Transcript
Speaker: nicht Architektur verstehen als schwarzer Rollkragen, sagen, Hornbrille, Meister-Architekt entwirft auf der Serviette.
Speaker: Ja, weil man da gefordert wird.
Speaker: Also das ist so ein bisschen so wie der Blick in die eigenen Schatten.
Speaker: So komplex, vielschichtig, dass wir das Wissen aller brauchen und viele verschiedene Ansätze brauchen, um gemeinsam an einem Ziel zu arbeiten.
Speaker: Bauwende Deep Dive, der Podcast mit Hinrich und Sandra.
Speaker: Wir sind zwei Bauwende-Aktivistinnen und wollen der Frage auf den Grund gehen, wie wir die Bauwende ins Rollen bekommen.
Speaker: Hallo Hinrich.
Speaker: Hallo Sandra, das hast du wunderschön gesagt.
Speaker: Danke dir.
Speaker: Und das ist das erste Mal, dass wir zusammensitzen hier im Podcast, völlig außerhalb der Komfortzone.
Speaker: Maximal.
Speaker: Genau, deswegen bitten wir alle Zuhörenden da ein bisschen um Nachsicht.
Speaker: Wir müssen das erstmal hier, dieses ganze neue Setting, dort sitzt Jakob, der die ganze Technik im Griff hat.
Speaker: Wir haben...
Speaker: Seit dem letzten Podcast, den ich zusammen mit DAK Schafharzig betrieben habe, haben wir ein bisschen nachgerüstet.
Speaker: Bauwände verstehen hieß der.
Speaker: Da ging es auch schon um die Bauwände.
Speaker: Jeder, der da mal reinhören mag, wir haben da unten das verlinkt.
Speaker: Und das waren 13 sehr harte Folgen, weil DAK ist so das Urgestein des nachhaltigen Bauens, der Bauwände.
Speaker: Und da haben wir sehr viel darüber gelernt, was ist das eigentlich?
Speaker: Und wenn man 13 Folgen lang sich mit DUCK unterhalten hat, dann braucht man jemanden, der sich mit Coaching auskennt.
Speaker: Das tust du, da werden wir noch drüber sprechen.
Speaker: Weil
Speaker: Ja, weil man da gefordert wird.
Speaker: Also das ist so ein bisschen so wie der Blick in die eigenen Schatten.
Speaker: Man wird damit konfrontiert, dass wir eigentlich Scheiße bauen, wenn man ehrlich ist.
Speaker: Und dass wir im Grunde wissen, wie man es besser machen kann.
Speaker: Aber wir machen es nicht.
Speaker: Oder nicht wirklich.
Speaker: Manche machen es nicht.
Speaker: Manche machen es nicht.
Speaker: Aber wir sind uns, glaube ich, einig, dass es nicht so richtig ins Rollen kommt, oder?
Speaker: Es gibt sicherlich Menschen, die das schon ins Rollen bekommen haben, aber es gilt herauszufinden, wie die das machen und wie wir es gemeinsam noch mehr ins Rollen bekommen, würde ich sagen.
Speaker: Ja.
Speaker: Und das ist der Grund, warum wir uns jetzt zusammengetan haben und beschlossen haben, wir wollen Bauwende Deep Dive, wir wollen tief eintauchen in das Thema.
Speaker: Und dabei haben wir uns überlegt, wie gehen wir an das Thema ran.
Speaker: Ich bin total froh, dass du da mitmachst, dass du dich dem stellst und einen völlig anderen Aspekt mit reinbringst.
Speaker: Ich finde es super schön, mit einer Frau zu reden, weil ich glaube, dieses Thema Geschlechtergerechtigkeit in dem Thema, nicht nur Gerechtigkeit, sondern auch in dem Thema Bauwende, Transformation, ist nicht zu unterschätzen.
Speaker: Würde ich wahnsinnig gerne darüber reden.
Speaker: Können wir gerne machen.
Speaker: Dein Bild dazu, bin super gespannt drauf.
Speaker: Und Deep Dive bedeutet für uns, also wir hatten auch in der ersten, in dem ersten Podcast mit Doug, war meine Rolle schon alt und naiv.
Speaker: Also das heißt, ich habe mir vorgenommen, ich tue gar nicht so, als wäre ich wahnsinnig weise.
Speaker: Weise.
Speaker: Weil das hindert mich ja nur daran, Fragen zu stellen, blöde Fragen zu stellen.
Speaker: Und das will ich einfach tun, damit wir den Dingen auf den Grund gehen.
Speaker: Und das ist vielleicht das, was wir teilen, oder?
Speaker: Wir wollen verstehen.
Speaker: Wir wollen es verstehen, wir wollen ein bisschen tiefer eintauchen, wir wollen wirklich nachvollziehen, wie Leute, die schon was voranbringen, das tatsächlich machen, wie es wirklich im 1 zu 1 ganz konkret aussieht.
Speaker: Wir wollen aber auch große Zusammenhänge verstehen und die Antriebe verstehen, die dahinterstehen und vielleicht nochmal der Frage auf den Grund gehen, was brauchen wir, um es noch besser machen zu können.
Speaker: Was brauchen wir, um es besser machen zu können?
Speaker: Und da werden wir auch drüber sprechen.
Speaker: Also es ist ja die erste Folge.
Speaker: Wir stellen uns jetzt heute mal vor, was jeder von uns so macht.
Speaker: Auch die Frage, also in meinem Fall, ich bin Geschäftsführer mit vier weiteren Kollegen in einem Architekturbüro.
Speaker: Wir befinden uns mitten in der Transformation in vielerlei Hinsicht.
Speaker: Und für uns ist es wichtig und wahrscheinlich nicht nur für uns.
Speaker: Die Vorstellung ist, dass es wahrscheinlich für viele Kolleginnen und Kollegen sehr interessant sein könnte,
Speaker: Wie kriegen wir das denn hin?
Speaker: Also auch in dem Gespräch mit Doug war es eigentlich immer so, dass man gesagt hat, ja, im kleinen Maßstab, bei privaten Bauherren kann ich das alles wunderbar machen, in dem großmaßstäblichen Bauen, was wir tun.
Speaker: Interessiert das irgendwie niemanden so wirklich?
Speaker: Da kommen wir damit nicht durch.
Speaker: Also was sind eigentlich da die Hürden, die Hindernisse?
Speaker: Und es gibt ja Menschen, die es hinkriegen.
Speaker: Mit welcher Haltung?
Speaker: Mit welchen Tools, mit welchen Skills schaffen die das?
Speaker: Also es gibt ganz viel zu besprechen.
Speaker: Ich freue mich riesig darauf.
Speaker: Und jetzt würde ich vorstellen, fängst du mal an von dir zu erzählen.
Speaker: Ich fange an, von mir zu erzählen.
Speaker: Ja, du fängst an.
Speaker: Habe ich jetzt so geschlossen.
Speaker: Also erzähl mal, wer du bist.
Speaker: Du kannst auch gerne erzählen, wie wir uns kennengelernt haben, was dich für diesen Podcast motiviert hat, warum du dich darauf eingelassen hast.
Speaker: Und auch nochmal, was so dein Zugang zum Thema Bauwende ist.
Speaker: Du bestimmst die Reihenfolge.
Speaker: Ich bestimme die Reihenfolge.
Speaker: Ich bin Architektin und systemische Coach und wir haben uns kennengelernt, damit fange ich jetzt an, weil ihr euch in der Transformation befindet und gefragt habt, ob ich euch da begleiten kann.
Speaker: Ihr habt euch schlussendlich für jemand anders entschieden, macht aber nichts.
Speaker: Wir arbeiten mittlerweile auf anderen Wegen miteinander.
Speaker: Und ich habe viele Jahre in München in einem interdisziplinären Architektur- und Ingenieurbüro gearbeitet und habe mich dann 2020, 2021 selbstständig gemacht mit einem Beratungs- und Coaching-Unternehmen, in dem ich...
Speaker: ArchitektInnen, Architekturbüros berate und coache, wie sie besser zusammenarbeiten, wie sie Führung gestalten, wie sie Rollenklarheit gestalten, wie sie Transformationen bei sich im 1 zu 1, aber auch im Unternehmen besser umsetzen.
Speaker: Und mittlerweile gebe ich Seminare, habe einen Lehrauftrag an der TU München, auch mit dem Schwerpunkt Kommunikation und Rollen und Machtstrukturen in der Architektur.
Speaker: Also so viel zum Thema Gender, Gerechtigkeit auch und Sichtbarkeit.
Speaker: Und mir geht es natürlich immer gerne.
Speaker: Darf ich da gleich mal nachhaken?
Speaker: Also, hol doch mal bitte noch mal ein bisschen aus, wer du auch bist, wo du herkommst.
Speaker: Damit man so ein bisschen so ein Bild hat, mache ich dann vielleicht auch noch mal.
Speaker: Und mich würde natürlich interessieren, was hat dich überhaupt dazu gebracht, diesen Coaching-Weg einzuschlagen?
Speaker: Ja, total.
Speaker: Ich bin in München geboren und auf dem Land groß geworden mit einem kolumbianischen Vater und einer deutschen Mutter.
Speaker: Mit einem ungarischen Großvater und einer schwäbischen Großmutter.
Speaker: Das heißt, es gab viele verschiedene Einflüsse so in meiner Kindheit und glaube ich, das prägt so meine Werte ganz stark und meine...
Speaker: wie ich gerne Menschen gegenüber trete.
Speaker: Und natürlich durfte ich unterwegs auch viel lernen über mich.
Speaker: So was bringe ich mit und was kann ich gut und was kann ich noch besser machen?
Speaker: Wo kann ich was dazu lernen?
Speaker: Wo bin ich vielleicht auch mal streitbar und ecke irgendwo an und wie kommt das eigentlich?
Speaker: Und habe mich da viel mit mir selbst auseinandergesetzt.
Speaker: Und dann habe ich Architektur studiert in München und bin da relativ schnell eben in, eigentlich in so Ausführungsthemen eingestiegen, also schon auch konzeptionell, aber der Schwerpunkt war dann so leistungsweise fünf bis acht Jahre.
Speaker: ganz bald auch in der Projektleitung von Großprojekten mit anderen namhaften Büros zusammen.
Speaker: Also fünf bis acht, das heißt, du bist auch auf der Baustelle gewesen?
Speaker: Ich war auch auf der Baustelle, genau.
Speaker: Das war der Vorteil damals in diesem Büro, dass es dort auch kein Schubladendenken gab, also wir uns und ich mich sehr gut ausprobieren konnte.
Speaker: nach einem Projekt in der LP5 auch auf die Baustelle gehen konnte, in der Ausschreibung gearbeitet habe und dann nach ein paar Jahren schon in die Projektleitung eingestiegen bin.
Speaker: Und dann habe ich festgestellt, ich für mich habe da an manchen Stellen irgendwie ein Händchen, hat vielleicht auch ein paar Leute, wo ich mir das gut abgucken konnte.
Speaker: Und dann gibt es aber andere Projektbeteiligte oder auch Projekte, die laufen gut und die laufen rund und manchmal läuft es gar nicht.
Speaker: Und manchmal erfinden wir das Rad so neu in dieser Branche und ich habe mich dann relativ bald damit auseinandergesetzt, da gibt es ja draußen bestimmt Wissen, es kann ja nicht sein, dass niemand sich mit Strukturen, mit Arbeitsstrukturen auseinandersetzt, um dann festzustellen, wenn man so aus dieser Blase der Architektur so ein bisschen rausguckt, ah, da gibt es tatsächlich ganz schön viel Wissen da draußen.
Speaker: Und habe mich dann angefangen, da weiterzuentwickeln und weiterzubilden.
Speaker: Also schon während du in dem Büro warst?
Speaker: auch festzustellen, wenn ich meine eigenen Baustellen kenne oder die der anderen, dann muss ich nicht alles so mit nach Hause nehmen, dann kann ich mal irgendwas auch lassen.
Speaker: Wie kann ich denn was kommunizieren an der einen oder anderen Stelle, damit mein Gegenüber das besser aufnehmen kann.
Speaker: Dann gab es Dinge, wo ich gelernt habe oder auch in die Wiege gelegt habe, wenn ich irgendwo was einzahle, also mal dem Bauherrn was Gutes tue, dann kann ich an einer anderen Stelle mal abbuchen.
Speaker: Das waren so Dinge, die mir so lagen.
Speaker: Und dann habe ich aber irgendwann gemerkt, es endet hier.
Speaker: Also in diesem Büro endete es.
Speaker: Auch weil ich...
Speaker: wahrscheinlich für manche Projektentwickler nicht mehr arbeiten wollte.
Speaker: Es war eher so ein, ich möchte eigentlich was Gutes machen.
Speaker: Ich möchte nicht für Projektentwickler arbeiten, die... Also ich möchte Projekte umsetzen, wo Menschen sitzen, denen an dem Projekt was liegt.
Speaker: Oder wo auch das Projektergebnis, das Architekturprojektergebnis für einen guten Zweck ist und nicht zum Geld drucken.
Speaker: Und dann habe ich mich selbstständig gemacht, erst mal nur mit so einer Idee, ich könnte Menschen dabei begleiten, Architektinnen dabei begleiten, sich gut und besser zu strukturieren.
Speaker: Und habe dann aber eine systemische Coaching-Ausbildung gemacht und auch eine Organisationsentwicklungsausbildung nochmal gemacht.
Speaker: Und es hat sich dann weiterentwickelt dahingehend, dass die Kommunikation eigentlich in den Mittelpunkt getreten ist.
Speaker: Also die Kommunikation miteinander im Team, eine Rollenklarheit, Konfliktmanagement, Umgang mit Konflikten mit solchen Themen.
Speaker: Und welchen Zugang hast du dann dabei zum Thema Bauwende gehabt?
Speaker: Also ist das dann schon so ganze Zeit bei dir so intrinsische Motivation oder wie bist du zu dem Thema gekommen?
Speaker: Ich glaube, so intrinsisch war es nicht da.
Speaker: In der Zeit, wo ich ausgebildet wurde, jetzt müsste ich wissen, wann ich Diplom gemacht habe.
Speaker: Ich glaube, nee, weiß ich nicht.
Speaker: Müssen wir nachgucken.
Speaker: Genau, reichen wir nicht.
Speaker: Es gibt ja Menschen, die so Jahreszahlen total gut können.
Speaker: Das kann ich nicht so gut.
Speaker: Aber es hat wahrscheinlich mit diesem Ansatz zu tun, dass ich was Gutes machen will und dass das Gute nicht nur über anspruchsvolle Architektur ist, sondern schon über das Bewusstsein, dass wir irgendwie auch für die Zukunft und für die Menschen, die nach uns kommen, was dalassen und dass wir einen Fußabzug hinterlassen, der, wenn wir so viel Sachen verkleben und so viel Müll verbauen, dass das eigentlich nicht sinnvoll ist.
Speaker: Und zum Thema Bauwende bin ich dann gekommen, indem ich immer mehr auch auf irgendwelchen Symposien war, mir Vorzüge angehört habe und gemerkt habe, da gibt es Leute, die wirklich was vorantreiben und wirklich eine Wende anschieben, die wirklich auch dort, wo wir wirken und wir produzieren eben den größten Müll in dieser Branche, dass man das auch dort in den Architekturprojekten wirklich umsetzt.
Speaker: Um dann festzustellen, in den Projekten, in denen wir arbeiten, schlagen wir vor, können wir nicht nachhaltig, können wir darauf achten und niemand will es bezahlen.
Speaker: Und dass diese Argumentationskette, die wir dann immer fahren müssen, so aufwendig ist, dass wir das im Projektalltag oft gar nicht umgesetzt bekommen und dass es oftmals an den Kosten scheitert oder oftmals auch am Wissen.
Speaker: Also wie schaffe ich es denn, jemanden zu überzeugen?
Speaker: Wie schaffe ich es denn, auch selbst mir das Wissen anzueignen?
Speaker: Wo finde ich denn
Speaker: Ressourcen, wo kann ich denn irgendwas verbauen, was schon mal eingesetzt wurde, wie geht das eigentlich und wie kann ich auch Menschen davon da mitnehmen, also gar nicht einen Schuh aufdrücken, sondern quasi wie kann ich sie mitnehmen.
Speaker: Ja, das wird definitiv, denke ich, eins dieser Hauptfragestellungen sein.
Speaker: Also mein Eindruck auch jetzt nach diesen 13 Folgen mit DAK ist, das Wissen ist da.
Speaker: Ganz viel Wissen ist da.
Speaker: Klar, es gibt ganz viel Entwicklung auch parallel dazu.
Speaker: Es wird auch immer neues Wissen aufgebaut, aber
Speaker: zu der Grundkonzeption der Bauwende, des nachhaltigen Bauens.
Speaker: Wir müssen ja auch noch mal ein bisschen darüber reden, was meinen wir eigentlich genau damit.
Speaker: Gibt es unfassbar viel Wissen.
Speaker: Es hapert hauptsächlich an der Umsetzung und darüber ist mein Eindruck.
Speaker: Und darüber kann man sich jetzt dann trefflich streiten.
Speaker: Was ist es denn eigentlich genau?
Speaker: Und dem wollen wir ja auf den Grund gehen.
Speaker: Aber bevor wir da einsteigen, würde mich jetzt schon noch mal so dein weiterer Weg auch jetzt interessieren.
Speaker: Also auch gerade so das Thema...
Speaker: Wir haben ja im Vorgespräch gesagt,
Speaker: Wir kommen, glaube ich, auch nicht dran vorbei.
Speaker: Also ich habe zumindest die starke Bedürfnis auch und du hast es geteilt, dass wir mal so ein bisschen einordnen, wo sind wir denn gerade?
Speaker: Auch in welcher politischen Landschaft bewegen wir uns?
Speaker: Weil wir, glaube ich, beide davon überzeugt sind, man kann das nicht isoliert betrachten.
Speaker: Also die Transformation der Bauwirtschaft, die viele und auch wir für absolut notwendig halten, weil wir eben ein Teil des Problems sind, was Müll, was Ressourcen, was CO2-Verbrauch und so weiter angeht.
Speaker: Aber auch Wohngesundheit, besser bauen und so weiter.
Speaker: Das kann man eigentlich nicht isoliert betrachten, wenn man sieht, wie sich die ganze Welt irgendwie dreht.
Speaker: Und ich habe das starke Bedürfnis, das zumindest mal zu thematisieren.
Speaker: Wir wollen es nicht ins Zentrum stellen, aber das würde mich jetzt schon auch noch mal interessieren.
Speaker: Also wie beurteilst du, wie erlebst du so diese Weltlage?
Speaker: Wie brichst du das für dich runter, auf das, worüber wir jetzt reden wollen?
Speaker: Auf die Bauwende.
Speaker: Also die Welt befindet sich im unfassbar großen Umbruch und das prasselt auf uns ein und zwar täglich.
Speaker: Und ich glaube, wir alle öffnen irgendwann am Tag die Nachrichten, das Handy, wo auch immer wir Medien konsumieren.
Speaker: und lesen irgendeine Nachricht, die uns in irgendeiner Weise vielleicht aus der Mitte bringt oder die uns irgendwie schockiert oder wo wir sagen, oh Gott, und ist denn jetzt hier die Weltsicherheit gerade noch gegeben oder bricht jetzt hier irgendein Krieg aus?
Speaker: Hat der Krieg, der da schon ist, auf uns Einwirkungen?
Speaker: Was macht die Politik?
Speaker: Ist es noch ein Sozialstaat?
Speaker: Wollen wir das überhaupt noch?
Speaker: Also ich will es schon, aber wollen das andere noch?
Speaker: Interessiert es überhaupt noch?
Speaker: Interessiert es irgendwie jemand?
Speaker: Es ist eigentlich, wenn ich das Thema Gendergerechtigkeit oder das Wort Feminismus in den Mund nehme, endet das in einem Streit?
Speaker: Also es hat was, dieses Große, die Weltlage,
Speaker: hat so viel mit unserem täglichen Leben und auch mit unseren Freundschaften und mit unserem Arbeitsumfeld zu tun, dass es nicht mehr das gegeben ist, was wir vielleicht so wussten und dachten, das wäre immer so.
Speaker: Also Amerika ist immer der große Freund und Regeln und Weltlagen sind irgendwie einigermaßen stabil und wir sind hier in einem sicheren Land und das ist alles nicht mehr so sicher.
Speaker: Und ich habe das Gefühl, dass das
Speaker: uns nicht nur im Privaten betrifft und nicht nur auf dem Weg zur Arbeit, wenn wir vielleicht das Handy in der Hand haben, sondern uns eben auch im Beruf betrifft.
Speaker: Und wenn wir das zur Bauwende bringen, glaube ich,
Speaker: Und dazu, was verstehen wir eigentlich unter Bauwende?
Speaker: Also wenn die Bauwende klimafreundlich, ressourcenschonend und sozial verträglich sein soll, also eine Wende der Architekturbranche, der Baubranche dorthin, dann ist die Frage, was ist sozial verträglich?
Speaker: Gibt es natürlich Definitionen, dass wir...
Speaker: jetzt fehlen mir die Worte, dass wir bezahlen, Wohnraum schaffen, dass wir die Nachbarschaftsbeteiligung machen, dass wir gendergerechte Stadt, autogerechte Städte planen etc.
Speaker: Und ich glaube aber, da braucht es eine soziale Kompetenz dafür.
Speaker: Und diese soziale Kompetenz, und da spinne ich den Bogen nochmal zu meinem Einstieg, ist eben, wie gehe ich miteinander um, was sind Führungskompetenzen, wie kommuniziere ich denn, wie kommuniziere ich auch mit Menschen, die eine ganz andere Haltung oder Werte haben.
Speaker: mitbringen als ich, die vielleicht einen anderen Ansatz haben als ich, die vielleicht ein ähnliches Ziel verfolgen, aber meinen, wie vielleicht eben Dack in den ersten 13 folgenden, der war ja auch sehr stark in seiner Meinung und das ist die einzige richtige.
Speaker: Und ich glaube, bei der Bauwende gibt es nicht eine Lösung.
Speaker: Es gibt viele Lösungen und die Welt ist so komplex und so, also nicht kompliziert einfach lösbar, sondern so komplex, vielschichtig,
Speaker: dass wir das Wissen aller brauchen und viele verschiedene Ansätze brauchen, um gemeinsam an einem Ziel zu arbeiten.
Speaker: Und dafür braucht es soziale Kompetenz.
Speaker: Und die lernen wir nicht.
Speaker: Die haben wir vielleicht gegeben, weil wir aus einem Haushalt, aus einem Umfeld groß geworden sind, in dem wir gut kommuniziert haben.
Speaker: Aber in der Architekturlehre, also an der Uni,
Speaker: ist es an manchen Unis schon Regel, aber an vielen leider nicht, dass wir auch lernen, wie wir überhaupt miteinander arbeiten.
Speaker: Also in dieser Branche arbeiten wir ja ständig in Teams, ständig in Projekten, auch in ständig, wenn sich wechselnden, ändernden Projekten.
Speaker: Und wenn wir da nicht wissen, was sind denn eigentlich deine Trigger?
Speaker: Was sind denn eigentlich meine?
Speaker: Wie kann man denn mich auf die Palme bringen?
Speaker: Und was brauche ich denn, um gut arbeiten zu können?
Speaker: Und dann brauche ich eigentlich eine Säulenklarheit, weil wir können nicht mehr zentralisiert arbeiten über den eigenen Star-Architekten.
Speaker: Absichtlich nicht geteilt.
Speaker: Da hake ich jetzt mal kurz ein, weil das wird ein Thema sein, was mich natürlich auch so in unserem Büro interessiert.
Speaker: Wir wollen ja unsere
Speaker: unsere Strukturen ändern.
Speaker: Wir werden mehr, wir werden jünger werden.
Speaker: Und ich hatte ja in der letzten Podcast-Folge Vera Starker da, dieses Buch da, du hast glaube ich auch Kontakt da zu der Schwester, meine ich.
Speaker: Und die hat ja dieses Buch geschrieben, New Work in der Architektur.
Speaker: Ja.
Speaker: Und also für mich war das Thema New Work so ein bisschen neu.
Speaker: Für viele ist es, glaube ich, ein alter Hut, habe ich dann auch gelernt.
Speaker: Aber ich fand dieses Buch super spannend.
Speaker: Und eine der Thesen, die ja da drin, die sie formuliert, ist, dass wir die Transformationen
Speaker: nicht schaffen können, wenn wir nicht an der Führungskultur arbeiten, was wiederum bedeutet, dass diejenigen, die dann eben führen oder diese Rollen, sich unbedingt miteinander, also mit sich selber auseinandersetzen müssen, Persönlichkeitsentwicklung betreiben müssen,
Speaker: damit sie überhaupt in die Lage versetzt werden, die Transformation zu bewerkstelligen.
Speaker: Und da würde ich ja schon, da werden wir ja dann noch viel drüber reden, aber das würde mich schon mal interessieren, was denkst du zu dieser These und dann aber auch konkret, was bedeutet das eigentlich?
Speaker: Also warum...
Speaker: muss ich an mir arbeiten und warum muss ich meine Führungsstruktur verändern, um diesen neuen, also Transformationen, da müssen wir auch noch mal drüber reden, was meinen wir genau damit?
Speaker: Also wie muss denn ein Büro aufgestellt sein in dieser Theorie, damit es und worin besteht eigentlich die erforderliche Transformation?
Speaker: Also was verändert sich denn?
Speaker: Also das wäre auch nochmal wichtig, da überhaupt nochmal jetzt so eine gemeinsame Basis zu schaffen.
Speaker: Also am Anfang hast du jetzt die Frage gestellt, wie ich das sehe.
Speaker: Wir sind schon voll drin im Gespräch.
Speaker: Wir lassen es einfach mal laufen.
Speaker: Also ich glaube, also warum braucht es eigentlich ein Auseinandersetzen mit sich selbst?
Speaker: Du kannst natürlich führen, ohne dich mit dir selber auseinanderzusetzen.
Speaker: Das ist wunderbar.
Speaker: Das zeigen auch ein paar von den Politikern, deren Namen wir nicht genannt haben.
Speaker: Wenn ich führe, also es gibt ja einen autoritären Führungsstil, den kann ich gut machen, dann bin ich vielleicht auch mal cholerisch und dann bin ich vielleicht auch mal laut und dann bin ich, gehe ich auch über die Bedürfnisse von anderen Menschen hinweg.
Speaker: Das Problem ist, wenn ich das mache,
Speaker: dann schöpfe ich nicht deren Wissen.
Speaker: Dann involviere ich nicht das Wissen, das andere Menschen haben.
Speaker: Weil dann führe ich autoritär.
Speaker: Das heißt, Basta-Kultur, was ich sage, gilt.
Speaker: Das heißt, ich verfüge über weniger Informationen, über weniger...
Speaker: Und damit wahrscheinlich über schlechtere Ergebnisse die aneignen.
Speaker: Genau, es gibt ja Studien, die ganz klar zeigen, ich glaube in dem Fall ist es McKinsey, dass diverse Teams bessere Ergebnisse liefern.
Speaker: Können wir auch verlinken.
Speaker: Tatsächlich.
Speaker: Und wenn ich, die Welt ist so komplex geworden, dass ich nicht mehr wie im 19.
Speaker: Jahrhundert sagen kann, das Wissen ist zentralisiert und eine Person verfügt über alles Wissen, sondern es braucht mehr Köpfe.
Speaker: Und eine KI, die das Wissen einbringt.
Speaker: Und das Wissen ist morgen auch veraltet, das heißt, ich brauche auch frisches Wissen von anderen Menschen.
Speaker: Und um dieses Wissen abzuschöpfen, also es klingt jetzt ein bisschen, oder dieses Wissen zu nutzen und aus eins und eins mehr als zwei zu machen, muss ich
Speaker: andere Leute befähigen, sich einzubringen.
Speaker: Dafür muss ich Verantwortung abgeben.
Speaker: Dafür muss ich sie teilen.
Speaker: Dafür muss ich eine Rollenklarheit haben.
Speaker: Es gibt sicherlich Menschen, die eine andere Lösung haben.
Speaker: Ich glaube, dass wir dafür Verantwortung teilen müssen und dafür eine Rollenklarheit haben müssen.
Speaker: Und dann auch eine Eigenverantwortung einbringen lassen können von Menschen, die ja intrinsisch motiviert sind.
Speaker: Menschen, die von der Uni kommen oder von außen kommen und sagen, ich habe da was gelesen, ich habe da was gehört, lass uns das mal ausprobieren, die eine andere Idee haben.
Speaker: Und damit kriege ich in der Bauwende, zu einer Wende, wohin auch immer sie geht, mehr rein und komme damit mit einem anderen Ergebnis raus.
Speaker: Also wenn ich zentralistisch sage, das ist die eine Lösung.
Speaker: Jetzt habt ihr gerade an einem Wettbewerb gearbeitet, da ist
Speaker: schaffst du es nicht, wenn nur eine Person die Idee reingibt.
Speaker: Das ist ja das Tolle an dieser Branche, dass wir eigentlich schon wissen, wenn wir zu dritt oder zu viert an einem Entwurf arbeiten, dass das Ergebnis besser wird.
Speaker: Das wird anstrengend, weil ich das ausdiskutieren muss, aber das Ergebnis wird wahrscheinlich nochmal einen Schritt größer.
Speaker: Also das ist ja, also ich hinterfrage das jetzt einfach mal, das ist ja bewusst die These, aber wir kommen ja aus einer Zeit, ich nenne es jetzt mal sehr platt formuliert, der Autorenarchitekten, also der großen Stararchitekten und da gibt es ja zweifelsohne tolle Ergebnisse.
Speaker: Auch da wird man wahrscheinlich ehrlicherweise sagen müssen, das ist Teamarbeit gewesen, aber es gab immer so diesen Star-Architekten und da ist mein Bild so diese Vorstellung, The Fountainhead, also so der schnipp, schnapp, schnupp, da kommt der Architekt, der zeichnet das auf die Serviette und dann ist es einfach von Haus aus genial und die anderen sind eigentlich nur die Indianer, die es ausführen.
Speaker: Hat ja irgendwie auch funktioniert.
Speaker: Warum ist diese Haltung denn nicht geeignet, die Transformation zu schaffen?
Speaker: Haltung wäre jetzt, wenn ich sage, das I-Wort sagen wir nicht mehr,
Speaker: Das E-Wort jetzt muss ich... Das E-Wort Indigene.
Speaker: Achso.
Speaker: Also, aber... Stimmt, sorry dafür.
Speaker: Das wird es noch häufiger geben.
Speaker: Ich bin da noch nicht so bewandert, aber ich bin bemüht, besser zu werden.
Speaker: Karin Hartmann hat dazu ja auch ein Buch geschrieben, schwarzer Rolli-Hornbrille.
Speaker: Da hat sie sehr schön aufgedröselt und sehr schön geschildert, wie dieses Star-Architektentum auch ein Stück weit ein Mythos ist.
Speaker: Weil du ja gerade eben schon gesagt hast, sehr wahrscheinlich...
Speaker: hat Le Corbusier nicht alleine oder hat Norman Forster nicht alleine, sondern da waren irgendwie 20, 30 Menschen, Arbeitsbienchen, despektierlich genannt, die das Ganze umgesetzt haben.
Speaker: Und wie das Klima in dem Büro war, wissen wir nicht, können wir sicherlich irgendwo nachlesen, aber das wissen wir nicht.
Speaker: Aber es ist die Frage, brauchen wir das heute noch?
Speaker: Also ich kann jetzt persönlich natürlich nur sagen, das ist ja auch der Grund, warum wir hier zusammensitzen, dass ich persönlich mir das wünsche.
Speaker: Ich wünsche es mir, weil es mir selber mehr Spaß macht.
Speaker: Du wünschst dir, Star-Architect zu sein?
Speaker: Nein.
Speaker: Also ja, klar.
Speaker: Natürlich, wenn ich ehrlich bin, würde ich ein Star-Architect sein.
Speaker: Nein, ich wünsche mir dieses Co-Kreation im Idealfall.
Speaker: Also die Vorstellung, dass man in einem Team im Flow kommt und voll ins Werfen kommt, finde ich super.
Speaker: Die Frage ist, ist das notwendig?
Speaker: Also das wäre ja, um die Transformation zu schaffen.
Speaker: Das ist ja die These.
Speaker: Das ist die These.
Speaker: Und ich würde dem gerne noch ein bisschen auf den Grund gehen, warum soll das notwendig sein?
Speaker: Also ich persönlich kann jetzt sagen, mir gefällt das besser, weil ich das Gefühl habe, dass alle sich wohler fühlen.
Speaker: Weil jeder... Also ich stelle es mir so vor, wenn ich motiviert bin, wenn mir der Raum gegeben wird, mich zu entfalten...
Speaker: Wenn ich wirklich da, wenn ich die Gelegenheit habe, Fehler zu machen, ohne in die Pfanne gehauen zu werden, wenn ich in einer Atmosphäre arbeite, die eben keine Atmosphäre der Angst ist, sondern der Aufforderung, dann weiß ich von mir selber, dass ich mich da viel wohler fühlen werde.
Speaker: Es ist gleichzeitig schon auch herausfordernd.
Speaker: Aber die Frage ist, warum ist das besser für die Transformation, für die Bauwende?
Speaker: Also was...
Speaker: Du hast gesagt, man bekommt bessere Ergebnisse.
Speaker: Das finde ich einleuchtend.
Speaker: Vor allem, weil ich eben aus mehr Perspektiven das Objekt sozusagen betrachte.
Speaker: Und weil wahrscheinlich eben diese multidimensionalen Blickwinkel ja einfach näher an die Realität kommen als nur ein Blickwinkel.
Speaker: Ja.
Speaker: Oder?
Speaker: Also ich glaube, wenn wir jetzt, also wir können es ja mal ganz kruxet machen, wenn wir jetzt hier diesen Podcast aufnehmen und wir beide das gemacht hätten, ohne den Jakob, dann würden wir hier nicht in diesem Raum sitzen mit dieser tollen Technik und dann würde der Jakob jetzt, also würde niemand irgendwie gucken, wie die Bilder aussehen.
Speaker: Wir wissen noch nicht, wie sie aussehen, aber so.
Speaker: Wir hätten hier auf jeden Fall nicht drei Kameras, wir hätten kein gutes Licht, wir hätten hier nicht diese...
Speaker: Headphones, wir hätten hier nicht diese Technik, weil du hast darauf zwar ein bisschen Interesse, aber keine Zeit dafür.
Speaker: Ich finde es super, dass die Technik funktioniert, hätte nie und niemals die Muße, mich da allein zu denken.
Speaker: Und wenn wir jetzt das Ganze transformieren auf die Bauwende, wenn wir sagen, wir brauchen einen Materialkatalog, finde ich das super.
Speaker: Aber das anzulegen, wie wir das machen, wie wir das so strukturieren, dass wir da in einem halben Jahr, in einem Jahr, in zwei Jahren noch drauf zugreifen können oder in 30 Jahren ja auch wieder Materialpässe haben und wie wir jetzt die KI tatsächlich nutzen, um das mit dem BIM zu machen und wie wir das zusammenbringen, glaube ich schon, dass da irgendwo die Lösung steckt, aber die ist nicht bei mir.
Speaker: Wir können uns gerne darüber unterhalten, wie wir zusammen arbeiten.
Speaker: Wir können uns auch gerne darüber unterhalten, wie das wirklich baubar ist.
Speaker: Was wären für tolle Ideen?
Speaker: Darauf habe ich Lust.
Speaker: Und ich habe Lust, dass es da drüben jemanden gibt, der diese Anselösung entwickelt, die es auch braucht.
Speaker: Aber wenn ich die mache, dann bleibt das eine Idee.
Speaker: dann wird das irgendwann in Zukunft umgesetzt.
Speaker: Da teile ich jetzt sehr viel von mir.
Speaker: Es gibt sicherlich andere Menschen, die andere Sachen besser können.
Speaker: Aber bei dir, jetzt kennen wir uns schon eine Weile, gibt es auch Dinge, wenn es darum geht, ganz perfekt dies und das zu machen und bis ins kleinste Detail auf den Mikrometer genau zu sein, dann ist es vielleicht...
Speaker: Deins oder nicht deins, weiß ich nicht.
Speaker: Ich kann ja jetzt auch gleich mal ein bisschen die Gelegenheit nutzen, so meinen Hintergrund damit reinzubringen.
Speaker: Perfektion gehört eigentlich, glaube ich, nicht dazu, aber kann ich gleich nochmal überlegen.
Speaker: Ja, klingt total einleuchtend, dass wir eben dieses komplexe Werk kann nur von vielen gelöst werden.
Speaker: Und erst recht die Bauwende, die vielleicht, ich meine die Komplexität war wahrscheinlich schon immer da, aber sie ist jetzt halt vielleicht nochmal noch größer geworden, weil das, was es zu berücksichtigen gilt, derartig vielschichtig ist, dass es für einen Menschen wahrscheinlich schlicht und ergreifend gar nicht möglich ist, dass sie diesen Maßstab umsetzen.
Speaker: Und mich würde jetzt noch interessieren, bevor ich dann vielleicht auch mal aushole, was für eine Haltung braucht es?
Speaker: Also ich stelle es mir ja so vor, wir haben ja immer mit diesem Ego zu tun oder ich habe zumindest mit diesem Ego zu tun und ich habe so den Verdacht, dass es auch anderen Menschen so geht, dass so dieser Monkey-Mind, der einen immer so reinquatscht und sagt,
Speaker: ich will jetzt aber dieses, ich will jenes und das verstehe ich nicht, was die da drüben wollen und außerdem will ich Anerkennung und ich will, dass man mir Aufmerksamkeit gibt und ich will irgendwie der Chef sein und ich will das Geile, Chef zu sein und so weiter und so weiter.
Speaker: Also permanent ist man so verstrickt mit, weiß ich auch nicht so genau, was das alles sein kann, können wir ja nochmal drüber reden.
Speaker: Und so verstehe ich diese Aufgabe,
Speaker: Auch im Kontext mit Führung.
Speaker: Also mich würde das Thema Führung interessieren.
Speaker: Führung hat für mich immer so zwei Ebenen.
Speaker: Also vielleicht hole ich mal kurz aus, wie ich groß geworden bin.
Speaker: Also ich bin auf einer Waldorfschule gewesen und in so einer, man würde sagen, linksgrün versifften Szene groß geworden in Lübeck.
Speaker: Und da war so dieses Thema Selbstverwaltung, war da sehr groß geschrieben.
Speaker: Also Waldorfschulen verwalten sich selbst oder versuchen es.
Speaker: Und da gab es ganz viele Horrorgeschichten darüber, wie schlecht das funktioniert hat, diese Selbstverwaltung.
Speaker: Also wahnsinnig idealistisch.
Speaker: Wir sind alle gleich und machen das alles selber.
Speaker: Jetzt sehr plakativ formuliert.
Speaker: Aber es war oft extrem mühselig, extrem zäh.
Speaker: Zumindest ist es das Bild, was so rüberkam.
Speaker: Man kann sich jetzt über dieses Waldorfpädagogik natürlich auch trefflich streiten.
Speaker: Also darüber will ich jetzt eigentlich auch gar nicht so viele Worte verlieren.
Speaker: Das hat in meinen Augen ihre Vorzüge, aber auch definitiv ihre Nachteile.
Speaker: Ich brauchte danach dann auch erstmal Ruhe.
Speaker: Aber so dieses Thema, ich sag mal, dieses Basisdemokratisch fand ich immer faszinierend.
Speaker: Ich wollte Schauspieler werden.
Speaker: Das ist natürlich jeder Waldhof-Schüler will Schauspieler werden.
Speaker: Bin dann rumgezogen, ein Jahr lang.
Speaker: Hab versucht Schauspieler zu werden.
Speaker: Bin es dann Gott sei Dank nicht geworden.
Speaker: Und hab dann Architektur studiert, weil ich mir so dachte, das ist irgendwie eigentlich so das Beste aus der praktischen Welt.
Speaker: Ist der konkreten, aber auch der konzeptionellen und so weiter, der Kunst.
Speaker: Und hab mich nie als
Speaker: Beruf eine Architekt gefühlt.
Speaker: Also das war immer so ein bisschen mein persönlicher Makel, den ich mir auch immer vorgehalten habe.
Speaker: Ich habe mich immer so ein bisschen artfremd gefühlt.
Speaker: Ich dachte immer, eigentlich habe ich hier nichts verloren, weil ich bin... Wie kommt das?
Speaker: Ja, weil ich so ein Bild von Architektur, also ich so ein Bild von Architektur oder eines Architekten wahrgenommen habe, wo ich mich nicht wiedergefunden habe.
Speaker: Ist es dieser Star-Architekt?
Speaker: Könnte sein, ja.
Speaker: Also ich habe mich vielleicht auch oft ein bisschen minderwertig gefühlt.
Speaker: Also so dieses, ich stehe vor einem Gebäude und jetzt wird von mir erwartet, dass ich dazu was sage und ich, wenn ich ganz ehrlich bin, empfinde gerade mal gar nichts.
Speaker: Und es wird auch von mir erwartet, weil ich doch Architekt bin, da muss ich was dazu sagen.
Speaker: Und bin dann da einen langen Weg gegangen und habe festgestellt, dass Architektur so viel ist eben und auch ein Part hat, den ich glaube ich ganz gut kann und wo ich einen Beitrag leisten kann.
Speaker: Und gleichzeitig parallel dazu hat mich immer dieses Thema, weil ich eben so groß geworden bin, Umweltschutz, regenerative Energien und dann eben Bauwende, hat mich immer begleitet und auch interessiert.
Speaker: Auch da muss ich ehrlicherweise sagen, dass ich jetzt nicht so der Öko bin, der das zu Hause alles umsetzt.
Speaker: Also weit gefehlt.
Speaker: Da ist viel Luft nach oben, zweifelsohne.
Speaker: Aber es hat mich immer interessiert.
Speaker: Und es hat mich dann in der Baubranche wirklich interessiert.
Speaker: Und da...
Speaker: habe ich auf allen möglichen Wegen versucht, das immer wieder dazu zu kommen.
Speaker: Bin da große Umwege gegangen, bin dann bei Grassinger-Emrich-Architekten dann schließlich gelandet und dann auch Partner geworden.
Speaker: Und würde sagen, wir sind so ein, als ich da kam, ganz konventionelles Architekturbüro.
Speaker: Also was meine ich damit?
Speaker: Wir sind im Schwerpunkt Wohnungsbau unterwegs, Beton und da mit einem Verbundsystem.
Speaker: Und dieses Thema Bauwende hat einfach gar keine Rolle gespielt.
Speaker: Auch nicht bei den Bauherren.
Speaker: Das hat einfach wirklich niemanden interessiert.
Speaker: Und wenn man, also insbesondere auf Bauherrenseite auch, also wenn man da mit diesen Vorschlägen kam, dann wurde man so groß angeschaut und so.
Speaker: Das hat jetzt ja nichts mit uns zu tun, oder?
Speaker: Kann keiner bezahlen und jetzt, hör mal auf, jetzt sagen wir realistisch, wir wollen jetzt hier umsetzen.
Speaker: Und ich glaube, diese Erfahrung haben auch viele gemacht.
Speaker: Das hat sich ja insgesamt doch spürbar geändert.
Speaker: Ich höre jetzt Dack im Hintergrund, der sagt, gar nichts hat sich geändert.
Speaker: Aber in meiner Wahrnehmung hat sich da was verändert.
Speaker: Aber es ist schon so dabei geblieben, dass wenn man diese Themen wirklich umsetzen will, wie kreislauffähiges Bauen ist,
Speaker: dann funktioniert eben die alte Art zu planen nicht mehr.
Speaker: Das stimmt.
Speaker: Also das funktioniert einfach nicht mehr.
Speaker: Wir brauchen völlig neue Strukturen.
Speaker: Wir sind gar nicht darauf vorbereitet, vorhandene Materialien wirklich einzubauen.
Speaker: Es gibt Pioniere und auch Firmen, die sich immer mehr damit beschäftigen.
Speaker: Aber es bedeutet in jedem Fall immer, ich muss mich etwas Neuem auseinandersetzen als Architekturbüro.
Speaker: Das kenne ich nicht.
Speaker: Es ist was Neues.
Speaker: Ich muss meine Komfortzone verlassen.
Speaker: Die Struktur in einem Architekturbüro empfinde ich oft so, dass sie überhaupt nicht dafür geeignet ist, sich auf etwas Neues einzulassen.
Speaker: Es gibt in meiner Wahrnehmung extreme Beharrungskräfte, die ich auch schätzen gelernt habe, weil es hat ja einen Grund, dass man Dinge so macht, wie man sie immer gemacht hat.
Speaker: vor allem wenn es funktioniert.
Speaker: Das ist ja jetzt erstmal nichts Schlechtes und nur weil ich der Innovator bin oder so, heißt das ja noch lange nicht, dass es irgendwie eine tolle Idee ist.
Speaker: Also man verbreitet ja auch viel heiße Luft.
Speaker: Also muss ich jetzt ehrlicherweise auch gestehen.
Speaker: Aber das ist mir immer so ein Rätselraten.
Speaker: Wie schaffe ich es, ein Droh auch ein bisschen schneller?
Speaker: Es dauert alles so wahnsinnig lang.
Speaker: Das ist deine Ungeduld, ne?
Speaker: Aber es ist auch die Ungeduld, die es wahrscheinlich braucht, um diese Bauwende für anzuzahlen.
Speaker: Was du aber beschreibst, ist ja so eine Struktur, die quasi auf Altbewerten basiert und auch sagt, ein Projektablauf oder wie er in der HUAI steht oder wie auch immer, wie wir das schon immer machen, die ist gut, aber der ist eben nicht flexibel, der ist nicht, was wird, agil.
Speaker: Und diese Bauwende braucht eben mal, wenn ich eben von den Ressourcen anfange und von einem
Speaker: von einem Mining anfange, dann beginne ich ja den Entwurf nicht mit dem Stift, sondern dann beginne ich den Entwurf ja mit den Materialien und dem Ort.
Speaker: Und dann beginne ich irgendwie mit der LP5, während ich die Null mache.
Speaker: Und dann muss ich anders denken.
Speaker: Und dafür braucht es Strukturen, jetzt habe ich dir das Wort weggenommen, ne?
Speaker: Dafür braucht es Strukturen, die flexibel reagieren können, die eben nicht mehr so starr sind.
Speaker: die nicht auf einem System aufbauen, das zentralisiert bei einem Star-Architekten angeheftet sind.
Speaker: Okay, jetzt wir bewegen uns immer, die Gefahr ist ja immer sehr groß, dass wir uns auf einer abstrakten Ebene bewegen.
Speaker: Also ich finde es gut, was du sagst, aber ich will das konkret verstehen.
Speaker: Also was heißt denn das konkret?
Speaker: Also bei uns ist es so, wir haben unsere Auftraggeber, die uns unser Brot- und Buttergeschäft und wir sind auch stolz drauf, wir schaffen Wohnraum.
Speaker: Wir haben wahrscheinlich für 10.000 Menschen Wohnraum geschaffen und den braucht es bezahlbarer Wohnraum, geförterter Wohnraum.
Speaker: So, und jetzt will ich da...
Speaker: Kreislauffähig bauen.
Speaker: Also eins ist mir völlig klar, das ist jetzt nicht so, als würde der Bauherr sagen, ja, juhu, wir wollen unbedingt Kreislauffähig bauen.
Speaker: Nein, ist nicht so.
Speaker: Es ist auch eigentlich im Grunde genommen gar nicht vorgesehen.
Speaker: Also wenn, dann ist es irgendwo politisch vielleicht so ein bisschen motiviert, dann wird es hier so ein bisschen, hier ein bisschen, da ein bisschen gemacht.
Speaker: Aber ganz bestimmt nicht intrinsisch.
Speaker: Ich würde fast behaupten, in dieser Konstellation teilweise fast unmöglich.
Speaker: Weil sowohl die Art, wie ich an den Auftrag komme, nämlich diese öffentlichen Ausschreibungen, als auch die Art, wie diese Firmen gestrickt sind, das eigentlich nicht zulassen.
Speaker: Weil die haben ihre Aufgabe, die wollen bezahlbaren Wohnraum schaffen.
Speaker: Die sind auch froh, wenn sie das irgendwie hinkriegen.
Speaker: Das Marktumfeld ist extrem schwierig.
Speaker: Da habe ich auch großes Verständnis dafür.
Speaker: Also wir scheitern da regelmäßig.
Speaker: Und das zweite Thema ist, es bedarf eines Mehraufwandes.
Speaker: Auf jeden Fall.
Speaker: Der auch nicht bezahlt wird in der Regel.
Speaker: Zunächst nicht.
Speaker: Zunächst nicht.
Speaker: Deswegen bin ich sehr gespannt.
Speaker: Aber reagieren wir drauf.
Speaker: Wir wollen ja einen Deep Dive machen.
Speaker: Wir wollen ja einen Deep Dive machen.
Speaker: Und wir wollen ja aber auch Gäste einladen.
Speaker: Genau.
Speaker: die uns sagen, wie sie es schaffen.
Speaker: Jetzt habe ich selber nicht die Weisheit hier parat, aber ich habe eine Idee.
Speaker: Ich war am Freitag auf einer Podiumsdiskussion, beziehungsweise einem Vortrag.
Speaker: Und jetzt wäre gut, wenn ich vorher den Namen nochmal geguckt hätte.
Speaker: Das war sein Vorname, ein Ingenieur aus Brüssel, der Brücken baut.
Speaker: Und der hat gesagt, die tollen Projekte,
Speaker: Ganz ehrlich, diese großartigen Projekte, die sind nicht auf mich zugekommen.
Speaker: Da war nicht der Bauherr, die Bauherrnschaft, die gesagt hat, bau uns eine außerordentlich nachhaltige Brücke, die ressourcenschonend hier diese tolle Idee umsetzt.
Speaker: Das haben wir selbst gemacht.
Speaker: Und es hat einen unfassbar langen Atem gebraucht, diese Projekte toll zu machen.
Speaker: Die muss ich selber toll machen.
Speaker: Und ich glaube, da steckt ein Stück der Antwort.
Speaker: Und das ist natürlich das, was du gesagt hast.
Speaker: Das braucht ein Stück mehr Aufwand.
Speaker: Und auch Ausprobieren von verschiedenen Methoden und verschiedenen Ansätzen, wie schaffe ich es denn,
Speaker: Und da suchen wir die Antworten, indem wir Leute einladen.
Speaker: Wie schaffe ich es denn Menschen und Auftraggebende davon zu überzeugen, dass das für sie gut ist?
Speaker: Und wie schaffe ich es, das zu machen?
Speaker: Weil auch Florian Nagler mit Einfachbauen und den Studien, die sie dazu führen, die haben sie ja auch geschafft, einen Bauherrn zu finden,
Speaker: der gesagt hat, ich mache da mit.
Speaker: Ich schaffe Verträge, ich schaffe Mietverträge, die ermöglichen, dass wir die Normen nicht einhalten.
Speaker: Jetzt haben wir mit dem Gebäudetyp E ja dann auch gleich eine Möglichkeit, zum Beispiel auf Normen zu verzichten oder zumindest die zu reduzieren.
Speaker: Und auch alle, die es schaffen, was voranzutreiben, das, was ich höre, ist,
Speaker: dass ich Argumente brauche, wie ich es schaffe, die Menschen dazu zu bringen, die Auftraggebenden dazu zu bringen, mitzumachen.
Speaker: Ich brauche gute Argumente und dafür braucht es Best Practices und die müssen wir teilen, weil du vorher gesagt hast, das Wissen ist da, das Wissen muss geteilt werden.
Speaker: Wie ich argumentiere, wie ich Menschen, wie ich Projekte dahin entwickle, weil ausgeschrieben werden die kaum so.
Speaker: Wir werden da tief eintauchen.
Speaker: Du hast ein paar Beispiele genannt.
Speaker: Der Best-Practice-Weg wird immer genannt.
Speaker: Es gibt ja auch die Stimmen.
Speaker: Ich glaube auch die Wittger Ahuus hat es gesagt.
Speaker: Wir müssen raus aus dieser Zeit der Best-Practice.
Speaker: Das muss in den Standard reinkommen.
Speaker: Das wäre auch meine Ungeduld, die ich da durchaus auch mal vorbringen würde.
Speaker: Aber natürlich, klar, das Thema der Eigeninitiative ist ein Weg.
Speaker: Ich möchte jetzt ein paar Dinge noch anteasern, weil wir sind ja in der
Speaker: ersten Vorstellungsrunde, wo wir auch ein bisschen zeigen wollen, was wollen wir so erörtern, wo wollen wir eintauchen, den Deep Dive machen.
Speaker: Also mich beschäftigen dabei neben diesem Thema der Führung, da werden wir drüber reden und warum ist New Work, warum ist die agile Führung
Speaker: möglicherweise Voraussetzung für das Gelingen der Transformation.
Speaker: Ein paar Dinge haben wir da angeteasert, da wollen wir mit Gästen drüber sprechen, die sowas vielleicht auch schon umgesetzt haben und auch zeigen, wie sie ihre Bros da, welche Organisationsformen diese Bros haben und was gute Führung vielleicht dann auch bedeutet.
Speaker: Ich vermute, es kann sehr vielfältig sein.
Speaker: Aber was mich eben interessiert, und da mache ich jetzt einen kurzen Exkurs, weil das eben in der Folge mit dem Duck, beziehungsweise in den 16 Episoden mit Duck, bei mir ein sehr großes Thema war, auch immer noch ist, das ich dieses Mal auch nicht so ausbreiten werde, das ist das Geldsystem und Bitcoin.
Speaker: Und dazu muss und will ich jetzt aber dennoch zwei Dinge sagen.
Speaker: Also das Erste ist, ich bin nach wie vor überzeugt, es muss irgendwas mit Geld zu tun haben, die Transformation, weil das Hauptargument, das zumindest uns begegnet, ist eigentlich immer ein wirtschaftliches.
Speaker: Also sicher oft vorgeschoben, aber es macht zumindest Sinn, in meinen Augen zu verstehen, warum.
Speaker: Also wir waren jetzt neulich bei einem Holzsystembauer, der eigentlich selber sehr nachhaltig motiviert, viele Jahre war.
Speaker: Und wer hat das formuliert?
Speaker: Er hat gesagt,
Speaker: er ist auf den Boden der Realität aufgeknallt.
Speaker: In seinem Erleben spielt dieses Thema in seinem Job einfach keine Rolle.
Speaker: Es geht ausschließlich um Ökonomie.
Speaker: Also deswegen glaube ich, wir werden auch mit Gästen
Speaker: über die Frage der Ökonomie reden.
Speaker: Das so am Rande.
Speaker: Und mich persönlich, ich möchte auf das Thema Bitcoin nochmal eingehen.
Speaker: Wir wollen auch versuchen, eine Episode mit Bruce, heißt er, der aus dem Bitcoin-Space kommt, zu haben, um nochmal zu verstehen, warum ich das glaube.
Speaker: Aber ich möchte eine Sache dazu sagen, weil
Speaker: Und da positioniere ich mich jetzt politisch, weil Bitcoin leider, leider in Zusammenhang mit Menschen mittlerweile gebracht wird, mit denen ich gar nichts anfangen kann und mit deren politischer Haltung will ich auch nichts anfangen.
Speaker: Also namentlich natürlich Trump.
Speaker: Aber auch in diesem sogenannten Bitcoin-Space gibt es ganz viele Haltungen oder politische Tendenzen, von denen ich mich absolut ganz klar distanziere.
Speaker: Ich bin der festen Überzeugung, das hat eigentlich auch nichts mit Bitcoin zu tun.
Speaker: Und um so mal den Wertekanon einfach mal genannt zu haben, mir geht es ja mittlerweile schon so, ich bin ja schon froh, wenn Menschen sagen, sie finden die Menschenrechte gut und das Grundgesetz.
Speaker: Und das geht mir so und das möchte ich auch überhaupt nicht in Frage stellen.
Speaker: Und ich möchte auch ganz klar diese politische Positionierung vornehmen.
Speaker: Wir haben ein Problem mit rechts und das durchdringt alles und leider eben auch
Speaker: Die Diskussion und zwar auch in allen Bereichen.
Speaker: Also es betrifft den Energiebereich.
Speaker: Plötzlich werden regenerative Energien infrage gestellt und zwar nur in meiner Wahrnehmung aus einer politischen Motivation heraus, die nichts mit der Realität zu tun hat.
Speaker: Also deswegen ist es mir ganz wichtig, dass ich mich hier nochmal positioniere, auch wenn ich ein Bitcoin-Fan bin, was ich bin.
Speaker: bin ich linksgrün versifft, würde ich wahrscheinlich so sagen, ja.
Speaker: Was nicht bedeutet, dass ich viele Dinge jetzt unter der anderen Brille sehe.
Speaker: Also am liebsten würde ich mich gar nicht zuordnen, aber ich mag das Grundgesetz, ich mag Demokratie und das ist die Basis, auf der ich hier diskutieren will.
Speaker: Klingt vielleicht ein bisschen absurd, dass ich dieses Bedürfnis so habe, aber mittlerweile spielt sich die Diskussion oft auf so einer Ebene ab, wo ich mir dann bei vielen Menschen nicht mehr so sicher bin, ob die noch auf diesem Boden stehen.
Speaker: Ich will auf diesem Boden stehen.
Speaker: Es ist schön, dass du da stehst.
Speaker: Ich würde gern, und vielleicht kannst du es für Menschen wie mich, die das noch nicht ganz verstanden haben, in so ein paar Sätzen runterbrechen, warum du, also warum, also das Geld, was mit der Bauwende zu tun hat, bin ich voll dabei.
Speaker: Ich glaube, das verstehen wir, das verstehen viele, weil eben nachhaltig bauen
Speaker: oftmals als teurer wahrgenommen oder es auch so wird und dann wird so diskutiert.
Speaker: Aber was hat das Thema Bitcoin damit zu tun?
Speaker: Das würde ich tatsächlich ganz ehrlich auf eine eigene Folge verschieben wollen, weil ich das nicht in der Geschwindigkeit tun kann und will, weil das wahrscheinlich zu Missverständnissen führt, weil ich es, ich glaube, ich habe es verstanden, aber es gibt einfach andere Menschen, die das wesentlich besser erläutern können vor allem.
Speaker: Aber vielleicht kann ich so zwei Worte dazu verlieren, dass man vielleicht gar nicht so sehr über Bitcoin redet oder Bitcoin als Vehikel nutzt, um sich mit dem bestehenden Geldsystem auseinanderzusetzen.
Speaker: Einfach die Frage, wie funktioniert unser Geldsystem?
Speaker: Und ein ganz krasses Beispiel, das jetzt auch in Amerika ja sichtbar wird, aber auch in vielen anderen Ländern.
Speaker: Es gab jetzt einen Artikel in der Süddeutschen zu den negativen Folgen von Inflationen.
Speaker: Und das ist am Ende des Tages eine der sichtbarsten Folgen des sogenannten Fiat-Geldsystems.
Speaker: Das ist kein Begriff, den haben Ökonomen geschaffen.
Speaker: Also Geld, Fiat ist Geschehe, Geld, das aus dem Nichts erschaffen wird.
Speaker: Das sind schon komplexe Prozesse, die ich jetzt auch nicht hier erläutern werde.
Speaker: Aber prinzipiell steht die These im Raum, dass dieses Fiat-Geldsystem und das Inflationen,
Speaker: zu einer unnachhaltigen Lebensweise und Wirtschaft führt.
Speaker: Weil wir durch die Tatsache, dass wir Geld schaffen, dass es eigentlich gar nicht gibt, Ressourcen aus der Zukunft verbrauchen.
Speaker: So, dabei will ich es jetzt aber auch mal belasten.
Speaker: Wir werden dem eine eigene, ich will es ja nur anteasern.
Speaker: Also ich glaube, es kann niemand leugnen, dass die Transformation und die Bauwende irgendwas mit Ökonomie und Geld zu tun hat.
Speaker: Also zumindest wir erleben das als der Hauptargumente.
Speaker: Wir können diese Lehmwand nicht einbauen, viel zu teuer, kostet das Doppelte.
Speaker: Aber das sind ja auch Argumente, die man sich schlicht und ergreifend nicht verschließen kann.
Speaker: Also jeder, der selber mal gebaut hat, ich habe das getan, ich wollte ein Holzhaus bauen, ist es nicht geworden, weil es war damals einfach teurer.
Speaker: Punkt.
Speaker: Jetzt würde DAX sagen, ja, wenn man das richtig weiß und kann, dann kann man das auch günstig bauen.
Speaker: Ich wusste es damals halt nicht.
Speaker: Ich hatte sogar überlegt, ein Strohhaus zu bauen, dann habe ich dann aber ein bisschen Schiss davor bekommen.
Speaker: Muss ich offen zugeben.
Speaker: Also es geht oft und fast immer um Geld.
Speaker: Und das begleitet uns ja in der Architektur in jedem Projekt und immer.
Speaker: Also müssen wir immer sagen, mit jeder Kostenschätzung und Kostenbesrechnung und mit jedem Honosar und mit jeder Entscheidung und mit jeder wird uns das ja immer betreffen.
Speaker: Und was wird zuerst gestrichen?
Speaker: Also wir hatten eine Ausschreibung einer städtischen Wohnbaugesellschaft, da stand drin, ja, man soll sich mit nachhaltigen Materialien und so weiter beschäftigen, aber es darf halt nicht mehr kosten.
Speaker: Exakt.
Speaker: Kosten soll es nichts.
Speaker: Ja, das ist das eine Argument, aber dann würde ich ja sagen, ja, je nach der Art, wie man die Kosten betrachtet, kostet es auch nicht mehr.
Speaker: Aber das sind eben Betrachtungszeiträume, die vielleicht so lang sind, dass sie nicht mit einfließen.
Speaker: Oder ich muss ein Risiko dafür eingehen.
Speaker: Ich muss etwas ausprobieren, was ich noch nicht gemacht habe.
Speaker: Oder ich muss auch die anderen Kosten betrachten.
Speaker: Also welche Kosten kommen in 30 Jahren auf uns zu?
Speaker: Wenn wir das machen, ist es jetzt in der Milchmädchenrechnung günstiger.
Speaker: Aber was heißt Milchmädchenrechnung?
Speaker: Also
Speaker: Also in diesem bestehenden Anreizsystem, so wie die Wirtschaft funktioniert, ist es ja auch tatsächlich jetzt ein Vorteil.
Speaker: Es ist jetzt ein Vorteil.
Speaker: Aber die Frage ist natürlich, ist der Unterhalt, ist das Rückbauen, ist das Umbauen dann immer noch günstiger?
Speaker: Also wir werden darüber reden.
Speaker: Wir diskutieren da auf jeden Fall.
Speaker: Und da wollen wir versuchen, also wir wissen natürlich noch nicht, ob wir überhaupt so attraktiv sein werden, dass wir die Gäste, die wir alle haben wollen, auch gewinnen.
Speaker: Aber einen Teaser ich trotzdem schon mal.
Speaker: Also Annabelle von Reutern würde ich wahnsinnig gerne gewinnen, weil die hat ja genau diesen Switch gemacht.
Speaker: Die ist ja...
Speaker: auf die Seite der Bauherren gewechselt.
Speaker: Und das finde ich super spannend.
Speaker: Also das ist ja ihr Kerngeschäft dann.
Speaker: Sie muss sich ja mit diesen ökonomischen Aspekten tagtäglich auseinandersetzen.
Speaker: Und das würde ich wahnsinnig gerne mit ihr diskutieren.
Speaker: Schauen wir, ob wir sie mit diesem Ausschnitt dazu bekommen.
Speaker: Was ich dich noch fragen wollte, Hinrich, was bedeutet eigentlich Bauwende für dich?
Speaker: Ja, stimmt.
Speaker: Das sollten wir mal definieren.
Speaker: Also
Speaker: Die Bauwirtschaft ist Teil des Problems im Hinblick auf Ressourcenverbrauch, auf CO2-Verbrauch, auf Müll, der anfällt, auf Gifte, die wir in der Umwelt freisetzen, mit denen wir unserer Gesundheit schaden.
Speaker: Und...
Speaker: Bauwende würde bedeuten, dass es uns gelingt, Teil der Lösung zu werden auf all diesen Handlungsfeldern, also kreislauffähiges Bauen, Materialien möglichst lang im Kreislauf zu halten, solange wie eigentlich irgendwie möglich von Haus aus ressourcenschonend überhaupt zu denken und zu bauen, also diese Nachhaltigkeitsstrategien bis hin zur Suffizienz auch tatsächlich anzuwenden.
Speaker: die Frage zu stellen, was müssen wir überhaupt bauen, was brauchen wir?
Speaker: Das Thema der Bestandsnutzung, Jakob hier, abbrechen, abbrechen, Riesenthema, das ist ja in aller Munde.
Speaker: Also ich sage mal, diese Themen, die ich aufzähle, sind in aller Munde und das gehört für mich alles mit dazu.
Speaker: Für mich ist eben auch Bauwende auch das, worüber wir jetzt reden.
Speaker: Also das eine ist der soziale Aspekt, klar.
Speaker: Also den decken wir mit unserem Büro, glaube ich, auch ganz gut ab.
Speaker: Wir schaffen bezahlbaren Wohnraum.
Speaker: Aber mir geht es auch um die Art, wie wir arbeiten.
Speaker: Und zwar aus Eigeninteresse möchte ich das so gestalten, dass ich Spaß habe, wenn ich in die Arbeit gehe.
Speaker: Ich verbringe so viel Zeit in der Arbeit, da will ich Freude an dieser Arbeit haben.
Speaker: Und ich möchte da eigentlich auch, ich gehe sehr viele Kompromisse sicher ein, aber ich möchte diese
Speaker: diesen Grundkompromiss, ich möchte spüren, dass ich auf dem Weg bin, also dass das nicht alles immer sofort gelingt und dass ich mich in Widersprüche verstricke, die ich selber aufgebaut habe, geschenkt, das gehört dazu, also das ist ja auch dieser Weg, Thema Fehler, also natürlich, ich mache Fehler.
Speaker: Aber ich wünsche mir einen, ich habe Bock morgens und es gelingt mir auch tatsächlich aufzustehen und zu denken, was für ein cooler Job.
Speaker: Und sowas wie diesen Podcast, wahnsinnig aufregend natürlich, ist ja nicht unser Kerngeschäft, aber probieren wir halt mal, probieren wir mal aus.
Speaker: Mein Gott, was kann schon passieren.
Speaker: Und diese Haltung wünsche ich mir und das bedeutet auch,
Speaker: dass eben das unter den Menschen gelingt, mit denen man zusammenarbeitet.
Speaker: Dass es gelingt, sich auch so etwas wie eine gemeinsame Vision zu entwickeln, was wollen wir eigentlich.
Speaker: Ich hole jetzt sehr weit aus, aber wir sind ja ein Podcast.
Speaker: Was ich eben auch glaube,
Speaker: dass einer unserer Hauptjobs eigentlich sein wird vor dem Hintergrund, dass sehr, sehr viele Tätigkeiten möglicherweise durch KI ersetzt werden könnten, auch bei uns in der Architektur, vielleicht mehr als wir denken.
Speaker: Diese Entwicklungen sind ja völlig irre, die da so passieren.
Speaker: Dass die Frage danach,
Speaker: Was wollen wir eigentlich?
Speaker: Also in was für einer Welt wollen wir leben?
Speaker: Also ich hatte ja mal diese Gelegenheit, vor Erstsemestern einen Vortrag zu halten, der genau das zum Thema hatte.
Speaker: Also in welcher Welt wollen wir leben?
Speaker: IWWL.
Speaker: Und das ist eigentlich die zentrale Frage.
Speaker: Ich finde, darüber muss die ganze Menschheit reden.
Speaker: In welcher Welt wollen wir leben?
Speaker: Wie stellen wir uns das eigentlich vor?
Speaker: Weil es geht ja nicht darum, dass KI uns die Welt besiedelt, sondern wir wollen leben.
Speaker: Und wie stellen wir uns das baulich vor?
Speaker: Wie stellen wir uns das gesellschaftlich vor?
Speaker: Es wird ja alles infrage gestellt.
Speaker: Demokratie wird infrage gestellt.
Speaker: Das Bauen wird infrage gestellt.
Speaker: Mobilität wird infrage gestellt.
Speaker: Es wird einfach alles infrage gestellt.
Speaker: Unsere natürliche Umwelt wird infrage gestellt.
Speaker: Also müssen wir doch dringend, da möchte ich, nicht müssen wir, sondern möchte ich dringend darüber nachdenken, in welcher Welt wollen wir leben und daran mitwirken, dass uns das gelingt.
Speaker: Und dafür, glaubst du, ist die Bauwende?
Speaker: Das ist die Bauwende.
Speaker: Jetzt bezogen auf unseren Betier, das Bauen, ist das für mich die Bauwende.
Speaker: Es gibt ja Entwicklungen, die sagen, Bauturbo, da steht Bauwende im Weg, werden wir langsamer.
Speaker: Ist nicht die Lösung.
Speaker: Bin ich auch so ein bisschen aneckend mit Weihnachtsstrage.
Speaker: Nee, vollkommen richtig.
Speaker: Ist ja richtig.
Speaker: Also es gibt immer diesen Clash mit der Realität.
Speaker: Also ich träume hier rum, ich stelle mir die rosarote Wolke vor und dann komme ich in die Realität und knalle auf dem Boden der Tatsachen auf.
Speaker: Und dennoch gibt es Büros, gibt es tolle Beispiele, die machen das und es funktioniert und die verdienen damit Geld, die werden berühmt und haben Erfolg.
Speaker: Und haben Spaß.
Speaker: Und haben Spaß.
Speaker: Also es geht anscheinend.
Speaker: Und deswegen denke ich immer, wenn es geht, dann warum soll das bei uns nicht auch funktionieren?
Speaker: Aber jetzt stelle ich dir die gleiche Frage natürlich.
Speaker: Ich habe ja vorher schon so ein bisschen gehört.
Speaker: Ja, aber nochmal so ganz konkret.
Speaker: Was ist für dich, also
Speaker: Wahrscheinlich, also ich habe mir natürlich vorher Gedanken gemacht.
Speaker: Und es geht mir schon um...
Speaker: Also ähnlich wie du sagst, in welcher Welt wollen wir leben?
Speaker: Und ich finde, und das ist wahrscheinlich auch so eine politische oder eine Wertehaltung, dass wir, wir haben eine Welt, die sollte für alle Menschen da sein.
Speaker: Und damit meine ich alle.
Speaker: Also auch die, die politisch eine andere Meinung haben als ich, auch die, die auf einem anderen Kontinent leben, auch die, die größer, kleiner, anders, einfach anders sind als ich oder du.
Speaker: Und für diese Welt, die wird es nicht geben, wenn wir so weitermachen, wie wir es jetzt machen.
Speaker: Die wird es nicht geben, wenn wir gegeneinander arbeiten.
Speaker: Die wird es nicht geben, wenn wir Ressourcen verbrauchen, die uns gar nicht zur Verfügung stehen.
Speaker: Die wird es auch nicht geben, wenn wir Müll hinstellen, wo wir sagen, deine Enkel werden sich schon drum kümmern.
Speaker: Das wird nicht funktionieren.
Speaker: Ich glaube, dass die Welt mehr kann und eine bessere Umwelt schaffen kann.
Speaker: Und Bauwende heißt für mich natürlich, dass es ressourcenschonend und kreislauffähig sozial verträglich ist.
Speaker: Und ich glaube, dass wir das schaffen und dass wir die Fähigkeiten dazu haben, die Welt ein Stückchen besser zu machen, als sie jetzt gerade ist.
Speaker: Und dass sie dafür da ist, dass sie gendergerecht ist, dass sie nachhaltig ist, dass sie wohngesund ist, dass wir gerne in die Arbeit gehen und uns auch in der Arbeit ärgern dürfen und auch nicht jeden Tag gerne hingehen.
Speaker: Aber dass wir gerne nach Hause gehen, dass wir auch sagen können, ja, die Woche, ich habe was geschafft, ich habe was Gutes bewegt und ich habe jetzt aber auch Lust, meine Freundin, meine Familie zu treffen und habe noch ein bisschen Energie über.
Speaker: Und lebe dann vielleicht sogar in einem Haus, das mir nicht schadet.
Speaker: Kann auf einem Gehweg gehen mit dem Kinderwagen und dem Kleinkind nebendran, der breit genug ist.
Speaker: Ich kann auf dem Heimweg, habe ich genügend Licht, sodass ich mich sicher fühle.
Speaker: Ich habe so wenig Licht, dass sich die Tiere auch noch sicher fühlen.
Speaker: Ich glaube, dass es für all das eine Lösung gibt und auch Wissen gibt.
Speaker: Und dass wir, wenn wir das alles einfließen lassen, bessere Lösungen finden.
Speaker: Sehr pathetisch wahrscheinlich.
Speaker: Ja, supergeil.
Speaker: Wir müssen ein bisschen rumträumen, um denen dann auf den Grund zu gehen und das auf den Prüfstand zu stellen.
Speaker: Und ich würde gerne noch eine Sache ergänzen, die mich so umtreibt.
Speaker: Ich habe so eine pathetische Begeisterung für Unternehmertum.
Speaker: Ich finde Unternehmertum was Wunderbares.
Speaker: Und es wird ja auch oft drüber geschimpft, dass wir gar nicht mehr so richtig Unternehmer sein können aufgrund von Überregulierung und so weiter.
Speaker: Aber das fällt für mich auch so ein bisschen in diese Kategorie von
Speaker: Jammern.
Speaker: Also auch ich jammere sehr gern und kann mich auch hervorragend über alles Mögliche aufregen und das ist vielleicht auch berechtigt zum Teil.
Speaker: Aber prinzipiell würde ich gerne diesen Gedanken des Unternehmertums kultivieren.
Speaker: Also was meine ich damit?
Speaker: Irgendjemand hat mal gesagt, das Beste, was einem Unternehmer passieren kann, sind Probleme, die er lösen kann.
Speaker: Weil das ist eigentlich sein Job.
Speaker: Also Probleme lösen.
Speaker: Ich glaube, wir haben echt ordentlich Probleme in der Baubranche.
Speaker: Also insofern gäbe es richtig Herausforderungen.
Speaker: Noch besser.
Speaker: Und es gibt eigentlich unfassbar viel zu tun.
Speaker: Ja, aber wie cool.
Speaker: Genau.
Speaker: Und vielleicht hören wir jetzt damit auch heute auf, oder?
Speaker: Wir haben jetzt mal das große Bild und du sagst gleich das Schlusswort, aber ich sage auch noch ein paar Dinge.
Speaker: Also vielen Dank, dass ihr uns so lange gefolgt seid.
Speaker: Wir machen jetzt einfach mal weiter, wir quatschen.
Speaker: Wir haben so ein großes Bild gemalt und es ist schon mein Anspruch, und das war es auch mit DAK, aus diesen dann oftmals allgemeinen Thesen dann auch wirklich konkret zu werden.
Speaker: Was bedeutet das ganz konkret im Alltag eines Büros beispielsweise, wenn ich solche neuen Strukturen einführe?
Speaker: Also ich will diesen Podcast auch nutzen, um die Transformation in unserem Büro dafür zu lernen.
Speaker: Also das Konkrete ist uns, glaube ich, auch sehr wichtig und damit übergebe ich dir das Schlusswort.
Speaker: Ja, Hintrich, ich freue mich sehr, dass wir jetzt hier eine ganze Weile gesprochen haben und dass wir uns auch so die Bälle hin und her werfen.
Speaker: Und ich freue mich darauf, dass wir gemeinsam herausfinden, wo der Spaß und die Freude liegt, dabei diese Wände zu gestalten und dabei uns gegenseitig herausfordern, noch ein bisschen tiefer einzutauchen.
Speaker: Cool.
Speaker: Ich danke dir.
Speaker: Ich danke dir.
Speaker: Ciao.
Speaker: Ciao.
Speaker: Ciao.


