Transcript
Speaker: oh ja, lecker, lecker, lecker.
Speaker: Und dann hast du gemerkt, ach nee, jetzt kommen erst die warmen Sachen.
Speaker: Du sitzt halt zwischen 16-jährigen Vollidioten.
Speaker: Das ist eigentlich ein Gericht für dich, Janina.
Speaker: Es ist eigentlich nur Käse.
Speaker: Ich kann nichts anbauen, alles stirbt bei mir.
Speaker: Ich habe mich auch nicht mehr gejuckt, ich habe nur noch diese Pilze mehr reingezogen.
Speaker: Kommunmäßig, ohne eine Kommune zu sein.
Speaker: Warst du schon mal bei uns?
Speaker: Ach, wir haben so kleine, oh, ich denke so, halt das Maul, ey.
Speaker: Alle haben kleine Gerichte zum Teilen.
Speaker: Finally hear you.
Speaker: Wirklich ey.
Speaker: Ich freue mich auf den Moment, wo wir nicht mehr von der Technik aus der Bahn geworfen werden.
Speaker: Eigentlich müssten wir das so als Behind the Scenes eigentlich immer aufnehmen, diese Anlaufschwierigkeiten bei jedem Mal.
Speaker: Stimmt.
Speaker: Die pure Verzweiflung.
Speaker: Sind wir dumm?
Speaker: Ja.
Speaker: Man kann es schon abkürzen.
Speaker: Die Frage muss nicht gestellt werden, offensichtlich.
Speaker: Vor allem offensichtlich, wer es eigentlich ist, weil wir uns beide diese Fehler zutrauen.
Speaker: Ja, natürlich.
Speaker: Es ist immer diese Unsicherheit und dann fummeln beide, sodass niemand mehr irgendwen hört.
Speaker: Oh mein Gott.
Speaker: Ach du, was glaubst du dir?
Speaker: Wie geht's dir?
Speaker: Gut, wir haben ja eben schon ein bisschen über WhatsApp getextet.
Speaker: Mir geht das sehr gut, denn ich habe eine Woche lang das Haus für mich alleine.
Speaker: Ach, das ist ja immer schön.
Speaker: Ja, das ist ja geil, finde.
Speaker: Wo ist er denn hin, Daniel?
Speaker: Nee, es ist einfach Daniel Glückspilz-Sau.
Speaker: Der hat einen Kumpel, der macht so kreste Verzüge.
Speaker: Ah, genau, noch habe ich erzählt, ne?
Speaker: Hast du schon erzählt, ja, ja.
Speaker: Ja, oder nicht?
Speaker: Hawaii, eine Woche.
Speaker: Nein!
Speaker: Die sind gestern gelandet und der hat mir gerade die ersten Fotos aus dem Hotel geschickt.
Speaker: Ich habe gesagt, das Hotel juckt mich nicht, schickt mir Landschaft, Mann.
Speaker: Ich will das wahrscheinlich nicht sehen.
Speaker: Landschaft und Essen und mehr.
Speaker: Ich habe auch Bock drauf.
Speaker: Irgendwann war das ja mein großer Wunsch.
Speaker: Ich wollte ja so richtig cheesy in Las Vegas heiraten, also so halb besoffen und von so einem...
Speaker: Elvis-Mitator.
Speaker: Ja, so einem uralten auch, wo du auch merkst, alles klar, der hat schon ganz schön viel inhaliert.
Speaker: Und dann einfach im Anschluss in den Flieger steigen und nach Hawaii, um da dann zu flittern.
Speaker: Da habe ich immer gedacht, das fände ich so geil.
Speaker: Einfach so richtig... Das Klischee, so richtig abhaken.
Speaker: Wie so ein Film.
Speaker: Ja.
Speaker: Ach, ich gönne es ihm.
Speaker: Ich beneide ihn aber eigentlich gar nicht, weil ich bin viel glücklicher, dass ich jetzt einfach hier chillen kann.
Speaker: Ja, da haben wir schon tausendmal drüber geredet.
Speaker: Also, wenn man zu zweit lebt, ist es schon tolle geil, auch einfach mal alleine zu sein.
Speaker: Ich kann das total verstehen.
Speaker: Und auch die Vorfreude, die da bei mir immer schon herrscht.
Speaker: Ja, richtig.
Speaker: Wenn ich so weiß, so in drei Tagen bin ich einfach alleine.
Speaker: Jan fährt ja vor Weihnachten immer eine Woche weg.
Speaker: Ja.
Speaker: Aber ich habe auch schon so, weil ich dachte so, ab morgen ist die Woche und gestern und heute habe ich schon angefangen, so Sachen zu preppen und ordentlich zu machen.
Speaker: Ich dachte so, ich will es mir so richtig geil schön machen.
Speaker: So alles soll perfekt sein.
Speaker: Ich verstehe es so.
Speaker: Ich wollte noch ganz viel Wäsche falten und dann einfach so richtig glücklich sein.
Speaker: Und nicht in Ordnung.
Speaker: Unordnung ist eh immer irgendwo, aber so.
Speaker: Ja, ich habe auch dann vor Weihnachten, vor dieser Woche, habe ich dann so Kerzen gekauft und habe den Geruch von Streichhölzern.
Speaker: So mag der noch extra nochmal Streichhölzern.
Speaker: So Sachen einfach.
Speaker: Die Spülmaschine geguckt, dass die ausgeräumt ist.
Speaker: Ah, schön.
Speaker: Ja, naja, so ist es.
Speaker: Und was gibt es denn heute Abend für ein Festmahl bei dir?
Speaker: Das habe ich mir nämlich als Frage aufgeschrieben, das hätte ich dich nämlich auch gefragt.
Speaker: Also ich erzähle erst, ich habe...
Speaker: Noch Tofu-Rest von letzten Sonntag.
Speaker: Übrigens habe ich heute das Paket im Büro abgeholt mit den Sojabohnen.
Speaker: Ich hatte dich ja gefragt nach einer Bezugsquelle für Sojabohnen aus Deutschland.
Speaker: und mache jetzt aber heute Tofu noch für die nächste Woche und habe aber noch ein Stück und das werde ich mir auf jeden Fall machen und was ich dazu mache, weiß ich noch nicht, weil ich habe noch ganz schön vier Reste von gestern.
Speaker: Ich hatte eine Freundin, Sophia war zu Besuch und ich habe georgisch aufgekocht.
Speaker: Das sah gut aus.
Speaker: Ja, für zwei Leute kannst du ja nicht so all in gehen, ne?
Speaker: Ja, aber der Tisch war voll.
Speaker: Der Tisch muss immer voll sein.
Speaker: Der Tisch muss immer voll sein, so ist es.
Speaker: Ja, cool.
Speaker: Sojabohnen aus Deutschland ist ja echt ein interessantes Thema eigentlich, weil es werden schon sehr lange Sojabohnen in Deutschland angebaut, aber meistens einfach für Tierfutter.
Speaker: Und das kommt jetzt erst langsam, dass es eben auch für Menschen einfach angebaut wird.
Speaker: Das ist irgendwie wild.
Speaker: Hat sich das vorher nicht gelohnt?
Speaker: Weißt du das?
Speaker: Ja, wahrscheinlich.
Speaker: Da ist einfach kein Absatzmarkt.
Speaker: Genau, der Bedarf nicht so da, weil die Leute, wenn du Sojabohnen dann kaufen willst, oder vielen Leuten ist es dann einfach auch egal, ob sie jetzt aus Deutschland kommen oder nicht.
Speaker: Also ich glaube, das ist irgendwie immer noch so ein Thema.
Speaker: Aber es gibt schon lange welche aus Deutschland, werden nur nicht so richtig...
Speaker: richtig gut vermarktet, aber das kommt immer mehr.
Speaker: Also es war ja auch richtig lange schwierig, an deutschen Tofu ranzukommen im Supermarkt.
Speaker: Und das gibt es ja jetzt auch mittlerweile.
Speaker: Und
Speaker: Ja, das, achso, die Frage, eigentlich würde ich dann immer irgendwas machen, was Jan einfach nicht mag, wo der Geruch ihn auch stört, das war vor Jahren, habe ich dann zum Beispiel so Sauerkraut, so irgendwelche Sauerkrautgerichte gemacht, mittlerweile ist es mir egal, aber
Speaker: Ob er was mag oder nicht.
Speaker: Ob sie stört oder nicht.
Speaker: Ja, weil ich es dann halt einfach mache, weil ich bin ja nicht das Problem.
Speaker: Aber...
Speaker: Ich glaube, das sind wieder einfach so Wohlfühlgerichte.
Speaker: Irgendwelche Sachen, die einfach mit meinem Löffel aus einer Schüssel gegessen werden können.
Speaker: Wo ich dann einfach vor meinen frisch gekauften Kerzen, die mit dem Streichholz angezündet sind, auf der Couch hocken kann.
Speaker: Und die mich einfach noch glücklicher machen über die Gesamtsituation.
Speaker: Ja, aber ich glaube, bei euch ist die Diskrepanz, oder ich weiß nicht, nähert Jan sich dir an?
Speaker: Weil ich meine, wir kennen es ja jetzt ein Weilchen und die
Speaker: zwischen dem, was er mag und nicht mag und dem, was du isst, ist ja schon relativ... Also ich würde dich jetzt größer einschätzen als bei Daniel und mir, der einfach total duldsam alles ist, was ich ihm vorsetze.
Speaker: Alles.
Speaker: Alles.
Speaker: Alles.
Speaker: Der hat, glaube ich, noch nie gesagt, nee, mag ich nicht.
Speaker: Entweder lügt er gut, der mag auch alles.
Speaker: Also zumindest sagt er das.
Speaker: Ja.
Speaker: Geil, ne, Jan macht das schon regelmäßig und man merkt es dann auch so, also wenn zu viel Gemüseanteil ist halt so ein Thema irgendwie, da hat er einfach so Hasssachen, Brokkoli, Pilze, Pilze sind ein großes Thema, Brokkoli, weil irgendwie so, glaube ich, irgendwie komisch, weil zu viele Bäumchen auf Bäumen, ja, ja.
Speaker: So was halt zum Beispiel.
Speaker: Und ich könnte ja einfach, ich könnte ja so ein ganzes Blech Gemüse einfach essen, weil ich einfach Gemüse so lecker finde, da könnte ich ihn jetzt nicht, auch wenn es dann Gemüse ist, das er jetzt isst, wenn das jetzt so der Star ist, sage ich jetzt mal, würde er jetzt da so, also dann pickt er so drin rum und sagt dann so, ach, das ist nicht so mein Geschmack.
Speaker: Das ist dramatisch.
Speaker: Doch, der versucht das wirklich immer irgendwie auf eine liebe Art und Weise zu verpacken.
Speaker: Ach, das ist nicht so mein Geschmack.
Speaker: Auch wenn zu viel Gewürze oder so.
Speaker: Jan isst einfach gerne normales Essen.
Speaker: Aber als wir zusammenkamen, hat er auch nicht mal Zwiebeln gegessen.
Speaker: Das habe ich einfach konsequent ignoriert und das mag der jetzt auch.
Speaker: Krass.
Speaker: Das geht halt nicht.
Speaker: Das geht nicht.
Speaker: Aber er probiert alles.
Speaker: Besonders wenn wir essen gehen, probiert er alles.
Speaker: Das ist ganz cool.
Speaker: Bei uns ist es nur mit dem Schärfegrad, das ist tatsächlich Thema, weil ich mich
Speaker: killen könnte mit Chilis und es irgendwie gleichzeitig leide und es geil finde.
Speaker: Und da ist Daniels Grenze ein bisschen niedriger.
Speaker: Da muss ich dann ein bisschen, aber dann mache ich mir halt sowas halt, wenn er nicht da ist.
Speaker: So diese Toppokies, die ich mir dann super scharf mache und dann zwei Tage leide gefühlt, aber es ist einfach so gut.
Speaker: Ich finde es auch ganz geil, muss ich echt sagen, ja.
Speaker: Aber du offensichtlich noch mehr als ich.
Speaker: Aber ich denke da so, das erste Mal, das erste Mal ist geil, wir waren nur einmal in Thailand.
Speaker: Als wir in Thailand waren, war es aber das erste Essen, das wir hatten, war in so einem Straßenrestaurant
Speaker: Papaya-Salat.
Speaker: Und der war so lecker, der war so geil, aber auch so derbe scharf.
Speaker: Wir haben da gesessen, mir ist die ganze Zeit die Sonnenbrille runtergerutscht, weil meine Nase so schwitzig war, weil es so scharf war.
Speaker: Und es war aber so köstlich, wir konnten nicht aufhören zu essen, weil es aber ja nicht nur scharf ist, also nicht so eine Scherfe, wo du dann einfach nichts mehr schmeckst, sondern einfach so krass viel Aroma.
Speaker: Aromatisch.
Speaker: Ja, und das finde ich so gut einfach.
Speaker: Hat Jan das auch gegessen?
Speaker: Ja.
Speaker: Ja, wir haben beide da so reingeschwitzt.
Speaker: Krass, okay, gut.
Speaker: Nee, also Schärfe, würde ich sagen, das passt.
Speaker: Mehr Rettich kann er nicht so gut.
Speaker: Es gibt ja verschiedene, unterschiedliche Schärfen, finde ich.
Speaker: Ja, ja, dieses senfige.
Speaker: Die Senfschärfe, genau.
Speaker: Und dann finde ich, Pfeffer hat auch nochmal ein bisschen eine andere Schärfe als jetzt Chili.
Speaker: Jetzt kommt noch der zweite Kater und schreit hier.
Speaker: Ich weiß nicht, ob man das später auf dem...
Speaker: Aufnahme.
Speaker: Ich höre es auf jeden Fall.
Speaker: Das wird die Intro.
Speaker: Hallo.
Speaker: Das war jetzt der andere.
Speaker: Die haben unterschiedliche Tonlagen.
Speaker: Ah, okay.
Speaker: So gut kenne ich sie noch nicht.
Speaker: Ja.
Speaker: Okay, das war deine Frage.
Speaker: Ich habe eine Frage nämlich mir aufgeschrieben.
Speaker: Hat mich neulich beschäftigt.
Speaker: Im Supermarkt.
Speaker: Schaust du dir die Einkäufe von den Leuten vor dir an auf dem Band?
Speaker: Hey, voll.
Speaker: Total.
Speaker: Ich bin so ein richtiger Creep-Voyeur.
Speaker: Ich bin Einkaufs-Voyeur.
Speaker: Ja, natürlich.
Speaker: Ehrlich?
Speaker: Ja.
Speaker: Also, weil ich dann meine, ich habe eine ziemlich ausgeprägte Fantasie und es baut sich immer direkt so ein Szenario des Lebens der Person vor mir auf und dann versuche ich einzuschätzen, okay,
Speaker: Hat die einen krassen Job und Kinder, dann entschuldige ich alles.
Speaker: Weil ich so denke, okay, die Person kann nicht irgendwie noch on top jetzt hier irgendwie alles from scratch kochen.
Speaker: Aber wenn das so richtige Slops sind und ich denke, das ist einfach nur Faulheit und schlechte Essgewohnheit, dann judge ich in meinem stillen Herzen ein bisschen.
Speaker: Ich fühle mich selbst superior.
Speaker: Ich habe das Fantasieding auch.
Speaker: Ich habe das immer.
Speaker: Also auch am Flughafen oder sonst irgendwo.
Speaker: Ich gucke mir wahnsinnig gerne Leute an und spiele mir meine Geschichten dazu.
Speaker: Und am Supermarkt habe ich das auch.
Speaker: Aber ich judge das gar nicht, muss ich sagen.
Speaker: Also schon, wenn es dann so um Fleisch geht...
Speaker: Ja, das ist doch das, was man... Wenn du so eine Riesenpackung Hähnchenschenkel legst, die einfach so drei Euro, ich weiß es gar nicht, wie viel es kostet, keine Ahnung, aber super billig einfach, billiges Fleisch ist, das judge ich schon.
Speaker: Aber wenn so Hattiggerichte oder hochverarbeitete Lebensmittel oder super viele Snacky-Sachen, judge ich gar nicht.
Speaker: Nee, das judge ich auch.
Speaker: Nee, das kauf ich ja selber manchmal.
Speaker: Aber also...
Speaker: Das klingt jetzt auch, ich will nicht so ein Arsch sein, aber das mit dem Fleisch, das ist also 90 Prozent der Fälle und wenn Leute Kinder dabei haben und du siehst, dass die halt nur so richtig Schrott Nahrungsmittel kaufen, also richtig gar nichts Frisches, dann und vielleicht sind dann, sieht man denen auch schon an, dass sie nicht so gesund leben und dann denke ich, dann judge ich das schon ein bisschen, weil ich denke, man, da tust du auch deinen Kindern keinen Gefallen mit, weil du verhunzt deren Essgewohnheiten ja von Anfang an, da kommt man glaube ich gar nicht mal so schnell wieder raus.
Speaker: Wenn man dann von klein an gewöhnt ist, sowas mit Geschmacksverstärkern, Pipapo zu essen, ich glaube, es ist mega schwierig, da nochmal rauszukommen und sich an normale Lebensmittel und den Geschmack
Speaker: Das verstehe ich schon, ja, wahrscheinlich, wenn man dann sieht, dass es wirklich so ein Wocheneinkauf ist.
Speaker: Aber, keine Ahnung, irgendwie ist das ja immer so eine Momentaufnahme und ich traue mich immer nicht so, gerade wenn es zu Kindern geht, da mein Urteil zu bilden.
Speaker: Keine Ahnung.
Speaker: Auch weil ich selber keine habe, will ich mir das auch nicht anmaßen.
Speaker: Also ich will mir nicht vorstellen, wie stressig das Leben dann ist und so, aber...
Speaker: Oder ich judge nicht, es tut mir dann leid, weil ich denke, ich hoffe, die essen auch irgendwie was anderes.
Speaker: Das ist ja auch so echte Lebensmittel.
Speaker: Also da hast du natürlich vollkommen recht.
Speaker: Ich glaube, ich judge mehr, wenn es dann um Fleisch geht.
Speaker: Dummerweise mache ich mir über Kinder gar nicht so...
Speaker: Aber in dem Fall, als ich mir überlegt habe, ach die Frage, das würde mich echt mal interessieren, wie das andere Leute machen, war das aber irgendwie ein Junggeselle vor mir?
Speaker: Also das war dann meine Geschichte.
Speaker: Es ist Junggeselle, es ist Freitagabend und da lagen einfach hier so Smiley-Kartoffeln, dieses...
Speaker: Pommes?
Speaker: Ja.
Speaker: Also Kroketten oder so, ich weiß nicht.
Speaker: Genau, ja.
Speaker: Zwei Päckchen Yum Yum Nudelsuppen und so eine Tüte Ballaballa von den Saueren von Haribo.
Speaker: Ich kaufe mir manchmal auch nur Schrott.
Speaker: Und eine zwei Liter Flasche Coke Zero.
Speaker: Und da dachte ich nur so, ich habe mich gefreut für den irgendwie.
Speaker: Du denkst so, der tut jetzt bestimmt den ganzen Abend oder so.
Speaker: Genau.
Speaker: Ich gönne es ihm auch.
Speaker: Ja, voll.
Speaker: Das ist genauso, wie wir uns darauf vorbereiten oder freuen.
Speaker: Einfach sturmfrei haben und uns dann was Geiles kochen.
Speaker: Der hat sich darauf gefreut.
Speaker: Aber ey, weiß man es.
Speaker: Vielleicht findet er das auch richtig scheiße.
Speaker: Vielleicht hat ja auch Date Night eine Yum Yum für ihn, eine für sein Girl.
Speaker: Das wäre traurig, weil eine Junge würde mich nicht satt machen.
Speaker: Aber es gibt ja dann noch die anderen Dinge.
Speaker: Was mich noch beschäftigt hat, ist, würdest du noch mal eine Ausbildung machen und hätte dir was mit Essen zu tun?
Speaker: Da denke ich regelmäßig tatsächlich drüber nach.
Speaker: Also wenn du jetzt gar nicht so das Geldthema, also kein Geld verdienen müsstest.
Speaker: Ja, dann ja.
Speaker: Ja, was denn?
Speaker: Ja, würde ich schon eine Kochausbildung machen wollen.
Speaker: Eine Kochausbildung?
Speaker: Ja.
Speaker: Ja, ich glaube, in dem Alter, in dem man normalerweise eine Ausbildung macht, hätte ich das nicht weggesteckt, so von, so für sich einstehen und so mit dem Umgang und so.
Speaker: Ja, aber waren ja auch nochmal andere Zeiten.
Speaker: Also ich hoffe ja, dass sich ein bisschen was getan hat.
Speaker: Ja, und also damals war ich ja noch viel verhuschter und das hätte gar nicht funktioniert.
Speaker: Dann mit 30, wo das noch irgendwann mal im Raum stand, so als ich dann in der Gastro aufgehört habe, da war es einfach ein finanzielles Thema.
Speaker: Plus halt mit einem Partner, der tagsüber arbeitet, kannst du irgendwie nicht bringen, also kannst du dann irgendwie nicht bringen dann die Schichten.
Speaker: Aber öfter sturmfrei.
Speaker: Ja.
Speaker: Ja, man liebt so nebeneinander.
Speaker: Ja, voll schön.
Speaker: Nein, doch hätte ich schon Bock.
Speaker: Andererseits, ich weiß nicht, ob man dann noch den Kopf hätte, sich so geistig mit den Sachen zu beschäftigen.
Speaker: Weißt du?
Speaker: Also gerade wenn es um eine Köchig-Innen-Ausbildung geht,
Speaker: würde ich halt sagen, es ist schwierig, weil du eigentlich, gehe ich jetzt mal davon aus, dass es bei dir genauso ist, man auf jeden Fall ein Jahr überspringen könnte.
Speaker: Du sitzt halt zwischen 16-jährigen Vollidioten in der, ja, ach komm, natürlich, Jelena,
Speaker: Also vielleicht Kalkulation und sowas ist auf jeden Fall für mich ein Thema, aber andere Sachen, wenn es dann um Warenkunde oder so oder Schnitttechniken oder dann lernst du einfach was, keine Ahnung, ey Julien sind.
Speaker: Keine Ahnung.
Speaker: Ich meine, weiß ich nicht, was dann in dem ersten Lehrjahr, aber langweilst du dich ja zu Tode.
Speaker: Und gerade so diese Situation in der Berufsschule finde ich, glaube ich, schwierig, gerade bei so einem
Speaker: Bei so einem Beruf, weil schon glaube ich, dass ein Beruf ist, den viele vielleicht machen, weil sie nicht so richtig wissen, was sie sonst machen wollen.
Speaker: Meinst du?
Speaker: Das sind so krasse Zeiten.
Speaker: Ich glaube, da muss man schon ein intrinsisches Interesse haben, oder?
Speaker: Um sich das anzutun, auch mit den Arbeitszeiten.
Speaker: Ich kann es nicht einschätzen, ja.
Speaker: Aber ja, ich glaube, eine Köchin-Koch-Ausbildung würde ich wohl machen.
Speaker: Ich habe mich gestern noch mit Sophia darüber unterhalten, weil wir beide, also wir haben so ein bisschen, sie hat ein bisschen was mitgebracht.
Speaker: Ich habe noch im Kühlschrank Sachen gehabt und dann so gefreestyled, so wie man eigentlich am liebsten ja kocht.
Speaker: Also wenn man einfach so den Gedanken freien Lauf lässt und schmeißt halt irgendwie so zusammen und denkt, das könnte gut passen.
Speaker: Hauptsache das Butter dabei.
Speaker: Ja.
Speaker: Ja.
Speaker: Genau.
Speaker: Und Teig.
Speaker: Und dann haben wir uns unterhalten und obwohl wir beide so auf eine ähnliche Art und Weise das ja dann angehen, ist sie aber viel eher jemand, der Spaß und Freude dran hat an der Kombination von Sachen und ich bin aber so voll handwerklich interessiert.
Speaker: Ich habe halt voll Bock, Dinge zu machen.
Speaker: Und so das Produkt herzustellen und wenn ich das dann gemeistert habe, wenn das jetzt ein Tofu ist oder Miso oder ein geiles Brot, dann ist bei mir auch schon so wie so ein Check und dann kann das auch gerne jemand anderes nehmen und ich verschenke das dann auch total gerne.
Speaker: Und das ist der Moment, wo die eigentlich so interessant wird, weil sie das dann kombiniert mit anderen Sachen, wo ich gar nicht so kreativ bin.
Speaker: Ich bin eher so ein Tüftler.
Speaker: Also ich mag so dieses Handwerkliche und ich glaube, deswegen wäre so eine Ausbildung eigentlich...
Speaker: ganz cool gewesen oder wäre cool.
Speaker: Ja.
Speaker: Okay.
Speaker: Weil bei mir wäre es nämlich nicht Kochausbildung, sondern ich finde Patisserie so schön.
Speaker: Und da glaube ich wäre auch, da müsste ich glaube ich die komplette Ausbildungszeit einfach dran hängen, weil es ja wahnsinnig viel zu lernen gibt.
Speaker: Das finde ich halt richtig, richtig cool.
Speaker: Aber da könntest du ja auch überspringen.
Speaker: Eine ganze
Speaker: Phase, oder?
Speaker: Das weiß ich nicht so richtig.
Speaker: Also das kann ich nicht, weiß ich nicht so richtig.
Speaker: Also das wäre auf jeden Fall was, das würde mich schon noch interessieren.
Speaker: Ich finde auch so richtig gut gemachte Törtchen einfach auch richtig cool.
Speaker: Das ist für mich ein Buch mit sieben Siegern.
Speaker: Ich finde das unmenschlich, so etwas herzustellen.
Speaker: Also wenn ich das schon sehe, kriege ich Anxiety wegen Ungeduld und so Perfektion und dem Scheitern, wenn die Hände zittert.
Speaker: Boah, das hat für mich...
Speaker: Habe ich den krassesten Respekt für, wenn jemand sowas macht.
Speaker: Und auch noch mit Freude.
Speaker: Ja, ich auch.
Speaker: Oder auch Pralinen machen.
Speaker: Oder allein schon Schokolade temperieren.
Speaker: Also das finde ich schon eine geile Kunst.
Speaker: Also das wäre was, was ich glaube ich machen würde.
Speaker: Auf eine realistische Art.
Speaker: Also ist das eine Option noch?
Speaker: Oder eher nein?
Speaker: Nee, weil das Geldthema einfach da ist.
Speaker: Also ja.
Speaker: Ja.
Speaker: Ist jetzt erst mal broke, wenn die Küche kommt.
Speaker: Aber es wird so schön.
Speaker: Ich freue mich so auf diese Küche.
Speaker: Dann müsst ihr aber unbedingt kommen.
Speaker: Wenn ihr da seid, dann machen wir... Ey, wir kochen einfach ein Wochenende hier rum.
Speaker: Also du und Anna.
Speaker: Das fände ich so schön.
Speaker: Bitte.
Speaker: Nur für uns, ey.
Speaker: Und nicht für Leute.
Speaker: Das fände ich richtig, richtig cool.
Speaker: Da freue ich mich so drauf.
Speaker: Wann kommt die nochmal?
Speaker: Im Winter, ne?
Speaker: Zweite Jahreshälfte, hat er gesagt.
Speaker: Wäre realistisch.
Speaker: Mal gucken.
Speaker: Ich drücke die Daumen.
Speaker: Ich auch.
Speaker: Ich wäre auf jeden Fall am Start.
Speaker: So, was hast du denn für ein kulinarisches Highlight mitgebracht von den letzten zwei Wochen?
Speaker: Und jetzt wieder nicht die Diskussion von wegen, ich war nicht auswärts essen.
Speaker: Ich war nicht auswärts essen, deswegen ist es eh klar, dass es wie immer etwas sein wird, was man selber gemacht hat.
Speaker: Eigentlich kein richtiges Gericht, aber ich habe gestern King Carly gemacht und so ein bisschen Georgisch gekocht, aber auch vor zwei Wochen.
Speaker: Und ich habe vorletztes Jahr eine Pressereise nach Georgien gemacht.
Speaker: Das war das...
Speaker: Geilste Gelegenheit ever.
Speaker: Und habe mich mit einem Teil der Gruppe schon einmal getroffen und vor zwei Wochen dann nochmal getroffen, dann bei uns im Büro, weil da ist ja auch eine Küche drin und dann haben wir zu viert plus zwei
Speaker: Drei extra Menschen, die wir dann dazu genommen haben, alles Frauen, haben einfach aufgekocht und uns vorher überlegt, was wir kochen wollen, ein bisschen aufgeteilt und ich habe noch Weine bestellt von einem ganz tollen Online-Shop, Naturwein aus Georgien, kann ich sehr empfehlen.
Speaker: Und haben dann einfach gekocht und einfach so eine tolle Küche.
Speaker: Und die Weine sind so toll.
Speaker: Und irgendwie, das ist mein kulinerisches Highlight, war eigentlich dieser Abend.
Speaker: Wir haben so richtig so mit, es gibt da eigentlich immer einen Tamada, also so einen, der quasi die Konversation am Tisch führt.
Speaker: Und dann auch immer so Trinksprüche ausspricht.
Speaker: Und dann immer so, wie nennt man das?
Speaker: Trinksprüche?
Speaker: So Toasts.
Speaker: Ja.
Speaker: Ja.
Speaker: Und das haben wir dann aber auch so... Auf Georgisch?
Speaker: Nein, nee, nee, nee, du musst dann so überlegen, ach das ist eigentlich voll schön, du sitzt halt bei dieser Supra, das ist dann dieses Essen, wo immer noch mehr und mehr und mehr kommt.
Speaker: Genau, also ganz viele verschiedene Gerichte, wo wir uns auf der Reise auch total verzettelt haben am Anfang, weil wir dachten so, oh ja, lecker, lecker, lecker und dann hast du gemerkt, ach nee, jetzt kommen erst die warmen Sachen.
Speaker: Und so nach ein paar Tagen erst mal so gelernt haben, okay, bitte Zurückhaltung, weil das ist bestimmt noch nicht alles, auch wenn der Tisch sich schon biegt.
Speaker: Genau, und dann hast du halt dieses Festmahl und es gibt dann eigentlich eine Person, die so ein bisschen wie den Moderator macht, also das Gespräch fließt so vor sich hin und diese Person, Tamada, die greift dann, ja, keine Ahnung, aus dem Gespräch vielleicht etwas auf und
Speaker: bringt dann einen Toast aus darauf und lenkt so ein bisschen auch das Gespräch.
Speaker: Und diese Person hatten wir natürlich nicht.
Speaker: Das heißt, es ist kein festgesetzter Trinkspruch oder so, sondern einfach nur so, oh, Tschüss, Tschüss.
Speaker: Ja, oder auf das und das und das.
Speaker: Und dann irgendwie ist es eine Kunst, etwas zu finden, was alle am Tisch vereint und das Gespräch so zu lenken, so ein bisschen.
Speaker: Ich weiß nicht, ob ich das richtig erklärt habe.
Speaker: Also ich kann es mir jetzt vorstellen.
Speaker: Also eigentlich geht es nur darum, dass alle dann nochmal was trinken.
Speaker: Ja, und schöne Dinge reden.
Speaker: Und in Georgien haben wir das am letzten Abend dann auch gemacht.
Speaker: Und ich, ich bin ja so, ich kann sowas ja gar nicht auch so vor anderen Leuten irgendwie dann irgendwie so das Wort erheben.
Speaker: Aber selbst ich habe das dann irgendwie gemacht und
Speaker: Es war irgendwie voll schön und dann haben wir das jetzt auch vor zwei Wochen dann auch gemacht, so reihum und das war irgendwie mega cute.
Speaker: Also es war einfach so ein richtig erfüllter, schöner Abend, sowohl kulinarisch als auch was den Wein, als auch was diese Frauenrunde anging, die einfach alle harmamäßig waren.
Speaker: Das war richtig toll.
Speaker: Das kann ich mir gut vorstellen, ja.
Speaker: Und was, hast du denn eine Sache, die du an dem Abend gar nicht aufhören konntest zu essen?
Speaker: Ich finde King Kali halt schon echt... Ich mag es auch.
Speaker: Ich hatte in meiner Story, ging es um Teigtaschen die Woche.
Speaker: Ich hatte so ein Bild gesehen, wo irgendwie ganz viele Teigtaschen aus der Welt irgendwie aufgeführt waren und habe gesagt, ja, das geht weiter.
Speaker: Und wahnsinnig viele haben einfach Gyoza genommen, obwohl da einfach auch die Soup-Dumplings, die chinesischen, drin waren, wo ich so gedacht habe, boah, es ist aber doch viel geiler und das ist ja bei King Kali.
Speaker: Sag ich es überhaupt richtig?
Speaker: Weiß ich nicht, ja.
Speaker: Ich glaube schon.
Speaker: Es ist ja auch so, dass da so eine Brühe drin ist, dass du beißt ab ein Stück vom Teig und dann schlürfst du quasi den Sud daraus und dann beisst du quasi einfach die gesamte Teigtasche.
Speaker: Oh, ich habe so Bock, ich habe so Hunger.
Speaker: Ja, das liebe ich auch, aber Teigtaschen immer geil.
Speaker: Ja, voll.
Speaker: Ich könnte gar nicht sagen, welche meine Favorite ist.
Speaker: Ich habe aber gerade nochmal in die Fotos geguckt von dem Abend und tatsächlich war eine Sache, ich habe die ausprobiert, einfach aus Neugierde und das wirst du, das ist eigentlich ein Gericht für dich, Janina.
Speaker: Es ist eigentlich nur Käse.
Speaker: Es ist eigentlich, also ich habe vergessen, wie das heißt natürlich, aber das ist eine gefüllte Käserolle, wie so ein Strudel, aber aus Käse.
Speaker: Du hast so einen Kaschkawal oder auf jeden Fall so einen Filata-Käse, der so Mozzarella-mäßig ist.
Speaker: Ja, ja.
Speaker: Der wird in Milch erhitzt, bis er quasi schmilzt und so gooey wird, also dass du den so ziehen kannst.
Speaker: Dann tust du ihn in ein Sieb, drückst ihn aus.
Speaker: Und dann wird er ausgerollt.
Speaker: Und dann wird er so ausgerollt, gedrückt, gefüllt mit einer minzgrüne Peperoni-Füllung und dann aufgerollt und dann in Scheiben aufgeschnitten werden.
Speaker: Ist die Masse da drin, ist das auch so eine Frischkäsebasis?
Speaker: Ne, das sind einfach nur so Kräuter, einfach gehäxelte Knobi, Peperoni, ganz viel Minze.
Speaker: Dill, glaube ich, habe ich auch noch reingetan.
Speaker: Ich muss mal gucken, was in dem Rezept steht.
Speaker: Das heißt, kräuterig, würzig, scharf und drumherum halt einfach Käse.
Speaker: Das würde sagen, das könnte meinen Namen tragen.
Speaker: Das könnte dein nächstes Highlight werden.
Speaker: Das will ich auf jeden Fall nochmal machen, weil ich habe den Käse ein bisschen zu lange erhitzt und es war dann so sehr, weiß ich nicht.
Speaker: Also ich habe so den perfekten Punkt verpasst.
Speaker: Das will ich aber gerne nochmal ausprobieren.
Speaker: Okay.
Speaker: Sorry, ich schweife ab.
Speaker: Nein.
Speaker: Wofür entschuldigst du dich ständig?
Speaker: Weil es noch kein Highlight war.
Speaker: Okay.
Speaker: Ich bin spät.
Speaker: Was war deins?
Speaker: Du hast es ja auch probiert.
Speaker: Ja.
Speaker: Nämlich diesen Gemüseaufschnitt von Verano.
Speaker: Ich muss jetzt hier mal ein bisschen Werbung machen.
Speaker: Du hast es ein paar Tage vor mir getestet.
Speaker: Das ist tatsächlich auch ein Bioland-Partner.
Speaker: Das fand ich ja ganz cool.
Speaker: Die machen aus Bioland Gemüse Steckrübe, Seller, Schatz, Halt.
Speaker: Diese Katzen.
Speaker: Steckrübe, Sellerie und roter Beete.
Speaker: Die wird geräuchert und dann reifen gelassen.
Speaker: Und dann wird das so hauchdünn wie ein Aufschnitt aufgeschnitten.
Speaker: Und du hast es vor mir noch auf der Intergastra probiert.
Speaker: Ja.
Speaker: Doch, Intergastra.
Speaker: Und ich war dann auf der Bio-Fach.
Speaker: Das ist so eine Fachmesse für Bios.
Speaker: Und da konnte ich es jetzt endlich mal probieren.
Speaker: Ich habe das schon immer gesehen.
Speaker: Und die hatten auch schon mal so ein Aktions-Sandwich bei der Bahn, glaube ich, immer im Januar zum Veganuary.
Speaker: Und ich raffe nicht, warum die es nicht einfach immer haben, weil es läuft wohl ziemlich gut.
Speaker: Jedenfalls habe ich das dann auch probiert.
Speaker: Und das ist ja richtig, richtig, richtig gut.
Speaker: Hast du alle drei Sorten probiert?
Speaker: Ja, und ich habe direkt gefragt, wo kann ich das in kleineren Gebinden und nicht in Kilo Größen kaufen?
Speaker: Aber ich bin ja mit Boosfood ja an der Quelle hier quasi ums Eck.
Speaker: Genau, Boosfood hat es wohl jetzt auch in 300-Gramm-Packung, hat er noch gesagt.
Speaker: Weil ich finde jetzt die 100 Gramm, die sind mir fast zu wenig.
Speaker: Ich hätte gerne eine größere Packung.
Speaker: Also jetzt vielleicht nicht unbedingt eine Kilopackung, aber ich finde die 100 Gramm ein bisschen wenig, muss ich sagen.
Speaker: Boah, aber dann mit so einer geilen Mayo wie so ein Rubens.
Speaker: Das oder ich habe halt auch gedacht, einfach so wie Vitello Tonato.
Speaker: Nur ohne Vitello und eigentlich auch ohne Tonato.
Speaker: Obwohl es mit der Tonato-Saußen sicher auch geil ist.
Speaker: Aber da irgendwie eine vegane Variante.
Speaker: Ja, wie bei unserem Dinner hatte ich doch eine gemacht.
Speaker: Tatsächlich fand ich die echt lecker.
Speaker: Ja, ich fand die auch ganz lecker.
Speaker: Genau, oder eben halt eine Miso Mayo oder irgendwas weiter, was halt ordentlich Umami reinbringt, finde ich mega cool.
Speaker: Oder ja, es sieht ja fast aus wie ein Carpaccio, dann einfach eine geile Vinaigrette auf die rote Beete, weil die rote Beete fand ich nämlich auch richtig gut, weil die so saftig noch waren.
Speaker: Also ich finde der Sellerie und auch die Steckrübe,
Speaker: waren halt recht trocken, sag ich jetzt mal, aber hatten ja viel mehr Geschmack, also Umami, aber die Rote Beete hat so supergeil saftig irgendwie.
Speaker: Ich probiere es auf jeden Fall aus, es selber zu machen.
Speaker: Hatte ich mit Tina nämlich auch überlegt.
Speaker: Also ich war mit Christina da und wir waren beide voll geflasht und waren so, okay, wie kann man das?
Speaker: Ich bin gespannt, wie du das machen würdest.
Speaker: Ich erzähle kurz meinen Plan irgendwie.
Speaker: Ja.
Speaker: Ich würde...
Speaker: wenn wir jetzt vom Sellerie ausgehen, den Sellerie nehmen und den einspießen, so ein bisschen.
Speaker: Und dann räuchern, also gut, ich würde den Gasgrill wahrscheinlich nehmen, bis er auch gar ist.
Speaker: Dann würde ich ihn erst schälen.
Speaker: Also ich hätte den mit Schale geräuchert.
Speaker: Dann würde ich ihn schälen und ich weiß, dass die eine Marinade auch haben.
Speaker: Ich würde ihn dann marinieren, vakuumieren und dann reifen lassen.
Speaker: Jetzt erzähl du.
Speaker: Ich habe mir noch keine Gedanken gemacht, aber das hatte so eine wachsige Konsistenz, dass ich dachte, irgendwie dörren muss man den, glaube ich, auch, um dem noch die Flüssigkeit zu entziehen.
Speaker: Und dieses fleischig-wachsige, weil als ich diese Beeten gemacht habe, das ging ja so in die Richtung von der Textur, dass es so was fleischartig Wachsiges hat, ähm,
Speaker: Ich kann mir gut vorstellen, dass das durch die Marinade aber eben auch passiert, denn der dann reift durch die Osmose, weißt du?
Speaker: Achso, dass dir das Wasser herauszieht quasi.
Speaker: Ich probiere es auf jeden Fall aus mal mit einer Knolle.
Speaker: Ja.
Speaker: Wie willst du die reifen lassen?
Speaker: Im Vakuumbeutel.
Speaker: Ich glaube, die machen das nicht anders.
Speaker: Also hier, bitte?
Speaker: Achso, ja, ich denke, ich lege es in den Kühlschrank.
Speaker: Was würdest du denn machen?
Speaker: Also hätte ich jetzt einen Keller, in dem es so Kartoffeltemperaturen oder Kartoffel- oder Schinken-Klima hätte, dann würde ich es da hinpacken, aber wahrscheinlich würde ich es... Vielleicht zwei gegeneinander testen.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Weißt du was?
Speaker: Das schreibe ich mir mal als Mission auf.
Speaker: Das finde ich cool.
Speaker: Ich bin ja gerade sowieso... Aber lass absprechen, wenn du startest, dann starte ich auch.
Speaker: Ja, ich bin höchst motiviert im Moment, wie man merkt.
Speaker: Ich kann alles machen.
Speaker: Auch nachts.
Speaker: Gib mir ein bisschen ab, ey.
Speaker: Ja, das ist auf jeden Fall der Plan und das war eins meiner Highlights.
Speaker: Ich habe aber noch ein Highlight, das ich auch nicht selber gemacht habe.
Speaker: Das Brot oder die Backwaren allgemein von Arndt Erbel.
Speaker: Sagt dir der Name was?
Speaker: Nein.
Speaker: Das ist in der Nähe von Nürnberg.
Speaker: Neben Fürth ist eine kleine Bäckerei und ich habe bisher sein Brot immer nur...
Speaker: wenn ich auswärts, also in einem Restaurant war.
Speaker: Tatsächlich im Essigbrätlein.
Speaker: Kennst du das Essigbrätlein?
Speaker: Ich kenne das, aber ich war noch nie da.
Speaker: Also es ist hervorragend.
Speaker: Es ist in Nürnberg, ich glaube ein Zwei-Sterner und da war ich zweimal.
Speaker: Und das Brot ist so gut.
Speaker: Also da kommt kein Gaues oder auch die Bäckerei Philips
Speaker: Nicht ran, weil das ist wirklich einfach nur grandios.
Speaker: Und diesmal auf der Rückfahrt von der Biofach, die ist eben in Nürnberg, habe ich einen Schwenker gemacht und bin dort vorbeigefahren.
Speaker: Und es ist auch dann noch so eine cute Bäckerei und die waren so freundlich.
Speaker: Und der ist ziemlich berühmt für seine Lebkuchen.
Speaker: Und ich habe immer gedacht, oder auch der Stollen auch, soll so toll sein, Sauerteigstollen.
Speaker: Immer in der Vorweihnachtszeit habe ich gedacht, boah,
Speaker: Das bestelle ich mir.
Speaker: Man kann nämlich online bestellen.
Speaker: Aber dann habe ich mir das so in den Mahlenkorb gelegt und war dann ruckzuck einfach mit so einem Päckchen Stollen und den Nürnberger Lebkuchen bei irgendwie 70 Euro oder so und habe dann jedes Mal gedacht, fuck, es ist schon einfach eine Hausnummer.
Speaker: Krass, okay.
Speaker: Na gut, wie sehr liefst du es denn jetzt, ne?
Speaker: Ja, habe es dann halt nicht gemacht und jetzt lagen da eben noch wohl die Reste, denke ich, von Lebkuchen, so aufgeschnitten für einfach die einkaufenden Personen.
Speaker: Und dann habe ich einen probiert und habe gedacht, boah, das ist...
Speaker: krass gut.
Speaker: Bist du in den Himmel aufgefahren?
Speaker: Ja, schon irgendwie.
Speaker: Und wenn du überlegst, der liegt ja jetzt schon mehr als drei Monate da.
Speaker: Also das finde ich irre.
Speaker: Der war so saftig und so aromatisch und so lecker.
Speaker: Also da werde ich auf jeden Fall jetzt bestellen.
Speaker: Okay.
Speaker: Dieses Jahr.
Speaker: Das war aber allgemein die ganzen Backwaren.
Speaker: Ich habe da ziemlich viel eingekauft und habe das eigentlich nicht auf der Fahrt essen wollen.
Speaker: Aber diese Tüte stand einfach neben mir und da gelugte so dieses Walnuss-Baguette raus.
Speaker: Ich habe dann immer so ein Stück abgerissen und ich konnte nicht auch, wenn man so lecker war.
Speaker: So cool.
Speaker: Also das war mein zweites Highlight und ein selbstproduzierteres habe ich aber auch noch.
Speaker: Eben gestern erst gegessen, geröstete Petersilienwurzel, einfach im Ofen, also ganz normal, plain mit ein bisschen Salz und Honig und Öl mariniert und dann einfach im Ofen heiß geröstet, auf so einem aufgeschlagenen Feta-Joghurt-Geschichte.
Speaker: mit Zitronenschale und eben auch ein bisschen Zitrone und in viel Butter geschmolzener Lauch.
Speaker: Das war so lecker.
Speaker: Also unten das Bett einfach aus dieser Joghurt-Feta-Geschichte, da drauf die geröstete Petersilie und dann den Lauch, das war eine Stange in bestimmt einem halben Päckchen Butter.
Speaker: So, dass die Butter freund und der Lauch auch schön, also erstmal ein bisschen so schmelzig wird, einfach schön weich.
Speaker: Wie so Konfett da drin schon fast.
Speaker: Ja, eigentlich ja bestimmt Konfett, aber dann auch ein bisschen Farbe kriegt und das dann schön oben drüber.
Speaker: Das war wirklich einfach mega geil.
Speaker: Oh, ich hab auch noch ein Highlight.
Speaker: Jetzt fällt mir auch noch was ein.
Speaker: Ich weiß, dass es geil ist, weil ich hab's bei Raffi von Bistro Badia schon mal gegessen.
Speaker: Der hat ja, also egal, es führt zu weit, auf jeden Fall war ich zum Essen eingeladen.
Speaker: Frittierte Enoki-Pilze, wieso ist das so lecker?
Speaker: Ich hab das noch nie vorher gemacht.
Speaker: Was ist das für ein geiles Zeug?
Speaker: Ich hab mich daran total überfressen vor ein paar Tagen.
Speaker: Ich konnte nicht aufhören.
Speaker: Ich habe das auch schon mal gemacht, aber ich hatte das Thema damit, dass die sich so schlecht beißen ließen.
Speaker: Echt?
Speaker: Die Hähnchen war das.
Speaker: Ich fand es voll... Ich habe die direkt auf dem Fett in meine Schnauze reingesteckt.
Speaker: Die waren sehr schön kross und wuchtig und hatten einfach die perfekte Textur.
Speaker: Ich war total baff und lustigerweise die... Ich muss da nochmal die Frage stellen.
Speaker: Intempurateig oder waren die...
Speaker: Ja, ich habe so ein Tampura-Mix gehabt, angebrochen seit 10 Millionen Jahren in einer meiner schlimmen Schubladen und dachte, okay, ich verwurste das jetzt mal und habe es dann noch ordentlich gewürzt mit irgendwie, keine Ahnung, Chili und Smokaprika und so.
Speaker: War einfach nur die Frage, weil...
Speaker: Und eigentlich dann ja vegan und es war so vielmaßen köstlich.
Speaker: Eigentlich nur als Topping gedacht für ein Kundenrezept, für so diese Avogolemon oder diese Zitronenhühnersuppe.
Speaker: Auch sehr gut.
Speaker: Weil ich dachte, okay, es sollte so ein Weinpairing sein.
Speaker: Und ich war so, okay, irgendwas Fettiges, Frittiertes zu dem Wein, weil der auch knackige Säure hat und so.
Speaker: Und diese Enoki-Pilze, die Suppe war auch lecker, aber das hat mich auch nicht mehr gejuckt.
Speaker: Ich habe nur noch diese Pilze mehr reingezogen.
Speaker: Ey, Frittiertes, aber auch so ein Mödergeile.
Speaker: Ja, also grundsätzlich frittierte Pilze oder Pilze im Tempurateig finde ich auch mega.
Speaker: Ich mache es halt meistens einfach mit Auslandpilzen.
Speaker: Wegen dieser Faserigkeit war das einfach so perfekt.
Speaker: Ja, aber da muss ich das nochmal wissen.
Speaker: Ich verstehe den Gedanken und auch immer, wenn ich sehe, denke ich so, irgendwas habe ich falsch gemacht, vielleicht war es zu lange und zu kalt im Fett drin und das kann sein.
Speaker: Da muss ich nochmal ran.
Speaker: Ich habe es aber bisher auch erst einmal ausprobiert, also
Speaker: probiere ich nochmal.
Speaker: Wir dürfen nicht hungrig aufnehmen.
Speaker: Wir müssen einfach immer nach dem Essen aufnehmen.
Speaker: Jedes Mal denke ich so, oh Gott, ich versuche nicht was essen.
Speaker: Ich habe noch so eine kleine Sache, die ich mir die Woche gekocht habe.
Speaker: Tatsächlich, hörst du, wie der Kater jetzt gerade hier was... Ja, die trampeln irgendwie oder ich weiß nicht, was die machen.
Speaker: Der trampelt nicht, der hängt rückwärts unter dem Sofa und hangelt sich da dran rum.
Speaker: Und
Speaker: Schmidt!
Speaker: Die sind irre.
Speaker: Das klingt einfach, als sei das ein Mensch von 50 Kilo oder so.
Speaker: Ich glaube auch, wenn ich mir die Treppe runtergehe, klingt das immer, als wäre das so ein Ochse.
Speaker: Aber die sind einfach so drei Kilo oder so, keine Ahnung.
Speaker: Ich habe, und das ist wirklich auch easy peasy und eigentlich auch die Welt nicht neu erfunden, ich habe es bisher aber noch nie gemacht und einfach wieder gedacht, wie simpel und lecker einfach so ein günstiges Essen auch einfach sein kann.
Speaker: Ich habe Brokkoli gegart, ganz normal blanchiert in Salzwasser und dann püriert mit, ich habe Seidentofu genommen, weil er da war, kann man aber ja auch irgendwie Sahne einfach nehmen, Spirelli gekocht, eine gute und habe das einfach vermischt miteinander und das ist einfach eine geile Gemüsepasta.
Speaker: Schön cremig, schlonzig.
Speaker: In dem Fall war es vegan.
Speaker: Ich hatte noch Miso drin, aber man kann ja genauso gut einfach, wie gesagt, Sahne oder dann Parmesan irgendwie untermischen.
Speaker: Geröstete Pinienkerne oben drauf und das habe ich einfach glücklich gemacht.
Speaker: Hammer.
Speaker: Das war eine Sache von zehn Minuten und das ist einfach...
Speaker: wirklich günstiges, leckeres, schnelles Feierabendküche.
Speaker: Das wäre eigentlich auch eine gute Rubrik.
Speaker: Ja, voll.
Speaker: Also so eine, was günstig und schnell und lecker ist.
Speaker: Ja, Feierabendküche.
Speaker: Ja.
Speaker: Seidentofu, voll underrated gewesen von mir, so lange Zeit.
Speaker: Und jetzt denke ich so, einfach Seidentofu reinpürieren.
Speaker: Einfach Seidentofu mit irgendwas pürieren, was viel Wimps hat.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Also Seidentofu mag ich.
Speaker: Also den schaufel ich mir aber auch saugern.
Speaker: Einfach mit so einer...
Speaker: Mit irgendeiner Soße einfach rein und ein bisschen Crunch.
Speaker: Ich finde auch, das ist mein Lieblingstofu.
Speaker: Und den kann man auch sehr gut, was ich einfach schwierig finde, bei einem normalen Supermarkt normalen Tofu, also den festen Tofu zu kaufen, kann man Seidentofu eigentlich echt ganz gut kaufen im Supermarkt.
Speaker: Der schmeckt dann trotzdem.
Speaker: Ich glaube, irgendwie dein Supermarkt ist mega, weil ich habe letztens, war ich bei mir im Rewe, bei uns gibt es glaube ich keinen Seidentofu in meinem Rewe,
Speaker: Und ich habe auch keinen Bergamottensaft, obwohl ich in der Peripherie von Köln lebe und nicht in der Peripherie von Bad Kreuznach.
Speaker: Also ich habe echt noch geguckt.
Speaker: Gestern, vorgestern war ich nämlich gucken und dachte so, hä, was hat die Janina für einen Premium-Supermarkt bei sich da auf dem Land?
Speaker: Also eigentlich nicht.
Speaker: Ich muss ja schon kämpfen um Koriander oder so.
Speaker: Also, oh, das ist ein Thema.
Speaker: Ich habe jetzt endlich in zwei Wochen, ich habe mir ja eine ziemliche Auszeit jetzt gegönnt und keine Anfragen für Menüs oder sowas angenommen.
Speaker: Mhm.
Speaker: Und jetzt habe ich in zwei Wochen, freue ich mich jetzt auch wieder drauf, endlich wieder einen Auftrag für Dönhoff, also für das Weingut Dönhoff, wo ich ja immer mal wieder koche.
Speaker: Und ich habe das Angebot geschrieben letztes Jahr im Oktober, keine Ahnung.
Speaker: Und es kam eben die Anfrage für Anfang März.
Speaker: Und ich habe irgendwie im Oktober gedacht, ja, das ist ja schon volle Lotte Frühling.
Speaker: Und habe gedacht, nee, irgendwie ist es doch gar nicht Frühling.
Speaker: Ich habe sowas wie Bärlauch aufgeschrieben, ich weiß gar nicht, draußen schneidest du noch bei den meisten Leuten?
Speaker: Ist der Bärlauch überhaupt schon so weit?
Speaker: I don't know.
Speaker: Und dann ist mir beim Angebotschreiben auch mal wieder offensichtlich entfallen, dass ich nicht an andere Kräuter als Dill und Petersilie herankomme und habe eben Kerbel aufgeschrieben.
Speaker: Da hatte ich nur jetzt schon wieder, keine Ahnung, wo ich Kerbel herkriege.
Speaker: Das ist nämlich sowas...
Speaker: Tatsächlich, wo kriegst du das denn her?
Speaker: Bei dir?
Speaker: Ja, gar nicht.
Speaker: Ich muss nach Mainz fahren.
Speaker: Aber das ist nicht so weit, oder?
Speaker: Naja, eine halbe Stunde schon.
Speaker: Also, ja, nee.
Speaker: Ich muss auch fahren.
Speaker: Kerbel muss ich auch eine halbe Stunde fahren.
Speaker: Aber ich finde es schon irgendwie nervig.
Speaker: Ich werde es anbauen dieses Jahr auf jeden Fall.
Speaker: Ich habe mir ein kleines Kräuterbeet angelegt.
Speaker: Da kommt ein bisschen was rein.
Speaker: Und ich finde Kerbel nämlich wirklich ein leckeres Kraut auch.
Speaker: Auch jetzt zu Spargel und so, finde ich es wirklich richtig gut.
Speaker: Ja, in dem Fall wird es, muss ich jetzt mal gerade nochmal reinschauen, was habe ich denn einfach noch angeboten?
Speaker: Ich habe nämlich schon mal reingeguckt, ich bin nämlich in der Woche davor unterwegs und habe geschaut, was ich denn überhaupt schon vorbereiten könnte oder ob ich irgendwas vorbereiten kann.
Speaker: Und ich habe...
Speaker: Ah ja, da habe ich den Ansatz für die Burblor fürs Amüs.
Speaker: Da mache ich einfach einen Gerüstenspitzkohl mit einer Riesling-Burblor.
Speaker: Ich bin da jetzt aber ein bisschen abgeschwiffen schon.
Speaker: Also ich habe den Ansatz jetzt einfach schon mal gemacht mit der Reduktion und so.
Speaker: Und dann kann das nämlich jetzt schon mal einfach in den Tiefkühler.
Speaker: Da musste ich später nur noch die kalte Butter untermixen.
Speaker: Habe eben Riesling angesetzt und einkochen lassen und habe währenddessen gedacht, ach, also so ein Stück Sternanis kann da eigentlich mit rein.
Speaker: Und dann habe ich so in meine mittlerweile ja sehr gut sortierte Gewürzschublade geschaut und neben dem Sternanis war die Tonkabohne.
Speaker: Hab gedacht, Tonkabohne, Sternanis, irgendwie geil.
Speaker: Hab dann noch eine halbierte Tonkabohne reingeschmissen und darunter einfach Safran.
Speaker: Ja, und ich wirklich, ich habe das schön reduzieren lassen mit dem Sternanis, der Tonkabohne und dem Safran, also der Safran später reingegeben und probiert, krass lecker, mit dem Riesling zusammen, wirklich sehr, sehr gut.
Speaker: Also klingt so nach einer krass wilden Kombi, aber ich kann es mir irgendwie voll gut vorstellen.
Speaker: Nee, das passt total gut.
Speaker: Safran hat ja auch sowas.
Speaker: Es ist so eine Art Süße, genauso wie Sternanis.
Speaker: Passt total gut mit dem Mandel-Zimt-Tonka-Bohne-Wandel-Sachen.
Speaker: Lustig, dass du Safran heute erwähnst.
Speaker: Ich habe heute zum ersten Mal, ich glaube, zum ersten Mal in meinem Leben, so eine uralte Mini-Packung Safran rausgeholt, um meine Hühnerbrühe so ein bisschen...
Speaker: mehr Farbe zu geben.
Speaker: Und es ist so krass, wie doll das schmeckt.
Speaker: Ich habe nur ganz wenig genommen.
Speaker: Ich bin ein großer Safran-Fan.
Speaker: Ich mag wirklich Safran sehr, sehr gerne.
Speaker: Genau, und zur Vorspeise wird es eine Apfel-Tupinambur-Cremesuppe mit Haselnuss-Kerbel-Pesto.
Speaker: Genau, da wird es geben.
Speaker: Und ein bisschen Parmesan.
Speaker: Dann ein Hirschrücken mit Pinienkernkruste.
Speaker: Bärloch-Risotto habe ich eben aufgeschrieben.
Speaker: Weiß ich halt jetzt nicht, ob es soweit ist.
Speaker: Ich weiß nicht.
Speaker: Das nervt mich ein bisschen.
Speaker: Und klassiert im Frühlingsgemüse.
Speaker: Und dann gibt es eine Buttermilchmus, Basilikum, Parfait, marinierte Beeren und Baiser.
Speaker: Hammer.
Speaker: Hast du eigentlich immer so ein Kontingent an Gerichten, die du so variierst?
Speaker: die ich immer mit drin habe.
Speaker: Ja, die du so in Variationen saisonal anbietest.
Speaker: So der Spitzkohl zum Beispiel in so verschiedenen Varianten oder so.
Speaker: Nee, den Spitzkohl mache ich eigentlich erstaunlich selten für jetzt so Auftragssachen.
Speaker: Das ist eher was, was ich für mich selber mache, weil ich mir auch einfach so einen ganzen Kohl gerne reinfetzen kann.
Speaker: Was ich immer in jedem Menü drin habe, ist eine Beurblanc.
Speaker: weil es einfach meine Lieblingssoße ist und ich könnte Soßen einfach grundsätzlich immer löffeln.
Speaker: Das ist eigentlich immer mit drin.
Speaker: Und ja, viel, viel Gemüse.
Speaker: Also ich mache einfach Gemüse.
Speaker: Viel, aber kann ich jetzt nicht sagen.
Speaker: Grundsätzlich probiere ich ja eigentlich immer Sachen aus.
Speaker: Das machst du ja aber genauso.
Speaker: Also Sachen, die du schon immer kochen wolltest, verkaufe ich dann auch einfach Leuten, die dafür bezahlen.
Speaker: Gut zum Risiko, ne?
Speaker: Versuchskaninchen sind, ja.
Speaker: Und wie ich mich dann jedes Mal dafür verfluche, ey.
Speaker: Ja, weil ich dann so denke, wer weiß, ob das gut wird.
Speaker: Naja, wir werden es rausfinden und alle 12, 15 Gäste auch.
Speaker: Ja.
Speaker: Das ist schon ein bisschen... Ja, weil du aber auch, du bist, ich glaube, ich bin ein bisschen besser vorbereitet meistens.
Speaker: Ja.
Speaker: Ohne dich nicht zu kritisieren.
Speaker: Nö, nö, nö, nö.
Speaker: Das siehst du ganz richtig.
Speaker: Ja, ich würde das noch jedenfalls so früh merken, wenn irgendwas vollkommen misslingt, dass ich zumindest irgendwie noch improvisieren könnte.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Und da freue ich mich jetzt mittlerweile wieder drauf, für andere Leute zu kochen.
Speaker: Ich habe irgendwie, war Ende letzten Jahres mal kurz die Luft raus und deswegen hatte ich es nicht mehr angenommen oder nichts mehr angenommen.
Speaker: Und jetzt ist nochmal cool und passend dazu kam auch nochmal jetzt oder noch eine Anfrage für so ein Ausflugsrestaurant.
Speaker: Das liegt hier relativ schön auf dem Rotenfels, also so ein Wandergebiet.
Speaker: Da ist aber schon lange nichts mehr los.
Speaker: Also der Pächter, der da drin war, der hat aufgehört und die Lage ist aber eigentlich grandios.
Speaker: Und das haben...
Speaker: Ich glaube, da gibt es eine verwandtschaftliche Verbindung zu dem Weingut Krusius, die eben auch nebendran wohnen.
Speaker: Mit Sehle?
Speaker: renommiertes Weingut hier eigentlich, Grosius.
Speaker: Und die hatten, also nicht von dem Weingut, die sind aber irgendwie angeheiratet oder so.
Speaker: Ich will da jetzt nichts Falsches sagen, weil ich das nicht mehr genau weiß.
Speaker: Die hat mich angefragt, die hat nämlich dieses Gebäude gekauft und ob ich da nicht Lust hätte auf Events und Pop-Ups da drin.
Speaker: Das ist natürlich erstmal eine supergeile Anfrage, natürlich total cool, weil ich das ja liebe.
Speaker: Ja.
Speaker: Und habe gedacht, ich gucke mir das dann mal an und habe mich da dann jetzt mit dem, wie sagt man, Hausmeister quasi getroffen, der sich da jetzt so ein bisschen drum kümmert, während sie nämlich, die ist nämlich in Amerika, das ist
Speaker: Interessante Geschichte.
Speaker: Jedenfalls habe ich mich dort oben getroffen.
Speaker: Das ist leider wahnsinnig hässlich.
Speaker: Also die Gasträume, da setzt sich niemand rein.
Speaker: Also ich würde da nicht hingehen.
Speaker: Und das ist so traurig, weil es draußen ist, ist halt mega geil.
Speaker: Aber wie plant man denn ein Pop-Up?
Speaker: Draußen.
Speaker: Das finde ich wirklich schwierig.
Speaker: Ja, und sich draus zu verlassen mit dem Wetter auch, ne?
Speaker: Ja, total.
Speaker: Aber ey, da könntest du geile Sachen machen.
Speaker: So mega gute Sachen einfach.
Speaker: Draußen.
Speaker: Aber das finde ich irgendwie schwierig zu planen.
Speaker: Aber dann so im Sommer mit so Outdoor...
Speaker: Kochen auch mit Grills und Feuer.
Speaker: Ja, also auch drinnen.
Speaker: Die Küche ist gut ausgestattet.
Speaker: Also alles, was du brauchst, ist da drinnen.
Speaker: Du kannst da drinnen, kannst du geil schicken.
Speaker: Für draußen aber eben.
Speaker: Also ja, ey, sowas wie, also Prunch finde ich ja mega cool, wo sich alle Leute dann irgendwie auch so bottomless besaufen können oder sowas.
Speaker: Oder auch Hochzeiten, ja?
Speaker: Ja, Nina, was ist mit dir?
Speaker: Willst du das Ding jetzt hier?
Speaker: Du hast ja voll Bock.
Speaker: Ich habe ja immer Bock.
Speaker: Ich finde das auch eine coole Sache.
Speaker: Und ich meine, ich war auch total geehrt.
Speaker: Also Grusius hat mich an sie empfohlen dann einfach auch.
Speaker: Das ist natürlich auch irgendwie dann immer cool, wenn man sowas dann als Bestätigung bekommt.
Speaker: Aber ja, es ist so eine geile Location und es ist so traurig und verschenkt, dass es da oben einfach so vor sich hin vegetiert irgendwie.
Speaker: Aber mit den, und die haben oben drüber, haben die Airbnb-Wohnung.
Speaker: Du könntest das wirklich richtig machen.
Speaker: Perfekt für Hochzeiten und so.
Speaker: Ja, perfekt für Hochzeiten.
Speaker: Ich habe mir eine Frage nämlich aufgeschrieben und die war, ob du irgendwann mal selber darüber nachgedacht hast, eine Gastro aufzumachen.
Speaker: Habe ich.
Speaker: Also gerade dieses Hochzeitsding, das ist ja mein großer Traum, wenn ich irgendwann super reich bin.
Speaker: Das ist ja der Plan.
Speaker: Wir sind mal da.
Speaker: Wir arbeiten daran.
Speaker: Also nicht wirklich.
Speaker: Ehrgeiz auch im Job, das liegt mir total fern.
Speaker: Kalkulation liegt mir leider fern.
Speaker: Kalkulation auch.
Speaker: Katastrophe.
Speaker: Weil einfach irgendwie, das ist der größte Luxus für mich, in den Supermarkt einfach zu gehen und kaufen zu können, was ich will.
Speaker: Und nicht irgendwie im Kopf zu überschlagen, kann ich mir das leisten.
Speaker: Das ist ja einfach total krass.
Speaker: Das ist der schönste Luxus, den man haben kann, finde ich.
Speaker: Ja.
Speaker: Und halt geile Lebensmittel kaufen, ja.
Speaker: Also richtig gute Sachen.
Speaker: Nee, das ist genau, ich würde, ich hätte gerne eine Event-Location und das ist für mich auch ein Drei-Seiten-Hof.
Speaker: Also es ist ein Bauern, alter renovierter Bauernhof, die Scheune ist eine Event-Location, aber es gibt auch ein kleines Hof-Café, das irgendwie am Wochenende geöffnet hat, wo ich dann...
Speaker: geile Plechkuchen einfach nur mache meinetwegen und Schnittchen, sowas, einfach so richtig gute Sache, also das hätte ich einfach wahnsinnig gerne und halt ein Traum, ich liebe Ziegen, ich finde Ziegen sind ja die witzigsten Tiere der Welt, also da vielleicht eine kleine Käser, also so all das, ja, aber da braucht es halt auch Leute, ich brauche Leute, die mit mir das arbeiten können.
Speaker: Auch irgendwie eine kleine Gärtnerei, aber ich kann nichts anbauen, alles stirbt bei mir.
Speaker: Es muss da irgendwie sowas geben, so kommunmäßig, ohne eine Kommune zu sein.
Speaker: Ja.
Speaker: Sowas und eine Event-Location, weil da kannst du halt einfach auch richtig Asche mitmachen.
Speaker: Hochzeits-Location.
Speaker: Ja, voll.
Speaker: Wir haben so ein bisschen, also Jan beziehe ich da jetzt mit ein, ja auch ästhetisches Empfinden.
Speaker: Wir haben beide eine Mediengestalter-Ausbildung gemacht.
Speaker: Wir hätten irgendwie die Druckerei noch.
Speaker: Das könnte alles einfach ein Ding sein aus einem Guss.
Speaker: Und da gibt es genug Leute, die wirklich dafür Geld ausgeben.
Speaker: Ja, voll.
Speaker: Das würde ich gerne machen.
Speaker: Aber es ist halt die Frage, ob ich denn so das Catering für diese Hochzeit würde ich gerne planen, aber dann auch einfach gerne mit Stuff.
Speaker: Ja, ja, das kannst du ja nicht dann noch selber machen, wenn du den ganzen anderen Pumps auch noch an der Backe hast.
Speaker: Ja.
Speaker: Aber das ist mein Traum.
Speaker: Ja, weil ich habe mich das echt gefragt.
Speaker: Ich habe zwei Fragen eigentlich gehabt.
Speaker: Eine war nämlich das und die rührt aber eigentlich daher, dass bei dir ja auch so nicht so viele, ich sag mal, geile Sachen in der näheren Umgebung sind und bei mir in Hürden nämlich auch nicht.
Speaker: Und dann denkt man ja so, okay, was würde ich mir wünschen?
Speaker: Und dann denkt man direkt so, da würde man was selber machen, weil man hat keine Wettbewerber.
Speaker: Keine Ahnung.
Speaker: Ja, aber es gibt ja auch aus Gründen keine Wettbewerber.
Speaker: Also das ist jedenfalls bei mir hier im Umkreis so.
Speaker: Die Leute, die hier sind,
Speaker: haben, glaube ich, nicht so, die setzen ihre Prioritäten anders, als ich das jetzt.
Speaker: Also man müsste trotzdem näher an die Stadt, glaube ich.
Speaker: Für das, was ich jetzt im Kopf hätte, was ich machen wollen würde.
Speaker: Außer halt diese Event-Location, da fahren Leute ja auch ein paar.
Speaker: Das ist was anderes.
Speaker: Also du würdest auch gerne Gastro machen.
Speaker: Aber, ja, ich denke manchmal, mir fehlt halt hier, vielleicht muss man so dazu sagen, ich wohne ja in Hürt, das ist so südlich von Köln, mit der Straßenbahn erreichbar und eigentlich mega gut angebunden.
Speaker: Und ich persönlich finde Köln ja schon kulinarisch nicht so ultraspannend und Hürt ist ganz schlimm.
Speaker: Und das schätze ich aber dann ein bisschen anders ein.
Speaker: Ich glaube, bei dir sind halt eher Leute, die da so verhaftet und verwurzelt sind, schon lange.
Speaker: Und hier merkt man aber gerade schon, dass Leute wie zum Beispiel Daniel und ich,
Speaker: in den letzten fünf Jahren aus der Stadt rausgezogen sind, weil man sich das nicht mehr leisten kann und dann halt im Speckgürtel so in die Peripherie ziehen.
Speaker: Und du hast hier Leute in unserem Alter, die vielleicht auch am Wochenende in die Stadt reinfahren, zum Essen gehen.
Speaker: Die haben mal vielleicht Kinder oder keine Zeit oder keine Ahnung was.
Speaker: Und es gibt hier halt einfach gar kein Angebot.
Speaker: Das ist so schlimm,
Speaker: Das Letzte, was jetzt aufgemacht hat, weil wir haben ja schon so ein richtig räudiges Café del Sol.
Speaker: Das sieht aus wie so eine Truck-Store.
Speaker: Das ist ganz schlimm.
Speaker: Und dann natürlich die Osteria und so ein all-you-can-eat-mongolisches Buffet.
Speaker: Also ganz furchtbar.
Speaker: Und das Nächste, was jetzt aufgemacht hat, ist Ksiao.
Speaker: Auch so eine Kette wie Osteria.
Speaker: Einfach so ein Riesending.
Speaker: Und die ist voll aus Mangel an Alternativen, denke ich.
Speaker: Und auch, die nehme ich manchmal so rum.
Speaker: Es gibt keinen Wettbewerb hier.
Speaker: Man müsste einfach nur was anderes machen.
Speaker: Ja, das schätze ich als andere Situation wirklich ein, weil die Peripherie von Mainz, wo ich jetzt sagen würde, das sind so die vergleichbaren Leute, das ist dann doch nochmal ein Stück weiter weg, würde ich jetzt sagen.
Speaker: Ja, nee, aber ja, cool.
Speaker: Und was wäre das?
Speaker: Aber...
Speaker: keine Ahnung, ich habe da noch nicht mal so einen Masterplan.
Speaker: Es müsste einfach nur genug Plätze haben, dass es sich lohnt, weil ich glaube, der Aufwand ist ja schon immer derselbe.
Speaker: Dann schon lieber ein bisschen, nicht nur 20 Plätze oder so.
Speaker: Und vermutlich reicht ja auch ein downgegradeter, downgegradetes Konzept von etwas, was man in den großen Städten findet.
Speaker: Also Sharing Dishes, gute Produkte, vernünftigen Wein, nicht irgendwie nur so Schrottgedöns.
Speaker: Und mit Preisen, die nicht ganz wehtun.
Speaker: Also vermutlich dann vielpflanzenbasiert.
Speaker: Wobei dann ist ja vielleicht schon die Frage, ob man die Leute hier kriegt.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Aber es ist vermutlich auch was Mediterranes, Meselmäßiges.
Speaker: Aber mit einfach in den Schmö.
Speaker: Das bringt mich ja zum nächsten Thema.
Speaker: Hier, Sherry und dich, das lieben wir ja.
Speaker: Weil wir ja einfach ja immer den ganzen Tisch oder die ganze Karte bestellen und der ganze Tisch ist voll.
Speaker: Ich habe jetzt neulich gelesen, das wäre ein Trend, der jetzt wieder abnehmen würde.
Speaker: Ich kann es mir gar nicht vorstellen.
Speaker: Ehrlich?
Speaker: Weil du es nicht magst, teilst du nicht gerne mit mir?
Speaker: Doch, aber ich würde auch ein Hauptgericht mit dir teilen.
Speaker: Ja, stimmt, das stimmt schon.
Speaker: Ich bin manchmal so ein bisschen, es ist so überbordend, dass so viele verschiedene kleine Sachen und ich denke manchmal so, ich will gar nicht so viel aus, weil ich will einfach nur und ich weiß nicht und auch so, ich mag manchmal einfach diese klassische Menüfolge.
Speaker: Und das fehlt mir in manchen Situationen, weil dann alles so durcheinander kommt.
Speaker: Ich kann aber nicht alles gleichzeitig probieren und alle warmen Sachen.
Speaker: Und ich bin manchmal auch gerne einfach jemand, der sich linear durcharbeitet.
Speaker: Ah, okay, vielleicht ist das dein Durcheinanderhirn, das dagegen nicht arbeitet.
Speaker: Genau, beides kann ja nebeneinander bestehen, aber ich finde es schon, wenn du dann zum verdrölftigsten Mal gefragt hast, warst du schon mal bei uns?
Speaker: Ach, wir haben so kleine, oh, ich denke so, halt das Maul, ey.
Speaker: Alle haben kleine Gerüste zum Teil, drei bis vier pro Person Laber.
Speaker: Ja, also ich verstehe.
Speaker: Das ist immer das, was nervt, wenn man es zu oft gehört hat und das ist alles so Berlinig irgendwie, Sharing, klar, aber ich lieb's.
Speaker: Ich mag, wenn der Tisch voll ist mit unterschiedlichen Sachen und man kann überall rein snacken.
Speaker: Ich mag das.
Speaker: Ja, doch, ich mag das auch, aber ich hätte nichts dagegen, wenn es ein bisschen abflaut, weil es ist mir ja zu überall.
Speaker: Ich habe das Gefühl, es ist nur noch... Ja, verstehe ich.
Speaker: Ich verstehe schon.
Speaker: Ach, Jelena, das war doch auch wieder eine launige Runde, oder?
Speaker: Ich habe noch eine Sache, die wollte ich noch erzählen, weil ich das so cool fand.
Speaker: Ja, bitte.
Speaker: In der letzten Folge habe ich ja irgendwie darüber gequatscht, dass ich eine App bräuchte, um meine Fermente zu tracken.
Speaker: Ja.
Speaker: Und ich weiß nicht, ob du den Account Fermentation Love kennst.
Speaker: Katsu.
Speaker: Sie hat offensichtlich die Folge gehört und hat mir danach über Insta geschrieben und schrieb, Herr Jellner, die App, die du im Podcast suchst, heißt Ferment Hero.
Speaker: Mein Miso ist auch mit dabei.
Speaker: Viel Spaß im nächsten Rabbit Hole.
Speaker: KuljiCon ist ja auch wieder Ende des Monats.
Speaker: Und dann schrieb sie nämlich noch, ich finde die App in der Ausführung nicht so richtig gelungen, aber in der Sache ist sie sehr gut.
Speaker: Dein Kommentar im Podcast hat mich angefixt und ich habe gestern gleich angefangen, eine eigene App zu erstellen.
Speaker: Nein!
Speaker: Wie geil ist das denn?
Speaker: Ich hoffe, sie ist bald damit, dass ich das jetzt hier erzähle.
Speaker: Aber ich habe so, Alter, geil!
Speaker: Ich folge da direkt mal rein, ey.
Speaker: Sie hat auch ein neues Kochbuch übrigens.
Speaker: Sehr empfehlenswert.
Speaker: Ja, aber das wollte ich noch als Nachtrag zur letzten Folge geben.
Speaker: Und ich fühlte mich, als ob ich Impact habe, indem ich einfach so einen Blödsinn erzähle.
Speaker: Ey, nein, sogar Jan hat gemeint, findet er eine mega gute Idee.
Speaker: Ja, ich finde es geil, dass jemand sich dessen annimmt, der offensichtlich weiß, wie man Apps baut.
Speaker: Ja, keine Ahnung, das ist auch wieder so eine Zauberei irgendwie, ich auch nicht.
Speaker: Nee, da würde ich gar nicht tiefer einschneiden.
Speaker: Das wollte ich noch sagen, du warst nämlich schon so ein bisschen an der Abmoderation gefühlt.
Speaker: Ja, die letzte Folge ging ja irgendwie anderthalb Stunden und ich habe mir gedacht, boah, ob die Leute da dranbleiben.
Speaker: Und habe mir eigentlich vorgenommen, heute ein knapper und außerdem habe ich noch nichts zu Abend, also...
Speaker: Ja, ich auch nicht.
Speaker: Wir reden dann einfach so viel über leckere Sachen, das macht mich kirre.
Speaker: Laufen sich die Katzen auch, die hier einfach abs... Nein!
Speaker: Wir haben das aufgenommen, oder?
Speaker: Auch mit Video.
Speaker: Ja.
Speaker: Oh mein Gott.
Speaker: Also, hier ist gerade eine Katze einfach.
Speaker: Das war einfach nur so ein Schämen.
Speaker: Die rasten vollkommen aus.
Speaker: Ich habe denen ein neues Katzenfutter gekauft, das ist von Guido Maria Kretschmer.
Speaker: Ich bin ja ein Guido Maria Kretschmer-Fangirl.
Speaker: Das ist was, wo wir nächstes Mal mal drüber sprechen können.
Speaker: Mit wem würdest du gerne mal essen gehen oder feiern gehen?
Speaker: Dead or alive.
Speaker: Okay, ich denke, ich werde darüber nachdenken.
Speaker: Hä, hat der nicht noch Hunde?
Speaker: Der hat doch so Windschwürde.
Speaker: Ich oute mich hier.
Speaker: Offensichtlich weiß ich das ja.
Speaker: Nee, der hat Hunde, aber ich weiß nicht, vielleicht, wenn man die Maschinen irgendwie schon angeschmissen hat, dann macht man gerade noch Katzenfutter, I don't know.
Speaker: Aber sie finden es ganz geil.
Speaker: Jedenfalls.
Speaker: Okay.
Speaker: Gut, ich gehe mir auch was zu essen machen.
Speaker: Bei uns gibt es nur Reste.
Speaker: Ja, bei uns gibt es auch nur Reste.
Speaker: Die Brokkoli Null noch.
Speaker: Gut, bis dann.
Speaker: Tschaui.
Speaker: Bis dann.
Speaker: Tschö.


