Transcript
Speaker: Aber da denke ich jetzt mit Freude dran.
Speaker: An die Krise, der hässlichste Schrottbaum, den es dann halt so gab, weil man sich vorher nicht drum gekümmert hat.
Speaker: Für mich.
Speaker: Achso, ich dachte.
Speaker: Er fand es scheiße.
Speaker: Hast du es dann behalten?
Speaker: Das ist so wie Mario irgendwie.
Speaker: Wenn es drauf ankommt, wird es bei mir nicht.
Speaker: Am Ende nicht ohne Fröhliche, aber für mich schon Weihnachten ruhiger.
Speaker: Ja.
Speaker: So, ja.
Speaker: Sind wir wieder.
Speaker: Und jetzt zu Weihnachten.
Speaker: Wir hatten gerade schon einen typischen Weihnachtsstress quasi.
Speaker: Ja, der so fast den Streit ausartet.
Speaker: Du, wir hatten die erste Krise quasi.
Speaker: Eine Weihnachtskrise.
Speaker: Ohne Krise kein Weihnachten für mich.
Speaker: Ist das bei euch so?
Speaker: Ach, nee, die Zeiten sind ein bisschen vorbei.
Speaker: Würde ich sagen.
Speaker: Aber da denke ich jetzt mit Freude dran.
Speaker: An die Krisen?
Speaker: Ja, weil es so niedliche Sachen waren.
Speaker: Okay.
Speaker: Also was mir halt wirklich einfällt, ist, ich habe zwei ältere Brüder.
Speaker: Ich habe Klarinette gespielt.
Speaker: Habt ihr dann auch immer zu Weihnachten vorgepielt?
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Und dann war ich eben, weiß nicht, Jingle Bells oder so am Flöten.
Speaker: Am Flöten.
Speaker: Und dann kam mein Bruder Thorsten auf die witzige Idee, sich die Nase zu putzen.
Speaker: Er musste sich die Nase putzen und hat dann dabei gedacht, dass er ja im Rhythmus diese schnäuzen könnte.
Speaker: Und ich war so verleidigt irgendwie.
Speaker: Das hat mir irgendwie damals sehr wehgetan.
Speaker: Und da habe ich dann auch wieder geflinnt.
Speaker: Ich hoffe, er hört das heute und schämt mich.
Speaker: Aber jetzt denke ich daran, weil das irgendwie süß, weil es so egal war.
Speaker: Ja, das ist auch süß.
Speaker: Anders wären jetzt, das haben wir aber nicht.
Speaker: Wenn mir jetzt so die erweiterte Familie, dass irgendein verrückter Onkel, dann so eine Schwurbeldiskussion oder so.
Speaker: Das ist ja das, wo die meisten oder viele Leute mit Hasseln.
Speaker: Das habe ich tatsächlich gar nicht.
Speaker: Good for you.
Speaker: Ja, bin ich auch sehr dankbar.
Speaker: Wie verbringt ihr Weihnachten dieses Jahr und wie habt ihr früher gefeiert?
Speaker: Ja, eben schon gesagt, mit diesem Musikvorspiel und sowas.
Speaker: Also das ist tatsächlich so auch das Weihnachten, an das ich mich erinnere.
Speaker: Oder so wie das bei uns war.
Speaker: Im Grunde ist es aber immer sehr ähnlich.
Speaker: Also Kernfamilie in Anführungszeichen.
Speaker: Natürlich dann mit den jetzt mittlerweile Partnern.
Speaker: Ich habe zwei jüngere Schwestern und den Kindern.
Speaker: Also du bist die Älteste?
Speaker: Ich bin die Älteste.
Speaker: Ja.
Speaker: Und im Grunde, Heiligabend ist ja nicht bei jeder Familie gleich, welcher der wichtigste Tag ist und so.
Speaker: Aber bei uns ist eigentlich immer so, dass Heiligabend das große Gefresse ist.
Speaker: Früher, als ich jünger war, dann im Essen von meiner Mama, die hat sich dann schon immer auch gestresst.
Speaker: Also die, sagen wir mal so, ich bin ähnlich nicht stressresistent wie meine Mutter.
Speaker: Gott, ich habe dich ja schon ein paar Mal erlebt und du bist wirklich so gar nicht stressresistent.
Speaker: Ich bin überhaupt nicht stressresistent, aber nicht von ungefähr, denn es liegt ja offensichtlich auch in der Familie ein bisschen.
Speaker: Ja, die ist schuld.
Speaker: Wie heißt du denn, Mama?
Speaker: Sdenka.
Speaker: Ja, viel Spaß.
Speaker: Scheiße.
Speaker: Ja, scheiße.
Speaker: Ich wollte gerade einen Shoutout machen, aber es funktioniert leider nicht.
Speaker: Genau, und dann hat sie halt gekocht und da wurde meistens auch erst sehr kurz vorher der Baum gekauft.
Speaker: Der hässlichste Schrottbaum, den es dann halt so gab, weil man sich vorher nicht drum gekümmert hat.
Speaker: Echt?
Speaker: Ja, ey, wir sind alles so richtig auf dem letzten Drücker.
Speaker: Alles auf dem letzten Drücker.
Speaker: Ist leider familienfett.
Speaker: Auch familienbedingt.
Speaker: Und deswegen auch emotional immer sehr... Das ist ja dann ein Pupafass, wenn du dann so denkst, kriegen wir noch einen Baum oder kriegen wir keinen Baum?
Speaker: Wird das Essen was oder wird es einfach Katastrophe?
Speaker: Es gibt schon viel Spielraum für emotionale Ausschläge nach oben und unten.
Speaker: Und dann wurde wirklich so Programm gemacht.
Speaker: Also Baum wurde dann geschmückt.
Speaker: Am 24. erst?
Speaker: Ja.
Speaker: Das ist der klassische Nachmittagsbeschäftigung.
Speaker: Ich weiß nicht, ob das bei uns traditionell ist oder einfach der Tatsache geschuldet, weil wir uns vorhin nicht um den Baum gekümmert haben.
Speaker: Gegessen und dann irgendwann Bescherung und dann waren schon ab und zu nochmal Onkel dabei.
Speaker: Also wenn die dann hier noch in Köln damals gewohnt haben oder auch mal ein, zwei externe Menschen, so Alleinstehende,
Speaker: Aber im Grunde feiern wir heute genauso.
Speaker: Also auch mit dem Baum.
Speaker: Der Baum darf dann schon vorher besorgt werden.
Speaker: Aber immer noch in derselben Konstellation.
Speaker: Mittlerweile rotieren wir, was die Location angeht.
Speaker: Also dieses Jahr sind wir in Wien bei meiner Schwester.
Speaker: Davor waren wir jetzt schon ein paar Mal auch bei uns.
Speaker: Wir waren auch schon in Berlin bei der anderen.
Speaker: Und meine Eltern kommen dann aus Kroatien auch in der Regel jetzt die letzten Jahre auch immer hier hin.
Speaker: Cool.
Speaker: Und dann Essen mache ich.
Speaker: Und das mache ich in der Küche, während die anderen, die dürfen an den Baum schmücken.
Speaker: Oh, das klingt so... Es ist sehr chillig geworden.
Speaker: Dermaßen schön, ey.
Speaker: Es ist auch schön.
Speaker: Aber da kriege ich ein bisschen Tränen in die Augen.
Speaker: Ach komm, ja auch.
Speaker: Nee, weil ich das so wirklich lieb.
Speaker: Ich liebe Weihnachten wirklich.
Speaker: Ich liebe Weihnachten auch.
Speaker: Es ist bei mir tatsächlich so, dass ich einfach jetzt schon denke, scheiße, es ist einfach bald wieder vorbei.
Speaker: Ach komm.
Speaker: Aber, also, das klingt schon wirklich toll.
Speaker: Und das ist aber auch ziemlich gut...
Speaker: verteilt deine Schwestern, also die eine in Wien und die andere in Berlin ist schon noch kulinarisch, ganz geil.
Speaker: Ja, voll.
Speaker: Und auch, dass deine Eltern immer kommen.
Speaker: Haben deine Geschwister oder deine Schwestern keine Kinder?
Speaker: Doch, also die haben beide jeweils ein Kind, zwei Jungs.
Speaker: Und das hat aber nichts geändert an dem ganzen Ding?
Speaker: Nö, also wir gucken jetzt schon.
Speaker: Ist natürlich dann immer so ein logistischer Heckmeck, ne?
Speaker: Also ich fliege ja auch nicht.
Speaker: Das heißt, muss man immer gucken, dass man dann auch genug Zeit einplant, weil nur für zwei Tage... Man muss ja auch ein bisschen jonglieren, was ist mit der Schwiegerfamilie dann jeweils.
Speaker: Das haben wir die letzten... Also Daniel und ich die letzten Jahre ganz gut hingekriegt, aber es ist halt immer...
Speaker: viel mit Autofahren zu tun.
Speaker: Zumal wir jetzt den Hund haben und da ist ja viel eh schon raus.
Speaker: Und Zugfahren auch nicht so geil.
Speaker: Nicht so einfach, ja.
Speaker: Genau, aber klappt eigentlich soweit immer ganz gut.
Speaker: Ich weiß nicht, wie ist das bei deinen Brüdern?
Speaker: Sind die hier in der Ecke oder weiter weg?
Speaker: Der eine ist weiter weg.
Speaker: Der ist an Weihnachten eigentlich nie da.
Speaker: Der freut mit seiner eigenen Familie.
Speaker: Der andere wohnt in meiner Heimat tatsächlich und hat zwei Kinder.
Speaker: Und ich muss sagen,
Speaker: Also ich bin da wirklich wahnsinnig egoistisch, was Weihnachten betrifft auch einfach.
Speaker: Ich habe das früher wirklich geliebt.
Speaker: Also es war so auch immer der gleiche Tagesablauf und das war für mich einfach, das musste so auch.
Speaker: Mein Vater hat am 24. noch Geburtstag.
Speaker: Ah.
Speaker: Und seine Schwester auch.
Speaker: Also der ist ein Zwilling.
Speaker: Krass.
Speaker: Genau.
Speaker: Das heißt, das hat irgendwie am 4.
Speaker: Advent immer schon angefangen.
Speaker: Wir haben dann am 4.
Speaker: Advent schon mal den Geburtstag von meiner Tante vorgefeiert und dann am Morgen vom 24. den Geburtstag von meinem Papa.
Speaker: Und ich habe auch tatsächlich den 24. immer schon so ein Teil, der 4.
Speaker: Advent war immer auch schon ein doller Teil von Weihnachten für mich, weil meine Tante immer Schnittchen gemacht hat.
Speaker: Und ich finde Schnittchen ja doll geil.
Speaker: So halbierte Bluntbrote mit Käse und Aufschnitt, wobei ich immer nur Käse gegessen habe.
Speaker: Und ganz viel, übertrieben viele Torten und Kuchen dann auch für einfach...
Speaker: Zehn Leute oder so saßen wir alle an einem langen Tafel.
Speaker: In der Mitte standen ein Schnittchen und ganz viele Torten.
Speaker: Und dann hat jeder einfach von allem... Und das liebte ich schon sehr, weil dann draußen auch schon die Blaskapelle am 4.
Speaker: Advent immer schon durch die Dörfer gezogen ist und dann Weihnachtslieder gespielt hat.
Speaker: Das klingt mega malerisch.
Speaker: War es auch.
Speaker: Es gibt sogar den perfekten deutschen... War es auch.
Speaker: Das macht ihn leider nicht mehr.
Speaker: Es ist ja nämlich zu stressig geworden.
Speaker: Da denke ich auch mit Trauer dran.
Speaker: Was ist mit Trauer?
Speaker: Trauer.
Speaker: Trauer.
Speaker: Also, ich bin so sorry.
Speaker: Und dann am 24. morgens eben den Geburtstag von meinem Vater.
Speaker: Dann sind wir nachmittags in die Kirche.
Speaker: Ich bin mittlerweile aus der Kirche ausgetreten und war auch damals nie sonst in der Kirche.
Speaker: Also wirklich scheinheilig, aber das musste für mich sein.
Speaker: Das letzte Lied auch immer, Oh du Fröhliche, war für mich auch gesetzt.
Speaker: Und da sitze ich auch, wenn ich jetzt auch in die Kirche aufgehend habe.
Speaker: Ja, und wenn da was geändert wurde an diesem Plan und am Ende nicht ohne Fröhliche, war für mich schon Weihnachten ruhig.
Speaker: Muss man einfach sagen, wie das ist.
Speaker: Du hast so viel Spielraum bei dir für Abweichung.
Speaker: Nein, nein, nein.
Speaker: Genau, und danach...
Speaker: Gab es Raclette?
Speaker: War eigentlich auch immer so.
Speaker: Am Heiligabend.
Speaker: Selbst Heiligabend Raclette.
Speaker: Und weil meine Mutter Vegetarierin ist auch und so sie einfach dann irgendwie was kaufen konnte und jeder konnte sich seine Fähnchen belegen, wie er wollte.
Speaker: Wobei ich auch mit 15 erst angefangen habe Fleisch zu essen.
Speaker: Also wir waren da aber meine Brüder, die dann immer schienen.
Speaker: Was auch immer, egal.
Speaker: Und dann wurde gesungen.
Speaker: Auch am Weihnachtsbaum.
Speaker: Wir sind dann umgesiedelt am Weihnachtsbaum.
Speaker: Und es wurde, der Baum wurde früh ausgesucht.
Speaker: Im Gegensatz zu euch.
Speaker: Also wir sind tatsächlich auch immer zu den gleichen Plantage oder was gefahren.
Speaker: Sind dann mit so einem Bändchen ist man dann durch und hat sich den markiert dann.
Speaker: Und den habe ich dann mit dem Papa auch immer zusammen am 23. aber abgeholt.
Speaker: Der wurde dann gestellt und dann eigentlich auch schon geschmückt.
Speaker: Am 23.
Speaker: Okay.
Speaker: Ähm...
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Und dann sind wir nach Raclette eben an dem Baum, haben dann gesungen.
Speaker: Ich musste dann irgendwann Flöte spielen und dann gab es erst Bescherung.
Speaker: Und das war der Ablauf, so musste das sein.
Speaker: Und dann kamen die Kinder.
Speaker: Und das wirft alles auseinander.
Speaker: Das hat es für mich gemacht.
Speaker: Weil da muss das ganze Essen vorgezogen werden.
Speaker: Ja, das auch noch.
Speaker: Weil die nicht auf die Geschenke warten konnten, haben die dann auf einmal vor dem Essen schon ein Geschenk bekommen.
Speaker: Und dann wollten die aber immer mehr.
Speaker: Und das wurde auch wirklich zu so einer... Und ich stehe auf Konsum leider.
Speaker: Aber das wurde wirklich zu einer verrückten Konsum-Schlacht.
Speaker: Also wo ich wirklich gesagt habe, das ist vollkommen unverhältnismäßig alles.
Speaker: Das war einfach nur noch irre.
Speaker: Und dann auch so, das wurden dann Streits, die ich nicht mehr süß finde.
Speaker: Ich habe mir wirklich damals noch Gedanken gemacht, jetzt gingen alle nur noch Kohle.
Speaker: Ich habe dann für den einen so einen Überzug-Handschuh von Iron Man gekauft, der so wirklich schießen konnte, Alter.
Speaker: Das war das Highlight des Jahres dann vermutlich.
Speaker: Für mich?
Speaker: Achso, ich dachte... Er fand es scheiße.
Speaker: Kannst du es dann behalten?
Speaker: Ich glaube, es ist ihm aus der Hand.
Speaker: Ja.
Speaker: Also der hat für mich Weihnachten ruiniert sowieso.
Speaker: Und der hat das dann so aufgepackt, fand es irgendwie kacke aus Gründen, die ich nicht verstehen kann.
Speaker: Und hat dann angefangen zu flennen, weil er vorher auch schon hier riss ich voll kacken.
Speaker: Also Thorsten, wenn du das hörst, das war einfach ruiniert.
Speaker: Das war deine Schuld.
Speaker: Die haben dem den Gameboy Switch geschenkt und haben aber nicht geschaut, ob der vorher geladen ist.
Speaker: Und dann fand er das schon richtig kacke, hat da schon gesagt, das ist das schlimmste Weihnachten seines Lebens oder der schlimmste Tag seines Lebens und dachte ich nur, Alter, du bist acht, kriegst du mal einen, ey.
Speaker: Ich habe ein bisschen Angst, wenn meine dann älter werden.
Speaker: Die sind gerade noch so ein bisschen zu doof und zu verstehen, was Geschenke und Weihnachten und so.
Speaker: Das ist super erstmal.
Speaker: Das wird eine Katastrophe, sagst du.
Speaker: Ein bisschen zu dumm, vor allem an die Checkings halt auch nicht, ne?
Speaker: Die sind natürlich hochbegabt und mega intelligent.
Speaker: Entschuldigung.
Speaker: Jedenfalls hat er dann mit meinem Geschenk weitergemacht und dann scheiße.
Speaker: Und dann habe ich ihn aus der Hand gerissen.
Speaker: Ohne Wort bin ich dann aus dem Haus raus und bin nach Hause gefahren.
Speaker: Boah, echt?
Speaker: Ja, das war's.
Speaker: Und bist auch nicht wieder zurückgegangen?
Speaker: Nee, nein.
Speaker: Das war dann einfach, dann war Weihnachten vorbei.
Speaker: Warst du da schon mit Jan zusammen?
Speaker: Ja.
Speaker: War der dabei?
Speaker: Ist er geblieben?
Speaker: Nee, wir haben da immer getrennt, den habe ich Abend verteilt.
Speaker: Was?
Speaker: Ich bin noch emotional aufgeladen.
Speaker: Ich kann nicht mehr sprechen, vermute.
Speaker: Es ist schon einige Jahre her.
Speaker: Er hat dann mit seiner Familie und ich mit meiner Familie, danach haben wir es geändert, weil ich gesagt habe, ich will nicht mehr so feiern.
Speaker: Dann wurde das unregelmäßig und wir haben auch jetzt noch keinen Turnus und das belastet mich ein kleines bisschen.
Speaker: Und ich habe jetzt tatsächlich vor Jahren das erste Mal meine Eltern angelogen und auch seinen Eltern angelogen.
Speaker: Dass du jeweils beim anderen bist.
Speaker: Ja.
Speaker: Und habe Heiligabend hier alleine gefeiert.
Speaker: Und das war wunderbar.
Speaker: Das ist der Familie und der Liebe.
Speaker: Mit seinen Katzen.
Speaker: Lieb dann danach.
Speaker: Nee, der war nämlich noch nicht da.
Speaker: Ja.
Speaker: Nee, aber weil ich kann das von früher nicht mehr, das musste ich dann einfach reinsehen, das von früher gibt es nicht mehr und das ist dann irgendwie, da muss man dann mit abschließen, das klingt aber auch wirklich, das ist für mich sehr emotional und muss jetzt auch einfach sagen, für mich ist die Vorweihnachtszeit auch einfach die schönste Zeit, weißt du, alles ist schön beleuchtet, alles ist irgendwie festlich und was ich besonders liebe, einfach auch so ein bisschen die Völlerei ist absolut okay.
Speaker: Ja.
Speaker: Weißt du?
Speaker: Ja, natürlich.
Speaker: Was das restliche Jahr wirklich einfach als Todsünde gesehen wird, ist irgendwie zu Weihnachten und Silvester, es ist vollkommen in Ordnung, dann einfach morgens ein Sekt aufzufangen.
Speaker: Ja, oder Kekse zu frühstücken.
Speaker: Kekse zu frühstücken, ja.
Speaker: Oder Rolladen.
Speaker: Genau.
Speaker: Und irgendwie ist das alles schön.
Speaker: Und Weihnachten ist dann gar nicht mehr so das Wichtigste eigentlich.
Speaker: Und am zweiten Weihnachtsfeiertag wird bei uns tatsächlich traditionell mit der ganzen Familie, also wir haben eine große Familie,
Speaker: mit allen immer abwechselnd bei jemandem gefeiert.
Speaker: Und das ist wirklich auch schön für mich, muss ich sagen.
Speaker: Weil das auch noch so ist, wie es immer war.
Speaker: Alle sind genervt voneinander.
Speaker: Meine eine Tante ist sehr laut, aber bringt sehr viel Lebensfreude rein irgendwie.
Speaker: Es wird viel gelacht, es wird auch diskutiert, es werden Brettspiele gespielt und es wird den ganzen Tag einfach gefressen.
Speaker: Und das ist...
Speaker: Das liebe ich aber.
Speaker: Das machen wir meistens am ersten Weihnachtsfeiertag.
Speaker: Meine Tante lebt auch noch in Köln.
Speaker: dass wir da dann öfters hinfahren, irgendwie am ersten Weihnachtsfeiertag.
Speaker: Und das ist dann so ein Zusammensitzen, auch so mit wechselnder Besetzung.
Speaker: Also es kommen und gehen Menschen und es wird aber die ganze Zeit gegessen.
Speaker: Aber es wird so gegessen, wir bringen dann irgendwas mit von unseren Resten, die haben dann irgendwo so das.
Speaker: Und dann ist dieses klassische, wie so Messe, also du packst halt irgendwie, dann machst du ein bisschen Schinken auf den Tisch.
Speaker: Dann liegen aber die Kekse dann auch so und du alternierst eigentlich die ganze Zeit zwischen süß und salzig.
Speaker: Das hört nicht auf.
Speaker: Das ist die süß-salzig-Spirale auch.
Speaker: Ja.
Speaker: Und dann irgendwann kommen dann die warmen Sachen noch so dazu.
Speaker: Dann holt sie da irgendwie da noch einen Topf raus.
Speaker: Den machen wir jetzt nochmal warm.
Speaker: Jetzt gibt es nochmal für Alizarma.
Speaker: Dann gibt es noch das und das.
Speaker: Und das ist eigentlich voll geil.
Speaker: Und das hat Daniel nämlich jetzt auch immer mit.
Speaker: Also wenn wir das machen, das ist für den natürlich auch...
Speaker: auch ganz witzig.
Speaker: Ja, das glaube ich.
Speaker: Ja, das ist, und deswegen da dann schon Familie irgendwie, aber als ich alleine war hier, war es aber auch cool.
Speaker: Ich hatte nämlich am 23. noch einen Auftrag und habe gekocht, ein kleines Menü für eine kleine Feier und habe tatsächlich dann, also eigentlich hatte ich da nicht so richtig Bock drauf, habe aber dann weitergedacht, weil ich ein sehr kluger Mensch bin, und
Speaker: Ich habe denen nur Sachen angeboten, die ich auch selber sehr, sehr liebe.
Speaker: Du hattest dann ein geiles Menü.
Speaker: Was hast du dir gemacht?
Speaker: Wenn ich überlege, das waren auf jeden Fall, das ist schon ein paar Jahre her, Jakobsmuscheln und Safransauce waren in einer der Vorspeise.
Speaker: Es gab einen Rehrücken mit einem Kartoffelstrudel und Rahmwiersing.
Speaker: Und ich kriege es nicht mehr richtig zusammen.
Speaker: Auf jeden Fall irgendeine Eiscreme noch.
Speaker: Das waren auf jeden Fall nur Sachen, die ich wirklich dolle geliebt habe.
Speaker: Ich glaube, es war noch Sellerie-Creme.
Speaker: Also relativ klassisch eigentlich.
Speaker: Ja, und das habe ich dann hier einfach mal vor dem Fernseher.
Speaker: Mega geil.
Speaker: Ich habe dann sogar fünf Gege vom Fernseher gegessen.
Speaker: Vorm Weihnachtsbaum und habe dann, ich weiß gar nicht mehr, was lief, irgendwas klassisch weihnachtliches einfach geschaut.
Speaker: Ja, klar.
Speaker: Klassische Weihnachtsfehlungen müssen dann auch sein, ne?
Speaker: Ja, voll.
Speaker: Schon.
Speaker: Ja.
Speaker: Ja.
Speaker: Das klingt mega gut.
Speaker: Ich glaube, Weihnachten alleine habe ich noch nie gemacht.
Speaker: Würde ich auch nicht tauschen, weil du die bessere Alternative hast.
Speaker: Aber das gibt es jetzt bei uns einfach auch so nicht mehr.
Speaker: Kochst du denn jedes Mal das Gleiche?
Speaker: Nein, niemals.
Speaker: Aber es gibt eine Klammer.
Speaker: Es gibt jedes Jahr zuerst Sama, das hatte ich in der letzten Folge schon erzählt, diese Sauerkraut-Rouladen.
Speaker: Und das ist auch so ein richtiges Komfort-Winter-Food.
Speaker: Und das gibt es einfach immer als Vorspeise.
Speaker: Wie geil!
Speaker: Eigentlich ist da nachher auch mit Kartoffelpüree und so.
Speaker: Das ist so der Start-Tag.
Speaker: Also im Grunde ist es so wie so ein Frankenstein-Menü.
Speaker: Es gibt erst mal Sama mit Kartoffelpüree und dann gibt es nochmal etwas, wo ich mir dann Mühe gebe und dann jedes Mal so ein Viergang-Menü.
Speaker: So ein Feindainig.
Speaker: Ja.
Speaker: Okay.
Speaker: Geil.
Speaker: Erstmal alle satt machen und dann kommen die kleinen Portionen.
Speaker: Eigentlich sind ja alle dann schon so ein bisschen satt.
Speaker: Jeder versucht sich zurückzuhalten, funktioniert halt nicht.
Speaker: Nee, weil es einfach so geil ist.
Speaker: Nee, ist geil.
Speaker: Und danach hau ich dann nochmal, also dann starte ich wieder mit irgendwie was Leichten, weil es Gang 1, 2, 3, obwohl wir davor so einen muffeligen Sauerkraut-Roulade reingezogen haben, geht es danach nochmal Reboot nochmal von vorne los.
Speaker: Als Appetizer.
Speaker: Genau.
Speaker: Apero.
Speaker: Ja.
Speaker: Geil.
Speaker: Ich mache immer was anderes.
Speaker: Also ich gebe meistens, also so einen Monat vorher, schreibe ich in unsere Familiengruppe rein, irgendwelche Wünsche oder so No-Gos.
Speaker: Die weiß man ja dann mittlerweile.
Speaker: Also ich kann die jetzt nicht mit in reinlocken.
Speaker: Aber ja, ich warte dann so auf Vorschläge und dann entscheide ich aber zwei Wochen vorher, noch ein bisschen kürzer vorher.
Speaker: Also ja, wir sind da relativ, also ich bin dann spontan, dann gibt es halt einfach etwas, was ich dann ausgesucht habe und mir vorgestellt habe.
Speaker: Wenn ich mich da reinversetze, wäre es bei mir wahrscheinlich ähnlich, wobei ich es früher aber geliebt habe, dass es immer gesetzt war, dass es Raclette gab.
Speaker: Das gibt es jetzt eigentlich bei uns.
Speaker: Wir haben uns ein Mini-Raclette gekauft, Jan und ich, wo so vier Pfändchen, weil zwei Pfändchen pro Person müssen schon sein.
Speaker: Also wer mit einem klarkommt, ist einfach absolut irre, meiner Meinung nach.
Speaker: Wir haben so ein kleines Raclette gekauft, in dem wir dann so zwei Raclette machen für den ersten Weihnachtstag.
Speaker: Meistens eigentlich einmal im Jahr einfach, weil öfters isst man kein Raclette.
Speaker: Ich stehe auf Raclette, schauen wir euch schon.
Speaker: Ich stehe auf Raclette.
Speaker: Ich stehe auf alles, was im Käse überbacken ist.
Speaker: Ja.
Speaker: Also es ist tatsächlich alles nicht richtige Raclette.
Speaker: Wäre natürlich geil, wenn hier einfach so ein Käseleib in so einem Ding gekümmert ist.
Speaker: In Köln machen wir das, ne?
Speaker: Es gibt einen Käseladen, wenn du einen halben Laib kaufst, dann kriegst du das Gerät, kannst du for free ausleihen.
Speaker: Und dann spannst du dir das einfach zu Hause auf deine Kücheninsel und dann spannst du diese halbe Käseleib.
Speaker: Und machen wir das mal zu dritt?
Speaker: Ja.
Speaker: Also mit Anna?
Speaker: Ja.
Speaker: Geil.
Speaker: Es ist geil, du brauchst ja nicht viel dazu.
Speaker: Ansonsten bin ich nicht so ein Rackletchen.
Speaker: Ne Brot und Gürtchen, ey.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Und ein paar Kartöffelchen.
Speaker: Also eigentlich hänge ich meinen Mund einfach unter dieses Gegenteil.
Speaker: Einfach so ein Schafes, was ich nicht reinge.
Speaker: Ne, es ist dieses, ich nenne es jetzt einfach mal deutsche Racklet mit den Fändchen.
Speaker: Ganz für die kleinen Aufläufe.
Speaker: Ganz viele kleine Aufläufe, wobei ich einfach auch immer das Gleiche mache, muss ich auch sagen.
Speaker: Und unnötig viel Käse, unnötig viele verschiedene Käsesorten auch.
Speaker: Und dann einfach drei Wochen danach einfach Reste fangen.
Speaker: Und das finde ich, ich liebe Reste.
Speaker: Wobei es dieses Jahr anders wird.
Speaker: Ich habe nämlich von Odefei und Töchter eine Pekingente bekommen.
Speaker: Aber was heißt Pekingente, ist die schon in irgendeiner Form vorbereitet?
Speaker: Nein, die ist einfach eine Ente.
Speaker: Nee, das ist einfach eine Art.
Speaker: Ich will jetzt nichts Falsches sagen, aber ja, er sagt, das ist sein Baking End.
Speaker: Okay.
Speaker: Gut.
Speaker: Und dann ist es sein Baking End.
Speaker: Ich musste mich da noch reinhören.
Speaker: Ich will ja schon dann auch einfach, dass es super geil ist und fände dann auch schon geil hier... Das ist dann auch richtig zu machen.
Speaker: Ja, wobei, gänge.
Speaker: Ich mache jetzt dann einfach hier die chinesischen Pfannkuchen und eine Heusin-Soße und dann gibt es einfach Gurke und so, dass wir uns dann einfach diese Pfannkuchen reinfetzen.
Speaker: So ist der Plan.
Speaker: Liegt jetzt gerade auf Eis.
Speaker: Und der hat Entenherzen dazu geschickt.
Speaker: Ja, vermutlich geil.
Speaker: Das sind aber meine Ersten.
Speaker: Ich esse einfach ein halbes Kilo Entenherzen.
Speaker: Oder ihr kommt.
Speaker: Anne auch nicht.
Speaker: Aber wir essen vielleicht in einer der nächsten Folgen einfach mal Entenherzen.
Speaker: Weil ich habe sie noch nicht zubereitet.
Speaker: Und ich sehe es ja schon noch so, dass man einfach das ganze Tier natürlich, wenn man ein Tier ist, dann einfach auch das Ganze.
Speaker: Bin aber innereienmäßig noch nicht weitergekommen als Leber.
Speaker: Aber ist das schon alles, aber zubereitungsmäßig noch nicht?
Speaker: Ich habe auch noch keine Herzen gegessen.
Speaker: Okay.
Speaker: Auch noch nicht.
Speaker: Zunge habe ich schon gegessen, was okay war.
Speaker: Wobei ich den Gedanken komisch finde, auf der Zunge was zu haben, was Zunge ist.
Speaker: Das ist nicht so.
Speaker: Ja, das ist auch richtig so.
Speaker: Aber dadurch, dass ich immer weniger Fleisch esse, komme ich auch immer weniger in diese Situation, dass ich mich jetzt entscheiden müsste, esse ich jetzt Innereien oder nicht.
Speaker: Voll.
Speaker: Also so Innereien esse ich schon verhältnismäßig.
Speaker: Also nicht oft.
Speaker: Also wir essen auch nicht mehr so viel Fleisch.
Speaker: Zum Frühstück, mal schön.
Speaker: Schön, aber an den Nürnchen.
Speaker: Ja, das musst du in meiner Zeit für Metzgera zubereiten.
Speaker: Und das war wirklich das, was so hart ist.
Speaker: Ja, ich fand, Bries war bisher so das, wo ich dachte... Ah, nee, Bries mag ich sehr gerne.
Speaker: Ah, das steht voll drauf, ich finde es so geil.
Speaker: Aber Nierchen stinken ja wie Sau.
Speaker: Ja, soll man glaube ich auch nicht so viel vernessen, weil die ja im Grunde der Filter sind.
Speaker: Ja du, von das Problem komme ich nicht, weil ich habe es nicht ausgehalten, das überhaupt zu kochen, weil es wirklich widerlich war.
Speaker: Krass, ja, habe ich noch nie zubereitet.
Speaker: Aber so gegrillt gegessen.
Speaker: Also so, wenn du so ein Lamm am Spiegel... Okay, das wird jetzt wieder zu fleischlastig.
Speaker: Ja, okay, nee, nee, nee, gut.
Speaker: Ja, nun, gehen wir weiter.
Speaker: Gehen wir weiter.
Speaker: Woll, das haben wir abfrühstückt...
Speaker: Was kochst du dieses Jahr zu Weihnachten?
Speaker: Du weißt es also noch nicht?
Speaker: Nee, ich weiß es noch nicht.
Speaker: Es wird zwei Mal geben und ich werde auf jeden Fall einen Gang machen, den ich auch bei den Bioland-Dinner, was wir zusammen gemacht haben.
Speaker: Oh, die rote Beete.
Speaker: Die war so geil.
Speaker: Ich habe es ja auch schon nachgemacht.
Speaker: Hast du?
Speaker: Ja, ich habe es jetzt vakuumiert.
Speaker: Es ist im Kühlschrank.
Speaker: Ich fahre in zwei Wochen nach Hamburg und koche mit einem ehemaligen Freund.
Speaker: Ehemaligen freut es mich.
Speaker: Sorry, Neil, du bist immer noch ein Freund.
Speaker: Aber wir haben uns lange nicht mehr gesehen und wir haben schon ein paar Mal zusammen gekocht und wollten da jetzt nochmal frischen Wind reinbringen und das nochmal auffrischen lassen.
Speaker: Mit dem habe ich beim verfickten Dinner damals gekocht.
Speaker: Ach, cool.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Und da habe ich das schon mal vakuumiert und das zieht da jetzt gerade rum.
Speaker: Aber hast du schon probiert?
Speaker: Ja, ja, ja.
Speaker: Ich finde es mega geil.
Speaker: Ist geil, oder?
Speaker: Der Sud ist so lecker.
Speaker: Ich habe es ganz anders gemacht wahrscheinlich als du.
Speaker: Ja, weil du hast ja auch so gefreestylt.
Speaker: Aber wir können gleich mal probieren, ob du den Sud halt auch so geil findest.
Speaker: Und dann habe ich einfach noch einen Liter von.
Speaker: Ich werde mir jetzt nochmal rote Beta holen.
Speaker: Also, um jetzt alle abzuholen.
Speaker: Ich habe es tatsächlich anders gemacht als du.
Speaker: Ich habe sie im Ofen gegart tatsächlich und habe sie dann gedörrt.
Speaker: in Spalten und habe dann den Sud ja gekocht und habe sie dann einfach gedörrt und in den Sud reingeschmissen.
Speaker: Der Sud, jetzt muss ich nochmal kurz überlegen, ich habe irgendwo Notizen, aber es ist auf jeden Fall auch Miesopaste drin gewesen.
Speaker: Es ist bei mir Aronia-Saft und Rote-Bete-Saft.
Speaker: Und weil der so geil ist, werde ich auf jeden Fall davon auch was einkochen und mit Butter aufmontieren.
Speaker: Nochmal so wie so eine Bourbon-mäßig.
Speaker: Das kommt mit auf den Teller auch, aber auch der Joghurt und auch die Nussbutter.
Speaker: Ja, vielleicht um das nochmal, also es ist ein Gericht, was ich eigentlich geklaut habe oder die Idee aus dem Otto in Berlin.
Speaker: Ich habe das aber vor, ich lasse es zwei, drei Jahre sein und es ist in meinem Kopf so kleben geblieben, weil es so geil war.
Speaker: Ja, schon so.
Speaker: Ja, das ist so eine rehydrierte, also eine gedörrte Beete, die dann nochmal irgendwie so einen Schlehensaft, kein Mensch weiß, wo man Schlehensaft herkriegt.
Speaker: Das sieht aber auch aus in Schlee, ey.
Speaker: Keine Ahnung, ich habe auch irgendwas, ich glaube, schwarze Volunda Aronia Pflaumentrunk, ich habe auch irgendwas zusammen gemischt und dachte so, ja komm, da fährst du mit.
Speaker: Und das dann mit abgetropftem Joghurt und brauner Butter und das ist einfach geil.
Speaker: Das ist aber wirklich richtig geil.
Speaker: Wir haben es auch jetzt vorgestern nochmal gegessen, als wir mit ehemaligen Kollegen aus der Gastro, wir haben
Speaker: Steaks gemacht, Steakfritt und vorher gab es das und ehrlich gesagt war die rote Beete für mich geiler als das Steak.
Speaker: Es ist für mich die meisten Zeit so, dass die vegetarischen Sachen einfach die geileren Sachen sind, weil viel mehr Hirnschmalz meistens auch drin hängt.
Speaker: Also das gibt es auf jeden Fall im Weihnachtsmenü.
Speaker: Also ich werde es jetzt auch dann bei unserer kleinen Weihnachtsfeier machen, werde noch Haselnüsse dazu machen, glaube ich.
Speaker: Weil ich gerne noch ein bisschen crunch habe.
Speaker: Vor so crunch.
Speaker: Vor so crunch.
Speaker: Ja, da bin ich auf jeden Fall dir auch sehr dankbar, dass du mir deinen Input gegeben hast.
Speaker: Also das ist gesetzt bei dir, aber sonst weißt du noch nicht, was du kochst?
Speaker: Sonst weiß ich noch gar nicht.
Speaker: Ein bisschen klassisch soll es schon sein.
Speaker: Jetzt nicht so total abgespaced.
Speaker: Am letzten Endes, ich koche ja auch für meine Eltern.
Speaker: Und ja, zu weird, eigenartig muss ich jetzt nicht sagen.
Speaker: Nicht, dass ich sonst weird, eigenartig koche.
Speaker: Aber keine krassen Experimente sollen schon ein bisschen...
Speaker: Festlich.
Speaker: Vermutlich auch ein Pastagang.
Speaker: Weil das lässt sich ja sehr gut vorbereiten.
Speaker: Also irgendwas mit einer gefüllten Pasta ist immer bänger, weil meine ganze Familie steht komplett auf Teig.
Speaker: Ja.
Speaker: Also so schön viel Kohlenhydrate.
Speaker: Ja, gefüllte Pasta ist geil.
Speaker: Es geht auch dann, weil ihr seid ja nicht so viele Menschen.
Speaker: Ja, es ist dann für acht Erwachsene.
Speaker: Und wenn es eine Vorspeisende Portion ist, dann geht es auch.
Speaker: Ja.
Speaker: Ja, fein.
Speaker: Cool, dann bin ich gespannt.
Speaker: Du wirst ja hoffentlich Bildmaterial liefern.
Speaker: Wobei ich dann meistens aus Handy nicht so...
Speaker: Ich bin sonst ja wirklich sehr ständig mit dem Handy am Machen und Tun, aber an Weihnachten manchmal vergeht mir dann doch die Lust.
Speaker: Ja, das ist auch richtig.
Speaker: Finde ich auch cool.
Speaker: Wobei, ich wäre schon irgendwie sad.
Speaker: Ich mache die Frusten für mich, aber die sehen halt scheiße aus, weil dann so die Beleuchtung mit Kerzen, das sieht dann blöd aus.
Speaker: Ich will nur wissen, eigentlich hauptsächlich wissen, was du da gekauft hast.
Speaker: Und was das Geilste war.
Speaker: Eine Zeit später sagen wir, das ist wahrscheinlich, vermutlich können wir es jetzt schon beantworten.
Speaker: Ja.
Speaker: Das können wir jetzt schon sagen.
Speaker: Beige mit beige.
Speaker: Immer das leckerste Essen.
Speaker: Man muss mit einem Löffel essen, genau.
Speaker: Cool.
Speaker: Ich weiß noch nicht richtig final, wie ich feiere dieses Jahr.
Speaker: Ich würde gerne wieder alle anlügen.
Speaker: Und ich finde es ein bisschen sad eigentlich.
Speaker: Ich finde es ein bisschen Zeit eigentlich, dass ich lügen muss dafür oder dass man nicht einfach sagen kann, du, ich will es aber lieber so und dass dann trotzdem Mitleid entsteht oder so.
Speaker: Wenn du deinen Willen bekommst.
Speaker: Ja, aber es gibt Leute, die können das nicht akzeptieren, weißt du.
Speaker: Wie würdest du denn am liebsten, also alleine, hier zu Hause auf der Couch, hier fünf Gänge reinpfeifen?
Speaker: Ja, am allerliebsten.
Speaker: Boah, das mit den fünf Gängen muss nicht sein.
Speaker: Das hat sich einfach damals so ergeben.
Speaker: Ich würde auch Lieferpizza, wenn es eine geile Lieferpizza gäbe, gibt es hier nicht.
Speaker: Oder, ja, aber irgendwie schon gut, einfach auf der Couch schon geiles Essen, das gehört für mich schon dazu.
Speaker: Gerne eine kalte Flasche Sekt nebendran.
Speaker: Aber, also wenn ich es mir aussuchen könnte, gerne meine beste Freundin mit dabei, also die Kati.
Speaker: Weil sie auch immer so ein bisschen lost ist an Weihnachten.
Speaker: Weihnachten aber auch genauso lieb wie ich.
Speaker: Aber wenn ich es mir aussuchen könnte, wäre das, glaube ich, mein liebster Szenario und dann mit ihr Weihnachtsfilme gucken, ja.
Speaker: Das finde ich schön geil.
Speaker: Die Katzis sind dabei.
Speaker: Das liebe ich.
Speaker: Aber jetzt mal sehen, ob ich nochmal in meine Heimat fahre oder nicht.
Speaker: Deswegen weiß ich auch noch gar nicht, was es zu essen gibt.
Speaker: Okay, aber das Kochen dann kocht nicht.
Speaker: Warte mal, da gibt es doch Raclette, oder nicht?
Speaker: Ja, bei denen gibt es dann wahrscheinlich Raclette, wobei die auch schon Kartoffelsalat und Wüßchen gemacht haben, diese klassische Sache.
Speaker: Das check ich nicht.
Speaker: Das ist für mich irgendwie, das ist als ob man sich lustig macht über den Feiertag.
Speaker: Sorry, das ist so, wann sonst willst du dir denn Mühe geben, wenn ich an fucking Weihnachten... Ja, ich verstehe schon diesen Gedanken, dass man keinen Stress haben will und Kartoffelsalat und Würstchen, also ich brauche keine Würstchen, keine Ahnung, Kartoffelsalat finde ich geil, aber das ist für mich auch nichts Geselliges, das ist für mich so, ich habe Hunger und schauf mir jetzt einen Teller davon rein und dann war es das?
Speaker: Man kann auch was Einfaches machen, ich kann mir auch eine Pasta machen, aber warum dieses sich so demonstrativ die allerwenigste Mühe geben, die man sich geben kann?
Speaker: Ja, das mit der Mühe will ich gar nicht sagen
Speaker: Das ist nicht das, was mich stört, glaube ich.
Speaker: Mich stört das.
Speaker: Ich glaube, dass es so schnell so abgefrühstückt ist.
Speaker: Ich mag das nicht, dass das so gefeiert wird, dass das so ein Klassiker ist.
Speaker: Als ob das so etwas ist, was man so voll zelebrieren muss.
Speaker: Wobei ich so denke, gut, wenn du keinen Bock hast auf den Stress, fair enough, aber man muss jetzt nicht so ein Ding draus machen, als ob das so das kulturelle Erbe ist.
Speaker: Irgendwie das für den Kartoffensalat mit dem Bösten reinziehen.
Speaker: Ja, ja.
Speaker: Vielleicht ist es auch eine Legende, dass das ein Klassiker ist.
Speaker: Also ich kenne gar niemanden.
Speaker: Ich kenne auch niemanden.
Speaker: Also würde mich interessieren, vielleicht kann man das auch kommentieren mal, was gibt es für euch zu essen an Weihnachten?
Speaker: Findet ihr das gut?
Speaker: Wenn ihr Kartoffelsalat und Büschen macht, werdet ihr dazu gezwungen von jemandem?
Speaker: Das wäre nicht wirklich toll.
Speaker: Ja.
Speaker: Nee, also das verstehe ich auch nicht.
Speaker: Also ich habe schon gerne keinen Stress.
Speaker: Ich bin aber grundsätzlich auch niemand, der so gestresst ist in der Küche, weil ich eigentlich immer gut vorbereitet bin.
Speaker: Mhm.
Speaker: Das finde ich sehr bereidenswert.
Speaker: Ja, ich nicht.
Speaker: Aber ich will mir dann gerade dann für die Familie, wenn ich die schon eh alle an einem Fleck habe, da will ich einen raushauen.
Speaker: Ja, ich will auch einen raushauen.
Speaker: Ich will auch, dass die denken, geil, habe ich so noch nicht gegessen.
Speaker: Ja.
Speaker: Also wir hatten das jetzt so ein, zwei Mal, wo wir es ja noch so gemacht haben, wo wir hier gekocht haben.
Speaker: Und es war dann auch wirklich cool.
Speaker: Es gab aber schon auch klassische Sachen.
Speaker: Also es gab schon...
Speaker: Also klassische festliche Sachen.
Speaker: Kannst du es haben, wenn jemand dir in der Küche zuarbeitet?
Speaker: So Familie oder so?
Speaker: Nee.
Speaker: Nee.
Speaker: Also es wäre einfacher jetzt mit dir.
Speaker: Wir haben ja schon zusammengearbeitet, das ist was ganz anderes.
Speaker: Da spricht man sich auch klarer ab irgendwie.
Speaker: Und dann weiß man auch, dass die Zwiebeln auch so kommen, wie sie sollen.
Speaker: Und es dauert keine zehn Jahre, bis die Zwiebeln in Scheiben geschnitten sind.
Speaker: Boah, Jan, wie der Zwiebeln schneidet.
Speaker: Da kannst du wirklich dazwischen noch ein Nickerchen machen.
Speaker: Aber ihr macht das wenigstens noch?
Speaker: Nee.
Speaker: Okay, ich weiß nicht, ob das jemals so war, dass wir zusammen gekocht haben, aber wenn es das irgendwann mal gab, dann ist das sehr schnell... In keinem erstickt worden.
Speaker: Ja, weil es führt nur zu Streit einfach.
Speaker: Ich kann es nur tatsächlich sagen, dass es so ist, weil wir ja vor tausenden Jahren zusammen bei den Topfgeldjägern im ZDF waren.
Speaker: Ich weiß nicht, wer diese Sendung noch kennt.
Speaker: Keine Ahnung.
Speaker: Es ging darum, dass man einen Warenkorb bekommen hat.
Speaker: Eigentlich eine ganz gute Sache.
Speaker: Einen Warenkorb bekommen hat und sollte aus diesem Warenkorb drei Gänge kochen.
Speaker: In einer Dreiviertelstunde.
Speaker: Mhm.
Speaker: Und Jan kann nicht kochen.
Speaker: Und wir haben dann vorher einfach nur wirklich klare Aufgaben verteilt.
Speaker: Ich habe ihm auch einen Zettel geschrieben, was er zu tun hat.
Speaker: Und dann waren da meistens so Sachen wie einfach nur, schneid eine fucking Zwiebel.
Speaker: Und ich übernehme den Rest.
Speaker: Ja.
Speaker: Und unterhalte ich einfach mit dem Moderator.
Speaker: Halt mir den Rücken frei so.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Während du die Zwiebeln, weil du hast wirklich nur dreiviertel Stunde Zeit und brauchst diese dreiviertel Stunde meistens wahrscheinlich auch für diese scheiß Zwiebeln.
Speaker: Und deswegen weiß ich es.
Speaker: Und dann eigentlich, das war es dann auch.
Speaker: Mehr haben wir eigentlich nicht mehr gemacht.
Speaker: Ich habe regelmäßig mit Daniel so Gespräche.
Speaker: Manchmal wünsche ich mir ja auch, nein, ich wünsche es mir nicht, ich koche ja super gerne.
Speaker: Also es ist automatisch so, dass ich ja zu Hause koche.
Speaker: Ist ja bei euch dann auch so.
Speaker: und dann werde ich aber so, kriege ich so Kommentare manchmal so nach dem Motto, ja du willst ja nicht, dass ich koche, ich habe früher ganz viel gekocht und dann denke ich so, ja dann koch doch mal, dann kommt aber auch nie die Initiative und es wird dann immer so gesagt, ja du lässt mich ja nicht.
Speaker: Ja, ach das kenne ich, also ich kenne nicht, dass er sagt, dass er, also der hat nie, also dass er gesagt hat, er hat früher viel gekocht, manchmal hat er Ambitionen, es gibt so zwei Tage, glaube ich,
Speaker: Nee, eigentlich nur einen Tag, wo er klassisch dann tatsächlich für Leute hier kocht, die hier kommen.
Speaker: Aber die Zeit davor ist schon so nervig für mich, weil der 20.000 Fragen hat.
Speaker: Dann wie macht er das am besten?
Speaker: Oder woher kriege ich das?
Speaker: Wo ich so denke, Alter, das ist so nervig.
Speaker: Und am Ende... Willst du es lieber selber machen?
Speaker: Ja, mache ich auch wirklich viel dann selber.
Speaker: Und er fragt mich dann auch und das ist alles so nervig.
Speaker: Ich bin aber sowas nervig.
Speaker: Das ist der Mental Load hier.
Speaker: Ja, ja.
Speaker: Und man erzieht sie auch so.
Speaker: Aber warum nicht bei Kindern?
Speaker: Das geht auch so.
Speaker: Ja, also so ist es.
Speaker: Wenn wir jetzt mal drüber nachdenken, für Menschen, die uns vielleicht zuhören.
Speaker: Wie sollte denn das perfekte Weihnachtsmenü sein, damit es einerseits stressfrei ist, also an dem Abend, möglichst viele Leute auch abholt.
Speaker: Ja.
Speaker: Also alle am Tisch einfach auch fein damit sind.
Speaker: Und einfach lecker.
Speaker: Und noch was?
Speaker: Weihnachtlich.
Speaker: Weihnachtlich?
Speaker: Und noch was?
Speaker: dass du nicht beim Einkauf in Stress verfällst.
Speaker: Dass du auch tatsächlich einfach auch schaust, dass die Sachen auch vielleicht mit Vorlauf schon gekauft werden können.
Speaker: Ja, das... Und dann nur noch, also maximal an dem Tag, weil es ist ja die Hölle los, an Weihnachten und auch an den Weihnachten, also Tagen davor, nicht dann noch einfach alles einkaufen musst für dein Menü.
Speaker: Ja.
Speaker: Da hast du ja eigentlich schon gesagt, wie es sein muss.
Speaker: Ja.
Speaker: Also man sollte nicht die ganze am Tag selbst abholen gehen.
Speaker: Nee, das ist, nee.
Speaker: Also ganzer Vogel bin ich kein Fan von.
Speaker: Ich bin kein Fan von allen Dingen, die viel Dreck machen.
Speaker: Vor allem, wenn man mehrere Gänge macht.
Speaker: Aber gut, das gilt ja jetzt für Weihnachtsmenü, gilt auch für alle anderen Menüs.
Speaker: Am besten hast du alles schon parat und weggefrostet, wie so gefüllte Pasta, die du nur noch ins heiße Wasser schmeißen musst.
Speaker: Nicht zu viel Platz einnehmen beim Anrichten und einfach geil auf den Teller aussehen.
Speaker: Schon aber ein bisschen was Besonderes.
Speaker: Also nur so cozy, gedöns ist ganz schön, aber ich finde, es darf auch was sein, was man nicht jeden Tag isst.
Speaker: 100 Prozent, ja.
Speaker: Aber ich bin dann eher so ein Fan von so Vorbereiten, dass man so eine Partie vorbereitet und die gibt es dann als Snack schon am Mittag irgendwie.
Speaker: Partie ist sowas wie eine Leberwurst.
Speaker: Hören ja vielleicht auch Leute zu, die keine Ahnung haben.
Speaker: Oder Leute zu, die uns kennen.
Speaker: Die haben eine Ahnung.
Speaker: Wahrscheinlich, ja.
Speaker: Okay, wenn wir jetzt konkret wirklich jetzt zusammen ein Menü planen würden.
Speaker: Wir gehen davon aus, am Tisch sitzt ein Mensch, der kein Fleisch isst, aber es gibt jemanden, der kein Fleisch isst.
Speaker: Also sollte es auf jeden Fall ein flexitarisch gestaltetes Menü sein, wo vielleicht nur ein Gang Fleisch enthält.
Speaker: Fleisch oder Fisch.
Speaker: Ja.
Speaker: Ich würde auf jeden Fall, wenn wir jetzt alle Aspekte, die wir schon im Hinterkopf haben, dann auch mit viel Wurzelgemüse gehen, weil das auf jeden Fall auch schon viel früher gekauft werden kann.
Speaker: Kohl auch, hier Wiersing oder so, hält sich gut.
Speaker: Wo wir dann aber vielleicht eine Sache noch kaufen müssen, was vielleicht ein frischer Feldsalat.
Speaker: Ja.
Speaker: Läuft ja auch immer gut.
Speaker: Ja, und so Deko gedöhnt, wie so Microgreens und sowas, ne?
Speaker: Oh, jo.
Speaker: Weiß ich nicht, ob es jetzt schon so fancy sein muss.
Speaker: Keine Ahnung.
Speaker: Hier auf dem Land kriegst du auch keine Microgreens, Alter.
Speaker: Du kannst ja selber züchten auf dem... Natürlich.
Speaker: Ja, Leute, das macht ihr so.
Speaker: Dann sehen wir ja das Brüsselgemüse aus eurem Schrebergarten geerntet hat.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Hol dir noch die Microgreens.
Speaker: Ich finde ja tatsächlich, wenn wir jetzt...
Speaker: als Alternative zu Micro-Creens mal sagen könnte, ich finde ja Friseesalat zum Beispiel.
Speaker: Die hellgrünen Friseesalatblätter sind auch wirklich eine gute Alternative, wo man auch überall Zugang zu hat.
Speaker: Und was auch vielleicht ein bisschen weniger Aufwand erzeugt, das ist in der Besorgung.
Speaker: Jedenfalls oder auch in dem Anbau.
Speaker: Ich starte eigentlich, glaube ich, ganz gerne mit einer Suppe.
Speaker: Eine schöne Cremesuppe.
Speaker: Was dabei sein muss, damit es nicht lame ist, ist eine Einlage.
Speaker: Ob man da jetzt wirklich vielleicht eine gefüllte Nudel hat, eine mit Pilz gefüllte Ravioli könnte drin sein oder auch frittierte Sachen, wenn man jetzt keinen Bock hat, hier einen Teig zu machen, kannst du auch hier Wandernblätter zum Beispiel nehmen.
Speaker: Wenn ich sage, das ist Sellerie, der kann ewig rumliegen, den Teig.
Speaker: kann man im Ofen dann backen.
Speaker: Das fände ich ja sowieso das Geilste.
Speaker: Genau, etwas, was man nicht aller Menü anbraten muss.
Speaker: Also höchstens nochmal in Butter schwenken und so, aber jetzt nicht etwas, wo man wirklich so auf den Garpunkt vom Fleisch zum Beispiel achten muss, weil das stresst viel zu sehr.
Speaker: Ja, ja, sowieso.
Speaker: Aber wir sind ja noch gerade bei der Suche, die wird ja selten in Butter eingebraten.
Speaker: Aber die Eilage.
Speaker: Keine Ahnung, wir gehen konkret jetzt an diese Menüsache.
Speaker: Die kannst du auch her, die ist fix und fertig sowieso an dem Tag.
Speaker: Ich röste dazu tatsächlich den Sellerie einfach als Ganzes im Ofen und mache dann den Ansatz mit Gemüsebrühe, aber auch ein bisschen abgelöschter Wein, Zwiebelchen, Knobi, klassisch.
Speaker: Und dann kommt das alles einfach nur noch in den Mixer, wird aber schön fein püriert.
Speaker: Auch schon mit der Sahne.
Speaker: Und das finde ich aber auch fein.
Speaker: Also wenn Cremesuppe muss, ist es richtig, richtig fein frittiert.
Speaker: Ja.
Speaker: Fein frittiert.
Speaker: fein friert sein.
Speaker: Und dann die Einlage kann aber, es muss gar nicht unbedingt jetzt sowas Aufwendiges wie ein Nudel sein.
Speaker: Nee, die Nudel ist für mich nämlich, die würde ich erst später nochmal separat glänzen lassen.
Speaker: In einem anderen Gang, ja.
Speaker: Aber dann vielleicht so Birne oder Apfel, klein gewürfelt, mit Stangensellerie, als so ein kleines Salatding.
Speaker: Also quasi da reingesetzt.
Speaker: Ja, da reingesetzt, die Suppe dann angegossen und dann entweder, also irgendeine nussige Sache, Haselnuss würde sich da auch wieder anbieten, die vielleicht gehackt dann auch in Butter, angeröstet, sodass du das dann noch ein bisschen drauf träufelst, hast in der Mitte dann diese Salatsache, hast die Crunch, hast die cremige Suppe.
Speaker: Ja, das geht sehr gut.
Speaker: So, it's your turn, der nächste Gang.
Speaker: Der nächste Gang wäre bei mir Pasta.
Speaker: Also ich gebe, sag jetzt einfach mal, nicht so Ravioli, weil da muss man also mehrere machen.
Speaker: Oder du machst halt einen riesigen, aber ist halt nicht so sexy.
Speaker: Aber ich habe das letzte Mal so eine Ravioli-Schnecke gemacht.
Speaker: Und das sah halt voll geil aus.
Speaker: Und das ist halt super simpel, weil du nicht mehrere Ravioli falten musst und dir krass Mühe geben musst.
Speaker: Sondern die sind einfach im Ganzen.
Speaker: Das sieht halt irgendwie sexy aus.
Speaker: Ja, die Nudelschnecke, ich erinnere mich jetzt dran, aber das ist jetzt so, quasi hast du so eine Bahn, die du so einwickelst.
Speaker: Im Grunde so, als ob du eine Agnolotti machst zum Beispiel.
Speaker: Du gibst das mit so einem Spritzbeutel quasi als einen, die Füllung in einem Strang drauf und dann klappst du die um und hast eine ganz lange Ravioli, ganz lange Raviolo, den du dann so aufdrehen kannst.
Speaker: Dann klemmst du den ein bisschen fest, das ist ja basta, das geht ja easy.
Speaker: Und da kann man dann alles Mögliche reinmachen, also keine Ahnung.
Speaker: Weiß ich nicht, vielleicht jetzt winterlich so was kürbissiges.
Speaker: Wobei ich sagen muss, nach drei Monaten Herbst hat man keinen Bock mehr auf Kürbis.
Speaker: Oh, ich habe mir gestern noch einen Kürbis gekauft.
Speaker: Oder es ist halt einfach klassisch Ricotta, Spinat oder so was.
Speaker: Oder Mascarpone oder Pamsan.
Speaker: Da brauche ich jetzt auch nicht viel Soße dazu, wenn es irgendwie ein bisschen Butter und Fett dabei gibt.
Speaker: Weißwein, Blanc, Chantia Blanc ist für mich etwas, das mache ich nicht an Weihnachten.
Speaker: Das stresst mich jetzt schon, wenn du verstellst.
Speaker: Ich kann das nicht.
Speaker: Das habe ich einmal gemacht und das ist verkackt und dann seitdem ist es so wie Mario.
Speaker: Wenn es drauf ankommt, wird es bei mir nicht.
Speaker: Ich kann mit diesem Druck nicht umgehen.
Speaker: Also mein Gang ist relativ simpel und keine Ahnung, vielleicht so ein paar geschmorte Tomatchen.
Speaker: So meinetwegen.
Speaker: Wobei das jetzt nicht wirklich saisonal ist, aber ich finde es trotzdem geil.
Speaker: Ich habe das Gefühl, neben deiner Subwerker kommt mir mein Raviolo gar nicht mal so kreativ vor.
Speaker: Vor allem mit der Füllung nicht.
Speaker: Ich finde es geil.
Speaker: Und jeder liebt Pasta.
Speaker: Ja, und was auch geil ist, dann irgendwie sowas, das kann man auch so irgendwie mit so einem funky Käse halt füllen.
Speaker: Oder so Pulbiwebutter und dann irgendwas anderes da rein.
Speaker: So eine Paprikabutter, so eine scharfe?
Speaker: Ja.
Speaker: Ja.
Speaker: Aber was ich für meine, also ich jetzt mal ausweise, ich habe auch schon Sachen auf Wunsch gemacht.
Speaker: Mein Vater wollte unbedingt was mit Stockfisch haben.
Speaker: Dann habe ich mir halt irgendwas ausgedacht.
Speaker: Geil, finde ich auch gut.
Speaker: Ich liebe so Antworten.
Speaker: Ja, ich liebe das.
Speaker: Das ist so.
Speaker: Ich liebe diese Herausforderung, dass du dann
Speaker: Wow, Schmiddy.
Speaker: Das war ein bisschen übertrieben dramatisch.
Speaker: Gut, wir haben die Pasta.
Speaker: Der nächste Gang ist für mich ein klassischer Feldsalat.
Speaker: Ja?
Speaker: Bei mir gibt es aber auch nicht so Suppe.
Speaker: Wir reden von einem Menü, das alle mögen.
Speaker: Felssalat mit was?
Speaker: Felssalat kann man nicht vorher kaufen, leider.
Speaker: Das muss man einfach sagen.
Speaker: Das ist was, wo man am 24. echt noch hin muss und sich den holen.
Speaker: Felssalat, klassisch.
Speaker: Und da denke ich auch an Kartoffeldressing.
Speaker: Dann Walnüsse dazu und Birne.
Speaker: Oder so Maronen.
Speaker: Ich liebe ja Maronen.
Speaker: Da stehe ich total drauf.
Speaker: Es darf nicht zu viel sein, weil es schon noch mehlig ist.
Speaker: Ja, aber was hast du gerade gesagt stattdessen?
Speaker: Ich habe Birne und Walnuss.
Speaker: Ja.
Speaker: Birne geht aber dann auch nur, wenn Apfel bei der Selleriesuppe war.
Speaker: Weil ich mag es nicht.
Speaker: Menüdoppelung geht für mich gar nicht.
Speaker: Ja, mag ich auch nicht.
Speaker: Gut, das ist meins.
Speaker: dann bist du bei der Hauptspeise, würde ich fast schon sagen.
Speaker: Scheiße, ja, Hauptspeise.
Speaker: Sollen wir die zusammen konstruieren?
Speaker: Also was ich tatsächlich schon öfters gemacht habe, so Ossoboko mit so einer richtig buttrigen Polenta.
Speaker: Ossoboko ist Kalbskönnscheibe.
Speaker: Ist für den WG nicht... Nee, das ist klar, aber ich finde...
Speaker: Es darf ja Fleisch sein, aber ich finde, es sollte dann was Gleichwertiges als Alternative möglich sein für die vegetarisch essende Person.
Speaker: Ja, grundsätzlich finde ich, kann man schon noch sagen, alle Schmorgerichte halt perfekt.
Speaker: Ja, voll.
Speaker: Perfekt geeignet, weil du sie einfach vorbereiten kannst.
Speaker: Das kann am Tag ja schon, das schmeckt sowieso geiler, wenn es nochmal aufgewärmt wird.
Speaker: Ja, und hauptsache, du hast ein schönes Topping, was hübsch aussieht, dass es nicht nur so eine Suppe ist auf dem Teller.
Speaker: Ja, und weißt du, was das sein könnte?
Speaker: Entweder deine Microweens.
Speaker: Die Cremolata.
Speaker: Die Cremolata, stimmt klassisch, zur Beinscheibe wäre es halt die Cremolata.
Speaker: Aber auch so einzelgebratene Rosenkohlblätter.
Speaker: Das ist auch schön.
Speaker: Ja.
Speaker: Ja, es ist viel Arbeit, diese Zupferei.
Speaker: Du machst den nur als Deko.
Speaker: Ja, gut.
Speaker: Dann würde ich machen.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Der Rest von dem Rosenkohl wird dir dann einfach halbiert, im Ofen geröstet.
Speaker: Geil.
Speaker: Mit Mandeln.
Speaker: Whatever.
Speaker: Aber was ist denn deine Beilage dazu?
Speaker: Ja, die Polenta, aber es ist dann alles brei.
Speaker: Es ist alles brei, ja genau, lieben wir aber grundsätzlich.
Speaker: Die Veggie-Alternative zu Schmorgerichten sind für mich immer Pilze, tatsächlich.
Speaker: Ja, ja.
Speaker: Du schmorst die Austernpilze, in dem Fall würde ich jetzt einfach machen, weil die einfach eine supergeile Alternative zum Kalb, jetzt wäre es dann.
Speaker: Ja.
Speaker: sind und die dann einfach mit Sojasauce, Balsamico, da finde ich tatsächlich auch so ein kleines bisschen Ketchup kann da rein oder Tomatenmark angeröstet, eine gute Gemüsebrühe und auch ein bisschen Süße.
Speaker: Das muss sowieso auch für mich auch immer rein in eine Soße.
Speaker: Und wenn es kein Schmorgericht wäre für dich?
Speaker: dann bin ich klassisch bei wild.
Speaker: Also wie kompierte Ente?
Speaker: Also das möchte ich nochmal, um darauf zurückzukommen, was du eben gesagt hast.
Speaker: Ganze Vögel sehe ich auch nicht, weil das echt erstmal...
Speaker: Es hat verschiedene Gründe für mich.
Speaker: Es ist nervig mit dem Gehändel, du hast später irgendwie Knochen rumliegen, wo aber auch, ich denke, schmeißt die auch, wenn das die zubereitete Geflügel war, kann man eine saugute Prühe noch draus kochen.
Speaker: Ich koche aus allem abgenackten Knochen immer nochmal eine Gemüseprühe, muss ich sagen.
Speaker: Eine Gemüse, ja, vor allem eine Gemüseprühe.
Speaker: Aber
Speaker: Es ist auch so, es ist ein riesen Hackmeck, die Brust genauso saftig zu garen wie die Keulen, weil die naturgemäß einfach eine längere Garzeit brauchen.
Speaker: Dann kannst du natürlich anfangen und die Brust vorher dann auszulösen, wenn sie gar ist.
Speaker: Aber ey, sorry, das ist viel zu größer Terps.
Speaker: Und dann hast du ja noch die anderen Komponenten auf dem Teller, da hätte ich gar keine Nerven für.
Speaker: Nee, deswegen sehe ich das auch nicht.
Speaker: Es gibt ja wahnsinnig viele Menschen, die essen Entenbrust.
Speaker: Aber dann die Enten keulen nicht und die müssen auf jeden Fall auch gemacht werden.
Speaker: Deswegen bin ich immer dann, wir hatten es jetzt in der letzten Folge, beim Konfieren.
Speaker: Konfierte Keulen sind ein Lifehack für mich.
Speaker: Die können eine Woche oder zwei Wochen bedeckt mit dem kalten Fett sein.
Speaker: Also sie werden gegart in dem flüssigen Entenschmalz.
Speaker: Und bis sie so richtig zart sind.
Speaker: Und das ist so saftig und lecker.
Speaker: Das ist perfekt.
Speaker: Das Fett immer ein bisschen aromatisieren.
Speaker: Einen Haufen Thymian rein.
Speaker: Einen Haufen Lorbeerblätter.
Speaker: Die keulen.
Speaker: Gut angesalzen aber auch schon.
Speaker: Und dann kommen die in das Fett.
Speaker: dürfen schön lange, langsam garen.
Speaker: Und das kann tatsächlich schon Wochen vorher passieren.
Speaker: Wenn die dann später bedeckt sind von dem kalten Fett, also man lässt die dann auch da drinnen wieder erkalten, können die im Kühlschrank einfach so stehen.
Speaker: Beim letzten Endes war es ja ein Haltbaumachen.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Klassischerweise war das von vielen ja einfach ein Haltbaumachen.
Speaker: Und dann können die aus dem Fett dann rausgeholt werden an dem Weihnachtstag.
Speaker: Das Fett
Speaker: filtern und einfrieren, whatever.
Speaker: Pommes drin frittieren.
Speaker: Bratkartoffeln, Rührei.
Speaker: Ja.
Speaker: Alles super geil da drin.
Speaker: Oder für nächstes Jahr, für den nächsten Endgolten.
Speaker: Und dann kann es einfach da rausgeholt werden, wird dann schön nochmal aufgeknuspert mit der Haut im Ofen.
Speaker: Ist perfekt.
Speaker: Dazu sehe ich, aber dann schon dazu dann was Cremiges auf jeden Fall.
Speaker: Ist überpült.
Speaker: Ich bin beim Pü.
Speaker: Ich hätte jetzt eigentlich intuitiv erstmal wieder Sellerie-Pü gesagt, aber das funktioniert nicht, weil wir das ja in der Vorspeise hatten.
Speaker: Aber es kann ja auch Pastinake sein, es kann Petersilie sein, es kann aber auch ein klassisches Kartoffelpüree sein.
Speaker: Und das muss tatsächlich cremig sein.
Speaker: Ja, und ich finde so für einen Hauptgang für so ein Schmurgericht, so entweder, es muss halt schon so ein ganzes Stück, also weißt du, ich finde jetzt nicht so Gulasch, fände ich halt nicht so sexy.
Speaker: Nee, stimmt.
Speaker: Es ist dann schon so eine Keule oder es ist eine Beinscheibe, es muss halt irgendwas sein, was so für sich so ein geschlossen, ein geschlossen vorhandener Teller ist, wo klar ist, okay, dieses Stück, darum geht es so nicht.
Speaker: Oder ein Sauerbraten.
Speaker: Ja, da stehe ich nicht so drauf.
Speaker: Hast du das schon mal selber gemacht?
Speaker: Ja, ich mache den, mache ich gerne.
Speaker: Weil es aber auch so die weihnachtlichen Gewürze ja schon drin hat.
Speaker: Ja, aber sowas mit Blutwurst in der Vorspeise ist halt auch geil.
Speaker: Aber gut, da sind die Weges dann komplett raus.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Sorry.
Speaker: Du, alles gut.
Speaker: Ich mag Blutwurst aber auch.
Speaker: Die Beste macht übrigens der Spielweg.
Speaker: Die machen wir aus Wild, die Blutwurst.
Speaker: Und das ist für mich die geilste Blutwurst.
Speaker: Immer wenn ich da bin, ist auch mein Gang, den ich immer da mittags von der Mittagskarte bestelle.
Speaker: Alle, die da hinfahren, bestellt euch, also ihr esst vielleicht, bestellt euch die Prägele.
Speaker: Prägele, sagst du das was?
Speaker: Bratketoffeln.
Speaker: Okay.
Speaker: Im Badischen.
Speaker: Ich will jetzt niemanden schwaben baden.
Speaker: Naja, egal.
Speaker: Es sind Prägele.
Speaker: Prägele mit Blutwurst, Spiegelei und Beilagensalat.
Speaker: Und das ist so dermaßen geil, ey.
Speaker: Ja, da muss ich jetzt aber sagen, ich habe ja so laut rausposauend, herzhaft und süß, also mit so Fruchtkomponenten mag ich nicht, aber Blutwurst ist tatsächlich Ausnahme.
Speaker: Also in Köln sowieso mit Himmel und Ält und mit den Äpfeln und so, aber das ist halt einfach geil.
Speaker: Das ist für mich so prädestiniert für so eine feine Vorspeise.
Speaker: 100 Prozent, weil ich finde aber auch...
Speaker: so Wurst, also auch Leberwurst und Blutwurst, da ist ja viel Majoran dran.
Speaker: Und ich finde, Majoran passt saugut zu Äpfeln.
Speaker: Äpfel ist ja dermaßen würzig, Blutwurst, dass du dazu brauchst.
Speaker: Ja, heute gibt es keine Blutwurst hier.
Speaker: Sorry.
Speaker: Okay, Dessert.
Speaker: Äh...
Speaker: Boah, Mann.
Speaker: Du bist der... Ja, ja.
Speaker: Sofern die Eismaschine läuft.
Speaker: Du, ich habe...
Speaker: Leute, das geilste Parfait jetzt gemacht.
Speaker: Ich gebe dir gleich was zum Probieren.
Speaker: Das ist absolut fucking delicious.
Speaker: Parfait ist ja immer ohne Eismaschine.
Speaker: Parfait ist halbgefrorenes quasi.
Speaker: Das wird im Gegensatz zu einer klassischen Eismasse eben nicht in der Eismaschine gerührt, sondern es wird Eigelb auf Hitze geschlagen, sodass es abbindet.
Speaker: Dann kommt normalerweise eine Sahne dazu, untergeben.
Speaker: Jesus, untergehoben und irgendein Aroma, was man halt hat, Vanille, whatever, Tonka Bohnen, keine Ahnung.
Speaker: Ich mag den Gedanken halt einfach nicht, immer nur vom Ei, entweder nur das Eiweiß oder nur das Eigelb zu nutzen.
Speaker: Beziehungsweise ich mache das, man kann mit Eiweiß wirklich wahnsinnig viele Sachen machen.
Speaker: Ich habe ein Rezept für Bionat geschrieben, für das Weihnachtsmenü, unbedingt folgen.
Speaker: Das ist göttlich.
Speaker: Und da wollte ich einfach No Waste irgendwie machen und habe eben auch das Eiweiß untergehoben, was zu einer krassen, musigen Sache wurde.
Speaker: Dann einfach mit Kübiskernöl und Kübiskernkaramellisierten.
Speaker: Und das war, ich mache, also ich muss jetzt wirklich in Zukunft überlegen, ob ich mir die Mühe mit einer klassischen Eismasche noch mache, weil das war aus dem Tiefkühler raus schon richtig gute Konsistenz.
Speaker: Ja,
Speaker: Mega.
Speaker: Ja, ey.
Speaker: Eis auf jeden Fall.
Speaker: Vor allem, wenn ich jetzt ein Weihnachtsmenü mache, man ist immer so verleitet, dann am Ende noch irgendwas mit Teig zu machen.
Speaker: Aber jedes Mal, wo ich es gemacht habe, ist es zu viel.
Speaker: Das heißt, immer irgendwas Cremiges, Kaltes, Freshes.
Speaker: Also bloß nicht zu viel noch an Schwere da einbringen.
Speaker: Deswegen, da sehe ich eigentlich nur...
Speaker: Nur ein Eis.
Speaker: Irgendein Knusper muss schon rein.
Speaker: Ja.
Speaker: Und wenn es aber nur Brösel sind irgendwie.
Speaker: Und dann für mich tatsächlich gerne so ein weihnachtlich abgebundenes Kompott.
Speaker: Also Pflaumensache oder... Ja, oder sowas mit so Orangen.
Speaker: Orangen, ja.
Speaker: I love it.
Speaker: Ja, so karamellisierte Orangen.
Speaker: Ja, wie so Crips-Gesette-mäßig.
Speaker: Okay, ja, ja, da bleiben wir weiter.
Speaker: Also wir machen uns einen Karamell.
Speaker: Ja.
Speaker: Zuckerschmelzen, nicht zu dunkel werden lassen, löcheln das mit Orangensaft ab.
Speaker: Ne, löcheln es erstmal mit Gros Manier, also mit irgendeinem Alkohol.
Speaker: Mit Wumms anzünden.
Speaker: Mit Wumms anzünden, Orangensaft.
Speaker: Und dann nur im letzten Moment, also das kann sein, dass man es abbinden muss ein bisschen, wahrscheinlich.
Speaker: Da kommen aber auch noch ein paar Gewürze mit rein.
Speaker: Ja, voll.
Speaker: Klassisch Zimt-Anis auf jeden Fall.
Speaker: Und dann im letzten Moment die Orangenfilets mit rein.
Speaker: Oh, lecker.
Speaker: Ja, köstlich.
Speaker: Aber welches Eis?
Speaker: Ja, also auf jeden Fall Parfait würde ich machen, weil weniger Stress.
Speaker: Man kann es einfach schon, man hat es schon, das wird eingefroren, kann auch schon Wochen vorher passieren, ist im Frost da.
Speaker: Du holst es raus, drückst es aus der Silikonform idealerweise und dann hast du es schon auch in einer schönen Form.
Speaker: Wenn du eine Eismasse machst, muss es die perfekte Konsistenz haben.
Speaker: Und das zu Hause hinzubekommen, du hast kein Pacojet, du hast auch keine Ninja Creamy und dann da eine schöne Nocke von abzuformen.
Speaker: Das gelingt mir sowieso nicht, wenn es perfekt ist.
Speaker: Vor allem die erste vielleicht noch, aber danach ist... Habe ich auch keinen Bock mehr.
Speaker: Dann bist du Notten am Abstechen und die erste perfekte, die schmilzt dann einfach schon vor sich her.
Speaker: Weil wenn das Eis die perfekte Konsistenz hat und nicht mit Gelatine oder sonst irgendwas drin ist, dann ist das ein riesen Hustle, dann sechs Teller rauszuschicken.
Speaker: Also für mich...
Speaker: Ja, wenn es für dich ist, also bei mir auf jeden Fall.
Speaker: Aber ab dem Zeitpunkt, dann gebe ich dann auch so die Ästhetik auf.
Speaker: Das ist so, wenn ich dann so resigniere, dann denkst du so, irgendwann, am Anfang hat man noch den Anspruch, also bei mir ist es schon so eine ziemlich krasse Kurve.
Speaker: Dann kommt so eine Stressphase, wie so ein Plateau und ab da geht es dann eigentlich bergab.
Speaker: Ich liebe es, weil du einfach genau das sagst, was ich schon so oft bei dir bisher beurte.
Speaker: Ja, aber es ist doch so.
Speaker: Aber es ist aber ja auch egal, weil alle besoffen sind.
Speaker: Ja gut, wenn es für die eigene Familie ist, ist es okay, aber du hast meine, das perfekte Dinnerfolge nicht gesehen.
Speaker: Ich habe dich doch danach angeschrieben.
Speaker: So haben wir uns kennengelernt.
Speaker: Das weiß ich schon gar nicht mehr.
Speaker: Oh, hätten wir in der letzten Folge mal drüber sprechen sollen.
Speaker: Bei der letzten Folge habe ich noch gedacht, wir kennen es auch von Instagram.
Speaker: Ja, war.
Speaker: Aber egal.
Speaker: Weiter.
Speaker: Da habe ich ein Dessert gemacht und habe einfach einen hysterischen Lachkampf hinter den Kulissen bekommen, weil das so scheiß so ist.
Speaker: Und ich dachte, jetzt ist es auch egal.
Speaker: Es ist auch egal.
Speaker: Was dann ein bisschen Hack ist tatsächlich, wenn man hingeht und eine Eismasse macht,
Speaker: Und man macht sowas wie einen Espuma oder einen Schaum oder eine Mousse.
Speaker: Die hast du im Spritzsack oder in der Espuma-Flasche.
Speaker: Und dann machst du eine Nocke Eis und bedeckst das Ganze aber dann, weil die kann so scheiße aussehen.
Speaker: Die kannst du einen Block einfach abschliessen.
Speaker: Alle Sünden werden versprochen.
Speaker: Genau, und dann spritzt du da einfach deinen Espuma oder deine Mousse drauf und dann ist es cool.
Speaker: Dann hast du auch einen coolen Effekt mit, du gehst mit dem Löffel durch und hast dann diese Schaum.
Speaker: Ja, und dann könnte man wirklich so Backdala-Ska machen dann.
Speaker: Baked Alaska.
Speaker: Und so Baiser drauf.
Speaker: Baiser, ja natürlich.
Speaker: Aber das ist auch ein Stresslevel, dass du es dann auch ordentlich hinkriegst.
Speaker: Nein, wir bleiben bei unseren Gedanken mit der Orange.
Speaker: Ja, ja, mach du mal.
Speaker: Wir haben die Orange, die steht.
Speaker: Und wir haben Parfait.
Speaker: Das Parfait besteht entweder klassischerweise einfach aus dem Vanilleparfait oder Tonkabohnen.
Speaker: Ich liebe Tonkabohnen.
Speaker: Ja, finde ich auch ein bisschen geiler.
Speaker: Ich finde es komplexer ein bisschen.
Speaker: Aber es könnte auch Mohn sein.
Speaker: Das liebe ich.
Speaker: Ich finde Mohn und Orange geht auch gut.
Speaker: Ich liebe Mohn.
Speaker: Ja, aber Mohn geht auch mit so roten Früchten halt so geil.
Speaker: Auch schön.
Speaker: Also, euer Menü steht.
Speaker: Wenn die Folge rauskommt, sind sie wahrscheinlich eh schon zu spät dafür.
Speaker: Aber das wäre unser Vorschlag.
Speaker: Bitteschön.
Speaker: Bitteschön.
Speaker: So, scheiße.
Speaker: Wir haben wieder lang geredet.
Speaker: Ja, sehr lange.
Speaker: Wie viel?
Speaker: Ach, bestimmt über eine Stunde.
Speaker: Wir werden das kürzen müssen.
Speaker: Wir ziehen jetzt trotzdem noch unsere Dinge hier durch.
Speaker: Ja, natürlich.
Speaker: Vielleicht machen wir einfach zwei Folgen draus.
Speaker: Vielleicht wird es ein Weihnachtszwanger.
Speaker: Mit einem Cliffhanger.
Speaker: Ich bin gespannt, was der Cliffhanger sagt.
Speaker: So, okay.
Speaker: Das haben wir.
Speaker: Food-Assoziation Winter.
Speaker: Was fällt dir als erstes allgemein zum Winter ein?
Speaker: Kohl.
Speaker: Aber in a good way.
Speaker: Ich war sehr lange Kohlverächter.
Speaker: Ehrlich?
Speaker: Ja, erst vor ein paar Jahren voll auf den Trichter gekommen.
Speaker: Jetzt liebe ich es.
Speaker: Alle Arten von Kohl?
Speaker: Fandest du scheiße?
Speaker: Ja, ich fand alle Arten von Kohl.
Speaker: Und jetzt liebe ich alle.
Speaker: Ich mag auch alle.
Speaker: Muss ich schon echt sagen.
Speaker: Ich finde, jeder hat so ein Spezialgebiet.
Speaker: Spitzkohl einmal am meisten.
Speaker: Winter.
Speaker: Winter ist für mich tatsächlich Plätzchen.
Speaker: Und dann aber auch den gesamten Winter durch.
Speaker: Du bist eher, weil du so eine süße Maus bist.
Speaker: Ich mag es süß gar nicht.
Speaker: Du bist schon eher als so eine Bäckerin, ne?
Speaker: Ja, nee, das... Aber guck mal, dann schließt sich doch das nächste direkt an.
Speaker: Top 3 Plätzchen, Janina.
Speaker: Und du kennst sie vermutlich alle.
Speaker: Das ist für dich dann voll schwer.
Speaker: Und auch least geil Plätze.
Speaker: Die schlechtesten Plätze.
Speaker: Oder die overratedsten Plätzchen.
Speaker: Und ich liebe Nüsse.
Speaker: Nüsse in allen Arten und Varianten.
Speaker: Deswegen sind für mich Florentina tatsächlich das geilste Gebäck.
Speaker: Das muss ich schon echt sagen, da ist noch ein bisschen Karamell dabei und es knuspert wirklich immer.
Speaker: Es ist total lecker.
Speaker: Dann mache ich weiter mit Spritzgebäck.
Speaker: Das aber auch roh.
Speaker: Spritzgebäck, also früher mit der Oma aus dem Fleischwolf, schon geil.
Speaker: Ich hätte das noch nie gemacht, aber echt.
Speaker: Ich wollte mir jetzt einen Fleischwolf kaufen und das einfach machen tatsächlich.
Speaker: Weil es funktioniert mit allen Gebäckpressen nicht so gut.
Speaker: Da ist der Teig zu fest für.
Speaker: Es muss richtig viel Butter auch drin sein.
Speaker: Es muss ein ordentlicher Buttergehalt drin haben.
Speaker: Und da mag ich aber auch die mit gemahlenen Nüssen am liebsten.
Speaker: Okay.
Speaker: Und die dritte ist alles mit Marmeladen gefüllte.
Speaker: Es gibt ja eine Million Namen dafür.
Speaker: Hilderbrötchen, Linzeraugen, Spitzbuben.
Speaker: Aber für mich mit Rot gefüllt.
Speaker: Ja.
Speaker: Gelee.
Speaker: Es darf aber ein saures dick sein.
Speaker: Dann finde ich, was overrated ist, sind immer die Schokoladen-Nougat-Sachen.
Speaker: Mag ich nicht so gern.
Speaker: Und was gibt es da für welche?
Speaker: Es gibt halt so diese Nugget-Hörnle irgendwie.
Speaker: Die sind halt einfach, da ist Nugget mit im Teig drin und die werden dann nochmal gedippt in Schokolade.
Speaker: Das mag ich nicht so.
Speaker: Es gibt dann aber auch so ein Linzer-Augen-Ding oder Hinterbrötchen, wo es dann Kakao im Teig ist und dann werden die nochmal mit Schokolade gefüllt.
Speaker: Obwohl ich Schokolade mag.
Speaker: Mag ich das bei Plätzchen?
Speaker: Nicht.
Speaker: Dann Anis-Gebäcksachen.
Speaker: Mag ich nicht.
Speaker: Wie heißt das?
Speaker: Springerle?
Speaker: Springerle.
Speaker: Ja, nee, das ist nicht... Oh Gott, ich bin richtig schlecht, in Keks zu... Ich glaube, das ist aber auch so ein badisches, schwäbisches Ding, springende.
Speaker: Und da ist immer Anis drin, das mag ich nicht.
Speaker: Ja, das war's eigentlich.
Speaker: Ich hab kein drittes...
Speaker: Sehen die so aus?
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Ich zeige Janina gerade ein Foto von sehr hellen Keksen.
Speaker: Ja, die werden auch aus so einer Form wie... Das sieht aus wie Gips.
Speaker: Ja, ich finde das auch, dass viel Eiweiß drin ist.
Speaker: Oh ja, Eierschaumteig.
Speaker: Das klingt eigentlich mega lecker.
Speaker: Das klingt nach etwas, was ich mag.
Speaker: Ja, nee.
Speaker: Vielleicht muss ich es auch nochmal versuchen, weil ich eigentlich Lackwitz mittlerweile so ein bisschen mag.
Speaker: Kennst du diese Eisaberfüllen?
Speaker: Diese Hörnchen?
Speaker: Ja.
Speaker: Und da ist das geil.
Speaker: Noch nicht.
Speaker: Boah.
Speaker: Noch nicht.
Speaker: Ach und Lebkuchen mit zu viel beziehungsweise schlecht und billigem Zitronat.
Speaker: Okay.
Speaker: Das schmeckt so chemisch.
Speaker: Ja, jetzt du.
Speaker: Ja, top.
Speaker: Wir haben zwei Verschneidungen tatsächlich.
Speaker: Spritzgebäck finde ich ultra geil, wenn das so richtig gut ist.
Speaker: Ich habe noch nie die Chance gehabt, den rot zu essen, denn ich kaufe ganz schnöde das gekaufte Zeug.
Speaker: Gibt es Gutes?
Speaker: Weiß ich nicht.
Speaker: Das muss auch noch nicht mal gut sein.
Speaker: Ich liebe Spritzgebäck.
Speaker: Aber ohne Nüsse.
Speaker: Ich bin nicht so ein großer Nuss-Fan.
Speaker: Spitzbuben finde ich mega gut auch.
Speaker: Auch mit Rot und Sauer.
Speaker: Und richtig plain Spekulatius.
Speaker: Stehe ich total drauf.
Speaker: Das ist so...
Speaker: Für mich sogar Platz 1.
Speaker: Einfach ganz normal Spekulatius.
Speaker: Und auch der gekaufte?
Speaker: Ja, irgendwie klar.
Speaker: Habe ich auch noch nie selber gemacht.
Speaker: Ich backe nicht so gerne Plätzchen.
Speaker: Ja, aber man könnte ja auch in der Bäckerei zum Beispiel.
Speaker: Ach so, ja, da kaufe ich dann auch welchen.
Speaker: Aber mir reicht auch der gekaufte aus dem Supermarkt.
Speaker: Esse ich jetzt nicht viel von.
Speaker: Ich stehe nicht so auf süß.
Speaker: Least favorite?
Speaker: Makronen.
Speaker: Von vorne bis hinten finde ich unattraktiv.
Speaker: Ja, mit den Oblaten, wo du irgendwie an die Union denkst.
Speaker: Oblaten gehen nicht.
Speaker: Und dann dieses Brösel... Nee, oder das schlimmste sind Kokosmakronen.
Speaker: Die finde ich noch im Allerwiderlisten.
Speaker: Das hängt auch überall.
Speaker: Ja, finde ich richtig fies.
Speaker: Dann, und jetzt steinige mich nicht, aber Zimtsterne finde ich richtig nicht lecker.
Speaker: Viel zu mächtig, viel zu dicht.
Speaker: Krass.
Speaker: Nee, mag ich nicht.
Speaker: Und was ich auch nicht mag, sind Vanillekipferl.
Speaker: Das ist ja alles too much irgendwie.
Speaker: Echt?
Speaker: Ja, nee, irgendwie nicht so.
Speaker: Das ist mir nicht witzig, dass es too much ist bei Vanillekipferl, weil die sind ja schon eigentlich... Ja, die sind doch voll schwer.
Speaker: Also so, das ist gekleckert, das staubt überall mit diesem Staubzucker.
Speaker: Und es zerbröselt dir in den Fingern.
Speaker: Beim Schaumgeweck ist es irgendwie anders.
Speaker: Beim Spritzgebäck.
Speaker: Das kann man irgendwie besser essen.
Speaker: Das ist eine geile Konsistenz.
Speaker: Ja, gut.
Speaker: So darf jeder hier seine Meinung haben.
Speaker: Ist ja auch gut.
Speaker: Also eigentlich finde ich das ja sehr gut, wenn man sich nicht in die Quere kommt und jeder unterschiedliche Sachen mag.
Speaker: Ja, weil wo du schon hier Spitzbuben und Spritzgebäck warst du.
Speaker: Ja, ich nehme dann alles andere mit.
Speaker: 66% Beinstimmung hier.
Speaker: Wow, das hätte ich nicht so schnell gekriegt.
Speaker: Gut.
Speaker: Dann würde ich sagen, in der nächsten Folge hoffen wir, wir haben eine Gästin dabei.
Speaker: Wir haben schon jemanden im Sinn, ne?
Speaker: Ich war voll krass überraschend.
Speaker: Wow, Blattwist.
Speaker: Die kennen sich.
Speaker: Die verbringen Zeit miteinander.
Speaker: Ja, vielleicht können wir dann ja auch ein bisschen über Silvester sprechen.
Speaker: Kennst du Leute, die Silvester immer mit Y schreiben?
Speaker: Ich kenne niemanden, der Silvester mit Y schreibt.
Speaker: Ist das nicht Silvester Stallone?
Speaker: Es gibt auf jeden Fall Leute und ich denke jedes Mal, was zum Teufel ist.
Speaker: Wo gehst du dann?
Speaker: Bei Leuten, die ich kenne, bei anderen Leuten ist es mir egal.
Speaker: Aber ich korrigiere Leute, die sagen Einzigste.
Speaker: Ja, okay.
Speaker: Das muss mich kritisieren.
Speaker: Oder Perfekter.
Speaker: Also immer von mehr perfekt.
Speaker: Ja, weil nein, das geht halt nicht.
Speaker: Perfekt ist 100%.
Speaker: Ultimo.
Speaker: So wie diese Folge.
Speaker: Und jetzt Schluss.
Speaker: Bis zum nächsten Mal.
Speaker: Tschaui.


