Transcript
Speaker: Da gab es halt Leute gar nicht, Scheiß zu trinken.
Speaker: Das ist mein Untergang finanziell.
Speaker: Also das ist dein kulinarisches Highlight, der Eimer, der unten steht.
Speaker: Da brauchst du Laster.
Speaker: Du kannst zu viel überbackenen Käse geben.
Speaker: Meiner Meinung nach nicht.
Speaker: Hört man jetzt was?
Speaker: Ah ja, guck jetzt.
Speaker: Ah, dann kann ich mir jetzt auch einen Filmstuhl nehmen.
Speaker: Ja, stimmt.
Speaker: Dadlift.
Speaker: Ja, so.
Speaker: Ach ja, wie war das schön damals an Weihnachten.
Speaker: Also, ich kann jetzt final berichten, es gab Raclette und ich habe es nicht geschafft, meine Familie anzulügen.
Speaker: Wo ist das dann?
Speaker: Genau, bin dann zu meiner Schwägerin und da wurde dann mit...
Speaker: Genau, den Eltern von meiner Schwägerin und der Schwester und dem Kind, auch dem Teenager, die die haben.
Speaker: Ja, das war okay.
Speaker: Das war okay, genau.
Speaker: Abgeschlossen, jetzt steht direkt die nächste Festivität an und wir wollen heute ein bisschen über Silvester sprechen.
Speaker: Findest du Silvester gut eigentlich?
Speaker: Bist du Silvester-Fan?
Speaker: Nee.
Speaker: Also irgendwie mag ich den Gedanken, es zu mögen.
Speaker: Und hätte, wäre gerne so ein Girl, das ein Paillettenkleid anschmeißt und so richtig einfach Bock drauf hat.
Speaker: Aber es ist wirklich mir einfach absolut scheißegal.
Speaker: Ja.
Speaker: Also ich finde, das Geböller einfach richtig, ich meine, das wissen wir auch mittlerweile alle.
Speaker: Alle, die Tiere haben.
Speaker: Aber ich muss noch nicht mal, ich habe es schon vorher scheißegal, ehrlich gesagt.
Speaker: Ich finde, genau.
Speaker: Ich war noch nie ein Fan.
Speaker: Ich finde, es klingt nach Krieg.
Speaker: Ja.
Speaker: Ich kann das nicht schön finden.
Speaker: Also vielleicht, wenn ich die Situation hätte und wirklich nur dieses Geläuchte sehe und weiß ich nicht, ich will auch niemandem was wegnehmen, was ja immer dann die Angst von den Deutschen ist.
Speaker: Aber es wäre doch auch cool, wenn es von einer Gemeinde einfach ein
Speaker: gescheit organisiertes Feuerwerk gäbe, das irgendwie auch gesichert ist und so, dann haben trotzdem aber alle Tiere Angst und das ist wirklich das Allerschlimmste, die raten nicht, man kann denen nicht erklären, dass man hier jetzt gerade einfach nur wahnsinnig viel Geld in die Luft ballert, was ja auch, es ist nicht geil für die Umwelt, es hat nur... Unnötig.
Speaker: Es ist nur unnötig.
Speaker: Spendet eure 100 Euro an Tierheime, die ihr da... Hast Kommentare incoming von irgendwelchen Haralds jetzt...
Speaker: Lassen wir mein Feuerwerk nicht nehmen.
Speaker: Ich glaube, Helena, du denkst, wir sind zu wichtig.
Speaker: Aber grundsätzlich, ich feiere gerne.
Speaker: Ich mag gerne Bubbles.
Speaker: An welchem Tag trinkt man mehr Bubbles als grundsätzlich an Silvester?
Speaker: Und ich habe gerne eigentlich eine gute Zeit mit Freunden.
Speaker: Aber das größte Problem, glaube ich, ist die hohe Erwartung, die jeder mal hat.
Speaker: Und wenn man jetzt mal so überlegt, wie so der Jahreswechsel oder das immer jeweils neue Jahr sich gestaltet hat in den letzten Jahren, hat sich das nicht unbedingt so positiv entwickelt.
Speaker: So ab Corona finde ich eigentlich.
Speaker: Aber vielleicht ist das auch meine subjektive Meinung.
Speaker: Ja, ich finde auch, das ist so ein, also A, Erwartungshaltung und dann einerseits so dieses Neuanfang ist irgendwie immer so geil, hier Tabula rasa, aber dann zerdenkt man das direkt so und fängt dann mit diesen Vorsätzen und sowas an und eigentlich ist das total dumm, weil das ist der blödeste Zeitpunkt, sich neu vorsetzen, also irgendwie zum Scheitern verurteilt.
Speaker: Ja, stimme ich dir voll zu, also das ist auch was Gutes, was du da ansprichst, so Januar und Februar sind ja wirklich undankbare Monate,
Speaker: es ist alles grau, ich habe nicht so richtig was, worauf ich mich freue.
Speaker: Da brauchst du Laster, um über diese Zeit zu kommen.
Speaker: Genau, und dann ist Januar grundsätzlich jetzt der Monat der Verzichte irgendwie.
Speaker: Dry January, Re-January und warum können wir nicht einfach gucken, dass wir das ganze Jahr über einfach ein bisschen weniger Alkohol trinken und viel weniger Fleisch essen.
Speaker: Also das verstehe ich immer nicht so richtig und nach diesem wunderbaren Zeit der Völlerei und der Laster,
Speaker: Und alles ist vollkommen in Ordnung und es gibt Licht,
Speaker: Alles ist beleuchtet und alles ist warm und lauschig.
Speaker: Warum dieser... Weihnachtsjanina!
Speaker: Kommt wieder durch.
Speaker: Denn dieser harte Break, das ist mitten hart.
Speaker: Es ist jetzt schon ein bisschen Heartbreak, dass Weihnachten vorbei ist.
Speaker: Ich wollte es nicht gesagt haben.
Speaker: Es kommt jetzt noch ein ganz tolles Silvester.
Speaker: Ganz toll wird das.
Speaker: Ich weiß nicht, wie viel bringen... Achso, ihr habt ja eine gute Zeit.
Speaker: Ja, aber ich wollte gerade bei dir sagen, mach dir jetzt nochmal Recklet, könnt ihr auch nicht bringen.
Speaker: Ne, wir werden...
Speaker: Achso, doch, es gibt noch mal Glit.
Speaker: Es war noch nicht ganz klar, wie wir es feiern, aber es hat sich jetzt gestern rauskristallisiert.
Speaker: Unsere Freunde, mit denen wir immer gefeiert haben, also gefeiert, wir hatten einfach eine gute Zeit irgendwie und die haben uns jetzt einfach ohne Worte darüber zu verlieren,
Speaker: zum Stich gelassen und lassen uns zum Stich und verbringen ihre Zeit in Berlin dieses Jahr.
Speaker: Und jetzt haben wir, dankenswerterweise haben wir nicht nur diese zwei Freunde, das wäre so traurig, wir konnten jetzt nochmal andere Leute fragen, die wir auch gerne mögen.
Speaker: Die haben einen Hund und die werden dementsprechend einfach auch sehr gechillt zu Hause verbringen und wir machen tatsächlich jetzt nochmal mit denen ab.
Speaker: Aber Gott kann es zu viel überbackenen Käse geben.
Speaker: Meiner Meinung nach nicht.
Speaker: Und ihr seid in Österreich.
Speaker: Wir sind in Österreich und chillen.
Speaker: Und ja, auch mit uns deswegen.
Speaker: Dann auch nicht in Wien.
Speaker: Das war jetzt schon die letzten zwei Jahre.
Speaker: Voll ätzend.
Speaker: Also das Geböller am Silvesterabend geht ja sogar noch.
Speaker: Da kann man ja auch alles abriegeln und Musik laufen lassen.
Speaker: Man kriegt das ja auch nicht.
Speaker: Man ist drauf eingestellt ja auch.
Speaker: Genau.
Speaker: Aber so dieses Davor und Danach, dieses Geknalle.
Speaker: Auf heiterem Himmel.
Speaker: Ich hasse das.
Speaker: Voll die Grinch hier, was Silvesterabend geht.
Speaker: Nein, ich finde das vollkommen in Ordnung.
Speaker: Das darf man hassen.
Speaker: Genau, und deswegen, ich fände es nämlich zum Beispiel gut, wenn es statt, dass sich Menschen mit Ängsten und Tieren auf irgendwelche Flughäfen, zum Beispiel den Köln-Bonner Flughafen, retten.
Speaker: Ist das so?
Speaker: Ja.
Speaker: Cool.
Speaker: Ist das eine Ablaufstelle?
Speaker: Ja.
Speaker: Der ist offen für alle Hundehalter, dass du mit deinen Hunden, weil da darf ja nicht geknallt werden.
Speaker: Und da kannst du dann mit deinen Vierbeiner hin und da die Nacht verbringen und die öffnen dann alles.
Speaker: Und du kannst dann da einfach... Pferde und so?
Speaker: Weiß ich nicht.
Speaker: Ich habe es noch nicht ausprobiert.
Speaker: Das ist nämlich das Thema, das meine Eltern ja auch noch haben.
Speaker: Meine Mutter ist Vorsitzende vom Tierschutzverein.
Speaker: Und ja, es war irgendwann einfach mal ein Einfamilienhaus mit drei Kindern und jeder hatte sein, also es gab eben drei Kinderzimmer und mittlerweile ist alles quasi Tier.
Speaker: Tier, ja, es ist alles ziemlich umgebaut und auch der Garten, da sind große Gehege für Nager und Katzen und eben auch eine Offenstallhaltung mit Pferden.
Speaker: Und Pferde sind Fluchttiere, die haben eine richtig beschissene Zeit.
Speaker: Ja.
Speaker: Die rennen da wirklich wie wild rum.
Speaker: Verletzen sich ja auch.
Speaker: Verletzen sich.
Speaker: Wir hatten schon wahnsinnig oft das Thema mit einer Kolik.
Speaker: Also Pferde können so Koliken bekommen.
Speaker: Da gärt irgendwas im Bauch.
Speaker: Und das ist lebensgefährlich für Pferde auch.
Speaker: Und einfach sobald die sich legen, sind die fast tot.
Speaker: Und das ist einfach mystisch.
Speaker: Gut, kommen wir zu den schönen Sachen von Silvester vielleicht.
Speaker: Was sind denn so deine Top 3 Silvester-Drinks?
Speaker: Eigentlich gibt es nur eine Top 1 Champagner am ganzen Abend am besten.
Speaker: Oder Sekt oder Creme oder whatever.
Speaker: Aber was mit Bubbles, da kann ich auch bei bleiben.
Speaker: Ansonsten ist Silvester für mich ja auch einfach so feier wie andere auch.
Speaker: Gin Tonic ist der Drink meiner Wahl.
Speaker: Ja.
Speaker: Ja, so fancy mixen wir jetzt eigentlich.
Speaker: Ich weiß nicht, macht ihr euch zu Hause so Cocktails?
Speaker: Ja doch, schon, ne?
Speaker: Ja, wir haben schon damit angefangen eigentlich, weil ich Cocktails wirklich so richtig, richtig liebe.
Speaker: So richtig gute Cocktails mag ich wirklich dolle gerne.
Speaker: Lieber als Wein, wobei ich Bubbles aber da ausschließe.
Speaker: Ich mag Sekt und alles, was prickelt, aber Champagner tatsächlich nicht so gerne.
Speaker: Der schmeckt für mich oft einfach zu alt.
Speaker: Zu alt?
Speaker: Ja, irgendwie alt und abgestellt.
Speaker: Ich weiß auch nicht.
Speaker: Das ist mir zu schwer alles meistens.
Speaker: Wobei ich jetzt in Hamburg einen gedrucken habe, der wirklich richtig gut war.
Speaker: Und ich meine, das haben schon wahnsinnig viele gesagt, man hat das noch nicht den richtigen Champagner und so, habe aber auch schon viel probiert.
Speaker: Whatever.
Speaker: Anyway.
Speaker: Ich mag Bubbles, aber wenn ich jetzt die Wahl habe zwischen Cremant, einem guten Winzersekt und einem Champagner, greife ich grundsätzlich eher zum Winzersekt.
Speaker: Ja.
Speaker: Aber...
Speaker: Wir haben eben auch mit den besagten Freunden jetzt eigentlich immer so an den Abenden uns einen Cocktail vorher rausgesucht, wo wir gesagt haben, den würden wir gerne mixen.
Speaker: Wahnsinnig oft, das ist ein Sour tatsächlich, weil ich jede Art von Sour mit jedem Mixer eigentlich ganz lecker finde.
Speaker: Wenn ich an den Einstieg von Silvester denke, sind es für mich immer Bubbles, auf jeden Fall.
Speaker: Eigentlich, ja.
Speaker: Ich würde tatsächlich aber dann so sagen, ist ein
Speaker: ein klassisches Frühstücksgetränk ja eigentlich, aber Mimosa, weil du kannst, Mimosa kannst du tatsächlich einfach den ganzen Abend auch durchtrinken, weil es einfach lower im Alkohol ist.
Speaker: Und irgendwie funktioniert das für mich besser, muss ich sagen.
Speaker: Und ich habe auch, also das ist natürlich alles in den Abgemildert und ich meine, das sollte man vielleicht nicht unbedingt mit einem Champagner machen.
Speaker: Aber
Speaker: Vielleicht will man doch ein Rotkäppchen loswerden oder so.
Speaker: Nee, aber das mag ich schon ganz gerne.
Speaker: Da würde ich, glaube ich, mit einsteigen und dann so smooth überleiten in Sour.
Speaker: Und habe dann überlegt, was für einen Sour ich gerne hätte.
Speaker: Und bin dann, weil ich da jetzt gerade auch drauf hänge, bei einem Aperol-Sour gehängt.
Speaker: Du hast nämlich so eine richtig schön spritzige Säure da drin, die dich auch schön wach hält und auch frisch.
Speaker: Ja, ja.
Speaker: Wenn ich weiter überlege, der Abend wird länger und ich bin alt.
Speaker: Und sobald es dunkel wird... Rotwein.
Speaker: Nee, ich trinke ja gar keinen Rotwein.
Speaker: Und Rotwein bringt den ja wohl ins Bett.
Speaker: Das klingt jetzt gerade so, als ob du jetzt den Deckel zumachen willst.
Speaker: Ich muss ja was dagegen dann tun.
Speaker: Und wer länger macht, dann.
Speaker: Ja, okay.
Speaker: So nämlich.
Speaker: So nämlich.
Speaker: Bin ich wieder bei Misspersonen.
Speaker: Ja, aber das kann ich mir zu Hause nicht machen, jetzt hier ohne die Trägermaschine.
Speaker: Ich bin ja irgendwie so... Ich finde das mit Kopf jetzt schon geil, aber
Speaker: Ja, die Siebträgermaschine muss natürlich sein, aber du kannst es dir gut preppen.
Speaker: Du kannst dir quasi die ganzen Espressi ziehen quasi.
Speaker: So haben wir es auch schon gemacht.
Speaker: Und haben das tatsächlich auch schon gepreppt mit allem.
Speaker: Mit dem Läuterzucker, beziehungsweise man kann da ja auch statt Läuterzucker einfach einen Alkohol nehmen, der irgendwie süßer ist.
Speaker: So ein French-Elly-Cook finde ich auch ganz geil.
Speaker: Und einen Wodka oder eben den Kalua.
Speaker: Und dann wird das ja erstmal dry geschakt, also ohne Eis, also um Schaumigkeit zu erzeugen und dann kommt das Eis dazu und wird dann nochmal mit Eis geschakt und das ist schon einfach lecker.
Speaker: Ich weiß nicht, wie nennt man das?
Speaker: Espresso-Bereiter.
Speaker: Das ist doch irgendwie B-A-B-A-L-E-T-I.
Speaker: Aber das ist so wie Tempotaschen, wo dein Markenname die Zeichnung ist.
Speaker: Stimmt eigentlich, ja genau.
Speaker: Aber das finde ich... Was hast du gesagt?
Speaker: Herzkännchen?
Speaker: Keine Ahnung.
Speaker: Nein, ich finde das voll süß.
Speaker: Sagt man das nicht?
Speaker: Weiß ich nicht.
Speaker: Ich sag das.
Speaker: Herzkännchen finde ich mega goldig.
Speaker: Find ich gut.
Speaker: Okay, ja gut, ich bin leider, ja, mir fällt kein dritter Drink ein, aber ich trinke dann eher Wein.
Speaker: Also auch in den letzten Jahren haben wir immer mit Freunden gefeiert, die richtige Weinfreaks sind.
Speaker: Nein, Freaks nicht, Nerds im besten Sinne.
Speaker: Und wo da ja ich uns schön dranklemmen konnten, weil dann halt, ja, jeder was mitgebracht hat und dann gab es halt lauter gerne Scheiß zu trinken.
Speaker: Das ist natürlich auch immer gut, ja.
Speaker: Das ist natürlich das Gute am Semester, alle wollen halt auch raushauen, ja.
Speaker: Und das ist natürlich dann
Speaker: Richtig cool.
Speaker: Deswegen ist also Weihnachtszeit und Silvester, das ist mein Untergang finanziell, weil ich am liebsten alle zu allem einladen will.
Speaker: Ich will einfach nur den geilsten Scheiß kaufen, ohne schlechtes Gewissen.
Speaker: Ja, und das mache ich halt dann auch.
Speaker: Das ist genau dasselbe bei mir.
Speaker: Dann denke ich so, ja, kannst halt auch Thunfischbauch mal bestellen für voll viel Geld.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Naja.
Speaker: Naja.
Speaker: Spielt ihr dann auch so Spiele?
Speaker: Ja, liebe Brett, haben wir da schon mal drüber gesprochen eigentlich?
Speaker: Ich weiß nicht, ob wir hier On-Camp drüber gesprochen haben.
Speaker: Also ich mag Brettspiele.
Speaker: Ich mag Spiele.
Speaker: Aber keine Spiele, die 100 Jahre dauern.
Speaker: Also kein Monopoly, finde ich richtig ätzend.
Speaker: Monopoly ist das schlimmste Spiel.
Speaker: Auch so hier Kapitalismus und einer verliert und stirbt am Ende und hat kein Geld.
Speaker: Was ist das denn?
Speaker: Wer will denn sowas spielen?
Speaker: Okay, wow.
Speaker: Meine Familie neigt zu emotionalen.
Speaker: Also ja, Monopoly, keine gute Idee bei uns.
Speaker: Ne, Monopoly ist, also unabhängig von dieser Kapitalismus-Sache, finde ich es einfach mal nervig lang.
Speaker: Auch so Spiel des Lebens, also so Sachen, die wahnsinnig lange sich ziehen.
Speaker: Ich habe gerne so kurze
Speaker: so episodenmäßig, eigentlich wie, ich hab's eben bei dir unten schon gesehen, Hitstar ist einfach saugeil, lebe ich hier sehr, weil ich hier aber auch Musik geil finde, so, und das bockt wie Sau.
Speaker: Spiel mal mit dem Daniel, da kriegst du schlechte Lone, weil er so gut ist.
Speaker: Hast du Probleme damit zu verlieren?
Speaker: Voll!
Speaker: Du nicht?
Speaker: Nee.
Speaker: Ey, ich bin nicht gut.
Speaker: Deswegen ziehe ich mich dann bei so Spielen auch eher raus.
Speaker: Das macht mir dann richtig schlechte Laune.
Speaker: Deswegen auch Monopoly, Horror danach.
Speaker: Und, äh, ich ärgere dich nicht, auch so richtig, weil das provoziert einen hier doll, auch schlechte Laune zu haben.
Speaker: habe ich lange nicht mehr gespielt, vermutlich aus dem Schluss.
Speaker: Mag ich auch sehr gerne, muss es sein.
Speaker: Ich mag das nicht so gerne.
Speaker: Also so vor allem Spiele, die einen Gewinner haben und einen Verlierer, einen klar definierten.
Speaker: Vor allem beim Monopoly, um jetzt nochmal auf diese ewig langen, jetzt nicht wegen Kapitalismuskritik oder so,
Speaker: Aber du weißt schon, dass du dem Untergang geweiht bist und dann musst du dieses Elend noch in tausend Runden weiterspielen, bis du dann wirklich auch gar nichts mehr hast.
Speaker: Du musst dir alles nehmen lassen.
Speaker: Was ist da?
Speaker: Da gibt es ja dieses verrückte, super dumme Kriegsspielmäßige Risiko.
Speaker: Das habe ich noch nie gespielt.
Speaker: Das war ein Ding bei meiner Familie früher.
Speaker: Das haben wir tatsächlich an Weihnachten immer gespielt.
Speaker: Meine beiden Brüder, die wollten immer dieses Spiel spielen und die haben sich dann auch immer die, oh Alter, da gibt es wirklich richtige Kriege am Tisch.
Speaker: Naja, egal.
Speaker: Ja, kann man ja auch so hier, Siedler von Katan und dann die Ressourcen und dann auch noch, wenn sich so mehrere gegen einen anderen verbinden wollen.
Speaker: Nee, das ist bei uns schlechte, also für mich zumindest.
Speaker: kein Garant für einen harmonischen Abend.
Speaker: Das ist so witzig.
Speaker: Also ich bin eine gute Verliererin und ich würde sagen auch eine gute Gewinnerin, weil ich finde ja auch schlechte Gewinner richtig jetzt sind.
Speaker: Also so Leute, die wahnsinnig hart darauf rumhacken, dass sie gewonnen haben.
Speaker: Also das finde ich total ätzend.
Speaker: Ja, total.
Speaker: Das ist natürlich eine geile Kombination.
Speaker: Ich weiß nicht, wie Daniel ist, wenn er dann auch immer gewinnt bei dem Spiel und das dann auch so raushängen lässt.
Speaker: Ich glaube, der braucht sich schon gar nicht, sich zu freuen.
Speaker: Und du so richtig schlecht am Verlieren bist.
Speaker: Das ist natürlich blöd.
Speaker: Also das macht es natürlich auch nicht richtig Spaß zu spielen.
Speaker: Es gibt ja andere schöne Sachen.
Speaker: Man kann gut essen und man kann gut trinken und man kann gut quatschen.
Speaker: Also naja, Spiele...
Speaker: Bock nicht.
Speaker: Und dann, wenn auch so lange Anleitungen und so, äh, bin ich raus.
Speaker: Bin ich komplett raus.
Speaker: Okay, also das mag ich auch, also das ist auch mein Ding mit neuen Spielen, die dann immer so eine Spielanleitung irgendwie lesen muss, da hab ich auch kein Bock drauf.
Speaker: Dann lieber einfach Karten spielen, Mau Mau, was auch immer.
Speaker: Ja.
Speaker: Ach ja, nee, aber wie sieht's mit Essen aus?
Speaker: Essen an Silvester, okay, aber grundsätzlich auch für Partys, kann man ja auch einfach mal so sagen.
Speaker: Ich stresse mich immer, weil ich immer alles vorbereiten will.
Speaker: Ich hasse das, wenn man dann so sagt, jeder bringt was mit und dann irgendwas.
Speaker: Also nein, jeder bringt was mit, finde ich super, aber so dieses... Du weißt nicht, was dann kommt.
Speaker: Ja, oder irgendwelche Nuckel-Isolate.
Speaker: Und dann denke ich eher...
Speaker: Mit Mandarinen.
Speaker: Nicht in meinem Haus.
Speaker: Ich bringe irgendwann mal einen Mandarinen über Salat mit.
Speaker: Vielleicht noch mit so Garninen.
Speaker: Aber was ich ganz geil finde, ist, wenn man sich das aufteilen will, dass man so ein Oberthema findet und dann quasi die Komponenten aufteilt.
Speaker: Das finde ich total gut.
Speaker: Also wenn man jetzt beim Raclette bleiben würde und sagt, du bringst den Mais mit und du bringst das mit, oder?
Speaker: Ja, ich bin ja nicht so Raclette-Fan.
Speaker: Bei Raclette ist ja auch egal, kannst ja alles draufschmeißen.
Speaker: Aber wenn man so sagt, wir haben uns mit Freunden getroffen, zum Beispiel haben wir uns im Pizzaofen.
Speaker: Ah, verstehe.
Speaker: Ich habe den Teig gemacht.
Speaker: Niemand macht vielleicht so was wie ein Krautsalade.
Speaker: Genau, und dann irgendwie der Kumpel hat mega geile Fleischstreiche, für dieses Lamm-Hack ist gemisch.
Speaker: Mega geil.
Speaker: Fleischstreiche übrigens, ein wahnsinnig egelhaftes Wort, was zum Teufel.
Speaker: dieses Topping halt, ne?
Speaker: Wenn man sich das dann so aufteilt oder was wir auch gemacht haben, das war tatsächlich episch.
Speaker: Raclette, aber mit dieser Maschine.
Speaker: Oh, da kriege ich, oh ja, das möchte ich unbedingt haben.
Speaker: Das gibt's hier in Köln, gibt's ja einen Case.
Speaker: Hast du schon mal gesagt, wo du es dann ausleihen kannst.
Speaker: Ey, das finde ich ja saugeil, aber ich will, können die so teuer sein?
Speaker: Ich glaube, der Käse ist halt bei mir.
Speaker: Wie kauft ich das denn?
Speaker: Ich will es haben, Mann.
Speaker: Das ist ein Riesending und voll sperrig.
Speaker: Das ist ein Riesending.
Speaker: Voll nicht nachhaltig.
Speaker: Außer wenn du jede Woche noch reingekommst.
Speaker: Wir haben doch schon darüber gesprochen, dass Käse ein Ding ist.
Speaker: Und ob es jetzt in die Mikrowelle schiebt.
Speaker: Also eigentlich auch egal.
Speaker: Stimmt, man kann ja einfach in die Mikrowelle schieben.
Speaker: So ein Käseleib.
Speaker: Also das haben wir auch gemacht und dann halt jeder halt so, also dann wirklich so richtig geile Cornichons.
Speaker: Und so, dass man dann so wirklich so Premium-Sachen.
Speaker: Das ist schon cool.
Speaker: Ja, ansonsten Party-Essen.
Speaker: Machst du das so richtig, dass du dann so ein Buffet raushaust?
Speaker: Ich mag das aber schon, wenn es viele Kleinigkeiten gibt.
Speaker: Finde ich schon auch cool.
Speaker: Und ich finde, das macht ein Partyessen auch so ein bisschen aus.
Speaker: So ein Komponenten, wie so ein Bausatz auch.
Speaker: Ja, oder halt auch so Buffet-mäßig das so Häppchen.
Speaker: Und dann ist für mich eigentlich so die Basis so eine gute Käseplatte.
Speaker: Gute Käseplatte, gutes Brot und eine Butter.
Speaker: Ja, super.
Speaker: weil das einfach immer geil ist.
Speaker: Und da findet auch jeder, also außer Leute, die wirklich gar keinen Käse mögen, dann stehen noch so ein paar Pfefferbeißer oder so, keine Ahnung was da.
Speaker: Aber da findet man einfach was drauf.
Speaker: Und das ist so für mich eine Basis.
Speaker: Und ich habe tatsächlich nicht so ein Problem damit, wenn man sagt, jeder bringt was mit.
Speaker: Also ich habe halt so vielleicht ein, zwei in meinem Freundeskreis, wo ich dann schon auch
Speaker: denen würde ich halt eine Anweisung geben.
Speaker: Verstehst du?
Speaker: Wo ich mich nicht drauf verlassen könnte, dass was Geiles kommt.
Speaker: Aber fragst du vorher ab, wer was mitbringt oder machst du ein Risiko?
Speaker: Ich finde es tatsächlich eigentlich ganz cool, wenn jeder einfach das macht, was er mag und liebt.
Speaker: Weil ich denke dann eigentlich, weil meine Freunde wahrscheinlich aber auch einen gewissen Druck verspüren, dass sie mir was Besseres, weil ich keinen Hehl draus machen kann, wenn ich irgendwas nicht leiden kann.
Speaker: Ja.
Speaker: Also ich bin ja eine relativ... Ich bin eine relativ ehrliche Person, ja.
Speaker: Würde ich schon so sagen.
Speaker: Also wenn jemand mitgebrachten Sachen kommt und du findest es nicht lecker, sagst du so, ich mein' aber nicht so gut.
Speaker: Hättest du mal so und so machen sollen.
Speaker: So würde ich es wahrscheinlich nicht sagen, aber es kommt ein bisschen drauf an, wer es mitbringt.
Speaker: Also 100 Prozent, aber ich würde vielleicht dann einfach danach sagen, mach beim nächsten Mal was anderes.
Speaker: Keine Ahnung.
Speaker: Ja, aber bisher ging das immer gut und eigentlich finde ich das auch wirklich cool, wenn sich niemand da irgendwie ein Korsett sperren lässt.
Speaker: Ich bin aber auch gar nicht so kritisch.
Speaker: Ich finde, die meisten Dinge sind dann auch mit oder vieles ist mit noch einer Spur Salz auch dann auch nochmal erledigt oder auch nochmal auf ein anderes, weil das ist ja wahnsinnig oft das Thema.
Speaker: Das machen ja Schwägerinnen oder Schwiegermütter gerne
Speaker: du, ich kriege keinen Geschmack an meinen Kartoffelsalat, kannst du den mal abschmecken?
Speaker: Du probierst und denkst so, ich mache halt Salz dran.
Speaker: Dann schmeckt es auch noch was.
Speaker: Das ist ja so wahnsinnig oft das Thema.
Speaker: Oder ein bisschen Säure oder so, keine Ahnung.
Speaker: Nee, und deswegen würde ich sagen, also die Basis ist so eine gute Käseplatte und dann halt, oder man guckt, dass man eine richtig geile Platte quasi zusammen erstellt.
Speaker: Dass man dem einen dann sagt, bring du bitte noch so ein
Speaker: geiles Hummus mit oder andere geile Dips irgendwie oder ja, vielleicht auch fancy Gemüse-Sticks oder sowas.
Speaker: Das finde ich eigentlich ganz cool.
Speaker: Und wenn ich dann weiter drüber nachdenke, muss es für mich aber dann irgendwann, wenn man schon wahnsinnig viele Bubbles hatte und der dritte Espresso-Martini drin ist, entweder der Käse oder halt dann ein heißer Eintopf.
Speaker: Mhm.
Speaker: Ich habe noch nie so dieses klassische Party-Essen-Spiel gemacht.
Speaker: Ja, aber ich crave danach dann.
Speaker: Dann habe ich gerne eigentlich was Heißes, gerne scharf, würzig.
Speaker: Ob das jetzt ein wirklich so good old Chili ist, Chili-Sinkane oder Kunkane, whatever.
Speaker: oder so Partytopf, keine Ahnung, so ein deutscher Chefkoch.de Partytopf Funstopf Schichtfleisch gibt es da auch noch irgendwas das klingt schlimm das klingt ganz schlimm also habe ich noch nie gegessen, keine Ahnung ich auch nicht oder man stellt einfach einen Kontaktgrill hin Weißbrot oder Toastbrot oder Sauerteigbrot und nämlich die Reste von der Käseplatte
Speaker: Eigentlich eine witzige Idee, oder?
Speaker: Dass man dann einfach irgendwann sagt, man reibt einfach den ganzen Käse, der noch da ist, vermischtest du einer geilen Käsepampe und dann hast du da noch das Brot in Scheiben, schmierst und dann packst du es dann auf den Kondakgrill.
Speaker: Das ist natürlich auch eine Riesenschweinerei.
Speaker: Wenn nämlich 20 Besoffene an einem Kondakgrill mit geschwolzerem Käse handieren, kann das schon noch zu einer richtig fiesen Explosion im Kondakgrill führen.
Speaker: Okay, aber das nimmt man ja dann... Ins neue Jahr.
Speaker: Das ist ja dann, dann hat man ja eh schon so einen MT, dann ist das auch nicht so schlimm.
Speaker: Nee, du wachst halt deinem nächsten Morgen auf und denkst, was hat denn die Vergangenheits-Janina da geplant?
Speaker: Du bist.
Speaker: Du?
Speaker: Ja.
Speaker: Fertig zu Hause oder gehst du... Nee, wir sind bei den Leuten nicht rund.
Speaker: Stimmt, hast du ja gedacht, ja.
Speaker: Ja, aber ich finde, was auch total overrated ist, ist irgendwo hinzugehen, dann so mit so Tickets und so.
Speaker: Weil dann ist so diese Erwartungshaltung ja noch viel schlimmer, dass es irgendwie geil werden und das ist alles 10.000 Mal teurer als sonst.
Speaker: Genau, ja.
Speaker: Wo ist denn nach so, keine Ahnung, so eine Rooftop-Party oder irgend so was für den schlimmsten Fall von irgendeiner
Speaker: Ich möchte gerne eine schicke Arie.
Speaker: Alle in Weiß angezogen.
Speaker: Ja, sowas dann noch.
Speaker: Oh Gott, ich bin, ne, ne, da bin ich kein Typ für.
Speaker: Oh mein Gott, ne.
Speaker: Ich habe jetzt kurz überlegt, tatsächlich, wir waren ja beim Dennis Meyer in der Tourstrap und der hat ja gesagt, der macht dann Silvester auch was.
Speaker: Mhm.
Speaker: Da habe ich kurz überlegt, ob man da, da kann man bestimmt eine gute Zeit haben, wenn man da mit ein paar Freunden hingeht.
Speaker: War schön, so auf dem Fluss dann so Feuerwerk gucken, auch ehrlich gesagt.
Speaker: Ja, genau, weil du da aber auch dann Abstand irgendwie hast zu dem Feuerwerk, vor der Feuerwehr auch, aber zum Feuerwerk wäre es wahrscheinlich irgendwie okay.
Speaker: Kann mir auch einfach gut vorstellen, dass das da und diese großen, so Overload-Menschen dann sind.
Speaker: Und das Essen war ja einfach so turbogeil auch.
Speaker: Aber... Nein.
Speaker: Findet sich nicht.
Speaker: Genau.
Speaker: Aber ansonsten weggehen finde ich auch dumm.
Speaker: Ja, ich habe eigentlich in der Gastro... Ich habe voll gerne die Silvester-Schichten gemacht.
Speaker: Also es war immer ein bisschen...
Speaker: Ja, aber meistens nicht, also das Trinkgeld war meistens nicht ganz so gut wie sonst, weil die Leute zahlen ja einen Fixpreis vorher und dann haben die ja nicht mehr so viel zu zahlen und entsprechend haben die ja nicht auf dem Schirm, wie viel denn von diesen 30 Euro jetzt ein angemessener Prozentsatz wären.
Speaker: Fand ich aber nicht schlimm, weil man hat ja trotzdem dann immer mit den Kollegen angestoßen, war ein bisschen stressiger in der Vorbereitung alles, aber
Speaker: Du konntest danach noch mit einem recht klaren Kopf irgendwo dazustoßen und ja, die anderen hatten dann einen Vorsprung, aber lieber so als andersrum.
Speaker: Ja, verstehe ich.
Speaker: Das fand ich eigentlich immer gut und gut verdientes Geld auch eigentlich.
Speaker: Fest gesetzte Menüs und so, die dann geschickt werden.
Speaker: Ja, es gibt ja auch eine Art Entspannung.
Speaker: Du kannst es ganz anders kalkulieren als Gastronom.
Speaker: Ja, die Küche war schon nicht so entspannt.
Speaker: Nee.
Speaker: Keine Ahnung.
Speaker: Ja, irgendwie so auch die Erwartungen von den Leuten, dass irgendwas krasses und besonderes und dann geben die auch mehr Geld aus als sonst vielleicht und wollen sich was.
Speaker: Das ist ja auch immer das Ding so in der Gastrode, wenn die Leute dann, wenn du weißt, die gönnen sich jetzt was.
Speaker: Stimmt.
Speaker: Und dann willst du nicht irgendwie so medioker geben, sondern sollen halt eine schöne Zeit haben, die gönnen sich das vielleicht sonst nicht unter dem Jahr, aber dann zu Silvester oder zu Weihnachten auch so junge Pärchen.
Speaker: Boah, das ist mein Weakspot, ey.
Speaker: Ohne Scheiß.
Speaker: Ehrlich?
Speaker: Ja.
Speaker: Wenn du merkst, die gehen, also das fand ich damals so schön.
Speaker: Ich fand die nicht so oft essen gehen und nicht so schick und dann so ein bisschen so auch so ein bisschen so awkward sind, weil die nicht so genau wissen, wie funktioniert das jetzt hier mit dem Bestell und mit dem Service.
Speaker: Ja, stimmt.
Speaker: Oh mein Gott, das war ja echt so.
Speaker: Da dachte ich so, Mann, ich will euch alle Sorgen nehmen.
Speaker: Ihr sollt euch einfach entspannen.
Speaker: Das habe ich natürlich nicht gesagt, aber du versuchst das dann so rüberzubringen und denkst, ich will das in eine schöne Zeit haben.
Speaker: Ja, verstehe ich.
Speaker: Das ist einer meiner Lieblingsmomente.
Speaker: Ähm,
Speaker: Jan und ich waren an Valentinstag bei irgendeinem random Italiener.
Speaker: Hatten nicht auf dem Schirm, dass es Valentinstag ist.
Speaker: Auf jeden Fall war neben uns, das war Tisch 4, das habe ich mir gemerkt, wegen dem, was gleich noch kommt.
Speaker: Die hatten ein Date und das war definitiv irgendwie noch eins der ersten Dates.
Speaker: Und da hat dann der, beim Hauptgang, hat der Mann, Junge, hat sich ein Stück Fleisch bestellt, entrecote, und wollte das
Speaker: Also der Keller hat dann nach dem Garpunkt gefragt und er meinte ja, rare.
Speaker: Und dann hat der Keller gefragt, also blutig.
Speaker: Und du hast gemerkt, da war er dann gar nicht mehr so sicher, weil er hat das immer so gehört, dass Männer irgendwie so, ihr Steak so rare haben wollen.
Speaker: Aber als er dann gesagt hat, so blutig, war er sich irgendwie nicht mehr so sicher, dass der irgendwie Blut scharren wollte.
Speaker: Und er hat aber dann trotzdem irgendwie noch so ja ja gesagt, weil er da irgendwie ja nicht mehr rauskam aus dieser Geschichte.
Speaker: Und wir waren halt das nebendran so.
Speaker: Und dann ist der Kerner weggegangen, alles war fein und dann ist er...
Speaker: aufgestanden zwischendurch.
Speaker: Er hat gesagt, ich gehe kurz auf Toilette.
Speaker: Die Toilette war auch in die Richtung Küche.
Speaker: Und dann hast du, aber irgendwie so, er wollte ja nicht, dass seine... Ja, kein Gesichtsverlust hier.
Speaker: Ja, das wäre ja super peinlich, wenn der als Mann sein Fleisch nochmal well done oder was... Memme.
Speaker: Genau.
Speaker: Und dann hast du aber gehört aus der Küche, wie jemand gerufen hat, Tisch 4 doch nicht blutig.
Speaker: Wie so ein Sketch.
Speaker: Das war wirklich so gut.
Speaker: Jan und ich sind so gegenüber, wir mussten so lachen.
Speaker: Aber ein bisschen süß auch.
Speaker: Ja, voll.
Speaker: Naja, aber deswegen kann ich das mit den jungen Perschen verstehen.
Speaker: wie sich auch sonst vielleicht nicht eine ganze Flasche Wein bestellen oder so.
Speaker: Da hat man dann einen Bildungsauftrag gefühlt im Service, weil du denkst, okay, das wäre... Nimm mal nicht den Lambrusco.
Speaker: Den wir natürlich auch führen.
Speaker: Für den Pöbel.
Speaker: Nein, das war schon eigentlich immer schön.
Speaker: Cool, ja.
Speaker: Ja, du bist auch eine Service-Lady.
Speaker: Ich habe das ja gemerkt bei den Sachen, die wir jetzt schon gemacht haben zusammen.
Speaker: Binst du?
Speaker: Ja, doch.
Speaker: Jetzt bei der Jahrgangsverköstigung, Jahrgangspräsentation, da bist du ja einfach wirklich auch total gerne zu den Leuten gegangen.
Speaker: Ja, das war schon irgendwie schön zu beobachten.
Speaker: Ja, ich vermisse es auch ein bisschen.
Speaker: Vielleicht musst du zwischendurch mal noch mal was einschieben.
Speaker: Ja, Körper bin ich.
Speaker: Okay, boah, nee, wir müssen schöne Themen finden.
Speaker: Schöne Themen?
Speaker: Ich finde, wir haben genug über Silvester geredet.
Speaker: Ja.
Speaker: Ah, warte, wir haben noch unsere wiederkehrenden... Oh, warte mal, wir haben noch unser Arsenal an wiederkehrenden Formaten.
Speaker: An Kategorien und Formaten.
Speaker: Das klingt so, als ob das so fast wie das.
Speaker: Ich habe mir so ein paar aufgeschrieben.
Speaker: Du hast ja einen Foodtrend rausgesucht, den wir mal durchackern können.
Speaker: Und als eine richtig gute Influencer-Toller musste ich mir das alles erstmal notieren, weil ich das sonst vergesse, ob ich das nicht so verrate.
Speaker: Dann fickt ihr mal einen raus.
Speaker: Ja, warte, ich nehme den, den ich am schlimmsten... Nee, nicht Datenignow, Judgment.
Speaker: Ähm...
Speaker: Dann bin ich mal gespannt, was ich für den Tag dazu habe.
Speaker: Ja, warte mal, vielleicht kennst du es gar nicht.
Speaker: Ich kannte das gar nicht und dann wurde ich darauf aufmerksam gemacht, diesen Backpapier-Döner.
Speaker: Hast du dazu eine Meinung?
Speaker: Hast du den für Bioland schon umgesetzt?
Speaker: Ich habe morgen gepostet.
Speaker: Zum Investor.
Speaker: Erzähl mal, was du darüber denkst.
Speaker: Erstmal was es ist.
Speaker: Es ist, wie man sich einen originalen Döner zu Hause nachmachen kann, wenn man keinen Dönerspieß zu Hause stehen hat.
Speaker: Nimmt man Backpapier und streicht eine Hackfleischmasse drauf.
Speaker: Eine Fleischstreichel.
Speaker: Fleischstreicher, die streicht man dann da drauf und dann rollt man das ein und dann backt man das einfach.
Speaker: Und wenn man das dann rausholt, diese Backpapierwurst, die dann auch schon so saftet.
Speaker: Das ist eigentlich wie ein Strudel quasi.
Speaker: Ja, nur dass du die Hälfte davon nicht essen können, weil es Backpapier ist.
Speaker: Und dann zerpflückst du das einfach und dann hast du diese dünnen
Speaker: Hackfleischplatten, das klingt auch super lecker, die du dann quasi dir als Döner gönnen kannst.
Speaker: Und hä, also da schmeckt man doch wirklich keinen Unterschied zu einem richtigen Döner, Janina.
Speaker: Also, pass auf.
Speaker: Ich finde es nicht schlimm.
Speaker: Also tatsächlich... Jan hat mir das Reel geschickt gehabt und hat gesagt, können wir das mal machen.
Speaker: Ich habe mir das angeguckt und habe auch gedacht, dieser ganze Herstellungsprozess finde ich schon weird.
Speaker: Also alleine Backpapier, Döner, dieser Name, der irritiert mich und das finde ich eklig.
Speaker: Und auch das, du holst es raus und es ist ja tatsächlich, wenn man
Speaker: Hackfleisch ja nicht mit hoher Hitze direkt anbrät, dann kocht es ja eher.
Speaker: Und das ist ja auch das, was es im Ofen dann irgendwie tut.
Speaker: Nur hast du halt ja diese Papiersache dazwischen.
Speaker: Aber der Gedanke ist gar nicht verkehrt, finde ich.
Speaker: Weil du wickelst dann aus und dann sind das ja, je nachdem wie dünn man das ausgestrichen hat, ja wirklich dünne, dünne
Speaker: Fleischstreifen.
Speaker: Du hast schon recht, so, ja.
Speaker: Aber ich finde, woran es halt dann einfach fehlt, sind Röstaromen.
Speaker: Die müssen dann irgendwie noch zugefügt werden.
Speaker: Ich finde, also was mich abschreckt, ist einfach diese Backpapier-Geschichte so.
Speaker: Aber ich wüsste jetzt nicht, wie man das jetzt irgendwie anders machen kann, außer man hat einfach den Original-Dönerspieß und geht ab so einem Döner-Mann oder so eine Döner-Frau, seine Döner-Frau.
Speaker: Dünner Mensch.
Speaker: Aber ich glaube, dass das lecker sein kann.
Speaker: Wenn du es dann einfach mit ordentlich Hitze durch die Pfanne jagst, nochmal diese Fleischstreifen, glaube ich, dass du da ein relativ authentisches Ding packen kannst.
Speaker: Und ich habe noch einen Vorteil.
Speaker: Du kannst dir die Fleischqualität aussuchen.
Speaker: Achso, ja, okay, gut.
Speaker: Und das kannst du nie bei einem Dünner-Mensch.
Speaker: Aber dann verstehe ich nicht, warum macht man nicht einfach eine riesengroße Frikadelle, backt die, schneidet die dünn auf und jagt die dann einmal.
Speaker: Also wozu diese Spirale aus Papier?
Speaker: Ich check das irgendwie nicht.
Speaker: Naja, weil du hast ja, wenn du mit diesem Rasierapparat von diesem...
Speaker: Döner Mensch.
Speaker: Hast du ja diese Struktur eigentlich auch, die du da mit diesem Backpapier ja auch erzeugst.
Speaker: Und das hast du ja nicht mit dieser riesengroßen Frikadelle.
Speaker: Wie machst du?
Speaker: Hobelst du die dann oder was über die Mandolife?
Speaker: Also verstehst du irgendwie?
Speaker: Ich glaube, das ist nicht so.
Speaker: Also ich denke auch eher, ja, dann ess zu Hause einfach
Speaker: keinen selbstgemachten Döner, sondern esse irgendwie einen geilen Köfte oder so.
Speaker: Du kannst ja geile Köfte machen.
Speaker: Aber ich kann den Gedanken grundsätzlich verstehen und ich glaube auch, dass es lecker ist.
Speaker: wenn man über diesen Herstellungsprozess, wenn man den überwunden hat.
Speaker: Ja, keine Ahnung.
Speaker: Also ich verstehe deine Gedanken, ich verstehe alle Punkte.
Speaker: Ich bin richtig tolerant heute.
Speaker: Sie ist nett von dir.
Speaker: Vielleicht muss ich dazu sagen, ich bin kein großer Döneresser und ich finde Hackfleisch meistens.
Speaker: Das ist aber meine persönliche Sache.
Speaker: Ich fange Hackfleisch irgendwie...
Speaker: Ja, also Hackfleisch ist ja dann auch nochmal so ein Thema.
Speaker: Ich habe nämlich das Reel, das ich gesehen habe, da war es nicht nur Hackfleisch, sondern es wurde nochmal durch die Moulinette geballert, sodass es richtig, richtig fein ist.
Speaker: Und das muss es für mich theoretisch auch sein, weil es halt, es ist halt kein Hackfleisch.
Speaker: Es ist ja einfach irgendwie sowas wie eine Farce.
Speaker: Okay, dann hast du aber den Premium Backpapierdöner gesehen, weil ich sehe das nur, das sieht richtig räudig aus.
Speaker: Und dann vor allem, wenn diese Wurst aus dem Ofen kommt, ich denke mal so, nee.
Speaker: Also mit dieser Wurst finde ich aus dem Ofen, finde ich auch eklig, weil das suppt ja nur.
Speaker: Und dann ziehst du es so hoch und ziehst es so ab und wenn du, also ich weiß auch nicht, Backpapier ist ja nicht besonders gesund.
Speaker: Also die sind ja meistens Teflonbeschichte tatsächlich.
Speaker: Und ich weiß, ich kann mir nicht so richtig vorstellen, dass man da nicht auch... Krebsküttel vom Backbettöner... Instant.
Speaker: Nee, aber dass das so geil ist, glaube ich, nämlich erst auch nicht.
Speaker: Gibt es schon so ein paar Punkte, aber wo ich dann auch denke, ich ballere wirklich richtig viel Müll in mich rein, ob das jetzt das größte Problem wäre.
Speaker: Aber jetzt, wo du da mit dem gesagt hast, also okay, jetzt reiten wir auf diesen Döner da rum, aber...
Speaker: Ja, weil viel Oberfläche halt, das heißt, der lässt einfach seinen ganzen Saft raus.
Speaker: Ja, das ist alles eklig, was wir da gerade klären.
Speaker: Ja.
Speaker: Das finde ich interessant.
Speaker: Ich freue mich drauf.
Speaker: Ich hoffe, wir haben richtig viele Food Trends noch zu besprechen.
Speaker: Ich habe noch ein paar.
Speaker: Und ich bin sehr gespannt, ob es auch mal andersrum ist, dass du einen geil findest.
Speaker: Du hast ja jetzt nicht gesagt, du findest es geil.
Speaker: Ich kann aber den Gedanken verstehen.
Speaker: Ich glaube, dass das Endprodukt wirklich lecker schmeckt.
Speaker: Du kannst halt dann alles from scratch machen.
Speaker: Du kannst dir einen Lammertschuh und kannst dir geil machen.
Speaker: Du kannst also, oder ein Dürum kannst du geil machen, du kannst deine Add-ons machen und wirklich diese Fleischsache, dass du über dir die Herkunft bewusst bist von dem Fleisch, weil ich esse gerne Döner, habe aber ewig lang keinen guten Döner mehr gegessen und du weißt ja nie, wo es herkommt.
Speaker: Das kannst du wirklich nie sagen und das finde ich nicht cool.
Speaker: Ich habe jetzt auch so eine Kooperationsanfrage auch bekommen und da ging es irgendwie auch so um etwas, was Fleisch enthält.
Speaker: Und dann dachte ich so, boah, es ist jetzt super pingelig, aber...
Speaker: Du musst fragen.
Speaker: Ja.
Speaker: Und dann habe ich gesagt, habt ihr auch in dieser Reihe von Produkten, habt ihr auch vegetarische, weil ich würde das lieber nehmen, wenn das für euch okay ist.
Speaker: Oder ich müsste halt, würde gerne wissen, was ich auf Nachfrage Leuten, die mich dann das fragen würden, was ich denen antworten kann.
Speaker: Ja, auch für dich.
Speaker: Du willst ja auch selber wissen, was du da isst.
Speaker: Boah, ich habe mich so richtig snobby gefühlt, weil ich dachte, ich habe die E-Mail noch nicht abgeschickt.
Speaker: Und da habe ich aber geschrieben, ja.
Speaker: Und dann...
Speaker: Weißt du, was ich dann normalerweise, ich kaufe mein Fleisch und dann nur beim Metzger meines Vertrauens, aber ist ja so und dann habe ich mich so ein bisschen so bescheuert gefühlt, weil so dieses Klischee, aber ist ja wirklich so.
Speaker: Nein, ich finde das aber auch richtig, weil du musst auch weiterdenken.
Speaker: Ich verstehe total, dass du da irgendwie komisch dich fühlst.
Speaker: Wie so peinlos, aber das fällt einem ja sonst auf die Füße, wenn man irgendwie mit seinem ganzen Kram für irgendwas stehen möchte oder irgendwas
Speaker: Ja, aber das ist doch richtig so.
Speaker: Und ich finde aber auch, das klar zu kommunizieren und auch gar nicht, ich würde gar nicht groß gründen, sondern einfach klar sagen, ich würde gerne wissen, wo das gleich herkommt.
Speaker: Weil die müssen sich damit auseinandersetzen.
Speaker: Nur so Nachfragen bringen ja auch dann die Firmen dazu, vielleicht umzudenken.
Speaker: Und deswegen finde ich es super gut.
Speaker: Ja, muss ich nochmal.
Speaker: Also ich habe es noch nicht abgeschickt.
Speaker: Ich bin gespannt.
Speaker: Du erzählst mir hoffentlich, wer es ist.
Speaker: Ja, ja, ja.
Speaker: Gut.
Speaker: Deswegen habe ich aber auch jetzt gerade gedacht, ich glaube, du bist mit Foodtrends mehr so drin, weil du ja eher eine Content-Creatorin bist als ich.
Speaker: Oder du bist einfach eine Content-Creatorin und ich nicht.
Speaker: Doch schon, aber halt in einem Firmenkontext.
Speaker: Ja, stimmt, genau, im Verbandskontext.
Speaker: Und da muss ich Gott sei Dank nicht fragen, wer gutes Fleisch hat.
Speaker: Das ist halt das Geile, Mensch.
Speaker: Ja, das ist voll, das ist ein Luxus.
Speaker: Also wirklich so eine Freude, wenn man so mit den Produkten halt arbeiten kann.
Speaker: Ja, voll.
Speaker: Ich weiß einfach, dass alles, mit dem ich zu tun habe, einfach geiles Zeug.
Speaker: Und ich hänge dann da und muss irgendwie kalkulieren.
Speaker: Denkst du, wenn ich jetzt einkaufen würde, wie ich einkaufen will, dann zahlt keiner mir den Preis für irgendein Event.
Speaker: Und dann fängst du an zu überlegen, okay, wo?
Speaker: Meistens
Speaker: Fleisch verzichten ist dann meistens der Hebel.
Speaker: So mache ich es aber mittlerweile ja eigentlich nur noch für meine Nebentätigkeit.
Speaker: Ich kriege eine Anfrage von jemandem, hier kannst du ein Menü kochen oder sowas für uns und dann biete ich erstmal nur vegetarische Sachen an und wenn dann, es kommt immer die Frage, also es sind vegetarisch lebende Personen, immer die Frage, können wir Fleisch haben?
Speaker: Und dann sage ich so, ich gebe den Preis weiter, den ich zahle für Biofleisch.
Speaker: Ja.
Speaker: Und dann habe ich tatsächlich auch keine Marge, das muss ich dann auch fairerweise sagen.
Speaker: Da ist dann auch keine große Kalkulation, die muss ich dann bei anderen Gängen irgendwie draufschlagen, damit ich irgendwie fein rauskomme.
Speaker: Aber sonst mache ich es nicht.
Speaker: Aber das ist halt auch der Luxus, den ich habe.
Speaker: Ich muss ja auch nicht davon leben, weil es nur meine Nebentätigkeit ist.
Speaker: Und da muss man echt immer, Leute, denkt drüber nach, wenn ihr geiles Essen haben wollt, müssen die Rohstoffe geil sein.
Speaker: Punkt.
Speaker: Ja, ich bin da leider irgendwie manchmal in der Situation, dass Rezepte gewünscht sind und dann mache ich den Einkauf und ich weiß, das ist nicht im Budget von denen.
Speaker: Weil ich aber dann gleichzeitig weiß, ich werfe es ja nicht weg, ich esse es ja selber.
Speaker: Erst recht will ich dann nicht irgendwie so, dann zahle ich halt schon auch privat drauf.
Speaker: Aber ich verargumentiere mir das dann immer, ja, ich hätte mir ja eh irgendwas, ich hätte ja eh irgendwas eingekauft.
Speaker: Ja, da wollte ich gerade auch.
Speaker: Und dann lügt man sich so selber in die Tasche irgendwie.
Speaker: Genau, ja, das ist so eine Milchmedienrechnung, die mir
Speaker: Ja, aber du, das ist mein ganzes Leben.
Speaker: Ja.
Speaker: Ja, so ist das.
Speaker: Ja, okay, also das...
Speaker: Freue ich mich auf die nächsten.
Speaker: Ja, warte mal, den kann ich abhaken jetzt hier in meinem Master-Notiz-Dokument.
Speaker: Also ich kann vielleicht jetzt einfach mal weitermachen mit meinem kulinarischen Highlight aus den letzten Wochen.
Speaker: Wir hatten ja, ich weiß nicht, ob es die letzte Folge war oder die erste Folge, da hatten wir über den Rote-Bete-Gang gesprochen.
Speaker: den du mitgenommen hast aus einem Restaurantbesuch.
Speaker: Im Otto in Berlin.
Speaker: Im Otto in Berlin, genau.
Speaker: Das war die gedörrte, also die gegarte, gedörrte und dann wieder rehydrierte Rote Beete.
Speaker: Bei dir im Schlehensaft, glaube ich.
Speaker: Und ich habe das Ganze, also du hast es ja schon reproduziert aus irgendwas, was du aus deinem Kopf gesponnen hast.
Speaker: Und ich habe das Ganze dann aus deinen Erzählungen... Ja, genau.
Speaker: Es wurde dann was ganz anderes nochmal draus.
Speaker: Und fand ich ja richtig geil.
Speaker: Und ich hatte ja ein cooles Kochdate mit...
Speaker: Mie, einem Kumpel von mir, den ich für einen perfekten Dinner kenne.
Speaker: Und wir haben uns in Hamburg getroffen und haben zusammen gekocht.
Speaker: Und da wollte ich eben diese Rote Bete machen.
Speaker: Hatte die schon länger auch vorbereitet, habe die vakuumiert im Kühlschrank gehabt, in dem Sud, dann dem Rehydrierungssud aus.
Speaker: Bei mir Rote Bete, Aronia-Saft, ein bisschen Miso-Pasta war drin, ein bisschen Balsamico.
Speaker: Genau.
Speaker: Und ein paar andere Sachen, irgendwo ein bisschen Rezept.
Speaker: Also ich habe es grob mitgeschrieben, zumindest damit
Speaker: kann.
Speaker: Ich habe das vakuumiert im Kühlschrank, habe morgens vor der Bahn meinen Kram gepackt, damit ich auch alles dran denke.
Speaker: Ich habe den Beutel rausgenommen und mich dann aufgemacht.
Speaker: Bin in Hamburg gefahren, abends meinen Kram aus meinem Beutel genommen und habe festgestellt, ich habe die Runde Bede nicht eingepackt.
Speaker: Alles, was zu diesem Punkt jetzt gerade in dieser Erzählung war, dachte ich so, das wird das Highlight.
Speaker: Apparently not.
Speaker: Ich habe es einfach aus dem Kühlschrank genommen und einfach ins Regal reingelegt.
Speaker: Noch viel schlimmer einfach.
Speaker: Das war auch noch irgendeinem gewesen dann am Ende oder was?
Speaker: Also es war sogar der nächste Tag einfach.
Speaker: Das heißt, es war schon ein Tag, lag es irgendwo und ich habe dann zu Hause angerufen und gesagt, Jan, guck mal bitte, ob irgendwo im Haushalt, ich weiß leider einfach nicht, wo, es kann sein, dass es einfach in den Nähen vom Kühlschrank ist, ein Beutel liegt und dann ist er aufs Suri gegangen, hat es gefunden.
Speaker: Und dann habe ich halt gefragt, ja, ist der irgendwie aufgebläht oder nicht?
Speaker: Ich meine, das kann man ja Gott sei Dank bei vakuumierten Sachen eigentlich ja dann sehen, wenn es gegärt ist oder um ist, dann lädt sich ja der Beutel.
Speaker: Und er hat gesagt, nee, die sieht alles fein aus, habe ich gesagt, dann schmeiß direkt den TK und dann gucken wir mal, was dann damit ist.
Speaker: Aber habe ich mich geärgert, Alter.
Speaker: Ich meine, ich habe das ja nur für den Abend vorbereitet.
Speaker: Und...
Speaker: Ich habe die rote Beete im Ofen gegart, schon über zwei Stunden.
Speaker: Dann habe ich sie geschält, habe sie in Spalten geschnitten, habe sie über Nacht im Ofen gedörrt und habe dann diesen Sud.
Speaker: Ich habe nur gedacht, wie dumm kann man sein, Alter.
Speaker: Naja, dann haben wir eben da schon in der Küche gestanden und dann waren wir aber bei Leuten, die... Ja, das hast du erzählt.
Speaker: Ja, genau, also wir waren nicht weder bei mir zu Hause und auch nicht bei mir zu Hause, sondern bei noch Freunden und die waren so cool und haben gesagt, ja, komm, also erstmal hatten sie gesagt, wir haben noch rote Beete, kein Problem.
Speaker: Und dann habe ich gesagt, oh cool, vielleicht kann ich irgendwas improvisieren, ja, habt ihr zufällig auch.
Speaker: Also er... Ein Dörr-Automaten?
Speaker: Nee, also das habe ich dann schon abgeschlossen.
Speaker: Ich meine, habt ihr zufällig auch Rote-Bete-Saft, Holundersaft, Miso-Paste?
Speaker: Und dann haben die mich angeguckt und da habe ich schon wieder gemerkt, das Witzige ist, ich hätte tatsächlich spontan das alles zu Hause gehabt, so unabhängig von... Holundersaft nicht, aber der Rest ist... Ja, Holundersaft hätte ich... Weiß nicht warum, aber ich hätte es da gehabt, so.
Speaker: Und dann denkst du, mein Leben ist...
Speaker: ist mir dann wieder bewusst geworden, schon auch fern von dem, was normal, also mein Küchenleben zumindest, ja.
Speaker: Und dann haben sie mich alle angeguckt, so hat sie gesagt, ich gebe dir erstmal die rote Beete.
Speaker: Und dann geht sie so an ihren Vorratsschrank und dann habe ich schon gemeint, na.
Speaker: Und holt halt die fertig gegarte, makumierte raus.
Speaker: Und dann habe ich gesagt, nicht so das, was ich mir vorgefallen habe.
Speaker: Und dann hat er gesagt,
Speaker: Ja, komm, ich gehe jetzt einfach nochmal kaufen.
Speaker: Und dann kam der mit eben Holundersaft, Rote-Bete-Saft, Miso-Paste und frischer Rote-Bete zurück.
Speaker: Wir haben das Menü ein bisschen umgestellt, sodass es später gegangen war.
Speaker: Ich habe die Rote-Bete sowieso einfach beste Art für mich, Rote-Bete zuzubereiten, unabhängig von diesem gedörrten Ding, im Ofen einfach gegart.
Speaker: Habe sie dann geschält, habe sie dann nochmal in Butter angebraten, habe mir einen Sud eingekocht aus der Rote-Bete-Saft, Holundersaft, der Miso-Paste,
Speaker: Auch nochmal ein bisschen Essig.
Speaker: Hab das dann so ein bisschen improvisiert einfach.
Speaker: Und hab da so eine Art Boblo quasi rausgemacht.
Speaker: Hab da also schön säuerlich auch abgeschmeckt.
Speaker: Holunder bringt ja viel Säure auch mit.
Speaker: Also Holunder-Beeren-Saft, nicht Holunder-Blüte.
Speaker: Holunder-Beeren-Saft, der dunkle Saft.
Speaker: Und hab da richtig viel kalte Butter reingemixt.
Speaker: Und das war krass geil.
Speaker: Also ich hab dann sonst auch einfach einen Ziegenjoghurt genommen.
Speaker: Den einfach nur gesalzen ein bisschen.
Speaker: Habe die gebratene rote Beete dann draufgelegt, dann diese mit wirklich viel kalter Butter abgebundene rote Beete-Holundersache und geröstete Haselnüsse irgendwann drüber.
Speaker: Und das war wirklich gut.
Speaker: Also ich bin jetzt gespannt auf die rote Beete im Tierkühler.
Speaker: Die dann noch auf mich warten.
Speaker: Ja, stimmt.
Speaker: Weiß nicht genau, wann wir die dann essen werden.
Speaker: Aber das war auf jeden Fall, muss ich sagen, aus den letzten Wochen mein kulinarisches Highlight.
Speaker: Also wir haben noch mehr an dem Abend gegessen, was wirklich doll lecker war.
Speaker: Aber es ist schon noch einfach immer cool, wenn man aus einfachen Sachen, vegetarisch auch, nicht vegan, weil wahnsinnig viel andere Kram drin ist, aber es ist halt ein Wurzelgelüse.
Speaker: Das ist so oft noch so angestaubt, das Image hat und das ist es wirklich so gar nicht.
Speaker: Ja, voll.
Speaker: Freut mich.
Speaker: Ey, das finde ich richtig cool.
Speaker: Ja, danke dir.
Speaker: Ich überlege gerade, kulinarisches Highlight.
Speaker: Boah, ey, ganz ehrlich, ich freue mich gerade voll über so einen Eimer, der unten bei mir in der Küche steht, den ich von meiner Schwiegermut habe, mit diesen Anishörnchen.
Speaker: Ey, sorry, das ist so geil.
Speaker: Ich finde die so geil.
Speaker: Könnte ich auch als Guilty Pleasure nennen.
Speaker: Also ich war jetzt nicht so fancy.
Speaker: Das ist doch kein Guilty Pleasure.
Speaker: Aber weil es so ein bisschen in diese Chips-Richtung geht.
Speaker: Boah, ich könnte mich daran totfressen.
Speaker: Ja, ja.
Speaker: Elisa Waffen heißt die, ne?
Speaker: Eiser Waffen.
Speaker: Ach, Eiser Waffen.
Speaker: Oder so Neujahrshörnchen.
Speaker: Ich kannte das vorher nicht.
Speaker: Das ist eine der Sachen, die ich aus Münsterland jetzt kennengelernt habe.
Speaker: Und ich habe letztes Jahr nämlich schon, das habe ich voll vercheckt, ich habe es ganz vergessen, bis ich jetzt irgendwie dann bei meinen Schwiegereltern nochmal war,
Speaker: Und dann gesehen haben, stimmt, die gibt es ja jetzt immer zu der Zeit.
Speaker: Letztes Jahr habe ich mir schon die ganzen... Achso, ich muss beschreiben, was es ist.
Speaker: Im Grunde sieht das aus wie so Eishörnchen, aber so aus so einem ganz luftigen Teig.
Speaker: Also nicht dieses so ein bisschen Wappige von diesen normalen Eiswaffeln, sondern eher so wie Oblaten,
Speaker: Und ganz dünn und klassischerweise kann man wohl auch ohne kaufen oder backen, aber mit Anissaat drin.
Speaker: Das heißt, es hat so diesen Anis-Flavor und dann auch mit den Samen, sodass du auch wirklich so drauf beißt ab und zu.
Speaker: Das ist, glaube ich, mein Problem.
Speaker: Oh, I love it.
Speaker: Und der Teig wird klassisch mit so aufgelösten Candisklumpen gemacht.
Speaker: Das heißt, es hat noch so eine malzige, karamellige Note.
Speaker: Und dann wird das halt in diesen Hörncheneisen reingekloppt.
Speaker: Es ist aber quasi so ein Eiswaffeleisen, ne?
Speaker: Ja, ich habe das jetzt nachgemacht mit so einem Eiswaffeleisen, was ich wie so viele andere Dinge in meinem Fuhrpark habe, weil es mal eine Kooperation war und ich einfach seitdem nie wieder benutzt habe und dann festgestellt habe, ja geil, das kann man ja irgendwie benutzen, um diese Eisernkuchen zu machen.
Speaker: Und das ist schon mega.
Speaker: Und ist das wie bei Eiswaffeln auch ein Basis-Butter-Teig?
Speaker: Ja, also Butter, Milch, Zucker, Ei.
Speaker: Ja, und dann aber so relativ...
Speaker: dünn und das ist, wenn man die so richtig, also weißt du, du guckst die an und die zerbrechen schon, so quasi.
Speaker: Das heißt, man kann sich vorstellen, die bachst ja dann und du verbrennst ja einfach die ganze Zeit die Pfoten, weil du musst ja dann noch heiß aufrollen und dann davon halt so einen ganzen Eimer voll.
Speaker: Also ich habe die davor so weggefressen wie sonst was.
Speaker: Und jetzt denke ich, seit ich die letztes Jahr dann gemacht habe, war ich so, wow, okay, andere Wertschätzung.
Speaker: Das ist viel Arbeit.
Speaker: Das ist interessant, weil kann ich ein bisschen transportieren, glaube ich, auf Zimtwaffeln, die es hier so plätzchenmäßig zu Weihnachten gibt.
Speaker: Kennst du die?
Speaker: Da gibt es nämlich so ein eckiges Eisen.
Speaker: Das eckige Eisen ist nochmal unterteilt in, ich glaube, acht Quadrate.
Speaker: Und da sind so kleine Muster drauf.
Speaker: Ach, keine Ahnung, was halt an Weihnachten.
Speaker: Jesus und seine Eltern und vielleicht noch ein Schaf und so.
Speaker: Und Engel.
Speaker: Irgendwie sowas halt eingeprägt quasi.
Speaker: Und da, das hat meine Oma schon immer, das ist sehr lecker auch.
Speaker: Ich habe es gerade gegoogelt und ich kenne es nicht, aber es sieht, ja, ich bin nicht so ein Keks-Fan, aber sowas halt.
Speaker: Genau, also ja, und auch richtig knusprig.
Speaker: Und da hat meine Oma davon Hunderte gemacht einfach und die gingen dann an die gesamte Familie einfach alle und dann aber auch so ein Paket, ja, ein richtiges.
Speaker: Und du musst dafür, für die acht Waffen, die du dann immer nur backen kannst, immer die Kugeln abteilen.
Speaker: Und dann musst du es die richtige Menge auch haben, weil sonst läuft es überall raus.
Speaker: Wird das dann gewogen?
Speaker: Ja, also die hat es gewogen tatsächlich.
Speaker: Und das dauert ewig, ey.
Speaker: Und das ist halt auch ein Butterteig, das heißt, du musst den erst mal kalt haben, damit du es überhaupt irgendwie portionieren kannst.
Speaker: Und dann wird der aber ja in der Küche auch super schnell warm.
Speaker: Ey, das ist so ein Pain.
Speaker: Das ist auch sowas.
Speaker: Die Wertschätzung hast du erst, wenn du es selber mal gemacht hast.
Speaker: Act of love.
Speaker: Es gibt so ein paar Sachen, auch so, keine Ahnung, also so Brudel selber machen, diesen Nervenkitzel auf sich nehmen, was machst du nicht für jeden, was machst du so für deine Liebsten?
Speaker: Oder halt so Becksachen, die so fucking kleinteilig sind, wo du ausrastest dann irgendwann.
Speaker: Aber das ist so schade, dass man das so gar nicht, dass das den Leuten erstmal gar nicht bewusst ist.
Speaker: Ja, und was für eine Wissenschaft man dann aus so kleinen Sachen machen kann.
Speaker: Ich habe letztes Jahr mir echt aus allen Ordnern von Onkel Bernd und meiner Schwiegermutter Albine.
Speaker: Algi, ne?
Speaker: Albine.
Speaker: Und dann habe ich da echt so, die haben dann so verschiedene Versionen von dem Rezepthals.
Speaker: Von dieser Elisa-Muffin.
Speaker: Ja, von Tante Enne, von Oma Toni, von, keine Ahnung.
Speaker: Scheiße, und welches ist das Beste?
Speaker: Und dann habe ich letztes Jahr, und ich habe es mir nicht gemerkt, welches.
Speaker: Ich habe echt so eine... Oh, Jelena, du bist eine absolute Katastrophe.
Speaker: Aber ich habe es schon eingegrenzt auf zwei, und die habe ich mir jetzt vor zwei Wochen nochmal fotografiert.
Speaker: Und jetzt werde ich es nochmal gegeneinander feststellen.
Speaker: Ich bin so gespannt.
Speaker: Da steht dann immer so dazu, auch in dieser alten Schrift, sehr lecker, weniger süß, sehr kross.
Speaker: Ey, geil.
Speaker: Das sind Schätze.
Speaker: So was.
Speaker: Hab ich nicht.
Speaker: Ich hab sowas auch nicht von meiner Familie.
Speaker: Aber ich find das so schön, wenn man dann so bei denen ist und dann hast du das so richtig mit dem Schichtsalat und der Herrencreme.
Speaker: Stimmt, das ist so.
Speaker: Ehrengrin, liebe ich, ja.
Speaker: Habe ich als Kind schon gefressen.
Speaker: Doch, sogar mit dem Rum drin.
Speaker: Also so ein Vanillepudding, aber mit Sahne, der ist ein bisschen luftiger, dann kommen Schokosplitter rein und Rum.
Speaker: Ja.
Speaker: Ordentlich Rum.
Speaker: Und irgendwie war das früher vollkommen in Ordnung, dass die Kinder sowas gegessen haben und auch Rotweinkuchen.
Speaker: Ich meine... Ah, nee, Mancheri, das war eh schon toll, ja.
Speaker: Heizkinder waren alles geil, was irgendwie so ein teures Flair hatte, oder?
Speaker: So exklusiv.
Speaker: Ich erinnere mich nicht, ich weiß nicht.
Speaker: Okay, also das ist dein Kulinarios-Highlight, der Eimer, der unten steht.
Speaker: Ja, der Druck.
Speaker: Der Druck.
Speaker: An dem ich mich bediene.
Speaker: Ja, ich glaube, ich habe jetzt die letzten, also ich plane Weihnachten und so, aber ich kann jetzt nicht sagen, boah, Weihnachten war Highlight, wenn du selber gekocht hast.
Speaker: Ja, war schon ganz schön geil, was ich da aufgefahren habe.
Speaker: Achso, weil ich das jetzt eben nicht gemacht habe mit diesen roten Beetleuten.
Speaker: Also ich finde aber, wir müssen das jetzt nochmal klarstellen.
Speaker: Wir dürfen uns selber loben.
Speaker: Ich finde das vollkommen in Ordnung, mir hier zu sagen, wir haben was Geiles gekocht und ich würde das kulinarische Highlight auch, das ist ja unser Austausch, den wir haben, wenn du jetzt sagst, du hast was Geiles aber gekocht,
Speaker: Das hast du ja mit der roten Beete, du hast sie auch gegessen gehabt, aber du hattest sie ja auch schon gekocht.
Speaker: Und hättest du das nicht an mich weitergetragen, dass das geil ist, hätte ich nicht auch.
Speaker: Das ist hier der Space, in dem wir beide aneinander wachsen.
Speaker: Ja, ich werde mich selber mehr annehmen.
Speaker: Danke, besser nicht ein bisschen.
Speaker: Entschuldigung.
Speaker: Äh, gibt's sonst noch was zu Silvester?
Speaker: Nee, Silvester haben wir eh schon abgehakt.
Speaker: Silvester haben wir abgehakt.
Speaker: Silvester haben wir abgehakt.
Speaker: Wir haben ja noch so eine, ein Format, das wir noch nicht so richtig, doch, haben wir ausprobiert, das ist die Premiere.
Speaker: Und zwar ist es, auf was würdest du eher verzichten?
Speaker: Und man muss sich quasi entscheiden, ohne was man leben könnte.
Speaker: Und ich fang mal an.
Speaker: Auf was würdest du eher verzichten, Janina?
Speaker: Auf Laktose oder auf Gluten?
Speaker: Willst du lieber Laktose unverträglich sein oder Zöliakie haben?
Speaker: Das ist richtig hart.
Speaker: Ich habe gedacht, das ist die Entgegnerfrage so ein bisschen.
Speaker: Alter.
Speaker: Also, pass auf.
Speaker: Weiß ich halt jetzt nicht, ob das zählt.
Speaker: Aber ich glaube, bei Laktose kann man ja Tabletten nehmen.
Speaker: Stimmt, ja.
Speaker: Ah, okay.
Speaker: Aber das ist natürlich... Das ist ja gefakt ein bisschen.
Speaker: Aber ich glaube, das ist ja auch nicht gut für den Organismus, wenn man sich dann immer sowas reinpaltet.
Speaker: Aber wenn man das darf, würde ich lieber dann einfach auf Laktose verzichten.
Speaker: Da hätte eine Unverträglichkeit Laktose gegenüber.
Speaker: Ey, Gluten.
Speaker: Das ist der Killer, ne?
Speaker: Ey.
Speaker: Ich meine, es gibt ja wahnsinnig viele Ersatzprodukte, aber ich habe noch gar nichts groß ausprobiert an Mehlen oder sonst irgendwas.
Speaker: Ich muss sagen... Die guckt schon so angewidert.
Speaker: Ich habe das ausprobiert, ja.
Speaker: Okay, also ich gehe mal davon aus, dass sich das alles ja bei den nächsten Jahren auch nochmal ein bisschen bessern wird.
Speaker: Ich mag tatsächlich so diese Brote, die aus vielen Saaten und Körnern besteht.
Speaker: Also das heißt, man kann ja schon auch sowas wie, ich würde jetzt nicht sagen, dass es ein Brot ist, aber so ein Kuchending backen aus vielen Saaten, Körnern.
Speaker: die mit Ei gebunden, finde ich alles awkward, aber ich habe da schon was von gegessen, dass man sich mit Butter bestreichen konnte und dann Käse drauflegen.
Speaker: So was wie ein Fitnessbrot, ja genau, da ist ja im Prinzip, oder?
Speaker: Ich bin aber nicht genug medizinisch drin, da gibt es ja auch nochmal unterschiedliche Abstufungen zwischen Unverträglichkeiten und so, gar nicht tolerant.
Speaker: Jedenfalls, boah, das ist wirklich hart, was würdest du denn machen?
Speaker: Ich weiß es nicht.
Speaker: Ich weiß es nicht.
Speaker: Ja, keine Ahnung.
Speaker: Ja, Laktose.
Speaker: Ich weiß nicht.
Speaker: Wenn man jetzt mal noch überlegt, dass ja auch, also wenn man laktoseintolerant ist, spielt es einem ja in die Karten auch, dass ich auf dem veganen
Speaker: Ersatzprodukte-Markt ja viel tut und wahrscheinlich auch in der Zukunft noch viel tun wird.
Speaker: Ist man wahrscheinlich damit besser bedient, wenn man sagt, damit kommt man besser klar.
Speaker: Ich meine, veganer Käse geht noch gar nicht.
Speaker: Also finde ich wirklich ganz, ganz schwierig.
Speaker: Ich habe aber auch noch nicht so viel probiert, aber das, was ich probiert habe, fand ich nicht so lecker.
Speaker: Aber es ist dann auch eher so, braucht es einen veganen Käse oder nimmt man dann eher etwas Veganes anderes an?
Speaker: statt Käse, ohne es einem Käse nachempfinden zu müssen.
Speaker: Naja, das ist die Diskussion, die es ja auch schon beim Fleisch gibt, sehe ich anders.
Speaker: Wenn man einfach Bock hat auf dieses Lebensmittel, aber aus ethischen Gründen darauf verzichtet, finde ich es vollkommen in Ordnung, darauf zu rückgreifen.
Speaker: In Ordnung sowieso, aber ich habe es so verstanden, dass es ja eh, sagen wir mal so, wenn die Tendenz sich eher dahin entwickelt, dass man auf solche Ressourcen verzichtet und von diesem tierischen weggeht,
Speaker: dass es ja eher so eine Übergangslösung ist, dass man das Altbekannte und Vertraute ersetzt durch Dinge, die Form und Geschmack von dem, was man kennt hat, quasi reproduzieren, dass irgendwann wir uns aber eh vielleicht schon von diesen
Speaker: Konsum so weit weg bewegt haben, dass es dann einen auch gar nicht mehr stört, ob es jetzt aussieht wie eine Wurst oder nicht.
Speaker: War das verständlich, wie ich das gesagt habe?
Speaker: Ja, also für mich schon.
Speaker: Keine Ahnung, ob es irgendjemand anderes verständlich war.
Speaker: Also ich kann mir das noch gar nicht so richtig vorstellen.
Speaker: Ich kann mir ein Leben ohne Käse und Milch nicht vorstellen.
Speaker: Ja, ich glaube, ich würde auf den Film verzichten.
Speaker: Weil ich eigentlich, ich mache das zwar gerne und es gibt mir voll die Befriedigung, aber
Speaker: Ich glaube, Laktose ist schon mehr Genuss.
Speaker: Aber Teig, du hast gesagt, Teig ist deine Leidenschaft.
Speaker: Ey, das ist... Jelena, ich wache heute Nacht auf und sage, Käse!
Speaker: Hilf ihn mir nicht!
Speaker: Nein!
Speaker: Also, naja, bin sehr gespannt.
Speaker: Vielleicht kann man da ja mal kommentieren, worauf man verzichten würde.
Speaker: Das würde mich ja mal interessieren.
Speaker: Oder es sind halt auch Leute dabei, die wirklich beides auch... Stell dir vor, beides nicht vertragen.
Speaker: Oder es gibt ja Leute, die dann noch so gegen Fruktose und sowas... Boah, ja, hör euch hier im Restaurant auf, ne?
Speaker: Also du liest dir die Allergenliste durch...
Speaker: und hast einfach nur Mitleid, weil du denkst, wo nimmst du den Genuss noch her?
Speaker: Wo nimmst du deine Lebensfreude?
Speaker: Aber es gibt auch wirklich Leute, deren Lebensinhalt nicht kochen, essen, interessieren, robben, suchen, das muss man schon auch mal sagen.
Speaker: Ich kenne sie auch nicht, keine Ahnung.
Speaker: Aber ja, ich zocken dann und trinken Energy.
Speaker: Und ich gebe mir Geld für Beauty-Produkte vielleicht aus.
Speaker: Stimmt.
Speaker: Ja, es ist auch eine Nische.
Speaker: Nee, keine Nische.
Speaker: Es ist auch eine Leidenschaft, die man haben kann.
Speaker: Ja, jeder kann ja zum Glück sein Geld rausschmeißen, wofür er will.
Speaker: So ist es.
Speaker: Ach du.
Speaker: Ich würde als abschließende Frage, was ich gerne dich fragen, was ich aus einem anderen Podcast gehört habe, auf dem Weg hierher.
Speaker: was mich ein bisschen beschäftigt hat und interessant fand, war gar nichts mit Kulinarik zu tun hat, um dann mal ein Break zu tun.
Speaker: Moment, Moment.
Speaker: Wärst du selber mit dir befreundet?
Speaker: Ja.
Speaker: Warte mal, ich muss mal kurz überlegen, wenn ich mich jetzt doppelt vorstelle, so quasi mir gegenüber,
Speaker: Ich glaube schon, aber ich würde mich auch gleichermaßen nerven, weil ich von mir selbst ja schon genervt bin, oft.
Speaker: Aber ich werde mit mir befreundet, weil diese Nerd-Themen, so Begeisterungsfähigkeit und ja, selbst wenn mein Humor awkward ist, mein alter Ego würde es ja wenigstens lustig finden.
Speaker: Und ich bin, glaube ich, ein guter Mensch.
Speaker: Ich bin ein guter Mensch einfach.
Speaker: Ja, also ich habe, um dir das jetzt zurückzuspiegeln, genau diese Dinge liebe ich einfach auch an dir und deswegen bin ich auch gerne mit dir befreundet und ich glaube, das, was dich selber an dir nervt, nervt auch nicht.
Speaker: Ja, das haben mich auch alle anderen.
Speaker: Ne, das glaube ich nicht.
Speaker: Ich habe einfach wenig Toleranz immer.
Speaker: So viel zu dem Thema, ich bin zu ehrlich.
Speaker: Aber das hatten wir ja schon oft, du entschuldigst dich so oft für Dinge, die einfach überhaupt nicht entschuldigenswert sind.
Speaker: Wenn ich immer denke, du setzt dich selber so unter Stress damit.
Speaker: Also habe ich das Gefühl, tust du vielleicht gar nicht, aber weiß ich nicht.
Speaker: Das ist mein Lebensillizier.
Speaker: Den führe ich ja selber herbei.
Speaker: Jeder braucht irgendwas, was ihn bei der Stange hält.
Speaker: Nee, also das ist glaube ich das.
Speaker: Manchmal muss man dir hinterherlaufen wegen Dingen, aber das ist ja auch okay.
Speaker: Das würde mich nämlich zum Beispiel an mir selbst nerven, weil ich das an mir auch hasse.
Speaker: Das ist leider... Ja, aber ich meine, kann man ja drüber reden.
Speaker: Ja.
Speaker: Wir werden sehen, wenn wir mal ein paar Jahre diesen Podcast zusammenarbeiten, ob ich das immer noch so entspannt sehe.
Speaker: Wie würdest du das denn beantworten?
Speaker: Ich habe da auch drüber nachgedacht und ich glaube, es sind eigentlich auch die Dinge, die du... Also für mich gibt es kein Leben ohne Kulinarik, deswegen finde ich den Austausch wirklich so... Den hätte ich auch gerne dann mit mir...
Speaker: Weil ich das mag und ich lerne so gerne neue Dinge über Kulinarik.
Speaker: Das klingt jetzt irgendwie auch oberflächlich so, aber ich mag auch meinen Humor.
Speaker: Ich finde mich tatsächlich witzig.
Speaker: so oft, wo Jan und ich alleine sind und ich sage was super witziges und Jan liegt halt da und ist vielleicht müde von der Arbeit und er reagiert gar nicht so, wie ich denke, dann gucke ich es an und ich sage, Jan, ich bin eine witzige Person.
Speaker: Kannst du jetzt lachen?
Speaker: Warum lachst du nicht?
Speaker: Ich sage das und dann sage ich, ich bin einfach zu müde, aber es war schon witzig.
Speaker: Boah, das ist so ein Toastpreis.
Speaker: Aber ich glaube, ich wäre mir selbst zu laut.
Speaker: Also ich glaube tatsächlich, dass ich Raum einnehme ein bisschen und das wäre mir, glaube ich, nervig.
Speaker: Und als ich das im Auto hier gedacht habe, habe ich gedacht, vielleicht versuche ich mich ein bisschen zurückzunehmen.
Speaker: Ach, du spinnst?
Speaker: Nee.
Speaker: Nee, bitte nicht.
Speaker: Das ist lieb, dass du das sagst.
Speaker: Aber vielleicht ist es gar nicht so schlecht, wenn man sich ab und zu mal selbst reflektiert und so.
Speaker: Ja, reflektiert ja, aber nicht irgendwie so...
Speaker: ich nehme mich jetzt mal ein bisschen zurück.
Speaker: Ja, weil Verstellen auch immer scheiße und man ändert sich auch.
Speaker: Ich glaube, ich bin auch davon überzeugt, erwachsene Menschen ändern sich nicht mehr.
Speaker: Also wenn man auch so Beziehungen manchmal sieht, wo so der eine denkt, ja, vielleicht kann ich ihn noch ändern.
Speaker: Ja, okay.
Speaker: So was geht nicht.
Speaker: Würde ich unter Vorbehalt unterschreiben.
Speaker: Weil ich glaube, jetzt geht es hier voll im Talk hier.
Speaker: Ja, sorry.
Speaker: Weil ich, wenn ich jetzt so über mich selber nachdenke, ich glaube, ich bin schon viel ruhiger geworden zum Beispiel.
Speaker: Und so viel, das klingt auch super eng.
Speaker: Aber dass man so eher mal hinterfragt und nicht so
Speaker: direkt so eine krasse Meinung rauskotzen oder so, dass man sich so ein bisschen abschleift und das aber auch mit einem Partner zusammen.
Speaker: Also ich würde jetzt auch sagen, dass Lein und ich uns auch ordentlich aneinander abarbeiten, was super anstrengend ist, aber was eigentlich jedem zugutekommt von uns beiden.
Speaker: Und ich glaube schon, dass Menschen sich noch verändern können.
Speaker: Ja, also ich glaube, dass manche Sachen aber das Alter bringen.
Speaker: Also so eine Gelassenheit.
Speaker: Gelassenheit, ruhige, also ich bin auf jeden Fall mehr...
Speaker: mehr in mich gekehrt.
Speaker: Das ist wirklich nicht das Objektiv, was ich jetzt für mich finden würde, aber mehr als irgendwann mal.
Speaker: Also ich bin einfach ein bisschen zufriedener und ich fühle mich manchmal einfach mehr auf den Boden und denke so, auch, keine Ahnung, wenn wir jetzt über Körperbild oder sowas mal sprechen wollen, wo ich jetzt so sage, ich komme einfach mit Dingen klar, mit denen ich früher mal nicht klargekommen wäre oder sowas.
Speaker: So, solche Dinge, dass sowas verbinde ich irgendwie, denke ich so, dass sowas kommt mit dem Alter irgendwie.
Speaker: Und das habe ich jetzt gerade gedacht, als du das so gesagt hast, das ist auch so eine Veränderung, die das Alter, glaube ich, so mitbringt.
Speaker: Und nicht so eine Charaktereigenschaft, die man ändert.
Speaker: Also keine Ahnung, ich weiß nicht, ob das... Keine Ahnung.
Speaker: Ja, keine Ahnung.
Speaker: Es war einfach nur so eine Frage.
Speaker: Und die haben eben dann auch gesagt, wenn man jetzt die Frage mit dem, wärst du mit dir selbst befreundet, gar nicht so richtig einordnen kann, oder dann sagt, glaube ich nicht, irgendwie finde ich mich gar nicht so cool, dann
Speaker: Dann aber mal überlegt, naja, man hat ja vermutlich aber Freunde, die mit einem befreundet sein wollen.
Speaker: Das ist ja auch deren freie Entscheidung.
Speaker: Und dass es dann gar nicht schlimm ist oder man vielleicht auch einfach mal fragen sollte, warum die einen mögen.
Speaker: Und das wahrscheinlich komisch ist, dass erst mal...
Speaker: einzufordern, aber ich glaube auch, also ich weiß gar nicht, ob die das dann gesagt haben, aber ich glaube jetzt, wenn ich mir das vorstelle jetzt in der Situation, meine Freunde fänden das, die werden zwar überrascht, aber die fänden das jetzt nicht komisch.
Speaker: Und deswegen finde ich, kann man eigentlich mal auch so eine Feedback-Runde irgendwie machen.
Speaker: Zu seinem Charakter?
Speaker: Nicht nur zu einem, auch für andere.
Speaker: Also irgendwie finde ich das gut, weil Freundschaften sind so doll wichtig, ey.
Speaker: Das mag ich an dir, dass du sehr, da so sehr diesen menschlichen Faktor irgendwie bei all deinem Antrieb, den du für die anderen Sachen hast, dass das immer noch über allem anderen doch drüber steht und du dich nicht so verbeißt.
Speaker: Auch viel lieb, danke.
Speaker: Das finde ich... Siehst du?
Speaker: Und ich finde dich auch lustig.
Speaker: Und ich glaube auch, dass du ein guter Mensch bist.
Speaker: Da merkt man ja auch so, wie Leute mit Tieren sind oder irgendwie so, wie man mit anderen Lebewesen umgeht und sich das durch das Ganze zieht.
Speaker: Ich finde auch gut, dass du das einfach auch gesagt hast von dir.
Speaker: Ich glaube, ich bin ein guter Mensch.
Speaker: Und das ist einfach auch ein guter Mensch sein, ist eigentlich so einfach, aber gar nicht so einfach offensichtlich, wenn man sich mal die Welt so anguckt.
Speaker: Und wir brauchen einfach gute Menschen,
Speaker: Und ja, das ist auch einfach gut.
Speaker: So, das sind ein gutes Schlusswort.
Speaker: Damit mal ins neue Jahr starten.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Bis morgen Sonntag.
Speaker: Ich habe jetzt richtig Bock auf den Alkohol.
Speaker: Ja.
Speaker: Geil.
Speaker: Wir sehen uns.
Speaker: Wir riechen uns später.
Speaker: Mag ich das sehr gerne.
Speaker: Funktioniert mit diesem Audio gar nicht so gut.
Speaker: Ich glaube, es ist aus irgendeiner Zeichentrickserie.
Speaker: Wir hören uns später.
Speaker: Wir hören uns.
Speaker: Ciao.


