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Sinn finden in Zeiten des Umbruchs: Warum Veränderung innen und außen beginnt

Unfolding Space - Unboxing Lives mit Feng Shui
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192 Plays7 days ago

Was passiert, wenn das Leben uns an einen Punkt führt, an dem die bisherigen Antworten nicht mehr tragen?

In dieser Episode spreche ich mit Dr. Nina Bürklin über Sinn, Umbruch, Krisen und darüber, warum Veränderung nicht nur im Kopf stattfindet, sondern immer auch in unserem Körper, unseren Räumen und unserer inneren Ausrichtung.

Es geht um die Frage, warum „Warum passiert mir das?“ uns oft in der Vergangenheit hält, während ein anderes Wort plötzlich wieder Bewegung in unser Leben bringen kann. Nina teilt ihren Weg von der Betriebswirtschaft und Promotion hin zur Logotherapie, Breathwork und ihrer Arbeit mit Menschen, die in Umbruchssituationen stehen oder spüren, dass etwas in ihrem Leben neu ausgerichtet werden möchte.

Eine tiefgehende Folge für alle, die nicht erst auf eine Krise warten möchten, um sich wieder mit dem zu verbinden, was wirklich Sinn macht.

Deine Verbindung zu Nina:

  • Website: meaningandmore.com
  • Instagram: @meaningandmore
  • Mein Newsletter: ninabuerklin.substack.com
Recommended
Transcript

Einführung in das Thema Werte und Bedeutung

00:00:00
Speaker
Oft werde ich gefragt, so, ja Nina, also meinst du nicht, das ist jetzt so ein Luxusthema, wer kann sich denn schon mit Werten und Sinn beschäftigen, so, was soll das eigentlich, ja?
00:00:12
Speaker
Die allermeisten Menschen, mit denen ich spreche, haben hier oder dort ein riesiges Fragezeichen und die Menschen, die ich begleiten darf, die sagen teilweise tatsächlich, du hast es jetzt angesprochen, jetzt bin ich die und die Schritte auf der Karriereleiter gegangen, jetzt haben wir das Haus gekauft, jetzt sind unsere Kinder geboren,
00:00:28
Speaker
War es das jetzt schon?
00:00:29
Speaker
Was kommt denn?
00:00:30
Speaker
Die andere Situation ist aber, dass die Räume meistens das spielen, was wir in uns tragen.
00:00:35
Speaker
Habe ich in mir keinen Sinn, ergeben meine Räume keinen Sinn.
00:00:38
Speaker
Total.
00:00:39
Speaker
Habe ich, bin ich in mir verloren, sind meine Räume durcheinander.
00:00:42
Speaker
Wenn ich im Außen keine Klarheit habe, wird es sehr schwer im Innen,
00:00:47
Speaker
die zu bewahren oder aufzubauen.
00:00:48
Speaker
Das ist nicht unmöglich, aber das kostet einfach wahnsinnig viel Energie.
00:00:52
Speaker
Das ist, was er beschreibt als Dialog, kommt aus dem Griechischen Dialogos, Flow of Meaning.
00:01:00
Speaker
Also der Fluss von Sinn, wo ich dachte so...
00:01:03
Speaker
Halleluja, that's it.
00:01:05
Speaker
Oh mein Gott, wie die Gänsehaut.
00:01:06
Speaker
Oh mein Gott, Wahnsinn.

Vorstellung des Podcasts und der Gäste

00:01:09
Speaker
Hallo und herzlich willkommen bei Unfolding Space Unboxing Lives, dem Podcast, der Unternehmertum, Lifestyle und Feng Shui verbindet.
00:01:16
Speaker
Mein Name ist Daniela Schaponitsch, ich bin Unternehmerin und Feng Shui-Meisterin und liebe es, über die Grenzen des Normalen hinaus zu denken.
00:01:24
Speaker
Feng Shui ist hierfür die perfekte Unterstützung, obwohl es in der Gesellschaft weit unterschätzt wird.
00:01:30
Speaker
Und ich finde, es ist an der Zeit, das zu ändern.
00:01:33
Speaker
Bei Unfolding Space entdecken wir gemeinsam, wie du die Power von Feng Shui nutzt, um dein Leben, deinen Lifestyle und dein Unternehmen zu transformieren.
00:01:41
Speaker
Freue dich auf inspirierende Gespräche und Interviews, die dir helfen, dein volles Potenzial zu entfalten.
00:01:47
Speaker
Bereit?
00:01:47
Speaker
Dann lass uns beginnen.
00:01:51
Speaker
Hallo und herzlich willkommen zu einer weiteren Ausgabe vom Unfolding Space Unboxing Lives Podcast.
00:01:56
Speaker
Ich freue mich heute wieder sehr, dass du heute dabei bist, ob auf Streaming über YouTube oder in den Podcastportalen.
00:02:04
Speaker
Und ich freue mich heute besonders, dass ich Nina Bückling begrüßen darf.

Ninas beruflicher Werdegang und Logotherapie

00:02:09
Speaker
Wir haben eine ziemlich langjährige Verbindung, die
00:02:14
Speaker
Was mich wahnsinnig freut und diesen Frühling hattest du mich nochmal angeschrieben, weil du in neue Räume gezogen bist.
00:02:22
Speaker
Wir haben uns unterhalten und dachte ich, oh Mann, Nina, komm bitte in meinen Podcast, weil ich glaube, wir haben einiges aufzurollen.
00:02:28
Speaker
Bevor wir aber beginnen, überreiche ich dir das Mikro mit der Bitte, dich vorzustellen, liebe Nina.
00:02:33
Speaker
Ja, vielen lieben Dank, Daniela, für die Einladung in deinen Podcast.
00:02:37
Speaker
Ich habe mich riesig gefreut.
00:02:38
Speaker
Du hast es schon gesagt.
00:02:39
Speaker
Mein Name ist Nina Bürklin.
00:02:41
Speaker
Ich bin Gründerin von dem Business Meaning and More, mit dem ich Menschen begleite, die in Umbruchssituationen sind, Schicksalsschläge erlebt haben oder
00:02:52
Speaker
sagen, Mensch, irgendwie, da fehlt noch was in meinem Leben, vielleicht in der Sinnkrise stecken.
00:02:58
Speaker
Also alles rund um das Thema weniger Stress, mehr Sinn.
00:03:02
Speaker
Ich mache das Ganze auf Basis der sogenannten Logotherapie.
00:03:06
Speaker
Das ist die sinnzentrierte Psychotherapie.
00:03:08
Speaker
Das heißt, es geht immer wieder darum zu gucken, was ist das, was für mich wichtig, wertvoll ist, worauf ich Kraft schöpfe und worauf ich mich auch ausrichten kann.
00:03:18
Speaker
Und ich mache das seit einigen Jahren.
00:03:20
Speaker
Vom Hintergrund her bin ich Betriebswirtin, habe in dem Fach auch promoviert.
00:03:25
Speaker
Mich treiben immer weiterhin noch Fragen um, wie geschieht eigentlich Veränderung?
00:03:30
Speaker
Wie kann ich Menschen, Gruppen, Organisationen auch begleiten?
00:03:34
Speaker
Veränderungen hin zu sozialem Wandel, zu prosozialem Verhalten und bin zudem auch noch für eine Stiftung tätig, die im Bereich
00:03:46
Speaker
Achtsamkeit und Beziehungsgestaltung aktiv ist.
00:03:48
Speaker
Das heißt, das ganze Thema innere Entwicklung, Ausrichtung auf das, was für uns sinnvoll und wertvoll ist, ist das, was mich total umtreibt und auch antreibt.
00:04:01
Speaker
Ja, wir haben gerade im Vorgespräch gesagt, naja, promoviert mit einem Doktortitel, mit einem wirtschaftswissenschaftlichen Hintergrund gehörst du ja eigentlich woanders hin.
00:04:11
Speaker
Genau wie ich mit meinem Diplom, also als Betriebswirtin.
00:04:17
Speaker
Und das ist das, was mich so fasziniert, weil es ist ja kein logischer Weg.
00:04:22
Speaker
Also ne?
00:04:24
Speaker
Der Wandel zu dem, wie du heute begleitest, also nicht nur, wie du es schon gesagt hast, aus verschiedenen Bereichen, ist ja kein logischer.
00:04:32
Speaker
Magst du ein bisschen erzählen, wie dein Weg dich dorthin geführt hat, wo du heute bist?
00:04:36
Speaker
Weil das ist sehr inspirierend.
00:04:39
Speaker
Das mache ich total gern und ich finde es immer so spannend, weil diese Rückmeldung kriege ich ganz oft.
00:04:43
Speaker
Also jetzt hast du erst irgendwie BWL gemacht und dann sogar promoviert.
00:04:47
Speaker
Was ist denn jetzt dieses Thema Sinn?
00:04:49
Speaker
Und jetzt am Ende machst du auch noch irgendwie Breathwork.
00:04:52
Speaker
Das habe ich gerade gar nicht erwähnt.
00:04:53
Speaker
Das ist gerade als zusätzliche Komponente.
00:04:56
Speaker
Mit dazu gekommen und es stimmt, dass das von außen betrachtet kein logischer Weg ist und gleichzeitig fühlt sich für mich dieser Weg total natürlich an.
00:05:09
Speaker
Also es gab jetzt nie den einen großen Bösen.
00:05:12
Speaker
Bruch, wo ich gesagt hätte, okay, ich muss hier einen Cut machen, ich muss komplett von Neuem starten, sondern das eine hat das andere ergeben und ich glaube, wenn ich zurückblicke, war es vor allem immer mein Bauchgefühl oder meine Intuition, die gesagt hat, Mensch, diese Facette, auch übrigens in der BWL, finde ich
00:05:31
Speaker
faszinierend, die begeistert mich, sonst hätte ich keine Promotion schaffen können.
00:05:36
Speaker
Das war immer das Thema Kommunikation, Marketing, insbesondere mit dem Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit, auf das Thema Glaubwürdigkeit.
00:05:44
Speaker
Und gleichzeitig gibt es Facetten, die mich nicht so ansprechen, nicht so begeistern.
00:05:48
Speaker
Das ist wahrscheinlich bei allen von uns so.
00:05:52
Speaker
Das ist der eine Punkt.
00:05:53
Speaker
Und der andere ist, dass dann natürlich dieses Leben dazu kommt und uns so schön reinspielt, im Guten wie auch im Herausfordernden.
00:06:03
Speaker
Ich habe gegen Ende meiner Promotion eine relativ krisenbehaftete Zeit durchlebt.
00:06:08
Speaker
Also ich habe einen Todesfall im nahen Umfeld erlebt, eine langjährige Beziehung ist in die Brüche gegangen.
00:06:14
Speaker
Ich habe am Arbeitsplatz Mobbing erlebt und dachte irgendwann so, boah,
00:06:19
Speaker
Was in aller Welt passiert hier eigentlich?
00:06:21
Speaker
Also was soll mir das denn jetzt sagen?
00:06:23
Speaker
Wie soll denn dieser Weg weitergehen?
00:06:26
Speaker
Was bedeutet das?
00:06:27
Speaker
Und in der Zeit habe ich von meinem Vater das Buch Trotzdem Ja zum Leben sagen von Viktor Frankl Geschenk gekriegt.
00:06:35
Speaker
Viktor Frankl, vielleicht so viel vorweggenommen, ist der Begründer der sogenannten Logotherapie, also der sinnzentrierten Psychotherapie.
00:06:43
Speaker
Und als allererstes hat mir dieses Buch so viel Zuversicht gegeben und Mut gemacht.
00:06:49
Speaker
Denn er schildert darin seine Erfahrungen tatsächlich im Konzentrationslager.
00:06:54
Speaker
Er war in mehreren, er hat diese überlebt.
00:06:56
Speaker
Und das aber mit einer Haltung von, was ist das, was ihm Hoffnung gegeben hat, was ihm so eine Ausrichtung gegeben hat,
00:07:04
Speaker
Hey, da gibt es noch mehr.
00:07:05
Speaker
Es lohnt sich, hier dran zu bleiben.
00:07:08
Speaker
Und bei mir hat es ausgelöst, wow, wenn sowas ein Mensch nicht nur irgendwie überleben kann, sondern daraus auch neue Kraft schöpfen kann, für sich Sinn finden kann,
00:07:21
Speaker
dann muss das für mich auch irgendwie möglich sein.
00:07:23
Speaker
Und ich wollte wissen, wie das geht.
00:07:24
Speaker
Ich wollte mehr darüber verstehen, über die Grundlagen dieser sinnzentrierten Perspektive und habe angefangen, viel zu lesen.
00:07:32
Speaker
Ich habe dann angefangen, eine Ausbildung anzufangen, hier in der Nähe von München.
00:07:36
Speaker
Ich bin in München.
00:07:39
Speaker
Aber erst mal nur aus Eigeninteresse.
00:07:41
Speaker
Und schwupps, dreieinhalb Jahre später, ich bin dann einen nach dem anderen Schritt gegangen, war die Ausbildung fertig.
00:07:46
Speaker
Und spannenderweise, liebe Daniela, das hast du ja auch mitgekriegt, waren es dann Räume, die zur Verfügung standen, bei der mich eine frühere Kollegin angesprochen hat und gesagt hat, du, hier gibt es Räume.
00:07:58
Speaker
Und ich meine, wir sind jetzt beide mit der Ausbildung fertig, sollen wir nicht was daraus machen.
00:08:03
Speaker
Wir haben die Skills, wir sind ready.
00:08:06
Speaker
Wie wäre es denn?
00:08:08
Speaker
Interessanterweise, und auch das ist nicht logisch von außen, war ich damals in einer Festanstellung bei einer europaweit agierenden NGO, die so die Schnittstelle zwischen westlicher Wissenschaft und östlicher Weisheitstradition geschlagen

Arbeit mit Führungskräften und Existenzfragen

00:08:22
Speaker
hat.
00:08:22
Speaker
Ich habe diesen Job sehr geliebt.
00:08:24
Speaker
Das war jetzt auch nicht so, dass ich gedacht hätte, da muss ich raus.
00:08:27
Speaker
Und diese Räume waren da und die waren bezahlbar und die waren total schön, was in München nicht selbstverständlich ist.
00:08:34
Speaker
Es war aber der Peak der Pandemie.
00:08:37
Speaker
Also das war 2020.
00:08:37
Speaker
Und von außen betrachtet jeder gesagt, wie bescheuert, ihr könnt doch jetzt nicht rumlaufen.
00:08:43
Speaker
Räume anmieten, wo ihr gar keine Klienten empfangen dürft zur aktuellen Lage.
00:08:49
Speaker
Und es war genau das, was wir getan haben, weil ich gesagt habe, ich würde mich mehr ärgern, diese Chance nicht genutzt zu haben, als später zu sagen, ach, vielleicht wäre es ja ganz schön gewesen.
00:09:01
Speaker
Und so hat sich dann auch mein Business mit Meaning and More daraus entwickelt, wirklich so Schritt für Schritt zu gehen und mit dem zu gehen, was da ist.
00:09:11
Speaker
Das heißt, um auf deine Frage zurückzukommen, stimmt von außen überhaupt nicht logisch und von innen fühlt es sich aber total natürlich an, übrigens auch,
00:09:22
Speaker
je mehr ich in dem Feld arbeite, wieder mit Rückbezug auf die BWL.
00:09:27
Speaker
Also mittlerweile begleite ich auch ganz viele Gründer und Führungskräfte, denn am Ende sind wir alle Menschen und viele Menschen arbeiten in Organisationen und stellen sich auch die Sinnfragen, stellen sich auch die Fragen, wie kann ich gut in Beziehung gehen, was brauche ich, um klar zu sein, um gut Entscheidungen zu treffen und wie gehe ich auch, und das haben wir ja heute ganz, ganz viel, mit Unsicherheit um in ungewissen Zeiten.
00:09:52
Speaker
Oh wow, Nina, das ist Wahnsinn, was du alles geteilt hast und da gibt es so viele Sachen, die ich ansprechen möchte.
00:09:58
Speaker
Also zum Beispiel gerade das Thema Opportunitätskosten, die man ja auch hat, die BWL-Sprache, also kann ich es mir leisten, es nicht zu tun.
00:10:08
Speaker
Und das ist auch meine Erfahrung, dass ich habe vor Jahren mal einen Text geschrieben, ich glaube ein Newsletter,
00:10:14
Speaker
indem es hieß, wenn die Intuition spricht, ist es nicht gemütlich, weil wir romantisieren, also dieses romantische, wenn die Intuition spricht, dann fliegen wir auf Wolke sieben und dann ist alles perfekt.
00:10:23
Speaker
Nein, überhaupt gar nicht.
00:10:25
Speaker
Ja, null und gar nicht.
00:10:27
Speaker
Da tut es halt richtig weh und es ist richtig ungemütlich.
00:10:30
Speaker
Und das ist diese Gelegenheiten zu ergreifen, die, wie letztens eine Teilnehmerin bei mir im Zirkel gesagt hat, man kann es sich nicht leisten, es nicht zu tun.
00:10:40
Speaker
Das stimmt.
00:10:41
Speaker
Logik auf die Seite gestellt.
00:10:43
Speaker
Und du hast auch das Thema Krisen angesprochen.
00:10:47
Speaker
Und auch da habe ich gestern ein Gespräch gehabt.
00:10:50
Speaker
Und dann hieß es, na ja, so viele Krisen.
00:10:52
Speaker
Und wer macht schon Feng Shui oder wer kauft schon Feng Shui?
00:10:55
Speaker
Oder kann ich die Ausbildung machen?
00:10:57
Speaker
Dann habe ich gesagt, das eine, was ich von meinem Feng Shui-Meister gelernt habe, ist, dass das die perfekte Zeit ist, um Entscheidungen zu treffen, die sonst niemand treffen möchte.
00:11:07
Speaker
Aus Angst, weil man dadurch einen Vorsprung kreiert,
00:11:10
Speaker
den niemand mehr holen kann, weil die Zeit so einzigartig ist.
00:11:14
Speaker
Und das ist das eine, was ich so gerne nochmal ansprechen wollte von deinem Weg.
00:11:20
Speaker
Und das andere ist, dass du gesagt hast, wir sind doch alle doch am Ende nur Menschen, egal welcher Titel uns begleiten.
00:11:27
Speaker
Begleitet und begleitet in dem Fall.
00:11:31
Speaker
Also da wirklich den Mut zu haben, nicht fertig zu sein auf seinem Weg, zu sagen, hey, ich habe jetzt, keine Ahnung, in der Karriereleiter bin ich ganz weit oben oder im Unternehmensbereich bin ich an einem gewissen Punkt, wo ich weiß nicht, ob man sich durch Umsatz misst oder Reichweite oder was auch immer.
00:11:48
Speaker
Aber da trotzdem zu sagen, ich darf mich trotzdem nach dem Sinn fragen, weil man ist ja nicht fertig.
00:11:54
Speaker
Also ich glaube, man ist fertig, wenn man, keine Ahnung, zwei Meter unter der Erde liegt.
00:11:57
Speaker
Das ist meine Persönlichkeit.
00:11:59
Speaker
Ja, total.
00:12:00
Speaker
Also so sehe ich das, ja.
00:12:02
Speaker
Und bis dahin werde ich mir, glaube ich, immer die Frage nach dem Sinn stellen, wenn ich ihn nicht mehr fühle.
00:12:09
Speaker
Mhm, mhm.
00:12:11
Speaker
Ja, und ich finde ganz spannend, dass du gesagt hast, man darf sich auch die Frage nach dem Sinn stellen und ich würde es sogar noch krasser ausdrücken, man muss es auch, sofern man irgendwo eine Unsicherheit spürt oder nicht mehr weiter

Bedeutung von Werten und persönlichem Wachstum

00:12:27
Speaker
weiß.
00:12:27
Speaker
Oft werde ich gefragt, so, ja Nina, also meinst du nicht, das ist jetzt so ein Luxusthema, wer kann sich denn schon mit Werten und Sinn beschäftigen, so, was soll das eigentlich, ja?
00:12:40
Speaker
Und mittlerweile sage ich dann oft, du, wenn Menschen gut schlafen, super happy in ihrem Job sind, ein tolles soziales Umfeld haben und sich des Lebens freuen, dann müssen die sich wahrscheinlich nicht nochmal explizit die Sinnfrage stellen, weil da so viel an Sinn und Wertvollen in ihrem Leben ist.
00:13:02
Speaker
Nur die allermeisten Menschen, mit denen ich spreche,
00:13:05
Speaker
haben hier oder dort ein riesiges Fragezeichen.
00:13:08
Speaker
Und die Menschen, die ich begleiten darf, die sagen teilweise tatsächlich, du hast es jetzt angesprochen, jetzt bin ich die und die Schritte auf der Karriereleiter gegangen, jetzt haben wir das Haus gekauft, jetzt sind unsere Kinder geboren.
00:13:18
Speaker
War es das jetzt schon?
00:13:19
Speaker
Was kommt denn?
00:13:21
Speaker
Oder teils auch sehr junge Leute, die mir O-Ton sagen, von außen sieht alles toll aus, ich habe ja alles.
00:13:28
Speaker
Aber in mir drin ist es total leer.
00:13:31
Speaker
Und das ist keine gute, schöne, konstruktive Lehre, wie wir sie ja auch haben können, sondern eine lähmende, eine hemmende Lehre.
00:13:41
Speaker
Und da ist meine Antwort, da lohnt es sich, da ist es fast eine Notwendigkeit, sich zu
00:13:46
Speaker
Wieder und wieder übrigens die Frage nach dem zu stellen, was ist denn für mich sinnvoll und zwar nur für mich.
00:13:53
Speaker
Das kann für mich, Nina, was völlig anderes sein als für dich, Daniela, als für unsere Nachbarn, Partner und so weiter.
00:13:59
Speaker
Und das macht es aber auch so schön.
00:14:01
Speaker
Wir alle sind Menschen und wir alle sind ganz einzigartig und haben damit aber auch die Chance, etwas beizutragen, was sonst niemand hat.
00:14:11
Speaker
Ja, und weil du das gerade sagst,
00:14:14
Speaker
Ich erlebe es in meinem Beruf oft, dass ich in Häuser komme, die atemberaubend sind.
00:14:21
Speaker
Und da muss ich selber erst einmal dieses Wow weg tun.
00:14:26
Speaker
Diese Bewunderung für dieses schöne Haus, weil mich traurige Gesichter anschauen und sagen, also eigentlich würden alle sagen, wir sind total verrückt.
00:14:34
Speaker
Dieses Alle finde ich immer so ein bisschen schwierig.
00:14:36
Speaker
Also auch in meiner Zimmer und alle oder nie, keiner.
00:14:39
Speaker
Ja, genau, das ist so.
00:14:42
Speaker
Also alle sagen, wir müssen ja, wir haben dieses tolle Haus und wir müssen ja super glücklich sein und dass du jetzt da bist, das ist total unlogisch, aber wir fühlen uns, hier fehlt was, wir fühlen uns nicht wohl.
00:14:53
Speaker
Und das kann ja, und das ist das, was ich beobachte, ist, dass die Räume spiegeln ja das, also manchmal haben die Räume an sich ein, ich sage es jetzt ganz einfach, ein Feng Shui-Problem.
00:15:04
Speaker
Ja, alles ist super, das Leben ist cool.
00:15:05
Speaker
Man zieht ein und denkt sich so, ups, wo bin ich denn jetzt hier falsch abgebogen?
00:15:09
Speaker
Irgendwas stimmt nicht.
00:15:11
Speaker
So, das ist die eine Situation.
00:15:12
Speaker
Die andere Situation ist aber, dass die Räume meistens das spielen, was wir in uns tragen.
00:15:17
Speaker
Habe ich in mir keinen Sinn, ergeben meine Räume keinen Sinn.
00:15:20
Speaker
Total.
00:15:21
Speaker
Bin ich in mir verloren, sind meine Räume durcheinander.
00:15:24
Speaker
Und das ist so schön, diese Verbindung von innerer und äußerer Arbeit.
00:15:29
Speaker
Also,
00:15:30
Speaker
Ich weiß nicht, wie siehst du da?
00:15:33
Speaker
Ich meine, wir haben ja deine Räume auch nach Feng Shui eingerichtet.
00:15:35
Speaker
Ja, und ich bin so glücklich.
00:15:43
Speaker
Ja, ich meine, das ist ja ganz schön, du hast es am Anfang gesagt, uns verbindet ja das ganze Thema schon relativ lange und
00:15:51
Speaker
Ich durfte ja auch an verschiedenen Punkten immer wieder an dich rantreten.
00:15:55
Speaker
Du hast mich da auch immer wieder unterstützt, begleitet.
00:15:58
Speaker
Und ich bin der festen Überzeugung, dass unsere äußeren und inneren Räume ganz, ganz eng zusammenhängen.
00:16:05
Speaker
Und einmal im ganz direkten Sinn, wenn ich im Außen keine Klarheit habe, wird es sehr schwer, im Innen die zu bewahren oder aufzubauen.
00:16:14
Speaker
Das ist nicht unmöglich, aber das kostet einfach wahnsinnig viel Energie.
00:16:19
Speaker
Und dann aber auch auf so einer übertragenden Ebene, wo ich glaube, wir können, so habe ich das zumindest in meinem Leben erfahren dürfen, auch uns leiten lassen von dem, wie wir mit inneren und äußeren Räumen bewusst umgehen.
00:16:36
Speaker
Ja, also auch, um nochmal mit Franke zu sprechen, er hat ganz oft gesagt, selbst wenn wir die äußeren Umstände nicht ändern können, haben wir in uns immer durchgeführt.
00:16:46
Speaker
die Freiheit dazu, Stellung zu beziehen.
00:16:48
Speaker
Und von dem bisschen, was ich glaube von Feng Shui zu verstehen, ist es da ja auch so.
00:16:53
Speaker
Manchmal können wir nicht große bauliche Maßnahmen vornehmen.
00:16:57
Speaker
Manchmal müssen wir mit bestimmten, vielleicht auch Fehlbereichen, das hatten wir jetzt bei mir zum Beispiel, wieder umgehen lernen.
00:17:04
Speaker
Aber das heißt nicht, dass wir nicht mit Kreativität und
00:17:10
Speaker
konstruktiven Denken und guten Ideen da nicht auch einen Weg finden können, um das, was wir als Freiraum im Inneren haben, uns auch im Äußeren nicht zu nehmen, aber aktiv

Innere und äußere Freiheit und deren Einfluss

00:17:21
Speaker
zu gestalten.
00:17:21
Speaker
Und das ist auch das, wo ich Menschen so sehr ermutigen möchte.
00:17:25
Speaker
Und ich weiß nicht, wie es dir im Feng Shui geht, vielleicht sogar ähnlich zu sagen, okay, es gibt gewisse Rahmenbedingungen,
00:17:32
Speaker
bestimmte Gegebenheiten, global, aber auch in unserem Mikrokosmos, die können wir nicht ändern.
00:17:38
Speaker
Ja, die sind so oder die können wir auch nicht mehr ändern, weil es eben schon vergangen ist.
00:17:44
Speaker
Und gleichzeitig ist da aber ganz viel Freiraum, wo wir sagen können, okay, hier habe ich aber einen Spielraum und da kann ich aktiv was tun über mein Netzwerk, über Fähigkeiten, Erfahrung, Ressourcen.
00:17:56
Speaker
Und mein Anliegen ist es,
00:17:59
Speaker
Einerseits zu gucken, wo ist denn dieser Freiraum und was heißt es jetzt konkret?
00:18:05
Speaker
Und vielleicht ist es bei dir ähnlich, wenn du Menschen begleitest und sagst, okay, was haben wir hier an Möglichkeiten?
00:18:11
Speaker
Und umgekehrt aber auch auf der anderen Seite zu sagen, und was ist gegeben?
00:18:16
Speaker
Frankl würde sagen, was ist schicksalhaft?
00:18:18
Speaker
Wo haben wir jetzt keinen Einfluss?
00:18:20
Speaker
Und wie können wir bestmöglich damit umgehen?
00:18:23
Speaker
Weil das Leben ist das Leben und wir brauchen Wege, damit umzugehen.
00:18:26
Speaker
Ich weiß nicht, ob du andocken kannst aus deiner Erfahrung.
00:18:31
Speaker
Absolut, absolut.
00:18:32
Speaker
Also es ist die, ich sage auch immer, die Schönheit und das Potenzial zu entdecken.
00:18:37
Speaker
Und mich persönlich reizt es nicht mehr, also es ist ein wunderschöner Reiz, in fertige Räume zu gehen, wo die Kunden sagen, ich habe keine Ahnung, was man hier noch rausholen kann.
00:18:49
Speaker
Und dann da zu zaubern.
00:18:51
Speaker
Das ist für mich, weil es steckt so viel.
00:18:55
Speaker
Und ich glaube, es steckt so viel in den Räumen.
00:18:58
Speaker
Und das ist meine Expertise, mein Feld.
00:19:00
Speaker
Und du hast 100%ig, ist im Gleichen die Expertise, dass wir hinter das Sichtbare blicken.
00:19:07
Speaker
Also, dass wir das sehen, was klar für den Menschen, der jeden Tag in diesem Raum ist, der jeden Tag in dem gleichen Leben ist, der jeden Tag im gleichen, natürlich kann er nicht das Gleiche sehen wie ich.
00:19:18
Speaker
Oder wie du.
00:19:19
Speaker
Und das ist das, wo wir mit unserer Arbeit reinkommen und Potenziale entdecken, die zuvor nicht sichtbar, die da waren, aber nicht sichtbar waren.
00:19:28
Speaker
Und du hast auch das Thema Freiheit eingesprochen.
00:19:30
Speaker
Also ich kann mich ja immer vor der Pandemie bemerken,
00:19:34
Speaker
war für mich Freiheit.
00:19:36
Speaker
Ich musste irgendwie alle sechs Wochen mal einen Wochenende raus aus München.
00:19:39
Speaker
Egal wohin, es musste nichts Verrücktes sein.
00:19:41
Speaker
Vielleicht einfach nur ein Tegernsee, ein Hotel, einfach nur raus.
00:19:44
Speaker
So, das konnte ich dann nicht mehr.
00:19:47
Speaker
Über ein paar Jährchen nicht.
00:19:49
Speaker
Und dann habe ich für mich gesehen, oh, Daniela, die Freiheit beginnt nicht, wenn du ein Flugzeug betrittst, sondern die beginnt in dir drinnen.
00:19:59
Speaker
Und das war...
00:20:01
Speaker
so viel tatsächlich Freiheit, die ich zurückgewonnen habe, weil ich mich nicht mehr am Äußeren orientiert habe, sondern das Potenzial oder die Ressource Freiheit in mir gefunden habe oder sie gesehen habe.
00:20:13
Speaker
Und das ist das, worüber du auch gesprochen hast.
00:20:16
Speaker
Und das tragen unsere Räume, das tragen die Situationen.
00:20:18
Speaker
Und ich finde, es beginnt ja alles mit einem Perspektivenwechsel.
00:20:22
Speaker
Aber da braucht man jemanden an der Seite, der einen packt und sagt, so...
00:20:27
Speaker
Lass uns mal gucken.
00:20:29
Speaker
Ja, und damit gibst du mir so ein schönes Stichwort, weil das Thema Perspektivwechsel ist so zentral in meiner Arbeit.
00:20:35
Speaker
Und ich merke, das ist so spannend, was da plötzlich für ein Shift entstehen kann.
00:20:40
Speaker
Ja, du hast es jetzt am Beispiel...
00:20:42
Speaker
von deinem Leben mit der Pandemie gemacht und ich darf das ganz oft erleben und ich möchte da auch so sehr ermutigen, an alle, die jetzt zuhören oder sich den Podcast nochmal anschauen, da auch gerne auf andere Menschen, auf Unterstützung von außen zu setzen.

Persönliche Entwicklung und kleine Schritte

00:21:00
Speaker
Ja, ich mache das selber genauso, weil wir einfach einen Blick haben und es gar nicht so leicht ist, immer da rauszutreten oder uns selbst zurückzunehmen oder nochmal von einem
00:21:10
Speaker
anderen Blickwinkel drauf zu schauen und gleichzeitig bietet das aber so viel Potenzial.
00:21:16
Speaker
Also eine Sache, die ich ganz, ganz oft erlebe, ist, dass wenn ich mit Menschen arbeite, natürlich, wenn die in Krisen sind, wenn die sich neu orientieren, wenn die einen Schicksalsschlag erfahren haben, kommt ganz oft diese Frage, warum?
00:21:29
Speaker
Warum ist mir das passiert?
00:21:30
Speaker
Warum ist mir das jetzt passiert?
00:21:32
Speaker
Warum musste das so sein?
00:21:34
Speaker
Und ich bin großer Fan davon, schon hinzuschauen, was hat denn dazu geführt?
00:21:38
Speaker
Wie ist die Situation?
00:21:39
Speaker
Aber das, wo viele leider gedanklich hängenbleiben, ist so eine Negativspirale.
00:21:45
Speaker
Warum, warum, warum?
00:21:46
Speaker
Und damit sehen wir ganz viel in der Vergangenheit und die Spirale geht nach unten, die geht nicht nach oben.
00:21:53
Speaker
Und eine Möglichkeit, und es klingt so banal wie für mich zumindest auch genial, ist anstelle der Warum-Frage, die Wozu-Frage zu stellen.
00:22:03
Speaker
Wozu fordert mich das jetzt heraus?
00:22:06
Speaker
Wozu durchlebe ich das?
00:22:09
Speaker
Wozu mache ich gerade diese Erfahrung?
00:22:12
Speaker
Und plötzlich...
00:22:14
Speaker
Es ist nicht immer zu 100 Prozent, aber haben wir ein Riesenpotenzial, dass wir von so einer eher defensiven Haltung, oh Gott, mir ist was passiert, ich kann nichts tun, hinkommen zu einer ganz proaktiven Haltung, dass wir uns von der Vergangenheit lösen und hin zur Zukunft gehen.
00:22:29
Speaker
Weil wozu ist immer aufs Jetzt oder sogar auf die Zukunft bezogen?
00:22:33
Speaker
Und es gibt uns auch eine Richtung vor.
00:22:36
Speaker
Und plötzlich haben wir eine ganz andere Perspektive und können sagen, ach guck mal,
00:22:40
Speaker
Naja, vielleicht fordert mich das heraus, nochmal genau zu prüfen, wer in meinem Netzwerk ist denn unterstützend für mich da, auf wen kann ich mich verlassen und wer nicht.
00:22:50
Speaker
Vielleicht fordert es mich heraus, nochmal zu gucken, welche Fähigkeiten habe ich eigentlich schon?
00:22:56
Speaker
Was habe ich übrigens auch alles schon geschafft?
00:22:58
Speaker
Bisher hat mich noch keine Krise umgebracht, ich sitze immer noch hier.
00:23:02
Speaker
Und wozu lohnt es dich vielleicht auch, jetzt den nächsten Schritt zu gehen?
00:23:07
Speaker
Und da merke ich, das kann gerade in Momenten, wo wir so das Gefühl haben, wir sind stuck, es geht eben nichts mehr vorwärts, nochmal eine ganz schöne neue Perspektive oder auch Einstellung auf Sachen entwickeln.
00:23:21
Speaker
Und ich glaube, das hängt auch ganz viel damit zusammen.
00:23:23
Speaker
Ich habe natürlich vor unserem Gespräch jetzt auch viel darüber nachgedacht.
00:23:28
Speaker
wo kann auch wieder was ins Fließen kommen?
00:23:31
Speaker
Ja, wo können wir irgendwie Blockaden auflösen?
00:23:34
Speaker
Und da können wir jetzt sagen, das ist die Energie oder das Qi oder das sind Gedanken, wie auch immer wir da vom Wording reingehen wollen.
00:23:43
Speaker
Aber wo kann wieder was in eine Bewegung kommen, aus so einem Stillstand heraus und auch aus so einer Anspannung?
00:23:52
Speaker
Das ist vermutlich mal was, was du auch immer wieder erlebst in deiner Arbeit.
00:23:57
Speaker
Ja, absolut.
00:23:57
Speaker
Und das, was ich da auch oft sehe, ist, man möchte alles auf einmal wieder in Bewegung bringen, anstatt sich auf eine Sache zu konzentrieren.
00:24:08
Speaker
Keine Ahnung, morgens zehn Minuten früher aufzustehen oder keine Ahnung was.
00:24:11
Speaker
Und das ist ja das Gleiche in den Räumen auch, wenn wir uns das Thema Ausmisten anschauen.
00:24:16
Speaker
Ich will das ganze Haus ausmisten.
00:24:17
Speaker
Oh.
00:24:18
Speaker
Oh, bitte nicht, weil der Garant dafür ist, dass du es nicht schaffst und dass du deprimiert sagst, ich habe es ja probiert, aber es hat nicht funktioniert und dann fütterst du ja das, was du die ganze Zeit dir selber schon erzählst.
00:24:28
Speaker
Anstatt diesen einen kleinen Schritt zu machen, ich mache die Schublade, ich ordne meine Schuhe neu.
00:24:34
Speaker
Keine Ahnung, so wirklich simple, simple Dinge, die dann wieder, ich rede gerne über Frequenzen, die dann einfach, ich meine, wenn wir im Radio, also jeder, der sich noch an den Knopf erinnert, ja, da haben wir es ja noch gedreht, um einen Radiosender zu hören.
00:24:50
Speaker
Du verlässt die Frequenz und du hörst den alten Radiosender nicht mehr.
00:24:54
Speaker
Und auch wenn es nur ein, ich weiß nicht, was das ist, eine Frequenz ist, eine Zahl,
00:24:59
Speaker
Es fängt an zu rauschen.
00:25:00
Speaker
Du hörst es nicht mehr.
00:25:01
Speaker
Das heißt, du hörst etwas Bekanntes und dann ist erstmal eine Leere.
00:25:06
Speaker
Das ist erstmal nichts.
00:25:07
Speaker
Und das gilt es auszuhalten.
00:25:09
Speaker
Du weißt nicht, wann der nächste Sender kommt.
00:25:11
Speaker
Du weißt nicht, was der nächste Sender spielt.
00:25:13
Speaker
Du weißt eigentlich gar nichts.
00:25:15
Speaker
Du weißt nur, du musst weiter drehen.
00:25:17
Speaker
Egal in welche Richtung.
00:25:19
Speaker
Und irgendwann kommt die Musik.
00:25:21
Speaker
Oder was auch immer da kommt.
00:25:24
Speaker
Und das ist...
00:25:25
Speaker
Das ist dieses Nicht-Unterschätzen, die Schritte des Kleinen, diese Mini, diese Babyschritte, dieser Fokus auf eine Sache, um dann, dass sich neue Dinge entfalten, also letztendlich die Frequenzen sich verändern.
00:25:40
Speaker
Und das ist wieder, wo mein Herz durch unser Gespräch so aufgeht, Nina, weil es so schön zeigt, wie die Unterstützung in den inneren und den äußeren Räumen funktioniert.
00:25:54
Speaker
ineinander greift.
00:25:55
Speaker
Und das füttert meine Mission zu sagen, bitte, bitte, wenn ihr ein Veränderungsprozess seid, Transformationsprozess seid,
00:26:03
Speaker
schaut euch einfach bitte auch die Räume an, weil wenn meine Räume in der Vergangenheit feststecken, im Warum, dann kann ich mir die Frage wozu stellen und es ist möglich, um Gottes Willen, natürlich ist es möglich, da voranzukommen, aber die Räume, die bringe ich immer wieder zurück in die Warum-Frequenz, immer wieder in die alte Frequenz, anstatt da genauso in das Wozu zu gehen, also ich nenne es Future Selfing, zu sagen, die Daniela, die dort ist, wo sie sein möchte,
00:26:31
Speaker
Womit umgibt sie sich denn heute schon?
00:26:34
Speaker
Absolut, ja.
00:26:36
Speaker
Und das finde ich total schön, weil ich oft auch danach frage, was ist denn nicht nur dein Anliegen?
00:26:43
Speaker
Also ich starte immer ganz konkret.
00:26:45
Speaker
Was ist dein Anliegen?
00:26:47
Speaker
Ja, auch übrigens für die Zusammenarbeit.
00:26:49
Speaker
So ein bisschen wie ein GPS-System.
00:26:51
Speaker
Zum einen müssen wir gucken, wo stehst du?
00:26:53
Speaker
Und zum anderen, wo willst du denn hin?
00:26:54
Speaker
Ja, weil wenn wir das nicht wissen, dann...
00:26:56
Speaker
kurven wir und können uns nur die Landschaften anschauen, aber dann kommen wir irgendwie nicht zum Ziel.
00:27:02
Speaker
Und dann aber auch, was passiert denn, wenn du das erreicht hast?
00:27:06
Speaker
Also wie ist denn dann die Beziehung?
00:27:08
Speaker
Wie fühlst du dich?
00:27:09
Speaker
Wie ist dein Leben anders?
00:27:11
Speaker
Und es ist super spannend, dass
00:27:14
Speaker
in der Arbeit mit Menschen, die ich begleite, das relativ viel Zeit am Anfang einnimmt.
00:27:19
Speaker
Also die kommen, weil sie merken, irgendwas passt nicht oder es geht ihnen nicht gut körperlich, mental, emotional.
00:27:26
Speaker
Und dann aber erst mal zu klären, wo soll es denn hingehen?
00:27:31
Speaker
Was soll denn dann anders sein?
00:27:33
Speaker
Braucht teilweise überraschend langen
00:27:37
Speaker
um das überhaupt klarzuziehen.
00:27:39
Speaker
Und das finde ich ganz, ganz spannend, weil ich oft erlebe, dass Menschen sagen, also so kann es nicht weitergehen, habe ich jetzt gemerkt, bin nah am Burnout, völlig überfordert, im Zweifel noch verschuldet, das geht nicht.
00:27:53
Speaker
Und dann ist aber die Frage, ja wohin?
00:27:55
Speaker
Und je mehr, und das ist aber das Schöne, wir diese Vision, diesen Nordstern entwickeln, desto mehr kann ich mich natürlich ausrichten, desto mehr kann ich auch ganz...
00:28:06
Speaker
mit einer klaren Intention gestärkt nach vorne gehen.
00:28:11
Speaker
Und dann, finde ich, wird auch jeder kleine Schritt ein bisschen leichter im Sinne von, die Richtung ist klar.
00:28:20
Speaker
Und dann ist es immer noch eine lange Reise, die, Klammer auf,
00:28:24
Speaker
nie aufhört, habe ich das Gefühl.
00:28:27
Speaker
Aber zumindest mal dieses Etappenziel reicht.
00:28:30
Speaker
Und ich bin da total bei dir.
00:28:31
Speaker
Ich ermutige auch, ganz, ganz oft mit kleinen Schritten anzufangen, weil das, was ich oft erlebe, auch durch soziale Medien, auch durch so eine Beschleunigung in unserer Gesellschaft, ist das
00:28:43
Speaker
Viele Leute, und ich kann mich da gar nicht selber von ausnehmen, denken, ach, das muss jetzt in Riesenschritten gehen, ja, und ich muss ganz schnell ganz viel erreichen und ganz viel ändern, am besten die Morgenroutine und mein Business scalen und meine Beziehung auf ein anderes Level bringen.
00:29:00
Speaker
Und was passiert ist, dass sie gar nicht anfangen oder so überfordert sind oder enttäuscht, wenn das nicht so fortkommt, dass sie sagen, nee, also das klappt ja nicht.
00:29:08
Speaker
Und das fand ich eine ganz schöne Rückmeldung.
00:29:10
Speaker
Ich hatte jetzt kürzlich mein Opening vom neuen Studio hier in München, weil
00:29:15
Speaker
Eine langjährige Weggefährtin auch sagte, Nina, was ich so schön finde, du bleibst dran und du machst es Schritt für Schritt für Schritt für Schritt.
00:29:25
Speaker
Und das heißt jetzt nicht, dass ich Nina irgendwie der Weisheit letzten Schluss rausgefunden hätte, aber...
00:29:32
Speaker
dass es so wichtig ist, dran zu bleiben, bei allen Zweifeln, die ich habe, bei allen Höhen und Tiefen, die es gibt, aber eben zu sagen, okay, ich weiß, wo das Ziel ist und ich mache jetzt noch einen

Ungeplante Lebensveränderungen und Synchronicitäten

00:29:43
Speaker
Schritt.
00:29:43
Speaker
Und dann gibt es Phasen, wo man das so ein bisschen anpassen muss oder wo es ein neues Etappenziel gibt.
00:29:48
Speaker
Aber ich bleibe in dieser Bewegung.
00:29:50
Speaker
Also auch da, finde ich, sind wir wieder in diesem Fluss, in diesem Flow.
00:29:55
Speaker
Da darf sich was weiterentwickeln.
00:29:58
Speaker
Ja, und man muss es nicht immer verstehen.
00:30:01
Speaker
Also diese nächsten, also meistens versteht man es nicht.
00:30:04
Speaker
Also als du es jetzt erzählt hast, habe ich überlegt, warum sind wir nach Belgrad gezogen?
00:30:09
Speaker
Wie war das nochmal?
00:30:10
Speaker
Weil ich meine, wir haben hier ein völlig normales
00:30:15
Speaker
wunderbar funktionierendes Leben in München.
00:30:17
Speaker
Wir haben es immer noch, so ist es ja nicht.
00:30:19
Speaker
Aber es war jetzt nicht so, dass wir sagen, wir müssen aus Deutschland weg oder wir haben etwas in Belgrad und das muss jetzt, wir haben ein Haus in München gebaut, also in der Nähe von München, um dort hinzuziehen.
00:30:31
Speaker
Und dann, wenn ich jetzt zurückblicke,
00:30:35
Speaker
weiß ich, es war für mich der Gedanke, dass ich mir nicht vorstellen konnte, noch ein Jahreszyklus hier zu sein.
00:30:43
Speaker
Also wenn ich dann daran gedacht habe, okay, wenn wir aus dem Urlaub fahren, dann habe ich so eine Melancholie gehabt.
00:30:50
Speaker
Ich liebe, ja, ich liebe mein Leben hier und unser Haus und alles.
00:30:53
Speaker
Aber ich habe so ein Melancholie-Gefühl gehabt und ich konnte es mir nicht erklären.
00:30:58
Speaker
Und dann habe ich mir gedacht, September, dann werden die Nächte wieder länger, dann wird es kalt, dann die Schule.
00:31:03
Speaker
Also für mich war das so,
00:31:05
Speaker
weißt du, wenn es nicht mehr in deinem Hirn, wenn es nicht mehr reinpasst?
00:31:08
Speaker
Und dann kam Belgrad und es war auch eine Manifestation des Umsiedelns, was über Jahre, also ich glaube, zehn Jahre war es immer wieder im Kopf, aber es war nichts, was man forciert hat.
00:31:22
Speaker
Ich konnte nicht sagen, wir packen unsere Koffer und wir fliegen in die USA und wandern aus.
00:31:26
Speaker
Das waren so Gedanken.
00:31:29
Speaker
Und dann kam von heute auf morgen diese Möglichkeit,
00:31:33
Speaker
Und das hat dann trotzdem noch zwei Jahre gedauert, bis wir tatsächlich dann umgesiedelt sind.
00:31:39
Speaker
Und jetzt, wenn ich aus dem Urlaub nach Belgrad fahre, es ist so eine Stille in mir.
00:31:46
Speaker
Also es ist einfach, ja, und dann war es einfach, nein, ist es einfach, nein, nein.
00:31:53
Speaker
Nein.
00:31:54
Speaker
Der ist einfach, wenn wir nach München ziehen.
00:31:58
Speaker
Ja.
00:31:59
Speaker
Genau.
00:31:59
Speaker
Das ist jetzt auch bei meinen neuen Räumen mitgekriegt.
00:32:02
Speaker
Und da war es ja ganz ähnlich.
00:32:03
Speaker
Da hat sich irgendein dieser Wunsch in mir geregt.
00:32:06
Speaker
Mensch, ich hätte gern was, was noch zentraler ist.
00:32:08
Speaker
Ich hätte gern was, wo ich auch Gruppen begleiten kann, was ich sowieso in externen Häusern schon seit vielen Jahren mache, über Wochenendseminare oder Tagesworkshops oder so.
00:32:18
Speaker
Jetzt auch mit Breathwork-Sessions, die ich anbiete.
00:32:21
Speaker
Und ich hätte noch nicht mal sagen können, das muss jetzt passieren, ich brauche es jetzt sofort, es soll genau so aussehen.
00:32:29
Speaker
Aber da war so ein Gefühl, ein Wunsch, eine Idee.
00:32:34
Speaker
Und
00:32:37
Speaker
Ich tue mich richtig schwer, das in Worte zu fassen, aber es war irgendwie, als wären meine Sensoren so ein bisschen feiner justiert worden.
00:32:44
Speaker
Ich habe natürlich mehr meine Augen und Ohren geöffnet.
00:32:47
Speaker
Ich habe mich Gott sei Dank getraut, darüber zu sprechen, aber auch wieder nicht mit einem, das muss jetzt sein, sondern Mensch, das wäre schön.
00:32:55
Speaker
Ich könnte mir vorstellen, dass das so der nächste Schritt ist.
00:32:58
Speaker
Da soll es irgendwie hingehen, wann auch immer das ist.
00:33:01
Speaker
Und am Ende, die Räume, wo ich jetzt bin, waren nie offiziell ausgeschrieben.
00:33:06
Speaker
Die waren plötzlich da,
00:33:08
Speaker
weil in der Nachbarschaft Leute gesagt haben, wir ziehen aus, just so you know.
00:33:14
Speaker
Ach und übrigens, hattest du nicht mal erwähnt, dass du irgendwie was Neues suchst?
00:33:20
Speaker
Und das finde ich auch so interessant, weil ich bin mir sicher, wenn ich diese Räume, die für mich ein riesen Entwicklungsschritt sind, also von der Größe, vom Finanziellen, von dem, wie sich mein Business weiterentwickeln wird, von einem Jahr angeboten gekriegt, dann hätte ich das nicht mit der gleichen,
00:33:39
Speaker
Haltung und mit dem gleichen Selbstbewusstsein so umsetzen können.
00:33:44
Speaker
Ich weiß nicht, ob ich sie abgelehnt hätte, kann ich nicht sagen, ist auch irrelevant, aber dass es dann auch jetzt zu dem Zeitpunkt kommt, wo es reinpasst und weil ich sage, ja, das traue ich mir jetzt zu und das probiere ich jetzt, das fühlt sich genau richtig an, das ist der nächste Schritt, das nächste Etappenziel auf einer ganz langen Reise.
00:34:05
Speaker
Ja, und was mir jetzt auch, da würde ich sehr gerne hören, wie du das siehst, weil es ist ja, also ob ich die Verbindungen richtig gesetzt habe, wenn wir uns mit dem Sinn beschäftigen und wieder mit unserem Sinn mehr in Verbindung sind, Werte und Sinn und das, was ja eigentlich der Stamm in unserem Leben sein sollte, weil basierend darauf treffen wir Entscheidungen, erkreieren wir unser Leben, unseren Lebensstil und so weiter.
00:34:35
Speaker
dass dann auch, so würde ich es sagen, Synchronicitäten in unser Leben kommen, die davor irgendwie nicht sichtbar waren, weil die Frequenz nicht gestimmt hat.
00:34:46
Speaker
Absolut.
00:34:47
Speaker
Also unterstreiche ich hiermit gedanklich.
00:34:50
Speaker
Ich mache drei Ausrufezeichen dran.
00:34:52
Speaker
Und weil du jetzt das Stichwort bringst, würde ich total gerne noch eine persönliche Geschichte teilen.
00:34:58
Speaker
Also ich habe vorhin gesagt, in dieser Krisenzeit habe ich das Buch von Frankel von meinem Vater geschenkt gekriegt.
00:35:03
Speaker
Und kurz drauf kam er mit einem Buch um die Ecke, was sich Synchronicity nennt.
00:35:08
Speaker
Also Synchronicität.
00:35:09
Speaker
Jetzt mittlerweile schon viele Jahre alt.
00:35:13
Speaker
Und das habe ich mit großer Begeisterung und Neugier gelesen.
00:35:18
Speaker
Im Prinzip beschreibt der Autor seine eigene Lebensgeschichte und schafft es, so lese ich das Buch, aber gleichzeitig...
00:35:27
Speaker
den Leser, die Leserin einzuladen, ihre eigenen Schlüsse daraus abzuleiten.
00:35:32
Speaker
Und eins meiner Lieblingszitate sinngemäß in dem Buch ist, wenn wir ein klares Commitment haben, und ich würde das jetzt beschreiben, wenn unsere Werte klar sind, wenn wir wissen, wofür es sich lohnt,
00:35:47
Speaker
Dann plötzlich treffen wir auf die richtigen Leute, sind wir am richtigen Ort, erfahren von den richtigen Dingen.
00:35:54
Speaker
Und das ist das, was er mit Synchronicität beschreibt.
00:35:57
Speaker
Also vermeintliche Zufälle, die aber so viel mehr als Zufälle sind.
00:36:01
Speaker
Und wenn man zuhört, könnte man jetzt sagen, ja, das ist ein bisschen gaga.
00:36:06
Speaker
I don't know.
00:36:07
Speaker
Also ich habe die Erfahrung immer wieder gemacht.
00:36:09
Speaker
Ich habe mich bisher nie auf Jobs beworben, also habe ich sogar gemacht, aber die, die es geworden sind, waren irgendwie nie ausgeschrieben.
00:36:17
Speaker
Nicht, weil ich so toll bin, sondern weil ich mit Menschen gesprochen habe, weil ich gemerkt habe, das will ich nicht, aber hier möchte ich mich engagieren.
00:36:25
Speaker
Und das ist das, und da hat sich so ein bisschen für mich so der Kreis geschlossen, also schöner Full-Circle-Moment, wo der Autor von dem Buch, Joseph Jaworski, in dem Buch Synchronicity sagt, das ist, was er beschreibt als Dialog, kommt aus dem griechischen Dialogos, Flow of Meaning.
00:36:44
Speaker
Also der Fluss von Sinn, wo ich dachte so, Halleluja, that's it.
00:36:49
Speaker
Oh mein Gott, die Gänsehaut.
00:36:50
Speaker
Oh mein Gott, Wahnsinn.
00:36:52
Speaker
Das wusste ich nicht.

Erreichen von Zielen durch harte Arbeit und Werte

00:36:53
Speaker
Danke.
00:36:53
Speaker
Ja, wow.
00:36:55
Speaker
Und auch das ist nichts, was wir logisch erklären können.
00:37:00
Speaker
Und ich möchte da auch ganz klar sein, das heißt auch nicht, dass sich, zumindest in meinem Leben, Dinge einfach nur ergeben, weil ich da sitze und daran denke, wie schön das jetzt wäre, größere, lichtdurchflutete Räume mit Parkettboden mitten in München zu haben.
00:37:18
Speaker
Sondern das erfordert natürlich,
00:37:21
Speaker
ich kann es zumindest von mir sagen, fleißig zu sein, mutig zu sein, rauszugehen, mit Menschen zu sprechen, total aus der Komfortzone rauszugehen, ja, auch mal die Extrameile zu gehen, ohne dass wir uns überfordern müssten, aber klar zu haben, was mir wichtig ist und übrigens damit auch, was mir nicht wichtig ist.
00:37:44
Speaker
ermöglicht es überhaupt, den Weg zu gehen.
00:37:46
Speaker
Und was ich ganz spannend finde, und ich vermute, dass du das ähnlich erlebst, dass oft die Frage kommt, wenn Menschen irgendwo festhängen oder unzufrieden sind oder es ihnen wirklich, wirklich nicht gut geht, was muss ich denn noch machen, was brauche ich denn noch, was soll ich denn noch tun?
00:38:03
Speaker
Und mittlerweile stelle ich ganz oft die Frage, was kannst du denn lassen?
00:38:07
Speaker
Was kannst du weglassen und dein Leben ist immer noch reich genug?
00:38:12
Speaker
Also welche Layers können wir alle im ganz gegenständlichen Sinn und aber auch im übertragenen Sinn reduzieren, um uns auf das zu fokussieren, wo wir sagen, wow, da ist so ein Sinngefühl, da habe ich Kraft und Lebensfreude und vielleicht so ein Gefühl von Frieden, von Genuss.
00:38:32
Speaker
Darum geht es viel mehr, als vielleicht zu sagen, was denn noch mehr?
00:38:36
Speaker
Also wirklich die Frage, was kann ich weglassen?
00:38:40
Speaker
Das ist genau das Umgedrehte.
00:38:45
Speaker
Was würden wir, also intuitiv vielleicht nicht, aber wenn wir im getriebenen Moment sind, suchen wir immer noch mehr, weil mehr gibt vermeintliche Sicherheit.
00:38:56
Speaker
Anstatt dann zu sagen, aber das ist wirklich, also ich merke es, wenn wir das Thema loslassen, also im räumlichen und materiellen Sinne,
00:39:03
Speaker
sind von ausmissenden Räumen, das ist wirklich ein Prozess, diesen, also was für mich vielleicht in dem Moment so total, ach gut, hier die Creme, ja, die kannst du loslassen, die ist leer, kann man weglassen, ja,
00:39:17
Speaker
Und jemand sagt, ja, aber die Creme, die Farbe, also die erinnert mich an oder,

Verkörperung von Veränderungen und Atemarbeit

00:39:22
Speaker
oder, oder.
00:39:22
Speaker
Und dann ist man da wieder in der Vergangenheit und so weiter und so weiter.
00:39:27
Speaker
Aber das ist tatsächlich dieser, ich würde es gar nicht mal sagen Mindshift, sondern Perspektivenshift.
00:39:38
Speaker
Jeder redet über Mindset, Mindshift.
00:39:40
Speaker
Ja, aber Mindshift ist nicht Embodiment.
00:39:44
Speaker
Absolut.
00:39:44
Speaker
Ich finde es ein bisschen Unterschied.
00:39:47
Speaker
Und da, wenn ich darf, machst du noch eine Tür auf, die ich kurz offen halten würde, weil das ist, was ich in meiner Arbeit ganz viel gemerkt habe und ich habe jetzt schon viel darüber gesprochen, ich habe nach Frankel gelernt, die sogenannte sinzentrierte Psychotherapie, es geht viel um
00:40:06
Speaker
Einstellung und Perspektivwechsel.
00:40:08
Speaker
Und gleichzeitig habe ich bei mir gemerkt, da ist eine Seite in mir, die das liebt.
00:40:13
Speaker
Ja, das ist ganz philosophisch fundiert.
00:40:15
Speaker
Das ist intellektuell irgendwie ansprechend.
00:40:20
Speaker
Und da ist ein Teil in mir, der sagt, wo bleibt denn das Embodiment?
00:40:24
Speaker
Wie kommt es denn irgendwie in den Körper und wie können wir vielleicht auch noch mehr, und das weiß ich von dir, ist in deiner Arbeit ja auch so wichtig, unseren Körper mit einzubeziehen.
00:40:36
Speaker
Also was können wir von dem lernen und wie können wir den auch einbinden?
00:40:40
Speaker
Und was ich erlebe ist, dass viele Menschen, so bildlich gesprochen, am Hals abgeschnitten sind und der Körpergefühl nur dazu da ist, jetzt den Kopf zu tragen.
00:40:50
Speaker
Und je länger ich aber...
00:40:52
Speaker
selber in der Selbsterfahrung, in der Supervision bin, mich weiterentwickele und aber auch Menschen begleiten darf, desto mehr merke ich, wow, was für ein Wunderwerk wir da haben und wie sehr uns das helfen kann.
00:41:03
Speaker
Also wir haben in der deutschen Sprache ja auch ganz viele Sprichwörter, die uns so eine Hilfestellung geben können.
00:41:09
Speaker
Mir liegt was schwer im Magen oder irgendwas, was so in die Richtung geht.
00:41:15
Speaker
Und da habe ich gemerkt, ein Weg, ich habe es vorhin schon so anklingen lassen,
00:41:20
Speaker
wie wir uns dem nähern können, es gibt ganz, ganz viele tolle Wege, ist auch wieder unsere Atmung mit einzubeziehen.
00:41:26
Speaker
Ja, weil das so eine tolle Verbindung ist, die haben wir eh bei uns, da müssen wir noch nicht mal drüber nachdenken.
00:41:31
Speaker
Aber wenn wir wollen, wenn wir ein gewisses Bewusstsein haben,
00:41:36
Speaker
dann können wir das Potenzial auch nochmal nutzen und sagen, puh, gerade totales Chaos um mich rum, aber ich kann entscheiden, jetzt bewusst mal ruhiger zu atmen, tiefer zu atmen und komme dadurch wieder bei mir an und kann dann vielleicht auch ein bisschen mehr dem vertrauen, was ich jetzt Bauchgefühl oder Intuition nennen würde.
00:41:57
Speaker
Oder auch umgekehrt, wenn ich merke, wow, heute ist ein Tag, da habe ich wenig Energie, da komme ich irgendwie schwer in Tritt.
00:42:04
Speaker
Auch dann habe ich hier so ein Wunderwerk von Körper, unter anderem mit unserer Atmung und kann sagen, es gibt ein, zwei Übungen, die kann ich machen und kann die Energie wieder zum Fließen bringen.
00:42:15
Speaker
Auch da sind wir wieder beim Energiefluss.
00:42:18
Speaker
In deiner Arbeit wird es Qi genannt, in der yogischen Tradition sprechen wir von Prana, deswegen auch Pranayama für alle Atemtechniken.
00:42:26
Speaker
Aber dass wir was bewegen und was ich aber so...
00:42:30
Speaker
wichtig finde, gerade in Zeiten von Selbstoptimierung, dass wir uns bewusst sind, wozu wir das machen und nicht in das nächste Hamsterrad reinkommen.
00:42:40
Speaker
Uh, ich habe jetzt auf Insta gesehen, da gibt es ganz viele tolle Atemtechniken und wir können das Nervensystem stimulieren und so.
00:42:47
Speaker
Das können wir und das ist großartig, aber mir ist immer so wichtig zu sagen, ist das eine bewusste Entscheidung und wenn ja, go for it.
00:42:56
Speaker
Super, mach dir das alles zum Nutze.
00:42:58
Speaker
Ja.
00:42:59
Speaker
Aber nicht, weil es der nächste Hype ist oder weil man das jetzt macht, sondern weil ich sage, hey, ich merke, damit kann ich mich unterstützen, da kann ich mich stärken, mich erden, was auch immer ich gerade brauche und dann den nächsten Schritt machen.
00:43:12
Speaker
Ja, also wieder zurück zur Selbstzentrierung.
00:43:15
Speaker
Ja.
00:43:16
Speaker
Ja, also nicht, du bist egoistisch oder das Ego oder nein, Selbstzentrierung, um für mich besser da zu sein.
00:43:26
Speaker
Also, dass meine Tasse voll ist mit Energie und ich aus Überfluss gebe und eben nicht aus Mangel.
00:43:34
Speaker
Ja, total.
00:43:35
Speaker
Wow.
00:43:37
Speaker
Also ich sehe, wir könnten Stunden weiter, wir werden vielleicht einen Teil zwei machen, ja, irgendwann, dass wir an dem, ja, weil wir haben noch gar nicht mehr über das Thema Breathwork-Angeboten gesprochen, über Kombinationen, ich weiß, du machst auch Yoga in deinen Räumen, also es sind verschiedene Sachen, aber vielleicht kannst du uns einfach mehr über deinen Raum sagen, also gut, der Raum an sich, aber über deinen Raum, deinen Wirkungsraum,
00:44:02
Speaker
Einfach, dass wenn die Zuhörer und Zuhörerinnen sagen, das ist so cool, wo kann ich Nina finden, wo ist sie, was du machst, wissen wir.

Ninas neues Studio und ihre Dienstleistungen

00:44:10
Speaker
Aber erzähl mal kurz.
00:44:12
Speaker
Total gerne.
00:44:13
Speaker
Also rein physisch ist dieser Raum in München, direkt an der Münchner Freiheit, das Studio ist, habe ich jetzt schon ganz viele Tage erleben dürfen, ganz hell, da ist viel Licht, da ist sprichwörtlich auch viel Raum, der mit eigenen Themen auch gefüllt werden kann.
00:44:32
Speaker
Das ist ja auch das, was die Menschen mitbringen und ich biete da
00:44:37
Speaker
einerseits wirklich eine therapeutische Begleitung an, also für alle, die sagen, puh, ich merke, da sind Themen, die wirklich auf einer tieferen Ebene bearbeitet werden müssen.
00:44:46
Speaker
Das kann auch sowas wie Ängste sein, das können depressive Episoden sein oder wirklich Sinnkrisen und gleichzeitig aber auch, wenn es jetzt eher ein bisschen anders gelagerte Themen sind, vielleicht auch aus einem Führungskontext raus.
00:45:01
Speaker
Ich habe mit zwei Co-Autoren auch Bücher dazu geschrieben,
00:45:04
Speaker
Wie kann ich denn mich selbst besser führen und damit auch andere besser führen?
00:45:09
Speaker
Du hast es jetzt gerade schon gesagt, sich selbst zentrieren, um dann aber auch aus einer Fülle geben zu können.
00:45:14
Speaker
Das heißt, ich begreite Menschen auch im Coaching, auch im Bereich Leadership Coaching
00:45:19
Speaker
Und weil ich gemerkt habe, wie faszinierend das ist und wie so eine schöne Brücke zwischen dem Mentalen und dem Körperlichen ist und wahnsinnig viel Potenzial bietet, biete auch unterschiedliche Formate von Breathwork an.
00:45:33
Speaker
Das heißt, ich leite Menschen an, wie können wir...
00:45:36
Speaker
die Atmung gut für uns nutzen, wie können wir besser Emotionen regulieren, Stress reduzieren, bei uns ankommen.
00:45:44
Speaker
Das alles darf in den Räumen stattfinden.
00:45:47
Speaker
Wenn jemand sagt, Mensch, das klingt toll, kann man das vielleicht auch mal für andere Formate oder Workshops nutzen.
00:45:54
Speaker
Das ist grundsätzlich möglich.
00:45:56
Speaker
Mir ist wichtig, dass das Menschen und Themen sind, die an das anknüpfen, wo ich sage, hey, da geht mein Herz auf, da bin ich von überzeugt.
00:46:04
Speaker
Aber grundsätzlich ist es auch möglich zu sagen, das an einem Samstag, an einem Sonntag mal sich einzumieten und für weitere Formate, die aber in dieses Themenfeld passen, auch zu nutzen.
00:46:16
Speaker
Du hattest gefragt, wo findet man mich?
00:46:19
Speaker
Natürlich über die Website meaningandmore.com, genauso auch bei Instagram meaningandmore.

Abschluss und Einladung zur Verbindung mit Nina

00:46:25
Speaker
Und da gibt es auch nochmal den Link zum Newsletter, den ich immer wieder rausschicke.
00:46:30
Speaker
Super, das verlinken wir natürlich in den Shownotes.
00:46:32
Speaker
Ich freue mich sehr, dass du heute da warst.
00:46:35
Speaker
Ich danke dir wirklich von ganzem Herzen.
00:46:37
Speaker
Wir sind ja in dieses Gespräch reingekommen und gesagt, das, was zur Sprache kommen möchte, wir zur Sprache kommen.
00:46:43
Speaker
Und ich finde, es ist auf eine wunderschöne Art und Weise zur Sprache gekommen.
00:46:46
Speaker
Ich danke dir sehr, dass du da warst.
00:46:49
Speaker
Liebe Nina und ich danke auch allen, die heute zugehört haben.
00:46:52
Speaker
Und ich möchte euch wirklich ermuntern, euch mit Nina in Verbindung zu setzen und nach eurem Sinn zu suchen, auch wenn ihr keine Sinnkrise habt.
00:47:01
Speaker
Man muss ja nicht auf eine Krise warten, damit man was macht, was für sich macht.
00:47:08
Speaker
Ich glaube, das ist mindestens, also mindestens ist kein guter Begriff, aber ich würde, glaube ich, eher
00:47:14
Speaker
einen Tag mit dir verbringen, als einen Wellness-Tag einzulegen.
00:47:17
Speaker
Aber das bin ich.
00:47:19
Speaker
I don't know.
00:47:20
Speaker
Aber insofern, ich danke euch allen.
00:47:22
Speaker
Danke, liebe Nina und bis zur nächsten Folge.
00:47:25
Speaker
Tschüss.
00:47:26
Speaker
Ciao, vielen Dank dir.