer zu sagen.

Speaker: Ich war ja auch so ziemlich die Einzige, die vegetarisch angeboten hat komplett.

Speaker: Deswegen finde ich immer schwierig, das so zu vergleichen.

Speaker: Es ist schwierig zu vergleichen.

Speaker: Aber da, wo ich gedacht habe, okay, da würde ich mich nochmal anstellen, waren einfach von der Kupferkanne.

Speaker: Da kann ich eh nicht genug Werbung für machen.

Speaker: Das sind so tolle Leute.

Speaker: Die haben eine Ochsenbackenpraline gemacht.

Speaker: Ich meine, was kannst du, wie heißt das?

Speaker: So geschmortes Fleisch und das noch frittiert.

Speaker: In einem Hauptstück, geil.

Speaker: Und dazu einen Kartoffelsalat und eine grüne Soße.

Speaker: Ja, geil.

Speaker: Das sind einfach so drei Komponenten, die jeder liebt.

Speaker: Was willst du machen?

Speaker: Und dann eine Wachtelbrust mit einer hervorragenden Jusquart.

Speaker: Und cremigste Kartoffelpüree ever.

Speaker: Und dann einfach nur noch ein bisschen Kräutersalat.

Speaker: Weißt du, das sind beides so drei Komponentengerichte.

Speaker: Und dann bist du so bei anderen, wo wirklich viel Heckmix dabei ist.

Speaker: Und ich so denke, der muss nicht.

Speaker: Voll.

Speaker: Lecker, aber es muss einfach manchmal nicht sein.

Speaker: Ja, voll.

Speaker: Ich wollte fragen, wie viele Kartoffeln du verbraucht hast auf deiner Mission, die Bauern zu retten.

Speaker: Was, 15?

Speaker: 15 Kartoffeln.

Speaker: Nee, 15 Kilo waren es im Prinzip nur.

Speaker: Das ist natürlich krass, wenn man überlegt, das waren 800 Portionen.

Speaker: Da denkt man eigentlich, dass 15 Kilo Kartoffeln gar nicht so viel sind.

Speaker: Aber ja, es war ja auch jede Menge Butternhut dran und auch Creme Fraiche.

Speaker: Ja, ich bin so schlecht im Kalkulieren.

Speaker: Wenn ich dann in der Eile bin, dann denke ich so, ich habe immer Angst, dass es zu wenig ist und dann habe ich manchmal so absurde Mengen und manchmal denke ich, es sind absurde Mengen und dann passt es aber genau.

Speaker: Ich denke so, Gott sei Dank habe ich nicht weniger gemacht und dann fürs nächste Mal nehme ich mir das dann immer mit und ist wieder zu viel.

Speaker: Mir ging ganz gut auf bei mir, muss ich sagen.

Speaker: Spitzkohl habe ich zu viel, das habe ich weggefrostet.

Speaker: Aber sonst, das Püree ging gut auf, die Gurken gingen gut auf.

Speaker: Ich habe noch ein bisschen Börblanc, aber da bin ich ja auch froh, wenn ich was im Theka habe und das nochmal rauskomme für so einen casual Sonntagabend.

Speaker: Aber ansonsten, bei dem Spitzkohl ist es halt immer schwierig, weil ich schneide den ja in Spalten und brate ihn dann an.

Speaker: Ja.

Speaker: Ich habe halt schon geplant eigentlich, dass jeder so eine ganz dünne Spalte bekommt, aber beim Anbraten, weil der ja so weich geschmort ist, zerfällt es ja meistens.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Und deswegen hast du später viel mehr Portionen dann im Endeffekt.

Speaker: Und das ist dann immer ein bisschen schwierig zu kalkulieren.

Speaker: Und jeder Spitzkohl hat ja auch eine andere Größe.

Speaker: Das ist dann auch immer so eine Sache.

Speaker: Nee, also war wahnsinnig froh dann aber auch am Sonntag, als alles aufgeräumt war.

Speaker: Und dann haben wir ja eigentlich unser Auto schon gepackt und sind dann los nach Österreich.

Speaker: Ja.

Speaker: Bestes Timing eigentlich.

Speaker: Mega.

Speaker: Voll geil.

Speaker: Und dann gestern Abend, so ein Highlight, wenn wir denn jetzt schon anfangen können mit kulinarischen Highlights.

Speaker: Wir waren gestern hier nur in 15 Minuten Laufnähe, ist die Forelle.

Speaker: Das ist ein Hotel mit mega geiler Küche.

Speaker: Wir haben auch einen Stern.

Speaker: Also das ist Bio-Austria, die haben eigene Kärntner Steinschafe.

Speaker: War gestern jetzt im Menü nicht drin, aber ich habe es letztes Jahr schon mal probiert.

Speaker: Das ist auch wahnsinnig lecker.

Speaker: Das ist so eine aussterbende Rasse und gestern aber viel Fisch.

Speaker: Die heißt eben auch die Forelle, der nimmt halt hier aus dem Weißensee die Seefische und macht da abgefahrene Sachen mit.

Speaker: Also hauptsächlich auch regional von hier, von kleinbäuerlicher Herkunft.

Speaker: Und das ist wirklich, oh, und den köstlichen Kram damit.

Speaker: Trotzdem wirklich einfach auch niederschwellig und unkomplizierte Gerichte, die aber wirklich durchdacht sind und wahnsinnig gut abgeschmeckt.

Speaker: Und da muss ich sagen, war aber auch mein Highlight wieder vegetarischer Gang und es war schon wieder rote Rübe und was, was ich klauen muss.

Speaker: Wir haben ja schon mal als Kulinaris-Highlight die geschmorte Rübe gehabt.

Speaker: die gedörrt war und rehydriert mit brauner Butter und Joghurt.

Speaker: Und jetzt gestern war die, ich würde sagen, auch Ofen gebacken und dann nochmal geröstet.

Speaker: Und dazu eine Beurre-Plan mit geräuchertem Schafskäse.

Speaker: Das klingt super gut.

Speaker: Aber so drin verarbeitet, sodass es sämig drin ist oder irgendwie so rasplend?

Speaker: Nein, also eingemixt und die Rauchnote war sehr niederschwellig, aber du hast es so ein bisschen gehabt, aber es war krass gut, krass gut.

Speaker: Ja, ich mag das nämlich gar nicht so gern, wenn so Raucharoma so krass... Also ich stehe da nicht so drauf, wenn das so richtig smoky ist.

Speaker: Also vor allem so kalt geräuchert mag ich gar nicht so gern, muss ich sagen.

Speaker: Doch, so bei Aubergine finde ich schon echt geil.

Speaker: So Baba Ganouche, wenn du das so richtig rausschmeckst, das finde ich schon ziemlich gut.

Speaker: Ja, und dann war eben noch so eine rote Rübenpüree war noch drunter, weil du so die Cremigkeit hast.

Speaker: Und Roggenbrotbrösel.

Speaker: Ja, also das ist ein Ding, das ich auf jeden Fall auch machen werde mal.

Speaker: Das klingt sehr gut.

Speaker: Das war sehr gut und das war wahnsinnig toll.

Speaker: Also ein perfekter Abend eigentlich, ich kann es nicht anders sagen.

Speaker: Wir haben da so geil direkt auch Waterfront quasi gesessen.

Speaker: Wir konnten schön einfach durch die Glaswände einfach direkt auf den Weißensee gucken und dann hat es zwischendrin auch nochmal so ein bisschen geregnet.

Speaker: Aber dann kam dann auch direkt dann die Sonne.

Speaker: Wir hatten dann echt noch einen Regenbogen einfach.

Speaker: Ich bin ausgeflippt.

Speaker: Jan auch noch nie so zufrieden gesehen.

Speaker: Also Jan saß da und zwischendrin hat er einfach nur so hypnotisiert geguckt und das war einfach nur wahnsinnig schön.

Speaker: Hatte der viel Stress in letzter Zeit auch?

Speaker: Vielleicht hat er es auch gebraucht, jetzt mal runterzufahren.

Speaker: Absolut, ey.

Speaker: Ja, der ist selbstständig, ja, einfach auch.

Speaker: Und der ist auch dann gut gebraucht.

Speaker: Ja, jetzt haben wir hier ja unser Camping-Set aufgebaut.

Speaker: Und heute Nacht, die erste Nacht war schon wirklich einfach echt gut.

Speaker: Also wir haben ja so ein Dachzelt und haben da echt gut drin geschlafen.

Speaker: Heute Morgen dann wieder von Vögeln geweckt worden.

Speaker: Ich bin heute Morgen dann einfach noch direkt in den See gesprungen, habe ich ja schon gesagt.

Speaker: Oh, ja.

Speaker: Und gleich die meine Runde wandern.

Speaker: Geil, das klingt super gut.

Speaker: Ey, ich freue mich so auf unseren Urlaub.

Speaker: Aber ja, wir haben immer noch nicht geplant, deswegen habe ich dazu nichts zu erzählen.

Speaker: Ich habe gerade ein bisschen gescrollt hier wegen kulinarischer Highlights.

Speaker: Und ich habe in den letzten zwei Wochen ja gar nicht so viel auswärts gegessen und habe auch gar nicht so viel gekocht, außer Heißluft-Fritösen-Sachen.

Speaker: Ich habe aber ein Highlight, da war ich total baff, dass das so gut geklappt hat.

Speaker: Das waren, jetzt habe ich den Namen schon wieder vergessen, diese vietnamesischen Reispapier-Dämpfdinger.

Speaker: Ich wollte das in meinem Voice-Over auch nicht aussprechen, weil ich Angst hatte, das komplett dumm auszusprechen.

Speaker: Nicht, dass ich wieder Ärger kriege.

Speaker: Entweder du lässt es dir von Google ausspucken, die Aussprache, und du blendest es dann ein.

Speaker: Das hätte ich machen sollen.

Speaker: Wir können es aber ja beschreiben.

Speaker: Das ist ja so ein dünner Reisteig, wie so ein Pfannkuchenteig eigentlich, der dann gedämpft wird aus so einem gespannten Handtuch über Wasserdampf.

Speaker: Ja.

Speaker: Genau, also ja, genau.

Speaker: Ich glaube, es ist im Grunde doch dasselbe wie Reispapier, nur dass es halt in der gedämpften Form ist und jetzt nicht getrocknet.

Speaker: Weil du rührst den Teig halt an, es ist im Grunde nur Wasser, Reismehl, ein bisschen stärker.

Speaker: Aber ich glaube, das ist jetzt auch eher so in moderner Zeit, dass man das hinzufügt, um die Textur ein bisschen flexibler und elastischer zu machen.

Speaker: Und kurze Frage, Klebreismehl oder das normale Reismehl?

Speaker: Ich glaube, Klebreismehl.

Speaker: Ist auch egal.

Speaker: Haust du das Rezept in die Shownotes?

Speaker: Ja, ich verlinke auch aufs Reel.

Speaker: Ich glaube, da habe ich sogar drin aufgeschrieben.

Speaker: Ich muss nochmal nachgucken.

Speaker: Ich habe aber ein bisschen gemogelt, weil ich hatte im Kopf, ich habe Reismehl zu Hause, weil ich damit manchmal meine Gärköpfchen so ausstreue, weil das nicht so verklebt, wegen Stärke und so.

Speaker: Und hatte dann aber nicht genug und hatte aber so eine Tempura-Mehlmischung.

Speaker: Die hat natürlich Weizenmehl und nicht Reismehl.

Speaker: Und da ist aber auch Stärke drin.

Speaker: Und da habe ich dann einen Teil mit ersetzt.

Speaker: Und ich glaube, deswegen sind meine Bankoren... Was klingt die?

Speaker: Banquan oder so heißt das, glaube ich, geschrieben.

Speaker: Ich weiß es nicht.

Speaker: Die sind bei mir auf jeden Fall nicht so transparent geworden, wie ich das im Internet auf manchen Fotos gesehen habe.

Speaker: Aber scheißegal.

Speaker: Das habe ich nämlich auch gewundert.

Speaker: Deswegen habe ich irgendwie gedacht, vielleicht waren sie zu dick.

Speaker: Aber wenn es an der Mehlmischung lag, dann ist das, ja.

Speaker: Genau, ich glaube, es lag daran, dass ich Weizenmehl mit drin hatte und halt diese Tempura-Mischung.

Speaker: Aber es hat richtig gut funktioniert.

Speaker: Meine große Sorge ist ja, ich bin ja so ungeduldig dann.

Speaker: Du machst halt dieses Tuch, spannst über den Topf, dann machst du das fest mit einem Band oder ich habe so mehrere Gummibänder aneinander gekettet.

Speaker: Das war auf jeden Fall sehr impromäßig mal wieder, weil ich das auch super spontan ausprobiert habe.

Speaker: Ich hatte Sturmfeier an dem Tag und dachte so, okay, ich probiere das jetzt.

Speaker: Und genau, vorab diesen Teig, den muss man dann erstmal ein paar Tage stehen lassen, weil der soll ein bisschen fermentieren.

Speaker: Ich habe das Gefühl, in meinem Zuhause fermentiert alles super schnell.

Speaker: Vermutlich liegt das schon so in der Luft.

Speaker: Der hat auf jeden Fall sehr schnell angefangen, so Bläschen zu entwickeln.

Speaker: Und dann muss man das Wasser, was sich dann absetzt, weil Reismehl sich nicht so verbindet mit Wasser, wie jetzt Weizenmehl zum Beispiel.

Speaker: Das setzt sich dann immer wieder ab.

Speaker: Schöpft man das Wasser ab, tut Frisches dazu, was den Geschmack dann ein bisschen besser macht.

Speaker: Man muss dann halt immer ordentlich rühren, damit du immer die homogene Masse dann drauf tust.

Speaker: Genau, dann bringst du das Wasser zum Kochen, hast da dieses Tuch,

Speaker: Und dann streichst du diesen relativ dünnen, wirklich so wie Crepe.

Speaker: Ich hatte ein bisschen Angst, dass er mir durch das Tuch durchsickert.

Speaker: Streichst du dann da drauf und dann wird es, glaube ich, tatsächlich auch gedämpft, indem man es oben zumacht.

Speaker: Und ich habe dann so eine von meinen Börek-Formen drüber gestülpt, so ein bisschen, weil wenn du das nicht machst, dann bildet dann so eine Haut und dann ist der nicht ganz so stretchy und elastisch.

Speaker: Aber nach den ersten paar Malen und wo ich dann gemerkt habe, ich kriege das wirklich ab, wenn ich mit dem Stäbchen da komplett runterfahre, habe ich mich da richtig reingegrooobt.

Speaker: Ey, ich werde das auf jeden Fall nochmal machen, weil es ist jetzt nicht krass aufwendig, ehrlich gesagt.

Speaker: Boah, ich muss das auch ausprobieren.

Speaker: Das ist eins meiner Lieblings-Lieblings-Viertens-Namesischen-Gerichte.

Speaker: Ich habe das noch nie gegessen vorher.

Speaker: Du hast es geiler auch gefüllt, als ich es kenne, weil normalerweise werden da ja einfach nur so drei gegarte Shrimps irgendwie so reingelegt meistens.

Speaker: Und du hattest ja eine Shrimp-Masse, wie so ein Dumpling-Förger meint.

Speaker: Ich hatte den auch übrig.

Speaker: Ich habe ja irgendwann mal, als wir diese oben offenen Dumplings gemacht haben, da habe ich ja so eine Schwein-Garnelen-Füllung gemacht.

Speaker: Und ich hatte davon was über und das habe ich nämlich eingefroren und dann zu der Gelegenheit rausgeholt.

Speaker: Auf jeden Fall war Garnele drin und das war lecker.

Speaker: Und Pilze habe ich noch reingetan.

Speaker: Das war auf jeden Fall sehr fleischig.

Speaker: Das habe ich mir so was von reingezogen alleine.

Speaker: Ich habe mich krass überfressen dran.

Speaker: Aber es war sehr lecker.

Speaker: Kann ich aber auch verstehen.

Speaker: Schon wieder so was Gerolltes im Teig.

Speaker: Ach du.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Voll.

Speaker: Und aber auch so, ich liebe das ja, wenn man dann so Sachen ausprobiert.

Speaker: Das macht mir so eine Freude.

Speaker: Ich habe da so einen krassen Spaß dran.

Speaker: Und wenn das dann auch noch funktioniert.

Speaker: Ich habe echt damit gerechnet, dass das scheiße wird.

Speaker: Das hat mich verwundert, dass es geklappt hat.

Speaker: Ja, das war cool.

Speaker: Ja, das muss ich auch unbedingt ausprobieren.

Speaker: Wir hatten auf dem Hinweg hier, also das war ja eine relativ lange Autofahrt, weiß nicht, acht Stunden oder so und dann plus die Ladezeiten von dem Auto.

Speaker: Da hatte ich so ein Spiel mit so Gesprächskarten, also eigentlich super cringe, aber eigentlich ist es schon auch ganz cool.

Speaker: Da stehen halt so Fragen und da war eine Frage wohl auch, was würdest du machen, wenn du am Tag einfach mehr Zeit hättest?

Speaker: Keine Ahnung, jeden Tag einfach.

Speaker: Oh mein Gott.

Speaker: Und ich würde wirklich einfach endlich mal mit meinen Projekten anfangen.

Speaker: Ich habe die ganze Zeit, ich würde mich so gerne mehr in Patisserie und sowas reinknien.

Speaker: Ich liebe ja so richtig schöne Törtchen und so.

Speaker: Oh, das würde ich so gerne mehr können.

Speaker: Und dann auch, wie du ja Anfang des Jahres ja eigentlich angefangen hast, deine Nachkochliste so mal abzuarbeiten.

Speaker: Solche Dinge, ey, das wäre echt einfach nur das, was ich sage, boah.

Speaker: Ja, das würde ich wirklich gerne.

Speaker: Aber ich glaube, also ich habe gestern mich auch darüber unterhalten, über diese ganzen Projekte.

Speaker: Das sind ja manchmal noch nicht mal Projekte, weil mir sind es halt manchmal eher so Ideen, die ich dann festhalte und so Szenarien mir ausmale, die dann aber nie Raum und Zeit finden, stattzufinden.

Speaker: Und ich glaube...

Speaker: Ja, ein Stück weit, nicht komplett, aber es ist halt natürlich auch eine Sache von, wie viel Priorität räumst du dem ein?

Speaker: Also eigentlich müsste man sich für sowas Zeit blocken.

Speaker: Mir fällt das total schwer, weil ich mich immer sehr in dem kleinen Kleinen des Alltags verliere und eigentlich müsste man sich, keine Ahnung, zweimal die Woche, eine Stunde abends einfach dafür wegblocken.

Speaker: Oder bei dir halt am Stück, wenn du jetzt Patisserie oder sowas machen willst, bringt dir eine Stunde nichts.

Speaker: Ja, gut, da sind ja oft Sachen, die dann kühlen müssen oder so.

Speaker: Also eigentlich, wenn man seinen Tag natürlich anders strukturiert, irgendwie geht das immer.

Speaker: Aber ich habe dann schon, also ich habe ja eine Priorliste irgendwie.

Speaker: Ich muss einmal...

Speaker: Für meinen Kopf ist ganz, ganz wichtig, dass ich Sport mache.

Speaker: Sonst sind meine Tage einfach scheiße.

Speaker: Und das ist einfach schon so eine Stunde, die weg ist am Tag.

Speaker: Und dann kommt einfach noch der ganz normale Alltag dazu.

Speaker: Und wenn es dann auch nur so Pupskram ist, wie ich muss einfach jeden Tag saugen, weil unsere Katzen die größten Trickspätze sind allerseits.

Speaker: Keine Ahnung, so Pups kamen die einfach.

Speaker: Irgendwie kommt das in der Alte.

Speaker: Ja, gut, bei mir.

Speaker: Ja, natürlich.

Speaker: Und ich meine, dann kommt eine Stunde dazu oder so, die du dir dann da irgendwo klauen kannst, was auch immer.

Speaker: Aber die würdest du mit Sicherheit dann auch anders einplanen.

Speaker: Ich weiß es nicht, ey.

Speaker: Das ist irgendwie dumm.

Speaker: Ja, voll.

Speaker: Ja, weil ich auch zum Beispiel, ich ja immer mit meinen Sachen im Verzug bin, kann mir das gar nicht mit gutem Gewissen dann leisten, weil ich denke, ich kann jetzt nicht anfangen, weiß ich nicht, was zu machen, wenn eigentlich eine Deadline mir im Nacken sitzt und irgendwie sitzt mir immer eine Deadline im Nacken.

Speaker: Ja, weiß ich auch nicht.

Speaker: Ja, ich klaue mir dann immer so mini Schnipsel an Zeit.

Speaker: Weißt du, dann mache ich dann diese Reispapierdinger.

Speaker: Jetzt habe ich das mit diesem Tofu mir jetzt überlegt.

Speaker: Das kann man ja auch machen nebenher.

Speaker: Das kostet ja nicht viel Zeit letzten Endes.

Speaker: Die Leute sind immer so beeindruckt von diesen ganzen Fermentations- und Blasachen, wo ich denke, naja, die meiste Zeit warte ich heute nur.

Speaker: Also das ist ja nicht viel Arbeit.

Speaker: Ja, ich hätte gerne mehr Zeit.

Speaker: Ich auch.

Speaker: Für so viel, auch für Freunde und Familie.

Speaker: Das sollte eigentlich eine Prio ganz oben sein.

Speaker: Das ist so schäbig, ey.

Speaker: Denke ich jetzt gerade, mein Gott, schneid das raus.

Speaker: Schneid das am Anfang.

Speaker: Ja, ich bin da ganz egoistisch.

Speaker: Ich brauche Zeit für mich.

Speaker: Also ich gebe ja viel Zeit allen Elementen in meinem Leben und ich denke da manchmal so, boah, ich bräuchte mehr so Me-Time einfach.

Speaker: Ja, aber Me-Time sollte, also sehe ich für mich, aber auch ein bisschen Familie.

Speaker: Die werden alle einfach zu schnell alt, das pisst mich an.

Speaker: Okay, das ist jetzt ein negatives Thema.

Speaker: Ja, das ist halt irgendwie krass.

Speaker: Habe ich auch zu Daniel gesagt, das wird jetzt die Phase in unserem Leben, wird das jetzt, wo ein prägender Bestandteil sein wird, dass unsere Eltern älter werden.

Speaker: So, enough said dazu.

Speaker: Ich will gar nicht weiter darauf eingehen.

Speaker: Ich habe keinen Druck, finde ich sofort, dann zu heulen.

Speaker: Nein, nein, nein, das machen wir nicht.

Speaker: Irgendwas wollte ich eben noch fragen.

Speaker: Patisserie, hättest du noch andere kulinarische Themen, die du beackern wollen würdest?

Speaker: Ja.

Speaker: Ja, da haben wir ja schon die letzten Folgen mal drüber gesprochen.

Speaker: Aber so eine Patisserie ist einfach das, weil ich es auch so liebe.

Speaker: Ich habe das jetzt am Wochenende war ja auch wieder ein Posten mit Dessert von Original Beans.

Speaker: Und die haben ein leckeres Schokoladendessert gehabt mit so einem Macaron und so.

Speaker: Und das macht mich einfach happy.

Speaker: Das macht mich einfach so glücklich.

Speaker: Und im Prinzip, ich weiß in der Theorie eigentlich, wie das meiste so geht.

Speaker: Aber es ist auch echt ein Kostenfaktor, denke ich.

Speaker: Da steckt schon richtig viel Kohle auch drin.

Speaker: Und dann habe ich auch keinen Bock, das zu verkacken.

Speaker: Ja, nee, das ist schon irgendwie so das.

Speaker: Aber das würde ich irgendwie ganz gerne einfach mal auch so einen Urlaub dafür freischaufeln und dann einfach mal ein bisschen machen.

Speaker: Ich habe auch geile Bücher.

Speaker: Jo, nee, das ist irgendwie so das.

Speaker: Ja, Lena, ich würde eigentlich auch fast schon Feierabend machen.

Speaker: Du musst wandern gehen.

Speaker: Harte To-Dos, was Essen betrifft.

Speaker: Das heißt, du hast keine kulinarischen Pläne außer Fresserei?

Speaker: Ja.

Speaker: Ja, also meine To-Do-Liste, was Essen betrifft, ist hier auf jeden Fall noch lang.

Speaker: Auf den ersten drei Plätzen sind auf jeden Fall Kärntner Kassnudeln.

Speaker: Und danach Käsespatzen auf jeden Fall mit schön viel geschmorten Zwiebeln.

Speaker: Der Rest ist eigentlich noch relativ frei, aber auf jeden Fall hier die Kärntner Kassnudeln sind ja so geil.

Speaker: Jan sitzt jetzt neben mir.

Speaker: Ich kann ihn mal kurz fragen, was möchtest du jetzt noch hier essen?

Speaker: Forelle.

Speaker: Forelle, okay.

Speaker: Sehr gut.

Speaker: Das klingt super.

Speaker: Wie lange bleibt ihr noch?

Speaker: Wir sind fünf Tage hier am Campingplatz.

Speaker: Wenn wir dann noch verheiratet sind,

Speaker: weil es ja schon ein relativ beengter Platz ist, aber bisher läuft es ganz gut, gönnen wir uns noch vier Tage in einem total schönen Bio-Hotel, das ich letztes Jahr auf einer Pressereise schon gesehen habe.

Speaker: Ich habe noch nicht da geschlafen, aber wir haben dort gefrühstückt und es war so schön, super cool, irgendwie mitten im Wald, mit einem kleinen Waldsee auch.

Speaker: Sonst Blick auf die Berge und sehr offen gestaltet alles, das liebe ich ja sehr.

Speaker: Ja, mit einer Frau geführt, vor allem.

Speaker: Nice, sehr schön.

Speaker: Oh, das klingt super.

Speaker: Ja, bei mir, mal gucken.

Speaker: Wir werden nochmal in die Musel fahren.

Speaker: Ich werde dich das nächste Mal nochmal anhauen, wenn wir quatschen.

Speaker: Ich muss dich dazu bringen, dass wir gemeinsam nach Krö fahren und da eine Kochaktion machen auf dem Staffeltor.

Speaker: Oh ja, das wünsche ich mir.

Speaker: Ich will das unbedingt.

Speaker: Das müssen wir unbedingt machen.

Speaker: Du musst die so gern haben.

Speaker: Das ist so eine süße Familie.

Speaker: Die sind so cool.

Speaker: Ich mag Menschen, die ich gern habe.

Speaker: Sehr gern.

Speaker: Geht mal wandern jetzt, zwei Süßen.

Speaker: Und bis dann.

Speaker: Tschüssi.

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