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Eisige Bedingungen: Wie kann man Wintertraining gestalten?

Takt und Verstand - der Islandpferde Podcast

Transcript

Speaker: Takt und Verstand, der Islandpferde-Podcast.

Speaker: Alles rund ums Islandpferd mit Svenja und Melanie.

Speaker: Hi Melanie, neue Woche, neuer Podcast.

Speaker: Ich dachte schon, du sagst neue Woche, neues Glück.

Speaker: Warum neues Glück?

Speaker: Wir haben doch andauernd Glück.

Speaker: Beständig, das ist nicht neu oder alt, das ist immer das gleiche beständige Glück, das wir haben.

Speaker: Oh, das stimmt, das stimmt.

Speaker: Ist jetzt schön philosophischer anfangen.

Speaker: Es wird auch eine philosophische Folge.

Speaker: Wird es?

Speaker: Nein, ich glaube nicht.

Speaker: Okay, wenn du das sagst.

Speaker: Nein, nein, nein, nein.

Speaker: Wie war denn deine Pferdewoche so?

Speaker: Hey, meine Pferdewoche war ganz schön abwechslungsreich, weil ich glaube von Sonnenschein über tiefsten Matsch bis hin zu Schnee und Eis haben wir alles gehabt diese Woche und dementsprechend haben wir auch irgendwie alle Pläne dreimal über den Haufen geworfen und immer wieder was Neues gemacht.

Speaker: Mhm, weil letzte Woche haben wir ja noch darüber geredet, dass der Winter jetzt so in vollem Gang ist und das war ja diese Woche ja auch.

Speaker: Bei uns war sogar der Hof einen Tag komplett gesperrt.

Speaker: Wirklich?

Speaker: Ja, weil der ganze Hof eine Eisfläche war und im Prinzip auch die Pferde, Paddocks, es war alles überfroren mit Eis.

Speaker: Und unsere Hofbesitzer haben dann richtig, richtig Aufwand gemacht.

Speaker: Die haben die ganzen Eisflächen aufgebrochen und so präpariert, dass die Pferde wieder irgendwann raus konnten, dass die Pferde nicht sich verletzt haben.

Speaker: Und deswegen war auch für Einsteller an dem Tag erstmal dicht, weil die Verletzungsgefahr für alle einfach zu hoch war.

Speaker: Das hatte ich so auch noch nicht gehabt.

Speaker: Ja, das klingt wirklich krass.

Speaker: Hat dein Pferd Stollen?

Speaker: Haben die Stollen an der Eisen?

Speaker: Nee, die haben ganz normal so kleine Stiftchen halt, diese Standardstifte.

Speaker: Aber bei den Isländern hatte ich wirklich keinen schlechten Gedanken oder so.

Speaker: Ich habe mir keine Sorgen gemacht, weil ich dachte so, ja...

Speaker: Also auch wenn es glatt ist, die merken das, die checken das, die rennen dann nicht blöd rum, die sind nicht kopflos, die passen auf sich auf.

Speaker: Gerade auch bei Halasjadna in der Herde, bei denen war es wohl auch am schlimmsten überfroren, weil die einen richtig großen Paddock haben.

Speaker: Und da habe ich mir jetzt nicht Sorgen gemacht.

Speaker: Wo ich mir eher Sorgen gemacht hätte, wären die Großpferdeherde, weil die sind manchmal einfach ein bisschen dumm.

Speaker: Und dann rennen die halt los oder springen rum, ohne dass sie checken, dass der Boden rutschig ist.

Speaker: Und das ist bei den Isländern wirklich nicht so.

Speaker: Die laufen da vorsichtig und passen auf und die kriegen das gut hin.

Speaker: Aber krass, also das habe ich tatsächlich noch nie erlebt, dass der Stall mal einen Tag geschlossen war wegen Eis.

Speaker: Finde ich voll cool, dass eure Stallbesitzer da so schnell reagiert haben und ihr dann auch recht schnell wieder an den Stall konntet, weil manchmal kann man ja auch über das Wetter nicht bestimmen.

Speaker: Du hast ja irgendwie nicht unbedingt immer eine Chance dagegen und manchmal irgendwie auch, ja, musst du es einfach so hinnehmen, wie es kommt, ne?

Speaker: Ja, ist so.

Speaker: Aber die haben auch einen wahnsinnigen Aufwand gemacht.

Speaker: Die hätten auch einfach zwei Tage sagen können, niemand kommt, fertig, wir warten, bis das Eis weggetaut ist.

Speaker: Aber da ging es halt wirklich um Sicherheit von Mensch und Tier.

Speaker: Und das…

Speaker: War schon auch mal was.

Speaker: Aber es hat uns dann, sagen wir mal, einen Pausentag beschert zu Hause.

Speaker: Fand ich jetzt dann auch nicht schlimm, weil bei dem Wetter, wie es war, wollte ich halt auch nicht so gern rausgehen.

Speaker: Spannend.

Speaker: Das ist echt krass.

Speaker: Ich meine, wir wohnen ja eigentlich, also breitengradmäßig wohnen wir jetzt nicht so weit auseinander.

Speaker: Aber ich finde trotzdem, dass wir jetzt nochmal ein bisschen unterschiedliches Klima haben.

Speaker: Bei uns war es jetzt auch kalt.

Speaker: Es ist auch mal gefroren und so, aber es war nie so, dass du das Gefühl hattest, okay, der...

Speaker: Die Welt steht still.

Speaker: Bei euch war es ja ein bisschen wie so ein Mini-Stillstand, dass es einfach nicht mehr ging.

Speaker: Das gab es jetzt bei uns zum Glück gar nicht.

Speaker: Aber ich finde es irgendwie spannend, weil ich habe doch das Gefühl, wir sind eigentlich so nah aneinander, dass wir ähnliches Wetter haben sollten.

Speaker: Aber trotzdem liegt bei euch ja schon seit mehreren Tagen beständig Schnee.

Speaker: Ja, ich bin ja auch ein bisschen höher.

Speaker: Du bist ja wirklich reinebene tief.

Speaker: Und da machen es, glaube ich, die 400 Meter oder so, machen es dann schon mal aus.

Speaker: Ja, machen es schon aus, ja.

Speaker: Aber wir haben auch nicht viel Schnee.

Speaker: Wenn man jetzt guckt, in den anderen Gebieten von Deutschland ist es ja richtig, richtig viel runtergekommen.

Speaker: Das ist bei uns auch nicht.

Speaker: Also wir haben jetzt auch nicht tiefste Winterverhältnisse.

Speaker: Es ist einfach nur kalt und ein bisschen eisig.

Speaker: Aber das bringt uns auch zum heutigen Thema.

Speaker: Denn ihr da draußen habt euch das auch als Thema nochmal gewünscht, nämlich Winterarbeit und speziell eben im Winter, was man auch machen kann, wenn die Böden es nicht hergeben, viel zu reiten.

Speaker: Ich meine auch zum Beispiel beim Ausreiten hat man ja oft mal gefrorene Böden oder glatte Stellen oder sowas.

Speaker: Und da wollen wir ja heute mal ein bisschen mehr drüber sprechen, wie kann man denn sein Pferd trotzdem gesund und fit und auch ausgeglichen halten, wenn man nicht wirklich viel machen

Speaker: kann im Winter, so wie es jetzt ist.

Speaker: Ich finde es immer so ein bisschen anzuschauen, einerseits zu sagen, okay, was ist vom Boden her oder von der Witterung her möglich oder was ist nicht möglich und was möchte ich insgesamt für mein Wintertraining machen.

Speaker: Also einmal kurzfristig zu sehen, okay, was geben die Trainingsbedingungen her und darauf was anzupassen, fände ich spannend, noch ein bisschen darauf einzugehen.

Speaker: Aber auch, was möchte ich langfristig im Winter eigentlich erarbeiten oder was sind so die Fokuspunkte, die man im Winter gut

Speaker: gut legen kann, was man vielleicht im Sommer jetzt eher nicht so macht oder was sich so ein bisschen anbietet.

Speaker: Wie sind denn deine Pferde, im Moment, wir hatten es ja gerade schon mal kurz angesprochen, aber wie sind die denn so ausgestattet?

Speaker: Wie sind die bereift im Winter?

Speaker: Die sind bereift, ganz normal mit Eisen rundum und Grips in den Eisen tatsächlich.

Speaker: Das mache ich schon ab um die Weihnachtszeit rum, sodass im Januar Gripp drin ist.

Speaker: Wenn Schnee ist, dass es eben kein Problem ist.

Speaker: Erklär doch mal kurz für unsere Hörerinnen, die jetzt nicht so viel mit Grips und Eisen zu tun hatten, was das genau bezweckt hat.

Speaker: Also du hast ja, wenn das Eisen am Huf ist, berührt das Eisen ja den Boden und den Schnee und der Schnee stolzig auf.

Speaker: Das heißt, es klebt aneinander, weil das Eisen ja kalt ist und da bleibt dann der Schnee kleben und gefriert praktisch zu so einem Klumpen zusammen.

Speaker: Und die Pferde, die keinen Kripp drin haben, haben dann oft so Klumpen an den Füßen und es fällt nicht von selber raus und dann können die nicht mehr so richtig gut laufen.

Speaker: Und Grips sind praktisch Gummiteile, die unters Eisen drunter genagelt werden, so zwischen Reihen.

Speaker: Und die bilden dann innen am Huf, am Eisenrand, ist dann so ein Gummirand dran.

Speaker: Und dann kann eben dieser Schnee und das Eis nicht daran festgefrieren.

Speaker: Und deswegen sind die Grips super praktisch für den Winter.

Speaker: Und es ist ja auch nicht ungefährlich, wenn die Pferde aufstollen.

Speaker: Das kann ja unter Umständen, die kriegen die richtigen High Heels mit Eis.

Speaker: Bollen unter den Füßen und das kann halt auch zu fiesen Verletzungen führen.

Speaker: Da kann man dann das eigentlich schon mit verhindern.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Das ist auch nicht so cool.

Speaker: Du kannst damit praktisch auch nicht bei Schnee richtig ausreiten.

Speaker: Außer du gehst nur Galopp oder so, aber selbst das macht nicht so viel Spaß.

Speaker: Aber jetzt nochmal, wie ist denn das, trainierst du im Winter trotzdem weiter?

Speaker: Weil ich erinnere mich, eins deiner Pferde war ja auch im Winter schon mal im Urlaub oder in der Winterpause.

Speaker: Gibt es für dich da eine bestimmte Zeitraum, wo du entscheidest, meine Pferde haben im Winter jetzt komplett Pause oder ich trainiere weiter oder wie bist du damals dann zu der Entscheidung gekommen?

Speaker: Also damals war die Entscheidung relativ einfach, weil der Stepney, der ist eben auf die Winterweide gekommen, der ist auf eine Alp hoch, der hatte Alpensicht, das war wunderschön, es hatte richtig fett viel Schnee und der hat da zwölf Wochen lang richtig schönen Urlaub gemacht.

Speaker: Und damals habe ich mich dafür entschieden, weil er ist da frisch angeritten gewesen, hat seinen Job ganz gut gemacht.

Speaker: Aber ich halte viel davon, die Pferde, wenn die so angeritten sind und die Basics können, dass sie dann nochmal ein paar Wochen einfach in Ruhe gelassen werden.

Speaker: Dass man die nochmal wegstellt, dass sie einfach nochmal in Ruhe darüber nachdenken können.

Speaker: was die gelernt haben.

Speaker: Das festigt sich witzigerweise in dieser Pause noch sehr gut.

Speaker: Also die haben dann nichts vergessen, sondern die kommen dann aus der Pause raus, wie sie reingegangen sind ungefähr.

Speaker: Nur mit ein bisschen weniger Muskulatur natürlich.

Speaker: Das baut sich dann schon ab.

Speaker: Aber ich habe das Gefühl, so fürs Hirn von einem Jungpferd tut es ganz gut.

Speaker: Aber ich muss ganz ehrlich gestehen, der einzige Grund, warum meine Pferde oder er dann vor allem eine Winterpause bekommen haben, war, dass ich einfach keinen Bock hatte auf Winter und nicht so viel im Stall machen wollte.

Speaker: Also ich muss da ganz ehrlich sein, das war mein Hauptgrund, warum meine Pferde da im Winter dann so eine Pause bekommen haben.

Speaker: Der Hamel war dann auch mal im Januar auf Pause gedrückt und stand dann bei uns am Stall und hat nur das Minimum gemacht.

Speaker: Ich habe nur nach ihm geschaut.

Speaker: Das habe ich eben einen Winter lang gemacht und das eigentlich primär, weil ich einfach keine Lust hatte und gesagt habe, ich muss mich jetzt aus privatberuflichen Gründen einfach mal ein bisschen mit den Pferden zurückziehen.

Speaker: Es ist wahnsinnig kalt und dunkel draußen.

Speaker: Ich habe es nur geschafft, abends zu gehen.

Speaker: Die Hallen waren proppevoll.

Speaker: Man konnte nirgendwo gut trainieren, ausreiten ging auch nicht, weil im Dunkeln ausreiten, da haben wir es vor kurzem auch schon mal drüber gehabt, bin ich einfach zu schissig.

Speaker: Und deswegen hatte ich das dann für mich ja aus dem Grund entschlossen.

Speaker: Aber es gibt natürlich noch viele andere Gründe, warum man seinem Pferd eine Winterpause schicken kann.

Speaker: Bei mir war es einfach erstens das Jungpferd und zweitens meine eigene Lust und meine Kapazitäten.

Speaker: Ich finde das aber auch einen validen Grund.

Speaker: Also warum nicht?

Speaker: Ich meine, man muss sich dafür einfach nur aktiv entscheiden und ein bisschen Gedanken drüber machen, wie will ich das denn machen?

Speaker: Würdest du sagen, man soll einfach die Pferde dann so in Pause schicken und gar nichts mehr machen, drei Monate lang?

Speaker: Oder dann gibt es ja das andere Lager an Leuten, die sagen, die machen keine Pause, machen einfach genauso weiter wie immer.

Speaker: Ich bin mir nicht sicher, ob das im Winter so sinnvoll ist.

Speaker: Ich finde schon, dass man das Training im Winter auch ein bisschen anpassen sollte, je nachdem.

Speaker: Weil wie du gesagt hast, die Verhältnisse sind einfach anders und du hast es auch

Speaker: volle Hallen, kein Platz und so weiter.

Speaker: Und ich glaube, es macht Sinn, sich da vorher Gedanken zu machen, wie will ich das diesen Winter machen.

Speaker: Wie du gesagt hast, einmal ein Ziel für den kompletten Winter.

Speaker: Was will ich vielleicht erreichen?

Speaker: Was will ich nochmal nacharbeiten?

Speaker: Und dann so kleinere Ziele zu setzen.

Speaker: Wie will ich das in den Wochen umsetzen, die da noch kommen?

Speaker: Weil gerade im Winter hat man ja auch oft viel zu tun, weniger Zeit, es ist dunkel.

Speaker: Und wie sinnvoll ist es dann, jeden Tag in der Halle rumzugucken mit 20 anderen Pferden?

Speaker: Ja, also ich finde, man muss sich einfach irgendwie einen klaren Plan machen und

Speaker: Ich stimme dir voll zu.

Speaker: Ich finde es wichtig, wenn man sich am Anfang des Winters vielleicht mal überlegt, okay, wie viel kann und möchte ich arbeiten?

Speaker: Weil wenn du jetzt sagst, du schickst deinem Pferd einfach drei Monate in Winterferien, finde ich voll legitim, wenn du irgendwo eine schöne Wiese hast, wo die Platz haben, vielleicht ein bisschen bergauf, bergab und ein paar Freunde, dann brauchen die dich nicht.

Speaker: Dann kannst du dir auch getrost im Winterurlaub schicken.

Speaker: Ich finde es dann halt fair, wenn du vorher sagst, wenn die jetzt wirklich...

Speaker: ziemlich heftig gut im Training waren, dass du sie ein bisschen noch abtrainierst und ein bisschen das Training vorher runterfährst, dass du nicht von 100 auf 0 einfach, ja, von 100% Training dann auf 0 auf der Weide stehen.

Speaker: Die bewegen sich natürlich trotzdem noch, aber halt deutlich moderater.

Speaker: Das finde ich, glaube ich, wichtig.

Speaker: Ich kann auch jedem empfehlen, der mit sich hadert, so eine Pause tut Pferd und Reiter mega, mega gut.

Speaker: Also wenn man jetzt das Gefühl hat, das will nicht so ganz oder einem selber...

Speaker: Fällt es auch schwer vielleicht im Winter, man hat nicht so die Motivation, ganz ehrlich, wenn man die Möglichkeiten hat und das Pferd irgendwo eine große Fläche hat, auf der es im Winter stehen kann, wo es alles hat, was es braucht.

Speaker: Ganz ehrlich, man macht nichts damit kaputt.

Speaker: Ich habe noch kein Pferd erlebt, was aus einer Pause kam, wo ich dachte, ach du Scheiße, hätte ich es mal besser nicht in Pause geschickt.

Speaker: Ich sehe das ein bisschen anders, wenn die Pferde aufgestallt sind.

Speaker: Also wenn die viel im Stall sind und zum Beispiel eine Paddockbox haben oder einen relativ kleinen Stall.

Speaker: Gerade im Winter sind ja oft auch Bewegungsbereiche abgesperrt, weil die dann kaputt gehen oder halt nicht offen sein können.

Speaker: Und da das Pferd dann so komplett in Pause zu schicken, dass es gar nichts macht, finde ich ein bisschen schwierig.

Speaker: Also kann gehen, muss aber auch nicht.

Speaker: Gerade wenn du Pferde hast, das viel Bewegung braucht, das sich gerne bewegt und das vielleicht auch leicht Muskeln abbaut, muss man da schon ein bisschen gegenarbeiten.

Speaker: Wie ich ja gerade gesagt habe, die Fläche muss einfach da sein.

Speaker: Also du musst das natürliche Bewegungsbedürfnis des Pferdes ohne dein Zutun abdecken können.

Speaker: Ansonsten geht das mit der Pause nicht.

Speaker: Das ist auf jeden Fall ganz klar.

Speaker: Ich glaube auch, dass man kleine Pausen einplanen könnte, wenn das Pferd jetzt noch am Stall bleibt.

Speaker: Also zum Beispiel, du kennst ja unseren Stall, wir haben ja so einen großen, großen Paddock und dann halt noch Winterweide.

Speaker: Also die kommen eigentlich fast jeden Tag raus und trotzdem würde ich da meine Pferde nicht übermäßig lange in Pause schicken, weil ich das Gefühl habe, selbst dort langweilen die sich extrem schnell.

Speaker: Ja, da hast du jetzt das Thema Langeweile angesprochen.

Speaker: Das ist ja nicht nur die mentale Langeweile, sondern eben auch das Körperliche.

Speaker: Wie ist es denn bei dir, wenn du jetzt Wintertraining machst und du sagst, okay, du schickst deine Pferde nicht in Pause, sondern du reitest die weiter im Winter.

Speaker: Veränderst du da dein Training oder deine Trainingsidee?

Speaker: Ja, je nachdem.

Speaker: Ich bin ja dann oft abends auch da und ich versuche es dann schon, das Training gerade am Abend vor der Nacht nicht so intensiv zu machen, dass die zum Beispiel klatschnass sind.

Speaker: Also da gucke ich schon ein bisschen nach.

Speaker: Die dürfen natürlich schwitzen, deswegen sind die auch geschoren und so weiter, haben wir letzte Woche besprochen.

Speaker: Aber ich will zum Beispiel nicht, dass sie wirklich richtig nass sind, wie sie zum Beispiel mal sind, wenn die viel schwitzen, wenn man eine Stunde ausreiten geht mit allen Gangarten und ein bisschen mehr Belastung hat.

Speaker: Das heißt, ich mache dann eher lockeres Training und versuche die eher locker zu kriegen und ein paar Basics zu wiederholen und wieder zu festigen, die ich zum Beispiel...

Speaker: Bisschen vernachlässigt habe im Sommer, wenn man da mehr ausreiten geht oder mehr an anderen Themen arbeitet und gerade so in Richtung Durchlässigkeit mache ich dann da viel mehr im Winter, weil eben auch mehr in der Halle und weniger im Gelände zum Beispiel.

Speaker: Aber du sagst jetzt nicht, du passt jetzt dein Wintertraining an, weil du das Gefühl hast, dein Pferd muss im Winter weniger arbeiten, sondern du passt es deswegen an, weil du sagst, okay, die äußeren Umstände sind dementsprechend viel in der Halle.

Speaker: Du möchtest nicht jede Nacht irgendwie anderthalb Stunden beim Pferd stehen, bis es wieder trocken ist und so weiter.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Und ich passe es natürlich auch an, dass ich weniger schnell starte, zum Beispiel, dass ich längere Aufwärmzeiten habe, wenn es wirklich richtig kalt ist.

Speaker: Wenn die sich nicht viel bewegt haben, dann ist es mir schon wichtig, dass die gut warm gelaufen sind, bevor wir dann irgendwie ins schnellere Tempo starten.

Speaker: Okay, ja.

Speaker: Ja, ich finde es sehr spannend, weil wir auch gerade zum Thema Scheren einige Nachrichten bekommen haben und auch einige Leute sich ausgesprochen haben dafür, zum Beispiel nicht zu scheren, was auch vollkommen in Ordnung und legitim ist.

Speaker: Also wir sind hier nicht nur pro Scheren und sagen, jedes Pferd muss geschoren sein.

Speaker: Aber viele haben eben auch gesagt, sie reduzieren im Winter das Training, weil das Pferd höher oder die Belastung vielleicht nicht unbedingt...

Speaker: oder nicht so hoch belastet werden soll im Winter.

Speaker: Und da hatte ich so ein bisschen kurz...

Speaker: meine, nicht Probleme, aber ich fand es so ein bisschen, ich glaube nämlich nicht, zum Beispiel meine Pferde habe ich das Gefühl, die sind im Moment so gut drauf, die wollen laufen, die haben richtig Bock.

Speaker: Also Steppen hier ist der Moment, der macht so Spaß, der hat Energie, der sagt, was er will, der schafft mit, der freut sich, wenn man kommt, der ist ready.

Speaker: Wenn ich den jetzt, glaube ich, so nur noch Schritt gehen lassen würde und die Arbeit so auf ein Minimum runterfahren würde, ich glaube, dann wäre dieses Pferd ja unausgeglichen.

Speaker: Und so ein bisschen unzufrieden.

Speaker: Ja, ich merke das auch.

Speaker: Die haben viel mehr Bock im Winter.

Speaker: Also ich glaube, gerade unsere Islandpferde fühlen sich bei den Temperaturen wohl.

Speaker: Die haben da Lust dran.

Speaker: Und ich finde es auch wichtig, dass die trotzdem ins Schnaufen kommen, dass die Lunge belüftet wird, dass der Kreislauf angeregt wird.

Speaker: Klar fährt es im Winter alles mehr runter und auch ein Pferd ist im Winter auf Energiesparen ausgelegt.

Speaker: Aber ich finde schon, dass es Sinn macht, den Kreislauf ein bisschen anzuregen und hochzubringen auch.

Speaker: Natürlich gehst du jetzt nicht bei gefrorenem Boden in Vollspeed draußen im Gelände galoppieren.

Speaker: Da muss man natürlich schon ein bisschen aufpassen.

Speaker: Aber da sind wir jetzt wieder bei den äußeren Bedingungen.

Speaker: Ja, voll.

Speaker: Aber ich glaube, vom energetischen Haushalt her, wenn ein Pferd schon einigermaßen gut im Training steht, über den Sommer gut trainiert wurde, was einen guten Futterzustand hat, was gesund ist, das kann im Winter durchaus belastet werden und das darf im Winter durchaus auch Arbeit verrichten.

Speaker: Und das muss man sich so ein bisschen auch beibehalten, weil ansonsten, was man bedenken muss, reduziert man das Training, reduziert man auch die Muskulatur und dadurch musst du natürlich dann im Frühjahr deutlich mehr wieder aufbauen, wenn du das Training dementsprechend im Winter runterfährst.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Das reduziert ja auch Beweglichkeit.

Speaker: Und dann kannst du gerade wieder von vorne anfangen.

Speaker: Geschmeidigkeit, gerade jetzt bei so einem steifen Fünfgänger wie Halastjana, würde mir das echt Probleme bereiten, wenn die dann noch steifer wird, praktisch und sich selber gar nicht mehr so locker bewegt und nur noch gerade ausläuft.

Speaker: Deswegen achte ich da schon drauf.

Speaker: Ich mache einfach auch viel Basics im Winter.

Speaker: Ich glaube, der Winter ist auch eine gute Zeit, um gerade solche Sachen nochmal zu festigen und zu wiederholen und auch wieder das Pferd geschmeidiger zu machen, weil du ja tendenziell schon ein bisschen mehr irgendwie auf dem Platz oder in der Halle bist, wenn du irgendwas hast dergleichen und weniger im Gelände und dadurch kannst du natürlich den Fokus auch darauf legen und so ein bisschen...

Speaker: ... die Kraft und Geschmeidigkeit auf der Kreislinie fördern, sagen wir es mal so.

Speaker: Ja.

Speaker: Wie ist es denn jetzt?

Speaker: Gehen wir doch mal davon aus, dass wir harte und gefrorene Böden im Gelände haben.

Speaker: Reitest du da alle Gangarten?

Speaker: Wir hatten letztens auch die Diskussion am Stall, dass immer die Frage kommt...

Speaker: Wenn jemand ausreiten war, kommt die Frage von den anderen, ja wie sind die Böden, was kann man machen, ist es rutschig, kann man was gehen, wie machst du das persönlich oder wie empfindest du das auch mit den harten Böden?

Speaker: Also wir haben generell Ausreitwege, die, außer wenn es total matschig ist, im ganzen Jahr etwas härter sind.

Speaker: Und wir haben auch Wiesenwege.

Speaker: Die sind natürlich komplett anders im Winter wie im Sommer, wenn die gefroren sind dann.

Speaker: Aber ich würde schon sagen, weil ich weiß, dass meine Pferdebeine die harten Bodenverhältnisse kennen,

Speaker: Und die davon keinen Schaden tragen und die das Gewohnen sind, auf härteren Böden zu laufen, würde ich schon sagen, wenn es jetzt die Wetterverhältnisse zulassen und mein Beschlag dementsprechend passend ist, reite ich schon alle Gangarten.

Speaker: Ich reite nicht wie eine gesenkte Sau, aber das muss ich sagen, reite ich eigentlich fast nie.

Speaker: Klar, es darf auch mal ein wilder Galopp dabei sein, gerade jetzt beim Steppnir, der ja eh so ein bisschen zurückhaltender im Temperament ist, den schicke ich dann schon mal gerne.

Speaker: Das würde ich aber jetzt nicht vom Härtegrad des Bodens per se abhängig machen, weil meine Pferde kennen das eh auf allen Böden zu laufen.

Speaker: Ich glaube, die hätten tatsächlich mehr Probleme mit sehr tiefen Böden.

Speaker: Das würde auf Dauer meinen Pferdebeinen da, glaube ich, mehr Probleme bereiten.

Speaker: Ja, sehe ich auch so.

Speaker: Aber die Diskussion ist ja immer wieder auf, man soll ja auch nicht auf Asphalt zum Beispiel viel schnell gehen.

Speaker: Ich finde aber schon, wie du gesagt hast, dass die Pferde das auch mal machen sollten.

Speaker: Ich mache das natürlich nicht dauerhaft oder längere Strecken, aber ich finde es schon wichtig, dass die Pferde auf allem Untergrund trainieren können und auch laufen können.

Speaker: Natürlich darf das jetzt nicht komplett rutschig sein, wenn man da galoppiert.

Speaker: Das ist natürlich eine zu hohe Verletzungsgefahr.

Speaker: Aber prinzipiell reite ich auch alle Gangarten draußen, wenn der Boden gefroren ist.

Speaker: Nur Rennpass nicht.

Speaker: Das mache ich tatsächlich nicht.

Speaker: Das ist mir das Risiko zu hoch.

Speaker: Also was ich ganz wichtig finde, bei dir weiß ich, du hast sehr viel Waldwege, die sind generell recht eben, die sind sehr gut zum Reiten.

Speaker: Was ich einfach wichtig finde, wenn man auf gefrorenen Böden reitet, wie zum Beispiel in einer Wiese oder einem Naturgrund, dass man sich einfach bewusst ist, dass diese Bösen uneben sein können und irgendwelche Löcher haben können.

Speaker: Und das ist natürlich in einem weichen Zustand nicht so relevant, aber dann, wenn die gefroren sind,

Speaker: kann das natürlich schon krassen Einfluss haben auf die Gelenke und ja, auf die Pferdebeine.

Speaker: Und da wäre ich deutlich vorsichtiger mit unebenen Böden, die vielleicht eben nicht so übersichtlich sind, wo man es nicht so gut abschätzen kann, ob die jetzt sehr uneben sind und das Pferd sich zum Beispiel vertreten kann oder nicht.

Speaker: Finde ich da einfach ein bisschen wichtiger.

Speaker: Und ja, das mit den harten Böden finde ich jetzt so...

Speaker: Ja, wenn man jetzt einmal die Woche oder zweimal die Woche kurz ausreiten geht, glaube ich nicht, dass da viel kaputt geht.

Speaker: Außer das Pferd ist natürlich vorbelastet und man muss sich da nochmal speziell Gedanken darüber machen.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Wenn du ein Pferd hast, das eh schon mal Sehnenprobleme hatte oder so, dann muss man da, glaube ich, schon mehr aufpassen, dass sich das nicht aus Versehen nochmal irgendwie überdehnen kann oder irgendwie dumm umknickt oder stolpert.

Speaker: Aber ansonsten kann man das alles machen, angepasst.

Speaker: Und wenn man jetzt aber, wie manche uns ja auch geschrieben haben, keine Reithalle oder keinen Reitplatz hat, der irgendwie wintertauglich ist, das heißt, da sind gefrorene Böden und unebene gefrorene Böden, was kann man denn sonst noch alles machen, außer Reiten?

Speaker: Weil richtig Reiten in voller Belastung auf unebenem gefrorenem Reitplatz ist nicht immer gut möglich.

Speaker: Was ich auf jeden Fall sagen kann für diejenigen, die jetzt viel ins Gelände gehen und sagen, Schnee, Eis und so weiter, Winterbeschlag plus, Winterreifen plus, also Grippeisen, Stollen, Stollen zum Rein- und Rausdrehen, nicht permanent die Stollen drin lassen, Verletzungsgefahr für andere Pferde zu hoch und es geht einfach auch auf Dauer auf die Seen, wenn die Hufstellung so beeinflusst wird, weil die stehen ja dann wie auf kleinen Haighels hinten.

Speaker: Aber ich glaube, damit kann man ganz, ganz viel machen mit einem guten Winterbeschlag.

Speaker: Barhofe ist man da, einerseits hat man mehr Vorteile, andererseits ist man natürlich da ein bisschen begrenzter.

Speaker: Aber da kann man schon viel tun, indem man sagt, okay, ich starte mein Pferd einfach dementsprechend gut aus.

Speaker: Dann kann man, glaube ich, sich im Gelände schon gut bewegen und unsere Islandpferde können das.

Speaker: Ich meine, auf Island werden diese Pferde auf zugefrorenen Seen, auf Eis geritten.

Speaker: Das geht mit dem entsprechenden Beschlag.

Speaker: Also die können das schon ab, aber man muss halt ein bisschen mitdenken mit dem Pferd.

Speaker: Natürlich, wenn das alles nicht geht, muss man ein bisschen kreativer werden und sagen, okay, dann lasse ich mir im Gelände halt ein paar Sachen einfallen.

Speaker: Genau, ich denke, man muss das auch ein bisschen üben mit den Pferden.

Speaker: Also wenn du ein Pferd hast, es nur gewohnt ist, auf perfektem Reithalmboden zu laufen, das wird sich dann natürlich schwerer tun.

Speaker: Aber mit Abwechslung und vor allem auch abwechselnde Untergründe, da funktioniert das.

Speaker: Voll.

Speaker: Jetzt kann man ja zum Beispiel auch einfach mal eine Runde spazieren gehen.

Speaker: Svenja verzieht jetzt gerade das Gesicht, weil sie überhaupt nicht gerne mit ihrem Pferd spazieren geht, ich weiß.

Speaker: Aber auch das ist ein schönes, angepasstes Wintertraining.

Speaker: Wenn es jetzt zum Beispiel echt eklig ist oder blöd ist zum Reiten, dann kann man auch einfach absteigen und ein Stück laufen, weil dann können die Pferde sich einfacher ausbalancieren, die haben keinen Rucksack obendrauf.

Speaker: Man muss halt nur selber aufpassen, dass man nicht mit hinten fällt.

Speaker: Aber gerade im Wald funktioniert auch mal gut, spazieren gehen kann man vielleicht auch mal ein bisschen am Rand vom Weg laufen, wo dann die Wege oft besser sind und nicht komplett gefroren.

Speaker: Oder man kann auch ein Stück joggen mit dem Pferd, da wird es einem auch selber warm.

Speaker: Fühle ich jetzt nicht so, aber könnte man.

Speaker: Gibt vielleicht Leute, die das gerne machen.

Speaker: Ja.

Speaker: Was ich aber zum Beispiel gerne mache beim Spazieren, ich baue zusätzliche Übungen ein.

Speaker: Also ich laufe nicht nur stumpf geradeaus, sondern ich stelle dem Pferd auch kleine Aufgaben.

Speaker: Sowas wie mal anhalten im Gelände, dann irgendwie rückwärts gehen, mal eine Volte um einen rumgehen, mit einem bisschen längeren Strick kann man das auch perfekt machen.

Speaker: Kann man das Pferd mal in einem weiteren Abstand führen oder in einem engeren Abstand führen oder mal hinter sich laufen lassen?

Speaker: Ich finde, auch da kann man voll kreativ werden, gerade beim Spazierengehen.

Speaker: Man kann absolut kreativer dann auch diese Ausflüge gestalten.

Speaker: Ich bin ehrlich gesagt mega froh, dass ich nicht viel mit meinen Pferden spazieren gehen muss, weil es ist wirklich, wie du es gerade gesagt hast, für mich die absolute Hassaufgabe.

Speaker: Ich fände das so doof.

Speaker: Aber ich freue mich, wenn Leute das gerne machen, wenn Pferde das gerne machen und dann ist es eine tolle Sache.

Speaker: Ich finde zum Beispiel eine richtig coole Übung, die man im Winter machen kann, die auch Muskulatur trainiert und die anspruchsvoll ist, ist zum Beispiel das Pferdrückwärtsrichten am Hang.

Speaker: Das ist sowas, natürlich geht das nicht, wenn es spiegelglatt ist, aber vielleicht ergibt sich irgendwo die Möglichkeit, eine Wiese hoch oder so, was nicht so rutschig ist.

Speaker: Kannst du zum Beispiel am Hang Übungen machen, auch am Hang runterlaufen, wenn es eben jetzt der Untergrund dementsprechend hergibt.

Speaker: Solche Sachen üben das für die Pferde sehr anspruchsvoll.

Speaker: Die müssen einerseits ihre Muskulatur benutzen, die müssen sich ausbalancieren und das Hirn ist gleichzeitig auch noch mit angestrengt, weil die sich dann auf sich selbst konzentrieren müssen.

Speaker: Das ist jetzt sowas, das kann man wunderbar einfach auch im Gelände üben.

Speaker: Ja, das finden die auch gar nicht so einfach und das ist eine richtig coole Übung, mache ich auch immer mal wieder.

Speaker: Natürlich kommt dann auch Bodenarbeit dazu, ganz normal, wie man es vielleicht auch so schon öfters macht.

Speaker: Kann halt sein, dass man das im Winter dann, sagen wir mal, zwei oder dreimal die Woche macht und im Sommer macht man das vielleicht nur einmal die Woche oder alle zwei Wochen, je nachdem.

Speaker: Finde ich aber für den Winter auch voll okay, weil man vom Boden aus...

Speaker: Kann man auch super gymnastizieren oder Biegungen und Seitengänge erarbeiten, die man dann auch später ins Reiten wieder mitnehmen kann.

Speaker: Das ist ja wirklich auch so ein Ding, wo man gut an den Basics arbeiten kann, ohne dass man oben drauf sitzt, sondern wirklich das vom Boden nochmal erarbeiten kann.

Speaker: Wenn man die Möglichkeit hat, das zu arrangieren, also sagen wir mal, du hast noch einen Reitplatz und du weißt, es wird jetzt die nächsten Tage kalt werden und es wird frieren.

Speaker: Was man natürlich machen kann, einmal nochmal den Platz abziehen, bevor es friert.

Speaker: Und wenn du das schaffst, diesen Moment abzupassen und dann halt nicht die negativen Löcher hast, dann kann man auf einem

Speaker: ja, relativ gefrorenen Reitplatz, glaube ich, auch noch sehr gut arbeiten und kann da auf jeden Fall mindestens im Schritt sicherlich auch mal ein bisschen im Tölt oder Trab ein paar Übergänge trainieren oder so.

Speaker: Das geht dann auf jeden Fall.

Speaker: Wie du schon gesagt hast, vielleicht nicht wild rumgaloppieren, aber

Speaker: Das ist so ein bisschen das, was denke ich bei uns manchmal.

Speaker: Mensch, es wäre jetzt so cool gewesen, hätte man, bevor es gefroren wäre, nochmal den Platz abgezogen.

Speaker: Das geht natürlich nicht.

Speaker: Du kannst nicht die ganze Zeit auf die Temperaturen achten und sagen, jetzt nochmal schnell den Platz abziehen.

Speaker: Aber wenn du halt nicht diese dicken Löcher hast, dann kannst du sehr wohl auch auf einem gefrorenen Platz noch ziemlich viel machen, finde ich.

Speaker: Und was machst du, wenn du diese Unebenheiten und Löcher hast und nichts anderes machen kannst?

Speaker: Also ich habe es, mit dem Hamir war ich jetzt vor ein paar Tagen mal auf unserem Springplatz.

Speaker: Der war frisch beritten, bevor es gefroren hat und dann hatten wir ziemliche Löcher und ich dachte immer, ich gucke mal, was er sagt.

Speaker: Habe ihn mit dem Schritt am langen Zügel laufen lassen, sodass er gucken konnte, wo er hinläuft.

Speaker: Und ich muss ganz ehrlich sagen, nach einer Runde, er ist so oft so geeiert, er ist nicht gestolpert oder so, aber du hast einfach gemerkt, es geht nicht und ich habe dann gesagt, ich lasse es, ich gehe woanders hin.

Speaker: Ich hatte ja zum Glück die Freiheit zu sagen, ich gehe halt dann in irgendeine Halle oder so.

Speaker: Ja, wenn du jetzt aber die Halle nicht hast, dann würde ich tendenziell eher sagen, dann laufe ich auf der Straße, weil die sind meistens auch noch gestreut.

Speaker: Klar, wenn du jetzt mitten in der Stadt wohnst, geht das nicht.

Speaker: Aber wenn du irgendwo eine vielleicht auch nicht stark befahrene Landstraße hast, aber irgendwelche Wege, die einigermaßen gehen, Feldwege, sowas, dann immer lieber da.

Speaker: Was natürlich auch gehen würde in der Theorie ist, auf der gefrorenen Wiese lässt sich sehr gut arbeiten, vorausgesetzt die ist halt einigermaßen eben.

Speaker: Ja, das geht natürlich sehr gut.

Speaker: Und da denke ich, kannst du auf einer gefrorenen Wiese, ohne jetzt dann einen großen Schaden anzurichten, kannst du da eigentlich auch ziemlich gut mit dem Pferd auch was arbeiten.

Speaker: Ja, gerade auch wenn Schnee liegt und es nicht einen Meter hoch Schnee ist, kann man zum Beispiel auch auf einer Wiese longieren, wenn, sagen wir mal, der Wiesenbesitzer das erlaubt.

Speaker: Klar muss man es vorher ein bisschen abklären, aber wenn das zum Hof gehört, kann man auch auf solchen Flächen arbeiten, wo die Pferde nochmal traben können oder so an der Longe.

Speaker: Ansonsten gibt es natürlich auch ein paar Sachen, die man im Stand machen kann.

Speaker: Das ist jetzt aber oft auch mentale Arbeit, wenn man zum Beispiel Zirkuslektionen einbaut, die jetzt nicht mega gefährlich sind oder viel Bewegung erfordern.

Speaker: Sowas wie Tanzen mit dem Pferd oder spanischen Schritt oder Kopfschütteln oder so kleine Tricks.

Speaker: Das macht den Pferden ja oft auch Spaß und es hat so ein bisschen Hirnarbeit.

Speaker: Und was kann man noch machen?

Speaker: Das hast du eine Zeit lang viel gemacht, zum Beispiel das Pferd auch massiert oder Muskulatur lösen, Dehnübungen.

Speaker: Habe ich aber immer in Kombination mit Bewegung gemacht.

Speaker: Also das finde ich nur alleine, also das statische Lösen alleine hilft ja nicht so viel.

Speaker: Die Pferde müssen das in ihre Bewegung mitnehmen.

Speaker: Also ich tue mir schwer, ich sage ja, wenn es mal einen Tag gibt oder so, wo man das Pferd im Stand irgendwie beschäftigt oder Zirkuslektionen macht, wo man, sagen wir mal, jetzt wenig Strecke machen muss, wo man eher so ein bisschen mehr auf der Stelle arbeiten kann.

Speaker: Aber ganz ehrlich, auf Dauer, also hätte ich jetzt im Winter wirklich ein ganz, ganz großes Problem, würde ich meine Pferde lieber auf eine große Winterweide stellen, anstatt

Speaker: sie die ganze Zeit nur so eingeschränkt zu bewegen, weil es sind einfach Bewegungs- und Lauftiere, die wollen sich bewegen und ich glaube, es tut ihnen einfach auch für ihre Gesundheit sehr, sehr gut, wenn sie regelmäßig auch gute Bewegungen bekommen.

Speaker: Ich habe vor kurzem Hummel in der Halle laufen lassen, da durfte ich einfach mal strecken und mal ein bisschen wild sein und bocken und du hast richtig gemerkt, es tut denen so gut.

Speaker: Wenn du ihnen das für mehrere Wochen oder Monate nimmst, glaube ich, machst du dir damit auch ein bisschen so das Mentale kaputt.

Speaker: Ja, und da muss man echt aufpassen, dass wir die auch mental ein bisschen mehr auslasten oder dass die wirklich was zum Tun haben.

Speaker: Und da wird es, glaube ich, echt schwierig, wenn du so krass gefrorene Verhältnisse hast im Stall,

Speaker: Also in einem anderen Stall hatten wir das auch schon, da haben wir einen Außenplatz gehabt und da hat es dann halt irgendwie 50 Zentimeter Schnee gehabt und der Platz war gefroren.

Speaker: Da konnte man halt einfach erstmal nichts machen, ein paar Tage lang.

Speaker: Aber da sucht man sich einfach wirklich Alternativen, dass man echt so auf so Straßen, Feldwege geht oder am Hof irgendwie einen Platz sucht und man ein bisschen was machen kann, um das Pferd zumindest zu

Speaker: ein bisschen auszulasten oder zu fordern.

Speaker: Aber es ist natürlich nicht immer einfach.

Speaker: Nein.

Speaker: Wenn man jetzt mega motiviert ist und das hat, dann kann man auch das Pferd in den Hänger laden und fragen, ob man irgendwo anders mal ausnahmsweise die Halle mieten darf und halt dann, keine Ahnung, halt da mal dreimal die Woche in die Halle fährt.

Speaker: Ich meine, es gibt da schon Möglichkeiten, aber...

Speaker: Ja, wobei, also ich muss ganz ehrlich sagen, auf Island bin ich ja im Winter nur ausreiten gegangen.

Speaker: Wir hatten da ja nur die Möglichkeit, draußen zu trainieren und eine ganz, ganz kleine, kleine Mini-Mini-Halle.

Speaker: Und es war eine selten, also es gab einmal einen Tag, wo ich wirklich abbrechen musste und das war, weil es einen fetten Schneesturm hatte und ich einfach nichts mehr gesehen habe und mein Pferd dann einfach am langen Zügel nach Hause laufen lassen habe, weil ich nicht mehr wusste, wo es lang geht.

Speaker: Aber ich glaube, dass im Wintertraining meistens doch wir Menschen der limitierende Faktor sind.

Speaker: Und die Pferde, die können schon ganz schön viel, die können auch ganz schön viel lernen, wenn die...

Speaker: wenn wir denen die Zeit geben, sich an die Verhältnisse anzupassen.

Speaker: Und ich glaube, ein gefrorener Waldboden ist jetzt nicht so ein Problem für die, ehrlich gesagt.

Speaker: Ja, das glaube ich auch.

Speaker: Man muss sich da auch mal trauen, das ein bisschen auszuprobieren.

Speaker: Und wenn das nicht spiegelglatt ist, dann kann man auch mal versuchen zu traben.

Speaker: Und wenn man merkt, das Pferd rutscht arg, dann sollte man natürlich wieder langsamer machen oder irgendwie eine andere Stelle suchen zum schneller machen.

Speaker: Aber ich versuche das schon auch trotzdem zu machen, auch wenn die Böden hart und gefroren sind.

Speaker: Und ich glaube, wir machen uns da oft mehr Gedanken, als vielleicht nötig wäre, weil wir natürlich schon, wir haben die Verantwortung und wir sind natürlich auch drauf, wir müssen auf die Sicherheit achten, das ist klar, steht außer Frage und es ist unsere Verantwortung, dass die Pferde sich nicht verletzen und so, aber ich glaube,

Speaker: Wir gehen da oft auch mehr von uns aus.

Speaker: Wenn wir schon unsicher sind, sind die Pferde halt oft noch gar nicht unsicher, weil sie es besser ausbalancieren können oder einfach auch sehr trittsicher sind.

Speaker: Und man kann auch mal querfeldein reiten.

Speaker: Das sieht vielleicht der Jäger nicht so gerne.

Speaker: Da muss man natürlich ein bisschen aufpassen.

Speaker: Ich würde mich ja bei so Sachen immer mit den Bauern und so weiter absprechen.

Speaker: Aber eigentlich, ich hatte jetzt noch nie...

Speaker: wirklich den Punkt, wo ich sage, es geht gar, gar, gar nicht mehr.

Speaker: Was ich jetzt habe, jetzt kann ich hier mal ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern, ich habe nämlich dieses Jahr gar nichts.

Speaker: Ich habe absolut Sommerreifen drauf.

Speaker: Ich habe einfach nur das blanke Eisen.

Speaker: Ich habe weder Stifte noch Stollen noch Grips.

Speaker: Ich habe gar nichts gemacht, weil ich mir gesagt habe, bei uns hat es so selten Schnee.

Speaker: Und es ist bei uns

Speaker: relativ teuer und ich habe das mal gemacht und ich habe mich dann nur geärgert, weil ich die dann einfach umsonst drin hatte.

Speaker: Aber ich habe auch die Möglichkeit, immer in der Halle auszuweichen.

Speaker: Also ich habe einfach auch die Bedingung, dass ich sagen kann, okay, ich kann nicht ins Gelände, ich gehe in die Halle.

Speaker: Und ich war jetzt letztes Wochenende mit meiner Reitbeteiligung ausreiten und es hatte Schnee.

Speaker: Und dann habe ich gesagt, okay, wir passen jetzt einfach mal

Speaker: Und sie reiten dem an, was die Pferde können, weil die sind auf blanken Eisen.

Speaker: Das ist dann schon auch rutschig für die Pferde.

Speaker: Und wir sind in den Wald gegangen, da lag leichter Schnee.

Speaker: Und es ging sehr gut im Schritt.

Speaker: Also ich habe dann einfach gesagt, okay, wir gehen dann einfach nur Schritt.

Speaker: Die mussten ganz schön klettern, weil es geht da ziemlich heftig bergauf und bergab.

Speaker: Eine Teerstraße, also die war gestreut, die war nicht rutschig oder so.

Speaker: Und im Wald oben hatten wir einfach so einen Kies, so einen Stein,

Speaker: so einen Steinboden drunter, diese Wege im Wald und da war einfach Schnee drauf.

Speaker: Und da hast du gemerkt, die Pferde mussten ein bisschen gucken, wie sie es machen.

Speaker: Also Steppner fand es am Anfang nicht so geil, der war ein bisschen klemmig und sagt so, ich finde es voll schwierig, ist aber nicht gerutscht.

Speaker: Dann haben wir gesagt, okay, solange die Pferde nicht rutschen und sie ordentlich laufen können, in einem normalen Schritttempo dürfen die einfach da im Wald jetzt eine halbe Stunde lang marschieren, am langen Zügel, einfach mit einem schon ordentlich, also jetzt nicht super langsam, sondern so ein gutes Tempo, bisschen bergauf, bergab.

Speaker: Das haben wir dann gemacht, wir sind dann irgendwann wieder umgedreht und das war trotzdem toll.

Speaker: Ja, und so geht es.

Speaker: Und das ist ja angepasstes Wintertraining.

Speaker: Für die Pferde war es trotzdem ein gutes Training, weil auch gerade Marschieren im Schritt ist übrigens auch eine super Sache für die Fettverbrennung und so weiter.

Speaker: Das ist richtig anstrengend.

Speaker: Und für Hamir war es tatsächlich gar nicht so ein Problem, obwohl er die viel größeren Schritte macht.

Speaker: Der ist mit dem rutschigen Untergrund viel besser klargekommen, weil der kann mit seinem Körper so unfassbar gut alles kompensieren.

Speaker: Und bei Stepney hast du einfach gemerkt, der hat sich am Anfang ein bisschen unwohl gefühlt und der musste sich an diese Situation gewöhnen.

Speaker: Der musste lernen, mit diesem bisschen rutschigeren Untergrund umzugehen.

Speaker: Aber er ist ein Pferd, der mag eh keine anderen Untergründe.

Speaker: Also auf den Hänger gehen findet er scheiße.

Speaker: So alle diese Sachen mag er nicht gerne und für ihn habe ich deswegen gedacht, ist es jetzt eine passende Aufgabe, weil das verändert sich nichts, er muss nur Schritt gehen, es verändert sich einfach der Boden eigentlich nicht, er bleibt relativ konstant so, es überfordert ihn nicht, weil es ist nicht spiegelglatt und mit dem können wir dann einfach sagen, okay, wir gucken mal, wie er das hinbekommt und wäre jetzt wirklich gerutscht, hätte ich auch gesagt, das geht nicht, das machen wir nicht.

Speaker: Aber es war eigentlich so ein perfektes Mittelding und dadurch konnte er dann so ein bisschen üben, sich auf komischen Untergründen fortzubewegen, ohne dass wir ihn jetzt irgendwie damit zu viel gestresst haben oder so.

Speaker: Und der hat das immer besser gemacht.

Speaker: Du hast gesehen, er hat sich dann damit auseinandergesetzt und hat dann irgendwie so ein bisschen gecheckt, wie er sich bewegen muss.

Speaker: Klar hat er jetzt nicht so ausladende Schritte gemacht und war nicht so tiefenentspannt, aber für ihn war das dann ein gutes Training.

Speaker: Eben.

Speaker: Und das ist doch eigentlich das Coole am Wintertraining, dass man wirklich mit wenigen Mitteln und ein bisschen Kreativität gute Trainingsmöglichkeiten finden kann.

Speaker: Was mir da gerade einfällt, was ich auch mal ein Jahr gemacht habe, da haben wir noch Barhof, das war ganz am Anfang, da hatten wir mal einen halben Meter Schnee.

Speaker: Da habe ich ihn dann halt durch einen halben Meter Schnee longiert, aber angepasst.

Speaker: Aber ich meine, das war dann halt wie Aquatrainer, das machst du natürlich keine halbe Stunde lang, ne?

Speaker: Ja, aber das kannst du genauso.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Das ist ja mega cool, weil das ist so anstrengend.

Speaker: Da machst du halt Schritt, da machst du halt vielleicht mal kurze Sequenzen Trab und die treten dann ja richtig, die müssen ja richtig wirklich gegen den Widerstand des Schnees da laufen und dann machst du halt wieder eine Pause und das ist für die ja ein Aufmerksam.

Speaker: Natürlich, natürlich.

Speaker: Ich denke, man muss auch einfach aufs Pferd hören, wie du das jetzt beim Ausritt beschrieben hast, gucken, wie gut geht es, wie gut geht es nicht, was sagt das Pferd.

Speaker: Und wenn wir, sagen wir mal, auf unsere Pferde hören und die auch kennen, dann merken wir das ja relativ schnell, wie die zurechtkommen und dann können wir es auch anpassen.

Speaker: Ich denke, gerade im Winter ist eben das eines der zentralen Punkte, dass wir wirklich aufs Pferd hören und gucken, wie es geht und dann uns ein bisschen witzige Sachen einfallen lassen.

Speaker: Ja, und ich glaube, man soll sich da auch nicht so stressen.

Speaker: Ich meine, wenn die Pferde mal im Winter zwei, drei Wochen jetzt nicht so viel zu tun haben, ist das nicht so schlimm.

Speaker: Ich glaube eh, dass wir tendenziell mehr darauf achten sollten, die Pferde in einer Haltung stehen zu haben, in der sie uns tendenziell nicht brauchen.

Speaker: als Beschäftigung, sondern wir nur the cherry on the cake sind sozusagen.

Speaker: Also die Kirsche auf dem Ganzen.

Speaker: Und wir schauen sollten, dass sie eher von der Haltung her so stehen, dass sie genug Auslassung, Bewegung haben, genug Ansprache durch Kumpels, anstatt da irgendwie jeden Tag das Pferd versuchen, anderthalb, zwei Stunden lang wahnsinnig zu beschäftigen und immer zu bespaßen.

Speaker: Und dafür steht das in der Box.

Speaker: Ja, absolut.

Speaker: Ich habe auch gar kein schlechtes Gewissen, wenn meine Pferde jetzt mal im Wintertag stehen, weil ich es nicht hinkriege oder auch keine Lust habe, in der Kälte mich rumzuschlagen und da dann mal denke, heute nicht.

Speaker: Ich habe kein schlechtes Gewissen, weil ich weiß, die Pferde können sich trotzdem bewegen.

Speaker: Die haben viel Auslauf, die haben eine Gruppe und die haben Platz.

Speaker: Und das ist dann schon okay.

Speaker: Dann gehe ich lieber am nächsten Tag und bin dann motiviert, was mit denen zu machen.

Speaker: als an einem Tag mit schlechtem Gewissen und Druck nach dem Motto, ich muss heute noch irgendwas machen, obwohl die Verhältnisse vielleicht richtig schlecht sind, dann ist es halt so.

Speaker: Ich finde es ja auch, dir als Pferdehalter muss man ja auch, also man muss sich selber gegenüber ja ein bisschen fair sein und sagen, okay, es ist einfach, Winter ist einfach kacke.

Speaker: Wenn man jetzt nicht irgendwie den Luxus hat, jeden Tag mittags in den Stall gehen zu können oder so, dann muss man einfach gucken, wie man das hinbekommt und das ist vollkommen in Ordnung, dass man dann sagt, hey, es ist nass, kalt und eklig, alle Hallen sind voll oder ich habe gar keine Halle, dass man dann dementsprechend auch sagt, okay, es wird halt einfach irgendwie anders gemacht.

Speaker: Ja, ist so.

Speaker: Aber ich glaube, wir haben jetzt heute auch noch ein paar neue Möglichkeiten aufgezeigt, dass wir doch auch kreatives Wintertraining machen können und man auch gut weiter trainieren kann.

Speaker: Möchtest du, Sven, noch irgendwas Wichtiges ergänzen hier?

Speaker: Eigentlich war der Winter, wo Heimel Barhof war, war dahingehend echt am coolsten.

Speaker: Das muss ich schon sagen.

Speaker: Bei Barhof muss man sich halt echt keine Gedanken um die gefrorenen Böden oder um die Eisen, die Beschaffenheit machen, weil die viel, viel besser laufen können.

Speaker: Ja, und die stollen auch nicht auf und das war mir alles so Latte.

Speaker: Das war cool.

Speaker: Aber ich weiß schon, warum ich jetzt Eisen habe und das ist auch vollkommen in Ordnung.

Speaker: Die Eisen-Barhof-Diskussion wollen wir jetzt an dieser Stelle nicht aufmachen.

Speaker: Nicht noch mal, nicht schon wieder.

Speaker: Die haben wir schon mal aufgemacht.

Speaker: Wen Sie interessiert, es gibt auch ein paar schöne Folgen zum Thema Huf.

Speaker: Da dürft ihr auch gerne reinhören, wenn es euch interessiert.

Speaker: So ist es.

Speaker: Dann würde ich sagen, wir schließen die Folge für heute.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Wir schließen die Folge für heute und es wird ziemlich aufregend, denn nächste Woche machen wir einen Live-Podcast, beziehungsweise wenn diese Folge hier ausgestrahlt wird, ist schon diese Woche am Freitag auf der Messe in Leipzig auf der Partnerpferd, wenn wir einen Live-Podcast machen, den es dann natürlich auch hier zu hören gibt.

Speaker: Oh, ich bin schon ein bisschen nervös.

Speaker: Ich auch.

Speaker: Aber ich glaube, es ist auch eine gute Nervosität, eine normale.

Speaker: Ja, aber nichts mehr mit Kuscheldecke und Strubbelfrisur und gemütlich machen, als müssen wir hier vor Menschen sitzen.

Speaker: Das ist schon wild.

Speaker: Ja, das stimmt, das stimmt.

Speaker: Auf jeden Fall freuen wir uns aber, wenn ein paar von euch da draußen dabei sind.

Speaker: Absolut.

Speaker: Dann mach's mal gut.

Speaker: Ja, dann.

Speaker: Wir sehen uns.

Speaker: Bis dann, ne?

Speaker: Bis dann.

Speaker: Macht's gut.

Speaker: Untertitelung des ZDF, 2020

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