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Die Kraft der Sprache – Vom inneren Nein zum Ja

Heute möchte ich mit dir über etwas sprechen, das für mich in letzter Zeit wieder super präsent war: Die Kraft der Sprache. Und wie die Art, wie wir Dinge benennen, unser Empfinden und unsere Einstellung komplett verändern kann. Klingt simpel, oder? Ist aber echt ein Gamechanger. Also schnapp dir einen Kaffee, lehn dich zurück und lass uns gemeinsam ein bisschen reflektieren.

Transcript

Speaker: Nutzt Du schon die Kraft der Sprache?

Speaker: Heute geht es darum, wie Deine innere Sprache, wie Du denkst, wie Du Dinge bezeichnest, einen krassen Impact hat auf Deine Produktivität und aber auch auf Dein inneres Wohlbefinden.

Speaker: Hey, schön, dass Du wieder eingeschaltet hast.

Speaker: Heute möchte ich mit Dir über etwas sprechen, das mich in letzter Zeit wieder super gefesselt hat.

Speaker: Und zwar ist es die Kraft der Sprache.

Speaker: Und ganz konkret die Art, wie wir Dinge benennen, was unser Empfinden und unsere Einstellung komplett verändern kann.

Speaker: Klingt simpel, oder?

Speaker: Ist aber ein echter Game Changer.

Speaker: Also schnapp dir deinen Tee, lehn dich zurück und lass uns gemeinsam ein bisschen reflektieren.

Speaker: Neulich kam mein Partner nach einem wirklich extrem langen Arbeitstag nach Hause.

Speaker: Und du kennst das sicher auch, diese Tage, die einfach nie enden wollen.

Speaker: Als er abends nach Hause kam, habe ich gesagt, Schatz, das war aber ein langer Arbeitstag.

Speaker: Und in dem Moment, als ich es ausgesprochen habe, habe ich gemerkt, dass das oft ganz negativ klingt.

Speaker: Ein langer Arbeitstag ist ja oft für die meisten Menschen gleichbedeutend mit einem anstrengenden, blöden, nervigen, langen Tag.

Speaker: Aber muss das denn sein, nur weil wir lange gearbeitet haben, war das vielleicht gar nicht ein schlechter Tag.

Speaker: Vielleicht war der Tag mega produktiv.

Speaker: Vielleicht hat er super viel geschafft.

Speaker: Und trotzdem habe ich persönlich das ganze späte Heimkorn mit etwas Negativem verknüpft.

Speaker: In dem Satz, es war aber ein langer Arbeitstag.

Speaker: Und dann habe ich mir überlegt, was, wenn ich es anders ausdrücken würde.

Speaker: Statt langer Arbeitstag vielleicht sowas wie, wow, du warst aber fleißig heute.

Speaker: Fühlt sich direkt anders an, oder?

Speaker: Allein durch diese kleine Änderung in der Sprache bekommt die Aussage viel mehr Wertschätzung und auch Energie.

Speaker: Die Worte, die wir wählen, beeinflussen uns enorm.

Speaker: Und das hat mich total zum Nachdenken gebracht.

Speaker: welchen krassen Einfluss wir auf uns selbst, aber auch auf andere haben in unserer Wortwahl.

Speaker: Wenn ich meinem Partner sage, das war ein langer Arbeitstag, fühlt er sich vielleicht noch müder.

Speaker: Vielleicht nicht.

Speaker: Es ist ja auch eine persönliche Reaktion zu den Worten.

Speaker: Aber ich habe persönlich immer einen langen Arbeitstag mit eher was Negativen verknüpft.

Speaker: Wenn ich jetzt aber sage, du hast aber heute richtig viel geschafft, vielleicht ist es viel motivierender für ihn.

Speaker: Und das Gleiche gilt nicht nur für andere, sondern vor allem auch für uns selbst.

Speaker: Sag mal laut, ich muss heute trainieren.

Speaker: Und jetzt sag mal laut, ich darf heute trainieren.

Speaker: Vielleicht spürst du einen Unterschied.

Speaker: Es sind diese kleinen Wechsel von müssen zu dürfen, von ich muss zu ich will.

Speaker: Das verändert, wie wir Dinge wahrnehmen und wie wir uns dann auch fühlen.

Speaker: Eine große Aufgabe, die wir machen dürfen, vor allem wenn wir jetzt auch auf unserer Businessreise sind, ist, dass wir negative Sprache erkennen und ändern.

Speaker: Ich glaube, viele von uns haben diese negativen Muster.

Speaker: Und ich habe es zum Beispiel bei Social Media gemerkt.

Speaker: Ganz oft dachte ich in der Vergangenheit, ich muss noch was posten.

Speaker: Und das klang in meinem Kopf immer wie eine Last.

Speaker: Aber wenn ich sage, ich wähle heute etwas zu posten, fühlt es sich schon etwas freier an.

Speaker: Natürlich kann ich mich hier nicht selbst verarschen.

Speaker: Wenn ich das nicht fühle, dann wird auch dieser Sprachwechsel nicht viel bringen.

Speaker: Aber der Sprachwechsel ist eine Einladung, mal zu gucken, was brauche ich denn, damit es stimmt.

Speaker: Was brauche ich denn, dass ich sage, ich wähle heute zu posten?

Speaker: Vielleicht brauche ich einen anderen Rhythmus für Social Media.

Speaker: Vielleicht brauche ich andere Formate.

Speaker: Vielleicht brauche ich Unterstützung.

Speaker: Wenn wir die Sprache verändern und merken, ach, es ist immer noch nicht so, wie es eigentlich, wie wir es gerne hätten, nämlich motiviert, konstruktiv etc., dann dürfen wir nämlich da tiefer gehen.

Speaker: Und das ist dann diese Einladung.

Speaker: Wenn wir aber die Sprache schon auf eine Weise unbewusst oder bewusst wählen, dass es sozusagen Türen zu macht, dass es uns eher demotiviert.

Speaker: dann haben wir einen viel härteren Job, denn dann müssen wir uns noch krasser motivieren und Dinge tun, die wir eigentlich nicht tun wollen.

Speaker: Denn wenn es ums Posten geht, sind wir mal ehrlich, es ist meine Entscheidung.

Speaker: Es ist nicht etwas, was ich tun muss, um zu überleben, sondern etwas, was ich tun darf.

Speaker: Und klar, manche Dinge müssen gemacht werden, logisch.

Speaker: Aber selbst dann haben wir oft die Wahl, wie wir darüber sprechen.

Speaker: Es geht darum, bewusst die Sprache zu reflektieren und zu schauen, wo mache ich es mir selbst schwerer, als es sein müsste.

Speaker: Bitte überleg mal für dich, in welchen Bereichen in deinem Leben hast du gerade ein starkes Muss?

Speaker: Ich muss posten, ich muss trainieren, ich muss gesund essen.

Speaker: Wo hast du ein Muss?

Speaker: Und könntest du da vielleicht nochmal ein anderes Wort wählen und mal ausprobieren in den nächsten Tagen?

Speaker: Ich möchte dir noch ein persönliches Beispiel geben.

Speaker: Und zwar das Thema Geburt und Wehen.

Speaker: Ein krasses Beispiel war wirklich für mich die Geburt, denn Wehen sind ja nicht unbedingt das angenehmste der Welt.

Speaker: Aber ich habe irgendwann gemerkt, jede Welle bringt mich meinem Kind näher.

Speaker: Jede Wehe ist wichtig.

Speaker: Und natürlich war mein erster Impuls, gegen den Schmerz anzukämpfen.

Speaker: Ich hatte ein innerliches Nein.

Speaker: Und dann durfte ich lernen, innerlich Ja zu sagen.

Speaker: Ja zu den Wehen, Ja zum Prozess.

Speaker: Und dadurch wurde es leichter.

Speaker: Es wurde nicht weniger intensiv, aber es wurde leichter anzunehmen.

Speaker: Das war so eine krasse Erfahrung.

Speaker: Wo in deinem Leben sagst du gerade innerlich Nein?

Speaker: Welche Dinge sind vielleicht auch einfach Teil des Jobs, Teil des Businessaufbaus, zu denen du jetzt dich entscheiden kannst, Ja zu sagen?

Speaker: Vielleicht ist es das Verkaufen.

Speaker: Ja zum Verkauf zu sagen.

Speaker: Ja zu sagen zum Sichtbarsein.

Speaker: Ja zu sagen zu Situationen in deinem Business, aber auch privat, die sich unangenehm anfühlen.

Speaker: Denn ein Nein bringt dich hier überhaupt nicht weiter.

Speaker: Da möchte ich dich heute unbedingt einladen zu reflektieren in deinem Journal oder vielleicht auch einfach bei einem schönen Spaziergang oder bei einem tiefsinnigen Gespräch mit deinem Partner oder mit einer guten Freundin.

Speaker: Wo könntest du deine Sprache verändern, um deine Perspektive zu transformieren?

Speaker: Wo könntest du positiver, kraftvoller über dich selbst und aber auch über deine Aufgaben sprechen?

Speaker: Und wo könntest du vielleicht ein innerliches Nein in ein Ja verwandeln?

Speaker: Es sind oft diese kleinen Veränderungen, die den großen Unterschied machen.

Speaker: Und ich verspreche dir, es lohnt sich da mal reinzufühlen und es auszuprobieren.

Speaker: Denn unsere Sprache ist wirklich machtvoll.

Speaker: Und die Sprache ist ja sozusagen das, was...

Speaker: Die Sprache, die wir wählen, zeigt unsere Glaubenssätze.

Speaker: Sie zeigt unsere Identität, wer wir glauben zu sein.

Speaker: Und hier können wir alle wachsen, auch ich.

Speaker: Und es ist so kraftvoll, mal wirklich sich auch gern mal zu beobachten.

Speaker: Was für eine Sprache nutzt du?

Speaker: Also ich mache das zum Beispiel ganz gerne, wenn ich, bestes Beispiel, Freundin fragt, wie geht es dir?

Speaker: Du gibst der Freundin über WhatsApp ein kurzes Update via Sprachnachricht.

Speaker: Hörst dir danach mal an?

Speaker: Bist du im Beschwerdemodus?

Speaker: Machst du vielleicht aus einer kleineren Sache ein großes Problem?

Speaker: Stresst du dich vielleicht selbst mit deiner Sprache in der Art und Weise, wie du über deine Herausforderungen sprichst?

Speaker: Und bitte verstehe mich nicht falsch, es geht nicht darum, alles schön zu reden, nur noch nette Worte zu verwenden, sondern es geht darum, die Worte so bewusst zu wählen, dass sie dich kräftigen, dass sie dich stärken, dass Dinge, die vielleicht gerade hart sind, ein ganz bisschen leichter sind, dass Dinge, die vielleicht gerade nicht so funktionieren, durch die Sprache machbarer werden.

Speaker: Darum geht es, dass wir vielleicht auch mit unseren Worten andere motivieren, andere inspirieren, für andere da sind.

Speaker: Also mit den Worten hoffe ich, dass ich dich ein bisschen inspirieren konnte, die Kraft der Sprache für dich zu entdecken bzw.

Speaker: vielleicht auch einfach zu vertiefen.

Speaker: Wenn dir die Folge gefallen hat, lass mir gerne ein Feedback da oder teile sie mit jemandem, der gerade davon profitieren könnte.

Speaker: Bis zum nächsten Mal und schön, dass du wieder dabei warst, hier auf dem Business Journal Podcast.

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