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012 - Treffen sich zwei Möchtegern-Podcasterinnen

Mis en Blah
Mis en Blah

81 plays · Jun 3, 2026

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Speaker: Na, du kleine Unterbelichtete.

Speaker: Stimmt, den hast du ja jetzt gemacht.

Speaker: Das Geilste an fast jedem Essen ist das, was man am Ende noch draufschmeißt.

Speaker: Wir müssen uns irgendwo hinverschanzen und einfach ein Wochenende unseren Körper zerstören.

Speaker: Na, du kleine unterbelichtete Möchtegern-Podcasterin?

Speaker: Ja, ja.

Speaker: Wie konnte ich mich nur erdreisten, meine Stimme zu erheben.

Speaker: Ach, das ist so wild, ey.

Speaker: Sollen wir damit direkt rein starten mit dem Thema?

Speaker: Ja, vielleicht müssen wir den Kontext geben.

Speaker: Vielleicht müssen wir den Kontext geben, auch zu meiner Anmoderation.

Speaker: Ja.

Speaker: Du dumme.

Speaker: Unterbelichtete.

Speaker: Möchte gern Podcast darin.

Speaker: Ja, du, wir haben ja unser erstes, also mein allgemein, das war allgemein mein erstes virales Wheel auf Instagram.

Speaker: Und jetzt war das auch gleichzeitig unser gemeinsames, das wir auf unserem Mise-en-Pla-Kanal gepostet haben.

Speaker: Das Wheel aus dem Lakshmi.

Speaker: Mhm.

Speaker: Ja.

Speaker: Das hat einfach deswegen so unsere Bubble, unseren Safe Space auch verlassen.

Speaker: Ey, es hat so gesprengt.

Speaker: Das war krass.

Speaker: Ja, ja, ja.

Speaker: Was auf der einen Seite ja ziemlich cool und abgefahren ist.

Speaker: Auf der anderen Seite eben auch viele Leute erreicht hat, die so gar nicht wussten, wer wir sind und dass wir eben diese Art von Restaurants so lieben, die so mit Understatement, was die Einrichtung betrifft, glänzen und...

Speaker: Und ein richtig geiles Essen raushauen.

Speaker: Ja, also wir haben ja letztes Mal darüber gesprochen, über hier Vereinsheime und Länderküchen in so, ich sag mal, gewöhnungsbedürftigen Locations mit gewöhnungsbedürftigem Interieur.

Speaker: Ich drücke mich jetzt extra ultra diplomatisch aus, weil es wird einem ja ein Strick daraus gedreht, wenn man sagt, unscheinbar, oh mein Gott,

Speaker: Und dann waren wir im Lakshmi und haben darüber ein Reel gemacht und haben ein bisschen auch gezeigt, wie es da drin aussah und haben dann aus der letzten Folge ja so einen Mitschnitt als Voice-Over benutzt, wo wir halt eben über diese Art von Lokalen sprechen.

Speaker: Und das kam teilweise nicht so gut an, weil Menschen das als respektlos wahrgenommen haben.

Speaker: Also das Ding ist...

Speaker: Für uns kommt das jetzt so rüber oder gefühlsmäßig ist es für uns so, dass das richtig viele waren, aber das ist ja Quatsch.

Speaker: Ach, das waren nur zwei.

Speaker: Ja genau, es waren zwei, die das wirklich kritisch angemerkt haben, was ja auch vollkommen in Ordnung ist.

Speaker: Wenn es für die halt eine schöne Einrichtung ist.

Speaker: Ja.

Speaker: Mit den ausgedruckten, laminierten und gescannten Marienbildchen an der Wand und wahnsinnig viel Plastik.

Speaker: Und eben auch vor allem diese Flugzeugteile an der Decke.

Speaker: Dann ist das ja vollkommen in Ordnung.

Speaker: Und für mich hat das ja auch Charme.

Speaker: Ich finde ja auch, das hat wahnsinnig viel Charme.

Speaker: Aber ich sage es, wie es ist.

Speaker: Also schön ist es jetzt nicht für mich.

Speaker: Aber darum geht es ja auch gar nicht.

Speaker: Genau.

Speaker: Und es ist ja auch wenn unser eigener persönlicher Geschmack, dass ich mir mein Restaurant jetzt nicht so einrichten würde.

Speaker: Das wird man ja wohl noch sagen dürfen, dass ich das vielleicht nicht so einrichten würde.

Speaker: Das wurde ja also mit Vorwürfen um sich geworfen von einer Userin.

Speaker: Dass ich dachte, alter Schwede, man muss es auch wirklich wollen, wenn man sich so in eine Diskussion verstricken will.

Speaker: Ja, am Ende hat es mir auch gereicht.

Speaker: Wir haben uns da emotional dann auch irgendwie ziemlich reinlabern lassen, muss ich ja auch sagen.

Speaker: Wir hätten eigentlich schon zehn Kommentare vorher irgendwann einfach aussteigen sollen, als sie beleidigen wurde.

Speaker: Ich finde aber doch, mich beschäftigt so etwas schon sehr, weil ich, also auch jetzt nicht sehr gut die Eigenschaft, aber weil ich grundsätzlich immer davon ausgehe, dass man ja vielleicht doch,

Speaker: etwas falsch gemacht hat oder einen Fehler gemacht hat oder etwas nicht bedacht hat und dann niemandem auf die Füße treten will.

Speaker: Ich nehme mir das dann doch immer sehr zu Herzen, wenn dann jemand so da reintrampelt, so wie die entsprechende Person, dann gibt mir das echt viel zu denken.

Speaker: Ich habe mich echt zwei Tage lang wirklich damit beschäftigt, ob...

Speaker: ob das vielleicht wirklich zu missverständlich war, ob wir, ja keine Ahnung, da so ein bisschen von oben herab das zu sehr beschrieben haben.

Speaker: Also ich denke dann wirklich darüber nach, das habe ich auch versucht dann in den Kommentaren ihr gegenüber so zu äußern, aber die wollte ja einfach nur Streit.

Speaker: Ja genau, du hast ja krass defensiv geantwortet und total diplomatisch und bist total darauf eingegangen und sie wurde ja immer nur gemeiner.

Speaker: Sie wollte immer nur, dass wir sagen, es ist ein Fehler.

Speaker: Am besten löschen wir uns direkt.

Speaker: Unsere Existenz.

Speaker: Aber als Sie dann damit anfing, dass wir diskriminierend unterwegs sind und ja dann auch davon ausgehen würden, dass es kein gutes Essen ist und das ist ja genau das Gegenteil einfach von dem, was wir die letzten Folgen immer gesagt haben.

Speaker: Oder dass die Hygienestandards nicht stimmen.

Speaker: Was zum Teufel?

Speaker: Da ist mir der Puls hochgegangen, da antworte ich nochmal drauf, das lasse ich so nicht stehen.

Speaker: Genau, das konnte nicht unkommentiert bleiben einfach, weil das will ich auf keinen Fall, dass das irgendjemand denkt.

Speaker: Ganz davon ab, dass mir meistens sogar einfach scheißegal ist.

Speaker: Wir waren in Thailand in einem Laden, wo einfach ein halbnackter Mann rauchend für uns das geilste Essen gekortet hat.

Speaker: Und das war mir wirklich dermaßen egal.

Speaker: Aber man kann ja dort im Lakshmi ja auch einfach in die Küche reingucken und das war Picobello.

Speaker: Und da waren ja auch zwei Kommentare, die ich ja tatsächlich auch gelöscht habe, wo zwei dumme kleine Wichser, ich kann es nicht anders sagen, irgendwas von wegen, ja und dann mit Durchfall rausgehen oder sowas geschrieben haben.

Speaker: Vielleicht haben wir denselben gelöscht, weil ich habe auch so einen gesehen, den habe ich weggekickt und irgendwie noch so einen anderen, vielleicht haben wir beide...

Speaker: die gemeldet.

Speaker: Keine Ahnung, kann sein.

Speaker: Ja, genau, also so, weil dann muss man ja echt irgendwie gucken, ne?

Speaker: Also das will ich auf gar keinen Fall, dass Leute sowas da drunter kommentieren.

Speaker: Also so Leute brauchen wir nicht, nee.

Speaker: Aber es ist dann auch richtig für mich, dass wir die Diskussion von der anderen Lady da stehen lassen, weil wir da ja auch einfach meiner Meinung nach richtig drauf reagiert haben.

Speaker: Ja.

Speaker: Und dass man die dann auch einfach relativ simpel abtun kann.

Speaker: Du sagst jetzt, ich hatte dich ziemlich beschäftigt jetzt.

Speaker: Ich konnte da irgendwie umgehen diesmal.

Speaker: Ich weiß auch nicht, warum.

Speaker: Ja, aber ich finde das, also eigentlich finde ich das ja auch gut, ne?

Speaker: Also weil dann zum Beispiel Daniel dann wie der Retter in der Not da irgendwie auch kommentieren wollte, habe ich ihm gesagt, nee, lass mal, ich will das gar nicht so emotionalisieren.

Speaker: Ich finde das ja durchaus legitim, wenn Leute, ich weiß nicht, Anstoß nehmen an Sachen und das dann im Idealfall ein bisschen konstruktiver und nicht so scheiße wie die.

Speaker: dann kann man davon sicher auch total gut was mitnehmen.

Speaker: Und das habe ich auch in dem letzten Kommentar geschrieben.

Speaker: Es ist halt auch immer ein schmaler Grad zwischen Neugier und Faszination und so einer Exotisierung.

Speaker: Oh krass, was ist das für ein Laden?

Speaker: So wie wenn man irgendwo in ein anderes Land geht und sich die Lebensumstände, die so gar nicht den eigenen Gewohnheiten entsprechend anguckt und das irgendwie dann so weird feiert.

Speaker: Weißt du, wie so Leute, die dann irgendwie in Südostasien backpacken und eigentlich aber...

Speaker: Weißt du, so ein bisschen, das hat so ein bisschen so diesen Vibe und das kann ich auch total nachvollziehen, würde jetzt sagen, dass es bei uns nicht der Fall war, aber ich kann mir das so gut annehmen, wenn jemand das dann anmerkt und das finde ich eigentlich ja auch sehr bereichernd, weil ich das Gefühl habe, es kann einen ja auch selber weiterbringen oder einen dazu bringen, das so ein bisschen zu reflektieren, gut, man muss sich jetzt nicht zwei Tage lang drüber Gedanken machen wie ich, aber an sich finde ich das gut, deswegen fand ich es auch gut, dass wir es haben stehen lassen.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Das einzige Problem ist einfach, dass der Bezug fehlte zu der Podcast-Folge.

Speaker: Ja.

Speaker: Punkt.

Speaker: Also wer uns nicht kennt, fasst es vielleicht falsch auf.

Speaker: Aber auf der anderen Seite, wir haben so viele Leute erreicht und wahrscheinlich fand es die meisten gut.

Speaker: Hallo, Henning May liked das Reel.

Speaker: Also sorry, das ist mir egal, was Mona Munchalt davon hält.

Speaker: Jetzt hast du den Abend doch gesagt, Mensch.

Speaker: Egal.

Speaker: Wir können so drüber machen.

Speaker: Also ich feiere das Restaurant immer noch.

Speaker: Die andere Sache war ja aber auch noch, dass viele ja auch in die Kommentare reingegangen sind und oh, warum teilt ihr denn diesen Geheimtipp hier?

Speaker: Und das finde ich total ein Humbug, ehrlich gesagt.

Speaker: Ich finde es richtig egoistisch, nicht einfach gute Erfahrungen zu teilen.

Speaker: Dafür ist doch Instagram da, oder nicht?

Speaker: Also sorry, du gehst doch da rein und suchst Ideen und Anregungen und Inspo.

Speaker: Oder habe ich das irgendwie ganz falsch verstanden?

Speaker: Wie gemeint es denn auch den betreibenden Restaurants gegenüber da nicht zu teilen und für sich zu behalten?

Speaker: Also keine Ahnung.

Speaker: Ich glaube auch nicht, dass die wegen uns jetzt so das Ganze nicht mehr handeln werden können.

Speaker: Also das...

Speaker: Das anzunehmen, das wäre ja total arrogant, das anzunehmen.

Speaker: Naja, vielleicht müssen wir das aber nochmal überprüfen.

Speaker: Also ich meine damit nicht nur vielleicht, ich will ja sowieso da unbedingt nochmal hin.

Speaker: Ich fand es ja wirklich einfach nur krass lecker.

Speaker: Ich fand es wirklich so lecker.

Speaker: Und es ist tatsächlich so, dass ich das Kutu nachgekocht habe gestern.

Speaker: Hast du schon, du bist so schnell.

Speaker: Wahnsinn.

Speaker: Ja, okay.

Speaker: Und?

Speaker: Es ist einfach richtig geil.

Speaker: Ich habe viel recherchiert vorher und man findet halt wahnsinnig viele verschiedene Zubereitungsarten.

Speaker: Warte, wir müssen sagen, was das ist.

Speaker: Also was war das Gericht, was uns da so geflasht hat?

Speaker: Vielleicht muss man das vorab sagen.

Speaker: Und meine Erinnerung war nämlich, als ich von dem Restaurant erzählt habe, dass es da irgendwie so eine Art Pasta-Gericht gab, was total geil ist.

Speaker: Und ich wusste aber nicht genau, woraus das gemacht wird, wie das gemacht wird und wie es heißt.

Speaker: Und das haben wir aber dann just gegessen und jetzt kannst du einsetzen und sagen, was es ist und wie du es nachgemacht hast.

Speaker: Also wir haben da eben schon rausgefunden, dass es im Prinzip eigentlich sowas wie ein Broteintopf ist.

Speaker: Es ist ja übrig gebliebenes Chapati oder Roti, das eben klein geschnitten wird.

Speaker: Das war...

Speaker: quasi wie Flädle im badenwürttischen, die dann vermischt werden mit einem Dry Curry, sage ich jetzt einfach mal.

Speaker: Also kein Soßenbasiertes Curry, sondern eben die Gewürzmischung angeröstet mit Zwiebeln, Ingwer, Knoblauch.

Speaker: Dann gibt es einige Rezepte, die man findet, wo gar kein Gemüse drin ist, aber wir hatten ja wahnsinnig viel verschiedenes Gemüse bei uns drin, ne?

Speaker: Deswegen habe ich mir das jetzt einfach, weil es gestern Abend eben da war, anderes Gemüse reingeschnippelt, als wir es vor Ort hatten.

Speaker: Ich weiß nicht mehr genau.

Speaker: Wir hatten auf jeden Fall Weißkraut drin.

Speaker: Wir hatten, glaube ich, Erbsen drin.

Speaker: Es war Tomate.

Speaker: Tomate habe ich jetzt auch.

Speaker: Zwiebel habe ich eh, natürlich.

Speaker: Und dann hatte ich ja den Kochkurs bei dem Bio-Fassandservice die Woche.

Speaker: Mhm.

Speaker: Und die hatten so Leftover-Gemüsetüten vor dem langen Wochenende.

Speaker: Wir haben ja jetzt gerade Pfingsten.

Speaker: Und da hatten die halt einiges übrig, was jetzt nach dem langen Wochenende sowieso nicht mehr so zu verkaufen gewesen wäre an Endkunden, weil es ein bisschen beim Fenchelgrün, das Fenchelgrün einfach schon ein bisschen hing oder die Mai-Rübchen, die Blätter nicht mehr so knackig waren und so.

Speaker: Und deswegen habe ich Mai-Rübchen, eine Möhre, eine Pastinake, also so absolut nicht original.

Speaker: Und deswegen rastet Mona jetzt vermutlich wieder irgendwo aus, die nette Kommentare.

Speaker: Vermutlich ist es ihrem Mann egal, der Sri Lanka ist, Sri Lankese.

Speaker: Das hätten wir eben noch sagen sollen.

Speaker: Genau, sie hat ja in den Kommentaren noch so von Authentizität gesprochen.

Speaker: Oder hat gesagt, ja, wie wäre es denn, wenn ihr einfach authentisch schreibt?

Speaker: Und das finde ich ja so furchtbar anmaßend.

Speaker: Ich habe meinen Fuß dahingesetzt, aber dann soll ich beurteilen, ob es authentisch ist, ganz genau.

Speaker: Das wäre dann überhaupt nicht zu beanstanden.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Wir weißen Nasen einfach irgendwas von authentisch schreiben.

Speaker: Voll peinlo und konnte aber ja auch keiner ahnen, dass sie jetzt einen sri-lankischen Mann hat und mittlerweile in Sri Lanka lebt.

Speaker: Deswegen weiß sie vermutlich, dass dort einfach jeder Haushalt mit Flugzeugteilen dekoriert ist.

Speaker: Wie auch immer.

Speaker: Egal.

Speaker: Also ich habe Knoblauch, Zwiebeln, Ingwer angebraten, dann kamen Senfsamen dazu, getrocknete Curryblätter.

Speaker: Im Rezept standen frische, aber die habe ich selten da.

Speaker: frische Curryblätter und Garam Masala, das alles schön angeschwitzt in Ghee.

Speaker: Dann habe ich geraspelte Möhre, Passinacke und Mayrübchen rein und hatte im Vorfeld eben extra Broti gebacken.

Speaker: Ich denke, eigentlich wird das ein Leftover-Gericht sein.

Speaker: Dass einfach übrig gebliebene roti von einem Currygericht vom Vortag, was auch immer, klein geschnitten wird.

Speaker: Ich habe jetzt extra dafür welche zubereitet.

Speaker: Die habe ich eben klein geschnitten, mit angebraten.

Speaker: Tomate war noch drin und dann eben Ei.

Speaker: Quasi wie bei Fried Rice wird verquirtes Ei dann noch mit angebraten.

Speaker: Oh, das war so lecker.

Speaker: Ich wünschte, ich hätte jetzt irgendeine Art Reiter dazu, also hier einen gewürzten Joghurt oder so, das hätte ich noch cool gefunden, hatte ich nicht.

Speaker: Das Einzige, was ich milchig, cremiges da hatte, war von Exquisa der gewürzte India.

Speaker: Das wäre so geil, wenn ich das jetzt... Das ist doch bestimmt voll authentisch, hallo.

Speaker: Das habe ich dann mal weggelassen.

Speaker: Naja, also kann ich sehr empfehlen.

Speaker: Wer danach googeln möchte, das heißt, also auf der Speisekarte stand es ja unter Kotutu.

Speaker: Ja, irgendwie so mit zwei TH irgendwie.

Speaker: Und wer wusste nicht genau, wie man es vorliest.

Speaker: Ja.

Speaker: Ja, also das kann man, danach kann man googeln, aber man landet dann eigentlich bei Kothu Roti oder Kothu Parata.

Speaker: Also K-O-T-H-U und dann einfach R-O-T-I.

Speaker: Muss das in die Shownotes packen.

Speaker: Rein hören will, genau, das machen wir.

Speaker: Ja, ja.

Speaker: Kann ich sehen.

Speaker: Ja, das war sehr schön.

Speaker: Übrigens habe ich noch gedacht, weil es gab ja super viele Kommentare und eine meinte, oh, don't call it soßen oder so.

Speaker: Und dann war ich so, ja, stimmt.

Speaker: Und dann ist mir aufgefallen, es gibt im Deutschen kein vernünftiges Wort für so einen Oberbegriff für Soßen, Toppings, weißt du?

Speaker: Also so wie das englische Condiments, das kann ja alles sein.

Speaker: Also etwas, was man nach dem Kochen, nach der Zubereitung nochmal zu dem Gericht tut, um es zu verfeinern.

Speaker: Ob das jetzt ein Chili Crisp Öl ist oder frische Kräuter oder eine, keine Ahnung, Remolata oder Ketchup Mayo.

Speaker: Und da dachte ich so, wieso gibt es das Wort nicht auf Deutsch?

Speaker: Weil das ist eigentlich das Geilste an fast jedem Essen, ist eigentlich das, was man am Ende noch draufschmeißt.

Speaker: Weil es das irgendwie im deutschen oder bei deutschen Gerichten nicht gibt, ne?

Speaker: Also keine Ahnung.

Speaker: Außer so geröstete Zwiebeln vielleicht.

Speaker: Das wollte ich jetzt gerade sagen.

Speaker: Bei Käsespatzen oder so sind es dann die Schmelzzwiebeln als Topping.

Speaker: Aber ja, Topping ist das Falsche.

Speaker: Ich überlege gerade, wenn man jetzt bei Speisekarten guckt, ich glaube, dann steht das unter Beilagen oder sowas.

Speaker: So Reiter oder Chutneys oder sowas.

Speaker: Irgendwie fehlt mir so ein deutsches Wort.

Speaker: Es ist mir dann so aufgefallen, dass irgendwie da ist so eine Lücke in der sonst sehr präzisen deutschen Sprache.

Speaker: Erfinde mal eins.

Speaker: Oder die Leute sollen mal eins erfinden.

Speaker: Das könnte mal irgendjemand auch mal noch mal was kommentieren bei uns sehen.

Speaker: Ja.

Speaker: Stimmt.

Speaker: Aber wir sind ja auch Möchtegern-Podcasterin.

Speaker: Das habe ich mich dann auch gefragt.

Speaker: Wann ist man denn ein Möchtegern-Podcaster?

Speaker: Wenn man es versucht aufzunehmen und es nicht schafft?

Speaker: So, oh scheiße, ich kann es leider nicht hochladen.

Speaker: Oh, das war's.

Speaker: Ich weiß es nicht, ey.

Speaker: Naja, hat uns auf jeden Fall nicht so getroffen, wie es, glaube ich, beabsichtigt war.

Speaker: Naja.

Speaker: Obwohl, wir sprechen jetzt drüber, ne?

Speaker: Also es kriegt auf jeden Fall genug Aufmerksamkeit.

Speaker: War ja auch besonders, dass das so viel Reichweite gekriegt hat.

Speaker: Also ich hatte bisher ein virales Reel.

Speaker: Absolut irre.

Speaker: Da habe ich einmal auf die Zahlen geguckt und habe gedacht, was zum Teufel passiert denn da gerade?

Speaker: Und ich wüsste gerne, warum.

Speaker: Es war so random.

Speaker: Ich wünschte, in meiner Rezeptvideos würden so eine Resonanz kriegen.

Speaker: Hallo?

Speaker: Was soll das?

Speaker: Ja, es ist einfach absolut wild.

Speaker: Ich habe in deiner Story, um mal ein anderes Thema aufzumachen, gesehen, dass du die Holunderblüten-Essig-Geschichte jetzt angefangen hast.

Speaker: Ja, ich hoffe, dass das klappt.

Speaker: Erzähl mal kurz, wie du es gemacht hast.

Speaker: Genau, ich glaube, wir haben in der letzten Folge auch darüber gesprochen, dass du Holunderblütenessig so toll findest und den dann ansetzt.

Speaker: Aber du hast es ja gemacht, indem du die Holunderblüten einfach in den Essig, in den fertigen Essig reingemacht hast.

Speaker: Genau, es ist quasi nur aromatisierter Essig.

Speaker: Genau.

Speaker: Also es ist kein Holunderessig.

Speaker: Genau, und ich habe in meinem Keller, weil ich habe ja immer so fixe Ideen und dann kaufe ich mir irgendwelche Sachen, die dann einfach hoffentlich sehr haltbar sind, weil es kann dann ein paar Jahre dauern, bis ich mich dann damit beschäftige.

Speaker: Same.

Speaker: Ich habe mir so einen ganzen Schwung an Essigmüttern gekauft.

Speaker: Gibt es keine mehr Zeit.

Speaker: Essigmütter.

Speaker: Und die halten sich auch ewig.

Speaker: Und das ist ja quasi diese Starterkultur.

Speaker: Und dachte, ja gut, ich kann ja versuchen, das mal from scratch zu machen.

Speaker: Und zwar macht man ja Essig im Grunde, auch so wie wenn Wein zu Essig wird, brauchst eine alkoholhaltige Basiszutat.

Speaker: Ob das jetzt ein Wein ist oder was anderes.

Speaker: Und das versetzt du dann mit dieser Starterkultur oder baust drauf, dass das von alleine passiert.

Speaker: Und dann wird der Alkohol quasi zu...

Speaker: Essig zu der Säure umgewandelt und ich will das jetzt quasi from scratch machen.

Speaker: Das heißt, ich habe jetzt die Holunderblüten gesammelt und dann erst mal die ganzen Blüten von den Stählen runtergepopelt.

Speaker: Das war ganz schön viel Arbeit, habe ich auch so semi-ordentlich gemacht und dann wird das Ganze mit Zuckerwasser aufgegossen.

Speaker: und noch ein paar Zitronenscheiben rein.

Speaker: Und das war jetzt zwei Tage in den Behälter, sodass quasi das Aroma aus den Blüten rausgezogen wird.

Speaker: Und diesen Ansatz werde ich dann stehen lassen und hoffen, dass der mit den wilden Häfen, die ja auf den Blüten drauf sind, weil die werden dann nicht gewaschen, weil A, die Häfen...

Speaker: können ja dann einfach abgewaschen werden.

Speaker: Und B ist der ganze Duft und das Aroma ist ja in diesem Pollen oder in dem Hütenstaub.

Speaker: Deswegen soll man auch am besten zum Pflücken einen Tag wählen nach einer wirklich warmen Periode quasi.

Speaker: Also wenn man so ein paar Tage richtig warm war und nicht geregnet hat, dann am besten so nachmittags sammeln.

Speaker: Genau, das habe ich nämlich vorgestern dann gemacht, weil ich ganz oft mit dem Hund ja dann laufe und dann gucke ich immer links und rechts und denke, scheiße, habe ich wieder vergessen, Beutel mitzunehmen und so.

Speaker: Diesmal habe ich daran gedacht und den auch richtig voll gemacht.

Speaker: Genau, und dann habe ich das Ganze jetzt aufgegossen.

Speaker: Jetzt heute Abend werde ich es vermutlich, ja, vielleicht auch morgen erst, weil heute Abend habe ich Pläne, morgen vielleicht ab sein und dann hoffe ich darauf, dass ich sauber genug gearbeitet habe und nichts anfängt zu gammeln oder so.

Speaker: Und dann muss ich mal gucken.

Speaker: Also ich habe ja keine Gerätschaften, mit denen ich wirklich bestimmen kann, wie viel Alkohol da jetzt drin ist.

Speaker: Aber es blubbert ja dann.

Speaker: Ich sehe ja dann, wenn die Häfen arbeiten und da was passiert.

Speaker: Das werde ich dann wohl hoffentlich gut abpassen in diesem Moment.

Speaker: Oder es ist alles für die Katz.

Speaker: Das wäre auch nicht das erste Mal bei diesen Projekten.

Speaker: Genau, und dann tue ich die Essigmutter dazu.

Speaker: Und dann muss das mit so einem...

Speaker: mit so einer Gase oder mit einem Tuch abgedeckt sein.

Speaker: Aber es braucht auf jeden Fall Sauerstoff, weil die Essigsäure, Bakterien brauchen Sauerstoff, um zu arbeiten.

Speaker: Und dann wird das hoffentlich zu Essig.

Speaker: Und ich bin voll gespannt, ob das klappt.

Speaker: Ich bin auch mega gespannt.

Speaker: Ich liebe so Langzeitprojekte.

Speaker: Ich habe letztens auch, gestern war Sophia da, eine Freundin, die auch super viel kocht und super geil kocht.

Speaker: Und die ist...

Speaker: Einfach so gut im Kombinieren von Sachen.

Speaker: Also so einfach das Zusammenstellen und Konzipieren von so einem Gericht.

Speaker: Und ich merke dann immer, dass meine Passion ist eigentlich das Herstellen von den Grundsachen.

Speaker: Also ob das jetzt Kimchi ist, das haben wir gestern dann nämlich gemacht, weil sie wollte das unbedingt mal lernen, in Anführungszeichen.

Speaker: Oder ob das, keine Ahnung, was mit der Miso-Paste ist.

Speaker: Oder ich habe einfach voll den Spaß dran, so Sachen...

Speaker: zu machen.

Speaker: Gar nicht so unbedingt, also das Kochen macht auch Spaß, aber ich habe so eine krasse Freude daran, einfach so etwas herzustellen und dann zu denken, boah, ich habe das selber gemacht oder so ein Ansatz für Essig oder sowas.

Speaker: Ich finde das so geil.

Speaker: Ich finde das auch cool.

Speaker: Das finde ich fast noch faszinierender als das eigentliche Kochen, weil das so Magic ist, sowas herzustellen.

Speaker: So wie Zauberei.

Speaker: Ja, das ist für mich ja immer noch, also nach so vielen Jahren mit Sauerteig das Thema, dass du einfach aus drei Zutaten, aus Wasser, Mehl und Salz einfach so ein wichtiges Lebensmittel wie Brot einfach herstellen kannst, das so köstlich schmeckt.

Speaker: Das ist für mich immer noch einfach der absolute Wahnsinn.

Speaker: Also ich glaube, deswegen wird auch das mit dem Kochen, das ist einfach so richtig so Magic.

Speaker: Du verwandelst etwas.

Speaker: Das wird nie seine Faszination irgendwie bei mir verlieren.

Speaker: Ich finde es so toll.

Speaker: Und es gibt auch immer wieder was Neues, was man lernen kann und was Neues, was man sehen kann.

Speaker: Es ist einfach so spannend.

Speaker: Es ist echt das beste Hobby der Welt.

Speaker: Ja, ist es wirklich.

Speaker: Und dann ernährt es auch noch Leute, man macht andere Leute glücklich damit, man macht sich selber glücklich, darf man auch nicht unterschätzen.

Speaker: Wir hatten es jetzt bei dem Kochkurs wieder davon, dass eine ältere Frau gesagt hat, naja, sie kocht nicht für sich alleine und so und

Speaker: Da habe ich ja gar kein Verständnis für.

Speaker: Also ich stelle mich noch drei Stunden für mich selbst in die Küche.

Speaker: Also das ist mir ganz egal.

Speaker: Das ist ja eigentlich das Schönste.

Speaker: Also ich habe gestern den ganzen Tag einfach ohne für den Kunden was zu machen, tatsächlich habe ich sogar noch was an Arbeit weggewuppt, aber einfach so Kühlschrank, Tiefkühler aufgucken, was drin ist.

Speaker: Und es kamen dann natürlich auch mehr Leute abends zum Grillen als eigentlich geplant.

Speaker: Dann waren wir am Ende sieben Erwachsene und drei Kinder.

Speaker: Und ja,

Speaker: Ich habe da so Spaß dran, dann zu gucken, was noch so rumfliegt und dann, keine Ahnung, einen ganzen Topf voller gefüllter Weinblätter zu machen.

Speaker: Oh, habe ich gesehen.

Speaker: Ich habe da ja auch Bock drauf.

Speaker: Deswegen habe ich ja vor ein paar Folgen auch schon gesagt, dass ich dieses Jahr mal Winzer oder eine Winzerin hier anhaue nach ungespritzten Weinblättern.

Speaker: Oder ich kaufe sie eben, wie du sie ja jetzt auch hattest, schon eingelegt.

Speaker: Ich habe sie noch nie in einem Land gegessen, wo es herkommt.

Speaker: Ist es tatsächlich so, dass der Reis recht verkocht ist, also wirklich sehr, sehr weich?

Speaker: Ewig.

Speaker: Du, bei uns wird das ja auch nicht, also bei uns wird das ja auch nicht so unbedingt gemacht, aber es ist, die Füllung ist ja im Grunde eigentlich fast ähnlich zu diesen Krautwickeln, die ich halt immer mache, ne.

Speaker: Der Reis ist bei uns, also ich koche den ein bisschen vor, aber so, dass der noch bissfest ist.

Speaker: Mhm.

Speaker: Weil wenn du ihn ganz roh reintust, dann zieht er halt so wahnsinnig viel von der Flüssigkeit und von dem Saft.

Speaker: Plus die Dinger, die quellen so auf, dass du Gefahr läufst, dass die dann halt platzen, weil irgendwann das Blatt halt nachgibt.

Speaker: Ja, das macht schon für mich Sinn.

Speaker: Aber ich habe sie halt einmal gegessen hier in Deutschland und da fand ich es sehr mushy in.

Speaker: Ja, aber ist so, weil du musst die recht lange kochen, damit die Blätter auch so zart werden.

Speaker: Die sind ja schon eher nicht so.

Speaker: Dann ist es, glaube ich, nicht mein Ding.

Speaker: Ach,

Speaker: Oder ich muss da irgendeinen anderen Texturgeber noch rein, falls ich es mal selber machen möchte.

Speaker: Ja, dann mach doch was mit Nüssen oder so, weil die behalten ja die Konsistenz.

Speaker: Dann hast du ja immer noch ein bisschen Knack.

Speaker: Genau, ja.

Speaker: Du hattest jetzt auch Hackfleisch ja noch drin.

Speaker: Das gibt ja auch dann nochmal eine andere Textur.

Speaker: Ja, ich hatte noch ein bisschen von meinem Big Mac Salat übrig.

Speaker: Stimmt, den hast du ja jetzt gemacht.

Speaker: Der war uns gut, ey.

Speaker: Ja, wir hatten nichts davon, dass die Summe von allem, natürlich ist das lecker, aber dieser Titel, das ist einfach absolut eine Katastrophe.

Speaker: Aber davon dürfen wir nicht reden, weil die letzte Folge hieß schon Crispy Dönersalat und wir können diese Folge jetzt nicht Big Mac Salat nennen.

Speaker: Nein, nein, nein, nein.

Speaker: Warte mal, was habe ich jetzt gesagt?

Speaker: Also Hackfleisch war drin.

Speaker: Ja, ich habe halt alles reingeschmissen, was ich so gefunden habe.

Speaker: Aber ich lieb das.

Speaker: Und dann dachte ich heute so drüber nach, oder gestern auch beim Rollen, das hat ja was Meditatives, vor allem wenn man keinen Stress hat, das ist ja auch eine schöne Beschäftigung.

Speaker: Wieso sind alle Dinge, die gerollt sind, eigentlich so geil?

Speaker: Wieso?

Speaker: Wieso?

Speaker: Schaden, Burritos, Wraps, ey, es ist alles, ich weiß nicht, ist das so diese Convenience, dass es halt so praktisch zu essen ist?

Speaker: Also besser so ein Burrito als eine Salatbowl?

Speaker: Oder ist es so dieses, oh, was ist drin?

Speaker: Es ist so, wie so...

Speaker: Ich glaube, weil du eben mit jedem Biss immer einen Perfect Bite hast.

Speaker: Du hast mit jedem Biss immer alle Zutaten auf einem, also im Idealfall, also das ist halt ein schlecht gerolltes irgendwas.

Speaker: Aber du beißt eben ja durch quasi alle Komponenten von einem Gericht.

Speaker: Also wenn du jetzt irgendwie einen Teller mit drei Komponenten hast, hast du ja, obwohl, nee, im Idealfall packst du ja auch dann immer alles zusammen.

Speaker: Ich glaube, es ist auch so ein bisschen so, dass du nie weißt, was bei dem nächsten Biss ist.

Speaker: Ist da jetzt das gute Stück Fleisch dabei oder ist da jetzt ein Chili-Stück oder keine Ahnung.

Speaker: Ich weiß nicht, irgendwie hat das so einen ganz besonderen Reiz.

Speaker: Also fast alles, was so gerollt ist, auch so Kimbap oder Makis oder so, ist halt einfach immer irgendwie superior zu anderen Sachen.

Speaker: Ich weiß nicht.

Speaker: Ja, das stimmt schon, ja.

Speaker: Vielleicht gibt es da so eine soziokulturelle Erklärung für, warum der Mensch so tickt.

Speaker: Plus es ist ja oft einfach mit Teig verbunden.

Speaker: Und das hat man ja schon sehr oft, Teig ist einfach nur geil.

Speaker: Ich hatte ja schon wieder so ein gutes Burik.

Speaker: Genau, da habe ich das nämlich auch gedacht, weil das ja auch gerollt ist.

Speaker: Also auch das einfach bestes Essen.

Speaker: Ich mag ja am allerliebsten dieses Wasserburek-Keks.

Speaker: Habt ihr das auch?

Speaker: Habe ich noch nie gemacht.

Speaker: Nein, aber ich habe mir das letztens gespeichert, weil ich das gesehen habe und dachte, eigentlich muss ich das mal machen, weil es so easy ist.

Speaker: Also im Grunde ohne Füllung in Anführungszeichen.

Speaker: Nee, da ist Füllung drin.

Speaker: Aber die Teigblätter werden gekocht.

Speaker: Okay, dann habe ich was anderes gesehen.

Speaker: Ich habe was gesehen, wo quasi nur Fett reinkommt und es wird quasi leer gebacken.

Speaker: Das muss ich raussuchen.

Speaker: Ich glaube, das heißt Blätterteig, aber...

Speaker: Aber vielleicht irre ich mich da.

Speaker: Ich bin offensichtlich keine Expertin, aber ich habe es in Istanbul eben gegessen und das ist quasi kein knuspriges Burik.

Speaker: Also Buriks sind ja einfach wie so ein Strudel außen knusprig gebacken.

Speaker: Und die Teigblätter innen haben auch eine andere Konsistenz.

Speaker: Beim Wasserburik werden die Teigblätter nicht wie bei normalem Burik, also korrigiere mich gerne, weil offensichtlich bin ich eine deutsche Kartoffel,

Speaker: ja nicht vorgegart.

Speaker: Und beim Wasserpurek werden die wie Lasagne eben gekocht erst.

Speaker: Und dann werden die geschichtet.

Speaker: Und das ist... Das klingt krass.

Speaker: Ja, nee.

Speaker: Also vor allem, jetzt habe ich mir schon viele YouTube-Videos dazu reingezogen, ist es auch ein bisschen egal, ob die kaputt gehen.

Speaker: Die Fetzen werden dann trotzdem irgendwie geschichtet mit der Füllung, die dann besteht aus Feta und Joghurt und

Speaker: Weiß ich, Eis, glaube ich, auch drin.

Speaker: Und dann hat das einfach nochmal eine andere Konsistenz.

Speaker: Also zwischendrin ist dann auch wieder jede Menge Butter und oh, es ist so lecker.

Speaker: Okay.

Speaker: Ich habe was anderes gesehen.

Speaker: Guck mal hier, ich dachte, das meinst du?

Speaker: Schau mal, wie geil das aussieht, bitte.

Speaker: So ohne Füllung.

Speaker: Ich zeige, also vielleicht muss ich dazu sagen, ich zeige ja Nina gerade mein Display von Handy.

Speaker: Ja, okay, aber das, ja, aber es hat ja trotzdem, also es hat ja schon irgendwie so den Vibe von Plätterteig.

Speaker: Also was ist für ein Fett da drin?

Speaker: Öl dann, oder wie?

Speaker: Warte, ich gucke gerade.

Speaker: Butter, Öl und Joghurt ist auch noch drin.

Speaker: Ah ja doch.

Speaker: Ja, dann ist es vielleicht aber doch auch das, was ich meine.

Speaker: Also, ich lese gerade das Rezept auf kroatisch.

Speaker: Also, der Teig ist mit Jogetis, aber kein richtiger Geburtekteig.

Speaker: Drinnen ist nur Butter und Öl.

Speaker: Also, es ist wirklich Blätterteig-mäßig dann.

Speaker: Okay.

Speaker: Gut, das führt jetzt zu weit.

Speaker: Ich werde das nochmal nachgucken.

Speaker: Aber wie heißt es denn in dem Video?

Speaker: Maslenica, das heißt Maslats ist Butter.

Speaker: Also, es ist im Grunde Butterkuchen, Butterschule.

Speaker: Also, Blätterteig.

Speaker: Ja, ja.

Speaker: Okay.

Speaker: Geil, ja, mach das mal.

Speaker: Und ich mach mich mal an die Wasser-Burek-Geschichte, weil seit, das ist ja zwei Jahre her oder so, Istanbul, träum ich einfach davon.

Speaker: Ich find das so köstlich.

Speaker: Und hab es hier, obwohl ich dann immer, wenn ich in irgendeiner anderen Stadt bin, suche ich eben immer nach Burik-Läden.

Speaker: Und jetzt war es eben Speyer, wo ich vorbeigefahren bin und hab da dann kurz gehalten für meine Wegzehrung quasi.

Speaker: Der sah sehr, sehr gut aus.

Speaker: Der war gut, aber der war...

Speaker: Aber der war nicht so gut wie der letzte, von dem wir gesprochen hatten, in München.

Speaker: Wo wir da schon gesagt haben, dass man so wie ein Croissant quasi so auseinanderzupfen konnte.

Speaker: Ja, ich werde das mit Maslenzer ausprobieren.

Speaker: Und was ich letztens auch dachte, weil ich will sowieso demnächst nochmal Peta machen.

Speaker: Burek, wie auch immer, mit Brennnesseln, dachte ich.

Speaker: Ist jetzt eigentlich schon fast ein bisschen zu spät, aber wollte ich mal ausprobieren, welche zu pflücken, jetzt wo ich eh schon in dem Foraging-Modus bin, offensichtlich mit den Holunderblüten.

Speaker: Oder nimm doch Giersch oder sowas.

Speaker: Gibt es das nicht immer?

Speaker: Muss ich mal gucken.

Speaker: Dieses Unkraut.

Speaker: Ja, vielleicht mische ich einfach mal, was ich so finde.

Speaker: Einfach alles in die Tüte.

Speaker: Ja, werde ich nämlich demnächst mal ausprobieren.

Speaker: Vielleicht jetzt nicht heute, das ist einfach zu heiß für sowas.

Speaker: Heute gibt es irgendwas anderes.

Speaker: Heute gibt es die Reste für mich vom KOTU.

Speaker: Ich habe heute ein Date mit Daniel.

Speaker: Wir versuchen das ja immer so regelmäßig zu machen, so einmal im Monat.

Speaker: Ja, und ich dachte, dass wir heute an den Rhein fahren.

Speaker: Und ich habe letztens bei einem Kumpel, der hat sein Studio aufgelöst, so einen, kennst du diese Gaskocher mit der Kartusche?

Speaker: Ja, ja, klar.

Speaker: Dass ich dann einfach Zutaten einpacke und wir dann da Dinner machen einfach.

Speaker: Oh!

Speaker: Sundowner.

Speaker: Das ist aber romantisch.

Speaker: Schon, ne?

Speaker: Ich bin letztens nämlich mit einer Freundin spazieren gegangen und da waren zwei Mädels am Rhein, so auf dem Vollerwiesen.

Speaker: Das heißt, in Köln, du guckst quasi von der falschen Rheinseite.

Speaker: Ja, ich kenne das Bild, das gibt es ja super oft fotografiert, ne?

Speaker: Genau, und du guckst quasi auf die Seite, wo der Dom ist und da geht ja auch die Sonne unter.

Speaker: Und dann hatten sich zwei Mädels einfach so einen Klapptisch, zwei Stühle mitgebracht und haben da so Dinner gemacht.

Speaker: Ich dachte nur so, wie geil ist das, voll süß.

Speaker: Und habe das direkt abgespeichert als Date-Night-Idee für heute Abend.

Speaker: Mein Problem ist dann einfach nur immer, ich denke, es gibt kein Klo in der Nähe.

Speaker: Ja, ich glaube, da gibt es aber Dixies.

Speaker: Ach so, okay.

Speaker: Ja.

Speaker: Ich bin irgendwie aus dem Alter für Dixies raus, ey.

Speaker: Ja, ich auch.

Speaker: Also ich habe so Bock auf nochmal ein Festival, aber dann denke ich an kein fließend Wasser.

Speaker: Ich habe ein Kniep.

Speaker: Ja, da habe ich schon kein... Und dann guckst du so, es gibt ja mittlerweile dann irgendwelche VIP-Tickets oder so.

Speaker: Aber dann bist du einfach da ein Urlaub los für zwei Tage.

Speaker: Quasi.

Speaker: Ja, ich weiß nicht, ob ich das noch kann mit auch so vielen Menschen und so.

Speaker: Das ist mir alles too much irgendwie.

Speaker: Ja, also ich bin eigentlich ja jedes Jahr auf so einem kleinen Festival bei uns in der Nähe.

Speaker: Das ist so ein Hippie-Festival und das liebe ich sehr.

Speaker: Das geht dann, aber auch da gibt es ganz wenig fließendes Wasser und dadurch, dass es bei uns in der Nähe ist, schlafe ich dann einfach immer daheim.

Speaker: Ah ja, das ist gut.

Speaker: Das ist ja praktisch.

Speaker: Das geht dann irgendwie.

Speaker: Ja, das ist gut.

Speaker: Du, ich habe im Podcast von Philipp Zitterbart und Sandro gehört, wie sie Fragen, also ZuhörerInnen Fragen beantworten und das fand ich richtig cool.

Speaker: Ich würde das ja auch gerne mal machen.

Speaker: Hast du da Bock drauf?

Speaker: Ja, meinst du, wir kriegen genug zusammen?

Speaker: Ich weiß es nicht, keine Ahnung.

Speaker: Das ist ja ein Thema.

Speaker: Das virale Video hat uns ja nicht besonders viel neue Follower-Schaft gebracht, leider, dass wir über den Mise-en-Plan sprechen.

Speaker: Kanal gepostet haben.

Speaker: Das ist ein bisschen schade.

Speaker: Und was mich dann, ey, das wollte ich eigentlich direkt am Anfang schon sagen, was mich am meisten gestört hat bei der ganzen Geschichte ist, ich habe ja in der Caption dazu aufgerufen, so Geheimtipps in die Kommentare zu hauen.

Speaker: Und da kam mir gar nichts.

Speaker: Gar nichts.

Speaker: Das ist so schade.

Speaker: Ich habe gedacht, wir kriegen da jetzt so eine Quelle an Austausch, wo wir demnächst mal hin können.

Speaker: Da kam ja wirklich nichts.

Speaker: Das ist jetzt so schade irgendwie.

Speaker: Ich glaube, kein Mensch liest in der Captions, oder?

Speaker: Vielleicht müssen wir es demnächst einfach im Voice-Over direkt am Anfang die anschreien und sagen, bitte gebt uns die Tipps.

Speaker: Ja, beziehungsweise dann reinblenden oder so.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Eure Hidden Gems in die Kommentare.

Speaker: Ja.

Speaker: Ja, ich glaube tatsächlich, die Leute lesen nicht mehr so wirklich Captions.

Speaker: Nee, oder die ersten zwei Worte, die halt unten dann eingeblendet werden.

Speaker: Ja, und es wird auch immer, also Likes sowieso nicht.

Speaker: Naja, aber weißt du, allein wie oft das geteilt wurde, ist crazy.

Speaker: Das ist irre, absolut irre.

Speaker: Oder auch, ja gut, das Abspeichern macht natürlich Sinn.

Speaker: Egal, okay.

Speaker: Ja, also ja, gerne, wenn wir genug, ist ja auch egal, wie viele Fragen wir zusammen für so zwei erreicht haben.

Speaker: Die werden wir auf jeden Fall auch beantworten.

Speaker: ein bisschen zu ausschweifen.

Speaker: Ja, lass einfach versuchen und dann mal gucken, was passiert.

Speaker: Ja, finde ich cool.

Speaker: Ich finde den Podcast auch, also ich habe jetzt die erste Folge noch nicht ganz durchgehört, aber so nebenher, ich finde den auch sehr gut.

Speaker: Also die war von den beiden Jungs.

Speaker: Also Sandro kenne ich ja nicht persönlich, aber ich finde, der wirkt auch total nett und finde das ja einfach, über den haben wir ja auch schon ein paar Mal gesprochen, ein süßer, süßer, süßer Boy.

Speaker: Süßer Boy, das ist richtig.

Speaker: Ja.

Speaker: Was hast du sonst so erlebt in der letzten Zeit?

Speaker: Ich überlege gerade, ey.

Speaker: Ich muss jetzt die nächsten Tage ein bisschen Gas geben, weil ich ein bisschen Content machen muss für zwei Kundenprojekte, die aber nichts mit Essen zu tun haben, sondern mit Wein.

Speaker: Insofern nicht so erwähnenswert, aber es geht langsam in die Vorbereitung für meinen Zapperclub.

Speaker: Der ist nämlich auch schon in irgendwie zwei Wochen.

Speaker: Es geht jetzt so mega schnell.

Speaker: Ich muss das noch ankündigen.

Speaker: Mit zwei.

Speaker: Das ist ein Zwei.

Speaker: Das ist am 11.

Speaker: Ende nächster.

Speaker: Oh Gott, ich weiß das gar nicht.

Speaker: Nee, am 12. hast du gesagt.

Speaker: Da ist ja auch der Räuberball von Schotz.

Speaker: Ja, okay.

Speaker: Mein Puls geht nämlich schon so hoch, wenn ich dran denke.

Speaker: Okay, das macht mich gerade happy.

Speaker: Wie viele Leute kommen denn?

Speaker: Ich will 16 platzieren.

Speaker: Oha.

Speaker: Genau und seit dem letzten Mal, wo wir aufgenommen haben, habe ich auch meine ganzen Rezeptideen oder Vorschläge rausgehauen und habe auch schon Feedback bekommen.

Speaker: Cool.

Speaker: Soll ich dir mal erzählen, was es gibt?

Speaker: Ja.

Speaker: Warte mal, ich habe mich auf jeden Fall von dir ein bisschen inspirieren lassen.

Speaker: Also ich habe immer drei Vorschläge gemacht zu Vorspeise, Hauptgang und Nachspeise und dachte bei der Vorspeise zu eins, so ein verbrannter Porree quasi, so ein Lauch.

Speaker: Und auf so einer Smoky-Paprika-Walnuss-Soße.

Speaker: Also Walnuss ist so das Staple-Ingredient in Georgien.

Speaker: Und ich dachte so ein bisschen wie diese aus Katalonien, Calçotz mit Romesco-Soße.

Speaker: Das ist ja so das Ding da.

Speaker: Also dass die diese Frühlingszwiebeln so richtig schwarz grillen, dann das Äußere abziehen und dann in Romesco-Soße dippen.

Speaker: Genau, und das dachte ich, kann ich ein bisschen quasi übernehmen und dann halt statt Mandeln in der Romesco-Soße dann die Walnuss da unterbringen.

Speaker: Dann den Pori, der kriegt ja auch diese Süße dann, wenn man ihn so grillt und wird den dann so längs aufschneiden wie so ein Schiffchen.

Speaker: Und dann kommt dann noch so eine Estragon Number Two Staple Ingredient, so eine Grimolata noch draufknallen.

Speaker: Ich weiß nicht, ob das gut passt, aber ich stelle es mir irgendwie ganz geil vor.

Speaker: Das klingt sehr gut, ja.

Speaker: Und könnte auch ganz hübsch aussehen.

Speaker: Ich suche dann immer noch so Bilder dazu raus für den Kunden, weil ich das auch selber brauche, um mir Motivation zu geben.

Speaker: Und gleichzeitig denke ich immer so, es wird leider nicht so aussehen bei jedem Instagram-Bild, was ich dann so downloade.

Speaker: Okay, schön wäre es, not gonna happen, aber zumindest so als Ansatz oder Anhaltspunkt.

Speaker: Dann dachte ich, was hat noch so Saison?

Speaker: Ich dachte an Kohlrabi und hatte überlegt, den so wie so eine Pomme Anna mäßig zu machen.

Speaker: Da müsste man vermutlich ein bisschen mit Stärke noch arbeiten, damit die Dinger zusammenbappen.

Speaker: Aber quasi so ganz dünn slicen, schichten und dann backen oder garen und dann aufschneiden und vielleicht in der heißen Fritteuse nochmal aufknuspern.

Speaker: Also willst du sie dann quasi dünn schneiden, dann in Speisestärke kurz wenden und dann quasi schichten mit Fett?

Speaker: Ja, dachte ich, sodass das dann auch ein bisschen zusammenwappt, aber trotzdem ist es nicht Kartoffel ist, sondern Korabie ein bisschen leichter.

Speaker: Ja, finde ich cool.

Speaker: Und dann quasi so eine Buttermilch-Dillsoße angießen und vielleicht so ein Erbsensprossen-Salatchen einfach obendrauf als Topping, damit das hübsch aussieht.

Speaker: Das ist sehr gut.

Speaker: Mit frischen Erbsen dann, oder was?

Speaker: Ja, dachte ich, ist geil dann, oder?

Speaker: Vielleicht auch so Zuckererbsenschoten, einfach so ganz dünn.

Speaker: Das ist witzig.

Speaker: Das vielleicht auch...

Speaker: Das habe ich nämlich jetzt auch für nächste Woche geplant.

Speaker: Also ich will einen Mix machen aus rohen Erbsen, roh geschnittener Zuckerschote und Spargel.

Speaker: Weil die haben alle drei für mich eine ähnliche Aromatik irgendwie.

Speaker: Ja, bestimmt Spargel.

Speaker: Ja, da bin ich schon ein bisschen aus der Saison fast raus.

Speaker: Ich glaube bis zum 14. oder?

Speaker: Nee, bis zum 24.

Speaker: Aber es kann sein, weil die Saison ja wahnsinnig früh angefangen hat.

Speaker: Ja, es war so warm jetzt auch.

Speaker: Das ist ein bisschen früher endet.

Speaker: Aber normalerweise gibt die Spargelsaison bis zum 24.

Speaker: Juni.

Speaker: Ja, muss ich mal gucken.

Speaker: Oder so aus den Spitzen dann noch so ein Salär.

Speaker: Das finde ich auch geil.

Speaker: Ja, mal gucken.

Speaker: Muss ich mal schauen.

Speaker: Und dritte Option für Vorspeise war doch ein Pasta-Gang, weil ohne Nudeln geht es nicht, ohne Teig.

Speaker: Und dachte an so doppelte Ravioli.

Speaker: Ich weiß nicht, ob du das mal gesehen hast, die so zwei Kammern haben.

Speaker: Das wollte ich unbedingt mal ausprobieren.

Speaker: Und hatte überlegt, da kann man das eine auf jeden Fall mit so einer Walnusskäsefüllung auch, weil das würde sich nicht doppeln, weil das wird ja eine von den drei Sachen.

Speaker: Eine kann man mit so einer Walnusskäsecreme, also schön fettig und das andere halt so mit so einer Pilzfarce.

Speaker: Finde ich ganz geil.

Speaker: Und dann in einer Brühe servieren, damit das so ein bisschen so diese Andeutung von King Harley hat.

Speaker: Da ist die Brühe ja in den Teigtaschen und wird dann geslurpt.

Speaker: Und das würde ich gerne so ein bisschen aufgreifen.

Speaker: Das Ganze aber dann eher so wie Tortellini im Brodo quasi machen.

Speaker: Das ist wahrscheinlich riesen Heckmeck, aber könntest du nicht eine Kammer mit nur Brühe füllen?

Speaker: Also die gefrorenen dann reintun.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Also es ist halt vegetarisch, sonst könntest du mit Gelatine arbeiten.

Speaker: Ja.

Speaker: Ja.

Speaker: Aber ich greife vor, sie haben das nicht genommen.

Speaker: Ach so.

Speaker: Also ich sage jetzt nur die Option.

Speaker: Die haben sich für den Lauch entschieden bei der Vorspeise.

Speaker: Ist vielleicht auch für mich das Dankbarste, weil am wenigsten Arbeit.

Speaker: Wahrscheinlich, kannst du gut vorbereiten, ja.

Speaker: Aber ich denke dann immer, wenn ich dann so diese Vorschläge mache, wo ich ja dann auch wirklich hinterstehe, dann habe ich auch Bock, die alle zu machen und denke, das kannst du auch als Real machen und das passiert nie.

Speaker: Aber so die Ideen, die behalte ich mir dann immer, weil ich denke, kann man ja vielleicht nochmal verwenden.

Speaker: Genau, dann habe ich drei Ideen für Hauptgänge rausgehauen.

Speaker: Und zwar einmal eine gegrillte Lachsforelle.

Speaker: Also ich dachte so, okay, einmal mit Tier ist okay.

Speaker: auf so einer Bohnencreme mit gedünstetem Mangold.

Speaker: Ziemlich lame, aber für mich so voll das Comfort-Ding.

Speaker: Also so eine Bohnencreme im Grunde einfach so richtig creamy püriert und dann da drauf Mangold, mein Lieblingsgemüse mit.

Speaker: Ich weiß nicht, jeder ist Fan davon.

Speaker: Und dann einfach obendrauf die gegrillte Lachsforelle, nichts Spektakuläres.

Speaker: Dann eine im Ganzen frittierte Aubergine, weißt du, wenn du die so quasi dünstest, dann so auffächerst und dann einmal frittierst mit Tarator.

Speaker: Ich weiß nicht, ob du das kennst.

Speaker: Das ist wie so eine Gurkensuppe, also so Joghurt und Gurke.

Speaker: Und dann so ein Radicchio-Salat mit Granatapfelkern, also so ein bisschen als Top-P.

Speaker: Wilder Gang, oder?

Speaker: Ja, irgendwie schon, aber keine Ahnung.

Speaker: Und eine vegetarische Wirsingroulade mit, und dann habe ich deine Idee geklaut mit dieser veganen Kräuterberne, das hast du letztens gemacht, ne?

Speaker: Auf Seidentofu-Basis?

Speaker: Oder du hattest irgendeine Soße gemacht, wo du Seidentofu gemixt hast.

Speaker: Da dachte ich so, das ist eigentlich voll geil.

Speaker: Diese schönen grünen Wirsingrouladen, die man dann füllen könnte.

Speaker: Jetzt muss ich mal selber gucken.

Speaker: Ich dachte an so Buchweizen und halt klein gehäckseltes Gemüse und dann schön würzig abschmecken einfach.

Speaker: Mhm.

Speaker: Und dann quasi diese Bernays mit dem Seidentufu machen.

Speaker: Gibt es da noch was dazu denn?

Speaker: Ne, was willst du dazu machen?

Speaker: Im Prinzip ist ein Gericht, das ist ja alles drin.

Speaker: Es wäre ja eher nur Deko dann.

Speaker: Wo haben die sich für entschieden?

Speaker: Für die Roulade, die wird es dann auch geben.

Speaker: Dann muss ich mir noch ein bisschen überlegen, was man noch da draufpacken kann.

Speaker: Also, dass das noch ein bisschen vielleicht eine Würze gibt oder noch einen anderen Geschmack, aber wird ja dann schon kräutrig an sich und innen drin deftig, weil ja, das ist ja immer dann die Frage, wenn man es vegetarisch hält, was macht man dann als, wie macht man das dann, dass es nicht zu leicht ist, sondern auch wirklich satt macht.

Speaker: Andererseits ist es ja jetzt Sommer und so richtig schwer muss es ja auch nicht sein.

Speaker: Das war ja auch mein Thema bei meiner letzten Überlegung für den Kochkurs.

Speaker: Da hatten wir ja auch schon drüber diskutiert.

Speaker: Im Sommer finde ich es ja, im Winter finde ich es wahnsinnig, einfach eigentlich ein Hauptgericht zu gestalten vegetarisch, weil ich dann auf so Sachen wie geschmorte Pilze oder auch Aubergine und so zugreifen kann.

Speaker: Was aber dann oft eine Schwere hat, die ich mir für den Sommer oder gerade den Frühling irgendwie auch gar nicht wünsche.

Speaker: Ja.

Speaker: Irgendwie.

Speaker: Ja, und dann gleichzeitig denkst du so, okay, soll aber auch keiner hungrig bleiben.

Speaker: Aber übrigens, ich habe mit denen eh schon abgesprochen, dass ich auch so Kleinigkeiten links und rechts auf den Tisch aufschichten kann.

Speaker: Also es wird auf jeden Fall noch ein bisschen Messer geben.

Speaker: So Supra-mäßig.

Speaker: Ich finde es übrigens, also ich weiß nicht, ob dir das auch so geht, ich finde, wenn ich so nach Rezepten oder nach Ideen suche für Menüs, ich finde Hauptgericht immer am allerschwersten.

Speaker: Voll.

Speaker: Vorspeisen sind easy, Nachtisch kann man auch, also finde ich immer irgendwas.

Speaker: Ich finde so Hauptgerichte total schwer.

Speaker: 100 Prozent.

Speaker: Ich finde das auch so.

Speaker: Aber das liegt wahrscheinlich daran, dass wir einfach große Fans von Vorspeisen sind und Messe und nicht so unbedingt.

Speaker: Der Hauptgang für mich eigentlich bei einem Menü oft das Schwächste ist eigentlich der schwächste Gang.

Speaker: Ja, oder der, der so am wenigsten interessant ist.

Speaker: Also der mag ja dann total lecker sein, aber irgendwie juckt es nicht so.

Speaker: Also, ja, nee, juckt es nicht so, das klingt scheiße.

Speaker: Ja, nicht so wie die Vorspeisen, einfach ballert nicht so.

Speaker: Also meistens.

Speaker: Ja, finde ich nämlich auch.

Speaker: Erfahrung hat gezeigt.

Speaker: Ja, warte mal, dann habe ich noch Nachspeisen.

Speaker: Eins dachte ich, das könnte ganz witzig sein, dieser Medovic, also dieser sowjetische Honigkuchen, der ja auch so gelayert ist und das aber dann nicht mit nur, keine Ahnung, süßer Kondensmilch, sondern dass man das auch ein bisschen fruchtig macht und dann mit Erdbeeren und Tolunderblüte halt.

Speaker: Also quasi so eine Fruchtkomponente reinbringt in diese Schichten und, ja, weiß ich nicht, so einen Holunderblütensirup kocht und dann damit irgendwie so ein bisschen eine Creme macht.

Speaker: Ja, oder genau, oder die da drin.

Speaker: Ich weiß gar nicht, ob die getränkt werden, die Dinger.

Speaker: Ich habe das noch nie gemacht.

Speaker: Da bin ich die falsche Entsprichtpartnerin.

Speaker: Das könnte, und das könnte halt auch voll schön aussehen, wenn du das so in Slices hast und dann hast du diese schönen Schichten, wenn man das ordentlich hinkriegt.

Speaker: ohne einen Nervenzusammenbruch zu kriegen.

Speaker: Dann hatte ich so Walnusstartlets, also so einen Mürbteig mit gemeinen Walnüssen drin und so eine Chantilly-Creme, die so mit Kardamom noch ein bisschen aromatisiert ist und dann vielleicht so geröstete Kirschen oder Weintrauben, so gegrillte quasi als Topping unten drunter und dann vielleicht noch ein bisschen frisch obendrauf.

Speaker: Das fand ich ganz cute.

Speaker: Und dann habe ich noch einen Polentakuchen.

Speaker: Also quasi wie so einen ganz sapschigen... Wie so ein Grießkuchen, so ein Grießkuchen, ja?

Speaker: Ja, sowas.

Speaker: Und dann mit so einer aufgeschlagenen Ricotta, vielleicht Tonka-Bohne noch mit drin.

Speaker: Und dann entweder gegrillte Aprikose oder Rhabarber ist halt vielleicht auch ganz geil.

Speaker: Das ist auch noch keine Aprikosenzeit, ja.

Speaker: Genau, also dann vielleicht eher Rhabarber oder Kirschen, irgendwas, was ordentlich schön sauer ist und so ein Farbklecks noch gibt.

Speaker: Kirschen könntest du Glück haben, die fangen ja bald an.

Speaker: Ja, am schönsten fände ich es, aber das ist auch nicht die Zeit, halt diese Soße, dieser Pflaumenketchup, also dass man so mit diesen Mirabellen oder so, aber es ist leider zu früh dafür, die kommen erst später.

Speaker: Leider, leider.

Speaker: Deswegen, ja, da war so bei mir die Idee, kennst du diese Anrichteweise von, ja, keine Ahnung, entweder so Stullen, wo das dann mit so einer großen Tülle so geil draufgespritzt, aufgedressiert wird?

Speaker: Ich will das auch mal so was Schönes, weil ich denke dann schon ein bisschen auch an die Fotos.

Speaker: Ich mache ja dann auch die Rezeptfotos und halt Reels dann zu den Rezepten.

Speaker: will ich unbedingt mal so hipstermäßig schön hinkriegen.

Speaker: Also hast du eine Tülle oder hast du halt einfach einen Beutel, den du größer aufschneidest?

Speaker: Kann ich mir auch kaufen.

Speaker: Also ich habe ja Budget für die Zutaten und darf ja auch ein bisschen was an Schnickschnack holen.

Speaker: Mittlerweile bin ich ja wie ein Catering-Unternehmen ausgestattet.

Speaker: Die ersten Supperclubs war es schon ein bisschen knackiger, weil muss man ja auch Teller und sowas kaufen.

Speaker: Ja, das ist irre.

Speaker: Wobei ich finde es schon auch immer cool, wenn die Creme wie so eine Nocke quasi drauf ist und man dann mit einem erwärmten Löffel so eine Kuhle reinmacht, wo dann halt die Soße quasi reinkommt.

Speaker: Also jetzt bei dir dann der gegrillte Rhabarber oder keine Ahnung.

Speaker: Finde ich auch schön.

Speaker: Ja, stimmt.

Speaker: Ist auch schön.

Speaker: Vielleicht mache ich auch beides.

Speaker: Naja, und dann wird es nicht so schön.

Speaker: Einmal so zickzackmäßig und dann nochmal das Ganze.

Speaker: Zumindest in der Mitte so eine Kuhle reinmachen.

Speaker: Das könnte auch schön aussehen.

Speaker: Ach so, du meinst eine Kombination aus beidem?

Speaker: Dann sieht es aber vielleicht auch unsauber.

Speaker: Ja, siehst du dann.

Speaker: Du kannst es ja auch bei einem ausprobieren und dann stellst du ihn beiseite.

Speaker: Also ich werde das ja eh, die Reels werde ich dann in den nächsten zwei Wochen halt auch drehen.

Speaker: Dann werde ich ein bisschen ausprobieren, wie es am schönsten aussieht.

Speaker: Und da ist ja auch immer die Sache bei den ganzen Rezepten, es muss halt irgendwas sein, wo ich nicht aller Minüt so viel zu tun habe, weil ich ja allein das mache.

Speaker: Ja, 100%.

Speaker: Merkstudentin für den Abend verpflichtet, dass die mir hier ein bisschen zur Hand gehen.

Speaker: Aber das muss ja für mich dann auch machbar sein, dass ich das irgendwie schicken kann, ohne dass ich... Und auch ein bisschen Spaß machen, ey.

Speaker: Das ist auch immer das Thema.

Speaker: Es muss auf jeden Fall alles immer noch Spaß machen.

Speaker: Also habe ich es richtig verstanden, dass du im Vorfeld schon die Reels zu den Rezepten drehst?

Speaker: Genau.

Speaker: Okay, also alles auf jeden Fall zweimal kochen.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Also im Grunde ist es so, das habe ich dann beim ersten Mal, als ich dann dieses Supper Club Konzept gepitcht und verkauft habe sozusagen, war der Zeitplanung bei im Grunde, okay, wir machen die Menüauswahl, dann mache ich die Ankündigung.

Speaker: Das mache ich jetzt für möglich diese Woche.

Speaker: Dann produziere ich schon die Reels zu den Rezepten, auf die wir uns geeinigt haben.

Speaker: Dann kommt der Supper Club, dann gibt es ein Recap Reel und dann in den Wochen da drauf, in den drei Wochen, jede Woche halt eins der Rezepte quasi als Reel.

Speaker: Und ich will am besten vor dem Zapperclub schon vom Kunden abgenommen haben, dass die Videos in Ordnung sind, dass es alles fertig ist, dass ich mich dann wirklich nur noch auf den Zapperclub konzentrieren kann und danach für mich die Arbeit abgeschlossen ist und ich einfach nur noch den Content rausspielen kann, aber es für mich eigentlich keine Arbeit mehr ist.

Speaker: Das wäre so mein Ziel.

Speaker: Aber ich freue mich drauf, die Sachen zuzubereiten, weil ich glaube, die sehen alle, könnten alle schön aussehen, tatsächlich.

Speaker: Also ich stelle es mir total und vor allem sau lecker.

Speaker: Und was, du hast jetzt eben noch nicht gesagt, für welchen Nachtig die sich entschieden haben?

Speaker: Für den Polentakuchen mit dem, also mein Wunsch wurde erfüllt, dass ich das jetzt auch, diesen Hipster-Anrichtestil ausprobieren kann.

Speaker: Ja, hätte mich jetzt auch gewundert, weil sonst hätten wir da zu viele schon drüber gesprochen gehabt und du hättest auch schon zu viele Gedanken da rein verschwendet.

Speaker: Okay, cool.

Speaker: Aber es ist immer viel Arbeit vorab.

Speaker: Ich weiß nicht, ob du das auch so hast.

Speaker: Also mich kostet das immer A-Zeit und ich muss dann so auch in der Laune sein, dass ich mich dann damit beschäftige.

Speaker: Weißt du, so nebenher kriege ich das irgendwie nicht hin.

Speaker: Da muss ich mich wirklich auf den Arsch setzen und denke, okay, jetzt beschäftige ich mich wirklich damit und lass mich auch nicht ablenken.

Speaker: Du meinst jetzt die Gedanken zu mir machen?

Speaker: Ja, mir vor allem überlegen, was ich kochen will.

Speaker: Ich mache das aber sehr, sehr gerne.

Speaker: Mir macht das schon Spaß.

Speaker: Ich auch.

Speaker: Aber ich schiebe das immer auch, weil ich das so gerne mache.

Speaker: Mir hat das übrigens ja sehr geholfen, letzte Woche der Austausch oder letztes Mal der Austausch zum Kochkurs, der ja jetzt dann am letzten Freitag war.

Speaker: Und das war wirklich sehr schön.

Speaker: Oh, eine tolle Location.

Speaker: Eine riesige Küche.

Speaker: Oh, damit habe ich gar nicht gerechnet.

Speaker: Und auch alles neu.

Speaker: Und ich finde ja, wenn ich nicht den Beruf erlernt hätte, den ich erlernt habe, dann wäre ich auf jeden Fall Tischlerin geworden.

Speaker: Ich finde ja, der Geruch von frischem Holz, oh,

Speaker: das haut mich ja so weg, das ist eigentlich mein Lieblingsgeruch, neben Bratkartoffeln und brauner Butter.

Speaker: Also das war total toll und es war so, dass ich eben die Rezepte vorher durchgeschickt habe, beziehungsweise die Einkaufsliste einfach vorher durchgeschickt habe und die haben dann alles gerichtet.

Speaker: Was ist das für ein Luxus, dass du nicht selber einkaufen gehen musst und dann sind es ja auch so geile Produkte, das ist ja einfach ein Bio-Versandservice und dann ist das alles

Speaker: Richtig geile Qualität.

Speaker: Und dann sind wir einfach nur ins Kühlhaus, haben unseren Wagen geschnappt und sind damit dann in die Küche.

Speaker: Das fand ich ja damals schon beim Biohof Mertens, als wir zusammen den Messeabend hatten.

Speaker: Und jetzt war es nochmal genauso.

Speaker: Und es waren...

Speaker: Acht motivierte Leute, sieben Frauen, ein Mann, der am Anfang schon so ein bisschen den Anschein gemacht hat, als wäre er eben nur die Begleitung von seiner Frau und hätte so einen Semibock.

Speaker: Aber der war richtig, richtig involviert später.

Speaker: Der war richtig on fire.

Speaker: Total cool.

Speaker: Und ich liebe das ja.

Speaker: Also ich finde, Kochkurse geben, eins meiner Lieblingsdinge beim Kochen, wenn das so wuselt überall und alle sind beschäftigt und alle stellen auch Fragen.

Speaker: Manchmal sind es dann irgendwie aber auch so drei Fragen, die gleichzeitig von drei verschiedenen, also ich teile dann immer so quasi in Gruppen ein und jede Gruppe kümmert sich quasi um einen Gang.

Speaker: Und dann kommen manchmal aber auch drei gleichzeitig und irgendwie schaffe ich es,

Speaker: in dem Moment oder in der Küche schaffe ich es tatsächlich, einfach da einen Überblick zu bewahren und raste nicht vollkommen aus wie sonst in meinem Leben, wo ich es echt nicht schaffe, irgendeine Ordnung einzuhalten oder mich in Chaos zu verfallen.

Speaker: Das ist wild.

Speaker: Warum ich sonst mein Leben einfach nicht so hinkriege?

Speaker: Das ist ja gewidt.

Speaker: Aber das machte wirklich richtig, richtig Spaß.

Speaker: Und alle waren zufrieden.

Speaker: Es hat alles lecker geschmeckt.

Speaker: Die Rezepte haben funktioniert.

Speaker: Das ist ja auch immer so eine Sache, wenn du es zu Hause kochst und dann nochmal in einer anderen Location oder mit anderen Zutaten oder auch in einer anderen Menge.

Speaker: Das ist ja auch immer so ein Thema.

Speaker: Das war toll.

Speaker: Bin ich sehr dankbar auch, dass wir uns da so austauschen konnten vorher.

Speaker: Und jetzt steht bei mir nächste Woche das nächste Event an

Speaker: ist wieder Weinabend in dem Weingut Schönhals, in dem wir ja letztes Jahr zusammen schon waren oder wieder Gästinnen waren.

Speaker: Ach, da freue ich mich drauf.

Speaker: Ich hoffe, das Wetter ist dann ähnlich wie jetzt gerade, wo es ja irre ist.

Speaker: Noch abends ist es so lau schön gerade noch abends.

Speaker: Also ich hoffe, dass es dann genauso ist.

Speaker: Und die haben so einen wunderschönen Innenhof, in dem dann so eine lange Tafel steht und ganz viele Gäste dann Platz nehmen.

Speaker: Und da gibt es dann fünf oder sechs Gänge.

Speaker: Von denen ich eben die meisten zubereite.

Speaker: Und dann der Christoph Hosseus, der Mann der Winzerin, der ist meistens den Hauptgang.

Speaker: Der Gerillte letztes Mal auch, ne?

Speaker: Genau, der macht meistens einen Fleischhauptgang und ich mache so die ganzen Vorspeisen und das Dessert dann vegetarisch.

Speaker: Schön.

Speaker: Ja, und da bin ich jetzt auch gerade dabei zu überlegen, was ich machen könnte.

Speaker: Ich bin relativ spät.

Speaker: Normalerweise schicke ich ihm das schon viel früher durch, damit er sich Gedanken um die passenden Weine macht.

Speaker: Aber irgendwie war ich genauso, wie du eben gesagt hast, und das so überraschend war, dass jetzt einfach schon Ende Mai ist.

Speaker: Ja, krass.

Speaker: Ich komme wirklich überhaupt nicht damit klar.

Speaker: Ja, das steht jetzt an und das sollte ich mich mal, aber da bin ich noch nicht so weit, um irgendwas zu besprechen.

Speaker: Aber wie gesagt, ich hätte halt ganz gerne so den Salat von roher Zuckerschote, rohe Erbsen, rohe, frische Erbsen, finde ich ja so künstlich.

Speaker: Wie Süßigkeiten.

Speaker: Ja, ist so.

Speaker: Die haben jetzt so wirklich was ganz anderes, also eine ganz andere Aromatik eigentlich, als sie dann gekocht haben, finde ich.

Speaker: Ja, ist total süß.

Speaker: Meine Schwiegereltern, die haben ja einen Garten, wo sie jetzt in letzter Zeit immer weniger machen, weil es halt oft...

Speaker: Und die sind jetzt auch, also die werden schon langsam älter.

Speaker: Und die Enkelkinder aber, eine Enkelin wohnt halt auch hier im Rheinland, die dann letztens war, ja, und dann demnächst ist ja wieder Erbsenzeit.

Speaker: Und dann müssen wir wieder zu Oma und Opa fahren.

Speaker: Und die tatsächlich, also wirklich, wenn die eine Sache anpflanzen, immer noch ist ganz viele Erbsen, halt damit die Kinder was zum...

Speaker: Snacken haben, weil die das so lieben, wenn die da sind.

Speaker: Das ist so süß.

Speaker: Weil die dann immer die Schuhe pflücken oder so rauspulen und futtern.

Speaker: Total entgeglich.

Speaker: Also ich denke da auch mit Wonne dran an meine Kindheit.

Speaker: Das ist dann bei meiner Oma passiert.

Speaker: Aber meine Oma hatte da immer ein scharfes Auge drauf.

Speaker: Wenn man zu viele gesnackt hat, waren ja immer zu wenig dann fürs Essen da.

Speaker: Ja, und so kleine.

Speaker: Ja, wenn die noch gar nicht so weit sind.

Speaker: Und du vernichtest sie.

Speaker: Ja.

Speaker: Ja, oder auch beim Poolen halt einfach jede zweite in den Mund wandert und du dann einfach später halt wenig Outcome für das Familienessen hast, weil sie sie vorher alle gegessen hast.

Speaker: Also das müsst ihr mal probieren, Leute.

Speaker: Geht auf den Markt und kauft euch frische Erbsen.

Speaker: Ja.

Speaker: Stellt euch hin und poolt ein bisschen.

Speaker: Das ist sehr meditativ und die sind einfach schön.

Speaker: Ist einfach knackig und grün und schön und eine schöne Beschäftigung.

Speaker: Ja, das stimmt.

Speaker: Ach du, ich würde sagen, das war eine schöne Runde.

Speaker: Ich springe in den Pool jetzt gleich nochmal.

Speaker: Ich mache jetzt gleich hier sommerliche Kaffeegetränke.

Speaker: Ich bin wieder so spät dran.

Speaker: Ja, ich habe eine Collab mit Gräf, jetzt hier kurz Werbung.

Speaker: Die uns ja die Kaffeemaschine hier gesponsert haben im Büro, deswegen bin ich jetzt auch gerade im Office und ich mache ja dann einmal im Monat einen Co-Autor-Post und dieses Mal sollte es halt so ein sommerliches, deswegen das Wetter ist halt geil, also es sollte ein sommerliches Kaffeegetränk sein, ich habe dann vorher so ein bisschen recherchiert, was es so für Trends gibt.

Speaker: Und habe zwei Sachen vorgeschlagen und eins, ich habe letztens ja diesen Bananensirup gemacht aus den Schalen.

Speaker: Den habe ich jetzt gestern abgegossen.

Speaker: Das eine war so ein Bananalatte.

Speaker: Ist halt nichts, was ich selber so krass trinken würde, weil so Milchlastig.

Speaker: Aber das wollte ich mal ausprobieren.

Speaker: Oder ein Coconut Americano.

Speaker: Also einfach Kokoswasser.

Speaker: Das habe ich auch gesehen neulich.

Speaker: Auf Eis und dann Espresso drauf.

Speaker: Das stelle ich mir ehrlich gesagt ziemlich geil vor.

Speaker: Das werde ich gleich machen.

Speaker: Limette auch?

Speaker: Ist jetzt nicht geplant, aber I don't know.

Speaker: Ich stelle es mir irgendwie ganz gut vor, wenn da noch Limette dazu ist.

Speaker: Ich stelle es mir auch voll lecker.

Speaker: Also ja, ich dachte auch, ob man noch was anderes mit reinpackt, aber... Probier es mal aus.

Speaker: Och ey, es gibt doch so ein spanisches Getränk mit Likör 43.

Speaker: Das kriege ich die ganze Zeit reingespült, da habe ich so Bock drauf.

Speaker: Wie heißt das denn?

Speaker: Doch, das heißt irgendwie so.

Speaker: Und im Gegensatz zu dir stehe ich ja sehr auf süße Milch-Kaffee-Getränke.

Speaker: Ja, wenn das so klein ist, ist es okay.

Speaker: Also es gibt ja, warte mal, Carajillo kenne ich das aber mit Brandy.

Speaker: Aber das ist halt so groß wie ein Cortado und das ist dann okay.

Speaker: Also wenn das dann süß ist, aber halt so ein Pint Latte Macchiato, das ist jetzt nichts, was ich mir trinken würde.

Speaker: Oh, das kann ich auch.

Speaker: Also diesen 43er Likör, den hat man ja früher immer einfach nur mit Milch getrunken.

Speaker: Du guckst so früher, als ob früher noch nicht vorbei ist.

Speaker: Nope.

Speaker: Ich trinke immer noch Liter weiß 43er Milch.

Speaker: Aber da sind wir jetzt schon wieder bei dem Alkohol-Thema, dass ich sie einfach nicht mehr hinkriege.

Speaker: Aber jetzt, weil unser Garten ja so geil ist und ich jetzt das letzte Mal ja gesagt habe, Anna, du und ich, wir müssen uns irgendwo hin verschanzen und einfach ein Wochenende unseren Körper zerstören.

Speaker: Das können wir locker hier bei mir zu Hause machen im Sommer.

Speaker: Es ist so, so schön hier.

Speaker: Der Pool ist von euch, ne?

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Wir haben ja letztes Jahr, Jan hat ja, ne, ich weiß nicht, ob ich das sagen sollte.

Speaker: Er hat Gold locker gemacht.

Speaker: Nee, und da haben wir ja einen Teil vom Garten quasi verdichten lassen.

Speaker: Und das ist ja scheiße.

Speaker: Deswegen ist der Rest vom Garten ja jetzt so eine Wiese nur noch.

Speaker: Also das Magerboden mit ganz viel, wo ich gar keine Ahnung habe, als die Hälfte oder drei Viertel davon ist Unkraut.

Speaker: Aber es blüht, scheißegal.

Speaker: Es summt und brummt.

Speaker: Und du sitzt hier auf dieser Fläche und guckst so und siehst die ganzen Hummelärsche, wie sie in irgendwelchen Blüten stecken.

Speaker: Es ist so...

Speaker: Süß und schön und ich liebe es so hier zu sitzen jetzt gerade.

Speaker: Es ist einfach mega geil.

Speaker: Ja, also das müssen wir unbedingt machen.

Speaker: Wir müssen einen Termin finden und wenn es nicht dieses Jahr ist, dann nächstes Jahr im Sommer.

Speaker: Aber der Termin muss einfach im Kalender stehen und ist dann geplockt für uns.

Speaker: Ja, finde ich sehr gut.

Speaker: Okay, also wir haben ein To-Do.

Speaker: Wir fragen nach Fragen von den ZuhörerInnen.

Speaker: Und Leute da draußen, wenn ihr irgendwas scheiße findet auf Instagram, scrollt einfach weiter.

Speaker: Ihr müsst nicht abhaten.

Speaker: Es gibt so viel Hass da draußen auf der Welt.

Speaker: Wir müssen das jetzt nicht noch irgendwie verstärken durch irgendwelche dummen Kommentare.

Speaker: Oder wenn ihr wirklich was anzumerken habt, dann geht es doch bitte vom Besten aus, dass der Gegenüber sich auch konstruktive Kritik annimmt und formuliert es vielleicht auch.

Speaker: Genau, konstruktive Kritik ist immer erwünscht, also da sage ich gar nichts gegen und sie hat ja auch gesagt, ja, da sieht man, wie ihr mit Kritik umgeht, es ist richtig, ich mag Kritik nicht besonders gerne, ich glaube, niemand mag das besonders gerne, aber ey, das hat nichts damit zu tun, dass man dann sagt, die Leute, ihr seid unterbelichtet, das ist für mich keine konstruktive Kritik, wie auch immer, ja.

Speaker: Habt euch gern, Leute.

Speaker: Und ich wünsche dir viel Spaß heute Abend bei deinem Date.

Speaker: Dankeschön.

Speaker: Ich wünsche dir viel Spaß im Pool.

Speaker: Du hast gewonnen, auf jeden Fall.

Speaker: Mach's gut, bis dann.

Speaker: Tschüss.

Speaker: Ciao.

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