Transcript
Speaker: Ich finde es so geil, ihr habt mich nicht mal vorgestellt.
Speaker: Anna Romas aus NRW, aspirierende Gurkenkönigin von Deutschland.
Speaker: Wie bist du so unglaublich cool geworden.
Speaker: Yay, finally, wir haben es so lange angekündigt und jetzt ist sie endlich da.
Speaker: Anna.
Speaker: Juhu.
Speaker: Wow.
Speaker: Zuallererst herzlichen Glückwunsch zum Kochbuch.
Speaker: Danke.
Speaker: Hast du es mir weggenommen?
Speaker: Ah, nee, ich sitze drauf.
Speaker: Deinen Hintern hat es dir weggenommen.
Speaker: Und ich schlage es auf und es sieht alles einfach geil aus.
Speaker: Pilze-Gulasch-Style.
Speaker: Ich will auch gleich gucken, ich habe noch nicht geschaut.
Speaker: Ich mag aber auch den Geruch von neuen Büchern, finde ich schon einfach absolut geil.
Speaker: Welches Rezept findest du da drin besonders geil?
Speaker: Das ist bestimmt eine Frage, die man super gerne hört.
Speaker: Aber erinnerst du dich an eins, das du richtig gut findest hier?
Speaker: Richtig, richtig gut?
Speaker: Also eins ist schwierig zu entscheiden.
Speaker: Hast du drei?
Speaker: Hast du deine drei Favoriten?
Speaker: Das ist so, als hätte man irgendwie so zwölf Kinder und dann würde man sagen... Also ich habe zwei Katzenkinder und ich kann leider schon sagen...
Speaker: Also ich würde nicht sagen, dass es für dich spricht, aber okay.
Speaker: Also ich würde jetzt so Paprika-Zwiebel in den Raum werfen.
Speaker: Das sind so super lang geschmorte, angeröstete Zwiebeln in so einem Paprika-Sud und so Burnt Tomato-mäßig.
Speaker: Das mag ich schon ziemlich gern.
Speaker: Oder verbrannter Toast-Suppe finde ich auch geil mit so einem Spiegelein.
Speaker: Das klingt alles ziemlich krass und das ist ein bisschen auch so, als hätte ich es noch nicht gehört und das finde ich irgendwie abgefahren.
Speaker: Ja, die geräucherten Oliven als Ode an meine liebste Bar ever, die ich in den Fuß gesetzt habe in Hongkong, die jetzt auch witzigerweise die weltbeste Bar Bar Leone geworden ist.
Speaker: Hast du schon erzählt von, ne?
Speaker: Und meine Freundin Carrie und ich tun jetzt die ganze Zeit so, als hätten wir die Bar entdeckt und groß gemacht, weil wir kurz nach der Eröffnung drin waren.
Speaker: Wer soll das auch überprüfen?
Speaker: Ja, also wir erzählen es jetzt einfach so.
Speaker: Ja, das ist legitim.
Speaker: Was sind deine guilty pleasures?
Speaker: Direkt dann mit unserer heavy Munition hier raus.
Speaker: Ich dachte ja, wenn die Leute schon einfach hier zu aussteigen wollen, dann sind die nicht so gut passiert.
Speaker: Ich finde es so geil, ihr habt mich nicht mal vorgestellt, sodass ich sagen konnte, danke für die Einladung und so.
Speaker: Ich gehe eigentlich davon aus, dass die Menschen, die uns hören, dich kennen, weil...
Speaker: Ja, meint ihr?
Speaker: Mit was hast du die 100.000 geknackt, ne?
Speaker: 100.000 Follower-Schaften.
Speaker: Ja, aber trotzdem heißt es ja nicht, dass all eure Menschen auch bei mir drin sind.
Speaker: Naja, doch, du kommst ja in unseren Storys unseres Lebens ja die ganze Zeit.
Speaker: Wie sollen wir dich denn vorstellen?
Speaker: Wie würdest du dich selber vorstellen?
Speaker: Wie würdest du dich selber vorstellen, genau.
Speaker: Anna Romas aus NRW, aspirierende Gurkenkönigin von Deutschland.
Speaker: Das finde ich, ja.
Speaker: Ist gut.
Speaker: Dürfen wir deine Prinzessin sein?
Speaker: Ja.
Speaker: Wie heißt das?
Speaker: Bei Bridgerton sagen die immer Lady in Waiting.
Speaker: Also warten wir darauf, bis du tot bist oder was?
Speaker: Nee, Hofdame heißt einfach irgendwie Lady in Waiting.
Speaker: Ja, aber die warten ja dann auf irgendwas.
Speaker: Auf die Queen, ja.
Speaker: Wer gerade was machen darf.
Speaker: Mit wem die Zeit verbringen möchte ich.
Speaker: Das ist nur ein kleines Problem mit Autoritäten.
Speaker: Ich bin eine anarchistische Königin.
Speaker: Wir sind alle gleichgestellt, aber ich bin die Königin.
Speaker: Okay.
Speaker: Du bestimmst, welche Gurkenmarke gerade am Trenden ist.
Speaker: Genau.
Speaker: Und wir trinken die ganze Zeit Cocktails mit Gurkenwasser?
Speaker: Mindestens.
Speaker: Boah, das ging dann um Leben, ey.
Speaker: Gut, ja, prima.
Speaker: Dann bist du jetzt vorgestellt.
Speaker: Wir drei kennen uns.
Speaker: Woher kennen wir uns zu dritt?
Speaker: Und wie sind wir zusammengekommen zu dritt?
Speaker: Also dich kenne ich ja peripher, also dich, Janina, kenne ich ja peripher schon länger durch deinen Ehemann.
Speaker: Zehn Jahre oder so?
Speaker: Ja, mindestens.
Speaker: Ja, wegen dieser Turnschuh-Sache.
Speaker: Genau.
Speaker: Und ihr beide mal tief im Turnschuh-Game drin warnt.
Speaker: Genau, durch deinen Ehemann.
Speaker: Und dich habe ich... Ich weiß gar nicht genau.
Speaker: Warte mal.
Speaker: Durchs Internet kennengelernt.
Speaker: Ja, aber das war so wie bei uns alle, oder?
Speaker: Den Jan doch auch über das Internet.
Speaker: Ja, eher so über Beruf.
Speaker: Und damals war es ja noch so Blogzeit und nicht, wie man sich jetzt irgendwie bei Instagram anschreibt und sagt, hey, cooler Content.
Speaker: Hier ist ein Restaurant.
Speaker: Nein.
Speaker: Aber keine Ahnung.
Speaker: Das war ja noch anders, aber ich weiß nicht.
Speaker: Ich weiß nicht mehr, wie wir uns kennengelernt haben.
Speaker: Vielleicht auch über Costa so ein bisschen.
Speaker: Okay, das führt wirklich zu gar nichts.
Speaker: Wir haben uns auf jeden Fall vor zwei Jahren oder so angefangen, zum Essen zu treffen.
Speaker: Und das war ein großer Erfolg, würde ich sagen.
Speaker: Es ist geendet in verschiedenen Bars.
Speaker: Das war ein witziger Abend.
Speaker: Und dann haben wir gedacht, das machen wir jetzt öfters.
Speaker: Und das war wirklich auch immer eine große Freude, dass auf dieser eine Abend in Frankfurt der
Speaker: schwarzer Fleck.
Speaker: Schweigen wir drüber.
Speaker: Aber ich finde es tatsächlich witzig, dass es ja direkt so in einem festen Vorhaben am ersten Abend geendet ist.
Speaker: Ja, okay, das machen wir jetzt.
Speaker: Ja, das war gut.
Speaker: Also was unsere großen To-Dos ja noch sind, auch einfach wirklich mal länger wegzufahren.
Speaker: Das finde ich auch immer noch gut.
Speaker: Da hatten wir Wien schon als Ziel.
Speaker: Wir hatten hier die Gurken-Adventsfahrt.
Speaker: Boot-Gurken-Sache da.
Speaker: Und ich habe neulich jetzt nochmal gedacht, wir waren ja bei Dennis Meyer im Winter und hatten uns ja fest vorgenommen, dass wir da im Sommer mal hingehen, damit wir draußen auf diesem Boot essen können.
Speaker: Ja, und das mit einer Bartour verbinden, weil es irgendwie da eine große Barlandtrieb gibt.
Speaker: Und ich will das jetzt wirklich fix machen dieses Jahr.
Speaker: Jetzt nachher finden wir einen Termin, dass wir über Nacht in Mannheim sind.
Speaker: Das ist keine Weltreise.
Speaker: Und ich stelle mir das wirklich schön vor.
Speaker: Und
Speaker: Das wünsche ich mir.
Speaker: Gut, jetzt trotzdem.
Speaker: Die guilty pleasures von dir, Anna.
Speaker: Ich bin ja der festen Überzeugung, there is no guilt in pleasure.
Speaker: Und solange man irgendwie so ethisch Sachen vertreten kann und nicht irgendwie so mit... Stopfleber?
Speaker: Ja, oder so Ortolan oder so anfängt.
Speaker: Das sind die Vögel, ne?
Speaker: Das sind die Vögel.
Speaker: Und generell mit so ganz unethischen Sourcereien von Produkten, denke ich mir, mach doch, was du willst.
Speaker: Meinst du jetzt bei dem letzten Punkt so den Marken kaufen, die halt nicht geil sind?
Speaker: Ja, oder weiß ich nicht, so sinnlos diesen Katzenkacker, so Affenkacker-Kaffee und so.
Speaker: Hat den schon mal jemand bedrugt?
Speaker: Nee.
Speaker: Ich denke, man hat das einfach Kaffee.
Speaker: Keine Ahnung.
Speaker: Ja, weiß nicht.
Speaker: Aber ich bin da ja eh so ein bisschen anders schmerzfrei, weil ich habe mich letztens auch aufgeregt über so ein Reel, in dem ein Mensch gesagt hat, dass wir nach und nach in so einem
Speaker: in so einer künstlichen Welt von Geschmäckern landen, weil zum Beispiel die meisten Trüffelprodukte, die wir heutzutage essen, gar kein richtiger Trüffel ist.
Speaker: Und dann ging es aber die ganze Zeit darum, dass diese Exklusivität verschwindet, Exklusivität, Exklusivität.
Speaker: Und dann dachte ich mir aber so, ja Gott forbid, Alter, andere Menschen können auch Trüffel schmecken.
Speaker: Ja, sehr.
Speaker: Das ist mir doch scheißegal, weißt du, ob am Ende irgendwie die 200 Leute, die sich diesen weißen Trüffel kaufen können, den immer noch weiterhin werden kaufen oder die Menschen, die dann halt den chemisch hergestellt so kosten werden.
Speaker: Und dann denke ich mir halt, das halt auch beim Kaffee am Ende, das ist mir doch scheißegal, welche Katze den ausgeschissen hat oder nicht.
Speaker: Kaffee ist ein Kaffee.
Speaker: Also den habe ich halt noch nicht.
Speaker: Also so pretentious bin ich da nicht.
Speaker: Der ist halt fermentiert irgendwie, ne?
Speaker: Es ist ja so, dass die nur den besten und gut gereiftesten Früchte essen.
Speaker: Ah, dann kann man den ja vorher nehmen.
Speaker: Ja, das ist einfach... Die muss man ganz schnell wegpflücken.
Speaker: Ja, es ist einfach nur so quasi die Auslese ist gespart.
Speaker: Und so deren Expertise quasi.
Speaker: Also das heißt, dass es eigentlich das Produkt ist, als ob man es selber geerntet hätte.
Speaker: Es wird jetzt nicht nochmal durch den Trakt nochmal anders.
Speaker: Es ist einfach nur quasi besonders gut selektiert.
Speaker: Okay, das ist jetzt ein Kaffee-Podcast.
Speaker: Dann sind wir wie alle coolen Männer.
Speaker: Das war immer mein Ziel.
Speaker: Endlich Kochdud sein.
Speaker: Nee, okay.
Speaker: Dann anders.
Speaker: Ich habe das nämlich ja auch gesagt.
Speaker: Ich schäme mich nicht wirklich dafür, aber es ist vielleicht auch nicht was, wo ich jetzt sagen würde, das würde ich auf meine Visitenkarte schreiben, dass ich das esse.
Speaker: Meine guilty pleasures.
Speaker: Ach so, ich fand deine gar nicht.
Speaker: Ja, fand ich über deine auch nicht.
Speaker: Aber irgendwie ist es, ich mag es aber, so eigentümliche Angewohnheiten von Essen dann vielleicht einfach.
Speaker: die andere nicht so lecker finden?
Speaker: Ja.
Speaker: Ich mag so, manchmal mag ich so Schlotze.
Speaker: Ich mag zum Beispiel, ich mache so eine Dose Thunfisch in Kölnigen Frischkäse und dann mache ich da noch so Senf und so abenteuerliche Soßen rein, damit es einfach so schmeckt wie scharfe Thunfischschlotze.
Speaker: Aber dann ist es ja auch irgendwie nur ein Dip.
Speaker: Nee, ich esse das quasi als so Bowl und dazu vielleicht eine Scheibe Brot oder so.
Speaker: Ist eher so wie herzhafter Joghurt.
Speaker: Ja, ich würde sagen jetzt so Schlotze.
Speaker: Weil ich habe das Gefühl, zumindest hier alles, was so porridgeig ist, ist hier immer so mit süß verbunden.
Speaker: Aber ich bin ja nicht so eine süße Person.
Speaker: Und ich mag voll oft auch so Hafer mit so Ei und Brühe.
Speaker: Ich mag das aber auch.
Speaker: Deswegen verstehe ich auch so dieses...
Speaker: Southerne, diese Crits, die die haben, ist ja auch irgendwie ein Maisfrei, oder noch gröbere Polenta, glaube ich, so ein bisschen.
Speaker: Verstehe ich total, ey.
Speaker: Und dann irgendwie so Shrimps drin oder so.
Speaker: Richtig geil.
Speaker: Ich mag das schon irgendwie auch, ja.
Speaker: Ich bin aber auch so ein polenter Mensch.
Speaker: Mag ich auch.
Speaker: Und ich brauch da auch gar nicht unbedingt was Crispy will.
Speaker: Schlotter.
Speaker: Dass das einfach alles weich ist.
Speaker: Das finde ich dann irgendwie fair.
Speaker: Congee auch Beste.
Speaker: Ich habe letztens irgendwie darüber nachgedacht.
Speaker: Ich weiß gar nicht, mit wem ich mich darüber unterhalten habe.
Speaker: So mit Suppe.
Speaker: Haben wir uns gewohnt halten?
Speaker: Mit Suppe und so?
Speaker: Und warum dann?
Speaker: Ja, mit Sophia habe ich schon drüber unterhalten, weil sie meinte so, ja, Eintöpfe.
Speaker: Und da habe ich gesagt, Eintöpfe esse ich gerne erst seit ungefähr zwei Jahren, weil das bei mir immer konnotiert war mit so einem riesen Druckessen, was man dann drei Tage, was dann auf dem Herd steht, der einfach nicht leer wird.
Speaker: Und das war immer so dieses, ja, okay, was kocht man, irgendwie günstig, schnell, macht viele Saateintopf.
Speaker: Und deswegen war es für mich so das unsexieste Essen mein Leben lang, so
Speaker: bis vor so zwei Jahren ungefähr, und die auch mit so Kohl und Allentopf und so, jetzt erst so langsam auf den Trichter kommen, weil ich immer so dachte, boah, nee, so viel davon gegessen in meinem Leben muss ich nicht, ich will irgendwas zum Beißen, irgendwas Geiles.
Speaker: Ich sehe das ganz anders.
Speaker: Und ich hasse auch aufgewärmte Kartoffeln, ich finde, das schmeckt furchtbar.
Speaker: Und immer, wenn ich so Suppen koche und so, die auch, ich check das schon, so Suppen werden oft geiler, wenn die stehen und auch eintöpfe, dann mache ich mir aber trotzdem immer frische Kartoffeln am Tag, wenn ich das esse dazu.
Speaker: Weiß ich nicht.
Speaker: Kartoffeln, so als Salzkartoffeln, die einfach nur aufgewärmt sind, verstehe ich, das ist scheiße.
Speaker: Aber für eine Bratkartoffel eine gescheite, muss die Kartoffeln am Vorhärtag gekocht werden.
Speaker: Nee.
Speaker: 100 Prozent.
Speaker: Ich sag nein.
Speaker: Und ich finde auch dieses Eintopfthema, also wenn es ein geiler Eintopf ist, dann finde ich das gut.
Speaker: Dann gibt mir das ein Gefühl von Sicherheit.
Speaker: Das ist ein
Speaker: steht und auf mich wartet.
Speaker: Aber ich mag ja, da hatten wir uns so drüber unterhalten, du hast ja schon gesagt, du musst einfach irgendwas kauen und mir reicht das irgendwie.
Speaker: Ja, ich bin irgendwie attraktiver, wenn es irgendwie was zu weißen gibt.
Speaker: Okay, fair.
Speaker: Dann haben wir ja in unserer Story gefragt, was Leute so über dich wissen wollen würden.
Speaker: Und die cutesteste Frage war ja einfach, wie bist du so unglaublich cool geworden?
Speaker: Warst du schon als Kind so cool oder hast du das lernen müssen?
Speaker: Ja.
Speaker: Du warst als Kind so cool.
Speaker: Ich erinnere mich an so ein Kinderbild von dir, wo du auch schon so ein Mordseck guckst.
Speaker: Ja, ich habe schon immer Scheiße geguckt, ja.
Speaker: Ja, ich finde dich auch cool übrigens.
Speaker: Danke.
Speaker: Aber es ist wahrscheinlich auch so ein bisschen die Gesellschaft, die einen abstumpft.
Speaker: Und dann wirkt man einfach auch eher ein bisschen cool manchmal.
Speaker: Ich weiß nicht.
Speaker: Also erst mal danke fürs Kompliment, auch an die Fragenstellenden.
Speaker: Aber das ist ja auch nur irgendwie so eine selektive Wahrnehmung.
Speaker: Es gibt ja auch ganz viele Menschen, die mich nicht cool... Also es wird wahrscheinlich auch genauso viele Menschen geben, die mich nicht cool finden, weil ich so motzig gucke.
Speaker: Aber deswegen mag ich ja auch diese...
Speaker: Echo kann man von Social Media manchmal so gerne, weil man irgendwie dann sich versammelt und denkt, okay, wir sind alle mutzig.
Speaker: Wir sind alle cool.
Speaker: Wir sind alle cool und wir sind alle cool zusammen.
Speaker: Jeder findet so seine Bubble auch.
Speaker: Ja, mag ich auch.
Speaker: Nein, du.
Speaker: Nein, du.
Speaker: Nein, du.
Speaker: Wobei, bei dir, du hast das ja schön auf die Fresse gespiegelt von den Leuten, die dich nicht so gut finden.
Speaker: Wo ich dann manchmal denke, boah, wie froh, dass ich nicht so Menschen habe, die mir solche Sachen machen.
Speaker: Naja, gut, aber das ist ja auch nur wenig.
Speaker: Für so wichtig nehme ich mich jetzt auch nicht.
Speaker: Also verwechselt das.
Speaker: Naja, trotzdem, wenn sowas...
Speaker: Vielleicht keine Ahnung, das ist nicht so einfach.
Speaker: Die meisten wird es einfach nicht jucken, das sind ja nur so Ausreißer, die dann denken, die ist ja super kacke und die sich dann dazu bewegt fühlen, irgendwie in Kommentare reinzuscheißen.
Speaker: Wie hart beschäftigt dich das?
Speaker: Gar nicht.
Speaker: Gar nicht?
Speaker: Boah, ich hatte ja ein Wiel mit dieser Kartoffel, das hatten wir ja schon besprochen.
Speaker: Ja.
Speaker: Wo ich da so gehatet wurde, aber es war unter dem Bioland-Kanal und es war ein Beitrag, der wirklich für unsere Verhältnisse fast schon viral gelaufen ist.
Speaker: Obwohl ich mich so über Content Creator ein bisschen lustig gemacht habe oder keine Ahnung, ein bisschen hops genommen habe mit dieser Kartoffel und dann so.
Speaker: Und da musste ich mir gerade Männer einfach, die offensichtlich wirklich ein Problem mit meinen Haaren hatten, die eher kurz sind und da direkt rein sind und live aus dem Gulag und sowas.
Speaker: Das war wirklich einfach gemein.
Speaker: Hat mich schon ein bisschen angefasst, muss ich sagen.
Speaker: Glaube ich dir, aber keine Ahnung, du bist dann ja auch noch so, ich will nicht sagen anders drin, aber ich denke mir halt immer...
Speaker: Die kennen mich alle nicht.
Speaker: Ja, das ist ja auch richtig.
Speaker: Also wenn man da rational drangeht, dann ist das ja alles ganz klar.
Speaker: Also absolut.
Speaker: Aber ich glaube, das wäre auch anders, wenn ich, sorry fürs Unterbrechen, ich glaube, das wäre auch nochmal anders, wenn ich irgendwie so 15 Jahre jünger wäre.
Speaker: Das siehst du.
Speaker: Also muss man schon ein bisschen die Coolness nähern.
Speaker: Nee, ich glaube, also ich habe ja gefühlt, weiß nicht, jetzt schon so ein Leben gelebt, weißt du, ich habe so ein halberwachsenes Kind und keine Ahnung und ich denke mir mittlerweile, die kennen mir alle nichts.
Speaker: Also ich glaube halt, wenn man nicht irgendwie so, ich lebe das langweiligste und gefestigte Leben, so das ist einfach das Beste und ich glaube, wenn man das irgendwie nicht so lebt oder, also ich will nicht sagen Probleme, aber irgendwie ein Thema mit sich selber hat oder generell,
Speaker: Ich bin am Ende so, mir ist alles egal.
Speaker: Manche sagen dann vielleicht auch so, ja, ist doch voll abgestumpft.
Speaker: Aber ich denke mir so, ganz ehrlich, was soll ich?
Speaker: Wie geht dieses Sprichwort?
Speaker: Was schert es die Eiche, wenn das Wildschwein sich dran reibt?
Speaker: Ich wollte gerade was anderes sagen, aber das ist ja ein ganz anderer Sinn.
Speaker: Aber du hast ja recht, ich meine, was ist die Konsequenz, wozu sowas führen?
Speaker: Als ob du dann sagst, ja, okay, stimmt, du hast recht, ich bin richtig kacke, ich mach das jetzt anders, damit es dir gefällt, Matthias.
Speaker: Ja, voll.
Speaker: Ja, wirklich.
Speaker: Und jetzt, ich hab halt einfach so ein Jux-Video gegen so ein Brezel-Video von Christian Wolf gemacht.
Speaker: Und es war wirklich nur Jux und Dollerei und habe halt einfach in der Caption gesagt, passt bitte auf euch auf, weil so selektives Essen und Restriktionen und so sind einfach nicht gesund.
Speaker: Und auch wenn ihr vielleicht gerade damit klarkommt und auch so in dieser Fitness-Bubble euch bewegt, dann kann es aber trotzdem ganz schnell in nicht gesunde Verhältnisse reinrutschen.
Speaker: Und da sind ja echt Männer, die dann direkt ankommen und sagen so, ja, deswegen bist du auch nicht gesund.
Speaker: shredded, deswegen hast du auch keinen schönen Körper, deswegen hast du auch so ein fettes Gesicht und ich denke mir so, es ist krass, also wenn man sich das so durchliest, in deren Welt existiert dann ja nichts anderes, außer dieses eine Ziel, einen wie auch immer geartet perfekten Körper zu haben und das ist doch einfach sad.
Speaker: Ja, ich weiß es nicht.
Speaker: Das ist schwierig.
Speaker: Also in unserer Vorstellung ist es halt irgendwie seltsam.
Speaker: Ja, von meiner Position.
Speaker: Ich arbeite mit meinem Körper, nicht gegen meinen Körper.
Speaker: Ich bin froh, dass der funktioniert und dass ich nicht mit mehr Schmerzen aufwache, als ich ins Bett gegangen bin.
Speaker: Ja, komm, du bist ein Tag geworden.
Speaker: Und dann gibt es halt Leute, deren Welt sich so um Körperbilder dreht und so.
Speaker: Und da bin ich, ich will nicht sagen zum Glück, aber da bin ich einfach nicht mehr.
Speaker: Und wenn es halt so auf mein Äußeres geht, denke ich mir einfach so, ja okay, Jonas.
Speaker: Und jetzt...
Speaker: Dann bin ich nicht schön.
Speaker: Das ist auch okay.
Speaker: Da denke ich manchmal so, dafür in der Zeit, in der wir ja alle drei groß geworden sind, wenn man das nicht mitschleppt, ist eigentlich schon fast unglaublich, also voll ja krasse Segen.
Speaker: Ja, also da kann ich mich nicht von freisprechen, muss ich sagen.
Speaker: Ich habe immer noch genug Hasseln mit meinem Körper, aber es wird weniger.
Speaker: Und ich glaube, das ist aber auch ein bisschen das Alter, was einen gelassener werden muss.
Speaker: Ja, ich will jetzt auch nicht so tun und sagen, ich hätte gar keine Baustellen mit meinem Körper oder so.
Speaker: Also ich hoffe, das versteht man jetzt irgendwie nicht.
Speaker: Das ist jetzt nicht so, als würde ich nicht denken, ich hätte schon ein bisschen mehr Bizeps und ich hätte schon gerne einen stärkeren Rücken irgendwie oder was weiß ich.
Speaker: Da hängt es halt auch nicht mehr so hoch wie mit 21.
Speaker: Das ist halt...
Speaker: Aber das sind halt einfach so Sachen, die passieren halt.
Speaker: Da kommt man nicht drum rum.
Speaker: Keine Ahnung.
Speaker: Es sind ja keine Sachen, die ich von jetzt auf gleich lösen kann.
Speaker: Und dann denke ich mir, auch okay.
Speaker: Ja.
Speaker: Der macht die Moran Nutrition.
Speaker: Ja, das ist ja voll die freaky Gesekte.
Speaker: Und dass die dann auch alle, wenn sobald da was gegen ihn kommuniziert wird, ist da voll...
Speaker: für mich, ich weiß nicht, so ein bisschen das Gleiche wie Pamela Reif eigentlich.
Speaker: Ja, viel toxischer als Pamela Reif.
Speaker: Ja, natürlich, weil Männer.
Speaker: Ja, fair.
Speaker: Und das ist auch so witzig, also keine Ahnung wie wir jetzt dahin abgedriftet sind, über die Kommentare.
Speaker: Was ich noch sagen will, das ist auch so funny, weil die die die meiste Kritik, die dann an ihm erfolgt, erfolgt ja nicht mal so an ihm als Person oder an seinen Produkten.
Speaker: Weil ich glaube da gibt es nicht viel zu haten an Produkten und so.
Speaker: Das ist halt so Stanni-Protein-Krams und keine Ahnung, wahrscheinlich, was weiß ich.
Speaker: Aber Kritik kommt ja so an seine Kommunikationsweise.
Speaker: Das checkt er nicht.
Speaker: Das lenkt er dann direkt auf seine Person und auf seine Produkte.
Speaker: Und alle würden ihn haten und sich an seine Reichweite hochziehen, wo er doch einfach so 15 Videos in der Woche als Stitches mit anderen Leuten hochlädt, in denen er deren Essen analysiert oder deren Gewicht oder sie dafür schämt, wie sie irgendwie so Body Positivity für sich auslegen.
Speaker: Und dann denke ich mir ganz ehrlich, Bruder, nein.
Speaker: Nee.
Speaker: Nee.
Speaker: Nee.
Speaker: Ja, Fakt.
Speaker: Wie hattest du eigentlich?
Speaker: Kannst du überhaupt nicht einschätzen.
Speaker: Mitte 30?
Speaker: Keine Ahnung.
Speaker: Ey, vor zwei Wochen wusste ich überhaupt nicht, wer das ist, ne?
Speaker: Das ist jetzt erst mal geil.
Speaker: Richtig gut.
Speaker: Ich habe letztens auch irgendwann Kylie Jenner, irgendeine von denen und ich habe ein ganzes Reel gesehen und war irgendwas lustig.
Speaker: Irgendein Stitch mit der Tante, keine Ahnung.
Speaker: Und dann, als ich die Käppchen gelesen habe, habe ich verstanden, dass es eine von diesen...
Speaker: Kardashian-Jenner.
Speaker: Und ich dachte, gleichzeitig war es mir so, oh Gott, ich lebe hinterm Mund und ich war gleichzeitig so richtig happy, weil ich dachte so, boah, was für ein gutes Indiz für mein Social-Media-Verhalten, dass ich die noch nicht mehr erkannt habe.
Speaker: Ich wusste nicht, wie die aussieht.
Speaker: Dann hast du aber auch richtig geheiratet, weil bei mir funktioniert das nicht, weil ich... Ja, Jan ist ein Gossip Girl.
Speaker: Ja, ich bin auch nur Gossip, Alter.
Speaker: Ich liebe das alles.
Speaker: Ja, du guckst auch so Trash-TV-Formate und sowas, ne?
Speaker: Ja.
Speaker: Ich guck nur Let's Dance.
Speaker: Ja, und heute Abend.
Speaker: Läuft heute Abend an, ja, deswegen wird ja heute schön klingt.
Speaker: Ja, soll, wir müssen dann rein essen gehen.
Speaker: Ach, okay.
Speaker: Ich hab's auch im Handy einfach leise.
Speaker: Ich wollte gerade sagen, ich kann mein Tablet für dich mitnehmen.
Speaker: Oh mein Gott, wie so ein Kind, was an so einem Tablet bekommt.
Speaker: Ich weiß auch nicht, ey.
Speaker: Das ist für mich so eine, ey, das ist so eine egale Show, dass ich so wohltuend finde.
Speaker: Irgendwie tut das niemandem weh.
Speaker: Hä, bist du jeg?
Speaker: Weißt du, wie viele Skandale es da schon gab?
Speaker: Was für Skandale?
Speaker: Allein jetzt mit Gil, Oferim und Ekad, dann irgendwer anders mit Ekad, da wurden voll viele Ehen schon zerstört in dieser Show.
Speaker: Aber die ein bisschen bumsen halt.
Speaker: Aber die Show an sich, wenn es da so läuft und die tanzen, haben irgendwie nette Kostüme.
Speaker: Und meine Eltern, wahrscheinlich ist das das Ding, meine Eltern lieben diese Show.
Speaker: Und immer wenn ich bei denen bin, dann läuft das halt.
Speaker: Meine Mama auch.
Speaker: Ich glaube, es hat was damit zu tun, dass es ja auch um Können geht.
Speaker: Dann ist das halt gleich weniger verwerflich.
Speaker: Weil das geht ja darum, dass du was lernen willst.
Speaker: Ich weiß auch nicht so richtig, warum.
Speaker: Ich glaube, meine Mama liebt mehr so, weil die Kleider so schön sind.
Speaker: Und dann sitzt sie so zwischen meinen Eltern und wir gucken diese Show.
Speaker: Wir haben einfach Kartoffeln gekauft und es gibt Tiki dazu.
Speaker: Geil.
Speaker: Ich weiß nicht so aus.
Speaker: Also wenn ich mal so groß werden sollte, dass ich da als Influencerin rein darf.
Speaker: Traum.
Speaker: Warte ich schon mal gucken?
Speaker: Live?
Speaker: Nee, leider nicht.
Speaker: Ist das gut?
Speaker: Witzig, aber der eine, der ist nicht mehr da, Christian Pollanz.
Speaker: Der ist ja ein Kunde von uns.
Speaker: Ach nee.
Speaker: Ja.
Speaker: Und dann hat er uns halt so Tickets.
Speaker: Ist der sympathisch?
Speaker: Ja, das ist nett, aber der ist nicht mehr, also der war einer der Profitänzer und ist jetzt aber nicht mehr dabei und hat aber irgendwie, ich glaube, mehrere Tanzschulen und macht so was wie Zumba-mäßiges, was so online, da sind wir halt Dienstleister und supporten den.
Speaker: Wir haben noch nie darüber gesprochen, dass ihr eine Marketingagentur habt, oder?
Speaker: Ja, stimmt.
Speaker: Der Daniel schaltet Werbung und ich nicht.
Speaker: Noch gebrochen.
Speaker: Ja, nee, keine Ahnung.
Speaker: Vielleicht ist das deswegen so ein emotionales Ding für mich.
Speaker: Aber es gibt ja auch, du hast jetzt Trash gesagt, ich würde ja eher Reality-TV sagen.
Speaker: Nicht so abwertend hier.
Speaker: Und es gibt ja tatsächlich auch, letztes Jahr, glaube ich, gab es ja so eine Koch-Reality-TV-Show bei Join mit Rob, von Rob's Chips und so.
Speaker: Bern Zehner und...
Speaker: Diese Sache, diese Diner-Duell-Sache oder was?
Speaker: Nee, ich habe es nie richtig geguckt und auch mit Alex von Troika.
Speaker: Da sind die irgendwie irgendwo hingeflogen.
Speaker: Ach doch, stimmt.
Speaker: Da hat doch auch Deine Smiley an dich.
Speaker: Ich glaube auch.
Speaker: Und da waren die doch irgendwo auf einer Insel oder so.
Speaker: Und dann mussten die mit irgendwas, was da war.
Speaker: Hast du das komplett geguckt?
Speaker: Nee, leider nicht.
Speaker: Gekockt?
Speaker: Gekockt.
Speaker: Wir haben eine Folge geguckt und ich fand das wirklich ganz bestellig.
Speaker: Aber es war ein Mutti, da waren doch, bis auf die Mithelder waren wir auch dabei.
Speaker: Eine Frau war da.
Speaker: Ja, ja.
Speaker: Und sonst waren es halt nur Männer und da war ich schon so, ach.
Speaker: Ja, ja.
Speaker: Auch noch ein Grund deswegen, ja.
Speaker: Aber wir hatten als Interesse, den wir auch so ein bisschen kennen, scheiß drauf.
Speaker: Chris Nanou?
Speaker: Chris Nanou, genau.
Speaker: Im Team.
Speaker: Der ja eigentlich schon auch ein bisschen funny ist, muss man ja auch sagen.
Speaker: Aber die
Speaker: Aber ey, ich hätte gerne mehr.
Speaker: Sowas würde ich auch gucken.
Speaker: Ja, sorry, dass ich es trash gesagt habe.
Speaker: Das ist aber auch so... Lass es dich doch um.
Speaker: Also in der Bubble von Content, den ich konsumiere, dass das dann irgendwie so voll diskutiert wird und besprochen wird und ich denke so, hä, wovon geht man denn aus?
Speaker: Voll die weirden Menschen.
Speaker: Und dann wundert man sich, dass da irgendwie so voll die Skandalen oder so Leute sexistisch sind.
Speaker: Ja, ich finde, man muss da aber unterscheiden.
Speaker: Ich finde, es gibt Trash-TV und Reality-TV.
Speaker: Also ich kriege das halt auch nur über Jan mit und manchmal guckt er halt Sendung, wo es wirklich nur darum geht, die Leute einfach richtig auch bloßzustellen.
Speaker: Ja, aber das ist auch Reality-TV.
Speaker: Also sorry, das waren die Anfänge des Reality-TVs, dass man die Leute bloßgestellt hat.
Speaker: Keine Ahnung.
Speaker: Jetzt vor kurzem ist ja erst die Doku über America's Next Topmodel raus.
Speaker: Was da alles passiert ist, was die da mit den Frauen gemacht haben bei Netflix.
Speaker: Also früher war das viel schlimmer als heute, da könnt ihr mir nichts sagen.
Speaker: Wird man da wütend, wenn man das guckt?
Speaker: Ja, sehr doll.
Speaker: Dann guck ich es nicht.
Speaker: Also vor allem auf die drei Hosts, auf, fuck, wie heißt sie?
Speaker: Naomi Campbell.
Speaker: Nein.
Speaker: Was denn?
Speaker: Tara Banks.
Speaker: Tara Banks, genau, danke.
Speaker: Das fähre ich mir dann doch noch mal.
Speaker: Die andere.
Speaker: Tyra Banks.
Speaker: Weil sie einfach so nichts einsieht.
Speaker: Auch nicht mit dem heutigen Auge.
Speaker: Also man könnte ja auch sagen, ey, damals war das irgendwie so Gang und Gäbe und man hat sich irgendwie nicht so die Gedanken gemacht.
Speaker: Aber wenn so heute im Rückblick, also da geht es auch um so Themen wie, dass eine der Frauen...
Speaker: Also sie sagt, ob sie jetzt K.O.-Tropfen bekommen hat oder nicht, ja.
Speaker: Ein Blackout hatte komplett und sie auch mitgefilmt haben, wie sie dann scheinbar, obwohl sie komplett hinüber Blackout war, wie sie ausdrückend Geschlechtsverkehr hatte mit einem Typen, was ich nicht mehr so klassifizieren würde in dem Falle.
Speaker: Was?
Speaker: Ja, und sie haben die dann quasi in der Show gezwungen, ihren Freund anzurufen zur damaligen Zeit und ihm zu gestehen, dass sie ihn in Anführungsstrichen betrogen hat.
Speaker: Und sie haben die dabei gefilmt, wie sie ihn angerufen hat, wie sie zusammengebrochen ist.
Speaker: Auf dem Boden lag in Embryonalstellung so am Handy und geheult hat des Todes und keiner ist zu der gekommen und hat ihr geholfen.
Speaker: Also es ist einfach alles furchtbar, wie die die auseinandergenommen haben, die Frauen.
Speaker: Also auch wenn man das auch nach vorne irgendwie so ein bisschen Glamour und Glitzy aussieht, auch wenn wir irgendwie an so die Supernanny von früher oder so denken.
Speaker: Also das war ja auch Horror, wie das dann später rausgekommen ist, dass die irgendwie alles in den Familien teilweise noch verschlimmert haben.
Speaker: Ja, cool, ne?
Speaker: Also, was ist immer dein Kühlschrank, abgesehen von Hurken?
Speaker: Butter und Spezi.
Speaker: Das ist ein guter Mix irgendwie.
Speaker: Spezi, Gurken und Butter.
Speaker: Da kann man einen herzhaftesten Halt rauskochen.
Speaker: Wenn ich trainiere, meine Workouts gehen immer so 42 Minuten.
Speaker: Komische Zahl, aber... Ich wollte gerade sagen, sehr präzise.
Speaker: Also alle Serienfolge normalerweise.
Speaker: Es ist vor allem eine Küchenschlacht-Folge.
Speaker: Und Küchenschlacht, das Ganze nebenher laufen.
Speaker: Ich finde das irgendwie auch eine nette Sendung einfach.
Speaker: Tut auch niemandem weh.
Speaker: Und man muss aber nicht alles so mitbekommen.
Speaker: Und da hat er ein bisschen gesehen, hat einer eben Ravioli gemacht.
Speaker: Und die wollte er dann offensichtlich nochmal in Butter anschwenken.
Speaker: Und er hat das Stück Butter genommen und hat davon einfach so zwei Millimeter breite Späne so abgeschraubt und hat das so in die Fahne gemacht.
Speaker: Was ist da jetzt in Butter geschwenkt?
Speaker: Da gehen wir glaube ich alle drei mit.
Speaker: Wobei ich dann noch hätte mich interessiert, weil du bist ja schon auch ein Olimenöl-Girl.
Speaker: Was bin ich?
Speaker: Olimenöl-Girl.
Speaker: Ach so.
Speaker: Ja.
Speaker: Wenn du dich jetzt entscheiden müsstest zwischen Olimenöl und Butter?
Speaker: Öl.
Speaker: Janina, du?
Speaker: Nee, Butter.
Speaker: Ich glaube, ich auch Butter.
Speaker: Also gerade wenn es um Olimenöl stehe ich gar nicht so drauf.
Speaker: Echt?
Speaker: Ich könnte das pur trinken.
Speaker: Es gibt aber so viele unterschiedliche.
Speaker: Du magst aber auch das Bittere.
Speaker: Ich habe hier ein Öl.
Speaker: Ich kann euch das vielleicht mal zum Probieren bringen.
Speaker: Das schmeckt einfach wie frisch gemähtes Gras riecht.
Speaker: Ich liebe das.
Speaker: Aber so richtig wie so, das kribbelt so auf der Zunge.
Speaker: Gar nicht mehr.
Speaker: Geil.
Speaker: Nee, da würde ich safe mit Butter gehen.
Speaker: Weil man aber auch viel mehr damit machen kann.
Speaker: Also du kannst alles mit Butter.
Speaker: Na, finde ich nicht.
Speaker: Nee, ich glaube, ich wäre auch eher beim Öl.
Speaker: Also ja, weil du Butter nicht so endlich essen kannst.
Speaker: Fühlt jetzt irgendwie zu weit hier, aber trotzdem Butter.
Speaker: Du kannst mit Butter keine Mayo machen.
Speaker: Kannst du wohl, wenn du die geschmolzen hast.
Speaker: Dann ist das Polo.
Speaker: Dann macht man eine Mayo nur mit Olimveöl, ey.
Speaker: Voll geil.
Speaker: Voll ungeil.
Speaker: Lecker Schickore.
Speaker: Schießen wir jetzt eigentlich unsere Fragen raus?
Speaker: Ja, hau raus.
Speaker: Checken deine Eltern, was du machst?
Speaker: Nein.
Speaker: Weil ich letztens nämlich auch drüber nachgedacht habe, dass bei mir jetzt so langsam ja, davor nein, aber bei dir...
Speaker: Nee, also das mit den Büchern, klar.
Speaker: Aber ich weiß auch nicht, ob die dann denken, ich sei so Bestseller-Autorin, dass ich nur von den zwei Büchern jetzt lebe oder was?
Speaker: Keine Ahnung, was die sich vorstellen.
Speaker: Aber das mit dem Internet und so checken die nicht so.
Speaker: Aber Ende letzten Jahres irgendwann haben die mir gestanden, dass die jetzt TikTok haben und dass die mir folgen.
Speaker: Was?
Speaker: Die haben TikTok?
Speaker: Ja.
Speaker: Wie alt sind deine Eltern?
Speaker: Meine Mutter ist 20 Jahre älter als ich.
Speaker: Und mein Vater halt noch ein Stück älter.
Speaker: Ja, aber das geht ja dann noch.
Speaker: Meine Eltern sehe ich nicht an TikTok.
Speaker: Ja, aber ich versuche auch die ganze Zeit, die unter meinen Follow-Eys zu finden, um die zu blockieren.
Speaker: Ach so, du weißt nicht, wer sie sind.
Speaker: Mein Mann hat jetzt auch Insta und ich weiß aber... Nee, meine Mutter hat keine Zeit.
Speaker: Da bin ich auch froh.
Speaker: Die hat Facebook.
Speaker: Mein Neffe hat irgendwann gesagt, er ist jetzt bei Instagram.
Speaker: Und den habe ich direkt blockiert, damit er meine Stories nicht mehr sieht.
Speaker: Der ist 17 Jahre.
Speaker: Ist das der der Sonntag war, weil er dem Weihnachtsgeschenk war?
Speaker: Ja, vor 100 Jahren.
Speaker: Ja, mittlerweile kriegt er ja nur noch Kohle, denn da ist er dankbar.
Speaker: Und den habe ich direkt gesperrt.
Speaker: Und dann kam aber raus, dass meine Nichte auch die ganze Zeit mir schon folgte, aber das wusste ich nicht.
Speaker: Und ich war so blöd, weil sie dann Storys gesehen hat und mit ihm darüber gesprochen hat und er wusste dann einfach, dass er blockiert ist.
Speaker: Einfach blöd stellen.
Speaker: Hä?
Speaker: Bestimmt ein Bug.
Speaker: Das ist aber eine interessante Frage.
Speaker: Ja, weil ich irgendwann dachte ich so, wie erklärt meine Mutter anderen Leuten, womit ich mein Geld verdiene?
Speaker: Und kann die das dann so erklären?
Speaker: Diesen diffusen irgendwas mit Werbung und so Videos und so.
Speaker: Irgendwas mit Internet.
Speaker: Ich habe meinen Eltern einfach gesagt, dass ich Marketing für Bioland mache.
Speaker: Stimmt doch auch.
Speaker: Ja, es ist irgendwie so komisch, auch immer noch nicht zu fassen, finde ich auch.
Speaker: Ja, zumindest für die Generation von unseren Eltern.
Speaker: Ich glaube jetzt alle, die danach kamen, wir wachsen da ja so mit.
Speaker: Ja.
Speaker: Hast du noch mehr?
Speaker: Bestimmt, aber gerade lasse ich dir gerne noch mal eine.
Speaker: Größte Koch-Fail.
Speaker: Irgendwas mit Reis.
Speaker: Einfach plain Reiskocher?
Speaker: Ich kann kein Reis.
Speaker: Hast du einen Reiskocher?
Speaker: Ja, ich habe einen Reiskocher.
Speaker: Und davon verkackst du es auch?
Speaker: Wie machst du das?
Speaker: So wie es in der Anleitung steht.
Speaker: Und dann?
Speaker: Wie kommt der dann raus, dass der drin verkackt ist?
Speaker: Matschig.
Speaker: Hä?
Speaker: Vielleicht hast du auch nicht verstanden, wie er das schmeckt.
Speaker: Und der ist eigentlich immer nur so wie er... Oder schmeckt er einfach bei dir anders als...
Speaker: Es schmeckt schon anders und isst sich anders, als wenn ich das im Restaurant oder so bestelle.
Speaker: Dann hast du wahrscheinlich schon ein scheiß Reis gebraucht.
Speaker: Nein, aber es klappt ja auch nicht im Topf und so.
Speaker: Ein Reis klappt und das ist Türkçe Pilaf, weil da einfach diese Nüdelchen sind und ich habe das Gefühl, die saugen an das Wasser auf.
Speaker: Und da ist einfach so ein halbes Kilo Butter dran, dass es gar nicht...
Speaker: Und der wird doch auch, also da werden ja die Nullen angeröstet, ne?
Speaker: Und dann kommt der Reis ja irgendwann so ein bisschen risottomäßig.
Speaker: Also da wird ja das Wasser angegossen dann, wenn der schon drin ist.
Speaker: Ja.
Speaker: Aber nicht nach und nach, ne?
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Also es kommt mit einem rein.
Speaker: Interessant.
Speaker: Was ist das für ein Reis?
Speaker: Was, Martin?
Speaker: Egal.
Speaker: Lammkorn.
Speaker: Dank für den Reis.
Speaker: Komisch.
Speaker: Also ich glaube, ich habe jetzt noch keinen Reisexperten oder Reisexpertin darauf gucken lassen, wenn ich Reis koche, aber ich glaube, ich kriege es sowohl im Reiskocher als auch im Topf hin, weil ich irgendwann mal ein Hack gelesen habe, wo Reis und dann so viel Wasser draufkommt, dass wenn man die Hand auf den Reis drauflegt, dann nur noch die Knöschel so rauskommt.
Speaker: Ja, oder Fingerkuppe oder was auch alles schon probiert.
Speaker: Klappt nicht.
Speaker: Ich habe mir auch damit.
Speaker: Ja.
Speaker: Irre.
Speaker: Naja.
Speaker: Magst du den Reis?
Speaker: Nee, nicht so.
Speaker: Das ist ja okay.
Speaker: Ja.
Speaker: Ich habe mittlerweile nicht mehr so viel gegen Reis, aber mich stört es jetzt auch nicht, kein Reis zu essen.
Speaker: Deswegen, ich mache mir da auch nicht so viel draus.
Speaker: Aber mittlerweile tatsächlich mache ich das so, dass wenn ich den Reis verkacke, falls ich mal wieder versuche, Reis zu kochen, dann packe ich den einfach in Waffeleisen.
Speaker: Mit Ei noch?
Speaker: Nö, einfach so zusammen, oder?
Speaker: Ja.
Speaker: Hast du ein Reisgericht in deinem Kochbuch?
Speaker: Nein.
Speaker: Das wäre jetzt so geil.
Speaker: Zum Kochbuch wollte ich auch noch Fragen.
Speaker: Ich habe mehrere Fragen zum Kochbuch.
Speaker: Ich finde Kochbücher einfach super.
Speaker: Also ich habe sehr wenige, aber ich finde die Herstellung, das ist spannend.
Speaker: Ich gehe jetzt mal davon aus, der Verlag kommt dann auf dich zu und sagst, hast du Bock noch eins zu machen?
Speaker: Mhm.
Speaker: Wie viel Freihand hat man bei der Auswahl des Themas?
Speaker: Oder hattest du, ist vermutlich auch immer anders.
Speaker: Das ist tatsächlich immer anders und ich glaube, das kommt auch sehr darauf an, wer du bist und auch, also ob du dich quasi schon in einem Buch bewährt hast.
Speaker: Ja, okay.
Speaker: Also, weiß ich nicht, wenn die auf einen Creator, eine Creatorin zugehen oder auf einen Koch, der schon super etabliert und bekannt ist, dann werden die wahrscheinlich machen können, was die wollen.
Speaker: Als ich für das erste Buch angefragt worden bin, da hatte ich ja nur irgendwie so 5000 Follower.
Speaker: Ja.
Speaker: 5.000?
Speaker: Welches war das erste?
Speaker: Echt?
Speaker: Witzig, das ist ja so wie die jetzt.
Speaker: Das kann nicht sein, weil ich war noch... Weißt du, wo wir uns kennengelernt haben?
Speaker: Bei dem Release in Köln.
Speaker: Stimmt.
Speaker: Dann hast du doch keine 5000 Follower, da war ich doch schon Fan-Wirt von dir.
Speaker: Ja, aber das kam ja dann anderthalb Jahre später raus oder sogar noch länger.
Speaker: Ich hab auch nur 5000 und du bist ja wohl Fan-Wirt von mir.
Speaker: Naja, aber in meinem Kopf war Anna damals schon ein großer Account.
Speaker: Nee, aber zwischen Anfrage und Buch kommt raus, also passiert ja auch noch eine ganze Menge Zeit.
Speaker: Und da kamen die direkt mit einem Thema bzw.
Speaker: mit einer Richtung und wollten halt ein Buch über osteuropäische Küche.
Speaker: Und dann habe ich gesagt, ja klar, warum nicht?
Speaker: Ja, und dann hatte ich eigentlich fast das ganze Buch und dann kam halt der russische Angriffskrieg auf Ukraine.
Speaker: Dann fand ich das nicht okay, das in der Zeit rauszubringen.
Speaker: Dann haben wir es nochmal verschoben und...
Speaker: Also da lag schon eine ganze Menge Zeit zwischen und ja, ich war dann quasi wie so Ghostwriter.
Speaker: Also Thema stand so im Vordergrund.
Speaker: Ich habe das halt erledigt, so für den Verlag mit meinem Know-how.
Speaker: Und jetzt war es halt so, dass ich sehr frei war.
Speaker: Also ich konnte Themen vorschlagen.
Speaker: Ich konnte, also die wollten mich auch mit Foto auf dem Cover haben.
Speaker: Und ich war so, nein, ich möchte das nicht.
Speaker: Genau.
Speaker: Und das ist halt schon so er, ich als Buch und nicht.
Speaker: Wir wollen, dass irgendwer für uns ein Thema schreibt.
Speaker: Aber ich glaube, wie gesagt, wenn es eine andere Person ist, wird es wahrscheinlich auch andersherum sein.
Speaker: Und das Thema, warum das Thema?
Speaker: Warum dieses Thema bei den Zeiten?
Speaker: Wie kann ich das kurz einreißen?
Speaker: Jetzt muss man die Einleitung lesen.
Speaker: Genau.
Speaker: Ich sage also, bisher in den Interviews oder so, die ich gegeben habe, sage ich immer, wenn ich danach gefragt werde, wie ich kochen gelernt habe, erzähle ich ja immer so, wie ich aufgewachsen bin.
Speaker: Also ich komme ja nicht aus Deutschland und ich bin in einer selbstversorgenden Familie aufgewachsen.
Speaker: Und das ist für mich nicht so nichts, was man extra...
Speaker: lernt, sondern das ist so ein Skillset, den man so von klein auf mitbekommt.
Speaker: Also man muss halt immer lernen.
Speaker: Und als ich nach Deutschland gekommen bin, habe ich gecheckt, dass es hier so etwas Aktives ist.
Speaker: Also die Leute müssen Bock drauf haben und sich darum bemühen, das zu lernen.
Speaker: Und das war für mich so ganz weird.
Speaker: Und jetzt, da ich mich immer mehr und mehr damit beschäftigt habe, habe ich halt das Gefühl, dass hier Menschen kochen, wie man nach Navi fährt.
Speaker: So.
Speaker: Und
Speaker: Und ich denke mir halt so, du könntest aber ein Navi ausmachen und vielleicht so fünfmal dich verfahren, aber dafür vielleicht eine schönere Strecke fahren und deinen eigenen Weg finden und irgendwie intuitiver kochen lernen, anstatt einfach nur nach Anleitung.
Speaker: Und ich konnte mir halt nie die vier Himmelsrichtungen merken früher.
Speaker: Und musste immer nie ohne Seife waschen verwenden.
Speaker: Und das ist halt für mich so quasi das nie ohne Seife waschen für einen Geschmack.
Speaker: Also immer wenn ich sage, das sind so die fünf Geschmacksrichtungen, aber du kannst auch switchen.
Speaker: Du kannst auch von Norden ins Süden fahren und eine ganz andere Zutat nehmen und keine Ahnung, machst du dein eigenes Ding.
Speaker: Und...
Speaker: Zu allen irgendwie gibt es so saisonale Optionen, was man an Gemüse austauschen kann oder, weiß ich nicht, eine Veganisierungsoption oder Servieroption oder das kann man halt überall machen oder irgendwie eine Soße austauschen.
Speaker: Und ich finde vor allem, wenn man das lernt irgendwie mit Anleitung und dann sein eigenes Ding aus den Rezepten aus dem Buch macht, das ist so mein Ziel irgendwie gewesen.
Speaker: Dass die Leute das halt eigentlich zu was Eigenem machen.
Speaker: Außer natürlich so bei Gebäcken, das ist ja halbe Chemie, das geht schlecht.
Speaker: Aber auch da, nimm halt eigene Gewürze.
Speaker: Und wir sind halt irgendwie noch nicht so beim interaktiven Kochbuch angekommen.
Speaker: Das ist ja irgendwie Social Media geworden, so gefühlt.
Speaker: Ja, aber das war halt so ein bisschen mein Versuch, das so zu gestalten.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Das ist ein bisschen witzig, aber du hast eine Frage von mir schon mit beantwortet.
Speaker: Wenn Menschen aus deinem Kochbuch nur ein Gefühl mitnehmen sollten, welches wäre das?
Speaker: Also wäre es so ein bisschen, geht deinen eigenen Weg.
Speaker: Ja.
Speaker: Am Ende musst du halt schmecken.
Speaker: Genau.
Speaker: Dir schmecken.
Speaker: Mach dein Ding.
Speaker: Mach dein Ding halt.
Speaker: Das klingt jetzt so nostalgisch, weil es ja auch eine Arschvoll Arbeit ist.
Speaker: Ja.
Speaker: Ja, und ich glaube, das ist ganz verquer, weil ich habe irgendwo mal gelesen, dass wir uns gar nicht an Sachen erinnern, sondern Erinnerungen funktionieren so, dass wir uns an unsere letzte Erinnerung daran erinnern.
Speaker: Also du kannst nicht das abrufen, was passiert ist im Kopf, sondern nur das letzte Mal, als du an die Sache gedacht hast.
Speaker: Ja, und das heißt, jedes Mal ist es verfälscht.
Speaker: Und ich habe halt so eine schöne, also ich check schon, dass es auch schwer ist und alles, aber ich habe so eine idealisierte Vorstellung davon mittlerweile, dass ich mir denke, wenn ich das nochmal so in Angriff nehmen würde, würde mich das fertig machen, weil es nie so cool sein kann.
Speaker: Also ich will das jetzt auch überhaupt nicht trashen.
Speaker: Das ist schon irgendwie geil, so sein eigenes Land zu haben und das zu bestellen und keine Ahnung.
Speaker: Aber das ist halt auch einfach Knochenarbeit.
Speaker: Ja.
Speaker: Aber lustig, dass du das sagst, weil es mir ganz ähnlich geht und aber auch eine sehr gute Freundin von mir, Svetlana, die in Kasachstan geworden ist und mit sechs auch nach Deutschland kam.
Speaker: Und alle haben so diese verklärten, so immer so diese einzelnen Blitzerinnerungen an irgendwelche Sachen.
Speaker: Jeder sagt dann, oh, da habe ich meine Oma über die Schulter geguckt und dann denke ich so bei mir selber so, gar nicht, null.
Speaker: Also dieses so voll nostalgisch, vor allem, was du kochen kannst, ja, mein Mann, nein, nein, null.
Speaker: Ja, ja.
Speaker: Kinder waren ja nur im Weg, keiner hat dazu geguckt, die hast du aus dem Haus gescheucht und dann wurde da gekocht, bis alle satt wurden, aber dass man so dieses Verklärte halt auch so hat und das passt ja zu dem, was du sagst mit der stillen Post, weil es dann immer nostalgischer wird.
Speaker: Ja, gut, wenn man aber auch ein Kind, als Kind nimmt man ja alles ganz anders wahr und du siehst ja nicht den Stress, der dahinter steht.
Speaker: Hä?
Speaker: Ich musste immer Brennholz reintragen, ich musste Wasser schleppen, zwei Kilometer, ich musste mich mit fünf, sechs nach der Schule selber versorgen, weil meine Mutter drei Jobs geackert hat und dann auch noch Garten.
Speaker: Also es ist nicht so, wie ich auch eben schon gesagt habe, du wirst da von klein auf auch eingespannt, weil es nicht anders geht.
Speaker: Und du merkst ja, wie gestresst die Erwachsenen sind.
Speaker: Also so unter welcher Belastung?
Speaker: Ja, und es geht nicht so um Larifari-Stress irgendwie, sondern es geht wirklich darum, ey, wenn wir jetzt hier aus diesem Stück Land nicht genug Kartoffeln rausbekommen, haben wir ein riesiges Problem im Winter.
Speaker: Das ist so Überlebensstress, weil das Geld, was man dann halt so in den Jobs verdient hat, davon kaufte man halt Brennholz und Kohle und so.
Speaker: Man musste halt Strom bezahlen im Winter und keine Ahnung.
Speaker: Wenn die Leute dann so über ihre Vergangenheit irgendwie sprechen, so wie du schon sagtest, aus Spanien oder Italien oder so.
Speaker: Und ich war so, ich musste bei minus 32 aufs Plumpsklo raus.
Speaker: Das ist irgendwie diese Realt, so, wo du sagst, du bist von Europa, aber es ist nicht wie Krosse.
Speaker: Ja, wirklich.
Speaker: Ja, voll.
Speaker: Ja, okay.
Speaker: Aber ich will jetzt gar nicht da so ein Feedback reinmachen, aber... Nee, oder auch so irgendwie, weiß ich nicht, da muss ich mich auch immer reinfüllen und ich liebe das, dass es immer mehr so Memes und so Reels dazu gibt und dann irgendwie so, wenn man dann früher irgendwie unter Freunden gesagt hat, hä, deine Eltern werfen nicht mit Schuhen nach dir?
Speaker: Ja, so.
Speaker: Oh mein Gott, du wirst missbraucht, so nach Motto diese Blicke bekommen.
Speaker: Ja, aber ich liebe so mittlerweile auch diese Auseinandersetzung, auch so von Postost oder so Ex-Ju-Menschen und so.
Speaker: Auch mit dieser Toxizität, in der man aufgewachsen ist irgendwie.
Speaker: Und ja, versöhnt mich sehr mit dieser Nische, würde ich sagen.
Speaker: Voll.
Speaker: Also so jetzt nach diversen Jahrzehnten, und dann bin ich so, ah, sind doch ein paar coole Leute.
Speaker: Ja, voll.
Speaker: Janina, hast du noch eine Frage, um das mal hier aufzubrechen?
Speaker: Nein, ich finde das auch interessant.
Speaker: Was würdest du nie kochen, egal wie viel Geld man dir bietet?
Speaker: Boah, keine Ahnung, vieles.
Speaker: Ja, aber wahrscheinlich ist ja jetzt nicht unbedingt irgendwas, also wenn wir sagen, egal wie viel Geld man dir bietet, dann würde ich auch als Vegetarierin vermutlich sagen, okay, ich brate dieses Steak für 500.000 Euro.
Speaker: Aber jetzt geht es wahrscheinlich schon wieder um die moralischen Sachen wie einen Stopfleber oder More Nutrition.
Speaker: Ich hätte auch nicht mal ein Problem damit.
Speaker: Also keine Ahnung.
Speaker: Das war ein Joke mit More, ne?
Speaker: Ich weiß, nein, aber ich wollte nur sagen, du wirst ja jetzt nicht irgendwie...
Speaker: Ich habe ja auch nicht mal ein Problem damit, Fleisch anzufassen oder zu zubereiten.
Speaker: Es gibt ja so Menschen, die essen zwar gerne Wurst oder keine Ahnung was oder Chicken Wings, aber würden nie ein Leben.
Speaker: Das anzufassen, das finde ich auch sehr interessant.
Speaker: Ja, und ich bin dann so, also wenn du das Tier nicht töten kannst, kannst du auch nicht essen.
Speaker: Ja, also da haben wir uns auch schon drüber unterhalten.
Speaker: Das ist mein Standpunkt.
Speaker: Aber der erste Step wäre ja schon mal interessant.
Speaker: Ja, du hast ein Problem, Hackfleisch anzufassen?
Speaker: Ja.
Speaker: Ich habe ja bei sowas gar keine Berührungs- Ich habe ja bei sowas gar keine Berührungs- Da sind wir wieder bei Reality TV.
Speaker: Dieses Jahr habe ich Dschungelcamp boykottiert, aber das war früher halt immer so Highlight in meiner Mädelsrunde und dann haben wir immer Dschungelcamp.
Speaker: so zeitgleich geguckt und in unserer WhatsApp-Gruppe uns ausgetauscht und irgendwie alle waren so, so Fischaugen und ich war so, hä, ich esse voll gerne Fischaugen oder irgendwie so Ziegenmagen und dann war ich so, hä, ihr esst doch alle Fleisch.
Speaker: Natürlich ist es ungewürzt und so, aber also, wenn ich jetzt im Dschungel... Das ist einfach gekocht, also bitte.
Speaker: Fiesig nicht, ist das genug gekocht?
Speaker: Keine Ahnung.
Speaker: Ja, gut, aber ich denke mir halt so, wäre ich jetzt im Dschungel und da ging es irgendwie, würde es um Abendessen für alle oder so gehen, dann würde ich halt auch den Schweineanus wahrscheinlich essen, wenn er gekocht ist.
Speaker: Ich habe da jetzt nicht so Berührungsprobleme mit oder so.
Speaker: Keine Ahnung.
Speaker: Ich bin halt auch damit aufgewachsen, dass wir unsere eigenen Tiere geschlachtet haben und so, weißt du.
Speaker: Aber, weißt du, was würde ich nicht zubereiten?
Speaker: Ich glaube, ich wusste auch nicht so richtig.
Speaker: Also wir haben gerade ja so ein bisschen das aktuelle Thema.
Speaker: Das wollte ich dich ja heute noch fragen.
Speaker: Mal ein bisschen dich durch mit deinen Airfray-Rezepten, die dir überhaupt keinen Spaß machen.
Speaker: Ich mache ja mehr.
Speaker: Das ist ein Dauerauftrag für immer.
Speaker: Geil.
Speaker: Bis an mein Lebensende.
Speaker: Nein, also das ist ja ein Kunde und die haben diese Plattform und die nehmen mir halt einfach ein festes Kontingent mehr oder weniger an Videos im Monat ab.
Speaker: Das heißt, das geht immer weiter.
Speaker: Und ich meine, klar würde ich lieber andere Sachen darum machen, aber die Rezepte stehen ja von denen.
Speaker: Also irgendwann wird das ja auch, also jetzt gerade das aktuelle Thema ist vielleicht ein bisschen unsexy, einfach mit proteinreich kann auch geil sein, aber jetzt gerade musst du halt ja irgendwie super healthy und super proteinreich.
Speaker: Ein High-Protein-Snack habe ich schon gemacht.
Speaker: Ja, also würde ich einfach Käse schmelzen, ehrlich gesagt.
Speaker: Ja, auch Hilden und auch Laufeldmutter und Ei und... Abgesehen davon, dass es nicht spannend ist, ist es halt, das ist immer Schlotz.
Speaker: Also sehr oft ist es einfach Schlotz.
Speaker: Aber das ist ja ein bisschen, dass du das arbeitest, du abkriegst das Geld dafür, bla bla bla.
Speaker: Ja, also dankbarer Job.
Speaker: Vor allem, wenn da so viel Fleisch drin ist, bin ich auch ganz froh drum.
Speaker: Ja, weil sonst kommt die Modulie mit dem Budget einzukaufen, was von Kunden da ist.
Speaker: Und dann kannst du ja nicht gutes kaufen.
Speaker: Das ist scheiße.
Speaker: Das kannst du ja keinem verklickern, dass du das viermal so teure Hähnchen... Ich weiß es nicht, ich würde es einfach so sagen, ehrlich gesagt.
Speaker: Sagen wir, es geht nicht anders, müssen es andere Rezepte sein.
Speaker: Also ich finde, das muss man die Leute eigentlich mit konfrontieren.
Speaker: Aber gut, das schältst du ja jetzt nicht, weil du das Thema nicht hast.
Speaker: Ja, ich rede mir das immer noch schön.
Speaker: Dass man ja dann auch am Ende isst.
Speaker: Das mag ich ja auch immer.
Speaker: Seit ich so eine halbe Protein-Alte geworden bin, mache ich mir voll gerne so Chinese Steamed Egg im Air Fryer.
Speaker: Ich liebe das.
Speaker: Dann so eine würzige Soße, dann schön einschneiden, dann die würzige Soße drauf.
Speaker: Also so wie dieses...
Speaker: Muschi, nee.
Speaker: Was?
Speaker: Nicht Muschi.
Speaker: Doch, ja genau.
Speaker: Chawanmuschi.
Speaker: Ja.
Speaker: Kann ich dir ja mal vorschlagen.
Speaker: Eigentlich erfüllt es alle Anforderungen.
Speaker: Es besteht aus weniger als drei Zutatengefühl oder als fünf.
Speaker: Du schmeißt einfach alles rein und druckst einmal den Knopf.
Speaker: Ich habe das immer in der Mikrowelle gemacht, aber das macht natürlich Sinn.
Speaker: Das geht ja im FRA genauso.
Speaker: Ja.
Speaker: Ich freue mich richtig auf den neuen Airfryer, weil der hat eine Steaming-Funktion und ich glaube, da wird es noch geiler gehen.
Speaker: Weil so im normalen Airfryer wird es manchmal, wenn man das nicht gut austariert, weil Eier sind ja auch nicht alle gleich groß und so, wird es manchmal so ein bisschen trocken.
Speaker: Ja.
Speaker: Aber ich freue mich so richtig, weil ich bin jetzt voll krass ausgestattet.
Speaker: Mein neuer Ofen macht Steam-Funktion.
Speaker: Das ist halt dann immer für, so weiß ich nicht, drei Eier den ganzen Ofen anzuschmeißen, ein bisschen.
Speaker: Und ich war so richtig, oh mein Gott, ein Airfryer, der steamen kann.
Speaker: Und das Erste, was ich da machen werde, wenn ich den auspacke, ist so fucking Chinese steamed eggs.
Speaker: Wir versuchen den.
Speaker: Machen wir das abhoch sehen damit?
Speaker: Oder wieso ist der noch nicht ausgepackt?
Speaker: Weil der gestern, vorgestern gekommen ist.
Speaker: Willst du Werbung machen?
Speaker: Ja, ist für eine Kooperation von Philips.
Speaker: Ich habe auch einen Philips, aber wenn ich jetzt einen bestellt hatte, der nicht rechtzeitig ankam, habe ich jetzt zwei.
Speaker: Ich habe den Pfannen günstigsten Philips im Media Markt noch am Morgen selbst noch holen müssen und an dem selben Tag habe auch noch der Ninja an.
Speaker: Auch ein bisschen ADHS-coded.
Speaker: Ja, nur ein bisschen.
Speaker: Ja, okay, da bin ich noch gespannt.
Speaker: Ich auch.
Speaker: Ja, es gibt viele geile High-Protein-Sachen eigentlich.
Speaker: Manchmal halt leider einfach so ungeil präsentiert.
Speaker: Ich habe jetzt zum ersten Mal Tempeh mir selber gemacht.
Speaker: Einmal habe ich das mal gekauft und fand es richtig fies-bitter.
Speaker: Und diesmal fand ich es aber geil, muss ich sagen.
Speaker: Eine neue Appreciation hier gefunden.
Speaker: Ich habe noch keinen Tempeh gegessen.
Speaker: Ich weiß auch nicht, aber es gibt jetzt einen neuen Bioland-Partner.
Speaker: Die machen Tempeh, also wird es demnächst Tempeh geben.
Speaker: Ich fand das voll geil.
Speaker: Bei Aldi gibt es seit einem Jahr oder so Tempeh und auch richtig erschwinglich.
Speaker: Sonst fand ich das bei Rewe oder so immer richtig teuer und war dann immer richtig traurig, wenn mein Asier-Lebensmittelmarkt des Vertrauens keinen hatte, weil normalerweise haben die so riesige Blöcke in TK.
Speaker: Und dann taue ich mir halt so viel auf, wie ich brauche.
Speaker: Und dann fand ich das so geil, dass halt, wie auch vorher bei meinem Reden schon vorher, dass irgendwie alles für alle verfügbar ist.
Speaker: Ich liebe das und dann habe ich das eines Tages irgendwie bemerkt und war so, okay, jetzt gibt es überall und zu allem Tempe.
Speaker: Und ich mache daraus so Bröselhack, das ist richtig.
Speaker: Beim Aldi, hast du das gesehen?
Speaker: Ich hab's im Asia Shop geholt, wo ich wegen Inno Keys hingegangen bin und dann 70 Euro ausgegeben habe.
Speaker: Ich mag gar nicht sagen, dass du da bist.
Speaker: Das ist aber ein Klassiker, finde ich, im Asiamarkt.
Speaker: Es sind immer irgendwelche Sachen, die du nicht kennst.
Speaker: Also es muss immer noch so dieses Spiel-Spaß-Spannung-Ding auch noch mit dabei sein.
Speaker: Was ich mich noch frage, es riecht ja in jedem Asiamarkt gleich.
Speaker: Warum riecht es so?
Speaker: Findest du?
Speaker: Ja, aber ich glaube, es ist einfach dieser Reis, weil es einfach überproportional viel Reis einfach gibt.
Speaker: Es ist so ein dumpfer Geruch, der ist in jedem gleich, 100 Prozent.
Speaker: Nee, ich glaube, du bist einfach eine rassistische Allmann-Frau und das kommt jetzt hier raus.
Speaker: Nee, soll dir damit nichts tun, aber.
Speaker: Ich finde nicht, aber keine Ahnung.
Speaker: Kommt ja dann auch drauf an, ob die frische Theke haben mit so Essen oder ob das... Hä, was gibt es hier für Asiomärkte?
Speaker: Mit offenen Sachen?
Speaker: Ja, geh mal zu Hanaro gleich in Düsseldorf.
Speaker: Das ist da direkt gegenüber von Junke.
Speaker: Also da musst du dann 170 da lassen am Ende des Tages.
Speaker: Hanaro?
Speaker: Notiert.
Speaker: Also dein Buch kann man vorbestellen jetzt erst, gell?
Speaker: Wann kommt Podcast raus?
Speaker: Also jetzt in zwei Wochen erst eigentlich.
Speaker: Dann ist das Buch schon draußen.
Speaker: Das Buch ist schon draußen zu bestellen.
Speaker: In deinem Buchladen des Vertrauens.
Speaker: Mhm.
Speaker: Ja, wir verlinken es dann da.
Speaker: Können wir heute schon ein Buch hast, mehrere hier rumliegen können, wäre schon auch schade.
Speaker: Ist nur das.
Speaker: Dann lass ich es wohl mitgehen.
Speaker: Ich brauche das noch, um den ganzen Content zu machen.
Speaker: Ich bin gespannt, dass ich drast kommen werde.
Speaker: Melonsalat geht ja immer mit Estragon, habe ich es noch nie gegessen.
Speaker: Alles mit Estragon kann ich essen.
Speaker: Bestes Kraut.
Speaker: Bestragon.
Speaker: Ja, bitteschön.
Speaker: Ich würde sagen, hast du noch was, was du sagen möchtest?
Speaker: Nein.
Speaker: Klingt geil.
Speaker: Relativ viel Fleisch auch, aber auch einiges in Veggie und Fisch.
Speaker: Ja, aber ich habe mich schon darauf eingestellt, 15 Kilo Teig heute Abend zu essen.
Speaker: Sehr gut.
Speaker: In Form von?
Speaker: Fangenkuchen, Teigtaschen.
Speaker: Die Fangenkuchen waren aber nur im Dessert, das ist ja Niki, oder?
Speaker: Nein, es gibt ja halt Sublime mit Kaviar.
Speaker: Ach stimmt, die waren auch vorher noch.
Speaker: Und Schmand.
Speaker: Dann gibt es den Hering im Pelzmantel.
Speaker: Den müssen wir essen.
Speaker: Das ist ein Schießterlad eigentlich, oder?
Speaker: Ich habe nämlich noch überlegt, ob der paniert ist.
Speaker: Und dann ist mir ein Bild in den Kopf gekommen mit roter Beete.
Speaker: Hering, Schmand und oben drauf ist... Same, same.
Speaker: Schuba.
Speaker: Oben drauf ist irgendwas Pröseliges.
Speaker: Ei.
Speaker: Ei, ja genau, so Prösel ist Ei.
Speaker: Ei-Protein.
Speaker: Was ist so deine Diät?
Speaker: Hä, wäre das nicht Keto?
Speaker: Ja, wir hören auf.
Speaker: Sag tschüss Anna.
Speaker: Tschüss und danke, dass ich dabei sein durfte.


