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Episode 4: „Der Strohmann“ mit Marcel Burgstaller von istraw

Bauwende Deep Dive
Bauwende Deep Dive

113 plays · Apr 11, 2023

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Speaker: Bauwende verstehen, der Podcast zur Bauwende von Hinrich und Dack.

Speaker: Es geht los, wunderbar.

Speaker: Also, ja, grüß Gott allerseits, herzlich willkommen, moin moin, hallo Doug, sei gegrüßt.

Speaker: Schönen guten Tag mal wieder.

Speaker: Und ja, wir freuen uns, dass wir heute einen Gast begrüßen dürfen, hallo Marcel, Marcel Burgstaller.

Speaker: Hallo, servus.

Speaker: Herzlich willkommen.

Speaker: Super, dass du mit dabei sein kannst, du bist, wir sind total aufgeregt und ich, beziehungsweise ich bin total aufgeregt, keine Ahnung, Doug, ob du aufgeregt bist, ich bin total aufgeregt, weil du bist unser erster Gast.

Speaker: Bislang haben wir nur zu zweit.

Speaker: Ach so, okay.

Speaker: Genau, genau.

Speaker: Also, ja, bevor wir gleich zu dir kommen, ja, und der Dack dich auch mal kurz vorstellen wird, ihr kennt euch, glaube ich, ja schon sehr, sehr lang, erlaube ich mir wie immer ein paar einführende Worte.

Speaker: Also, das ist die vierte Episode von Bauwende Verstehen.

Speaker: Und heute geht es um ein Bauprodukt von der Firma iStraw oder um mehrere Bauprodukte wahrscheinlich sogar.

Speaker: Aber das werden wir ja dann noch hören.

Speaker: Was wir bisher gemacht haben, wir sind ja, wir haben ja schon, also es geht darum, Bauwände zu verstehen.

Speaker: Und ich komme ja aus einem Architekturbüro, Grassinger-Imrich-Architekten, das sich vorgenommen hat, zu einem Vorreiter der Bauwände zu werden.

Speaker: Wir sind aber aus der alten Bauwelt und sind jetzt auf dem Weg dahin.

Speaker: Und wir diskutieren jetzt mit DAK zum Beispiel, wie wir dahin kommen können, was es dafür braucht, was für Themen es geht.

Speaker: Und wir haben in den Episoden zwei und drei eigentlich einen Durchgang veröffentlicht.

Speaker: noch nicht ganz beendet, durch das gesamte Gebäude gemacht, vom Fundament bis zum Dach und was es da alles so gibt und worauf man da achten kann und was man alles weglassen kann, was wir vielleicht falsch machen, davon gibt es einiges anscheinend, und was wir richtig machen können und welche Ansätze es da gibt und das macht total Spaß.

Speaker: Wir haben auch echt gute Resonanz.

Speaker: Also es verbreitet sich so langsam.

Speaker: Ich habe jetzt ehrlich gesagt noch nicht geguckt, wie die Einschaltquoten jetzt heute waren, aber sie steigen langsam, aber sicher.

Speaker: Und ich glaube auch jetzt, je länger wir das machen werden, desto besser wird das werden, weil man merkt es ja überall.

Speaker: Das Thema ist ja absolut virulent.

Speaker: Es tut sich ganz viel.

Speaker: Und Marcel, da bin ich auch sehr gespannt, was du da so berichten wirst.

Speaker: Man merkt zumindest, dass du wenig Zeit hast.

Speaker: Offenbar hast du viel zu tun.

Speaker: Genau.

Speaker: Und dann, Marcel, nicht wundern, jetzt kommt so ein Part, den ich immer mit einspeise.

Speaker: Und zwar, weil ich selber dem Thema Bitcoin verfallen bin.

Speaker: Weil es für mich ein ganz super, super spannendes Thema ist.

Speaker: Eine Technologie, die aus meiner Sicht die Welt verändern wird zum Besseren.

Speaker: wird sehr kontrovers diskutiert und ich speise dieses immer wieder Ideen und Gedanken mit ein, inwieweit das auch die Bauwende befeuern könnte.

Speaker: Und da ergeben sich auch tatsächlich ganz spannende Kontakte, weil Bitcoin hat ja ganz viel mit Energie zu tun.

Speaker: Es ist vor allem so unter dem Gesichtspunkt bekannt, dass es viel zu viel Energie verbraucht.

Speaker: Es verbraucht viel Energie.

Speaker: Es hat aber auch einen Grund, um

Speaker: Dieser Energieverbrauch sorgt dafür, dass Bitcoin eben so sicher ist, wie es ist.

Speaker: Aber ich will jetzt heute nicht Bitcoin erklären, sondern ich will darüber reden, was sich da tut.

Speaker: Und zwar gibt es unter den Bitcoinern die Idee, dass man das Bitcoin-Mining als Pufferspeicher sozusagen für den Energieverbrauch in Gebäuden nutzen kann.

Speaker: Und diese Idee verfolge ich weiter.

Speaker: Und da habe ich jetzt Kontakt aufgenommen zu einem Menschen, der, und den möchte ich auch mal als Gast einladen,

Speaker: der sich mit Energiekonzepten für ganze Gemeinden beschäftigt und auch bei einem Projekt hoffentlich mitarbeiten wird, an dem wir dran sind.

Speaker: Und der ist ein absoluter Bitcoin-Kritiker.

Speaker: Und ich wollte einfach nur mal davon berichten, es geht ja darum, diese Technologien zu verstehen.

Speaker: Also wir werden das weiterverfolgen und ich habe immer noch die Hoffnung, ich werde ihn überzeugen davon,

Speaker: dass Bitcoin hier super interessant sein kann, gerade in Kombination mit regenerativen Energien.

Speaker: Also das war so ein kleiner Teaser, wen wir da noch einladen wollen.

Speaker: So und jetzt kommen wir aber zu dem, was wir eigentlich heute machen.

Speaker: Und Doug, du kennst Marcel Burgstaller schon sehr, sehr lang und deswegen stellst du dir das bitte auch mal vor und eröffnest das Gespräch.

Speaker: Naja, was es zu Marcel zum Vorstellen gibt, sollte er vielleicht selber machen.

Speaker: Aber wo habt ihr euch kennengelernt?

Speaker: Wie habt ihr euch kennengelernt?

Speaker: Das weiß ich noch genau.

Speaker: Genau, ich würde sagen, mach mal es mal andersrum, stell du dich vor und dann erzähle ich die Anekdote dazu.

Speaker: Du kannst ja noch sagen oder modifiziere sie dann.

Speaker: Also fang mal an.

Speaker: Das Lustige war, das Kennenlernen, wurde ich erst heute Morgen schon wieder daran erinnert.

Speaker: Also in positivem Sinne wohlgemerkt.

Speaker: Und zwar war ich mit dem Günther Möller, das war seinerzeit...

Speaker: der Marketingchef von Novo Fiber auf einer Podiumsveranstaltung in Berlin eingeladen.

Speaker: Weißt du noch, wie die hieß von der einen netten Dame aus dem Schwäbischen?

Speaker: Ich weiß es nicht mehr, ich weiß die Veranstaltung natürlich noch, klar.

Speaker: Genau, und dann sind der Günther und ich hingelaufen vom Auto und dann kam der Dug auf uns und hat gesagt, schön, dass ihr da seid und ihr seid auch die mit den OSSB-Platten.

Speaker: Übrigens, wenn wir die verbrennen, entsteht Blausäure und wir standen bloß da und dachten, wer ist das denn jetzt?

Speaker: Und weshalb ich mich daran erinnert war, wir haben dann angefangen, ja, wir könnten ja irgendwelche Zertifikate, zum Beispiel Blau und Engel,

Speaker: Ja, der blaue Engel, also das ist ja jetzt nicht so die perfekte Zertifizierung von dem Bauprodukt.

Speaker: Also der Dirk hat uns quasi in Sekunde eins klargemacht, er hat einen absoluten Durchblick.

Speaker: Also wirklich, das ist jetzt ernst gemeint, was diese ganzen Zertifizierungen und ökologischen Auswirkungen und so angeht.

Speaker: Und gerade heute Morgen hatte ich wieder das Thema blaue Engel, weil wir überlegen, unsere Einblasdämmung auf den blauen Engel zu zertifizieren, weil es immer wieder gefragt wird, warum auch immer.

Speaker: Und immer hüpft dann der Dakt da hinten in meinem Kopf rum und sagt, nein, der Frau Engel ist nicht die Dakt, das wäre eine Beziehung für einen Baustoff.

Speaker: Ja, egal.

Speaker: Aber das war unser Kenndern.

Speaker: Wie lange ist das her?

Speaker: 2014 muss das gewesen sein.

Speaker: Naja, das kann wohl zehn Jahre her sein ungefähr.

Speaker: Zehn Jahre, neunzehn Jahre, ja, ja.

Speaker: Okay.

Speaker: Ja, nee, mach mal weiter, mach mal weiter.

Speaker: Seitdem haben wir ja auch schon gemeinsam ein Projekt verwirklicht.

Speaker: Da muss ich auch sagen, da hat er meinen höchsten Respekt zu dienen, weil er hat ja dieses Dachgeschoss da ausgebaut in Berlin.

Speaker: Also diese ganze Ebene der Dachgeschosse.

Speaker: Es sind, glaube ich, sogar zwei Geschosse.

Speaker: Und da waren Fledermausgauben.

Speaker: Also die Architekturwissenden unter euch wissen ja, was eine Fledermausgaube ist.

Speaker: Und der Dac hat original diese Fledermausgaube mit Strohbauplatten verkleidet.

Speaker: Das ist ein Thema, das erwähne ich immer wieder, weil jemand sagt, ja, kann man die Platten schneiden?

Speaker: Und ich so, ich kenne da einen, der hat auch genau eine Fledermausgabe damit ausgekleidet.

Speaker: Das ist einfach irre.

Speaker: Also es ist wirklich schön gemacht.

Speaker: Wo mir das dann gezeigt hat, ein paar Jahre später habe ich gesagt, okay, Doug, ich vergnalige mich bei dir und deinen Kenntnissen.

Speaker: Das war richtig gute Arbeit, das kann man eigentlich nicht sagen.

Speaker: Ich habe jetzt genug Gelobhudeln, sonst glauben die alle, ich werde bezahlt.

Speaker: Wir können es ja mal umdrehen.

Speaker: Also ich mache mal so ein bisschen den Einstieg, worüber wir überhaupt reden.

Speaker: Das haben wir ja bisher noch gar nicht gesagt.

Speaker: Also grundsätzlich machen alle am Bautreibenden Menschen in irgendeiner Form fast immer irgendwie Trockenbau.

Speaker: Der Trockenbau, wie er konventionell gemacht wird, ist für mich absolut unfassbar.

Speaker: Also ich fasse kein Riegebs an, wenn ich nicht dazu genötigt werde.

Speaker: Ich muss auch nicht mit Aluständern arbeiten, wenn ich nicht dazu genötigt werde und so weiter.

Speaker: Das heißt also, diese einzige verbreitete Form ist für mich die schlimmste vorstellbar.

Speaker: Die, die ich am meisten verwende, sind Strohbauplatten, Strohpaneele.

Speaker: Das ist einfach gepresstes Stroh mit Pappe.

Speaker: Wobei das ist jetzt eigentlich fast eher der Job von Marcel, weil der vertreibt das Zeug.

Speaker: Da müsste er mal sein Produkt vorstellen.

Speaker: Aber können wir ja später auch nochmal weiter drauf eingehen.

Speaker: Das ist das, was wir am meisten verwenden, was nicht heißt, dass es nicht natürlich noch zig andere Möglichkeiten gibt.

Speaker: Wir können Holzständer mit Lehmbauplatten machen.

Speaker: Wir können auch, es gibt einen Hersteller, der Reet und Schilf verarbeitet, Riss, Heet, Riss,

Speaker: Hissred, oder?

Speaker: Hissred, irgendwie so aus dem Norddeutschen.

Speaker: Die geben einem Elemente, fertige, zusammenstellbare Elemente aus Schilf.

Speaker: Die kann man einfach so hinstellen und dann mit Lehm oder auch mit Kalk verputzen und hat auch seine Trockenbauwand.

Speaker: Wunderbar, alles schön.

Speaker: Also wie gesagt, es gibt eigentlich eine wirkliche Vielzahl von Möglichkeiten.

Speaker: Trotzdem sind die Architekten so unfassbar kreativ, dass sie immer wieder Regips verwenden.

Speaker: Warum erzähle ich diese Strohpanel-Geschichte aus?

Speaker: Oder warum will ich eigentlich auf dieses Produkt eingehen?

Speaker: Weil das war wirklich lustig, das war echt gut.

Speaker: Marcel ist ja von den Leuten, die damit arbeiten, einer der Jüngsten.

Speaker: Und ich gehöre auch schon eher zu der älteren Generation, weil diese Strohpaneele, die gibt es eigentlich schon unheimlich lange.

Speaker: Ich bin total erstaunt, dass die kaum jemand irgendwie auf der Liste hat.

Speaker: Es ist eine Entwicklung aus dem Bauhaus von Marcel Breuer, ist bis in die 60er, 70er Jahre rein im französischen Sozialwohnungsbau sehr viel verwendet worden.

Speaker: Und dann gab es so ein paar Freaks in Deutschland, die nannten das Ding Carphos oder Carpos, die Wand.

Speaker: Und es war eine ganz kleine Bude.

Speaker: Und die waren Vertriebler in allererster Linie, aber die wussten auch gar nicht, wie man mit dem Zeug überhaupt arbeiten kann.

Speaker: Da gab es einen, der mir persönlich sehr am Herzen liegt, der viel in der Entwicklung getan hat und auch wirklich der kompetenteste Bauingenieur im Bereich dieser Trockenbautechnologien ist.

Speaker: Das ist der, Marcel, hilf mir.

Speaker: Dirk Niehaus.

Speaker: Dirk Niehaus, genau.

Speaker: Dirk Niehaus kann ich jedem nur empfehlen.

Speaker: Jeder, der irgendwelche Trockenbau-Strohpaneele verwenden will und irgendwelche bautechnischen Fragen hat, muss diesen Menschen fragen.

Speaker: Und also ich habe dann schon, ja, also seit, keine Ahnung, 20, 30 Jahren baue ich schon mit dem Zeug, probiere da rum, habe viel selber experimentiert und so weiter.

Speaker: Wir machen fast, ja, 95 Prozent unseres Trockenbaus damit.

Speaker: Und diese besagte Vorstellung oder dieses besagte erste Zusammentreffen mit Marcel, jetzt möchte ich mal diese Lobhudeleien gerne zurückgeben, weil ich habe selten jemanden erlebt, der auf meine unflätigen Einwürfe während eines Vortrages so souverän reagiert hat wie er.

Speaker: Also das Geplänkel.

Speaker: Was er beschrieben hat, das lief ja vorher auf dem Parkplatz und ich neige dazu, den Leuten immer gleich erstmal klarzumachen, was sie da für ein Produkt haben.

Speaker: Und das ist meistens, wird es also unfein empfunden, nur weil ich eben Sachen benenne.

Speaker: Und das hat er schon mal erst mal ziemlich gut weggesteckt.

Speaker: Und dann stand dieser arme Mensch da vorne und stellte sein Produkt vor.

Speaker: Und ich dachte, sag mal, das ist das für ein Hampelmann.

Speaker: Das ist wieder so ein Richter, so ein Vertriebler, so ein BWLer, so ein Latschneider, der gar nicht weiß, was er da eigentlich hat.

Speaker: Und dann habe ich mir natürlich, wie das so meine Art ist, dann rausgenommen, ihm mal zu sagen, was man mit dem Zeug eigentlich machen kann.

Speaker: Und habe ihm dann so ein paar Beispiele gebracht.

Speaker: Und man konnte so richtig erkennen,

Speaker: Da war er erstaunt.

Speaker: War so eine Mischung aus erstaunt und erfreut.

Speaker: Und so nach dem zweiten, dritten Einwurf in seinem Vortrag meinte er dann, Sie wissen es ja offensichtlich besser als ich, wie mein Produkt funktioniert.

Speaker: Wollen Sie nicht meinen Vortrag weitermachen?

Speaker: Und das muss man erst mal bringen.

Speaker: Das muss man erst mal bringen, als jemand, der da ein Produkt verkaufen will und vorstellen will, irgend so einen Hampelmann aus dem Publikum anzubieten, weiterzumachen.

Speaker: Das fand ich sehr souverän irgendwie.

Speaker: Das habe ich auch echt ernst gemeint, weil du hast das wirklich super.

Speaker: Also ich dachte so, warum stehe ich überhaupt hier?

Speaker: Ich setze mich lieber hinten.

Speaker: Aber es ist eine sehr geile Anekdote, sagt auch ganz viel darüber, wie man drauf sein muss, wenn man einem Dakt begegnet.

Speaker: Das muss man erst mal durchhalten.

Speaker: Aber Marcel, jetzt bist du mal dran.

Speaker: Also wer bist du eigentlich?

Speaker: Wo kommst du her?

Speaker: Und was machst du?

Speaker: Ich meine, du hast eine Firma gegründet, so habe ich es verstanden, iStraw.

Speaker: Erzähl mal deine Story.

Speaker: Wie bist du da hingekommen?

Speaker: Was war deine Motivation, plötzlich Strohbauplatten anzubieten?

Speaker: Oh Gott.

Speaker: Erzähl mal, wer du bist.

Speaker: Wie ist dein Weg?

Speaker: Okay, also grundsätzlich, mein Name ist Marcel Burgsteller und ich bin jetzt seit zehn Jahren Chef der Firma Icedor.

Speaker: Ich bin eigentlich ursprünglich Stahlbetonbauer, also Gelernte und Bautechniker, Fachrichtung Hochbau.

Speaker: Und 2006 habe ich bei einer österreichischen Zimmerei bei der Firma Buchner in Österreich zu arbeiten angefangen und der Chef hatte eine sehr hohe Affinität für ökologisches Bauen, was damals ja eher die Ausnahme war, also komplett.

Speaker: Und ich war dann mit dem Projekt beauftragt, das so ökologisch wie möglich zu bauen und habe dann angefangen zu recherchieren und zu schauen, was kann man machen, was kann man tun und dann bin ich zunächst mal auf den FASPA gestoßen, den Fachverband Strohballenbau und dachte, was mit Strohballenbau?

Speaker: Das war für mich total befremdlich, dachte ich,

Speaker: fuck, wie cool ist das eigentlich, also dass man quasi nachwachsende Dämmung auf dem Feld findet, also abgesehen vom Holz.

Speaker: Und bei den weiteren Recherchen bin ich dann auf die Strohbauplatte gestoßen.

Speaker: Die konnte ich dann leider in dem Projekt nicht berücksichtigen, weil, naja, innere Widerstände gesagt haben, ja, machen wir nicht, kennen wir nicht, machen wir nicht.

Speaker: Was aber der Sache an sich erstmal für mich keinen Abbruch tat.

Speaker: Und dann habe ich mich 2011, nachdem ich überlegt, okay, wie kann man denn das Thema nach vorne bringen, das ökologische Bauen, weil ich einfach die Wichtigkeit erkannt habe.

Speaker: Und habe dann iStraw als Planungsbüro für ökologisch, also für strohgedämmte Gebäude, deshalb auch iStraw, also ich Stroh, so in die Welt gerufen.

Speaker: Das war 2012.

Speaker: Und dann kam ich aber im Weiteren darauf, dass es eigentlich gar nicht so nullnötig ist.

Speaker: Ah, gibt es weit bessere Architekten und Planer als mich auf jeden Fall.

Speaker: Und zweitens ist eigentlich die Bauproduktebene eher das Thema, was fehlt.

Speaker: Also wir haben viele Planer und jeder Planer kann nach einer gewissen Einarbeitungszeit, sage ich mal, mit Strohballen und ökologischen Materialien arbeiten.

Speaker: Aber es gibt sie nicht oder es gab sie zu dem Zeitpunkt eigentlich überhaupt nicht.

Speaker: Und dementsprechend kam ich dann auf die Idee, okay, ich muss mehr diese Produktebene und den Produktweg beschreiten.

Speaker: Und bin dann in Kooperation mit Eco Panelli eingegangen.

Speaker: Und seitdem vertreibe ich die Strohbauplatten eigentlich in Europa, also vorwiegend Deutschland, Österreich bis in die Schweiz.

Speaker: Aber geliefert haben wir sie schon in alle Himmelsrichtungen, also bis nach Spanien runter.

Speaker: und habe mittlerweile auch noch eine Stroh-Einblasdämmung zugelassen und auf den Markt gebracht.

Speaker: Genau, das heißt, heute sind wir, sage ich mal, eins mit der führenden Unternehmen im Bereich Stroh im Bauwesen.

Speaker: Da sind wir auf jeden Fall ganz vorne dabei und entwickeln auch noch gerade andere Anwendungsleute,

Speaker: Möglichkeit mit anderen Ressourcenblickpunkten, weil Stroh ist ja nur ein Thema.

Speaker: Stroh kennt jeder, so Weizenstroh.

Speaker: Aber es gibt ja noch viele einjährige Pflanzenquellen, die aktuell keine Berücksichtigung finden und die aber zu Millionen Tonnen völlig frei und ohne irgendeinen Schaden zu verursachen, sondern eigentlich eher einen großen Nutzen bringen, verfügbar wären.

Speaker: Und dem Thema haben wir uns einfach voll angenommen.

Speaker: Zum Beispiel Paludikulturen, also das sind Pflanzen, die im Moor wachsen.

Speaker: Was vor dem Hintergrund passiert, dass diese Pflanzen oder beziehungsweise diese vertrockneten Pflanzenreste eine Verwertungskette darstellen, die unbedingt benötigt wird, weil wir die Moore, das ist jetzt ein bisschen weg vom Bau,

Speaker: Aber die Moore sind sehr große CO2, also trockengelegte Moore sind sehr große CO2-Emittenten.

Speaker: Und damit man diesen Prozess stoppen kann, muss man sie zurückvernässen.

Speaker: Das Problem ist, wenn ich sie zurückvernäße, kann auf diesen Flächen erstmal für den Landwirt keine Wertschöpfung mehr stattfinden.

Speaker: Weshalb kein Landwirt sagt, ich verness jetzt mal fröhlich zurück und habe dann nichts mehr, was möglich Geld verdienen kann.

Speaker: Dementsprechend wurden da Wege gesucht, diese Pflanzen zu verwerten.

Speaker: Da ist dann der Bayerische Donaumoos Zweckverband.

Speaker: So heißt er genau.

Speaker: Der Raphael Burkhardsmeier, der ist da der Projektleiter und der Vernetzungskoordinator.

Speaker: Der ist dann auf mich zugekommen und hat mich gefragt, Herr Bursch, haben Sie eine Idee, was wir mit diesen Materialien machen können?

Speaker: Da habe ich gesagt, ja, lassen Sie uns doch Platten draus herstellen.

Speaker: Weil wir wussten das schon.

Speaker: Wir haben schon mal so ein Projekt 2015 gemacht für den Senegal.

Speaker: Da hat es schon sehr gut funktioniert und deshalb wussten wir, naja, das wird schon.

Speaker: Im Prinzip ist es ziemlich egal, was Sie verwenden.

Speaker: Sie können immer vertrocknete Pflanzenstängel verwenden, um solche Platten herzustellen.

Speaker: Und damit war einfach

Speaker: eine Wertschöpfungskette gefunden, die seit 20 Jahren gesucht wird.

Speaker: Also es ist ganz interessant, wie sehr da die Leute quasi ganz verzweifelt sind an dieser Aufgabe.

Speaker: Also das muss ich jetzt nochmal nachfragen, weil das finde ich ja genial, oder?

Speaker: Also man hat ja das Problem, wenn man

Speaker: sich mit diesen nachhaltigen Fragen beschäftigt, dann kann ja mal der Eindruck entstehen, dass egal wohin ich schaue, irgendwie wird es immer schlimmer.

Speaker: Also wenn man sagt, ich beschäftige mich mit Holzbau, dann stößt man auf die Forstwirtschaft und dann stellt man fest, oh,

Speaker: Die Forstwirtschaft ist auch nicht zwingend immer nachhaltig, sondern da passiert auch so viel Mist.

Speaker: Und deswegen finde ich ja solche Entwicklungen und solche Geschichten, sage ich jetzt mal, also wenn ich es richtig verstanden habe, suchen die jemanden, der diese Pflanzen verwerten kann, damit die Landwirte, die einen Anreiz haben, einen Mehrwert haben, Wertschöpfung generieren können, um wieder Moore anzulegen.

Speaker: Habe ich das richtig verstanden?

Speaker: Genau, um die Flächen, die jetzt trockengelegt sind, zurückzuvernässen.

Speaker: um zu verhindern, dass der Torfkörper weiter degeneriert.

Speaker: Ja, also dazu will ich nochmal ein bisschen allgemeiner werden.

Speaker: Das ist ja das, also

Speaker: Für diejenigen, die noch nicht so viel zugehört haben oder die mich noch nicht so gut kennen, also ich bin ja in der glücklichen Situation, dass ich eigentlich hier der Unflexibelste bin von allen, weil ich habe immer das gemacht, was ich machen wollte und jetzt ist es zufällig mal gerade en vogue irgendwie.

Speaker: Also man hat sich jahrzehntelang auslachen und bespucken lassen müssen, wenn man so ein Öko-Krempel gemacht hat und jetzt finden sie einen alle ganz toll.

Speaker: Ich bin mal gespannt, wann die nächste Phase kommt, ist dann die endgültige Untergangsphase wahrscheinlich.

Speaker: Jetzt geht das wieder los.

Speaker: die ist halt eben viel länger auf der Wiese und die hat viel mehr Lösungen anzubieten als unsere beschränkte Ingenieurskunst irgendwie.

Speaker: Und gerade dieses Thema mit der Einjährigkeit, also wenn wir mal mehr oder so viel Geld in Forschung und Entwicklung stecken würden mit Naturprodukten oder naturnahen Produkten, wie wir eine Optimierung von Gipskartonplatten stecken oder so,

Speaker: dann würden wir einen Blumenstrauß an Möglichkeiten und Optionen haben.

Speaker: Das ist unglaublich.

Speaker: Und das, was Marcel da gerade erzählt hat, ist ja nur ein Beispiel.

Speaker: Also wenn man so lange und so viel unterwegs ist, dann muss man sich mal angucken, wie haben denn die Leute früher gedämmt?

Speaker: Du gehst in den Norden von Deutschland.

Speaker: Da sind in den alten Häusern Seegrasdämmungen drin.

Speaker: Ganz fantastisch.

Speaker: Brennt nicht das Zeug, ist insektenresistent.

Speaker: Normalerweise musste Dämmung irgendwie mit Bohrsalz versetzen.

Speaker: Seegras hat das ganze Leben im Meersalz gelegen.

Speaker: Also da passiert überhaupt nichts.

Speaker: Und

Speaker: So hast du natürlich noch ganz viele andere Möglichkeiten.

Speaker: Also es gibt auch gerade wieder so eine Initiative, die sich auch erstarkt, aber die auch ganz große Schwierigkeiten hat, anerkannt zu werden oder Zulassung zu kriegen und so weiter.

Speaker: Das sind Hanfkalkbauweisen.

Speaker: Ich weiß nicht, ob das geläufig ist, aber wenn wir in der Thematik sind der einjährig wachsenden,

Speaker: Ich nehme einfach ein paar Hanffasern, verbinde die oder binde die mit Kalk und mache daraus Steine und habe dann Hanf-Kalk-Steine, mit denen ich mauern kann.

Speaker: Die haben die erforderlichen Wärmedämm-Eigenschaften, die haben die erforderlichen statischen Eigenschaften und die haben nochmal ganz wichtig auch wieder die ganz entscheidenden Eigenschaften für den sommerlichen Wärmeschutz.

Speaker: Also das sind eben alles Naturbaustoffe.

Speaker: Ähnlich wie Strohpaneele.

Speaker: Und das funktioniert ganz wunderbar.

Speaker: Oder leicht Lehm bauweise Stroh und Lehm.

Speaker: Also wirklich, wo der Lehm gar nicht mehr so als Putz oder als fester Stoff verwendet wird, sondern als bindender Stoff, also als Bindemittel.

Speaker: Und dann kriege ich da auch die Eigenschaften hin.

Speaker: Und von daher ist es für mich gar nicht so überraschend, wenn Marcel da mit seinen Moorpflanzen um die Ecke kommt.

Speaker: Ich...

Speaker: Wie gesagt, ich habe genug andere Beispiele und ich bin sicher, da gibt es auch andere Leute, die haben noch viel mehr Beispiele und wir könnten in dem Bereich viel mehr machen und viel mehr erreichen, wenn einfach dieser ganze Fokus von dem konventionellen Materialien und Verwendungen sich mal in so eine Richtung begeben würde, wo haben wir denn das ganze Zeug noch in der Natur vorhanden.

Speaker: Also ich fasse nochmal zusammen, was ich in Erinnerung habe.

Speaker: Also wir waren stehen geblieben bei dieser Geschichte mit den Mooren.

Speaker: Also bei der Wertschöpfungskette, dass also ein Verein händeringend danach sucht, wie können Landwirte einen Anreiz haben, Moore wiederherzustellen,

Speaker: Ja, Marcel?

Speaker: Du meldest dich?

Speaker: Kurz mal, das ist viel krasser.

Speaker: Das ist nicht, dass es ein Verein ist, der der Händering danach sucht, sondern die Bundesregierung hat sich auferlegt, bis 2030 5% der deutschen Moorflächen zurückzuverlassen.

Speaker: Das sind 50.000 Hektar im Jahr.

Speaker: Das ist nicht nur eine Nehmennummer, sondern das ist ein Hauptthema im politischen Rahmen momentan.

Speaker: Wahnsinn.

Speaker: Ja, also das ist wirklich eine ganz große Aufgabe.

Speaker: Ich habe deshalb auch immer wieder das Vergnügen, in Berlin dann zu sitzen und darüber zu beraten, wie können wir das lösen.

Speaker: Und naja, der Rest stimmt ja.

Speaker: Das ist genauso eine Aufgabe wie die Umstellung der Wärmepumpe und das Erstellen der Wohnung.

Speaker: Das sind alles Ziele, das sind alles Sachen.

Speaker: Jeder, der die fünf Grundrechenarten beherrscht, weiß ganz genau, es ist nicht schaffbar.

Speaker: Und da sind wir dann auch wieder beim Thema, wenn wir tatsächlich in der Lage wären, mal die Geldflüsse in die andere Richtung zu bringen und da sind halt andere Funktionalitäten gefragt und wenn wir die konventionellen Funktionalitäten nicht kriegen, dann müssen wir das halt mit Bitcoin machen, was soll's irgendwie, ist mir eigentlich wurscht.

Speaker: Aber der Punkt ist der, dass wir eigentlich ein Potenzial hätten.

Speaker: Also wir haben ein Nachfragepotenzial, wir haben ein Rohstoffpotenzial, aber wir haben weder bisher die Fertigung noch die technische Infrastruktur noch die Zulassung noch haben wir die Vertriebsinfrastruktur.

Speaker: Und

Speaker: Du bist jetzt hier mit deinen Strohpanelen und deinen Mooren unterwegs und ich kann dir noch zehn andere Beispiele bringen.

Speaker: Aber ich will da nochmal dranbleiben, weil wir haben ja die Geschichte, die Vonovia-Geschichte müssen wir jetzt schon nochmal erzählen.

Speaker: Erzähl doch nochmal.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Also Marcel, erzähl du sie nochmal, weil du hast sie ja gerade erzählt.

Speaker: Aber ich will nochmal wiederholen.

Speaker: Also nur damit auch jedem, also mir wird das jetzt gerade klar, was für mich die geniale und die gute Nachricht ist, im Gegensatz zu vielen so schlechten Nachrichten, die man rund um das Bauthema ja auch immer bekommt.

Speaker: Die gute Nachricht ist für mich,

Speaker: dass da eine Kette ineinander greift, die das Leben besser macht, die die Natur besser macht.

Speaker: Und das fühlt sich einfach geil an.

Speaker: Also das heißt, wir haben einen Rohstoff, nämlich dieses, wie heißt dieses Gras, das in den Mohren wächst?

Speaker: Die Paludikulturen.

Speaker: Also Paludi heißt eigentlich lateinisch Sumpf.

Speaker: Also es ist eine Sumpfkultur.

Speaker: Und in diesen Sumpfkulturen wachsen verschiedene Gräser.

Speaker: Beziehungsweise es sind sogar Wasserbüffel-Paludikulturen, aber ich mache dann immer Witz und sage, da machen wir jetzt aber keine Platten draus.

Speaker: Das ist eigentlich auch eine Paludikultur.

Speaker: Genau genommen.

Speaker: Also das heißt, wir haben diese Paludikulturen und die müssen geerntet werden, damit die nicht wieder verlanden, die Moore.

Speaker: Verstehe ich das richtig?

Speaker: Nö, sie können geerntet werden.

Speaker: Sie können geerntet werden und genutzt werden.

Speaker: Einfach da, um der Fläche noch mehr Nutzen zu geben, als die reine Rückvernässung der Umweltnutzen brächte.

Speaker: Man muss selber überlegen, wenn ich einen Moor trocken lege, das war kurz mal das System dahinter, dann veratmet im Prinzip der Torfkörper.

Speaker: Das heißt, der zersetzt sich, weil Sauerstoff drankommt, fängt er an, sich zu zersetzen.

Speaker: Das heißt, der Torfkörper wird immer geringer und geringer und baut sich ab bis zum Stein runter, also bis einfach nichts mehr da ist.

Speaker: Und das muss verhindert werden und zwar zwingend und dringend, weil erstens emittiert sehr viel CO2, Lachgas und Methan in die Atmosphäre und zweitens verlieren die Landwirte ihre Lebensgrundlage, weil auf Stein wächst halt nicht mehr allzu viel.

Speaker: Und dementsprechend hat dann die Bundesregierung sich dieses Ziel auferlegt, also diese 50.000 im Hektar im Jahr zurückzuvernessen, aber es fehlt eben an den möglichen Wertschöpfungscamp.

Speaker: Und da steigen wir jetzt ein und sagen, okay, wir bieten euch die Wertschöpfung.

Speaker: Okay, ja wow.

Speaker: Also das finde ich eine total spannende Aussicht.

Speaker: Und jetzt erzähl bitte nochmal, du musst es leider nochmal erzählen, diese Vonovia-Geschichte, weil für mich hängt das zusammen.

Speaker: Das hat was mit Skalierweite zu tun.

Speaker: Das hängt absolut zusammen, absolut, absolut.

Speaker: Also ich weiß gar nicht wo, ich glaube ich fange einfach von vorne an.

Speaker: Fang von vorne an.

Speaker: Der Stefan Siemens von der Firma Beck, Fastener Systems, ich muss ihn hier lobend erwähnen, die haben übrigens einen Holznagel entwickelt.

Speaker: Irre Geschichte, super geil.

Speaker: Also ich feiere ihn, wirklich.

Speaker: Du meinst, den, der geschossen wird, wo das Holz sich dann verschweißt, richtig?

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Ja, ja, alles klar.

Speaker: Schon verwendet.

Speaker: Super System.

Speaker: Also muss ich echt sagen, das sind einfach Dinge, die bringen uns nach vorne.

Speaker: Das ist einfach geil.

Speaker: Also da muss ich übrigens, das werde ich übrigens, liebe Zuhörer, das verlinken wir in den Shownotes.

Speaker: Also den Link dazu, den bräuchte ich dann im Nachgang nochmal, wenn du mir den bitte zuschicken kannst.

Speaker: Dann tun wir das unter die Podcast-Folge.

Speaker: Ich kann mich auch mit dem Stefan connecten und dann könnt ihr mal einen Podcast mit ihm machen.

Speaker: Weil was die machen, ist ja auch total super.

Speaker: Absolut spitze.

Speaker: Es ist

Speaker: Ich weiß gar nicht, wie lange es die schon gibt.

Speaker: Diese Schussgeräte gibt es schon ewig, diese Firma gibt es ewig, diesen Holznagel, der ist relativ neu, aber der ist auch schon relativ alt, also für diese neuen Produkte.

Speaker: Und es ist für mich wieder völlig faszinierend, du hast immer nur so einzelne Highlights, jemanden wie Marcel, der da auch irgendwie mit seinem Stroh rumspinnt oder irgendwelche Leute, die Hanfkalk machen, die einfach mal das Zeug wahrscheinlich vorher geraucht haben und jetzt damit bauen irgendwie.

Speaker: Ja.

Speaker: Vorher war es umgekehrt.

Speaker: Aber das setzt sich nicht durch in der Breite.

Speaker: Das ist irre.

Speaker: Ich würde gerne noch mal die Gelegenheit nutzen, dieses Produkt hier auch vorzustellen, weil es ist wirklich irre.

Speaker: Du hast ein Schussgerät, wie jeder Zimmermann, der seine Lattung oder was auch immer mit einem Hochdruck verschießt mit den Nägeln.

Speaker: Und die Nägel sind aus Holz.

Speaker: Und er schießt da Holz in Holz.

Speaker: Und das Faszinierende an dieser Verbindung ist, dass sich das Holz tatsächlich miteinander verschweißt.

Speaker: Also diese Verbindung, die ist haltbarer als eine Schraubverbindung, weil es wirklich verschweißt ist.

Speaker: Das ist absolut ein total geniales System.

Speaker: Das fristet ein Nischendasein.

Speaker: Wir haben jetzt mehrere, also mehrere, zwei Holzhäuser, Holzarbeiten damit gemacht.

Speaker: Da ist dann die Hauptschwierigkeit, muss man sich auch mal vorstellen, ja,

Speaker: dass die Zimmerleute da noch viel mehr und viel präziser auf die Eigenarten des Holzes, nämlich die unterschiedlichen Schwundrichtungen achten müssen.

Speaker: Weil diese Verbindung, die ist so fest und so kraftschlüssig, dass wenn du da Langholz auf Hirnholz verschießt und so weiter, dann reißt oder knarrt das Holz, weil der Nagel nicht nachgibt, weil der Holznagel nicht nachgibt.

Speaker: Die Schraube tut es, die Klammer tut es auch.

Speaker: Ja.

Speaker: Das ist zum Beispiel so eine Erkenntnis gewesen, die wir dann irgendwie erreicht haben in der Verwendung dieses Produkts.

Speaker: Ich will jetzt hier keine Werbeveranstaltung machen für dieses Produkt, obwohl ich es gerne tun würde.

Speaker: Ja doch, klar, das machen wir.

Speaker: Wir bewerben hier die Produkte, die wir richtig klasse finden.

Speaker: Wir laden den ein.

Speaker: Ich will da mal ein paar ganz kurze technische...

Speaker: Ganz kurze technische Hinweise geben.

Speaker: Also die Dinger halten unglaublich gut.

Speaker: Es geht wirklich, und das ist das Schöne, es geht auch wirklich nur auf Holz.

Speaker: Also in dem Augenblick, wo du eine Spanplatte oder sowas verwendest, was ja sowieso Dreck ist, irgendwie funktioniert es nicht.

Speaker: Und jeder, der ein bisschen Verständnis hat von Holz, der weiß ganz genau, also wenn ich jetzt zum Beispiel Holzbretter miteinander verschraube oder auch eine Dielung verschraube oder sichtbar vernagle,

Speaker: Da werde ich einen Teufel tun und mit dem Schleifgerät darüber gehen, weil der Nagelkopf oder der Schraubkopf zerfetzt mir mein Schleifmaterial.

Speaker: Wenn ich dann Holznagel drin habe, dann kann ich das ganz sauber abschleifen.

Speaker: Und es sieht sogar noch schick aus, weil ich habe nämlich Langholz und der Holznagel ist dann Hirnholz.

Speaker: Das sieht total gut aus.

Speaker: Das wollte ich jetzt einfach mal loswerden, weil das ist auch wieder, also Hinrich weiß das ja schon, ich will auch nicht immer zu dick auftragen, aber wenn man bei mir so ein bisschen ins Repertoire kommt, da ist schon eine ganze Menge.

Speaker: Und ich kann und will natürlich auch nicht immer alles,

Speaker: irgendwie vor mir her tragen, weil das erschlägt dann die Leute.

Speaker: Aber es gibt so viel.

Speaker: Ich kann es immer wieder nur betonen.

Speaker: Die Natur ist einfach ein paar Jahre länger unterwegs, als wir mit unseren Ingenieurwissenschaften.

Speaker: Und wenn es da ein paar Leute gibt, die sich da wirklich mit auseinandersetzen, da gibt es so viele, so geniale Lösungen.

Speaker: Und ich warte einfach nur darauf, dass...

Speaker: Ich glaube, dass ich prognostiziere, das wird jetzt explodieren, weil alle darauf warten und Bock haben vor allem.

Speaker: Und jetzt, Marcel, jetzt bist du nochmal dran mit dieser Vonovia-Geschichte, die ja auch so ein bisschen was vielleicht mit, weiß nicht, ob explodieren, aber jeweils einer Skalierung zu tun hat.

Speaker: Jetzt erzähl dir nochmal die Geschichte.

Speaker: Also ich fange nochmal vor.

Speaker: Was passiert?

Speaker: Also der Stefan Simons von der Sommer Bags Fastening Systems hier nochmal einen Gruß an ihm ist auf mich zugekommen und hat gesagt, hey, bewirb dich da, die Bonovia macht einen ökologischen Wettbewerb, um einfach ökologisch anwendbare Lösungen für ihre Bauprojekte zu finden.

Speaker: Und da habe ich mich dann beworben mit der Stroheinblasdämmung, mit den Strohbauplatten und mit den OSSB-Platten und habe dann mit allen drei Produkten den ersten Pitch gewinnen können, was sich natürlich total gefreut hat, weil ich meine,

Speaker: Da waren, ich weiß nicht, 45 oder so, auch Becks war dabei.

Speaker: Becks war auch dabei.

Speaker: Aber jedenfalls konnte ich das sehr für mich entscheiden und dann in der nächsten Runde saß ich dann oder stand ich dann mehr oder weniger vor zehn Jurymitgliedern der Bonobio.

Speaker: Also aus allen Richtungen, aus der kaufmännischen Richtung, aus der Unternehmensführung, also die

Speaker: Die Frau Kanepulopoulos war auch dabei und die Techniker, die das verarbeiten, und die haben mich dann quasi auseinandergenommen.

Speaker: Also ich habe das präsentiert und die haben mich auseinandergenommen.

Speaker: Dagegen ist ein Dax, ein Auseinandernehmen eher so ein bisschen witzig.

Speaker: Ernsthaft?

Speaker: Was haben die gefragt?

Speaker: Was haben die gefragt?

Speaker: Verfügbarkeiten, Kosten, Details wie Skalierbarkeit, all diese ganzen Themen.

Speaker: Ist ja klar, die reden ja von 530.000 Wohneinheiten.

Speaker: Also die haben einen ganz anderen Bedarf.

Speaker: Das ist ja genau das, was der Dag meint mit der Skalierbarkeit von Baulösungen.

Speaker: Jede Produktinnovation im Bauwesen, ich interessiere mich da ja wahnsinnig dafür, ist ja immer wahnsinnig interessant bis zu dem Moment, wo man sagt, und, wie viele Tonnen kriegen wir davon hin?

Speaker: Wie viele Tonnen kriegen wir da von hinten, von der Strohwand?

Speaker: Die Frage, das sind immer die Fragen von den Investoren und so weiter, die ist aus meiner Sicht völlig illegitim.

Speaker: Wo ich sage, Leute, wisst ihr was?

Speaker: Da kommt so ein Hampelmann an, der bietet euch eine Strohplatte an.

Speaker: Die findet ihr offensichtlich auch alle gut.

Speaker: Und jetzt kümmert euch darum, dass das Zeug verfügbar ist.

Speaker: Legt Geld auf den Tisch.

Speaker: Nehmt die Kohle eurer Investoren und seht zu, dass ihr die Produktion sicherstellt.

Speaker: Das ist doch genau der Schritt.

Speaker: Und da traut sich niemand ran.

Speaker: Aber was passiert denn da jetzt, Marcel?

Speaker: Aber das stimmt nicht.

Speaker: Naja gut, okay.

Speaker: Du bist natürlich in anderen Kreisen unterwegs als ich, das ist richtig.

Speaker: Also wer würde sich mit mir auf den Golfplatz stellen?

Speaker: Ich auch nicht.

Speaker: Ich kann ja nicht Golf spielen.

Speaker: Was haben die jetzt gesagt?

Speaker: Weil denen muss das ja klar sein.

Speaker: Es geht um Skalierung.

Speaker: Genau, es geht um Skalierung, es geht darum, wie ist quasi die Verfügbarkeit, wie sind die Kosten und das haben wir einfach durchdiskutiert und durchdekliniert und dann haben sie gesagt, okay, cool, wir melden uns bei Ihnen und dann bin ich gegangen.

Speaker: Und ein paar Wochen später kam dann die Nachricht und dann hieß es, ja, die Stroheinblasdämmung und die Strohbauplatten haben gewonnen und die werden dann groß gefeiert im November in Berlin, im Futurium.

Speaker: Da waren wir dann da und haben dann zusammen mit der Frau Galwitz und dem

Speaker: Von den Grünen, der Kasem und der Herr Schwellenhuber, die waren alle da.

Speaker: Es waren richtig, sage ich mal, illustre Gesellschafter und haben dann die Produkte gefeiert und die Fortschritte.

Speaker: auch den Willen der Bonovia nochmal unterstrichen, hier im Prinzip Gesellschaftsverantwortung zu übernehmen.

Speaker: Was man grundsätzlich, finde ich, begrüßen kann, weil die können wirklich was bewegen.

Speaker: Ein Einfamilienhausbauer ist zwar auch nett, ich meine, ich wohne ja auch in einem Strohhaus, also dahinter sind Strohbauplatten, ist ja klar.

Speaker: Aber ich habe nie den Impact, wenn die Bonovia oder Gropius oder

Speaker: B&O oder die Strabag oder wie auch immer sie alle heißen mögen, diese Dinge in die Hand nehmen, dann sieht es ganz anders aus.

Speaker: Dann hat es eine ganz andere Wirkung, auch auf die anderen Marktteilnehmer.

Speaker: Und das ist der Punkt, wo ich dem DAG widersprechen muss.

Speaker: Ja, das war in der Vergangenheit der Fall, dass ich darum nicht gekümmert wurde.

Speaker: Aber heute haben wir eine ganz andere Situation.

Speaker: Heute merken die Leute ihre Verantwortung und ja, sie sind bereit, dafür Geld auf den Tisch zu legen.

Speaker: Das müssen sie auch tun, weil du völlig recht hast.

Speaker: Was tue ich denn mit einer Produktion mit 100.000 Quadratmetern im Jahr?

Speaker: Das ist lächerlich.

Speaker: Wir haben 281 Millionen Quadratmeter Gips und Gipsfaserplatten jedes Jahr.

Speaker: Da müssen wir hin.

Speaker: Wie viel?

Speaker: 281 Millionen?

Speaker: Quadratmeter, ja, jedes Jahr.

Speaker: Wahnsinn.

Speaker: Aber wie wird das, Entschuldigung, das interessiert mich jetzt.

Speaker: Also das heißt, ihr seid jetzt da dran, die

Speaker: zu überlegen, wie können wir das skalieren?

Speaker: Also wie können wir die Produktion skalieren?

Speaker: Ja, es gibt keine andere Fragestellung.

Speaker: Das Problem ist einfach, was tue ich?

Speaker: Doch, doch, doch, es gibt noch eine zusätzliche Fragestellung.

Speaker: Es geht nicht nur um Produktion.

Speaker: Ja, eine zusätzliche, aber keine andere.

Speaker: Doch, zunächst mal muss ich klarstellen, dass ich das Material, das angefragt ist, auch irgendwie verfügbar bekomme.

Speaker: Nein, nein.

Speaker: Nein, du musst vorher etwas anderes zur Verfügung stellen.

Speaker: Das ist natürlich auch genau der Punkt, wo wir beide uns fürchterlich in die Haare gekriegt haben.

Speaker: Du musst sicherstellen, dass sie das Material, was du da produzierst, auch verwenden dürfen.

Speaker: Das heißt, du brauchst, bevor du in eine große Produktion gehst, alle für Deutschland erforderlichen Zertifizierungen und Zulassungen.

Speaker: So, und genau da hängt es in vielen Bereichen.

Speaker: Du hast keine Zulassung für deine Strohbauplatte für die Gebäudeklasse 5.

Speaker: Ist so, fertig.

Speaker: Und solange wie du die nicht hast, wird kein Vonovia, wird kein B&O bei dir quadratkilometerweise Strohpaneele bestellen, die dann nachher auf Halde liegen, weil der Brandschutzprüfer sagt, dürft er nicht verwenden.

Speaker: Es ist ja nicht so, dass es in vielen Bereichen, gerade im Osten,

Speaker: Produktionskapazitäten gibt und dort auch Häuser gebaut werden.

Speaker: Ich muss dir doch nicht erzählen, was die Tschechen für Häuser bauen aus den Strohpanelen.

Speaker: Das dürftest du bei uns niemals machen, weil wir die Zulassung nicht haben.

Speaker: So und das ist genau das, was ich meine.

Speaker: Und da ist die große Lücke, die große Lücke zwischen Leuten wie dir,

Speaker: Und den Leuten, die sowas nachfragen.

Speaker: Die Leute, die das nachfragen, das sind die wirtschaftlich Getriebenen wie Vonovia, die dann irgendwelche Controller, Projektsteurer, Projektentwickler haben.

Speaker: Dann gibt es die Leute wie du, die das produzieren und dann gibt es die Leute,

Speaker: wie Hinrich und mich und wir hängen dazwischen.

Speaker: Wir planen das dann wunderbar, damit uns das dann ein Brandstutzprüfer oder der Schallschutz oder sonst irgendein Prüfer um die Ohren haut, weil es nicht zugelassen ist.

Speaker: Und ich warte auf den Augenblick, wann die Großen, wie Vonovia, B&O oder die ganzen Genossenschaften endlich mal begreifen,

Speaker: dass es nicht zielführend ist, ihren Controllern, ihren Investoren und ihren BWLern zuzuhören, sondern dass es zielführend ist, den Leuten zuzuhören, die damit schon gearbeitet haben, die wissen, welche Erfordernisse dazu führen, dass wir das dann auch einsetzen können und die verantwortungsvoll einfach mal dafür sorgen,

Speaker: okay, wir machen jetzt eine Strohplatte.

Speaker: Was müssen wir denn tun?

Speaker: Das, das, das, das an Zertifizierung, an Zulassung.

Speaker: Und wenn wir das haben und wenn wir sicherstellen können, dass wir auch diese Qualitätsdichte in der Produktion haben, dann gehen wir in die Produktion.

Speaker: Und erst dann geht das Ding durch die Decke und nicht vorher.

Speaker: Okay, Marcel, jetzt hast du das Wort.

Speaker: Ich sehe es als illiterativen Prozess.

Speaker: Also ich denke, man muss das parallel alles gleichzeitig... Tolles Wort.

Speaker: Ich konzentriere mich immer voll, dass ich sauber aussprechen kann, weil ich nicht als Dummer dastehen möchte.

Speaker: Aber es ist original.

Speaker: Es ist so, wir müssen das parallel machen.

Speaker: Wir haben überhaupt nicht die Chance, das eine erst und das andere nachher zu tun.

Speaker: Das geht nicht.

Speaker: Wir haben Projektgrößen mittlerweile im Raum stehen, wo ich sage, naja, es ist ja eine Anwendungsthematik.

Speaker: Also wenn wir in der Planung sprechen, ich bin ja voll bei der Gebäude Klasse 5 hat so ihre Eigenarten, ja.

Speaker: Aber es gibt immer noch Wände, auch in diesen Gebäudeklassen, die haben einfach keine Anforderungen.

Speaker: Peng.

Speaker: Und das sind viele Wände oft.

Speaker: Das sind wirklich die meisten Wände haben überhaupt keine Anforderungen.

Speaker: Bann, da bin ich schon erledigt, habe ich schon alles, kann ich schon die Struberplatte verwenden.

Speaker: Natürlich, wenn es dann in erhöhte Brandschutzanforderungen geht, da bin ich bei dir, da kommen wir dann in die Mühlen der deutschen Beamtenwelt und Brandschutzideen.

Speaker: Und da brauche ich dann eben entweder sehr bemühte Brandschützer, da gibt es ja zum Beispiel eine

Speaker: der Reinhard Eberpacker, der ist ja sehr gut, also der findet ja immer einen Weg, solche Dinge einzusetzen und auch Möglichkeiten.

Speaker: Den packen wir übrigens, da brauche ich auch den Kontakt, den packen wir auch in die Shownotes.

Speaker: Auf jeden Fall, der ist super, der ist cool, den müsst ihr euch auf jeden Fall auch einladen.

Speaker: Ich habe da einige, also ich glaube, das nächste Jahr kann ich euch ein paar Leute liefern, die da absolut zu hören sind zu dem Thema, weil die sind cool.

Speaker: Du musst auch einfach Leute finden, die in ihrem Fachgebiet die größte Befriedigung daraus ziehen, dass sie erfolgreich sind, sondern dass sie auch die Lösung finden, von denen alle sagen, sie würden diese niemals finden.

Speaker: Und der Elba Pakhan gehört eindeutig dazu.

Speaker: Also ich, eines meiner ersten Vorträge, irgendwie Holz als Baustoff der Zukunft, das ist mittlerweile 20 Jahre her, da war der da, da dachte ich, was ist denn das für eine Nase irgendwie, weil der kam da mit einer Selbstverständlichkeit an und sagte, no, was wollt ihr eigentlich, wir machen das mit dem Brandschutz, kriegen wir immer hin und der kriegt es auch immer hin, das ist,

Speaker: Er ist nicht der Einzige.

Speaker: Ich kenne da noch ein paar andere, aber er ist da wirklich extrem exponiert.

Speaker: Und das ist natürlich auch so ein Thema.

Speaker: Das müssen auch die ganzen Ingenieure und die ganzen Planer lernen.

Speaker: Wenn dir der eine sagt, es geht nicht, dann geht es zum anderen.

Speaker: Darf ich da kurz eine Anekdote dazu erzählen?

Speaker: Und zwar die Petra van der Wielen, die arbeitet bei der DENA.

Speaker: Die hat mich kennengelernt über dieses Morschutzprojekt.

Speaker: Da saßen wir zusammen, hat sie gesagt, hey, wir brauchen irgendwas Cooles, irgendein cooles Projekt, wo wir die Strohbauplatten mit reinbringen.

Speaker: Ich so, Petra, geil, lass dir was einfallen.

Speaker: Zwei Tage später ruft mich Edge an.

Speaker: Edge, die bauen gerade diesen Amazonen-Tower in Berlin.

Speaker: Kennt ihr, oder?

Speaker: Und die sagen, ja, Herr Burgstatter, das ist ja total geil.

Speaker: Wir wollen diese Platten verwenden.

Speaker: Und ich so, ja, wo denn?

Speaker: Ja, verwendet.

Speaker: Und ich wollte so, okay.

Speaker: Und dann kam so, Gebäudeklasse, Fragezeichen.

Speaker: Dann so, ja, schicken Sie mal die Unterlagen.

Speaker: Habe ich die Unterlagen geschickt und was kam?

Speaker: Ja, nee, der Brandstitzer sagt, das geht nicht.

Speaker: Und ich so, ja, fuck jetzt, Alter, Mist, schade.

Speaker: Wäre das so ein tolles Leuchtturmprojekt, oder?

Speaker: Wenn der Brandstitzer sagt, geht nicht, geht nicht.

Speaker: Ich so, okay.

Speaker: rufen Reinhard an und sagt, Reinhard, sag mal, wir haben da Folgendes vor, wir wollen das in 35 Stockwerk in diesem Amazon-Tau, wollen wir den Strohberblatt verwenden?

Speaker: Was sagst du?

Speaker: Ja, klar geht es.

Speaker: Und ich so, wie klar geht es?

Speaker: Ja, müssen wir uns angucken, aber das funktioniert schon.

Speaker: Mit der Infobinde ich zurück zu Edge, dann hat sich der Brandschutz auch nochmal angeschaut und was ist?

Speaker: Ja, klar geht es.

Speaker: Es geht nicht für jede Wand.

Speaker: Natürlich nicht.

Speaker: Wir haben nicht alle Wände, aber wir haben diese Low-Hanging-Fruit und die nehmen wir einfach mit.

Speaker: Bei mir ist es doch egal, ob ich jetzt 150 oder 180 Quadratmeter.

Speaker: Wichtig ist, dass es in solchen Projekten zum Einsatz kommt, damit man einfach zeigt, schau her, das ist doch mal ein Leuchtturm, auf 135 Meter Höhe Strohraubplatten einzusetzen.

Speaker: Ja, natürlich.

Speaker: Könnt ihr mir nochmal was erklären, wie das mit diesen Zulassungen eigentlich genau abläuft?

Speaker: Das kann niemand.

Speaker: Ich will mal meine Frage loswerden.

Speaker: Die erste Frage wäre, wie produktspezifisch sind die?

Speaker: Die zweite Frage wäre, wie lang dauert dieser Prozess?

Speaker: Und die dritte Frage wäre, offenbar kann man das ja auch umgehen, oder?

Speaker: Also wenn man dann doch im 35.

Speaker: Geschoss bauen kann.

Speaker: Also es gibt offenbar Wege, diese Zulassungen zu umgehen.

Speaker: Oder wie funktioniert das?

Speaker: Nee, nee.

Speaker: Also die Zulassung, also grundsätzlich ist es ja ganz interessant, die Regel, da knie ich mich oder da lehne ich mich jetzt vielleicht ein bisschen raus und ich glaube, nachher rede vom DIBD keiner mehr mit mir.

Speaker: Aber ich versuche das mal so ganz diplomatisch auszubringen.

Speaker: Also grundsätzlich ist es so, wir haben eine europäisch-technische Bauproduktenverordnung und seit 2013 sagt diese, die CE ist völlig ausreichend für Bauprodukte, solange sie nicht irgendwie hart sicherheitsrelevant sind.

Speaker: Das heißt, in dem Moment, wo ich jetzt über eine ETA, also ein European Technical Approval, nachweisen kann, dass dieser Baustoff einsatzfähig ist im Rahmen seiner Möglichkeiten, zum Beispiel Dämmstoff soll dämmen, darf sich nicht setzen, braucht einen gewissen Dämmwert, braucht einen Stimmungswiderstand, dann darf ich ihn in Europa verkaufen.

Speaker: Punkt.

Speaker: Das ist mal die grundsätzlich europäische Regelung.

Speaker: Aber, und jetzt kommt es, jetzt kommen lauter nationale Regelungen und sagen, ja, die europäische Regelung ist zwar ganz nett, aber wir sehen es nochmal ein bisschen anders.

Speaker: Und stülpen einem quasi die nationalen Wünsche auf.

Speaker: Und das ist eigentlich in der Bauproduktenverordnung gemäß dieser Verordnung gar nicht zulässig.

Speaker: Also es darf überhaupt keine nationale Regelung dem gegenüberstehen.

Speaker: Aber natürlich hat die Bauindustrie da eine sehr große Lobby und auch

Speaker: entsprechende Einflussmöglichkeiten.

Speaker: wurde das einfach so verändert, dass jetzt doch wieder sehr viele nationale Regelungen in gewissen Bereichen die Dinge halt, sage ich mal, erschweren.

Speaker: Also könnte man da jetzt vom Europäischen Gerichtshof gegen klagen?

Speaker: Kannst du alles machen, Hinrich, aber das bringt alles nichts.

Speaker: Also ich darf vielleicht nochmal schon das viel zitierte und ja dankenswerterweise auch viel gelobte Dachgeschoss, von dem wir ja gerade sprechen, nochmal anbringen.

Speaker: Wir sind ja nicht doof.

Speaker: Also wir haben zur Baugenehmigung ein komplettes Brandschutzkonzept mit eingereicht.

Speaker: Und das freigezeichnete, genehmigte und geprüfte Brandschutzkonzept war Bestandteil unserer Baugenehmigung.

Speaker: Und dann haben wir angefangen zu bauen.

Speaker: Ich meine, Marcel weiß das.

Speaker: Wir haben ja fast unsere Freundschaft darüber irgendwie zerbrechen lassen.

Speaker: Und dann kommt da der Brandschutzprüfer an und sagt, was ist denn das für ein Zeug?

Speaker: Kenn ich nicht, will ich nicht, weiß ich nicht.

Speaker: Und dann hat Marcel genau das gesagt, was er jetzt erzählt hat.

Speaker: Ja, hat da Europa-Zulassung und so weiter.

Speaker: Und ich habe gesagt, du, das ist mir völlig egal.

Speaker: Wenn der Brandschutzprüfer das nicht abnimmt, dann stehe ich hier.

Speaker: So, und genau so war es.

Speaker: Und der Typ sitzt dann da, Kraft seiner Wassersuppe, an meinem Schreibtisch, guckt mich an und sagt mir, verklagen Sie mich doch.

Speaker: Na, was machst du denn da, lieber Hinrich?

Speaker: Dann verklagst du den.

Speaker: Hast einen Prozess an der Backe, der drei bis fünf Jahre dauert, solange steht deine Baustelle still.

Speaker: Der Typ sitzt in der Ecke, trinkt seinen Cognac und raucht die Zigarre.

Speaker: Die brennt ja.

Speaker: Und du kommst nicht weiter.

Speaker: Der Typ weiß doch ganz genau, dass du das nicht machst.

Speaker: Du kannst das gar nicht bringen.

Speaker: Mein Gedanke ist ein anderer.

Speaker: Ich denke an was anderes.

Speaker: Als Einzelkämpfer ist man natürlich da verloren.

Speaker: Aber mir geht es doch darum, wir wollen diese Baustoffe

Speaker: Wir haben doch ein ganz anderes Setting als noch vor ein paar Jahren.

Speaker: Alle wollen das.

Speaker: Also der Wille ist da, weil der Zwang auch da ist.

Speaker: Und meine Überlegung ist eben, kann man nicht sowas, also die Bitcoin-Szene, die hat ja, bei denen ist ja das Konzept Open Source.

Speaker: Also die machen, das ist alles, alles, was mit... Liegt alles offen.

Speaker: Alles liegt offen und dadurch entsteht eigentlich eine größere Qualität und das ganze Konzept basiert auf Kooperationen.

Speaker: Also ohne da jetzt ins Detail zu gehen, denke ich die ganze Zeit darüber nach, wie können wir das in der Bauwelt hinkriegen?

Speaker: Weil genau das ist es, was wir brauchen.

Speaker: Wir brauchen Open Source und wir brauchen Kooperation.

Speaker: Und ich meine damit, ja, dann müssen wir halt Crowdfunding machen, um die Zulassung für Strohbauprodukte zu bekommen.

Speaker: Aber die müssen dann Open Source sein.

Speaker: Deswegen frage ich, wie produktgebunden ist das?

Speaker: Also, ich frage dich ganz konkret, wenn wir jetzt eine Crowdfunding-Kampagne machen würden, die sagt, wir zertifizieren jetzt deine Strohwände für die Gebäudeklasse 5, wärst du bereit,

Speaker: das Open Source bereitzustellen.

Speaker: Ich weiß nicht, ob man das kann, aber das wäre natürlich geil, wenn es so ginge.

Speaker: Das Problem ist, im Unterschied zum Bitcoin reicht bei mir ja nicht nur ein Computer.

Speaker: Das heißt, so ein Zulassungsprozess bzw.

Speaker: so eine Zulassung ist einfach auf diese Platten abgestimmt, damit auf die Produktion abgestimmt.

Speaker: Das heißt, ich sage, ich produziere auf dieser Anlage diese Platten und die brauchen diese Genehmigung und dann versuche ich diese Genehmigung durchzusetzen, indem ich Vorprüfungen mache und dann die Prüfung das abarbeite und dann kriege ich da auf der Basis eine ETH.

Speaker: Das ist überhaupt, sage ich mal, gar nicht so das Problem.

Speaker: Das Problem ist diese Anerkenntnis der schon geleisteten Prüfungen zum Beispiel.

Speaker: Da habe ich auch eine kleine Anekdote dazu.

Speaker: Wir haben ein Brandschutzzeugnis, eine europäische Brandschutzprüfung gemacht und haben da nachgewiesen, dass eine Wand auf Strohbauplatten F60 hat.

Speaker: Also 60 Minuten Brandwiderstandsdauer.

Speaker: Die ist strenger als die deutsche.

Speaker: Jetzt habe ich das in dem Projekt Zillestraße, was wir demnächst realisieren, dann vorgelegt.

Speaker: Ich habe gesagt, wir haben so eine Prüfung.

Speaker: Dann sagt mir das DBT, ja, nett, aber es ist halt eine europäische und wir wollen halt gerne deutsche.

Speaker: Wir können das grundsätzlich anerkennen, F30 über eine allgemeine Bauartgenehmigung oder Bauteilsprüfung.

Speaker: Dann zahle ich dafür aber nochmal 10.000 Euro.

Speaker: Die lege ich einfach auf den Tisch und sage hier.

Speaker: Das heißt, ich habe die Nachweise, aber sie werden nicht anerkannt.

Speaker: Jetzt muss ich mal kurz einhaken, nur damit ich das verstehe.

Speaker: Es ist streng genommen so, dass diese nationalen Gesetzgebungen oder Prüfverfahren eigentlich gar nicht zulässig sind, weil es eine europäische Grundprüfung gibt, die ausreichend sein sollte.

Speaker: Habe ich das richtig verstanden?

Speaker: Genau, die

Speaker: In dem Moment, wo ich eine ETA mache und damit eine CE bekomme, also eine Certified Europe, diese Nummer, diese Zertifizierung, darf ich normalerweise den Baustoff in der erklärten Klasse, also ich erkläre in der ETA, welche Einsatzzwecke möglich sind, welche Anwendungen, darf ich den verwenden.

Speaker: Nur eben ist das halt nicht immer unbedingt

Speaker: So einfach.

Speaker: Ich meine, man muss eins sagen, für die Strohbauplatte haben wir keine ETA, weil die Strohbauplatte eine Spanplatte ist.

Speaker: Das heißt, die ist ein geregelter Baustoff.

Speaker: Also sie ist eigentlich überhaupt, kann ich dir gar keine ETA geben, weil sie einer Norm unterliegt, also einem European Standard.

Speaker: Und deshalb meine ich, es ist wahnsinnig komplex, dieses ganze Zulassungs- und Genehmigungs- und Schraumschutz.

Speaker: Da möchte ich wirklich nochmal einhaken.

Speaker: Du kannst eigentlich tatsächlich diese ganze Thematik nur erschlagen, wenn du Arbeitsgruppen etablieren könntest, die sich um solche Zulassungen kümmern.

Speaker: Da ist nur die Frage, wer finanziert diese?

Speaker: Das geht ja noch weiter.

Speaker: Also du hast ja bestimmte Sachen, wo du zum Beispiel eine Feuerwiderstandsklasse hast.

Speaker: Und selbst wenn du eine Feuerwiderstandsklasse hast, von mir aus von F90, aber die Bauordnung, die Landesbauordnung sagt irgendwie Treppenhaus nur mit nicht brennbaren Baustoffen.

Speaker: Dann ist es scheißegal, ob das Ding F90 hat, F30 oder F60.

Speaker: Wenn die Bauordnung sagt, nicht brennbare Baustoffe, dann geht es halt nicht mehr.

Speaker: Und wenn du die so auslegen würdest, wie du sie auslegen müsstest, dann müsstest du in Berlin alle Altbauten abreißen, weil die haben Holztreppenhäuser.

Speaker: Da hast du nur noch einen Bestandsschutz.

Speaker: Also es ist tatsächlich so, dass man echt irgendwelche Arbeitskreise etablieren können müsste, die für diese ganzen Zulassungen zuständig sind, weil es ist ja so,

Speaker: dass das durchaus machbar ist.

Speaker: Es gibt halt eben nur keinen, der das wirklich in der entsprechenden Form macht, weil die Großen machen es nicht und die Kleinen haben nicht genug Kohle.

Speaker: Und in dieser Thematik möchte ich jetzt mal mit zwei Dingen noch vorankommen, die hoffentlich auch mal das ein bisschen positiver darstellen.

Speaker: Nummer eins, DIBT ist ja dauernd genannt worden, DIBT.

Speaker: Deutsches Institut für Bautechnik hat einen großen Fördertopf für die Zulassung oder Prüfung von irgendwelchen nachhaltigen Projekten.

Speaker: Ich weiß, wovon ich spreche, weil wir haben uns gerade an diesem Fördertopf bedient oder sind dabei, weil wir haben vom DIBT ein Forschungsprojekt finanziert bekommen, in dem wir einen Leitfaden erarbeiten sollen,

Speaker: was Planer, Ingenieure oder am Bau Beteiligte zu berücksichtigen haben, wenn sie Mauersteine, alte gebrauchte Abrissmauersteine wiederverwenden wollen.

Speaker: Das ist ein Beispiel, wo ich sage, gut, wir haben das jetzt mal gemacht und wir haben hier eine sehr interessierte Bauingenieurin bei unseren Mitarbeiterinnen, die sich dieses Projekt jetzt annimmt.

Speaker: Wir sind da reingeschlittert, weil wir so einen Reuse-Wettbewerb gewonnen haben.

Speaker: Und dann möchte ich noch eine Sache sagen, um das dann vielleicht auch nochmal ein bisschen runder zu machen.

Speaker: Wir sind ja jetzt mittlerweile, also wir, sage ich jetzt mal Spreeplan, sehr stark in diese Stroh- oder Stroh-Bau-Ecke gekommen, einfach weil wir viel darüber gesprochen haben und auch viel damit gebaut haben.

Speaker: Ich habe aber in dieser Runde hier auch schon mehrfach gesagt, die Natur hat viel mehr und auch zum Stroh gehört mehr.

Speaker: Und da möchte ich zwei positive Aspekte jetzt nochmal loswerden, nämlich aus dem Bereich des Lehmbaus.

Speaker: Die meisten haben das überhaupt wahrscheinlich gar nicht mitgekriegt.

Speaker: Es gibt ein EuGH-Urteil in der jüngeren Vergangenheit und das ist ein ganz wichtiges Urteil, wie nämlich mit Bauaushub, mit Baustellenaushub umzugehen ist.

Speaker: Bisher war es so, dass Bauaushub per se ein Schadstoff war etwas, was abzufahren ist.

Speaker: Das war also etwas, was Geld gekostet hat.

Speaker: Das ist jetzt nicht mehr so aufgrund dieses EuGH-Urteils.

Speaker: Dadurch, dass wir so viel Lehm in so vielen unserer Baugruben haben, wird es als Wertstoff kategorisiert.

Speaker: Das heißt, das Vorzeichen ändert sich.

Speaker: Von dem, was jetzt vorher gekostet hat, ist es zumindest nach diesem Urteil jetzt eigentlich ein Wertstoff.

Speaker: Ich bin mal sehr gespannt, was die ganze Bauindustrie daraus macht und ob sie die daraus resultierende Chance wirklich wahrnimmt, die Lehmbaustoffe jetzt weiter voranzubringen.

Speaker: Das ist der eine positive Aspekt in Bezug auf den Lehm.

Speaker: Und der zweite positive Aspekt, ich weiß gar nicht, ob sie jetzt schon raus ist oder noch rauskommen wird.

Speaker: Im April sollte die neue DIN-Norm für Lehm-Mauerwerk rauskommen.

Speaker: Es hat auch bisher nie jemand wirklich sich darum gekümmert, mal zu prüfen, wie hält das eigentlich.

Speaker: Deswegen durftest du nur maximal zwei Geschosse mit Lehmsteinen, Mauern oder Bauen durchführen.

Speaker: Und aufgrund einer Initiative von der Deutschen Bundesumweltstiftung, von ZRS und einer Uni ist jetzt ein Forschungsprojekt abgeschlossen worden, was in eine neue DIN gemündet hat, die eindeutig nachweist, wie die statischen und anderen bautechnischen Verhältnisse von Lehm-Mauerwerk sind.

Speaker: Und siehe da, du kannst mit einmal fünf Stockwerke machen.

Speaker: Und das muss man sich jetzt mal vorstellen.

Speaker: Ich habe die hier bei mir im Büro zu stehen.

Speaker: Lehmsteine, die sehen genauso aus wie die Kalksander.

Speaker: Du kannst dieselben Fertigungsmaschinen verwenden, du kannst dieselbe Produktion nehmen und du kannst jetzt auch jeden Maurer oder jeden Bauherrn, der dir dann immer sagt, ich möchte gerne massiv bauen, wo ich dann immer sage, das ist schon gleich unser Kumpel irgendwie.

Speaker: Aber schön, dem kannst du jetzt sagen, okay, bauen wir massiv, mauern wir mit Lehmsteinen.

Speaker: Na wunderbar und den holst du dir am besten auch noch aus deiner Baugrube.

Speaker: So, jetzt sind wir vom Strom ein bisschen weggekommen, aber ich hoffe, wir sind mit der Geschichte jetzt vielleicht so ein bisschen in die Richtung gekommen, wo wir sagen können, naja, vielleicht kriegen wir es ja doch noch irgendwie in die richtige Richtung.

Speaker: Ja, also wir nähern uns jetzt übrigens dann auch dann den Abschluss.

Speaker: Wir konnten jetzt, glaube ich, stundenlang noch weiterreden.

Speaker: Ich habe vor allem auch noch richtig viele Fragen.

Speaker: Deswegen will ich dich schon nochmal einladen, Marcel, um das auch weiter zu verfolgen, wie das weitergeht.

Speaker: Also auch, wie geht das mit Bonovia weiter?

Speaker: Und wie geht das Rollout weiter?

Speaker: Das finde ich extrem spannend.

Speaker: Und vor allem finde ich es spannend, das dann selber auch umzusetzen.

Speaker: Also ich meine, das ist ja das, worauf wir Bock haben.

Speaker: Also wir haben große, also wir merken, dass wir haben so ein paar, wir planen große Wohnanlagen, gerne mal 200 Wohnungen, oft für städtische Wohnungsbaugesellschaften, aber auch für private.

Speaker: Und da geht es um diese Skalierbarkeit.

Speaker: Und da sind jetzt plötzlich völlig, die reden ganz anders.

Speaker: Die wollen das jetzt, also weil sie es müssen vielleicht auch.

Speaker: Und da brauchen wir dieses ganze Know-how, dieses geballte Know-how, das ihr zwei zum Beispiel verkörpert, dass man das so weit wie möglich treibt, dass wir da echt was anbieten können.

Speaker: Du, wir können euch auch die ganzen Beispiele zeigen.

Speaker: Wir haben die Details, wir haben die Ausführungen, wir haben die Beispiele.

Speaker: Du kannst dir alle angucken.

Speaker: Wir wohnen da drin.

Speaker: Meine Wände hier hinten, die sind aus Stroh.

Speaker: Fertig.

Speaker: Mit ein bisschen Leben reingeschmiert.

Speaker: Wie schaut das mit Wohnungstrennwänden aus?

Speaker: Kann ich Wohnungstrennwände komplett aus Stroh machen?

Speaker: Na klar.

Speaker: Wie schaut das mit der Tragfähigkeit aus?

Speaker: Tragfähigkeit ist nicht ganz so toll.

Speaker: Also wenn du wirklich mit richter Tragfähigkeit ankommen willst, haben wir auch ein Holzskelett drin.

Speaker: Aber in unserer beider Zusammenarbeit, Hinrich, habe ich dir auch gesagt, ich kann dir die ganzen Details, kann ich dir mal schicken.

Speaker: Also wir haben eine geplante, detaillierte, zugelassene und geprüften Wandaufbau mit Strohpanelen.

Speaker: ausschließlich mit Naturbaustoffen in der Wohnungstrennwandqualität.

Speaker: Ganz klar.

Speaker: Haben wir hier auch überall eingebaut.

Speaker: Kannst du dir angucken.

Speaker: Wir haben einen besseren Schallschutz, als du dir das vorstellen kannst.

Speaker: Und wie gesagt, du kannst die Schrauben reinschrauben, das Zeug hält.

Speaker: Und der Brandschutz, naja, der ist höher als vergleichbar bei Riegebs.

Speaker: Hat aber eben so eine Zulassung nicht.

Speaker: Okay, das ist dann wieder so ein Thema.

Speaker: Wie kriegt man die Bauherren dazu, dass sie es trotzdem machen?

Speaker: Da brauchen wir dann diesen Brandschützer, oder?

Speaker: Unterschiedlich.

Speaker: Du brauchst einen Juristen, du brauchst einen Brandschützer, du brauchst einen Versicherer.

Speaker: Aber wir haben ja noch ein paar Podcasts vor uns.

Speaker: Aber eine Frage habe ich noch.

Speaker: Also wie dick ist diese, um nochmal einmal zum Schluss zu eurem Hauptprodukt, der Strohbahn, zu kommen?

Speaker: Also wie dick sind diese Wände?

Speaker: Also ihr habt ja, glaube ich, verschiedene Dicken.

Speaker: Und wie funktioniert das mit Elektroinstallationen?

Speaker: Das ist lustig.

Speaker: Du hast in deiner Eingangsrede schon selber dich ad absurdum geführt.

Speaker: Du hast gesagt, eine Frage habe ich noch und fängst mit zwei Fragen an.

Speaker: Und du hast noch viel mehr, würde ich darauf wetten.

Speaker: Ja, das mache ich immer so.

Speaker: Ich dachte, ich lasse euch jetzt einfach mal ein bisschen reden.

Speaker: Ja, jetzt haben wir dich ja da.

Speaker: Wir quatschen ja die ganze Zeit miteinander.

Speaker: Ja, also zunächst mal kurz mal noch zu dieser Fragestellung vom DAK zurück, ganz zurück.

Speaker: Also das ist genau das, woran ich arbeite.

Speaker: Deshalb habe ich eigentlich normalerweise auch wahnsinnig wenig Zeit.

Speaker: bis wir im Prinzip diese Zulassungsthematiken, die Produktionsthematiken, die Verarbeitungsthematiken und die Investorenthematiken unter einen Hut bringen.

Speaker: Bis wir das schaffen, weil da bin ich voll beim Tag, da ist völlig richtig, das ist so eine Mammutaufgabe, die braucht Geld, damit es läuft, damit es geschmiert wird, da braucht man ein Team dazu, die das unterstützt, am besten von jüngeren Leuten, die wir dann beraten und denen wir dann weiterhelfen, weil eigentlich ist es ja eine Sache der Jüngeren, ganz ehrlich.

Speaker: Wir sind ja die, die schon, sag ich mal,

Speaker: Schon eher so an die Ruhe denken, während die anderen gerade Gas geben.

Speaker: Und wir brauchen junge Leute, die Gas geben und das unterstützen.

Speaker: Das mal zum einen.

Speaker: Dann zu der Frage, wie dick sind unsere Wände.

Speaker: Ich denke, das ist ein ganz interessanter Aspekt.

Speaker: Wir können die Wände auf 8 cm Stärke machen.

Speaker: Also das sind zwei Strohbauplatten ohne Ständerwerk miteinander verschraubt.

Speaker: Beziehungsweise verschraubt und verklebt.

Speaker: Dann hat man im Prinzip eine sehr geringe, eine sehr dünne Wand, die jetzt für jeden sozialen Wohnungsbau oder so wunderbar funktioniert.

Speaker: Also auch vom Schall her ist das alles gut.

Speaker: Wir haben schon mehrere soziale Wohnbauten so ausgeführt und da gab es nie Beschwerden.

Speaker: Also das sehen wir gesagt, die ist aber hellhörig oder so, gar nicht.

Speaker: Also das ist eine richtig angenehme Wand-Situation.

Speaker: Man kann die entweder in den Estrich hineinbinden, Schallschutz, oder auf den Estrich draufstellen, Variabilität.

Speaker: Haben wir auch schon gemacht, funktioniert auch einwandfrei.

Speaker: Aber wenn ich sie direkt zueinander verschraube, habe ich natürlich keine Möglichkeit, Kabel zu führen, weil ich ja keinen Zwischenraum habe.

Speaker: Das heißt, dann muss ich im Prinzip die Kabel- und Elektroinstallation in die Platte hineinfräsen.

Speaker: Was jetzt auch kein Problem ist, was man auch machen kann, aber es ist halt, sage ich mal, ein Unterschied.

Speaker: zu einer Wand mit einem Installationsraum.

Speaker: Deshalb ist meine persönlich liebste Variante die, dass man sagt, man hat eine Strohbauplatte mit 40 mm, dann einen Holzständer mit 40 auf 60 und nochmal eine Strohbauplatte.

Speaker: Weil dann kann ich alles.

Speaker: Dann habe ich den Raum, um Elektroinstallationen zu verfahren.

Speaker: Ich habe die Möglichkeit, Steckdosen in verschiedenen Tiefen einzubauen und habe damit eine vollwertig gute Wand.

Speaker: Braucht halt ein bisschen mehr Platz, je nachdem, wie man rechnet.

Speaker: Das ist wieder ganz lustig, weil da kommen wir wieder nämlich an den Punkt, wer redet hier?

Speaker: Also ich habe einen Planer, der das gerne möchte, aber auch noch nie gebaut hat.

Speaker: Und ich habe einen Vertriebler, der zwar gesehen hat, wie sowas gebaut wird und der die Dinger produziert.

Speaker: Wir haben es gebaut, wir machen es dauernd.

Speaker: Und das ist halt eben so ein Thema, wo ich dann auch sage, wenn man es wirklich richtig ernsthaft machen will, muss man sich vor allen Dingen auch um die Handwerker kümmern.

Speaker: Und wir haben natürlich auch versucht, in Zusammenarbeit mit den Handwerkern diese Lösungen noch zu optimieren und eben auch die Handwerker zu qualifizieren.

Speaker: Und wie du weißt, Marcel, wir haben da mittlerweile unsere Truppe, die machen Strohpaneele,

Speaker: am laufenden Meter.

Speaker: Und da ist es mittlerweile tatsächlich so, die zucken da gar nicht, wenn ich da Elektroinstallationen drauf haben will.

Speaker: Die fräsen das rein und fertig.

Speaker: Und dann kommt da noch ein Klebeband drauf und fertig.

Speaker: Und

Speaker: Wenn ich jetzt mal wieder mit den Worten von Hinrich spreche, der immer noch mehr auf Geld achtet als ich, das ist jeder Quadratzentimeter, ist vermietbare Fläche, verkaufbare Fläche und so weiter.

Speaker: Und wenn du mir dann mit einer Installationsebene kommst und ich im Duktus des Investors spreche, dann sage ich, du hast da eine Macke, was mir da verloren geht, weil du so ein paar Kabel da reinziehen willst.

Speaker: Da stelle ich dann aber eher meine Handwerker hin und sage so, ihr fräst mir das Ding da jetzt rein, macht die Kabel da rein, kommt der Lehmputz rüber fertig und habe dann entsprechend die Wand optimiert.

Speaker: Also es gibt die Möglichkeiten, ich warte nur darauf, dass wir tatsächlich mal so zum Zuge kommen, um solche Zulassungs- und Detaillösungsverfahren anzugehen.

Speaker: Aber wahrscheinlich liegt es daran, ich bin nicht kommunikativ genug, als dass mich da jemand darauf ansprechen würde.

Speaker: Ich muss dann mein Werk sprechen lassen, dann kannst du dir die Fledermauskauben angucken, aber ansonsten muss ich dann wahrscheinlich raus.

Speaker: Ja.

Speaker: Jetzt vielleicht noch eine letzte Frage und dann machen wir Schluss.

Speaker: Oh, die letzte.

Speaker: Ich habe mir ja die Rolle zugelegt, ich habe sie alt und naiv genannt, also in Analogie zu jung und naiv, zu dem Thilo Jung, weil damit kann ich dann elegant einfach zugeben, dass ich keine Ahnung habe von diesen ganzen Dingen und deswegen frage ich einfach.

Speaker: Was müsste man, also angenommen es ist Gelänge, man könnte so Crowdfunding auf die Beine stellen mit dem Ziel, dass wir für diese ganzen Produkte, also wir haben über Lehmbauplatten gesprochen.

Speaker: DAK hat sehr schön anschaulich geschildert, Lehm brennt nicht, weil wir haben jetzt eine Situation, dass wir eben auch Gebäudeklasse 5 eine dreigeschossige Aufstockung aus Holz machen und die besteht zur Hälfte aus Gips.

Speaker: Die könnte auch zur Hälfte aus Lehm bestehen.

Speaker: Es gibt aber keine Zulassung.

Speaker: Und jetzt ist so mein Ding, dass ich mir die ganze Zeit überlege, wie kriegen wir das hin, dass wir da diese Zulassungen herkriegen?

Speaker: Also brauchen wir, und ich denke dann immer an Open Source und an, ist sowas irgendwie denkbar?

Speaker: Also mal angenommen, ich glaube, da würde es Menschen geben, die sagen, wir machen so eine Crowdfunding-Aktion und dafür gibt es Zulassungen, die dann aber jeder nutzen darf.

Speaker: Ist sowas denkbar oder ist das totaler Klötzinn?

Speaker: Nö, nutzen kann die sowieso jeder in dem Augenblick, wo die Produkte zugelassen sind.

Speaker: Also du musst dir einfach mal angucken, was willst du haben an Produkten, nehmen wir eine Lehmbauplatte, nehmen wir ein Strohpanel oder was auch immer und dann schaust du dir an, wo kannst du das überall verbauen und dann guckst du dir an, welche Zulassung brauchst du gegebenenfalls und dann gibt es Anforderungen.

Speaker: als Baumaterial, als Schaltschutzanforderung, Brandschutzanforderung und so weiter und dann guckst du dir an, was ist sinnvoll, dann machst du eine Liste und dann guckst du, wo du diese entsprechenden Zulassung kriegen kannst und dann fragst du, was das kostet, da kannst du DIBT, da kannst du BAM,

Speaker: oder was auch immer machen und dann hast du irgendwann eine Summe, die dann da unten steht und wenn du diese Summe hast, dann musst du noch die Personalkosten drauf rechnen und dann hast du einen Gesamtbetrag, den du brauchst, um für diese Produkte die entsprechenden Zulassungen zu bekommen.

Speaker: Und interessant könnte es werden, wenn du sagst, du hast einen Investor und der kriegt für die Vorinvestition dieser Zulassung, kriegt er von mir aus eine Lizenzgebühr für jede verkaufte Platte von einem halben oder einem Viertel Cent oder sowas.

Speaker: So kann er dann sicherstellen, dass er, wenn er ein Produkt mit zur Marktreife gebracht hat, an das er glaubt, dass er dann auch seinen Return of Invest hat und alle Beteiligten sind froh.

Speaker: So einfach.

Speaker: Also könnte dann dieser Investor ja auch eben, sage ich jetzt mal, ein gemeinnütziger Verein sein, der eben bei Crowdfunding lebt und dann auch ein Reinvest hat und der dann sagt, ich bezahle hier Zulassungen von Dingen, die ich geil finde.

Speaker: Also wir denken da ein bisschen, das ist nochmals mehr sozialistischer, dass wir sagen, naja, wie bringen wir quasi

Speaker: möglichst viele Beteiligte dazu, da zum Beispiel entweder rein zu investieren oder in irgendeiner Form teilzuhaben.

Speaker: Weil das ist ja das Interessante.

Speaker: Also wie motiviere ich quasi jemanden zu sagen, hör zu, wir bauen jetzt eine Produktionsanlage vor den Tor Berlins.

Speaker: Die wenigsten werden jetzt Lust haben, eine Produktion zu betreiben, aber sie sagen, oh ja, geile Idee, will ich unterstützen, will ich investieren.

Speaker: Und bin dafür zum Beispiel beteiligt am Umsatz oder am Gewinn, wie auch immer.

Speaker: Solche Themen, das durchdenken wir gerade.

Speaker: Da sehe ich übrigens auch die Blockchain-Technologie als wahnsinnige Möglichkeit, weil man ja CO2 einspeichert.

Speaker: Also wir haben ja im Bestfall bis zu 250 Kilogramm CO2-Äquivalente pro Quadratmeter Innenwand.

Speaker: Das ist ein Kubikmeter Beton, den ich damit neutral mache.

Speaker: also den ich damit quasi ausgleichen kann.

Speaker: Und das ist im Prinzip ein Punkt, das Bringen, das müsste man eigentlich viel mehr noch in die Welt bringen und einfach viel mehr Menschen ermöglichen, daran teilzuhaben.

Speaker: Weil ich glaube, das machen viele, weil es einfach eine coole Idee ist.

Speaker: Also ich habe schon ein paar Ärzte, die sagen, oh ja, sie wollen investieren und hin und her.

Speaker: Und wir sind da und haben eigentlich das noch nicht so richtig ergriffen, weil ganz ehrlich, also ich bin Baumensch oder

Speaker: Ich habe jetzt eigentlich mit Investoren, also allein wenn die schon anfangen mit CapEx und OPEX und hin und her erwächst, dann denke ich mir so, von was redet ihr denn?

Speaker: Das ist nicht meine Welt.

Speaker: Aber wir erdenken da Modelle, die auch teilweise diese Blockchain-Technologie inkludieren.

Speaker: Ja, okay.

Speaker: Also das wird mal so der Ausblick.

Speaker: Also hier der Ausblick für, ich hoffe auch, dass es mir gelingt, weil ich habe vorher auch noch, es gibt da so ein paar Bitcoiner, die ich gerne mal auch hier mit einladen will.

Speaker: Und wenn die kommen, wir machen jetzt Stopp, der DAX signalisiert mir schon.

Speaker: Also auch in die Bitcoin-Community, da geile Geschäftskonzepte sich auszudenken.

Speaker: So DAX und du hast jetzt das letzte Wort und dann machen wir Feierabend.

Speaker: Ja, das letzte Wort ist gar nicht so schwer.

Speaker: Also das ist tatsächlich auch, wenn ich mir jetzt diese Runde angucke, da gibt es eigentlich Leute, die so diese An- und Fürsicht sind wir für jemanden, der Green Invest Produkte entwickeln will und sind ja schon das Team, was er braucht irgendwie.

Speaker: Du bist derjenige, der planen kann.

Speaker: Marcel ist derjenige, der die Produkte anliefern kann.

Speaker: Ich bin derjenige, der irgendwie auf die entsprechende Umsetzung, Planung und Projekte zurückgreifen kann.

Speaker: Und ich kann auch ganz klar definieren, welche Zulassung und Zertifikate wir brauchen.

Speaker: Und das, was wir jetzt von jemandem brauchen, der ein Green-Invest-Modell entwickeln will, ist eben genau diese Form der Struktur.

Speaker: Also du kannst es...

Speaker: es klingt immer so ein bisschen blöd oder so ein bisschen verstaubt.

Speaker: Du kannst auch eine gemeinnützige GmbH, eine gemeinnützige UG oder eine Genossenschaft oder was auch immer bringen oder entwickeln.

Speaker: Sicherstellen musst du, dass die Investitionen oder eine bürgengemeinschaftsfinanzierte Stiftung, das geht auch.

Speaker: Also wir haben sowas mit der GLS bei Waldorfschulen gemacht und so weiter.

Speaker: Also GLS Bank, Gemeinschaftsbank für Leihen und Schenken.

Speaker: Und es ist halt tatsächlich, es ist ein Job.

Speaker: Also es ist eine echte Arbeit, die Struktur zu finden, die Steuer zu machen, die juristischen Absicherungen zu machen und sicherzustellen, dass diese ganzen Geldflüsse dann auch funktionieren.

Speaker: Ich sage nicht, dass ich das nicht kann.

Speaker: Ich sage aber ganz klar, dass ich das nicht will.

Speaker: Weil wenn ich hätte Banker werden wollen, wäre ich Banker geworden, bin aber eben nur Architekt.

Speaker: Ich sage ja auch gar nicht, dass du oder wir das machen müssen.

Speaker: Nö, natürlich nicht.

Speaker: Aber es gibt so viele Talente da draußen.

Speaker: Und darum geht es ja.

Speaker: Ich will damit Lehm bauen können.

Speaker: Und das Ding hat keine Zulassung.

Speaker: Wie kriegen wir diese scheiß Zulassung?

Speaker: Darum geht es mir.

Speaker: Dann sieh doch zu, dass möglichst viele Leute diesen Podcast hören, möglichst viele Leute, die irgendwie in Business and Law School sind oder so, die das dann irgendwie dezent bei Austern und Säckchen auf ihrer Segeljagd sich mal anhören, die dann die ganz tolle Idee haben, wie man sowas zusammenbastelt.

Speaker: Dir ist schon klar, dass das ein ganz schönes Vorurteil ist, was du da so gegenüber der Investition hast.

Speaker: Ich fand auch, da teilen Austern auf einer Segeljacht, das ist echt ein Thema.

Speaker: Wie kriegst du frische Austern auf einer Segeljacht?

Speaker: Du, ich könnte auch sagen, beim Stücke Speck, das Schneebrett vor der Hütte auf dem Gletscher hat, das ist mindestens genauso daneben.

Speaker: Ist auch stereotypisch.

Speaker: Genau.

Speaker: So, aber jetzt machen wir Feierabend.

Speaker: Also Marcel, ganz, ganz herzlichen Dank.

Speaker: Ich finde das super inspirierend und ich hätte echt noch ganz, ganz viele Fragen, die stelle ich jetzt nicht mehr.

Speaker: Und ich fände es wirklich toll, wenn wir nochmal in hoffentlich zukünftigen Folgen, wir sind ja noch ganz am Anfang, nochmal auf dich zukommen könnten, damit du dann berichtest, wo du stehst mit deinem Produkt.

Speaker: Genau, gib mir mal ein paar Wochen.

Speaker: Das wird ganz geil.

Speaker: Ich möchte tatsächlich zum Abschluss noch eins sagen und dann muss ich auch wirklich los.

Speaker: Ist total interessant.

Speaker: Hinrich sagt, er hat noch eine Frage und stellt dann ganz viele.

Speaker: Und eben sagt er, er hätte noch ganz viele Fragen, aber die stellt er jetzt nicht.

Speaker: Also freuen wir uns aufs nächste Mal.

Speaker: Also so machen wir es.

Speaker: Danke, die Runde.

Speaker: Also dann, ich lege auf.

Speaker: Macht's gut.

Speaker: Ciao.

Speaker: Tschüss, servus, ciao.

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